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MMEANSMOVIE Filmmagazin Berlin © - Kino, Filmstarts, Festivals und Termine     
 
   
April 2017  
         
 
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  WERBUNG
   
6. Punkfilmfest Berlin – Too Drunk To Watch - 11mm – Das Internationale Fußballfilmfestival - Arabisches Filmfestival Berlin – ALFILM - Magical History Tour - Horrorfilm im Rollberg - Lachende Erben: DEFA-Komödien, 1947-1969 - Stummfilm um Mitternacht - Buster Keaton - Marx-Dialoge im Foyer- Teil 2 - MonGay - DOK TAIWAN 2017. 5 Dokumentarfilme aus Taiwan - »Herkules« in Anwesenheit des Regisseurs - Miloš Forman. Alle Filme - Iranische Moderne - Retrospektive Manoel de Oliveira - Prachtige Films - Hachimiri Madness: Saint Terrorism - Cine en español - Open Screening - achtung berlin – new berlin film award - Nordlichter Filmprogramm - short attack - 46. Sehsüchte - International Student Film Festival - „Things to Come. Science · Fiction · Film“ verlängert bis So, 14. Mai 2017


29.03.
bis
03.04.

    6. Punkfilmfest Berlin – Too Drunk To Watch
          
 

An 6 Tagen zeigt das Festival über 20 Filme aus aller Welt. Spielfilme, Dokumentationen, Politisches, Musikfilme, Kurz- & Langfilme und täglich einen Kinderfilm gibt es an diesen Tagen zu sehen. Außerdem dürfen natürlich Soli-Brunch und Festivalbier nicht fehlen. Das Festival findet dieses Jahr zum 6. Mal statt.


 
     
   

30.03.
bis
03.04.

    11mm – Das Internationale Fußballfilmfestival
          
 

Fußball und Film entdeckten ihre Gemeinsamkeiten – der „Fußballfilm“ hat sich als eigene Gattung etabliert. Die erstaunliche Vielfalt der Filmthemen zeigt dabei, dass das gesellschaftliche Phänomen „Fußball“ inzwischen weit über seine historische Dimension hinausgewachsen ist. Die Filme zeigen die gesellschaftlichen und kulturellen Hintergründe des Sports, der an verschiedenen Orten zur gleichen Zeit Norm und Rebellion, Reichtum und Armut, Gemeinschaftsgefühl und Fanatismus bedeuten kann. Die Zuschauer sind inzwischen bereit, sich auf Fußballfilme, auf Fußballfilmstoffe einzulassen. Das hat natürlich auch damit zu tun, dass der Fußball immer breitere gesellschaftliche Schichten erreicht.


 
     
   

31.03.
bis
07. 04.

    Arabisches Filmfestival Berlin – ALFILM | مهرجان الفيلم العربي برلين
          
 

Der Schwerpunkt des Festivals liegt auf dem inhaltlich und künstlerisch anspruchsvollen arabischen Film. ALFILM ist ein nicht-kommerzielles Filmfestival, dass seit 2009 jährlich von makan – Zentrum für arabische Filmkunst und Kultur e.V. organisiert wird. ALFILM präsentiert Spielfilme sowie Dokumentar- und Kurzfilme aus den arabischen Ländern an verschiedenen Spielstätten in Berlin – viele davon als Deutschland- oder Europapremieren. In der OFFICIAL SELECTION werden ausgewählte Neuerscheinungen (Spiel-, Dokumentar-, und Kurzfilme) aus den letzten drei Jahren gezeigt. Die Nebenreihe SPOTLIGHT greift anhand zeitgenössischer und historischer arabischer Filme genreübergreifend gesellschaftlich relevante Themen auf .


 
     
   
   
  1. April   Samstag
     
01.04.
bis
30.04.
  Magical History Tour – Niemandsländer, Parallelgesellschaften und
     Halbwelten im Film
   
 

Ein Leben im Zwielicht, im gesellschaftlichen oder sozialen Schatten, bestimmt von Unsicherheit, Auf- wie Ablehnung, Entwurzelung, Einsamkeit und Leere – das sind einige besondere Merkmale der filmischen Entwürfe vom Dasein in Niemandsländern, Parallelgesellschaften und Halbwelten, die wir im April in der Magical History Tour präsentieren. Die quer durch Zeiten und Genres verlaufende Tour d’horizon eröffnet eine weit aufgespannte Landkarte mit unterschiedlichen Universen, jedes ausgestattet mit einer eigenen ästhetischen und dramaturgischen Topografie. Verbindendes Element der Filme ist ein aus den Fugen geratenes Koordinatensystem gesellschaftlichen Zusammenlebens oder menschlicher Beziehungen, welches beim Zuschauer den Eindruck hinterlässt, dass die Grenze zwischen Zentrum und Peripherie zuweilen hauchdünn sein kann.

 
    http://www.arsenal-berlin.de/kalender
  Kino Arsenal – im Filmhaus am Potsdamer Platz
Potsdamer Str. 2, 10785 Berlin
Tel.: + 49 (0) 30 26599 - 100 ticket@arsenal-berlin.de
      http://www.arsenal-berlin.de/
 
    Horrorfilm im Rollberg: The Bye Bye Man (OV)
     
01.04.
22:30
 


Die College-Studenten Elliot, John und Sasha ziehen in ein altes Haus abseits des Campus und stoßen dabei auf die Ursprünge einer ebenso alten wie unheilvollen Geschichte: Dort soll das pure Böse hausen, das die Einheimischen hier nur den „Bye Bye Man“ nennen – der Menschen dazu zwingt, grausame Dinge zu tun. Fortan hat die Gruppe nur noch ein Ziel: Das eigene Überleben sichern. Der Schlüssel zur Umgehung des Fluches liegt in der Vermeidung jedweden Gedankens an das düstere Wesen. Nie darf an ihn gedacht, nie sein Name ausgesprochen werden. Doch das erweist sich als gar nicht so leicht, denn wie soll man vermeiden, an etwas zu denken, von dem man weiß, dass man daran nicht denken darf? Die Studenten müssen einen Weg finden, sich von der Kreatur zu befreien, während Detective Shaw Ermittlungen wegen der mysteriösen Todesfälle beginnt, die sich in ihrem Revier häufen…

Kinostart ist erst am 20. April, aber ihr könnt den Film schon am 01. April sehen. Damit ihr euren Freunden erzählen könnt, ob es sich lohnt diesen Horrorfilm anzusehen...

USA (2017), 96 min.

 
     
     
  Rollberg
Rollbergstr. 70 12049 Berlin
     
01.04.
bis
30.04.
  Lachende Erben: DEFA-Komödien, 1947-1969
   
 

Den in der ostdeutschen Hälfte des zweigeteilten Deutschlands entstandenen Komödien eilt sicher nicht der Ruf voraus, eine besonders vorzeigbare Produktionssparte des DEFA-Studios für Spielfilme zu sein. Als lahm, ungelenk und nur mäßig komisch werden sie oft eingeschätzt: ein Pauschalurteil, das umso mehr ins Herz des Genres trifft, als die Komödie wesentlich von Timing, Agilität und Überraschung lebt. Gerade wegen dieser Einschätzung kommt Lachende Erben, unser Langzeitprojekt zur Geschichte der deutschen Filmkomödie, nicht umhin, sich auch der DEFA-Komödie zuzuwenden. Dabei ergeben sich gleich zwei Reihen: aktuell ein Programm mit Blick auf die Jahre 1947 bis 1969 und im dritten Quartal eines für die Zeitspanne 1970 bis 1989. Denn die DEFA-Komödie ist vielfältiger, interessanter und komischer als landläufig angenommen. Neben Produktionen des Übergangs, die teils noch vor Gründung der DDR entstanden sind, versammelt das erste Programm populäre Lustspiele, die etwa beim Musik- und Science-Fiction-Film Anleihen macht; Star-Kino, das ganz auf die Präsenz und Verstellungskunst der Schauspielerinnen und Schauspieler ausgerichtet ist; Satirisches mit gesellschaftskritischer Funktion und Albernes mit naiver Lust am Spiel. Ein Programm der Entdeckungen und Überraschungen. Für wertvolle Hinweise und Anregungen danken wir Erika Richter, Claus Löser, Ralf Schenk und Mirko Wiermann.


 
    http://www.dhm.de/zeughauskino/filmreihen/defa-komoedien-1947-1969.html
  Zeughauskino
Deutsches Historisches Museum Unter den Linden 2 10117 Berlin
      http://www.dhm.de/zeughauskino/
    Stummfilm um Mitternacht - Buster Keaton
     
01.04.
24:00
 

Buster Keaton (1895-1966) steht vom 4. März bis zum 1. Juli im Zentrum der neuen Staffel von „Stummfilm um Mitternacht“ im Babylon: Der berühmte Stummfilmkünstler und ehemalige Vaudeville-Akrobat wagte als „The Great Stoneface“ spektakuläre Stunts mit einer Unerschrockenheit und athletischen Körperbeherrschung. Dies verband er mit einer großen Sensibilität, Unschuld und Traurigkeit zu bewegenden Komödien.

Sa, 01.04.2017 24:00
.
BUSTER KEATON: Go West USA 1925 R: Buster Keaton. Mit Buster Keaton, Howard Truesdale, Kathleen Myers, Raye Thompson, Brown Eyes. OF, 68 Min. Buster alias „Friendless“ findet in seiner Heimatstadt keinen Job und macht sich deshalb auf nach New York. Dort hält er es nicht lange aus und schnappt sich einen Zug Richtung Westen, um sich als Cowboy zu versuchen. Mit durchschlagendem Erfolg…

Sa, 08.04.2017 24:00
BUSTER KEATON: Battling Butler USA 1926 R: Buster Keaton. Mit Buster Keaton, Snitz Edwards, Sally O’Neill, Francis McDonald, Eddie Borden u.a. OF, 77 Min. Alfreds Vater möchte einen richtigen Mann aus seinem Sohn machen und schickt ihn zur Ertüchtigung in die Berge. Dort verliebt sich Alfred in ein hübsches Mädchen. Vater und Brüder seiner Angebeteten lachen ihn deshalb aus. Bis sie erfahren, wen sie vor sich haben: den berühmten Box-Champion Alfred „Battling“ Butler. Ab jetzt ist Alfred dazu verdammt, die Tarnung aufrecht zu erhalten…

Sa, 22.04.2017 24:00
BUSTER KEATON: Sherlock Jr. USA 1924 R: Buster Keaton. Mit Buster Keaton, Kathryn McGuire, Joe Keaton, Ward Crane, Erwin Connelly. OF 45 Min. Der größte Wunsch eines sanftmütigen Filmvorführers ist es, Privatdetektiv zu werden. Er verlobt sich mit einem hübschen Mädchen, bekommt aber bald Konkurrenz durch einen attraktiven Verführertyp, der ihn durch einen üblen Trick beim Vater des Mädchens anschwärzt. durch eine Intrige loswird. In seinen Tagträumen sieht sich der Filmvorführer als mutiger und berühmter Detektiv, der den Fall löst. In Wirklichkeit kommt ihm seine Freundin zu Hilfe…

Sa, 29.04.2017 24:00
BUSTER KEATON: The Navigator USA 1924 R: Donald Crisp, Buster Keaton. Mit Buster Keaton, Kathrine McGuire, Fredrick Voom, Clarence Burton, Noble Johnson OF 59 Min. Rollo möchte gerne Besty heiraten, um mit ihr nach Hawaii zu segeln. Als sie ihn abblitzen lässt, entscheidet sich Rollo, alleine los zu segeln, erwischt aber das falsche Schiff und versteckt sich: “The Navigator” gehört dem Vater von Betsy, die ebenfalls an Bord ist. Bevor das Schiff losmacht, wird Betsys Vater entführt. Endlich kann Rollo beweisen, was in ihm steckt…


 
    PROGRAMM: http://babylonberlin.de/stummfilme.htm
     
  Babylon
Rosa-Luxemburg-Str. 30, 10178 Berlin
     http://babylonberlin.de/
   
  2. April   Sonntag
     
02.04.
bis
06.05.
  Marx-Dialoge im Foyer- Teil 2
       
 
     

Wir nehmen den neuen Film »Der junge Karl Marx« zum Anlass, um wieder über Marx zu reden. Wie bereits im April, wird es im Anschluss an einzelne Vorstellungen die Möglichkeit geben, mit interessanten Gästen, verschiedene Aspekte des marxschen Denkens zu beleuchten und über seine Aktualität zu streiten. Die Gäste werden jeweils einen kurzen Input geben.

Termine und Gäste:

, 2.4., 18:30 Uhr
Zu Gast: Rouzbeh Taheri
Rouzbeh Taheri ist seit Jahren in verschiedenen Bewegungen und Organisationen politisch aktiv, z.Z. als Sprecher der Initiative Mietenvolksentscheid. Er findet, dass ohne Kenntnis des Marxismus soziale und wirtschaftliche Entwicklungen nur unvollkommen begriffen werden können.

Montag, 3.4., 20:00 Uhr
Zu Gast: Sarah Moayeri
Sarah Moayeri ist Studentin und Aktivistin der linksjugend ['solid] Kreuzkölln, der LINKEN Neukölln und der Sozialistischen Alternative. Bei der letzten Abgeordnetenhauswahl war die engagierte Antikapitalistin Direktkandidatin.

Montag, 17.4., 20:30 Uhr
Zu Gast: Nikos Tzanakis-Papadakis & Michael Rahlwes
Nikos Tzanakis-Papadakis, Promovend für Philosophie, und Michael Rahlwes, Student der Philosophie, waren als Tutoren von Kapital-Lektürekursen an der FU Berlin tätig und haben sich wissenschaftlich intensiv mit Marx auseinandergesetzt. 

Dienstag, 25.4., 18:30 Uhr
Zu Gast: Gerhard Hanloser & Philippe Kellermann
Der Sozialwissenschaftler Gerhard Hanloser hat u.a. an der Schrift »Der bewegte Marx« mitgewirkt. Philippe Kellermann ist Herausgeber der »Ne znam – Zeitschrift für Anarchismusforschung« und hat sich intensiver mit dem Verhältnis Anarchismus-Kommunismus beschäftigt. 

Dienstag, 6.5., 19:00 Uhr
Zu Gast: Wolfgang Fritz Haug 
Wolfgang Fritz Haug ist emeritierter Professor der Philosophie und ist spätestens seit seinem Buch »Kritik der Warenästhetik« einer der wichtigsten marxistischen Denker im deutschsprachigen Raum. Seine Vorlesungen zur Einführung in »Das Kapital« sind legendär und haben Generationen von Studierenden Marx´ Werk nahegebracht. 

 
     
    Lichtblick Kino
Kastanienallee 77, 10435 Berlin
http://www.lichtblick-kino.org/
   
     
   
KW14   3. April   Montag
     
    Esteros
           
03.04.
22:00h
 


Als Matías nach zehn Jahren in Brasilien mit seiner Freundin in die argentinische Heimat zurückkehrt, kommen Erinnerungen an seinen Jugendfreund Jéronimo hoch. Die beiden Männer fahren schließlich einige Tage in die Esteros del Iberá, wo sie sich schon als Teenager näher kamen, aber nicht zu ihren Gefühlen stehen konnten ...

ARG/BRA 2016, 83 min, OmU
.

 
     
     
  International
Karl-Marx-Allee 33 10178 Berlin
      http://www.yorck.de/
03.04.
19:00
  Screening und Gespräch: Super-8-Filme Cornelia Schleime
         
 

Dr. Claus Löser, Filmwissenschaftler, im Gespräch mit Cornelia Schleime zu ihren Super-8-Filmen
Ohne Anmeldung, Eintritt zur Veranstaltung kostenfrei
Die Ausstellung kann bis 18 Uhr besucht werden, Museumseintritt (8 € / 5 €)

Cornelia Schleime erhält 2016 für ihr Lebenswerk den Hannah-Höch-Preis des Landes Berlin. Die umfangreiche Retrospektive "Ein Wimpernschlag" (25.11.2016–24.04.2017) gibt Einblicke in das Schaffen der Künstlerin von den 1980er-Jahren bis heute. Zu sehen sind frühe Werke aus der DDR-Zeit – Fotografien ihrer Körperaktionen und Selbstinszenierungen – sowie Gemälde, darunter auch ihre aktuellsten Arbeiten, Zeichnungen, Fotoarbeiten, Reisetagebücher aus unterschiedlichen Schaffensphasen.


 
     
    http://iseevideofestival.com/
  Berlinische Galerie
Alte Jakobstraße 124 - 128  10969 Berlin
     https://www.berlinischegalerie.de
    Arranged
        Montagskino zur Ausstellung Cherchez la femme (auf Englisch)
03.04.
19:00
 


Die jüdisch-orthodoxe Rochel und die strenggläubige Muslima Nasira sind junge Lehrerinnen an der gleichen Schule. Im Laufe des Jahres, in dem beide von ihren Familien verheiratet werden sollen, entwickeln sie eine tiefe Freundschaft.

Regie Diane Crespo, Stefan C. Schaefer Produktionsland USA Originalsprache Englisch Erscheinungsjahr 2007 Dauer 92 Minuten

Altbau EG, Auditorium 
Lindenstraße 9–14, 10969 Berlin

Eintritt frei Anmeldung unter Tel: +49 (0)30 25 993 488
Anmeldung per E-Mail:  http://www.jmberlin.de/anmeldung-e-mail

 
     
     
  Jüdisches Museum Berlin
Lindenstraße 9-14, 10969 Berlin
Tel: +49 (0)30 259 93 300
      http://www.jmberlin.de/index.php
   
  4. April   Dienstag
     
04.04.
bis
07.04.
 

DOK TAIWAN 2017. 5 Dokumentarfilme aus Taiwan

       
 

Vom 1. bis 7. April 2017 findet die DOK TAIWAN im traditionsreichen Babylon in Berlin-Mitte und der Kinobar Prager Frühling in Leipzig statt. Mit fünf brandneuen Dokumentar- und Spielfilmen sowie zwei anwesenden taiwanischen Filmregisseuren wird es in diesem Jahr das erste Festival dieser Art zur taiwanischen Filmkultur in Deutschland sein. Die DOK TAIWAN wird gemeinsam durch das Kulturministerium Taiwan, das Babylon und die New Century Culture organisiert. Alle Berliner und Leipziger sind herzlich eingeladen, die spannende Welt des taiwanischen Kinos während der DOK TAIWAN kennen zu lernen. Alle Filme werden in Originalsprache mit englischen Untertiteln gezeigt.


 
    http://babylonberlin.de/doktaiwan.htm
     
    Babylon
Rosa-Luxemburg-Str. 30, 10178 Berlin
     http://babylonberlin.de/
04.04.
20:30
 

Cern Material Trigger 42 / Strange Matter / Oderland.Fontane

    
 

Lecture / Performance / Film Marie-Catherine Theiler & Jan Peters, Michael Busch, Bernhard Sallmann

Dieser Abend ist ungewöhnlichen, visuellen Perspektiven gewidmet, die teilweise die klassische Kinosituation hinterfragen. Marie Catherine Theiler und Jan Peters stellen in ihrer Lecture Performance CERN MATERIAL TRIGGER 42 Filmmaterial vor, welches am Kernforschungszentrum CERN in Genf entstanden ist und gewähren Einblicke in ein Universum, in dem Wissenschaftler Regeln aufstellen, um Anomalien untersuchen zu können, auf der Suche nach den letzten Dingen, die hier Elementarteilchen heißen. In Michael Buschs Arbeit STRANGE MATTER werden Musik, Texte und Bilder zu einem Live-Film verwoben, der vor den Augen des Publikums entsteht. Bernhard Sallmanns neuer Dokumentarfilm hingegen ist ein klassischer Kinofilm, der die Texte Fontanes wieder zurück über die Landschaft legt, aus der sie einst generiert wurden.

Tickets kosten 8,- Euro bzw. 6,- Euro (ermäßigt).


 
    http://www.volksbuehne-berlin.de/praxis/sehen_cern_material_trigger_42_/_strange_matter_/_oderlandfontane
  Volksbühne am Rosa-Luxemburg-Platz
      http://www.volksbuehne-berlin.de/
04.04.
20.00
    »Herkules« in Anwesenheit des Regisseurs Volker Meyer-Dabisch
      
 

Herkules DE 2016, 74 min, Regie: Volker Meyer-Dabisch

Herkules ist der Kohlenhändler Ahmed Özdemir. Als türkischer Immigrant beliefert er über 35 Jahre lang seine Berliner Kunden mit Kohlen. Ein Geschäft, das in den 90er Jahren erfolgreich war, jedoch mit Beginn des neuen Jahrtausends an Zukunft verliert. Der kohleschleppende Familienvater, der in der Türkei Fotograf war, die lebenslustige Mutter, das Aufwachsen des mittlerweile als Schauspieler zu Prominenz gelangten Sohn Oktay Özdemir und das von Höhen und Tiefen gezeichnete Leben im Kohleladen stehen bei dem intensiven Portrait im Vordergrund. 15 Jahre lang, zwischen 2001 und 2015, hat Regisseur Volker Meyer-Dabisch die Familie Özdemir begleitet und eine Langzeitdokumentation erschaffen, die eine ebenso typische wie untypische Migrationsgeschichte in Berlin Kreuzberg erzählt.

Zum Regisseur Volker Meyer-Dabisch ist Regisseur und Schauspieler, der in seinen Dokumentarfilmen gleichermaßen schräge und alltägliche Themen Berlins portraitiert, seine Wahlheimat kritisch und liebevoll beäugt.


 
     
     
  Moviemento Kino
Kottbusser Damm 22
Kinokasse: 692 47 85
      http://www.moviemento.de/
   
  5. April   Mittwoch
     
05.04.
20:00
  tip Preview: Verleugnung
         
 

Die amerikanische Universitätsprofessorin Deborah E. Lipstadt (Rachel Weisz) wird unerwartet zur Verteidigerin der historischen Wahrheit, als der britische Autor David Irving (Timothy Spall) sie wegen Verleumdung verklagt. In ihrem jüngsten Buch hatte Lipstadt ihm die Leugnung des Holocaust vorgeworfen. Durch das britische Justizsystem in die Defensive gedrängt, steht sie nun gemeinsam mit ihren Verteidigern, angeführt von Richard Rampton (Tom Wilkinson), vor dem absurden Problem, nicht nur sich selbst zu verteidigen, sondern auch beweisen zu müssen, dass der Holocaust tatsächlich stattgefunden hat. Statt sich jedoch eingeschüchtert zu geben, weckt diese scheinbar unlösbare Aufgabe ihren Kampfgeist. Lipstadt lehnt jeden Vergleich ab und stellt sich vor Gericht ihrem unerbittlichen Gegner...

Verleugnung Originaltitel: Denial (englisch OmU) Spielfilm, USA 2016, 111 min. Regie: Mick Jackson Darsteller: Rachel Weisz, Timothy Spall, Tom Wilkinson, Andrew Scott FSK: ab 12


 
     
  hackesche höfe kino
Rosenthaler Straße 40 10178 Berlin
      http://www.hoefekino.de  
05.04.
bis
18.04.
 

Miloš Forman. Alle Filme

       
 

Milos Formans Ausbruch aus der Konvention. Nach drei herausragend, sarkastischen Filmen, die der Tschechoslowakischen Neuen Welle internationales Gewicht gaben ( Die Liebe einer Blondine, Der Schwarze Peter, Der Feuerwehrball) ging Forman nach dem Ende des Prager Frühlings in die USA. Zwar wurde Amadeus, ein Film über Genie und Mittelmaß, sein erfolgreichster Film, doch mir wird er mit Einer flog über das Kuckucksnest im Gedächtnis bleiben. Jack Nicholsons beste Rolle! Ein Film, der Gesellschaft beschreibt und Fragen stellt, nach unserer Rolle darin. Ein Film, der den Zuschauer verändert. Ein Film, den man gesehen haben sollte, weil er uns losschickt auf unsere eigene Umlaufbahn. Ein Asteroid ist ein kleiner planetenähnlicher Himmelskörper, der wegen zu geringer Masse eine unregelmäßig geformte Oberfläche aufweist. Der Asteroid 11333 ist nach Milos Forman benannt. Die Retro mit den Filmen des Milos Forman läuft vom 5. - 18. April 2017.


 
    http://babylonberlin.de/milosforman.htm
     
    Babylon
Rosa-Luxemburg-Str. 30, 10178 Berlin
     http://babylonberlin.de/
    „Wenn mich ein kleiner Ruhm fände”. Johannes Bobrowski
           Lesung, Gespräch, Musik, Film
05.04.
19:00
 

Heute zählt Johannes Bobrowski (1917–1965) zu den markantesten Stimmen der deutschsprachigen Literatur des 20. Jahrhunderts. Dem Verfasser von Gedichten und Prosa, u. a. des „Jahrhundertbuchs“ Levins Mühle, waren selbst nur wenige Jahre vergönnt, seinem „sarmatischen Divan“ poetische Ausdruckskraft zu geben und dafür die nötige Aufmerksamkeit und Anerkennung zu finden. Kurz vor seinem 100. Geburtstag ehren die Akademie der Künste und die Johannes-Bobrowski-Gesellschaft den großen Dichter und Prosaautor.

19 Uhr: Lesung, Gespräch, Musik
Lesung und Gespräch mit Durs Grünbein, Adam Zagajewski und Klaus Völker. Yvonne Friedli und Wolfram Teßmer (Klavier: Frank Gutschmidt) singen Bobrowski-Vertonungen von Elizabeth Austin und Siegfried Matthus.

21 Uhr: Premiere Wiederkehr. Film von Volker Koepp.
Im Anschluss an die Lesung und das Gespräch zeigt Volker Koepp seinen gerade entstandenen Film über Bobrowski: Wiederkehr (D 2017, 60 Min., Prod.: RBB/VinetaFilm). Anschließend Diskussion mit Volker Koepp und Andreas Degen (Johannes-Bobrowski-Gesellschaft). Moderation: Cornelia Klauß.

€ 7/5 (Kombi-Ticket)

 
    http://www.adk.de/de/programm/?we_objectID=56582l
  Akademie der Künste
Hanseatenweg
      http://www.adk.de/
05.04.
19:00
 

Final Fittings + All Restrictions End + Regisseur Reza Haeri zu Gast!

      Iranische Moderne - in Kooperation mit dem Goethe Institut und der Iran-Delegierten der Berlinale
 
     

All Restrictions End In den frühen Tagen der iranischen Revolution konnten Bügelfalten in den Hosen dazu führen, dass man seine Arbeit verlor. Denn: wie kann jemand zu Allah beten, ohne seine Bügelfalten geglättet zu haben? Diese und andere Reflektionen über die iranische Gesellschaft anhand von Kleidung sind Thema des Dokumentarfilms All Restrictions End. Archivmaterial, Bilder vergangener Moden, collagenartig reiht Regisseur Reza Haeri die modischen Dokumente der iranischen Geschichte aneinander – und erzählt damit viel über die iranische Gesellschaft. Iran 2009, R: Reza Haeri, Dokumentarfilm, L: 40 min.

Final Fitting Mr. Arabpour ist Schneider und Besitzer der bekanntesten Schneiderei in Qom (Iran). Er ist um die 80 Jahre alt und hat für viele Jahre als offizieller Schneider der wichtigsten religiösen Führer gearbeitet, darunter zum Beispiel für den Ayatollah Komeini, pden olitischen und religiösen Führer der islamischen Revolution. Der Regisseur Reza Haeri nähert sich in Final Fittings gesellschaftlichen Veränderungen anhand der Kleidung der religiösen Führer, Handytaschen werden eingenäht, die Formen ändern sich – und mit den Formen auch die Werte der Kunden. Iran 2008, R: Reza Haeri, Dokumentarfilm, L: 35 min.

Iranische Moderne – aktuelles iranisches Kino! In Kooperation mit dem Goethe Institut und in Zusammenarbeit mit Anke Leweke, Filmjournalistin und Iran-Delegierte der Berlinale, zeigen wir im April und im April aktuelles iranische Kino, Filmen, die bisher in Deutschland kaum auf der großen Leinwand zu sehen waren! Die begleitenden Gespräche werden auf englischer Sprache geführt. Präsentiert von Filmjournalist Amin Farzanefar!


 
     
 

City Kino Wedding im Centre Français de Berlin
Müllerstraße 74 13349 Berlin Anbindung: U-6, U-Rehberge

     http://www.citykinowedding.de/
   
  6. April   Donnerstag
     
    Vortrag mit Diskussion: 40 Jahre Voyager Golden Records
           im Rahmen der Ausstellung „Things to come. Science · Fiction · Film“ Zu Gast: Frieder Butzmann
06.04.
19:00
 

Zum Abschluss der Veranstaltungsreihe zur Sonderausstellung „Things to Come. Science · Fiction · Film“ (verlängert bis 14. Mai 2017) lädt die Deutsche Kinemathek den Musikexperten und Klangkünstler Frieder Butzmann am 6. April zu einem musikalischen experimentellen Vortrag ein. Der Komponist und Autor Butzmann (u.a. Filmgeräusch: Wahrnehmungsfelder eines Mediums, Hofheim am Taunus: Wolke 2012) ist Sammler von Tönen, Musiken und Geräuschen. Er verarbeitet diese unorthodox zu eigenständigen Musikstücken, Filmmusiken oder klingonischen Opern, die er im Rahmen von Vorträgen, Hörspielen und Performances präsentiert.

Seit 1977 sind die beiden Raumsonden Voyager 1 und Voyager 2 im Weltall unterwegs und erforschen das äußere Planetensystem der Erde und den interstellaren Raum. Mit der Weltraumreise ist auch die Hoffnung verbunden, extraterrestrisches Leben zu entdecken. Mit an Bord sind deshalb auch die „Voyager Golden Records“, Datenplatten, die etwaige Außerirdische anhand von Grafiken, Fotografien und Sound-Files über die Menschheit informieren sollen.
Doch was passiert, wenn die Golden Records tatsächlich von Außerirdischen rezipiert werden? Welches Selbstbild der Menschheit wird anhand der Klangbeispiele transportiert? Und können die Aliens diese Daten überhaupt entschlüsseln? Frieder Butzmann wird anhand von Sound- und Filmbeispielen den kosmischen Klängen auf ihrer Reise durchs All folgen und der möglichen Kommunikation zwischen Mensch und extraterrestrischer Lebensform nachspüren.

Eintritt frei



 
     
  Deutsche Kinemathek im Filmhaus am Potsdamer Platz
Veranstaltungsraum, 4. OG, Potsdamer Straße 2, 10785 Berlin,
      http://www.deutsche-kinemathek.de/
   
  7. April   Freitag
     
07.04.
19:30
  Film + Filmgespräch mit Regisseur Dieter Schumann
         
 

Mitten auf dem Bahnhofsvorplatz in Boizenburg steht ein in die Jahre gekommener Kiosk, der von 5.00 Uhr bis 22.00 Uhr geöffnet hat. Mehrmals am Tag rauscht hier der ICE von Berlin nach Hamburg ohne Halt vorbei. Der Kiosk dient als Stammkneipe für Schichtarbeiter aus den Schlachthöfen, Arbeitslose, Taxifahrer und Rentner. Im Laufe des Jahres kommen am Bahnhof Tausende Flüchtlinge an, die ins nahe gelegene Erstaufnahmelager wollen. Die Stammgäste, die normalerweise hier Bier trinken und Fußball schauen, fangen an, über Politik zu diskutieren und ihre eigene Situation zu reflektieren. Die Gäste machen aus ihrer politischen Orientierung keinen Hehl. Es sind wahrhaftige Einblicke in das Leben einfacher Menschen, die offen und direkt über ihre Frustrationen aber auch über ihre Sehnsüchte und Hoffnungen reden.

Neben den Gleisen (deutsch, teilweise OmU) Dokumentarfilm, Deutschland 2017, 85 min. Regie: Dieter Schumann Mit: Bernd Fischer, Besitzer des Kiosks am Bahnhof Boizenburg


 
     
  hackesche höfe kino
Rosenthaler Straße 40 10178 Berlin
      http://www.hoefekino.de  
   
  8. April   Samstag
     
08.04.
20:15
  Tu nichts Böses – Non essere cattivo (OmU)
        In Anwesenheit des Drehbuchautors Giordano Meacci
 
     

Zum Kinostart von Tu nichts Böses – Non essere cattivo wird der Drehbuchautor Giordano Meacci für ein Publikumsgespräch im Lichtblick-Kino vorbeikommen. Am Dienstag, 8. April, 20:15 Uhr. Wir wären Ihnen dankbar, wenn Sie auf diese Veranstaltung hinweisen würden. der Film spielt in den Vorstädten Roms und Ostias, in den 90er Jahren. Die »ragazzi di vita«, einst von Pasolini beschrieben, gehören nun zu einer Welt, in der Geld, schnelle Autos, Nachtlokale und Kokain scheinbar leicht zu haben sind. Es ist die Welt, in der sich Vittorio und Cesare, beide 20 Jahre alt, auf der Suche nach Erfolg und Bestätigung bewegen. Das neue »dolce vita« fordert jedoch einen sehr hohen Preis. Und irgendwann trennen sich die Wege: Vittorio verliebt sich, versucht eine Rückkehr in die bürgerliche Gesellschaft, Cesare hingegen versinkt immer tiefer in einem Sumpf aus Drogen und Dealen. Doch Vittorio gibt seinen Freund nicht auf.

Tu nichts Böses – Non essere cattivo (OmU) Italien 2015, 100 min, Regie: Claudio Caligari, Buch: Claudio Caligari, Giordano Meacci, mit: Luca Marinelli, Alessandro Borghi; FSK: ab 16 Jahren

 
     
    Lichtblick Kino
Kastanienallee 77, 10435 Berlin
http://www.lichtblick-kino.org/
   
     
    Horrorfilm im Rollberg: Deutschlandpremiere: XX
     
08.04.
22:30
 


Ihr habt richtig gelesen. Nachdem der Film Anfang des Jahres auf dem Sundance Festival Premiere hatte, kommt er direkt zur Creepy Crypt (ohne vorher einen Abstecher beim FFF zu machen;-)). Und das bevor er dann Ende Mai direkt auf DVD und BluRay rauskommt. Also auch keine Kinoauswertung für diesen Horrorfilm. Aber dafür gibt es ja die Creepy Crypt.

Vier Geschichten umfassende Horror-Anthologie, inszeniert von vier verschiedenen Regisseurinnen. Jovanka Vuckovic drehte „The Box“, Annie Clarke gibt ihr Regiedebüt mit „The Birthday Party“, Roxanne Benjamin inszenierte „Don’t Fall“, Karyn Kusama „Her Only Living Son“. Sofia Carillo fügte die Storys zusammen.

„The Box“: Der siebenjährige Danny Jacobs hört auf zu essen, nachdem er in einer Pendlerbahn den Inhalt einer mysteriösen Geschenkbox inspiziert hat. Sein Vater und seine Schwester verhalten sich bald ebenso merkwürdig. Schließlich ist es an Mutter Susan, das zugrundeliegende Rätsel zu lösen.

„The Birthday Party“: Eine gepeinigte Hausfrau sucht am Morgen des achten Geburtstags ihrer Tochter ein dunkles Geheimnis zu bewahren.

„Don’t Fall“: Eine Freundesgruppe findet sich auf fremdem Territorium wieder, nachdem sie auf einem Abenteuertrip den Weg verlassen haben…

„Her Only Living Son“: Vor 18 Jahren floh Cora aus New York und damit vor ihrem narzistischem Ehemann und einem Kult, der Ansprüche auf ihr ungeborenes hegte. Nun sieht sich die Mutter mit einem Sohn konfrontiert, der sein ungeheuerliches Erbe nicht weiter leugnen kann...

USA (2017), 80 min.

 
     
     
  Rollberg
Rollbergstr. 70 12049 Berlin
     
08.04.
18:00
 

The White House Documentary

       
 

The White House Documentary, by Fabia Mendoza, 67min., 2017, OmU (English) Rosa Parks' house is set to be demolished, a man battling cancer is stuck between two abandoned houses, and the partial removal of a house in Detroit where dilapidated houses abound, somehow creates a scandal. In a time in which cartoon characters rule the world, values are shifted and lost. Ex-patriot artist Ryan Mendoza walks into a battlefield of racial tension, and political rot as he attempts to bring a home resembling the one he used to live in as a child in America, to where he now lives, in Berlin. The White House Documentary follows his interaction with the inhabitants of Detroit, from Gregg Johnson who donated a house for his art project on Stoepel Street, to Rosa Parks' niece Rhea McCauley who allowed him to ship a house her aunt had lived in overseas. Ironically, from a country set on building a wall, the city in which the Rosa Parks' house would be rebuilt was itself reborn of a wall being taken down.


 
    http://babylonberlin.de/thewhitehousedocumentary.htm
     
    Babylon
Rosa-Luxemburg-Str. 30, 10178 Berlin
     http://babylonberlin.de/
08.04.
bis
22.04.
  Retrospektive Manoel de Oliveira
   
 

Manoel de Oliveira (1908–2015) ist ohne Zweifel der bedeutendste portugiesische Filmregisseur. Er hat durch sein umfassendes Werk weltweites Renommee erlangt. Bis zu seinem Tod mit 106 Jahren war er der älteste noch aktive Filmregisseur, noch 2014 realisierte er einen Trailer für das Festival "Viennale". Oliveiras Werk ist weitgespannt und thematisch schwer einzugrenzen. Es ist vielfach verwurzelt in der Welt der Literatur und des Theaters, das gilt für die Klassik ebenso wie die Moderne. Durch Oliveiras Bearbeitung der Stoffe und eine besondere stilistische Eigenart erhalten seine Filme jedoch eine andere Dimension. Der Zuschauer wird distanziert, plötzlich ergeben sich neue Perspektiven, der Unterschied zwischen Realität und Fiktion rückt selbst ins Blickfeld. Durch die Zuspitzung von melodramatischen Elementen, durch Einrahmung oder Parallelhandlungen kippt die Erzählung in Oliveiras Filmen zuweilen ins Surreale oder Parabelhafte, erreicht eine andere Wirklichkeitsebene. Oliveiras Filme haben bei all ihrer Komplexität oft auch eine subtile satirische Dimension, sie sind durchwirkt von feiner Ironie und Doppelbödigkeit.

 
    http://www.arsenal-berlin.de/kalender
  Kino Arsenal – im Filmhaus am Potsdamer Platz
Potsdamer Str. 2, 10785 Berlin
Tel.: + 49 (0) 30 26599 - 100 ticket@arsenal-berlin.de
      http://www.arsenal-berlin.de/
 
08.04.
19:00
    Problemski Hotel
       Auftakt der Reihe »Prachtige Films« - Filme aus den Niederlanden und Flandern
 
     

Die gedrückte Stimmung der Bewohner eines multinationales Wohnheims in Brüssel wird im Dezember noch düsterer. Denn für die Europäer bricht die "Jahreszeit der Freude und des Glücks" an, während hier absolut keine feierliche Stimmung aufkommt. Der Alltag zeichnet sich durch Monotonie und dem immer gleichen Kreislauf des Asylgesuchs und des langen Wartens aus. Bipul möchte es zwar nicht zugeben, aber das russische Mädchen, das gerade angekommen ist, könnte einen Unterschied machen. Bedeutet Lidia Hoffnung auf eine Zukunft?

Problemski Hotel BE 2015, 110 min, Regie: Manu Riche



Prachtige Films: In einer regelmäßigen Filmreihe werden alle vier bis fünf Wochen Filme aus dem niederländischen Sprach- und Kulturgebiet dem Berliner Publikum vorgestellt.


 
     
     
  Moviemento Kino
Kottbusser Damm 22
Kinokasse: 692 47 85
      http://www.moviemento.de/
   
  9. April   Sonntag
     



  WERBUNG



   
KW15   10. April   Montag
     
    The Dream Children
           
10.04.
22:00h
 


Steven Evans ist ein beliebter TV-Star, aber zunehmend unzufrieden mit den Oberflächlichkeiten der Fernsehwelt, die er selbst mit erschaffen hat. Als sein heimlicher Lebenspartner adoptieren will, blüht Steven nach ersten Zweifeln förmlich auf. Bis ein unerwarteter Besuch auftaucht und die Familie gefährdet. Bewegendes Drama aus Australien!

AUS 2015, 98 min, OmU
.

 
     
     
  International
Karl-Marx-Allee 33 10178 Berlin
      http://www.yorck.de/
10.04.
19:00
  Francos Erbe - Spaniens geraubte Kinder
        in Anwesenheit der Regisseurin Inga Bremer
 
     

Es ist einer der größten Babyhandelsskandale der neueren europäischen Geschichte: Während der Diktatur Francos wurden unzählige Kinder der politischen Gegner zwangsadoptiert. Was als politische Säuberungsaktion begann wurde schnell zum lukrativen Geschäft, das weit über Francos Tod hinaus fortgeführt wurde. Bis in die 1990er Jahre hinein wurden Säuglinge direkt nach der Geburt den Eltern weggenommen, für tot erklärt und verkauft.
Ärzte, Nonnen, Priester, Sozialämter und Notare waren die Drahtzieher. Durch die Verstrickungen von einflussreichen Personen aus Politik, Kirche und Gesellschaft in den Menschenhandel, scheint eine Entschädigung der Opfer bislang unmöglich. Die Regisseurin begleitet mehrere Betroffene auf ihrer Suche und ihrem Kampf um Wahrheit und Gerechtigkeit. Wie verändert sich ein Leben wenn nichts mehr so ist wie es scheint, wenn einem die eigene Geschichte, die Identität genommen wird? Was passiert, wenn man gegen die Übermacht des Staates und der katholischen Kirche für sein Recht kämpfen muss? Ein unvorstellbares Szenario, in dem sich viele tausend Spanier in den letzten Jahren wiederfinden. Die Kinder, heute alle erwachsen, nennt man „Niños Robados“ - "Gestohlene Kinder“.

Der Film ist nun ab dem 8. April im Lichtblick-Kino zu sehen. Am Montag, dem 10. April, wird zudem die Regisseurin für ein Publikumsgespräch anwesend sein.

Francos Erbe - Spaniens geraubte Kinder D 2016, 70 min, Regie: Inga Bremer Montag, 10.4.,19:00 Uhr, in Anwesenheit der Regisseurin Inga Bremer Weitere Termine: Sa 8.4., So 9.4., Di 11.4., Mi 12.4., jeweils 19:00 Uhr

 
     
    Lichtblick Kino
Kastanienallee 77, 10435 Berlin
http://www.lichtblick-kino.org/
   
     
   
  11. April   Dienstag
     
11.04.
21:00
 

François Truffaut: Jules & Jim (1962)

      Französischer Film des Monats: Nouvelle Vague
 
     

1912 entspinnt sich eine ungewöhnliche Dreierbeziehung zwischen zwei in Paris lebenden Freunden, dem Österreicher Jules, dem Franzosen Jim, sowie der faszinierenden Catherine. Cathrine entscheidet sich für Jules und zieht mit ihm nach der Hochzeit in den Schwarzwald. Der Kontakt bricht ab, später entwickelt sich eine Beziehung zwischen Jim und Cathrine, die Jules ohne Einwände hinnimmt. Doch die Beziehung ist geprägt von Argwohn und Machtspielen…

„Vielfältig gebrochene, von naiver Ausgelassenheit bis zu düster elegischen Tönen reichende Poesie.“ Süddeutsche Zeitung

FR 1962, R: François Truffaut, D: Jeanne Moreau, Oskar Werner, Henri Serres u.a.


 
     
 

City Kino Wedding im Centre Français de Berlin
Müllerstraße 74 13349 Berlin Anbindung: U-6, U-Rehberge

     http://www.citykinowedding.de/
   
  12. April   Mittwoch
     
   
  13. April   Donnerstag
     
   
  14. April   Freitag
     
14.04.
bis
26.04.
 

Hachimiri Madness: Saint Terrorism – OmeU

         
 

Unter dem Titel "Hachimiri Madness – Japanese Indies from the Punk Years" zeigte das Forum der Berlinale 2016 eine Reihe neu digitalisierter und (englisch) untertitelter japanischer 8-mm-Filme aus den Jahren von 1977 bis 1990, die den rebellischen Geist jener Zeit atmen. Viele der heute profilierten Regisseure Nippons debütierten mit langen Spielfilmen in diesem Format – die wenigsten davon sind je international gezeigt worden. Die Reihe wurde gemeinsam kuratiert von Keiko Araki (PIA Tokio), Jacob Wong (Hong Kong Film Festival) und Christoph Terhechte (Berlinale Forum). Die Filme wurden jetzt fürs Kino zur Verfügung gestellt. Die Berliner Kinos fsk am Oranianplatz und das Kino in der Brotfabrik zeigen das Programm vom 14. - 26.4.2017.

Außenseiter, Kriminelle und Prostituierte bevölkern das Werk von Masashi Yamamoto, seit er 1982 mit Karneval der Nacht auch außerhalb Japans bekannt wurde. Zwei Jahre zuvor entstand sein kaum bekannter 8-mm-Spielfilm Saint Terrorism, der den Nihilismus und Gesellschaftsekel seiner späteren Filme vorwegnahm. Ein allein lebendes Mädchen im rosa-gelben Outfit schießt aus ihrer weißen Handtasche scheinbar wahllos auf Unschuldige. Aus dem Jenseits kommentiert eines ihrer Opfer mit erstickter Stimme den Lebenswandel seiner Mörderin: "Schaut nur in ihr Engelsgesicht." Einem Fremden gesteht sie, dass ihr das Schießen langweilig wird. Als sie den Einbrecher und Giftmörder Nami kennenlernt, tauschen die beiden Revolver gegen Gift, mit fatalen Folgen für den Wohnblock in Shinjuku, in dem die Protagonisten des Films leben: ein Familienvater, der im Zoo von Ueno die Pinguine füttert; zwei Prostituierte und ihre Lebensgefährten/Zuhälter, mit denen sie in Sexshows auftreten; ein älterer Mann, der nachts mit dem Teleskop in den Himmel starrt; eine uniformierte Sekte, die man zuvor beim Abtransport von Leichen gesehen hat. Und eine Tageszeitung verkündet: "Die Globalisierung kommt auf Japan zu." (Christoph Terhechte)

Masashi Yamamoto, geb. 1956 in der japanischen Präfektur Oita, war seit seinem Langfilmdebüt Yami no kanibaru (1983) noch zwei weitere Male im Forum zu Gast: 1987 mit Robinson no niwa und 1998 mit Junk Food.

https://fsk-kino.peripherfilm.de/events/event/hachimiri-madness-saint-terrorism-omeu/

 
     
  fsk-kino am Oranienplatz
Segitzdamm 2
     http://fsk-kino.peripherfilm.de/
    BROTFABRIK
Caligariplatz 1 13086 Berlin
    http://www.brotfabrik-berlin.de
14.04.
bis
28.05
  Der Luthereffekt
   
 

Der Länderauswahl der Ausstellung Der Luthereffekt folgend, präsentiert die Retrospektive Werke aus Skandinavien, Südkorea, den USA und Deutschland sowie einen Stummfilm, der über die Missionsarbeit am Kilimandscharo und im ostafrikanischen Njassa-Gebiet berichtet. Allesamt sind sie Ausdruck der Einflüsse, die der Protestantismus in diesen Filmkulturen besaß oder immer noch besitzt. Dabei sind manche Filme in der Anlage der Figuren und Konflikte und in den Formen ihrer Bild- und Tongestaltung durchdrungen von spirituellen Ideen und protestantischen Motiven. Andere Arbeiten interessieren sich hingegen für eine kritische Auseinandersetzung mit dem Protestantismus und untersuchen die gesellschaftlichen Auswirkungen von Lebensweisen, die vom Protestantismus geprägt sind: ein Anliegen, das auch die Analyse ökonomischer und politischer Aspekte einschließen kann.


 
    http://www.dhm.de/zeughauskino/filmreihen/der-luthereffekt.html
  Zeughauskino
Deutsches Historisches Museum Unter den Linden 2 10117 Berlin
      http://www.dhm.de/zeughauskino/
   
  15. April   Samstag
     
15.04.
20:00
 

Gimme Danger - Iggy and the Stooges

       
 

Mitten in den 60er Jahren schlugen 'The Stooges' mit ihrem gewaltigen und energischen Stil wie eine Bombe in die Musiklandschaft ein. Mit ihrem Mix aus Rock, Blues, R&B und Free Jazz hat die Band aus Ann Arbor, Michigan das Musikpublikum quasi überfallen und damit den Grundstein für das gelegt, was später gemeinhin als Punk und Alternative Rock bekannt wurde. Jim Jarmuschs GIMME DANGER ist die Chronik der Geschichte von 'The Stooges' - eine der größten Geschichten des Rock'n'Roll. Die Dokumentation wirft einen einzigartigen Blick auf die Erfolge und Misserfolge der Band und erzählt von Inspiration, dem harten Weg zu kommerziellem Erfolg und dem musikalischen Vermächtnis einer Band, die nicht nur musikalisch eine der wichtigsten ihrer Zeit war.


 
    http://babylonberlin.de/gimmedangeriggyandthestooges.htm
     
    Babylon
Rosa-Luxemburg-Str. 30, 10178 Berlin
     http://babylonberlin.de/
15.04.
19:30
  I Am Not Your Negro (OmU)
        Mit anschließender Diskussion, präsentiert von American Voices Abroad Berlin,
     moderiert von der amerikanischen Künstlerin und Schriftstellerin Isaiah Lopez
 
     

Regisseur Raoul Peck (»Lumumba«, 1992/2000; »Der Mann auf dem Quai«, 1993; »Der junge Karl Marx«, 2017) wurde für seinen mitreißenden Dokumentarfilm-Essay I Am Not Your Negro auf der diesjährigen Berlinale mit stehenden Ovationen gefeiert und mit dem Panorama-Publikums-Preis ausgezeichnet. Nun ist der Film auch im Lichtblick-Kino zu sehen. Am 15. April haben wir zudem in Kooperation mit American Voices Abroad Berlin eine anschließende Diskussion mit der amerikanischen Künstlerin und Schriftstellerin Isaiah Lopez organisiert. American Voices Abroad Berlin ist eine Gruppe in Berlin lebender Amerikaner, die sich bei Protesten gegen den Irakkrieg im März 2003 zusammengeschlossen hat. Seitdem beschäftigen sie sich aus ihrer Auslandsperspektive mit den Fragen der amerikanischen Außenpolitik, aber auch mit den wichtigsten innenpolitischen Fragen.

 
     
    Lichtblick Kino
Kastanienallee 77, 10435 Berlin
http://www.lichtblick-kino.org/
     
   
  16. April   Sonntag
     
   
KW16   17. April   Montag
     
   
  18. April   Dienstag
     
    Cine en español:  Estiu 1993
     
18.04.
20:00
 


Schweigend sieht die sechsjährige Frida zu, wie die letzten Gegenstände aus der Wohnung ihrer verstorbenen Mutter verpackt werden. Zum Abschied laufen Freunde winkend hinter dem Auto her. Obgleich sie von der Familie ihres Onkels liebevoll aufgenommen wird, gewöhnt sich Frida fernab ihrer Heimatstadt Barcelona nur zögerlich an ihr neues Zuhause auf dem Land. Momente kindlicher Ausgelassenheit wandeln sich zu nachdenklicher Distanziertheit.

Abends betet Frida für ihre Mutter, die sie schmerzlich vermisst, tagsüber versucht sie ihren Platz in diesem neuen Leben zu finden. Trotz der sommerlichen Farben berühren die ernsten Untertöne dieses Coming of Age Dramas, das in behutsamen Bildern die Folgen einer unberechenbaren Krankheit verhandelt.

von Carla Simón Spanien 2017 Katalanisch 96 Min O m engl. U
Internationale Filmfestspiele Berlin-Generation Kplus

 
     
     
  Neues Off
Hermannstr. 20 12049 Berlin
     
   
  19. April   Mittwoch
     

19.04.
bis
26. 04.

    achtung berlin – new berlin film award
          
 

Made in Berlin-Brandenburg, Wettbewerb und Herzstück des Festivals, versammelt eine Auswahl abendfüllender Spiel- und Dokumentarfilme sowie mittellange und kurze Filme. Im Spielfilm-Wettbewerb stehen Filme mit hohem Production Value und prominenten Schauspielbesetzungen neben den jungen Wilden, die ihre Filme ohne Förderung und zuweilen auch ohne Drehbuch realisieren. Im Wettbewerb für Dokumentarfilm sind neben international preisgekrönten Filmen sehenswerte Juwelen mit Lokalkolorit zu sehen. Alle Spiel- und Dokumentarfilme des Wettbewerbs werden als Welt-, Deutschland- oder Berlinpremieren noch vor ihrem offiziellen Kinostart präsentiert.


 
     
   
19.04.
Einlass & Filmabgabe 19:30 h Film 20:30 h
  Open Screening – Plattform für Filmemacher/innen & Filmfans
   
 

Was dem Slam Poeten das Open Mic, das ist für die Filmszene das Open Screening! Hier können Filmemacher – ohne Anmeldung, ohne Vorauswahl, ohne Jury – Kurzfilme von maximal 20 Minuten, an deren Produktion sie irgendwie beteiligt waren, im Kino präsentieren. Unerwünschte Inhalte können vom Publikum mit mehrheitlich gezeigter roter Karte gestoppt werden.Das ganze funktioniert somit sozusagen wie ein spontanes Filmfestival, bei dem ausschließlich Filmemacher und Publikum bestimmen, was gezeigt wird.

Ein kurzes Q&A nach jedem Film ermöglicht es Filmemachern und Publikum ins Gespräch zu kommen. Von Drama, Comedy, Musikvideo, Reportage, Doku, Animation bis Experimental u.v.m. ist jedes Genre möglich. Das Open Screening versteht sich als Plattform für Filmemacher und Film­fans – z.B. um Filme zum ersten Mal vor Zuschauern zu testen, um ein Feedback zu erhalten, um Filme überhaupt einem Publikum zugänglich zu machen oder um Kontakte für zukünftige Projekte zu knüpfen. Mögliche Filmformate: Blue Ray, DVD, AVI File, MPG2, MOV, MPG4, bzw. alles, was mit dem VLC-Player abspielbar ist. Moderation: Abbas Saberi. Das Open Screenning findet an jedem dritten Dienstag im Monat statt.


 
     
    http://openscreening.de/
  Sputnik Kino
Höfe am Südstern, Hasenheide 54, 10967 Berlin
     http://www.sputnik-kino.com/
   
  20. April   Donnerstag
     
ab
20.04.
 

Nordlichter Filmprogramm

         
 

Ab dem 20.4.2017 machen die 5 Nordlicher-Filme in Berlin Station (fsk-Kino am Oranienplatz, Kino in der Brotfabrik)

NORDLICHTER, das mobile skandinavische Filmfestival hat (in Zusammenarbeit mit den Nordischen Filmtagen Lübeck) in seiner 3. Ausgabe wieder eine abwechslungsreiche Mischung von neuen Filmen aus Island, Dänemark, Schweden, Finnland und Norwegen zusammengestellt (alle Filme laufen natürlich in der Originalfassung mit deutschen Untertiteln). So gibt es ein finnisches Roadmovie von der im Land überaus populären Schauspielerin Tiina Lymi, das Spielfilmdebut des preisgekrönten Drehbuchautors Rasmus Heisterberg (Königin und der Leibarzt / Stig Larsons Schändung, Verblendung), einen neuen Film von Arild Fröhlich, das Spielfilmdebut der isländischen Kino- und Filmlegende Ásgrímur Sverrisson und der sehr ungewöhnlichen Kleinstadt-Familiengeschichte des Schweden Johan Löfstedt.

 
    https://nordlichter-film.de/
  fsk-kino am Oranienplatz
Segitzdamm 2
     http://fsk-kino.peripherfilm.de/
    BROTFABRIK
Caligariplatz 1 13086 Berlin
    http://www.brotfabrik-berlin.de
    PREVIEW - SCREENING & PARTY ZU IGGY POPS 70. GEBURTSTAG
           
20.04.
21:30h
 


Punk-Ikone Iggy Pop wird am 21. April 70 Jahre alt – ein Grund, mitzufeiern! Am 20. April 2017 präsentieren STUDIOCANAL und das Popkultur-Magazin INTRO ein Preview-Screening mit anschließender Party im Kino International in Berlin! Moderation: Daniel Koch (Chefredaktion INTRO) Special Guest: Eduard Meyer, Iggys & Bowies Berliner Toningenieur aus den Berliner Hansa Studios

Mitten in den 60er Jahren schlugen „The Stooges“ mit ihrem gewaltigen und energischen Stil wie eine Bombe in die Musiklandschaft ein. Mit ihrem Mix aus Rock, Blues, R&B und Free Jazz hat die Band aus Ann Arbor, Michigan das Musikpublikum quasi überfallen und damit den Grundstein für das gelegt, was später gemeinhin als Punk und Alternative Rock bekannt wurde. Jim Jarmuschs GIMME DANGER ist die Chronik der Geschichte von „The Stooges“ – eine der größten Geschichten des Rock’n’Roll. Die Dokumentation um Frontmann Iggy Pop wirft einen einzigartigen Blick auf die Erfolge und Misserfolge der Band und erzählt von Inspiration, dem harten Weg zu kommerziellem Erfolg und dem musikalischen Vermächtnis einer Band, die nicht nur musikalisch eine der wichtigsten ihrer Zeit war.

Einlass: 21:30 Uhr Filmbeginn: 21:45 Uhr .
Tickets sind ab sofort im Vorverkauf erhältlich unter www.yorck.de/gimmedanger


 
     
     
  International
Karl-Marx-Allee 33 10178 Berlin
      http://www.yorck.de/
20.04.
20:00
 

Sehen: 1917 – Der wahre Oktober - Film von Katrin Rothe. Filmpremiere

    
 

„Friss Ananas, Bürger und Haselhuhn wirst bald deinen letzten Seufzer tun“ dichtet der junge, irre Wladimir Majakowski bei einer bürgerlichen Soiree im Schicksalsjahr 1917. Im Wirrwarr zweier Revolutionen zwischen März und Oktober, zwischen der Abdankung des Zaren und der Machtübernahme der Bolschewiki, befindet sich St. Petersburg im permanenten Ausnahmezustand, in einer gesellschaftlichen Umbruchsituation, in der alles denkbar und möglich scheint, in der Machtpolitiker, Proletarier, das Bürgertum, die Künstler wie in einer physikalischen Versuchsanordnung gegeneinander antreten und sich durchsetzen wollen. Fast scheint es, als schwebe die Stadt in einer Blase über der wirklichen Welt des grausamen Ersten Weltkrieges, der einfach weitergeht, bis die Bolschewiki die Blase platzen lassen und die Künstler mit dem Terror der neuen Weltordnung auf die Füße fallen.

Tickets kosten 8,- Euro bzw. 6,- Euro (ermäßigt).


 
    http://www.volksbuehne-berlin.de/praxis/sehen_1917_der_wahre_oktober/?id_datum=11444
  Volksbühne am Rosa-Luxemburg-Platz
      http://www.volksbuehne-berlin.de/
   
  21. April   Freitag
     
21.04.
15:04
    Recognition - Hakara / in Anwesenheit der Regisseurin
      
 

Dokumentarfilm von Sharon Ryba-Kahn (IL 2015). Ein intimes Porträt von drei Frauen unterschiedlicher Herkunft in einem Land, das von Konflikten durchzogen ist. Nogas Ziel ist es, in eine der besten Einheiten der israelischen Armee aufgenommen zu werden. Moran ist eine religiöse Jüdin, die als Sozialarbeiterin in Sderot arbeitet. Und die junge Araberin Hanadi lebt in dieser kleinen israelischen Stadt, in der die Gefahr von Raketeneinschlägen allgegenwärtig ist.

»Recognition« läuft abwechselnd mit deutschen und englischen Untertiteln:

Recognition OmeU
Freitag, 21.04., 21.00
Montag, 24.04., 20.00
Mittwoch, 26.04., 19.00

Recognition OmU
Samstag, 22.04., 18.30
Dienstag, 25.04., 20.00

IL 2015, 87 min, Regie: Sharon Ryba-Kahn


 
     
     
  Moviemento Kino
Kottbusser Damm 22
Kinokasse: 692 47 85
      http://www.moviemento.de/
   
  22. April   Samstag
     
    Horrorfilm im Rollberg: Friday the 13th (OV)
     
22.04.
22:30
 


Es geht nach Camp Crystal Lake: Nachdem in den 1950er Jahren im Ferienlager Camp Crystal Lake ein grausamer Doppelmord geschah, wurde die Anlage geschlossen. Zwanzig Jahre später möchte Steve Christy das Camp wieder in Betrieb nehmen. Deswegen hat er entgegen der Warnungen der Einheimischen eine Gruppe von Jugendlichen über die Sommersaison eingeladen, das Ferienlager zusammen mit ihm herzurichten. Tatsächlich trügt die malerische Idylle am See: Die junge Annie macht bereits vor ihrer Ankunft Bekanntschaft mit einem unbekannten Mörder. Und auch auf die anderen Teens hat es der Killer abgesehen. Alice Hardy, ihrem Freund Bill, Brenda, Marcie und Jack Burrell steht eine Nacht des Schreckens bevor.

USA (1980), 96 min.

 
     
     
  Rollberg
Rollbergstr. 70 12049 Berlin
     
    STILLE RESERVEN mit Regisseur
     
22.04.
21:00
 


Wien in naher Zukunft: Konzerne haben die Macht übernommen. Grenzen verlaufen durch die Stadt und die Gesellschaft: zwischen denen, die sich eine Todesversicherung leisten können und der Mehrheit der anderen. Versicherungsagent Vincent Baumann wird selbst Opfer dieses Systems, das er eigentlich vertritt. Der faszinierenden Aktivistin Lisa Sokulowa auf der Spur, erscheint ihm Widerstand plötzlich als Möglichkeit. Aber die Grenzen sind nicht so eindeutig, wie er bisher angenommen hatte...

Anschließend wird er auch dem Publikum im Kino in der Brotfabrik für ein weiteres Publikumsgespräch zur Verfügung stehen. Hier beginnt die Veranstaltung um 22 Uhr. Es wird ein Double Feature mit einem weiteren Film von Valentin Hitz sein.

 
     
     
  b-ware! Ladenkino
Gärtnerstraße 19, 10245 Berlin
     
   
  23. April   Sonntag
     
23.04.
20:30
  Claus Löser: Frühe Kurzfilme
        In Anwesenheit des Regisseurs
 
     

In der Reihe „Zurück auf Anfang“, in der Filmemacher im monatlichen Rhythmus ihre Frühwerke vorstellen, ist im April Claus Löser mit einem Kurzfilmprogramm zu Gast.

Anfang der 1980er Jahre begann Claus Löser in seiner Heimatstadt Karl-Marx-Stadt mit der Filmarbeit. Der Impuls dafür kam aus einem generellen Interesse am Kino, gleichzeitig auch aus allgemeiner Frustration. Bald realisierte er, dass er damit nicht allein war. So tat er sich ab 1985 mit Ralf Glaser und Lutz Zoglauer zusammen, die bereits Vorkenntnisse und vor allem eine 16mm-Kamera Typ AK 16 besaßen. In den nachfolgenden fünf Jahren stellten sie gemeinsam insgesamt vier Kurzfilme her.

Gezeigt werden folgende, in der DDR entstandene Filme: »Nekrolog« (1985, 7min), »Personen haben einen sicheren Stand einzunehmen« (1986, 8min), »Terzett« (1987, 3min), »Victoria« (1989, 28min) und als Bonus: »Miriquidi« (1999, 14min).

Zum Regisseur: Claus Löser, Dr.phil., wurde 1962 in Karl-Marx-Stadt geboren. Seit 1980 Texte, Musik und Filme. 1990 bis 1995 Studium er an der Filmhochschule in Potsdam-Babelsberg, Diplom. 1990 Gründung und Programmleitung des »BrotfabrikKino« in Berlin. Ab 1992 Arbeit als freier Filmkritiker. 1996 Gründung der Sammlung »ex.oriente.lux – Experimentalfilmarchiv Ost 1976 bis 1989«, Herausgabe des Buchs »Gegenbilder – Filmischer Subversion in der DDR«. Arbeitet als Autor, Filmemacher, Kurator und Lehrbeauftragter in Berlin.

 
     
    Lichtblick Kino
Kastanienallee 77, 10435 Berlin
http://www.lichtblick-kino.org/
     
   
KW17   24. April  Montag
     
24.04.
19:00
  DER MANN, DER DAS GEDÄCHTNIS VERLOR (UdSSR 1929, Regie: Friedrich Ermler)
          Filmreihe Filmspotting. Erkundungen im Filmarchiv der Deutschen Kinemathek
   
 

Die Deutsche Kinemathek freut sich, einen digitalisierten, neu übersetzten und neu vertonten Filmklassiker aus der DVD-Sammlung „Der Neue Mensch. Aufbruch und Alltag im revolutionären Russland“ (filmedition suhrkamp) zeigen zu können. Die Herausgeber Rainer Rother und Alexander Schwarz sind zu einem Gespräch anwesend.

„DER MANN, DER DAS GEDÄCHTNIS VERLOR ist einer der überzeugendsten Filme zum Konstrukt des 'Neuen Menschen', sagt Rainer Rother, Künstlerischer Direktor der Deutschen Kinemathek. „Seine Dramaturgie des Systemvergleichs macht das Werden des 'Neuen Menschen' sowohl als Erinnerungsprozess wie auch als Bewusstwerdung einer ganzen sozialen Klasse deutlich“, so Rother weiter.

Friedrich Ermlers DER MANN, DER DAS GEDÄCHTNIS VERLOR (Oblomok imperii, UdSSR 1929) steht für ein eigenes Genre von Filmen, das zwischen 1924 und 1932 in der nachrevolutionären Sowjetunion entstand und die Idee des „Neuen Menschen“ mit filmischen Mitteln in Szene setzte.
Ein russischer Arbeiter bleibt nach dem Erstem Weltkrieg und dem Bürgerkrieg traumatisiert und ohne Gedächtnis auf einer kleinen Bahnstation hängen. Zehn Jahre später werden durch eine Frau am Fenster eines haltenden Zuges seine Erinnerungen wieder lebendig, und er begibt sich auf die Suche nach seinem alten Leben. Aber nichts ist wie früher, das frühere Sankt Petersburg ist zum sozialistischen Leningrad geworden. In der neuen Gesellschaft findet der Mann nicht nur sein Gedächtnis und schließlich seine Ehefrau wieder, sondern entwickelt auch ein neues soziales Bewusstsein.

 
    http://www.arsenal-berlin.de/kalender
  Kino Arsenal – im Filmhaus am Potsdamer Platz
Potsdamer Str. 2, 10785 Berlin
Tel.: + 49 (0) 30 26599 - 100 ticket@arsenal-berlin.de
      http://www.arsenal-berlin.de/
 
    Toro - Mongay-Preview mit Filmteam
           
24.04.
22:00h
 


Toro heißt eigentlich Piotr und verdient sein Geld als Escort für Frauen in Berlin, um sich seinen Traum vom Boxclub zu erfüllen. Sein drogenabhängiger Freund Victor schafft am Schwulenstrich an, um Schulden bei seinen Dealern zu bezahlen … Eindringliches Schwarzweißdrama um Wut, Gewalt und verdrängte Gefühle.

D 2015, 84 min
.

 
     
     
  International
Karl-Marx-Allee 33 10178 Berlin
      http://www.yorck.de/
   
  25. April   Dienstag
     
   
  26. April   Mittwoch
     

26.04.
bis
01.05.

    46. Sehsüchte - International Student Film Festival
          
 

Das Sehsüchte-Filmprogramm wird auch 2017 für junges, mutiges Gegenwartskino aus der ganzen Welt stehen. Eine große Bandbreite an Sektionen präsentieren ein vielschichtiges Seh-Angebot. Kurz- wie auch abendfüllende Filme sind vertreten. Neben den Kategorien Dokumentar-, Kurz- und Spielfilm gibt es eigene Sektionen für Musikvideos, Genre-, Kinder- und Jugendfilme. Live-Action und Animationsfilme werden hierbei gleichberechtigt behandelt. Filme mit herausragenden Leistungen in Organisation und Finanzierung werden im Rahmen von Spotlight Produktion prämiert. Im Rahmen der Sektion Schreibsüchte wird die Arbeit von Autor*innen und Stoffentwickler*innen in den Kategorien Drehbuch und Pitch ausgezeichnet. Das Festival-Motto 2017 surfaces zeigt, was Sehsüchte bietet: eine (Ober-)Fläche, die ähnlich einer glitzernden, sich kräuselnden Wasseroberfläche zum Eintauchen einlädt!


 
     
   
26.04.
19:00
  Youth Wars – Beobachtungen in der deutschen Provinz
        In Anwesenheit des Regisseurs Karl Siebig
 
     

Am 26. April wird der Regisseur Karl Siebig seinen Dokumentarfilm Youth Wars – Beobachtungen in der deutschen Provinz im Lichtblick-Kino vorstellen und für ein Publikumsgespräch zur Verfügung stehen. Der Film wirft einen Blick auf das Kiel des Jahres 1990. Dort, wo seit Generationen die Arbeiter der Stadt wohnen, wo 90 Jahre zuvor Ernst Busch geboren wurde und 1918 der Matrosenstreik die deutsche Novemberrevolution auslöste, verunsichern Straßengangs die Stadt. Es geht um Macht, Gewalt und Ehre – und um eine gefährliche Leere.

Tu nichts Böses – Non essere cattivo (OmU) Italien 2015, 100 min, Regie: Claudio Caligari, Buch: Claudio Caligari, Giordano Meacci, mit: Luca Marinelli, Alessandro Borghi; FSK: ab 16 Jahren

 
     
    Lichtblick Kino
Kastanienallee 77, 10435 Berlin
http://www.lichtblick-kino.org/
   
     
26.04.
20:30
  Von AMOK bis KOMA – Kurzfilme von Benno Trautmann
        In Anwesenheit von Benno Trautmann und Antonia Lerch
 
     

Benno Trautmann begann Anfang der 1970er ein Filmstudium an der Kunsthochschule Kassel, als einziger Student, ohne Lehrer – aber mit einer kompletten Filmausrüstung. In dieser »Luxus-Situation« (O-Ton Trautmann) drehte er drei Kurzfilme. 1975 zog er nach Berlin, wo er seitdem lebt. 1976 drehte er zusammen mit seiner Lebensgefährtin Antonia Lerch den ersten Kinospielfilm »Der Umsetzer«, danach 40 weitere Filme. Seit 2015 arbeitet er an einem Langfilm, der in keine Schublade passt: »Homo Sapiens going Gaga«.

Das Programm: 

Der geschlagene Kotflügel
Spielfilm, D 1986, 9min
Ein Autofahrer rastet aus. Er schlägt einen Mann, der sein Auto berührt »geschlagen« hat, verfolgt den Flüchtigen, fährt Amok.

Hindukusch
Spielfilm, D 1988, 11min
Die Freunde Schmar und Pallas arbeiten in einer Atomfabrik. Nach Feierabend gehen sie in eine Bar, und Schmar erzählt Pallas die haarsträubende Geschichte einer Bestechung.

Kind im Speed-Test
D 1996, 37min
Drei Kandidaten für die Jetpiloten-Ausbildung werden im Flugmedizinischen Institut (Königsbrück) in einer Zentrifuge im Kreis geschleudert, um den »G-LOC«-Test zu absolvieren. »G«=Gravitation und »G-LOC« ist eine durch Beschleunigung ausgelöste Bewusstlosigkeit. Wer den Test besteht, kommt weiter.

Gehirne 1–3
D 2000, 11min
1. Ein Arbeiter schiebt ein gigantisches Gehirnmodell durch Gänge und Flure (Hygiene-Museum Dresden).
2. Eine Versuchsperson – man hat sein Gehirn mit einem Computer verkabelt – spielt Klavier (Institut für Musikphysiologie und Musiker-Medizin Hannover).
3. Eine Gehirnsektion (Pathologie der Charité Berlin).

Backstage
D 2010, 17min
Die letzten Minuten vor dem Auftritt. Gespielt wird »The Rake’s Progress« (Deutsche Staatsoper unter den Linden, Berlin). Die Vorbereitungen der Protagonisten Backstage. Der Oberbeleuchter auf der Hinterbühne. Die Diva in der Maske. Der Opernsänger im Probenraum. Die Cellistin und der Klavierstimmer im Orcherstergraben. Der Inspizient am Mikrofon zählt die Minuten. Der Countdown läuft.

 
     
    Lichtblick Kino
Kastanienallee 77, 10435 Berlin
http://www.lichtblick-kino.org/
   
     
   
  27. April   Donnerstag
     
27.04.
19:30
  Film: WRONG ELEMENTS + Regisseur und Schriftsteller Jonathan Littell
         
 

Uganda, 1989. Joseph Kony, ein junger Kämpfer aus dem Stamm der Ancholi, folgt seinen spirituellen Eingebungen und gründet eine Rebellenbewegung gegen die Regierung: die LRA, die Lord‘s Resistance Army. Es ist eine Armee, die sich aus entführten Jugendlichen rekrutiert – in 25 Jahren wurden mehr als 60.000 Jugendliche gefangen genommen, von denen weniger als die Hälfte den Dschungel lebend verlassen hat. Geofrey, Nighty, Mike und Lapisa sind Freunde. Sie gehören zu diesen Jugendlichen, sie wurden im Alter zwischen 12 und 13 entführt. Während sie versuchen, ein normales Leben wieder aufzubauen, werden sie noch einmal die Stätten und Orte besuchen, an denen ihre Kindheit verloren ging. Sie sind sowohl Opfer als auch Täter, Zeugen und Handelnde einer grauenhaften Szene. Sie werden für immer die Fremdkörper bleiben, die die Gesellschaft zu akzeptieren versucht. Unterdessen, verborgen in der Unermesslichkeit des zentralafrikanischen Dschungels, jagt die ugandische Armee bis heute die letzten verstreuten Rebellen der LRA. Auch Joseph Kony ist noch da draußen, auf der Flucht...

Wrong Elements (englisch, und andere Sprachen OmU) Dokumentarfilm, Frankreich/ Deutschland/ Belgien 2016, 133 min. Regie: Jonathan Littell FSK: ab 12


 
     
  hackesche höfe kino
Rosenthaler Straße 40 10178 Berlin
      http://www.hoefekino.de  
    Iraq N' Roll
        Filmvorführung im Rahmen der Film- und Lesungsreihe Zwischen Marrakesch und Maschhad
27.04.
19:00
 


Dudus Großvater Daud al-Kuwaity zählte zusammen mit seinem Bruder Saleh zu den erfolgreichsten Musikern und Komponisten im Irak der 1930er Jahre. Als die Brüder in den 1950er Jahren nach Israel zurückkehrten, fand ihre jüdisch-arabische Musik dort keinen Zuspruch und geriet in Vergessenheit. Dudu entdeckt in der Musik der al-Kuwaitys seine kulturellen Wurzeln und beschließt, ihre Werke neu zu interpretieren. Es beginnt ein sehr persönlicher musikalischer Dialog – zwischen den Generationen und den Kulturen. In diesem intimen Film begleitet Filmemacher Gili Gaon den israelischen Rockmusiker Dudu Tassa auf einer Reise zu seinem musikalischen Erbe. Einführend spricht Achim Rohde (Philipps-Universtät Marburg) zur irakisch-jüdischen Erinnerungskultur. Nach dem Film findet ein Gespräch mit dem Regisseur in englischer Sprache statt.

Dokumentarfilm, Israel 2011, 54 Minuten, Regie: Gili Gaon, Originalfassung auf Hebräisch und Arabisch mit englischen Untertiteln

W. M. Blumenthal Akademie, Saal 
Fromet-und-Moses-Mendelssohn-Platz 1, 10969 Berlin (gegenüber dem Museum)

Eintritt frei Anmeldung unter Tel: +49 (0)30 25 993 488
Anmeldung per E-Mail:  http://www.jmberlin.de/anmeldung-e-mail

 
     
     
  Jüdisches Museum Berlin
Lindenstraße 9-14, 10969 Berlin
Tel: +49 (0)30 259 93 300
      http://www.jmberlin.de/index.php
    Happy Burnout - Premiere mit Anke Engelke und Wotan Wilke Möhring
     
27.04.
20:00
 


Andreas, oder auch Fussel, ist ein Alt-Punker und kann sich nicht mehr erinnern, wann er das letzte Mal für sein Geld gearbeitet hat. Es gibt ja schließlich Hartz IV. Als schließlich auch seine Bekannte beim Arbeitsamt den Faulpelz nicht mehr schützen kann, wird Fussel aufgefordert, sich endlich einen Job zu suchen. Der versucht sein Glück aber lieber mit einer Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung durch das Vortäuschen eines Burn-Outs. Das macht es sogar so gut, dass er sofort in einer Klinik für Gestresste landet ... Wenn das mal nicht die Geburt eines neue Traumpaars des deutschen Kinos wird!

von André Erkau D 2017 Komödie
mit: Wotan Wilke Möhring, Anke Engelke, Julia Koschitz  102 Min. fsk:6

 
     
     
  Kant Kino
Kantstraße 54, 10627 Berlin
     
27.04.
18:30
  Maikäfer, flieg / Kinotour mit Regisseurin Mirjam Unger
   
 

„Maikäfer, flieg!“ ist ein Familienfilm über die Nachkriegszeit, gesehen mit Kinderaugen. Eine Literaturverfilmung, die von Flucht und großer Not, aber auch von Freundschaft und Menschlichkeit in einer unmenschlichen Zeit erzählt. Herausragend: Jungstar Zita Gaier, die Courage, kindliche Widerborstigkeit und Neugier in ihrer Rolle als Christl vereint und für herzerwärmende Momente sorgt. In weiteren Rollen: Ursula Strauss, Gerald Votava, Konstantin Khabensky, Bettina Mittendorfer, Heinz Marecek, Krista Stadler und viele mehr.

auch am Donnerstag, 27. April Babylon Rosa Luxenburg Platz, 16:30

„Maikäfer, flieg!“ – ab 27. April im Kino Ein Spielfilm von Mirjam Unger Österreich 2016 / 109 Minuten / FSK 12


 
     
    http://femmes-totales.de/
  Sputnik Kino
Höfe am Südstern, Hasenheide 54, 10967 Berlin
     http://www.sputnik-kino.com/
   
  28. April   Freitag
     
    „Expedition Happiness“ - Abenteurer Felix Starck vor Ort!
           
28.04.
20:15
 


„Routine ist der Feind des Fortschritts“ – oder? Felix Starck, Filmemacher und seine Freundin Selima Taibi, Sängerin, besser bekannt als Mogli, haben sich kennengelernt, als er den Globus mit seinem Fahrrad umrundete und sie ihn in Neuseeland einige Wochen begleitete. Entstanden ist daraus mit „Pedal the World“ der erfolgreichste deutsche Dokumentarfilm der letzten Jahre. Zusammen mit dem Berner Sennenhund Rudi leben die beiden im kreativen Berlin zusammen, als ihnen die Idee zu ihrem neuesten Projekt „Expedition Happiness“ kommt. Vom Weltreisen zurück fällt ihnen in der lauten, dreckigen Stadt die Decke auf den Kopf. War es das? Liegt das Lebensglück in einem Loft in Wedding? Wieso Berlin? Wieso Deutschland? Und wieso eigentlich ein fester Wohnsitz? Als sie im Internet einen alten Schulbus entdecken ist sofort klar - das ist es.
Nur 4 Wochen später sitzen sie im Flieger nach Amerika. Mit im Gepäck jede Menge Kameraausrüstung um das Erlebte zu dokumentieren. Doch zunächst einmal muss aus dem alten Riesengefährt ein bewohnbares Haus auf Rädern gemacht werden. In drei Monaten müssen Sitzbänke dran glauben, Elektrik und Wasser verlegt und Möbel gebaut werden. Vieles läuft schief, denn Vorkenntnisse haben beide nicht. Die Tage sind anstrengend, Rückschläge sind die Regel. Glück? Zwischen Holzleim, Stahlfräse und Sitzpolstern? Mehr als einmal sind sie kurz davor, ihr Vorhaben wieder abzubrechen. Doch am Ende lohnt sich die harte Arbeit, es entsteht ihr persönliches „Loft on Wheels“, ein selbstgebautes Wohnmobil der Extraklasse.

In dieser Vorpremiere stellt euch Abenteurer, Regisseur und Kameramann Felix seine neue Doku live vor: Schnell Karten sichern und inspirieren lassen!

 
     
     
  Kino in der Kulturbrauerei
Schönhauser Allee 36, 10435 Berlin
     
28.04.
20:00
  Sondervorführung: Argi (OmeU)
       - in Anwesenheit der Regisseurin Iratxe Mediavilla
 
     

Die Regisseurin Iratxe Mediavilla wird anwesend sein und der Eintritt ist zudem frei. Die Vorführung kam aufgrund der Initiative des deutsch-baskischen Kulturvereins Gernika zustande und findet im Rahmen einer Veranstaltungsreihe zum 80. Jahrestag der Bombardierung Guernicas statt. Der Film handelt von dem Mädchen Argi, das in der baskischen Stadt Elorrio von klein auf jemand besonderes war. Auf einer Reise durch ihr Leben wird nicht nur ihr Anderssein und ihre Isolation in der Stadt gezeigt, sondern auch indirekt Geschehnisse aus einem dunklen Kapitel der spanischen Geschichte erzählt: dem des Franquismus.

Obwohl das Leben Argis nicht auf wahren Begebenheiten basiert, werden zahlreiche reale Schicksale in den blauen Augen dieses Mädchens widergespiegelt, die entschlossen dafür kämpft, aus ihrer Heimatstadt zu fliehen. Die Geschichte Argis bewegt damit, dass sich jeder an ihrer Stelle hätte befinden können. Mit „Argi“ wird ein international brisantes Thema auf einer lokalen Ebene erzählt und ausgetragen.

Argi (OmeU) Baskenland 2016, 90’, von Iratxe Mediavilla, Baskisch und Spanisch (OmeU)

 
     
    Lichtblick Kino
Kastanienallee 77, 10435 Berlin
http://www.lichtblick-kino.org/
   
     
   
  29. April   Samstag
     
   
  30. April   Sonntag
     
    The Chinese Lives Of Uli Sigg
            Premiere mit Ai Weiwei, Michael Schindhelm und Uli Sigg
30.04.
12:00
 


Der Schweizer Uli Sigg hat in der Zeit der wirtschaftlichen Öffnung Chinas nach Mao eine wesentliche Rolle gespielt, die bis heute anhält. Um China besser zu verstehen, wendet sich der 1980 als Unternehmer und Wirtschaftsexperte ins Land gerufene Sigg der Kunst zu und trägt über Jahre hinweg die bedeutendste Sammlung chinesischer Gegenwartskunst zusammen.

THE CHINESE LIVES OF ULI SIGG (Regie: Michael Schindhelm) gewährt erstmals einen umfassenden Einblick in das spannende und außergewöhnliche Leben des Unternehmers, Diplomaten und Kunstsammlers. Gegenwartskünstler wie Ai Weiwei, Zeng Fanzhi, Cao Fei, Fang Lijun oder Wang Guangyi betrachten ihn als Freund und Mentor, dem sie ihre Werke anvertrauen konnten, um sie vor der willkürlichen Zerstörung der Autoritäten zu schützen.

Premiere in Anwesenheit von Uli Sigg, Regisseur Michael Schindhelm und Ai Weiwei!

 
     
     
  Neues Off
Hermannstr. 20 12049 Berlin
     


  WERBUNG



bis
14.05.17
 

„Things to Come. Science · Fiction · Film“ verlängert bis So, 14. Mai 2017

   
 

Seit einigen Jahren wenden sich Regisseure mit Filmen wie DISTRICT 9 (Neill Blomkamp, 2009) und INTERSTELLAR (Christopher Nolan, 2014) oder Fernsehserien wie REAL HUMANS (Lars Lundström, seit 2012) und EXTANT (Mickey Fisher, 2014-2015) wieder verstärkt dem Science–Fiction-Genre zu. Wie schon beim ersten Boom des Genres in den 1950er-Jahren lassen sich auch in diesen Filmen zahlreiche Bezüge zu aktuellen gesellschaftlichen Entwicklungen erkennen. Die Ausstellung ist für die Besucher/-innen als Reise gestaltet, zu der die Erfahrung der „unendlichen Weiten“ des Weltalls ebenso gehört wie Eindrücke von einer möglichen Gesellschaft der Zukunft und die Begegnung mit dem Fremden, dem Außerirdischen. Mit raumgreifenden Installationen, die überwältigende Bilder, fantasievolles Set Design und aufwendige Tricktechnik präsentieren, sowie bedeutenden internationalen Leihgaben bietet die Ausstellung einen ebenso unterhaltsamen wie reflexiven Zugang zum Genre.

Deutsche Kinemathek – Museum für Film und Fernsehen
Potsdamer Straße 2, 10785 Berlin

  http://www.deutsche-kinemathek.de/



 
     
   
 
  short attack April: Science Fiction Shorts (9 Filme in 90 Minuten)
   
 

Zwischen Vision, Wunsch und Wahn: Shorts Attack reist im April in die Zukunft, ins Weltall und zurück zu erdverankerten Realitäten. UFOS bedrohen die Menschheit, Astronauten meistern Herausforderungen, kosmischen Angriffen gilt es zu widerstehen, Mobilität wird revolutioniert, Liebe wird perfektioniert und immer wieder ist der Weltuntergang nah.


 
  Alte Börse Marzahn - Berlin
Acud Kino
Veteranenstraße 21, 10119 Berlin
     
     http://www.shortsattack.com/
 
67. Internationale Filmfestspiele Berlin  
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