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72. Deutscher Filmpreis
     
Das Drama „Lieber Thomas“ von Regisseur Andreas Kleinert gewann die Goldene Lola für den besten Spielfilm. Lieber Thomas“ ging mit zwölf und damit den meisten Nominierungen ins Rennen und erzählt vom Leben des Autors Thomas Brasch
Albrecht Schuch ist für die Beste männliche und Meltem Kaptan ("Rabiye Kurnaz gegen George W. Bush") für die Beste weibliche Hauptrolle ausgezeichnet worden.

Der Kameramann Jürgen Jürges wurde bei der Verleihung des Deutschen Filmpreises mit dem Ehrenpreis für herausragende Verdienste um den Deutschen Film gewürdigt und mit „Die Schule der Magischen Tiere“ ist das erstmals ein Kinderfilm „als besucherstärkster deutscher Film des Jahres“ ausgezeichnet worden.

Zur Verleihung des Deutschen Filmpreises waren rund 1700 Menschen eingeladen. Die Preise sind mit 2,955 Millionen Euro für neue Projekte verbunden. Der Deutsche Filmpreis ist damit der höchstdotierte Kulturpreis Deutschlands. Moderiert wurde der Abend von Katrin Bauerfeind.
     
     
     
    https://www.deutscher-filmpreis.de
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    https://www.deutsche-filmakademie.de
     
Presse    
     
"Eine Gala in der Krise"  von Claudia Reinhard  Berliner Zeitung
"Heftige Schmerzen am Freitagabend"  Von: Lukas Rogalla  Frankfurter Rundschau
"Die Verleihung der Lolas ist reformbedürftig"  von Andreas Busche  Tagesspiegel
"Eine Gala zwischen Feier und Krisen"  Von Hanns-Georg Rodek   Welt
"Fallen gelassene Favoriten gehören dazu"  von Peter Körte   Frankfurter Allgemeine Zeitung
"Angst essen Schnittchen auf"  Von Dirk Peitz, Westberlin   Zeit



 
© Mubi
   
Chaira
     
Ich kam 2010 in Gioia Tauro an. Zwei afrikanische Migranten waren gerade angegriffen und geschlagen worden, und dies führte zu einem gewalttätigen Aufstand, der Gegenstand von A Chjàna war, dem Kurzfilm, den ich vor Mediterranea gedreht habe. Bald darauf zog ich dorthin und lernte Pio und die Roma-Gemeinschaft kennen, die ich schließlich in meinem Film A Ciambra gefilmt habe. Zuerst, 2010, hatte ich überhaupt nicht die Idee eines Triptychons im Sinn, ich wollte nur mehr über die Unruhen erfahren. Aber ziemlich bald wusste ich, dass ich drei Filme über drei Facetten dieser Stadt machen wollte. Die erste war die afrikanische Gemeinschaft, die zweite war die Roma-Gemeinschaft, die früher nomadisch war, aber sitzend wurde und sich in Gioia Tauro niederließ. Und schließlich die "Malavita"1, die Menschen, die an der von der Mafia geschaffenen Untergrundwirtschaft beteiligt sind. Ich wusste, dass ich diese drei Filme machen würde, ohne genau zu wissen, welche Form sie annehmen würden, aber ich erinnere mich, dass ich die erste Behandlung von A Chiara drei Wochen vor Beginn der Dreharbeiten von A Ciambra im Jahr 2016 abgeschlossen habe.

Die Schauspieler lesen das Drehbuch nie. Natürlich hatten Claudio und Antonio eine Vorstellung von der Struktur und dem Thema des Films. Aber niemand kannte die Geschichte im Detail. Jeder Schauspieler zu Beginn der Dreharbeiten wusste genau, was dieser Charakter wissen würde. Claudio wusste zum Beispiel, dass es einen Bunker unter der Villa gab. Aber wir haben Chiara nie davon erzählt. Während des Shootings sagten wir ihr immer wieder: "Schau dir diese Wand an, schau genau hin, es gibt etwas zu finden".
Am Ende fand sie den Bunker selbst, als wir die Szene drehten, in der sie den Bunker finden sollte. Meine Beziehung zu den Schauspielern ist immer sehr tief. Wir haben nie aufgehört, uns außerhalb des Shootings zu sehen, auch wenn es durch die Pandemie unterbrochen wurde. Ich habe ständig mit ihr über den Film gesprochen.   JONAS CARPIGNANO  REGIE






der kurze weg zu deinen lieblingskritikerinnen    Januar  Mai
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23.06. bis 29.06.2022
 
All Day to die
Animals
Chiara
Cop Secret
El Entusiasmo
Elvis 
Mein Fremdes Land
Shiver - Die Kunst der Taiko Trommel 
The Black Phone
Tics - mit Tourette nach Lappland
Vater unser (Our Father/Holy Dilemma )



 
Die Berlinale im Sommer
     
Wer im Februar Berlinale-Highlights verpasst hat, kann dies im Juni in sommerlicher Atmosphäre in Berliner Freiluftkinos nachholen: Berlinale Goes Open Air wird dabei keine Fortsetzung des im letzten Jahr pandemiebedingten, einmaligen Berlinale Summer Specials sein, sondern vielmehr an die Tradition der Sommer Berlinale anknüpfen, die schon seit 2003 ausgewählte Festivalfilme Open Air präsentiert. Dieses Format wird nun in Anlehnung an das Prinzip des Publikumslieblings Berlinale Goes Kiez erweitert.   In Kooperation mit fünf Berliner Freiluftkinos und den Filmverleihern der jeweiligen Filme präsentiert das Festival vom 15. bis 29. Juni eine Auswahl des Berlinale-Programms 2022. Pro Abend wird es eine Filmvorführung geben, die von einer/m Sektionsverantwortlichen der Berlinale vorgestellt wird. In einzelnen Fällen werden auch Filmteam-Gäste die Präsentation begleiten.

Den Auftakt bildet am 15. Juni im Freiluftkino Friedrichshain der Gewinner des Goldenen Bären, Alcarràs von Carla Simón. Das international gefeierte Familiendrama hat sich bei seinem spanischen Kinostart Anfang Mai bereits als Publikumshit entpuppt. Das vollständige Programm von Berlinale Goes Open Air wird am 1. Juni bekanntgegeben, der Ticketverkauf startet am 3. Juni. Eine sommerliche Adaption des Plakatmotivs der Berlinale 2022 wird ab Ende Mai in der Stadt zu sehen sein. Gestaltet hat sie erneut die Berliner Grafikerin Claudia Schramke.   „Die Berlinale 2022 fand im Februar trotz schwieriger Coronalage als Präsenzfestival statt. Der Erfolg des Festivals war ein positives Signal für die Filmbranche und ein ermutigendes Zeichen für alle Kulturbegeisterten.

Wir möchten nun mit Berlinale Goes Open Air im Juni nochmals für die Filme und das Kino als gemeinschaftsstiftenden Ort werben und deutsche Filmverleiher und Kinos in ihrer Arbeit für eine lebendige Filmkultur und bei der Ansprache eines breiten Publikums unterstützen. Wir danken der BKM und dem Medienboard Berlin-Brandenburg vielmals für die Förderung vonBerlinale Goes Open Air, ohne die dieses Projekt nicht umgesetzt werden könnte”, kommentiert das Berlinale-Leitungsduo Mariette Rissenbeek und Carlo Chatrian.
     
    https://www.berlinale.de/de/programm/berlinale-goes-open-air.html



 
Jenni Zylka wird Sektionsleiterin
der Perspektive Deutsches Kino
     
Die Journalistin, Autorin und Moderatorin Jenni Zylka wird ab 1. August 2022 neue Sektionsleiterin der Perspektive Deutsches Kino. Jenni Zylka ist der Berlinale bereits seit vielen Jahren verbunden: Seit 1999 moderiert sie Pressekonferenzen und Filmgespräche während des Festivals und gehört seit 2006 dem Auswahlkomitee der Sektion Panorama an. Sie übernimmt die Position von Linda Söffker, die sich im April 2022 nach 12 Jahren als Sektionsleiterin verabschiedet hat, um sich neuen Aufgaben bei der DEFA Stiftung zu widmen.

J enni Zylka ist seit 1995 als Kulturjournalistin und Filmkritikerin für Print- und Hörfunkmedien tätig. Sie ist Mitglied der Grimme-Preis-Jury sowie der Prüfungskommission für Jugendmedienschutz bei der FSF (Freiwillige Selbstkontrolle des Fernsehens) und unterrichtet Journalismus an der AMD Akademie Mode & Design Berlin. Darüber hinaus arbeitet Jenni Zylka als Drehbuchautorin und Schriftstellerin. Als Moderatorin von Filmgesprächen und Pressekonferenzen ist sie neben der Berlinale u.a. beim Filmfest Dresden und dem Filmfest Emden aktiv.
     
    https://www.berlinale.de/de/home.html








 
filmPOLSKA – Kamerablick:
Paweł Łoziński,
23. & 25.6.2022 im Kino Arsenal
     
Zwei kühne Experimente, zwei minimalistische Versuchsanordnungen, zwei Kamerablicke in diametral entgegengesetzte Richtungen. Der Blick in die Welt in FILM BALKONOWY (Der Balkonfilm, 2021) und der Fokus auf die Beziehung zu seinem Vater in OJCIEC I SYN (Father and Son, 2013) stehen pars pro toto für die Bandbreite des umfassenden Œuvres des Dokumentarfilmregisseurs, Kameramanns und Produzenten Paweł Łoziński. Bei aller Unterschiedlichkeit ist den beiden Filmen der genaue und nachdrückliche (Kamera-)Blick eines Regisseurs gemein, dem es in der Verdichtung der präzisen Beobachtung gelingt, weit über die eigentlichen Themen hinauszuweisen. Beide Filme zeigen wir am 23. und 25. Juni im Rahmen des 17. polnischen Filmfestivals filmPOLSKA. Wir freuen uns sehr, Paweł Łoziński am 25. Juni im Arsenal zu begrüßen. Er wird den Film im Anschluss an die Vorführung mit dem Publikum diskutieren.


https://www.arsenal-berlin.de/kino/filmreihe/
     
     
   
Sommerfestival Wassermusik
     

Das Sommerfestival Wassermusik ist zurück auf der Dachterrasse des HKW und erkundet den Mississippi mit Konzerten, Filmen und Lesungen

er Mississippi ist die Wiege US-amerikanischer Musik. Im Juli und August widmet sich das Wassermusik Festival der Historie und der Gegenwart des Flusses. Mit Jazz, Funk, Blues, Cajun, Zydeco, R&B, Folk und mehr kann das Berliner Publikum an vier Wochenenden die ganze Bandbreite der Mississippi-Musik auf der Dachterrasse des HKW erleben. Von Nord nach Süd durchquert der Mississippi die USA, ein Paradebeispiel einer anthropozänen Landschaft: Entlang des Flusses siedelten schon vor tausend Jahren Menschen. Der Plantagenwirtschaft und Sklaverei diente er als Verkehrsader. In New Orleans entstanden Jazz und Funk, in seinem Delta der Blues, in Memphis der Rock 'n' Roll. Der Bedeutung des Flusses für die Musikgeschichte trägt die Wassermusik 2022 Rechnung. Sie forscht nach, ob diese Orte an seinen Ufern weiterhin eine kreative Ausnahmestellung einnehmen und was dort momentan ausgebrütet wird. Die Eröffnung der Wassermusik am 16. Juli findet im Rahmen des Kultursommerfestivals statt, kostenfreie Tickets für diesen Abend sind ab 1. Juli online erhältlich.


Haus der Kulturen der Welt
Sa., 16. Juli 2022 — Sa., 06. August 2022

https://hkw.de/de/programm/projekte/2022/wassermusik

     
     
    Feministische Vorstellungswelten im Dokumentar- und Kunstfilm der 1970er bis 1990er Jahre No Master Territories Feminist Worldmaking and the Moving Image Ausstellung, Kino, Buch, Podcast  Laufzeit: 19. Juni – 28. August 2022 Kuratorinnen: Erika Balsom und Hila Peleg Haus der Kulturen der Welt John-Foster-Dulles-Allee 10 10557 Berlin

Happy Birthday, Ulrike Ottinger! 6. bis 26. Juni im Klick Kino, Delphi Filmpalast, fsk und Arsenal

DER MENSCHLICHE FAKTOR Premierentermin in Anwesenheit von Regisseur RONNY TROCKER BERLIN am Donnerstag, den 30.06.22 Fotocall: 19.45 Uhr Filmbeginn: 20.00 Uhr  Ort: Filmtheater am Friedrichshain  (Bötzowstraße 1-5, 10407 Berlin)
     
   
     
    filmPOLSKA
22.06.2022 bis 29.06.2022
https://instytutpolski.pl/berlin/17-filmpolska/
https://www.facebook.com/filmpolska.berlin/




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