Home | Neue Filme | Festivals | Berlinale | Charts | News | Tv Tipp | Kino Adressen | Termine | Links | Kinderfilm | Freiluftkino | Bildung
 
MMEANSMOVIE Filmmagazin Berlin © - Kino, Filmstarts, Festivals und Termine     
 
   
September 2018  
         
 
MO DI MI DO FR SA SO
          1 2
3 4 5 6 7 8 9
10 11 12 13 14 15 16
17 18 19 20 21 22 23
24 25 26 27 28 29 30
 
 

 
Werbung
   



 
Schwermut und Leichtigkeit – Sonderschau für Helmut Dietl
 bis 30. September 2018
 
Viele Zitate daraus wie „A bissl was geht immer“ aus MONACO FRANZE – DER EWIGE STENZ (1983) oder „Ich scheiß‘ dich zu mit meinem Geld“ aus KIR ROYAL (1986) wurden zu geflügelten Worten. Mit seiner charakteristischen Melange aus Schwermut und Leichtigkeit* prägte der 2015 verstorbene Künstler auch Kinofilme wie SCHTONK! (1992), ROSSINI – ODER DIE MÖRDERISCHE FRAGE, WER MIT WEM SCHLIEF (1997) und VOM SUCHEN UND FINDEN DER LIEBE (2005). Mit einer Sonderschau gibt die Deutsche Kinemathek – Museum für Film und Fernsehen nun erste Einblicke in Dietls umfangreichen Nachlass:
Ausgewählte Exponate illustrieren die Arbeitsweise des Film- und Fernsehregisseurs. Eine Medienkompilation im Spiegelsaal Fernsehen (3. OG) präsentiert wiederkehrende Motive und Topoi aus seinem Gesamtwerk. In der Mediathek Fernsehen (4. OG) sind die Filme von Helmut Dietl sowie zahlreiche Interviews mit ihm in voller Länge individuell abrufbar. Mit einem Gesprächsabend über das Wirken des Autors, Regisseurs und Produzenten Helmut Dietl wird die Sonderschau „Schwermut und Leichtigkeit“ am 28. September um 19 Uhr eröffnet. Der Nachlass dokumentiert die Entstehung und Entwicklung seines filmischen Werks.
Neben bislang unveröffentlichten Arbeits- und Szenenfotos, Storyboards, Kostümen und zahlreichen Drehbuchfassungen zu all seinen Regiearbeiten umfasst der Nachlass, Filmmaterialien, Produktions- und Geschäftsunterlagen der Diana-Film GmbH sowie persönliche Korrespondenzen, Fotografien, handschriftliche Erinnerungen und Notizen.
Senta Berger und Helmut Dietl am Set von KIR ROYAL – AUS DEM LEBEN EINES KLATSCHREPORTERS Regie: Helmut Dietl © WDR / Balance Film    
Deutsche Kinemathek Museum für Film und Fernsehen
Potsdamer Str. 2, 10785 Berlin
  https://www.deutsche-kinemathek.de/
   
   


bis 05.09.

  6. Kreuzberger Dokumentarfilmwoche
         
   
Vom Schreiben zum Lesen, zum Vorlesen und Sprechen, zum Diskutieren und Streiten, Erzählen und Berichten – Sprache und Kommunikation ist ein großes Thema bei unserer diesjährigen Dokfilmwoche. Aber auch Träumen und Gewichtheben, harte Arbeit, ein Platz, ein Geisterhaus und gleich 2 x Tiere haben ihren Platz im Programm gefunden. 3 Previews (PUBLIC LIBRARY von Frederik Wiseman als Berliner Erstaufführung, SEESTÜCK von Volker Koepp, YOURS IN SISTERHOOD von Irene Luzstig), viele weitere Berliner Premieren sowie mit PIAZZA VITTORIO von Abel Ferrara eine deutsche Erstaufführung sind zu entdecken. Als Sondervorstellungen zeigen wir die vier Schwestern – LES QUATRE SŒURS von Claude Lanzmann. in der englischen OF bzw. mit englischen Untertiteln.

Die Filme: ATELIER D'CONVERSATION [aka: SPRECHSTUNDE] (Bernhard Braunstein, AT) BAEK-GU (Boram Kim, KR) DREAMING UNDER CAPITALISM (Sophie Bruneau, BE) GWENDOLYN (Ruth Kaaserer, AT) IMPREZA - DAS FEST (Alexandra Wesolowski, DE) KÖHLERNÄCHTE (Robert Müller, CH) PIAZZA VITTORIO (Abel Ferrara, IT) PUBLIC LIBRARY (Frederik Wiseman, US) SEESTÜCK (Volker Koepp, DE) SÜHNHAUS (Maya McKechneay, AT) TIERE UND ANDERE MENSCHEN (Flavio Marchetti, AT) YOURS IN SISTERHOOD (Irene Luzstig, US) Claude Lanzmann – Die vier Schwestern - LES QUATRE SŒURS DER HIPPOKRATISCHE EID 89' L'ARCHE DE NOE 68' LA PUCE JOYEUSE 52' BALUTY 64'
     
  fsk Kino
Segitzdamm 2 10969 Berlin
Sputnik – Kino am Südstern
Höfe am Südstern, Hasenheide 54, 10967 Berlin
  http://www.fsk-kino.de/
 http://www.sputnik-kino.com//


bis 09.09.
 

  StummfilmLiveFestival #9 – America First

         
  36 Filme, 7 Musiker/innen America First! Als Hollywood Frankreich den Rang der international führenden Filmnation ablief, eroberte es zwischen 1915 und 1929 den Weltmarkt mit Action, Western, Glamour, Krimis, Komödien und Outsidern, die filmisch und technisch Standards setzten. Das Babylon Publikum kann während des 9. Stummfilm Live Festivals vom 30. August bis 9. September die große Vielfalt von 36 Hollywood-Klassiker in englischer Originalfassung genießen, u.a. von Charlie Chaplin, Buster Keaton, Harald Lloyd, Josef von Sternberg, John Ford, Ernst Lubitsch, Erich von Stroheim oder D.W. Griffith. Die Stars sind Gloria Swanson, Louise Brooks, Lilian Gish, Gary Cooper, Rudolph Valentino, Erol Flynn. Babylon Geschäftsführer Timothy Grossman: „Unser Festival erzählt von dem Urknall, der Geburtsstunde des Hollywood Kinos. America first heißt: Unser ganzes Kino ist ohne die Amerikaner nicht denkbar.“ Für die wirklich einmalige Live-Atmosphäre spielen sieben europäische Musikerinnen und Musiker an der Babylon Kinoorgel und am Klavier: Camille Phelep (F), Anna Vavilkina (RU), Johannes Lienhart (D), Uwe Schamburek (D), David Schirmer (D), Ekkehard Wölk (D), Michael Wooldridge (GB).
    https://babylonberlin.eu/programm/festivals/stummfilmlivefestival9americafirst
    Babylon Kino
Rosa-Luxemburg-Straße 30, 10178 Berlin
      http://www.babylonberlin.de/


September
 

Short Attack im September: Sundance Shorts 2018

   
  Die 2018 Sundance Film Festival Short Film Tour präsentiert sieben Independent-Filme mit Gewinnern und Highlightgs des diesjährigen Festivals. In der Mischung aus Spielfilm, Dokumentarfilm und Animation verkörpern die Filme – heiter bis heftig – den typisch wilden und anspruchsvollen Sundance-Style.
     
    http://www.shortsattack.com/
   


 
1. September


01.09.
ab 15:00
 

10 Jahre Rehberge - Tag der offenen Tür / Film: Das Leben des Brian

          
   
 

Bevor wir am 8. September die Saison beenden, heißt es diesen Samstag aber: Sharing is caring. Wir öffnen unsere Tore für einen Tag der Offenen Tür (heißt natürlich: feierlicher freier Eintritt)), um unser Jubiläum gemeinsam mit ZuschauerInnen, NachbarInnen und allen dem Kino-sich-verbunden-Fühlenden zu feiern.

Beginn um 14.30 Uhr mit:
Street Food aus Cota Rica, Infostand von AfricaAvenir, Flohmarkt.

Natur & mehr:
15 & 17 Uhr: Naturführung über das Gelände
15.30 & 17.30 Uhr: Schauimkern

Besonders für die Kleinen:
15.00 Uhr: Workshop Schattenpuppentheater mit Herlambang Bayu Aji
Bayu Schattentheater

Bands:
15.00 Uhr: Funeral Jack
16.20 Uhr: Brass Kartoffeln
17.40 Uhr: Paco/ Bari
19.00 Uhr: Pari San
+ dem ein und anderen musikalischen Spontan-Intermezzo

Zum Abschluß:
20.30 Uhr Monty Pythons "Das Leben des Brian" (deutsche Fassung)
(auch hier weiterhin feierlich freier Eintritt nach Maßgabe freier Plätze)

    http://www.freiluftkino-rehberge.de/
  Freiluftkino Rehberge
Windhuker Straße Ecke Petersallee, 13351 Berlin
     


01.09.
bis
30.09.
  Magical History Tour: Formen der Groteske,
       
   
 

Die Groteske als künstlerisches Stilmittel ist eine wahre Grenzgängerin: So vielfältig und subjektiv die Definitionen, so zahlreich die Begriffsverschiebungen in der Kunst-Geschichte, so oft und vielgestaltig finden sich Formen des Grotesken im Film. Groteske Motive zeigen sich in Bilderwelten, verbinden Schauer mit Fantastik und nicht selten mit Humor, blitzen in Figuren auf, deren Verhaltenspalette von skurriler Exzentrik bis Monstrosität reichen kann, oder sie grundieren ganze Handlungsstränge, verzerren und überformen die filmische Realität, brechen sich in drastischen Fieberträumen Bahn, in hysterischen Exzessen oder auch in satirisch-absurden Wirrungen. Groteske Instrumentarien finden sich in den unterschiedlichsten Genres, von der Komödie zum Thriller, vom Heimat- zum Liebesfilm.

Vom Einfluss der anarchischen Kraft der Groteske – abwechselnd erschütternd und erheiternd, immer eigenwillig und überraschend – zeugen zehn Beispiele der Magical History Tour im September – wie gehabt quer durch verschiedenste Epochen, Stilrichtungen und Regionen.

     
  Kino Arsenal – im Filmhaus am Potsdamer Platz
Potsdamer Str. 2, 10785 Berlin
Tel.: + 49 (0) 30 26599 - 100 ticket@arsenal-berlin.de
      http://www.arsenal-berlin.de/
 


01.09.
bis
30.09.
  Hollywood Blacklist
       
   
 

„Are you or have you been a member of the Communist Party?“ Das musste sich fragen lassen, wer 1947 in Hollywood als links oder gewerkschaftsnah galt. Wer dies bejahte oder sich weigerte zu antworten, landete auf Hollywoods schwarzer Liste. In Folge der besonders von US-Senator Joseph McCarthy forcierten Feindbilder „Sowjetunion“ und „Kommunismus“, erhielten Hunderte Filmschaffender Berufsverbot, darunter Dalton Trumbo, Abraham Polonsky und Edward Dmytryk. Die von Hannes Brühwiler kuratierte, 24 Filme umfassende Retrospektive zeigen wir vom 1. bis 30. September mit begleitenden Einführungen. Sie ist den betroffenen Filmschaffenden gewidmet und zeigt, was dem US-amerikanischen Kino durch die Blacklist verloren ging. Die Filme vermitteln eine linke Vision der Vereinigten Staaten, behandeln Themen wie Rassismus, Sexismus und Kapitalismus und berichten vom Leben jenseits des Glamours. Ein Kino des „hellsichtigen Pessimismus“ (Noël Burch), das heute nichts von seiner Dringlichkeit eingebüßt hat.

     
  Kino Arsenal – im Filmhaus am Potsdamer Platz
Potsdamer Str. 2, 10785 Berlin
Tel.: + 49 (0) 30 26599 - 100 ticket@arsenal-berlin.de
      http://www.arsenal-berlin.de/
 


01.09.
22:30
 

Slender Man (OV)

          Horrorfilm
 

Vier Highschool-Schülerinnen aus Massachusetts wollen die Legende vom Slender Man als erfunden entlarven und führen deswegen ein Ritual durch. Doch als eine von ihnen spurlos verschwindet, scheint es, als ob die unheimliche hochgewachsene Gestalt mit den Tentakelarmen wesentlich realer ist, als sie dachten...

Ein Horrorfilm, der seinen Ursprung in dem 2009 ins Leben gerufenen schaurigen Internet-Meme zur gleichnamigen gesichtslosen und schwarz gekleideten Gestalt mit den unnatürlich langen Armen hat, die für das Verschwinden von Kindern und andere Gräueltaten verantwortlich sein soll.

    https://yorck.de/kinos/rollberg
  Rollberg Kino
Rollbergstr. 70 12049 Berlin
     


01.09.
bis
20.09.
  In deutscher Gesellschaft
       Passagen-Werke ausländischer Filmemacher*innen 1962-1992
   
 

Jenseits der Herausbildung eines „migrantischen“ deutschen Kinos, das sich erst in den 1980er Jahren zu etablieren begann, hat es immer wieder Filmemacherinnen und Filmemacher gegeben, die aus Not, Glück oder Zufall eine Zeit lang in deutscher Gesellschaft gelebt haben und deren Filme nicht primär der Selbstdarstellung einer „Minderheit“ verpflichtet waren. Unter dem Begriff Passagen-Werke bringt diese Reihe Filme zusammen, deren Autor*innen als Durchreisende in die Bundesrepublik oder die DDR kamen und die bislang kaum gemeinsam in den Blick genommen wurden.

In der Antike schätzte man einen Gast dafür, dass er Grenzen aufbricht und das, was als normal und alltäglich gilt, mit einem anderen Blick betrachtet. Während in Deutschland derzeit ein neo-nationalistischer Diskurs über Heimat und Identität forciert wird, gibt die Retrospektive Gelegenheit, sich ein vielfältiges Bild davon zu machen, wie in der jüngeren Vergangenheit Filmemacher*innen die Perspektive des Gastes eingenommen und ihre Erfahrungen mit Deutschland, Ost und West, filmisch umgesetzt haben.

Ausgelöst wurde das Recherche-Interesse von Filmen, die Einzelfälle blieben: Werke von Regisseur*innen, die bislang kaum mit dem deutschen Filmschaffen assoziiert wurden, deren Filmografien andernorts weitergingen, die in Vergessenheit gerieten oder gänzlich unbekannt blieben. Die weitere Suche führte in die Archive von Fernsehredaktionen und Kinematheken, in die Produktionsgeschichte von Filmhochschulen und die Stipendiatenverzeichnisse des Deutschen Akademischen Austauschdienstes. Mithilfe der einzeln genannten Leihgeber*innen und Archivar*innen ist ein Programm entstanden, das vergessene oder bislang wenig beachtete Filme mit solchen zusammenbringt, die zwar eine Rezeptionsgeschichte haben, aber hier in einem neuen Licht erscheinen. Indem sich die Filmauswahl auf 1962 bis 1992 konzentriert, zitiert sie eine gängige Rahmung der jüngeren Geschichtsschreibung, um in ihr jedoch Erfahrungen von kultureller Heterogenisierung sichtbar zu machen, die beide deutschen Staaten von Anfang an geprägt haben und die schon früher filmisch reflektiert wurden, als es der bekannte Kanon nahelegt.

In deutscher Gesellschaft: Passagen-Werke ausländischer Filmemacher*innen 1962- 1992 erhebt keinen Anspruch, das beschriebene Suchfeld repräsentativ oder vollständig darzustellen. Indem es gerade die Lücken der bisherigen Wahrnehmung bespielt, verweist das Programm vielmehr auf die Notwendigkeit künftiger Entdeckungen. Sollte diese Retrospektive dazu beitragen, die Gegenwart besser zu verstehen, so deshalb, weil diejenigen, die fremd waren (und es oft auch blieben), sensibel waren für das, was unter der Oberfläche geschah oder noch keinen Namen hatte, und weil sie den Mut, die Fantasie und die Mittel hatten, es in ihren Filmen zum Ausdruck zu bringen.

Kuratoren der Filmreihe, die das Zeughauskino gemeinsam mit der Bundeszentrale für politische Bildung veranstaltet, sind Tilman Baumgärtel und Tobias Hering.

     
  Zeughauskino
Deutsches Historisches Museum Unter den Linden 2 10117 Berlin Tel. +49 30 20304-0
      http://www.dhm.de/zeughauskino
 


 
2. September  


02.09.
19:00

  draußen mit Filmgespräch
   
  Persönliche Gegenstände, aufgeladen mit Erinnerungen und Emotionen. Zeugen der bewegten Lebensgeschichten obdachloser Menschen. Durch seine ungewöhnliche Herangehensweise öffnet DRAUßEN die Tore zu einer Welt, die uns sonst verborgen bleibt, und fordert den Betrachter zum Perspektivwechsel auf. Dies ist der Ausgangspunkt für diesen Dokumentarfilm, der eine ganz andere Seite dieser Menschen zeigen wird. Der Film porträtiert Matze, Elvis, Filzlaus und Sergio als Persönlichkeiten und Überlebenskünstler, von denen man lernen kann. Was sie erlebt und überlebt haben, was sie vom Leben wissen und wie erfindungsreich sie sich organisieren, macht ihnen so leicht niemand nach.

Dokumentarfilm Land/Jahr D 2018 Regie Johanna Sunder-Plassmann und Tama Tobias-Macht Darsteller/innen Drehbuch Johanna Sunder-Plassmann und Tama Tobias-Macht Min. 80 FSK Verleih Realfiction Festival Internationale Filmfestspiele Berlin - Perspektive Deutsches Kino

Diskussionsrunde mit Johanna Sunder-Plassmann, Regisseurin und Kai-Gerrit Venske von Caritas Berlin
     
  Wolf Kino
Weserstraße 59, 12045 Berlin
    https://wolfberlin.org/


02.09.
11:30
 

Familie Brasch

       
 

Die Buddenbrooks der DDR werden sie in Annekatrin Hendels Dokumentation genannt, gleichzeitig ist aber die Geschichte dieser legendären Familie auch die Geschichte Deutschlands. Vom Dritten Reich bis in unsere Tage. Ein vielschichtiger, faszinierender Film.

In Anwesenheit von Regisseurin Annekatrin Hendel

    https://www.yorck.de/kinos/blauer-stern
  Blauer Stern
Hermann-Hesse-Straße 11 13156 Berlin
     


02.09.
19:45
  The Sound of Music (US 1965) (OmU)
         
 

Gönnen wir uns und Euch zum Ende der Saison.

Musical-Zeit im Freiluftkino Kreuzberg: Idylle, Liebe, Drama, fantastische Musik und der Anschluss Österreichs an Nazi-Deutschland. In einem Film? Yes!

https://www.sound-of-music.com/

    http://www.freiluftkino-kreuzberg.de/
  Freiluftkino Kreuzberg
Mariannenpl. 2, 10997 Berlin
     


 
3. September  


03.09.
22.00
 

  Mr. Gay Syria

      
 

T/D/M/F 2017, 85 min, OmU

Der preisgekrönte Dokumentarfilm folgt zwei schwulen Geflüchteten aus Syrien. Husein arbeitet inzwischen als Friseur in Istanbul, führt aber ein Doppelleben. Mahmoud ist Mitbegründer der LGBTI-Bewegung in Syrien und lebt in Berlin. Ihr Traum: am Mr.-Gay-Wettbewerb teilzunehmen und so für mehr Sichtbarkeit zu sorgen.

    Kino International
Karl-Marx-Allee 33 10178 Berlin
      https://www.yorck.de/kinos/kino-international


 
4. September  


04.09.
20:00
  BICKELS [SOCIALISM]
        Anschließend Gespräch mit Heinz Emigholz, Galia Bar Or (Produzentin) und Zvi Efrat (Architekt),
      moderiert von Anselm Franke
   
 

BICKELS [SOCIALISM]   Heinz Emigholz   D/Israel 2017   engl. OF 92‘
Das Kulturhaus „Casa do Povo“ in São Paulo, eine Ikone der säkularen jüdischen Arbeiterbewegung: ein verfallener Theatersaal, Treppen, Eingänge, Durchgänge. Es sind Baugeräusche zu hören, Geschirrgeklapper, ein Besen schabt über den gekachelten Fußboden. Die expressive Fassade mit ihren unzähligen ausstellbaren Glasscheiben trägt Patina. Junge Menschen bereiten im Oktober 2016 eine Preview von BICKELS [SOCIALISM] vor. Der Ort wird zum Prolog des fertigen Films. Essenssäle, Kinderhäuser, Landwirtschaftsgebäude. Lichte Häuser, erfinderisch eingebettet in die mediterrane Landschaft. Eine Architektur mit Verfallsdatum – der Leerstand, im besten Falle noch die Umwidmung gehen einher mit dem Niedergang ihrer sozialistischen Idee.
Gemälde des jüdischen Malers Meir Axelrod, die in den frühen 1930er Jahren auf der Krim entstanden, bilden den Epilog des Films. Er erzählt die tragische Geschichte des Kibbuz Vio Nova, der ein erstes Mal unter dem britischen Mandat über Palästina scheiterte und ein zweites Mal am Stalinismus, um durch die deutsche Besatzung endgültig liquidiert zu werden. (Christoph Terhechte, Berlinale Forum 2017)

Heinz Emigholz (*1948) ist freischaffender Filmemacher, bildender Künstler, Kameramann, Autor, Publizist und Produzent. Von 1993 bis 2013 hatte er den Lehrstuhl für Experimentelle Filmgestaltung an der Universität der Künste Berlin inne. Mit seinen Filmen war Emigholz häufig beim Berlinale Forum zu Gast.

     
  Kino Arsenal – im Filmhaus am Potsdamer Platz
Potsdamer Str. 2, 10785 Berlin
Tel.: + 49 (0) 30 26599 - 100 ticket@arsenal-berlin.de
      http://www.arsenal-berlin.de/
 


04.09.
20:30
  Breakdown in Tokyo (OmeU) - in Anwesenheit des Regisseurs Zoltan Paul
      
   
 

Der 60-jährige Regisseur Lászlo begleitet mit einer Filmcrew überschwänglich seinen Sohn und dessen Prog-Rock-Band auf Japan-Tournee. In den Clubs zwischen Osaka und Tokyo versucht Lászlo seinen Jugendtraum nachzuholen: Ein wildes Musikerleben, das ihm seit Jahren ausgerechnet sein eigener Sohn vorlebt.

So gerät gleich nach der Ankunft in Tokyo die junge japanische Tourmanagerin in den Sog von Lászlos aufschäumender Rock-&-Roll-Begierde. Ungestört, da ihn seine Lebensgefährtin Emma zunächst noch an der langen Leine hält, reizt Lászlo auf der Tour immer mehr seine eigenen Grenzen aus, strapaziert die Nerven der anderen und stürzt sich und seine Familie ins Chaos…

Breakdown in Tokyo (OmeU) D 2018, 84 min, Regie: Zoltan Paul, mit Zoltan Paul, Tomoko Inoue, Clementina Hegewisch, Julian Adam Pajzs, Valentin Schuster

     
  Lichtblick-Kino
Kastanienallee 77 / 10435 Berlin
      http://www.lichtblick-kino.org/
 


04.09.
19:00
 

FOKUS BRASILIEN: LIVRES OMU - Drehbuchautor zu Gast!

      
 

In Anwesenheit von Drehbuchautor Jonser Shakespeare! Sechs Männer (darunter ehemalige Insassen) mit einer Idee: die Kamera als Instrument zu nutzen um die Missstände in brasilianischen Gefängnissen aufzuzeigen und anzuprangern. Ein Doku-Drama mit fiktionalen Elementen, dass Rassismus, Folter und die Verletzung von Rechten aufzeigt, gleichzeitig von Freiheit und Gerechtigkeit träumt.

Unser Gast Jonser Shakespeare, Drehbuchautor u.a., wirkte bei LIVRES als Schauspieler mit. Er selber ist in einer Favela aufgewachsen, konnte sich aber mit Hilfe kreativer Arbeit in der Theaterszene und schließlich im Filmbereich einen Namen machen. Er stellt uns das Projekt vor und erzählt uns mehr über die Hintergründe.

BR 2017, R: Patrick Granja, Dokumentarfilm, L. 80 min

     
 

City Kino Wedding im Centre Français de Berlin
Müllerstraße 74 13349 Berlin Anbindung: U-6, U-Rehberge

     http://www.citykinowedding.de/


04.09.
20:30
  Cessez-Le-Feu« Deutsche Erstaufführung mit Regisseur
          
 

Vier Jahre lang lebte Kriegsveteran Georges (Romain Duris aus »L'Auberge espagnole«) nach Ende des Ersten Weltkriegs als Nomade und Abenteurer in Afrika, immer auf der Flucht vor seinen Erinnerungen an die Kriegsgräuel. Nun kehrt er nach Paris zurück, schwer beladen mit afrikanischen Stammesmasken. Seinen Bruder Marcel hat der Krieg die Sprache verschlagen lassen. Im verzweifelten Versuch, sich wieder einzuleben, sucht Georges Trost bei dessen Gebärdensprachlehrerin Hélène.

In französischer Sprache mit deutschen Untertiteln | im Rahmen des Programms »100 x 100 Jahre - 100 Jahre Erster Weltkrieg«

    https://yorck.de/kinos/rollberg
  Cinema Paris
Kurfürstendamm 211 10719 Berlin
     


 
5. September  


05.09.
bis
01.10.
  12x12 Der IBB-Videoraum in der Berlinischen Galerie: NIK NOWAK
         
 

Im IBB-Videoraum werden über den Zeitraum eines Jahres zwölf Künstler*innen präsentiert, die durch ihren innovativen Umgang mit den Medien Film und Video aufgefallen sind.

Nik Nowak ist Künstler und Musiker. In seinen künstlerische n Arbeit en, die sich in verschiedene n Medien manifestieren , beschäftigt er sich häufi g mit der Wirkung von Sound . Dabei interessiert er sich besonders für die ambivalente Rolle von Sound - systemen als kulturelle Katalysator en auf der einen und als akustische Waffen auf der anderen Seite . S oundobjekte wie Mobile Booster , Panzer und die Echodrohnen verschafften ihm weltweite Aufmerksamkeit. Im August 2017 reis t e Nowak als Teil einer Delegation von Kulturschaffenden nach Nordkorea – zu einer Zeit starker geopolitischer Anspannungen in der Regi on und einem verbalen Kräftemessen zwischen Donald Trump und Kim Jong - Un . Ziel des Trips war ein Austausch mit Künstler*innen der Universität Pjöngjang , wobei verschiedene Kunstprojekte und Workshops realisiert werden sollten . Nowak plante, die Tonanlagen , die sich an der Demarkationslinie zwischen Nord - und Südkorea gegenüberstehen, zu gebrauchen, um darauf einen identischen Ton abzuspielen – jedoch phasenverdreht wiedergegeben, sodass sich die Schallwellen gegenseitig auslöschen und eine „aktive“ Stille erzeugen . Der Titel seines Projektvorschlags: Symphony of Silence . Aufgrund von Einwänd en de r n ordkoreanischen Autoritäten gegen den Titel der Arbeit wie auch gegen die Verwendung militärischen Geräts sowie jeglicher Propagandalautsprecher, konnte sie nicht realisiert werden. Anstelle eines Austauschs mit Kolleg*innen vor Ort entpuppte sich die Reise mehr und mehr als nordkoreanische Leistungsschau. Der Film No Silence for the Great Leader (2017/18, 26 Min.) dokumentiert Nowaks Beobachtungen in dem isolierten Land wie auch seine Bemühungen, ein altern atives künstlerisches Projekt zu verwirklichen : In einer Art kompensatorischen Geste wurde ihm schließlich gestattet, eine Soundcollage über einen Lautsprecher öffentlich abzuspielen. Sie bestand aus eigentlich für das menschliche Ohr nicht wahrnehmbaren Geräuschen, die digital nachbearbeitet und wahrnehmbar gemacht wurden.

    https://www.berlinischegalerie.de/
  Berlinische Galerie
Landesmuseum für Moderne Kunst, Fotografie und Architektur
Alte Jakobstraße 124-128 10969 Berlin
Tel. (+49) – (0) 30 789 02 600
     


05.09.
20:00
  Deckname Jenny
      
   
 

Eine Geschichte zwischen Liebe und Verrat, Hoffnung und Resignation, Widerstand und Freundschaft: Jennys anarchistische Bande will nicht mehr zuschauen: Flüchtlinge an den zäunen Europas, eingesperrt in Lagern. Doch als Jennys Vater deren militante Ambitionen zufällig herausfindet, muss er sich seiner eigenen Vergangenheit stellen. Der Deckname »Jenny« und dessen klare Zuordnung verschwimmt plötzlich um so mehr, je gefährlicher es für alle Beteiligten wird.

D 2017, 108 min, Buch & Regie: Samira Fansa, Co-Regie: Jane Georget Leonhardt, Bildgestaltung: Christian Taschka, Schnitt: Andre Weinreich, Musik: Guts Pie Earshot, Nomi & Aino, mit Sarah Graf, Ulf Peter Schmitt, David Schellenberg, Jörg Messerschmidt, Detlef Neuhaus u.a.

     
  Lichtblick-Kino
Kastanienallee 77 / 10435 Berlin
      http://www.lichtblick-kino.org/
 


05.09.
20:00
  tip Preview: Styx
         
       
  Bildgewaltig erzählt Regisseur Wolfgang Fischer in STYX von einer starken Frau, die auf einem Segeltörn unvermittelt aus ihrer heilen Welt gerissen wird. Rike bestreitet in Köln als Notärztin ihren Alltag, bevor sie ihren Urlaub in Gibraltar antritt. Dort sticht sie alleine mit ihrem Segelboot in See. Ziel ihrer Reise ist die Atlantikinsel Ascension Island. Ihr Urlaub wird abrupt beendet, als sie sich nach einem Sturm auf hoher See in unmittelbarer Nachbarschaft eines überladenen, havarierten Fischerbootes wiederfindet. Mehrere Dutzend Menschen drohen zu ertrinken. Rike folgt zunächst der gängigen Rettungskette und fordert per Funk Unterstützung an. Als ihre Hilfsgesuche unbeantwortet bleiben, die Zeit drängt und sich eine Rettung durch Dritte als unwahr- scheinlich herausstellt, wird Rike gezwungen zu handeln.

STYX (deutsch, englisch OmU) Spielfilm, Deutschland/ Österreich 2018, 94 min. Regie: Wolfgang Fischer Darsteller: Susanne Wolff, Gedion Wekesa Oduor
     
  hackesche höfe kino
Rosenthaler Straße 40 10178 Berlin
      http://www.hoefekino.de  


05.09.
bis
16.09.
  32. Fantasy Filmfest Berlin
   
 

Alle Jahre wieder tourt das Fantasy Filmfest durch Deutschland und alle Jahre wieder bietet es seinen Zuschauern einen einzigartigen Mix an Genrefilmen, den es so nirgendwo anders im deutschen Kino zu sehen gibt. Mit einem Programm aus atemlosen Thrillern, obskuren Scifi-Träumereien, harten Horrorschockern und gefühlvollen Arthausperlen, ist das Fantasy Filmfest seit über 30 Jahren DIE Alternative zum Superhelden-Einheitsbrei im Mainstreamkino. Fantasy steht hier nicht für Drachen, Feen und verwunschene Wälder, sondern für Fantasie, Innovation und Skurrilität. Filme, die aus der Reihe tanzen, auffallen, fordern und überfordern, mit Konventionen brechen, provozieren und vor allem Filme, die einfach fantastisch sind. Von A wie Arthaus bis Z wie Zombie-Slasher, bietet das Fantasy Filmfest Platz für all die leisen, lauten und schrillen Zwischentöne, die überall anders oft überhört werden. Mit ganz viel Herzblut (und Kunstblut!) liefert das Fantasy Filmfest, was der Slogan verspricht: FEAR GOOD MOVIES.

   


 
6. September  
 
7. September  


07.09.
bis
09.09.
  Festival of Animation Berlin
   
 

Die zweite Festival Edition wird dieses Jahr vom 7.9.2018 – 9.9.2018 stattfinden. Es werden wieder die besten und aktuellsten regionalen aber auch internationalen Animationsfilme präsentiert. FilmemacherInnen aus Berlin und der ganzen Welt haben die Möglichkeit, Gleichgesinnte zu treffen, aber auch einem Publikum zu begegnen, dass ihre Arbeiten bewundert und wertschätzt. Neben den Filmvorführungen gibt es Ausstellungen, Workshops, Masterclasses, Diskussionsrunden, Gespräche mit RegisseurInnen, Präsentationen von Animationsstudios und Partys. Das Festival soll dazu beitragen, die zahlreichen FilmemacherInnen zu fördern und die Kunst des Animationsfilms zu feiern. Als ein Ort der Inspiration, Kreativität, Innovation, Kommunikation und des Austauschs schlägt es eine Brücke zwischen etablierten RegisseurInnen, Newcomern und dem lokalen Publikum.

   


 
8. September  


08.09.
19:15
 

LIEBE MICH!

      Im Rahmen von Zwei Tage Wedding/Locationscout+Regisseur im Gespräch
 

Was macht ein Locationscout & welche Drehlocations gibt es im Wedding? Wir sprechen mit Tatjana Liebenow, Vorsitzende des Bundesverbandes Locationscouts über den Beruf! Im Anschluss zeigen wir LIEBE MICH, Berliner Independentfilm, der im Wedding gedreht wurde und laden im Anschluss den Regisseur Philipp Eichholtz zum Gespräch über Drehorte ein. Zum Film: Liebe Mich In hohem Bogen fliegt es aus dem Fenster, Sarahs sauteures MacBook. Ein Totalschaden. Und alles nur, weil sie die Nacht mit ihrem besten Freund verbracht hat und dieser nicht gewillt ist, mit ihr zu frühstücken oder ihr ewige Liebe zu schwören. Dumm nur, dass ihre gesamte Arbeit der letzten Wochen auf dem Laptop war … Ob das der nette Typ aus dem Computerladen wieder richten kann? Ob er vielleicht ihr ganzes Leben wieder richten kann?

DE 2015, R: Philipp Eichholtz, D: Lilli Meinhardt, Christian Ehrich, Maggy Domschke, Peter Trabner u.a., L. 80 min., FSK: ab 12

     
 

City Kino Wedding im Centre Français de Berlin
Müllerstraße 74 13349 Berlin Anbindung: U-6, U-Rehberge

     http://www.citykinowedding.de/


08.09.
22:30
 

After Midnight (Omengl.U)

          Horrorfilm
   
 

After Midnight ist ein Anthologien-Film aus dem Land des Giallo. Acht italienische Nachwuchsregisseure bringen euch ihre Visionen in acht alptraumhaften Kurzfilmen. Von Dämonen über Gore bis hinzu konventionellen Jump Scares ist alles dabei. Dies sind die Regisseure und ihre Filme: "Vlog: L'Ultimo Video di Sara": directed by Daniele Misischia "Taste of Survival": directed by Davide Pesca "Nyctophobia": directed by Francesco Longo "Nel Buio": directed by Davide Cancila "Io Non le Credo": directed by Luca Bertossi "Escape from Madness": directed by Nicola Pegg "Che Serata di Merda!": directed by Roberto Albanesi "Haselwurm": directed by Eugenio Villani

im italienischen Original mit englischen Untertiteln.

    https://yorck.de/kinos/rollberg
  Rollberg Kino
Rollbergstr. 70 12049 Berlin
     


 
9. September  


09.09.
23.09.
11:30
 

  Dokumentationen ENDE DER EISENZEIT und GUNDI GUNDERMANN

      
 

Ergänzend zu Andreas Dresens Spielfilm GUNDERMANN zeigt das Kino an der Karl-Marx-Allee zwei Dokumentarfilme über den ostdeutschen Liedermacher

Seit zwei Wochen läuft Andreas Dresens neuester Film sehr erfolgreich im Kino. GUNDERMANN ist ein Spielfilmportrait des ostdeutschen Liedermachers und Baggerfahrers Gerhard Gundermann. Mit dem ihm eigenen feinen Gespür, mit Zärtlichkeit und Humor wirft Andreas Dresen einen Blick auf das Leben von „Gundi“, den Poeten, Clown und Idealist, aber auch Spitzel, der dann selbst bespitzelt wurde.

Dresens Recherchen zum Künstler liegen intensive Gespräche mit Gundermanns Witwe Conny, Wegbegleitern, Künstlern und Fans zugrunde, aber auch zwei Dokumentarfilme, die das Leben und Wirken „Gundis“ begleiteten. Richard Engel, Regisseur und Freund Gundermanns, veröffentlichte 1983 und 1999 diese filmischen Portraits des Liedermachers. Beide nimmt das Kino International an den kommenden Sonntagen ins Matinee-Programm auf.

9.9. und 23.9. | 11.30 Uhr | ENDE DER EISENZEIT

D 1999, 98 min Regie: Richard Engel, Mitwirkende: Gerhard Gundermann, Bettina Wegner, Die Seilschaft, Frank Castorf

 ENDE DER EISENZEIT ist mehr als und doch zuerst ein persönliches Portrait über Gerhard Gundermann  – Baggerfahrer, Arbeitssuchender, Tischlerlehrling, Rockmusiker, Querdenker und Vater. Das näher rückende Ende der Landschaft, einer Industrieregion, einer Vorstellung von Tätigsein, hat exemplarischen Charakter über den konkreten Ort und seine Menschen hinaus. Der Regisseur Richard Engel begleitet Gerhard Gundermann in den Tagebau, auf die Bühne, unterwegs und zu Hause. Mitten in den Arbeiten zum Film verstarb Gundi. Nach seinem Tod befragte Engel Freunde, Bekannte und Arbeitskollegen, die Mitstreiter der Brigade Feuerstein und seine Seilschaft, Künstler wie Frank Castorf, Bettina Wegner oder die Silly-Musiker.

 16.9. und 30.9. | 11.30 Uhr | GUNDI GUNDERMANN

DDR 1983, 74 min Regie: Richard Engel, Mitwirkende: Gerhard Gundermann

Das erste Gundermann-Portrait von Richard Engel aus den Jahren 1981-1983 war eine Auftragsarbeit des Fernsehens der DDR, das ein Arbeiter-Portrait bestellte und eine – aus seiner Sicht – äußerst subversive „Heldengeschichte“ bekam. GUNDI GUNDERMANN bietet einen tiefen Einblick in die DDR, die Gundi zu Fuß, per Fahrrad. Motorrad, Skoda, Bagger, Raumschiff – schweigend, singend, schreibend, schuftend durchkreuzte, durchschaute, durcheinanderbrachte. Gundermanns Lieder beeindrucken –seine poetisch-politischen Zwischentexte, seine Vorahnungen. Seine Fähigkeit, die übliche Trennung von Arbeit und Kunst aufzuheben und seine Lebendart, seine eigene Verbindung von Komik mit Tragik, Provinzialität mit unendlichen Science-Fiction-Welten ganz selbstverständlich zu mischen.

    Kino International
Karl-Marx-Allee 33 10178 Berlin
      https://www.yorck.de/kinos/kino-international


09.09.
20:00
  2001: A Space Odyssey (OmU)
         
         
 

D.: Stanley Kubrick, C.: Keir Dullea, Gary Lockwood, William Sylvester US/GB 1968, 149 Min. "2001" is a story of evolution. Sometime in the distant past, someone or something nudged evolution by placing a monolith on Earth (presumably elsewhere throughout the universe as well). Evolution then enabled humankind to reach the moons surface, where yet another monolith is found, one that signals the monolith placers that humankind has evolved that far. Now a race begins between computers (HAL) and human (Bowman) to reach the monolith placers. The winner will achieve the next step in evolution, whatever that may be. (imdb.com)

    www.britishshorts.de
  Freiluftkino Insel im Cassiopeia
Revaler Str. 99, 10245 Berlin-Friedrichshain
    http://www.freiluftkino-insel.de/html/


  WERBUNG



 
10. September  


10.09.
19:30
 

GLÜCKLICH WIE LAZZARO (Lazzaro Felice)

          Berlin-Premiere - in Anwesenheit der beiden Hauptdarsteller: Adriano Tardiolo & Luca Chikovani -
   
 

Lazzaro. Ein junger Mann, der inmitten einer ärmlichen Landarbeitersiedlung im italienischen Nirgendwo lebt und so gutmütig ist, dass man ihn für einfältig halten könnte. Eines Tages trifft er auf den gleichaltrigen Tancredi, Sohn der zwielichtigen Marchesa , dessen Einbildung so groß wie grenzenlos ist. Der Beginn einer ungewöhnlichen Freund-schaft, die erste Freundschaft überhaupt in Lazzaros Leben. Anfangs noch zart und unbeholfen, wird sie die Zeit überdauern, auch die alles erschütternden Folgen der "Großen Lüge", die Lazzaro auf der Suche nach Tancredi in die große Stadt führen wird.

Mit: Adriano Tardiolo, Luka Chikovani, Alba Rohrwacher, Tommaso Ragno, Nicoletta Braschi, Sergi López. Deutschland, Frankreich, Italien, Schweiz 2018 // 129 Minuten

    https://www.yorck.de/kinos/cinema-paris
  Cinema Paris
Kurfürstendamm 211, 10719 Berlin
     


10.09.
bis
23.09.
 

  Africa, Africa!

         
  14 Filme aus Burkina Faso, Burundi, Kenia, Kongo, Mali, Nigeria, Senegal, Südafrika Wir danken dem FilmInitiativ Köln e.V. und seinem Afrika Film Festival. Die Filme mit dem Fokus „Innerafrikanische Migration“ „Frontiéres“, „Hakkunde“, „Kaddu Beykat“, „Une Place Dans L’Avion“, „Kinshasa Makambo“, „Silas“, „Uncertain Future“, „Voetsek! Us, Brothers?“ und „Warehoused“ wurden von ihnen ausgewählt und deutsch untertitelt - gefördert im Fonds TURN der: Kulturstiftung des Bundes. Auch die Einladung der Regisseurin Apolline Traoré & Regisseur Asurf Oluseyi wurde im Rahmen dieses Projekts ermöglicht.
    https://babylonberlin.eu/programm/festivals/africa,-africa
    Babylon Kino
Rosa-Luxemburg-Straße 30, 10178 Berlin
      http://www.babylonberlin.de/


10.09.
22.00
 

  Al Berto

      
 

P 2017, 109 min, OmU

Portugal, Sommer 1975. Das Land ist nach der Revolution im Umbruch. Al Berto sitzt in einem kleinen Küstenkaff fest, in dem die Kommunisten das Sagen haben. Als er João Maria trifft, lernt er nicht nur die große Liebe kennen, sondern blüht auch als Künstler auf. Wunderschönes Liebesdrama nach einer wahren Geschichte.

    Kino International
Karl-Marx-Allee 33 10178 Berlin
      https://www.yorck.de/kinos/kino-international


 
11. September  


11.09.
19:30
  Seestück - Premiere mit Regisseur
         
         
 

Mit SEESTÜCK schließt Volker Koepp einen filmischen Zyklus ab, den er mit BERLIN-STETTIN begann. In diesem Film mischte der Regisseur in seine Beschreibung ostdeutscher Film- und Lebensräume erstmals auch autobiografische Bezüge. SEESTÜCK – ein Film über die Ostsee, über das Leben am Meer und mit dem Meer – schließt den Reigen nun ab. Wie in den Filmen zuvor spiegeln sich hier die Bögen der Historie in den privaten Lebensläufen der Gegenwart. Auch für die kleine Ostsee gilt: Landschaftsbild ist Weltbild.

     
  Filmtheater am Friedrichshain
Bötzowstrasse 1-5 10407 Berlin


 
12. September  


12.09.
20:30
  Eingeimpft  - Premiere mit Regisseur
         
         
 

Schon seit Jahren ist die Notwendigkeit frühzeitiger Impfungen Gegenstand hitziger Diskussionen. Befürworter legen Eltern nahe, erste Impfungen schon im Alter von zwei Monaten vornehmen zu lassen. Skeptiker jedoch entgegnen, dass u.a. die Gefahr von Nebenwirkungen zu hoch sei. Filmemacher David Sieveking nahm die Geburt seiner ersten Tochter zum Anlass, den Vor- und Nachteilen vom Impfen auf den Grund zu gehen. Sein informativer, von einer sehr persönlichen Note durchzogener Film ist ein spannender, aufklärerischer Beitrag zu einem vielschichtigen Thema.

     
  Filmtheater am Friedrichshain
Bötzowstrasse 1-5 10407 Berlin


12.09.
bis
15.09.
  Pool 18 - Internationale Tanzfilm-Festival
   
 

POOL ist ein seit 2007 bestehendes Festival für Tanzfilme und Tanzanimationsfilme und bietet Raum für Austausch, Entwicklung, Weiterbildung und Präsentationsmöglichkeiten. Einmal im Jahr präsentiert POOL eine Auswahl faszinierender Tanzfilmproduktionen aus aller Welt und wird zum Treffpunkt Kreativschaffender aus Tanz, Film sowie der Fashion- und Werbeszene. POOL ist eine Plattform für Filme, die Tanz nicht nur dokumentieren, sondern die Choreografien ausschließlich für und mit der Kamera entstehen lassen. POOL richtet seinen Fokus auf das intensive Zusammenspiel zwischen Tanz und filmischen Techniken, lotet die Möglichkeiten der Kunstform aus. Aus allen Einsendungen erstellt die Jury von POOL ein Filmprogramm und wählt die gleichberechtigten Gewinnerfilme, die PEARLS, aus.

   


 
13. September  
 
14. September  
 
15. September  


15.09.
22:30
 

Phantasm III: Lord of the Dead (OV)

          Horrorfilm
   
 

Alle guten Dinge sind drei, deswegen darf der dritte Teil der Phantasm-Saga jetzt auch nicht fehlen. Es geht auch wie in jedem Teil, gleich wieder actionreich weiter. Kaum konnte Reggie den schwerverletzten Mike vor dem Tall Man retten, gibt es schon den nächsten Angriff des Phantoms: Noch im Krankenhaus müssen sie vor dem Bösewicht flüchten. Bei der Flucht erwischt es Mike aber, er gerät in die Fänge des Tall Man. Reggie ist zwar von jetzt an auf sich alleine gestellt, aber er gibt nicht auf. Er möchte seinen Freund befreien und macht sich auf den Weg zu dem Mausoleum von Holtsville. Auf dem Weg dorthin trifft er den Jungen Tim, dessen Eltern vom Tall Man getötet wurden, weswegen er mitkommen und Reggie bei der Suche nach Mike helfen will. In einem großen Krematorium kommt es schließlich zum Showdown: Die Gegner treffen aufeinander. Ein ultimativer Kampf soll nun über alles oder nichts entscheiden…<

USA (1994), 91 min, FSK 16

    https://yorck.de/kinos/rollberg
  Rollberg Kino
Rollbergstr. 70 12049 Berlin
     


 
16. September  


16.09.
bis
30.09.
 

  SHOAH, Filme und Zeugen

         
  Mehr als 40 Filme aus über 75 Jahren.

Filmkünstler und Dokumentaristen haben immer wieder versucht, sich dieser schwierigsten Periode der Menschheit zu nähern. Im Moment der Katastrophe liegen Hoffnung und Verzweiflung so dicht wie nirgendwo. Der Unterschied zum täglichen Actionkino ist ein kleiner, aber entscheidender: Dieser Wahnsinn hat wirklich stattgefunden und prägt unsere Gegenwart, ob wir es möchten oder nicht, bis heute. Insbesondere in Deutschland. Ist es das Land der Täter? Nein, es ist das Land der Täter und der Opfer und auch der Überlebenden. Und die Erschütterung ist durch das Wissen der tatsächlichen Begebenheit umso stärker, wie schon Aristoteles in seiner Poetik notierte.

Das Babylon zeigt mit dieser großen Werkschau Meisterwerke des Kinos, aus denen zusammen vielleicht ein Mosaik entsteht: Ecce homo!
Die Kombination der Filme mit Zeugenaussagen und einigen Gesprächen möchte einen Raum schaffen, in denen der Besucher eintauchen kann und in dem er sich möglicherweise Orientierung verschafft. Was der Einzelne daraus erfährt bleibt ihm überlassen. Das Babylon schätzt sich glücklich, diesen Raum über 14 Tage zu öffnen. Warum auch immer, so etwas hat es in Berlin bisher nicht gegeben. Kein Jahrestag kann als Alibi dafür dienen. Die Aufführungen sind kostenlos.

Claude Lanzmann hat wie kein anderer Filmemacher sein Werk dieser Periode und ihren Fragen gewidmet. Noch im Frühjahr waren wir mit seiner Assistentin im Kontakt, wir wollten ihn einladen, sein Werk komplett präsentieren. Nun zeigen wir seine Filme ohne den Regisseur. SHOAH, sein 9 stündiges Opus Magnum steht im Mittelpunkt der Retrospektive.

Wer diesen Film gesehen hat, kann ihn nicht mehr vergessen. „Ihr, die ihr eingeht, laßt die Hoffnung schwinden!“ könnte man mit Dante darüber schreiben. Doch in „To Be Or Not To Be“,  ein Film des Berliners Ernst Lubitsch aus dem Jahre 1942, dem ich das letzte Wort geben möchte, findet sich der Satz: “They named a brandy after Napoleon, they made a herring out of Bismarck, and Hitler is going to end up as a piece of cheese”.

     
    https://babylonberlin.eu/programm/festivals/shoah-filmtage
    Babylon Kino
Rosa-Luxemburg-Straße 30, 10178 Berlin
      http://www.babylonberlin.de/


16.09.
30.09.
11:30
 

  Dokumentationen ENDE DER EISENZEIT und GUNDI GUNDERMANN

      
 

Ergänzend zu Andreas Dresens Spielfilm GUNDERMANN zeigt das Kino an der Karl-Marx-Allee zwei Dokumentarfilme über den ostdeutschen Liedermacher

Seit zwei Wochen läuft Andreas Dresens neuester Film sehr erfolgreich im Kino. GUNDERMANN ist ein Spielfilmportrait des ostdeutschen Liedermachers und Baggerfahrers Gerhard Gundermann. Mit dem ihm eigenen feinen Gespür, mit Zärtlichkeit und Humor wirft Andreas Dresen einen Blick auf das Leben von „Gundi“, den Poeten, Clown und Idealist, aber auch Spitzel, der dann selbst bespitzelt wurde.

Dresens Recherchen zum Künstler liegen intensive Gespräche mit Gundermanns Witwe Conny, Wegbegleitern, Künstlern und Fans zugrunde, aber auch zwei Dokumentarfilme, die das Leben und Wirken „Gundis“ begleiteten. Richard Engel, Regisseur und Freund Gundermanns, veröffentlichte 1983 und 1999 diese filmischen Portraits des Liedermachers. Beide nimmt das Kino International an den kommenden Sonntagen ins Matinee-Programm auf.

9.9. und 23.9. | 11.30 Uhr | ENDE DER EISENZEIT

D 1999, 98 min Regie: Richard Engel, Mitwirkende: Gerhard Gundermann, Bettina Wegner, Die Seilschaft, Frank Castorf

 ENDE DER EISENZEIT ist mehr als und doch zuerst ein persönliches Portrait über Gerhard Gundermann  – Baggerfahrer, Arbeitssuchender, Tischlerlehrling, Rockmusiker, Querdenker und Vater. Das näher rückende Ende der Landschaft, einer Industrieregion, einer Vorstellung von Tätigsein, hat exemplarischen Charakter über den konkreten Ort und seine Menschen hinaus. Der Regisseur Richard Engel begleitet Gerhard Gundermann in den Tagebau, auf die Bühne, unterwegs und zu Hause. Mitten in den Arbeiten zum Film verstarb Gundi. Nach seinem Tod befragte Engel Freunde, Bekannte und Arbeitskollegen, die Mitstreiter der Brigade Feuerstein und seine Seilschaft, Künstler wie Frank Castorf, Bettina Wegner oder die Silly-Musiker.

 16.9. und 30.9. | 11.30 Uhr | GUNDI GUNDERMANN

DDR 1983, 74 min Regie: Richard Engel, Mitwirkende: Gerhard Gundermann

Das erste Gundermann-Portrait von Richard Engel aus den Jahren 1981-1983 war eine Auftragsarbeit des Fernsehens der DDR, das ein Arbeiter-Portrait bestellte und eine – aus seiner Sicht – äußerst subversive „Heldengeschichte“ bekam. GUNDI GUNDERMANN bietet einen tiefen Einblick in die DDR, die Gundi zu Fuß, per Fahrrad. Motorrad, Skoda, Bagger, Raumschiff – schweigend, singend, schreibend, schuftend durchkreuzte, durchschaute, durcheinanderbrachte. Gundermanns Lieder beeindrucken –seine poetisch-politischen Zwischentexte, seine Vorahnungen. Seine Fähigkeit, die übliche Trennung von Arbeit und Kunst aufzuheben und seine Lebendart, seine eigene Verbindung von Komik mit Tragik, Provinzialität mit unendlichen Science-Fiction-Welten ganz selbstverständlich zu mischen.

    Kino International
Karl-Marx-Allee 33 10178 Berlin
      https://www.yorck.de/kinos/kino-international


 
17. September  
 
18. September  


18.09.
19:15
 

ÜBERALL WO WIR SIND

      Berlinale Spotlight - Perspektive deutsches Kino - Regisseurin zu Gast
 

In Anwesenheit der Regisseurin Veronika Kaserer! Ab August zeigen wir einmal im Monat einen Film aus der Perspektive deutsches Kino 2018! Die Sektionsleiterin Linda Söffker stellt die Filme höchstpersönlich vor und lädt die Regisseur*innen im Anschluss zum Gespräch mit dem Publikum. Heiko, 29, ein lebensfroher Tanzlehrer aus Berlin, kämpft seit 7 Jahren mit einer tödlichen Krankheit. Zum Sterben kommt er nach Hause, aber auch jetzt geben Heiko und vor allem sein Vater Ju¨rgen die Hoffnung auf ein Wunder nicht auf; seine Mutter Karin hingegen, versucht ihn auf den kommenden Tod vorzubereiten. Tag und Nacht drängen sich viele liebende Menschen um Heikos Bett, um die letzten Wochen in seiner Nähe zu verbringen, gemeinsam zu weinen und auch herzhaft zu lachen. „Veronika Kaserer hat einen Film über Trauer gemacht, auch um uns daran zu erinnern, wie lebenswert das Leben ist. Mit erstaunlicher Nähe, unkonventioneller Montage und vielen überraschenden Momenten erzählt sie von den letzten Wochen und Tagen des 29-jährigen (...)“ Aus der Jurybegründung, Kompass-Perspektive-Preis 2018

DE 2018, R: Veronika Kaserer, Dokumentarfilm, L: 94 min., FSK: ab 6

     
 

City Kino Wedding im Centre Français de Berlin
Müllerstraße 74 13349 Berlin Anbindung: U-6, U-Rehberge

     http://www.citykinowedding.de/


18.09.
19:30
 

  Ballon - Preview mit Filmgespräch

      
 

Basierend auf einer wahren Geschichte verfilmt Michael Bully Herbig mit BALLON den wohl spektakulärsten Fluchtversuch aus der DDR! Am 16. September 1979 ist es den Familien Strelzyk und Wetzel geglückt, mit einem selbstgebauten Heißluftballon die Grenze zu überwinden und in die Bundesrepublik zu fliehen. Wir zeigen BALLON in einer Preview in Zusammenarbeit mit der Jahn-Behörde und der Robert-Havemann-Gesellschaft. Zum Filmgespräch wird Roland Jahn, der Leiter BStU, und Günter Wetzel, ein Angehöriger der geflüchteten Familien, erwartet.

    Kino International
Karl-Marx-Allee 33 10178 Berlin
      https://www.yorck.de/kinos/kino-international


18.09.
19:00
  Cine en Espanol: Campeones - Wir sind Champions!
         
 

Auch beim Basketball ist nach dem Spiel vor dem Spiel. Das lernt Trainer Marco auf die harte Tour. Erfolgsregisseur Javier Fesser erzählt in seiner rasanten Komödie um einen abservierten Trainer, was Teamgeist, Zusammenhalt und Optimismus bewegen können – besonders dann, wenn die Umstände wenig erfolgversprechend scheinen. In Spanien war EL CAMPEONES ein Hit.

    https://yorck.de/kinos/neues-off
  Neues Off
Hermannstr. 20 12049 Berlin
     


 
19. September  


19.09.
bis
23.09.
  8th Down Under Berlin
   
 

Die 8. Ausgabe von Down Under Berlin steht unter dem Motto “Landscapes of Us” und lädt das Publikum ein, nicht nur in atemberaubende Filmlandschaften einzutauchen, sondern sich auch mit den persönlichen, sozialen, historischen und politischen Landschaften von Down Under auseinanderzusetzen. Da 2018 ein bedeutendes Jahr für weibliche Filmschaffende ist, legt auch das diesjährige Programm von Down Under Berlin einen starken Fokus auf weibliche Filmemacherinnen – 50% aller gezeigten Filme wurden von Frauen gedreht. Highlights sind hierbei der Spielfilm Waru aus Neuseeland, der von acht Maori Regisseurinnen realisiert wurde, sowie Terror Nullius, die politische Satire und neueste Filmcollage des weiblichen Künstlerkollektivs Soda_Jerk. Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf zeitgemäßen Themen wie Männlichkeit und dem Umgang mit indigenen Australiern. Aus diesem Grund eröffnet das Festival mit dem mehrfach ausgezeichneten Western Sweet Country von Warwick Thornton und schließt mit Pete Gleesons schonungsloser Betrachtung australischen Landlebens in seinem Dokumentarfilm Hotel Coolgardie.

   


19.09.
bis
23.09.
  Favourites-Filmfestival
   
 

Das Favourites Film Festival ist ein Publikumsfestival auf allen Ebenen. Wir zeigen ausgewählte, neue Filme, die auf Festivals in aller Welt bereits für Begeisterung gesorgt haben: Gewinner internationaler Publikumspreise – vom Publikum ausgezeichnet, für das Publikum ausgesucht. Dabei spielt es keine Rolle, ob es sich um Spiel-, Dokumentar- oder Animationsfilme handelt. Egal ob kurz oder lang – wir zeigen Filme aller Arten und Genres aus möglichst vielen Ländern und stellen dabei bewusst Regionen in den Vordergrund, deren Filme nur selten auf deutschen Leinwänden zu sehen sind. Um diese Filme zu finden, arbeiten wir mit Filmfestivals weltweit zusammen.sein, eine Kooperation mit der Chris and Francesca Beale Foundation aus New York.

   


19.09.
bis
23.09.
  REC Filmfestival
   
 

REC ist ein Filmfestival mit einem internationalen offenen Wettbewerb für Filme von Jugendlichen im Alter von 15-27 Jahren. Als Festival mit großer internationaler Beteiligung und mit FilmemacherInnen, die am Beginn ihrer Karriere stehen, ist es ein Wegweiser für neue Themen, Formen und Trends. Davon profitieren nicht nur die Zuschauer: Besonderer Schwerpunkt bei diesem Nachwuchsfilmfestival ist das Angebot eines professionellen Feedbacks und einer kritischen Reflexion der vorgeführten Filme. Öffentliche Internetplattformen wie etwa YouTube können das in dieser Form nicht leisten, „Erfolge“ werden hier zumeist nach „Klicks“ bemessen, die nur ein sehr unpräzises Zuschauervotum darstellen. Die persönliche und sehr professionelle Auseinandersetzung auf einem Festival ersetzt das nicht. Gerade für den Nachwuchs ist eine kompetente Kritik und die Auseinandersetzung mit dem Film, etwa über Herangehensweise, Dramaturgie, Montage oder Kameraführung eine wertvolle Hilfe. Auf dem REC-Filmfestival wird dies erreicht durch eine fachkundige Moderation, die auch anspruchsvolle Gespräche mit den Filmemachern beinhaltet, durch die Möglichkeit mit dem Publikum zu diskutieren und vor allem durch das unmittelbare Feedback durch die Fachjury, die sich aus Filmschaffenden, Journalisten und Kritikern zusammensetzt. Sie gibt am Ende eines jeden Filmprogramms eine Einschätzung zu den Stärken und Schwächen der einzelnen Filme.

   


19.09.
Einlass & Filmabgabe 19:30 Film 20:30
  Open Screening – Plattform für Filmemacher/innen & Filmfans
   
  Was dem Slam Poeten das Open Mic, das ist für die Filmszene das Open Screening! Hier können Filmemacher – ohne Anmeldung, ohne Vorauswahl, ohne Jury – Kurzfilme von maximal 20 Minuten, an deren Produktion sie irgendwie beteiligt waren, im Kino präsentieren. Unerwünschte Inhalte können vom Publikum mit mehrheitlich gezeigter roter Karte gestoppt werden.Das ganze funktioniert somit sozusagen wie ein spontanes Filmfestival, bei dem ausschließlich Filmemacher und Publikum bestimmen, was gezeigt wird.

Ein kurzes Q&A nach jedem Film ermöglicht es Filmemachern und Publikum ins Gespräch zu kommen. Von Drama, Comedy, Musikvideo, Reportage, Doku, Animation bis Experimental u.v.m. ist jedes Genre möglich. Das Open Screening versteht sich als Plattform für Filmemacher und Film­fans – z.B. um Filme zum ersten Mal vor Zuschauern zu testen, um ein Feedback zu erhalten, um Filme überhaupt einem Publikum zugänglich zu machen oder um Kontakte für zukünftige Projekte zu knüpfen. Mögliche Filmformate: Blue Ray, DVD, AVI File, MPG2, MOV, MPG4, bzw. alles, was mit dem VLC-Player abspielbar ist. Moderation: Abbas Saberi. Das Open Screenning findet an jedem dritten Montag im Monat statt.
     
    http://openscreening.de/
  Sputnik Kino
Höfe am Südstern, Hasenheide 54, 10967 Berlin
     http://www.sputnik-kino.com/


 
20. September  


20.09.
bis
26.09.
  1. Human Rights Film Festival Berlin
   
 

Der Zugang zu Nahrung, Wasser, Teilhabe, Bildung und Arbeit ist nicht selbstverständlich. Menschenrechte müssen immer wieder neu eingefordert und behauptet werden. Aktion gegen den Hunger will mit dem Human Rights Film Festival Berlin eine neue Plattform etablieren, um Menschenrechte zu stärken und menschliche Schicksale in den Fokus zu stellen, denn Dokumentarfilme geben Menschenrechten ein Gesicht. Das neu ins Leben gerufene Human Rights Film Festival Berlin findet vom 20. - 26. September 2018 statt und möchte mit 25 Dokumentarfilmen die Augen öffnen für Menschen und ihre Lebenswirklichkeit. Im Programm des unter der Schirmherrschaft des chinesischen Künstlers Ai Weiwei stehenden Festivals finden sich zahlreichen Deutschland- und Berlinpremieren. Alle 25 Dokumentarfilme werden in mehr als 40 Filmvorführungen in den Berliner Kinos Babylon Mitte, Sputnik Kino und Hackesche Höfe Kino gezeigt. Los geht es am 20. September im Babylon Mitte, 19.00 Uhr mit dem Film "WATANI - MY HOMELAND" in Anwesenheit des Regisseurs Marcel Mettelstiefen.

   


 
21. September  
 
22. September  


22.09.
22:30
 

Hellraiser 3: Hell on Earth

          Horrorfilm
   
 

Alle guten Dinge sind drei, die Zweite. Auch von der Hellraiser-Reihe zeigen wir den dritten Teil. Das ist meistens der Moment, bei dem das Franchise etwas komisch wird. Die von schrecklichen Alpträumen geplagte Fernsehreporterin Joey Summerskill wird im Krankenhaus zufällig Zeugin eines grausamen Todesfalls: Ein junger Mann wird von unzähligen Widerhaken durchbohrt und von einer unsichtbaren Macht in tausend Stücke gerissen. Die junge Journalistin wittert die Story ihres Lebens und geht der Sache nach. Die Spur führt sie geradewegs in den geheimnisvollen Nachtclub „The Boiler Room“, wo sie auf die Tänzerin Terri trifft und mit ihrer Hilfe dem Geheimnis von Pinhead und den Zenobiten auf die Spur kommt. Der Eigentümer des Nachtclubs, der kriminelle Monroe, ist im Besitz der „Säule der Seelen“ und ahnt nicht, dass in der abscheulichen Skulptur die Dämonen aus der Hölle gefangen sind und nur auf ihre Befreiung warten…

USA (1992), 93 min, FSK 18

    https://yorck.de/kinos/rollberg
  Rollberg Kino
Rollbergstr. 70 12049 Berlin
     


22.09.
23.09.
20:30
  Babylon Berlin - Die Berlin-Serie einmalig im Kino!
         
         
 

Am 22./23. September 2018 können Zuschauer beim ersten Serien-Event dieser Art vollkommen in die Welt von BABYLON BERLIN eintauchen und die Geschichten um Kommissar Gereon Rath in der pulsierenden Stadt der Sünde nicht nur sehen, sondern erleben! BABYLON BERLIN ist die erste deutsche TV-Serie, die die politische Entwicklung der Weimarer Republik in allen Facetten und Gesellschaftsschichten erzählt und wurde unter anderem ausgezeichnet mit vier Deutschen Fernsehpreisen, 14 Grimme-Preisen, der Goldenen Kamera und dem Bayerischen Fernsehpreis.

22.9. - Teil 1-8 | Beginn 14 Uhr - Ende gegen 21.15 Uhr, zwei Pausen
23.9. – Teil 9-16 | Beginn 12 Uhr – Ende gegen 19.15 Uhr, zwei Pausen

    https://www.yorck.de/kinos/delphi-filmpalast
  Delphi Filmpalast
Kantstraße 12a 10623 Berlin
Filmtheater am Friedrichshain
Bötzowstrasse 1-5 10407 Berlin


 
23. September  


23.09.
20:30
  Zurück auf Anfang: Tamara Staudt: Swetlana
      in Anwesenheit der Regisseurin
   
 

Swetlanas Eltern sind entschlossen, sich und ihren Kindern in der neuen Heimat ein neues Leben aufzubauen. Nur Swetlana ist nicht glücklich. Sie ist hin- und hergerissen in ihren Gefühlen zu Artur, der wie sie aus Russland kommt und in Deutschland immer mehr den Boden unter den Füßen verliert. Sie fühlt sich aber auch – ohne es wahrhaben zu wollen – zu Said hingezogen, ihrem marokkanischen Nachbarn, der für sie eine neue und fremde Welt verkörpert. Ein Film übers Erwachsenwerden, Identität und Freiheit. Vor dem Hintergrund des russlanddeutschen Aussiedler-Milieus erzählt »Swetlana« von den ersten, zaghaften Schritten eines 16-jährigen Mädchens, sich von Elternhaus und Russland, dem Land, in dem es aufgewachsen ist, zu lösen.

Über die Regisseurin Tamara Staudt, geboren in Göppingen, ist an verschiedenen Orten aufgewachsen. Nach einer Ausbildung als Tischlerin und verschiedenen Arbeitsaufenthalten in der Schweiz und Brasilien, studierte sie an der dffb (1987–94). Danach arbeitete sie freiberuflich als Regisseurin und Drehbuchautorin für Film und Fernsehen. Daneben war sie auch als Film-Dozentin an verschiedenen Hochschulen tätig – und als Milch-Bäuerin in der Schweiz.

     
  Lichtblick-Kino
Kastanienallee 77 / 10435 Berlin
      http://www.lichtblick-kino.org/
 


 
24. September  


24.09.
19:00
  Filmreihe filmspottiNg Erkundungen Filmarchiv der Deutschen Kinemathek
       SPIRITS CLOSING THEIR EYES (2012, Nina Fischer & Maroan el Sani),
   
 

Als Auftakt zur Berlin Art Week rückt der Filmspotting-Termin im September das künstlerische Schaffen von Nina Fischer und Maroan el Sani in den Fokus und zeigt eine Auswahl ihrer Filme, darunter Spirits Closing Their Eyes. Die unsichtbaren Folgen der Atomkatastrophe im japanischen Fukushima sind Thema dieser Videoinstallation und deren Kinoversion: Interviews werden mit Bildern von Orten und Gesichtern kombiniert, die die Stimmung des Landes nach dem Fall-out spiegeln. In einem älteren Projekt, „10 sec. thinking about the future“, wandte das Künstlerduo Nina Fischer & Maroan el Sani bereits das Verfahren der fotografischen Abbildung zur Visualisierung von Gedanken an: Die beiden Filme Tokyo (Sur)Face und Berlin (Sunrise) aus diesem Projekt ergänzen den 2012 produzierten Langfilm SPIRITS CLOSING THEIR EYES. Nina Fischer & Maroan el Sani arbeiten seit 1993 zusammen und werden von der Galerie Marie-Laure Fleisch (Brüssel) vertreten. Ihre Arbeiten sind international auf zahleichen Ausstellungen zu sehen. Für ihr künstlerisches Schaffen wurden Fischer und el Sani u.a. mit dem Stipendium der Deutschen Akademie Villa Massimo in Rom ausgezeichnet. Von 2007 bis 2010 lehrten beide Media Art an der Sapporo City University, Japan. Nina Fischer ist seit 2015 Professorin für Experimentellen Film und Medienkunst an der UdK Berlin. Die Filme der beiden international arbeitenden Medienkünstler sind aktuell im Verleih der Deutschen Kinemathek verfügbar. Im Anschluss an das Filmprogramm laden wir zu einem Gespräch mit Nina Fischer und Maroan el Sani ein. Moderation: Viktor Dill Ort: Kino Arsenal im Filmhaus am Potsdamer Platz, Potsdamer Straße 2, 10785 Berlin Tickets: Tel. 030 26955-100 oder ticket@arsenal-berlin.de, Eintritt: 8 Euro

Spirits Closing Their Eyes (2012, Blu-Ray, 72 Min., OmU) Tokyo (Sur)Face (1998, 16 mm, 5 Min.) Berlin (Sunrise) (2001, 16 mm, 5 Min.) Zu Gast: Nina Fischer und Maroan el Sani

     
  Kino Arsenal – im Filmhaus am Potsdamer Platz
Potsdamer Str. 2, 10785 Berlin
Tel.: + 49 (0) 30 26599 - 100 ticket@arsenal-berlin.de
      http://www.arsenal-berlin.de/
 


 
25. September  


25.09.
20:00
  Peter Voigt Archiveröffnung
          
 

Der Dokumentarfilmer Peter Voigt (1933–2015) ist noch immer ein Geheimtipp, dabei hat er mit Martha Lehmann (1972), Knabenjahre (1989) und Ich bin Ernst Busch (2000) eine unverwechselbare Art des geschichtlichen Erzählens gefunden. Günter Agde führt in das Werk ein und präsentiert das von ihm herausgegebene Buch Filmarbeit Peter Voigt (Verlag Das Neue Berlin). Anett Schubotz gibt Einblicke in das Archiv. Alexandra Czok und Erdmut Wizisla stellen eine unabgeschlossene Filmarbeit vor: Brechts Wände.

Archiveröffnung mit Günter Agde, Alexandra Czok, Anett Schubotz, Erdmut Wizisla Begrüßung: Werner Heegewaldt In deutscher Sprache € 6/4

    https://www.adk.de/
  Akademie der Künste
Pariser Platz 4 10117 Berlin
     


 
26. September  


26.09.
bis
29.09.
  Der Außenseiter Dokumentarfilme von Peter Voigt
       
   
 

Der Dokumentarfilmregisseur Peter Voigt (1933-2015) nahm in der Filmproduktion der DDR und auch danach eine Ausnahme- und Außenseiterposition ein. Als sehr junger Mann kam er zum Umkreis von Bertolt Brecht und des Berliner Ensembles und erlernte dort vor allem einen nicht-alltäglichen, dialektischen Umgang mit Bildern aller Art, insbesondere mit Fotos. Daraus entwickelte sich eine spezifische Begabung: alle Möglichkeiten von Tricks und der Kombination von Fotos und deren adäquate Umsetzung im Film. Voigt arbeitete einige Jahre beim DDR-Fernsehen und dann im Studio H&S (Walter Heynowski und Gerhard Scheumann). „Wenn ein besonderer Einsatz von Fotos und Bildern gefordert wurde, dann holte man mich, weil man wußte, daß ich das kann.“ (Peter Voigt). So gelang es ihm, eigene Filme zu produzieren. Sie zeichnen sich durch eine besondere, filmgerechte Kunstfertigkeit aus: ungewöhnliche Zuschnitte und Formate seltener Fotos, ihre phantasievolle Zueinander-Ordnung, dazu besondere Schrift-Gestaltungen für Zwischentitel und Kapitelüberschriften, essayistische Kommentartexte, ein exquisiter Musikeinsatz. Allein aufgrund ihrer ruhig-bedächtigen Erzählweise unterscheiden sich alle seine Filme schon formal erheblich vom Gros der Dokumentarfilme.

In der Themenwahl verfolgte Peter Voigt eine variantenreiche, oft verblüffende, insgesamt ungewöhnliche Verquickung von Biografischem und Zeithistorischem: mit Kriegsende und unmittelbarer Nachkriegszeit verortete er plastische Erinnerungen an seine eigenen Erlebnisse als Heranwachsender in seiner Nachbarschaft und ordnete sie zu übergreifenden historischen Zusammenhängen. Privates wurde so auf eigenwillige Weise zum Politischen, Individuelles zum Allgemeinen, die eigene Erinnerung zum Beispiel. Diese nicht alltäglichen Sichten, die zu DDR-Auffassungen nebenherliefen, machten Reiz und Besonderheit der Filme von Peter Voigt aus. Insofern blieb er ein Außenseiter. Seine resolute Art der Filmarbeit auf hohem Niveau konnte er nach der Wende fortsetzen. Alle Filme Voigts fordern ständig den aufmerksamen Zuschauer als wachen Partner, der mit einem besonderen Bild-Erlebnis und damit einem Genuss eigener Art belohnt wird. (Günter Agde)

Die von der DEFA-Stiftung unterstützte Werkschau wurde von Günter Agde kuratiert. Sie schließt an dessen Präsentation der Brecht-Filme von Peter Voigt an, die im Februar 2017 im Rahmen der Reihe Filmdokument zu sehen waren.

     
  Zeughauskino
Deutsches Historisches Museum Unter den Linden 2 10117 Berlin Tel. +49 30 20304-0
      http://www.dhm.de/zeughauskino
 


 
27. September  


27.09.
18:00
 

DAS STILLE LEUCHTEN - DIE WIEDEREROBERUNG DER GEGENWART

          mit den Protagonistinnen Helle Jensen, Psychologin und Familientherapeutin, und Katinka Gøtzsche
 

Der französische Fußballverband war der erste Sportverband weltweit, der „Bewusstheit“ und „Selbsterkenntnis“ als zentrale Komponenten in sein Ausbildungsprogramm für jugendliche Spieler aufgenommen hat. An vielen Orten in Europa entsteht im Moment eine neue Bewusstseinskultur: Eine Achtsamkeitspraxis ohne jede Bindung an Heilslehren oder religiöse Dogmen findet an vielen Orten gleichzeitig ihren Weg in unser Bildungssystem. Eine kulturelle Strömung, deren Quellen sowohl in der Antike als auch in asiatischen Weisheitstraditionen liegen, erlebt eine Renaissance. Der Film zeigt, welche Erfahrungen Kinder und Jugendliche mit Trainingsmethoden machen, die die klassische Achtsamkeitsmeditation, soziale Selbsterfahrung und Körperbewusstsein mit der Schulung einer globalen Perspektive und kritischem Engagement verbinden. Ein ambitioniertes Projekt namens AISCHU (Achtsamkeit in der Schule) beispielsweise integriert an der Frankfurter Elisabethenschule Achtsamkeitsphasen in den normalen Schulunterricht; in Freiburg soll ein speziell ausgearbeitetes Achtsamkeits- und Resilienz-Training zum einen Ressourcen und Widerstandskraft stärken, zum anderen die Empathie und damit Gemeinschaftsfähigkeit fördern.

DAS STILLE LEUCHTEN DIE WIEDEREROBERUNG DER GEGENWART D 2018 - 88 Min. - teilw. dt. UT Regie: Anja Krug-Metzinger Kinostart: 27. September 2018 Real Fiction Filmverleih im Auftrag von Krug-Metzinger Filmproduktion

    http://www.eva-lichtspiele.de/
  Eva Lichtspiele
Blissestraße 18, 10713 Berlin
Telefon: 030 92255305
     


 
28. September  


28.08.
19:00
 

  Syria - The Impossible Revolution

         
  Deutschlandpremiere: Berliner AktivistInnengruppe 4syrebellion lädt ein zum Screening des Dokumentarfilms "Syria - The Impossible Revolution" Die Berliner AktivistInnengruppe 4syrebellion lädt ein zur Vorführung und anschließender Diskussion des Dokumentarfilms "Syria - the impossile Revolution" am 28. September 2018 ab 19:00 Uhr im Kino Movimento in Berlin-Kreuzberg.

Die von Esperanza Productions unter der Regie von Anne Daly und Ronan Tynan produzierte 90 minütige Dokumentation ist erstmals in Deutschland zu sehen und zeigt die Entwicklung der syrischen Revolution, die als gewaltloser Aufstand breiter Teile der Bevölkerung gegen eine der ruchlosesten Diktaturen begann und in eine Katastrophe mündete. Im Anschluss an das Screening gibt es Gelegenheit zur Diskussion mit den Filmschaffenden und AktivistInnen aus der syrischen Zivilgesellschaft. Das Assad-Regime und seine Verbündeten wussten den Forderungen nach Brot, Würde und Freiheit mit nichts anderem als brutaler Gewalt zu begegnen. Der Film verfolgt die Entwicklung seit Beginn der Herrschaft der Assads bis hin zum Fall von Aleppo 2016, wobei Archivmaterial und Interviews mit unterschiedlichen Menschen, die direkt am Aufstand beteiligt waren, ebenso zum Einsatz kommen wie die Stimmen von Experten.

Beleuchtet wird auch die Rolle diverser überregionaler und regionaler Mächte und die Frage der Solidarität mit der syrischen Revolution und einer Bevölkerung, die massiven Bombardierungen, Hungerbelagerungen, Vertreibung und dem Terror verschiedener Milizen ausgesetzt war und ist. Kritisch wird der Frage nachgegangen, warum eine „antiimperialistische Linke“ sich nicht zur Solidarität mit einem ebenso legitimen wie inspirierenden Aufstand entschließen konnte. Im Anschluss diskutieren die Regisseur*innen und ein oder mehrere an der syrischen Revolution Beteiligte mit dem Publikum über diese und andere Fragen, die der Film aufwirft.
     
    Moviemento Kino
Kottbusser Damm 22
Kinokasse: 692 47 85
      http://www.moviemento.de/


28.09.
bis
05.05.2019
  Zwischen den Filmen – Eine Fotogeschichte der Berlinale
   
  Im 69. Jahr der Internationalen Filmfestspiele Berlin widmet das Museum für Film und Fernsehen dem Festival eine umfassende Fotoausstellung. Die Schau „Zwischen den Filmen. Eine Fotogeschichte der Berlinale“ ist in zehn Themenkomplexe unterteilt, die charakteristisch für das Festivalgeschehen waren und sind. Zu den Schwerpunkten Fans, Stars, Politik, Partys, Mode, Paare, Kinos, Bären, Presse und Stadt werden Fotografien aus insgesamt sieben Dekaden präsentiert. Die Besucher*innen können so direkte Vergleiche über die verschiedenen Jahrzehnte anstellen und eine Vorstellung von der einerseits ritualisierten, andererseits ganz einzigartigen Festivalkultur gewinnen. Die Internationalen Filmfestspiele werden zum Spiegel der Alltagskultur Berlins. Zu sehen sind Momentaufnahmen von verschiedenen Fotograf*innen, die zusammengenommen ein Mosaik aus den schillernden Facetten dieses von Beginn an besonderen Festivals bilden.

Die Internationalen Filmfestspiele Berlin, kurz Berlinale, waren und sind bis heute immer auch Gradmesser für die politischen Verhältnisse in Deutschland, für das kulturelle Leben in Berlin, für die wirtschaftliche Situation und den Zeitgeist. So eroberten sich die Repräsentanten des „Neuen deutschen Films“ nach und nach das Festival, so führten die gesellschaftlichen Umbrüche vor und nach der Studentenrevolte auch zu heftigen Diskussionen auf der Berlinale und schließlich zur Gründung des „Internationalen Forums des jungen Films“. Zum traditionellen Publikum, den Autogrammjägern und Fans des Festivals, kam nun eine neue Generation von kritischen jungen Leuten hinzu, die mit den Regisseur*innen diskutieren wollten, statt Schauspieler*innen anzuhimmeln.

Von Anfang an haben Pressefotograf*innen die Berlinale dokumentiert. In der Deutschen Kinemathek sind mehrere Nachlässe von Fotografen archiviert, deren Hauptfokus auf filmrelevanten Ereignissen lag: Mario Mach und Heinz Köster waren seit der ersten Ausrichtung des Festivals präsent, von den 1970er- bis in die 2000er-Jahre hinein war Erika Rabau offizielle Berlinale-Fotografin. Der besondere Reiz dieser Sammlungen liegt in den en passant eingefangenen Momenten am Rande der eigentlichen Motive, die Mode, Zeitgeist, Alltags- und Repräsentationskultur sowie Konsumverhalten spiegeln. Weitere Berlinale-Fotografen wie Christian Schulz und Gerhard Kassner, der offizielle Prominenten-Porträtist, haben das Image der Berlinale geprägt.

Die Bilder dieser Fotograf*innen erzählen eine lange Geschichte, die von Stadt und Kultur, von Stars und ihrem Publikum, von Armut und Reichtum, Kaltem Krieg und Revolte, von Ritualen und Repräsentation, von Fremdheit und Nähe, von Mangel und Überfluss, von Privatheit und Öffentlichkeit, von Ernsthaftigkeit und Vergnügungssucht und vom Wandel der Werte handelt.
    Deutsche Kinemathek Museum für Film und Fernsehen
Potsdamer Str. 2, 10785 Berlin
Ticket: 8 Euro Tagesticket
Öffnungszeiten: Mi - Mo, 10 - 18 Uhr, Do 10 - 20 Uhr, dienstags geschlossen
    https://www.deutsche-kinemathek.de/
     


 
29. September  


29.09.
20:30
  Balkan Dreams - In Anwesenheit des Regisseurs Gianluca Vallero
      
   
 

Leidenschaften können ein Leben bestimmen. Sie können Freude, Spannung und Kraft bringen. Sie können zum Lebensziel werden oder zumindest Trost spenden in schwierigen Zeiten. Musik und Schauspielkunst sind die Leidenschaften, welche die Protagonisten dieses Films auf der Suche nach dem Glück miteinander verbinden. Der Film ist eine Langzeitdokumentation, der überraschende Gesichter von sonst anonymen Figuren Berlins ans Licht bringt. 5 Jahre lang begleiten wir unsere Protagonisten durch ihr wechselhaftes Leben. Im Takt der mal melodisch-traurigen, mal entfesselt-betörenden Klänge aus den Balkanländern, erleben wir mit ihnen, wie sich ihre abenteuerlichsten Geschichten aus Träumen, Traditionen, Krieg und Liebe entwickeln. Und dank ihnen bekommen wir einen tiefen Einblick in die »Jugo-Gesellschaft« in Deutschland, fast 20 Jahre nach dem Ende des letzten Balkankrieges.

BALKAN DREAMS – EIN LEBEN IN 9/16-TAKT (OmU) D 2016, 93 min, Buch & Regie: Gianluca Vallero
In Anwesenheit des Regisseurs

     
  Lichtblick-Kino
Kastanienallee 77 / 10435 Berlin
      http://www.lichtblick-kino.org/
 


29.09.
20:30
  Erinnerungen an Jürgen Gosch GOSCH (AT) Film und Gespräch
          
 

Der Film taucht ein in die letzten drei Regiearbeiten von Jürgen Gosch und die Erinnerungen und Erfahrungen der Schauspieler neun Jahre nach seinem Tod. Neben bisher unveröffentlichtem Material der letzten Proben des Regisseurs kommen die beteiligten Schauspieler in jüngst entstandenen Interviews zu Wort. Eine Veranstaltung im Rahmen von Erinnerungen an Jürgen Gosch. Ein Projekt von Akademie der Künste und Koberstein Film in Zusammenarbeit mit dem Deutschen Theater und der Hochschule für Schauspielkunst Ernst Busch. Gefördert durch den Hauptstadtkulturfonds. GOSCH (AT) Ein Dokumentarfilm von Grete Jentzen und Lars Barthel Eine Produktion von KOBERSTEIN FILM, Maria Wischnewski Deutschland, 2018 Ein Film mit Corinna Harfouch, Meike Droste, Christian Grashof, Jens Harzer, Alexander Khuon, Bernd Stempel, Jürgen Gosch u.v.m. Anschließend um 22 Uhr: Filmgespräch mit Lars Barthel, Constanze Becker, Meike Droste, Christian Grashof, Corinna Harfouch, Jens Harzer, Alexander Khuon, Ulrich Matthes, Johannes Schütz u. a. Moderation: Ulrich Seidler

Dokumentarfilm von Grete Jentzen, Lars Barthel, D 2018, ca. 70 Min., Koberstein Film Mit Corinna Harfouch, Meike Droste, Christian Grashof, Jens Harzer, Bernd Stempel, Jürgen Gosch u. a. 22 Uhr: Filmgespräch In deutscher Sprache € 6/4

    https://www.adk.de/
  Akademie der Künste
Hanseatenweg 10 10557 Berlin
     


 
30. September  


30.08.
19:30
 

BREAKDOWN IN TOKYO * Premiere mit Gästen

      Konzert von PeroPero im Anschluss
 

Nachdem sein eigenes Spielfilmprojekt gescheitert ist, begleitet der Regisseur Lászlo stattdessen die Band seines Sohnes auf ihrer Japantour, um einen Dokumentarfilm über die zu drehen. Dabei verliebt sich der verheiratete Lászlo in die Tourmanagerin Nahoko…

     
 

City Kino Wedding im Centre Français de Berlin
Müllerstraße 74 13349 Berlin Anbindung: U-6, U-Rehberge

     http://www.citykinowedding.de/



Alle Termine und Preise ohne Gewähr.- Änderungen vorbehalten

SUPPORT YOUR LOCAL CINEMA!
   



 
 
Home Berlinale Termine
Neue Filme Charts Kinderfilm
Festivals News Freiluftkino
Kinos Berlin Tv Tipp Bildung
facebook
unabhängiges Filmmagazin aus Berlin - Aktuelle Filme, Kino und Termine für Berlin
Über Uns  Schutz der Privatsphäre  Nutzungsbedingungen                        Impressum
 
© MMEANSMOVIE 2001 - 2018 Filmmagazin Berlin