Home | Neue Filme | Festivals | Berlinale | Charts | News | Tv Tipp | Kino Adressen | Termine | Links | Kinderfilm | Freiluftkino | Bildung
 
MMEANSMOVIE Filmmagazin Berlin © - Kino, Filmstarts, Festivals und Termine     
 
   
November 2017  
         
 
MO DI MI DO FR SA SO
    1. 2. 3. 4. 5.
6. 7. 8. 9. 10. 11. 12.
13. 14. 15. 16. 17. 18. 19.
20. 21. 22. 23. 24. 25. 26.
27. 28. 29. 30.      
         
 
 

Robby Müller – Master of Light - Huillet/Straub Filmretrospektive - Short Attack: Arbeit & Ekstase - The Rising of the Undead – Zombiefilmfestival - CASTING-Premiere - Premiere: ALL THE CITIES OF THE NORTH - Magical History Tour: Malerei in Bewegung - Film-Klassiker im Lichtblick-Kino - 7th LITAUISCHES KINO GOES BERLIN - Werkschau: Pascale Ferran - HeinzelCheeseKino Special "Urkäse der Alpen": Film & Verkostung - The First Reel is the first festival of Philippine films - Zurück auf Anfang: Stadt als Beute - Machines Premiere - Surffilmnacht: The Seawolf - Rakete Perelman - Premiere - Italian Film Festival Berlin - Creepy Crypt's Sneak Preview - Afrikamera - Open Screening – Plattform für Filmemacher/innen & Filmfans - Manifesto - Premiere - ESTNISCHES FILMFEST 2017 - BSFF Berlin Science Fiction Festival - KUKI, das Internationale Kurzfilmfestival für Kinder und Jugendliche - interfilm 33. Internationales Kurzfilmfestival - 12. Around the World in 14 Films - Überleben in Neukölln Premiere - Die Ufa – Geschichte einer Marke - Die Russische Filmwoche Berlin 2017 - 17. Französische Filmwoche -
 
Werbung
   



bis 02.11.
 

  'The Rising of the Undead – Zombiefilmfestival'

      
 

Pünktlich zu Halloween bringt das Zombiefilmfestival vier Tage lang Horror, Schrecken und natürlich Zombies. Der Festival-Neuling wird neben Langfilmen auch mindestens zwei Kurzfilmprogramme zeigen, ein nigerianischer Zombiefilm wird außerdem Deutschlandpremiere feiern..

01.11.17
06:30 pm — zombie shorts #1
08:30 pm — zombie shorts #2
10:15 pm — zombie shorts #3

02.11.17
07:45 pm — Year of the Apocalypse
10:15 pm — Escaping The Dead

  https://www.facebook.com/zombiefilmfest/

     
    Moviemento Kino
Kottbusser Damm 22
Kinokasse: 692 47 85
      http://www.moviemento.de/


bis
05.11.
  Robby Müller – Master of Light
   
  Robby Müller (*1940) gilt als einer der bekanntesten Kameramänner – international: „Director of Photography“ – überhaupt. Der Niederländer wurde fü r seine Kameraarbeit vielfach ausgezeichnet und trug seit den 1970er - Jahren in großem Maße zum Erfolg einer ganzen Generation unabhängiger Filmautoren bei. Seine internationale Laufbahn begann kurz nach seinem Abschluss an der Nederlandse Filmacademie in A msterdam 1964. In Deutschland fotografierte er nicht nur zahlreiche frühe Filme von Wim Wenders, sondern arbeitete auch mit Regisseuren und Autoren wie Edgar Reitz, Hans W. Geißendörfer oder Peter Handke zusammen. Letztendlich sollte er bei vierzehn Filmen von Wenders die Bildgestaltung verantworten.

In den USA wurde Robby Müller Ende der 1970er - Jahre von Peter Bogdanovich entdeckt und fotografierte in den 1980er - Jahren unter anderem für Jim Jarmusch den Film DOWN BY LAW (1986). Unter Lars von Triers Regie experimentierte er mit der Handkamera in BREAKING THE WAVES (1996) und mit neuen Bildtechniken in DANCER IN THE DARK (2000). In seinen Arbeiten scheinen Einflüsse von Edward Hopper auf, sein Einsatz des Lichts erinnert an Gemälde Verme e rs. Robby Müller is t zweifellos ein Virtuose seines Fachs. Starren Systemen, überflüssigen Vorschriften und einer konventionellen Arbeitsweise gegenüber abgeneigt, bleibt Müller während seiner gesamten Karriere dem eigenen Ansatz treu: keine unnötigen technischen Hilfsmittel , keine übertriebene Ausleuchtung und keine effektheischende „Kamera - Akrobatik“, wie er es selbst nennt. So gelingen ihm atemberaubend schöne Aufnahmen, und seine visuelle Gabe genießt weltweit große Anerkennung.


Nastassja Kinski
PARIS, TEXAS
Frankreich/BRD 1984, Regie: Wim Wenders © Wim Wenders Stiftung, Argos Films


In der Ausstellung , die vom EYE Filmmuseum , Amsterdam konzipiert wurde , vermitteln großflächige Projektionen ausgewählter Filmszenen einen Eindruck vom visuellen Scharfsinn und der Vielschichtigkeit seiner Werke. Regisseure wie Wim Wenders, Lars von Trier, Jim Jarmusch und Steve McQueen berichten in Interviews von Müllers herausragenden Fähigkeiten als Kameramann. Einblicke in sein Privatarchiv bereichern die Ausstellung auf ungewöhnliche Weise – Dokumente und Skripte, vor allem aber Dutzende Filmaufnahmen beschreiben sein Leben am Set wie ein Tage buch.

Mehrere hundert Stunden Filmmaterial wurden gesichtet und nach Motiven geordnet . Die Auswahl illustriert , wie Müller mit seiner Kamera zum Beispiel Hotelzimmer aufnimmt, Tiere filmt, Landschaften festhält, aus Flugzeugen oder Autos dreht und mit Lich t experimentiert. Kamerafrau Claire Pijman hat das Material gesichtet und zu Videoschleifen zusammengeschnitten, die auf verschiedenen Bildschirmen gezeigt werden. Schließlich präsentiert die Ausstellung eine Auswahl seiner Polaroid - Fotos. Sie veranschauli chen, wie er in Bezug auf Farbe, Licht, Schatten und Komposition fotografisch „denkt“, und sie erzählen uns mehr über seine fotografische Sicht, die auch für seine Filme charakteristisch ist. Auf ganz andere Weise macht die Polaroid - Serie Robby Müller einm al mehr zum „Master of Light“.
     
  Deutsche Kinemathek Museum für Film und Fernsehen
Potsdamer Str. 2, 10785 Berlin
    https://www.deutsche-kinemathek.de/


bis
19.11.
  Huillet/Straub
         Sagen Sie’s den Steinen Zur Gegenwart des Werks von Danièle Huillet und Jean-Marie Straub Ausstellung
       Filmretrospektive – Rencontres – Arnold Schönberg Woche
   
 

Daniele Huillet und Jean-Marie Straub haben Anfang der 1960’er Jahre mit ihren Filmen eine Furore ausgelöst, einige sahen in deren Eigenwilligkeit den Beginn eines neuen deutschen Films, andere lediglich eine Respektlosigkeit gegenüber der Tradition des Kinos. In ihrer 50-jährigen Zusammenarbeit mit insgesamt fast 50 Filmen, brachten sie eines der eigenwilligsten, aber auch kontroversesten Werke des modernen Kinos hervor. Gerade erst hat Jean-Marie Straub übrigens in Locarno eine Auszeichnung für sein Lebenswerk bekommen.

 Das Schaffen Huillet/Straubs wird in ‚Sagen Sie’s den Steinen. Zur Gegenwart des Werks von Danièle Huillet und Jean-Marie Straub‘ mit einem umfassenden interdisziplinärem Programm beleuchtet: Es wird eine Ausstellung, Konzerte, Rencontres, eine Arnold-Schönberg Woche und eine vollständigen Retrospektive der Filme geben - unter Mitwirkung namhafter Personen aus dem Bereich der Kultur.

Im November wird der bekannte Komponist Ming Tsao mit dem Kammermusikensemble Berlin im Rahmen des Programms ein für Huillet/Straub wichtiges Stück von Arnold Schönberg bearbeiten und zunächst in einer öffentlichen Probe und anschließend als Premiere präsentieren.

Das New Composers Collective (ein Spinn Off von Mouse on Mars) und die populäre Filmkünstlerin Astrid Ofner präsentieren am 11.11. ihren Remix von Huillet/Straubs Antigone. In Vorträgen, Rencontres u.a. sind zahlreiche weitere Größen des Kulturlebens am Projekt beteiligt, wie der Theoretiker Diedrich Diedrichsen, die Medientheoretikerin Ute Holl, die ua auch beim G20 Gipfel aktiv war, oder Rembert Hüser, der die Professur für Medienwissenschaften an der Goethe Universität in Frankfurt hat.

Außerdem haben sechs internationale zeitgenössische Künstlerinnen und Künstler haben neue Arbeiten produziert, die ästhetische und topographische Fährten aus Huillet/Straubs Werk aufgreifen, sie weiterführen, kommentieren und wenden und den Gegenwartsbezug des Werkes deutlich machen.

Öffnungszeiten Di–So, 11–19 Uhr
Eintritt € 7/4. Bis 18 Jahre und dienstags ab 15 Uhr Eintritt frei
Wöchentliche Führungen sonntags 12 Uhr, € 3 zzgl. Ausstellungsticket, ohne Anmeldung

Filmretrospektive Laufzeit 15. November – 5. November
Orte Akademie der Künste, Hanseatenweg 10, 10557 Berlin Kino in der Brotfabrik, Caligariplatz 1, 13086 Berlin Zeughauskino, Unter den Linden 2, 10117 Berlin fsk Kino, Segitzdamm 2, 10969 Berlin

    http://huilletstraub-berlin.net/
  Akademie der Künste
Hanseatenweg 10 10557 Berlin
Telefon +49 (0)30 200 57-2000
    http://www.adk.de/


   
  1. November   Mittwoch
   


01.11.
18:00+
20:30
  CASTING-Premiere mit Filmteam + Regisseur + SchauspielerInnen
   
  Was für eine atemberaubende SchauspielerInnenriege: Judith Engel, Ursina Lardi, Corinna Kirchhoff, Andrea Sawatzki, Marie-Lou Sellen, Victoria Trauttmansdorff, Milena Dreißig, Nicole Marischka, Andreas Lust und Stephan Grossmann. Und was für ein erfrischender, besonderer, lustiger, mit dem Thema Casting, Inszenierung, Inszenierung der Inszenierung spielender, vielschichtiger und überraschender Film. Weit über den Rahmen von Castings, Filmgeschäft und Probensituationen hinaus öffnet CASTING dabei äußerst lässig, direkt, klug und unterhaltsam den Blick auf eine Welt, in der Selbstvermarktung zu unser aller Alltag geworden ist. Filmvorführung in Anwesenheit von Regisseur Nicolas Wackerbarth, sowie den SchauspielerInnen Andrea Sawatzki, Corinna Kirchhoff, Victoria Trauttmansdorff, Marie-Lou Sellem, Judith Engel, Milena Dreissig, Andreas Lust.
     
  Cinema Paris
Kurfürstendamm 211 10719 Berlin
  https://yorck.de/kinos/cinema-paris


01.11.
20:00
  Berliner Premiere: ALL THE CITIES OF THE NORTH,
   
  SVI SEVERNI GRADOVI All the Cities of the North Dane Komljen Serbien/Bosnien und Herzegowina/Montenegro 2016 OmE 100‘ Zwei Männer, die schlafen, in einem blauen Zelt, das in einem weißen Raum steht. Verlassene Bungalows aus Beton, einst eine Ferienanlage, jetzt im Verfall begriffen. Eine Hand voll roter Beeren. Gleißendes Licht auf dem Muster der Matratze, Schatten auf der Hauswand. Wucherndes Gras. Das Rauschen des Meers, das Glimmen des Feuers, der Klang der Mundharmonika. Ein Ort mit melancholischer Atmosphäre. Vom früheren Jugoslawien und moderner Architektur des 20. Jahrhunderts, Ausdruck einer Utopie, zieht Dane Komljen anhand von Fotos, Unterwasseraufnahmen und einer Off-Erzählung Linien nach Lagos und Brasilia. Auch durch einen Neuankömmling wird das Terrain neu vermessen. Die beiden Prinzen bleiben davon nicht unberührt. (Birgit Kohler)

Dane Komljen drehte nach seiner Ausbildung in Belgrad und am renommierten Studio National des Arts Contemporains Le Fresnoy mehrere Kurzfilme, die unter anderem bei den Festivals in Cannes, Rotterdam und Locarno gezeigt wurden. Naše Telo (Our Body, 2015) erhielt in Rotterdam den UIP-Preis. SVI SEVERNI GRADOVI (All the Cities of the North), sein Langfilmdebüt, war 2016 in der Sektion Signs of Life in Locarno zu sehen.
     
  Kino Arsenal – im Filmhaus am Potsdamer Platz
Potsdamer Str. 2, 10785 Berlin
Tel.: + 49 (0) 30 26599 - 100 ticket@arsenal-berlin.de
    http://www.arsenal-berlin.de/
 


01.11.
bis
30.11.
  Magical History Tour: Malerei in Bewegung
   
  Die Magical History Tour zeigt im November Beispiele der produktiven Beziehung zwischen Malerei und Film aus acht Jahrzehnten. Gemälde, Skizzen, Radierungen, Zeichnungen, sowie die Menschen, die sie erschaffen, sind seit jeher inspirativer Bezugspunkt für Filmemacher*innen, Kameraleute, Drehbuchautor*innen und nicht zuletzt für Production Designer*innen.

Die Inbewegungsetzung der starren Bildkunst durch den Film verleiht den ursprünglichen Bilderwelten neue Kontexte und eröffnet Bedeutungs- und Wahrnehmungsverschiebungen. Die filmische Auseinandersetzung mit Lebens- und Schaffensaspekten bildender Künstler*innen und Stilrichtungen in der Malerei eröffnet den Blick in die Kunstgeschichte als Resonanzraum filmischer Bilderproduktion.
     
  Kino Arsenal – im Filmhaus am Potsdamer Platz
Potsdamer Str. 2, 10785 Berlin
Tel.: + 49 (0) 30 26599 - 100 ticket@arsenal-berlin.de
    http://www.arsenal-berlin.de/
 


01.11.
20:30
  Film-Klassiker im Lichtblick-Kino: Joel & Ethan Coen: Blood Simple (OmU)
       
 

Weil seine Frau Abby lieber mit seinem Angestellten Ray ins Bett geht, heuert Barbesitzer Marty den zwielichtigen Privatschnüffler Visser an, um die untreue Gattin samt Liebhaber ermorden zu lassen. Visser kassiert zwar das Geld, bringt dann jedoch statt den beiden seinen Auftraggeber um die Ecke. Alle Spuren führen nun zu Abby und Ray… Spannend und wunderbar böse, trägt »Blood Simple« die Markenzeichen der schrägen Coen’schen Fantasie. Ein Meisterwerk, das zu einem der Kultfilme der 80er Jahre avancierte und ganze Generationen von Filmemachern beeinflusste. Das Drehbuch haben die Coen-Brüder gemeinsam verfasst. Joel führte Regie, Ethan produzierte ihr gemeinsames Debüt. Kameramann Barry Sonnenfeld, heute längst selbst ein gefeierter Filmemacher (»Men in Black«, »Wild Wild West«) sorgte für die eindrucksvollen Bilder. Hochkarätig besetzt mit der damals noch unbekannten späteren Oscar®-Gewinnerin Frances McDormand.

     
    Lichtblick Kino
Kastanienallee 77, 10435 Berlin
http://www.lichtblick-kino.org/
   
     


   
2. November   Donnerstag
   
der kurze weg zu deinen lieblingskritikerinnen  
       
Januar Februar März April 
Mai Juni Juli August 
September Oktober November Dezember
       
 Filme a-z 2017 02.11. | 09.11. | 16.11. | 23.11.| 30.11. 
PRESSE + KRITIKERSPIEGEL + INHALT + CAST + LINKS + Preise zu den aktuellen Filmen in dieser Woche in Berlin



02.11.
bis 06.11.
  7th LITAUISCHES KINO GOES BERLIN
   
  Die 7. Ausgabe des LITAUISCHES KINO GOES BERLIN präsentiert die facettenreiche Welt des Litauischen Kinos mit Highlights von jungen und renommierten Filmemachern. An fünf Tagen an drei Veranstaltungsorten zeigen Kurz- und Langfilme aller Genres sowie ein abwechslungsreiches Rahmenprogramm mit Filmgesprächen, Ausstellungen, Konzerten und DJ-Sets die kulturelle Vielfalt des kleinen baltischen Staates.

Litauisches Kino Goes Berlin wurde 2011 aus der Idee geboren, die Bandbreite des litauischen Kinos nach Berlin zu holen. Es hat sich seitdem zu einer Plattform entwickelt, die Filmenthusiasten und Kulturbegeisterten Filmkunst aus Litauen ganzjährig näherbringen möchte. Mit seinem Filmfestival im Oktober als zentralen Dreh- und Angelpunkt präsentiert Litauisches Kino Goes Berlin Berlin Kurz- und Langfilme, von Spielfilmen bis zu Dokumentationen aller Genres, von litauischen FilmemacherInnen, die sowohl in dem baltischen Staat leben als auch außerhalb. Seit 2015 wird ein Publikumspreis für den besten Kurzfilm vergeben. Neben aktuellen Produktionen renommierter RegisseurInnen sind Arbeiten vielversprechender Talente ebenso Teil des Festivalprogramms wie auch bedeutende Klassiker der litauischen Filmgeschichte, die anders zumeist nie den Weg auf die große Leinwand in Deutschland finden oder in irgendeiner anderen Form erhältlich sind. Das Festival versteht sich nicht nur als Vermittler eines ganzheitlichen Bildes des litauischen Kinos im europäischen Kontext, sondern möchte zudem ein Bewusstsein für litauische Kultur schaffen, in dem es auch KünstlerInnen anderer Disziplinen miteinschließt. Litauisches Kino Goes Berlin, das einzige litauische Filmfestival außerhalb des Heimatlandes, wird vom Litauischen Kulturministerium sowie Litauischen Kulturrat gefördert und wird umgesetzt mit der Unterstützung und teilweise finanziert durch das Programm „Global Lithuania“.
    http://ltkinogoesberlin.de/de/main/
  Sputnik
Hasenheide 54, 10967 Berlin
  http://www.sputnik-kino.com/


02.11.
bis
05.11.
  Künstlerinnenprogramm
   
  Vom 2. bis 5. November präsentiert das Arsenal zum neunten Mal zwei Förderjahrgänge des Künstlerinnenprogramms der Berliner Kulturverwaltung: Dieses Festival bietet einen einzigartigen Einblick in das momentane künstlerische Schaffen von Filmemacherinnen und Künstlerinnen und erweist sich gleichermaßen als intensives Arbeitstreffen, in dem Fragen aufgeworfen, künstlerische Ansätze diskutiert und hinterfragt werden, als auch Schwierigkeiten angesichts einer zunehmenden Marktorientierung bezüglich finanzieller Fördermöglichkeiten thematisiert werden. Das Künstlerinnenprogramm bietet seit 20 Jahren einen Freiraum, der in seiner Bedeutung für die Produktionsvielfalt von in Berlin lebenden Künstlerinnen nicht zu unterschätzen ist. Es gibt den Filmschaffenden Zeit, eine Thematik und eine filmische Form zu entwickeln, die den Blick in vielerlei Hinsicht auf Ungesagtes, Verschwiegenes, Abseitiges, jenseits gängiger dem Zeitgeist verhafteter und dem Markt unterworfener Narrative fokussiert. Im Anschluss an jede Vorführung findet eine Diskussion mit den Filmemacherinnen statt.

Queere, transsexuelle Identitäten, die Frage nach Selbstbestimmung, das Erforschen gesellschaftlicher und/oder familiärer Traumata, die Hinterfragung der eigenen Identität innerhalb vielfältiger Rollenzuweisungen, die Suche nach einer Verwandtschaft des Denkens innerhalb interdisziplinärer Denkansätze im Bezug auf andere Künstlerinnen, die Fokussierung auf weltweite zu hinterfragende sozial- und gesellschaftspolitische Strömungen sind einige der Themen, die in dokumentarischer und oftmals experimenteller Form den roten Faden des neunten Künstlerinnenprogramms bilden. Und sie verdeutlichen, was die spezifische Qualität dieses Förderprogramms ist: Die Würdigung der Suche von Frauen nach neuen aufregenden Geschichten, die das Periphere als Qualität begreifen.

Der Eintritt zu allen Veranstaltungen ist frei!
    http://www.arsenal-berlin.de/kino-arsenal/programm/einzelansicht/article/6897/3006.html
  Kino Arsenal – im Filmhaus am Potsdamer Platz
Potsdamer Str. 2, 10785 Berlin
Tel.: + 49 (0) 30 26599 - 100 ticket@arsenal-berlin.de
    http://www.arsenal-berlin.de/
 


02.11.
20:00
 

"Casting" mit anschließendem Filmgespräch mit Nicolas Wackerbarth

         
 

Weil Fassbinder bald 75 geworden wäre, wäre er nicht schon mit 37 Jahren gestorben, soll einer seiner Filme neu verfilmt werden, für's Öffentlich-Rechtliche, Bildungsauftrag sozusagen. Bekommen hat den Regie-Job die 47-jährige Vera, es ist erst ihr dritter Film und sie will sich deshalb ganz sicher sein mit dem, was sie da tut. Zum zentralen Problem vor dem eigentlichen Dreh gestaltet sich allerdings die Frage, wer die weibliche Hauptrolle spielen soll. Keine der Schauspielerinnen passt Vera, jede Vorsprech-Situation wird vielmehr zum Machtkampf, indem mal die Schauspielerin, mal die Regisseurin unterliegt. Je mehr Vorsprech-Situationen, desto besser wiederum für Gerwin, den männlichen Anspielpartner (gespielt vom Andreas Lust), der zwar den Schauspielberuf an den Nagel gehangen hat, momentan aber dringend Geld braucht und deshalb froh ist, wenn noch ein paar bezahlte Stunden dazu kommen. Je länger das Casting dauert, desto angespannter wird allerdings die Grundstimmung. - Dabei zuzuschauen macht vor allem deshalb Spaß, weil jede/r den Wechsel zwischen einer Szene aus dem Fassbinder-Film nachspielen und „sich selbst“ spielen so virtuos spielt, dass man hofft, Vera möge sich noch lange nicht entscheiden können.

D 2017, 91 Min. Regie: Nicolas Wackerbarth Kamera: Jürgen Carle Schnitt: Saskia Metten Mit: Andreas Lust, Judith Engel, Ursina Lardi, Corinna Kirchhoff, Andrea Sawatzki, Milena Dreissig, Nicole Marischka, Stephan Grossmann, Marie-Lou Sellem

     
  fsk-kino am Oranienplatz
Segitzdamm 2
     http://fsk-kino.peripherfilm.de/


   
  3. November   Freitag
   


03.11.
bis
12.11.
  Werkschau: Pascale Ferran
   
  Pascale Ferran, Filmemacherin und Drehbuchautorin aus Frankreich, hat vier Spielfilme gedreht und zahlreiche Drehbücher verfasst. Allerdings hat man nicht allzu oft Gelegenheit, einen neuen Film von ihr im Kino zu sehen, meistens vergeht viel Zeit zwischen den einzelnen Titeln. Da ihr sehenswertes Œuvre als Regisseurin und Autorin jenseits ihrer vielfach preisgekrönten Literaturverfilmung LADY CHATTERLEY in Deutschland kaum bekannt ist, widmet das Arsenal Pascale Ferran vom 3. bis 12. November eine Werkschau. Zu sehen sind ihre eigenen vier Filme sowie die Debüts ihrer ehemaligen Studienkollegen Arnaud Desplechin und Mathieu Amalric und ein Animationsfilm, bei denen sie jeweils am Drehbuch mitgearbeitet hat.

Das Kino von Pascale Ferran ist nah an zeitgenössischen Realitäten, ohne soziologisch zu sein. Im Gegenteil, sie geht immer wieder formale Wagnisse ein und arbeitet auch mit fantastischen Elementen. Häufig geht es um Verwandlungen, den Mut zu Freiheit und Veränderung. Sie hat einen Sinn für feine Psychologie und einen Blick für die Natur. Ihre Filme operieren mit Kapiteln, Zwischenüberschriften, Textinserts, bisweilen ist sogar eine Erzählerstimme aus dem Off zu hören. Die Tonlage ist eher leicht, doch handelt es sich, ähnlich wie bei Jacques Demy, um eine Leichtigkeit, der Verzweiflung nicht unbekannt ist.
     
  Kino Arsenal – im Filmhaus am Potsdamer Platz
Potsdamer Str. 2, 10785 Berlin
Tel.: + 49 (0) 30 26599 - 100 ticket@arsenal-berlin.de
    http://www.arsenal-berlin.de/
 


03.11
21:00

  HeinzelCheeseKino Special "Urkäse der Alpen": Film & Verkostung
         
 

Großes Käse-Kino: Zuerst im Eiszeit-Kino der Film, der uns direkt in die Sennereien hoch in den Alpen führt, dann zusammen in der Halle mit DEM kulinarischen Alpen-Kenner Dominik Flammer eben diese Käse geschmacklich erleben. Selbstverständlich mit entsprechender, ebenfalls alpiner Wein- und Bierbegleitung.

Sitzplatz 30.00 EUR + 1.70 EUR Gebühr

   
     
    Eiszeit
Zeughofstr. 20
10997 Berlin
    http://www.eiszeitkino.de/


03.-05.11.
08.-12.11.
 

  The First Reel is the first festival of Philippine films

      
 

The First Reel is the first festival of Philippine films to be held in Berlin. It is created and organised by the Philippine Studies Series Berlin, a platform founded by Rosa Cordillera Castillo for lectures, discussions, and art and film events on the Philippines, Filipino/a/x, and the diaspora. The First Reel festival founder and organizer is Visual Anthropologist Lola Abrera while filmmaker Trinka Lat is curator. The First Reel is a non-profit bi-annual festival that endeavours to not only provide an international platform for both established and independent Filipino filmmakers, but to also present opportunities for much-needed discussions on pertinent issues affecting Filipinos at home and abroad. The guiding idea behind the festival is that film isn’t just a medium for entertainment, but a vital and powerful tool for communicating critical issues relevant to the filmmakers’ home country and for providing a window to the complexities of the human condition. Thus, as the social and political climate in the Philippines continues to divide, we believe that it is especially critical to present various cinematic voices that aim to provoke reflection and debate from audiences.

This year, the festival will run for eight days (November 3, 4, 5, 8, 9, 10, 11, 12) at the historic Kino Moviemento (www.moviemento.de), and will show seven feature-length films, including a documentary, and a collection of short films. Each screening night will be followed by a discussion or Q&A with an international crop of filmmakers and scholars as well as members of the Filipino community in Germany on a topic relevant to the film. The 2017 festival theme “Breaking Boundaries” is a nod to the myriad ways in which this year’s films portray going beyond, challenging, confronting, and struggling against individual, economic, political, and societal boundaries. These are films on discovering one’s self, asserting one’s identity and rights, fighting for equality, struggling against oppression, and of reclaiming dignity.

    https://de-de.facebook.com/thefirstreel/
    Moviemento Kino
Kottbusser Damm 22
Kinokasse: 692 47 85
      http://www.moviemento.de/


   
  4. November   Samstag
   


04.11.
20:00
  Die Friedrich-Ebert-Stiftung lädt zur Präsentation des Films „La última tarde“
         
  Wie sehr verändern wir uns und unsere Überzeugungen und Ideale im Laufe eines Lebens? Dies ist eine der zahlreichen Fragen, denen der peruanische Regisseur Joel Calero in seinem Film »La Ultima Tarde« nachgeht. Der Film behandelt das Treffen zweier „Guerilleros“, die sich nach zwanzigjähriger Trennung zur Unterzeichnung der Scheidungspapiere treffen. Daraus entwickelt sich ein Gespräch über Perus terroristische Vergangenheit und aktuelle gesellschaftliche Situation. Nach fast zwanzigjähriger Trennung treffen sich Laura (Katerina D´Onofrio) und Ramón (Lucho Cáceres) zur Unterzeichnung der Scheidungsdokumente. Laura, aus großbürger-lichem Milieu in der Hauptstadt Lima, hatte sich in ihrer Jugend gemeinsam mit dem militanten Universitätsaktivisten Ramón einer links-subversiven Bewegung im Andenhochland angeschlossen. Als Laura abrupt die Beziehung abbricht, entwickeln sich ihre Lebenswege auseinander: Laura ist nach der Trennung in ihre gutbürgerlichen Welt zurückgekehrt und arbeitet erfolgreich in einer Werbeagentur, Ramón wird verhaftet und verwaltet nach seiner Entlassung die Vergabe von Kleinkrediten einer internationalen Hilfsorganisation im Hochland.

La última tarde (spanisch mit engl. UT) Spielfilm, Peru/Kolumbien 2016, 81 min. Regie: Joel Calero Darsteller: Katerina D’Onofrio, Lucho Cáceres
     
  hackesche höfe kino
Rosenthaler Straße 40 10178 Berlin
    http://www.hoefekino.de  


04.11.
22:30
  Big Bad Wolves (OmU)
   
 

VMicki arbeitet bei der Mordkommission und verhaftet eines Tages den ruhigen und unauffälligen Lehrer Dror, von dem vermutet wird, dass er mehrere junge Mädchen entführt, misshandelt und schlussendlich getötet hat. Nachdem Mickis Chef dahinterkommt, dass dieser bei den Verhören des Verdächtigen Gewalt angewendet hat, versetzt er Miki kurzerhand zurück in den Streifendienst. Da außerdem ein Video der Misshandlung an die Öffentlichkeit gerät, muss Dror wieder freigelassen werden. Kurz darauf wird ein weiteres Mädchen ermordet. Micki ist nun endgültig überzeugt davon, dass Dror der Täter ist und beschließt, diesen auf eigene Faust der Gerechtigkeit zuzuführen. Er tut sich mit Gidi zusammen, dem Vater des letzten Opfers: Sie entführen Dror...

Israel (2013), 110 min., FSK: 18

     
  Rollberg
Rollbergstr. 70 12049 Berlin
     


   
    5. November   Sonntag
   


05.11.
20:15
  Zurück auf Anfang: Stadt als Beute
       
 
In der Reihe »Zurück auf Anfang«, bei der Filmschaffende ihre Frühwerke vorstellen, haben wir im November Irene von Alberti mit ihrem Film »Stadt als Beute«(2005) zu Gast.

Über den Film

Zwei Wochen vor der Premiere läuft nichts mehr, Regisseur René Pollesch und sein Ensemble stecken in einer tiefen Krise. Der unerfahrene Marlon versteht nicht, was dieser Pollesch von ihm will. Lizzy versucht, ihre Grenzen auszutesten: Sie will endlich mal nackt auf der Bühne stehen und hört nicht auf zu nerven. OhBoy, eigentlich kein richtiger Schauspieler, erscheint erst gar nicht zu den Proben. Weitergeprobt wird trotzdem, bis die Fetzen fliegen.
Mit subtilem Humor und schrägem Realismus erzählt der Film in drei Episoden vom Leben und Überleben in der Metropole, von Einsamkeit und Freundschaft, Erfolg und Anerkennung. Die Proben zu René Polleschs Inszenierung von »Stadt als Beute«, jener furiosen Sammlung wahnwitziger Texte und Ausbrüche voller Verzweiflung, bilden den gemeinsamen Ausgangspunkt der Episoden.

Über die Regisseurin

Irene von Alberti ist Regisseurin und Produzentin und lebt in Berlin. Als Mitbegründerin der Filmgalerie 451 bietet sie künstlerischen Filmen eine Plattform, die formal und inhaltlich ungewöhnlich und mutig sind. Produktionen sind unter anderem »Continuity« von Omer Fast, »Der traumhafte Weg« von Angela Schanelec und die Serie »Photografie und jenseits« von Heinz Emigholz. Eigene Filme als Regisseurin sind unter anderem: »Paul Bowles Halbmond«(Episode: »Call at Corazon«), »Stadt als Beute« (Episode »Marlon«), »Tangerine«. Ihr aktueller Film »Der lange Sommer der Theorie« feiert im Juni 2017 seine Weltpremiere beim Filmfest München und kommt Ende November in den deutschen Kinos. Sie ist Mitglied der Vorauswahljury »Deutscher Filmpreis«, der Vorauswahljury für den Preis für junge Filmkunst, Preis der Nationalgalerie, Jurymitglied diverser Filmfestivals und Mitglied der deutschen Filmakademie.
     
    Lichtblick Kino
Kastanienallee 77, 10435 Berlin
http://www.lichtblick-kino.org/
   
     
   
45.Woche   6. November   Montag
   


Anzeige


06.11.
20:00
 

  Machines (OmU) Premiere in Anwesenheit des Regisseurs Rahul Jain

      
 

Der Regisseur Rahul Jain präsentiert mit MACHINES eine sehr intime, aufmerksame Darstellung des Rhythmus des Lebens und der Arbeit in einer gigantischen Textilfabrik in Gujarat, Indien. Förmlich gleitend durch die langen Korridore und enormen Tiefen dieser verwirrenden Struktur, entführt die Kamera den Betrachter auf eine Reise zu einem Ort der Entmenschlichung von körperlicher Arbeit und intensiver Härte. Hierbei werden sehr filigran Denkanstöße hinsichtlich anhaltender vorindustrieller Arbeitsbedingungen und die große Kluft zwischen der ersten Welt und Entwicklungsländern generiert. Seit den 1960er Jahren hat sich das Gebiet Sachin im Westen Indiens einer beispiellosen, unregulierten Industrialisierung unterzogen, die in zahlreichen Textilfabriken zum Ausdruck kommt. MACHINES porträtiert nur eine dieser Fabriken und stellt gleichzeitig Tausende von Arbeitern dar, die tagtäglich in einer Umgebung schuften, leben und leiden, der sie nicht ohne Einheit entkommen können. Mit starker visueller Sprache, unvergesslichen Bildern und sorgfältig ausgewählten Interviews mit einzelnen Arbeitern erzählt Jain eine Geschichte von Ungleichheit und Unterdrückung, Menschen und Maschinen in Zeiten der Industrialisierung, der Standardisierung und des Kapitalismus.

Genre Dokumentarfilm Land/Jahr IND/D/FIN 2016 Regie Rahul Jain Darsteller/innen Drehbuch Rahul Jain Min. 75 FSK Verleih Festival Pallas Film Sundance Film Festival

     
    Moviemento Kino
Kottbusser Damm 22
Kinokasse: 692 47 85
    http://www.moviemento.de/


06.11.
20:30
 

The Square – OmU (mit Gästen)

         
 

Der Museums-Chefkurator Christian ist smart, erfolgreich und bemüht, alles richtig zu machen: verläßlich sein, verantwortungsvoll handeln, empathisch auf seine Umgebung zu reagieren. Er liebt seine Arbeit und die Auseinandersetzung mit der Kunst. Jetzt aber lauern Hindernisse und Fallstricke auf seinem Weg: eine neue Ausstellung im Stockholmer Museum für zeitgenössische Kunst ist zu bewerben, leider ist die Künstlerin zu unbekannt und ihr Werk wenig provokativ. Ein besonderes Gala-Diner zu Ehren der Sponsoren des Kunsttempels fordert ihn heraus. Die Journalistin Anne, mit der er eine Nacht verbrachte, stellt sein Verhältnis zu Frauen auf den Prüfstand, und auch seine zwei Töchter beanspruchen ihn. Bei einem performance-artigen Straßenraub verliert er Smartphone und Portemonnaie, doch mit Hilfe der Kollegen kann die Beute mittels moderner Technik geortet werden. Die danach getroffenen Maßnahmen katapultieren ihn allerdings aus seiner Komfortzone, und auch das Promotionsvideo für die Ausstellung und die Performance beim Festessen entwickeln sich desaströs.

Schweden 2017, schw. OmU, 142 Min. Regie & Buch: Ruben Östlund Darsteller: Claes Bang, Elisabeth Moss, Dominic West, Terry Notary, Christopher Laesso, Jan Lindwall

Nach dem Film gibt es ein Kritikergespräch mit Cristina Nord und Ekkehard Knörer.

     
  fsk-kino am Oranienplatz
Segitzdamm 2
     http://fsk-kino.peripherfilm.de/


06.11.

21:00
 

  „Jetzt.Nicht.“ auf Kinotour - mit Julia Keller & Godehard Giese

         
  Seine Tage sind lang, sein Terminkalender voll – ein hochtourig getaktetes Leben in der Marketingabteilung eines Kosmetikherstellers. Als Walter Mitte vierzig völlig unerwartet gekündigt wird, verliert er jeglichen Halt. Die erzwungene Auszeit bringt existenzielle Fragen hervor. Auf der Suche nach Antworten flüchtet sich Walter in die Identität eines anderen Mannes. Was aber sollen die Koordinaten des Lebens sein, wenn Arbeit und Leistung nicht mehr das Maß aller Dinge sind?

„Jetzt.Nicht.“ Ein Film von Julia Keller D 2017 / 88 Minuten Darsteller: Godehard Giese, Loretta Pflaum, Ronald Kukulies, Tinka Fürst, Maximilian Strestik u.a. Kinostart: 09.11.2017
     
    Babylon Kino
Rosa-Luxemburg-Straße 30, 10178 Berlin
      http://www.babylonberlin.de/


   
  7. November   Dienstag
   


07.11.
19:30
  Nicolas Wackerbarth zu Gast: Casting
   
 


Für ihren ersten Fernsehfilm – ein Remake von Fassbinders Die bitteren Tränen der Petra von Kant – sucht Regisseurin Vera die Idealbesetzung. Doch kurz vor dem ersten Drehtag und nach zahlreichen Castings hat sie die Hauptrolle immer noch nicht gefunden. Während Produzent und Team an Vera verzweifeln, freut sich Gerwin über die Mehrarbeit. Denn er verdient sein Geld als Proben-Anspielpartner und spricht Dialogsätze für die prominenten Bewerberinnen ein. Als der männliche Hauptdarsteller plötzlich abspringt, wittert Gerwin seine Chance. Regisseur Nicolas Wackerbarth trifft Fassbinders Vorlage in ihrem vielschichtigen Wesen und schafft gleichzeitig ein ganz eigenes, tiefgründiges Werk. Casting wirft einen schonungslosen Blick in die Abgründe menschlicher Beziehungen, die gesteuert sind durch Macht, Leidenschaft und Verzweiflung. Doch ganz nebenbei fördert Wackerbarth auch bittere Wahrheiten über Kräfteverhältnisse und Abhängigkeiten in der deutschen Fernsehbranche zu Tage. Casting ist ein ebenso kluger wie unterhaltsamer Film, geprägt durch spannende Wendepunkte, Humor – und das atemberaubende Schauspiel eines virtuosen Ensembles.

Filmbeginn: 19.30 Uhr, anschließend Filmgespräch

     
  Wolf Kino
Weserstraße 59, 12045 Berlin
  https://wolfberlin.org/


07.11.
19:00
 

MENSCHENRECHTE ÜBER BORD: STOP THE BOATS

      
 

Stop the boats – the lie about saving lives at sea – in Kooperation mit Sea-watch! Im Anschluss an die Vorstellung gibt es ein Gespräch mit Regisseur Nicolaj Jung! Der Film „Stop the boats“ dokumentiert, wie ein Boot mit 65 Flüchtlingen – vorwiegend TamilInnen aus Sri Lanka – im Mai 2015 auf dem Weg nach Neuseeland auf hoher See von der australischen Küstenwache aufgebracht wird. Die Flüchtlinge werden in marode Boote verfrachtet und bewusst in Seenot gebracht, bevor man sie schließlich auf einer Pazifikinsel interniert. Im Lager werden sie von VertreterInnen der Internationalen Organisation für Migration (IOM) dazu genötigt, einer Rückkehr in ihre Herkunftsländer zuzustimmen, was einige auch tun.

DE 2017, R: Nicolaj Jung, Dokumentarfilm, L: 56 min..

     
 

City Kino Wedding im Centre Français de Berlin
Müllerstraße 74 13349 Berlin Anbindung: U-6, U-Rehberge

     http://www.citykinowedding.de/


07.11.
19:00
  Oktober - Zehn Tage, die die Welt erschütterten
        Октябрь. Десять дней, которые потрясли мир
 

Der berühmte Stummfilm Oktober - Zehn Tage, die die Welt erschütterten behandelt die revolutionären Ereignisse des Jahres 1917 in Russland. Der erst 29-jährige Sergej Eisenstein inszeniert nach »Panzerkreuzer Potemkin« und parallel zu »Die Generallinie« diese Chronik historischer Ereignisse. Sie umfasst die acht Monate vom Scheitern der provisorischen Regierung bis zum Sturm auf das Winterpalais. Der Film wäre pünktlich zum 10. Jahrestag der Revolution fertig geworden, hätte Eisenstein nicht den inzwischen geächteten Trotzki aus dem bereits bearbeiteten Filmmaterial entfernen müssen. Die aufwendig nachgestellten historischen Szenen und die suggestive Ausdruckskraft seiner Bildmontage wirken derart authentisch, dass sie später häufig als Dokumentarmaterial verwendet wurden.

Zum 100. Jahrestag der Oktoberrevolution mit einer Einführung von Markus Siebenbrodt (Vorstand marxistische linke e.V.).

     
    Lichtblick Kino
Kastanienallee 77, 10435 Berlin
http://www.lichtblick-kino.org/
   
     


   
  8. November   Mittwoch
   


08.11.
20:10
  Roser Corella zu Gast: Grab and Run
   
 


Am 8. November kommt Roser Corella zu uns, um ihren Dokumentarfilm GRAB AND RUN vorzustellen. Filmbeginn: 20.10 Uhr, anschließend Filmgespräch mit der Regisseurin GRAB AND RUN von Roser Corella, Spanien/Deutschland/Kirgisistan 2017, 85min, OmeU Über die Hälfte aller kirgisischen Frauen sind mit einem Mann verheiratet, der sie entführte. Manche Frauen entkommen, doch viele lassen sich von der Macht der Tradition und der Angst vor einem Skandal überzeugen, bei den Männern zu bleiben. Der Brautentführungs-Brauch Ala-Kachuu (in etwa zugreifen und wegrennen, also Grab and Run) ist offiziell illegal, erlebt aber seit der Unabhängigkeit Kirgisistans 1991 eine neue Blüte. Roser Corellas Dokumentarfilm untersucht die Folgen dieser Praxis und zeigt auch, wie wenig der Staat die Frauen beschützt.

     
  Wolf Kino
Weserstraße 59, 12045 Berlin
  https://wolfberlin.org/


08.11.
20:30
 

Rakete Perelman - Premiere in Anwesenheit des Filmteams

      
 

Wie wollen wir zusammenleben? Mitten im brandenburgischen Nirgendwo zwischen grünen Wiesen, Techno und Theater beantworten zehn Menschen diese Frage auf ihre eigene Weise. In der Künstlerkolonie Rakete Perelman leben sie ihre Version von Freiheit und Unabhängigkeit - jeder für sich und alle zusammen. ​ Neu in der Rakete ist Jen. Mit Mitte zwanzig ist sie raus aus der Stadt, raus aus der Industrie und rein in ein neues Leben. Doch die Rakete braucht Geld und die Lösung, wie sollte es anders sein, liegt in der Kunst, genauer in einer Theaterinszenierung. Jen bekommt auch gleich die Hauptrolle in einem Stück, das langsam die Realität überholt und irgendwann den Idealismus der ganzen Gemeinschaft auf eine harte Probe stellt.

Rakete Perelman Genre: Komödie Land/Jahr: D 2017 Regie Oliver Alaluukas Darsteller/innen Liv Lisa Fries, Tobias Lehmann, Gordon Kämmerer, Stefan Lampadius, Kai Müller Drehbuch Oliver Alaluukas Min. 97

     
 

City Kino Wedding im Centre Français de Berlin
Müllerstraße 74 13349 Berlin Anbindung: U-6, U-Rehberge

     http://www.citykinowedding.de/


   
9. November   Donnerstag
   
der kurze weg zu deinen lieblingskritikerinnen  
       
Januar Februar März April 
Mai Juni Juli August 
September Oktober November Dezember
       
 Filme a-z 2017 02.11. | 09.11. | 16.11. | 23.11.| 30.11. 
PRESSE + KRITIKERSPIEGEL + INHALT + CAST + LINKS + Preise zu den aktuellen Filmen in dieser Woche in Berlin



09.11.
bis
12.11.

    4. Italian Film Festival Berlin
          
 

Vom 9.-12. November bietet das Italian Film Festival Berlin wieder einen einzigartigen Überblick über das zeitgenössische italienische Kino. Mit der Kulturbrauerei im Prenzlauer Berg hat das Italian Film Festival Berlin eine neuen Veranstaltungsort: Dort wird auch die Preisverleihung des IFF Audience Award Agenzia Nazionale del Turismo Enit stattfinden sowie zahlreiche Sonderveranstaltungen rund um das Festival.

Eröffnet wird das diesjährige Festival am 9. November im Cinestar in der Kulturbrauerei mit der deutschen Uraufführung von IN GUERRA PER AMORE, dem zweiten Film von Pierfrancesco Diliberto, bekannt auch unter seinem Pseudonym Pif. Es folgen die Premieren von Francesco Amatos LASCIATI ANDARE, INDIVISIBILI von Edoardo de Angelis und TUTTO QUELLO CHE VUOI von Francesco Bruni, L´ORA LEGALE von Ficarra & Picone, SOLE CUORE AMORE von Daniele Vicari sowie VENGO ANCH´IO von Corrado Nuzzo und Maria Di Biase. Die Regisseure Pif und Ficarra & Picone werden anwesend sein.

     
 


09.11
  tip Preview: Battle of the Sexes - Gegen jede Regel
         
  Im Zuge der sexuellen Revolution und dem Aufschwung der Frauenbewegung wird 1973 in den USA der Schaukampf zwischen der weltweiten Nr. 1 des Frauentennis, Billie Jean King (Emma Stone), und dem Ex-Tennis Champion und notorischen Zocker Bobby Riggs (Steve Carell) als „Battle Of The Sexes“ angekündigt und mit 90 Millionen Zuschauern weltweit zum meist gesehenen Sportevent der Fernsehgeschichte. Während sich die beiden Rivalen inmitten der medialen Hysterie auf das Match vorbereiten, müssen sie privat weit komplexere Kämpfe mit sich selbst ausfechten. King, eine äußerst zurückhaltende Person, ist nicht nur eine Verfechterin der Gleichberechtigung, sondern kämpft auch mit ihrer eigenen Sexualität, als sie für ihre Vertraute Marilyn Barnett (Andrea Riseborough) mehr als nur Freundschaft empfindet. Und Riggs, einer der ersten Selfmade-Promis des Medienzeitalters, kämpft mit dem Dämon der Spielsucht, der sein Familienleben und die Beziehung zu seiner Ehefrau Priscilla gefährdet. Billie Jean King und Bobby Riggs lieferten zusammen ein kulturelles Spektakel, das weit über den Tennisplatz hinaus wirkte, und Diskussionen in Schlafzimmern und Vorstandsetagen entfachte, die noch bis heute nachhallen.

Regie: Jonathan Dayton & Valerie Faris Darsteller: Emma Stone, Steve Carell, Andrea Riseborough, Sarah Silverman, Bill Pullman, Alan Cumming, Elisabeth Shue, Austin Stowell, Jessica Mcnamee, Natalie Morales, Fred Armisen, Martha MacIsaac, Mickey Sumner, Bridey Elliott, Eric Christian Olsen, Wallace Langham, Matt Malloy
     
  hackesche höfe kino
Rosenthaler Straße 40 10178 Berlin
      http://www.hoefekino.de  


  WERBUNG



   
  10. November   Freitag
   


10.11.
19:30
 

  Machines« (OmU) in Anwesenheit des Regisseurs Rahul Jain.

      
 

Eine riesige Textilfabrik in Gujarat, Indien: Hier wird produziert, was bei uns für wenig Geld über die Ladentheken von Bekleidungsgeschäften geht. Die Gänge in der Fabrik sind unübersichtlich, die Arbeit ist hart und unmenschlich. Die Industrialisierung, die im Gebiet Sachin unreguliert passierte, vergrößerte die Kluft zwischen dem Westen und den Entwicklungsländern: Bei uns wurden Arbeiter durch Gesetze geschützt, in Indien herrschten Arbeitsbedingungen wie in den ersten Fabriken der Menschheitsgeschichte. In „Machines“ zeigt Regisseur Rahul Jain, dass sich nicht viel verbessert hat. Er zeigt tausende Arbeiter, die jeden Tag in derselben Umgebung schuften und leben. Einige der Ausgebeuteten interviewt er. Es wird klar: Wenn sie sich nicht zusammenschließen, werden sie Gefangene der kapitalistischen Maschine bleiben…

     
    Moviemento Kino
Kottbusser Damm 22
Kinokasse: 692 47 85
      http://www.moviemento.de/


   
  11. November   Samstag
   


11.11.
22:30
  Creepy Crypt's Sneak Preview
   
 

Und wieder ist es soweit, die Creepy Crypt Sneak Preview steht an. Wieder wird ein Horrorfilm vor dem regulären Start gezeigt, aber nicht verraten welcher Film es ist. Last euch die Chance nicht entgehen den Film vor allen anderen zu sehen und kommt zur Creepy Crypt. Wie immer im Rollberg Kino.

    https://yorck.de/kinos/rollberg
  Rollberg
Rollbergstr. 70 12049 Berlin
     


   
    12. November   Sonntag
   


   
46.Woche   13. November   Montag
   


13.11.
bis
19.11.

    Afrikamera
          
 

Der gemeinnützige Kulturverein toucouleur e.V. engagiert sich seit 2007 für den interkulturellen Dialog zwischen Afrika und Deutschland. Mit dem Filmfestival “AFRIKAMERA – Aktuelles Kino aus Afrika” wirkt toucouleur e.V. der mangelnden Präsenz des aktuellen afrikanischen Filmschaffens in der Hauptstadt entgegen. AFRIKAMERA präsentiert dem Berliner Publikum mit Hilfe des Mediums Film die ganze Vielfalt des afrikanischen Kontinents, der nicht nur aus Problemen wie Gewalt, Krankheiten und Naturkatastrophen besteht. Diesen stereotypen Bildern und Meinungen werden die vielfältigen Facetten des alltäglichen Lebens in Afrika gegenübergestellt und für die Kinobesucher erlebbar gemacht. AFRIKAMERA versteht sich als eine permanente Plattform des Dialogs zwischen afrikanischen Filmemachern und dem Berliner Publikum und als Ort des Austauschs zwischen Filmschaffenden, Produzenten und Verleihern. Hierfür arbeitet AFRIKAMERA mit den großen afrikanischen Filmfestivals von Marrakesch bis Durban zusammen.

     
 


13.11.
20:00
  Preview des Dokumentarfilms DAS KONGO TRIBUNAL
     mit anschließendem Filmgespräch
         
  „Das Kongo Tribunal“ versammelte die zentralen Akteure und Analytiker des Kongokriegs in Bukavu – der Provinzhauptstadt der vom Krieg am direktesten betroffenen Provinz Süd-Kivu – und wenig später in Berlin, zu einem großen zivilen Volkstribunal, das als Reaktion auf die Passivität der Internationalen Gemeinschaft der jahrzehntelangen Straflosigkeit in der Region entgegenwirken sollte. Längst geht es nicht mehr um ethnische Gegensätze, sondern vor allem um die Kontrolle über Rohstoffe. Die Toten gehen in die Millionen, die Täter bleiben straffrei. Unter großem Zuspruch der regionalen Bevölkerung entstand ein einzigartiges künstlerisches Großereignis. Inszeniert und doch hyperreal und politisch höchst relevant. Mehr als hundert Journalisten aus der ganzen Welt nahmen an den Tribunalen in Ostafrika und Europa Teil, um über das „größenwahnsinnigste Kunstprojekt unserer Zeit“ (Radio France Internationale – RFI) zu berichten.

Das Kongo Tribunal (französich, englisch, swahili u.a. OmU) Dokumentation, Deutschland/ Schweiz 2017, 100 min. Regie: Milo Rau Darsteller: Sylvestre Bisimwa, Prince Kihangi, Jean-Louis Gilissen FSK: ab 12
     
  hackesche höfe kino
Rosenthaler Straße 40 10178 Berlin
      http://www.hoefekino.de  


13.11.
22:00h
  Mongay-Preview in Anwesenheit von Regisseur Robin Campillo: 120 BPM
         
  Im wichtigsten Queerfilm des Jahres erzählt Robin Campillo die Geschichte der französischen AIDS-Aktivisten-Gruppe ACT UP, die Anfang der 1990er Jahre mit spektakulären Aktionen gegen die Ignoranz der Regierung und Pharmaindustrie protestiert. Ein mitreißendes, leidenschaftliches, kämpferisches Drama, ein Muss! F 2017, 144 min, OmU
     
     
    International
Karl-Marx-Allee 33 10178 Berlin
      http://www.yorck.de/


   
  14. November   Dienstag
   


14.11.
18:30
  kurz gesehen: Erobert den Film!
       
 

Seit 2016 lobt das Münzenberg Forum Berlin künstlerische Preise in den Kategorien Foto, Film und Collage aus. Sie sind eine Referenz an Willi Münzenberg und stehen in der Tradition der Aufklärung durch künstlerische Gestaltung mit Hilfe von Fotografie, Bewegtbild und Bild-Text-Montage. In diesem Jahr standen die Wettbewerbe unter dem Motto: »Was nützen Ihnen die Tatsachen, wenn sie nicht wissen, was sie damit anfangen sollen?«

Gezeigt werden die Preisträger aus der Kategorie Film, die die Jury – Katrin Rothe (Filmemacherin), Peter Badel (Filmprofessor) und Jan Brock (Filmredakteur neues deutschland) – aus über 30 Einsendungen auswählte.

Paralell sind auch die Preisträger der anderen Kategorien in einer Ausstellung, die noch bis zum 26. November im Foyer des fmp (Franz-Mehring-Platz 1) läuft, zu sehen.

Das Programm

1. Platz:
Woher kommen Sie?
Kurzfilm, 2 min, Regie: Sarai Meyron
»Woher kommen Sie?« ist eine Sammlung von Smalltalk-Fragen, die Sarai Meyron während ihre Barjobs gestellt wurden und deren Intention nicht immer klar ist. Sind sie interessiert, aggressiv oder beiläufig?

2. Platz:
Tiefenschärfe
Kurzfilm, 15 min, Regie: Mareike Bernien & Alex Gerbaulets
Der Film untersucht Orte in Nürnberg, an denen der sogenannte Nationalsozialistische Untergrund (NSU) zwischen 2000 und 2005 drei Morde verübte. Es ist eine beobachtende Umkreisung, welche die Tatorte über ihre Umgebung kontextualisiert, in ihren Markierungen liest und ihre heutige Be- und Umnutzung zeigt.

Förderpreis:
Arbeit, die man gerne tut, ist keine
Video-Essay, 30min, Regie: Maximilian Steinborn
Ein Film über »Arbeit« als gesellschaftlicher Grundbaustein des Kapitalismus. Der Autor ergründet, im selbstgeführten Zwiegespräch zwischen ihm, den fleiblen Kulturarbeiter und seinem Vater, tätig bei der Bundesagentur für Arbeit, daher Repräsentant der Regelbeschäftigung, die Frage, wer von beiden eigentlich das passende neoliberale Subjekt ist.

Förderpreis:
Volksverräter
Stop-Motion-Film, 3 min, Regie: Mirjana Mitrović & Jan-Holger Hennies
»Volksverräter« ist ein lautes Nachdenken zweier Menschen über das Gefühl der Ohnmacht gegenüber einer erstarkenden Rechten. Am Ende bleibt die Frage: Wie diese Ohnmacht überwinden, wenn mit gut begründeten Argumenten keine Diskussion möglich ist?
     
    Lichtblick Kino
Kastanienallee 77, 10435 Berlin
http://www.lichtblick-kino.org/
   
     


14.11.
19:00
  Cine en Espanol: ALLENDE - Todo sobre mi abuelo Allende
   
 

Salvador Allende war der erste gewählte demokratisch-sozialistische Präsident Chiles und kam am 11. September 1973 durch einen Militärputsch ums Leben. Es folgten 17 Jahre Militärdiktatur unter Pinochet. Vier Jahrzehnte später begibt sich Allendes Enkelin Marcia auf Spurensuche. Die bewegende Dokumentation zeichnet ein neues Bild des Präsidenten.

    https://yorck.de/kinos/rollberg
  Neues Off
Hermannstr. 20 12049 Berlin
     


14.11.
20:00
  Fikkefuchs - Premiere mit Filmteam & Party
         
  Mit zarter Feder hat Jan Henrik Stahlberg noch nie Filme gedreht, sowohl „Muxmäuschenstil“ noch „Bye Bye Berlusconi“ waren Satiren der derberen Sorte und so ist auch sein neuer Film nichts für zarte Gemüter. Um den Zustand der Männlichkeit in einer Zeit, in der viel von Feminismus und Gleichstellung der Geschlechter die Rede ist, geht es hier, voller pointierter, provozierender, peinlicher und wahrer Momente. Der neue Mann ist noch nicht so richtig am Start.

Komödie Land/Jahr D 2017 (Ulises Morales/2012) Regie Jan Henrik Stahlberg Darsteller/innen Jan Henrik Stahlberg, Franz Rogowski, Susanne Bredehöft Drehbuch Jan Henrik Stahlberg, Wolfram Fleischhauer Min. 101 FSK 16 Verleih Alamodefilm
     
    https://yorck.de/kinos/kino-international
    International
Karl-Marx-Allee 33 10178 Berlin
    http://www.yorck.de/


   
  15. November   Mittwoch
   


15.11.
Einlass & Filmabgabe 19:30 h Film 20:30 h
  Open Screening – Plattform für Filmemacher/innen & Filmfans
   
  Was dem Slam Poeten das Open Mic, das ist für die Filmszene das Open Screening! Hier können Filmemacher – ohne Anmeldung, ohne Vorauswahl, ohne Jury – Kurzfilme von maximal 20 Minuten, an deren Produktion sie irgendwie beteiligt waren, im Kino präsentieren. Unerwünschte Inhalte können vom Publikum mit mehrheitlich gezeigter roter Karte gestoppt werden.Das ganze funktioniert somit sozusagen wie ein spontanes Filmfestival, bei dem ausschließlich Filmemacher und Publikum bestimmen, was gezeigt wird.

Ein kurzes Q&A nach jedem Film ermöglicht es Filmemachern und Publikum ins Gespräch zu kommen. Von Drama, Comedy, Musikvideo, Reportage, Doku, Animation bis Experimental u.v.m. ist jedes Genre möglich. Das Open Screening versteht sich als Plattform für Filmemacher und Film­fans – z.B. um Filme zum ersten Mal vor Zuschauern zu testen, um ein Feedback zu erhalten, um Filme überhaupt einem Publikum zugänglich zu machen oder um Kontakte für zukünftige Projekte zu knüpfen. Mögliche Filmformate: Blue Ray, DVD, AVI File, MPG2, MOV, MPG4, bzw. alles, was mit dem VLC-Player abspielbar ist. Moderation: Abbas Saberi. Das Open Screenning findet an jedem dritten Montag im Monat statt.
     
    http://openscreening.de/
  Sputnik Kino
Höfe am Südstern, Hasenheide 54, 10967 Berlin
     http://www.sputnik-kino.com/


15.11.
21:00
  Surffilmnacht: The Seawolf
   
 

Da die Vorstellung am 8. schnell ausverkauft war, gibt es nun noch eine Zusatzvorstellung am 15.11. Regisseur Ben Gulliver gilt in der Surfszene als heißester Newcomer unter den Filmern. Sein brillanter Stil fängt die ganze artistische Schönheit des Surfens ein. Da Gulliver aus Vancouver, Kanada, kommt, gibt es für ihn keinen schöneren Backdrop als die unberührte Natur British Columbias und die schneebedeckten Berge rund um den Polarkreis. Für THE SEAWOLF, sein bisher größtes Projekt, reiste er zwei Jahre lang mit den spannendsten Surfern in die entlegensten Winkel der Welt. THE SEAWOLF ist ein bildgewaltiges Kaltwasser-Meisterwerk, das den Fokus zurück aufs Wesentliche lenkt: unglaubliches Surfen in atemberaubender Natur.

     
  Babylon Kreuzberg
Dresdener Str. 126 10999 Berlin
     


15.11.
bis
20.11.
  Hommage an Toni Servillo
       
 

Die Hommage an Toni Servillo ehrt mit einer Reihe von sechs Filmen das Werk eines der bedeutendsten italienischen Schauspieler – ab dem 15. November und im Dezember jeden Mittwoch um 20:00 Uhr Uhr im Lichtblick-Kino. Kuratiert von Christos Acrivulis zeichnet die Reihe wichtige Stationen der Filmkarriere eines großen Künstlers nach, dem wir unvergessliche Portraits der Macht unter den herrschenden gesellschaftlichen Verhältnissen verdanken.

Filme und Termine:

Le conseguenze dell’amore – The Consequences of Love (OmeU)
Italien 2004, 100 min, Regie: Paolo Sorrentino, mit Toni Servillo, Olivia Magnani, Adriano Giannini
Ein Fehler in der Vergangenheit hat aus dem Geschäftsmann Titta di Girolamo das gemacht, was er jetzt ist. Seit acht Jahren muss er alleine in einem Schweizer Hotel wohnen, ohne Kontakt zu seiner Familie haben zu können. Ein merkwürdiger Koffer voller Geld wird ihm vor das Hotelzimmer gestellt. Titta di Girolamo nimmt den Koffer an sich und zahlt das Geld auf einer Bank ein. Ansonsten passiert in seinem Leben nichts. Er sitzt im Hotel und versucht die Zeit totzuschlagen. Die Barfrau Sofia (Olivia Magnani), die sich offenkundig für ihn zu interessieren scheint, lässt er links liegen. Denn sein Schicksal ist das der Isolation. Aber di Girolamo schafft es nicht, die quälende Routine weiter durchzuhalten. Er bricht den Kodex der Isolation und fängt an, sich mit Sofia zu unterhalten. Dadurch ändert sich sein Leben auf fundamentale Weise.
Mittwoch, 15.11., 20:00 Uhr, mit Aperitif vor dem Film

Il divo – Der Göttliche (OmU)
Italien 2008, 110 min, Regie: Paolo Sorrentino, mit Toni Servillo, Anna Bonaiuto, Piera Degli Esposti, Paolo Graziosi, Giulio Bosetti
Sieben Mal Ministerpräsident, Aushängeschild der Democrazia Cristiana – Giulio Andreotti war einer der wichtigsten Politiker Italiens. Der Film von Paolo Sorrentino erzählt vom wechselhaften Schicksal Andreottis in einer für Italien turbulenten Zeit. Er schildert die Jahre 1991 bis 1993 anhand einiger einschneidender Ereignisse:  Angefangen mit der letzten Regierungsperiode von Andreotti, über die Anschlagsstrategie der Mafia und die Ernennung von Andreotti zum Präsidenten der Republik. Bis hin zu den Maxi-Prozessen gegen die Mafia, dem Bekanntwerden des Schmiergeldskandals, der das Ende der ersten Republik bedeutete, und schließlich zur Anklage wegen Kapitalverbrechens gegen Andreotti selbst (von der er freigesprochen wurde). Toni Servillo gelingt es mit großem Können und großer Sensibilität, Andreotti als kühlen, kämpferischen und gleichzeitig von Gefühlen geleiteten Menschen darzustellen, ohne aus ihm eine Karikatur zu machen. In Cannes wurde »Il divo« 2008 mit dem großen Preis der Jury ausgezeichnet und er bescherte Servillo seinen jeweils dritten David di Donatello und Nastro d’argento als bester Hauptdarsteller.
Mittwoch, 22.11., 20:00 Uhr, mit Aperitif vor dem Film

Una vita tranquilla – Ein ruhiges Leben (OmU)
Italien 2010, 105 min, Regie: Claudio Cupellini, mit Toni Servillo, Marco D’Amore, Francesco Di Leva, Juliane Köhler, Leonardo Sprengler, Alice Dwyer
Rosario Russo aus Neapel leitet ein Restaurant mit Hotelbetrieb in der Nähe von Frankfurt – er führt ein ruhiges Leben mit seiner Ehefrau Renate und seinem Sohn Mathias. Doch die Ankunft der beiden Landsmänner Diego und Edoardo bringt die Seelenruhe des Geschäftsmannes durcheinander. Diego entpuppt sich nicht nur als sein Sohn, sondern auch als Killer der Camorra mit dem Auftrag einen deutschen Industriellen umzubringen. Der Vater kommt hinter die Pläne seines Sohnes und verbietet Diego, den Mord zu verüben; dieser wird stattdessen von Edoardo ausgeführt. Rosario ist ein ehemaliges Mitglied der Mafia, ein Camorrista Pentito, der eigentlich Antonio de Martino heißt. Er zögert nicht und bringt Edoardo um, als er merkt, dass dieser ihn erkannt hat. Daraufhin wird er erpresst, schafft es aber die Familie zu retten und zu flüchten. Ein neues ruhiges Leben mit einer neuen Identität erwarten ihn. Servillo fühlt sich unglaublich wohl mit solch ambivalenten Figuren und schlüpft mit großer Bravour in die Rolle dieses unbeugsamen Kriminellen. Für seine Darbietung erhielt er den Marc’Aurelio d’argento als bester Schauspieler beim Festival del Cinema di Roma 2010.
Mittwoch, 29.11., 20:00 Uhr, mit Aperitif vor dem Film

Viva la libertà – Es lebe die Freiheit (OmU)
Italien 2013, 94 min, Regie: Roberto D’Andò, mit Toni Servillo, Valeria Bruni Tedeschi, Valerio Mastandrea
Enrico Oliveri hat es als Chef der wichtigsten italienischen Oppositionspartei nicht einfach. Seine Umfragewerte sinken in den Keller und auch einige Intrigen machen ihm zu schaffen. In einer Nacht-und-Nebel-Aktion verschwindet er heimlich nach Paris zu seiner ehemaligen Geliebten Danielle. Sein Verschwinden wird schnell bemerkt und löst Rätsel und Panik innerhalb der Partei aus. Doch Oliveris Vertrauter Andrea Bottini  hat einen kongenialen Plan: Enricos Zwillingsbruder Giovanni übernimmt einfach dessen Rolle! Mit seinem exzentrischen Lebensstil bildet er einen starken Kontrast zu seinem Bruder, doch dieser findet Gefallen als Politiker und mischt die Politik schnell auf. Selbst Angela Merkel kann er überzeugen.
Mittwoch, 6.12., 20:00 Uhr, mit Aperitif vor dem Film

L’uomo in più – One Man Up (OmeU)
Italien 2001, 100 min, Regie: Paolo Sorrentino, mit Toni Servillo, Andrea Renzi, Angela Goodwin, Nello Mascia, Ninni Bruschetta, Peppe Lanzetta
Der erste Film des Oscar-Preisträgers Paolo Sorrentino, »L’uomo in più«, erzählt die beiden parallellaufenden Leben des Fußballers Antonio Pisapia und des Sängers Antonio »Tony« Pisapia: zwei Namensvetter, die Erfolge und Niederlagen teilen. Ernsthaft, entschieden und ambitioniert rebelliert der Fußballer gegen die Unehrlichkeit, die in der Welt des Sports herrscht und geht dabei einem tragischen Ende entgegen. Der Sänger, geplagt von seiner Alkohol- und Kokainsucht und den Schuldgefühlen wegen des Todes seines Bruders, wird am Ende von einem Sexualskandal gänzlich zu Fall gebracht. Tony Pisapia wird als »L’uomo in più« zum Rächer für seinen unglückseligen Namensvetter. Toni Servillo übernimmt im Erstlingswerk von Paolo Sorrentino erstmals die Rolle des Hauptdarstellers und stellt sofort seine große Schauspielkunst unter Beweis, die vom Publikum erst im nachfolgenden Film »Le conseguenze dell’amore« so richtig erkannt wird. Der Schlussmonolog von Tony Pisapia, in dem der Sänger mit schmerzhafter Ironie der Wechselhaftigkeit seines Schicksals gedenkt, ist eine der herausragendsten Szenen der jüngeren italienischen Filmgeschichte.
Mittwoch, 13.12., 20:00 Uhr, mit Aperitif vor dem Film

La grande bellezza – Director’s Cut (OmU)
Italien 2013/2016, 170 min, Regie: Paolo Sorrentino, mit Toni Servillo, Carlo Verdone, Sabrina Ferilli
Es ist Sommer. Rom, die »ewige Stadt«, erstrahlt in voller Schönheit. Das Leben von Jep Gamberdella ist purer Genuss: rauschende Feste, Dinner-Partys, schöne Frauen, schillernde Menschen. Er steht kurz vor seinem 65. Geburtstag und scheint das mondäne Leben in vollen Zügen zu genießen. Als erfolgreicher Journalist mit Charme und Charisma krönt er alle angesagten Events der Stadt und feiert ausgelassen mit der High Society Roms.
Doch hinter dem unverbesserlichen Verführer steht ein zynischer Beobachter, der ebenso die Kehrseite, die Leere und Oberflächlichkeit der opulenten Gesellschaft sieht, zu der er selber gehört. Nachdem er vor 40 Jahren einen erfolgreichen Roman geschrieben hat – auf den kein weiterer folgte – stürzte er sich in das mondäne Leben Roms.
Sein Geburtstag, ein rauschendes Fest über den Dächern der Stadt markiert einen Wendepunkt in Jeps Leben. Er sinniert über Vergangenheit und Zukunft, schwelgt in Erinnerungen an seine erste große Liebe und verspielte Chancen und an seine literarische Leidenschaft. Er beschließt, einen neuen Weg einzuschlagen und sein Leben endlich zu ändern…
»La grande bellezza« ist eine Liebeserklärung an Rom und begleitet unseren Protagonisten in einer wahrhaften Bilderflut durch die verführerische und atemberaubende schöne Stadt, auf der Suche nach dem, was tief verborgen liegt.
30 Minuten längere neue Fassung des Oscar®-prämierten Films von 2013. Enthält vollständige neue hinzugefügte Szenen, neue Charaktere.
»Ich bin sehr glücklich, dass die Extended Version von »La grande bellezza«  nun veröffentlicht wird. Diese neue Fassung liefert den Film nun in seiner wirklichen Vollkommenheit, so dass die Leistungen aller Schauspieler ganz zur Geltung kommen.« (Regisseur Paolo Sorrentino)
Mittwoch, 20.12., 20:00 Uhr, mit Aperitif vor dem Film
     
    Lichtblick Kino
Kastanienallee 77, 10435 Berlin
http://www.lichtblick-kino.org/
   
     


   
16. November   Donnerstag
   
der kurze weg zu deinen lieblingskritikerinnen  
       
Januar Februar März April 
Mai Juni Juli August 
September Oktober November Dezember
       
 Filme a-z 2017 02.11. | 09.11. | 16.11. | 23.11.| 30.11. 
PRESSE + KRITIKERSPIEGEL + INHALT + CAST + LINKS + Preise zu den aktuellen Filmen in dieser Woche in Berlin



16.11.
19:30
  Manifesto - Premiere in Anwesenheit von Julian Rosefeldt
         
  Unter der Regie des renommierten Film- und Videokünstlers Julian Rosefeldt ist die zweifache Oscar-Gewinnerin Cate Blanchett in zwölf verschiedenen, großartigen Episoden zu sehen, die allesamt diverse zeitlose Manifeste verschiedener Kunstströmungen des 20. Jahrhunderts behandeln. Von der Nachrichtensprecherin bis zum Obdachlosen, von der Pop-Art bis hin zu Dogma 95 brilliert eine chamäleonhafte Blanchett in einer noch nicht dagewesenen schauspielerischen Tour de Force. In diesem so beeindruckenden wie zeitgemäßen Weckruf verwebt Rosefeldt geschickt die leidenschaftlichsten Statements der Kunstgeschichte. MANIFESTO greift dabei auf die Texte von Futuristen, Dadaisten, Fluxus-Künstlern, Suprematisten, Situationisten und anderer Künstlergruppen zurück, ebenso wie auf die Überlegungen einzelner Künstler, Architekten, Tänzer und Filmemacher. Rosefeldt hat diese Manifeste bearbeitet, in zwölf brillanten Collagen neu zusammengefügt und so die Ideen von Claes Oldenburg, Yvonne Rainer, Kazimir Malevich, André Breton, Sturtevant, Sol LeWitt, Jim Jarmusch und vielen mehr miteinander verwoben. Blanchett präsentiert diese “neuen” Manifeste in Gestalt der von ihr verkörperten Persönlichkeiten, darunter eine Lehrerin, eine Puppenspielerin, eine Fabrikarbeiterin und ein Obdachloser.

Manifesto Genre Drama Land/Jahr D/A 2015 Regie Julian Rosefeldt Darsteller/innen Cate Blanchett Drehbuch Julian Rosefeldt Min. 95 FSK Verleih dcm Sundance film Festival

Zu sehen ist der Film in OmU!
     
    https://yorck.de/kinos/kino-international
    International
Karl-Marx-Allee 33 10178 Berlin
    http://www.yorck.de/


16.11.
bis 19.11.
  EESTI FILMIPIDU: ESTNISCHES FILMFEST 2017
   
  For the first time, Estnisches Filmfest will take place in Kino Sputnik from 16.-19.11.2017. The film days will bring the newest Estonian films to your doorstep and many of them reach you right after their German premiere at prestigeous film festivals such as Filmfest Hamburg, Dok Lepizig, Nordische Filmtage Lübeck, Cottbus Film Festival and International Film Festival Mannheim-Heidelberg. This small Baltic country of only 1,3 million inhabitants sure has an impressive lineup of films which are loved all over the world. Come and enjoy the best of the current Estonian cinema that will take you from the snowy mountains to the 1970s psychodellic underground. You will have a chance to laugh and also reflect on life.

All the films will be screened with English subtitles and you will also have a chance to meet some of the filmmakers. The film screening are also a celebration of Estonian Presidency of the Council of the European Union and the upcoming 100th birthday of the Republic of Estonia. Let’s celebrate together at Estnisches Filmfest! The programme (all films in orginal language with german or english subtitles)
    https://www.sputnik-kino.com/show/festivals
  Sputnik
Hasenheide 54, 10967 Berlin
    http://www.sputnik-kino.com/


   
  17. November   Freitag
   


17.11.
bis
19.11.

  Israel-Palästina-Fusion - Udi Aloni Filmretrospektive
         
  arabisches Rap-Konzert mit Tamer Nafar & Rasha Nahas zur Eröffnung

Hoffnung durch gelebte, jüdisch-palästinensische Zusammenarbeit verschiedener Generationen sowie sein Einsatz für den Binationalismus und einen gemeinsamen, jüdisch-arabischen Staat treiben den israelisch-amerikanischen Regisseur und Künstler Udi Aloni (*1959 in Tel Aviv) zu seinen Filmen an. Vom 17. bis 19. November stellt er erstmals komplett alle seine Filme aus 20 Jahren, seine kulturellen Visionen und künstlerischen Mitstreiter im Babylon in der „Udi Aloni Filmretrospektive – Art Violence“, in Gesprächen und einer Lecture vor. Zur Eröffnung am 17. November um 20 Uhr ist seine jüngste Produktion „Junction 48“ zu sehen. Im Anschluss gibt es ein Live-Konzert mit dem arabischen Rap-Star und „Junction 48“-Hauptdarsteller Tamer Nafar (*1979 in Lod) und mit Rasha Nahas (*1996 in Haifa). Mit ihrem poetischen, experimentellen Rock gilt Nahas als junger, aufstrebender Star der palästinensischen Musik-Undergroundszene. Aloni unterstützt Nahas als Mentor und lässt sie als Artist in Residence aktuell in Berlin leben. Beide palästinensischen Musiker treten erstmals gemeinsam in einem Konzert auf und werden begleitet von Samar Qupty (*1989 in Nazareth), der Hauptdarstellerin von „Junction 48“.
'
Udi Aloni ist streitbarer, kontrovers diskutierter Visionär, für viele ein Enfant terrible, Freund von Philosophen wie Slavoj Žižek, Judith Butler, Alain Badiou sowie Sohn von Shulamit Aloni (1928-2014), der bekannten israelischen Menschenrechtsaktivistin und Erziehungsministerin in der Regierung von Yitzhak Rabin. Seine Arbeiten verbinden Kunst, Musik, Philosophie und politisches Engagement. Zeitweilig hat Aloni in Berlin gelebt. Seit 2003 hat er seine Filme auf der Berlinale in der Panorama-Sektion vorgestellt, insgesamt inzwischen fünf abendfüllende Produktionen und einen Kurzfilm. Wieland Speck unterstützt deshalb die Babylon Retrospektive.
    http://babylonberlin.de/udialonifilmretrospektive.htm
    Babylon Kino
Rosa-Luxemburg-Straße 30, 10178 Berlin
    http://www.babylonberlin.de/


17.11.
+
18.11.
 

  BSFF Berlin Science Fiction Festival

         
  Das erste Science Fiction Festival in Berlin! KEINE Reservierungen möglich!

Einzelticket: 7 Euro
Tagespass: 15 Euro
Zweitagespass: 25 Euro  

Die Pässe werden namentlich auf eine Person ausgestellt und müssen zusammen mit dem Freiticket vorgezeigt werden. Die Freikarten bekommt man VOR der VORSTELLUNG. Bei Zuspätkommen kein Einlass!
    http://www.babylonberlin.de/sciencefictionfestival.htm
    Babylon Kino
Rosa-Luxemburg-Straße 30, 10178 Berlin
      http://www.babylonberlin.de/


   
  18. November   Samstag
   


18.11.
22:30
  Madman aka Hardcover (OV)
   
 

Stellen sie sich vor, sie liegen im Bett und lesen gemütlich einen Thriller und plötzlich wird das, was sie gerade lesen Realität - ein Albtraum. Genau so ergeht es der jungen Schauspielschülerin und Leserin von passionierten Büchern Virginia. Die Hauptfigur ihres Buches, ein wahnsinniger Arzt, dringt in ihr Leben ein, terrorisiert sie und bringt ihre Bekannten um. Nicht einmal ihr Freund Richard, ein Polizeidetektiv, will ihr glauben, dass der Mörder aus der Hardcover Auflage eines Buches entsprungen sein soll.

USA (1989), 90 min., FSK: 16

    https://yorck.de/kinos/rollberg
  Rollberg
Rollbergstr. 70 12049 Berlin
     


18.11.
29.11.
 

Short Attack: Arbeit & Ekstase

   
  11 Filme in 90 Minuten – Ein Staubsaugerverkäufer auf Hausbesuch, Büromenschen mit Tanzbegabung, Wissenschaftler mit technischer Störung, ein Psychologe mit genialen Strategien, eine Wettbüro-Angestellte unter Geld-Druck, ein Lieferservice in SciFi-Realität (Bild), Tierfilmer in freier Natur, Bauarbeiter bei einer Zeremonie, Soldaten am Filmset und Jesus im Härtetest: Shorts Attack im November zeigt heitere Tücken des Arbeitslebens.

18. Nov. Filmrauschpalast - Berlin
29. Nov. Acud Kino - Berlin
     
    http://www.shortsattack.com/
 


18.11.
18:30
  Kinopremieren und Symposien - DAS KONGO TRIBUNAL von Milo Rau
   
 


In mehr als 20 Jahren hat der Kongo-Krieg bereits über 6 Millionen Tote gefordert. Die Bevölkerung leidet, die Verbrechen des Krieges wurden nie juristisch verfolgt. Viele sehen in dem Konflikt eine der entscheidenden wirtschaftlichen Verteilungsschlachten im Zeitalter der Globalisierung, liegen hier doch die wichtigsten Vorkommen vieler High-Tech-Rohstoffe. Für „Das Kongo Tribunal“ gelingt es Milo Rau, die Opfer, Täter, Zeugen und Analytiker des Kongokriegs zu einem einzigartigen zivilen Volkstribunal im Ostkongo zu versammeln. Er lässt erstmals in der Geschichte des Krieges drei Fälle exemplarisch verhandeln und entwirft ein unverschleiertes Porträt des grössten und blutigsten Wirtschaftskriegs der Menschheitsgeschichte.

Symposium - VR-Installation, Film, Podiumsdiskussion Milo Rau (Künstlerischer Leiter) Sylvestre Bisimwa (Untersuchungsleiter KT & Menschenrechtsanwalt DRC) Prince Kihangi (Menschenrechtsanwalt DRC) Wolfgang Kaleck (Anwalt und Leiter des ECCHR) Harald Welzer (Sozialpsychologe)


Berlin, 20.11., 19.30, Moviemento, Sondervorstellung mit Filmgespräch Sylvestre Bisimwa (Untersuchungsleiter KT & Menschenrechtsanwalt DRC) Prince Kihangi (Jury Mitglied & Menschenrechtsanwalt DRC)

Berlin, 21.11., 18.45, City Kino Wedding, Sondervorstellung mit Filmgespräch Sylvestre Bisimwa (Untersuchungsleiter KT & Menschenrechtsanwalt DRC) Prince Kihangi (Jury Mitglied & Menschenrechtsanwalt DRC)

Berlin, 22.11., 18.00, Eva Lichtspiele, Sondervorstellung mit Filmgespräch Sylvestre Bisimwa (Untersuchungsleiter KT & Menschenrechtsanwalt DRC) Prince Kihangi (Jury Mitglied & Menschenrechtsanwalt DRC)

     
  Schaubühne am Lehniner Platz
Kurfürstendamm 153, 10709 Berlin
  https://wolfberlin.org/


   
    19. November   Sonntag
   


19.11.
16:00
 

Sondervorführung von DIL LEYLA von Aslı Özarslan

         
 

Nach ihrer Rückkehr nach Deutschland besucht Protagonistin Leyla Îmret erstmals eine Vorführung des preisgekrönten Dokumentarfilms Berlin, den 08. November 2017 – Mit 26 Jahren wurde Leyla Îmret die jüngste Bürgermeisterin in der Türkei. Sie wuchs in Deutschland auf und kehrte als junge Erwachsene in ihre Heimatstadt Cizre zurück, wo sie als Kandidatin der pro-kurdischen Partei HDP die Kommunalwahlen gewann. Als Bürgermeisterin in dem vom Bürgerkrieg zerstörten kurdischen Gebiet wollte Leyla Îmret einen friedlichen Dialog mit der türkischen Regierung beginnen, ihre Stadt verschönern und modernisieren. Doch nur einige Monate später wurde sie aufgrund vermeintlichen Aufrufs zum Bürgerkrieg von ihrem Amt enthoben. Zwei Jahre lang musste Leyla Îmret unter Hausarrest in der Türkei verbringen. Vor einige Monate durfte sie die Türkei endlich verlassen und lebt seitdem wieder bei ihrer Familie in Osterholz-Scharmbeck in der Nähe von Bremen. Die Geschichte von Leyla Îmret hat die Berliner Regisseurin Aslı Özarslan in dem preisgekrönten Dokumentarfilm DIL LEYLA beschrieben. Bei der Sondervorführung des Films in Berlin wird Leyla Îmret zum ersten Mal seit ihrer Rückkehr nach Deutschland an die Öffentlichkeit treten.

Zum Inhalt: Die Regisseurin Aslı Özarslan begleitet Leyla aus Deutschland in die Türkei, ihren Wahlkampf, ihre Arbeit als Bürgermeisterin bis zu ihrer Verhaftung und der brutalen Zerstörung von Cizre durch die türkische Armee. Kamerafrau Carina Neubohn und der Regisseurin Aslı Özarslan gelingen eindrucksvolle Bilder in der Phase der Hoffnung auf Frieden und Demokratie sowie ergreifende Szenen, als diese Hoffnung in Schutt und Asche gelegt wird. DIL LEYLA ist Asli Özarslans Diplomfilm an der Filmakademie Baden-Württemberg.

     
  fsk-kino am Oranienplatz
Segitzdamm 2
     http://fsk-kino.peripherfilm.de/


19.11.
bis
26.11.

    KUKI, das Internationale Kurzfilmfestival für Kinder und Jugendliche
          
 

Vom 19. bis 26. November 2017 feiert KUKI, das Internationale Kurzfilmfestival für Kinder und Jugendliche Berlin, seinen ersten runden Geburtstag. Eingeladen sind rund 7000 Besucher*innen und 87 Filme aus der ganzen Welt. Unter zwei Minuten ist der kürzeste Film im KUKI Programm: Megatrick. In nur 106 Sekunden und mit spielerischer Leichtigkeit erklärt einem dieses kurze Kunstwerk das Leben. Der längste Film (28 Minuten) trägt auch den längsten Titel: In dem mehrfach preisgekrönten Soushite watashitachi wa pûru ni kingyo o werden 400 Goldfische im Schwimmbad der Schule ausgesetzt (siehe Bild unten). So reich an Perspektiven sind das Kino und auch YouTube sonst nicht: KUKI zeigt Animationen, Dokumentar- und Spielfilme aus 33 verschiedenen Ländern, darunter Israel, Mexiko und Südkorea aber auch Frankreich, Großbritannien und Deutschland. Mit seinem einmaligen, internationalen Kurzfilmangebot für Kinder und Jugendliche macht sich das Festival für Vielfalt, Eigensinn und Offenheit stark. 2017 erschließt sich KUKI neue Berliner Kieze und zeigt erstmals Kurzfilmprogramme für Schulen im City Kino Wedding und dem Zeiss-Großplanetarium. Dort, und im KUKI Stammkino – dem Filmtheater am Friedrichshain, laufen eine Woche lang Kurzfilme für ein junges und aufgeschlossenes Publikum.

     
   


   
47.Woche   20. November   Montag
   


20.11.
bis
26.11.

    interfilm 33. Internationales Kurzfilmfestival
          
 

In 60 Programmen versammelt interfilm die wunderbare Vielfalt des internationalen Kurzfilms vom 20.-26. November. Über 500 Filme sind in acht Berliner Spielstätten zu sehen. In sechs Wettbewerben werden Preise im Wert von insgesamt 32.000 Euro vergeben. Interfilm beleuchtet in diesem Jahr in einem der beiden Länderschwerpunkte das Kurzfilmschaffen junger wie etablierter Filmemacher*innen aus den USA. Die Focus On: USA Programme eröffnen abseits von Klischees eine ambivalente und zugleich unterhaltsame Perspektive auf das Land. Kurze Animationsfilme gewähren einen Eindruck von der Vielfalt einer unüberschaubar gewordenen Kreativszene, die Animationsgeschichte längst abseits von Pixar, Dreamworks und Hollywood schreibt. Die Realfilme zeigen wie nahe Auf- und Abstieg, Fortschritt und Finanzkrise, Rassismus und Menschlichkeit liegen können.

     
   


20.11.
22:00h
  Mongay Preview: Battle of the Sexes
         
  Das mitreißende Tennis-Spiel von 1973 zwischen der Weltranglistenersten Billie Jean King (Emma Stone) und Ex-Champion Bobby Riggs (Steve Carell) wurde als das BATTLE OF THE SEXES gehandelt und war das meist gesehene Sport Event aller Zeiten im Fernsehen. Das Spiel fing den Zeitgeist ein, löste eine weltweite Diskussion über die Gleichberechtigung der Geschlechter aus und brachte dadurch die Frauenbewegung voran. Im Blitzlichtgewitter der Medien vertraten King und Riggs gegenseitige Positionen einer heftigen Debatte, doch außerhalb des Spielfeldes fechtete jeder deutlich persönlichere und komplexere Kämpfe aus. Die leidenschaftliche King wurde von ihrem Ehemann unterstützt und angespornt, sich für die gleichberechtigte Bezahlung von Frauen einzusetzen und hatte privat Schwierigkeiten, mit ihrer eigenen Sexualität umzugehen; während Riggs sein Vermächtnis und seine Reputation aufs Spiel setzte, um den Ruhm seiner Vergangenheit neu zu beleben. Zusammen boten Billie und Bobby ein gesellschaftliches Spektakel, das weit über die Grenzen des Tennisplatzes hinausreichte und zu Gesprächen anregte zwischen Männern und Frauen in Schlafzimmern und Sitzungsälen überall auf der Welt.

Genre Biografie; Drama; Sport Land/Jahr USA/UK 2017 Regie Jonathan Dayton und Valerie Faris Darsteller/innen Emma Stone, Sarah Silverman, Elisabeth Shue, Sarah Silverman Drehbuch Simon Beaufoy Min. 121
     
     
    International
Karl-Marx-Allee 33 10178 Berlin
      http://www.yorck.de/


20.11.
bis
30.11.
  Harun Farocki: Nacheinander / Nebeneinander (3)
   
  Drei Jahre nach Farockis plötzlichem Tod im Sommer 2014 zeichnet sich die Vielseitigkeit ebenso wie die Konsistenz seiner fast 50 Jahre umspannenden Arbeit deutlich ab. Gemeinsam mit der Ausstellung „Harun Farocki: Mit anderen Mitteln – By Other Means“ (kuratiert von Antje Ehmann und Carles Guerra) im Neuen Berliner Kunstverein sowie der Publikation der Fragment gebliebenen Autobiografie als Auftakt einer Schriftenausgabe gibt die Reihe „Nacheinander/Nebeneinander“ Gelegenheit, das Kino- und TV-Werk des Dokumentaristen in all seinen Verästelungen kennenzulernen oder wiederzusehen. Zahlreiche verloren geglaubte oder selten gezeigte Produktionen konnten dafür in Archiven recherchiert und zusammengetragen werden. Schwerpunkt der chronologischen Reihe Nacheinander sind in diesem Monat die Jahre von 1992 bis 2013. Die Reihe Nebeneinander beschäftigt sich parallel dazu unter dem Titel „Agitieren, Lehren, Lernen“ mit Didaktik, Pädagogik, Vermittlung und Überlegungen zu deren filmischer Konzeption.

„Harun Farocki: Nacheinander/Nebeneinander“ ist ein Programm des Arsenal – Institut für Film und Videokunst und des Harun Farocki Instituts. Es findet statt im Rahmen der Harun Farocki Retrospektive, einem Projekt des Neuen Berliner Kunstvereins (n.b.k.) in Kooperation mit der Harun Farocki GbR, dem silent green Kulturquartier, dem Verlag der Buchhandlung Walther König, Savvy Contemporary und dem Haus der Kulturen der Welt im Rahmen der Berlin Art Week, gefördert von der Senatsverwaltung für Kultur und Europa.
     
  Kino Arsenal – im Filmhaus am Potsdamer Platz
Potsdamer Str. 2, 10785 Berlin
Tel.: + 49 (0) 30 26599 - 100 ticket@arsenal-berlin.de
    http://www.arsenal-berlin.de/
 


20.11.
19:00
  DokuMontag: Children online (Děti online)
   
 

Zachy ist erst zwölf und trotzdem schon ein erfolgreicher You-Tuber mit hunderttausenden Followern. Aber er bekommt auch Hasskommentare - wie geht man damit um? Oskar ist dreizehn und ein Gamer, Tag für Tag sitzt er im abgedunkelten Kinderzimmer und spielt am Computer. Ist das noch in Ordnung oder schon eine Sucht? Die fünfzehnjährige Nikola hat übers Internet einen netten Jungen kennengelernt. Denkt sie zumindest, bis sie eine böse Überraschung erlebt. Erst traut sie sich nicht, aber dann zieht sie doch ihre Mutter zu Rat. Die kann ihr helfen – aber andere Eltern sind häufig unsicher oder überfordert. So wie Zachys Vater, ein Förster, der seinen Sohn zu verstehen versucht, dem Zachys Treiben aber vollkommen unverständlich ist. Es ist nicht leicht für die Eltern, sind sie doch die erste Generation, die sich mit dem ausufernden Medienkonsum ihrer Kinder auseinandersetzen muss.

Der einfühlsame Dokumentarfilm, der in diesem Jahr auch auf dem Filmfestival Cottbus zu sehen ist, nimmt den exzessiven Medienkonsum von Teenagern in den Fokus und zeigt, wie ratlos häufig ihre Eltern sind. Wenn Zachy, Oskar und Nikola in ihre Medienwelten abtauchen, wirken sie eigentlich ganz souverän. Aber es kommt immer wieder zu Situationen, denen sie nicht gewachsen sind.
Im Anschluss Filmgespräch mit der Regisseurin Eintritt frei

Děti online /Children online CZ 2017, 52 Min., OmeU, Regie und Drehbuch: Kateřina Hager

     
  Tschechisches Zentrum Berlin
Willhelmstraße 44, Eingang Mohrenstraße, 10117 Berlin
    http://berlin.czechcentres.cz/programm/film/page:1/


   
  21. November   Dienstag
   


21.11.
18:45
 

Das Kongo Tribunal -
    Publikumsgespräch: Mitglieder des Kongo Tribunals zu Gast!

      
 

„Das Kongo Tribunal“ versammelte die zentralen Akteure und Analytiker des Kongokriegs in Bukavu – der Provinzhauptstadt der vom Krieg am direktesten betroffenen Provinz Süd-Kivu – und wenig später in Berlin, zu einem großen zivilen Volkstribunal, das als Reaktion auf die Passivität der Internationalen Gemeinschaft der jahrzehntelangen Straflosigkeit in der Region entgegenwirken sollte. Längst geht es nicht mehr um ethnische Gegensätze, sondern vor allem um die Kontrolle über Rohstoffe. Die Toten gehen in die Millionen, die Täter bleiben straffrei. Unter großem Zuspruch der regionalen Bevölkerung entstand ein einzigartiges künstlerisches Großereignis. Inszeniert und doch hyperreal und politisch höchst relevant. Mehr als hundert Journalisten aus der ganzen Welt nahmen an den Tribunalen in Ostafrika und Europa Teil, um über das „größenwahnsinnigste Kunstprojekt unserer Zeit“ (Radio France Internationale – RFI) zu berichten. Der Dokumentarfilm „Das Kongo Tribunal“ läßt die Ereignisse und Verhandlungstage dieses spektakulären Projektes auf der großen Leinwand lebendig werden.   Das Kongo Tribunal Genre Dokumentarfilm Land/Jahr D 2017 Regie Milo Rau

     
 

City Kino Wedding im Centre Français de Berlin
Müllerstraße 74 13349 Berlin Anbindung: U-6, U-Rehberge

     http://www.citykinowedding.de/


21.11.
20:30
  Preview: Aus dem Nichts
   
 
Katjas (Diane Kruger) Welt bricht zusammen, als ihr Mann Nuri (Numan Acar) und ihr Sohn Rocco (Rafael Santana) bei einem Bombenanschlag umkommen. Katja ist vom Schmerz wie betäubt. Niemand kann ihr in dieser Situation helfen. Die folgenden Tage übersteht sie nur unter Tränen und Drogen. Ihren Liebsten in den Tod zu folgen, darum kreisen ihre Gedanken. Doch dann verhaftet die Polizei das Neonazi-Paar Edda (Hanna Hilsdorf) und André Möller (Ulrich Friedrich Brandhoff). Beide werden durch die vorgelegten Beweise schwer belastet. Andrés Vater (Ulrich Tukur) gab der Polizei den entscheidenden Hinweis. In dem folgenden Prozess vertritt Nuris bester Freund, der Anwalt Danilo Fava (Denis Moschitto), Katja als Nebenklägerin. Der Prozess verlangt Katja alles ab, aber die Hoffnung, dass die Täter bestraft werden, gibt ihr die Kraft, jeden Tag im Gericht zu erscheinen. Doch Verteidiger Haberbeck (Johannes Krisch) gelingt es, geschickt, Zweifel zu säen – die belastenden Beweise sind nicht so eindeutig, wie zunächst gedacht. Schließlich muss das Gericht die Angeklagten freisprechen. Doch ohne Gerechtigkeit wird Katja niemals Frieden finden.

Genre Drama Land/Jahr D 2017 Regie Fatih Akin (Tschick/2016) Darsteller/innen Diane Kruger, Denis Moschitto, Numan Acar, Ulrich Tukur Drehbuch Fatih Akin, Hark Bohm Min. 125 FSK 16 Verleih Warner Festival De Cannes - Wettbewerb

     
  Yorck
Yorckstr. 86 10965 Berlin
  https://yorck.de/kinos/yorck


   
   22. November   Mittwoch
   


22.11.
20:00
  ZEIT FÜR STILLE - Deutschland-Premiere
   
 

Zeit für Stille erforscht auf meditative Weise unsere Beziehung zu Stille, Geräuschen und dem Einfluss von Lärm auf unser Leben. Der Film nimmt uns mit auf eine faszinierende filmische Reise um die Welt: Von einer traditionellen Teezeremonie in Kyoto auf die Straßen der lautesten Stadt der Welt, Mumbai, während der wilden Festzeit. Der Film regt dazu an, Stille zu erfahren und die Wunder unserer Welt wahrzunehmen.

Berlin-Premiere mit Special Guest Performance von John Cage's 4'33, gesponsert von Yamaha, und anschließendem Filmgespräch. Expertinnen und Experten aus dem Dokumentarfilm stehen mit den Filmproduzenten Poppy Szkiler und Andrew Brumme nach dem Film für Fragen und Diskussionen zur Verfügung.

ZEIT FÜR STILLE (Engl. Originaltitel: IN PURSUIT OF SILENCE) ein Dokumentarfilm von Patrick Shen USA 2017 / OmdtU 81 Min.

     
  Kino in der Kulturbrauerei
Schönhauser Allee 36-39
     


22.11.
21:00
  Surffilmnacht: The Seawolf
   
 

Aller guten Dinge sind bekanntlich drei. Da auch die Zusatzverstellung am 15. schnell ausverkauft war, gibt es nun noch eine dritte Vorstellung am 22.11.! Regisseur Ben Gulliver gilt in der Surfszene als heißester Newcomer unter den Filmern. Sein brillanter Stil fängt die ganze artistische Schönheit des Surfens ein. Da Gulliver aus Vancouver, Kanada, kommt, gibt es für ihn keinen schöneren Backdrop als die unberührte Natur British Columbias und die schneebedeckten Berge rund um den Polarkreis. THE SEAWOLF ist ein bildgewaltiges Kaltwasser-Meisterwerk, das den Fokus zurück aufs Wesentliche lenkt: unglaubliches Surfen in atemberaubender Natur.

Der Trip beginnt in Kanada, bevor es auf einer eisigen Route rund um den Globus geht. Monumentale, unberührte Küstenstriche und arktische Swells, dokumentiert in Gullivers surrealem Stil und untermalt von einem eigenen Soundtrack - THE SEAWOLF ist ein bildgewaltiges Kaltwasser-Meisterwerk, das den Fokus zurück aufs Wesentliche lenkt: unglaubliches Surfen in atemberaubender Natur.

    https://yorck.de/kinos/babylon-kreuzberg
  Babylon Kreuzberg
Dresdener Str. 126 10999 Berlin
   


22.11.
19:00
  Violent
   
 

Der kanadische Film VIOLENT ist das überraschende Debüt von Amazing Factory Productions. Angetrieben von den atemberaubenden Bildern der norwegischen Landschaft und einer beeindruckenden Filmmusik, geschrieben und aufgenommen von der kanadischen Band WE ARE THE CITY, dreht sich VIOLENT um die junge Dagny und ihre letzten Erinnerungen an die fünf Menschen, die sie am meisten geliebt haben, lebendig vergegenwärtigt während eines katastrophalen Ereignisses. Für Drehbuch, Regie, Kamera und musikalische Bearbeitung zeichnet Kanadas jüngste Gruppe versierter Kreativer verantwortlich - allesamt noch in ihren Zwanzigern. Der Film wird im norwegischen Original mit englischen Untertiteln gezeigt

https://www.youtube.com/Trailer
http://www.amazingfactory.com/violent/
https://www.facebook.com/violentfilm/

CAN/NOR 2014 102 Min Drama Director: Andrew Huculiak Writers: Andrew Huculiak, Josh Huculiak | 2 more credits » Stars: Dagny Backer Johnsen, Mari Sofie Andreassen, Karl Bird

    https://yorck.de/kinos/rollberg
  Rollberg Kino
Rollbergstr. 70 12049 Berlin
   


   
23. November   Donnerstag
   
der kurze weg zu deinen lieblingskritikerinnen  
       
Januar Februar März April 
Mai Juni Juli August 
September Oktober November Dezember
       
 Filme a-z 2017 02.11. | 09.11. | 16.11. | 23.11.| 30.11. 
PRESSE + KRITIKERSPIEGEL + INHALT + CAST + LINKS + Preise zu den aktuellen Filmen in dieser Woche in Berlin



23.11.
bis
02.12.

    12. Around the World in 14 Films
          
 

Das Berliner Independent Filmfestival AROUND THE WORLD IN 14 FILMS wurde 2006 von Bernhard Karl, Nikola Mirza und Kathrin Bessert gegründet. Einmal im Jahr stellt das Festival zehn Tage lang 14 herausragende Werke des jungen Weltkinos vor. Alle Filme sind erstmals in Berlin zu sehen. Zuvor wurden sie auf den führenden Filmfestivals von Cannes, Locarno, Rotterdam, San Sebastián, Sundance, Toronto oder Venedig diskutiert, gefeiert und ausgezeichnet. Zugleich ist AROUND THE WORLD IN 14 FILMS cineastische Weltreise und cineastischer Jahresrückblick in einem – und ein ganz und gar subjektives „Best of“ des Jahres. Als „Festival der Festivals“ in der Region lädt AROUND THE WORLD IN 14 FILMS ein zu einer Reise einmal rund um den Globus führt. Die Werke kommen aus unterschiedlichen Ländern und Kulturkreisen der Erde, von Südamerika über Mexiko und Nordamerika nach Afrika, durch Teile Europas über Russland in den Mittleren Osten bis nach Fernost. Neben der Weltreise präsentiert das Festival immer auch einen bemerkenswerten deutschen Film des Jahres.

     
 


23.11.
20:30
 

  Überleben in Neukölln Premiere mit Juwelia

      
 

Im Zentrum des Films steht Stefan Stricker, der sich Juwelia nennt und seit vielen Jahren eine Galerie in Berlin-Neukölln betreibt. Hier lädt er an den Wochenenden Gäste ein, denen er schamlos aus seinem Leben erzählt und poetische Lieder singt. Juwelia war ihr Leben lang arm und sexy. Sie ist Clown, Philosoph und Überlebenskünstler und immer noch ein Geheimtipp. Neben Juwelia treffen wir die 89 jährige Frau Richter, die im Alter von 50 Jahren nach Neukölln zog, um hier mit einer Frau glücklich zu werden. Wir treffen den androgynen kubanischen Sänger und Tänzer Joaquin la Habana, der mit seinem Mann zusammenlebt. Wir treffen Mischa Badasyan aus Russland, einen Performancekünstler, der es sich zur Pflicht machte, ein Jahr lang jeden Tag mit einem anderen Mann Sex zu haben.

Überleben in Neukölln Genre Dokumentarfilm Land/Jahr D 2017 Regie Rosa von Praunheim & Markus Tiarks Darsteller/innen Drehbuch Rosa von Praunheim & Markus Tiarks Min. 82

    https://de-de.facebook.com/thefirstreel/
    Moviemento Kino
Kottbusser Damm 22
Kinokasse: 692 47 85
      http://www.moviemento.de/


23.11.
19:00
  THE SURROUNDING GAME (OmeU)
   
 

In Zusammenarbeit mit dem Go-Verband Berlin e.V. zeigt Ilkino eine Aufführung von THE SURROUNDING GAME, der ersten Langfilm-Dokumentation über das Go-Spiel. Der Film wird hier zum ersten Mal in Berlin in Originalversion gezeigt. Die Aufführung ist Teil der Berliner Go-Woche, einer jährlichen zehntägigen Veranstaltungsreihe, die von zwei großen Turnieren eingefasst wird (17.–26. November). Vor und nach dem Film kann man von lokalen Spielern das Spiel lernen und spielen.

Gedreht in über vier Jahren in China, Korea, Japan und den Vereinigten Staaten führt THE SURROUNDING GAME in die geheimnisvolle Welt des Go ein, über die Entwicklungsgeschichte der amerikanischen Spitzen-Go-Wunderkinder, die darum wettkämpfen, die ersten amerikanischen Go-Profis zu werden und sich tieferen Fragen stellen: Kann eine Geisteskunst in der modernen Welt überleben? Was treibt ihre fanatische Liebe zu Go an, und warum finden sie im Spiel größeren Sinn als im echten Leben? ...Ist ein Leben, das dem Go-Spiel gewidmet ist, wirklich lebenswert?

     
  IL Kino
Nansenstraße 22 12047 Berlin
    http://ilkino.de/films/the-surrounding-game


   
  24. November   Freitag
   


24.11.
bis
22.05.2018
  Die Ufa – Geschichte einer Marke
   
  UFA – mit diesen drei Buchstaben verbindet sich eine nunmehr hundertjährige Film- und Fernsehgeschichte. Die im Dezember 1917 gegründete „Universum Film AG“ wurde binnen Kurzem zur bedeutendsten deutschen Filmproduktionsgesellschaft. Heute ist die „UFA GmbH“ Marktführer der Fernsehproduktion in Deutschland. Mit der Sonderausstellung „Die Ufa – Geschichte einer Marke“ zeigt die Deutsche Kinemathek Strategien auf, mit denen das Wirtschaftsunternehmen auf ästhetische und technische Entwicklungen sowie gesellschaftliche und politische Rahmen-bedingungen der jeweiligen Zeit reagierte. Damit reflektiert die Ausstellung auch beispielhaft die Entwicklung der audiovisuellen Medien vom Ersten Weltkrieg bis heute.


Werkfoto DER LETZTE MANN D 1924, Regie: Friedrich Wilhelm Murnau Quelle: Deutsche Kinemathek
     
  Deutsche Kinemathek Museum für Film und Fernsehen
Potsdamer Str. 2, 10785 Berlin
      https://www.deutsche-kinemathek.de/
   
  25. November   Samstag
   


25.11.
22:30
  The Blackcoat's Daughter (OmU)
   
 

"The Blackcoat's Daughter", oder auch bekannt als "February", ist das Regiedebüt von Osgood Perkins und hat mit Emma Roberts (American Horror Story, Scream Queens) und "Mad Men"-Tochter Kiernan Shipka schonmal einen ziemlich starken Cast. Im Dezember kommt der Film als "Die Tochter des Teufels" in Deutschland als DVD raus. Grund also den Film vorher nochmal im Kino zu zeigen. Darum geht es: Weil ihre Eltern seltsamerweise versäumen, sie abzuholen, sehen sich die Schülerinnen Kat und Rose gezwungen, im Bradford-Internat zu überwintern. Und wegen eines heftigen Wintereinbruchs ist dieses wie von der Außenwelt abgeschnitten. Während Rose ihren Eltern absichtlich ein falsches Datum genannt hat, weiß Kat nicht, was mit ihren los ist - aber noch kurz zuvor träumte sie von einem schrecklichen, tödlichen Unfall. Und bald suchen neue Visionen das Mädchen heim, die stetig schlimmer zu werden scheinen, je näher sich eine weitere junge Frau der Schule nähert: die mysteriöse Joan.

     
  Rollberg
Rollbergstr. 70 12049 Berlin
     


   
    26. November   Sonntag
   


26.11.
19:00
 

  Sea-Watch präsentiert den Film Seefeuer
      mit anschließender Diskussionsrunde

      
 

Samuele ist zwölf und lebt auf einer Insel im Mittelmeer, weit entfernt vom Festland. Wie alle Jungen seines Alters geht er nicht immer gern zur Schule. Viel lieber klettert er auf Uferfelsen, hantiert mit seiner Schleuder oder streift am Hafen umher. Doch seine Heimat ist keine Insel wie alle anderen. Schon seit Jahren ist sie das Ziel von Männern, Frauen und Kindern, die in viel zu kleinen Booten und altersschwachen Schiffen aus Afrika überzusetzen versuchen. Die Insel heißt Lampedusa und gilt als Metapher für die Fluchtbewegung nach Europa, die Hoffnungen und Nöte, das Schicksal hunderttausender Emigranten. Sie sehnen sich nach Frieden, Freiheit und Glück und werden oft nur noch tot aus dem Wasser geborgen. So sind die Einwohner von Lampedusa tagtäglich Zeugen der größten humanitären Tragödie unserer Zeit. Gianfranco Rosi nähert sich durch Alltagsbeobachtungen einem ebenso realen wie symbolischen Ort und der Gefühlswelt einiger seiner Bewohner, die einem permanenten Ausnahmezustand ausgesetzt sind. Zugleich beschreibt der Film, der ohne Kommentar auskommt, wie sich zwei Welten selbst auf kleinstem Raum kaum berühren.

Land/Jahr: IT 2015 Dokumentarfilm Regie: Gianfranco Rosi (Das andere Rom/2013) Darsteller: Drehbuch: Gianfranco Rosi 107 Min. FSK 12

     
    Moviemento Kino
Kottbusser Damm 22
Kinokasse: 692 47 85
      http://www.moviemento.de/




   
48.Woche   27. November   Montag
   


27.11.
bis
02.12.

    Die Russische Filmwoche Berlin 2017
          
 

Bereits zum 13. Mal bringt die Russische Filmwoche die neuesten Filme aus Russland in die deutsche Hauptstadt. Auch in diesem Jahr wartet das Programm mit vielen Highlights auf. So gewährt Valerij Todorovskij mit seinem Film „Das Bolshoi“ einen Einblick in den Alltag der weltberühmten Ballettschule des Bolshoi Theaters. Das bemerkenswerte Debüt „Rock“ von Iwan Schachnasarow – ein spannender Road-Movie über drei junge Rockmusiker – hat bereits auf dem wichtigsten nationalen Filmfestival „Kinotavr“ für viel Aufsehen gesorgt. Zudem darf man sich auf eine Neuinterpretation von Dostojewskijs Roman „Weiße Nächte“ und auf den Publikumsliebling „Aufgetauter Karpfen“ – eine rührende Tragikomödie – freuen.

     
 


27.11.
bis
02.12.

    17. Französische Filmwoche
          
 

Die Französische Filmwoche Berlin bringt das Beste des französischen Kinos in die Hauptstadt! Starke, innovative Filme, großartige Schauspieler und die crème de la crème der Filmschaffenden des aktuellen französischen Filmjahres kommen nach Berlin!

     
   


27.11.
19:00
  Filmspotting - Erkundungen im Filmarchiv der Deutschen Kinemathek
   
  Ein Film, zwei Versionen. Der Novembertermin der monatlichen Filmspotting-Reihe geht anhand von Floreys Klassiker ROUGUES’ REGIMENT auf politisch verfälschende Synchronisationen im Nachkriegsdeutschland ein. Whit Corbett wird nach dem Zweiten Weltkrieg auf die Suche nach dem SS-Schergen Martin Bruner in die Fremdenlegion nach Französisch-Saigon geschickt. Doch wie soll er diesen „Mann ohne Gesicht“ dort ausfindig machen, der doch auf allen Fotos nur von hinten abgebildet und nun unter neuem Namen untergetaucht ist? ROGUES’ REGIMENT (USA 1948) ist ein hochkarätig besetzter politischer Thriller in einer charakteristischen Melange aus Film Noir, Drama, Kriegs- und Agentenfilm, Action und Exotismus, wie sie typisch für ihre Entstehungszeit ist. Die deutsche Synchronfassung DER MANN OHNE GESICHT wurde vollständig eines politischen Gehalts beraubt, Nazis kommen hier nicht mehr vor. Zusammen mit den populäreren Fällen CASABLANCA (USA 1942) und NOTORIOUS (USA 1946) ist die 1954 entstandene deutsche Fassung von Robert Floreys Film ein Lehrstück in Sachen „Verfälschung durch Synchronisation“, das in der direkten Gegenüberstellung von Original und selten gezeigter Synchronisation deutlich wird. Der Filmwissenschaftler Nils Daniel Peiler lehrt an den Universitäten Frankfurt/ Main, Heidelberg und Saarbrücken. Zusammen mit Thomas Bräutigam hat er 2015 die erste Veröffentlichung im deutschsprachigen Raum über Filmsyncrhronisation herausgegeben. Er wird in beide Filme einführen.

19 Uhr ROUGUES’ REGIMENT (USA 1948, Regie: Robert Florey) und
21 Uhr DER MANN OHNE GESICHT (deutsche Fassung von 1954

     
  Kino Arsenal – im Filmhaus am Potsdamer Platz
Potsdamer Str. 2, 10785 Berlin
Tel.: + 49 (0) 30 26599 - 100 ticket@arsenal-berlin.de
    http://www.arsenal-berlin.de/
 


27.11.
22:00h
  Mongay Favorite: Madame
         
  Die Dinnerparty von Societylady Anne (Toni Collette) steht unter keinem guten Stern: Aufgrund des unangekündigten Besuchs ihres Stiefsohns (Tom Hughes) gibt es 13 Tischgedecke. Eine Katastrophe für die perfektionistische Hausherrin und ihren geschäftstüchtigen Ehemann Paul (Harvey Keitel). Kurzerhand muss die langjährige Angestellte Maria (Rossy de Palma) als 14. Gast einspringen – und prompt verliebt sich ihr wohlhabender Tischherr, der Kunsthändler David (Michael Smiley), in sie. Die um ihren Ruf besorgte Anne setzt nun alles daran, das entstandene Chaos ins Gleichgewicht zu bringen – während Maria an ihrer neuen Rolle immer mehr Gefallen findet...

Drama Komödie Land/Jahr F 2017 Regie Amanda Sthers (Je vais te manquer/2009) Darsteller/innen Christian Abart, Sue Cann, Toni Collette, Harvey Keitel Drehbuch Amanda Sthers Min. 90
     
     
    International
Karl-Marx-Allee 33 10178 Berlin
      http://www.yorck.de/


   
  28. November   Dienstag
   




   
   29. November   Mittwoch
   


   
30. November   Donnerstag
   
der kurze weg zu deinen lieblingskritikerinnen  
       
Januar Februar März April 
Mai Juni Juli August 
September Oktober November Dezember
       
 Filme a-z 2017 02.11. | 09.11. | 16.11. | 23.11.| 30.11. 
 
PRESSE + KRITIKERSPIEGEL + INHALT + CAST + LINKS + Preise zu den aktuellen Filmen in dieser Woche in Berlin


Alle Termine und Preise ohne Gewähr.- Änderungen vorbehalten

SUPPORT YOUR LOCAL CINEMA!
   



 
 
Home Berlinale Termine
Neue Filme Charts Kinderfilm
Festivals News Freiluftkino
Kinos Berlin Tv Tipp Bildung
facebook
unabhängiges Filmmagazin aus Berlin - Aktuelle Filme, Kino und Termine für Berlin
Über Uns  Schutz der Privatsphäre  Nutzungsbedingungen                        Impressum
 
© MMEANSMOVIE 2001 - 2017   Filmmagazin Berlin