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MMEANSMOVIE Filmmagazin Berlin © - Kino, Filmstarts, Festivals und Termine     
 
   
November 2018  
         
 
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Zwischen den Filmen – Eine Fotogeschichte der Berlinale
   28. September 2018 bis 5. Mai 2019
 
Im 69. Jahr der Internationalen Filmfestspiele Berlin widmet das Museum für Film und Fernsehen dem Festival eine umfassende Fotoausstellung. Die Schau „Zwischen den Filmen. Eine Fotogeschichte der Berlinale“ ist in zehn Themenkomplexe unterteilt, die charakteristisch für das Festivalgeschehen waren und sind. Zu den Schwerpunkten Fans, Stars, Politik, Partys, Mode, Paare, Kinos, Bären, Presse und Stadt werden Fotografien aus insgesamt sieben Dekaden präsentiert. Die Besucher*innen können so direkte Vergleiche über die verschiedenen Jahrzehnte anstellen und eine Vorstellung von der einerseits ritualisierten, andererseits ganz einzigartigen Festivalkultur gewinnen. Die Internationalen Filmfestspiele werden zum Spiegel der Alltagskultur Berlins.

Zu sehen sind Momentaufnahmen von verschiedenen Fotograf*innen, die zusammengenommen ein Mosaik aus den schillernden Facetten dieses von Beginn an besonderen Festivals bilden. Die Internationalen Filmfestspiele Berlin, kurz Berlinale, waren und sind bis heute immer auch Gradmesser für die politischen Verhältnisse in Deutschland, für das kulturelle Leben in Berlin, für die wirtschaftliche Situation und den Zeitgeist. So eroberten sich die Repräsentanten des „Neuen deutschen Films“ nach und nach das Festival, so führten die gesellschaftlichen Umbrüche vor und nach der Studentenrevolte auch zu heftigen Diskussionen auf der Berlinale und schließlich zur Gründung des „Internationalen Forums des jungen Films“.

Zum traditionellen Publikum, den Autogrammjägern und Fans des Festivals, kam nun eine neue Generation von kritischen jungen Leuten hinzu, die mit den Regisseur*innen diskutieren wollten, statt Schauspieler*innen anzuhimmeln. Von Anfang an haben Pressefotograf*innen die Berlinale dokumentiert. In der Deutschen Kinemathek sind mehrere Nachlässe von Fotografen archiviert, deren Hauptfokus auf filmrelevanten Ereignissen lag: Mario Mach und Heinz Köster waren seit der ersten Ausrichtung des Festivals präsent, von den 1970er- bis in die 2000er-Jahre hinein war Erika Rabau offizielle Berlinale-Fotografin. Der besondere Reiz dieser Sammlungen liegt in den en passant eingefangenen Momenten am Rande der eigentlichen Motive, die Mode, Zeitgeist, Alltags- und Repräsentationskultur sowie Konsumverhalten spiegeln.

Weitere Berlinale-Fotografen wie Christian Schulz und Gerhard Kassner, der offizielle Prominenten-Porträtist, haben das Image der Berlinale geprägt. Die Bilder dieser Fotograf*innen erzählen eine lange Geschichte, die von Stadt und Kultur, von Stars und ihrem Publikum, von Armut und Reichtum, Kaltem Krieg und Revolte, von Ritualen und Repräsentation, von Fremdheit und Nähe, von Mangel und Überfluss, von Privatheit und Öffentlichkeit, von Ernsthaftigkeit und Vergnügungssucht und vom Wandel der Werte handelt.

28. September 2018 bis 5. Mai 2019 im Rahmen von Europäischer Monat der Fotografie Berlin 2018 Deutsche Kinemathek Potsdamer Str. 2, 10785 Berlin T +49 (0)30 300 903-0 info@deutsche-kinemathek.de Mo, Mi 10-18 Uhr; Do 10-20 Uhr; Fr-So 10-18 Uhr Deutsche Kinemathek Zwischen den Filmen - Eine Fotogeschichte der Berlinale
Schauspielerin Claudia Cardinale vor dem Brandenburger Tor, 1964 Foto: Heinz Köster © Deutsche Kinemathe    
Deutsche Kinemathek Museum für Film und Fernsehen
Potsdamer Str. 2, 10785 Berlin
  https://www.deutsche-kinemathek.de/
   
   


31.10.
bis
26.11.
  12x12 Der IBB-Videoraum in der Berlinischen Galerie: Ming Wong
         
 

Im IBB-Videoraum werden über den Zeitraum eines Jahres zwölf Künstler*innen präsentiert, die durch ihren innovativen Umgang mit den Medien Film und Video aufgefallen sind.

Seine Videoarbeiten basieren häufig auf der künstlerischen Aneignung von Spielfilmen oder der Verwendung von popkulturellen Zitaten. Er beschäftigt sich mit deren Repräsentation von Geschlecht, Sprache und Identität und entwickelt eine Position des Dazwischen, der Uneindeutigkeit. Im Rahmen von 12x12 zeigt die Berlinische Galerie drei neuere Werke, in denen sich Wong mit unserer fragmentierten Wahrnehmung von Realität auseinandersetzt. Ming Wong wurde 1971 in Singapur geboren. Er studierte an der Slade School of Art, London, sowie an der Nanyang Academy in Singapur. Seine Arbeiten wurden bisher unter anderem jüngst im Rahmen der Busan Biennale, Südkorea, auf der 53. Biennale Venedig, im Museum of Modern Art, Warschau, der nGbK Berlin, dem Hartware MedienKunstVerein Dortmund und dem Gropius Bau, Berlin gezeigt. 2016–2018 hatte er eine Gastprofessur an der Universität der Künste, Berlin. Ming Wong lebt und arbeitet in Berlin.

    https://www.berlinischegalerie.de/
  Berlinische Galerie
Landesmuseum für Moderne Kunst, Fotografie und Architektur
Alte Jakobstraße 124-128 10969 Berlin
Tel. (+49) – (0) 30 789 02 600
     


November
 

Short Attack im November: Konfrontationen

   
  Superman hilf! In „Superperson“ hat er erst mal aber ein Modeproblem. Derweil wird in einem Kloster versehentlich eine Marienstatue kaputt gemacht (Ave Maria), in Indien sind Hautfarben ein Hit (Brown numbers), in Frankreich gibt es Unruhen (Riot), im Balkan versöhnen sich Religionsführer (Bon Voyage) und in Deutschland sitzt ein Volltrottel im Bus (Ausstieg rechts). Desweiteren gebiert sich Trump an der mexikanischen Grenze wie ein Monster (Mamon), Flüchtlinge suchen den Weg nach Europa (Zwischen den Fronten), Kinder erproben spielerisch das Erwachsenendasein (Gamechanger) und überhaupt: Kinder sollten mehr Waffen tragen!

Konfrontationen – gegen Gewalt und Intoleranz – ist in Kooperation mit der der Heinrich Böll Stiftung seit 2001 ein Wettbewerb des interfilm Festivals in Berlin. Beim 34. Internationalen Kurzfilmfestival vom 20. – 25. November werden in 3 Kurzfilmprogrammen aktuelle globale Konflikte thematisiert
     
    http://www.shortsattack.com/
   


 
1. November


01.11.
bis
10.11.
 

  2. Korea Independent Film Festival

         
 

Insgesamt zehn Produktionen, sechs Independent-Spiel- und vier Dokumentarfilme, zeigt das Koreanische Kulturzentrum in Berlin vom 1. bis 10. November im Babylon in der zweiten Ausgabe des Korea Independent Filmfestivals. Gesprächsgäste werden die Regisseurin Kim Yang-hee und der Schauspieler Yang Ik‑Joon des Eröffnungsfilms „The Poet and the Boy“ sowie die Regisseurin von „Microhabitat”, Jeon Go-Woon sein.

Liebhaber von Poesie sollten keinesfalls den Eröffnungsfilm am 01.11. um 19 Uhr verpassen. Die auf der koreanischen Insel Jeju lebende und arbeitende Regisseurin Kim Yang-hee hat vor der Inselkulisse ihr Langfilm-Debüt gedreht, „The Poet and the Boy“. Darin wird auf liebenswerte Weise beschrieben, wie der Dichter Taekgi (Yang Ik‑Joon), der außer dem Dichten keine anderen weltlichen Verlangen hat, unerwartet von einer ganz besonderen Liebe heimgesucht wird.

Mothers“ (04.11. 19:00, 06.11. 20:15) setzt sich anhand des ungewohnten und unbehaglichen Zusammenlebens einer 32-jährigen Mutter und ihres 16-jährigen Sohnes, die keine Blutsverwandten sind, mit der Bedeutung der Familie auseinander. Ein weiterer, thematisch passender Film ist „Adulthood“ (05.11. 18:30, 09.11. 20:30). Ein kindischer Onkel und seine reife Nichte treffen unerwartet aufeinander und verschmelzen zu einer besonderen familiären Einheit, deren Mitglieder sich gegenseitig unterstützen.

Wer sich fragt, wer eigentlich die vielversprechenden koreanischen Nachwuchsschauspieler sind, dem sei „Little Forest“ (03.11. 19:00, 07.11. 20:15) mit den Jungschauspieler Kim Tae‑ri, Ryu Jun-yeol und Jin Ki-joo wärmstens ans Herz gelegt. Hyewon (Kim Tae‑ri) akademische Laufbahn, Liebes- und Arbeitsleben laufen nicht so, wie sie sich das vorgestellt hat, weshalb sie in ihre Heimat zurückkehrt. Die Mahlzeiten, die Hyewon mit äußerster Sorgfalt aus selbst angebauten landwirtschaftlichen Produkten zubereitet, werden beim deutschen Publikum die Neugier auf die koreanische Küche wecken und dem in Deutschland lebenden koreanischen Publikum den Geschmack der Heimat übermitteln.

Microhabitat“ (03.11. 21:15, 08.11. 19:30) ist ein Jugend-Fantasyfilm über eine junge Frau, die sich für ein freies Leben entscheidet. Miso (Esom), die wie eine liebenswürdige zeitgenössische Version der „Little Princess“ von Frances Hodgson Burnett anmutet, hat nicht nur keine feste Bleibe, sondern lebt auch die Arbeit und die Liebe auf ihre ganz eigene Weise.

Auch in „Delta Boys“ (02.11. 21:00, 09.11. 18:15) sind Schauspieler mit sehr originellen Persönlichkeiten zu sehen. Vier des Alltags überdrüssige junge Männer bereiten sich als Quartett auf einen Wettbewerb vor und finden neuen Lebensmut. Die Komödie, in der das Publikum mit den vier Hauptdarstellern mitfiebert, schenkt Stunden unbeschwerten Vergnügens.

Die Dokumentarfilme, die in diesem Jahr bei „Korea Independent“ vorgestellt werden, haben - sowohl was die inhaltliche Qualität als auch was die Publikumsresonanz betrifft -, sehr positive Kritiken erhalten.

Im Dokumentarflm „Myeoneuri: My Son’s Crazy Wife“ (06.11. 18:30, 10.11. 20:45) wird der Konflikt zwischen Schwiegermutter und -tochter aus dem Blickwinkel eines Mannes behandelt, der Ehemann und Sohn zugleich ist. „For Vagina’s Sake“ (03.11. 17:15, 07.11. 18:30) behandelt ein natürliches Phänomen, das etwa die Hälfte der Menschheit, die Frauen, betrifft. Der Film vermittelt sehr wertvolle Einblicke in das Mysterium der Menstruation.

Old Marine Boy“ (08.11. 22:00, 10.11. 19:00) porträtiert das Leben eines nordkoreanischen Flüchtlings, der den Lebensunterhalt für seine Familie als „Meogori” verdient und aufs Meer hinausgeht, um Fisch zu fangen oder Meeresfrüchte zu ernten. Ein leiser Film, der zeigt, wie der Vater klaglos seine 60 kg schwere Ausrüstung schultert und damit in 30 Metern Tiefe taucht.

Die deutsche Filmemacherin mit koreanischen Wurzeln Katti Jisuk Seo hat zwei Monate in Korea verbracht und in ihrem Dokumentarfilm „HOW ABOUT HAVING A FASCINATION OF MIND?“ Beobachtungen aus dem realen Leben aufgezeichnet. Für diejenigen, die den koreanischen Alltag begreifen wollen, ist dieser Film ein wichtiger Wegweiser.

 Das Babylon wird außerdem „Rampant“, das neue, koreanische Martial Arts-Action-Zombie-Highlight von den Machern von „Train to Busan“ zum Kinostart ab 08.11. zeigen. „Rampant“ läuft ganz kurz nach dem Kinostart in Südkorea in Deutschland an und wird zeitgleich in weiteren 18 Ländern aufgeführt, u.a. in Amerika, China, Thailand und England. Mit den Superstars Hyun Bin („The Negotiation“, „Confidential Assignment“) und Jang Dong-gun („Brotherhood“, „Prisoners of War“).

    https://babylonberlin.eu/programm/festivals/korea-independent
    Babylon Kino
Rosa-Luxemburg-Straße 30, 10178 Berlin
      http://www.babylonberlin.de/


01.11.
20:00
  70 mm: COBRA VERDE
       
   
 

COBRA VERDE Werner Herzog BRD/Ghana 1987 70 mm 111‘ Werner Herzogs kontrovers diskutierte letzte Zusammenarbeit mit Klaus Kinski entstand in Brasilien, Kolumbien und Ghana auf Grundlage des Romans „The Viceroy of Ouidah“ von Bruce Chatwin.

Mit existentiellem Einsatz verkörpert Kinski den Weg von Francisco Manoel da Silva, der Anfang des 19. Jahrhunderts vom Rinderhirten, Goldgräber und Banditen zum Verwalter einer Zuckerrohrplantage aufsteigt. Als die drei minderjährigen Töchter des Plantagenbesitzers von ihm schwanger werden, wird er von seinem Arbeitgeber nach Westafrika in den vermeintlich sicheren Tod geschickt, um den stagnierenden Sklavenhandel wieder in Gang zu bringen. Wider Erwarten avanciert „Cobra Verde“ in Afrika schnell zum Vizekönig, weil der König, der sonst alle Weißen umbringen lässt, dringend Waffen benötigt, die sich nur über den Sklavenhandel beschaffen lassen.

     
  Kino Arsenal – im Filmhaus am Potsdamer Platz
Potsdamer Str. 2, 10785 Berlin
Tel.: + 49 (0) 30 26599 - 100 ticket@arsenal-berlin.de
      http://www.arsenal-berlin.de/
 


01.11.
18:30
 

DER KLANG DER STIMME - Preview

         
   
 

Was geschieht wenn wir singen? Kann Singen Glücksgefühle erzeugen? Was erlebt ein Sänger bei einer „magischen“ Performance Diesen Fragen ging Bernard Weber nach seinem letzten Film „Die Wiesenberger“ nach und sie bewogen ihn, der Kraft und Magie der menschlichen Stimme nachzuspüren. Nun erzählt er von vier Menschen – darunter die Sopranistin Regula Mühlemann und der Stimmkünstler Andreas Schaerer -, die mit Leidenschaft versuchen, die klanglichen Grenzen der menschlichen Stimme neu auszuloten. Nebst den Sängern sucht der Stimmforscher Matthias Echternach nach dem physiologischen Geheimnis der Stimme und die Stimmtherapeutin Miriam Helle begleitet Menschen auf dem Weg zu ihrem eigenen, authentischen Klang.

DER KLANG DER STIMME Schweiz 2018 82 Min. / OmU REGIE Bernard Weber

Sonderveranstaltung mit anschließendem Filmgespräch mit Regisseur Bernard Weber, Florian Hartfiel (Baßbariton) und Susanne Fuchs (Leibniz Zentrum Allgemeine Sprachwissenschaften)

    http://www.filmkunst66.de/
  Filmkunst 66
Bleibtreustraße 12, 10623 Berlin
     


01.11.
bis
02.01.19
  Weimar International
       
   
 

Das Weimarer Kino war das Goldene Zeitalter des deutschen Films. Nie wieder war der deutsche Film so international wie in den Zwanzigerjahren, nie wieder hatte er eine solche Ausstrahlung. Nach Berlin und Babelsberg kamen Filmkünstlerinnen und Filmkünstler aus aller Welt; einige der beliebtesten Stars stammten aus Rom, Wien und Warschau, aus Kopenhagen, Budapest und Moskau. Die künstlerische Vision und das Können entschieden über Chancen und Karrieren der Filmschaffenden, nicht die Muttersprache oder der Akzent. Im Zeitalter des Stummfilms brauchte die Sprache der Augen, die Mimik und Gestik der Schauspielerinnen und Schauspieler keine Übersetzung. Sie konnten überall verstanden werden.

Einerseits entstanden damals die Klassiker des Weimarer Kinos, in denen es nur so wimmelt von Albtraumgestalten, Doppelgängern und innerlich Zerrissenen, von Vampiren, Tyrannen und Weltverbesserern. Auf der anderen Seite feierte das Kino das Hier und Jetzt: Die Filme tanzten Jazz, liebten die Komödie, verkündeten Aufbruch. Und sie probten moderne Geschlechterrollen und Vorbilder für eine Generation, die nach einem jahrelangen Krieg endlich leben wollte. Übermütig, turbulent, auf der Suche nach Abenteuer und Abwechslung.

Die Kuratoren von Weimar International, Philipp Stiasny und Frederik Lang, laden ein zu einer Reise ohne bestimmtes Ziel, denn die Reise ist Ziel und Zweck genug. Spannung und reichlich Action, Melodram und Humor liegen hier dicht beisammen, von Indien geht es nach Grönland, von Südamerika nach Nordafrika. Populäres Kino trifft auf avantgardistische Experimente im Vorprogramm, Animationsfilm auf kurze Expeditions- und Kulturfilme. Dem weit verbreiteten Nationalismus sagen die Filme adieu und umarmen stattdessen die Welt.

1924/25 ist auch der junge Alfred Hitchcock in Berlin und arbeitet an mehreren deutsch-britischen Koproduktionen mit, nur wenige Jahre, nachdem sich junge Männer aus beiden Ländern auf den Schlachtfeldern Europas noch zu Hundertausenden umgebracht haben. Besonders fasziniert ist Hitchcock von F.W. Murnau, der gerade Der letzte Mann dreht. Er bewundert Murnaus Ideal: Filme ohne Worte, Esperanto für die Augen!

Zwar kommen die Filme von Weimar International nicht ohne Zwischentitel aus, aber der Wunsch, eine allgemeinverständliche Filmsprache zu entwickeln, steckt auch in ihnen. Ebenso wollen wir Esperanto für die Ohren bieten: 15 Musikerinnen und Musiker aus Deutschland, Italien, England, Kanada und den Niederlanden werden den Filmen Flügel verleihen; zweimal ist das Metropolis Orchester Berlin zu Gast und wird das Zeughauskino in einen Kinokonzertsaal verwandeln.

Weimar International wird vom Hauptstadtkulturfonds gefördert und von CineGraph Babelsberg e.V. sowie der Friedrich-Wilhelm-Murnau-Stiftung unterstützt.

     
  Zeughauskino
Deutsches Historisches Museum Unter den Linden 2 10117 Berlin Tel. +49 30 20304-0
      http://www.dhm.de/zeughauskino
 


01.11.
19:30
 

  THE CAKEMAKER + Filmgespräch

         
  Der Film: Der israelische Geschäftsmann Oren (Roy Miller) besucht regelmäßig das Berliner Café Kredenz. Dort trifft er auf den zurückhaltenden Konditor Thomas (Tim Kalkhof). Trotz Orens Ehe mit Anat (Sarah Adler) entspinnt sich zwischen den beiden eine Affäre, die jedoch jäh endet, als Oren tödlich verunglückt. Tief bestürzt reist Thomas nach Jerusalem. Dort sucht er vorsichtig den Kontakt zu Orens trauernder Witwe. Nichtsahnend stellt Anat, der die Anforderungen an sie zusehends über den Kopf wachsen, Thomas in ihrem koscheren Café ein. Die Kuchenkreationen von Thomas lassen das Café aufblühen und in der Enge der Küche wächst die Anziehung zwischen Anat und Thomas. Doch je näher sich beide kommen, desto größer wird die Lüge, die zwischen Anat und Thomas steht.

Buch & Regie: Ofir Raul Graizer ISR/DE 2017, 104 min., orig. (dt.-heb.) mit dt. UT, FSK: ohne Altersangabe Cast: Sarah Adler, Tim Kalkhof, Zohar Strauss, Roy Miller, Sandra Sade Produzenten: Itai Tamir, Matthias Schwerbrock, Ofir Raul Graizer

zweiter Termin : FILMGESPRÄCH 02.11.2018 - BERLIN – Central - in Anwesenheit von Regisseur Ofir Raul Graizer und Hauptdarsteller Tim Kalkhof
     
    Moviemento Kino
Kottbusser Damm 22
Kinokasse: 692 47 85
      http://www.moviemento.de/


01.11.
bis
05.11.
 

Lithuanian Film Festival "Litauisches Kino Goes Berlin

      
 

Dieses Jahr gibt es 4 Sessions mit insgesamt 28 litauischen Kurzfilmen. Wie gewohnt wird euch die Möglichkeit gegeben eure Sympathien auszudrücken und die Filme auszuzeichnen, die eure Herzen gewinnen.

Litauisches Kino Goes Berlin wurde 2011 aus der Idee geboren, die ganze Bandbreite des litauischen Kinos nach Berlin zu holen. Das einzige litauische Filmfestival außerhalb seines Heimatlandes hat sich seitdem zu einer Plattform entwickelt, die Filmenthusiasten und Kulturbegeisterten Filmkunst und Kultur aus Litauen ganzjährig näherbringen möchte. Darüber hinaus zelebriert das Festival mit der Präsentation von Filmen aus Estland und Lettland die enge Verbindung der baltischen Länder.

Mit seinem Filmfestival im November als zentralen Dreh- und Angelpunkt präsentiert Litauisches Kino Goes Berlin Kurz- und Langfilme aller Genres von Filmemacher*innen aus Litauen sowie anderen baltischen Staaten. Daneben runden Konzerte, Kunstausstellungen sowie Workshops das Programm ab. Somit versteht sich das Festival nicht nur als Vermittler eines ganzheitlichen Bildes des litauischen Kinos im europäischen Kontext, sondern möchte zudem ein Bewusstsein für litauische Kultur schaffen, in dem es auch Künstler*innen anderer Disziplinen miteinschließt. Aktuelle, preisgekrönte Langfilme renommierter Regisseur*innen werden in der Reihe FESTIVAL PEARLS gezeigt, während die RETROSPEKTIVE bedeutende Klassiker der litauischen Filmgeschichte präsentiert, die ansonsten nur selten den Weg auf die große Leinwand in Deutschland finden oder in anderer Form erhältlich sind.

     
    http://ltkinogoesberlin.de/de/main/
  Sputnik-Kino
Hasenheide 54, 10967 Berlin Telefon: 030 6941147

Acud Kino
Veteranenstraße 21, 10119 Berlin
     


01.11.
19:30
 

  The Cakemaker in Anwesenheit des Regisseurs und Hauptdarstellers

         
  Der junge deutsche Bäcker Thomas (Tim Kalkhof) hat eine Affäre mit dem verheirateten Israeli Oren (Roy Miller). Nachdem dieser bei einem Autounfall ums Leben gekommen ist, reist Thomas auf der Suche nach Antworten in dessen Heimat Jerusalem und beginnt dort im Café der Witwe seines Liebhabers zu arbeiten...

Titel The Cakemaker in Anwesenheit des Regisseurs und des Hauptdarstellers Originaltitel THE CAKEMAKER Produktion IL, DE, Verleih missingFILMS
Dauer 104 Minuten FSK ab 0 Genre Drama
     
    Moviemento Kino
Kottbusser Damm 22
Kinokasse: 692 47 85
      http://www.moviemento.de/


 
2. November  


02.11.
19:00
  Neu restauriert: FEAR AND DESIRE
       
   
 

FEAR AND DESIRE Stanley Kubrick USA 1953 35 mm OF 62‘

In einem fiktiven Krieg müssen sich vier Soldaten nach einem Flugzeugabsturz aus dem Wald des Feindesgebiets herauskämpfen. FEAR AND DESIRE ist das „Drama des ‚Menschen‘, der in einer feindlichen Umwelt verloren ist – materieller und geistiger Grundlagen beraubt – und sein Weg zu einem Verständnis seiner selbst und des Lebens um ihn herum.“ (Stanley Kubrick). Über Jahrzehnte hinweg galt das Spielfilmdebüt von Stanley Kubrick aus dem Jahr 1953 als nahezu unsichtbar, nicht zuletzt, weil Kubrick selbst es geringschätzte, der Legende nach sogar versuchte, alle existierenden Kopien aufzukaufen. Als low-budget-Film konzipiert und gedreht, stellt er eine wichtige Etappe in der Entwicklung des Fotografen und autodidaktischen Filmemachers zum perfektionistischen Auteur dar.

     
  Kino Arsenal – im Filmhaus am Potsdamer Platz
Potsdamer Str. 2, 10785 Berlin
Tel.: + 49 (0) 30 26599 - 100 ticket@arsenal-berlin.de
      http://www.arsenal-berlin.de/
 


02.11.
bis
30.11.
  Magical History Tour – Schrift in Bewegung
       
   
 

Zeichenkaskaden, rotierende Worte, tänzelnde Buchstaben, gekratzt, gestanzt, doppelbelichtet, einkopiert, animiert – seit Beginn des Kinos werden Schriftzeichen im Film von ihrer ursprünglichen starr-statischen Zeichenhaftigkeit befreit und in unterschiedlichster Weise in Dynamik versetzt. Die in Bewegung geratenen Lettern eröffnen oder beschließen Filme, sie fungieren als Kommentar oder als Metapher (des Erzählens), als Informationsträger oder grafisches Element, als dramaturgisches Mittel oder als emotionalisierender Faktor. Schrift im Film eröffnet neue Assoziationsfelder, wirft Fragen nach Sichtbarkeit und Struktur, Wahrnehmung und Materialität, Inszenierung und Innovation auf.

Dem wollen wir im Exkurs der Magical History Tour in die bewegte Welt der Buchstaben nachgehen und präsentieren im November Beispiele des frühen Umgangs mit Schrift in Spiel-, Avantgarde- und Experimentalfilmen, „klassischen“ Schrift- und lettristischen Filmen.

     
    https://www.arsenal-berlin.de/de/kino-arsenal/programm/
  Kino Arsenal – im Filmhaus am Potsdamer Platz
Potsdamer Str. 2, 10785 Berlin
Tel.: + 49 (0) 30 26599 - 100 ticket@arsenal-berlin.de
      http://www.arsenal-berlin.de/
 


02.11.
19:30
  Mein Bruder heißt Robert und ist ein Idiot: Berlin-Preview
         mit Regisseur Philip Gröning
       
  „Mein Bruder heißt Robert und ist ein Idiot“ war der am heißesten diskutierte Beitrag im Wettbewerb der Berlinale 2018. Philip Gröning („Die große Stille“, „Die Frau des Polizisten“) provoziert in seinem fast dreistündigen Meisterwerk über das Wesen der Zeit mit Länge, Philosophie, Sex und Gewalt. Genau solche Filme brauche es dringend, um gehaltvolle Debatten über die Freiheiten des Kinos anzustoßen, so Andreas Borcholte und Hannah Pilarczyk auf Spiegel Online. Herausragend auch das unberechenbare Spiel von Kult-Autorin Julia Zange und Josef Mattes als Zwillingspaar Elena und Robert.

Im Anschluss an die Vorführung des philosophischen Spielfilms findet ein Gespräch mit Regisseur Philipp Gröning statt. Tickets sind an der Kinokasse erhältlich, Reservierungen werden empfohlen.
     
  hackesche höfe kino
Rosenthaler Straße 40 10178 Berlin
      http://www.hoefekino.de  


02.11
18:00
 

Filmreihe #2030: Die Göttliche Ordnung

   
 

Jeden ersten Freitag im Monat um 18 Uhr präsentieren wir im Rahmen der Reihe #2030 einen Film, der sich mit den UN-Nachhaltigkeitszielen (Agenda 2030) auseinandersetzt. Anschließend gibt es ein Gespräch mit Gästen und Publikum zum jeweiligen Thema.

Schweiz, 1971: Nora ist eine junge Hausfrau und Mutter, die mit ihrem Mann, den zwei Söhnen und dem missmutigen Schwiegervater in einem beschaulichen Dorf im Appenzell lebt. Hier ist wenig von den gesellschaftlichen Umwälzungen der 68er-Bewegung zu spüren. In ihrer warmherzigen und bis in die Nebenrollen überzeugend besetzten Komödie lässt Regisseurin Petra Volpe chauvinistische Vorurteile und echte Frauen-Solidarität aufeinander treffen.

Das Gespräch: Jubiläum in Deutschland: 100 Jahre Frauenwahlrecht. Was gibt’s zu feiern? Errungenschaften und Perspektiven im Engagement für Gleichberechtigung und Feminismus diskutieren wir mit Hengameh Yaghoobifarah, Redakteurin des Frauenmagazins Missy und Lydia Meyer, Redakteurin der feministischen youtube-Serie „Auf Klo“.

In Kooperation mit missy-magazine.de, Moderation: Lidia Perico

    https://www.yorck.de/kinos/delphi-lux
  Delphi LUX
Yva Bogen - Kantstraße 10 10623 Berlin
     


02.11.
bis
15.12.
  Die coolsten Bilder des Wirtschaftswunders
       
   
 

Als um 1960 nicht nur in Westdeutschland und West-Berlin vor allem durch junge Kreative der Ruf nach einem „neuen Film“ laut wurde, bedeutete dies bei weitem nicht nur eine Absage an die meist wirklichkeitsfernen Inhalte, die bisher im Kino dominierten. Es ging auch um neue, realitätsnahe Bilder, das Filmedrehen in den Straßen und in echten Räumen, bei natürlicher (oder zumindest natürlich wirkender) Beleuchtung. Ermöglicht wurde all dies durch technische Neuerungen wie empfindlicheres Filmmaterial und kleinere, leichtere (Hand-)Kameras.

Dem Kameramann Wolf Wirth fiel es zu, mit diesen neuen technischen Möglichkeiten neue Bilder zu machen vom gerade entstandenen Wirtschaftswunderland (das den jungen Intellektuellen freilich gern als Hort der Entfremdung erschien): Oft expressiv, manchmal auch surreal angehauchte Ansichten von rationalistischen Fassaden aus Beton, Stahl und Glas, von Brandwänden an noch nicht wieder bebauten Grundstücken, von in den Himmel stechenden Laternen und Baukränen. In den Räumen mit Weitwinkelobjektiv aufgenommene Totalen, in denen Personen und Gegenstände in ausgefeilter Asymmetrie angeordnet wurden, immer wieder Draufsichten von der Zimmerdecke aus, aber auch distanzierte Blicke durch eine Zimmertür oder von einer flüssig durch Räume gleitenden Handkamera. Und Großaufnahmen oft mit verkanteter Kamera gemacht, schräg von oben oder unten, teils auch nur Ausschnitte von Gesichtern, vielleicht vor Hochhausfassade, vielleicht hinter einer spiegelnden Autoscheibe.

Man hätte Wolf Wirth, der 1928 in Nürnberg geboren wurde und 2005 in München starb, fragen müssen, ob er sich etwa von der Malerei Giorgio de Chiricos oder Werner Heldts inspirieren ließ. Aber Wolf Wirth wurde kaum gefragt, und er war offenbar auch kein besonders mitteilungsbedürftiger Mensch: Was er zu sagen hatte, hat er in Gestalt seiner Filmarbeit der Nachwelt hinterlassen. Erstmals bietet die Werkschau Wolf Wirth Gelegenheit, sich ganz auf sein Schaffen zu konzentrieren.

Dabei gehörte Wirth zu den bis heute wenigen Kameraleuten, deren Arbeit von der zeitgenössischen Kritik immer wieder erwähnt und gewürdigt wurde: Mochte auch der jeweilige Film auf Ablehnung stoßen, Wirths Fotografie wurde praktisch immer gelobt, allenfalls bemängelt, sie wäre zu schön, zu virtuos, zu cool. Oft fiel auch der Begriff „manieriert“. Wolf Wirth war der prominenteste Kameramann des frühen Jungen Deutschen Films, er prägte dessen „Look“ und machte damit auch für Laien augenfällig, wie sich der Nachwuchs von „Papas Kino“ abgrenzen wollte.

Nichtsdestoweniger wusste mit Rolf Thiele auch einer der prominentesten und umstrittensten Vertreter der „Altbranche“ Wirths Talent für sich zu nutzen: Schon ab 1962 – dem Jahr, in dem auch Wirth das Oberhausener Manifest unterzeichnet hatte – fotografierte dieser die meisten der, oft nicht nur in ihrem gesellschaftskritischen Streben eigenwilligen, Inszenierungen Thieles. Ab Mitte der siebziger Jahre arbeitete Wirth ausschließlich in der Werbung.

Jahrzehntelang konnte der Regisseur erst Tage nach den Dreharbeiten, bei der Vorführung der Muster, sehen, was der Kameramann überhaupt fotografiert hatte. Dennoch wird der Arbeit der Kameraleute bis heute zu wenig Bedeutung beigemessen. Die Werkschau Wolf Wirth versteht sich auch als Anregung, Filmgeschichte nicht nur wie üblich als Werk von Produzenten, Regisseuren, Drehbuchautoren und Schauspielern zu betrachten. Manchmal konnte die Arbeit eines Kameramannes mindestens ebenso wichtig sein. Wie im Falle von Wolf Wirth.

Die Werkschau Wolf Wirth wird kuratiert von Jan Gympel und gefördert vom Hauptstadtkulturfonds.

     
  Zeughauskino
Deutsches Historisches Museum Unter den Linden 2 10117 Berlin Tel. +49 30 20304-0
      http://www.dhm.de/zeughauskino
 


02.11.
bis
04.11.
 

4. Obscura Filmfestival

   
 

Internationales Filmfestival für den unterhaltsamen und Arthouse freien Genrefilm. 11 neue Langfilme und 20 Kurzfilme aus aller Welt aus den Bereichen Action, Horror, Thriller, Fantasy und Abenteuer.

Komplettes Programm: (für Tickets auf den Filmtitel klicken)

Freitag:
18:00 - Corbin Nash OV, Vampirfilm mit Malcom McDowell
20:00 - Censor OmeU, Actionfilm aus Russland
22:30 - ForwardOmeU, Fantasy Horror aus Mexiko

Samstag:
13:00 - Murder in the Woods OmspaU, Slasher mit Danny Trejo
15:00 - Malvineitor OmeU, Trash Action aus Argentinien
17:00 - Saturday Shorts OV & OmU, Kurzfilmprogramm
19:10 - The Killers Within OV, Home Invasion aus Irland
21:20 - Deadtectives OV, eine Geisterkomödie ähnlich wie The Frighteners
23:10 - Double Feature: - Book of Monsters OV, britischer Fun Horror 
- Framed OmeU, Social Media Splatter aus Spanien

Sonntag:
15:00 - Lady of the Damned Forest OmeU, spanisches Fantasy Abenteuer
16:50 - Sunday Shorts OV & OmU, Kurzfilmprogramm
19:00 - Redbad OmdU, Wikinger Epos aus den Niederlanden
22:00 - The Night Sitter OV, weihnachtlicher Hexen Horror

    https://www.kino-union.de/
  Union Filmtheater
Bölschestr. 69, 12587 Berlin
     


 
3. November  


03.11.
bis
14.11.
  Das lebende Wort – Die Filme von Eugène Green
       
   
 

Seit seinem Regiedebüt im Alter von 53 Jahren mit TOUTES LES NUITS (2001) hat Eugène Green seinen persönlichen, unverkennbaren Stil konsequent beibehalten und weiterentwickelt: Geschult an der Filmpoetik Robert Bressons, spielen die Darsteller unpsychologisch und minimalistisch, rezitieren ihre Sätze mit direktem Blick in die Kamera oder in stechender Direktheit ihr Gegenüber fixierend. Den Klang und die Kraft der Sprache ausschöpfend, zelebrieren sie in barockem Genuss jede Silbe, während die Ausdrucksweise als solche der Gegenwartssprache entstammt. Die Bildgestaltung (vom ersten Film an von Raphaël O’Byrne verantwortet) bewegt sich zwischen Fragmentierung und intensiver Körper- und Gesichtspräsenz. Von diesen stilistischen Fixpunkten ausgehend, kam mit LE MONDE VIVANT (2003) ein lakonisch-schelmischer Witz hinzu, der das tragikomische Potential seiner Werke ausmacht. Mit dem zunehmenden Materialismus der Inszenierung ging auch eine Erhöhung des spirituellen Gehalts einher. Den Ursprung seines Kinos und seiner Beziehung zur Sprache bildet ein Verlangen, das die weibliche Hauptfigur Émilie in TOUTES LES NUITS artikuliert: „Ich habe nie nach Glück gesucht, sondern nach Freude.“

     
    https://www.arsenal-berlin.de/de/kino-arsenal/programm/einzelansicht/article/7495/3006.html
  Kino Arsenal – im Filmhaus am Potsdamer Platz
Potsdamer Str. 2, 10785 Berlin
Tel.: + 49 (0) 30 26599 - 100 ticket@arsenal-berlin.de
      http://www.arsenal-berlin.de/
 


03.11.
22:30
 

Rampant (OmU)

          Horror
 

Von den Machern von "Train to Busan" kommt der nächste Zombiefilm. Und was gab es in diesem Genre noch nicht? Zombie-Samurais.

Lee Chung ist ein Prinz von Joseon, aber er wurde als Geisel der Qing-Dynastie genommen. Er genießt Saufen und Glücksspiel. Er ist auch ein ausgezeichneter Schwertkämpfer. Sein älterer Bruder Lee Young wird den Thron besteigen und Lee Chung nach Joseon bringen. Er kehrt nach mehr als 10 Jahren zurück. Dort trifft Lee Chung Monster, die Amok laufen.
Der Film läuft im koreanischen Original mit deutschen Untertiteln.
Südkorea (2018), 129 min, FSK 18

https://www.youtube.com/Trailer

    https://yorck.de/kinos/rollberg
  Rollberg Kino
Rollbergstr. 70 12049 Berlin
     


03.11.
18:00
 

A Step Without Feet

      
 

A Step Without Feet ist ein Dokumentarfilm u¨ber die Verbindung und den Austausch von unseren Kulturen durch universelle Themen wie Musik, Kunst, Familie und Freunde. Vor der Kulisse der schönen Winterlandschaft Berlins haben wir das tägliche Leben von sieben außergewöhnlichen Syrern, die ihre Heimat verlassen mussten, aufgefangen. Aufgrund fehlgeleiteter Stereotypen, die von den Medien verewigt werden, als "Flu¨chtling" bezeichnet zu werden, neigt dazu negative Konnotationen zu tragen. Diese negative Identität fu¨hrt oft dazu, dass sie sich isoliert fu¨hlen. Der Zweck dieses Films ist es, der Medien konsequente Entmenschlichung der syrischen Asylsuchenden entgegenzuwirken. Sobald sie dem Individuum von Angesicht zu Angesicht vorgestellt werden, werden sie an ihre Menschlichkeit erinnert

Dauer 45 Minuten FSK - Genre Titel A STEP WITHOUT FEET * Filmemacher zu Gast! *

     
 

City Kino Wedding im Centre Français de Berlin
Müllerstraße 74 13349 Berlin Anbindung: U-6, U-Rehberge

     http://www.citykinowedding.de/


 
4. November  


04.11
20:15 .
 

Leto - Preview in OmU - Präsentiert von Rolling Stone

   
  Leningrad, ein Sommer zu Beginn der 1980er. Während Alben von Lou Reed und David Bowie heimlich die Besitzer wechseln, brodelt die Underground-Rockszene. Mike und seine Frau Natascha lernen den charismatischen Musiker Viktor Zoi kennen. Ihre unbändige Leidenschaft für die Musik verbindet sie schnell zu einer eigenwilligen Dreieckskonstellation. Als Teil einer neuen Musikbewegung werden sie trotz staatlich kontrollierter Konzerte das Schicksal des Rock 'n' Rolls in der Sowjetunion verändern.
    https://www.yorck.de/kinos/delphi-lux
  Delphi LUX
Yva Bogen - Kantstraße 10 10623 Berlin
     


 
5. November  


05.11.
22.00
 

 Mongay: Adonis

      
 

CN/HK 2017, 97 min, OmU

Surreal erzählt der Hongkonger Filmemacher Scud die Geschichte eines jungen Schauspielers, der eher widerwillig beginnt, schwule Pornos zu drehen und sich als Sexarbeiter für einflussreiche Kunden zu verdingen. Eine sexuell-spirituelle Reise zwischen Obsession, Selbsterkenntnis und stets drohendem Absturz.

    Kino International
Karl-Marx-Allee 33 10178 Berlin
      https://www.yorck.de/kinos/kino-international


05.11.
21:00
 

Surffilmnacht | Andy Irons - Kissed by God

          
   
  Andy Irons, "the People's Champ". Aufgewachsen in armen Verhältnissen auf Kauai, wurde er nach seinem Umzug an O'ahus North Shore und die Übernahme der Pipe- und Backdoor-Lineups durch seine "Wolfpak"-Gang zum besten Surfer der frühen 2000er. Von 2002 bis 2004 gewann er drei Weltmeister-Titel und dominierte Kelly Slater. Er war der Stolz Hawaii's. Doch mit dem Erfolg kamen auch die Probleme: Drogenkonsum, Partys, Größenwahn und Selbstzweifel. Das Leben als Superstar und die Dauerfehde mit Kelly Slater nagten zunehmend an einem Surfer, der eigentlich für seine Aggressivität und Furchtlosigkeit bekannt war.

Andy nahm 2009 eine Auszeit, kehrte 2010 zurück und gewann den Tahiti Pro. Im Oktober 2010 wurde Andy Irons tot in einem Hotelzimmer in Texas gefunden. Die Umstände seines Todes wurden zunächst auf Drängen der Sponsoren und später auch der Familie geheim gehalten. ANDY IRONS - KISSED BY GOD erzählt zum ersten Mal die Geschichte des Rock'nRoll-Lebens und des Tods eines der größten Surfer aller Zeiten.

Bruce Irons, Kelly Slater, Andys Witwe Lyndie und alle weiteren Wegbegleiter bringen die Wahrheit ans Licht und durchbrechen das Schweigegelübde, das acht Jahre lang gehalten hat.

Nach der gefeierten Weltpremiere in Los Angeles bringt Nouvague den meistdiskutierten Surffilm des Jahrzehnts jetzt für ausgewählte Screenings nach Europa.

    https://www.yorck.de/kinos/babylon-kreuzberg
  Babylon Kreuzberg
Dresdener Str. 126 10999 Berlin
     


 
6. November  


06.11.
20:30
  Die Froidl-Kurzfilmnacht In Anwesenheit des Regisseurs Mike Spike Froidl
      
   
 

Mike Spike Froidl, Künstler, Flexhead und Gentlemen, lebt und arbeitet seit 1998 in Berlin. Er studierte bei Robin Page, dem er 1985 erstmals den Bart blau färbte und damit zur Fluxus-Kunstikone "Bluebeard" machte - Page trug den Bart von 1988 bis an sein Lebensende (2015) in atlantikblau. Froidl trägt zudem den Spitznamen »Don Chaos«, weil er 1992 in Ritterrüstung als »Don Chaos de la Nada« als moderner Don Quichote ganze 5 Wochen durch Spanien zog. Auch mit den Chaostagen in den 80er und 90er Jahren wird er in Verbindung gebracht. 1998 wurde er zur Bundestagswahl für eine hedonistische Partei als Außenminister ins Schattenkabinett berufen. Mit 35.OOO Stimmen scheiterte sein Wechsel in die Politik nur knapp. Stattdessen blieb uns Froidl als radikaler Polit-Maler, als auch erfrischender Filmemacher und Buchautor erhalten.

Das Programm

Mike Spike Froidl - Meisterwerke
D 2016, 7 min
Mike Spike Froidl als Maler, teilweise in Schnellschnitt, live an seinen Werken arbeitend (Wiederbesiedlung Brandenburgs, Free Pussy Riot). Ein furioser Ausschnitt aus seinem Schaffen.

Mein Ende des 20 Jhd.
Outcuts aus »Nie wieder Arbeit«, D 1998, 2 min
Der Film zeigt Mike Spike Froidl als Trainer in seiner Chaoten-Kampfsportschuleim Jahr 1997, besucht ihn in seinen Punkrock-Atelier, begleitet ihn zur »Pinneberger Schlacht« und zeigt seinen Kunstrundumschlag bei einem Rundgang in einer Kunstakademie.

Germania 2.0
D 2010, 25 min
Kurz vor der Wende: Ein junges Mädchen, Dulcinea, wird zum Spielball der erotischen Obsessionen des Stasi-Obersts Freud. Nach einem Volksaufstand und einer kriegerischen Auseinandersetzung wird Mitteleuropa dem Erdboden gleich gemacht. Als einzig Überlebender wird der Stasi-Oberst mit seiner Vergangenheit konfrontiert und mutiert auf der Suche nach Dulcinea durch die apokalyptischen Landschaften zum modernen Don Quixote.

Die Antiwalküre- Who the fuck needs Stauffenberg?!
D 2008, 27 min
Dreiteiliger Film, der als Antwort auf das von Scientology-Anhänger Tom Cruise inzenierte Hollywood-Stauffenberg-Drama »Valkyrie« entstand. Über die Darstellung des mutigen Hitler-Attentäters Georg Elser und Stauffenberg als Antisemit und Adelsoffizier entwickelt der Film seine Forderung, dass man auf eine Ehrung Stauffenbergs und auf Technosekten wie Sientology - salopp gesagt - scheißen kann.

Knutzilla- Die Schäublesierung eines Eisbären
D 2007, 21 min
Wegen einer Räumungsandrohung entführen Hausbesetzer das damals populäre Eisbärbaby Knut – doch das ganze wächst den Chaoten bald über den Kopf. Sie setzen den Eisbären zur Berlinale am Potsdamerplatz aus. Der damalige Innenminister Wolfgang Schäuble sieht rot und will kräftig aufräumen…

     
  Lichtblick-Kino
Kastanienallee 77 / 10435 Berlin
      http://www.lichtblick-kino.org/
 


06.11.
19:00
  Hans-Dieter Grabe: Hiroshima, Nagasaki – Atombombenopfer sagen aus
          
 

Die Filme des Dokumentaristen Hans-Dieter Grabe handeln vom Hinsehen, gerade dahin, wo es schmerzt, und davon, was hinter den Bildern zu sehen ist. In Hiroshima, Nagasaki – Atombombenopfer sagen aus wirft er anhand jener Aufnahmen, die der Fotograf Yoshito Matsushige in Hiroshima unmittelbar vor Ort machte, die Frage auf: Darf man oder muss man in so einer Situation Bilder machen? Einige der Atombombenopfer, die noch Zeugnis ablegen konnten, lässt das weitgespannte filmische Essay von 1985 zu Wort kommen.

okumentarfilm, D 1985, 90 Min. Werkstattgespräch mit Hans-Dieter Grabe und Claudia Lenssen In deutscher Sprache € 6/4 Kartenreservierung Tel.: (030) 200 57-1000 E-Mail: ticket@adk.de

    https://www.adk.de/
  Akademie der Künste
Hanseatenweg 10 10557 Berlin
     


 
7. November  


07.11.
20:30
  Zurück auf Anfang Gerd Kroske: Kehraus + Kurt - oder Du sollst lachen
        In Anwesenheit des Regisseurs
   
 

Kehraus
Dokumentarfilm, SW, D 1990, 27 min, Drehbuch & Regie: Gerd Kroske, Produktion: DEFA-Studio für Dokumentarfilme GmbH
Dieser schwarz-weiß Dokumentarfilm berichtet über die Zeit nach dem Aufbegehren in der DDR und von der Wahlkampfkundgebung vom 14.3.1990 die unter dem Motto »Allianz für Deutschland« Helmut Kohl als Hauptredner hatte. Die Kundgebung fand vor 300.000 Menschen auf dem Karl-Marx-Platz (heute Augustusplatz) statt. Die eingefangenen Gespräche der Straßenfeger und Beobachtungen in den Nachtstunden in der Leipziger Innenstadt vermitteln einem die ganze Hoffnungslosigkeit der entstandenen Situation. Eindrucksvolle Kamerabilder in einer fast dunklen Umgebung zeigen die Reaktionen der Enttäuschten und Gestrauchelten, aber auch die Hoffnungen die von diesem politischen Wechsel geweckt werden. Die Straßenfeger bringen mit ihren Gesten und Kommentaren symbolhaft die ganze Sinnlosigkeit ihrer Tätigkeit und ihres gebrochenen Selbstbewußtseins dem Zuschauer näher. Die Dokumentation kommt völlig ohne Kommentar aus, nur einige Reporterfragen bringen die Interviewpartner dazu, ausführlich ihre Lebenssituation zu schildern.
Ausgezeichnet beim 33. Internationalen Dokumentarfilmfestival Leipzig 1990, Spezialpreis der internationalen Jury

Kurt – oder Du sollst lachen
Dokumentarfilm, Farbe, D 1992, 29 min, Drehbuch & Regie: Gerd Kroske
Kurt Wans(z)ki verbringt sein Leben in psychiatrischen Kliniken. Diagnose: Zurückgebliebensein auf frühkindlicher Stufe, Bildungsunfähigkeit, graduelle Depression, Sammeltrieb… Innerlich frei von allen Zwängen, hat er sich sein Leben dort eingerichtet. Ein Lebenskünstler, Musiker und Maler in den Straßen Ost-Berlins. Die Frage nach den Konventionen des »Normalen« ist hier filmisch neu und anders thematisiert.

Der Regisseur

Gerd Kroske, 1958 in Dessau geboren. Lehre als Betonwerker. Telegrammbote. Arbeit in der Jugendkulturarbeit. Studium der Kulturwissenschaften an der Humboldt Universität zu Berlin und Regie an der HFF »Konrad Wolf«, Potsdam-Babelsberg. Arbeit als Autor und Dramaturg im DEFA-Dokumentarfilmstudio (1987–1991). Zusammenarbeit mit den Regisseuren Jürgen Böttcher, Petra Tschörtner (†) und Volker Koepp. Eigene Regiearbeiten ab Herbst 1989. Freischaffender Autor u. Regisseur seit 1991. Verschiedene Jury- & Lehrtätigkeiten für Film. Produzent realistfilm seit 1996.

     
  Lichtblick-Kino
Kastanienallee 77 / 10435 Berlin
      http://www.lichtblick-kino.org/
 


07.11.
19:30
  Die Friedrich-Ebert Stiftung präsentiert: Hilda
         mit anschließendem Filmgespräch
       
  Der Mord an Hunderten von friedlich demonstrierenden Studierenden in Tlatelolco im Oktober 1968 ist bis heute im mexikanischen Kollektivgedächtnis präsent. Frau Le Marchand war damals Aktivistin, heute lebt sie als reiche Hausfrau in einer Villa, umgeben von Personal. Ihre Rolle in einem Dokumentarfilm über Tlatelolco und der Kontakt mit einem neuen Hausmädchen namens Hilda lösen eine Identitätskrise aus – bis an den Rand des Wahnsinns.

Hilda (spanisch mit engl. UT) Spielfilm, Mexiko 2014, 88 min. Regie: Andrés Clariond Rangel Darsteller: Verónica Langer, Adriana Paz, Fernando Becerril
     
  hackesche höfe kino
Rosenthaler Straße 40 10178 Berlin
      http://www.hoefekino.de  


07.11.
19:00

  1. BlackAsian Jour Fixe. Diversität.
         Inklusion. Wandel. Gemeinsam verschieden sein!
   
  Im Rahmen des ersten 'Black Asian Jour Fixe' findet ein Filmscreening des Films 'Wir sind jung. Wir sind stark.' mit anschließender Diskussion in Anwesenheit von Regisseur Burhan Qurbani, statt. Die Veranstaltung ist eine Kooperation zwischen dem Berlin Asian Filmnetwork, Schwarze Filmschaffende Community und AfricAvenir International e.V. Burhan Qurbani, Jahrgang 1980, ist Absolvent der Filmakademie Baden-Württemberg. Sein Diplomfilm „Shahada“ hatte im Rahmen des Wettbewerbs der 60. Berlinale 2010 seine Premiere. Zurzeit befindet er sich in der Postproduktion von “Berlin Alexanderplatz”, eine Adaption, die die Geschichte eines afrikanischen ‘Franz Biberkopfs’ erzählt. Unser gemeinsamer Wunsch nach Sichtbarkeit und gleichberechtigter Teilhabe von Schwarzen und PoCs in der deutschen Film- und Fernsehlandschaft hat uns dazu bewegt, uns zu vernetzten, um vielfältige Geschichten in Deutschland zu ermöglichen. Der BlackAsian Jour Fixe soll Brücken zwischen den lokalen Communities schlagen. Im Anschluss an die Filmvorführung wird der Regisseur Burhan Qurbani gemeinsam mit weiteren Filmschaffenden und den Zuschauer*innen über den Film und darüber hinaus über strukturelle Diskriminierung und fehlende Diversität im deutschen Film und Fernsehen sprechen. Sie sind herzlich eingeladen! Die Veranstaltung wird gefördert durch ENGAGEMENT GLOBAL mit finanzieller Unterstützung des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung.
     
  Wolf Kino
Weserstraße 59, 12045 Berlin
    https://wolfberlin.org/


07.11.
bis
11.11.
  5. ITALIAN FILM FESTIVAL
   
 

Auf dem Programm stehen fünf Tage mit Filmvorführungen, Filmgesprächen und zwei Special-Events: als Eröffnung das Konzert der Band Almamegretta am Mittwoch, den 7. November im Frannz Club und am Sonntag, den 11. November als Abschlussveranstaltung die Vorführung der - von der Fondazione Centro Sperimentale di Cinematografia Cineteca Nazionale di Roma - restaurierten Filmkopie von Bernardo Bertoluccis Der letzte Tango in Paris. Folgende Filme gehen ins Rennen um den von der Italienischen Zentrale für Tourismus gestifteten Publikumspreis: Il mio nome è Thomas von Terence Hill, Euforia von Valeria Golino, Contromano von Antonio Albanese, Troppa Grazia von Gianni Zanasi und Come un gatto in tangenziale von Riccardo Milani. Während des gesamten Festivals sind mehrere Rahmenveranstaltungen geplant, in deren Fokus die Förderung des Tourismus mit Bezug zur Kinolandschaft stehen wird. Diese Events werden zusammen mit der Italienischen Zentrale für Tourismus Enit und der Agentur zur Förderung des Tourismus im Latium organisiert. Das Festival widmet jedes Jahr einem großen Protagonisten des italienischen Kinos eine Hommage. Dieses Jahr gilt sie Terence Hill und wird vom 14. November bis zum 16. Dezember in drei Berliner Kinos laufen: Il Kino in Neukölln, Bundesplatz Kino in Schöneberg, Lichtblick Kino im Prenzlauer Berg. Dabei werden dem deutschen Publikum fünf Filmtitel des großen Schauspielers und Regisseurs jeweils im Wochenrhythmus gezeigt.

   


07.11.
19:00
 

  Premiere : Pink Elephants   mit Special Guests & Filmgespräch

         
  „Pink Elephants“ ist eine Reise durch die unterschiedlichsten Wahrheiten zum Thema Glück, Erfolg und Manipulation.

Regie Susanne Bohlmann
Dauer 92 Minuten FSK ab 12 Genre Dokumentarfilm

Tickets: 9 EUR
Reservierungen:
moviemento.de / 030 692 47 85
     
    Moviemento Kino
Kottbusser Damm 22
Kinokasse: 692 47 85
      http://www.moviemento.de/


07.11.
+
08.11.
  KinoPolska
       
   
 

Mi 7.11., 19.30h, zu Gast: Piotr Rosołowski
DER PRINZ UND DER DYBBUK   Elwira Niewiera, Piotr Rosołowski   PL/D 2017   OmU 82‘
Waszyński war ein Meister der Verwandlung: vom Filmemacher zum Frontkameramann, vom Produzenten für Hollywood-Großproduktionen zum Prinzen. Zu seinen wichtigsten Filmen gehörte Der Dybbuk (1937), der auf einer alten jüdischen Legende basiert und ein rares Zeugnis des jiddischen Kinos in Polen ist. Dank akribischer Recherchen in Polen, in der Ukraine, den USA, in Italien, Israel und Spanien konnten Elwira Niewiera und Piotr Rosołowski einige Spuren des geheimnisvollen Überlebenskünstlers freilegen.

Do 8.11., 19.30h, Einführung: Piotr Rosołowski
BOHATEROWIE SYBIRU   Die Helden Sibiriens   Michał Waszyński   PL 1936   OmU 97‘
Propagandistischer Abenteuerfilm um Angehörige einer polnischen Garnison, die im Winter 1918 in einer sibirischen Kleinstadt von der Unabhängigkeitserklärung in Polen hören. Der Kampf fern der Heimat beginnt …

     
  Kino Arsenal – im Filmhaus am Potsdamer Platz
Potsdamer Str. 2, 10785 Berlin
Tel.: + 49 (0) 30 26599 - 100 ticket@arsenal-berlin.de
      http://www.arsenal-berlin.de/
 


 
8. November  


 
9. November  


09.11.
09:30
  Pogrom 1938 Im Land meiner Eltern
          
 

„Wenn es Hitler nicht gegeben hätte, wäre ich ein deutsch-jüdisches Kind geworden, mehr deutsch als jüdisch, geboren in einem kleinen süddeutschen Dorf. Aber ich bin in Argentinien geboren, meine Muttersprache ist Spanisch. 1960 kam ich nach Deutschland." Dies ist Jeanine Meerapfels Ausgangssituation, von der aus sie ihre Suche nach möglichen Wurzeln ihrer eigenen jüdischen Identität beginnt, eine Suche, die immer wieder konfrontiert wird mit der deutschen Realität, die sie vorfindet. So spürt sie über subjektive und objektive Gegebenheiten hinaus der Frage nach, was es bedeutet, heute als Jude in Deutschland zu leben. Entgegen der oft gehörten Meinung, die Vergangenheit solle ruhen, sie sei bewältigt oder einfach vorbei, zeigt sie in ihrem Film eine andere Realität:

Es gibt immer noch zu viele Verletzungen und Verletzte. Opfer, Täter und Zuschauer des Nationalsozialismus haben auch in den Kindern überlebt. Daher bleibt es weiterhin notwendig, sich zu erinnern. Mit der These "es gibt heutzutage wesentlich Schlimmeres, als Jude in Deutschland zu sein", weist der Film über die unverarbeitete Vergangenheit hinaus auf die derzeitige Situation der meisten Ausländer hin. Er zeigt, dass Fremdenfeindlichkeit, Ausländerfeindlichkeit und Sündenbockmentalität vor dem Hintergrund der deutschen Vergangenheit eine andere Dimension haben als in anderen Ländern. Der Film gibt keine eindeutigen Antworten, er stellt eher offene Fragen. Die zehnjährige Anna Levine geht durch diesen Film stellvertretend für die Naivität und das Unwissen vieler. Durch die Augen eines Kindes sehen gewohnte Dinge plötzlich anders aus, sie werden deutlicher. Der Film ist ein persönliches Tagebuch und objektive gesellschaftliche Realität zugleich.

Dokumentarfilm von Jeanine Meerapfel, D 1981, 88 Min. Film und Gespräch mit der Regisseurin und Akademie-Präsidentin Jeanine Meerapfel und Schülerinnen und Schülern ab Klasse 10 Film in deutscher Sprache mit englischen Untertiteln; Gespräch in deutscher Sprache Eintritt frei Anmeldung unter www.adk.de/kunstwelten

    https://www.adk.de/
  Akademie der Künste
Hanseatenweg 10 10557 Berlin
     


09.11.
bis
11.11.

  INVASION - das Argentinische Filmfestival
         
   
  INVASION is back in Berlin! After having toured around Germany (Filmmuseum München, Kinemathek Karlsruhe, Caligari Kino Wiesbaden) with a selection of directorial debuts by young & talented Argentine women, we are delighted to show these wonderful films to the Berlin audience. We would like to invite you all to join us for amazing films and the opening party! All films are in Spanish with English subtitles Tickets 8€ (7€ reduziert) Festival Pass: 25€ *** This year the Filmfestival is held at Wolf in Neukölln Presented thanks to: Berliner Senat & Embassy of Argentina INVASION, das argentinische Filmfestival was founded in 2014 and brings once a year the best of Argentine contemporary cinema to Berlin.

http://www.invasionberlin.com/
     
  Wolf Kino
Weserstraße 59, 12045 Berlin
    https://wolfberlin.org/




  WERBUNG



 
10. November  


10.11.
22:30
 

The Fear Footage (OV) (Deutschlandpremiere)

          Horror
 

Das Budget ist dann meistens nicht so hoch, aber die Scares sind trotzdem sehr gut. So auch im Fall von Ricky Umberger's "The Fear Footage". Wie der Name schon verrät ist es ein Found Footage Film. Es geht um Deputy Leo Cole, mit dessen Körperkamera wir die Hauptgeschichte zu sehen bekommen. Der Deputy wurde in die 11628 Hangmanor Rd. gerufen und am nächsten Morgen war er verschwunden und man hat nur noch die besagte Kamera gefunden. Was geschehen ist erfahren wir in "The Fear Footage", der im Stile von V/H/S andere Geschichten in den Hauptfilm integriert. Ein Anthologie Film also, den man am besten in einem dunklen Raum mit gutem Sound ansehen sollte. Also perfekt für die Creepy Crypt...

    https://yorck.de/kinos/rollberg
  Rollberg Kino
Rollbergstr. 70 12049 Berlin
     


10.11.
19:00
  Pogrom 1938 Hitlers Hollywood.
          Das deutsche Kino im Zeitalter der Propaganda 1933–1945
   
 

Was weiß das Kino, was wir nicht wissen? Über 1000 Spielfilme wurden in den Jahren 1933-1945 in Deutschland hergestellt. Bei den wenigsten handelt es sich um offene Propaganda. Aber noch weniger der im Nationalsozialismus produzierten Filme sind harmlose Unterhaltung. Das nationalsozialistische Kino war staatlich gelenkt. Zugleich wollte es "großes Kino" sein. Eine deutsche Traumfabrik. "Hitlers Hollywood" erzählt erstmals von der dunkelsten und dramatischsten Periode deutscher Filmgeschichte, und erinnert zum hundertsten Geburtstag der Ufa an diese Filme und ihre Stars: Hans Albers, Heinz Rühmann, Zarah Leander, Ilse Werner, Marianne Hoppe, Gustav Gründgens und viele mehr. Die NS-Filme waren nicht nur technisch perfekt gemacht, sie waren emotional; sie weckten Sehnsüchte, ließen träumen, boten Zuflucht. Das Kino war industriell vorgefertigt und manipulativ. Vielleicht waren die Gefühle, die diese Filme weckten, oft ein Selbstbetrug, falsche Gefühle. Aber es waren eben Gefühle. Nur so ist die Wirkungskraft des NS-Kinos zu erklären. Millionen gingen seinerzeit ins Kino. Welche Träume träumten die Deutschen in ihrer ureigenen germanischen Traumfabrik? Wovon sollten sie träumen, wenn es nach den Machthabern ging? Wie funktioniert Propaganda? Was weiß das Kino, was wir nicht wissen? Im Anschluss an die Filmvorführung werden Jeanine Meerapfel und Rüdiger Suchsland in dem von Andreas Kilb moderierten Gespräch auch heutige Mechanismen politischer Beeinflussung reflektieren. Mit freundlicher Unterstützung der Gesellschaft der Freunde der Akademie der Künste

Dokumentarfilm von Rüdiger Suchsland, D 2017, 100 Min. Filmvorführung und Gespräch mit Jeanine Meerapfel und Rüdiger Suchsland Moderation: Andreas Kilb In deutscher Sprache € 6/4 Kartenreservierung Tel.: (030) 200 57-1000 E-Mail: ticket@adk.de

    https://www.adk.de/
  Akademie der Künste
Pariser Platz Plenarsaal
     


 
11. November  


 
12. November  

12.11.
22.00
 

 Mongay Preview: Sauvage

      
 

Frankreich 2018, 99 min, OmU

Camille Vidal-Naquets Debütfilm steht mit seiner zarten Rohheit in der stolzen Tradition von Filmen von Patrice Chéreau oder André Téchiné. Félix Maritauds kompromisslose Darstellung des jungen Strichers Léo macht ihn zur neuen Hoffnung des französischen Kinos. Ein intensives, zutiefst berührendes Porträt.

    Kino International
Karl-Marx-Allee 33 10178 Berlin
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13. November  


13.11.
bis
18.11.
  AFRIKAMERA
   
 

Mit dem Filmfestival “AFRIKAMERA – Aktuelles Kino aus Afrika” wirkt toucouleur e.V. der mangelnden Präsenz des aktuellen afrikanischen Filmschaffens in der Hauptstadt entgegen. AFRIKAMERA präsentiert dem Berliner Publikum mit Hilfe des Mediums Film die ganze Vielfalt des afrikanischen Kontinents, der nicht nur aus Problemen wie Gewalt, Krankheiten und Naturkatastrophen besteht. Diesen stereotypen Bildern und Meinungen werden die vielfältigen Facetten des alltäglichen Lebens in Afrika gegenübergestellt und für die Kinobesucher erlebbar gemacht. AFRIKAMERA versteht sich als eine permanente Plattform des Dialogs zwischen afrikanischen Filmemachern und dem Berliner Publikum und als Ort des Austauschs zwischen Filmschaffenden, Produzenten und Verleihern. Hierfür arbeitet AFRIKAMERA mit den großen afrikanischen Filmfestivals von Marrakesch bis Durban zusammen. Mit jährlich wechselnden, thematischen Schwerpunkten setzt sich das Festival mit Fragestellungen auseinander, die junge Filmemacher und Filmemacherinnen der Post-Independence Generation Afrikas bewegen. Einen Überblick über die Programme der letzten Jahre finden sie HIER. Zudem engagiert sich AFRIKAMERA im Bereich Education & kulturelle Bildung und führt hierzu Workshops und Veranstaltungen im In- und Ausland durch.

   


13.11.
bis
18.11.
  5th Latin American Film Festival
   
 

In seiner 5. Ausgabe zeigt das Latin American Film Festival in Berlin eine Auswahl von 14 Spiel und Dokumentarfilmen, die bereits auf zahlreichen hochkarätigen Festivals auf der ganzen Welt gezeigt wurden. Diese beeindruckenden neuen Produktionen aus ganz Lateinamerika zeigen die gesamte Bandbreite von Stilen, Techniken und Herangehensweisen mit denen lateinamerikanische Filmemacher heute arbeiten. Einige dieser Regisseure sind erst kürzlich auf der Bühne der internationalen Festivalszene in Erscheinung getreten, haben jedoch für ihre Filme schon zahlreiche Auszeichnungen und hervorragende Kritiken erhalten. Das Festival findet vom 07.-15. November im Kino Babylon am Rosa-Luxemburg-Platz statt. Zum Auftakt spielt am 07. November um 20:00 Uhr die Berliner Band Prostibulo Suicida.

Der Eröffnungsfilm “El Motoarrebatador” lief erstmalig in Cannes. Augustín Toscano (Drehbuch und Regie) zeigt uns eine eindrucksvolle Geschichte aus Tucumán, Argentinien.

   


 
14. November  


14.11.
 

  Band-Doku COLDPLAY - A HEAD FULL OF DREAMS

      
 

Eine der größten Bands der Welt erzählt ihre Geschichte zum ersten Mal mit ihren eigenen Worten. A Head Full of Dreams ist der definitive Coldplay-Film, der die unglaubliche Reise der Band von den bescheidenen Anfängen bis hin zu stadionfüllenden Superstars beschreibt. Regisseur Mat Whitecross zeigt Live-Auftritte und Backstage-Aufnahmen von der gleichnamigen bahnbrechenden Stadiontour, zusammen mit bisher noch nicht öffentlich aufgeführtem  Archivmaterial, das über 20 Jahre hinweg gedreht wurde. Der Film stellt spektakuläre Performances von Kultsongs wie Fix You und Viva La Vida intimen Momenten hinter den Kulissen gegenüber, die die Tiefe der Freundschaft und das brüderliche Verhältnis der Band zeigen. Ein weltweites Kinoevent an nur einem Abend, das man nicht verpassen sollte.

 GB 2018, ca. 120 Minuten Regie: Mat Whitecross (Oasis: Supersonic) Coldplay: Chris Martin, Guy Berryman, Will Champion, Jonny Buckland  

Eintritt: 15 Euro

Mi | 14. November 2018 | 20.30 Uhr | Odeon Kino
Mi | 14. November 2018 | 22.00 Uhr | Kino International

    Kino International
Karl-Marx-Allee 33 10178 Berlin
Odeon Kino
Hauptstraße 116 | 10827 Berlin-Schöneberg
      https://www.yorck.de/kinos/kino-international


14.11.
21:00
 

Queer Film Nacht: Sauvage

   
  Frankreich 2018, 99 min, OmU

Camille Vidal-Naquets Debütfilm steht mit seiner zarten Rohheit in der stolzen Tradition von Filmen von Patrice Chéreau oder André Téchiné. Félix Maritauds kompromisslose Darstellung des jungen Strichers Léo macht ihn zur neuen Hoffnung des französischen Kinos. Ein intensives, zutiefst berührendes Porträt.
    https://www.yorck.de/kinos/delphi-lux
  Delphi LUX
Yva Bogen - Kantstraße 10 10623 Berlin
     


14.11.
bis
23.11.
  Werkschau Lutz Dammbeck
       
   
 

Wie bringt man ein so distinktes wie disparates Werk wie das von Lutz Dammbeck auf einen Nenner? Wie erklärt man es sich? Sollte man dabei autobiografisch vorgehen oder gar psychologisch? Vielleicht wohnt der künstlerischen Arbeit in zwei Systemen automatisch eine gewisse Zerrissenheit inne? Vielleicht bringt das Arbeiten in der DDR wie das Arbeiten in der Bundesrepublik eine bestimmte Tönung mit sich, unmöglich genau zu lokalisieren, genauso unmöglich zu ignorieren? Und doch gibt es spezifische Eigenschaften, die sowohl die frühen Animations- und Experimentalfilme als auch die Mediencollagen und die Dokumentarfilme vereinen: zum einen der Unwille zum bloßen Gefallen, der Unwille zum Opportunismus, den Konflikt, den Widerspruch nicht scheuend, ihn vielleicht sogar provozierend; zum anderen ist es der Wille, einen Gedanken zielstrebig zu verfolgen, mit all seinen unvorhergesehenen Kurven und Nebenstraßen. Dass Dammbeck dabei in beiden Systemen aneckte, ist nur folgerichtig.

Seine Methode ist die Collage. Eine Arbeitsweise, die er sich bis zu den Dokumentarfilmen bewahrt und über die Jahre perfektioniert hat. Nur besteht die Collage nicht mehr wie im Animationsfilm im Zusammensetzen verschiedener Bildelemente, sondern im Ineinanderschieben vermeintlich unzusammenhängender Ideen, Theorien und Interviews. Der Collage-Gedanke äußert sich bereits im Einsatz unterschiedlichster Medien. So gab es bei Das Netz ein Buch zum Film (mit Ted Kaczynskis Unabomber-Manifest), eine Installation, Collagen auf Papier und eine Website. Bei Overgames kamen noch ein Radiofeature und ein Tour-Tagebuch mit zusätzlichen Informationen und Eindrücken der Screenings hinzu. Und auch wenn der Film im Mittelpunkt steht, ist er doch Teil eines größeren Ganzen, genauer: des „Herakles-Konzepts“, eines interdisziplinären, intermedialen Projekts, das jene unsichtbaren Prozesse beleuchten soll, die unsere Welt konstituieren.

Seine Dokumentarfilme sind kein Infotainment, auch kein Schwelgen in vermeintlicher Authentizität, wie es das Direct Cinema suggeriert, und kein ziellos poetischer Bildersturm: „Sie sind vielmehr Versuchsanordnungen gesellschaftlicher Situationen, die Dammbeck als Systeme begreift, welche sich vor allem durch ihre Unentrinnbarkeit auszeichnen.“ (Matthias Flügge) Sie sind kunstvolle, interdisziplinäre Mindmaps, streng komponiert, aber in ihrer Wirkung ungemein assoziativ. Diese Gratwanderung – auf festen theoretischen Füßen zu stehen und gleichzeitig auf jegliche Lektion zu verzichten – ist vielleicht Dammbecks größte Stärke.

Sein Impetus ist ein aufklärerischer, dem ein ständiger Zweifel, aber auch eine Faszination für die Zeichen innewohnt, aus denen sich die Welt zusammensetzt. Diese Zeichen, ihre Interaktion, ihre Kommunikation sind es, die ihn interessieren. Dammbeck versucht, das Selbstgespräch eines offenen, eines codierten Systems zu entschlüsseln und uns daran teilhaben zu lassen. „Ein jedes Medium zwingt […] einer verworrenen, konflikthaften, widersprüchlichen Welt seine abstraktere, kohärentere Logik auf, zwingt sich uns als Medium auf, das, um mit McLuhan zu sprechen, selbst die Botschaft ist“ , so Jean Baudrillard. Wahrheiten verschwinden, indem sie durch die Normierungsverfahren der Massenmedien gejagt werden, gerieren sich als Mythen, gleichbedeutend mit Werbekampagnen und Gameshows. „Die Abwesenheit eines festen Bildes des Gottes ist seine Macht“, heißt es in Herakles Höhle. Die verborgenen Mechaniken der Welt hinter all dem Zeichengestrüpp aufzuspüren, die konkurrierenden Macht- und Denksysteme ausfindig zu machen, kurz: den Geist in der Maschine zu zeigen – das ist die Aufgabe von Dammbecks Werk. (Sven Safarow)

     
  Zeughauskino
Deutsches Historisches Museum Unter den Linden 2 10117 Berlin Tel. +49 30 20304-0
      http://www.dhm.de/zeughauskino
 


 
15. November  


15.11
16.11.
24.11.
 

Kinotour mit Eva Löbau, Lucia Chiarla - REISE NACH JERUSALEM

          
   
  „Reise nach Jerusalem“ ist ein Spiel, bei dem du Glück brauchst: Du musst zur richtigen Zeit am richtigen Ort sein – sonst bleibt kein Stuhl übrig. Alice (Eva Löbau) ist 39 Jahre alt und gewinnt bei diesem blöden Spiel nicht mehr. Das Jobcenter schickt sie ständig zu Bewerbungstrainings, aber Alice merkt, dass sie damit nur in der Warteschlange stecken bleibt – und bricht eines Morgens die Maßnahmen ab. Ihre Bezüge werden reduziert, das Geld wird knapp. Ihre Eltern und Freunde können nicht verstehen, wie tief Alice im Chaos steckt, denn sie kann gut lügen. Trotzig hält sie sich mit Benzingutscheinen über Wasser, die sie durch absurde Jobs bei Marktforschungsinstituten erhält, und versucht hartnäckig den Faden ihres Lebens wieder aufzunehmen…

118 Minuten Regie: Lucia Chiarla mit Eva Löbau, Veronika Nowag-Jones, Axel Werner, Beniamino Brogi u. v. m.

Die Termine der Kinotour in Berlin:

Donnerstag, 15. November um 13.00 und 18.00 Uhr,
Union Filmtheater, Bölschestr. 69 - mit Lucia Chiarla und Schauspieler Beniamino Brogi

Freitag, 16. November um 20.00 Uhr,
Hackesche Höfe Kino, Rosenthaler Str. 40/41 - mit Lucia Chiarla und Team

Sonnabend, 24. November um 20.00 Uhr,
Lichtblick-Kino, Kastanienallee 77 - mit Lucia Chiarla

     
     


 
16. November  


16.11.
+17.11.
 

  Science-fi Filmfest

         
 

We celebrate the Sci-fi genre and its filmmakers who seek out new life and new civilizations, boldly going where no man has gone before. The second edition of this festival is open for submissions until 15th September. Our first festival launched on the 17th and 18th November 2017 in Germany’s wonderful capital, Berlin. And we were pleased to announce that the screenings took place at Berlins’ world famous Babylon.

https://www.berlinscifi.com/

     
    Babylon Kino
Rosa-Luxemburg-Straße 30, 10178 Berlin
      http://www.babylonberlin.de/


16.11.
bis
18.11.
 

2. ESTNISCHE FILMTAGE BERLIN

      
 

Estland wird 100! Für uns Grund genug, einen Blick auf die estnische Filmkultur zu werfen und euch und uns einige der besten Spielfilm-, Dokumentar- und Kurzfilmproduktionen der letzen Jahre zu präsentieren. Die von der estnischen Botschaft in Berlin und vom Sputnik Kino ausgesuchten Filme handeln sowohl von der komplizierten, konfliktreichen Geschichte Estlands als auch von den aktuellen sozialen Problemen des Landes. Die internationale Premiere des Spielfilmes “Die kleine Genossin” (Seltsimees laps / The Little Comrade) von Moonika Siimets fand auf dem Filmfestival in Busan statt, wo der Film den Publikumspreis gewonnen hat. Mit „Die kleine Genossin“ als Deutschlandpremiere eröffneten die Nordischen Filmtage Lübeck ihre 60. Ausgabe am 30. Oktober 2018. Im Film wird die Erlebniswelt der 6-jährigen Leelo im Estland der fünfziger Jahre geschildert, die Welt, eines Elternteils beraubt, unter dem damaligen stalinistischen Regime den Unterschied zwischen Gut und Böse zu erkunden versucht.

     
    https://www.sputnik-kino.com/show/festivals
  Sputnik-Kino
Hasenheide 54, 10967 Berlin Telefon: 030 6941147

Acud Kino
Veteranenstraße 21, 10119 Berlin
     


 
17. November  


 
18. November  


18.11.
bis
25.11.
  KUKI 11 - Internationales Kurzfilmfestival für Kinder und Jugendliche
   
 

Während so viele Filme nach dem immer gleichen Muster gemacht werden, findet der Kurzfilm neue Wege facettenreich und unerschrocken Geschichten zu erzählen. Mit wenigen Mitteln umsetzbar, steht dieses Medium der Welt offen und vermag es deshalb, wie kaum ein anderes, uns die Welt eindrücklich und mitreißend ein Stück näher zu bringen. KUKI, das Internationale Kurzfilmfestival für Kinder und Jugendliche Berlin, setzt sich bereits seit 2008 für Perspektivenvielfalt ein. Die Filme in unseren zahlreichen Programmen behandeln unbequeme Themen und werfen Fragen auf, aber sie wecken auch Zuversicht und Verständnis, versprühen Freude und erzählen freimütig und unverblümt von den schwierigen Hürden und bedeutsamen Triumphen im Leben. Wir glauben an das Potential, das in den Geschichten steckt, die ehrlich und unverstellt die Lebenswelt ihrer jungen Protagonist*innen entfalten. Bestärkt von den Begegnungen mit unserem jungen Publikum, das schlau kommentiert und kritisch nachfragt, bleiben wir unserem Kurs treu, ein Festival zu gestalten, das die Interessen und Gefühle der Kinder und Jugendlichen ernst nimmt und sich immer wieder aufs Neue von ihrem offenen Geist inspirieren lässt.

   


18.11.
17:00
 

HANS BLUMENBERG - DER UNSICHTBARE PHILOSOPH

         Preview (mit Protagonist Dr. Zill)
   
 

Hans Blumenberg war und ist einer der einflussreichsten deutschen Philosophen der Nachkriegszeit. Sein Thema ist der Mensch, der über die Jahrhunderte hinweg um seine Selbstbehauptung gegen den Absolutismus der Wirklichkeit kämpft. Das Instrument dafür ist sein Denken, das er als Nachdenklichkeit versteht, das innehält und sich seiner selbst bewusst wird, Umwege zulässt, Distanz zum Übermächtigen schafft. Diesen Vorgang nennt Blumenberg das „Abenteuer des Denkens“.
Drei Spurensucher reisen in Christoph Rüters Film in einem Bus quer durch Deutschland, um sich von dem Philosophen Hans Blumenberg ein Bild zu machen. Sie sprechen mit Menschen, die ihn gekannt haben, diskutieren seine Gedanken. Ausgangspunkt ist Blumenbergs Heimatstadt Lübeck, von hier folgen die Drei dem langen Weg seines Lebens und Denkens. Er führt sie über Münster, Heidelberg, Marbach, Stuttgart, München bis nach Zürich. An all diesen Orten kommen Zeugen zu Wort, die Blumenberg noch gekannt haben, die von seinem Charakter und seiner unglaublichen Präsenz berichten.

HANS BLUMENBERG - DER UNSICHTBARE PHILOSOPH D 2018 - 102 Min - DF - Regie: Christoph Rüter eine Produktion von TAG/TRAUM in Koproduktion mit Kinescope und Christoph Rüter Filmproduktion Kinostart: 22. November 2018

    http://www.filmkunst66.de/
  Filmkunst 66
Bleibtreustraße 12, 10623 Berlin
     


18.11.
14:30
 

  Berlin-Premiere „Afrikanisches Gewitter“ – Beninische Kulturwoche

         Im Anschluss Publikumsdiskussion mit Regisseur Sylvèstre Amoussou
   
 

Der Präsident eines fiktiven, an Rohstoffen reichen afrikanischen Landes will es nicht länger hinnehmen, dass nur westliche Unternehmen davon profitieren. Unter großem Jubel der Bevölkerung verkündet er die Nationalisierung der Gold- und Diamantenminen. Die Reaktion des Westens lässt nicht lange auf sich warten. Doch der Präsident widersteht einem verlockenden Bestechungsangebot. Angeheuerte Söldner beginnen das Land zu destabilisieren und gekaufte Medien setzen Gerüchte über den Präsidenten in Umlauf. Doch eine junge, unbestechliche Journalistin öffnet dem amtierenden Präsidenten die Augen. Der beim FESPACO ausgezeichnete Film erwies sich dort als Publikumsliebling.

Die Beninischen Kulturwochen in Deutschland verstehen sich als eine dauerhafte Plattform des Dialogs zwischen beninischen und afrikanischen Kunstschaffenden, Kulturpolitikern, Wirtschafts- und Geisteswissenschaftlern und der deutschen Bevölkerung. Sie sollen ein Ort für kulturelle Vielfalt sein, an dem soziales Miteinander, gesellschaftliche Kommunikation, die Artikulation von Bedürfnissen und Wünschen, die Reflexion von Erfahrungen, die Entfaltung von Empowerment sowie das Denken und Leben in neuen Zusammenhängen gefördert und ermöglicht wird. Wir sind in 3 Städten Deutschlands: Berlin, Bielefeld und Essen unterwegs.

BJ/ R 2017. R: Sylvèstre Amoussou mit Sylvèstre Amoussou, Sandrine Bulteau, Eriq Ebouaney, 89 Min, OmeU Ticket: 12 Euro / Ermäßigt: 10 Euro (Studenten, Geflüchtete, Babylon T-Shirt) – KEINE Reservierung möglich

     
    https://babylonberlin.eu/film/1269-afrikanisches-gewitter-ein-kontinent-unter-einfl
    Babylon Kino
Rosa-Luxemburg-Straße 30, 10178 Berlin
      http://www.babylonberlin.de/


18.11.
19:30
 

  2. Korea Independent Film Festival

         
 

Nach drei ausverkauften Vorstellungen und aufgrund der großen Nachfrage wird am 18.11. um 19.30 Uhr „Nosferatu“ von Friedrich Wilhelm Murnau nochmals sein Unwesen im Babylon treiben. Das Metropolis Orchester Berlin bringt die „Symphonie des Grauens“ mit der von Hans Brandner rekonstruierten Originalmusik von Hans Erdmann stilvoll zur Aufführung. Dirigent Burkhard Götze wird Nosferatu-gleich auftreten. Nosferatu: „Einen schönen Hals hat eure Frau…“ – Nosferatu gilt als Mutter aller Vampir-Filme. Der Hauptdarsteller mit dem klingenden Namen Max Schreck fand darin seine Lebensrolle. Friedrich Wilhelm Murnau’s Stummfilmklassiker „Nosferatu“war erstaunlicherweise eine Low Budget Produktion. Da der Regisseur nicht genügend Geld für den Kulissenbau hatte, drehte er on location: Z.B. in den Lübecker Salzspeichern, in Wismar, Rostock und in den Karpaten.

Tickets: Early Bird bis 13.11.: 22 Euro, danach 25 Euro

    https://babylonberlin.eu/programm/festivals/best-of-murnau/
    Babylon Kino
Rosa-Luxemburg-Straße 30, 10178 Berlin
      http://www.babylonberlin.de/


 
19. November  


19.11.
20:15

  In my Room - Filmstart und Gepräch mit dem Regisseur Ulrich Köhler
   
   
Armin, ein Freiberufler irgendwas in der Medienbranche, wirkt etwas unentschlossen und ziellos, etwas gleichgültig und auch etwas gelangweilt. „Etwas“ und „irgendwie“ müssen bei seinen Eigenschaften, Gefühlen und Gedanken immer mitgedacht werden. Ihn als Slacker zu bezeichnen, würde aber übers Ziel hinausschießen. Der nahende Tod seiner Großmutter lässt ihn von Berlin in die westfälische Provinz reisen. Am Tag nach ihrem Tod wacht er in dem Haus seines Vaters auf und stellt fest, dass alle Menschen über Nacht verschwunden sind. Was passiert ist, wie es dazu kam, interessiert weniger, das Wundern darüber schon mehr. Nachdem er kurzzeitig eine regressive Phase durchlebt, baut er sich ein Leben in der Einsamkeit auf, ohne in sein vorheriges Phlegma zu verfallen. Als er dann doch noch eine überlebende Frau kennenlernt, scheint seine Geschichte sich noch einmal in eine ganz andere Richtung zu wenden... Ein Film, der der Apocalypse nicht das Sensationelle abgewinnt, sondern eine realistische und betont reduzierte Sprache beibehält und den Untergang gleichzeitig als Ende und Anfang eines anderen Lebens sich vorzustellen versucht. Ulrich Köhler lässt uns allerdings zurecht allein mit der Beantwortung von Fragen, die - vielleicht wir - er jedoch gar nicht gestellt hat. - Aber angeschubst hat er uns schon.
     
  fsk Kino
Segitzdamm 2 10969 Berlin
Denkerei
Adresse: Oranienpl. 2, 10999 Berlin
Telefon: 030 61671001
  http://www.fsk-kino.de/
 https://denkerei-berlin.de/


19.11.
22.00
 

  Mongay: Hard Paint

      
 

Brasilien 2018 | 118 min | OmU |Teddy Award 2018


Pedro verdient sein Geld in Chatrooms. Vor der Webcam verwandelt er sich in NeonBoy. Langsam lässt er seine Finger erst in verschiedene Farbtöpfe und dann über seinen nackten Körper wandern, der im Dunklen zu leuchten beginnt. Als er bemerkt, dass jemand ihn imitiert, verabredet er sich mit dem Unbekannten.

    Kino International
Karl-Marx-Allee 33 10178 Berlin
      https://www.yorck.de/kinos/kino-international


 
20. November  


20.11.
bis
25.11.
  Interfilmfestival Berlin
   
 

In 6 Kurzfilmwettbewerben, 6 Großevents und über 20 Spezialprogrammen zeigt interfilm vom 20. - 25. November 2018 über 400 Filme und ist mit der 34. Festivalausgabe erstmals oscar-relevant: Die Hauptgewinner im Internationalen Wettbewerb qualifizieren sich für die erste Runde der Academy Awards. 1981 in den besetzten Häusern Berlin-Kreuzbergs gegründet, hat interfilm in seiner über 35-jährigen Geschichte unterschiedlichste Gestalten angenommen und Inkarnationen durchlaufen. Die Anfänge im legänderen West-Berlin der 80er wurden zum Grundstein für eines der heute ältesten und größten Kurzfilmfestivals Deutschlands. Der Avant-Garde-Super-8-Film der frühen Tage ist dabei genauso ein Teil von interfilm wie das facettenreiche und internationale Programm heutiger Festivaleditonen. Über 6000 Einreichungen erreichen interfilm jedes Jahr aus ca. 140 Ländern. Für das inzwischen 7-tägige Festival werden davon rund 600 Filme ausgewählt und in über 50 Programmen und in Anwesenheit von über 500 internationalen Gästen und Filmemacher*innen präsentiert. Internationale und nationale Wettbewerbe, Länder- und Themenschwerpunkte, Sonderprogramme, Panels und Workshops locken mehr als 20.000 Besucher in die über ganz Berlin verteilten Festival-Spielstätten. Vom großen Haus der Volksbühne über das historische Babylon bis hin zu gemütlichen Off-Kinos ist alles dabei was ein filmbegeistertes Herz begehrt. KUKI, das internationale Kinder- und Jugendkurzfilmfestival ist seit 2008 ein eigenständiges Festival und bietet zeitgleich mit interfilm bewegende Filmmomente für den cineastischen Nachwuchs.

   


20.11.
19:00
 

Cine en espaňol: LAS DISTANCIAS

          
   
  Die Freunde Olivia, Eloy, Guille und Anna besuchen ihren Freund Comas in Berlin. Ein Überraschungsbesuch zu seinem 35. Geburtstag. Nun fällt der Empfang aber etwas anders aus als erwartet. Höchste Zeit für eine Bestandsaufnahme: Was bedeutet die langjährige Freundschaft für jeden Einzelnen von ihnen? Kann sie auch über weite Entfernungen und trotz unterschiedlicher Lebensentwürfe bestehen, ohne sich zu wandeln?
    https://www.yorck.de/kinos/neues-off
  Neues Off
Hermannstr. 20 12049 Berlin
     


20.11.
19:00
 

IMPREZA - DAS FEST

       Berlinale Spotlight - Regisseurin Alexandra Wesolowski zu Gast!
   
 

Die Sektionsleiterin Linda Söffker stellt die Filme höchstpersönlich vor und lädt die Regisseur*innen im Anschluss an die Vorstellung zum Gespräch mit dem Publikum. Sommer 2016, in Polen regiert seit etwa einem Jahr die rechtskonservative PIS. Die Matriarchin Danuta bereitet das Programm für ihre Goldene Hochzeit vor und nimmt dabei ihre ganze Familie in die Pflicht. Danutas Enkelkinder sind es gewohnt, die kreativen Eskapaden ihrer Großmutter mitzutragen, und fügen sich ihrem Schicksal. Für dieses Jahr hat Danuta eine Modenschau geplant, bei der die Mädchen die Lieblingskleider ihrer Großmutter aus den vergangenen Jahrzehnten präsentieren sollen. Die Grande Dame will dazu aus ihrem Leben plaudern, Anekdoten zum Besten geben, die sie in den modischen Kreationen erleben durfte. Einige Tage vor dem großen Ereignis reist Alexandra, die deutsche Nichte, in Warschau an und will bei den Vorbereitungen helfen. Aber kaum sitzt sie am Tisch, dominiert Politik jedes Gespräch nicht nur mit Danuta, auch mit allen anderen Mitgliedern des Clans. Alexandra merkt, dass sie mit ihren liberalen Ansichten alleine dasteht und dass die Frauen in ihrer Familie sich kein bisschen mit Zielen wie Emanzipation, Frauenrechten oder offenen Grenzen identifizieren. Sie möchte herausfinden, wie der ideologische Graben zwischen ihr und ihrer Familie so groß werden konnte.

Dauer 75 Minuten FSK - Genre Dokumentarfilm Titel IMPREZA - DAS FEST * Berlinale Spotlight - Regisseurin Alexandra Wesolowski zu Gast! *

     
 

City Kino Wedding im Centre Français de Berlin
Müllerstraße 74 13349 Berlin Anbindung: U-6, U-Rehberge

     http://www.citykinowedding.de/


 
21. November  


21.11.
Einlass & Filmabgabe 19:30 Film 20:30
  Open Screening – Plattform für Filmemacher/innen & Filmfans
   
  Was dem Slam Poeten das Open Mic, das ist für die Filmszene das Open Screening! Hier können Filmemacher – ohne Anmeldung, ohne Vorauswahl, ohne Jury – Kurzfilme von maximal 20 Minuten, an deren Produktion sie irgendwie beteiligt waren, im Kino präsentieren. Unerwünschte Inhalte können vom Publikum mit mehrheitlich gezeigter roter Karte gestoppt werden.Das ganze funktioniert somit sozusagen wie ein spontanes Filmfestival, bei dem ausschließlich Filmemacher und Publikum bestimmen, was gezeigt wird.

Ein kurzes Q&A nach jedem Film ermöglicht es Filmemachern und Publikum ins Gespräch zu kommen. Von Drama, Comedy, Musikvideo, Reportage, Doku, Animation bis Experimental u.v.m. ist jedes Genre möglich. Das Open Screening versteht sich als Plattform für Filmemacher und Film­fans – z.B. um Filme zum ersten Mal vor Zuschauern zu testen, um ein Feedback zu erhalten, um Filme überhaupt einem Publikum zugänglich zu machen oder um Kontakte für zukünftige Projekte zu knüpfen. Mögliche Filmformate: Blue Ray, DVD, AVI File, MPG2, MOV, MPG4, bzw. alles, was mit dem VLC-Player abspielbar ist. Moderation: Abbas Saberi. Das Open Screenning findet an jedem dritten Montag im Monat statt.
     
    http://openscreening.de/
  Sputnik Kino
Höfe am Südstern, Hasenheide 54, 10967 Berlin
     http://www.sputnik-kino.com/


 
22. November  


22.11.
bis
01.12.
  13. Around the World in 14 Films
   
 

Das Berliner Independent Filmfestival AROUND THE WORLD IN 14 FILMS wurde 2006 von Bernhard Karl, Nikola Mirza und Kathrin Bessert gegründet. Einmal im Jahr stellt das Festival zehn Tage lang 14 herausragende Werke des jungen Weltkinos vor. Alle Filme sind erstmals in Berlin zu sehen. Zuvor wurden sie auf den führenden Filmfestivals von Cannes, Locarno, Rotterdam, San Sebastián, Sundance, Toronto oder Venedig diskutiert, gefeiert und ausgezeichnet. Zugleich ist AROUND THE WORLD IN 14 FILMS cineastische Weltreise und cineastischer Jahresrückblick in einem – und ein ganz und gar subjektives „Best of“ des Jahres. Als „Festival der Festivals“ in der Region lädt AROUND THE WORLD IN 14 FILMS ein zu einer Reise einmal rund um den Globus führt. Die Werke kommen aus unterschiedlichen Ländern und Kulturkreisen der Erde, von Südamerika über Mexiko und Nordamerika nach Afrika, durch Teile Europas über Russland in den Mittleren Osten bis nach Fernost. Neben der Weltreise präsentiert das Festival immer auch einen bemerkenswerten deutschen Film des Jahres.

   


 
23. November  


23.11.
bis
25.11.
 

NEUES SLOWENISCHES KINO IV

      
 

Bereits zum vierten Mal holt der Verein PERISKOP eine Auswahl der neuesten Filme aus Slowenien nach Berlin. Denn die zeitgenössische slowenische Filmproduktion hat einiges zu bieten: qualitätsvolle, engagierte, spannende und unterhaltsame Filme. Der Verein Periskop wurde 2014 mit einem klaren Ziel gegründet – ins Blickfeld zu rücken, was außerhalb des Fokus liegt. Wir möchten relevante und interessante Beiträge aus den südosteuropäischen Ländern sichtbarer machen und Akteure miteinander vernetzen - auch im aktuellen Kino. Mehr als genug gute Gründe also, das Festival Neues Slowenisches Kino IV zu besuchen! Drei Tage lang präsentieren der Kulturverein PERISKOP und das Sputnik Kino aktuelle slowenische Kultur.

In der Ausstellung „Thank you, have a nice day“, führt uns die Illustratorin Anja Šlibar durch eine charmante, trefflich schwarz-weiß-rote Welt, wo sie Popkultur und Feminismus, Horror und Humor, Filme und Comics, Astrologie und griechische Mythologie ganz neu interpretiert. Der Spielfilm „Unter Tage“ (Hanna Slak) basiert auf der wahren Geschichte des Bergmanns Mehmedalija Ali?, der in einer alten, seit dem Zweiten Weltkrieg verlassenen Mine in Slowenien eine grauenhafte Entdeckung machte. Der Dokumentarfilm „Das Aufwachsen“ ist ein intimes Portrait des neugeborenen Babys Tibor und seiner beiden Mütter Daja und Jedrt, die gegen die soziale Diskriminierung ihrer Familie kämpfen. Es gibt ein Kurzfilmprogramm und den besten Spielfilm Sloweniens 2017 „Ivan“ mit Maruša Majer, European Shooting Star auf der Berlinale 2018.

     
    https://www.sputnik-kino.com/show/festivals
  Sputnik-Kino
Hasenheide 54, 10967 Berlin Telefon: 030 6941147

Acud Kino
Veteranenstraße 21, 10119 Berlin
     


 
24. November  
 
25. November  


 
26. November  


26.11.
22.00
 

  Mongay Preview: Alexander McQueen

      
 

Großbritannien 2018, 111 min, OmU


Lee Alexander McQueen brachte den Punk zurück in die Mode. Ein exzentrischer Designer, der mit seinen opulenten Modeschauen immer für Skandale sorgte. Die Doku zeichnet das vielschichtige Bild eines unscheinbaren Jungen aus dem Londoner East End, der zu einem der berühmtesten Modeschöpfer überhaupt wurde.

    Kino International
Karl-Marx-Allee 33 10178 Berlin
      https://www.yorck.de/kinos/kino-international


 
27. November  


27.11.
19:00
 

Cine en espaňol: LAS HEREDERAS – Die Erbinnen

          
   
  Die Geschichte zweier Frauen um die 60, die als Paar in einem bürgerlichen Viertel der paraguayischen Hauptstadt Asunción leben. Als Chiquita auf Grund der gemeinsam angehäuften Schulden ins Gefängnis muss, beginnt für Chela ein zaghafter Befreiungsprozess. Das private Drama spiegelt die gesellschaftliche Entwicklung Paraguays nach langen Jahren der Diktatur und erzählt zugleich eine universelle Geschichte über Abhängigkeiten und einen späten Neuanfang. Silberner Bär 2018 für Ana Brun als Beste Darstellerin.
    https://www.yorck.de/kinos/neues-off
  Neues Off
Hermannstr. 20 12049 Berlin
     


 
28. November  


28.11.
bis
05.12.
  18. Französische Filmwoche
   
 

Die 18. Französische Filmwoche Berlin wird es auch in diesem Jahr einem breiten Publikum ermöglichen, die Highlights der aktuellen französischen und frankophonen Filmproduktionen vor dem offiziellen Kinostart sehen zu können. In diesem Jahr, der mittlerweile 18. Ausgabe des Festivals, liegt ein besonderer Schwerpunkt auf Filmen, die einen ungeschönten Blick auf die soziale Wirklichkeit ermöglichen sowie sich Themen existenzieller Tragweite widmen. Wir freuen uns Ihnen eine ganz andere Facette des französischen Kinos zu eröffnen. Wie schon im letzten Jahr, werden auch dieses Mal wieder Filme von Regisseurinnen besonders gewürdigt.

Die 18. Französische Filmwoche Berlin wird in Anwesenheit von Regisseur Gilles Lellouche und dem Filmteam mit EIN BECKEN VOLLER MÄNNER (Le Grand bain) in einer feierlichen Gala am Mittwoch, den 28. November, im Kino International eröffnet. Die Tragikomödie ist soeben mit über einer Million Besuchern am Wochenende auf Platz 1 der Kinocharts in Frankreich eingestiegen. Die Gala wird von Annette Gerlach von ARTE moderiert.

   


28.11.
29.11.
30.11.
 

Revolverkino + critic.de im Gropius Bau

   
 

Jeden Monat an drei Abenden in Folge quer durch die Filmgeschichte, Formate und Genres: Die Filmzeitschrift Revolver zeigt im Gropius Bau was Kino sein kann. Im November präsentiert der Filmkritiker und Redakteur von critic.de, Michael Kienzl, mit Gay Panic! das dritte Programm. ­

28.11.
Sleepaway Camp
Robert Hiltzik, USA 1984, Englisch
19:30, Kino, Eintritt frei

29.11.
Night Warning aka Butcher Baker Nightmare Maker
William Asher, USA 1982, Englisch
19:30, Kino, Eintritt frei
­
Boys Beware
Sid Davis, USA 1961, Englisch
21:10, Kino, Eintritt frei
­
The Hitcher
Robert Harmon, USA 1986, Englisch mit finnischen und schwedischen Untertiteln
21:20, Kino, Eintritt frei

30.11.

Überraschungsfilm 1
Jack Sholder, USA 1985, Deutsch
19:30, Kino, Eintritt frei
­
Überraschungsfilm 2
William Friedkin, USA 1980, Englisch
21:00, Kino, Eintritt frei

    http://www.gropiusbau.n2g31.com
  Gropius Bau
Niederkirchnerstraße 7, 10963 Berlin
     


 
29. November  
 
30. November  


30.11.
18:30
  PIRIPKURA - DIE SUCHE NACH DEN LETZTEN IHRES VOLKES -
         Sondervorführung in Kooperation mit MISEREOR mit Filmgespräch. In Anwesenheit von Klaus Teschner.
       
  Die letzten beiden Angehörigen des indigenen Volkes der Piripkura leben inmitten des Amazonas-Regenwalds in Brasilien. Eine seit 1998 von ihnen entzündete, und seitdem ununterbrochen brennende Fackel ist ihr wertvollster Besitz, und der Schutzstatus des von ihnen bewohnten Waldgebiets beruht auf ihrem Überleben. Gewaltsam wird das Amazonasgebiet nach und nach von unkontrollierten Abholzungen zerstört. Um das Regenwaldgebiet des indigenen Volkes der Piripkura zu beschützen, muss Jair Candor, Koordinator der brasilianischen Indigenenschutzbehörde (FUNAI), beweisen, dass die letzten beiden überlebenden Männer noch existieren. Gemeinsam mit einer Film-Crew und mit Rita, der letzten Verwandten der Beiden, begibt er sich in die Tiefen des Tropenwalds auf die Suche nach Pakyî und Tamandua.

PIRIPKURA - DIE SUCHE NACH DEN LETZTEN IHRES VOLKES - ein Dokumentarfilm von Mariana Oliva, Renata Terra, Bruno Jorge Brasilien 2017 / OmdtU 82 Min. KINOSTART: 29. November 2018
     
  hackesche höfe kino
Rosenthaler Straße 40 10178 Berlin
      http://www.hoefekino.de  


Alle Termine und Preise ohne Gewähr.- Änderungen vorbehalten

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