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Berlinale Bär  
Menschen und Landschaften roter Balken
     
12.06. 2024
 
Volker Koepp zum 80.


Volker Koepp, geboren 1944 in Stettin, gehört zu den bekanntesten und profiliertesten Dokumentarfilm-Regisseuren Deutschlands. Sein filmisches Werk umfasst mehr als 60 Titel und zeugt von einer beeindruckenden Vielfalt an einfühlsamen Geschichten und Porträts vor allem in Deutschland und dem nordöstlichen Teil Europas. rbb, SWR und MDR feiern den 80. Geburtstag (22.6.) des Dokumentarfilmers Volker Koepp mit einer TV-Premiere und einer Werkschau in der ARD Mediathek ab 19. Juni 2024.

Es sind die offenen Charaktere und malerischen Landstriche in Koepps Filmen, die beeindrucken, die berühren und in Erinnerung bleiben. Sei es Frau Zuckermann aus "Herr Zwilling und Frau Zuckermann" mit ihrer unerschütterlichen Zuversicht, Koepp selbst, wenn sich seine eigene Biografie mit dem Leben seiner Protagonist:innen in dem autobiografischen Film "Berlin – Stettin" überlagert oder auch die Landschaft Nordostdeutschlands in "Gehen und Bleiben", die in den Beschreibungen von Uwe Johnson beinah selbst zu sprechen beginnt. Koepp lässt auf seinen dokumentarischen Streifzügen Menschen und Landschaften erzählen, kleine Geschichten und große Zeitläufe.

Werkschau und Erstausstrahlung

Zum 80. Geburtstag des renommierten Regisseurs Volker Koepp zeigen rbb, SWR und MDR besondere Dokumentarfilme des Filmemachers im TV und in der ARD Mediathek. Darunter die Erstausstrahlung von Koepps neuestem Film "Gehen und Bleiben – Uwe Johnson. Folgen des Krieges" (Sendung am 19.06.2024, 22.30 Uhr im rbb Fernsehen). Hier reist Volker Koepp auf den landschaftlichen und biografischen Spuren Uwe Johnsons, einem der wegweisenden deutschen Nachkriegsautoren. Von den Flüssen und Seen Mecklenburg-Vorpommerns bis zur Isle of Sheppey in der englischen Grafschaft Kent erkundet der Film Orte, die Johnsons Leben und Werk prägten. Der Film feierte im vergangenen Jahr auf der Berlinale seine Weltpremiere.

Lebenswerk

Seine Karriere als Regisseur begann Koepp im Jahr 1970 im DEFA-Studio für Dokumentarfilme. Die Langzeitbeobachtungen über die brandenburgische Kleinstadt Wittstock (1975–1997) sowie weitere wegweisende Werke machten ihn auch im wiedervereinten Deutschland zu einem herausragenden Vertreter des dokumentarischen Filmschaffens.

Die Retrospektive in der ARD Mediathek

Die Koepp-Retrospektive von rbb, SWR und MDR in der ARD Mediathek zeigt zwölf Filme aus über 25 Jahren. Sie kreisen um Heimat und Literatur, Geschichte und Gegenwart sowie Krieg und Frieden und erzählen dabei immer von den Menschen. Die Filme im Einzelnen: "Gehen und Bleiben – Uwe Johnson. Folgen des Krieges" (2023); "Seestück" (2018); "Wiederkehr – Reisen zu Johannes Bobrowski" (2017); "Landstück" (2016); "Livland" (2011); "Berlin – Stettin" (2009); "Memelland" (2008); "Holunderblüte" (2007); "Schattenland – Reise nach Masuren" (2005); "Frankfurter Tor" (2003); "Herr Zwilling und Frau Zuckermann" (1999); "Flussfahrt in Ostpreußen – Die Gilge" (1998)

Mi 19.06.2024 10:00, ARD Mediathek | Sa 22.06.2024 | 22:30 | rbb Fernsehen TV-Premiere und Werkschau in der ARD Mediathek ab Mittwoch, 19. Juni 2024

     
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Deutsche Kinemathek  
Inklusives Kino … mit Hörfilm roter Balken
     
05.06. 2024
 
14. bis 16. Juni 2024, Zeughauskino


Kino ist ein Gemeinschaftserlebnis. Doch das Sehen und Hören im dunklen Saal vor der großen Leinwand braucht Voraussetzungen. So ist nicht allen Kinobesucher*innen ein maximales Filmerlebnis möglich. Der Ton ist nur schwer zu verstehen, die Bildschärfe nur aus der ersten Reihe erlebbar. Dank der Audiodeskription, die nach Debatten und Initiativen endlich in der Filmbranche angekommen ist, sind die Voraussetzungen für eine kulturelle Teilhabe auch für ein blindes und sehbehindertes Kinopublikum geschaffen. Vom 14. bis 16. Juni dreht sich unter dem Titel »Ohren auf! Inklusives Kino … mit Hörfilm« bei uns alles um den barrierefreien Film.

Alle, die das Kino als barrierefreien Erlebnisort kennenlernen möchten, die Freude an Hörfilmen oder fachliches Interesse haben, sind an diesem Wochenende herzlich ins Zeughauskino eingeladen. Zu allen Filmen gibt es eine Einführung. Der Eintritt ist frei. Das Gemeinschaftsprojekt des Zeughauskinos (Deutsches Historisches Museum), der Humboldt-Universität zu Berlin (Institut für Kulturwissenschaft) und der Deutschen Kinemathek startet mit »Ohren auf!« eine Veranstaltungsreihe, die sich den vielfältigen Themen barrierefreier Kultur widmet und nach den Rahmenbedingungen für eine gelingende Inklusion in der Kinolandschaft fragt. Im Mittelpunkt des Wochenendes im Zeughauskino stehen nicht nur inklusive Kinoerlebnisse, sondern auch Einführungen und Gespräche mit Expert*innen rund um Hörfilme und ihr Publikum.
»Ohren auf!« findet statt in Zusammenarbeit mit dem Allgemeinen Blinden- und Sehbehindertenverein Berlin e. V.

Programm

Freitag, 14.06.24, 19 Uhr
Filmvorführung mit offener Audiodeskription
›Vorspiel‹, DDR 1987, R: Peter Kahane, B: Thomas Knauf, K: Andreas Köfer, D: Hendrik Duryn, Susanne Hoss, Karin Schröder, Hermann Beyer, 92 min, AD
Einführung: Anke Nicolai

»Ein Japanologe zu sein, heißt, sein Leben von Grund auf zu verändern«, rät Dr. Lang (Hermann Beyer) dem jungen Tom (Hendrik Duryn). Doch Tom strebt ein Studium gar nicht an, sondern sucht Kontakt zu Corinna (Susanne Hoss), der Tochter des Wissenschaftlers. Tom ist in Corinna verliebt und möchte mit ihr zusammenkommen . Gemeinsam proben sie für die Schauspielaufnahmeprüfung Kleists ›Käthchen von Heilbronn‹. Doch allmählich verliert Corinna die Lust. Hat sie Augen für einen anderen? Angesiedelt im Mikrokosmos einer ostdeutschen Kleinstadt, inszeniert Peter Kahane 1987 nicht nur ein emotionales Vorspiel, sondern lässt anklingen, was das Leben noch zu bieten hat. Ironisch und einfühlsam erzählt Kahanes Film von der ersten Liebe und den Herausforderungen, die sie mit sich bringt.

Die barrierefreie Fassung zeigen wir mit freundlicher Unterstützung der DEFA-Stiftung. Die Audiodeskription wurde von Anke Nicolai, Frank Höhle und Roswitha Röding erstellt. Es spricht Nikolaj Alexander Brucker.

 Anke Nicolai, die in den Film einführt, produziert für blinde und sehbinderte Menschen seit über 25 Jahren Hörfassungen von Filmen, Bühnenstücken und Audioguides für Museen. Sie wurde mehrfach mit dem Deutschen Hörfilmpreis ausgezeichnet .

 Samstag, 15.6.24, 16 Uhr Podiumsdiskussion

»Sachlich oder kreativ? Die Kunst, bewegte Bilder zu beschreiben«

Mit: Anke Nicolai, Johanna Krins, Siegfried Saeberg und Robert Stock

 Wie verändert sich das Kinoerlebnis, wenn Menschen die Leinwand nur eingeschränkt sehen können? Seit einiger Zeit bieten barrierefreie Fassungen blinden und sehbehinderten Menschen die Möglichkeit, ihrer Filmleidenschaft auch im Kino nachzugehen. Was zeichnet einen guten Hörfilm aus? Wie entstehen Audiodeskriptionen? Welche Wünsche und Bedürfnisse hat die Community? Diesen und weiteren Fragen stellt sich eine Gesprächsrunde mit blinden und sehenden Expert*innen aus dem Bereich Audiodeskription.

Es diskutieren die Hörfilmproduzentin Anke Nicolai, die Audiodeskriptorin und Musikerin Johanna Krins und der Soziologe Siegfried Saerberg. Moderation: Kulturwissenschaftler Robert Stock.

Samstag, 15.6.24, 18 Uhr  Filmvorführung mit offener Audiodeskription

›Barbara‹, D 2012, R/B: Christian Petzold, K: Hans Fromm, Pascal Schmit, D: Nina Hoss, Ronald Zehrfeld, Rainer Bock, Christina Hecke, 108 min, AD

Einführung: Anke Nicolai

 Sommer 1980 in der DDR. Nach einem abgelehnten Ausreiseantrag wird die junge Ärztin Barbara (Nina Hoss) in die Provinz an der Ostsee versetzt, in die Kinderchirurgie eines kleinen Krankenhauses. Dort wartet sie auf Jörg (Mark Waschke), ihren Geliebten aus Westdeutschland, der ihre Flucht über das Meer vorbereitet. Doch das Verhalten ihres Chefs André (Ronald Zehrfeld) verwirrt sie zunehmend: André setzt Vertrauen in ihre Fähigkeiten als Ärztin, ist fürsorglich und undurchsichtig zugleich. Ist er in Barbara verliebt? Hat ihn die Stasi auf sie angesetzt? Was hat er vor? Christian Petzolds erstes »period picture« (Historienfilm) wurde auf der Berlinale 2012 mit dem Silbernen Bären für die Beste Regie ausgezeichnet.

Die von Anke Nicolai, Alexander Fichert und Roswitha Röding erstellte Audiodeskription bereichert den in Ton und Bild anschaulich inszenierten Film um einprägsame Bildbeschreibungen. Die klare tiefe Stimme von Hans Mittermüller bietet ein faszinierendes Hörerlebnis, für Blinde und Sehende.

 Sonntag, 16.6.24, 15 Uhr Filmvorführung mit offener Audiodeskription

›Hände weg von Mississippi‹

D 2007, R: Detlev Buck, B: Stefan Schaller, Maggie Peren, K: Jana Marsik, D: Zoe Charlotte Mannhardt, Katharina Thalbach, Christoph Maria Herbst, Hans Löw, 98 min, AD

Einführung: Fabian Fornalski

 Endlich Sommerferien! Voller Vorfreude bricht die zehnjährige Emma (Zoe Charlotte Mannhardt) auf, um ihre Oma Dolly (Katharina Thalbach) auf dem Land zu besuchen. Doch was erwartet sie dort? Der alte Klipperbusch, Dollys Nachbar, ist gestorben und hat sein Anwesen seinem geldgierigen Neffen Albert (Christoph Maria Herbst) vererbt. Dieser möchte das Gelände umbauen und beginnt kurzerhand, alles zu entsorgen, was nicht mehr zu gebrauchen ist. Immerhin gelingt es Emma, Kipperbuschs geliebte Stute Mississippi vor dem Schlachthof zu retten. Doch der undurchsichtige Albert fordert Mississippi von Emma zurück. Für Emma und ihre Freunde ist klar: Die Stute bekommt der fiese Albert nicht mehr! ›Hände weg von Mississippi‹ wurde 2007 mit dem Deutschen Filmpreis als bester Kinder- und Jugendfilm ausgezeichnet. Die Bildbeschreibungen haben Katja Herzke und Pierre Dietrich verfasst. Wir hören die Stimme von Ulrike Sturzbecher.

Fabian Fornalski, der in den Film einführt, arbeitet als Filmvermittler und Audiodeskriptor.

 Ohren auf!, 14.–16.6.2024 Ort: Zeughauskino des DHM

Pei-Bau, Hinter dem Gießhaus 3, 10117 Berlin Eintritt frei

Anmeldungen: Das Zeughauskino bietet Besucher*innen mit Sehbeeinträchtigungen gerne Unterstützung bei der Vorbereitung des Besuchs, wie z. B. Sitzplatzreservierungen, Informationen über die örtlichen Gegebenheiten im Pei-Bau sowie Hilfestellung bei der Ankunft.
Nachricht an zeughauskino@dhm.de

     
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Foto vpm film der woche
©  Universal Pictures International Germany


Problemista roter Balken
     
Obwohl es in PROBLEMISTA zum Teil um die Hürden geht, denen Alejandro bei dem Versuch, sich sein New Yorker Traumleben zu schaffen, gegenübersteht, wäre es ein Fehler, 7 ihn als Inkarnation des strebsamen Immigranten zu betrachten, der gegen die vielen unbarmherzig ungerechten Barrikaden des US-Einwanderungssystems stößt. „Es ist nicht nur der Weg einer Person durch das Einwanderungssystem – es ist der Weg dieser spezifischen Person durch das Einwanderungssystem, dieser spezifischen Person, die gleichzeitig eine Vielzahl von Dingen ist“, erläutert Torres. „Ihm fehlen der Zugang und die Ressourcen seiner Altersgenossen in den USA, aber gleichzeitig wurde er so sehr verhätschelt und verwöhnt, wie seine Mutter es nur konnte.“ Wenn überhaupt, ist er der Gegenpol zur Schuhputzermythologie. „Er ist pleite, aber er lebt vegan, was sehr viel teurer ist“, gibt Torres lachend zu bedenken. „Es ist kein Film, der die Botschaft vermitteln will: arbeite wirklich hart, dann wirst du deine Träume verwirklichen. Seine Mutter hat ihm beigebracht, immer Dinge zu wollen und davon auszugehen, dass er immer bekommen wird, was er will, selbst wenn ihm der Weg dorthin verwehrt ist.“

Und das trifft sogar dann zu, wenn sein Traum so ungewöhnlich und abwegig ist wie Spielzeughersteller in der Hasbro-Talentschmiede zu werden. Der Film lässt sich als einziger großer Zickzack-Kreuzzug betrachten, angefüllt mit episodenhaften Zwischenspielen aus dem Kopf von Torres, und all das kommt zusammen für diesen ungewöhnlichen amerikanischen Hasbro-Traum. Wirklich alles, was Alejandro tut – ob er Elizabeth dabei hilft, Bobby seine prestigeträchtige Show zu ermöglichen (und dessen Gemälde wiederbeschafft, ausschließlich Porträts von Eiern), die Wohnung eines Fremden putzt oder einer verschmähten Künstlerin (Greta Lee) eine persönliche Entschuldigung überbringt – fungiert als surreale Nebenaufgabe auf der Heldenreise, die den Kern des Films ausmacht.






der kurze weg zu deinen lieblingskritikerinnen Januar 2024   Mai 2024
Februar 2024   Juni 2024
März 2024   Juli 2024
April 2024   August 2024




Neue Filme der Woche  
13.06. bis 19.06.2024 roter Balken
     
Alles steht Kopf 2  (Inside Out 2)
Der Schatten des Kommandanten
Der Sohn des Mullahs
Ein Schweigen (Un Silence)
Fossil
Niemals Allein, Immer Zusammen
Problemista
Sleep with your Eyes Open







Verantstaltungstipps und Termine  
   
 blauer strich als zeichen für filmtitel 01. - 30. Juni 2024
 
Magical History Tour
Tour Talk to Me! (2)
     
Im Juni zeigt das Arsenalden zweiten Teil der Magical History Tour mit dem Titel Talk to Me!. Ein Technikschub Ende der 50er Jahre revolutionierte (nicht nur) den Dokumentarfilm. Die Entwicklung leichter, synchronlaufender 16-mm Kameras und Mikrofone, die Herstellung hochempfindlicher Filme und lichtstarker Objektive ermöglichte (z.T. diametral entgegengesetzte) Dokumentarfilm-Strömungen wie z.B. Direct Cinema in den USA, Cinéma vérité (resp. Chris Markers „Ciné, ma vérité“) in Frankreich oder Free Cinema in Großbritannien. Hier die zurückhaltende Beobachtung „realer“ Ereignisse, dort Intervention in die Geschehnisse zwecks Inszenierung der „Realität“. Die von uns präsentierten Filme haben die unterschiedlichen Programmatiken der neuen Möglichkeiten und Diskussionen geprägt bzw. variieren diese Jahrzehnte später. Ein Reigen gesellschaftlicher Röntgenbilder, poetischer Alltagsfresken und filmischer Pulsnehmer der jeweiligen politischen Verhältnisse.

Arsenal – Institut für Film und Videokunst e.V.,
Potsdamer Straße 2, 10785 Berlin


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 blauer strich als zeichen für filmtitel 13. Juni 2024  20:00
 
Sleep With Your Eyes Open – mit Gast  
     
Ein Film von Nele Wohlatz. Am 13.6. mit anschließendem Filmgespräch.


Die leise Komödie voller Missverständnisse folgt keiner traditionellen Dramaturgie. Die Protagonist*innen tauchen ebenso unerwartet auf, wie sie auch wieder verschwinden. Ihre Arbeit treibt sie manchmal von einer ihnen unbekannten Stadt in die nächste. Im Laufe eines heißen, langsamen Sommers wachsen dennoch zarte Bande zwischen ihnen. Ein „wunderbar spielerischer Film über das Leben in der Fremde“ Andreas Busche, Tagesspiegel „Meinen ersten Spielfilm habe ich mit chinesischen Laiendarsteller:innen in Buenos Aires gedreht, ausschließlich an Wochenenden, denn unter der Woche arbeiteten alle in chinesischen Supermärkten und Importgeschäften. Oft fehlte am nächsten Wochenende jemand, war in eine andere Stadt oder ein anderes Land gezogen oder zurück nach China. Eine Darstellerin sagte zu mir: Ich könnte jetzt überall hingehen und mich anpassen, wenn es sein muss. Aber es gibt keinen Ort mehr, an den ich gehöre.“ Nele Wohlatz

fsk Kino | Segitzdamm 2 – 10969 Berlin – Tel 030 6142464

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 blauer strich als zeichen für filmtitel 14. Juni 2024  19:00
 
Elfi Mikesch:  Krieg oder Frieden  
     
Film und Gespräch


Das brandenburgische Wünsdorf war Jahrzehnte lang ein Militärstandort: erst der Preußen, dann der Wehrmacht, zuletzt der Roten Armee. Im Zentrum des vielgestaltigen Essays von Elfi Mikesch steht der Stadtplaner und Pionier des ökologischen Städtebaus Ekhart Hahn, der sich gemeinsam mit Künstler*innen für eine neue, nachhaltige – vor allem dem Frieden dienende Nutzung des Ortes engagiert. Ist eine Katharsis nach der Katastrophe möglich?

Krieg oder Frieden, D 2024, 85 min Dokumentarisches Essay
von Elfi Mikesch mit Eva Mattes, Ekhart Hahn, Insa Winkler

Akademie der Künste| Hanseatenweg 10 10557 Berlin-Tiergarten Tel. 030 200 57-2000

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 blauer strich als zeichen für filmtitel 11.06.2024 - 13.07.2024
 
Summer of Kristen  
     
6 Indie-Filmperlen aus Kristen Stewarts Karriere


Die 1990 geborene US-Amerikanerin Kristen Stewart entschied sich bereits früh für komplexe Rollen in Independent-Produktionen. Ihre ersten Filme handeln oft von jugendlichem Verlangen und den Sprung ins Erwachsenenleben. Dies könnte auch der Grund gewesen sein, weshalb Catherine Hardwicke sie 2008 in „Twilight“ besetzte. Die Filme brachten ihr weltweit Fans, aber auch Spott und Misogynie. Doch dem Bild des ‚klassischen‘ Hollywood-Jungstars stellte sie sich vehement entgegen, indem sie weiterhin überwiegend anspruchsvolles Arthouse drehte. Immer wieder wechselt sie auch mal hinter die Kamera, inszeniert Musikvideos oder war Teil der Festivaljurys in Cannes und auf der Berlinale. Derzeit bereitet sie ihr Langfilm-Regiedebüt vor. Mit fünf ausgewählten Filmen, die nebenbei alle ihre Festivalpremiere in Cannes, Venedig und Sundance feierten, blicken wir zurück auf die letzten 15 Jahre. Denn fest steht: Kristen Stewart ist aus der Arthouse-Welt nicht mehr wegzudenken!

Yorck Kino | Odeon | delphi LUX | ARTE Sommerkino Kulturforum

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 blauer strich als zeichen für filmtitel 13. Juni 2024  20:00
 
Sleep With Your Eyes Open – mit Gast  
     
Ein Film von Nele Wohlatz. Am 13.6. mit anschließendem Filmgespräch.


Die leise Komödie voller Missverständnisse folgt keiner traditionellen Dramaturgie. Die Protagonist*innen tauchen ebenso unerwartet auf, wie sie auch wieder verschwinden. Ihre Arbeit treibt sie manchmal von einer ihnen unbekannten Stadt in die nächste. Im Laufe eines heißen, langsamen Sommers wachsen dennoch zarte Bande zwischen ihnen. Ein „wunderbar spielerischer Film über das Leben in der Fremde“ Andreas Busche, Tagesspiegel „Meinen ersten Spielfilm habe ich mit chinesischen Laiendarsteller:innen in Buenos Aires gedreht, ausschließlich an Wochenenden, denn unter der Woche arbeiteten alle in chinesischen Supermärkten und Importgeschäften. Oft fehlte am nächsten Wochenende jemand, war in eine andere Stadt oder ein anderes Land gezogen oder zurück nach China. Eine Darstellerin sagte zu mir: Ich könnte jetzt überall hingehen und mich anpassen, wenn es sein muss. Aber es gibt keinen Ort mehr, an den ich gehöre.“ Nele Wohlatz

fsk Kino | Segitzdamm 2 – 10969 Berlin – Tel 030 6142464

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 blauer strich als zeichen für filmtitel 18.- 23. Juni 2024
 
JFBB 2024  
     
In diesem Jahr feiert das JFBB seinen 30. Geburtstag – vom 18. bis 23. Juni in Berlin, Potsdam und in weiteren Städten im Land Brandenburg. Im Zentrum des Jubiläumsjahrgangs stehen traditionell die beiden Wettbewerbe für Spiel- und Dokumentarfilm. Dazu gibt es Kurzfilme und ergänzende Filmreihen, in diesem Jahr werden es unter anderem die Themen Antisemitismus und filmische Reflektionen von Terror und Trauma sein.
Jewcy Movies – ist ein Filmfestival mit den aktuellsten Filmen quer durch alle Genres: vom Blockbuster über Komödien bis zum Arthouse Kino. Sechs Tage lang gibt es ein internationales Filmprogramm, das die diverse, lebendige jüdische Kulturszene zeigt und einen außergewöhnlichen Einblick in jüdisches Leben auf der ganzen Welt gibt.

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 blauer strich als zeichen für filmtitel 19. Juni 2024  18:30
 
Niemals allein, immer zusammen  
     
in Anwesenheit der Filmemacherin Joana Georgi und der Produzentin Anna-Katrin Winkler


Für ihren Dokumentarfilm begleitet die Filmemacherin Joana Georgi fünf Berliner Aktivist*innen ein Jahr durch ihren Alltag. Quang, Patricia, Simin, Zaza und Feline sind jung, idealistisch und organisiert. Sie engagieren sich bei »Fridays for Future«, »Deutsche Wohnen & Co. enteignen«, kämpfen in der Berliner Krankenhausbewegung für bessere Care-Arbeit und setzen sich für die Aufarbeitung rassistisch motivierter Gewalt ein. Sie kümmern sich um die Community, machen politische Kunst und mischen Social Media auf. Mittels Instagram, TikTok und YouTube sind sie global vernetzt und bringen ihre Ideen in die Smartphones und die Herzen ihrer Altersgenossen. In einer zunehmend gespaltenen und polarisierten Welt zeigen sie Wege aus der politischen Lethargie und repräsentieren eine neue Generation, die ihre Stimme erhebt, um befreit von Denkverboten und dogmatischen Altlasten für eine gerechtere Zukunft einzustehen.

Lichtblick Kino | Kastanienallee 77, Tel. 030 - 44 05 81 79

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Die Palmen von Cannes roter Balken
     
26.05. 2024
 
Anora" von Sean Baker ist der Gewinner der Goldenen Palme 2024

Die Jury des 77. Festival de Cannes hat unter dem Vorsitz der amerikanischen Regisseurin, Drehbuchautorin und Schauspielerin Greta Gerwig, die Gewinner diesen Jahres verkündet. "Anora" von Sean Baker erhält die Goldene Palme in Cannes. Der "Grand Prix" geht an „All We Imagine As Light“ von Payal Kapadia und der Prix du Jury an "Emilia Perez" von Jacques Audiard, dessen Film auch den Preis für die beste weibliche Hauptrolle erhielt, der an alle 4 Darstellerinnen ging.
Für das beste Drehbuch wurde Coralie Fargeat mit "The Substance" ausgezeichnet.
Der "Star Wars"-Erfinder George Lucas wurde mit einer Ehrenpalme für sein Lebenswerk ausgezeichnet.
Einen Spezialpreis der Jury erhielt der kürzlich aus dem Iran geflüchtete Regisseur Mohammed Rassulof für "The Seed of the Sacred Fig".
Die Internationalen Filmfestspiele von Cannes gehören zu den weltweit bedeutendsten Filmfestivals. Sie werden jährlich im Mai an der Côte d’Azur veranstaltet. Hauptveranstaltungsort ist das Palais des Festivals et des Congrès in Cannes.
     
    roter kurzer Strich als Zeichen für Link https://www.festival-cannes.com/en/




berlinale  
Berlinale 2024 roter Balken
     
24.02. 2024
 
"Dahomey" gewinnt Goldenen Bären

Ein Dokumentarfilm ist dieses Jahr mit dem Goldenen Bären der Berlinale ausgezeichnet worden. Es ist der Film "Dahomey" der französischen Filmemacherin Mati Diop. Regisseurin begleitet filmisch die Rückgabe von aus Afrika geraubten Kunstschätzen. Der deutsche Regisseur und Autor Matthias Glasner erhielt einen Silbernen Bären für das Drehbuch seines Dramas "Sterben" – die einzige Auszeichnung im Wettbewerb für Deutschland. Insgesamt 20 Produktionen aus 30 beteiligten Ländern hatten bei der diesjährigen Berlinale um den Goldenen und die sieben Silbernen Bären konkurriert.
     
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bild vom berlinale palast
       
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