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MMEANSMOVIE Filmmagazin Berlin © - Kino, Filmstarts, Festivals und Termine     
 
   
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Coronavirus: Veranstaltungen in Berlin
Mit dem Ziel, die Verbreitung des Coronavirus zu hemmen, gelten in Berlin weiterhin umfangreiche Abstands- und Hygieneregeln. Bitte wenden Sie sich bei Fragen zu Veranstaltungen direkt an den entsprechenden Veranstalter oder besuchen die Website des Veranstaltungsortes.
Den aktuellen Stand der Verordnung über erforderliche Maßnahmen zur Eindämmung der Ausbreitung des Coronavirus SARS-CoV-2 für die Bereiche Veranstaltungen, Museen, Messen und Clubs finden Sie immer unter: www.berlin.de/corona



 

  Die Deutsche Kinemathek öffnet schrittweise weitere Angebote
       
   
 

Verlängerung der Sonderausstellungen „Brandspuren“ und „Du musst Caligari werden!“ sowie ein neuer Fokus Fernsehen zum 90. Geburtstag von Klaus Wildenhahn Ab dem 18. Juni 2020 heißt das Museum für Film und Fernsehen der Deutschen Kinemathek alle Besucher*innen in den Sonderausstellungen „Brandspuren – Filmplakate aus dem Salzstock“ und „Du musst Caligari werden! – Das virtuelle Kabinett“ wieder herzlich willkommen. Mit einem neuen Fokus Fernsehen zum 90. Geburtstag des verstorbenen Fernsehdokumentaristen Klaus Wildenhahn öffnet außerdem die Mediathek Fernsehen ihre Tore.

„Du musst Caligari werden! – Das virtuelle Kabinett“
18.6.2020-2.11.2020

Anlässlich seines hundertjährigen Jubiläums widmet die Deutsche Kinemathek dem expressionistischen Meisterwerk eine Ausstellung. Ausgehend von der damaligen Werbekampagne „Du musst Caligari werden!“ schildert die Schau dessen Erfolgs-und Produktionsgeschichte. Noch heute bieten die rekonstruierten Modelle und Zeichnungen, die bereits ab den 1950er-Jahren entstanden, Einblicke in den spektakulären Filmstil. Neben der 2014 von der Friedrich-Wilhelm-Murnau-Stiftung restaurierten Originalversion des Stummfilms ist der VR-Film Der Traum des Cesare ein Highlight der Ausstellung.

„Brandspuren – Filmplakate aus dem Salzstock“
18.6.2020-2.11.2020

Zahlreiche internationale Filmplakate aus den ersten 40 Jahren der Filmgeschichte wurden 1986 in einem Salzbergwerk in Grasleben gefunden, wo das Reichsfilmarchiv der Nationalsozialisten seit dem Krieg lagerte. Wir zeigen erstmals rund zwei Dutzend der aufwendig restaurierten Stücke und erzählen ihre Geschichte.

Fokus Fernsehen: Klaus Wildenhahn
18.6.2020-29.9.2020

Klaus Wildenhahns „Direct Cinema“ fand im Fernsehen statt. Die Begegnung mit dem britischen Dokumentarfilmer Richard Leacock und den Filmen von D. A. Pennebaker inspirierte den jungen TV-Realisator Wildenhahn in den frühen 1960er-Jahren zu Fernsehreportagen, die auf belehrende Kommentare und arrangierte Situationen konsequent verzichten. Mit Künstlerporträts wie Smith, James O. – Organist USA (NDR 1966) oder Arbeiterfilmen wie In der Fremde (NDR 1967) beeinflusste er eine ganze Generation von Dokumentarfilmregisseur*innen. In diesem Sommer wäre Klaus Wildenhahn neunzig Jahre alt geworden. Aus diesem Anlass erinnert die Deutsche Kinemathek mit einer umfangreichen Werkschau in der Mediathek Fernsehen an das Wirken des 2018 verstorbenen Filmemachers. Ausgewählte Dokumente und Exponate aus dem Nachlass Wildenhahns ergänzen das Filmangebot.

Sonderöffnungszeiten bis einschließlich 30.9.2020

Donnerstag: 12–20 Uhr
Freitag–Sonntag: 12–18 Uhr
Montag–Mittwoch: geschlossen

Eintrittspreise
Tagesticket regulär (alle Ausstellungen) 8 Euro
Tagesticket ermäßigt 5 Euro
Tagesticket Schüler*innen 2 Euro
Tagesticket Mediathek Fernsehen 2 Euro

Tickets können online erworben werden unter: https://deutsche-kinemathek.ticketfritz.de/Home/Index

Vorkehrungen zur Eindämmung der Corona-Pandemie

Die Gesundheit unserer Besucher*innen und Mitarbeiter*innen ist uns wichtig. Das Team hat alle Vorkehrungen getroffen, die einer Verbreitung des Corona-Virus entgegenwirken. Alle Bereiche der Kinemathek sind entsprechend der geltenden Hygieneregelungen für den Publikumsverkehr ausgestattet. Die maximale Anzahl der gleichzeitig im Museum befindlichen Personen wird begrenzt, sodass der jeweilige Mindestabstand von 1,5 Metern untereinander eingehalten werden kann.

     
    https://www.deutsche-kinemathek.de/
   
     



bis
08.09.
  Outcry and Whisper
       
   
 

Das Aufkommen des neuen, unabhängigen – das heißt außerhalb staatlich kontrollierter Kanäle von Produktion und Distribution operierenden – chinesischen Dokumentarfilms lässt sich zwischen der Niederschlagung der Tian'anmen-Proteste 1989 und Deng Xiaopings Reise durch Südchina 1992 verorten, infolge derer sich die Kommunistische Partei endgültig zu einer „sozialistischen Marktwirtschaft“ bekannte und de facto ein kapitalistisches Entwicklungsmodell zum Zukunftshorizont des staatlich forcierten Transformationsprozesses der Volksrepublik wurde.

Die fundamentalen Umbrüche und Kontradiktionen im Nachgang dieser zwei Ereignisse – wirtschaftlicher Liberalismus einerseits und fortgesetzter politischer Autoritarismus andererseits – stellten einen zentralen Impetus für die Herausbildung neuer Formen des Dokumentarischen in China dar und sind zugleich grundlegender thematischer Rahmen der Strömung. So behandeln ihr zugerechnete Werke überwiegend Schattenseiten der zweiten chinesischen Moderne und öffnen sich mit mikrogeschichtlicher Affinität dem Alltag jener Bürger, deren Schicksale in staatsoffiziellen Medienzusammenhängen übergangen oder systematisch maskiert werden. Auch ästhetisch und produktionspragmatisch lassen sich Absetzbewegungen zu vorgängigen Konventionen dokumentarischen Arbeitens konstatieren. Existierten non-fiktionale Formate bis zu den 1990er-Jahren in der Volksrepublik vor allem als drehbuchbasierte Studioproduktionen, die ostentativ auf eine ideologische Erziehung des Publikums zielten, wurden mit der neuen Dokumentarbewegung ergebnisoffene Vor-Ort-Betrachtungen und mit diesen korrelierte Stilistiken eines unmittelbar-rohen Realismus zur Maxime.

https://www.dhm.de/de/zeughauskino/filmreihen/outcry-and-whisper.html

     
  Zeughauskino
Deutsches Historisches Museum Unter den Linden 2 10117 Berlin Tel. +49 30 20304-0
    http://www.dhm.de/zeughauskino



bis
19.09.
  Wohlbrück – Walbrook
       
   
 

Für die Veranstaltungen des Zeughauskinos, in dem derzeit nur eine begrenzte Sitzplatzkapazität zur Verfügung steht, können Tickets ausschließlich online gekauft oder telefonisch reserviert werden. Für ermäßigte Karten und für Veranstaltungen bei freiem Eintritt können wir keinen Online-Verkauf anbieten. Eine Reservierung ist montags bis freitags von 13 Uhr bis 16 Uhr sowie zu den Öffnungszeiten der Kinokasse unter der Telefonnummer +49 30 20304 770 möglich. Die reservierten Karten müssen spätestens 30 Minuten vor Beginn der Veranstaltung an der Kinokasse abgeholt werden.Das Tragen einer Mund-Nase-Bedeckung ist Pflicht, soweit Sie sich nicht an ihrem Sitzplatz aufhalten. Stuhllehnen, Türgriffe und Toiletten werden kontinuierlich gereinigt. Desinfektionsmittelspender stehen in den Toiletten und im Kinofoyer bereit. Die Belüftungsanlage gewährleistet eine kontinuierliche Frischluftzufuhr von außen.

Er sei der schönste Mann des deutschen Films, war in den 1930er-Jahren über den Schauspieler Adolf Wohlbrück zu lesen. Niemand konnte sich einen weißen Seidenschal so elegant umwerfen wie er und niemand die ihn umschwärmenden Frauen so eiskalt abblitzen lassen. Diese Beispiele lassen bereits die Abgründe erahnen, die Wohlbrücks Ausdruckskunst eine Dekade später im britischen Kino auszeichnen sollten, ehe er in den 1950er-Jahren in jene Rollen „mit grauen Schläfen“ hineinalterte, auf die er sich schon 1934 in einem Interview in der Zeitschrift Filmwelt gefreut hatte. Adolf Wohlbrück wird am 19.11.1896 in Wien in eine aus Preußen stammende Familie mit jahrhundertealter Schauspiel- und Zirkustradition hineingeboren. Seine ersten Theatererfahrungen macht er 1915 unter Max Reinhardt, in den 1920er-Jahren brilliert er an Bühnen in München, Dresden und Berlin. Der Stummfilm ist trotz einiger Nebenrollen nicht sein Metier, zum Hauptdarsteller und Star wird er erst im Weimarer Tonfilm. Er bleibt dies auch im nationalsozialistischen Kino – trotz seines unvollständig eingereichten Ariernachweises (nach NS-Gesetzgebung hätte Wohlbrück mindestens als „Vierteljude“ gegolten) und trotz seiner in Filmkreisen bekannten Homosexualität.

https://www.dhm.de/zeughauskino/filmreihen/wohlbrueck-walbrook.html

     
  Zeughauskino
Deutsches Historisches Museum Unter den Linden 2 10117 Berlin Tel. +49 30 20304-0
    http://www.dhm.de/zeughauskino



bis
02.09.

  Filmpolska
       
   
  An alle Zweifler: filmPOLSKA ist wieder da! „Wenn Du Gott zum Lachen bringen willst, erzähle ihm von deinen Plänen“ – so könnte man als Motto für diesjährige Ausgabe vom filmPOLSKA lauten. Eine Pandemie nimmt keine Rücksicht auf Wünsche und Pläne, deshalb musste sich das Festival auf dem schmalen Grat zwischen der aktuellen Gesundheitslage und seiner kulturellen Mission sich neu erfinden. Darum haben wir uns entschlossen, sowohl bei den Veranstaltungen als auch in der Kommunikation neue Wege zu beschreiten.

Die Festivalfilme des 15. filmPOLSKA-Ausgabe werden sowohl in- als auch outdoor gezeigt – und sie werden sowohl auf der Leinwand als auch im Netz zu sehen sein. Zu unserer großen Freude können wir in dieser Form dem Berliner Publikum, den polnischen Künstler_innen und unseren langjährigen Partnern treu bleiben.
     
    http://www.filmpolska.de/



September
 

Short Attack im September: Sundance Shorts 2020

   
  7 Filme in 90 Minuten – mit deutschen Untertiteln.

Exklusiv in Deutschland: Die Sundance Film Festival Short Film Tour 2020 präsentiert im typisch wilden, intensiven und anspruchsvollen Sundance-Style in sieben Independent-Filmen die Gewinner und Highlights des diesjährigen Festivals. Es fand im Januar 2020 in Salt Lake City, Utah (USA) statt.

ACUD Kino im ACUDkunsthaus
Veteranenstraße 21 – 10119 Berlin-Mitte
https://acudkino.de/

Il Kino
Nansenstraße 22, Berlin
http://ilkino.de/

XenonKino
Kolonnenstr. 5 – 6, Berlin
http://www.xenon-kino.de/
     
    http://www.shortsattack.com/
   


 
1. September


01.09.
18:30
  Dokumentarfilm | Vergesst nicht unseren Kampf!
       
   
 

Hunderttausende Polinnen und Polen kämpften an allen Fronten des Zweiten Weltkrieges gegen den deutschen Faschismus. Zum 67.Jahrestag der Befreiung im Jahr 2012 kehren neun von ihnen erstmals an Schauplätze der »Schlacht um Berlin« zurück. Während die Rückkehr nach Berlin bei ihnen eine Welle von Erinnerungen auslöst, sorgt die Begegnung mit den Deutschen für Überraschungen. Doch erinnern sich die Berliner an ihre Befreierinnen und Befreier? Und welches Vermächtnis hinterlassen sie uns für die Gegenwart? Der Film dokumentiert das Aufeinandertreffen und bringt uns erstmals die Erfahrungen der polnischen Kämpferinnen und Kämpfer nahe, die an der Seite der Roten Armee Berlin befrei

Die Vorführung findet vor dem Hintergrund der Einweihung des »Denkmals für die Polnischen BefreierInnen« am 1. September an der TU Berlin statt.  D 2017, 55min, Regie & Buch: Christian Carlsen

     
  Lichtblick-Kino
Kastanienallee 77 / 10435 Berlin
      http://www.lichtblick-kino.org/
 


01.09.
20:30
  We almost lost Bochum | Preview
        
   
 

Obwohl nie im Mainstream angekommen, haben RAG Spuren hinterlassen: Jan Delay, Kool Savas, Curse, Die Kassierer und die Stieber Twins erzählen in WE ALMOST LOST BOCHUM, wie sehr RAG sie damals und heute inspiriert haben. Und welche Bedeutung die Gruppe für Deutschrap hatte – weit über den Pott hinaus. 20 Jahre nach Veröffentlichung ihres Klassikers Unter Tage ziehen sie Bilanz. Mit nur zwei LPs haben die Rapper Aphroe, Pahel und Galla sowie DJ/Produzent Mr. Wiz dem großen Deutschrap-Boom Ende der 90er ihren Stempel aufgedrückt. Zwei Jahrzehnte später begleitet der Film die ehemaligen Mitglieder vom tiefsten Ruhrgebiet bis nach Washington D.C., dokumentiert ihre ersten Konzerte nach 15 Jahren Bühnenabstinenz und beleuchtet den tragischen Tod des RAG-Mitglieds Galla. Was ist aus den Bandmitgliedern geworden? Wie hat sich ihr Leben nach RAG verändert? Welchen Einfluss hat die Crew bis heute auf Deutschrap und warum sind RAG trotz ihres Stellenwertes unterm Radar geblieben?

We almost lost Bochum Genre: Dokumentarfilm Land/Jahr: D 2019 Regie: Julian Brimmers, Benjamin Westermann Darsteller/innen: Drehbuch: Julian Brimmers, Benjamin Westermann Min.: 100 Fsk: Verleih: mindjazz

https://www.youtube.com//Trailer

     
  Babylon Kreuzberg
Dresdener Str. 126 10999 Berlin
    https://yorck.de/kinos/delphi-lux
 


01.09.
bis
29.09.

  Arabisches Filmfestival Berlin
       
   
  Fünf Monate nach dem geplanten Termin nimmt das 11. ALFILM-Festival im September endlich wieder Fahrt auf – mit geänderter Route und unter den Bedingungen der fortdauernden Pandemie. Als kondensierte Nomad Edition reist ALFILM mit leichtem Gepäck von einem Spielort zum nächsten und ist wie immer auch im Arsenal zu Gast. Die für diese besondere Ausgabe ausgewählten Filme der „Official Selection“ erzählen Geschichten vom (Über-)Leben, von der Aneignung der eigenen Erzählung und der Magie des bewegten Bildes. Eine besondere Rolle kommt den Frauen zu, deren Situation vor allem in Ausnahmezuständen besondere Verletzlichkeit, aber auch Resilienz offenbart. Ein Schlaglicht auf „Weibliche Perspektiven auf Krieg, Konflikte und andere Ausnahmezustände“ wirft daher die diesjährige „Spotlight“-Reihe „Resistance is Female“ mit Filmen unter anderem aus Syrien, Algerien und dem Irak. Einige Vorführungen werden begleitet von Skype-Gesprächen mit den Regisseur*innen.
     
    https://alfilm.berlin/



01.09.
20:30 .
  Experiment Sozialismus - in Anwesenheit von Regisseurin Jana Kaesdorf
       
   
 

Als Land ist Kuba seit langem mit dem Sozialismus verbunden. Doch auch hier lassen sich Veränderungen nicht aufhalten. Im Jahr 2011 werden Wirtschaftsreformen beschlossen, die Lineamientos, die den Inselstaat bis 2030 aus der Krise retten sollen. Dabei soll am Sozialismus festgehalten, dieser jedoch aktualisiert werden.

Experiment Sozialismus - Rückkehr nach Kuba Genre: Dokumentarfilm Land/Jahr: D 2019 Regie: Jana Kaesdorf Darsteller/innen: Drehbuch: Jana Kaesdorf Min.: 12 Fsk: 80 Verleih: FilmAgentinnen

     
  Union Kino Berlin
Bölschestraße 69
    https://www.kino-union.de/
 



 
2. September  


02.09.
bis
06.09.

  queerfilmfestival Berlin
       
   
  Vom 2. bis 6. September 2020 zeigt das queerfilmfestival wieder die besten queeren Filme des Jahres, diesmal in elf Städten – Berlin, Dresden, Düsseldorf, Frankfurt, Köln, Leipzig, Magedburg, München, Nürnberg, Stuttgart und Wien. Alle Kinos und Termine findet Ihr auf queerfilmfestival.net. Tickets gibt es direkt auf den Websites der Kinos. In einigen Städten hat der Kartenvorverkauf bereits begonnen! Zum Festivalstart findet Ihr auf queerfilmfestival.net zudem sechs Online-Filmpremieren und unsere Retro „New York, New York“. Schon jetzt gibt es die ersten Beiträge in unserer Wolke. Dort versammeln wir Videobotschaften, Interviews und Panels mit Filmemacher_innen sowie Linksammlungen zu den Filmen des Programms. Schaut immer mal wieder rein – die Wolke wird ständig erweitert!
     
    https://www.queerfilmfestival.net/



02.09.
20:00
 

filmPOLSKA – The Night of Shorts (OmU)

          
 

Das größte Festival des polnischen Kinos im Ausland, seit 2006 mit über 2000 Filmvorführungen in vielen Kinos in Berlin, mit einem Kurzfilmprogramm zum Festivalfinale. Alle Filme werden mit englischen Untertiteln gezeigt. Die anschließenden Gespräche finden in Englischer Sprache statt.

http://www.filmpolska.de/

    http://www.freiluftkino-insel.de/
  Freiluftkino Insel im Cassiopeia
Revaler Str. 99, 10245 Berlin-Friedrichshain
     


 
3. September  



ab
03.09.
  Babylon Kreuzberg zeigt BLACK PANTHER zum Tod von Chadwick Boseman
        
   
 

Mit der Marvel-Verfilmung BLACK PANTHER wurde Chadwick Boseman einem großen Publikum bekannt, am Wochenende verstarb er an den Folgen einer mehrjährigen Krebserkrankung im Alter von nur 43 Jahren. Seine Erkrankung hielt er vor der Öffentlichkeit geheim, während er Filme wie GET ON UP, BLACK PANTHER oder DA FIVE BLOODS drehte. Als König T’Challa wurde er 2018 in BLACK PANTHER zum Star. Der Film wurde ein weltweites kulturelles Phänomen, die Siegesgeste „Wakanda Forever“ mit zwei überkreuzten Armen auf der Brust zu einem weltweiten Symbol. Schließlich ist BLACK PANTHER kein gewöhnlicher Superheldenfilm. „Was wie ein weiterer Eintrag in einer langen Folge von Superhelden-Filmen scheint ist tatsächlich etwas viel Größeres… es ist ein Film darüber, was es bedeutet schwarz zu sein in Amerika wie Afrika – und, viel weiter betrachtet, in der ganzen Welt“, schrieb der Journalist Jamil Smith in einer TIME-Titelgeschichte über den Film. Bis heute ist BLACK PANTHER der erfolgreichste Film mit einem schwarzen Hauptcast und einem schwarzen Regisseur. Eine Fortsetzung war bereits in Vorbereitung. Ryan Coogler, Regisseur von BLACK PANTHER und der geplanten Fortsetzung, schrieb in USA Today: „Ich habe noch nie einen so schweren Verlust betrauert. Ich habe das letzte Jahr damit verbracht, Worte für ihn vorzubereiten, auszudenken und zu schreiben, die wir nie sehen werden. Es macht mich betroffen, dass ich nicht mehr in der Lage sein werde, eine weiteres Close-Up von ihm auf dem Monitor zu sehen oder auf ihn zuzugehen und um einen weiteren Take zu bitten.“

Ab Donnerstag, 3.9.2020 ist BLACK PANTHER im Babylon Kreuzberg wieder täglich im Programm.

https://www.youtube.com//Trailer

     
  Babylon Kreuzberg
Dresdener Str. 126 10999 Berlin
    https://yorck.de/kinos/delphi-lux
 


 
4. September  


04.09.
19:00

  GIRAFFE + FILMGESPRÄCH MIT ANNA SOFIE HARTMANN
       
   
  Ein Tunnel soll gebaut werden, um Dänemark und Deutschland zu verbinden; die Gegenwart macht sich in Richtung Zukunft auf, Veränderung liegt in der Luft. Die Ethnologin Dara dokumentiert die zum Abriss bestimmten Häuser. Der junge Pole Lucek und seine Kollegen bereiten die kommende Baustelle vor. Käthe arbeitet auf der Fähre, bringt stetig Menschen mit ihren Geschichten und Waren hin und her. Birte und Leif verlassen ihr über Generation vererbtes Haus. Agnes‘ Leben spiegelt sich in ihren Tagebucheinträgen, ihren Sammlerstücken und den Wänden ihres Hauses, das bald abgerissen wird. Ein dänischer Sommer: lange Tage werden zu blauen Nächten. Menschen begegnen sich, dann trennen sich ihre Wege wieder.

Regie: Anna Sofie Hartmann • Lisa Loven Kongsli, Maren Eggert, Jakub Gierszał, Mariusz Feldman • Dänemark/Deutschland 2019, 87 Minuten • Original mit deutschen Untertiteln
     
  Wolf Kino
Weserstraße 59, 12045 Berlin
    https://wolfberlin.org/



04.09.
18:00
  Filmreihe #2030 | Trash
        
   
 

TRASH von Stephen Daldry & Christian Duurvort D/AUT/F | 2018 | 115 min | OmU

DER FILM Als die drei Jungs Raphael, Rato und Gardo in den Slums von Rio eine Brieftasche unter dem Schutt ihrer lokalen Müllhalde finden, ahnen sie zuerst nicht, dass sich ihr Leben dadurch für immer verändern wird. Doch als die Polizei auftaucht und den Jungs eine großzügige Belohnung für den Geldbeutel bietet, merken sie, dass das, was sie gefunden haben, sehr wichtig sein muss …

DAS GESPRÄCH Müllvermeidung und Wiederverwertung spielen eine bedeutende Rolle bei der Umsetzung der Nachhaltigkeitsziele. Im Gespräch mit Jonas Wiggers (Verband kommunaler Unternehmen), Sebastian Seibel (BSR) und Isabella Artadi (Merijaan) diskutieren wir über verschiedene Facetten des Ressourcenschutzes, die Rolle kommunaler Unternehmen und Erfahrungen mit internationalen Partnerschaftsprojekten. Moderation: Lidai Perico (SBNE/Charlottenburg-Wilmersdorf)

In Kooperation mit dem Verband kommunaler Unternehmen.

Eine Veranstaltungsreihe der Stabsstelle Bildung für nachhaltige Entwicklung (SBNE) in Kooperation mit dem Kino Delphi Lux und der Berliner Landeszentrale für politische Bildung. Gefördert durch die Engagement Global gGmbH im Rahmen des Servicestelle Kommunen in der Einen Welt-Programms mit finanzieller Unterstützung des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ).

     
  Delphi LUX
Yva Bogen - Kantstraße 10 10623 Berlin
    https://yorck.de/kinos/delphi-lux
 


04.09.
21:15
  Short Rides - Das Kurzfilmprogramm des Seret International Filmfestivals
       
   
  Fünf Kurzfilme aus Israel kreisen um ein Thema: Dem Nachdenken über unterschiedliche menschliche Lebensweisen. Gemeinsam, getrennt, allein leben. Was bedeutet es Teil einer Beziehung oder einer Gemeinschaft zu sein? Was heißt es eine bedeutungsvolle Verbindung aufzubauen? Manch einer würde gar sagen "die Hölle ist der Andere". Doch unsere so aktuellen und frischen Erfahrungen im Erleben und Praktizieren von Distanz, fordern geradezu dazu auf, das menschliche Grundbedürfnis nach Interaktion und unseren Wunsch nach Gesellschaft und Gemeinschaft genau und reflektiert zu betrachten. Anlässlich ihrer Rückkehr ins Rampenlicht lädt die diesjährige Ausgabe von "Short Rides" zu einer emotionalen filmischen Reise ein, diese spannenden Fragen des Lebens zu erforschen.    https://www.seret-international.org/festival/short-rides-3/
     
  Freiluftkino Kreuzberg
    http://www.freiluftkino-berlin.de/
 



 
5. September  


05.09.
22:30
 

Horror im Rollberg | Harpoon (OmU)

          
 

Mit seiner perfekten Familie und seiner ebenfalls rundum perfekten Erziehung scheint Richard ein perfektes Leben zu führen. Als er jedoch herausfindet, dass seine langjährige Freundin Sasha und sein bester Freund Jonah eine Affäre haben sollen, gerät er in einen Wutanfall und lässt Jonah dabei ziemlich blutig aussehen. Nachdem Jonah und Sasha Richard davon überzeugt haben, dass die Vorwürfe falsch sind, versucht Richard, ihr Vertrauen zurückzugewinnen, indem er sie für einen Tagesausflug auf der Jacht seiner Familie mitnimmt. Sobald das Schiff in See sticht, ist die Stimmung an Deck sehr angespannt, was schließlich noch schlimmer wird, als der Motor ausfällt. Ohne Nahrung und andere Vorräte sind sie nun mitten auf dem Meer gestrandet. Um zu überleben, müssen die drei ihre Differenzen beiseitelegen.
Canada, (2019), 83 min., FSK 18

https://www.youtube.com/Trailer

    https://yorck.de/kinos/rollberg
  Rollberg Kino
Rollbergstr. 70 12049 Berlin
     


ab 05.09.
 

 SERET BERLIN: Peaches & cream

      
 

Peaches and Cream ist eine semi-autobiografische existenzielle Komödie des Schriftstellers / Regisseurs Guy Bentwich, der sich selbst als neurotischer Regisseur spielt und versucht, ein Publikum für die Veröffentlichung seines neuesten Films zu finden. Seine Frau Maya Kenig ist ebenfalls im Film zu sehen und ist Herausgeberin. Alles scheint sich gegen ihn zu verschwören - er schließt sich aus seinem Haus aus; Seine Kumpels lassen ihn im Stich, sogar sein Herz versagt ihm (Bentwich ist wirklich zwei Tage lang herumgelaufen und hat einen Herzinfarkt ignoriert). Während er von einer Begegnung zur nächsten und von einer Welt zur nächsten rast, ist das Ergebnis eine unvergessliche Nacht für ihn und seine Freunde.

Director: Gur Bentwich Cast: Maya Kenig, Gur Bentwich, Hadas Ben Aroya, Dover Koshashvili, Alon Aboutboul, Ester Rada, Zahi Grad, Yuval Sharf, Tinkerbel Producers: Shlomo Kramer, Ronen Sagih, Gur Bentwich 2019, 94 mins, Comedy Drama Fantasy

     
    Moviemento Kino
Kottbusser Damm 22
Kinokasse: 692 47 85
      http://www.moviemento.de/


 
6. September  


06.09.
bis
13.09.

  26. Jüdischen Filmfestival Berlin & Brandenburg!
       
   
  Das Jüdische Filmfestival Berlin & Brandenburg ist seit mehr als 26 Jahren das Forum für den jüdischen und israelischen Film in Deutschland. 1995 gegründet, gehört es zu den ältesten und größten jüdischen Filmfestivals in Europa, ist das einzige seiner Art in Deutschland und wesentlicher Bestandteil des vielfältigen jüdischen Lebens hierzulande. Unser Schwerpunkt auf dem israelischen Film lässt unser Publikum auf höchst kontrastreiche Milieus und Haltungen blicken. Die Filme eröffnen einen differenzierten Blick auf komplexe und herausfordernde Auseinandersetzungen der Gesellschaft Israels jenseits von Nachrichtenbildern und Medienklischees: divers und widersprüchlich wie das Land selbst. Unter dem Motto „Jews with many Views“ vermittelt das Festival auch in diesem Jahr wieder Einblicke in Vielfalt und Komplexität jüdischer Kultur und jüdischen Lebens im Gestern und Heute und lässt die Zuschauer auf höchst kontrastreiche jüdische Milieus und Haltungen schauen. Es bietet eine kulturelle Plattform, die sich vehement gegen offenen, aber auch verdeckten Antisemitismus, gegen Zuschreibungen und Ausgrenzungen wendet. Besonderes Augenmerk liegt auch in diesem Jahr auf den interessanten Neuerscheinungen aus der israelischen Filmproduktion.
     
    https://www.jfbb.de/


 
7. September  


07.09.
22.00
 

  7 Minuten (7 minutes)  | Mongay Preview

      
 

7 MINUTEN erzählt die Geschichte von Jean, einem 55-jährigen Polizisten, der seinen Sohn Maxime und dessen Freund tot in einem Hotelzimmer auffindet. Die Autopsie zeigt, dass Maxime nur sieben Minuten nach seinem Freund an einer Überdosis GHB starb. In der Hoffnung, mehr über das Leben seines Kindes zu erfahren, zieht es den trauernden Vater schließlich in den Stammclub seines Sohnes: Das BISOU. Dort lernt Jean den jungen Fabien kennen und je mehr Zeit er mit ihm verbringt, desto stärker vermischt sich seine Trauer plötzlich mit dem Wunsch tiefer in die Welt seines Sohnes einzutauchen...

7 Minuten (7 minutes)  Regie Ricky Mastro Darsteller Antoine Herbez Clément Naline Valentin Malguy Cédrick Spinassou Genre Drama

https://www.youtube.com/Trailer

    Kino International
Karl-Marx-Allee 33 10178 Berlin
    https://www.yorck.de/kinos/kino-international



 
8. September  


08.09.
19:30
  Jüdisches Filmfestival Berlin Brandenburg: WINTERREISE
       
       
  Georg Goldsmith lebt allein in seinem Haus in Arizona, wohin er mit seiner Frau 1941 aus dem nationalsozialistischen Deutschland geflohen ist. Über die Vergangenheit schweigt er seit Jahren, bis ihn sein Sohn Martin damit konfrontiert und die Geschichte seiner Eltern rekonstruiert. Als junge Musiker traten sie nach dem Berufsverbot für jüdische Künstler dem Jüdischen Kulturbund bei. Gegründet unter der Schirmherrschaft von Goebbels‘ ‚Ministerium für Volksaufklärung und Propaganda‘, sollte dieser nach Außen ein Fortbestehen des jüdischen Lebens in Deutschland vortäuschen. Ein Ziel, das viele der Mitglieder erst spät erkannten. Das Dokudrama basiert auf dem Roman des US-amerikanischen Radiomoderators Martin Goldsmith, in dem er die wahre Geschichte seiner Eltern schildert.

Winterreise (englisch/ deutsch OmeU) Spielfilm, Dänemark/ Deutschland 2019, 88 min. Regie: Anders Østergaard Darsteller: Bruno Ganz, Leonard Scheicher, Dani Levy, András Bálint, Izabella Nagy
     
  hackesche höfe kino
Rosenthaler Straße 40 10178 Berlin
      http://www.hoefekino.de  


 
9. September  


09.09.
bis
12.09.

  POOL 20
       
   
  Die 14. Ausgabe von POOL präsentiert vom 9. bis 12. September eine Auswahl faszinierender Tanzfilmproduktionen aus aller Welt und macht die Veranstaltung zu einer Plattform für Kreative aus den Bereichen Tanz, Film, Mode und Werbung. Der Schwerpunkt des Festivals liegt auf Filmen, die nicht nur Tanz aufnehmen, sondern durch das intensive Zusammenspiel von Tanz und filmischen Werkzeugen wie Kamera und Schnitt unabhängige Filmchoreografien erstellen. Aus mehr als 750 internationalen Filmbeiträgen erstellte das Kuratorenteam von POOL 20 drei Abendprogramme mit Tanzshorts. Am 12. September werden die PEARLS 20 - die gleichberechtigten Gewinnerfilme des Festivals - ausgezeichnet. Darüber hinaus erhalten die beiden Berliner Künstler Natasha Vergilio und Daniele Caetano einen Künstlerpreis für ihre fortlaufende und inspirierende Arbeit im Bereich Tanz und Film.
     
    https://www.jfbb.de/


09.09.
bis
13.09.

  34. Fantasy Filmfest Berlin
       
   
  Alle Jahre wieder tourt das Fantasy Filmfest durch Deutschland und alle Jahre wieder bietet es seinen Zuschauern einen einzigartigen Mix an Genrefilmen, den es so nirgendwo anders im deutschen Kino zu sehen gibt. Mit einem Programm aus atemlosen Thrillern, obskuren SciFi-Träumereien, harten Horrorschockern und gefühlvollen Arthausperlen ist das Fantasy Filmfest seit über 30 Jahren DIE Alternative zum Superhelden-Einheitsbrei im Mainstreamkino. Fantasy steht hier nicht für Drachen, Feen und verwunschene Wälder, sondern für Fantasie, Innovation und Skurrilität. Filme, die aus der Reihe tanzen, auffallen, fordern und überfordern, mit Konventionen brechen und provozieren. Von A wie Arthaus-Anthologie bis Z wie Zombie-Slasher bietet das Fantasy Filmfest Platz für all die leisen, lauten und schrillen Zwischentöne, die überall anders oft überhört werden. Mit ganz viel Herzblut (und Kunstblut!) präsentiert das Fantasy Filmfest Filme, die einfach fantastisch sind!
     
    http://www.fantasyfilmfest.com/dt/FFF-Berlin.html


09.09.
19:30
  Jüdisches Filmfestival Berlin Brandenburg: THOSE WHO REMAINED
       
       
  Budapest nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges und zu Beginn des stalinistischen Regimes: Zwei gegensätzliche Akteur*innen, die beide ihre Angehörige in Konzentrationslagern verloren haben, finden zueinander und geben einander Halt und neuen Lebenssinn. Das rebellische Waisenkind Klára, 16, drängt sich in das Leben des schweigsamen Gynäkologen Aládar, 42. Zwischen den beiden entsteht eine innige, sinnliche jedoch platonische Beziehung. Ein feinfühliger Film der Ambivalenzen zulässt und so ein ergreifendes Historiendrama über das Weiterleben in fortdauernd düsteren politischen Zeiten inszeniert.

Those who remained (ungarisch OmeU) Spielfilm, Ungarn 2019, 83 min. Regie: Barnabás Tóth Mitwirkende: KKároly Hajduk, Abigél Szőke, Mari Nagy, Katalin Simkó, Barnabás Horkay
     
  hackesche höfe kino
Rosenthaler Straße 40 10178 Berlin
      http://www.hoefekino.de  


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10. September  


10.09.
bis
30.09.
  Überläufer
       
   
 

Als die nationalsozialistische Filmproduktion Anfang 1945 allmählich zum Erliegen kommt und der Zweite Weltkrieg in Europa mit der bedingungslosen Kapitulation der deutschen Wehrmacht am 8. Mai 1945 endet, stellt sich den alliierten Siegermächten auch die Frage, wie mit dem Filmerbe des „Dritten Reichs“ umzugehen sei. Der für Filmzensur zuständige Alliierte Kontrollrat veranlasst eine Sichtung der deutschen Filmproduktion und beschließt, die meisten der zwischen 1933 und 1945 entstandenen Filme unter Schnittauflagen oder ohne Beanstandungen freizugeben, über 300 Filme werden hingegen auf eine Verbotsliste gesetzt, ihre öffentliche Vorführung ist fortan untersagt. Doch was soll mit denjenigen Filmen geschehen, deren Herstellung vor Kriegsende erst begonnen hatte und deren Endfertigung noch ausstand? Dürfen diese Arbeiten unter den neuen politischen Verhältnissen von anderen Firmen fertiggestellt werden? Sind sie für die Kulturarbeit im Nachkriegsdeutschland geeignet? Und wie wird das Publikum reagieren?

In der Geschichte des deutschen Nachkriegsfilms spielen die sogenannten Überläufer-Filme eine wichtige Rolle. Über 70 Filme sollen im Jahr 1945 bis zum Kriegsende begonnen oder hergestellt worden sein, über 30 von diesen Produktionen sind den Überläufer-Filmen zuzurechnen. Sie wechselten von einem System ins andere, vom „Deutschen Reich“ in die alliierten Besatzungszonen, manche Produktionen erlebten ihre Premiere gar erst in der DDR oder Bundesrepublik.

Kurioserweise widmete sich die Deutsche Film-A.G. (DEFA) besonders früh und intensiv der Fertigstellung der im Nationalsozialismus begonnenen Spielfilme. Géza von Bolvárys Operettenverfilmung Die Fledermaus, schon wenige Wochen nach Kriegsende von der „DEFA in Gründung“ endgefertigt, erlebte am 16. August 1945 ihre Premiere, zwei Monate vor der Uraufführung des ersten deutschen Nachkriegsspielfilms Die Mörder sind unter uns. Aber auch andere Firmen zeigten reges Interesse an der Fertigstellung von Filmen aus nationalsozialistischer Zeit. Die Bavaria brachte unter anderem Hans Schweikarts Kriminalfilm Die Nacht der Zwölf und Theo Lingens Verwechslungskomödie Philine in die Kinos. Trenkers letzten Bergfilm im „Dritten Reich“ Im Bann des Monte Miracolo stellte Tirol-Film fertig, und als 1953 das vom französischen Militär beschlagnahmte Filmmaterial von Tiefland freigegeben wurde, sorgte die Riefenstahl-Film GmbH für dessen Fertigstellung und Uraufführung im Februar 1954.

https://www.dhm.de/de/zeughauskino/filmreihen/ueberlaeufer.html

     
  Zeughauskino
Deutsches Historisches Museum Unter den Linden 2 10117 Berlin Tel. +49 30 20304-0
    http://www.dhm.de/zeughauskino



ab 10.09.

  Yalda (Yalda, A Night for Forgiveness)
   
   
Im Rahmen der iranischen TV-Show „Joy of Forgiveness“ wird die zum Tode verurteilte junge Maryam vor einem Millionenpublikum an den moralischen Pranger gestellt. Maryam hat in einer Zeit-Ehe gelebt und soll ihren wesentlich älteren Ehemann ermordet haben. Vor laufender Kamera wird die Tat von der Tochter des Opfers – und den sensationshungrigen Zuschauern – schmerzvoll seziert um zu entscheiden, ob die junge Frau eine Begnadigung verdient hat. Mit viel Gespür für Spannung erzählt der iranische Filmemacher Massoud Bakhshi wie Vergebung zum Machtinstrument werden kann und Frauen sich als Gefangene in einem unverrückbaren System wiederfinden.

Yalda (Yalda, A Night for Forgiveness) Genre: Drama Thriller Land/Jahr: F/D/CH/LUX/LIBANON/IRAN 2019 Regie: Massoud Bakhshi (Yek khanévadéh-e mohtaram/2012) Darsteller/innen: Sadaf Asgari, Behnaz Jafari Drehbuch: Massoud Bakhshi Min.: 89 Fsk: 12 Verleih: Little Dream/24 Bilder Festival: Internationale Filmfestspiele Berlin - Generation  https://www.youtube.com/Trailer
   
  fsk Kino
Segitzdamm 2 10969 Berlin
  http://www.fsk-kino.de



10.09.
19:00
 

FilmlöwinKino: RAFIKI + Diskussion

      
   
 
Moderiert von Sophie Charlotte Rieger & in Zusammenarbeit mit Queer Media Society! In bonbonbunten Bildern erzählt „Rafiki“ von der auf verschiedene Weise unsternbedrohten Liebesgeschichte zwei queerer Frauen im heutigen Kenia. Dabei achtet Regisseurin Wanuri Kahiu darauf, ein lebensfrohes Bild ihres Heimatlandes zu zeichnen, ohne dabei dessen Probleme unter den Teppich zu kehren. KE 2018, R: Wanuri Kahiu, D: Samantha Mugatsia, Sheila Munyiva, Jimmi Gathu u.a., L. 82 min., FSK: ab 12 Im Anschluss an den Film sprechen wir darüber, welche Rolle queere Geschichten im Kino aktuell spielen, wann eine Geschichte für uns überhaupt „queer“ ist und warum wir uns mehr Geschichten über queeres Leben, Lieben und Begehren wünschen. Auf der Bühne diskutieren mit uns Sookee, Musikerin und Mitglied der Queer Media Society, sowie Moderator Tarik Tesfu. *Eintritt 8 € / Ermäßigt 7 €
     
 

City Kino Wedding im Centre Français de Berlin
Müllerstraße 74 13349 Berlin Anbindung: U-6, U-Rehberge

     http://www.citykinowedding.de/



 
11. September  


11.09.
bis
28.09.
  The Professional – Retrospektive Michael Mann
       
   
 

Der Autor, Regisseur und Produzent Michael Mann (*1943) ist einer der herausragenden amerikanischen Filmemacher unserer Zeit. Mit großem künstlerischen Formwillen und hand-werklicher Präzision hat er in den letzten vier Jahrzenten neue Maßstäbe im Genrekino gesetzt. Kennzeichnend für seine visuell ambitionierten Filme, die mehrfach in Zusammenarbeit mit dem Kameramann Dante Spinotti entstanden, sind eine sinnenfreudige Begeisterung für Bewegung, eine exponierte Farbdramaturgie sowie ein besonderes Gespür für Musik. Aufgrund seiner intensiven Vorbereitung, akribischen Recherche und einem Hang zur Perfektion wurde Mann wiederholt mit Stanley Kubrick verglichen. Die Hingabe an ein professionelles Ethos ist denn auch ein zentrales Thema in Manns Werk. Die Definition von Menschen über ihre Arbeit, das Verhältnis von Arbeit und Moral, Arbeit und Männlichkeit sowie Einzelgängertum und Einsamkeit sind weitere wiederkehrende Motive. Das Arsenal zeigt, begleitet von Einführungen, alle zwölf Kinofilme Michael Manns.

 


https://www.arsenal-berlin.de/kalender/filmreihe/calendar/

     
  Kino Arsenal – im Filmhaus am Potsdamer Platz
Potsdamer Str. 2, 10785 Berlin
Tel.: + 49 (0) 30 26599 - 100 ticket@arsenal-berlin.de
      http://www.arsenal-berlin.de/



 
12. September  


12.09.
22:30
 

Horror im Rollberg | Blood Quantum (OmU)

          
 

Das kanadische Red-River-Reservat: Während häusliche Gewalt in großem Maß zunimmt, erwachen plötzlich auch noch tote Tiere zu neuem Leben – und anschließend beginnt die Zombie-Apokalypse. Ein halbes Jahr später: Fast die gesamte Weltbevölkerung wurde zombiefiziert, nur die Ureinwohner des Reservat sind gegen das Virus immun. Jeden Tag stehen sie vor der Entscheidung, wer zu ihnen in die Festung darf und wer nicht. Doch es dauert nicht lange, bis ein Verrat passiert und es mit der Sicherheit im Reservat vorbei ist ...
Canada, (2019), 96 min., FSK 18

https://www.youtube.com/Trailer

    https://yorck.de/kinos/rollberg
  Rollberg Kino
Rollbergstr. 70 12049 Berlin
     


12.09.
19:30
 

6 Jahre City Kino Wedding: KROKO - Regisseurin Sylke Enders zu Gast!

      
   
 
Weddinger Filmperle: Kroko – Regisseurin Sylke Enders zu Gast! Sie ist das blonde Gift der Hinterhöfe, die Femme Fatale der Weddinger Seitenstraße. Coolness hängt schwer auf ihren Augenlidern. Man könnte es für Langeweile halten – wenn da nicht der harte Umgangston wäre und ihre Bereitschaft, Widersacher eiskalt aus dem Weg zu räumen. Ähnlich hart verschafft sich Kroko auch ihre Unterhaltung. Bei einem ihrer Joy Rides gibt es einen Unfall. Ein Gericht verdonnert sie zum Sozialdienst in einer WG für Menschen mit Behinderung, was sie als Zumutung empfindet. Doch die „Normalos“, mit denen sie lebt, sind auch nicht so toll, und es scheint so, als würde Kroko bei ihrem neuen „Job“ etwas finden, was sie in ihrem Alltag entbehrt. „Beeindruckendes Spielfilmdebüt mit genauem Blick für sozialdramatische Verhältnisse und situativ komische Begebenheiten.“ (Berliner Zeitung) DE 2004, R: Sylke Enders, D: Franziska Jünger, Alexander Lange, Hinnerk Schönemann, Danilo Bauer u.a.; L: 92 min., FSK: ab 12
     
 

City Kino Wedding im Centre Français de Berlin
Müllerstraße 74 13349 Berlin Anbindung: U-6, U-Rehberge

     http://www.citykinowedding.de/



 
13. September  


13.09.
11:00
  Preview | Persischstunden
        
   
 

1942. Gilles, ein junger Belgier, wird zusammen mit anderen Juden von der SS verhaftet und in ein Lager nach Deutschland gebracht. Er entgeht der Exekution, indem er schwört, kein Jude, sondern Perser zu sein – eine Lüge, die ihn zunächst rettet. Doch dann wird Gilles mit einer unmöglichen Mission beauftragt: Er soll Farsi unterrichten. Offizier Koch, Leiter der Lagerküche, träumt nämlich davon, nach Kriegsende ein Restaurant im Iran zu eröffnen. Wort für Wort muss Gilles eine Sprache erfinden, die er nicht beherrscht. Als in der besonderen Beziehung zwischen den beiden Männern Eifersucht und Misstrauen aufkommen, wird Gilles schmerzhaft bewusst, dass jeder Fehltritt ihn auffliegen lassen könnte.

Persischstunden (Persian Lessons) Genre: Drama Land/Jahr: D/RUS 2019 Regie: Vadim Perelman Darsteller/innen: Nahuel Perez Biscayart, Lars Eidinger, Jonas Nay, Leonie Benesch Drehbuch: Vadim Perelman Literarische Vorlage: Wolfgang Kohlhaase Min.: 120 Fsk: Verleih: Alamode Film/Filmagentinnen Festival: Internationale Filmfestspiele Berlin - Berlinale Special Gala

Zum Abschluss des 26. Jüdischen Filmfestivals Berlin I Brandenburg in Kooperation mit der Jüdischen Gemeinde zu Berlin Gäste: Produzent Sol Bondy und Autor Ilja Zofin

https://www.youtube.com//Trailer

     
  Cinema Paris
Kurfürstendamm 211 10719 Berlin
    https://yorck.de/kinos/cinema-paris
 


 
14. September  



14.09.
22.00
 

  Jean Seberg - Against all Enemies (Seberg) | Mongay Preview

      
 

Inspiriert von realen Ereignissen über den französischen New Wave-Liebling und atemlosen Star Jean Seberg, der in den späten 1960er Jahren wegen ihres politischen und romantischen Engagements für die Bürgerrechtlerin Hakim Jamal vom FBI angegriffen wurde. Sebergs politisch-romantisches Engagement für den Bürgerrechtler Hakim Jamal machte sie zum Ziel der rücksichtslosen Versuche des FBI, die Black Power-Bewegung zu stören, zu diskreditieren und bloßzustellen. Ein ehrgeiziger junger FBI-Agent, Jack Solomon, ist beauftragt, sie zu überwachen, nur um sein Schicksal gefährlich mit ihrem eigenen verwoben zu finden.

Jean Seberg - Against all Enemies (Seberg) Genre: Drama Biopic Land/Jahr: USA/GB 2019 Regie: Benedict Andrews (Una und Ray /2016) Darsteller/innen: Kristen Stewart, Jack O’Connell, Anthony Mackie, Zazie Olivia Beetz, Vincent Anthony Vaughn Drehbuch: Joe Shrapnel, Anna Waterhouse Min.: 102 Fsk: Verleih: Prokino Festival: 76. Filmfestspiele Venedig 2019
https://www.youtube.com/Trailer

    Kino International
Karl-Marx-Allee 33 10178 Berlin
    https://www.yorck.de/kinos/kino-international



 
15. September  


 
16. September  


16.09.
bis
20.09.

  achtung berlin
       
   
  Den Festivalleitern Sebastian Brose und Hajo Schäfer ist es gemeinsam mit Regina Kräh und ihrer Programmkommission sowie ihrem Festivalteam unter großem persönlichen Einsatz gelungen, trotz der kurzfristigen Absage für den gewohnten April-Termin das Festivalprogramm zu bewahren und geeignete Maßnahmen vorzubereiten, so dass der Wettbewerb (Spielfilme, Dokumentarfilme, Kurz- und Mittellange Filme) wie ursprünglich geplant, stattfinden kann. Darüber hinaus werden Serienhighlights und Berlin Spotlights präsentiert und auch die beliebten Branchentagen werden – in einer der aktuellen Lage angepassten reduzierten Form – stattfinden. Im vergangenen Frühjahr wurde bereits der Wettbewerb in den Kategorien Spielfilm und Dokumentarfilm bekannt gegeben. Sämtliche Filme werden im fünftägigen Festival-Zeitraum präsentiert werden. Durch das verkürzte Zeitfenster wird es allerdings weniger Wiederholungs-Vorführungen geben. Eröffnet wird das Festival im Babylon (Rosa-Luxemburg-Straße 30, 10178 Berlin) am 16. September mit Christian Klandts LEIF IN CONCERT – Vol. 2 . Es werden natürlich deutlich weniger Gäste zu der Eröffnung eingeladen werden können, um die Hygienemaßnahmen einzuhalten. Die Festivalleitung bittet darüber hinaus die Gäste um ihre Solidarität, wenn bei Teilnahme um eine Spende von 9€ pro Gast gebeten wird, um die erheblichen Einbußen die durch die reduzierte Anzahl der Sitzplätze folgen, ein wenig auffangen zu können.
     
    https://achtungberlin.de/



16.09.
18:00
  Queerfilmnacht | Futur Drei
        
   
 

Als der 22-jährige Rainer Werner Fassbinder 1967 die Bühne des Antiteaters in München stürmt und kurzerhand die Inszenierung an sich reißt, ahnt niemand der Anwesenden, dass dieser dreiste Typ einmal der bedeutendste Filmemacher Deutschlands werden wird. Schnell schart der einnehmende wie fordernde Mann zahlreiche Schauspielerinnen, Selbstdarsteller und Liebhaber um sich. Er dreht einen Film nach dem nächsten, die auf den Festivals in Berlin und Cannes für Furore sorgen. Der junge Regisseur polarisiert: beruflich wie privat. Aber die Arbeitswut, die körperliche Selbstausbeutung aller Beteiligten und der ungebremste Drogenkonsum fordern bald ihre ersten Opfer.

Enfant Terrible Genre: Drama Biopic Land/Jahr: D 2019 Regie: Oskar Roehler Darsteller/innen: Oliver Masucci, Simon Licht, Wilson Gonzalez Ochsenknecht, Alexander Scheer, Katja Riemann Drehbuch: Klaus Richter , Oskar Roehler Min.: 134 Fsk: 16 Verleih: Weltkino Filmverleih
https://www.youtube.com/Trailer

     
  Delphi LUX
Yva Bogen - Kantstraße 10 10623 Berlin
    https://yorck.de/kinos/delphi-lux
 



 
17. September  
 
18. September  
 
19. September  
 
20. September  
 
21. September  


21.09.
22.00
 

  Futur Drei  | Mongay Preview

      
 

Parvis wächst als Kind der Millennial-Generation im komfortablen Wohlstand seiner iranischen Einwanderereltern auf. Dem Provinzleben in Hildesheim versucht er durch Popkultur, Grindr-Dates und Raves zu entfliehen. Nach einem Ladendiebstahl leistet er Sozialstunden als Übersetzer in einer Unterkunft für Geflüchtete. Dort trifft er auf das iranische Geschwisterpaar Banafshe und Amon. Zwischen ihnen entwickelt sich eine fragile Dreierbeziehung, die zunehmend von dem Bewusstsein geprägt ist, dass ihre Zukunft in Deutschland ungleich ist.

Futur Drei Genre: Drama Land/Jahr: USA 2020 Regie: Faraz Shariat Darsteller/innen: Benjamin Radjaipour, Banafshe Hourmazdi und Eidin Jalali Drehbuch: Faraz Shariat Min.: 92 Fsk: 16 Verleih: Salzgeber Festival: Internationale Filmfestspiele Berlin - Panorama Termin Am 2. September eröffnet FUTUR DREI das queerfilmfestivals in elf Städten.
https://vimeo.com/Trailer d.

    Kino International
Karl-Marx-Allee 33 10178 Berlin
    https://www.yorck.de/kinos/kino-international



21.09.
bis
28.09.

  4. Visionär Film Festival Berlin
       
   
  Das Visionär Film Festival – Encounters with new Talents definiert sich als interdisziplinäre, transnationale Plattform für die Vernetzung und den Austausch von Akteur/Innen aus den Bereichen Film, visuelle Kunst und Musik. Visionärs Vision ist es, gezielt junge Talente zu fördern und einen Beitrag zum interkulturellen Dialog zu leisten, indem visuell unterschiedliche sozio-politische Themen und die unterschiedlichen Kulturen, die in Deutschland leben, dargestellt werden. Auf diese Weise hoffen wir, einen Beitrag zur nachhaltigen Förderung der Filmkultur zu leisten, die wir als Teil der individuellen und gesellschaftlichen Entwicklung als essentiell wichtig betrachten.
     
    https://www.visionaerfilmfestival.com/


 
22. September  


22.09.
18:15
 

40 Jahre Oscar©: DIE BLECHTROMMEL

      
   
 
Danzig 1927. Der äußerst frühreife und hellwache Oskar ist gerade erst drei Jahre alt geworden. Und doch ist ihm bereits klar: Das kleinbürgerliche Leben der Erwachsenen kann und will er so nicht akzeptieren. Er hört einfach auf zu wachsen. Leidenschaftlich protestiert der anarchische Zwerg fortan auf seiner Blechtrommel gegen fanatische Nazis und deren feige Mitläufer. Immer wieder erhebt er seine Stimme gegen die muffigen Spießer der Weimarer Republik und deren derbe Erotik. So schrill, bis Glas springt. Erst als nach dem Krieg eine menschlichere Zeit beginnt, beschließt Oskar wieder am Leben teilzunehmen und wächst weiter. Die brillant inszenierte Verfilmung des Romans von Günter Grass wurde mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet, u.a. 1979 in Cannes mit der Goldenen Palme für die Beste Regie und 1980 mit dem Oscar für den Besten Ausländischen Film.

DE 1979, R: Volker Schlöndorff, D: David Bennent, Angela Winkler, Mario Adorf, Katharina Talbach u.a., L: 142 min., FSK: ab 16
     
 

City Kino Wedding im Centre Français de Berlin
Müllerstraße 74 13349 Berlin Anbindung: U-6, U-Rehberge

     http://www.citykinowedding.de/



 
23. September  


23.09.
bis
27.09.

  Das Studierendenfilmfestival Sehsüchte
       
   
  Das internationale Studierendenfilmfestival Sehsüchte musste aufgrund der Corona-Krise im April diesen Jahres verschoben werden. Doch in den letzten Monaten hat das Team rund um das Festival hart daran gearbeitet, um Sehsüchte 2020 in diesem Jahr stattfinden zu lassen. Die Veranstaltung wird vom 23. Bis 27. September als Hybridfestival allen Filmbegeisterten zur Verfügung stehen. Getreu dem diesjährigen Motto 20:20 Vision hat das Veranstaltungsteam das Ziel klar und scharf vor Augen, sodass Sehsüchte 2020 trotz der schwierigen Bedingungen ein gelungenes Festival und eine inspirierende Begegnungsstätte für den Filmnachwuchs sein wird.
     
    https://sehsuechte.de/



 
24. September  


 
25. September  
 
26. September  


26.09.

  FILMLÖWINKINO präsentiert:
       Generation Zukunft kuratiert von den Riot* Girls + Workshops
   
 

Im Rahmen einer neuen Veranstaltungsreihe präsentiert das feministische Onlinemagazin FILMLÖWIN einen Abend mit der nachwachsenden Generation junger Filmrezipient*innen.
Die Teilnehmerinnen des „Girls' Riot“ Workshops haben nicht nur ihren Blick für das Medium Film und feministische Fragestellungen geschärft, sondern auch ein eigenes Abendprogramm für das Internationale Kurzfilmfestival für Kinder und Jugendliche, das KUKI, zusammengestellt. Im Wolf präsentieren sie es nun erneut und berichten über den kreativen Auswahlprozess. Über dem Abend steht die große Frage, wie sich die nachwachsende Generation von Feminist*innen die Zukunft des Kinos vorstellt. Welche Geschichten wollen junge Menschen auf der Leinwand sehen? Durch welche Figuren und Themen fühlen sie sich repräsentiert und ernst genommen?

Zwei Workshops für Kinder und Erwachsene gehen der Abendveranstaltung voraus und widmen sich ebendiesen Fragen:

Bin ich (un)typisch? - Kurzfilme gucken & diskutieren 
Workshop für Kinder im Grundschulalter mit Laura Caesar
11-12:30 Uhr für Kinder von 8 -10 Jahren
13:30 bis 15:00 Uhr für Kinder von 10 -12 Jahren
Wolf Studio

Gemeinsam tauchen wir in diesem Workshop ein in die wunderbare Welt des Kurzfilms - und lernen inspirierende Filmfiguren kennen. Anhand der Filme sprechen wir über starke weibliche, männliche und diverse Vorbilder, darüber, wie es für dich ist, ein Mädchen, ein Mädchen, ein Junge, non-binär oder trans zu sein und was das eigentlich bedeutet. Der Workshop bietet die den Raum, dich über deine Erfahrungen auszutauschen.

Harte Mädchen, weiche Jungs und so vieles mehr - Geschlecht im Kinderfilm
Workshop für Pädagog*innen und interessierte Erwachsene mit Rochus Wolff
14:00-18:00 Uhr im Wolf Studio

Mutig oder kichernd – in aktuellen Kinderfilmen feiern traditionelle Klischees davon, wie Jungen und Mädchen sein sollen, noch fröhliche Urständ. In diesem Workshop wollen wir uns ansehen, wie Geschlecht in Kinderfilmen präsentiert wird, wie Stereotype nach-gespielt und verstärkt, aber auch unterlaufen werden. Für entsprechendes Handwerkszeug aus der Filmanalyse wird gesorgt: von „doing gender“ über „toxic masculinity“ bis zu „Heteronormativität“ klären wir gemeinsam wissenschaftliche Methoden wie politische Begriffe und sprechen anschließend darüber, welche Bedeutung sie in der pädagogischen Praxis haben können. Konkret wird es dann anhand von Filmausschnitten aus deutschen und internationalen Filmerfolgen – bestätigen diese nur traditionelle Rollen oder werden Macht- und Geschlechterstrukturen in Frage gestellt? Größere gesellschaftliche Diskussionen geben dabei stets den Rahmen vor, in dem wir uns bewegen. Die Bandbreite der Filme reicht von „Bibi & Tina“ bis „Die Eiskönigin“, von „Der Gigant aus dem All“ bis „Molly Monster“ – also Kinderfilme für alle Altersstufen von fünf bis vierzehn Jahren.

Anmeldung unter workshops@filmloewin.de

     
  Wolf Kino
Weserstraße 59, 12045 Berlin
    https://wolfberlin.org/



 
27. September  
 
28. September  
 
29. September  


21.09.
22.00
 

  Futur Drei  | Mongay Preview

      
 

Als der 22-jährige Rainer Werner Fassbinder 1967 die Bühne des Antiteaters in München stürmt und kurzerhand die Inszenierung an sich reißt, ahnt niemand der Anwesenden, dass dieser dreiste Typ einmal der bedeutendste Filmemacher Deutschlands werden wird. Schnell schart der einnehmende wie fordernde Mann zahlreiche Schauspielerinnen, Selbstdarsteller und Liebhaber um sich. Er dreht einen Film nach dem nächsten, die auf den Festivals in Berlin und Cannes für Furore sorgen. Der junge Regisseur polarisiert: beruflich wie privat. Aber die Arbeitswut, die körperliche Selbstausbeutung aller Beteiligten und der ungebremste Drogenkonsum fordern bald ihre ersten Opfer.

Enfant Terrible Genre: Drama Biopic Land/Jahr: D 2019 Regie: Oskar Roehler Darsteller/innen: Oliver Masucci, Simon Licht, Wilson Gonzalez Ochsenknecht, Alexander Scheer, Katja Riemann Drehbuch: Klaus Richter , Oskar Roehler Min.: 134 Fsk: 16 Verleih: Weltkino Filmverleih
https://www.youtube.com/Trailer

    Kino International
Karl-Marx-Allee 33 10178 Berlin
    https://www.yorck.de/kinos/kino-international


 
30. September  
 
31. September  



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