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MMEANSMOVIE Filmmagazin Berlin © - Kino, Filmstarts, Festivals und Termine     
 
   
Juni 2017  
         
 
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  WERBUNG
   


bis
04.06.
 

Martin Scorsese – 30 Filme

       
 

Der am 12. April in Berlin verstorbene, große Kameramann Michael Ballhaus wird in der vom 19. Juni bis 4. Juni stattfindenden Martin Scorsese Retrospektive geehrt. Ballhaus hat mit Scorsese insgesamt sieben Filme gedreht, die alle im Babylon auf großer Leinwand zu sehen sind: Die erste Zusammenarbeit war die schwarze Komödie „After hours“ (1985) mit Rosanna Arquette, für die Scorsese in Cannes 1986 den Regiepreis erhielt. Auch bei seinen folgenden zwei Filmen „The Color of Money“ (1986 mit Paul Newmann und Tom Cruise) und „Die letzte Versuchung Christi“ (1988 mit Willem Dafoe und Harvey Keitel) arbeitete Ballhaus als Director of Photography. Es folgen 1990 das Mafia-Drama „Good Fellas“ mit einer der damals längsten Steadicam-Fahrten im Copacabana-Club und 1993 „The Time of Innocence“ mit Daniel Day-Lewis, Michelle Pfeiffer und Winona Ryder. Eine Oscar-Nominierung für die Beste Kamera erhielt Ballhaus für „Gangs of New York“ (2002 mit Leonardo di Caprio, Daniel Day-Lewis, Cameron Diaz). „Departed“ (2006 mit Leonardo di Caprio, Matt Damon, Jack Nicholson).


 
    http://www.babylonberlin.de/martinscorsese.htm
     
    Babylon
Rosa-Luxemburg-Str. 30, 10178 Berlin
     http://babylonberlin.de/
bis
15.06.
  Filme für das besetzte Frankreich - Alfred Greven und die Continental
   
 

Nach der Kapitulation Frankreichs im Juni 1940 fällt mit Paris auch das Zentrum der französischen Filmindustrie unter nationalsozialistische Herrschaft. Man könnte meinen, es begännen schwarze Jahre für den französischen Film. Aus filmhistorischer Perspektive ist dies jedoch nicht der Fall. Vielmehr kann die Zeit der deutschen Besetzung als eine schillernd-graue Epoche bezeichnet werden, geprägt von extremer Ambiguität, zwischen Kollaboration, Widerstand und Anpassung. Eine Epoche, die häufig neben der Nouvelle Vague und dem Poetischen Realismus als eine der Glanzzeiten des französischen Films angesehen wird.

Eine zentrale Rolle im französischen Filmschaffen der Jahre 1940-44 spielt die Produktionsfirma Continental Films, die insgesamt 30 Spielfilme in die Kinos brachte – mehr als jede andere Gesellschaft. Continental Films Paris war eine französische Gesellschaft nach französischem Recht. Finanziert wurde sie jedoch zu hundert Prozent vom Ministerium für Volksaufklärung und Propaganda in Berlin. Das auf persönlichem Geheiß von Joseph Goebbels gegründete Unternehmen sollte den französischen wie auch internationalen Markt vor allem mit seichten, wenig ambitionierten Unterhaltungsfilmen erobern. Doch Goebbels Vorstellungen deckten sich nicht mit denen des Continental-Produzenten Alfred Greven, der die Spitzenprodukte des französischen Kinos herstellen wollte. Die von Ralph Eue und Frederik Lang kuratierte Retrospektive Filme für das besetzte Frankreich, die vom Hauptstadtkulturfonds gefördert und dem Institut français unterstützt wird, bietet die seltene Gelegenheit, einen umfassenden Einblick in die breite Produktionspalette der Continental zu gewinnen, und lädt dazu ein, Grevens Bemühungen um einen avancierten französischen Film zu beurteilen.


 
    http://www.dhm.de/zeughauskino/filmreihen/der-luthereffekt.html
  Zeughauskino
Deutsches Historisches Museum Unter den Linden 2 10117 Berlin
      http://www.dhm.de/zeughauskino/
   
  1. Juni   Donnerstag
     
01.06.
bis
05.06.
  Iranische Frauenfilmtage
         
 

„Die verborgene Hälfte“ ̶ viel zu oft trifft dieser Titel von Tahmineh Milanis herausragendem Film auch auf die Perspektiven iranischer Frauen zu. Während männliche Regisseure wie Asghar Farhadi, Jafar Panahi oder der jüngst verstorbene Abbas Kiarostami große Anerkennung genießen, sehen wir viel zu selten die künstlerischen, persönlichen und gesellschaftlichen Visionen ihrer Kolleginnen. Die Iranischen Frauenfilmtage Berlin wollen diese Lücke schließen und ermöglichen eine Reise in ein anderes Iran, genau beobachtet, kämpferisch und nicht zuletzt feministisch.

Alle Filme werden in Farsi mit englischen Untertiteln gezeigt. Zu jeder Vorstellung sind Gäste eingeladen und führen Filmgespräche.


 
     
  hackesche höfe kino
Rosenthaler Straße 40 10178 Berlin
      http://www.hoefekino.de  
01.06.
bis
30.06.
  Magical History Tour – Musik im Film
   
 

Die Verbindung von Musik und Film geht bis zu den Anfängen der Kinematografie zurück. Neben dem Kinoerzähler gehörte die musikalische Begleitung der frühen Filme zum integralen Bestandteil der Filmerfahrung, eine spannungsreiche Beziehung, die bis heute existiert. Anhand von 13 Beispielen präsentieren wir in der Magical History Tour unterschiedlichste Positionen innerhalb des umfangreichen Themas "Musik im Film" und bieten mit (Original)Kompositionen für den Film, Musik(er)- und Bandporträts, Konzertfilmen, filmischen Inszenierungen von Musik, gesampelten Soundtracks sowie Musicals der anderen Art Einblicke in die Bedeutung und Funktion von Musik im Film (und in der Gesellschaft). Hinweisen möchten wir ganz besonders auf die vier Stummfilmveranstaltungen, die von der Pianistin und Komponistin Eunice Martins begleitet werden. Mit ihr sprechen wir am 15. und am 28. Juni im Anschluss an die Vorführungen über Musik im frühen Kino, über das Begleiten von und Komponieren für "Stummfilme/n"

 
    http://www.arsenal-berlin.de/kalender
  Kino Arsenal – im Filmhaus am Potsdamer Platz
Potsdamer Str. 2, 10785 Berlin
Tel.: + 49 (0) 30 26599 - 100 ticket@arsenal-berlin.de
      http://www.arsenal-berlin.de/
 
01.06.
bis
04.06.
 

SARDISCHES FILMFESTIVAL

       
 

Vier Tage, um die besten zeitgenössischen Filme von sardischen Regisseuren zu feiern. Künstlerische Direktoren: Mara Martinoli & Andrea D'Addio Organisation: Berliner italienische Kommunikation, Mara M. Partner: Sardinische Filmkommission, Circolo Sardo di Berlino / Sardisches Kulturzentrum Berlin Mit der Unterstützung des italienischen Kulturinstituts in Berlin Fast alle Filme sind in italienischer Sprache + englische Untertitel (deutsche Untertitel nur bei: Bellas Mariposas)


 
    http://babylonberlin.de/sardischesfilmfestival.htm
     
    Babylon
Rosa-Luxemburg-Str. 30, 10178 Berlin
     http://babylonberlin.de/
01.06.
18:00
 

Deportation Class (mit Gast)

         
 

Mitten in der Nacht klingeln Beamtinnen und Beamten der Zuführkommandos diejenigen aus dem Bett, die aufgrund eines negativen Asylbescheides keinerlei Schutzstatus haben. Das Filmteam schaut dem Einsatz zu, es wirkt beinahe so, als wäre der Einsatz eine Übung die aufgezeichnet wird, um später mit Hilfe des Bildmaterials über richtige und falsche Vorgehensweisen zu diskutieren. Aber das alles ist keine Übung, durchgeführt wird hier eine lang geplante Sammelabschiebung. Trotzdem verläuft vieles ungeplant: die jüngste Tochter einer Familie ist nicht zu Hause, sondern auf Klassenfahrt, weshalb die Familie kurzerhand getrennt wird. Mit dabei beim Großeinsatz ist der Innenminister von Mecklenburg-Vorpommern, Lorenz Caffier. Er will sich durchsetzungsstark zeigen, potentiellen Wählern wohl damit sagen, dass auch das geschafft wird.

Ein Film von Carsten Rau & Hauke Wendler. Ab 1.6. im fsk. Am 01.06. findet im Anschluss an die Vorführung ein Filmgespräch mit Hauke Wendler statt.

 
     
  fsk-kino am Oranienplatz
Segitzdamm 2
     http://fsk-kino.peripherfilm.de/
   
  2. Juni   Freitag
     
02.06.
bis
30.06.
  Neue Wege im mexikanischen Film
   
 

er Boom des aktuellen mexikanischen Kinos hat nicht nur die Aufmerksamkeit Hollywoods erweckt, sondern feiert mit Innovation und Experiment auch bei großen internationalen Filmfestivals Erfolge. Anstatt bekannte Mexiko-Klischees wie Drogen, Armut und Gewalt ins Zentrum zu rücken, eröffnen diese Filme mit subtilen Mitteln neue Sichtweisen auf das Land, die sonst abseitsstehen. Schmerzhafte Geschichten von Festnahmen, Willkür, Entführungen und Gefängnisbrutalität haben hier oft eine unsichtbare Präsenz. Obwohl die Filme zu vielfältig sind, um sich als Bewegung oder Schule begreifen zu lassen, sind alle von durchlässigen Grenzen verschiedener Art geprägt: Die Grenzen, die Mexiko in Zentrum und Peripherie teilen, werden überwunden und die hochpolitisierte Grenze zu den USA gerät ebenso in den Blick. Es ist ein experimentelles, poetisches und manchmal auch surreales Kino, das sich große Freiheiten erlaubt. Es verwischt bewusst die Grenzen zwischen Spiel-, Essay- und Dokumentarfilm und greift damit eine Tendenz auf, die im internationalen Kino zunehmend präsent ist.
Wie im Zeitalter des globalisierten Filmschaffens üblich, sind nicht alle Filme dieses Programms in Mexiko entstanden oder wurden von mexikanischen Filmemachern realisiert. Die neuen Wege im mexikanischen Film führen zugleich in das Land hinein wie aus dem Land heraus. Vor diesem Hintergrund bietet die Filmreihe „Durchlässige Grenzen – Neue Wege im mexikanischen Film“ dem Berliner Publikum vom 2. bis zum 30 Juni die bisher einmalige Möglichkeit, ungewöhnliche Perspektiven auf Mexiko und sein Filmschaffen zu entdecken.

Die Reihe umfasst zwölf Programme mit Filmen von Nicolás Pereda, Natalia Almada, Ricardo Silva, Pablo Chavarría Gutiérrez, Pedro González Rubio, Tatiana Huezo, Manuela De Laborde, Julio Hernández Cordón, Nelson de los Santos Arias und anderen. Die Filmvorführungen werden von Expert_innen eingeführt und durch Publikumsgespräche mit den Regisseur_innen ergänzt.

 
    http://www.arsenal-berlin.de/kalender
  Kino Arsenal – im Filmhaus am Potsdamer Platz
Potsdamer Str. 2, 10785 Berlin
Tel.: + 49 (0) 30 26599 - 100 ticket@arsenal-berlin.de
      http://www.arsenal-berlin.de/
 
02.06.
20:00
 

Die Farbe der Sehnsucht (mit Gast)

         
 

Manchen, die sie erkunden, ist die Welt einfach nur bunt. Aber da ist doch viel mehr, das macht Thomas Riedelsheimer (Rivers and Tides, Touch the Sound, ...) in seinem essayistischen Dokumentarfilm greifbar. Gibt es Farben der Sehnsucht, gibt es Musik der Sehnsucht? Glücklicherweise verzichtet der Film auf allzu naheliegende, häufig mit Sehnsucht verbundenen Attribute. Stattdessen zeigen in wunderschönen Kinobildern Menschen ihre Träume von einem Leben, das sie nicht leben werden, von einer Welt, die es so nicht geben wird, oder vom Heimkommen. So verläßt Dona Minga mittels kapverdischem Tanz für eine Weile das Ghetto in Lissabon, wo sie seit über 30 Jahren lebt. Neben dem allgegenwärtigen Blau, so wie Himmel und Meer, die den unsterblich (und glücklich) verliebten Alfredo in Mexiko umgeben, erscheint Grau als Farbe der Wirklichkeit, wie bei den Notunterkünfte in Osaka, oder glitzernd-strahlendes Weiß-Golden, wie die Paläste und Shopping Malls in Katar. Layla aus Pakistan, die in diesem vermeintlichen Wüstenparadies arbeitet, schreibt als Ersatz für ihr eingeengtes Leben Liebesromane, und Kanayo Ueda gibt Gedichtkurse für die Obdachlosen in der japanischen Küstenstadt.

Ein Film von Thomas Riedelsheimer. Am 2.6. mit anschließendem Filmgespräch mit Regisseur und Produzent.

 
     
  fsk-kino am Oranienplatz
Segitzdamm 2
     http://fsk-kino.peripherfilm.de/
02.06.
22:30
  Kamikaze 1989 (mit engl. UT)
        
 

Kamikaze 89, der Kultfilm der achtziger Jahre, nach dem Roman "Mord im 31. Stock" von Per Wahlöö inszeniert von Wolf Gremm, produziert von Regina Ziegler mit Rainer Werner Fassbinder als Polizeileutnant Jansen und der Musik von Edgar W. Froese (Tangerine Dream) läuft aufgrund des großen Publikumserfolgs auf der Berlinale ab sofort in der digitalisierten Fassung mit englischen UT jeden Montag in der Spätvorstellung des filmkunst 66. Deutschland 1989. Das Land ist reich und kennt keine Probleme mehr. Die Medien, die allein einem Konzern gehören, berichten nur Positives. Alles scheint heilig zu sein, bis dem Konzern mit einer Bombe gedroht wird. Jansen fängt an zu ermitteln und hat vier Tage Zeit, um den Fall zu lösen. Durch Zufall entdeckt er ein geheimes Stockwerk im Konzern. Er ist fest davon überzeugt, dass der Bombenanschlag etwas mit diesem Stockwerk zu tun hat und geht aufs Ganze. Jansen trifft auf mehrere Täter und mysteriöse „unerwartete Tode“. Von da an wird er vom Jäger zum Gejagten, denn der Konzern ist mächtiger als das Gesetz. "Kamikaze '89 is the weirdest movie you can see..." (Adam Sternberg on www.vulture.com)

Fr, 02.06.17 22:30 Uhr
Fr, 09.06.17 22:30 Uhr
Fr, 16.06.17 22:30 Uhr
Fr, 23.06.17 22:30 Uhr
Fr, 30.06.17 22:30 Uhr


Kamikaze 1989 (mit engl. UT) Saal: Saal 66½ Regie: Wolf Gremm Genre: Thriller Dauer: 106 Min. Land: Deutschland Jahr: 1982 FSK: ab 12 Jahren Darsteller: Rainer Werner Fassbinder, Günther Kaufmann, Boy Gobert, Arnold Marquis, Richy Müller, Nicole Heesters,Brigitte Mira, Jörg Holm


 
     
    filmkunst 66
Bleibtreustr. 12 10623 Berlin
     http://filmkunst66.de
   
  3. Juni   Samstag
     
    Horrorfilm im Rollberg: Interior (OV) (Deutschlandpremiere
     
03.06.
22:30
 


USA (2015), 82 min.
When a mysterious letter is found hidden inside a family's new home, Sam, a struggling filmmaker, is hired to capture evidence of the supernatural events plaguing their young daughter. What starts out as a simple paranormal investigation leads to a long, terrifying night, forcing Sam to confront his disbelief as footage begins turning up on his equipment that he did not record. Isolated and alone with a dark force identified as Emily, Sam and his cameras are taken on a digital journey through the unknown and beyond.

 
     
  Rollberg
Rollbergstr. 70 12049 Berlin
     
    Stummfilm um Mitternacht - Buster Keaton
     
ab
03.06.
24:00
 

Buster Keaton (1895-1966) steht vom 4. März bis zum 1. Juli im Zentrum der neuen Staffel von „Stummfilm um Mitternacht“ im Babylon: Der berühmte Stummfilmkünstler und ehemalige Vaudeville-Akrobat wagte als „The Great Stoneface“ spektakuläre Stunts mit einer Unerschrockenheit und athletischen Körperbeherrschung. Dies verband er mit einer großen Sensibilität, Unschuld und Traurigkeit zu bewegenden Komödien.

03.06.2017 Buster Keaton's
The Haunted House (1921) 21 Min.
Hard Luck (1921) 22 Min.
The “High Sign” (1921) 20 Min.
The Goat (1921) 23 Min.


10.06.2017 Buster Keaton's
The Play House (1921) 23 Min.
The Boat (1921) 23 Min.
The Paleface (1922) 20 Min.
Cops (1922) 18 Min.


17.06.2017 Buster Keaton's
My Wife Relations (1922) 24 Min.
The Blacksmith (1922) 21 Min.
The Frozen North (1922) 17 Min.
The Electric House (1922) 23 Min.


24.06.2017 Buster Keaton's
Day Dreams (1922) 23 Min.
The Balloonatic (1922) 23 Min.
The Love Nest (1922) 20 Min.



 
    PROGRAMM: http://babylonberlin.de/stummfilme.htm
     
  Babylon
Rosa-Luxemburg-Str. 30, 10178 Berlin
     http://babylonberlin.de/
   
  4. Juni   Sonntag
     
04.06.
20:30
  Berlin – Filme der Stadt:  Wim Wenders: Der Himmel über Berlin (OmeU)
       
 
     

Der Himmel über Wim Wenders’ kriegsversehrtem, geteilten Berlin ist voller sanfter Engel in Trenchcoats, die den gequälten Gedanken der Sterblichen lauschen und versuchen, sie zu zu trösten. Einer von ihnen, Damiel, möchte sterblich werden, nachdem er sich in die schöne Trapezkünstlerin Marion verliebt. Peter Falk hilft beim Übergang, indem er die einfachen Freuden menschlicher Erfahrungen erklärt, wie die wunderbare Kombination von Kaffee und Zigaretten.

Der Film ist aus Sicht der Engel erzählt und in schwarz-weiß gedreht. Farben erblühen nur, wenn die Engel die Wirklichkeit der Menschheit wahrnehmen. Am Ende beschließt Damiel, daß er das menschliche Leben voll und ganz erleben muß und durchbricht die Grenze zur Wirklichkeit, um mit Marion zu leben und zu sterben.

Der Film ist aus Sicht der Engel erzählt und in schwarz-weiß gedreht. Farben erblühen nur, wenn die Engel die Wirklichkeit der Menschheit wahrnehmen. Am Ende beschließt Damiel, daß er das menschliche Leben voll und ganz erleben muß und durchbricht die Grenze zur Wirklichkeit, um mit Marion zu leben und zu sterben.



BRD/F 1987, 127min, Regie: Wim Wenders, Kamera: Henri Alekan, mit Bruno Ganz, Otto Sander, Curt Bois, Solveig Dommartin, Peter Falk
 
     
    Lichtblick Kino
Kastanienallee 77, 10435 Berlin
http://www.lichtblick-kino.org/
   
     
   
KW 23    5. Juni   Montag
     
    Whitney - „Can I be me - Preview
           
05.06.
22:00h
 


USA/GB 2017, 105, OmU
Dokumentarfilmlegende Nick Broomfield widmet sich der verstorbenen Popdiva Whitney Houston und verbindet das von Ko-Regisseur Rudi Dolezal jahrelang gefilmte Material an Konzerten und privaten Momenten mit neuen Interviews. Auch Whitneys lesbische Freundin bleibt nicht unerwähnt. Bewegende Doku über das tragische Leben der Ausnahmesängerin.
.

 
     
    International
Karl-Marx-Allee 33 10178 Berlin
      http://www.yorck.de/
   
  6. Juni   Dienstag
     
    Selbstkritik eines bürgerlichen Hundes - Premiere, Filmgespräche
     
06.06.
20:00
 


Ein bürgerlicher Windhund gesteht, wie er vom Filmemacher zum Vierbeiner wurde: Weil er gerade keine Förderung bekommt, sieht JULIAN sich gezwungen, einen Job als Erntehelfer anzunehmen. Als er der jungen Kanadierin CAMILLE weismacht, es handele sich dabei um die Recherche für einen kommunistischen Märchenfilm, in dem sie die Hauptrolle spielen soll, will sie ihn begleiten und Julian spinnt romantische Fantasien. So landen die beiden in der trügerischen Idylle einer ausbeuterischen Apfelplantage. Für Julian wird es zunehmend schwieriger, den kommunistischen Filmemacher zu performen, außerdem kommt ihm ein Vorzeigearbeiter mit amerikanischen Träumen in die Quere, ein stummer Mönch mit magischen Kräften und einem Sprung in der Schüssel tritt auf, die Plantagenbesitzerin wird versehentlich getötet und eine versuchte Revolution endet in Ratlosigkeit. Da kommen die Spatzen in den Bäumen mit einem unerhörten Plan...

Selbstkritik eines bürgerlichen Hundes
Regie: Julian Radlmaier Deutschland, 2017 99 Minuten, Bild: 1,37:1, Ton: 5.1, Sprache & Untertitel: Deutsch/ Englisch

 
     
    https://vimeo.com/Trailer
  Wolf Kino
Weserstraße 59, 12045 Berlin
    https://wolfberlin.org/
06.06.
+07.06.
  DAAD-Stipendiat João Pedro Rodrigues zu Gast im Arsenal
   
 

Der portugiesische Filmemacher João Pedro Rodrigues (*1966) ist zurzeit Gast des Berliner Künstlerprogramms des DAAD. Die Kühnheit seiner Filme weist ihn als Autorenfilmer aus. In Parallelwelten voller Fetische und angetrieben vom gewaltigen Begehren der Figuren erzählen sie in elliptischen Sprüngen von Verwandlungen, polymorpher Liebe und driftenden Identitäten. Trotz seiner stilisierten Künstlichkeit ist Rodrigues’ Werk in der Realität verankert.

Programm

Di 6.6., 19.30h, im Anschluss Diskussion mit João Pedro Rodrigues
MORRER COMO UM HOMEM   To Die Like a Man   João Pedro Rodrigues   P/F 2009   OmE 133’
Vorfilm: OÙ EN ÊTES-VOUS, JOÃO PEDRO RODRIGUES?   Where Do You Stand Now, João Pedro Rodrigues?   João Pedro Rodrigues   F 2016   OmE 21’
MORRER COMO UM HOMEM: Die transsexuelle Tonia hat Sorgen. Altersbedingt naht das Ende ihrer Karriere als Drag Queen. Ihr jugendlicher Liebhaber, ein Junkie, drängt zu einer operativen Geschlechtsumwandlung, die sie aus religiösen Gründen ablehnt. Von ihrem Sohn wird sie nicht akzeptiert. Und ihre Silikonbrüste bluten. Eine melodramatische Liebesgeschichte, die mit traumhaften Bildern und traurig-schönen Balladen in eine magische Welt am Rande der Wirklichkeit führt.

Mi 7.6., 19h, im Anschluss Diskussion mit João Pedro Rodrigues
O FANTASMA   João Pedro Rodrigues   P 2000   OmE 90’
Sérgio ist Müllsammler in Lissabon. Ruhelos streift er durch die Nacht, auf der Suche nach flüchtigem Sex mit Männern. Er mutiert dabei zu einem amorphen Wesen in schwarzem Latex, das sich auf allen vieren fortbewegt. Rodrigues’ wortkarger Debütfilm erzählt in fiebrigen Bildern von unersättlichem Begehren und einer Metamorphose in eine triebgesteuerte, animalische Existenz.

Mi 7.6., 21h, im Anschluss Diskussion mit João Pedro Rodrigues und João Rui Guerra da Mata
O ORNITÓLOGO   The Ornithologist   João Pedro Rodrigues   P/F 2016   OmU 118‘   Berlin-Premiere
Vorfilm: O QUE ARDE CURA   As the Flames Rose   João Rui Guerra da Mata   P 2012   OmE 26‘
Nachdem der Ornithologe Fernando bei seinen Erkundungen in der Wildnis die Orientierung und den Kontakt zur Außenwelt verloren hat, trifft er auf zwei chinesische Pilgerinnen, Männer in Waldgeister-Kostümen, einen taubstummen Hirten namens Jesus, amazonenhafte Reiterinnen – und wird dabei von Vögeln beobachtet. Je tiefer er sich im mythenreichen Dickicht verliert, desto mehr findet er zu sich. Ein sinnlicher Film nach der Legende des heiligen Antonius, in Cinemascope und mit brillantem Sounddesign.

João Pedro Rodrigues (*1966 in Lissabon) begann zunächst ein Studium der Biologie, mit dem Ziel, Ornithologe zu werden, entschied sich aber für die Lisbon Film School. 1998 drehte er den Dokumentarfilm ESTA É A MINHA CASA/VIAGEM À EXPO. Sein Spielfilmdebüt O FANTASMA (2000) wurde mehrfach ausgezeichnet, es folgten ODETE (2005), MORRER COMO UM HOMEM (2009) und A ÚLTIMA VEZ QUE VI MACAU (2012).

THE ORNITHOLOGIST hat seine Avant-Premiere am 7. Juni im Arsenal. Am 13. Juli startet der Film bundesweit im Verleih der Edition Salzgeber.

 
     
  Kino Arsenal – im Filmhaus am Potsdamer Platz
Potsdamer Str. 2, 10785 Berlin
Tel.: + 49 (0) 30 26599 - 100 ticket@arsenal-berlin.de
      http://www.arsenal-berlin.de/
 
    Saisoneröffnung im ARTE-Sommerkino Kulturforum/Potsdamer Platz
     
06.06.
ab 21:00
 


Der Auftakt findet am 6. Juni ab 21 Uhr mit Live-Musik der Berliner Band IL CIVETTO und dem fantastische Eröffnungsfilm THE PARTY (GB 2017, 71 min, Kinostart: 27. Juli 2017) statt. Kaum länger als eine Stunde dauert die Party von Regisseurin Sally Potter, doch das reicht allemal, um mit ironischer Schärfe durch die moralische Bigotterie einer Londoner Mittelschichtsgesellschaft zu sensen. Schwarz-Weiß-Bilder, die eine brillante Besetzung um Timothy Spall, Kristin Scott Thomas und Bruno Ganz zum Leuchten bringt. Der Publikums- und Kritikerliebling auf der diesjährigen Berlinale. Für das leibliche Wohl ist mit kühlen Getränken und französischen Galettes gesorgt.

Gemeinsam mit den Staatlichen Museen zu Berlin und dem deutsch-französischen Kultursender ARTE veranstaltet die Yorck Kinogruppe eines der schönsten Freiluftkinos der Stadt. Vor der nächtlichen Kulisse des Potsdamer Platzes können es sich bis zu 1000 Gäste in Liegestühlen vor der Leinwand bequem machen und sich auf große Erfolge wie TONI ERDMANN, MOONLIGHT, LA LA LAND, WILDE MAUS, PATERSON und MANCHESTER BY THE SEA freuen. Auch einige Vorpremieren sind im Programm, so z.B. Sönke Wortmanns SOMMERFEST, MAGICAL MYSTERY nach dem Roman von Sven Regener oder Sebastián Lelios Berlinale-Beitrag UNA MUJER FANTÁSTICA. Während im Kulturforum die Ausstellung „Alchemie – Die große Kunst“ zu sehen ist, begleitet das Sommerkino in Kooperation mit den Staatlichen Museen zu Berlin diese mit einer Filmreihe zum Thema. Zu sehen sind in diesem Rahmen Tim Burtons DIE INSEL DER BESONDEREN KINDER, FRANKENSTEIN (1931), DR. STRANGE und GHOST IN THE SHELL. Auch in diesem Jahr wird das Open Air-Vergnügen vom deutsch-französischen Kultursender ARTE präsentiert, der wieder einige seiner aktuellen Kino-Koproduktionen (DIE ANDERE SEITE DER HOFFNUNG, PAULA, TONI ERDMANN) und ein allabendliches Kurz- und Vorfilmprogramm beisteuert..

Eintritt: So-Mi 7,50 Euro/ermäßigt 6,50 Euro, Do-Sa 8,50 Euro/ermäßigt 7,50 Euro

 
    http://www.yorck.de/
     
  Sommerkino Kulturforum/Potsdamer Platz
Matthäikirchplatz 4/6 10785 Berlin-Tiergarten
     
    Ein Kuss von Béatrice - Preview
     
06.06.
20:00
 


Claire (Catherine Frot) ist eine Hebamme mit Leib und Seele. Mit den Jahren jedoch sieht sie sich immer mehr mit den modernen, unpersönlichen Methoden der Krankenhäuser konfrontiert, die mehr auf Effizienz als auf Catherines Einfühlsamkeit Wert legen. Sie beginnt, sich und ihre Fähigkeiten infrage zu stellen. Da erhält sie eines Tages einen Anruf von Beatrice (Catherine Deneuve), der frivolen und extravaganten früheren Geliebten von Catherines verstorbenem Vater. Beatrice hat wichtige Neuigkeiten und möchte, nachdem sie vor 30 Jahren spurlos verschwand, Catherine nun dringend wiedersehen. Mit der pflichtbewussten und zurückhaltenden Catherine und der lebenslustigen Beatrice prallen Welten auf einander. Mit ihrem unerwarteten Wiedersehen werden nicht nur alte Erinnerungen wach und Geheimnisse gelüftet, es wird auch nichts mehr so sein wie es war…

Land/Jahr: F 2016 Drama Regie: Martin Provost (Violette/2013) Darsteller: Catherine Deneuve, Catherine Frot, Olivier Gourmet, Mylène Demongeot und Quentin Dolmaire Drehbuch: Martin Provost 117 Min. FSK Internationale Filmfestspiele Berlin - Wettbwerb außer Konkurrenz

 
     
    https://www.youtube.com/ Trailer D
  Cinema Paris
Kurfürstendamm 211 10719 Berlin
     
   
  7. Juni   Mittwoch
     
    Andres Veiel: Beuys
           Film und Gespräch
07.06.
19:00
 

Der Mann mit dem Hut, dem Filz und der Fettecke. Beuys, der Visionär: „Geld darf keine Ware sein.“ Beuys, der deklariert „Jeder Mensch ist ein Künstler“, erklärt dem toten Hasen die Kunst. Andres Veiel bekennt: „Beuys war mein Held.“ Aus der komplex montierten Collage bisher unerschlossenen Bild- und Tonmaterials entsteht ein einzigartiges Zeitdokument. Beuys ist kein klassisches Porträt, sondern eine Betrachtung des Menschen, seiner Kunst und seiner Ideenräume. Es diskutieren Andres Veiel , der Kurator Eugen Blume und der Wirtschaftswissenschaftler Rudolf Hickel, Moderation: Stefan Reinecke (taz).

Filmvorführung von Beuys von Andres Veiel , D 2017, 107 Min. Gespräch mit Andres Veiel, Eugen Blume und Rudolf Hickel Moderation: Stefan Reinecke In deutscher Sprache 6/4 €

Kartenreservierung Tel.: (030) 200 57-1000  E-Mail: ticket@adk.de

 
     
  Akademie der Künste
Hanseatenweg
      http://www.adk.de/
07.06.
20:00
  tip Preview: DIL LEYLA von Aslı Özarslan
         
 

Am 7.6. um 20 Uhr präsentiert der tip die Preview des Dokumentarfilms DIL LEYLA von Aslı Özarslan. Der beeindruckende Dokumentarfilm DIL LEYLA von Regisseurin Aslı Özarslan wurde auf dem marokkanischen Dokumentarfilm Festival FIDADOC Festival in Agadir mit dem „Prix des droits Humains“, dem Menschenrechtspreis, ausgezeichnet. DIL LEYLA begleitet die junge Deutsch-Kurdin Leyla Imret auf ihrem Weg zur ersten Bürgermeisterin der Türkei.




 
     
  hackesche höfe kino
Rosenthaler Straße 40 10178 Berlin
      http://www.hoefekino.de  
07.06.
20:30
 

Nordlichter - Neues skandinavisches Kino: Äkkilähtö

      
 
     

Drei Generationen von Frauen müssen sich gemeinsam gegen kriminelle, hinterhältige und verlogene Männer durchsetzen. Auch dem langen Weg von Helsinki ins immer ländlicher werdende Finnland im Norden muss die eitle und energische Immobilienmaklerin Katri feststellen, dass Geld allein auch nicht glücklich macht und Großstädter nicht automatisch tolle Menschen sind. FIN 2016, R: Tiina Lymi, D: Lotta Kaihua, Jussi Vatanen, Antti Holma u.a. 98 Min. Sprachfassung: Finnisch OmU  6 Euro


 
     
 

City Kino Wedding im Centre Français de Berlin
Müllerstraße 74 13349 Berlin Anbindung: U-6, U-Rehberge

     http://www.citykinowedding.de/
    1. Deutsch-Französisches Kurzfilm-Festival Action KINO!
     
07.06.
bis
09.06.
 


Anlässlich des 30-jährigen Jubiläums der Städtepartnerschaft Berlin-Paris organisiert das Info-Café Berlin-Paris des Deutsch Französischen Jugendwerks (DFJW) vom 7. bis zum 9. Juni 2017 die erste Ausgabe des Kurzfilm-Festivals Action KINO!, um das Schaffen junger Berliner und Pariser Filmschaffender auszuzeichnen. 20 Filme, die erst kürzlich in Berlin und Paris gedreht wurden, werden gezeigt; die Zuschauer haben anschließend die Möglichkeit, zwei Gewinner zu krönen.
Die jungen Regisseurinnen und Regisseure werden vor Ort sein, um sich mit dem Publikum auszutauschen und ihre Kollegen aus dem Partnerland kennenzulernen. Spielfilme, Dokumentationen, Musikvideos, Studienprojekte und experimentelle Werke – bei dieser bunten Mischung ist für jeden etwas dabei. Die Kurzfilme reflektieren die zahlreichen Sorgen der Jugend: sexuelle Identität, die Flüchtlingskrise, der Beginn eines digitalen Zeitalters, Bildung, das Zusammenleben ... diese und weitere Themen lassen das Zeitgeschehen der letzten Jahre anklingen.

Einer der Höhepunkte dieser ersten Ausgabe ist die Podiumsdiskussion über die junge Filmproduktion am 7. Juni zur Eröffnung des Festivals. Auf dem Podium: Frédéric Jaeger, Chefredakteur der Seite „critic.de“ und Vorstand des Verbandes der Deutschen Filmkritik e.V., Aline Bonvin, Video-Editorin und Vorstandsmitglied der größten selbstverwalteten Filmschule Europas filmArche e.V., Quentin Stallivieri, Assistent bei dem Filmverleih „Neue Visionen“, und Elise Meynier, verantwortlich für die Städtepartnerschaft zwischen Berlin und Paris im Centre Français de Berlin.

 
     
    https://infocafe.dfjw.org/de/programm-action-kino/
  Info-Café Berlin-Paris
im Deutsch-Französischen Jugendwerk
Molkenmarkt 1 10179 Berlin-Mitte
     
   
  8. Juni   Donnerstag
     

08.06.
+09-06.

    BERLIN FASHION FILM FESTIVAL
          
 

Every year Berlin fashion Film Festival celebrates the best work in Fashion Film, Music Video and content for Beauty, Cosmetic and Lifestyle brands. The Berlin fashion Film Festival brings together top creatives and thought leaders to present and award the best film productions on fashion, beauty and lifestyle. Encouraging to learn from one another, Berlin fashion Film Festival is international screenings, talks, presentations, panel discussions and Q&A sessions. Have a look on our program and start planing your future steps. The Berlin Fashion Film Festival is coming closer.


 
     
   
08.06.
18:30
 

  In meinen Augen mit Diskussion in Anwesenheit des Teams

      
 

Bilder von anstürmenden Invasoren und identitätslosen Massen prägen die Berichterstattung über Geflüchtete. IN MEINEN AUGEN zeigt die andere Seite: Fünf geflüchtete Menschen lassen die Bilder auf sich wirken und kommentieren sie, während sie Pressefotos und kurze Fernsehausschnitt sehen. Die Reaktionen entfachen eine Auseinandersetzung über Identität, Menschlichkeit und Würde. Es entsteht Raum für eigene Geschichten, Kritik an der vorurteilsbelasteten Berichterstattung und die Frage, wie sie eigentlich gerne gesehen werden würden. Die Augen stets auf die Kamera gerichtet, zwingen sie den Zuschauer regelrecht ihnen in die Augen zu schauen und einfach zuzuhören. IN MEINEN AUGEN bietet eine andere Perspektive - nicht nur auf die Mediendebatte, sondern auf unsere Eigenschaft, andere zu bewerten, ohne sie wirklich zu kennen.


 
     
    Moviemento Kino
Kottbusser Damm 22
Kinokasse: 692 47 85
      http://www.moviemento.de/
   
  9. Juni   Freitag
     
09.06.
bis
11.06.
 

  Final Girls Berlin Film Festival

      
 

We are looking for horror films (as well as films with horror elements or films that pay homage to horror), of all lengths. We are also extra excited if female filmmakers wish to visit the festival in order to give talks or workshops on a particular aspect of horror cinema. We are committed to creating space for female voices and visions, whether monstrous, heroic, or some messy combination of the two, in the horror genre. We are lashing out against representations of women as objects, beautified victims, and male projections/fantasies, and are celebrating women as creators, subjects, and storytellers in horror.


 
     
    https://filmfreeway.com/festival/FinalGirlsBerlinFilmFestival
    Moviemento Kino
Kottbusser Damm 22
Kinokasse: 692 47 85
      http://www.moviemento.de/
09.06.
21:00
  Veloce come il vento – Giulias großes Rennen - Premiere, Filmgespräche
         in Anwesenheit von Darstellerin Roberta Mattei
 

Die Leidenschaft für schnelle Motoren liegt Giulia De Martino im Blut, denn sie stammt aus einer Familie, die seit Generationen Champions bei Autorennen hervorbringt. Auch sie ist Rennfahrerin, sogar ein ganz außergewöhnliches Talent. Bereits als Siebzehnjährige nimmt sie unter der Führung ihres Vaters Mario an der GT-Meisterschaft teil. Als ihr Vater jedoch unerwartet stirbt, ändert sich alles für sie. Plötzlich ist sie hochverschuldet und allein verantwortlich für sich und ihren kleinen Bruder. Die einzige Rettung für Giulia ist es, die GT Meisterschaft zu gewinnen. Die Situation verkompliziert sich, als ihr 40jähriger Bruder Loris unerwartet zu Hause auftaucht. Einst war er ein erfolgreicher Rennfahrer, inzwischen ist sein Leben von Drogen bestimmt. Da er sich mit Rennstrecken und Motoren jedoch auskennt wie kein zweiter, gehen sie einen ungleichen Deal ein und setzen alles auf Spiel, um die Meisterschaft zu gewinnen.

Veloce come il vento – Giulias großes Rennen
Regie: Matteo Rovere Italien 2016, 119 Minuten, OmU, FSK 12 mit: Stefano Accorsi, Matilda de Angelis, Roberta Mattei, Paolo Graziosi u.a

Samstag, 10.06. – 20:00 Uhr – BERLIN, KLICK Kino,
in Anwesenheit von Darstellerin Roberta Mattei


 
    https://www.youtube.com/Trailer
  hackesche höfe kino
Rosenthaler Straße 40 10178 Berlin
      http://www.hoefekino.de  



  WERBUNG



   
  10. Juni   Samstag
     
10.06.
19:00
  Kosmonautensehnsucht - in Anwesenheit der Regisseurin Catharina Göldner
       
 
     

Im Film sitzt die Theaterinspizienten Miriam, die es gewohnt ist, dass alle während der Theatervorstellung auf ihre Zeichen hören, während der Sommerferien zu Hause. Sie wartet, dass die Kosmonautin, in die sie verliebt ist, zurück auf die Erde kommt, damit sie gemeinsam den Sommer verbringen. Immer wieder ruft sie die Kosmonautin zum Auftritt auf die Spielfläche, doch diese erschient nicht. Um die Zeit zu überbrücken, besucht Miriam ihre Freundin Annegret bei deren Arbeit im Bürgeramt oder fährt zu ihrer Oma in den Garten. Schließlich jedoch hat sie die Nase voll davon, dass niemand auf ihre Ansagen reagiert und sucht einen Astrologen auf. Dieser liest in den Sternen und versichert ihr, dass die Kosmonautin nicht die Richtige für sie ist, sondern ein Mensch, der am 19. Januar 1985 geboren ist, perfekt zu ihr passen würde. Annegret besorgt daraufhin im Bürgeramt die drei Namen von denjenigen, auf die das Geburtsdatum passt. Schon bald macht Miriam sich auf den Weg, um die geplante Sommerliebesgeschichte Wirklichkeit werden zu lassen.

Kosmonautensehnsucht D 2016, 61 min, Regie: Catharina Göldner, Kamera: Giuseppe Vaccaro, mit Katharina Behrens, Ina Tempel, Alexander Höchst, Ruth Bickelhaupt, Moritz Vierboom, Anke Retzlaff, Nadja Stübiger, Jan Jaroszek, Annekatrin Grimm, Johannes Benecke

ab dem 8. Juni läuft Catharina Göldners Film Kosmonautensehnsucht im Lichtblick-Kino.

 
     
    Lichtblick Kino
Kastanienallee 77, 10435 Berlin
http://www.lichtblick-kino.org/
   
     
    Auftakt der Stadtlichter-Saison im Berlin-Lichtenberger Heikonaut
     
10.06.
ab 15:00
 


Zum Auftakt der 2017er Aktivitäten kehrt das junge Berliner Kultur- und Filmfestival Stadtlichter am 10. Juni 2017 nach Lichtenberg zum Sommerfest der Heikonauten zurück. Der von hohen Plattenbauten umgebene grüne Garten des Kollektivs bietet die perfekte Kulisse für die 2017er Kurzfilmselektion von Stadtlichter. Im Berliner Hochsommer präsentiert Stadtlichter eine winterliche Kurzfilmrolle, deren Kurzfilme die Partnerstädte Berlin-Lichtenbergs zum verbindenden Thema haben. "Unsere Kulturevents sind Orte der Begegnung und des interkulturellen Austauschs", erinnert Projektleiterin Berit Petzsch an das ideelle Ziel des Kulturfestivals Stadtlichter. "Durch Städtepartnerschaften entstehen Begegnungen, durch Begegnungen ein Verständnis für den anderen. Durch unsere Filme wird das Fremde erfahrbar." Der Lichtenberger Heikonaut ist der perfekte Schauplatz für die erste Veranstaltung von Stadtlichter im Jahr 2017. In der ehemaligen Plattenbaukita in der Sewanstraße wirken seit zwölf Jahren Designer, Fotografen und Künstler miteinander. Der Coworking Space setzt kreative Energie frei, woraus immer wieder gemeinsame Projekte der Beteiligten entstehen. Stadtlichter belebt den cineastisch brachliegenden Bezirk Lichtenberg mit seinem Wanderkino und findet Stadträume, die wie für das Kino gemacht sind - spätestens auf den zweitens Blick.

Stadtlichter-Auftakt am 10. Juni 2017 zu Gast beim Sommerfest im Heikonaut (15-22 Uhr) Filmprogramm 20-21.30 Uhr

 
     
    http://www.stadtlichter.berlin/
    http://www.facebook.com/FilmnachtBerlin
  Heikonaut
Treskowallee 112 10318 Berlin
     
   
  11. Juni   Sonntag
     
11.06.
17:30
  Die vergessene Armee - in Anwesenheit der Regisseurin Signe Astrup
       
 
     
Als am 9. November 1989 die Berliner Mauer fiel, wurde auch die Nationale Volksarmee (NVA) der DDR mit einen Schlag überflüssig. Sie hatte als Machtinstrument der Sozialistischen Einheitspartei (SED) ausgedient. Im Zuge der offiziellen Auflösung der NVA ein knappes Jahr später wurden nur knapp 11.000 Soldaten längerfristig in die Bundeswehr übernommen; hunderttausende ehemalige DDR-Streitkräfte standen hingegen plötzlich auf der Straße. Seit über 25 Jahren sind sie nun Bürger der Bundesrepublik. Doch sind sie auch alle Teil unserer Gesellschaft geworden? Und wie gehen sie mit der eigenen Vergangenheit um?

Die Filmemacherin Signe Astrup hat sich mit ehemaligen Angehörigen der »vergessenen Armee« getroffen. Einige von ihnen haben sich bis heute nicht mit dem Ende der DDR abgefunden und sehen sich noch immer dem sozialistischen Fahneneid verpflichtet. Andere fühlen sich von ihrer früheren Staatsführung verraten: An einem Tag haben die Politiker noch erklärt, die DDR sei das Großartigste auf der ganzen Welt, am nächsten Tag war alles vergessen. In Traditionsverbänden und Kameradschaften versuchen vor allem die einstigen Berufssoldaten, das Andenken an den untergegangen Staat zu wahren: Bei Treffen salutieren sie stramm in den alten Uniformen, proben den militärischen Ernstfall oder setzen sich für die Erneuerung von Gedenktafeln sozialistischer Volkshelden ein.
Doch der feste Glauben, dass die DDR der beste Staat der Welt war, hat bei manchen auch Kratzer bekommen. Der Blick in die eigene Stasi-Akte kann auch den überzeugtesten »Veteranen« zweifeln lassen. Der Film erzählt von ehemals stolzen Soldaten, die heute als Müllmänner arbeiten oder seit Jahren ohne Beschäftigung sind, von lebenslangen Enttäuschungen, vergilbten Idealen und verdrängter Schuld.

 

Die vergessene Armee D 2016, 88 min, Regie: Signe Astrup
http://www.dievergessenearmee.de/
 
     
    Lichtblick Kino
Kastanienallee 77, 10435 Berlin
http://www.lichtblick-kino.org/
   
     
11.06.
20:30
  Wulf Sörgel: Weg von der Straße - In Anwesenheit des Regisseurs
       
 
     

Das Thommy-Weißbecker-Haus in der Wilhelmstr. 9, eines der ersten besetzten Häuser in Berlin (seit 1973), wird in diesem Film in seiner bewegten Geschichte dargestellt. Thommy Weißbecker, schon in den 60ern bekannt in der Berliner Blues- und Provoszene, später RAF-Akteur, wurde 1973 von der Polizei erschossen. Schon die Namensgebung des Hauses lässt vermuten, dass die Staatsgewalt sich provoziert gefühlt haben könnte. Der Film zeigt in Interviews mit Erstbesetzern (u.a. Ralf Reinders, Bewegung 2. Juni), NachbarInnen, SozialarbeiterInnen, BewohnerInnen und AktivistInnen, was im Haus und drumherum geschah. Regisseur Wulf Sörgel wurde 1972 in Halle (Saale) geboren und wuchs in Halle, Bad Schmiedeberg und Ost-Berlin auf. Er studierte Publizistik, Politologie und Psychologie in Berlin. Ab 1989 war er an verschiedenen Initiativen wie 'Haus der Jugend Köpenick', 'Der Wurm', 'Freies Büro', 'Stattkino Berlin' und diversen politisch-kulturellen Veranstaltungen und publizistischen Erzeugnissen beteiligt. 1997 war er Mitbegründer des Neue Visionen Filmverleihs. Seit 1994 ist er Mitbetreiber verschiedener Berliner Kinos, darunter das Lichtblick, das Nickelodeon, seit 2007 das Moviemento und seit 2013 das Central.

Wulf Sörgel: Weg von der Straße D 1997, 47 min, Regie: Wulf Sörgel und Klaus Bischoff, Produktion: Stattkino Berlin e.V.
 
     
    Lichtblick Kino
Kastanienallee 77, 10435 Berlin
http://www.lichtblick-kino.org/
   
     
   

Mann im Spagat - Pace, Cowboy , Pace - Kinotour mit Gästen und Feier

     
11.06.
21:45
 


Cowboy ist ein Visionär. Er will die Welt retten mit seiner Bewegung: Die Freischwinger. Deswegen beantragt er eine Förderung bei der Zentrale für Weltatem für seine Projektidee. Die Freischwinger-Maschine, die aus Wasserkristallen Herzchen-Formen schafft und somit einen liebevollen Umgang. Als die Zentrale eine Repräsentantin schickt und Ergebnisse verlangt, da veranstalte Cowboy eine karikative Fahrrad-Rally mit Berlin-gestörten Teilnehmern.

Stadtlichter-Auftakt am 10. Juni 2017 zu Gast beim Sommerfest im Heikonaut (15-22 Uhr) Filmprogramm 20-21.30 Uhr

 
     
     
  Freiluftkino Cassiopeia
Revaler Str. 99, 10245 Berlin
    http://www.freiluftkino-insel.de/html/
   
KW 24    12. Juni   Montag
     
    Cruising
           
12.06.
22:00h
 


USA 1980, 102 min, OV
Als William Friedkins Thriller 1980 ins Kino kam, protestierte die Homobewegung lautstark. Ein Serienkiller schlachtet in New Yorks Lederszene Schwule ab und Al Pacino verfällt als Hetero-Undercoverbulle bald der männlich-herben SM-Erotik. Als krudes Zeitdokument absolut sehenswert..
.

 
     
     
    International
Karl-Marx-Allee 33 10178 Berlin
      http://www.yorck.de/
   
  13. Juni   Dienstag
     
13.06.
18:00
 

Im inneren Kreis (Mit Gast)

         
 

„Wir haben es hier mit offenen Kreisen zu tun, keine abgeschottenten Kreise mit klaren Strukturen und Hierarchien. Die linke Szene lebt ja von offenen Zirkeln und Beteiligung … Das erleichtert den Einsatz. Wenn sich die rechte Szene quasi im Hinterzimmer einer Gastwirtschaft trifft und dann wird die Tür zugemacht – da fällt es weniger einfach.“ J. Reinicke, Bund dt. Kriminalbeamter Iris P., Maria B. und Astrid O. sind Polizistinnen, die als verdeckte Ermittlerinnen (VE genannt, das sind keine V-Männer oder Frauen) im Umfeld der Roten Flora in Hamburg viele Jahre unentdeckt agieren. Eine rechtlich hochheikle Geschichte, auch weil Iris P., abgesegnet durch ihre Vorgesetzten, enge Freundschaften pflegte und intime Beziehungen mit Menschen einging, die sie zugleich ausspionierte. Als "Iris Schneider" aus Hannover forschte sie die linke Szene durch, neben der Roten Flora u.a. beim Kollektivsender FSK.

Ein Film von Hannes Obens & Claudia Morar. Am 13.6. mit anschließendem Gespräch mit Hannes Obens und Claudia Morar.

 
     
  fsk-kino am Oranienplatz
Segitzdamm 2
     http://fsk-kino.peripherfilm.de/
13.06.
bis
18.06.
 

Rencontres Internationales Paris/Berlin

         Neuer Film und zeitgenössische Kunst
 


Zeitgenössische Bildkultur bewegt sich an der Schnittstelle von ästhetischen, sozialen und politischen Fragestellungen. Dabei schwindet zunehmend die Trennschärfe zwischen dokumentarischen und fiktionalen Ansätzen. Rencontres Internationales Paris/Berlin erforscht zeitgenössische Praktiken bewegter Bilder. Das Filmfestival präsentiert vom 13. bis 18. Juni im Haus der Kulturen der Welt mehr als 120 internationale Neuproduktionen renommierter Künstler_innen und Filmemacher_innen, sowie junger Talente, zum Großteil in deutscher Erstaufführung. Podiumsdiskussionen und Gespräche widmen sich kritischen und zukunftsorientierten Betrachtungen gegenwärtiger Praktiken in Film und Kunst. Zu den Deutschlandpremieren zählen u. a. die Produktion Inverso Mundus von AES+F und die neueste Arbeit der Filmemacherin Filipa César Transmisson from the Liberated Zones. Außerdem wird es ein Carte Blanche Programm zu Arbeiten Antoni Muntadas‘ geben mit der Weltpremiere seiner Videoarbeit In Girum Revisited.

Mit Beiträgen von u. a. Filipa César, Jasmina Cibic, Sebastian Diaz Morales, Peter Downsbrough, Johan Grimonprez, Mike Hoolboom, Daniel Kötter, Romain Kronenberg, Salome Lamas, M+M, Ra di Martino, Miranda Pennell, Larissa Sansour, Maya Schweizer, Liina Siib, Bogdan Smith, Corin Sworn und Tony Romano, Lina Selander, Ubermorgen und Clemens von Wedemeyer.

Einige Höhepunkte des Programms: Di 13.6., 19h Eröffnungsscreening 20.30h AES+F: Inverso Mundus, Deutschlandpremiere, die Künstler_innen sind anwesend 22h Thomas Köner: Expanding illuminance, Konzertperformance, Deutschlandpremiere Mi 14.6., 17h Lena Bui: Nang Bang Phang, Deutschlandpremiere Do 15.6., 17h Corin Sworn und Tony Romano: The Coat, Deutschlandpremiere, Corin Sworn ist anwesend Fr 16.6., 21h Peter Downsbrough: THE [ AS, Deutschlandpremiere Sa 17.6., 16h Filipa César: Transmisson from the Liberated Zones, Deutschlandpremiere Sa 17.6., 18h Antoni Muntadas: Carte Blanche, Internationale Premiere In Girum Revisited So 18.6., 17h Ben Rivers: There is a Happy Land Further Away, Deutschlandpremiere

 
    PROGRAMM: http://www.art-action.org/
    THaus der Kulturen der Welt
John-Foster-Dulles-Allee 10 10557 Berlin
     
     http://hkw.de/
     
   
  14. Juni   Mittwoch
     
14.06.
21:00
 

Nordlichter - Neues skandinavisches Kino: Grand Hotel

      
 
     

Im Grand Hotel treffen sich der eitle und hochnäsige Schriftsteller Axel und der 10jährige Noah – der eine hat ein Alkoholproblem, der andere ein lästiges Tourette-Syndrom. Es eint sie die Tatsache, dass „die Anderen“ da draußen sie scheinbar nicht mögen und umso interessanter ist der Prozess der Annäherung dieses sehr ungleichen Paares. NO 2016, R: Arild Fröhlich, D: Atle Antonsen, Håkon Bøhmer u.a.   95 Min.  6 Euro


 
     
 

City Kino Wedding im Centre Français de Berlin
Müllerstraße 74 13349 Berlin Anbindung: U-6, U-Rehberge

     http://www.citykinowedding.de/

14.06.
16.06.
25.06.

  short attack Juni: Bike Shorts on Tour 2017
   
 

Dem Erfinder des Fahrrads auf der Spur: Die Animation „The Worlds First Bicycle“ folgt einem schottischen Bastler der Laufmaschine, „Moop Mama – Die Erfindung des Rades“ katapultiert das Kulturgut Fahrrad auf den Highway einer partybegabten Gang und Erwachsene, die nicht Rad fahren können, finden bei „Mama Agatha“ Rat. Profiradler mit Dopingerfahrung werden sich bei „Velodrool“ wiederfinden, bei „Cycles“ steht die Beziehung auf der Probe, „Mianzi Rei“ folgt einer Berliner Rennfahrerin, „Yes I rode here“ schwärmt vom Radeln durchs winterliche New York, wohingegen „GrannyMan“ über Autoabgase klagt. „If you want your mother back“ bewegt einen Jungen, sich in Sachen Fahrrad mit dem Dorfpfarrer anzulegen, und in „The Elephant“ träumt ein Elefant – wovon wohl – von einem Fahrrad! Mehr über das Projekt auf 200.interfilm.de


 
  Acud Kino - Berlin
Citystay Hostel - Berlin
Filmrauschpalast - Berlin
     
     http://www.shortsattack.com/
   
  15. Juni   Donnerstag
     
    Happy Birthday Eiszeit Kino!
           
15.06.
bis
22.06.
 

Im Juni 2016 eröffnete das neue Eiszeit Kino in Kreuzberg. Vom 15. – 22.6. feiert das Kino seinen einjährigen Geburtstag mit Sonderprogramm. Jeden Abend und am Wochenende auch am Nachmittag lädt das Eiszeit zu Previews aktueller Starts, Kurzfilmspecials und Dokfilmveranstaltungen und vor allem zum Gespräch ein. Zu allen Vorführungen werden Gäste erwartet, und nach dem Motto „die besten Gespräche finden immer in der Küche statt“ gibt es dazu immer das passende Essen im Kinofoyer mit der offenen Küche – oder den passenden Cocktail in der angrenzenden Kinobar.

Highlights werden sein eine Preview von Sally Potters THE PARTY, der im diesjährigen Wettbewerb der Berlinale zu sehen war. Im Anschluss an die Vorführung lädt das Kino zur Dinnergeburtstagsparty mit DJ. Nach der Vorführung des Dokumentarfilms DRIES über den Modedesigner Dries Van Noten debattieren Brancheninsider über den Modemarkt. Filmemacher Jochen Hick stellt seinen wunderbar warmherzigen Berlinfilm MEIN WUNDERBARES WEST-BERLIN persönlich vor und bekocht im Anschluss die Gäste. Zur Preview von DER WEIN UND DER WIND von Cedric Klapisch (L’AUBERGE ESPAGNOLE) wird eine Weinverkostung mit Weinen der Bourgogne geboten…   Geboten wird also Genuss für alle Sinne. 


 
     
    Eiszeit
Zeughofstr. 20
10997 Berlin
      http://www.eiszeitkino.de/
15.06.
bis
21.06.
 

7. KURDISCHE FILM FESTIVAL

       
 

Von 15. bis zum 21. Juni veranstaltet Mitosfilm in Kooperation mit Sprachenatelier Berlin die 7. Ausgabe des KURDISCHEN FILMFESTIVALS in Berlin. Das Festival findet im Kino Babylon statt. Während der sieben Festivaltage wird dem Berliner Publikum ein umfangreiches Filmprogramm präsentiert, das die Vielfältigkeit der kurdischen Gesellschaft unter der Berücksichtigung wichtiger kultureller, politischer, sowie künstlerischer Aspekte widerspiegelt. 35 Spiel-, Dokumentar- und Kurzfilmen werden gezeigt. Filmemacher*innen aus allen vier kurdisch besiedelten Regionen- Irak, Iran, Syrien und Türkei- sowie kurdische Filmemacher*innen, die in der europäischen Diaspora leben, werden zu Gast sein. Darüber hinaus finden mehrere Podiumsdiskussionen statt, die noch intensiveren Austausch zwischen den Festivalbesuchern und den kurdischen Filmemacher*innen bieten.

Das KURDISCHE FILMFESTIVAL IN BERLIN gilt seit 2002 als wichtigster Treffpunkt für kurdische Filmemacher*innen und ist bislang das erste und größte Festival seiner Art in der deutschen Hauptstadt. In seiner Einzigartigkeit zieht es von Mal zu Mal mehr Besucherinnen und Besucher an und ist inzwischen nicht nur für kurdische Zuschauerinnen und Zuschauer, sondern auch für das Berliner Arthouse-Publikum zu einem kulturellen Höhepunkt geworden. Durch den Krieg in Syrien, Irak und dem Ausnahmezustand in den kurdischen Gebieten der Türkei wächst die Zahl kurdischer Schutzsuchender in Berlin. Dieser Umstand macht die siebte Edition des Festivals besonders wichtig. 


 
    https://vimeo.com/FESTIVALTRAILER
     
    Babylon
Rosa-Luxemburg-Str. 30, 10178 Berlin
     http://babylonberlin.de/
    Gestrandet - Sondervorstellung mit Filmteam
     
15.06.
20:00
 


Die aus Syrien geflüchtete Samira ist ungeduldig. Sie möchte das Flüchtlingsheim und vielleicht auch München verlassen, um wieder ihr eigenes Leben aufzunehmen und in Deutschland Fuß zu fassen. Für die junge Polizistin Katharina hingegen läuft das Leben vielversprechend. Sie ist voller Tatendrang und bereit, für Schutz und Gerechtigkeit einzustehen. Als sich vor Samiras Unterkunft Demonstranten zusammenrotten und eine Gruppe Flüchtlinge angreifen, kreuzen sich Samiras und Katharinas Wege. Der Regisseur Kai Sitter beschäftigt sich in seinem neuen Film mit einer sehr aktuellen Thematik: Das "Neu-Ankommen" in Deutschland – wie sich geflüchtete Menschen hier bei uns fühlen, wie sie aufgenommen werden und wie sie damit umgehen.

Zur Vorführung im Kant Kino werden der Regisseur Kai Sitter, der Produzent Cagdas Yüksel und einige der DarstellerInnen anwesend sein.

 
     
     
  Kant Kino
Kantstr. 54 10627 Berlin
     
   
  16. Juni   Freitag
     
16.06.
bis
05.07.
  Werkschau Gaby Weber
       
 
     
Gaby Weber arbeitet seit fast vierzig Jahren als Journalistin, seit 30 Jahren als Auslandskorrespondentin für deutschsprachige Medien aus Uruguay und Argentinien. Sie lebt aber auch mehrere Monate des Jahres in Berlin-Wedding. Sie ist Autorin mehrerer Dokumentarfilme. Für ihre Recherche über die verschwundenen Betriebsräte von Mercedes-Benz Argentina ist sie von der Stadt Buenos Aires ausgezeichnet worden. Im Lichtblick-Kino ist nun eine kleine Werkschau mit 4 ihrer Filme zu sehen, darunter ihr neuster Film Tödliche Agri-Kultur – Wie Monsanto die Welt vergiftet zu den verheerenden Machenschaften Monsantos in Argentinien. Die Regisseurin ist bei allen Vorführungen anwesend.
 
     
    Lichtblick Kino
Kastanienallee 77, 10435 Berlin
http://www.lichtblick-kino.org/
   
     
   
  17. Juni   Samstag
     
    Horrorfilm im Rollberg: Candyman (OV)
     
17.06.
21:30
 


USA (1992), 98 min.
Helen Lyle ist eine Studentin in Chicago, die an einer Arbeit über urbane Legenden sitzt und bei ihren Nachforschungen auf die Geschichte vom Candyman stößt. Er war ein Afroamerikaner, der wegen seiner verbotenen Liebe zu einem weißen Mädchen von einer Gang auf brutale Weise hingerichtet wurde. Die Schergen sägten ihm eine Hand ab und übergossen ihn mit Honig, sodass hunderte Bienen ihn zu Tode stachen. Die Legende besagt, dass der Candyman zurückkehrt, wenn sein Name fünf Mal genannt wird. Helen glaubt der Geschichte kein Wort, bis sie selbst den Namen fünfmal ausgesprochen hat. Daraufhin beginnt eine Serie grausamer Morde. Jetzt muss sich die aufgeklärte Studentin dem Dämonen stellen, der in ihrem Umfeld auf brutale Weise sein Werk verrichtet. Dabei kann sie kaum auf Hilfe hoffen, denn niemand glaubt ihr die Geschichte vom Candyman.

 
     
     
  Rollberg
Rollbergstr. 70 12049 Berlin
     
    Moonlight (engl.m.dt.Ut)
         
17.06.
21:45
 

Die berührende Geschichte des jungen Chiron, der in Miami fernab jeglichen Glamours aufwächst. Der Film begleitet entscheidende Momente in Chirons Leben von der Kindheit bis ins Erwachsenenalter, in denen er sich selbst entdeckt, für seinen Platz in der Welt kämpft, seine große Liebe findet und wieder verliert. MOONLIGHT ist ein einzigartiges Stück Kino darüber, wie die Suche nach einem Platz in der Welt, unsere Umgebung, die eigene Familie und insbesondere die erste Liebe uns unser Leben lang prägen. "

 
     
    Freiluftkino Kreuzberg
Mariannenpl. 2, 10997 Berlin
      http://www.freiluftkino-kreuzberg.de/
17.06.
21:00
 

Niagara Film von René Pollesch (D 2017). zum letzten Mal

    
 

Ich war in der Rigaer Straße in Berlin. In der Rigaer Straße gab es ein besetztes Haus und das sollte geräumt werden und da waren unglaublich schöne Polizisten. Und die Polizisten waren sauer, dass ich nicht auf ihrer Seite bin. Auf der anderen Seite stehen die Punker und da stehe ich auch. Und dann denke ich, die Polizisten denken jetzt wahrscheinlich, was sucht der schöne junge Mann da bei den Punkern! Und wisst ihr, so ist es eben, ich bin der Polizist, da kann ich gar nichts machen. Wenn man mich ansieht, bin ich der Polizist, und das weiß ich auch. Und wenn jemand mit mir redet, krieg ich immer nie was zu hören, weil alle denken, ich bin der Polizist, und so reden die auch mit mir. In dieser Gesellschaft, wenn ich rumlaufe, bin ich für alle der Zivilpolizist.

Tickets kosten 8,- Euro bzw. 6,- Euro (ermäßigt).


 
    http://www.volksbuehne-berlin.de/
  Volksbühne am Rosa-Luxemburg-Platz
      http://www.volksbuehne-berlin.de/
17.06.
19:00
    Prachtige films! »D'ardennen«
      
 

Ein misslungener Einbruch trennt die Wege zweier Brüder: Während der Draufgänger Kenneth von der Polizei gefasst wird und ins Gefängnis kommt, kann Dave entkommen. Als Kenneth nach vier Jahren wieder frei ist, hat sich allerdings so einiges verändert. Sylvie, seine damalige Freundin ist mittlerweile mit Dave zusammen. Die beiden erwarten Nachwuchs, haben dem Alkohol abgeschworen und wollen sich von jeglicher Kriminalität fernhalten. Als Kenneth allerdings mit einer Leiche im Kofferraum bei ihnen auftaucht, richten sich die Aussichten auf ein ganz normales Leben für die werdenden Eltern gegen null. Auf einem Road-Trip in die Ardennen, kommt es schließlich zum großen Knall zwischen den Brüdern.

»D'Ardennen«, der Debütfilm des belgischen Regisseurs Robin Pront, wandelt auf den Spuren der Coen-Brüder und Quentin Tarantino.  D‘Ardennen BE 2015, 96 min, Regie: Robin Pronr


 
     
     
    Moviemento Kino
Kottbusser Damm 22
Kinokasse: 692 47 85
      http://www.moviemento.de/
   
  18. Juni   Sonntag
     
   
KW 25    19. Juni   Montag
     
19.06.
Einlass & Filmabgabe 19:30 h Film 20:30 h
  Open Screening – Plattform für Filmemacher/innen & Filmfans
   
 

Was dem Slam Poeten das Open Mic, das ist für die Filmszene das Open Screening! Hier können Filmemacher – ohne Anmeldung, ohne Vorauswahl, ohne Jury – Kurzfilme von maximal 20 Minuten, an deren Produktion sie irgendwie beteiligt waren, im Kino präsentieren. Unerwünschte Inhalte können vom Publikum mit mehrheitlich gezeigter roter Karte gestoppt werden.Das ganze funktioniert somit sozusagen wie ein spontanes Filmfestival, bei dem ausschließlich Filmemacher und Publikum bestimmen, was gezeigt wird.

Ein kurzes Q&A nach jedem Film ermöglicht es Filmemachern und Publikum ins Gespräch zu kommen. Von Drama, Comedy, Musikvideo, Reportage, Doku, Animation bis Experimental u.v.m. ist jedes Genre möglich. Das Open Screening versteht sich als Plattform für Filmemacher und Film­fans – z.B. um Filme zum ersten Mal vor Zuschauern zu testen, um ein Feedback zu erhalten, um Filme überhaupt einem Publikum zugänglich zu machen oder um Kontakte für zukünftige Projekte zu knüpfen. Mögliche Filmformate: Blue Ray, DVD, AVI File, MPG2, MOV, MPG4, bzw. alles, was mit dem VLC-Player abspielbar ist. Moderation: Abbas Saberi. Das Open Screenning findet an jedem dritten Montag im Monat statt.


 
     
    http://openscreening.de/
  Sputnik Kino
Höfe am Südstern, Hasenheide 54, 10967 Berlin
     http://www.sputnik-kino.com/
   
  20. Juni   Dienstag
     
    Cine en español:  La Propera Pell
     
20.06.
20:00
 


E 2016, 103 Min, R: Isaki Lacuesta, Isa Campo, mit Àlex Monner, Emma Suárez, Sergi López, Bruno Todeschini, Igor Szpakowski Spanisch/Katalanisch/Französisch mit englischen Untertiteln

Acht Jahre galt ein Junge als vermisst. Als alle ihn bereits für tot erklärt haben, taucht er wieder auf. Er fügt sich ins Familienleben ein, das vom Geheimnis um sein Verschwinden geprägt ist. Mit der Zeit kommen Zweifel auf: Handelt es sich wirklich um den verschwundenen Jungen oder um einen Betrüger?
Premio Goya 2017: Beste Schauspielerin (Emma Suàrez)

 
     
     
  Neues Off
Hermannstr. 20 12049 Berlin
     
   
  21. Juni   Mittwoch
     
21.06.
19:30
 

  1917 - Der wahre Oktober in Anwesenheit der Regisseurin Katrin Rothe

      
 

St. Petersburg 1917. Die Weltkriegsfront rückt täglich näher, man hungert, bangt, wütet. Im Februar wird der Zar gestürzt. Auch viele Künstler sind euphorisch: Revolution! Freiheit! Endlich Frieden? Nein. Ab Oktober herrschen allein die Bolschewiki. Was taten Dichter, Denker, Avantgardisten wie Maxim Gorki und Kasimir Malewitsch während dieser radikalen Gewaltenwechsel? Im Film entsteigen fünf von ihnen als animierte Legetrickfiguren den Bücherstapeln der Regisseurin. Eigene überlieferte Worte im Munde durchkreuzen sie Salons, Komitees und Straßenschlachten: Momente, in denen der Ausgang der Geschichte noch offen ist.

Regie: Katrin Rothe
Genre: Animadok – dokumentarischer Animationsfilm
Länge: Kino 90 min. / TV 52 + 45 min.
Format: 4K / 2K / DCP
Jahr: 2017


 
     
     
    Moviemento Kino
Kottbusser Damm 22
Kinokasse: 692 47 85
      http://www.moviemento.de/
21.06.
20:00
 

Axolotl Overkill Film von Helene Hegemann. Filmpremiere

    
 

Wirklich verzweifelt sieht das Axolotl nicht aus, wenn es durch die trübe Scheibe seines Aquariums hinaus in die Welt blickt. Weiß es, dass es in seiner Entwicklung steckengeblieben ist? Dass seine Kiemen nie zu Lungen werden, dass es nie erwachsen werden wird? Seine Metamorphose ist bei den Menschen draußen vor der Scheibe die Pubertät. Aber hier draußen wimmelt es von ausgewachsenen Menschen, die nicht erwachsen werden. Und eine Jugendliche, die so abartig erwachsen wirkt, dass auch bei ihrer Metamorphose etwas nicht stimmt. "Typischer Fall von Ich werd erschossen und du stirbst". Mifti, bitte, geh einfach nur zur Schule, meint ihre große Schwester. Und wenn Mifti, das Axolotl, sich auf den Schulweg macht, liegen alle aber schon tot oder ohnmächtig auf der Straße, der Atomschlag hat schon stattgefunden in ihrer Welt. Axolotl Overkill ist also ein Film von Jenseits des Weltuntergangs. Die Erwachsenen darin hysterisch verzweifelt, in Posen von Leben gefangen, sie wirken wie trotzige Kinder und Mifti mittendrin hat das alles schon hinter sich.
Und wie Mifti im Schleudergang durch das Kunst Boheme Purgatorium wirbelt, hin zu einer Katharsis, von der sie selbst noch keine Ahnung hat, und die vielleicht mehr mit der Suche nach einem besseren Handyempfang zu tun hat als mit Selbsterkenntnis, das ergibt einen Sog, dem man sich schwer nur entziehen kann.


Tickets kosten 8,- Euro bzw. 6,- Euro (ermäßigt).


 
    http://www.volksbuehne-berlin.de/
  Volksbühne am Rosa-Luxemburg-Platz
      http://www.volksbuehne-berlin.de/
    RUSSISCH DOK: Filme von Alina Rudnitskaia
     
21.06.
20:00
 

RUSSISCH DOK präsentiert Filme, die man sonst in Deutschland nicht im Kino zu sehen bekommt, da sie (noch) keinen internationalen Verleih haben. Die Filme werden in russischer Originalversion mit englischen oder deutschen Untertiteln vorgeführt.

B lut | 2013 | 60 Min.
Der monotone Alltag einer mobilen Blutspende-Station in Russland. Der Kleinbus mit dem medizinischen Personal und der nötigen Ausrüstung zum Abnehmen und zeitweisen Lagern von Blutspenden reist durch die russische Provinz, und hält in Dörfern und kleinen Industriestädten, wo sich lange Schlangen von Spendewilligen bilden. Sie sind entschlossen, auch wenn ihr Ziel nicht die uneigennützige Hilfe Anderer ist, sondern die bereitgestellte finanzielle Entschädigung. Für einen halben Liter Blut gibt es 850 Rubel, und diese geringe Summe ist eine wesentliche Hilfe für die ohne jedes Einkommen oder eins von 3.000 Rubel (ca. € 50). Blut, wie Lackmuspapier, hat etwas Metaphorisches und Geheimnisvolles. Der Blutkreislauf wird durch Menschen gezeigt. Menschen geben Blut, bekommen Blut...

A metaphysical trip into the deepest reaches of Russia.

Victory Day | 2014| 30 Min.
2013 verabschiedete die Duma, das russische Parlament, ein Gesetz das Propaganda unter Minderjährigen für 'nicht-traditionelle' sexuelle Beziehungen verbietet. Das Gesetz führte zu einer Verstärkung homophober Einstellungen und Aktionen. Eine patriotische Parade marschiert durch die Straßen Petersburgs, während die
ProtagonistInnen in ihren Wohnungen sitzen und uns von ihrem Leben vor dem Gesetz und seitdem erzählen.

Alina Rudnitskaia
Geboren 1976 nahe Murmansk.
Studium der Informatik an der Akademie für Raumfahrt (1994-1997). 2001 Abschluss der Universität der Kultur und Künste Petersburg als Filmregisseurin. Die Regisseurin und Autorin lebt in Petersburg und lehrt an
der staatl. Universität für Kultur und Kunst. Retrospektiven u.a. in London 2008, Chicago, Tromsö 2009, Tampere, Berlin, Zürich 2011, Paris, Stockholm 2015

 
     
    https://acudkino.de/
  Acud Kino
Veteranenstraße 21, 10119 Berlin
     
   
   22. Juni   Donnerstag
     
    When I Dance  -  Filmgepräch mit Regisseurin Daniela Lucato
     
22.06.
20:00
 


Vier Tänzer aus Israel, Spanien und Italien beschließen, an einem kulturellen Projekt teilzunehmen und die Geschichten von pakistanischen Flüchtlingen, die vor den Toren Berlins in Flüchtlingslagern leben, zu erforschen. Ihre Arbeit ist eine Reflexion über die Möglichkeit, mit dem Körper Geschichten zu erzählen und darüber Menschen verschiedener Herkunft in Verbindung treten zu lassen. Der Film begleitet die Tänzer, die sich auf die Premiere der Performance “Connecting Fingers” vorbereiten. Die Performance erzählt von den Geschichten einiger Flüchtlinge, die in Flüchtlingscamps vor Berlin gelebt haben oder noch dort leben, von ihren privaten Erlebnissen und ihrer Perspektive auf die politische Situation.

Dokumentarfilm – Regie: Daniela Lucato D / I 2017, 67 Min., OmU Mit: Liat Benattis, Nicola Campanelli, Ana Cotoré, Maia Pik, Roberta Ricci

 
     
    http://www.klickkino.de/
  Klick
Windscheidstr. 1910627 Berlin
     
22.06.
bis
02.07.
 

Anime Berlin: "100 Jahre Anime"

       
 

„100 Jahre Anime“ feiert das Babylon vom 22. Juni bis 2. Juli mit seinem zweiten Anime Berlin Festival und über 40 Filmen aus verschiedenen Jahrzehnten, davon sechs Deutschland- und zwei Berlin-Premieren sowie eine Preview. Regisseur Michael Arias („Animatrix“, „Tekkonkinkreet“) eröffnet das Festival mit der Deutschlandpremiere seines neuesten Films „Harmony“ (deutsche Fassung). Im Anschluss gibt es ein Q&A mit ihm und eine Signierstunde. Das Maid-Café „Sweet Heaven“ versorgt die Premierengäste mit japanischem Essen. Auf den ersten Blick herrscht in Michael Arias‘ Science Fiction nur Harmonie, aber dieses Paradies ist eine Täuschung. Das in jedem Menschen implementierte Programm WatchMe mit seinen smarten Kontaktlinsen hat Gesundheit und Frieden für alle Menschen zum Ziel.
Nicht allein diesem gesellschaftlichen Druck wollte die junge WHO-Inspektorin Tuan Kirie mit einem Einsatz in einem Kriegsgebiet entfliehen. Als sie wegen Fehlverhaltens nach Tokyo zurückbeordert wird, holt sie ihre Vergangenheit ein:
Die gescheiterte Liebe zu ihrer Jugendfreundin Miach Mihie, die vor über einem Jahrzehnt mit einem gemeinsam geplanten Selbstmord gegen das System rebellieren wollte und als einzige von drei Freundinnen starb. Als tausende simultan begangene Selbstmorde die Gesellschaft erschüttern, vermutet Tuan eine Verbindung zu der Totgeglaubten. Die WHO-Admedistration schickt sie zunächst nach Bagdad, um dort die Ursache für die Systemstörung zu finden und diese zu stoppen. – Eine bildgewaltige Produktion des Studios 4°C („Ghost in the Shell: Arise“, „Mind Game“, „Tekkonkinkreet“).

Soweit möglich zeigt Anime Berlin die Festivalfilme sowohl in der deutschen als auch in der OmU- bzw. OmeU-Fassung.
Der Vorverkauf beginnt am Samstag, den 3. Juni. Für eine Woche bis zum 10. Juni gelten Early-Bird-Angebote.


 
    http://www.babylonberlin.de/anime.htm
     
    Babylon
Rosa-Luxemburg-Str. 30, 10178 Berlin
     http://babylonberlin.de/
   
  23. Juni   Freitag
     
   
  24. Juni   Samstag
     
    Horrorfilm im Rollberg: Viral
     
24.06.
21:30
 


USA (2016), 89 min.
Emma und ihre Schwester Stacey sind zwei gewöhnliche Teenager, deren Leben sich von einen Tag auf den anderen drastisch verändert. Denn in ihrer Heimatstadt verbreitet sich eine mysteriöse Infektion, die es nötig macht, die Einwohner unter Quarantäne zu stellen. Während ihre Eltern auf der anderen Seite festsitzen, genießen die Mädchen zunächst die Freiheit zu Hause. Plötzlich können sie auf Partys gehen und so viel Fast Food essen, wie ihnen lieb ist. Doch als das Virus sogar Opfer unter den Leuten fordert, die ihnen nahestehen, verschanzen sich die Mädchen gemeinsam mit Emmas heimlichem Schwarm Evan in den eigenen vier Wänden. Abgeschottet von der restlichen Zivilisation, steht Emma allerdings bald vor einer besonders schweren Entscheidung...

 
     
     
  Rollberg
Rollbergstr. 70 12049 Berlin
     
   
  25. Juni   Sonntag
     
   
KW 26    26. Juni   Montag
     
    Mein wunderbares West-Berlin
           
26.06.
22:00h
 


D 2017, 97 min
Jochen Hick widmet sich in seiner neuen Doku der Schwulenszene im West-Berlin der 70er und 80er Jahre. Szenegrößen wie Panoramaleiter Wieland Speck, Cabaretlegende Romy Haag, Starfriseur René Koch und viele andere erzählen höchst unterschiedlich über bewegte Zeiten. Eine beeindruckende Geschichtsstunde.
.

 
     
     
    International
Karl-Marx-Allee 33 10178 Berlin
      http://www.yorck.de/
26.06.
20:00
 

SPACE IS THE PLACE - Weltpremiere

       
 

Kalifornien in den Siebzigern: Der Musik-Prophet Sun Ra träumt von einer besseren Zukunft für die unterdrückte Schwarze Bevölkerung der USA. Nachdem er einige Jahre durch Raum und Zeit gereist ist, kehrt Ra auf die Erde zurück. Seine heilsbringende Mission: Er will die Schwarze Community retten, aber nicht etwa mit politischen Brandreden, sondern allein durch die Kraft der Musik, dem einzig wahren intergalaktischen Medium. Mit einem Raumschiff soll eine Gruppe Auserwählter den Planeten Erde verlassen, die im Wahn von Rassismus und Repression dem baldigen Untergang geweiht ist.
An einer Ausfallstraße in Oakland eröffnet Ra eine Agentur für Zeitarbeit, um Jüngerinnen und Jünger für sein Projekt zu rekrutieren. Doch die NASA kommt Ras Raumfahrtprogramm auf die Schliche und zu allem Übel muss Ra gegen den mysteriösen Overseer ein Kartenduell ausfechten, bei dem gleich die Zukunft der gesamten schwarzen Menschheit auf dem Spiel steht. Zwischendrin philosophiert Ra über die Welt und die Unmöglichkeit, dieser im pragmatischen Alltag entgegen zu treten. Eigentlich geht es Ra um seinen Jazz. Allein eine spirituelle Kunst ist die Rettung - kollektiv und auch ganz persönlich. Als Ra im Vorfeld eines ausverkauften Konzerts entführt wird, spitzen sich die irdischen Probleme weiter zu. Wird es Ra am Ende gelingen, mit seiner illustren Entourage die Erde rechtzeitig zu verlassen und eine neue Zivilisation der kosmischen Befreiung zu gründen?

Der aus dem Jahr 1974 stammende Film SPACE IS THE PLACE mischt Musik, Science-Fiction-Oper und Sozialkritik zu einem gänzlich unerwartetem wie faszinierendem Filmerlebnis. Heute wird SPACE IS THE PLACE als Ausdruck des Afrofuturismus avant la lettre gefeiert – eine Ode an die Kraft von Musik und Kunst, sozialen Wandel voranzutreiben und sich von politischen Zwängen nicht beeindrucken zu lassen. Eine Botschaft, die de facto nichts von ihrer Aktualität eingebüßt hat.


 
    https://vimeo.com/FESTIVALTRAILER
     
    Babylon
Rosa-Luxemburg-Str. 30, 10178 Berlin
     http://babylonberlin.de/
   
  27. Juni   Dienstag
     
27.06.
21:00
 

Nordlichter - Neues skandinavisches Kino: I Blodet

      
 
     

Simon und seine Freunde sind Studenten in Kopenhagen und verbringen die meiste Zeit damit, ihr Leben in vollen Zügen zu genießen: Feiern bis tief in die Nacht, ausschlafen und die kommende Nacht planen. Als aber der Sommer zu Ende geht, läutem seine Freunde den Abschied von Jugend und Freiheit ein. Simon will dies nicht akzeptieren. Das bleibt nicht folgenlos. DK 2016, R: Regie: Rasmus Heisterberg, D: Esben Dalgaard Andersen, Kristoffer Bech u.a. .   104 Min.  6 Euro


 
     
 

City Kino Wedding im Centre Français de Berlin
Müllerstraße 74 13349 Berlin Anbindung: U-6, U-Rehberge

     http://www.citykinowedding.de/
27.06.
19:00
 

Chance 2000 – Abschied von Deutschland von Christoph Schlingensief.

    Filmpremiere
 

Rechtzeitig zum Ende der letzten Spielzeit der Volksbühne, die auch Christoph Schlingensiefs zentraler institutioneller Bezugspunkt war, und pünktlich zum Beginn des Wahlkampfs für die nächsten Bundestagswahlen zeigen wir den gerade von Kathrin Krottenthaler fertig geschnittenen Film über eine der längsten Theateraktionen aller Zeiten und Schlingensiefs Ausflug in die Niederungen der Parteipolitik – basierend auf einer Fülle an weitgehend unveröffentlichtem Material von Christoph Schlingensief und Sibylle Dahrendorf.

Seine politische Partei Chance 2000 mit Wahlparolen wie „Wähle dich selbst“, „Scheitern als Chance“ oder „Rettet die Marktwirtschaft, schmeißt das Geld weg“, die er 1998 in einem Zirkuszelt gegründet hatte, war eine sich über neun Monate hinziehende Kunstaktion, die man gleichwohl bei den deutschen Bundestagswahlen im Herbst desselben Jahres wählen konnte. 56.000 Protestwähler taten das sogar und stimmten damit zum Beispiel für die „Anerkennung von Arbeitslosigkeit als Beruf“. Bei dieser Veranstaltung ließen sich Theater und Wirklichkeit selbst von Schlingensiefs Schauspielern und Teammitgliedern häufig nicht mehr unterscheiden. Viele machten von der Möglichkeit, selbst Kandidat zu werden, Gebrauch und schafften es auf den Stimmzettel. Das reichte allerdings nicht, um Kunst in Politik zu überführen, schaffte aber immerhin, die 16jährige Herrschaft Helmut Kohls zu brechen. Für Schlingensief mündete das großangelegte „Wahldebakel“ in den Versuch, einen eigenen, nicht territorial gebundenen Staat auszurufen, um die Autonomie des vom demokratischen Staat in die Politik und Bürokratie gezwungenen Künstlers wiederherzustellen und sich den diesbezüglichen Verstrickungen zu entziehen. Die Partei wurde verkauft, der „Abschied von Deutschland“ beschlossen. Seit dieser Zeit lebte Schlingensief, wo er auch war, im Exil... .

Am 27. Juni versammeln sich die Veteranen von Chance 2000 in der Volksbühne und beschäftigen sich nach der Filmvorführung mit der politischen Lage und den Chancen ästhetischer Praxis heute. Auch der Zirkus Sperlich, der Chance 2000 von Anfang an unterstützt hat, wird eine Delegation entsenden.

Konzept: Frieder Schlaich und Kathrin Krottenthaler
Montage: Kathrin Krottenthaler
Material: Sibylle Dahrendorf und Christoph Schlingensief
Produktion: Filmgalerie 451



Tickets kosten 8,- Euro bzw. 6,- Euro (ermäßigt).


 
    http://www.volksbuehne-berlin.de/
  Volksbühne am Rosa-Luxemburg-Platz
      http://www.volksbuehne-berlin.de/
   
  28. Juni   Mittwoch
     
28.06.
20:00
  Fairness - Zum Verständnis von Gerechtigkeit - Premiere
       in Anwesenheit des Regisseurs Alex Gabbay  
 

Warum akzeptieren wir Ungleichheit und soziale Ungerechtigkeit auf so vielen Ebenen? Das ist eine der zentralen Fragen, die FAIRNESS zu beantworten versucht. Anfänglich mit einigen überraschenden, sozialen Experimenten, die andeuten, dass unsere Bereitschaft ungleiche Systeme zu unterstützen, weit größer ist, als wir oft zugeben mögen. Wir besuchen verschiedene Länder um zu sehen, wie ganze Wirtschaften verändert wurden, damit sie mit mehr Gerechtigkeit funktionieren. Dieser Dokumentarfilm untersucht unser Verständnis von Gerechtigkeit und was es braucht, um ein unfaires System zu ändern. Dabei werden sowohl Ungleichheiten in den Gebieten Wirtschaft, Politik und Soziales aufgegriffen, um einen Denkanstoß und einen aktuellen Blick darauf zu geben, was Gerechtigkeit tatsächlich für uns bedeutet.

Originaltitel: The Price of Fairness - Produktionsland/-jahr: UK 2017 Regie: Alex Gabbay Sprache: Englisch Untertitel: Deutsch FSK: ohne Altersbeschränkung (beantragt) Laufzeit: 77 Min. Kinostart: 29. Juni 2017


 
     
    filmkunst 66
Bleibtreustr. 12 10623 Berlin
     http://filmkunst66.de
28.06.
18:00
  Kein Gott, kein Herr! Eine Geschichte der Anarchie
       
 
     

Der Anarchismus ist das natürliche Kind der Aufklärung, die Anerkennung des Individuums, Herr seiner selbst zu sein. Der Anarchismus ist die Antwort auf die dunklen Seiten des Kapitalismus und wurde im Schatten der großen industriellen und landwirtschaftlichen Ausbeutung geboren. Der Anarchismus stellt die Frage nach der Moral des Menschseins, die ein Leben ohne Staat, Geld und Grenzen auf Grundlage von Freiheit, Vernunft, Gleichheit idealisiert.

Ausschließlich auf Archiv-Dokumente wie Wochenschauen, Fotos, Zeitungen und Schriften gestützt, erzählt Tancrède Ramonet in Kein Gott, kein Herr! – Eine Geschichte der Anarchie von der anarchistischen Bewegung: Von ihre Anfängen bis zum Vorabend des ersten Weltkriegs, und über die aufregenden Jahre bis zum II. Weltkrieg. Eine Zeitreise von Proudhon über die mexikanische Revolution bis zu Durruti im spanischen Bürgerkrieg. Das historische Fresko reicht von Russland und Japan über Spanien in die USA, bis nach Frankreich, Argentinien, Israel und Ägypten. Eine reich bebilderte Aufbereitung der Geschichte der Anarchie von Proudhon über Bakunin bis in die Gegenwart.

Ab dem 28. Juni wird Tancrède Ramonets monumentaler, zweiteiliger Dokumentarfilm im Lichtblick-Kino zu sehen sein. An zwei Abenden haben wir zudem Experten eingeladen, mit denen im Anschluß an den Film diskutiert werden kann. Am Mittwoch, den 28. Juni, 18:00 Uhr, werden der Philosoph Dr.Maurice Schumann und der Publizist Ralf G.Landmesser zu Gast sein, am Dienstag, 4.7., 18:00 Uhr, der Bakunin-Experte Wolfgang Eckhardt

 
     
    Lichtblick Kino
Kastanienallee 77, 10435 Berlin
http://www.lichtblick-kino.org/
   
     
   
   29. Juni   Donnerstag
     
29.06.
19:30
    Mein wunderbares West-Berlin« mit Filmteam & Protagonisten
      
 

Eine Zeitreise ins schwule West-Berlin. Sie beginnt in den 50er und 60 Jahren. Zwei Jahrzehnte, in denen homosexuelle Männer in der gesamten BRD unter den Verfolgungen durch den §175 zu leiden hatten, der sexuelle Handlungen zwischen Männern unter Strafe stellte. Der Film porträtiert die umbruchgezeichneten 70er, Emanzipationsbewegungen und gesellschaftliche Umwälzungen. Und natürlich die 80er Jahre, wunderbar und grausam: Mit Gründung des Schwulen Museums, der Siegessäule und der Verleihung des Teddy-Award war die queere Szene West-Berlins auf dem Weg zur Akzeptanz. Doch Aids und die Folgen der Krankheit trafen Berlin brutaler als alle anderen deutschen Städte. Regisseur Jochen Hick hat für seine Dokumentation Protagonisten interviewt, die in ihrer Vielfältigkeit ein lebendiges Porträt der Vergangenheit und der queeren Szene Berlins zeichnen. Klaus Schumann, Rosa von Praunheim, René Koch, Wolfgang Theis, Wilfried Laule, Salomé, Egmont Fassbinder, Gerhard Hoffmann, Peter Hedenström, Romy Haag, Bob Schneider, Wolfgang Müller, Ades Zabel, DJ Westbam, Wieland Speck, Dirk Ludigs, Wolfgang Winkler, Patsy L'amour La Love, Detlef Mücke

»Mein wunderbares West-Berlin« Deutschland 2017, 97 min, Regie: Jochen Hick


 
     
     
    Moviemento Kino
Kottbusser Damm 22
Kinokasse: 692 47 85
      http://www.moviemento.de/
29.06.
bis
03.07.
 

The BERLIN SHORT FILM FESTIVAL

       
 

The Berlin Short Film Festival returns to the the Babylon Cinema for its fourth year, 29 June – 3 July 2017. Previous screenings and award winners are listed in the Festival Archives.

Das jährliche Berlin Short Film Festival zielt darauf ab, eines der führenden europäischen Filmfestivals für Kurzfilme zu sein. BSFF ist eine einzigartige Plattform für neue Talente und ein Fest der filmischen Kreativität und Innovation. Das Festival zieht eine erstaunliche Reihe von Filmemachern aus der ganzen Welt und bietet jeder Zuschauer eine außergewöhnliche Chance, viele neue Einblicke in die Zukunf des Kinos zu gewähren.   Alle Filme sind auf Englisch und Deutsch, oder im Original mit englischen Untertiteln. Alle fünfzehn BSFF Kurzfilmblöcke sind ungefähr 80 Minuten lang.

Das Berlin Short Film Festival 2017 schafft Raum für mehr als 80 ausgewählte Kurzfilme, kurze Dokumentarfilme, Animationsfilme und Musikvideos. Das Festival akzeptiert alle Kurzfilme aus alle Film-Genres. Es können Filme mit einer Länge bis zu 50 Minuten eingereicht werden. BSFF fordert Low-Budget-Filme von unabhängigen Filmemachern mit dem Schwerpunkt New Talent. Das Festival bietet die Möglichkeit für talentierten Filmemachern aus der ganzen Welt, gemeinsam zu lernen. Hier können Filmemachern ihre Filme in einem internationalen Umfeld zeigen. Diese konkurrieren in acht verschiedenen Wettbewerbskategorien. Die Jury bleibt anonym und besteht aus internationalen Filmprofis sowie Profi-Creatives mit mindestens fünf und zwanzig Jahre Erfahrung in der Film- und Medienindustrie.

Das Berlin Short Film Festival ist eine jährliche Treffpunkt für Kurzfilmemacher aus der ganzen Welt. BSFF bietet mit Fünf Tage à drei Vorführungen und diverse Networkingmöglichkeiten vieles für internationalen Filmemacher. Dieses Plattform gewährt einen Raum, wo man die eindrucksvollsten filmischen Leistungen präsentiert. Hier kann man von Kollegen gleichzeitig lernen und wertvolle Kontakte für zukünftige Kooperationen miteinander bauen. Das Berlin Short Film Festival zieht jedes Jahr eine internationale Community unabhängigen Filmschaffenden an. Besucher können bei BSFF neue internationale Kurzfilm-Premieren genießen.


 
    http://www.berlinshort.com/festival/
     
    Babylon
Rosa-Luxemburg-Str. 30, 10178 Berlin
     http://babylonberlin.de/
   
  30. Juni   Freitag
     
30.06.
20:30
    Vulva 3.0 – Zwischen Tabu und Tuning
      
 

»Das Zeigen der Vulva vertreibt Bären und Löwen, lässt den Weizen höher wachsen, beruhigt Sturmfluten und Dämonen haben Angst davor. Der Teufel läuft weg. Das Zeigen der Vulva rettet die Welt.« Dieses kraftvolle Bild des weiblichen Genitales ist leider nicht in unserer Vorstellung verankert. Zwar scheint es, dass Nacktheit kein Tabu mehr ist, doch ist die Abbildung des weiblichen Geschlechts nach wie vor irritierend und mit vielfältigen Verboten belegt. Jahrzehnte der Retusche in den Medien, Anti-Pornografiekampagnen und Abbildungsverbote führen zu einem öffentlichen Bild der Vulva, das wenig mit ihrer Realität zu tun hat. Es herrscht das »Schönheitsideal der Unsichtbarkeit«. Der Film beginnt in einer dermatologischen Praxis in Köln. Bella Joy lässt ihre Schamlippen aufspritzen und feiert das Ergebnis. In ihrem unaufgeregten Dokumentarfilm gelingt es Claudia Richarz und Ulrike Zimmermann, dem pikanten und stellenweise traurigen Thema auch komische Seiten abzugewinnen – und so die Vielfalt weiblicher Körper zu feiern. Es geht um die Repräsentation und die Modellierungen des weiblichen Genitales, anatomische Irrtümer, Zensur, Beschneidung durch Photoshop und Laserskalpelle sowie die Schönheit und Einzigartigkeit des weiblichen Wollustorgans. Mit dabei sind: Mithu Sanyal, Claudia Gehrke, Laura Méritt, Wilfried Schneider, Angelika Beck und viele Andere.

Seit der Premiere auf der Berlinale 2014 und dem Kinostart in Deutschland im Oktober 2014 hat der Dokumentarfilm »Vulva 3.0 - Zwischen Tabu und Tuning« 10.000 Zuschauer*innen in deutschen Kinos erreicht. Dies möchten die Filmemacherinnen mit einer Jubiläumsvorführung mit anschließendem Publikumsgespräch und einem Sekt-Umtrunk feiern.


 
     
     
    Moviemento Kino
Kottbusser Damm 22
Kinokasse: 692 47 85
      http://www.moviemento.de/
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