Home | Neue Filme | Festivals | Berlinale | Charts | News | Tv Tipp | Kino Adressen | Termine | Links | Kinderfilm | Freiluftkino | Bildung
 
MMEANSMOVIE Filmmagazin Berlin © - Kino, Filmstarts, Festivals und Termine     
 
   
August 2018  
         
 
MO DI MI DO FR SA SO
    1 2 3 4 5
6 7 8 9 10 11 12
13 14 15 16 17 18 19
20 21 22 23 24 25 26
27 28 29 30 31    
 
 

 
Werbung
   



 
Schwermut und Leichtigkeit – Sonderschau für Helmut Dietl
   29. Juni bis 30. September 2018
 
Viele Zitate daraus wie „A bissl was geht immer“ aus MONACO FRANZE – DER EWIGE STENZ (1983) oder „Ich scheiß‘ dich zu mit meinem Geld“ aus KIR ROYAL (1986) wurden zu geflügelten Worten. Mit seiner charakteristischen Melange aus Schwermut und Leichtigkeit* prägte der 2015 verstorbene Künstler auch Kinofilme wie SCHTONK! (1992), ROSSINI – ODER DIE MÖRDERISCHE FRAGE, WER MIT WEM SCHLIEF (1997) und VOM SUCHEN UND FINDEN DER LIEBE (2005). Mit einer Sonderschau gibt die Deutsche Kinemathek – Museum für Film und Fernsehen nun erste Einblicke in Dietls umfangreichen Nachlass:
Ausgewählte Exponate illustrieren die Arbeitsweise des Film- und Fernsehregisseurs. Eine Medienkompilation im Spiegelsaal Fernsehen (3. OG) präsentiert wiederkehrende Motive und Topoi aus seinem Gesamtwerk. In der Mediathek Fernsehen (4. OG) sind die Filme von Helmut Dietl sowie zahlreiche Interviews mit ihm in voller Länge individuell abrufbar. Mit einem Gesprächsabend über das Wirken des Autors, Regisseurs und Produzenten Helmut Dietl wird die Sonderschau „Schwermut und Leichtigkeit“ am 28. August um 19 Uhr eröffnet. Der Nachlass dokumentiert die Entstehung und Entwicklung seines filmischen Werks.
Neben bislang unveröffentlichten Arbeits- und Szenenfotos, Storyboards, Kostümen und zahlreichen Drehbuchfassungen zu all seinen Regiearbeiten umfasst der Nachlass, Filmmaterialien, Produktions- und Geschäftsunterlagen der Diana-Film GmbH sowie persönliche Korrespondenzen, Fotografien, handschriftliche Erinnerungen und Notizen.
Senta Berger und Helmut Dietl am Set von KIR ROYAL – AUS DEM LEBEN EINES KLATSCHREPORTERS Regie: Helmut Dietl © WDR / Balance Film    
Deutsche Kinemathek Museum für Film und Fernsehen
Potsdamer Str. 2, 10785 Berlin
  https://www.deutsche-kinemathek.de/
   
   


August
 

Short Attack im August: Lost in Fantasy

   
  Willkommen im Reich der Fantasie: Nachts in einer alten Villa auf Geister stoßen (Eine Villa mit Pinien), im Wald putzmuntere Gnome treffen (Eddy Table), gottgleichen Wesen folgen (Aenigma) und ins Wesen der Natur eindringen (Ludi Floralis). Shorts Attack testet im August auch das Glück in den Extremsituationen einer Freundschaft (Whole), bringt visuell ein Zimmer durcheinander (Who´s who), steigert sich in weibliche Fantasien (Bacchus) und stellt sogar die Kommunikation auf den Kopf (A Magician).

     
    http://www.shortsattack.com/
   


bis
15.08.
  WIM WENDERS | SOFORT BILDER – SOFORT FILME:
        Begleitende Filmreihe zur Wenders-Polaroid-Ausstellung im C/O Berlin  
   
 

 

Mittwoch | 01.08.2018 | 20.00 Uhr
Sonntag | 05.08.2018 | 20.00 Uhr
DER AMERIKANISCHE FREUND

BRD/F 1976/1977, 126 min, D.: Dennis Hopper, Bruno Ganz, Lisa Kreuzer

Der Hamburger Restaurator Jonathan Zimmermann ist unheilbar erkrankt und weiß, dass seine Tage gezählt sind. Auf einer Auktion trifft er den Amerikaner Tom Ripley, der ihm ein ungewöhnliches Angebot unterbreitet, um seine Familie finanziell abzusichern. Wim Wenders‘ Verfilmung von Patricia Highsmiths Roman „Ripley’s Game“ mit Bruno Ganz und Dennis Hopper ist ein Meisterstück über eine außergewöhnliche Männerfreundschaft.

Mittwoch | 08.08.2018 | 20.00 Uhr (in Anwesenheit von Wim Wenders)
Sonntag | 12.08.2018 | 20.00 Uhr
DAS SALZ DER ERDE
plus 2 Vorfilme: INVISIBLE CRIMES & WAR IN PEACE
D 2014, 110 min, D.: Sebastião Salgado, Wim Wenders, Lélia Wanick Salgado, Augustano Ribeiro

Innerhalb der letzten 40 Jahre wurde der brasilianische Fotograf Sebastião Salgado zu einem bedeutenden Dokumentar unserer sich wandelnden Welt und Menschheitsgeschichte auf allen Kontinenten. DAS SALZ DER ERDE präsentiert sein Lebenswerk aus der Perspektive zweier Regisseure: der seines Sohnes Augustano Ribeiro Salgado, der seinen Vater häufig mit der Filmkamera begleitete, und der von Wim Wenders, Bewunderer von Salgados Fotokunst und einer der großen Filmemacher unserer Zeit.

Mittwoch | 15.08.2018 | 20.00 Uhr
ALICE IN DEN STÄDTEN
BRD 1973/1974, 112 min, D.: Rüdiger Vogler, Yella Rottländer, Lisa Kreuzer

Als Journalist Phillip Winter nach einer erfolglosen Reportagereise resigniert aus den USA abreisen möchte, lernt er Lisa und ihre achtjährige Tochter Alice am Flughafen kennen. Widerwillig lässt er sich darauf ein, die kleine Alice mit nach Amsterdam zu nehmen, um sie dort wieder ihrer Mutter zu übergeben, doch diese taucht nicht am vereinbarten Treffpunkt auf. Für diesen ersten Teil seiner Road Movies-Trilogie drehte Wim Wenders erstmals in den USA.

    https://www.yorck.de/kinos/delphi-lux
  Delphi LUX
Yva Bogen - Kantstraße 10 10623 Berlin
     


 
1. August


01.08.
20:30
  Kurzfilm-Programm Big Emotions –
      Best of Clermont-Ferrand Short Film Festival 2018
   
 

Filme mit Emotion und sozialer Relevanz: Das Kurzfilmfest in Clermont-Ferrand in Frankreich zählt zu den weltweit größten und bedeutendsten. Die sieben Filme aus dem diesjährigen Internationalen Wettbewerb zeigen die narrative Spannweite der Kurzfilmkunst. Sie gehen musikalisch in die Vollen, sind politisch, hinterfragen Kommunikation, greifen aktuelle Themen auf und sind wunderbar schräg.

     
  Lichtblick-Kino
Kastanienallee 77 / 10435 Berlin
      http://www.lichtblick-kino.org/
 


bis
12.08.
  Andrej Tarkowskij Retrospektive
       
   
 

Tarkowskij im Sommer – seit 30 Jahren ist das eine lieb gewordene Tradition. Gezeigt werden vom 14. August bis 12. August die sieben langen Filme und den mittellangen Diplomfilm des russischen Regisseurs Andrej Tarkowskij (1932–1986), von dessen monumentalem Werk eine anhaltende Faszination ausgeht.

Mi 1.8., 19.30h
OFFRET Opfer Andrej Tarkowskij Schweden/Frankreich 1986 OmU 145‘
KATOK I SKRIPKA Die Walze und die Geige Andrej Tarkowskij UdSSR 1960 OmE 45‘ Vorfilm
KATOK I SKRIPKA zeigt einen Tag im Leben des verträumten Sascha, der seine Geige dem Fußballspiel vorzieht und deshalb von seinen Kameraden verspottet wird. Die Abgeschiedenheit einer einsamen Insel ist Schauplatz von OFFRET. Hier finden die Geburtstagsfeierlichkeiten für den 50-jährigen Alexander statt, als die Nachricht eines Atomschlags über die Feiernden hereinbricht. Tarkowskij gelingt in seiner wort- und bildgewaltigen Vision die Verbindung von poetischer Filmsprache und philosophisch-religiösem Diskurs.

Mo 6.8., 20h
IWANOWO DETSTWO Iwans Kindheit Andrej Tarkowskij UdSSR 1962 OmE 95‘
IWANOWO DETSTWO schildert „die Geschichte eines Charakters, der vom Krieg geboren und von ihm verschlungen wird“ (A.T.). Der zwölfjährige verwaiste Iwan stößt während des Zweiten Weltkriegs im Dnjepr-Gebiet zur Roten Armee und ist nicht davon abzubringen, als Späher und Kurier für die sowjetischen Truppen hinter den feindlichen Linien eingesetzt zu werden. Kunstvoll überlagert Tarkowskij das Geschehen des Films mit Iwans Träumen, Erinnerungen und Fantasien.

Do 2.8., 19.30h
ANDREJ RUBLJOW Andrej Tarkwoskij UdSSR 1966-69 OmU 185‘
In ANDREJ RUBLJOW treffen Künstler und Staatsmacht unversöhnlich aufeinander. Der in acht Kapitel gegliederte, monumentale Film zeigt den legendären Ikonenmaler Rubljow (ca. 1360–1430) als humanistischen, aufgeklärten Künstler an der Schwelle zur Neuzeit. Menschenverachtende Macht- und Kriegspolitik seiner Auftraggeber stürzen ihn in eine tiefe schöpferische Krise, gleichzeitig werden sie aber auch zur Triebfeder für die Auseinandersetzung mit der komplexen Position des Künstlers in der Gesellschaft.

Di 7.8., 20h
SERKALO Der Spiegel Andrej Tarkowskij UdSSR 1975 OmE 106‘
In dem stark autobiografisch bestimmten Film gibt der Protagonist sein Leben, seine Erinnerungen, seine Ängste und Obsessionen preis. Er ist Sohn geschiedener Eltern, auf der Suche nach der verlorenen Zeit und nach der eigenen Identität. Sein privates Schicksal ist verbunden mit den gesellschaftlichen Erschütterungen und Umbrüchen der Sowjetunion zwischen 1930 und den 70er Jahren.

Sa 11.8., 20h
SOLARIS Andrej Tarkowskij UdSSR 1972 OmE 170‘
SOLARIS basiert auf dem gleichnamigen Roman von Stanislaw Lem. Im Mittelpunkt steht die Reise des Psychologen Kelvin, der zum meerbedeckten Planeten Solaris geschickt wird, um die rätselhaften Vorkommnisse auf der dortigen Forschungsstation zu untersuchen. Nach und nach erkennt Kelvin, dass der geheimnisvolle Ozean auf Solaris die Träume, Ängste und Schuldgefühle der Männer der Raumstation zu materialisieren vermag.

Fr 10.8., 20h
STALKER Andrej Tarkowskij UdSSR 1980 OmE 163‘
Unter der Führung eines Ortskundigen, der am Rande der Welt in einer verfallenen Industrielandschaft lebt, begeben sich ein Wissenschaftler und ein Schriftsteller in die mysteriöse „Zone“, wo es angeblich einen Ort geben soll, an dem die geheimsten Wünsche in Erfüllung gehen. Die Expedition wird zur Reise in die Innenwelt der Protagonisten, ins Imaginäre, ins Schweigen.

So 12.8., 19.30h
NOSTALGHIA Andrej Tarkowskij Italien/UdSSR 1983 OmU 130‘
„Ich wollte von der russischen Form der Nostalgie erzählen, von jenem für unsere Nation so spezifischen Seelenzustand, der in uns aufkommt, wenn wir fern der Heimat sind.“ Fern der Heimat ist ein russischer Schriftsteller, der nach Italien gekommen ist, um Material über einen italienischen Komponisten zu sammeln, dessen Biografie er schreiben will. Hier überkommt ihn jedoch eine übermächtige Sehnsucht nach der geografischen wie spirituellen Heimat.

     
  Kino Arsenal – im Filmhaus am Potsdamer Platz
Potsdamer Str. 2, 10785 Berlin
Tel.: + 49 (0) 30 26599 - 100 ticket@arsenal-berlin.de
      http://www.arsenal-berlin.de/
 


01.08.
bis
30.08.
  12x12 Der IBB-Videoraum in der Berlinischen Galerie: Salomé Lamas
         
 

Im IBB-Videoraum werden über den Zeitraum eines Jahres zwölf Künstler*innen präsentiert, die durch ihren innovativen Umgang mit den Medien Film und Video aufgefallen sind.

Die Reihe wird im August mit den Arbeiten The Tower (2015), Ubi Sunt (2017), Coup de Grâce (2017) und Eldorado XXI – cut (2016) von Salomé Lamas fortgesetzt (01.08.–03.09.2018). Die Künstlerin arbeitet an den Schnittstellen von Kino, Kunst und Performance. Ihre Arbeiten beleuchten häufig Personen, soziale Gruppierungen oder Gebiete, denen sonst wenig Aufmerksamkeit gewidmet wird. Besonders interessiert sie das Verhältnis zwischen Erzählung und Darstellung sowie die Rolle der Fiktion in jeder Art des Geschichtenerzählens – auch in vermeintlich „dokumentarischen“ Formaten. Salomé Lamas wurde 1987 in Lissabon geboren. Sie studierte Film in Lissabon und Prag sowie Bildende Kunst in Amsterdam. 2014 war sie als Stipendiatin des DAAD in Berlin. Aktuell ist sie Doktorandin der Zeitgenössischen Kunst in Coimbra, Portugal.

    https://www.berlinischegalerie.de/
  Berlinische Galerie
Landesmuseum für Moderne Kunst, Fotografie und Architektur
Alte Jakobstraße 124-128 10969 Berlin
Tel. (+49) – (0) 30 789 02 600
     


01.08.
20:30
  Egal was kommt - Preview mit Gästen
         
         
 

Christian Vogel ist 34 Jahre alt, als er sich seinen Herzenswunsch erfüllt: Einmal die Erde auf dem Motorrad umrunden. Er kündigt die Wohnung und hängt seinen Job als Fernsehjournalist an den Nagel. Am 19. Mai 2015 beginnt der Aufbruch ins Unbekannte.Die Reise birgt nicht nur spektakuläre Momente und unvergessliche Erlebnisse, sondern auch immense Gefahren. Immer wieder sind es hilfsbereite Menschen, die Christian Vogel in vermeintlich ausweglosen Situationen zur Seite stehen und ihn seinem Ziel näherbringen. Ein schwerer Unfall in Indien stellt ihn schließlich vor die vielleicht größte Herausforderung seines Lebens. Nun erzählt er die bewegende Geschichte von seiner Reise um diese Erde und irgendwie auch davon, worum es im Leben doch eigentlich geht.

    https://www.yorck.de/kinos/delphi-filmpalast
  Delphi Filmpalast
Kantstraße 12a 10623 Berlin
     


01.08.
18:30

  WELCOME TO SODOM - Q&A mit Florian Weigensamer & Christian Krönes
   
  „Sodom“ nennt man den Teil der ghanaischen Hauptstadt Accra, den nur jene betreten, die unbedingt müssen. Die Deponie von Agbogbloshie ist Endstation für Computer, Monitore und anderen Elektroschrott aus Europa und aller Welt. Rund 250.000 Tonnen ausrangierte Computer, Smartphones, Drucker und andere Geräte aus einer weit entfernten, elektrifizierten und digitalisierten Welt gelangen Jahr für Jahr hierher.
Die Nachfrage nach den neusten elektronischen Accessoires in der Ersten Welt explodiert. Hersteller melden regelmäßig Umsatzrekorde. Doch diese Lifestyle-Produkte sind oft schon nach kurzer Zeit wieder „out“ und damit Schrott. Hunderttausende davon landen in Ghana, wo Kinder und Jugendliche den Elektroschrott unter freiem Himmel zerkleinern. Durch das Schmelzen alter Kabel in pechschwarzen Rauchwolken werden neue Rohstoffe gewonnen. Für die einen ein „sauberes“ Geschät, für die Anderen giftiger Alltag.
     
  Wolf Kino
Weserstraße 59, 12045 Berlin
    https://wolfberlin.org/


 
2. August  


02.08.
bis
29.08.
  Magical History Tour: Montage
       
   
 

Die Montage gehört zu den wichtigsten und genuin filmischen, stilistischen Werkzeugen des Kinos. Montage strukturiert Raum und Zeit, kann Kontinuitäten und Brüche schaffen, dynamisierend und rhythmisierend wirken. Früh erkannten und erprobten die sowjetischen Avantgardefilmer die Wirksamkeit von Montage. Die Filmsprache, die stilbildend wurde und unsere Sehgewohnheiten bis heute prägt, wurde indes in Hollywood ausgebildet: die découpage classique, die eine flüssige Bewegungskontinuität evoziert und möglichst unauffällig den Eindruck einer leichten, unangestrengt dahinfließenden Erzählung suggeriert. Beispiele von Kontrastmontagen, Match oder Jump Cuts, unsichtbaren, harten, dialektischen oder assoziativen Schnitten fügen sich in der Magical History Tour im August zu einem Eindruck unterschiedlichster Montageformen und -strategien quer durch Epochen und Regionen.

    https://www.arsenal-berlin.de/kalender/filmreihe/calendar/2018/august/02/article/7338/2796.html
  Kino Arsenal – im Filmhaus am Potsdamer Platz
Potsdamer Str. 2, 10785 Berlin
Tel.: + 49 (0) 30 26599 - 100 ticket@arsenal-berlin.de
      http://www.arsenal-berlin.de/
 


02.08.
21:00
 

HAGAZUSSA * Regisseur Lukas Feigelfeld zu Gast

      
 

Das 15. Jahrhundert. Der kalte Winter breitet sich über der Alpenlandschaft aus. In einer abgeschiedenen Berghütte lebt die junge Ziegenhirtin Albrun mit ihrer Mutter. Als diese unerwartet einer Krankheit erliegt, bleibt die Tochter alleine und traumatisiert zurück. 20 Jahre vergehen, Albrun wird selbst Mutter. Von der Dorfgemeinschaft als Heidin und Hexe ausgegrenzt beginnt Albrun eine finstere Präsenz wahrzunehmen, die in den dunklen Wäldern auf sie wartet. Angst, Alptraum und die Grenzen der Realität beginnen zu verschmelzen, bis sie schließlich mit ihrem Wahn und dem Bösen in sich selbst konfrontiert wird. (Text: Verleih)

Im Österreich des 15. Jahrhunderts lebt die junge Albrun (Celina Peter) mit ihrer Mutter (Claudia Martini) in einer abgelegenen Hütte in den Bergen. Als ihre Mutter schwer krank wird, wird Albruns ohnehin schon schweres Leben noch härter und sie bleibt schließlich alleine zurück. 15 Jahre später ist Albrun (jetzt: Aleksandra Cwen) selbst Mutter, doch weil weit und breit kein Vater oder Ehemann in Sicht ist, gilt sie in der Dorfgemeinschaft als Außenseiterin. Als sie Freundschaft mit einer anderen Frau aus der Gegend schließt, wird Albrun von dunklen Visionen und Erinnerungen geplagt und die Grenze zwischen Wahn und Wirklichkeit verschwimmt immer mehr...

     
 

City Kino Wedding im Centre Français de Berlin
Müllerstraße 74 13349 Berlin Anbindung: U-6, U-Rehberge

     http://www.citykinowedding.de/


 
3. August  


03.08.
bis
31.08.
  „To risk everything to express it all“ – John Cassavetes
       
   
 

John Cassavetes (1929–1989) gilt mit seinem kompromisslosen Werk als einer der Begründer des unabhängigen amerikanischen Filmschaffens und setzte Maßstäbe in seiner konsequenten Ablehnung künstlerischer Zwänge. In einem 1956 für arbeitslose Schauspieler gegründeten Workshop entwickelte Cassavetes seine Ideen vom Filmemachen als Gruppenarbeit. Daraus entstand in Improvisation und mit kleinstem Budget SHADOWS, der ihm die Türen nach Hollywood öffnete. Der Versuch, seine Arbeitsweise und ästhetischen Vorstellungen im Studiosystem durchzusetzen, geriet jedoch zur Enttäuschung. In der Folge gründete Cassavetes seine eigene Produktionsfirma und situierte sich konsequent außerhalb des Studiosystems Hollywoods. Die Arbeit in engen und kontinuierlichen Gruppenzusammenhängen wurde zum zentralen Aspekt von Cassavetes’ Schaffen, der bevorzugt mit einem festen Ensemble von Schauspieler*innen arbeitete – neben Gena Rowlands, mit der er seit 1954 verheiratet war, vor allem Peter Falk, Ben Gazzara und Seymour Cassel. Von ihrem vollen physischen Einsatz und der vorbehaltlosen Öffnung gegenüber ganz persönlichen Ängsten, Sehnsüchten und Unsicherheiten lebt sein Kino der Intensität und des schonungslosen Sezierens von Gefühlen. So unkalkulierbar, schwer fassbar und erratisch wie diese sind auch seine Geschichten; Exzess und Eruption stehen anstelle von vorhersehbaren narrativen Mustern. An der Produktion schöner Bilder nicht interessiert, widersetzen sich seine Filme konventionellen Sehgewohnheiten, sind ganz um die Menschen herum gebaut, auf ihre Gesichter und Körper fokussiert. Das Geld für seine Filme verdiente Cassavetes oft als Schauspieler in Filmen anderer Regisseure. Auch dabei ging er oft an Grenzen und lotete menschliche Extremzustände aus, spielte häufig Bösewichte, brillierte aber auch in leiseren Rollen. Wir zeigen sämtliche Filme Cassavetes’ in 35-mm-Kopien mit deutschen Untertiteln und zusätzlich eine Auswahl seiner Arbeiten als Schauspieler.

    https://www.arsenal-berlin.de/kalender/filmreihe/calendar/2018/august/03/article/7302/3004.html
  Kino Arsenal – im Filmhaus am Potsdamer Platz
Potsdamer Str. 2, 10785 Berlin
Tel.: + 49 (0) 30 26599 - 100 ticket@arsenal-berlin.de
      http://www.arsenal-berlin.de/
 


03.08.
21:00
  British Shorts Summer Edition
         
         
 

"British Shorts" – das grösste Filmfestival für britischen und irischen Kurzfilm außerhalb der Britischen Inseln fand im Januar bereits zum 11. Mal statt (die Schnapszahl-Edition!) und präsentiert nun erneut ein Sommer-Special unter freiem Himmel. Am 3.8.2018 um 21 Uhr kommt eine Auswahl der aufregendsten, lustigsten, seltsamsten und spannendsten Kurzfilme aus der Heimat des schlechten Wetters direkt ins Freiluftkino Insel im Cassiopeia im sonnigen Berlin. Comedy, Drama, Animationen, Experimentelles, Thriller und Musikvideos direkt von der Insel. Im Programm sind die Jury- und Publikumspreis-Gewinner des letzten Festivals, Kurzfilme mit namhaften britischen Darstellern, herausragende Erstlingswerke, Lieblingsfilme der Festivalmacher und sonstige Highlights der letzten Festivalausgabe!

Gesamtdauer 120 Minuten (eine Pause) Alle Filme im englischsprachigen Original (OV).

    www.britishshorts.de
  Freiluftkino Insel im Cassiopeia
Revaler Str. 99, 10245 Berlin-Friedrichshain
    http://www.freiluftkino-insel.de/html/


 
4. August  


04.08.
22:30
  The Babadook (OV)
          Horrorfilm
 

Die alleinerziehende Mutter Amelia hat den sechs Jahre zurückliegenden Tod ihres Mannes noch immer nicht überwunden. Hinzu kommt, dass ihr Sohn Samuel ihr zunehmend Kummer bereitet. So quälen den Jungen Albträume von einem Monster, das ihn und seine Mutter umbringen will. Als er dann auch noch eine alte Schauergeschichte mit dem Titel "Mister Babadook" findet, verstärkt dies seine Angst nur noch, verkündet jenes Buch doch, dass man die titelgebende Kreatur nicht mehr loswerden kann, sobald man einmal einen Blick hineingeworfen hat. Von seiner Furcht übermannt, wird Samuel immer unberechenbarer und gewalttätiger. Dennoch glaubt die besorgte Amelia zunächst nicht an eine übernatürliche Heimsuchung. Doch nach und nach wird auch sie von verstörenden Erscheinungen geplagt. Hat ihr Sohn vielleicht doch die ganze Zeit Recht gehabt? Zum Trailer.

Australien (2014), 94 min, FSK 16

    https://yorck.de/kinos/rollberg
  Rollberg Kino
Rollbergstr. 70 12049 Berlin
     


 
5. August  


05.08.
16:00

  Aus dem Leben eines Schrottsammlers – Epizoda u zivotu beraca zeljeza
         
   
Eine Roma-Familie in Bosnien-Herzegowina, in einem Ort abseits der großen Stadt. Vater Nazif schlachtet alte Autos aus und verkauft die Metallteile an einen Schrotthändler. Mutter Senada hält das Haus sauber, kocht, bäckt und sorgt sich um die beiden kleinen Töchter.
Eines Tages verspürt sie einen stechenden Schmerz im Unterleib. In der Poliklinik erhält sie die Nachricht, dass etwas mit dem Baby in ihrem Bauch nicht stimmt: „Sie sagen, es sei tot.“ Eine Blutvergiftung droht, höchste Eile ist geboten. Doch Senada besitzt keine Krankenversicherung. Die Operation kostet weit mehr, als die Familie aufbringen kann, und der Chef des Krankenhauses lehnt es ab, die Frau zu behandeln.
Ein Wettlauf gegen die Zeit und die zunehmende Hoffnungslosigkeit Senadas beginnt … Danis Tanović verdichtet die Dramatik der Ereignisse, die existenziellen Nöte und die Todesangst der Beteiligten zu einer winterlichen Novelle. Dass die Laiendarsteller eine Episode aus ihrem eigenen Leben spielen, trägt wesentlich zur Authentizität und zum Realismus bei. Zugleich zeigt der Film Lebensmut und Überlebenskunst einer Roma-Familie. Einerseits ermöglicht der Film, den Zuschauer auf Distanz zu halten, indem er keine Psychologie einfließen lässt und nicht auf affine Reflexe, sondern auf Aufklärung setzt. Andererseits gibt er dem Zuschauer die Freiheit, Empathie zu entwickeln, obwohl er auf die übliche Dramatisierung/Zuspitzung verzichtet und eine beobachtende Haltung einnimmt. -
     
  fsk Kino
Segitzdamm 2 10969 Berlin
  http://www.fsk-kino.de/


 
6. August  
 
7. August  
 
8. August  


08.08.
20:00
  tip Preview: BlacKkKlansman
         
       
  BlacKkKlansman (englisch OmU) Spielfilm, USA 2018, 128 Min. Regie: Spike Lee Darsteller: John David Washington, Adam Driver, Laura Harrier

Die frühen 1970er Jahre waren in den USA ein Zeitraum voller gesellschaftlicher Umbrüche. Der junge Polizist Ron Stallworth, erster afroamerikanischer Kriminalbeamte im Colorado Springs Police Department, hat eine verrückte Mission: Er will den Ku-Klux-Klan infiltrieren und somit bloßstellen. Er nimmt telefonisch Kontakt zur Gruppe auf und behauptet, ein eingefleischter Extremist zu sein. Da er die hasserfüllte Sprache der Extremisten so gut imitieren kann, dringt er tatsächlich schnell in die inneren Kreise des Klans vor und gewinnt sogar das Vertrauen des Klanführers. Für ein persönliches Treffen mit eben diesem schlüpft Stallworths Kollege Flip Zimmermann in dessen Rolle und die beiden machen sich daran, den Klan von innen heraus zu Fall zu bringen.

     
  hackesche höfe kino
Rosenthaler Straße 40 10178 Berlin
      http://www.hoefekino.de  


 
9. August  


09.08.
21:15
  Styx - Sommerkino-Preview
         
 

Bildgewaltig erzählt Regisseur Wolfgang Fischer in STYX von einer starken Frau, die auf einem Segeltörn unvermittelt aus ihrer heilen Welt gerissen wird.

    https://www.yorck.de/kinos/sommerkino-kulturforum
  Sommerkino Kulturforum
Matthäikirchplatz 4/6 10785 Berlin-Tiergarten
     


  WERBUNG



 
10. August  
 
11. August  


11.08.
22:30
 

Lights Out (OV)

          Horrorfilm
 

Als kleines Kind litt Rebecca unter schlimmen Ängsten, vor allem, wenn abends das Licht ausgeschaltet wurde. Besonders traumatisch war für sie, nicht unterscheiden zu können, ob die Schreckgestalten in ihrem Zimmer real oder nur eingebildet waren. Als erwachsene Frau ist Rebecca diese Angstzustände nun endlich los, reagiert jedoch alarmiert, als ihr kleiner Halbbruder Martin in seinem dunklen Kinderzimmer von ähnlichen Erscheinungen heimgesucht wird. Hängen diese Ereignisse etwa mit ihrem Elternhaus oder gar mit Martins und ihrer gemeinsamen Mutter Sophie zusammen? Mit ihrem Freund Bret begibt sich Rebecca auf Spurensuche und entdeckt, dass ihre gesamte Familie in höchster Gefahr schwebt – und zwar immer dann, wenn das Licht ausgeht …

Großbritannien (2016), 81 min, FSK 16

    https://yorck.de/kinos/rollberg
  Rollberg Kino
Rollbergstr. 70 12049 Berlin
     


 
12. August  


 
13. August  


13.08.
21:00
  CHRISTIANE F. - WIR KINDER VOM BAHNHOF ZOO vorgestellt von Uli Edel
         
 

Als dieser (Berlin-)Klassiker 1981 (drei Jahre nach dem Erscheinen des Buches) in die Kinos kam wurde er eher reißerisch betrachtet. Dabei ist dieser Film von Uli Edel ein großer deutscher Independent-Film, der seinen jungen Protagonisten stets im Zentrum der Aufmerksamkeit behält und dadurch große Kraft entwickelt. Die Diskothek Sound, die Deutschlandhalle und wie überhaupt sein Blick auf West-Berlin, machen ihn zu einem zusätzlichen Ereignis.

(dt./engl.Ut. Regisseur Uli Edel zu Gast! )
2:18 h | FSK ab 16 Jahre

    http://www.freiluftkino-kreuzberg.de/
  Freiluftkino Kreuzberg
Mariannenpl. 2, 10997 Berlin
     


 
14. August  


 
15. August  


15.08.
21:00
 

SPEAK UP * Femmes Totales - Filme von Frauen

      Französischer Film des Monat
 

 

Durch SPEAK UP erheben europäische Schwarze Frauen ihre Stimme: Der Film konzentriert sich dabei auf die kollektiv erlebte Diskriminierung Schwarzer Frauen und den Kampf, sich das allgemein geltende Narrativ anzueignen: Also selbst zu definieren, was eine schwarze weibliche Perspektive ausmacht!

Durch SPEAK UP erheben europäische Schwarze Frauen ihre Stimme: Der Film konzentriert sich dabei auf die kollektiv erlebte Diskriminierung Schwarzer Frauen und den Kampf, sich das allgemein geltende Narrativ anzueignen: Also selbst zu definieren, was eine schwarze weibliche Perspektive ausmacht!

     
 

City Kino Wedding im Centre Français de Berlin
Müllerstraße 74 13349 Berlin Anbindung: U-6, U-Rehberge

     http://www.citykinowedding.de/


15.08.
21:00
  Open Screening – Plattform für Filmemacher/innen & Filmfans
         
         
 

Das Open Screening macht einen Sommerausflug ins Freie! Wir sind im Freiluftkino INSEL im Cassiopeia zu Gast. Das bedeutet: eine grössere Leinwand, ein grösseres Publikum und eine spektakuläre Kurzfilmnacht unterm Berliner Himmel! Weil es organisatorisch nicht anders geht, wird diese Open-Screening-Ausgabe ausnahmsweise 4,- Euro Eintritt kosten (Eintritt frei für Filmemacher, die einen Film einreichen) – aber ansonsten ist alles wie immer

Was dem Slam Poeten das Open Mic, das ist für die Filmszene das Open Screening! Hier können Filmemacher – ohne Anmeldung, ohne Vorauswahl, ohne Jury – Kurzfilme von maximal 20 Minuten, an deren Produktion sie irgendwie beteiligt waren, im Kino präsentieren. Unerwünschte Inhalte können vom Publikum mit mehrheitlich gezeigter roter Karte gestoppt werden.Das ganze funktioniert somit sozusagen wie ein spontanes Filmfestival, bei dem ausschließlich Filmemacher und Publikum bestimmen, was gezeigt wird.

Ein kurzes Q&A nach jedem Film ermöglicht es Filmemachern und Publikum ins Gespräch zu kommen. Von Drama, Comedy, Musikvideo, Reportage, Doku, Animation bis Experimental u.v.m. ist jedes Genre möglich. Das Open Screening versteht sich als Plattform für Filmemacher und Film­fans – z.B. um Filme zum ersten Mal vor Zuschauern zu testen, um ein Feedback zu erhalten, um Filme überhaupt einem Publikum zugänglich zu machen oder um Kontakte für zukünftige Projekte zu knüpfen. Mögliche Filmformate: Blue Ray, DVD, AVI File, MPG2, MOV, MPG4, bzw. alles, was mit dem VLC-Player abspielbar ist. Moderation: Abbas Saberi. Das Open Screenning findet an jedem dritten Montag im Monat statt.

    http://openscreening.de/
  Freiluftkino Insel im Cassiopeia
Revaler Str. 99, 10245 Berlin-Friedrichshain
    http://www.freiluftkino-insel.de/html/


15.08.
10:30
  Eleni Ampelakiotou: Teenage Response - In Anwesenheit der Regisseurin
      
   
 

In intimen Gesprächen erzählen junge Erwachsene im Alter zwischen 13 und 21 Jahren unkommentiert von ihren Körpern, persönlichen Erfahrungen und erotischen Begegnungen. Ob im Drogenrausch, bei Prügeleien, beim Tanzen, bei der Liebe - in all ihren Geschichten ist ihr Körper der Ort, den sie mit ihren Gedanken und Gefühlen durchstreifen, um zu erfahren, wo der Schmerz anfängt und wo er aufhört, und wo das »Ich« wohnt. Eine moderne Saga vom Begehren sich zu finden, zu behaupten und aufrecht zu gehen. Mit schwerelosen Bildern und traumwandlerischen Atmosphären, begleitet Teenage Response dreizehn Jugendliche in das Universum ihrer innersten Räume. Ein cineastischer, kunstvoller Dokumentarfilm, der trotz Schmerz, Wut, Traurigkeit und Gewalt, von der Liebe und dem Begehren erzählt. ÜBER DIE REGISSEURIN Eleni Ampelakiotou (geb. 1959 in Athen) ist eine Filmemacherin, visuelle Künstlerin und Musikerin aus Berlin. Sie studierte Germanistik und Philosophie in Heidelberg und Berlin und anschließend Regie an der dffb. Sie arbeitete nicht nur als Autorin und Regisseurin von Dokumentar- und Spielfilmen, sondern beschäftigte sich auch intensiv mit Experimental- und Kunstfilmen. Bei ihren verschiedenen Kooperationen schlägt sie auch immer wieder die Brücke zur Musik. Nach mehreren gemeinsamen audio-visuellen Projekten gründetet sie 2015 mit dem Multi-Instrumentalisten und Komponisten Wilhelm Stegmeier die Art-Noise-Band GLEN, deren erstes Album im November 2017 erschien.

     
  Lichtblick-Kino
Kastanienallee 77 / 10435 Berlin
      http://www.lichtblick-kino.org/
 


 
16. August  


16.08.
bis
26.08
 

  Nacktheit & Kunstfreiheit, Sex, LGBT - Die 6. IndoGerman Filmweek

         
  Nacktheit & Kunstfreiheit, Sex, LGBT – Die 6. Ausgabe der IndoGerman Filmweek im Babylon vom 16. bis 26. August feiert mit über 40 Filmen, davon 20 Deutschland- und acht Berlin-Premieren, die weltweit größte Kinonation Indien. Dabei spielen Frauen eine tragende Rolle, die insbesondere für das europäische Publikum . spannende Facetten bereithält.

Am 17.08. 19.30 Uhr zur Deutschlandpremiere des Biopics „Dr. Rakmabhai“ über die erste praktizierende Ärztin Indiens (1864-1955), die sich als 20-Jährige erfolgreich gerichtlich gegen ihre Kinderehe zur Wehr setzte, gibt es ein Meet and Greet mit der preisgekrönten Hauptdarstellerin Tannishtha Chatterjee („Schatten der Zeit“, „Brick Lane“, „Anna Karenina“, „7 Göttinnen“). Das Selbstbewusstsein der historischen Figur spiegelt sich in ihrer Begegnung mit dem Prince of Wales wider: „I always thought that women in England are treated equally. But sadly it’s not any different from my country.” Überraschende, bewegende Kinomomente werden die Festivalbesucher erleben mit “Nude”, “My Son Is Gay” und “Love and Shukle”. Alle drei Filme zeigen die Mutter als zentrale, gewichtige Figur. Die Untreue ihres Ehemanns kann Yamuna in dem kontrovers diskutierten „Nude“ nicht akzeptieren und verlässt mit ihrem Sohn das Dorf. Durch eine Verwandte erhält sie eine Arbeit, die unbedingt geheim bleiben muss: Als Aktmodell in einer Kunstschule in Mumbai verdient Yamuna das Geld für die Ausbildung ihres Sohnes. Nach anfänglichen, immensen Widerständen, sich derart zu exponieren, gewinnt Yamuna im Laufe der Zeit Verständnis für die Kunst, ganz im Gegensatz zu einigen Menschen, die die für sie unmoralische Kunstfreiheit gewaltsam .bekämpfen wollen. Yamunas Hoffnung ist jedoch, dass ihr Sohn durch sein Studium lernt, frei zu denken.

Zur feierlichen Eröffnung am 16. August um 19.30 Uhr durch ihre Excellenz, der indischen Botschafterin Mrs. Mukta Dutta Tomar werden u.a. die Schauspielerin Tannishtha Chatterjee (Dr. Rakmabhai), die Regisseurin Vandana Kataria (Noblemen) und die Regisseure Arjun Mukerjee (3 Storeys) und Anup Singh (Song of Scorpions) erwartet. Nach dem Tanz-Eröffnungsprogramm feiert „Gold“ seine Deutschland-Premiere im Babylon. 1948, nach der Unabhängigkeit Indiens, gewann das Land seine erste Goldmedaille – mit seiner Hockeymannschaft. Parallel zum Festival läuft die Ausstellung „Women in Indian Cinema“ des in Berlin lebende Künstlers Allen Shaw und des indischen Fotografs Siddharth Kaneria. Die indische handgemalte Plakatkunst mit Einflüssen des sowjetischen Konstruktivismus und die Argyrotype-Prints von Fotografien feiern den Beitrag von Frauen in der indischen Filmindustrie. Zu sehen ist z.B. ein Porträt des Festivalgasts Tannishtha Chatterjee.

Eintritt frei heißt es wieder für alle Veranstaltungen des Rahmenprogramms, das AMIKAL e.V. durchführt, das viele Facetten des Subkontinents präsentiert und authentische Momente verspricht. Z.B. 17.08. Vortrag „Kaschmir-Konflikt - ein niemals endender Konflikt, eine Lösung in Sicht?!“, 18.08. Vortrag „Die Schätze unserer Natur- Gewürze als natürliches Heilmittel“, 19.08. Workshop „Raksha Bandhan - die Bindung zwischen Geschwistern, gemeinsames Rakhi basteln“, 24.08. Vortrag „Sound - The hidden picture“. Festivalorganisator Stephan Ottenbruch: "2017 konnte das regionale, indische Kino wie Kollywood und Tollywood große Erfolge gegenüber dem in Europa bekannten Hindi-Bollywood-Kino verbuchen. Die IndoGerman Filmweek präsentiert deshalb wichtige Filme aus dem tamilischen Sprachgebiet, aber auch Produktionen in Malayam, Kannada und Telugu. Angetrieben durch die Bedürfnisse der wohlhabenden Mittelschicht erobern immer mehr junge Talente auch mit kleineren Filmbudgets die Kinos der Großstädte. Unsere Festivalbesucher erwartet eine spannende Filmreise auf den Subkontinent.“ Festivalticket: 50 Euro / Babylon-T-Shirt einmalig 20 Euro jedes Ticket 4 Euro (ggfs. Längenzuschlag)
    https://babylonberlin.eu/programm/festivals/indogerman-filmweek
    Babylon Kino
Rosa-Luxemburg-Straße 30, 10178 Berlin
      http://www.babylonberlin.de/


16.08.
bis
30.08.
  Vom Ende des Prager Frühlings
       
   
 

Vor 50 Jahren, in der Nacht vom 20. auf den 21. August 1968 marschierten Truppen des „Warschauer Pakts“, genauer der Sowjetunion, Polens, Ungarns und Bulgariens in die Tschechoslowakei ein. Was Anfang der 1960er Jahre auf vielfältigen Ebenen an Bemühungen um eine Reformierung und Liberalisierung des sozialistischen Systems begonnen hatte und in eine Neuausrichtung des Kommunismus münden sollte, kam damit zu einem Ende. Den Hoffnungen auf einen „Sozialismus mit menschlichem Antlitz“, den Alexander Dubček, der reformorientierte Erste Sekretär des ZK der Kommunistischen Partei der ČSSR, im April 1968 ausgerufen hatte, hatten die sozialistischen Bruderstaaten eine Absage erteilt. Auf den kurzen „Prager Frühling“ von ‘68 folgte der lange „Prager Herbst“ der sogenannten „Normalisierung“, der Wiederherstellung des Status quo ante.

Mit der Zurücknahme der Reformideen, die auf kulturellem Gebiet etwa eine stärkere Kontrolle der Produktionsabläufe und die Wiedereinführung staatlicher Zensur bedeuteten, kam auch eine der lebendigsten Erneuerungsbewegungen der europäischen Filmgeschichte der 1960er Jahre zum Erliegen. Filme von Věra Chytilová, Miloš Forman, Jiří Menzel, Evald Schorm, Karel Kachyňa, Vojtěch Jasný und vielen anderen hatten seit Ende der 1950er Jahre die Tschechoslowakische Neue Welle ausgelöst – eine Revitalisierung des Films, die nicht auf einen gemeinsamen Nenner zu bringen, dafür umso experimentier- und risikofreudiger war: Realistik und Fantastik, Satire und Ironie, Alltagsgeschichten und historische Stoffe, Arbeit mit Laiendarstellern und Mut zur Improvisation. In handwerklicher Hinsicht den westlichen Neuen Wellen oft überlegen und getragen sowohl von einer neuen wie auch einer aufbruchsbegeisterten Generation älterer Regisseure, feierten die tschechoslowakischen Filme auf internationalen Festivals Erfolge. Mit dem Ende des Prager Frühlings wurde diese Welle liquidiert. Bereits produzierte Filme fielen dem Verbot anheim. Regisseure wie Evald Schorm und Věra Chytilová wurden jahrelang mit einem Arbeitsverbot belegt, andere wie Miloš Forman, Ivan Passer und Vojtěch Jasný emigrierten.

Anlässlich des 50. Jahrestags des Prager Frühlings präsentiert die Reihe Vom Ende des Prager Frühlings vor allem Filme, die in den letzten Jahren der Tschechoslowakischen Neuen Welle, in den Jahren 1966 bis 1969 entstanden sind. Im Mittelpunkt stehen Arbeiten mit einem historischen oder historiografischen Interesse – sei es, indem sie sich der Zeit der nationalsozialistischen Besatzung, der Shoah oder der stalinistischen Phase der Nachkriegszeit zuwenden. Ergänzend zeigen wir drei später nach dem Zusammenbruch des Kommunismus entstandene Filme, die nun ihrerseits auf den Prager Frühling und seine Nachgeschichte zurückblicken. Der 50. Jahrestag der Okkupation, der 21. August 2018, ist jedoch den historischen Dokumente vorbehalten, den einzigartigen filmischen Zeugnissen der Invasion und des Protests.

Eine Filmreihe in Zusammenarbeit mit dem Tschechischen Zentrum Berlin.

     
  Zeughauskino
Deutsches Historisches Museum Unter den Linden 2 10117 Berlin Tel. +49 30 20304-0
      http://www.dhm.de/zeughauskino
 


 
17. August  


17.08.
21:15
  Gundermann
         
 

Gundi, der singende Baggerfahrer aus der Lausitz, war einer der interessantesten und widersprüchlichsten Liedermacher der DDR. Andreas Dresen hat nun einen Spielfilm über diesen Gerhard Gundermann gedreht, der mit 43 Jahren 1998 verstarb. Hauptdarsteller Alexander Scheer kommt dem Musiker verblüffend intensiv nahe.

    https://www.yorck.de/kinos/sommerkino-kulturforum
  Sommerkino Kulturforum
Matthäikirchplatz 4/6 10785 Berlin-Tiergarten
     


 
18. August  


18.08.
22:30
 

It (OV)

          Horrorfilm
 

Die Kinder Bill Denbrough, Richie Tozier, Eddie Kaspbrak, Beverly Marsh, Ben Hanscom, Stanley Uris und Mike Hanlon leben in einer Stadt namens Derry im US-Bundesstaat Maine, in der immer wieder Menschen verschwinden – sowohl Erwachsene, als auch vor allem Minderjährige. Im Laufe eines Sommers erfahren die Kinder schließlich von einer monströsen Kreatur, die Jagd auf Menschen macht und sich in die schlimmsten Albträume ihrer Opfer verwandeln kann. Meistens tritt das Biest jedoch in Form des sadistischen Clowns Pennywise auf. Die sieben Kinder wachsen nach und nach zu einer eingeschworenen Gemeinschaft zusammen, dem „Club der Loser“, und schwören, die Kreatur zu vernichten, die Bills Bruder Georgie auf dem Gewissen hat ...

USA (2017), 135 min, FSK 16

    https://yorck.de/kinos/rollberg
  Rollberg Kino
Rollbergstr. 70 12049 Berlin
     


18.08.
ab 15:00
 

Lange Nacht der Filmfestivals

          
 

Festiwelt wartet mit seiner sechsten Ausgabe der Langen Nacht der Filmfestivals auf. Am 18. August stellt es ab 15 Uhr das große Spektrum der Berliner Filmfestivals im Zukunft am Ostkreuz vor. Einen Tag und eine Nacht wird Filmliebhaber*innen mit Vorführungen, Konzerten und weiteren Events eine informative und unterhaltsame Plattform geboten. Parallel an fünf verschiedenen Orten werden im Kino Zukunft rund 100 Kurz- und Langfilme aus der ganzen Welt gezeigt. Im Biergarten und im Lokal wird es unter anderem hausgebrautes Bier, veganes sowie nicht veganes Street Food geben.

Mit dabei: 11mm Fußballfilmfestival, achtung berlin – new berlin film award, Afrikamera, Boddinale, Filmfestival Contravision, Down Under Berlin – Australian & New Zealand Film Festival Festival, Festival of Animation Berlin, Film:Schweiz, Französische Filmwoche Berlin, INTERFILM Internationales Kurzfilmfestival Berlin, KUKI Internationales Kinder und Jugendkurzfilmfestival Berlin, Lithuanian Film Festival „Litauisches Kino Goes Berlin“, One World Berlin Human Rights Film Festival, Prachtige films, Russische Filmwoche in Berlin, Shebeen Flick Irish Film Festival Berlin, Soundwatch Berlin Music Film Festival, Uranium Film Festival Berlin, Webfest Berlin, Weihnachtsfilmfestival, ZEBRA Poetry Film Festival Münster|Berlin.
Alle Filme im Programm der Langen Nacht werden mit englischen Untertiteln präsentiert.

Natürlich wird diesmal musikalisch wieder richtig aufgedreht. Den Anfang bildet die chilenische Band „Solo Pajaros“ mit einer musikalischen Mischung aus Cumbia und Reggae. Weiter geht es auf dem Gelände des ZUKUNFT im TIEF mit der Band „Wichswut“ und ihrem dunklen Mix aus Krautrock und Punk. Der Psych-Rock das Trios „Instant Tigers“ rundet die Live-Events ab. Den Dancefloor der Garage wird DJane Anxious G zum Kochen bringen.

    http://www.festiwelt-berlin.de/
  ZUKUNFT am Ostkreuz
Laskerstraße 5, 10245 Berlin
    https://zukunft-ostkreuz.de/


18.08.
21:00
 

  IN THE MIDDLE OF THE RIVER geht auf Kinotour

      in Anwesenheit des Regisseurs DAMIAN JOHN HARPER
   
 

Getrieben von dem Gedanken, dass der gewalttätige Großvater für den mysteriösen Tod seiner Schwester verantwortlich ist, kehrt der Irak-Veteran Gabriel (26) in sein bescheidenes Zuhause im ländlichen New Mexico zurück. Aus dem Drang heraus, seine Familie zu beschützen, beschließt er, seinen Großvater zu töten. Doch am Tag der Abrechnung wird sein Plan durchkreuzt. Er ist gezwungen, einen ganzen Tag mit seinem Großvater zu verbringen. In tiefführenden Gesprächen finden sie heraus, dass sie beide ähnliche traumatische Kriegserlebnisse verbinden. Je mehr die Vater-Sohn-ähnliche Beziehung der Beiden wieder aufzuleben scheint, desto schwieriger wird es für Gabriel, seinen Plan in die Tat umzusetzen.

Ein Film von Damian John Harper mit Eric Hunter, Max Thayer, Nikki Lowe, Matt Metzler u.a. Deutschland, USA 2018| Länge: 113 Minuten Deutscher Kinostart: 16. August 2018

Auch am
20. August Berlin Filmkunst 66 20 Uhr
21. August Berlin Brotfabrik 21.15 Uhr

     
    Moviemento Kino
Kottbusser Damm 22
Kinokasse: 692 47 85
      http://www.moviemento.de/


 
19. August  


 
20. August  
 
21. August  


21.08.
21:00
  Nouvague präsentiert: BIARRITZ SURF GANG
         
 

Frankreich 2017, 65 min, Omengl.Untertiteln

Biarritz, Frankreich, zu Beginn der 80er Jahre. Am schicken Grande Plage macht eine Crew von sich reden: "La Bande de la Grande", die Biarritz Surf Gang. Sie waren die Helden der Szene, gewannen alle Contests und wurden französische Meister - oft nach durchfeierter Nacht und mit Blessuren von der letzten Schlägerei. Sie reisten im Nationalteam nach Hawaii, Indonesien, Australien - doch ihr Durst nach Nervenkitzel ließ sie vom Olymp des Surfens steil abstürzen. Dies ist die bisher unbekannte Geschichte der sechs besten europäischen Surfer der 80er Jahre. Es ist eine Geschichte darüber, wie die wilde Surf-Szene der Pionierjahre, in der sich alles um Spaß, Drogen und Rock'n' Roll drehte, zur Wellness-Bewegung der heutigen Zeit wurde.

Das grandiose Setting in Biarritz, die atemberaubenden Archivaufnahmen, der Soundtrack und die verrückten Charaktere, die bis heute noch immer die lokale Szene beherrschen, machen BIARRITZ SURF GANG zum spannendsten Surffilm des Jahres.

    https://www.yorck.de/kinos/sommerkino-kulturforum
  Sommerkino Kulturforum
Matthäikirchplatz 4/6 10785 Berlin-Tiergarten
     


21.08.
19:00
 

FEIERABENDBIER - Perspektive deutsches Kino Mit Gästen!

      
 

Einst hatte Barkeeper Magnus (Tilman Strauß) eine kleine Familie, doch mittlerweile leben seine Ex-Freundin und der gemeinsame Sohn ohne ihn. Stattdessen konzentriert er sich nun voll und ganz auf seinen Job und auf sein heißgeliebtes Auto, einen 1981er Mercedes SEC. Als der Wagen eines Nachts von Bene (James Newton) gestohlen wird, nimmt Magnus natürlich umgehend die Verfolgung auf, doch verliert dabei die Verhältnismäßigkeit etwas aus den Augen. Auch Kumpel Dimi (Johann Jürgens), der ihn zu einem Besuch im Swingerclub überredet, schafft es nicht, Magnus zu bremsen. Erst mit Hilfe der extravaganten Designerin Vivian (Julia Dietze) findet er wieder auf den Boden der Tatsachen zurück und ist langsam wieder in der Lage, sich auf andere Menschen einzulassen. Dimi und sein alter Freund, der Mystiker und Verschwörungstheoretiker Manfred (Christian Tramitz), unterstützen Magnus auf seiner spirituellen Reise zur Selbsterkenntnis…

     
 

City Kino Wedding im Centre Français de Berlin
Müllerstraße 74 13349 Berlin Anbindung: U-6, U-Rehberge

     http://www.citykinowedding.de/


 
22. August  


22.08.
17:00
  Zum 91. Jahrestag:  Sacco und Vanzetti (OmU)
      
   
 

Er gilt als größter Justizskandal des 20. Jahrhunderts in den USA: Der siebenjährige Prozess gegen die italienischen Migranten und Anarchisten Nicola Sacco und Bartolomeo Vanzetti. Trotz weltweiter Proteste von Millionen von Menschen wurden die beiden letztlich am 23. August 1927 in Boston hingerichtet - und heute, 91 Jahre später, wirkt ihre Geschichte immer noch nach – in Zeiten, in denen bürgerliche Freiheiten und Rechte von Migranten wieder unter Beschuss sind. Zum 91. Jahrestag zeigen wir Peter Millers Dokumentarfilm. Im Film werden Sacco und Vanzettis Gefängnisschriften (gelesen von John Turturro und Tony Shalhoub) und Interviews – u.a. mit Howard Zinn, Arlo Guthrie und Studs Terkel – mit den Spuren, die sie in Kunst und Musik hinterließen, und historischem Filmmaterial verwoben. Durch die Geschichte von Sacco und Vanzetti wird dem Publikum eine universelle und sehr zeitgenössische Erzählung von staatlicher Ungerechtigkeit und menschlicher Widerstandskraft präsentiert. Der Film ist u.a. mit dem »Best Award« der Amerikanischen Historikervereinigung ausgezeichnet worden.

Mi 22.08. 17:00Uhr / Do 23.08. 19:4Uhr
Sacco und Vanzetti (OmU) USA 2006, 81min, Regie: Peter Miller

     
  Lichtblick-Kino
Kastanienallee 77 / 10435 Berlin
      http://www.lichtblick-kino.org/
 


22.08.
bis
24.08.
  Ufa Filmnächte
         
 

Bertelsmann und UFA präsentieren vom 22. bis zum 24. August 2018 zum achten Mal die UFA Filmnächte in Berlin. An drei Abenden werden frühe Meisterwerke der Kinogeschichte unter freiem Himmel, vor spektakulärer Kulisse und begleitet von Live-Musik zu sehen sein.

Das Programm im Überblick:
 
Mittwoch, 22. August 2018, Einlass: 20:30 Uhr, Filmbeginn: 21:00 Uhr
DER GEIGER VON FLORENZ, (1925/26), Regie: Paul Czinner
Mit Elisabeth Bergner, Conrad Veidt, Nora Gregor, Grete Mosheim
Produktion: Ufa, Länge: ca. 90 Min.
Musik: Neukomposition von Uwe Dierksen im Auftrag von ZDF/ARTE. Es spielt das Ensemble I solisti di Francoforte
 
Donnerstag, 23. August 2018, Einlass: 20:30 Uhr, Filmbeginn: 21:00 Uhr
SUMURUN, (1920), Regie: Ernst Lubitsch
Mit Pola Negri, Jenny Hasselqvist, Paul Wegener, Harry Liedtke, Ernst Lubitsch
Produktion: Pagu (Ufa), Länge: 103 Min.
Musik: Neukomposition von Trioglyzerin
 
Freitag, 24. August 2018, Einlass: 20:30 Uhr, Filmbeginn: 21:00 Uhr
DIE APACHEN VON PARIS (1927), Regie: Nikolai Malikoff
Mit Jaque Catelain, Lia Eibenschütz, Olga Limburg
Produktion: Alliance Cinématografique (für Ufa), Länge: 108 Min.
Musik: Neukomposition von Maud Nelissen. Es spielen: Maud Nelissen & The Sprockets

    http://ufa-filmnaechte.de/
  Museumsinsel / Kolonnadenhof
Berlin Mitte Bodestraße 1-3 10178 Berlin
     


22.08.
20:30
  Warten auf Schwalben - En attendant les hirondelles
         in Anwesenheit des Regisseurs Karim Moussoui:
   
 

Drei Geschichten, jede zeigt ein anderes Algerien – zwischen Elendsquartieren und Oberklasse- Apartments, ländlicher Weite und urbanem Moloch, Tradition und Moderne. Eine junge Frau fährt zu ihrer Hochzeit mit einem älteren Mann und teilt mit dem Fahrer ein intimes Geheimnis. Ein ehrgeiziger Neurochirurg wird plötzlich vom algerischen Bürgerkrieg in den 90er Jahren eingeholt; Und ein wohlhabender Projektentwickler wird Zeuge einer brutalen Schlägerei und unternimmt nichts. Eindrücklich und emotional zeichnet Until the Birds Return das Bild eines Landes, das auf der Suche ist – nach Stabilität, nach Aufbruch, nach sich selbst.

R egie: Karim Moussaoui FR/D/AL/QAT 2017, 113 min., Farbe, Deutsche Fassung und OmU, FSK: 6

auch am 23.08.2018 - 20:00 - Kino fsk in Anwesenheit des Regisseurs Karim Moussoui:

     
    http://www.bundesplatz-kino.de/
  Bundesplatz Kino
Bundesplatz 14, 10715 Berlin
     


 
23. August  


23.08.
bis
29.08.
  Kurdisches Filmfestival Festîvala Fîlmên Kurdî
   
 

Seit 2002 veranstaltet mîtosfilm in Kooperation mit dem Sprachenatelier Berlin das Kurdische Filmfestival in Berlin. Zu unseren Förderern gehörten bereits die Lotto Stiftung Berlin sowie der Hauptstadtkulturfonds. Das Festival bietet kurdischen Filmemacherinnen und Filmemachern aus aller Welt die Möglichkeit, ihre Filme einem kosmopolitischen Publikum vorzustellen. Wir schaffen intime Einblicke in die kurdische Kultur und politische Situation, die in den alltäglichen Medien nicht gegeben werden können. Wir verstehen das Festival als Begegnungsstätte verschiedener Kulturen sowie Plattform für politische Diskussionen und künstlerischen Austausch. Rahmenveranstaltungen wie Podiumsdiskussionen oder Konzerte ergänzen das sorgfältig kuratierte Arthouse-Filmprogramm. Unser Programm spiegelt die Vielfalt der kurdischen Gesellschaft sowie des kurdischen Filmschaffens wider und regt zum Austausch an. Das Kurdische Filmfestival in Berlin ist Treffpunkt für alle, die an einem friedlichen Dialog über Politik, Kunst und Kultur interessiert sind.

In Kooperation mit Yekmal umschließt das diesjährige Programm des Kurdischen Film Festivals auch Kinder- und Jugendfilme und spricht damit auch ein jüngeres Publikum an. Drei unterschiedliche Regisseure erzählen mit Feinfühligkeit vom Leben und Sehnsüchten aus der Perspektive von jungen Menschen.

Eröffnet wird das Festival am 23. August nach wie vor mit dem bereits mehrfach ausgezeichneten Dokumentarfilm über Yılmaz Güney DIE LEGENDE VOM HÄSSLICHEN KÖNIG von Hüseyin Tabak im Kino BABYLON Mitte.

   


 
24. August  
 
25. August  


25.08.
20:30
  Berlin: die Sinfonie der Großstadt & Symphony of Now Stumm/
         Eintritt 10 € mit einem Glas Sekt in der Pause
   
 

Der legendäre Stummfilm von Walter Ruttmann (24 Stunden Berlin durch das Auge einer Kamera gesehen. Der nicht-narrative "Stadtfilm", nach einer Idee des Drehbuchautors Carl Mayer in neusachlicher Manier der aktuellen "Bildreportage" in einer wegweisenden Collage- und Montagetechnik gehalten, übersetzt das pulsierende Leben der Großstadt in filmische Dynamik und pure Rhythmik.) und Johannes Schaffs Neuinterpretation (Statt dem Leben und dem Arbeitsalltag der Berliner in den 1920er Jahren steht das zeitgenössische Nachtleben der deutschen Hauptstadt im Mittelpunkt – Berliner beim Arbeiten, beim Essen, bei Kunst und Kultur und beim Feiern in den zahlreichen Berliner Clubs. Dementsprechend werden die Bilder auch von elektronischer Musik der Gegenwart, mit Elementen aus Techno, House, Hip Hop, Wave und Krautrock.) des Klassikers als Doublefeature. (Eintritt 10,-€ mit einem Glas Sekt in der Pause)

     
    http://www.freiluftkino-berlin.de/
  Freiluftkino Friedrichshain
     


25.08.
22:30
 

The Conjuring 2 (OV)

          Horrorfilm
 

Die Dämonologen Ed und Lorraine Warren sind dank ihrer spektakulären Fälle mittlerweile zu echten Berühmtheiten geworden. Doch die Geister und Dämonen dieser Welt schlafen nicht und deswegen wird das Paar nach England, genauer gesagt in den Londoner Stadtteil Enfield, gerufen. Dort lebt die alleinerziehende Mutter Peggy Hodgson mit ihren vier Kindern Margaret, Janet, Johnny und Billy. Bei ihnen geht es nicht mit rechten Dingen zu und besonders Janet wird mehrmals Opfer eines Dämons, der von ihr Besitz ergreift und durch sie mit den Menschen spricht. Für die Warrens beginnt ein neuer Fall, der ihnen alles abverlangen wird…

USA (2016), 134 min, FSK 16

    https://yorck.de/kinos/rollberg
  Rollberg Kino
Rollbergstr. 70 12049 Berlin
     


 
26. August  
 
27. August  
 
28. August  
 
29. August  
 
30. August  


30.08.
19:30
 

BREAKDOWN IN TOKYO * Premiere mit Gästen

      Konzert von PeroPero im Anschluss
 

Nachdem sein eigenes Spielfilmprojekt gescheitert ist, begleitet der Regisseur Lászlo stattdessen die Band seines Sohnes auf ihrer Japantour, um einen Dokumentarfilm über die zu drehen. Dabei verliebt sich der verheiratete Lászlo in die Tourmanagerin Nahoko…

     
 

City Kino Wedding im Centre Français de Berlin
Müllerstraße 74 13349 Berlin Anbindung: U-6, U-Rehberge

     http://www.citykinowedding.de/


30.08.
05.09.

  6. Kreuzberger Dokumentarfilmwoche
         
   
Vom Schreiben zum Lesen, zum Vorlesen und Sprechen, zum Diskutieren und Streiten, Erzählen und Berichten – Sprache und Kommunikation ist ein großes Thema bei unserer diesjährigen Dokfilmwoche. Aber auch Träumen und Gewichtheben, harte Arbeit, ein Platz, ein Geisterhaus und gleich 2 x Tiere haben ihren Platz im Programm gefunden. 3 Previews (PUBLIC LIBRARY von Frederik Wiseman als Berliner Erstaufführung, SEESTÜCK von Volker Koepp, YOURS IN SISTERHOOD von Irene Luzstig), viele weitere Berliner Premieren sowie mit PIAZZA VITTORIO von Abel Ferrara eine deutsche Erstaufführung sind zu entdecken. Als Sondervorstellungen zeigen wir die vier Schwestern – LES QUATRE SŒURS von Claude Lanzmann. in der englischen OF bzw. mit englischen Untertiteln.

Die Filme: ATELIER D'CONVERSATION [aka: SPRECHSTUNDE] (Bernhard Braunstein, AT) BAEK-GU (Boram Kim, KR) DREAMING UNDER CAPITALISM (Sophie Bruneau, BE) GWENDOLYN (Ruth Kaaserer, AT) IMPREZA - DAS FEST (Alexandra Wesolowski, DE) KÖHLERNÄCHTE (Robert Müller, CH) PIAZZA VITTORIO (Abel Ferrara, IT) PUBLIC LIBRARY (Frederik Wiseman, US) SEESTÜCK (Volker Koepp, DE) SÜHNHAUS (Maya McKechneay, AT) TIERE UND ANDERE MENSCHEN (Flavio Marchetti, AT) YOURS IN SISTERHOOD (Irene Luzstig, US) Claude Lanzmann – Die vier Schwestern - LES QUATRE SŒURS DER HIPPOKRATISCHE EID 89' L'ARCHE DE NOE 68' LA PUCE JOYEUSE 52' BALUTY 64'
     
  fsk Kino
Segitzdamm 2 10969 Berlin
Sputnik – Kino am Südstern
Höfe am Südstern, Hasenheide 54, 10967 Berlin
  http://www.fsk-kino.de/
 http://www.sputnik-kino.com//


 
31. August  



Alle Termine und Preise ohne Gewähr.- Änderungen vorbehalten

SUPPORT YOUR LOCAL CINEMA!
   



 
 
Home Berlinale Termine
Neue Filme Charts Kinderfilm
Festivals News Freiluftkino
Kinos Berlin Tv Tipp Bildung
facebook
unabhängiges Filmmagazin aus Berlin - Aktuelle Filme, Kino und Termine für Berlin
Über Uns  Schutz der Privatsphäre  Nutzungsbedingungen                        Impressum
 
© MMEANSMOVIE 2001 - 2018 Filmmagazin Berlin