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MMEANSMOVIE Filmmagazin Berlin © - Kino, Filmstarts, Festivals und Termine     
 
   
Oktober 2017  
         
 
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  WERBUNG
   




bis
04.10.
  "100 Jahre UFA 100 Filme!"
   
  Die größte, zusammenhängende Werkschau an historisc hen Ufa-Filmen, die es jemals gab, präsentieren das Babylon und Kurator Friedeman n Beyer vom 31. August bis 4. Oktober mit dem Festival „100 Jahre Ufa in 100 Film en“. Am 18. Dezember 1917 vor 100 Jahren wurde der Konzern Universum Film AG (Ufa) ge gründet.

Die Ufa ist ein Kriegskind. 1917 als Propagandawaffe gegründet, als nichts mehr zu gewinnen war, beschloss sie knapp 30 Jahre später ihre Karriere ebenso: mit filmischen Durchhalteparolen in Agfacolor, als Deutschland einem Trümmerhaufen glich. Dazwischen liegen drei Jahrzehnte, in denen das Studio zunächst durch potente Geldgeber und herausragende künstlerische Leistungen zu einem der weltweit führenden Filmkonzerne aufstieg, später unter Kontrolle des NS-Staates geriet, um Unterhaltung und Propaganda zu produzieren. Der Rest ist bekannt... Die Ufa steht nicht nur für eine beispiellos produktive Ära deutschen Filmschaffens, sie hat auch die Bewusstseins- und Populärkultur dieses Landes entscheidend geprägt. Jenseits ihrer künstlerischen Qualität sind Ufa-Produktionen vor allem ein Kaleidoskop deutscher Zeit- und Kulturgeschichte des vergangenen Jahrhunderts. Hereinspaziert in das Spiegelkabinett aus Frivolität und Pathos, Konfektionsware und Filmkunst, fröhlichem Nonsens und Ideologie. Ob wir uns darin wiedererkennen?

Mit Unterstützung der Friedrich Wilhelm Murnau Stif tung und der Stiftung Deutsche Kinemathek. Zahlreiche restaurierte Fassungen der F riedrich-Wilhelm-Murnau-Stiftung werden auf dem Festival gezeigt.
     
    http://www.babylonberlin.de/100jahreufa100filme.htm
     
  Babylon
Rosa-Luxemburg-Str. 30, 10178 Berlin
     http://babylonberlin.de/


bis
05.11.
  Robby Müller – Master of Light
   
  Robby Müller (*1940) gilt als einer der bekanntesten Kameramänner – international: „Director of Photography“ – überhaupt. Der Niederländer wurde fü r seine Kameraarbeit vielfach ausgezeichnet und trug seit den 1970er - Jahren in großem Maße zum Erfolg einer ganzen Generation unabhängiger Filmautoren bei. Seine internationale Laufbahn begann kurz nach seinem Abschluss an der Nederlandse Filmacademie in A msterdam 1964. In Deutschland fotografierte er nicht nur zahlreiche frühe Filme von Wim Wenders, sondern arbeitete auch mit Regisseuren und Autoren wie Edgar Reitz, Hans W. Geißendörfer oder Peter Handke zusammen. Letztendlich sollte er bei vierzehn Filmen von Wenders die Bildgestaltung verantworten.

In den USA wurde Robby Müller Ende der 1970er - Jahre von Peter Bogdanovich entdeckt und fotografierte in den 1980er - Jahren unter anderem für Jim Jarmusch den Film DOWN BY LAW (1986). Unter Lars von Triers Regie experimentierte er mit der Handkamera in BREAKING THE WAVES (1996) und mit neuen Bildtechniken in DANCER IN THE DARK (2000). In seinen Arbeiten scheinen Einflüsse von Edward Hopper auf, sein Einsatz des Lichts erinnert an Gemälde Verme e rs. Robby Müller is t zweifellos ein Virtuose seines Fachs. Starren Systemen, überflüssigen Vorschriften und einer konventionellen Arbeitsweise gegenüber abgeneigt, bleibt Müller während seiner gesamten Karriere dem eigenen Ansatz treu: keine unnötigen technischen Hilfsmittel , keine übertriebene Ausleuchtung und keine effektheischende „Kamera - Akrobatik“, wie er es selbst nennt. So gelingen ihm atemberaubend schöne Aufnahmen, und seine visuelle Gabe genießt weltweit große Anerkennung.


Nastassja Kinski
PARIS, TEXAS
Frankreich/BRD 1984, Regie: Wim Wenders © Wim Wenders Stiftung, Argos Films


In der Ausstellung , die vom EYE Filmmuseum , Amsterdam konzipiert wurde , vermitteln großflächige Projektionen ausgewählter Filmszenen einen Eindruck vom visuellen Scharfsinn und der Vielschichtigkeit seiner Werke. Regisseure wie Wim Wenders, Lars von Trier, Jim Jarmusch und Steve McQueen berichten in Interviews von Müllers herausragenden Fähigkeiten als Kameramann. Einblicke in sein Privatarchiv bereichern die Ausstellung auf ungewöhnliche Weise – Dokumente und Skripte, vor allem aber Dutzende Filmaufnahmen beschreiben sein Leben am Set wie ein Tage buch.

Mehrere hundert Stunden Filmmaterial wurden gesichtet und nach Motiven geordnet . Die Auswahl illustriert , wie Müller mit seiner Kamera zum Beispiel Hotelzimmer aufnimmt, Tiere filmt, Landschaften festhält, aus Flugzeugen oder Autos dreht und mit Lich t experimentiert. Kamerafrau Claire Pijman hat das Material gesichtet und zu Videoschleifen zusammengeschnitten, die auf verschiedenen Bildschirmen gezeigt werden. Schließlich präsentiert die Ausstellung eine Auswahl seiner Polaroid - Fotos. Sie veranschauli chen, wie er in Bezug auf Farbe, Licht, Schatten und Komposition fotografisch „denkt“, und sie erzählen uns mehr über seine fotografische Sicht, die auch für seine Filme charakteristisch ist. Auf ganz andere Weise macht die Polaroid - Serie Robby Müller einm al mehr zum „Master of Light“.
     
  Deutsche Kinemathek Museum für Film und Fernsehen
Potsdamer Str. 2, 10785 Berlin
      https://www.deutsche-kinemathek.de/


bis
19.11.
  Huillet/Straub
         Sagen Sie’s den Steinen Zur Gegenwart des Werks von Danièle Huillet und Jean-Marie Straub Ausstellung
       Filmretrospektive – Rencontres – Arnold Schönberg Woche
   
 

Daniele Huillet und Jean-Marie Straub haben Anfang der 1960’er Jahre mit ihren Filmen eine Furore ausgelöst, einige sahen in deren Eigenwilligkeit den Beginn eines neuen deutschen Films, andere lediglich eine Respektlosigkeit gegenüber der Tradition des Kinos. In ihrer 50-jährigen Zusammenarbeit mit insgesamt fast 50 Filmen, brachten sie eines der eigenwilligsten, aber auch kontroversesten Werke des modernen Kinos hervor. Gerade erst hat Jean-Marie Straub übrigens in Locarno eine Auszeichnung für sein Lebenswerk bekommen.

 Das Schaffen Huillet/Straubs wird in ‚Sagen Sie’s den Steinen. Zur Gegenwart des Werks von Danièle Huillet und Jean-Marie Straub‘ mit einem umfassenden interdisziplinärem Programm beleuchtet: Es wird eine Ausstellung, Konzerte, Rencontres, eine Arnold-Schönberg Woche und eine vollständigen Retrospektive der Filme geben - unter Mitwirkung namhafter Personen aus dem Bereich der Kultur.

Im Oktober wird der bekannte Komponist Ming Tsao mit dem Kammermusikensemble Berlin im Rahmen des Programms ein für Huillet/Straub wichtiges Stück von Arnold Schönberg bearbeiten und zunächst in einer öffentlichen Probe und anschließend als Premiere präsentieren.

Das New Composers Collective (ein Spinn Off von Mouse on Mars) und die populäre Filmkünstlerin Astrid Ofner präsentieren am 11.11. ihren Remix von Huillet/Straubs Antigone. In Vorträgen, Rencontres u.a. sind zahlreiche weitere Größen des Kulturlebens am Projekt beteiligt, wie der Theoretiker Diedrich Diedrichsen, die Medientheoretikerin Ute Holl, die ua auch beim G20 Gipfel aktiv war, oder Rembert Hüser, der die Professur für Medienwissenschaften an der Goethe Universität in Frankfurt hat.

Außerdem haben sechs internationale zeitgenössische Künstlerinnen und Künstler haben neue Arbeiten produziert, die ästhetische und topographische Fährten aus Huillet/Straubs Werk aufgreifen, sie weiterführen, kommentieren und wenden und den Gegenwartsbezug des Werkes deutlich machen.

Öffnungszeiten Di–So, 11–19 Uhr
Eintritt € 7/4. Bis 18 Jahre und dienstags ab 15 Uhr Eintritt frei
Wöchentliche Führungen sonntags 12 Uhr, € 3 zzgl. Ausstellungsticket, ohne Anmeldung

Filmretrospektive Laufzeit 15. Oktober – 5. November
Orte Akademie der Künste, Hanseatenweg 10, 10557 Berlin Kino in der Brotfabrik, Caligariplatz 1, 13086 Berlin Zeughauskino, Unter den Linden 2, 10117 Berlin fsk Kino, Segitzdamm 2, 10969 Berlin

    http://huilletstraub-berlin.net/
  Akademie der Künste
Hanseatenweg 10 10557 Berlin
Telefon +49 (0)30 200 57-2000
      http://www.adk.de/


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Short Attack: Gänsehaut

   
  7 Filme in 90 Minuten – Cineastischer Genuss, der unter die Haut geht: Ob im Wald, am Dachboden, im Keller, im freien Fall oder am Handy, satanische Rituale und Unheimlichkeiten der existenziellen Art erschüttern Shorts Attack mit Gruselspaß im Oktober.
Das Gruselfilmprogramm:
FUCKKKYOUUU Eddie Alcazar USA 2015 Kurzspielfilm – ohne Dialoge 8:30 min Wald-Horror Schönheit und Abscheulichkeit, Form und Verformung: Ein morbider Rausch in düster surrealen Sphären.

POLAROID Lars Klevberg Norwegen 2015 Kurzspielfilm – engl. UT 16 min Geisterfilm Sarah und Linda finden auf dem Dachboden eine alte Polaroidkamera. Sie zeigt mehr, als sie sollte und als die beiden vertragen können.

IN EXTREMIS Gregory Crosbie Schottland 2014 Kurzspielfilm – engl. 14 min Keller-Grusel Ein neuer Nachtwächter soll den Museumskeller patroullieren. Alleine in den dunklen Fluren, beginnt er, etwas zu hören…

BASKIN Can Evrenol Türkei 2013 11:30 min Kurzspielfilm – engl. UT Satanistische Rituale Eine Gruppe Polizisten stößt in einer verlassenen Gegend auf eine verwahrloste, blutverschmierte Lasterhöhle.

LESAPÀN Pavel Soukup Tschechien 2015 Kurzspielfilm – engl. UT 23 min Waldgeist-Thriller Ein Förster lebt mit seiner kleinen Tochter in einem Haus am Waldrand. Mysteriöses nähert sich aus dem Wald.

FIRST LIKE Alexander Rönnberg Schweden, 2016 Kurzspielfilm – deutsch 3:30 min Kommunikations-Falle Ein Mädchen klickt das erste Like beim Bild eines Freundes. Das hätte sie besser nicht tun sollen, hat sie aber getan.

CURVE Tim Egan Australien 2015 Kurzspielfilm – ohne Dialoge 10 min Steilwand-Horror Gegen eine glatte, gewölbte Oberfläche gepresst, unter der sich ein dunkler Abgrund auftut, sucht eine Frau die Rettung.
     
    http://www.shortsattack.com/
  Lichtblick Kino
Kastanienallee 77, 10435 Berlin
http://www.lichtblick-kino.org/




   
  1. Oktober   Sonntag
   


01.10.
bis
27.10.
  Magical History Tour – Kino im Plural,
   
  Filme sind Gemeinschaftswerke: Die Magical History Tour präsentiert sowohl Filme, die in kollektiven Arbeitsprozessen entstanden bzw. diese zu ihrem Thema machen als auch hochkarätig besetzte Ensemblefilme, die in pluralen, dynamischen Figurenmosaiken und a-zentrischen Gruppenbildern komplexe Universen entwerfen.
    http://www.arsenal-berlin.de/kalender
  Kino Arsenal – im Filmhaus am Potsdamer Platz
Potsdamer Str. 2, 10785 Berlin
Tel.: + 49 (0) 30 26599 - 100 ticket@arsenal-berlin.de
      http://www.arsenal-berlin.de/
 


01.10.
bis
18.10.
  Georgisches Kino - Aus der Sammlung des Arsenal
   
  Mit dem georgischen Filmschaffen verbindet das Arsenal seit langem eine enge und besondere Beziehung. Seit Erika und Ulrich Gregor, die Gründer und langjährigen Leiter des Arsenal, in den 70er Jahren bei Besuchen in Moskau Filme aus Georgien sehen konnten, fanden georgische Filme regelmäßig Eingang in das Programm des Arsenals und des Forums. Das fortwährende Interesse am georgischen Kino führte dazu, dass das Arsenal heute mit rund 130 Filmen nach dem staatlichen russischen Filmarchiv Gosfilmofond außerhalb Georgiens weltweit die zweitgrößte Sammlung georgischer Filme besitzt und so einen wichtigen Beitrag zur Bewahrung der georgischen Filmgeschichte leistet. Bereits innerhalb der sowjetischen Filmproduktion traten die in der georgischen Republik gedrehten Filme durch ihre Eigenwilligkeit und fantastische Fabulierfreude hervor. Sie zeichnen sich durch satirischen Scharfblick und poetische Bildsprache, Erfindungsreichtum und oft surrealen Humor aus. Das georgische Kino ist der künstlerischen Tradition des Landes verbunden und doch gegenwartsnah und genau in der Beobachtung. Drei georgische Filme aus der Sammlung des Arsenal konnten mit Mitteln aus dem Kulturerhalt-Programm des Auswärtigen Amts digital restauriert werden. DIDI MTSWANE WELI (Ein großes, grünes Tal, 1967) von Merab Kokotschaschwili, RAMDENIME INTERWIU PIRAD SAKITCHEBSE (Einige Interviews zu persönlichen Fragen, 1978) von Lana Gogoberidse und SGHWARZE (Am Rande, 1993) von Dito Tsintsadze, die in Anwesenheit ihrer Regisseur*innen im Arsenal präsentiert werden, ebenso wie 14 weitere Filme aus unserer Sammlung von den 20er bis 90er Jahren. Ergänzt wird das Programm um den neuesten Film von Otar Iosseliani, CHANT D’HIVER (2015). Lana Gogoberidses Film wird gerahmt durch einen Film ihrer Mutter Noutsa Gogoberidse, der ersten Regisseurin Georgiens, und einen Film ihrer Tochter Salomé Alexi. In einer Podiumsdiskussion am 2.10. diskutieren Erika und Ulrich Gregor mit Khatuna Khundadze (Georgian Film) und Susan Oxtoby (University of California, Berkeley Art Museum and Pacific Film Archive) über die georgische Filmgeschichte in den Archiven, moderiert von Stefanie Schulte Strathaus.
    http://www.arsenal-berlin.de/kalender
  Kino Arsenal – im Filmhaus am Potsdamer Platz
Potsdamer Str. 2, 10785 Berlin
Tel.: + 49 (0) 30 26599 - 100 ticket@arsenal-berlin.de
      http://www.arsenal-berlin.de/
 


01.10.
22:00h
  Winterkartoffelknödel - SunGay Oktoberfest-Gaudi
         
  D 2017

Kernige Burschen als Table-Dancer auf dem Wirtshausstammtisch. Das Bier fließt in Strömen und die bayrischen Weisheiten fließen nicht minder. Und dann nehmen auch noch diese tödlichen „Unfälle“ überhand. Auch wenn München weit weg ist, so läßt sich auch in Berlin das Oktoberfest feiern. Obacht ge!
     
     
    International
Karl-Marx-Allee 33 10178 Berlin
      http://www.yorck.de/


01.10
13:00 .

  Blade Runner - Final Cut (OmU)
         
 

Los Angeles 2019. Der desillusionierte Ex-Polizist Deckard macht im Auftrag hoher Industriekreise Jagd auf eine Handvoll halbsynthetischer Arbeitssklaven, sogenannte “Replikanten”, die sich selbständig gemacht haben und nun in den Schluchten der Megametropole nach ihrem Schöpfer forschen. Deckard richtet seine Zielobjekte einen nach dem anderen gnadenlos hin, beginnt aber seine Arbeit zu hinterfragen, als er sich in eine Replikantin verliebt, die ebenfalls auf seiner Todesliste steht.

Länge: 117' Genre: Science-Fiction Regie: Ridley Scott Besetzung: Harrison Ford, Rutger Hauer, Sean Young, Daryl Hannah Jahr: 2007 FSK: Freigegeben ab 16 Jahren

   
     
    Eiszeit
Zeughofstr. 20
10997 Berlin
      http://www.eiszeitkino.de/


   
40.Woche  
2. Oktober   Montag
   


02.10.
22:00h
  Herzstein
         
  Island 2016, 129 min, OmU

Einer der schönsten Filme des Jahres über die Wirrungen des Erwachsenwerdens kommt aus Island. Hier leben in einem abgelegenen Fischerdorf die beiden 14-jährigen Thor und Kristjan. Ihre Freundschaft droht zu zerbrechen, als sich der eine in ein Mädchen verknallt und der andere Gefühle für seinen besten Freund entwickelt.
     
     
    International
Karl-Marx-Allee 33 10178 Berlin
      http://www.yorck.de/


   
  3. Oktober   Dienstag
   


ab 03.10.
  Werkschau des Altmeisters Peter Fleischmann
         
  Anlässlich des 80ten Geburtstages von Peter Fleischmann zeigt das Kino Babylon eine Werkschau des Regisseurs und Kinovisionärs. Im Anhang finden Sie eine Übersicht der Filme, darunter die restaurierten Version von „Das Unheil“, das die WELT zur Wiederaufführung im Rahmen des Filmfest München 2017 als „Meisterwerk“ bezeichnetet. Weitere Filme sind: 2Deutschland, Deutschland“ (1991), „Das Unheil“ (1972), „Der Dritte Grad“ (1975), „Jagdszenen aus Niederbayern“ (1969), „Dorotheas Rache“ (1974), „Frevel“ (1984), „Herbst der Gammler“ (1967) und „Mein Freund der Mörder“ (2006).

Peter Fleischmann ist einer der bedeutendsten zeitgenössischen deutschen Regisseure und neben Volker Schlöndorff, Rainer-Werner Faßbinder, Wim Wenders und Werner Herzog der wichtigste Vertreter des "Neuen Deutschen Films". Als scharfsichtiger Chronist und gewitzter Adapteur alltäglicher Zustände zeigt er uns in seinen Spiel- und Dokumentarfilmen den unverstellten Blick auf eine Gesellschaft, die sich bisweilen auf verblüffend erschreckende Weise selbst entlarvt. Im Mittelpunkt stehen dabei meist Verlierer oder Zukurzgekommene, denen Fleischmanns unverhohlene Sympathie gilt. Zu bewundern ist Fleischmanns Hartnäckigkeit, „mit der er immer wieder das darstellt, was niemand von uns wahrhaben will und was doch in den Augen der Ausländer unsere Eigenart ausmacht: die Angst vor der Zukunft, die panische Reaktion auf Außenseiter, die Flucht in die Gemütlichkeit, das Klammern ans jodelnde und singende Volkstum, die barbarischen Eß- und die verklemmten Sexgebräuche.“ (Volker Schlöndorff)

Di, 03.10.2017 20:00 Deutschland, Deutschland Do, 05.10.2017 20:30 Das Unheil (Weitere Termine: 06./07.10.2017 jeweils 21:45) Fr, 06.10.2017 18:00 Der Dritte Grad Fr, 06.10.2017 20:00 Jagdszenen aus Niederbayern Sa, 07.10.2017 18:00 Frevel Sa, 07.10.2017 20:00 Dorotheas Rache So, 08.10.2017 17:45 Herbst der Gammler So, 08.10.2017 19:30 Mein Freund, der Mörder
     
    Babylon Kino
Rosa-Luxemburg-Straße 30, 10178 Berlin
      http://www.babylonberlin.de/


03.10.
16:00 -18:00
 

  Kurzfilmprojekt "Die Welt, die wir uns wünschen" feiert Premiere

         
  am 3. Oktober 2017 feiern die Kurzfilme des Projektes "Die Welt, die wir uns wünschen" Premiere im Berliner Kino Babylon. Thematisch orientieren sich die filmischen Arbeiten an den Ergebnissen der Vermächtnisstudie, die von DIE ZEIT, dem Forschungsinstitut infas und dem Wissenschaftszentrum Berlin initiiert wurde. Dabei liegt der Fokus auf allen gesellschaftlichen Themen und beschäftigt sich mit den Fragen: Wie sehen wir die Welt heute? Wie sollte sie in der Zukunft aussehen? Wie wird sie in der Zukunft aussehen? Entstanden ist eine spannende Mischung aus Animationsfilmen, Dokumentarfilmen und Kurzspielfilmen, die einen interessanten Blick auf die Themen Rassismus, Gesundheitsversorgung, Ernährung, Familie und die Arbeitswelt werfen. Das Projekt wird gefördert vom Auswärtigen Amt und durchgeführt von der Deutschen Filmakademie Produktion. Aus zahlreichen Einreichungen wurden im Frühjahr 22 Projekte von Filmstudierenden deutscher Filmhochschulen ausgewählt und mit jeweils 15.000 Euro gefördert.

Neben den Filmteams werden auch Staatssekretär Dr. Rainer Sontowski, Dr. Andreas Görgen (Leiter der Abteilung Kultur & Kommunikation, Auswärtiges Amt) und der Vorstandssvorsitzende der Deutschen Filmakademie Benjamin Hermann anwesend sein.

Die Veranstaltung ist öffentlich. Der Eintritt ist frei.
     
    Babylon Kino
Rosa-Luxemburg-Straße 30, 10178 Berlin
      http://www.babylonberlin.de/


   
  4. Oktober   Mittwoch
   


04.10.
bis 07.10.

    Pool 17
          
 

Die 11. Edition von POOL zeigt eine Auswahl faszinierender internationaler Tanzfilmproduktionen und wird zum Treffpunkt Kreativschaffender aus Tanz, Film sowie der Fashion- und Werbeszene. POOL ist ein seit 2007 bestehendes Festival für Tanzfilme und Tanzanimationsfilme und bietet Raum für Austausch, Entwicklung, Weiterbildung und Präsentationsmöglichkeiten. Einmal im Jahr präsentiert POOL eine Auswahl faszinierender Tanzfilmproduktionen aus aller Welt und wird zum Treffpunkt Kreativschaffender aus Tanz, Film sowie der Fashion- und Werbeszene. POOL ist eine Plattform für Filme, die Tanz nicht nur dokumentieren, sondern die Choreografien ausschließlich für und mit der Kamera entstehen lassen. POOL richtet seinen Fokus auf das intensive Zusammenspiel zwischen Tanz und filmischen Techniken, lotet die Möglichkeiten der Kunstform aus.

     
   


04.10.
19:00
  Sacco und Vanzetti – Dokumentarfilm (OmU)
       
 

Er gilt als größter Justizskandal des 20. Jahrhunderts in den USA: Der siebenjährige Prozess gegen die italienischen Migranten und Anarchisten Nicola Sacco und Bartolomeo Vanzetti. Trotz weltweiter Proteste von Millionen von Menschen wurden die beiden letztlich am 23.  August 1927 in Boston hingerichtet. Zum 90. Jahrestag zeigen wir Peter Millers Dokumentarfilm, der erstmals in deutschen Kinos zu sehen ist. Peter Miller erzählt die Geschichte von Sacco und Vanzetti, deren Leidensweg zum Symbol für den bigotten und intoleranten Umgang mit Migranten und Dissidenten in Amerika wurde. Im Film werden Sacco und Vanzettis Gefängnisschriften (gelesen von John Turturro und Tony Shalhoub) und Interviews – u.a. mit Howard Zinn, Arlo Guthrie und Studs Terkel – mit den Spuren, die sie in Kunst und Musik hinterließen, und historischem Filmmaterial verwoben. Durch die Geschichte von Sacco und Vanzetti wird dem Publikum eine universelle und sehr zeitgenössische Erzählung von staatlicher Ungerechtigkeit und menschlicher Widerstandskraft präsentiert. Der Film ist u.a. mit dem »Best Award« der Amerikanischen Historikervereinigung ausgezeichnet worden.

mit anschließender Diskussion mit dem Autor Gerhard Hanloser

     
    Lichtblick Kino
Kastanienallee 77, 10435 Berlin
http://www.lichtblick-kino.org/
   
     


04.10.
20:00
  tip Preview: Sommerhäuser
         
  "Mit ihrem Debütfilm SOMMERHÄUSER gelingt der deutschen Regisseurin ein unkonventionelles Familienporträt, das dem Zuschauer ein Gefühl zwischen einer verbreiteten Krisenstimmung und einem neuen Aufbruch vermittelt. Mit einem feinen Gespür für die menschlichen Eigenheiten setzt die Filmemacherin die verschiedenen Figuren gekonnt in Szene und findet dabei immer die Balance zwischen komischen und tragischen Momenten. Raffiniert wird in SOMMERHÄUSER auf eine nicht greifbare, latente Bedrohung hingewiesen, die sich wie ein Sommergewitter aufbaut und den Zuschauer in Spannung versetzt. "

Sommerhäuser (deutsch mit engl. UT) Spielfilm, Deutschland 2017, 96 min. Regie: Sonja Maria Kröner Darsteller: Laura Tonke, Mavie Hörbiger, Ursula Werner, Günther Maria Halmer, Thomas Loibl, Christine Schorn, Inge Maux, Johannes Silberschneider u.v.m. FSK: ab 12
     
  hackesche höfe kino
Rosenthaler Straße 40 10178 Berlin
      http://www.hoefekino.de  


   
    5. Oktober   Donnerstag
   


der kurze weg zu deinen lieblingskritikerinnen  
       
Januar Februar März April 
Mai Juni Juli August 
Oktober Oktober November Dezember
       
 Filme a-z 2017 05.10. | 12.10. | 19.10. | 26.10.


05.10.
06.10.
20:00 bis
22:00
  Sonica Sequence: an audiovisual performance
   
 


Sonica Sequence is a unique audio-visual film experience about connecting through the universal language of music, rather than speech. Lisa Nordström set up unrehearsed improvisational meetings with local musicians in public spaces in Cuba, Indonesia, Japan and Cyprus, to create open musical situations in which to interact with the particular location and audience. A cinematic homage to people and places, and to the sounds we may create together.

Lisa Nordström is an acclaimed musician in electronic and contemporary music. She likes to improvise layered and intricate soundscapes by exploring how to interact with the audience in contextual and site specific ways.Pether Lindgren is a curator, producer and film director, with a special interest in boundary spanning global collaboration and creation. He also operates the organization and record label ajabu! Credits: Production Country and Year Sweden, 2017 | Produced by Lisa Nordström, Pether Lindgren | Director of Photography Sebastian Pena | Sound Manne Kjellander, Ake Linton | Editor Kristoffer Elfström | World Sales Monoduo Films

 
     
  Wolf Kino
Weserstraße 59, 12045 Berlin
    https://wolfberlin.org/


05.10.
20:00
  AfricAvenir präsentiert den Dokumentarfilm SKULLS OF MY PEOPLE
  in Anwesenheit des Regisseurs Vincent Moloi, mit Filmgespräch im Kino!
         
  Am 5.10. um 20 Uhr präsentiert AfricAvenir den Dokumentarfilm SKULLS OF MY PEOPLE. Regisseur Vincent Moloi sowie Vertreterinnen der OvaHerero und Nama, Esther Muinjangue und Ida Hoffmann werden anwesend sein und laden zu einem Filmgespräch ein. Regisseur Vincent Moloi verabeitet die Geschichte des Genozids in Namibia, bei dem Anfang des 20. Jahrhundert vier von fünf Herero und die Hälfte der Nama unter deutscher Kolonialherrschaft ermordet wurden. Schockiert über die geringe Aufmerksamkeit für dieses Thema stand für ihn fest, dass „diese Geschichte erzählt werden muss”.

Skulls of My People (OmU) Dokumentarfilm, Südafrika/ Namibia 2016, 67 min. Regie: Vincent Moloi
     
  hackesche höfe kino
Rosenthaler Straße 40 10178 Berlin
      http://www.hoefekino.de  


05.10
18:00
 

  Türkische Filmreihe: Kor / Glut

      
 

Cemal geht nach seinem Konkurs als Arbeiter nach Rumänien. Als er dort als Illegaler verhaftet wird, muss seine Frau Emine sich mit Handarbeiten durchschlagen, um den kranken Sohn operieren lassen zu können. In der Nähwerkstatt begegnet sie Ziya, dem früheren Chef Cemals. Als Ziya von ihrer schwierigen Lage erfährt, will er Emine, die er begehrt, helfen. Als Cemal nach Monaten heimkehrt, erfährt er, dass Ziya die Krankenhausrechnungen bezahlt hat. Er macht Ziya für all sein Leid verantwortlich.

Regie Zeki Demirkubuz Darsteller Caner Cindoruk Aslıhan Gürbüz Taner Birsel İştar Gökseven Dolunay Soysert Çağlar Çorumlu Dauer 115 Minuten

     
    Moviemento Kino
Kottbusser Damm 22
Kinokasse: 692 47 85
      http://www.moviemento.de/


   
  6. Oktober   Freitag
   


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  7. Oktober  Samstag
   


07.10.
bis 14.10.

    Filmfest Eberswalde
          
 

Am Eröffnungsabend, dem 07. Oktober 2017, beginnen wir um 19:00 Uhr mit dem Dokumentarfilm „Zavtra More / Sea Tomorrow“ von Katerina Suvorova (2016, Kasachstan/ Deutschland). Eine bildhafte Darstellung um eine der verheerenden menschengemachte Katastrophe – die Austrocknung des Aralsees. Die filmische Arbeit zeigt eine post-apokalyptische Landschaft, in der das Meer verschwunden, der Mensch aber geblieben ist. „Der Film entwickelt seine Kraft über die Bilder“, so Udo Muszynski zur Entscheidung, den Film zur Eröffnung zu zeigen. „Zugleich verkörpert er einen Schwerpunkt des diesjährigen Wettbewerbs der langen Dokumentationen: Menschen leben und überleben, den Umweltkatastrophen, dem Verlust ihrer Wohnstatt, der Gefährdung ihrer Zukunft zum Trotz. Ein Leben scheint fast unmöglich– so entwickeln die Menschen an Ort und Stelle ihr Ringen um Heimat, Sicherheit und Nahrung“, ergänzt er. Nicht zuletzt daher wurde dieser Film ebenfalls nominiert für den neu ins Leben gerufenen Nachhaltigkeitspreis „DER STACHEL“.

     
   


07.10.
22:30
  The Autopsy of Jane Doe (OV)
   
  USA (2016), 90 min, FSK: 16

Ein Haus irgendwo in den USA ist Schauplatz eines grausamen Verbrechens. Während die Ermittler den Tatort untersuchen, entdecken sie im Keller eine nackte Frauenleiche begraben. Austin, der zusammen mit seinem Vater Tommy als Gerichtsmediziner arbeitet, wird mit der Inspektion des leblosen Körpers beauftragt. Die tote Frau gibt jede Menge Rätsel auf: Ihre Personalien können nicht herausgefunden werden und selbst ihre Fingerabdrücke sind nicht im Polizeisystem registriert. Sie ist eine vollkommen Unbekannte, weshalb sie einfach nur noch Jane Doe genannt wird. Während Austin und Tommy die Autopsie durchführen, wird das Geheimnis um Jane immer mysteriöser. Plötzlich geschehen Dinge, die sich nicht rational erklären lassen. Und schon bald müssen Vater und Sohn feststellen, dass die Tote viel lebendiger ist, als ihnen lieb ist…
     
  Rollberg
Rollbergstr. 70 12049 Berlin
     


07.10.
21:00
 

BLADE RUNNER (1982)

      
 

Wir schreiben das Jahr 2019: Vier gentechnologisch hergestellte Menschen, sogenannte „Replikanten“, proben den Aufstand. Sie maßen sich an, ihre auf vier Jahre festgesetzte Lebensfrist verlängern zu lassen. Ihr Pech, dass Blade Runner Deckard auf sie angesetzt ist. Er ist ein abgebrühter Profi, wenn es darum geht, Replikanten aufzuspüren und zu vernichten. Im verregneten Los Angeles der Zukunft macht er sich auf die Jagd… Als 1982 sehr viele renommierte Medien den Film verrissen, antwortete ein Leser hellsichtig: „‚Blade Runner‘ wird ohne Zweifel ein Kultfilm werden. Sein einziger Fehler war es, für den durchschnittlichen Zuschauer zu viel zu bieten. Ich bin nicht der einzige in dieser Stadt, der den Film sechsmal gesehen hat und immer wieder neue Dinge entdecken konnte.“ (Der Spiegel) – Und wie recht er hatte! USA 1982, R: Ridley Scott, D: Harrison Ford, Rutger Hauer, Sean Young u.a., L: 117 min., FSK: ab 16.

     
 

City Kino Wedding im Centre Français de Berlin
Müllerstraße 74 13349 Berlin Anbindung: U-6, U-Rehberge

     http://www.citykinowedding.de/


   
  8. Oktober   Sonntag
   


08.10.
15:30
  Berlin Ecke Bundesrepublik - DVD-Release, Filmreihe und Ausstellung
   
  Die Macher der gefeierten Langzeitdokumentation von BERLIN - ECKE BUNDESPLATZ präsentieren im September und Oktober 2017 mit BERLIN ECKE BUNDESREPUBLIK fünf Filme vom Leben und Arbeiten in Deutschland - mit Vorführungen im Kino Arsenal und Bundesplatz Kino sowie einer Ausstellung zur Entstehung ihrer Filme. Die fünf Dokumentationen von Hans-Georg Ullrich und Detlef Gumm aus den Jahren 1974, 1980, 1986, 1991 und 1997/98 sind nun bei absolut MEDIEN erschienen. Herausgeberin ist Klaudia Wick, Deutsche Kinemathek. Die Produktion übernahm Corinna Volkmann. "Detlef Gumm und Hans-Georg Ullrich sind Dokumentaristen des Alltags. In ihrer legendären Langzeitstudie BERLIN - ECKE BUNDESPLATZ zeigen sie die unmerklichen Veränderungen ihres Viertels auf, aus denen sich Lebensläufe über Jahrzehnte hinweg konturieren. BERLIN ECKE BUNDESREPUBLIK ist eine Auswahl von daneben entstandenen Momentaufnahmen, die den Zeitgeist nicht leugnen, sondern wie durch ein Brennglas betrachten: Der Kaninchenzüchterverein im Ruhrgebiet oder der Magdeburger Denkmalschutzbetrieb in der Wendezeit, die Produktion des neuen Otto-Versandkatalogs, der Bierkutscher, die Striptease-Tänzerin, der Würstchenverkäufer oder der sich in der Marktwirtschaft neu erfindende DDR-Kabarettist - sie alle berichten vom Leben und Arbeit in der alten und neuen Bundesrepublik", so Klaudia Wick.

Sonntag, 08.10.2017, 15:30 Uhr, Bundesplatz Kino:
"Friede Freude Katzenjammer" + Gespräch mit den Filmemachern (Mod. Klaudia Wick), ab 18.30 Uhr Ausstellungseröffnung vermittlungsstelle_b/konzeptraum für kunst und design, Weimarische Str. 6a, 10715 Berlin

Sonntag, 15.10.2017, 15:30 Uhr, Bundesplatz Kino:
"Vom Überstehen der Stürme" + Gespräch

Sonntag, 22.10.2017, 15:30 Uhr, Bundesplatz Kino:
"Der Katalog" und "Geschichten vom Alltag - Hotels und Gaststätten" + Gespräch

Sonntag, 29.10.2017, 15:30 Uhr, Bundesplatz Kino:
"Noch mal davon gekommen" + Gespräch

Am 15., 22. und 29.10. ist die Ausstellung in der vermittlungsstelle_b jeweils ab 18.00 Uhr geöffnet.
     
    http://www.berlin-ecke-bundesplatz.de/
  Bundesplatz Kino
Bundesplatz 14, 10715 Berlin
Telefon: 030 85406085
    http://www.bundesplatz-kino.de/


   
41.Woche  
9. Oktober   Montag
   


09.10.
22:00h
  Queen of Ireland
         
  Irland 2015, 86 min

Irland ist schon seit 1949 kein Teil der britischen Monarchie mehr. Eine Königin hat das Land trotzdem, zumindest eine der Herzen. Denn Drag Queen Panti Bliss trug maßgeblich dazu bei, dass Irland die Ehe für gleichgeschlechtliche Paare öffnete und wird dafür geliebt. Tolle Doku über einen bemerkenswerten Menschen.
     
     
    International
Karl-Marx-Allee 33 10178 Berlin
      http://www.yorck.de/



  WERBUNG



   
  10. Oktober   Dienstag
   


10.10.
bis 15.10.

    Uranium Film Festival
          
 

70 years ago, July 16th 1945, exploded the first Atomic Bomb in New Mexico, at the Alamogordo Test Range, and the nuclear age had begun. "We knew the world would not be the same. A few people laughed, a few people cried, most people were silent... Now I am become death: the destroyer of worlds." Julius Robert Oppenheimer recalling that first atomic bomb test. One year before the Fukushima reactor exploded, the International Uranium Film Festival was founded in 2010 in Santa Teresa, the famous artist quarter in the heart of Rio de Janeiro. The first Uranium Film Festival then was held in May 2011 in two cultural centres of Santa Teresa, Laurinda Santos Lobo and Parque das Ruinas. Since 2012 the main venue is the Cinemateque of Rio de Janeiro's Modern Art Museum (MAM Rio).

     
   


10.10.
20:00h
  Die Unsichtbaren - Wir wollen leben
         
  Das hochspannende, bewegende Doku-Drama erzählt die wahren Geschichten von vier jungen jüdischen Berlinern, die die Jahre 1941-45 versteckt in der Hauptstadt des Dritten Reiches überlebten. Ein Film über Mut, Mitmenschlichkeit und Subversion.

Premiere mit Filmteam und Zeitzeugen
     
     
    International
Karl-Marx-Allee 33 10178 Berlin
      http://www.yorck.de/


10.10.
20:00
 

DANIEL HOPE - DER KLANG DES LEBENS - PREMIERE

   
  Daniel Hope ist einer der vielfältigsten und bedeutendsten Geiger seiner Generation. Ein international umjubelter Star, der von Beijing über Berlin bis nach New York die großen Konzertbühnen bespielt. Seine Geschichte ist die einer einzigartigen Karriere. Es ist aber auch die Geschichte von Flucht und Vertreibung, von Heimatsuche und Identitätsfindung. Und letztlich die Geschichte eines großen Happy Ends.

Dieses Spannungsfeld zwischen beruflichem und persönlichem Neuanfang im Jahr 2016 veranlasst Daniel Hope, sich mit der Frage zu befassen, was der Antrieb seines Schaffens, seines Wirkens und Handelns ist. Gerade vor dem Hintergrund des 100. Geburtstags Yehudi Menuhins, seines großen Mentors und väterlichen Freundes, startet Daniel Hope eine autobiografische Entdeckungsreise. Eine Reise also zu seinen eigenen Wurzeln. Eine Reise aber auch in die Welt des Exils. Der Dokumentarfilm DANIEL HOPE erzählt dabei die Geschichte seines Lebens, spiegelt Gegenwart und Vergangenheit und hinterfragt die Getriebenheit und Rastlosigkeit hinter einer solchen Weltkarriere.

Im Anschluss Filmgespräch und musikalische Umrahmung durch Daniel Hope.
     
  Kino in der KulturBrauerei
Schönhauser Allee 36, 10335 Berlin
     


   
  11. Oktober   Mittwoch
   


11.10.
20:00h
  Vorwärts immer!
         
  Wenn Sie schon immer wissen wollten, wie es in den letzten Tagen vor dem Mauerfall bei Honeckers und Konsorten so zuging, dann müssen Sie diese launige Komödie mit durchaus ernstem Hintergrund sehen. Jörg Schüttauf brilliert in einer Doppelrolle als echter und falscher Erich Honecker. Wir freuen uns als Gäste u.a. die Regisseurin Franziska Meletzky und die Darsteller Jörg Schüttauf und Josefine Preuß begrüßen zu dürfen.

Es gibt ein kleines Kaufkartenkontingent!

Premiere mit Filmteam
     
     
    International
Karl-Marx-Allee 33 10178 Berlin
      http://www.yorck.de/


11.10.
19:30
  KinoPolska / Zu Gast: Jan P. Matuszyński
   
  wei vielbeachtete Spielfilmdebüts stehen im Mittelpunkt von KinoPolska im Oktober. OSTATNIA RODZINA (The Last Family, Jan P. Matuszyński, PL 2016, 10.10., zu Gast: Jan P. Matuszyński) Zdzisław Beksiński, Maler düster-surrealistischer Szenerien, lebt mit seinem psychisch labilen Sohn, einem populären Radio-DJ, und seiner die Familie zusammenhaltenden, aufopferungsvollen Ehefrau Zofia in einem Warschauer Plattenbau. Mit pechschwarzem Humor grundiertes Porträt eines exzentrischen Malers, Hommage an eine unkonventionelle Familie und Chronik eines Landes über einen Zeitraum von drei Jahrzehnten. NÓŻ W WODZIE (Das Messer im Wasser, Roman Polanski, PL 1962, 11.10.,

Einführung: Jan P. Matuszyński) Parabel und psychologisches Kammerspiel auf einem Segelboot. Ein Ehepaar lädt einen jungen Studenten ein, das Wochenende mit ihnen zu verbringen. Auf engstem Raum entwickelt sich ein spannungsgeladenes Beziehungsdreieck. (mg)
    http://www.arsenal-berlin.de/kalender
  Kino Arsenal – im Filmhaus am Potsdamer Platz
Potsdamer Str. 2, 10785 Berlin
Tel.: + 49 (0) 30 26599 - 100 ticket@arsenal-berlin.de
      http://www.arsenal-berlin.de/
 




   
    12. Oktober   Donnerstag
   


der kurze weg zu deinen lieblingskritikerinnen  
       
Januar Februar März April 
Mai Juni Juli August 
Oktober Oktober November Dezember
       
 Filme a-z 2017 05.10. | 12.10. | 19.10. | 26.10.


12.10
bis 18.10.
 

  One World Berlin

      
 

Zum 12. Mal findet das One World Berlin Human Rights Film Festival statt. Vom 12. bis 18. Oktober 2017 zeigen wir aktuelle Dokumentarfilme aus Deutschland, Österreich und den USA. Die Themenschwerpunkte dieses Jahr sind: die Verbrechen des NSU und Hindernisse bei deren Aufklärung und juristischer Ahndung; Grundeinkommen und ein kommunales Coworking Space als Modellprojekte für mehr soziale Gerechtigkeit; das Eintreten für reproduktive Rechte in den USA sowie die Integration von LGBTQI* Geflüchteten. Alle Filmvorführungen werden begleitet von Gesprächen mit Filmemacher*innen und thematischen Expert*innen.
Das Festival wird am 12. Oktober 2017 eröffnet mit der Berlin Preview von FREE LUNCH SOCIETY – KOMM KOMM GRUNDEINKOMMEN (A 2017, Berlin-Premiere ) von Christian Tod. Vor ein paar Jahren galt das universelles und bedingungsloses Grundeinkommen als linke Utopie, in der Praxis nicht durchzuführen. Inzwischen gehören deutsche Unternehmer zu den engagiertesten Verfechtern dieses Reformprojektes, auf Internetplattformen können sich Menschen für Grundeinkommen bewerben. FREE LUNCH SOCIETY beleuchtet Pro- und Kontraargumente und setzt das Grundeinkommen in Zusammenhang mit übergeordneten Fragen nach Gemeingut, Gemeinwesen und gerechter Ressourcenverteilung.

    http://www.oneworld-berlin.de/
    Moviemento Kino
Kottbusser Damm 22
Kinokasse: 692 47 85
Lichtblick Kino
Kastanienallee 77,
Tel. 030 - 44 05 81 79
Refugio Berlin
      http://www.moviemento.de/


12.10
20:30
 

  »Wenn Gott schläft« in Anwesenheit des Regisseurs

      
 

»Wenn Gott schläft«
Deutschland 2017, 88 min, Regie: Till Schauder

»Wenn es einen Gott gibt, dann schläft er.« meint der seit Jahren im deutschen Exil lebende iranische Musiker Shahin Najafi. Er impliziert damit die Frage, warum Gott so viel Böses geschehen lässt, wenn man doch davon ausgeht, dass Gott gut ist. 2012 wurde eine Todes-Fatwa gegen Najafi ausgesprochen, eine Aufforderung an alle Gläubigen, ihn zu töten. Er hatte in einem Rap satirisch über einen Imam gesungen, der von den Schiiten verehrt wird. Dies resultierte schließlich in der Fatwa und einem Kopfgeld, das auf ihn ausgesetzt wurde.

Für den Musiker bedeutete dies in der Folge ein Leben unter ständiger Bedrohung: Unsicherheit, ständigen Wohnortwechsel und häufiger Veränderung von Bart und Haar. Najafis rastloses Verhalten ist nicht paranoid, sondern steht für eine sehr reale Bedrohung. Dies zeigt der Fall des Oppositionellen Fereydoun Farrokhzad, welcher im Zuge der iranischen Revolution das Land verlassen musste und 1992 in seinem Bonner Exil, vermutlich vom iranischen Geheimdienst, brutal ermordet wurde.

Till Schauers Film »Wenn Gott schläft« transportiert diese Bedrohung und das Gefühl der Verfolgung: Zum Großteil in Innenräumen und abgedunkelten Zimmern gedreht, macht Najafi gute Miene zum bösen Spiel. Er versucht mit deutschen und anderen im Exil lebenden iranischen Musikern weiter Lieder aufzunehmen und via Internet seine Stimme auch in seiner Heimat zu erheben. Doch schon ein Konzert auf die Beine zu stellen erweist sich als schwierig, die Sicherheitsvorkehrungen sind enorm – wenige Musikerkollegen möchten ihr Leben im Namen der Freiheit riskieren.

In all der Unsicherheit bleibt Shahin Najafi trotzdem kämpferisch und verliebt sich außerdem während der Entstehung des Films. Seine Courage, die vor allem Ausdruck in der Musik findet, führt in dem Dokumentarfilm einerseits zu einer Begeisterung junger Menschen im Iran und in Deutschland, anderseits zu einer zweiten Fatwa mit erhöhtem Kopfgeld. Direkt danach betrat Najafi trotzdem die Bühne – ein Konzert, das man gesehen haben muss und einer der Höhepunkte des Films.

     
    Moviemento Kino
Kottbusser Damm 22
Kinokasse: 692 47 85
      http://www.moviemento.de/


12.10.
bis 15.10.
  Cine en español: MEXICO SCOPE
         
  Born in 2017, the Mexican Film Festival, MEXICO SCOPE, will be presenting its first Event on October 12- 15, 2017 in Babylon in Berlin, Germany. Mexican cinema is in a phenomenal moment. There is an exciting generation of young filmmakers from different regions of the country who are drastically changing the way Mexicans view and represent themselves on the big screen and challenge traditional notions of Mexican culture and identity. The "renaissance" of Mexican cinema due to the production of higher quality films has given way to a strong body of work that makes Mexico an international and exciting actor in world cinema.

http://www.babylonberlin.de/cineenespanol.htm
     
    Babylon Kino
Rosa-Luxemburg-Straße 30, 10178 Berlin
      http://www.babylonberlin.de/


12.10.
bis 15.10.
  B-Film Basterds 2017
   
  Das Festival des etwas anderen Films kommt zurück nach Berlin - zum vierten Mal besuchen die B-FILM-BASTERDS die Hauptstadt und verwandeln das SPUTNIK-Kino in Kreuzberg in eine Feierstätte für Kult, Camp, Genreklassiker, freiwillige und unfreiwillige Komik und das, was manche mißmutigen Gesellen despektierlich als "Trash" bezeichnen. DieB-FILM- BASTERDS wollen nicht nur über die Filme lachen, sondern auch mit ihnen, und deswegen haben sie wieder einen bunten Strauß seltsamer Filme zusammengestellt, der vor allem eines garantieren soll - GUTE LAUNE!

Spielplan B-Film Basterds 2017 12.10.-15.10.2017

Do 12.10
20.00 Eröffnung: Light Blast 86 Min
22.00 Jäger der verschollenen Galaxy , 80 Min
Fr 13.10.
20.00 Sieben gegen Alle - 35mm , 90 Min
2.00 Super Stooges vs Wonder Women ,90 Min
Sa 14.10.
18.30 Mystery in Bermuda 88 Min
20.00 Ninja Terminator, 88 Min
22.00 The Last Dragon, 35mm 109 Min
So 15.10.
18.30 Gorgo, 78 Min
20.00 Glut der heissen Körper - Primitive London, 80 Min 35mm Eurpean Art Cinema Day
21.45 Festivalabschluss: Ich kauf mir lieber einen Tirolerhut , 95 Min Eurpean Art Cinema Day

    https://badmovies.de/
  Sputnik
Hasenheide 54, 10967 Berlin
    http://www.sputnik-kino.com/


ab 12.10.
 

DIE EINSIEDLER von Ronny Trocker

         
 

DIE EINSIEDLER erzählt die Geschichte des Bauernsohns Albert, der sich zwischen dem rauen Leben auf dem abgelegenen elterlichen Bergbauernhof oder einem Leben im Tal entscheiden muss. „Der Reiz dieser Erzählung liegt für mich darin, die komplexen Beziehungen und widersprüchlichen Sehnsüchte der Figuren ohne große Worte zu erzählen“, erläutert Regisseur und Drehbuchautor Ronny Trocker. „Ich bin selbst in dieser Gegend aufgewachsen, und die Verschwiegenheit dieses Menschenschlages ist mir nicht ganz fremd. Ihre Wortkargheit mag verschiedene Ursachen haben, doch weiß ich, dass hinter dieser gemütsarmen Fassade menschliche Gefühle brüten. Genau an diesem Grat führt mein Film entlang.“

     
  fsk-kino am Oranienplatz
Segitzdamm 2
     http://fsk-kino.peripherfilm.de/


   
  13. Oktober   Freitag
   


   
  14. Oktober   Samstag
   


14.10.
11:00h
  Die Previews von „Das Verschwinden“
         
  Regisseur Hans-Christian Schmid (Crazy, Lichter) hat zum Fernsehen gefunden. Für das ARD hat er eine achtteilige Krimi-Miniserie a 45 Minuten gedreht, mit einer vielversprechenden Besetzung, u.a. Julia Jentsch, Sebastian Blomberg und Nina Kunzendorf. Gezeigt werden alle Teile von DAS VERSCHWINDEN einige Tage vor der Fernsehausstrahlung.
In Forstenau, einer Kleinstadt nahe der tschechischen Grenze, verschwindet die zwanzigjährige Janine Grabowski. Während vieles darauf hindeutet, dass sie klammheimlich der Provinz den Rücken kehren wollte, ist ihre Mutter Michelle überzeugt, dass Janine etwas zugestoßen sein muss. Die Vermisstenanzeige verschwindet allerdings schnell in den Akten der Polizei. Niemand mag an ein Verbrechen glauben, nicht hier. So ist Michelle gezwungen, sich auf eigene Faust auf die Suche zu machen.

Im Anschluss an die Vorführung findet in Kooperation mit der Deutschen Filmakademie ein Gespräch mit Regisseur und Drehbuchautor Hans-Christian Schmid, dem Drehbuchautor Bernd Lange und der Produzentin Britta Knöller statt.


19 Euro - Das Kinoabo gilt nicht!

Das Erste zeigt „Das Verschwinden“ am 22., 29. 30. und 31. Oktober 2017
jeweils um 21.45 Uhr in vier Doppelfolgen.
     
    International
Karl-Marx-Allee 33 10178 Berlin
      http://www.yorck.de/


14.10.
22:30
  Creepy Crypt's Sneak Preview (OV)
   
  Und wieder ist es soweit, die Creepy Crypt Sneak Preview steht an. Wieder wird ein Horrorfilm vor dem regulären Start gezeigt, aber nicht verraten welcher Film es ist. Last euch die Chance nicht entgehen den Film vor allen anderen zu sehen und kommt zur Creepy Crypt. Wie immer im Rollberg Kino.
     
  Rollberg
Rollbergstr. 70 12049 Berlin
     


   
  15. Oktober  Sonntag
   


15.10.
20:30
  Preview: THE SQUARE
   
 


Christian (Claes Bang) ist der smarte Kurator eines der größten Museen in Stockholm. Die nächste spektakuläre Ausstellung, die er vorbereitet, ist „The Square“. Es handelt sich um einen Platz, der als moralische Schutzzone fungieren und das schwindende Vertrauen in die Gemeinschaft hinterfragen soll. Doch wie bei den meisten modernen Menschen reicht auch bei Christian das Vertrauen nicht weit – er wohnt abgeschottet in einem stylischen Apartment und würde seinen Tesla nicht unbeaufsichtigt in einer zwielichtigen Gegend parken. Als Christian ausgeraubt wird und ihm kurz darauf die provokante Mediakampagne zu „The Square“ um die Ohren fliegt, geraten sein Selbstverständnis wie auch sein Gesellschaftsbild schwer ins Wanken.

Prämiert mit der Goldenen Palme der Filmfestspiele von Cannes und nun auch schwedischer Kandidat für den Auslands-Oscar 2018 vereint Östlund in THE SQUARE neben Hauptdarsteller Claes Bang (Die Brücke) die Schauspiel-Stars Elisabeth Moss (Mad Men) und Dominic West (The Wire) in seinem Ensemble.

Regie und Buch: Ruben Östlund Produzenten: Erik Hemmendorff, Philipp Bober mit Claes Bang, Elisabeth Moss, Dominic West, Terry Notary Schweden, Deutschland, Frankreich, Dänemark 2017, Länge 145 Min

Der Regisseur Ruben Östlund und der Hauptdarsteller Claes Bang werden bei der Preview anwesend sein.

 
     
  Delphi Filmpalast
Kantstraße 12A, 10623 Berlin
    http://www.delphi-filmpalast.de/kino/
15.10.
18:00
  „PRE-CRIME” Kinotour der Filmemacher zum Kinostart
   
  Eine Software, die voraussagt, wo und wann ein Verbrecher zuschlägt. Was nach einem Science-Fiction-Szenario im Stil von MINORITY REPORT klingt, ist in Städten wie Chicago, London oder München längst Realität. Da, wo der Film CITIZENFOUR aufhört, geht PRE-CRIME einen Schritt weiter. Die Regisseure Monika Hielscher und Matthias Heeder reisen um die halbe Welt um einige der brennendsten Fragen unserer Zeit zu beantworten: Wie viel Freiheit sind wir bereit aufzugeben für das Versprechen absoluter Sicherheit? Und können wir uns auf das Urteil von Computern und Algorithmen wirklich verlassen?
     
  Sputnik
Hasenheide 54, 10967 Berlin
    http://www.sputnik-kino.com/


15.10.
  EUROPEAN ART CINEMA DAY - Mehr als 4.000 Leinwände in 36 Ländern
   
  Am 15. Oktober 2017 geht Europa ins Kino! Die CICAE präsentiert gemeinsam mit Europa Cinemas den zweiten EUROPEAN ART CINEMA DAY. Mehr als 1.000 Kinos zeigen an diesem Sonntag Previews, Kinderfilme und Klassiker der europäischen Filmgeschichte. Dazu gibt es begleitende Filmgespräche, Empfänge und Ausstellungen - das Programm ist so vielseitig wie die Arthouse-Kinos selbst.

Mit dem EUROPEAN ART CINEMA DAY bekommen der europäsiche Film und alle leidenschaftlichen Kinobetreiber endlich einen Feiertag. Kinos sind eine kulturelle Bereicherung - für Alt und Jung, auf dem Land und in der Stadt. Und sie bringen Menschen zusammen unabhängig von Herkunft, Bildung und Einkommen. Über 100 Millionen Besucher leisten Arthouse-Kinos einen wertvollen Beitrag für die programmatische Vielfalt, die Entdeckung und Förderung junger Talente und den kulturellen Austausch innerhalb Europas.
Filmkunstkinos existieren in ganz Europa. Überall dort, wo es unterstützende Strukturen und Organisationen gibt, ist eine höhere Kino- und Programmvielfalt verbunden mit einer breiteren Verankerung des europäischen Films zu beobachten. In diesem Wissen soll diese Aktion auch Kinos in Ländern ohne bestehende Verbände unterstützen und dazu beitragen, auch dort Strukturen zu entwickeln und damit die Sichtbarkeit des europäischen Films zu stärken.
     
    https://artcinemaday.org/de/index


   
42.Woche  
16. Oktober   Montag
   


16.10.
22:00h
  The Square - Preview
         
  S/D/F/DK 2017, 142 min

Der diesjährige Gewinner der Goldenen Palme in Cannes ist eine beißende Satire auf den Kunstbetrieb, die Jury-Präsident Pedro Almodóvar für seine politische Unkorrektheit pries. Als Museumsdirektors Christian sein Handy verliert, schlittert sein Leben ins Chaos ab. Großartig, böse, rasend komisch!
     
     
    International
Karl-Marx-Allee 33 10178 Berlin
      http://www.yorck.de/


   
  17. Oktober   Dienstag
   


17.10
18:00
 

  Brasilianische Triologie in Anwesenheit des Regisseurs

      
 

Drei Bewohner Rio de Janeiros stehen für viele, die die Invasion der Olympischen Spiele 2016 und der Fußballweltmeisterschaft 2014 in ihre Stadt am eigenen Leibe erfahren haben.

Brasilianische Triologie in Anwesenheit des Regisseurs Produktion IT, BR, Dauer 67 Minuten

     
    Moviemento Kino
Kottbusser Damm 22
Kinokasse: 692 47 85
      http://www.moviemento.de/


17.10
18:00 .

  Publikumsgespräch zu Pre-Crime
         
 

Eine Software, die voraussagt, wo und wann ein Verbrecher zuschlägt. Was nach einem Science-Fiction-Szenario im Stil von MINORITY REPORT klingt, ist in Städten wie Chicago, London oder München längst Realität. Und ob wir gefährlich sind oder nicht, wird schon heute von Polizeicomputern entschieden. Predictive Policing nennt sich die Methode und dieses Zukunftsversprechen ist nicht nur ein positives. Big Data dient dabei als Quelle, die wir selbst kontinuierlich mit persönlichen Informationen befüllen. Da, wo der Film CITIZENFOUR aufhört, geht PRE-CRIME einen Schritt weiter. Die Regisseure Monika Hielscher und Matthias Heeder stellen einige der brennendsten Fragen unserer Zeit: Wie viel Freiheit sind wir bereit aufzugeben für das Versprechen von absoluter Sicherheit? Und können wir uns auf das Urteil von Computern und Algorithmen wirklich verlassen? Der Film reist um die halbe Welt und stellt Menschen vor, die täglich mit dieser Technologie arbeiten und sie weiter entwickeln. Aber auch Menschen, die zu den Opfern dieser Technologie wurden. PRE-CRIME zeigt: Die Zukunft hat uns längst eingeholt. Faszinierend und furchterregend, zugleich dringen utopische Kontrollszenarien immer mehr in unser Leben ein.

Land/Jahr: D 2017 Dokumentarfilm Regie: Monika Hielscher und Matthias Heeder Darsteller: Drehbuch: Monika Hielscher und Matthias Heeder 88 Min.

   
     
    Eiszeit
Zeughofstr. 20
10997 Berlin
      http://www.eiszeitkino.de/


    Cine en Espano: El Ciudadano ilustre - Der Nobelpreisträger
     
17.10.
20:00
 


Argentinien/Spanien 2016, 118 min, OmU Der mit dem Nobelpreis ausgezeichnete Autor Daniel Mantovani trifft in seinem Heimatort auf die nicht immer wohlgesinnten Inspirationen seiner Bücher. Hauptdarsteller Oscar Martinez gewann für seine schauspielerische Leistung bei den Filmfestspielen von Venedig den Preis als Bester Darsteller.

   
     
    https://yorck.de/events/el-ciudadano-ilustre-der-nobelpreistraeger
  Neues Off
Hermannstr. 20 12049 Berlin
     


   
  18. Oktober   Mittwoch
   


18.10.
Einlass & Filmabgabe 19:30 h Film 20:30 h
  Open Screening – Plattform für Filmemacher/innen & Filmfans
   
  Was dem Slam Poeten das Open Mic, das ist für die Filmszene das Open Screening! Hier können Filmemacher – ohne Anmeldung, ohne Vorauswahl, ohne Jury – Kurzfilme von maximal 20 Minuten, an deren Produktion sie irgendwie beteiligt waren, im Kino präsentieren. Unerwünschte Inhalte können vom Publikum mit mehrheitlich gezeigter roter Karte gestoppt werden.Das ganze funktioniert somit sozusagen wie ein spontanes Filmfestival, bei dem ausschließlich Filmemacher und Publikum bestimmen, was gezeigt wird.

Ein kurzes Q&A nach jedem Film ermöglicht es Filmemachern und Publikum ins Gespräch zu kommen. Von Drama, Comedy, Musikvideo, Reportage, Doku, Animation bis Experimental u.v.m. ist jedes Genre möglich. Das Open Screening versteht sich als Plattform für Filmemacher und Film­fans – z.B. um Filme zum ersten Mal vor Zuschauern zu testen, um ein Feedback zu erhalten, um Filme überhaupt einem Publikum zugänglich zu machen oder um Kontakte für zukünftige Projekte zu knüpfen. Mögliche Filmformate: Blue Ray, DVD, AVI File, MPG2, MOV, MPG4, bzw. alles, was mit dem VLC-Player abspielbar ist. Moderation: Abbas Saberi. Das Open Screenning findet an jedem dritten Montag im Monat statt.
     
    http://openscreening.de/
  Sputnik Kino
Höfe am Südstern, Hasenheide 54, 10967 Berlin
     http://www.sputnik-kino.com/


18.10
bis 20.10.
 

  Filmouflage | SOMOS'

      
 

Das in Berlin gegründete Festival für audiovisuelle Projektionen feiert seine fünfte Ausgabe. Es setzt sich thematisch mit der Erinnerungsarbeit in Kolumbien auseinander und hebt anhand von lokalen Mikrogeschichten die Rolle von Frauen im Krieg hervor. Außerdem widmet es sich Konzeptionen von Heimat, Familie und Identität sowie den Themen Landstreitigkeiten, Gender, Vertreibung, Migration und der Verfolgung von Menschenrechtsvertreter*innen und Umweltaktivist*innen. Eröffnungsfilm: »Pizarro« Kolumbien 2016, 81 min, Regie: Simón Hernández

  http://www.filmouflage.com/

     
    Moviemento Kino
Kottbusser Damm 22
Kinokasse: 692 47 85
      http://www.moviemento.de/


   
    19. Oktober   Donnerstag
   


der kurze weg zu deinen lieblingskritikerinnen  
       
Januar Februar März April 
Mai Juni Juli August 
Oktober Oktober November Dezember
       
 Filme a-z 2017 05.10. | 12.10. | 19.10. | 26.10.


   
  20. Oktober   Freitag
   


20.10
bis 22.10.
 

  'Ake Dikhea? Roma-Filmfestival'

      
 

Das internationale Roma-Filmfestival, das in Berlin anlässlich des fünften Jahrestages der Einweihung des Denkmals für die im Nationalsozialismus ermordeten Sinti und Roma Europas stattfindet, fragt, durch welche Filme sich Roma und Sinti repräsentiert fühlen, welche Themen wichtig sind, wie sich Roma und Sinti sehen und wie sie gesehen werden wollen. Mit der Frage 'Ake Dikhea?' (Siehst du?) geht man auf die blind machenden und weit verbreiteten stereotypen Vorstellungen über Roma und Sinti ein, die nicht der komplexen Realität entsprechen.

Vier Festivaltage ermöglich en den Besucher*innen, die Welt durch die Augen von Roma und Sinti zu sehen. Welche Themen sind der größten europäischen Minderheit wichtig? Wie sieht sie sich selbst und wie will sie gesehen werden? Neben Filmaufführungen bietet das Festival Publikumsgesp räche mit Filmschaffenden, Podiumsdiskussionen mit Expert*innen, Workshops, Aufführungen für Schulen und Partys.

  http://roma-filmfestival.com/

     
    Moviemento Kino
Kottbusser Damm 22
Kinokasse: 692 47 85
      http://www.moviemento.de/


   
  21. Oktober   Samstag
   


21.10.
bis 31.10.
  Harun Farocki: Nacheinander / Nebeneinander (2)
   
  Die 80er Jahre waren ein ungemein produktives Jahrzehnt in Harun Farockis Arbeit als Filmemacher und Autor. Produktionen für das Fernsehen, ein Spielfilm für das Kino, Beiträge für die "Filmkritik". Ein Grund dafür war die freundschaftliche Zusammenarbeit mit Werner Dütsch, der als Filmredakteur beim WDR in Köln zahlreiche Autoren-Filmemacher dieser Zeit beauftragte und damit auch ein Überleben des unabhängigen Dokumentarfilms ermöglichte. Parallel zu den dokumentarisch-politischen Filmen seit den 60er und 70er Jahren verstärkt sich in den frühen 80er Jahren bei Farocki auch ein Interesse am Bild, das sich von der bild-agitatorischen Analyse abwenden möchte.
Die 80er waren nicht nur ökonomisch betrachtet ein forderndes Jahrzehnt für ihn, sondern es war vor allem auch von Versuchen geprägt, neue Bild-Horizonte zu erschließen. Die Zusammenarbeit mit Jean-Marie Straub und Danièle Huillet, die er bereits bei einem Vortrag Straubs im ersten Jahr an der dffb 1966 kennenlernte, spielt für letzteres eine wesentliche Rolle. Hier widmete sich Farocki dem Bild des Spielfilms als mögliche Arbeitsfläche für ein Erzählkino gegen Hollywood. Sein Interesse am Erzählkino ist bereits in Kurzfilmen der 60er sowie 70er Jahre zu beobachten und vertieft sich schließlich in der jahrzehntelangen Zusammenarbeit und Freundschaft mit Christian Petzold, der 1988 an der dffb zu studieren begann.
Die Erfahrungen mit der Produktion eines eigenen Spielfilms Mitte der 80er Jahre führten ihn bereits jedoch zu der Entscheidung, sich dem Essay-Film bzw. ab Mitte der 90er der Film-Installation im Ausstellungsraum zuzuwenden. "Nacheinander/Nebeneinander" ist die bisher umfangreichste Retrospektive der Kino- und Fernseharbeiten Harun Farockis. Gemeinsam mit der Ausstellung "Harun Farocki: Mit anderen Mitteln – By Other Means" (kuratiert von Antje Ehmann und Carles Guerra) im Neuen Berliner Kunstverein, der vom Harun Farocki Institut ausgerichteten Akademie "Farocki Now" im Haus der Kulturen der Welt und dem silent green Kulturquartier (18. bis 21. Oktober) sowie der Fragment gebliebenen, gerade publizierten Autobiografie "Zehn, zwanzig, dreißig, vierzig" gibt die Reihe Gelegenheit, das Werk des Dokumentaristen in all seinen Verzweigungen zum ersten Mal oder erneut zu sehen. Zahlreiche verloren geglaubte, so gut wie unsichtbare Produktionen konnten dafür in Archiven recherchiert und zusammengetragen werden.
    http://www.arsenal-berlin.de/kalender
  Kino Arsenal – im Filmhaus am Potsdamer Platz
Potsdamer Str. 2, 10785 Berlin
Tel.: + 49 (0) 30 26599 - 100 ticket@arsenal-berlin.de
      http://www.arsenal-berlin.de/
 


21.10.
22:30
  The Night of the Virgin
   
  Spanien (2016), 116 min, FSK: 18

Packt eure Kotztüten ein. Wenn Jemand behauptet, dass das Publikum bei "RAW" fast ohnmächtig geworden ist, dann haben sie diesen Film noch nicht gesehen. Wir zeigen The Night of the Virgin im spanischen Original mit deutschen Untertiteln. Und die Story ist auch ganz schnell erzählt: Bei einer Silvesterparty möchte der naive Nico endlich seine Jungfräulichkeit verlieren. Das Objekt seiner Begierde: Medea, eine attraktive, durchtriebene Frau mittleren Alters.
     
  Rollberg
Rollbergstr. 70 12049 Berlin
     


   
   22. Oktober   Sonntag
   


   
43.Woche  
23. Oktober   Montag
   


23.10.
22:00h
  God’s own Country - Preview
         
  GB 2017, 104 min, OmU

Johnny ist frustriert vom Leben auf dem Bauernhof in Yorkshire und schlägt seine Freizeit mit Saufen und flüchtigem Sex mit Männern tot. Bis Gheorge auftaucht, ein rumänischer Arbeiter in Johnnys Alter, der die Saison über aushelfen soll. Und plötzlich ist alles anders… Völlig zurecht als britisches BROKEBACK MOUNTAIN gefeiert.
     
     
    International
Karl-Marx-Allee 33 10178 Berlin
      http://www.yorck.de/


   
  24. Oktober   Dienstag
   


24.10.
ab 18:00
  Christoph Schlingensief Geburtstags-Special
       
 

Wie in jedem Jahr begehen das Lichtblick-Kino auch in diesem Christoph Schlingensiefs Geburtstag mit einem speziellen Filmprogramm und Gästen. In diesem Jahr wird u.a. mit »Massow 2017 – Eine Reise durch die Vergangenheit in die Zukunft« eine Premiere zu sehen sein. Die Schauspieler Artur Albrecht und Susanne Bredehöft werden anwesend sein.

Christoph Schlingensief wurde am 24. Oktober 1960 in Oberhausen geboren. Mit Filmen wie »Das deutsche Kettensägenmassaker« und »Terror 2000«, Kunstinstallationen, Ausstellungen und aktionistischen Projekten, u. a. der Container-Aktion »Bitte liebt Österreich!« und der Parteigründung »Chance 2000« mischte er sich über zwei Jahrzehnte unbeirrt in den kulturellen und politischen Diskurs ein. Seine Themen kreisten beständig um die Frage nach Gott, der Erlösung und dem Sinn aller Kunst. Er realisierte vielbeachtete Theater- und Operninszenierungen, z. B. an der Volksbühne, dem Burgtheater Wien und dem Schauspielhaus Zürich. Höhepunkte waren von 2004–2007 Wagners »Parsifal« in Bayreuth und 2007 »Der fliegende Holländer« in der legendären Oper von Manaus. Große Aufmerksamkeit erfuhr auch sein 2009 erschienenes Krebs-Tagebuch »So schön wie hier kann’s im Himmel gar nicht sein!«. Zu seinen letzten Vorhaben gehörte die Einrichtung des Deutschen Pavillons der Biennale in Venedig 2011, für den er posthum mit dem Goldenen Löwen ausgezeichnet wurde. Am 21. August 2010 ist Christoph Schlingensief viel zu früh gestorben.

     
    Lichtblick Kino
Kastanienallee 77, 10435 Berlin
http://www.lichtblick-kino.org/
   
     


24.10.
bis 29.10.

    12. Pornfilmfestival Berlin
          
 

Seit 2006 laufen im Schnitt über 100 Filme aus aller Welt im Festivalprogramm, die vor allem weiblich-feministische sowie queere Sichtweisen auf Fragen zu Sexualmoral, Identitäten, Körpernormen, Moralvorstellungen in aller Welt und künstlerisch-alternativem Umgang mit dem Genre Pornografie zeigen. Von im Jahr 2015 erreichten 8.000 Zuschauerinnen und Zuschauern sind etwas über die Hälfte weiblich, insgesamt ist das Publikum hetero-, homo- bi-, trans*sexuell und queer gemischt und mit knapp 50% Besucher*innen aus aller Welt ungemein international. Das Filmfestival ist eingerahmt von Podiumsdiskussionen, Vorträgen, Lesungen, Workshops, Performances, Ausstellungen und vielen Diskussionen und Präsentationen rund um das Thema Sexualität heute. Gegründet wurde das Festival von Filmemacher und -produzent Jürgen Brüning. Das Festival wird ehrenamtlich von einem engagierten fünfköpfigenTeam, bestehend aus Filmproduzent*innen und Journalist*innen, in Berlin organisiert und findet in den drei Sälen im ältesten Kino Deutschlands, im Moviemento in Berlin-Kreuzberg, statt.

     
   


   
  25. Oktober   Mittwoch
   


   
    26. Oktober   Donnerstag
   


der kurze weg zu deinen lieblingskritikerinnen  
       
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Oktober Oktober November Dezember
       
 Filme a-z 2017 05.10. | 12.10. | 19.10. | 26.10.


26.10.
bis 29.10.

    Film:ReStored. Das Filmerbe-Festival
          
 

Vom 26. bis 29. Oktober 2017 findet die zweite Ausgabe des Filmerbe-Festivals „Film:ReStored“ im Filmhaus am Potsdamer Platz statt, das von der Deutschen Kinemathek im Auftrag des Kinematheksverbundes veranstaltet wird. Der Termin stellt das Festival in den Kontext des UNESCO-Welttages des audiovisuellen Erbes am 27. Oktober, an dem in diesem Jahr der Kinopreis des Kinematheksverbundes verliehen wird. Das viertägige Festival „Film:ReStored_02“ wird digital restaurierte Filme als Premieren zeigen. Vorträge und Werkstattberichte widmen sich Fragestellungen rund um die Digitalisierung des Filmerbes. In diesem Jahr werden die Rechteinhaber und Urheber als Partner und Akteure der Digitalisierungsprojekte im Fokus der Debatten stehen. Ohne die Kooperation mit den Lizenzinhabern können Archive die Digitalisierung des Filmerbes nur eingeschränkt voranbringen. Die Berührungspunkte zwischen Archiven und aktiven Rechteinhabern sind vielfältig: In den Archiven lagern die Ausgangsmaterialien und findet sich die technische Expertise im Umgang mit historischem Filmmaterial. Ohne die Zustimmung und Unterstützung der Rechteinhaber können diese wiederum nur bedingt für die archivierten Werke eingesetzt werden.

     
   


   
  27. Oktober  Freitag
   


   
  28. Oktober   Samstag
   




   
   29. Oktober   Sonntag
   


29.10.
18:30
  Das grüne Gold
       
 

Ackerland – das neue grüne Gold. Weltweit wächst die kommerzielle Nachfrage nach Anbauflächen für den globalen Markt, eine der lukrativsten neuen Spielflächen ist Äthiopien. In der Hoffnung auf große Exporteinnahmen verpachtet die äthiopische Regierung Millionen Hektar Land an ausländische Investoren. Der Traum von Wohlstand hat jedoch seine dunklen Seiten: es folgen Zwangsumsiedlungen riesigen Ausmaßes, über 1 Millionen Kleinbauern verlieren ihre Lebensgrundlage, die Böden werden überfordert – die Antwort ist eine Spirale der Gewalt im Angesicht einer paradoxen Umweltzerstörung. Denn zu dieser Entwicklung tragen auch Milliarden Dollar Entwicklungshilfe von Institutionen wie der EU und Weltbank bei. Und wer sich in den Weg stellt, erfährt die harte Hand der Regierung.

Dies muss auch der junge äthiopische Umweltjournalist Argaw lernen, der seine Stimme erhebt – und sich damit selbst in Gefahr bringt. Transnationale Landinvestitionen als Konjunkturmaschine oder Ausverkauf des eigenen Landes. Die einen hoffen auf große Gewinne und Fortschritt, die anderen verlieren Existenz und Zuhause. Der erschreckenden Wahrheit auf der Spur, trifft der schwedische Regisseur Joakim Demmer auf Investoren, Entwicklungsbürokraten, verfolgte Journalisten, kämpfende Umweltaktivisten und vertriebene Bauern. Ein ungeheuerlicher Real-Thriller, der von den scheinbar entlegenen Ecken Äthiopiens über die globalen Finanzmetropolen direkt auf unseren Esstisch führt.

Das grüne Gold Dokumentarfilm, Schweden/D/Finnland 2016, 82 min, Regie: Joakim Dämmer

Regisseur Joakim Dämmer wird seinen Dokumentarfilm Das grüne Gold persönlich im Lichtblick-Kino vorstellen. Zusammen mit dem Regisseur werden auch Aktivisten der NGO FIAN Berlin und Friederike Diaby-Pentzlin, Professorin für Gesellschaftsrecht und Wirtschaftsvölkerrecht, zum Gespräch kommen. Wir wären Ihnen dankbar, wenn Sie auf diese Veranstaltung hinweisen würden.

In Anwesenheit des Regisseurs Joakim Dämmer

     
    Lichtblick Kino
Kastanienallee 77, 10435 Berlin
http://www.lichtblick-kino.org/
   
     


   
44.Woche  
30. Oktober   Montag
   


30.10
bis 02.11.
 

  'The Rising of the Undead – Zombiefilmfestival'

      
 

Pünktlich zu Halloween bringt das Zombiefilmfestival vier Tage lang Horror, Schrecken und natürlich Zombies. Der Festival-Neuling wird neben Langfilmen auch mindestens zwei Kurzfilmprogramme zeigen, ein nigerianischer Zombiefilm wird außerdem Deutschlandpremiere feiern..

  https://www.facebook.com/zombiefilmfest/

     
    Moviemento Kino
Kottbusser Damm 22
Kinokasse: 692 47 85
      http://www.moviemento.de/


   
  31. Oktober   Dienstag
   
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