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  Fado
Land/Jahr: SP 2015 Komödie Drama Regie: Icíar Bollaín ( También la Iluvia/2010) Darsteller: Anna Castillo, Javier Gutiérrez, Pep Ambròs, María Romero Drehbuch: Paul Laverty 100 Min. FSK 6
 

Film der Woche: Fado

Obwohl es sich bei dem Film um keine autobiographische Geschichte handelt und Fabians Verhalten natürlich dramatisch überspitzt ist, kann ich viele Konflikte und Probleme, die Fabian mit sich und seinem Umfeld hat, sehr gut nachvollziehen. Ich selbst bin in einem bürgerlichen Umfeld groß geworden, in dem Emotionen stark kontrolliert und gedeckelt wurden. Das ist in gewisser Weise auch eine Beobachtung, die ich in meinem Dokumentarfilm FAMILIE HABEN gemacht habe. Es gibt so einen schönen Spruch: „Wenn du deine Angst nicht haben willst, dann geht sie in den Keller und macht Krafttraining.“ Das ist ein sehr schönes Bild für das was bei Fabian passiert. Er versucht die Fassade eines kontrollierten Menschen aufrechtzuerhalten und seine Gefühle und Ängste wegzudrücken, macht damit aber alles nur noch schlimmer. ..

Was mich an der Fado-Musik so fasziniert, ist die Emotion. Wenn ich in einer Fado-Bar saß, dann verstand ich nicht den Inhalt der Texte. Aber ich verstand die Emotion. Wie die Sänger und Sängerinnen diese Emotion veräußerten hat mich häufig extrem berührt und erschüttert. Und diese Verbindung zu der emotionalen Unfähigkeit von Fabian fand ich als Kontrapunkt sehr wichtig. Allerdings ist es natürlich auch eine große Schwierigkeit da nicht in die Kitsch- und Klischeefalle zu tappen. Wenn du als Tourist nach Lissabon kommst, ist der Besuch einer Fado-Bar eines der ersten Dinge, die dir dort als Programm angeboten werden.
Gleichzeitig ist Fado-Musik für die Portugiesen in gewisser Weise ein Ausdruck des Nationalstolzes und damit ein hochsensibles Thema. Jonas Rothlaender
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Neue Filme  
Neue Filme in Berlin: 01.09.2016 bis 07.09.2016
 
Belladonna Of Sadness (Kanashimi no Belladonna)
Ben-Hur
Fado
König Laurin 
Mahana
Mein ziemlich kleiner Freund (Un Homme à la hauteur)
Mike and Dave need Wedding Dates 
Von Trauben und Menschen (Vendages)
 
   
     
der kurze weg zu deinen lieblingskritikerinnen  
       
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 Filme a-z 2016 01.09. | 08.09. | 15.09. | 22.09.   | 29.09.  
  




 
Kino International
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 KINO INTERNATIONAL  - Restaurierungsarbeiten beendet

Die Fassade des Premierenpalastes an der Karl-Marx-Allee erstrahlt in neuem Glanz. In den vergangenen Monaten wurde das durch Umwelteinflüsse stark geschädigte denkmalgeschützte Relief, das den Titel AUS DEM LEBEN DER HEUTIGEN MENSCHEN trägt, umfassend restauriert. Die 14 Motive aus dem „sozialistischen Alltag“ wurden in mühevoller Kleinarbeit von der alten Farbschicht befreit, gereinigt und im Anschluss gestrichen. Die Yorck Kinogruppe investierte in die Arbeiten einen sechsstelligen Betrag und wurde dabei großzügig vom Landesdenkmalamt Berlin und der Deutschen Stiftung Denkmalschutz unterstützt.

Das KINO INTERNATIONAL wurde am 15. November 1963 mit dem sowjetischen Revolutionsdrama OPTIMISTISCHE TRAGÖDIE feierlich eröffnet. Als Premierenkino der DDR machten Formgebung, Materialwahl und die Proportionen das Haus zu einem der gelungensten Kinoneubauten der Nachkriegszeit. Hier feierten die neuesten DEFA-Filme ihre Uraufführung. Der Architekt Josef Kaiser hatte das Haus als repräsentatives Gebäude mit multifunktionaler Nutzung geplant, Walter Ulbricht wünschte eine Bildungseinrichtung für die Arbeiterklasse. Im Foyer fanden Bälle statt, es wurden politische Kundgebungen ebenso durchgeführt wie Friseurwettbewerbe. Nach dem Mauerfall wurde das Kino 1990 in die Denkmalliste der Stadt Berlin aufgenommen. Das war womöglich seine Rettung, drohte doch eine Umwidmung zum Konferenzsaal des benachbarten Hotels.

1992 übernahm die Yorck Kinogruppe das Filmtheater von der Bezirksfilmdirektion und führt es seither als anspruchsvolles Kino mit vorwiegend europäischem Filmprogramm. Bis heute bietet das KINO INTERNATIONAL die Vielfalt, die der Architekt immer im Sinn hatte: Neben dem täglichen Kinoprogramm – als eines der letzten Kinos in Deutschland wird dies mit handgemalten Plakaten an der Fassade beworben – finden zahlreiche Premieren mit deutschen und internationalen Gästen statt. Seit 1990 ist es Spielstätte der Internationalen Filmfestspiele, seit 18 Jahren Heimat der schwulen Filmreihe Mongay und zahlreicher Clubveranstaltungen, Preisverleihung, Kunstausstellungen und Bankette.

Das Relief an den Seitenfronten und der Rückwand des Kinos ist ein wichtiger Bestandteil des architektonischen Gesamtplanes. In der ostdeutschen Architektur der 50er und 60er Jahre kam der KUNST AM BAU eine bedeutende Rolle zu. Durch Gemälde, Mosaiken und Reliefs sollte die soziale Bedeutung der Bauten der Öffentlichkeit vermittelt werden und gleichzeitig agitatorisch den „Aufbau des Sozialismus“ vor Augen führen. So trägt das von den drei Bildhauern Waldemar Grzimek, Karl-Heinz Schamal und Hubert Schiefelbein gestaltete Relief am Kino den Namen AUS DEM LEBEN DER HEUTIGEN MENSCHEN. Die insgesamt 14 Motive aus dem sozialistischen Alltag zeigen beispielsweise Bauarbeiter bei der Montage auf der Baustelle, eine Frau mit Kindern auf dem Spielplatz, Menschen im Theater oder Lehrlinge bei der Ausbildung in der Fabrik.

     
     




 
täglich ab 21:45

Eiszeit Zeughofstr. 20 10997 Berlin

  GENRE@EISZEIT

Ein Fort verteidigt sich gegen eine Übermacht. Ein Mann sucht seinen eigenen Mörder. Ein Mädchen kehrt von den Toten zurück.

Seit August zeigt die Filmreihe Genre@Eiszeit, die von den INDIEKINO Machern Hendrike Bake und Tom Dorow kuratiert wird, jeden Abend um 21:45 Uhr im neuen Eiszeit Kino aktuelles und klassisches Genrekino.

Noir, Action, Martial Arts, Horror, Western, Sci-Fi und Erotica. Filme, die alles Filmische lieben: weite Landschaften, fetten Sound, harte Kontraste und halluzinogene Bilder. Filme, die thrillen, triggern und kicken. Filme, die auf den Körper zielen. Zu den ersten Titeln gehören der Neo-Noir SONATINE von Kitano Kateshi, der Surf-Klassiker THE ENDLESS SUMMER von Bruce Brown, kompromisslose Martial Arts Action in THE RAID: REDEMPTION von Gareth Evans und die französische Sci-Fi Animation LA PLANÈTE SAUVAGE von René Laloux aus dem Jahr 1973.

     
     
 
 
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