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MMEANSMOVIE Filmmagazin Berlin © - Kino, Filmstarts, Festivals und Termine     
 
   
März 2017  
         
 
SO MO DI MI DO FR SA
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  WERBUNG
   
transmediale 2017 - DOK – DDR – Umsonst 4 Wochen, über 180 Filme aus 44 Jahren. - Lola Longlist 2017 und die besten deutschen Filme - Magical History Tour – Exzess und Opulenz - Mexikanische Filme der 1940er Jahre - tip Preview: MOONLIGHT - Werkschau Helena Třeštíková- Der Klimawandel: Was ist Science, was ist Fiction? - I SEE International Video Art Festival - Stummfilm um Mitternacht - Bad Decisions Film von René Pollesch - ZIGGY STARDUST AND THE SPIDERS FROM MARS - Berlin Feminist Film Week - Iranische Moderne - short attack März: Oscar® Shorts 2017 - Open Screening - Rammstein: Paris - Film und Gespräch: Tepenin Ardı – Beyond the Hill - 50 Jahre dffb - CINE EN ESPAÑOL - »Herkules« Premiere - 11mm – Das Internationale Fußballfilmfestival - Arabisches Filmfestival Berlin – ALFILM - „Things to Come. Science · Fiction · Film“

bis
05.03.

    transmediale 2017
          
 

Am 2. März 2017 wird das dreitägige Festivalprogramm im Rahmen von ever elusive im Haus der Kulturen der Welt eröffnet. Das rund 50 Veranstaltungen umfassende Festival erforscht im Konferenz- und Screeningprogramm, in Workshops und Performances, wie Informationssysteme und hybride Technoökologien an der Dezentrierung des Menschen mitgewirkt haben. Das Programm präsentiert neue Vorstellungen von Subjektivität angesichts der immer wichtiger werdenden Rolle des Nichtmenschlichen.

U
nter dem Titel ever elusive feiert die transmediale ihr 30-jähriges Bestehen mit einem über einen Monat laufenden Programm und einer Vielzahl von Events im Haus der Kulturen der Welt und an verschiedenen Veranstaltungsorten in Berlin. Wie lässt sich die Macht zu handeln und (technisch) zu vermitteln in einer Welt verorten, in der Technologie zunehmend unabhängig vom Menschen operiert? Unter dem Titel ever elusive lädt die transmediale ihre Teilnehmer_innen ein zu reflektieren, was es bedeutet, sich in turbulenten Zeiten feststehenden Identitäten zu verweigern und stattdessen neue spekulative Haltungen zu entwickeln, die über „Mensch-Maschine”- und „Natur-Technologie”-Dichotomien hinausgehen.


 
     
   
bis
09.03.
 

DOK – DDR – Umsonst 4 Wochen, über 180 Filme aus 44 Jahren.

       
 

Es war einmal ein Land, mit Namen DDR. Viel wurde über dieses Land berichtet. DOK DDR präsentiert Ihnen eine Innensicht von z. T. namhaften, international renommierten Regisseuren in vier Fällen (Jürgen Böttcher, Volker Koepp, Winfried Junge, Heynowski & Scheumann) mit ihrem verfügbaren Gesamtwerk. 4 Wochen, über 180 Filme aus 44 Jahren. „Sie sehen selbst – Sie hören selbst – urteilen Sie selbst“ – Einen Monat lang bieten wir mit der Reihe „DOK DDR umsonst“ die einmalige Gelegenheit, sich knapp drei Jahrzehnte nach Mauerfall mit 180 DDR-Dokumentarfilmen aus 44 Jahren ein umfassendes Bild von der Innensicht der DDR und dem Blick der DDR auf die Welt zu machen.

Regisseure und Filme Jürgen Böttcher, Volker Koepp, Winfried Junge, Heynowski & Scheumann, Kurt Maetzig, Karl Gass, Annelie und Andrew Thorndike, Gitta Nickel, Helke Misselwitz, Petra Tschörtner, Richard Cohn-Vossen, Roland Steiner, Dieter Schumann, Günter Jordan, Eduard Schreiber, Gunther Scholz, Peter Rocha, Ernst Cantzler, Karlheinz Mund, Andreas Voigt, Uwe Belz, Heinz Brinkmann, Jörg Foth, Kurt Tetzlaff, Leonija Wuss-Mundeciema, Jochen Kraußer

EINTRITT FREI FÜR ALLE FILME! (Kein Einlass garantiert bei verspätetem Kommen!)


 
    http://babylonberlin.de/dokddrumsonst.htm
     
    Babylon
Rosa-Luxemburg-Str. 30, 10178 Berlin
     http://babylonberlin.de/
bis
13.03.
 

Lola Longlist 2017 und die besten deutschen Filme

       
 

Die Deutsche Filmakademie hat die besten deutschen Filmen aus dem letzten Jahr ausgewählt: Bis zum 13. März rollt das BABYLON den roten Teppich aus für 33 Filme der Lola Longlist Vorauswahl, eine Leistungsschau des deutschen Kinos. Das sind 22 Spiel-, fünf Dokumentar- und sechs Kinderfilme. Dies ist die Gelegenheit vor den Nominierungen zum deutschen Filmpreis am 16. März 2017 sich selbst noch einmal ein Bild zu machen. Mitglieder der Deutschen Filmakademie haben freien Eintritt. Am 24.02. um 20.45 Uhr ist die Regisseurin Anca Miruna Lăzărescu mit ihrem Film „Die Reise mit Vater“ und der Hauptdarstellerin Susanne Bormann zum Gespräch zu Gast. Insbesondere ein deutscher Film hat seit Cannes 2016 internationale Erfolge gefeiert: „Toni Erdmann“ ist für den Oscar nominiert, am 28. März kann sich die Regisseurin Maren Ade mit ihrem Team Hoffnung auf den Auslands-Oscar machen. Besucherstärkster, deutscher Film mit 3,1 Millionen Besuchern war „Willkommen bei den Hartmanns“ von Simon Verhoeven mit Senta Berger und Heiner Lauterbach.


 
    http://babylonberlin.de/lolalonglist2017.htm
     
    Babylon
Rosa-Luxemburg-Str. 30, 10178 Berlin
     http://babylonberlin.de/
   
  1. März   Mittwoch 
     
01.03.
bis
30.03.
  Magical History Tour – Exzess und Opulenz
   
 

Die große Geste steht im März im Mittelpunkt der Magical History Tour: Filme, die im Spannungsfeld zwischen Exzess und Opulenz angesiedelt sind und deren Überschuss sich in der grenzenlosen persönlichen Involvierung des Regisseurs oder einer entfesselten künstlerischen Vision manifestiert. Opulenz und Exzess stellen aber keinen Selbstzweck dar, sondern sind Ausdruck eines Gestaltungswillens, der sich auch gegen mannigfaltige Zwänge und Widerstände durchsetzt. So stehen Filme, die sich einem bedingungslosen Realismus verpflichtet fühlen, neben solchen, die die ihnen angemessene Form in der extremen Stilisierung finden.

 
    http://www.arsenal-berlin.de/de/kalender/filmreihe/
  Kino Arsenal – im Filmhaus am Potsdamer Platz
Potsdamer Str. 2, 10785 Berlin
Tel.: + 49 (0) 30 26599 - 100 ticket@arsenal-berlin.de
      http://www.arsenal-berlin.de/
 
01.03.
bis
23.03.
  Melodramen der Goldenen Epoche - Mexikanische Filme der 1940er Jahre
   
 

Melodramen waren die größten Publikumserfolge im mexikanischen Kino der 1930er bis 1950er Jahre. Mit ihnen wollte das aufstrebende Filmland dem Hollywood-Kino, das die mexikanischen Filmtheater überflutete, endlich Paroli bieten. Unter dem Begriff Melodram ließen sich die Elemente verschiedener Genres einordnen: Elemente des Musicals, des Cabaret-Films, der Gesellschaftskomödie, des Revolutionsdramas, des Krimis und selbst des Westerns. Das Vorbild aus den USA war unverkennbar, doch es lieferte meist nur die äußere Form. Die herausragenden, eigenständigen Beispiele mexikanischer Melodramen enthielten einen authentischen inhaltlichen Kern und eine unverwechselbare Ikonografie.

Melodramen sind Traum- und Tränenkino, dessen Themen heute nur noch unter Berücksichtigung des damaligen Zeitgeists zu verstehen sind. Denn die Geschichten sind oft hanebüchen und moraltriefend. Sie erzählen von Liebe in allen Konvulsionen der Leidenschaft, der Mutterschaft und des Männerwahns, von Ehre und Treue, Schuld und Sühne. Doch viele Filme enthalten auch sozialkritische Befunde, die sogar heute noch aktuelle Bezüge aufweisen. Was die Melodramen darüber hinaus so sehenswert macht, ist das ästhetische Raffinement der Filme: die ausgefeilte Ästhetik von Regisseuren wie Emilio Fernández oder Roberto Gavaldón, die fantastischen Bildkompositionen von Kameramännern wie Gabriel Figueroa und die darstellerische Ausdruckskraft großer Stars wie María Félix und Pedro Armendáriz oder von Komikern wie Cantinflas und Tin Tan. (Peter B. Schumann)

Aus der umfangreichen Arbeit der Digitalisierung des kinematografischen Erbes hat die Cineteca Nacional de Méxiko acht restaurierte Melodramen für diese Retrospektive zur Verfügung gestellt. Wir präsentieren die von Peter B. Schumann kuratierte Filmreihe, die in Zusammenarbeit mit der Cineteca Nacional de México entstand und von den Freunden des Ibero-Amerikanischen Instituts e.V. unterstützt wird, und danken außerdem Televisa und David Agrasánchez.


 
    http://www.dhm.de/zeughauskino/filmreihen/komoedianten-der-1980er-jahre.html
  Zeughauskino
Deutsches Historisches Museum Unter den Linden 2 10117 Berlin
      http://www.dhm.de/zeughauskino/
01.03.
20:00
  tip Preview: MOONLIGHT
         
 

MOONLIGHT erzählt die berührende Geschichte des jungen Chiron, der in Miami fernab jeglichen Glamours aufwächst. Der Film begleitet entscheidende Momente in Chirons Leben von der Kindheit bis ins Erwachsenenalter, in denen er sich selbst entdeckt, für seinen Platz in der Welt kämpft, seine große Liebe findet und wieder verliert. MOONLIGHT ist ein einzigartiges Stück Kino darüber, wie die Suche nach einem Platz in der Welt, unsere Umgebung, die eigene Familie und insbesondere die erste Liebe uns unser Leben lang prägen. Regisseur Barry Jenkins hat mit seiner seiner einfühlsamen Coming of-Age Geschichte ein Plädoyer für Mitgefühl und Empathie geschaffen, für das er als erster afroamerikanischer Filmemacher gleich drei Oscar®-Nominierungen in den Kategorien „Bester Film“, „Bestes Drehbuch“ und „Beste Regie“ erhält. Für Jenkins, der seine eigene Kindheit in MOONLIGHT verarbeitet, erzählt der Film eine universelle Geschichte über Liebe und Vergebung: „Kino hat die Kraft, Grenzen zu überwinden und uns zu zeigen, was uns alle zu Menschen macht.“

Moonlight (englisch OmU) Spielfilm, USA 2016, 111 min. Regie: Barry Jenkins Darsteller: Mahershala Ali, Naomie Harris, Alex Hibbert, Ashton Sanders, Trevante Rhodes, Jharrel Jerome


 
     
  hackesche höfe kino
Rosenthaler Straße 40 10178 Berlin
      http://www.hoefekino.de  
   
  2. März   Donnerstag
     
02.03.
bis
20.03.
  Werkschau Helena Třeštíková
   
 

Über 50 Dokumentarfilme umfasst die Filmografie der renommierten, mit zahlreichen internationalen Preisen ausgezeichneten tschechischen Regisseurin Helena Třeštíková. Seit Mitte der 70er Jahre dreht sie fürs Kino, aber auch fürs Fernsehen so unaufdringliche wie eindrückliche Porträts – oftmals Langzeitbeobachtungen – von Eheleuten, Persönlichkeiten der tschechischen Geschichte, aber immer wieder auch von gesellschaftlichen Außenseitern. In Anwesenheit der Regisseurin beleuchtet unsere Werkschau Třeštíkovás beeindruckendes Œuvre, das um menschliche Beziehungen, gesellschaftliche und politische Zeitenwenden und nicht zuletzt um die Möglichkeiten und Grenzen des Dokumentarischen kreist.
Třeštíkovás Beziehung zu den Protagonist_innen ihrer Filme ist geprägt von einer empathischen Haltung, unvoreingenommenen Offenheit und Neugier den Menschen gegenüber. Ihre Rolle ist die einer Zuhörerin und oft einer Vertrauten. Nie ist sie im Bild zu sehen, nur manchmal mit einer Nachfrage zu hören. Doch meist hört sie einfach zu, lässt Menschen von ihrem Leben erzählen, von Wünschen und Träumen, aber auch von zerstörten Hoffnungen und schwierigen Lebensumständen, wobei der Ausgangspunkt immer der subjektive Blickwinkel der Porträtierten ist. Die Nähe, die dabei entsteht, führt nicht selten zu einer auch schmerzhaften Zeugenschaft, wobei Třeštíková die Grenze zum Voyeurismus nie überschreitet. In den von ihr genannten "Zeitraffer-Filmen" sammelt sie über Jahre und Jahrzehnte hinweg Material, das schließlich durch die Montage zu der Geschichte eines Lebens verdichtet wird.


 
    http://www.arsenal-berlin.de/kalender/filmreihe/
  Kino Arsenal – im Filmhaus am Potsdamer Platz
Potsdamer Str. 2, 10785 Berlin
Tel.: + 49 (0) 30 26599 - 100 ticket@arsenal-berlin.de
      http://www.arsenal-berlin.de/
02.03.
19:30
  Sneak Preview – Das cineastische Überraschungs-Ei
       
 
     

Lasst Euch überraschen mit einer Filmperle
vor dem offiziellen Kinostart!
Dazu reichen wir einen passenden Aperitif vor dem Film.

 
     
    Lichtblick Kino
Kastanienallee 77, 10435 Berlin
http://www.lichtblick-kino.org/
   
     
    Der Klimawandel: Was ist Science, was ist Fiction?
           im Rahmen der Ausstellung „Things to come. Science · Fiction · Film“
02.03.
19:00
 

Vortrag: Prof. Dr. Stefan Rahmstorf, Potsdam Deutsche Kinemathek / Eintritt frei

Wohin entwickelt sich unser Klima? Am 11. Dezember 1997 wurde als erster weltumspannender Versuch, das Klima zu sc hützen, das so genannte „Kyoto Protokoll“ zur Ausgestaltung der Klimar ahmenkonvention der Vereinte n Nationen beschlossen. Wie wahrscheinlich sind die Klima-Szenarie n von Filmemachern? Im Mai 2004 erschien Roland Emmerichs Film „The Day After Tomorrow“, der eine drohende Klimakatastrophe erzählerisch zuspitzt. Seither wurden weltweit Jahr für Jahr weiterhin abertausende Megatonnen des k limaschädlichen CO2 emittiert. Was unternimmt die seriöse Klimaforschung, um sich in Zeiten von „Fake News“ in der Politik und breiten Öffentlichkeit Gehör zu verschaffen? Einer der renommiertesten Klimaforscher Deutschlands, Professor Stefan Rahmstorf vom Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung, gibt anhand von au sgewählten Filmausschnitten und einem Überblick über den aktuellen Stand seines Forschungsgebietes An tworten auf Fragen an die Zukunft menschlicher Existenz.


 
     
  Deutsche Kinemathek im Filmhaus am Potsdamer Platz
Veranstaltungsraum, 4. OG, Potsdamer Straße 2, 10785 Berlin,
      http://www.deutsche-kinemathek.de/
    Vorstellung mit Filmpaten Burkhard Zimmermann: Der Junge Karl Marx
     
02.03.
20:30
 


Frisch von der Berlinale direkt zu uns ins Kino: DER JUNGE KARL MARX ist großes historisches Kino über die Begegnung zweier Geistesgrößen, die die Welt verändern und die alte Gesellschaft überwinden wollten. In großen Bildern und mit viel Sensibilität erzählt Regisseur Raoul Peck die Entstehungsgeschichte einer weltbekannten Idee, als Porträt einer engen Freundschaft.<br> Vorgestellt wird der Film von Burkhard Zimmermann, seit 30 Jahren Vorsitzender der Dahlemer SPD.

 
     
     
  Capitol Dahlem
Thielallee 36 14195 Berlin
     
   
  3. März   Freitag
     
03.03.
04.03.
  I SEE International Video Art Festival
         
 

Die Berlinische Galerie präsentiert vom 3. bis 4. März das I SEE International Video Art Festival. Es wurde 2013 durch die Künstler Constantin Hartenstein und Clemens Wilhelm initiiert. Das Festival stellt internationale Entwicklungen der Videokunst vor und vernetzt wichtige Kunstszenen wie Berlin, Beijing, Shanghai, New York und Oslo. In den ausgewählten Videos werden aus unterschiedlichen Perspektiven die Auswirkungen technologischer und ästhetischer Entwicklungen auf das menschliche Leben thematisiert. Es geht um die Herausforderungen und Chancen einer zunehmend digitalisierten Welt. Das Festival setzt dabei folgende Schwerpunkte: die zunehmende Verschmelzung des menschlichen Körpers mit der digitalen Welt („The Digital Body”), die unsichtbare Präsenz des Todes („Death, Old Friend”) sowie die gewaltsamen und gesellschaftlich prägenden Kräfte von Architektur („The Force of Architecture”).


 
     
    http://iseevideofestival.com/
  Berlinische Galerie
Alte Jakobstraße 124 - 128  10969 Berlin
     https://www.berlinischegalerie.de
   
  4. März   Samstag
     
    Stummfilm um Mitternacht
     
ab
04.03.
24:00
 

Sa, 4.3.2017 24:00.
BUSTER KEATON: The General USA 1926 R: Buster Keaton, Clyde Bruckman. Mit Buster Keaton, Marion Mack, Glen Cavender. OF 107 Min. Digital. Eintritt FREI: Lokomotivführer Johnnie liebt seine Lok, genannt “Der General” sowie die schöne Annabelle Lee. Als Bürgerkriegstruppen die Lok samt Annabelle entführen, tritt Johnnie in Aktion. Endlich kann er zeigen, was in ihm steckt. „Stoneface“ Keaton in seinem berühmtesten Film.

Sa, 11.3.2017 24:00
BUSTER KEATON: Three Ages USA 1923, R: Edward C. Cline, Buster Keaton. Mit Buster Keaton, Margaret Leahy, Wallace Beery, Joe Roberts, Lilian Lawrence, Horace K. Morgan, OF 63 Min. Digital. Eintritt FREI: Absurde Situationen, Abenteuer und Missgeschicke um das zeitlose Thema Liebe begleiten Buster Keaton durch drei verschiedene Epochen: in der Steinzeit, bei den alten Römern und im frühen 20. Jahrhundert – der damaligen Gegenwart. Keatons erster, unabhängig produzierter Langfilm.

Sa, 18.3.2017 24:00
USTER KEATON: Steamboat Bill Jr. USA 1928, R: Charles Reisner. Mit Buster Keaton, Tom McGuire, Ernest Torrence. Tom Lewis, Marion Byron, Joe Keaton. OF 70 Min. Digital. Eintritt FREI: Bill, der seit seiner Kindheit seinen Vater nicht gesehen hat, heuert auf dessen Dampfschiff an. Der schwächliche Sohn erfüllt nicht gerade die Vorstellungen des mächtigen Dampfschiffkapitäns Canning. Doch der hat bald andere Probleme: sein größter Rivale J.J. King macht ihm mit einem neuen Dampfer das Leben schwer. Zu allem Überfluss verliebt sich der junge Bill in J.J. Kings Tochter Kitty. Als ein schwerer Sturm losbricht, muss Bill Jr. zeigen, dass er ein echter Kerl ist… Atemberaubende Stunts in einer der spektakulärsten Komödien des Mannes der niemals lachte.

Sa, 25.3.2017 24:00
BUSTER KEATON: College USA 1927 R: James W. Horne, Buster Keaton. Mit Buster Keaton, Anne Cornwall, Harold Goodwin, Flora Bramley, Snitz Edwards, Carl Harbaugh, Florence Turner. OF 64 Min. Eintritt FREI: Ronald ist ein Bücherwurm, der seine Zeit am liebsten in der Bibliothek verbringt. Das macht ihn klug, aber nicht gerade attraktiv. Um seiner Traumfrau zu imponieren, beginnt Ronald eine Karriere als Sportler, der sich in den unterschiedlichsten Disziplinen bewähren muss…


 
    PROGRAMM: http://babylonberlin.de/stummfilme.htm
     
  Babylon
Rosa-Luxemburg-Str. 30, 10178 Berlin
     http://babylonberlin.de/
04.03.
20:00
 

Bad Decisions Film von René Pollesch

    
 

Harry: Ich werd’ ungefähr so sterben. Ich werde da liegen und mir sagen, irgendwas hätte ich mir doch noch schönreden können. Und irgendwas wird mir dann noch einfallen. Ich kann gar nichts mehr. Ich werd auch nicht sauer. Ich kann höchstens noch versuchen, irgend jemand andern sauer zu machen. Ich weiß nicht, wen. Du bist mir auch nicht sauer genug. Ich war neulich zum Essen eingeladen bei jemand, der immer seine Teller zerschmeißt. Der zerschmeißt immer seine Teller und der hatte kein Geschirr da. Und ich hab ihn gefragt, warum hast du denn kein Geschirr da? Und er hat gesagt, „Ach, man muss sich nur zu helfen wissen.“ Also er zerschmeißt sich selbst die Teller, um sich dann irgendwie zu helfen zu wissen. Keine Ahnung, was er dann macht. Er isst vom Boden, er leiht sich die Teller bei den Nachbarn, keine Ahnung. Er könnte einfach Teller haben. Also ich hab Teller. Ich esse von meinen Tellern.


 
     
  Volksbühne am Rosa-Luxemburg-Platz
      http://www.volksbuehne-berlin.de/
    Nina Forever (OV)
     
04.03.
22:30
 


Noch nicht in Deutschland erschienen und erst das zweite Mal, dass der Film in Deutschland im Kino gezeigt wird. Eine Horror-Komödie der anderen Art. Rob und Holly arbeiten zusammen in einem Supermarkt. Holly verliebt sich in Rob, doch der ist noch schwer mitgenommen vom Tod seiner Freundin Nina. Dennoch entwickelt sich eine zarte Liebesbeziehung zwischen Rob und Holly und schließlich landen sie gemeinsam im Bett. Doch plötzlich kriecht die tote Nina stark blutend aus der Matratze hervor und erweist sich als Untote mit starkem Willen. Doch Holly rastet nicht aus und läuft auch nicht weg, sie will Rob endlich über Nina hinweghelfen. Wenn das heißt, dass sie mit einer Toten das Bett teilen muss, dann wird Holly es tun, was auch immer das für Konsequenzen hat.

USA (2015), 98 min.

 
     
     
  Rollberg
Rollbergstr. 70 12049 Berlin
     
   
  5. März   Sonntag
     
05.03.
bis
03.04.
  Hell’s Bells
         
 

Deutschlandpremiere des neuen Spielfilms von John Bock
05.03.–03.04. und 26.07.–21.08. (Mi–Mo, 10:30–18 Uhr) 29.04., 10:30–18 Uhr (im Rahmen des Gallery Weekend Berlin)

Parallel zur Ausstellung John Bock. Im Moloch der Wesenspräsenz findet im IBB-Videoraum der Berlinischen Galerie die Deutschlandpremiere von Hell’s Bells, dem neuesten Spielfilm des Künstlers, statt. In den Hauptrollen sind Bibiana Beglau, Lars Eidinger, Laurenz Leky und Frank Seppeler zu sehen. Der Film zitiert das Genre des Westerns und sein klassisches Figurenpersonal. Und doch gibt er sich aufgrund der hintergründig-absurden Handlung und der skulpturalen, von John Bock gestalteten Objekte, unmittelbar als Werk des Künstlers zu erkennen. John Bock arbeitet seit Jahren intensiv mit Filmen. Zunächst sah er in diesem Medium die Möglichkeit, seine Live-Aktionen zu erweitern und durch filmische Techniken wie Schnitt, Zeitsprünge und Close-ups zu präzisieren. 2004 produzierte er mit Meechfieber seinen ersten längeren Spielfilm.
Der Western wird am 01.03.2017 bei Sadie Coles HQ in London uraufgeführt.
Hauptdarsteller: Bibiana Beglau (Fremde), Lars Eidinger (Bösewicht), Laurenz Leky (Schußwundenheini), Frank Seppeler (Priester) Weitere: Aydo Abay (Gangster), Quirin Bäumler (Gangster), Anna Bone (Muse), Heiner Franzen (Barkeeper), Laura Gaiser (Muse), Till Gaiser (Schuhputzerjunge), Lea Gocht (Muse), Florian Koehl (Gangster), Adrian Lohmüller (Ladenbesitzer), Christian Maier (Gangster), Manfred Peckl (Gangster), Benjamin Quabeck (Arzt und Gangster), Felix Rombach (Gangster), Josephine Schneider (Kind), Corinne Wasmuht (Puffmutter)


 
     
     
  Berlinische Galerie
Alte Jakobstraße 124 - 128  10969 Berlin
     https://www.berlinischegalerie.de
05.03.
18:00
  Perlen vor die Säue 4 – Kurzfilme aus der filmArche
       in Anwesenheit der Filmemacher*innen
 
     

Die filmArche – als größte selbstorganisierte Filmschule Europas – zeigt in Kooperation mit dem Lichtblick-Kino einige ihrer Student*innenfilme. In sechs verschiedenen Studiengängen lernen die Filmdepartements über drei Jahre hinweg Stoffe zu entwickeln, zu verfilmen und zu schneiden. Fünf dieser sehr unterschiedlichen Filme werden jetzt unter dem Motto Perlen vor die Säue im Rahmen des kurz gesehen gezeigt. Die jeweiligen Student*innen stellen sich Euren Fragen und Antworten. Und sie geben so auch nebenbei einen Einblick in die Arbeitsweise als selbstverwaltete Filmschule – mit Höhen und Tiefen – jenseits seichter Fernsehunterhaltung und Mainstreamproduktionen.

 
    http://www.lichtblick-kino.org/filmreihe/kurz_gesehen/17_03_filmArche_4
    Lichtblick Kino
Kastanienallee 77, 10435 Berlin
http://www.lichtblick-kino.org/
   
     
   
  6. März   Montag
     
    Zusatz Preview: Moonlight
           
06.03.
22:00h
 


Der Oscar-Gewinner als Bester Film 2016 erzählt die Geschichte eines Außenseiters in drei Akten: Kindheit, Jugend und Erwachsenenleben von Chiron, einem schwulen Afroamerikaner, der in Miami aufwächst und gegen alle Widerstände versucht, sich selbst zu finden. Ein zutiefst menschliches Drama und zurecht einer der Oscarfavoriten

USA 2016, 110 min, OmU.
.

 
     
     
  International
Karl-Marx-Allee 33 10178 Berlin
      http://www.yorck.de/
06.03.
19:00
    Ausbeutung an der TU Berlin
      
 

In der Auftaktveranstaltung der Reihe “Cinéma Klassenkampf“ geht es um die Zustände an deutschen Hochschulen. Im gleichnamigen Film sehen wir zwei Forscherinnen der TU Berlin, die bei einem Arbeitseinsatz in Uruguay gesundheitsgefährdenden Arbeitsbedingungen ausgesetzt sind. Sie sehen sich zudem mit einer Projektleitung konfrontiert, die ständige Verfügbarkeit einfordert, bei extremen Arbeitszeiten von mehr als 10 Stunden pro Tag, ohne freie Tage. Als die Forscher_innen die Verantwortlichen auf ihre Situation aufmerksam machen, finden sie nirgendwo Gehör, sondern werden persönlich unter Druck gesetzt. Nach Berlin zurückgekehrt werden sie in ihrem Arbeitsumfeld isoliert. Sie müssen feststellen: es gibt keine Strukturen, die ihnen effektiv zur Seite stehen. Sie wenden sich an die Basisgewerkschaft FAU und eine lange Auseinandersetzung beginnt.


 
     
     
  Moviemento Kino
Kottbusser Damm 22
Kinokasse: 692 47 85
      http://www.moviemento.de/
   
  7. März   Dienstag
     
    ZIGGY STARDUST AND THE SPIDERS FROM MARS
     
07.03.
22:00
 


Mit seiner Kunstfigur Ziggy Stardust hat sich der junge David Bowie unsterblich gemacht. Als er am 3.7.1973 im Londoner Hammersmith Odeon das letzte Konzert mit seiner Band SPIDERS FROM MARS gab, wurde Ziggy Stardust auf der Bühne symbolisch zu Grabe getragen. Kein geringerer als Donn Alan Pennebaker dokumentierte das Ereignis filmisch. Am 7. März 2017 gibt es noch einmal die Gelegenheit, Pennebakers Konzertfilm in einer restaurierten und digitalisierten Fassung weltweit in ausgewählten Kinos, darunter im Berliner Kino International, zu sehen. Als Zugabe wird eine eigens für diese Aufführungen produzierte dreißigminütige Dokumentation gezeigt, in der THE SPIDERS FROM MARS-Drummer Woody Woodmansey im Gespräch mit dem Chefredakteur des großen britischen Musikmagazins MOJO, Phil Alexander zu erleben ist. “There's a starman waiting in the sky. He'd like to come and meet us.” ZIGGY STARDUST AND THE SPIDERS FROM MARS, USA 1973, 90 min
Karten in allen Kinos der Yorck Gruppe: 12,00 Euro

 
     
     
  Kino International
Karl-Marx-Alllee 33, 10178 Berlin
     
07.03.
20:30
    VIOLENTLY HAPPY in Anwesenheit der Regisseur in Paola Calvo
      
 

Paola Calvos Dokumentarfilm „Violently Happy“ zeigt die Welt des BDSM auf ganz neue Weise. Die Regisseurin begleitet den Choreographen Felix Ruckert und die Kulturarbeiterin Mara Morgen, die mit anderen Teilnehmern ins Labyrinth des Verlangens eintauchen. Dabei lässt sie ihren Protagonisten freien Lauf und hält sich zurück. Es wird nicht übermäßig psychologisiert oder die Tür zum Kuriositäten-Kabinett aufgestoßen. Trotz der Explizitheit der Aufnahmen ist die Grundstimmung von „Violently Happy“ ruhig, fast schon esoterisch und meditativ. Dennoch könnte seine Direktheit allzu empfindliche Zuschauer verstören. Für den Rest aber ist „Violently Happy“ ein intimer und gewagter Trip in unbekannte Regionen der Sexualität.

Land/Jahr: D 2016 Dokumentarfilm Regie: Paola Calvo Darsteller: Drehbuch: Paola Calvo 92 Min. FSK 18  http://www.violentlyhappymovie.com/


 
     
     
  Moviemento Kino
Kottbusser Damm 22
Kinokasse: 692 47 85
      http://www.moviemento.de/
   
  8. März   Mittwoch 
     

08.03.
bis
14.03.

    Berlin Feminist Film Week
          
 

The Berlin Feminist Film Week is a feminist film festival founded in 2014. Since then, we annually dedicate a week in March to feminist film experiences as well as host one-off events throughout the year. The mission of the Berlin Feminist Film Week is to inspire, entertain and most importantly, pay tribute to all wonderfully talented, inspiring filmmakers out there who challenge the hegemony of white cis-male filmmakers.


 
     
   
   
  9. März   Donnerstag
     
09.03.
20:00
  Filmgespräch mit Regisseur Michael Koch zum Start seines Spielfilms MARIJA
         
 

Marija, eine junge Ukrainerin, verdient sich ihren Lebensunterhalt als Reinigungskraft in einem Hotel in Dortmund, träumt jedoch von einem eigenen Friseursalon. Monatlich legt sie etwas Geld beiseite, als eine fristlose Kündigung ihren Traum in weite Ferne rückt. Ohne Arbeit und finanziell unter Druck, sieht sie sich dazu gezwungen, nach anderen Möglichkeiten Ausschau zu halten. Dabei ist sie bereit, ihren Körper, ihre sozialen Beziehungen und zuletzt die eigenen Gefühle dem erklärten Ziel unterzuordnen. Das Spielfilmdebüt von Michael Koch ist das Portrait einer jungen Frau, die am Rand unserer Produktions- und Konsumgesellschaft lebt, sich jedoch nicht auf die ihr zugeschriebene Opferrolle reduzieren lässt. Fordernd, entschlossen und kompromisslos kämpft sie für ein freieres, selbstbestimmtes Leben.

MARIJA (deutsch, russisch OmU) Spielfilm, Deutschland/ Schweiz 2016, 100 min. Regie: Michael Koch Darsteller: Margarita Breitkreiz, Georg Friedrich, Sahin Eryilmaz


 
     
  hackesche höfe kino
Rosenthaler Straße 40 10178 Berlin
      http://www.hoefekino.de  
09.03.
19:00
 

Beautiful City - präsentiert von Filmjournalist Amin Farzanefar!

      Iranische Moderne - in Kooperation mit dem Goethe Institut und der Iran-Delegierten der Berlinale
 
     

Der 18jährige Akbar wurde mit 16 Jahren wegen des Mordes an seiner Freundin zu Tode verurteilt und wartet nunmehr auf die Vollstreckung seiner Strafe. Diese will aber seine Schwester Firoozeh nicht hinnehmen und versucht gemeinsam mit einem gerade entlassenen Freund von Akbar, Ala, den Vater des Opfers dazu zu bringen, Gnade walten zu lassen und somit die Todesstrafe in eine lebenslängliche Haftstrafe umzuwandeln. Regisseur Asghar Farhadi (Nader & Simin) gelingt es in Beautiful City, seinem zweiten Langfilm, Emotionen und gesetzliche Willkür, gesellschaftliche Zustände und persönliche Bedürfnisse zu einem intelligenten, genau beobachteten Porträt der iranischen Gesellschaft werden zu lassen. Iran 2004, R: Asghar Farhadi, D: Taraneh Alidoosti, Faramarz Gharibian, Hossein Farzi-Zadeh u.a.

Iranische Moderne – aktuelles iranisches Kino! In Kooperation mit dem Goethe Institut und in Zusammenarbeit mit Anke Leweke, Filmjournalistin und Iran-Delegierte der Berlinale, zeigen wir im März und im April aktuelles iranische Kino, Filmen, die bisher in Deutschland kaum auf der großen Leinwand zu sehen waren! Die begleitenden Gespräche werden auf englischer Sprache geführt. Präsentiert von Filmjournalist Amin Farzanefar!


 
     
 

City Kino Wedding im Centre Français de Berlin
Müllerstraße 74 13349 Berlin Anbindung: U-6, U-Rehberge

     http://www.citykinowedding.de/
    Damascus With Love
         
09.03.
19:00
 


Kurz vor ihrer geplanten Emigration nach Italien erfährt die syrische Jüdin Hala, dass ihr lange verloren geglaubter Geliebter Nabil noch am Leben ist. Sie kehrt zurück in die Altstadt von Damaskus und begibt sich von dort auf eine poetische und oft absurde Reise durch Syrien auf der Suche nach der Liebe ihres Lebens. Dabei entdeckt sie nicht nur ihre eigene Vergangenheit, sondern auch die Geschichte und Schönheit ihres Landes. Das tragikomische Roadmovie wurde kurz vor Ausbruch des syrischen Bürgerkrieges fertiggestellt und ist ein Plädoyer für ein multikonfessionelles, multikulturelles Syrien. Zum Auftakt wird die Filmemacherin, Kuratorin und Filmwissenschaftlerin Viola Shafik einen Vortrag mit dem Titel Film, Konfessionalismus und Nostalgie halten.
Der Film wird in der arabischen Originalversion mit englischen Untertiteln gezeigt.

W. M. Blumenthal Akademie, Saal Fromet-und-Moses-Mendelssohn-Platz 1, 10969 Berlin (gegenüber dem Museum)

Eintritt frei Anmeldung unter Tel: +49 (0)30 25 993 488
Anmeldung per E-Mail:  http://www.jmberlin.de/anmeldung-e-mail

 
     
     
  Jüdisches Museum Berlin
Lindenstraße 9-14, 10969 Berlin
Tel: +49 (0)30 259 93 300
      http://www.jmberlin.de/index.php
09.03.
19:30
  Wiederentdeckt und restauriert - BREAK UP,
   
 

Anlässlich einer Ausstellung über Marcello Mastroianni zeigt das Arsenal in Zusammenarbeit mit dem Italienischen Kulturinstitut Berlin die Komödie BREAK UP – L'UOMO DEI 5 PALLONI von Marco Ferreri (Italien/F 1965).

Nomen est omen – wenn man sich die kahlschlagähnlichen Kürzungen an Marco Ferreris grotesk-komischer Farce BREAK UP – L'UOMO DEI 5 PALLONI (I/F 1965) vor Augen führt, gewinnt der Titel dieser verkannten Komödie eine neue, mithin reichlich bittere Konnotation. Nach Fertigstellung von BREAK UP kürzte Produzent Carlo Ponti den Film flugs von 82 auf 35 Minuten, um das so entstandene mittellange Werk in einem Episodenfilm unterzubringen. Weder Ferreris Urfassung noch die Jahre später entstandene neue Version kamen in die italienischen Kinos. 50 Jahre später hat es sich die Cineteca di Bologna zur Aufgabe gemacht, den Film zu restaurieren und damit wieder zugänglich zu machen.

BREAK UP – L'UOMO DEI 5 PALLONI Marco Ferreri Italien/F 1965 OmE 82' Eine absurde Komödie um den Erben einer Bonbon-Fabrik (Marcello Mastroianni) und seine Verlobte (Catherine Spaak). Marios Leben verläuft eintönig bis er sich obsessiv mit dem Platzen von Luftballons beschäftigt. Eine Restaurierung der Cineteca di Bologna und dem Museo Nazionale del Cinema, Turin in Zusammenarbeit mit Warner Bros.


 
     
  Kino Arsenal – im Filmhaus am Potsdamer Platz
Potsdamer Str. 2, 10785 Berlin
Tel.: + 49 (0) 30 26599 - 100 ticket@arsenal-berlin.de
      http://www.arsenal-berlin.de/



  WERBUNG



   
  10. März   Freitag
     
   
  11. März   Samstag
     
11.03.
15.03.
22.03.
  short attack März: Oscar® Shorts 2017
   
 

Exklusiv aus Hollywood: In Kooperation mit Shorts.TV bringt Shorts Attack Oscar®-Nominierungen der Sektion Kurzfilm 2017 mit deutschen Untertiteln ins Kino. Shorts Attack zeigt die beiden abendfüllenden Programme „Live Action“ und „Animation“ im März 2017, der interfilm Verleih bietet das Programm bereits ab 23. Februar an. Der Countdown läuft: – am Donnerstag, den 24. Januar 2017 werden die Nominierten bekannt gegeben. – am Sonntag, den 26. Februar werden die 89th Academy Awards in Hollywood vergeben.


 
  Alte Börse Marzahn - Berlin
Acud Kino
Veteranenstraße 21, 10119 Berlin
     
     http://www.shortsattack.com/
    Pontypool - Radio Zombie (OV)
     
11.03.
22:30
 


Die kanadische Kleinstadt Pontypool ist ein verschlafenes Städtchen. Wie jeden Morgen macht sich der Radiomoderator Grant Mazzy auf, um seine Frühschicht im heimischen Sender anzutreten. Auf dem Weg zur Arbeit scheint alles normal, bis plötzlich eine merkwürdige Frau auf der verschneiten Straße auftaucht. Während seiner Morningshow merkt Mazzy, dass die Dinge im Kaff nicht so laufen wie gewöhnlich. Ein Außenreporter berichtet von einem gewalttätigen Mob, der in der Innenstadt sein Unwesen treibt. Mazzy, die Redakteurin Sydney Briar und die junge Assistentin Laurel Ann verbarrikadieren sich in der Radiostation...

Canada (2008), 90 min

 
     
     
  Rollberg
Rollbergstr. 70 12049 Berlin
     
   
  12. März   Sonntag
     
12.03.
19:00
  Madman´s Dictionary - in Anwesenheit des Regisseurs
       
 
     

Benno Trautmanns Film kann mal als einen ökologischen Experimentalfilm bezeichnen. Ohne Gesichter und Stimmen von Menschen werden Bilder der Zerstörung von der Atombombe und Tschernobyl bis zur Einebnung des Lausitzer Tagebaus zum apokalyptischen Albtraum, einziger Kommentar sind kurze, schlagwortartige Zwischentitel. „Madman´s Dictionary“ ist ein Katastrophen-Handbuch der Menschheit und zugleich eine finstere, provokative Analyse und Interpretation des menschlichen zivilisatorischen Wahnsinns. Denken wir auf der Baustelle daran, dass der Einsatz der Straßenwalze, um den Boden zu verdichten, den Tod der Regenwürmer bedeutet? „Madman´s Dictionary“ stellt die Welt auf den Kopf, doch der Film zeigt nichts, was nicht dem Menschen eingefallen ist.

Madman´s Dictionary D 2010, 63 min, Regie: Benno Trautmann

 
     
    Lichtblick Kino
Kastanienallee 77, 10435 Berlin
http://www.lichtblick-kino.org/
   
     
   
  13. März   Montag
     
   

Mongay-Preview: Mit Siebzehn

           
13.03.
22:00h
 


Ständig geraten die beiden 17-Jährigen Thomas und Damien in der Schule aneinander, warum sie sich nicht ausstehen können, wissen sie wohl selbst nicht. Als Thomas’ Mutter erkrankt, holt ihn Damiens Mutter zu sich nach Hause, sehr zum Ärger ihres Sohnes. Doch dann bahnt sich ganz zart etwas zwischen den beiden Jungs an ...

F 2016, 116 min, OmU
.

 
     
     
  International
Karl-Marx-Allee 33 10178 Berlin
      http://www.yorck.de/
    Josef Hader stellt WILDE MAUS im Delphi Filmpalast vor
     
13.03.
20:30
 


Anlässlich des Filmstarts seines Regiedebüts WILDE MAUS, das es aus dem Stand in den Wettbewerb der diesjährigen Berlinale geschafft hat, besucht Josef Hader als Regisseur, Drehbuchautor und Hauptdarsteller in Personalunion am Montag, 13.3. den Delphi Filmpalast (nach der Vorstellung).

Zum Film: Könige werden zuvorkommend behandelt! Das zumindest ist Georgs Ansicht, der seit Jahrzehnten als etablierter Musikkritiker mit spitzer Feder für das Feuilleton einer Wiener Zeitung schreibt. Doch dann wird er überraschend von seinem Chefredakteur gekündigt: Sparmaßnahmen. Seiner jüngeren Frau Johanna, deren Gedanken nur um ihren nächsten Eisprung und das Kinderkriegen kreisen, verheimlicht er den Rausschmiss und sinnt auf Rache. Georgs nächtliche Feldzüge gegen seinen ehemaligen Chef beginnen als kleine Sachbeschädigungen und steigern sich zu immer größer werdendem Terror. Schnell gerät sein bürgerliches Leben völlig aus dem Ruder.

WILDE MAUS A/D, 103 min R.: Josef Hader, D.: Josef Hader, Pia Hierzegger, Jörg Hartmann

 
     
     
  Delphi Filmpalast,
Kantstraße 122 10627 Berlin
     
   
  14. März   Dienstarg
     
    NAVID KERMANI GAST BEI: MEIN FILM‘ DER DEUTSCHEN FILMAKADEMIE
     
14.03.
20:30
 


Hochkarätige Gäste aus Politik, Gesellschaft und Kultur stellen Filme vor, die in ihrem Leben und Denken eine wesentliche Rolle spielen – so die Grundidee von MEIN FILM, der beliebten Veranstaltungsreihe der DEUTSCHEN FILMAKADEMIE. Der Einladung sind bereits so unterschiedliche Gäste gefolgt wie Jean Paul Gaultier, David Chipperfield, Dr. Angela Merkel oder Igor Levit. Nun steht die nächste Ausgabe der Reihe MEIN FILM fest: Am 14. März wird der vielfach preisgekrönte Schriftsteller Navid Kermani den Film GRIZZLY MAN in der Berliner Astor Film Lounge präsentieren.

 Kermani, habilitierter Orientalist und 2015 mit dem „Friedenspreis des Deutschen Buchhandels“ ausgezeichnet, reist als Reporter immer wieder in die Kriegs- und Krisengebiete unserer Welt. Auch in seinem literarischen und essayistischen Werk setzt er sich intensiv und klug mit menschlichen Grenzerfahrungen auseinander.

Werner Herzogs GRIZZLY MAN würdigte er bereits in seinem 2011 erschienenen und gefeierten Roman Dein Name: „Grizzly Man, der Film, den ich schließlich sah, ist eine Bombe. Es ist in jedem Detail ein Werk von Werner Herzog, er hat alles, die Peinlichkeit der Selbstüberhöhung, welche in Wahrheit die Selbstverleugnung dessen ist, der nicht davor zurückschreckt, sich auszustellen, den Kinski und die autistischen Züge auch der anderen Darsteller, die religiöse Weltsicht ohne Gott, die brennende Liebe zur Natur und die nüchterne Einschätzung ihrer Gewalt, und doch ist er ganz anders als alles, was ich von Herzog kannte, ist Grizzly Man ein Werk, das jetzt geschieht und alles aufnimmt, was seither geschah." (Dein Name, Seite 969).

Gemeinsam mit der Film- und Theaterschauspielerin Eva Mattes wird Navid Kermani vor der Vorführung aus seinem Buch lesen und im Anschluss erklären, was ihn an Herzogs Dokumentarfilm über den Tierschützer Timothy Treadwell besonders begeistert hat.

GRIZZLY MAN von Werner Herzog, USA 2005, 103 Min., OmeU
Navid Kermani im Gespräch mit Eva Mattes 14. März 2017 | Beginn: 19:30 Uhr |
Kaufkarten im VVK und an der Abendkasse (12 Euro)

 
     
     
  Astor Film Lounge
Kurfürstendamm 225, 10719 Berlin
     
14.03.
bis
17.03.
  KinoPolska, Conceptual Paradise
   
 

Warschau als vermeintlicher Sehnsuchtsort steht im Mittelpunkt der März-Ausgabe von KinoPolska. Die Regisseurin Elżbieta Benkowska zeigt ihren jüngsten Episodenfilm, NOWY ŚWIAT (2015), und führt in zwei Arbeiten der Regiebrüder Janusz und Andrzej Kondratiuk ein – 14. & 15.3. Der in Berlin lebende Künstler und Autor Stefan Römer präsentiert am 16.3. seinen Essayfilm CONCEPTUAL PRARDISE (D 2006). Basierend auf mehr als 50 Interviews mit internationalen Künstler_innen und Kurator_innen rekonstruiert der Film die Diskussionen, mit denen der Conceptualism zu den relevantesten Fragestellungen in der zeitgenössischen Kunst geführt hat. Im Anschluss an das Screening findet ein Gespräch mit Stefan Römer und Bert Rebhandl statt. Die Öffentliche Sichtung gestaltet am 17.3. das Harun Farocki Institut: ROCINANTE (GB 1986) von Ann und Eduarrdo Guedes ist ein mythologisches Roadmovie mit John Hurt, Maureen Douglass und Ian Dury.

 
     
  Kino Arsenal – im Filmhaus am Potsdamer Platz
Potsdamer Str. 2, 10785 Berlin
Tel.: + 49 (0) 30 26599 - 100 ticket@arsenal-berlin.de
      http://www.arsenal-berlin.de/
 
   
  15. März   Mittwoch 
     
15.03.
19:00
  HAPPY  -   Kinotour mit Regie und Gästen
         
 

Es ist wohl der Horror jeder Tochter: Eine Postkarte aus Thailand, auf der steht: "Meine Liebe, mir geht es gut hier, ich esse Pat Thai und trinke Chang Bier. Und ich habe eine Frau kennengelernt, die jünger ist als du. Liebe Grüße, Papa." Seit ein paar Jahren hat sich mein Vater sehr verändert. Nach der Trennung von meiner Mutter tauschte er Wanderschuhe gegen Flip-Flops und fährt seitdem jedes Jahr für ein paar Wochen nach Thailand, mal alleine, mal mit Freunden – alle sind über 60 und geschieden. Mein Vater sagt, er und seine Freunde haben dort die beste Zeit ihres Lebens. Ich denke: Oh Gott, was ist bloß in ihn gefahren? Die Thailand-Trips sind mir als Tochter peinlich und in unserem Heimatdorf in der Nordeifel das Gesprächthema am Stammtisch. "Der Genreith ist Sextourist", sagen da die Männer, oder: "Der kauft sich jetzt ne Frau!". Ist es so? Sind die Reisen meines Vaters schlicht Sex-Tourismus? Ein Tabu? Ist mein Vater einer der Männer, die mit einer jungen, schönen Thailänderin im Arm über die Straßen von Bangkok ziehen? Was suchen er und seine Freunde da in ihrem Alter? Sind die Reisen schlicht die Suche nach dem Glück? Ausdruck eines Wettrennens gegen die Zeit?

HAPPY Deutschland 2016 90 Min. OmdtU REGIE Carolin Genreith


 
     
  hackesche höfe kino
Rosenthaler Straße 40 10178 Berlin
      http://www.hoefekino.de  
15.03.
Einlass & Filmabgabe 19:30 h Film 20:30 h
  Open Screening – Plattform für Filmemacher/innen & Filmfans
   
 

Was dem Slam Poeten das Open Mic, das ist für die Filmszene das Open Screening! Hier können Filmemacher – ohne Anmeldung, ohne Vorauswahl, ohne Jury – Kurzfilme von maximal 20 Minuten, an deren Produktion sie irgendwie beteiligt waren, im Kino präsentieren. Unerwünschte Inhalte können vom Publikum mit mehrheitlich gezeigter roter Karte gestoppt werden.Das ganze funktioniert somit sozusagen wie ein spontanes Filmfestival, bei dem ausschließlich Filmemacher und Publikum bestimmen, was gezeigt wird.

Ein kurzes Q&A nach jedem Film ermöglicht es Filmemachern und Publikum ins Gespräch zu kommen. Von Drama, Comedy, Musikvideo, Reportage, Doku, Animation bis Experimental u.v.m. ist jedes Genre möglich. Das Open Screening versteht sich als Plattform für Filmemacher und Film­fans – z.B. um Filme zum ersten Mal vor Zuschauern zu testen, um ein Feedback zu erhalten, um Filme überhaupt einem Publikum zugänglich zu machen oder um Kontakte für zukünftige Projekte zu knüpfen. Mögliche Filmformate: Blue Ray, DVD, AVI File, MPG2, MOV, MPG4, bzw. alles, was mit dem VLC-Player abspielbar ist. Moderation: Abbas Saberi. Das Open Screenning findet an jedem dritten Mittwoch im Monat statt.


 
     
    http://openscreening.de/
  Sputnik Kino
Höfe am Südstern, Hasenheide 54, 10967 Berlin
     http://www.sputnik-kino.com/
   
  16. März   Donnerstag
     
16.03.
bis
19.03.
    Shebeen Flick – Irish Film Festival Berlin
      
 

Shebeen Flick 2017 wird vom 16. bis 19. März im Kino Moviemento stattfinden. Gezeigt wird ein kuratiertes Programm irischer Filme, die bislang noch nicht in Deutschland gezeigt wurden. Ergänzt wird das Programm durch eine Auswahl beliebter irischer Filmklassiker. Jeder Langfilm wird gemeinsam mit einem Kurzfilm gezeigt und wenn möglich werden die Filmemacher und Darsteller an der Vorstellung teilnehmen und für ein Q&A mit dem Publikum zur Verfügung stehen.

Shebeen Flick 2017 will take place on 16th-19th March in Moviemento Kino showing a curated programme of Irish films that have not yet been distributed in Germany alongside selected favourite Irish classics. Each feature film will be paired with a short and, whenever possible, the filmmakers and cast will attend the screenings and take part in Q&A sessions with the audience at the Shebeen Pop-up Bar. It all started in 2010 when the project launched as a weekly film night in the former Shebeen Chic Bar in Dublin. A total of 32 screenings, showing both features and shorts, took place in Dublin attracting the attention of the media and of Dublin’s film community. In 2012 Shebeen Flick moved to Berlin, becoming an integral part of the St. Patrick’s celebrations in the city.

Since then, every March Sheebeen Flick gives Berliners the chance to see a curated programme with films that have not yet been distributed locally alongside some favourite Irish classics. The upcoming Shebeen Flick will take place on 16th-19th March 2017 in Kino Moviemento in Kreuzberg. Each feature film will be paired with a short and, whenever possible, the filmmakers and cast will attend the screenings and take part in Q&A sessions with the audience at the Shebeen Pop-up Bar.


 
    http://www.shebeenflick.com/
     
  Moviemento Kino
Kottbusser Damm 22
Kinokasse: 692 47 85
      http://www.moviemento.de/
16.03.
20:00
 

Rammstein: Paris

    
 

Während der „Made in Germany“-Tour drehte der schwedische Regisseur Jonas Åkerlund im März 2012 bei zwei umjubelten Rammstein-Konzerten, die vor jeweils 17.000 Zuschauern im Palais Omnisports in Paris stattfanden. 16 Songs spielen Rammstein in dem Film, der daraus entstanden ist. Die Skala reicht von „Wollt ihr das Bett in Flammen sehen?“, dem ersten Song der allerersten Platte, bis zu „Frühling in Paris“ vom letzten Studioalbum „Liebe ist für alle da“. Und so wie diese Band aus Berlin vor über 20 Jahren einen ganz neuen Blick, eine neue Herangehensweise an den Rock ’n’ Roll eröffnete, so schafft „RAMMSTEIN: PARIS“ einen völlig neuen Blick auf Rammstein. Der Film ist ein spektakuläres Bilddokument über die größte deutsche Rock-Band, das die Energie von Rammstein in ein einmaliges visuelles und sonisches Erlebnis fasst..

Rammstein: Paris Ein Jonas Åkerlund Konzertfilm (D 2012-2016, 98 Min.). Weltpremiere


 
     
  Volksbühne am Rosa-Luxemburg-Platz
      http://www.volksbuehne-berlin.de/
   
  17. März   Freitag
     
    Film und Gespräch: Tepenin Ardı – Beyond the Hill
           
17.03.
19:00
 

Der Große Kunstpreis 2017 geht an den türkischen Filmemacher Emin Alper. In seinem Debütfilm Tepenin Ardı – Beyond the Hill, der 2012 im Forum der Berlinale ausgezeichnet wurde, beschreibt er anhand dreier Generationen, die zu einem Familientreffen in einer abgeschiedenen Bergwelt zusammenkommen, Männlichkeitsrituale, Konflikte zwischen Tradition und Moderne sowie eine Atmosphäre ständiger Paranoia, die alles überschattet. Die Parabel wird in großen Bildern entfaltet, die der Ästhetik des Western entlehnt sind. Gespräch mit Emin Alper, Moderation: Rüdiger Suchsland.

Film TR/GR 2012, 94 Min., OmeU Anschließend Gespräch mit Emin Alper und Rüdiger Suchsland In englischer Sprache € 5/3 Kartenreservierung Tel.: (030) 200 57-1000 E-Mail: ticket@adk.de

 
    http://www.adk.de/de/programm/?we_objectID=56582l
  Akademie der Künste
Hanseatenweg
      http://www.adk.de/
17.03.
bis
21.03.
 

"Tanz der Vampire"/ "The Fearless Vampire Killers

       
 

Zum 50. Premierenjubiläum zeigt das Babylon
Roman Polanskis „Tanz der Vampire“ am 17. bis 21. März täglich um 19.30 Uhr.


Timothy Grossman, Babylon Geschäftsführer: „Roman Polanski, einer der wichtigsten Filmregisseure, zeichnet sich durch seinen Sinn für das Surreale, das Skurrile und Klaustrophobische aus, das immer Teil seines eigenen Lebens sein sollte. Seine Suche nach Schönheit hat ihn aus Polen über Frankreich, England und die USA über die halbe Welt getrieben. Dieser Cyrano de Bergerac hat mit Filmen wie „Chinatown“, „Rosemaries Baby“, „Der Ekel“ oder „Messer im Wasser“ mitten ins Herz des Kinos getroffen.

 Es wäre im wahrsten Sinn leichtfertig, würde man seinen „Tanz der Vampire – The Fearless Vampire Killers“ nicht hoch genug schätzen. Aus meiner Sicht einer seiner besten und auch persönlichen Filme. Neben Buch und Regie spielt er die Hauptrolle. In einer märchenhaften Welt der Vampire hat er sich unter Anleitung des Professors auf den Weg gemacht, um das Gute und Liebliche aus der Gewalt und Herrschaft uralter, aristokratischer Blutsauger zu befreien. Durch die Verbiegung des Horror Genres zur Komödie setzt er hunderten Vampirstreifen bis heute die Krone auf. Statt billigem Grusel - komödiantische Leichtigkeit mit offener Erotik und die Ironisierung der Leidenschaft zum Weltverbessern, z.B. mit diesem herrlichen Finale: Während das Schlittengespann weiter durch die winterliche Vollmondnacht gleitet, kommentiert eine Stimme aus dem Off: „In jener Nacht wusste Professor Abronsius noch nicht, dass er das Böse, das er für immer zu vernichten hoffte, mit sich schleppte. Mit seiner Hilfe konnte es sich endlich über die ganze Welt ausbreiten.“


 
    http://www.babylonberlin.de/tanzdervampire50.htm
     
    Babylon
Rosa-Luxemburg-Str. 30, 10178 Berlin
     http://babylonberlin.de/
   
  18. März   Samstag
     
    PREVIEW: The Monster (OV)
     
18.03.
22:30
 


Vor dem Blu-Ray/DVD-Release könnt ihr euch &quot;The Monster&quot; nochmal auf der großen leinwand ansehen. Die geschiedene, alleinerziehende Mutter Kathy fährt wegen eines Notfalls mit ihrer Tochter Lizzy durch die Nacht, um den Vater des Mädchens zu sehen. Doch während ihrer Fahrt durch die stürmische Dunkelheit auf den verlassenen Landstraßen werden sie plötzlich gestoppt. Eine Kollision verhindert die Weiterfahrt - der Schock sitzt tief. Scheinbar sind sie noch einmal mit dem Schrecken davon gekommen, es sind keine ernsthaften Verletzungen auszumachen. Doch mit was sind sie zusammen gestoßen? Einzig ein großer Zahn liefert ihnen einen Hinweis, doch erinnert dieser an nichts, was sie kennen... Weil das Auto hinüber ist, müssen sie zu Fuß Hilfe suchen und haben dabei bald die Vorahnung, dass sie nicht alleine in der Dunkelheit sind. Irgendetwas beobachtet und verfolgt sie und scheint den festen Vorsatz zu haben, sie nicht mehr lebend aus dem Wald zu entkommen zu lassen...

USA (2016), 91 min.

 
     
     
  Rollberg
Rollbergstr. 70 12049 Berlin
     
   
  19. März   Sonntag
     
    PAWLENSKI – DER MENSCH UND DIE MACHT
           Veranstaltung mit Pjotr Pawlenski, Regisseurin Irene Langemann und weiteren Gästen
19.03.
11:00
 


Mit seiner radikalen Protestkunst möchte Pjotr Pawlenski der Weltöffentlichkeit vor Augen führen, wie in Putins Russland die Menschen zu Schweigen und Apathie verurteilt werden. Langemanns Film zeigt Pawlenski in seiner Beschäftigung mit der Freiheit des einzelnen Menschen gegenüber der Macht des Staates und begleitet ihn bei seiner Auseinandersetzung mit der Justiz, der eskalierenden Intoleranz und Gewalt in Russland.

 
     
     
  Kino International
Karl-Marx-Alllee 33, 10178 Berlin
     
19.03.
18:00
 

OMA & BELLA. Movie and a Nosh

       
 

Kiddusch tritt in eine neue Dimension ein: In der Regel gibt es bei diesem periodisch stattfindenden Supper Club marokkanisch-jüdische Spezialitäten. Am 19. März schätzen sich die Gastgeber glücklich, Ihnen unter dem Eindruck von "Oma und Bella" ein kulinarisches Erlebnis aus dem Film zu präsentieren und laden zu einer aschkenasischen Leckerei ein: Blinis, serviert mit einem schönen Glas Wein. Die Erfrischungen werden nach der Filmvorführung in der obersten Etage serviert.

OMA & BELLA ist ein Film über zwei jüdische Frauen in Berlin und porträtiert ihre jahrzehntelange Freundschaft: Die beiden teilen nicht nur eine außergewöhnliche Geschichte, sondern halten diese mit Humor und guter jiddischer Küche lebendig. Der Film begleitet die Freundinnen durch ihren Alltag, beobachtet sie bei ihren täglichen Routinen, lauscht ihren Gesprächen über Herkunft, Identität und Erinnerung.


 
    http://www.babylonberlin.de/omaundbella.htm
     
    Babylon
Rosa-Luxemburg-Str. 30, 10178 Berlin
     http://babylonberlin.de/
    Literarisch-cineastisches Sciencefictionevent in Nerlin
     
19.03.
19:00
 


Grell-monströse Mythologien losgelöst von Zeit, Geist und Raum, schnitzt unermüdlich der tschechisch-österreichische Schriftsteller und Regisseur Ondřej Cikán, 31, in Form von Romanen und Filmen. Am 19.3. um 19:00 im Kino Krokodil (Greifenhagener Str. 32, 10437 Berlin) feiert seine epische Lowbudget-Produktion “Menandros und Thais” Berlinpremiere. Anschließend liest Cikán aus seinem neuen literarischen Sciencefiction-Epos “Der Reisende”.

Der Film: In der Antike entführen Seeräuber Thais, die Braut des Menandros. Menandros macht sich auf die Suche und muss sich dabei unzähligen Abenteuern und Prüfungen bewähren. Der Film wurde zwischen 2011 und 2015 zunächst ohne Förderungen, dafür aber mit mehr als 300 Freiwilligen gedreht.

Menandros & Thaïs CZ/AT 2016, 129 Min. (Regie: Antonín Šilar und Ondřej Cikán)
https://www.youtube.com/Trailer
Kino Krokodil 19.3. 2017 19:00 (Berlin-Premiere in Anwesenheit des Teams)
23.3. 2017 19:00
24.3. 2017 21:15

 
     
     
  Kino Krokodil
Greifenhagener Str. 32, 10437 Berlin
http://www.kino-krokodil.de/
     
   
  20. März   Montag
     
20.03.
bis
30.03.
  50 Jahre dffb
   
 

Filmhochschulen sind nicht nur Ausbildungs-, sondern auch selbst Produktionsstätten. Seit ihrer Eröffnung am 17. September 1966 wurden an der Deutschen Film- und Fernsehakademie Berlin mehrere tausend Filme hergestellt – lange wie kurze, dokumentarische, fiktionale und experimentelle. Zum 50. Jubiläum der dffb zeigen wir eine Auswahl, die von den Anfängen bis in die Gegenwart reicht. Angesichts der Menge an Produktionen kann eine solche Retrospektive keine Repräsentativität beanspruchen. Auch erscheint es wenig sinnvoll, sich an den wenigen prominenten und deshalb im Kinoalltag einigermaßen sichtbaren Absolvent_innen zu orientieren.

Stattdessen lädt die Reihe dazu ein, Aspekte des Filmschaffens an der dffb zu entdecken, die zumeist im Verborgenen bleiben – und doch unzweifelhaft wichtige Bestandteile der deutschen Film- und Fernsehgeschichte sind. Zu sehen sind agitatorische Filme aus den turbulenten frühen Jahren der Akademie, aber auch aktuelle Produktionen, die den Versuch unternehmen, den politisch radikalen Geist dieser Ära in die Gegenwart zu übersetzen. Ein Schwerpunkt der Auswahl liegt auf Filmen, die kurz vor und kurz nach dem Fall der Berliner Mauer entstanden sind – eine auch institutionelle Umbruchphase, in der das Klima an der dffb ästhetischen Experimenten gegenüber besonders aufgeschlossen war. Kuratiert wurde die Reihe von Hannes Brühwiler, Ralph Eue, Lukas Foerster, Frederik Lang und Fabian Tietke.


 
    http://www.arsenal-berlin.de/kalender/filmreihe/
  Kino Arsenal – im Filmhaus am Potsdamer Platz
Potsdamer Str. 2, 10785 Berlin
Tel.: + 49 (0) 30 26599 - 100 ticket@arsenal-berlin.de
      http://www.arsenal-berlin.de/
 
   
  21. März   Dienstag
     
    CINE EN ESPAÑOL im März Preview des romantischen Dramas ESTEROS
     
21.03.
20:00
 


Nach zehn Jahren in Brasilien besucht Matías seine argentinische Heimat. Besser als mit seiner Freundin versteht er sich dort jedoch mit seinem Kindheitsfreund Jeronimo, der als Künstler offen schwul lebt. Gemeinsam fahren die beiden Männer für einige Tage in die Esteros del Iberá, wo sie sich schon damals näher kamen, aber nicht zu ihren Gefühlen stehen konnten. ESTEROS entwickelt sich gelassen und stimmig auf zwei Zeitebenen, umgeht Klischees und einfache Lösungen und fühlt sich dadurch äußerst reif an. Man mag kaum glauben, dass dieses gelungene romantische Drama der erste Langfilm des jungen argentinischen Regisseurs Papu Curotto ist.

ESTEROS (OmU) ARG/BRA/F 2016, 83 min R.: Papu Curotto, D.: Ignacio Rogers, Esteban Masturini, Renata Calmon Kinostart: 6. April 2017

CINE EN ESPAÑOL ist eine Veranstaltung der Yorck Kinogruppe in Kooperation mit dem Instituto Cervantes. Das Neuköllner Neue Off Kino bringt innerhalb dieser Reihe zeitgenössisches spanisches und lateinamerikanisches Kino zur Aufführung – oft im Rahmen von Vorpremieren und mit Besuchen der Filmschaffenden.

Eintritt 8,50 €/7,50 € erm.

 
     
     
  Neues Off
Neues Off, Hermannstraße 20 12049 Berlin
     
21.02.
bis
31.03
  Zu den Verhältnissen
   
 

Das Kino der jungen Bundesrepublik Deutschland von 1949 bis 1963

Auf dem Filmfestival Locarno 2016 startete des Projekt Geliebt und verdrängt: Das Kino der jungen Bundesrepublik Deutschland von 1949 bis 1963 seinen Weg durch die internationale Kinolandschaft. Seine bislang umfangreichste Ausprägung wird es 2017 im Zeughauskino erleben, wo das gesamte Jahr hindurch in vier von Olaf Möller zusammengestellten Themenblöcken fast einhundert Kurz- und Langfilme zu sehen sein werden. Wir beginnen mit einem umfassenden Versuch zur politischen Stimmung und Lage der Bundesrepublik in jenen Jahren:

Von kanonischen Werken wie Helmut Käutners Himmel ohne Sterne (1955) und Kurt Hoffmanns Wir Wunderkinder (1958) bis hin zu Abseitigem wie Rudolf Lubowskis Zwei Bayern in Bonn (1962) und Vergessenem wie Erik Odes Herrliche Zeiten (1950); vom Völkerverständigungskino wie Rudolf Jugerts Es kommt ein Tag (1950) oder Alfred Brauns Stresemann (1957) bis zu Versuchen über das, was BRD und DDR trennt wie etwa Gerhard T. Buchholzs Postlagernd Turteltaube (1952) oder Wolfgang Neuss’ Genosse Münchhausen (1962); von kinematografischen Denkschriften wie Harald Brauns Der letzte Sommer (1954) bis hin zu Pamphleten wie Paul Mays Weil du arm bist, mußt du früher sterben (1956); vom Nation Building in Franz Schroedters Aus eigener Kraft (1954) bis zu dessen kritischer Hinterfragung in Helmut Käutners Der Rest ist Schweigen (1959). Kommentierend und vertiefend begleitet werden diese Werke durch jeweils passende kürzere Arbeiten vor allem aus den Bereichen der Reeducation, Werbung, Animation und Avantgarde sowie des Industriefilms und der Dokumentation. Daraus ergibt sich: Ein vielgestaltig-widersprüchliches Bild der ersten bundesrepublikanischen Jahre zwischen Anschluss ans Gestern und Aufbruch ins Morgen.



 
    http://www.dhm.de/zeughauskino/filmreihen/zu-den-verhaeltnissen.html
  Zeughauskino
Deutsches Historisches Museum Unter den Linden 2 10117 Berlin
      http://www.dhm.de/zeughauskino/
21.03.
17:00
 

Berlin-Premiere „Jean Ziegler – Der Optimismus des Willens“

       
 

Der Dokumentarfilm „Jean Ziegler – Der Optimismus des Willens“ war ein Erfolg beim Internationalen Filmfestival in Locarno und startet am 23. März in ausgewählten deutschen Kinos. Bei der Berlin-Premiere am 21. März im Babylon Kino wird Regisseur Nicolas Wadimoff gemeinsam mit Produzent Emmanuel Gétaz zu Gast sein.
 
„Jean Ziegler – Der Optimismus des Willens“ ist ein kluges und hintersinniges Porträt des weltweit bekannten Globalisierungskritikers und Menschenrechtlers Jean Ziegler. Bevor Nicolas Wadimoff Filmemacher wurde, hatte er in jungen Jahren bei Ziegler studiert. Dreißig Jahre später nähert er sich dem umstrittenen Schweizer Soziologen und Weltbestsellerautor mit kritischer Empathie. Er geht mit Ziegler dahin, wohin dieser sonst nur alleine geht: zu seinen Zweifeln und Widersprüchen, seinen intimen Wutausbrüchen und Ängsten und zu seiner tief sitzenden Hoffnung, dass eine andere Welt möglich ist.


 
    http://www.babylonberlin.de/omaundbella.htm
     
    Babylon
Rosa-Luxemburg-Str. 30, 10178 Berlin
     http://babylonberlin.de/
   
  22. März   Mittwoch 
     
22.03.
20:00
  Endstation Bataclan – vom Busfahrer zum Attentäter
       In Anwesenheit des Regisseurs und Autors Alexander Smoltczyk und des Kameramannes Maurice Weiss
 
     

Alexander Smoltczyk, mehrfach ausgezeichneter Reporter des Nachrichtenmagazins »Der Spiegel«, hat mit Endstation Bataclan einen formal wie inhaltlich außergewöhnlichen Dokumentarfilm gedreht. Einen Film, bei dem der Terrorist Samy Amimour selbst nur als blinder Passagier mitfährt, als Schatten, der oft auf die Gespräche der Fahrgäste fällt. Denn um sie geht es, die Menschen entlang der Linie 148, die Bewohner der nördlichen Banlieues von Paris.

Da ist der Imam, der seine Moschee nur unter Polizeischutz betreten kann, weil er einen Islam in den Farben der Republik predigt. Da ist die ehemals linke Busfahrerin, die sich selbst in die Provinz ausgebürgert hat, weil muslimische Kollegen ihr nicht mehr die Hand geben wollten. Da ist die alte Lehrerin Madame Sauvage, die als einzige geborene Französin in ihrem Sozialbau-Turm aushält, an der Haltestelle »Lenin«.
Der Erzähler – gesprochen von Ulrich Matthes – nimmt den Bus und durchquert die Welt, aus der der Attentäter Samy Amimour kam. Er steigt frühmorgens in den 148er ein und lässt sich von Station zu Station bringen. Jeder Halt ist ein Fenster in eine Welt, die selbst vielen Bewohnern des stolzen Paris eine fremde ist. Es ist bisweilen kaum zu glauben, wie sich die Geschichte und die Geschichten der Französischen Republik durch den sehr gewöhnlichen Bus 148 erzählen lassen, von Asterix bis zur Schoah. Denn auch ein Deportationslager findet sich auf der Strecke.
Aus einer Busfahrt durch die Tarifzone 3 wird eine beklemmende und ungemein anrührende Reise durch die Träume und Trümmerlandschaften der Republik. Das Rätsel Samy Amimour, des Busfahrers und Attentäters, kann der Film nicht lösen, und er will es auch nicht. Aber er zeigt jene Banlieue, aus der Amimour kam. Er zeigt sie in all ihren Widersprüchen, und beweist doch, wie reich diese Welt jenseits der Périphérique ist und wie ärmlich die Existenz eines Attentäters.
Smoltczyk lässt seine Protagonisten zu Wort kommen, der Erzähler taucht nur als innerer Monolog auf, auf der Fahrt zwischen den Stationen. Die Kamera von Maurice Weiss setzt der Fahrt ruhige, gleichsam fotografische Tableaus entgegen.

 
     
    Lichtblick Kino
Kastanienallee 77, 10435 Berlin
http://www.lichtblick-kino.org/
   
     
   
  23. März   Donnerstag
     
23.03.
20:00
 

VON BANANENBÄUMEN TRÄUMEN - Premiere und Gespräch

         
 

Der Film erzählt die Geschichte einer Gruppe von Dorfbewohnern in der Marsch, die das Schicksal ihres von Schulschließung und finanziellen Nöten gebeutelten Ortes selbst in die Hand nehmen will. Mit kühnen Plänen und einer Aktiengesellschaft stemmen sie sich gegen den drohenden Niedergang. Ihr Geschäftsmodell basiert auf Gülle, afrikanischen Welsen und: Bananenbäumen! Vor dem Hintergrund anhaltender Landflucht in ganz Europa erzählt die Filmemacherin Antje Hubert von einer kleinen, aber wachsenden Dorfbewegung aus Einheimischen und Zugereisten, Erwachsenen und Kindern in Norddeutschland. Die Regisseurin hat über einen Zeitraum von fast 3 Jahren die Entwicklung in Oberndorf mitverfolgt und das Dorf und seine mutigen Bewohner lieben gelernt.

Dabei gelingt es ihr, sowohl die aktiven Dorfbewohner als Kollektiv zu protraitieren, als auch jedem Einzelnen Raum zu geben, um über die eigene Motivation und die persönlichen Freuden und Ängste im Verlauf des Projekts zu sprechen. Das Ergebnis ist ein warmherziger Film, dessen positive Aufbruchsstimmung gleichermaßen inspirierend und berührend ist.

Premiere und Gespräch mit Regisseurin Antje Hubert Projektentwickler und Protagonist Markus Haastert Franz-Reinhard Habbel vom Deutschen Städte- und Gemeindebund Moderation: Fritz Lietsch vom Forum Nachhaltig Wirtschaften

 
     
  fsk-kino am Oranienplatz
Segitzdamm 2
     http://fsk-kino.peripherfilm.de/
    DER HUND BEGRABEN
         Berlin-Premiere von Regisseur Sebastian Stern und Justus von Dohnanyi     
23.03.
20:30
 


Zum Film: Familienvater Hans (Justus von Dohnányi) steckt in der Krise. Sein Arbeitsleben hat soeben ein abruptes Ende gefunden und seine Familie scheint ihn auch nicht mehr richtig zu beachten. Da steht auf einmal ein streunender Hund vor der Türe und begehrt Einlass in das Familienleben. Während Ehefrau Yvonne (Juliane Köhler) sich augenblicklich in das Tier verliebt, wird Hans im Angesicht des neuen „Rivalen" mehr und mehr klar, wie sehr er selbst überflüssig ist. Als der Hund eines Tages verschwindet und ein merkwürdiger Fremder (Georg Friedrich) der Familie seine Hilfe anbietet, laufen für Hans die Dinge komplett aus dem Ruder…

DER HUND BEGRABEN Regie Sebastian Stern Deutschland 2016 / 86
Minuten Mit Justus von Dohnányi, Juliane Köhler, Georg Friedrich u.v.a.


 
     
  KULTURBRAUEREI
Schönhauser Allee 36, 10435 Berlin
      http://www.cinestar.de
     
23.03.
19:00
 

Lantouri - in Anwesenheit von Regisseur und Schauspielerin!

      Iranische Moderne - in Kooperation mit dem Goethe Institut und der Iran-Delegierten der Berlinale
 
     

Lantouri ist der Name einer Gang, die sich darauf spezialisiert hat, Kinder aus Familien zu entführen, die durch Korruption reich geworden sind. Pasha, Mitglied der Gang, verliebt sich in die Journalistin Maryam. Diese besucht täglich Familien von Opfern, um sie zu bitten, den Tätern zu vergeben und sie von der Todesstrafe zu verschonen. Die aber erwidert seine Gefühle nicht und die Situation eskaliert. Iran 2016, R: Reza Dormishian, D: Maryam Palizban, Navid Mohammadzadeh, Baran Kosari u.a. Reza Dormishian, geboren 1981 in Teheran, realisierte seinen ersten komplett unabhängig finanzierten Langfilm Hatred im Jahr 2012. Schon sein zweiter Langfilm I’m Not Angry wurde auf die Berlinale eingeladen und führte im Iran sehr kontrovers diskutiert. Auch Lantouri lief auf der Berlinale 2016 in der Sektion Panorama.

Iranische Moderne – aktuelles iranisches Kino! In Kooperation mit dem Goethe Institut und in Zusammenarbeit mit Anke Leweke, Filmjournalistin und Iran-Delegierte der Berlinale, zeigen wir im März und im April aktuelles iranische Kino, Filmen, die bisher in Deutschland kaum auf der großen Leinwand zu sehen waren! Die begleitenden Gespräche werden auf englischer Sprache geführt. In Anwesenheit des Regisseurs Reza Dormishian, präsentiert von Darstellerin und Theaterwissenschaftlerin Maryam Palizban!


 
     
 

City Kino Wedding im Centre Français de Berlin
Müllerstraße 74 13349 Berlin Anbindung: U-6, U-Rehberge

     http://www.citykinowedding.de/
ab 23.03.
  50 Jahre dffb – Symposium: Filmmakers in Dialog
   
 

Um 50. Geburtstag will die Deutsche Film- und Fernsehakademie Berlin (dffb) nicht nur zurück, sondern auch nach vorne schauen. Mit dem Symposium Shock of the Real widmet sie sich zugleich Fragen, die für die dffb schon immer bestimmend waren. Jeder Film ist eine Annäherung an die Frage: "Was ist wirklich?", aber um zum titelgebenden "Erschrecken vor dem Wirklichen" zu kommen, muss der Abstand zwischen Vorstellung und Erfahrung forciert, filmisch thematisiert werden. Diese Wunde zu suchen gehört zu den Herausforderungen jeder neuen "realistischen" Ästhetik. Das Symposium will sich zusammen mit internationalen Filmkünstler_innen in Panels, Lectures und Podiums-gesprächen mit neuen Wirklichkeitsbegriffen auseinandersetzen. Die Veranstaltung findet in Zusammenarbeit mit der Filmzeitschrift "Revolver" statt.

Programm:

Fr 24.3., 16h, Kino Arsenal
Nina Menkes wird zum Start des Symposiums eine dreistündige Public-Masterclass zum Thema Cinematic Images of Women abhalten, indem sie Frauenbilder des Kinos aus feministischer Perspektive diskutiert.

Fr 24.3., 20h, Kino Arsenal
Filmproduzent und Direktor der dffb Ben Gibson spricht mit der griechischen Regisseurin und Produzentin Athina Rachel Tsangari über die neue Politik des Bildes in ihrem Werk und wie sich ästhetischer Widerstand gegen prekäre Produktionsbedingungen organisieren lässt.

Sa 25.3., 13h, Filmhaus 4. Stock
Das Kino des Fantastischen im deutschsprachigen Raum steht im Mittelpunkt der Diskussion Gegen die Wirklichkeit? Till Kleinert, Veronika Franz sprechen mit Christoph Hochhäusler und Marcus Seibert darüber, wie Fantasie, Begehren, (Tag- und Alb-)Traum, also Dinge, die ganz wesentlich zu unserer Welt gehören, im Kino zu ihrem Recht kommen und welche Rolle in diesem Zusammenhang die bestehenden Mythen, Konventionen, Genres unserer Filmkultur spielen.

Sa 25.3., 15h, Kino Arsenal
QUEEN OF DIAMANDS   Nina Menkes   USA 1991   OF 77’
In QUEEN OF DIAMONDS arbeitet die Protagonistin Firdaus (das arabische Wort für Paradies) als Croupière am Spieltisch in Las Vegas und pflegt außerdem einen alten Mann.

Sa 25.3., 17h, Kino Arsenal
Im Werkstattgespräch Myth/Document wird Nina Menkes mit Nicolas Wackerbarth über ihre Arbeit zwischen Experiment und Hypnose sprechen.

Sa 25.3., 19.30h, Kino Arsenal
PROVENANCE   Amie Siegel   USA 2013   OF 41’
Die stillschweigenden Protagonisten in PROVENANCE sind Möbelstücke von Le Corbusier, die inzwischen auf dem globalen Kunstmarkt als Raritäten für Rekordsummen gehandelt werden.

Sa 25.3., 20.30h, Kino Arsenal
Amie Siegel wird sich mit Christoph Hochhäusler in Possible Images über "kapitalistischen Realismus" und Strategien der Visualisierung im Zeitalter des Immateriellen unterhalten.

So 26.3., 13h, Filmhaus 4. Stock
Thomas Heise gibt im Gespräch mit Saskia Walker Aufschluss über Realität als Material und die Realität des Materials.

So 26.3., 15h, Filmhaus 4. Stock
Realismus ist immer ... Ein Gespräch zwischen der Filmtheoretikerin Gertrud Koch und dem Filmkritiker Ekkehard Knörer über die Realismen des Kinos im Zeitalter totaler Medialisierung.

So 26.3., 18h, Filmhaus 4. Stock
Unter dem Titel Nomadisches Kino? diskutieren Sergei Loznitsa, Asli Özge mit Nicolas Wackerbarth und Christoph Hochhäusler über den Wirklichkeitsbegriff eines neuen Kinos des Exils, in dem die Wahlheimat nicht selten im Off der Filme liegt. Es stellt sich die Frage, wie es gelingen könnte, das deutsche Kino zu öffnen für das Talent internationaler Künstler_innen, ohne deren Eigensinn zu glätten oder zu vereinnahmen.

Die Panels und Gespräche des Symposiums sind kostenfrei. Interessierte können sich auf der Website Eventbrite unter http://bit.ly/2lpj4JWvorab für die einzelnen Paneldiskussionen anmelden.

Das Symposium wird durch das Transatlantik-Programm der Bundesrepublik Deutschland aus Mitteln des European Recovery Program (ERP) des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWi) sowie der Stiftung Deutsche Klassenlotterie Berlin ermöglicht.

 
     
  Kino Arsenal – im Filmhaus am Potsdamer Platz
Potsdamer Str. 2, 10785 Berlin
Tel.: + 49 (0) 30 26599 - 100 ticket@arsenal-berlin.de
      http://www.arsenal-berlin.de/
 
   
  24. März  Freitag
     
24.03.
20:30
    Männer zum Knutschen« in Anwesenheit des Produzenten und Darstellers
      
 

Männer zum Knutschen DE 2012, 83 min, Regie: Robert Hasfogel

Tobias und Ernst führen eine aufregende Beziehung in Berlin. Sie ziehen von Party zu Party und sind ein glückliches Paar. Bis plötzlich Ernsts Jugendfreundin auftaucht, die mittlerweile als Geheimagentin für den israelischen Mossad arbeitet und versucht, die beiden gegeneinander aufzubringen. Die Liebe von Tobias und Ernst wird auf eine harte Probe gestellt. Beschwingte Feel-Good-Komödie in deutscher Sprache mit englischen Untertiteln und live Übersetzungs ins Arabische.

Über CIMA Berlin CIMA Berlin ist eine neue Filmreihe, die im Kino Moviemento queere Filme aus Berlin für Geflüchtete und alle anderen Interessierten zeigt. Entstanden ist CIMA Berlin aus dem Projekt 'Kino verbindet', mit dem die AG Kino-Gilde einen Beitrag zur kulturellen Integration von jungen geflüchteten Erwachsenen leisten will. In regelmäßigen Abständen zeigt CIMA Berlin Filme, die etwas über die LGBTIQ*-Geschichte der Stadt erzählen und lädt Regisseurinnen und Regisseure, Geflüchtete und alle anderen nach der Vorführung zu einem dialogischen Austausch ein. Alle Filme werden mit Untertiteln und live Übersetzung ins Arabisch gezeigt.


 
     
     
  Moviemento Kino
Kottbusser Damm 22
Kinokasse: 692 47 85
      http://www.moviemento.de/
   
  25. März   Samstag
     
25.03.
19:00
    »Herkules« Premiere in Anwesenheit des Regisseurs Volker Meyer-Dabisch
      
 

Herkules DE 2016, 74 min, Regie: Volker Meyer-Dabisch

Herkules ist der Kohlenhändler Ahmed Özdemir. Als türkischer Immigrant beliefert er über 35 Jahre lang seine Berliner Kunden mit Kohlen. Ein Geschäft, das in den 90er Jahren erfolgreich war, jedoch mit Beginn des neuen Jahrtausends an Zukunft verliert. Der kohleschleppende Familienvater, der in der Türkei Fotograf war, die lebenslustige Mutter, das Aufwachsen des mittlerweile als Schauspieler zu Prominenz gelangten Sohn Oktay Özdemir und das von Höhen und Tiefen gezeichnete Leben im Kohleladen stehen bei dem intensiven Portrait im Vordergrund. 15 Jahre lang, zwischen 2001 und 2015, hat Regisseur Volker Meyer-Dabisch die Familie Özdemir begleitet und eine Langzeitdokumentation erschaffen, die eine ebenso typische wie untypische Migrationsgeschichte in Berlin Kreuzberg erzählt.

Zum Regisseur Volker Meyer-Dabisch ist Regisseur und Schauspieler, der in seinen Dokumentarfilmen gleichermaßen schräge und alltägliche Themen Berlins portraitiert, seine Wahlheimat kritisch und liebevoll beäugt.


 
     
     
  Moviemento Kino
Kottbusser Damm 22
Kinokasse: 692 47 85
      http://www.moviemento.de/
25.03.
18:00
 

ALLES GUT - Filmgespräch mit Regisseurin PIA LENZ

         
 

Djaner ist acht Jahre alt. Mit Mutter und Bruder kommt der Roma-Junge im Herbst 2015 aus Mazedonien nach Deutschland. In Hamburg darf er zur Schule gehen, Deutsch lernen. Seine Klassenlehrerin, die Mitschüler und ihre Eltern helfen ihm. Er will dazugehören. Aber was wird aus Djaner, als die Familie von der Abschiebung bedroht ist und sich vor der Polizei verstecken muss? Für Adel, den Vater der elfjährigen Ghofran, geht ein Traum in Erfüllung, als seine Frau und die vier Kinder endlich aus Syrien nachkommen. Nun warten die großen Herausforderungen des wirklichen Ankommens auf die Familie:

Adel muss eine Wohnung für alle finden. Ghofran trifft in ihrer neuen Schule auf Mädchen, die alles dürfen: Fahrradfahren, sich schminken – neue Möglichkeiten, die das junge Mädchen zunächst strikt ablehnt. Sie will akzeptiert werden, ohne die eigene Identität zu verlieren. Am Beispiel der beiden Kinder und ihrer Familien erzählt ALLES GUT von den kleinen und den großen Hürden, die vor Geflüchteten liegen, wenn sie in Deutschland leben möchten. Der Film nähert sich den entscheidenden Konflikten, die es zu lösen gilt, damit Integration funktionieren kann.

Land/Jahr: D 2016 Dokumentarfilm Regie: Pia Lenz (Hudekamp-Ein Heimatfilm/2013) Darsteller: Drehbuch: Pia Lenz 95 Min. FSK

Do. 23. März 20:15 Uhr, Eva-Lichtspiele, Berlin
Sa. 25. März 18:00 Uhr, fsk - Kino am Oranienplatz, Berlin
Sa. 25. März 19:00 Uhr, Sputnik-Kino, Berlin

 
     
  fsk-kino am Oranienplatz
Segitzdamm 2
     http://fsk-kino.peripherfilm.de/
    Filmuni auf Radioeins vom rbb: Knut Elstermann präsentiert „Route B96“
         - im Radio und exklusiv im Stream
25.03.
12:00
 

Die Filmuniversität Babelsberg KONRAD WOLF und Radioeins vom Rundfunk Berlin-Brandenburg setzen am kommenden Samstag (25. März 2017) ihr gemeinsames Format "Von 12 bis 12 - Filmuni auf Radioeins" fort. Nach der erfolgreichen Premiere im Januar präsentiert "Kino-King" Knut Elstermann in seinem Filmmagazin "12 Uhr mittags" wieder ein Nachwuchsprojekt der Filmuni, das am selben Tag von 12.00 Uhr mittags bis Sonntagmittag um 12.00 Uhr 24 Stunden exklusiv auf radioeins.de im Stream zu sehen ist.

Diesmal geht es um das rbb movie „Route B96“. Der Spielfilm in der Regie von Simon Ostermann entführt ins Brandenburgische, in eine Kleinstadt an der B96. Clemens Wolf  ist Bassist in einer US-Band und nutzt die Tourpause für einen Abstecher in die alte Heimat. Vieles hier hat sich verändert. Sein Vater ist ein Pflegefall. Die Freunde sind fremd und Sabinchen, seine erste Liebe, ist wieder solo. Doch dann begegnet ihm June, und die deutlich ältere Frau sorgt für Gefühlschaos. „You can take a man out of the Kleinstadt – but you can’t take the Kleinstadt out of the man.“
Die Hauptrolle des Clemens Wolf spielt Albrecht Abraham Schuch. Filmuniabsolvent und Regisseur Axel Ranisch („Alki Alki“) ist in einer Gastrolle zu sehen.
Drehbuchautorin Seraia Nyikos und Regisseur Simon Ostermann sind am 25. März Studiogäste von Knut Elstermann.

„Route B96“ erhielt u. a. den Publikumspreis auf dem Filmfestival Max Ophüls Preis 2013. Produzentin Elena Winterer wurde beim Studio Hamburg Nachwuchspreis 2016 mit dem „VFF Förderpreis - Bester mittellanger Film“ ausgezeichnet.
Die Reihe „Von 12 bis 12“ wird alle drei bis vier Monate weitergeführt.

 
     
     
  Radioeins
     
   
  26. März   Sonntag
     
   
  27. März   Montag
     
    Mongay-Preview: Seashore
           
27.03.
22:00h
 


Tomaz und Martin sind schon lange Freunde, aber irgendwie haben sie sich entfremdet. Als sie im Winter zusammen an Brasiliens Südküste fahren, eine Familienerbschaft zu regeln, kommen sie sich langsam wieder näher. Wunderschönes, raues Coming-of-Age-Drama über die Wirrungen der ersten Liebe.

BRA 2015, 83 min, OmU.

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  International
Karl-Marx-Allee 33 10178 Berlin
      http://www.yorck.de/
    Preview von »Nichts zu verschenken – Radin!
           
27.03.
19:30
 

Das Kino Central präsentiert die Preview von »Nichts zu verschenken – Radin!« (OmU) im Rahmen der Filmreihe 'French Connection' in Kooperation mit dem Büro für Film und Medien der Französischen Botschaft in Berlin. Die Filmreihe präsentiert Filme aus Frankreich, die bislang in Deutschland noch nicht im Kino liefen.

François ist ein Pfennigfuchser! Jeder Cent wird umgedreht, an allen Ecken & Enden gespart, auch wenn er damit den Hass einer gesamten Supermarktschlange auf sich zieht. Doch plötzlich steht ein junges Mädchen vor seiner Tür & behauptet, seine Tochter zu sein. Vielleicht hätte er damals doch nicht die abgelaufenen Kondome benutzen sondern neue kaufen sollen? Die 16-jährige Laura stellt sein Leben gehörig auf den Kopf, denn François möchte gerne wie ein toller & entspannter Vater erscheinen & nicht wie der Geizhals, der er eigentlich ist. Und um das Chaos zu perfektionieren, verliebt er sich auch noch in sein Kollegin Valérie, die ebenfalls nicht auf Sparflammentypen steht.

»Nichts zu verschenken« FR 2016, 90 min, Sprache: französisch mit deutschen Untertiteln Regie: Fred Cavayé Darsteller: Dany Boon, Laurence Arné, Noémie Schmidt, Patrick Ridremont



 
     
  Kino Central
Rosenthaler Straße 39 | Berlin Mitte
      http://www.kino-central.de
     
   
  28. März   Dienstag
     
28.03.
19:00
 

Final Whistle - in Anwesenheit der Regisseurin Niki Karimi!

      Iranische Moderne - in Kooperation mit dem Goethe Institut und der Iran-Delegierten der Berlinale
 
     

Die Regisseurin selber spielt hier die Hauptfigur Sahar, eine TV und Dokumentarfilmerin, die sich plötzlich mit der Geschichte von Malineh konfrontiert sieht. Die junge Frau versucht verzweifelt eine Niere zu verkaufen um so das Geld für die Verteidigung ihrer Mutter zu verdienen, die wegen des Mordes an ihrem Mann gehängt werden soll. Iran 2011, R: Niki Karimi, D: Niki Karimi, Shahab Hosseini, Ashkan Khatibi u.a. Niki Karimi startete ihre Karriere als Schauspielerin, merkte dann aber, dass sie das nicht vollends befriedigen konnte und began, selber Filme zu machen. Final Whistle ist ihr dritter Langfilm.

Iranische Moderne – aktuelles iranisches Kino! In Kooperation mit dem Goethe Institut und in Zusammenarbeit mit Anke Leweke, Filmjournalistin und Iran-Delegierte der Berlinale, zeigen wir im März und im April aktuelles iranische Kino, Filmen, die bisher in Deutschland kaum auf der großen Leinwand zu sehen waren! Die begleitenden Gespräche werden auf englischer Sprache geführt.


 
     
 

City Kino Wedding im Centre Français de Berlin
Müllerstraße 74 13349 Berlin Anbindung: U-6, U-Rehberge

     http://www.citykinowedding.de/
   
  29. März   Mittwoch
     

29.03.
bis
03.04.

    6. Punkfilmfest Berlin – Too Drunk To Watch
          
 

An 6 Tagen zeigt das Festival über 20 Filme aus aller Welt. Spielfilme, Dokumentationen, Politisches, Musikfilme, Kurz- & Langfilme und täglich einen Kinderfilm gibt es an diesen Tagen zu sehen. Außerdem dürfen natürlich Soli-Brunch und Festivalbier nicht fehlen. Das Festival findet dieses Jahr zum 6. Mal statt.


 
     
   
29.03.
20:30
  Steffen C. Jürgens: Der Ärgermacher + Vorfilm: Der Vetter des Präsidenten
       
 
     

In der Reihe »Zurück auf Anfang«, stellen Filmemacher(innen ihre Frühwerke vor. Am 29. März wird Steffen C. Jürgens mit dem Film der »Der Ärgermacher oder die Angst vor Jochen A.« im Lichtblick Kino zu Gast sein.

Im Film verwendet der ebenso erfolglose wie popularitätssüchtige Autor Jochen Antrazith die Gebeine von Franz Kafka, um die Bundesregierung zum Druck von 150.000 Exemplaren seines Romans »Note 6« zu zwingen. Bei der Knochenübergabe brandmarkt der Literaturpapst Marcel Reich-Ranicki das Buch des isolierten Schriftstellers als Schüleraufsatz. Der Gedemütigte ergreift Maßnahmen, um die Deutschen in ihrem Innersten zu treffen…In einer der verzweifeltsten Jagden der deutschen Kriminalgeschichte betteln die TV-Fahnder von »Aktenzeichen XY ungelöst« um Mithilfe der Bundesbürger bei der Ergreifung des untalentierten Täters.

Steffen C. Jürgens: Der Ärgermacher + Vorfilm: Der Vetter des Präsidenten D 2003, Regie: Steffen C. Jürgens in Co-Regie mit Bettina Schoeller, mit Steffen C. Jürgens, Kathrin Kühnel, Hans Peter Hallwachs, Adam Bousdoukus, Hussi Kutlucan u.a.

 
     
    Lichtblick Kino
Kastanienallee 77, 10435 Berlin
http://www.lichtblick-kino.org/
   
     
   
  30. März   Donerstag
     

30.03.
bis
03.04.

    11mm – Das Internationale Fußballfilmfestival
          
 

Fußball und Film entdeckten ihre Gemeinsamkeiten – der „Fußballfilm“ hat sich als eigene Gattung etabliert. Die erstaunliche Vielfalt der Filmthemen zeigt dabei, dass das gesellschaftliche Phänomen „Fußball“ inzwischen weit über seine historische Dimension hinausgewachsen ist. Die Filme zeigen die gesellschaftlichen und kulturellen Hintergründe des Sports, der an verschiedenen Orten zur gleichen Zeit Norm und Rebellion, Reichtum und Armut, Gemeinschaftsgefühl und Fanatismus bedeuten kann. Die Zuschauer sind inzwischen bereit, sich auf Fußballfilme, auf Fußballfilmstoffe einzulassen. Das hat natürlich auch damit zu tun, dass der Fußball immer breitere gesellschaftliche Schichten erreicht.


 
     
   
Ab
30.03.
 

I Am Not Your Negro

         
 

Im Juni 1979 beginnt der bedeutende US-Autor James Baldwin seinen letzten, unvollendet gebliebenen Text „Remember This House“. Mit persönlichen Erinnerungen an seine drei ermordeten Bürgerrechtler-Freunde Malcolm X, Medgar Evers und Martin Luther King und Reflexionen der eigenen, schmerzhaften Lebenserfahrung als Schwarzer schreibt er die Geschichte Amerikas neu. Raoul Peck inszeniert die 30 bislang unveröffentlichten Manuskriptseiten mit einer fulminanten Collage von Archivfotos, Filmausschnitten und Nachrichten-Clips:
die Boykottinitiativen und den Widerstand gegen die Rassentrennung in den 1950er- und 60er-Jahren, die Unsichtbarkeit von Schwarzen in den Kinomythen Hollywoods, afroamerikanische Proteste gegen weiße Polizeigewalt bis in die jüngste Gegenwart, Baldwins kompliziertes Verhältnis zur Black-Power-Bewegung, den paranoiden Blick eines FBI-Berichts auf dessen Homosexualität. Ein prägnanter und verstörender Essay über die bis heute vom Mainstream weitgehend ausgeblendete Wirklichkeit schwarzer Amerikaner. Samuel L. Jacksons Stimme verleiht der poetisch-meditativen Sprache Baldwins einen angemessenen Ausdruck.

 
     
  fsk-kino am Oranienplatz
Segitzdamm 2
     http://fsk-kino.peripherfilm.de/
    GAZA SURF CLUB // Premierentour in Berlin
     
30.03.
 


Eine junge Generation, die in Gaza zwischen Israel und Ägypten gefangen ist und von der Hamas regiert wird, zieht es zu den Stränden. Sie hat genug von Besetzung, Krieg und religiösem Fanatismus und ihre ganz eigene Art des Protests gefunden: Surfen. Der Gazastreifen ist ein schmaler Küstenstreifen zwischen Israel und Ägypten mit einem Hafen, in dem keine Schiffe mehr anlegen und einem Flughafen, der nicht mehr angeflogen wird. Kaum jemand kommt heraus, fast nichts und niemand kommt hinein. Mit ihren Surfbrettern schaffen sich die Surfer ein kleines Stück Freiheit, zwischen dem Strand und der von den Israelis kontrollierten Sechs-Meilen-Grenze. Freiheit, die ihnen keiner nehmen kann. Der Film zeigt die Träume und Hoffnungen der Jugendlichen dieser Grenzregion, in der die ältere Generation jegliche Hoffnung aufgegeben hat.

Regie: Philip Gnadt, Mickey Yamine mit Sabah Abu Ghanem, Mohammed Abu Jayab, Ibrahim Arafat 2016 | Länge: 87 Minuten www.gazasurfclub.de

Die Tour findet in den folgenden Berliner Kinos statt:
18:00 Uhr Klick Windscheidstr. 19, 10627 Berlin
19:30 Uhr Moviemento Kottbusser Damm 22, 10967 Berlin
21:00 Uhr Central Rosenthaler Str. 39, 10178 Berlin

Im Anschluss an die jeweilige Filmvorführung stehen Regisseur Philip Gnadt sowie Ko-Regisseur und Produzent Mickey Yamine dem Publikum für Fragen zur Verfügung.

 
     
   
  31. März   Freitag
     

31.03.
bis
07.04.

    Arabisches Filmfestival Berlin – ALFILM
          
 

ALFILM wird von makan – Zentrum für arabische Filmkunst und Kultur e.V. organisiert. Der gemeinnützige Verein wurde 2004 gegründet und ist eine weltanschaulich und politisch unabhängige Vereinigung zur Förderung und Würdigung des Kulturschaffens arabischer Filmemacher/innen, der Vermittlung arabischer Kultur in ihrer Vielfalt sowie dem interkulturellen Dialog durch das Medium Film. Seit seiner Gründung organisierte der Verein verschiedene Vorführungen und Filmreihen, bis er 2009 das erste arabische Filmfestival Berlins ins Leben rief, das seither jährlich stattfindet. Die Arbeit von Verein und Festival wird von ehrenamtlichen film- und kulturenthusiastischen Mitarbeitern und freiwilligen Helfern realisiert. Menschen aus unterschiedlichen beruflichen und privaten Hintergründen engagieren sich, um jedes Jahr ein abwechslungsreiches Programm für das internationale Berliner Filmpublikum zusammenzustellen und neue Perspektiven auf die arabische Welt und die Arbeit arabischer Filmschaffender zu ermöglichen.


 
     
   


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bis
23.04.17
 

„Things to Come. Science · Fiction · Film“

   
 

Seit einigen Jahren wenden sich Regisseure mit Filmen wie DISTRICT 9 (Neill Blomkamp, 2009) und INTERSTELLAR (Christopher Nolan, 2014) oder Fernsehserien wie REAL HUMANS (Lars Lundström, seit 2012) und EXTANT (Mickey Fisher, 2014-2015) wieder verstärkt dem Science–Fiction-Genre zu. Wie schon beim ersten Boom des Genres in den 1950er-Jahren lassen sich auch in diesen Filmen zahlreiche Bezüge zu aktuellen gesellschaftlichen Entwicklungen erkennen. Die Ausstellung ist für die Besucher/-innen als Reise gestaltet, zu der die Erfahrung der „unendlichen Weiten“ des Weltalls ebenso gehört wie Eindrücke von einer möglichen Gesellschaft der Zukunft und die Begegnung mit dem Fremden, dem Außerirdischen. Mit raumgreifenden Installationen, die überwältigende Bilder, fantasievolles Set Design und aufwendige Tricktechnik präsentieren, sowie bedeutenden internationalen Leihgaben bietet die Ausstellung einen ebenso unterhaltsamen wie reflexiven Zugang zum Genre.

Deutsche Kinemathek – Museum für Film und Fernsehen
Potsdamer Straße 2, 10785 Berlin

  http://www.deutsche-kinemathek.de/



 
     
   
 
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