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MMEANSMOVIE Filmmagazin Berlin © - Kino, Filmstarts, Festivals und Termine     
 
   
Juli 2018  
         
 
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Schwermut und Leichtigkeit – Sonderschau für Helmut Dietl
   29. Juni bis 30. September 2018
 
Viele Zitate daraus wie „A bissl was geht immer“ aus MONACO FRANZE – DER EWIGE STENZ (1983) oder „Ich scheiß‘ dich zu mit meinem Geld“ aus KIR ROYAL (1986) wurden zu geflügelten Worten. Mit seiner charakteristischen Melange aus Schwermut und Leichtigkeit* prägte der 2015 verstorbene Künstler auch Kinofilme wie SCHTONK! (1992), ROSSINI – ODER DIE MÖRDERISCHE FRAGE, WER MIT WEM SCHLIEF (1997) und VOM SUCHEN UND FINDEN DER LIEBE (2005). Mit einer Sonderschau gibt die Deutsche Kinemathek – Museum für Film und Fernsehen nun erste Einblicke in Dietls umfangreichen Nachlass:
Ausgewählte Exponate illustrieren die Arbeitsweise des Film- und Fernsehregisseurs. Eine Medienkompilation im Spiegelsaal Fernsehen (3. OG) präsentiert wiederkehrende Motive und Topoi aus seinem Gesamtwerk. In der Mediathek Fernsehen (4. OG) sind die Filme von Helmut Dietl sowie zahlreiche Interviews mit ihm in voller Länge individuell abrufbar. Mit einem Gesprächsabend über das Wirken des Autors, Regisseurs und Produzenten Helmut Dietl wird die Sonderschau „Schwermut und Leichtigkeit“ am 28. Juli um 19 Uhr eröffnet. Der Nachlass dokumentiert die Entstehung und Entwicklung seines filmischen Werks.
Neben bislang unveröffentlichten Arbeits- und Szenenfotos, Storyboards, Kostümen und zahlreichen Drehbuchfassungen zu all seinen Regiearbeiten umfasst der Nachlass, Filmmaterialien, Produktions- und Geschäftsunterlagen der Diana-Film GmbH sowie persönliche Korrespondenzen, Fotografien, handschriftliche Erinnerungen und Notizen.
Senta Berger und Helmut Dietl am Set von KIR ROYAL – AUS DEM LEBEN EINES KLATSCHREPORTERS Regie: Helmut Dietl © WDR / Balance Film    
Deutsche Kinemathek Museum für Film und Fernsehen
Potsdamer Str. 2, 10785 Berlin
  https://www.deutsche-kinemathek.de/
   
   


bis
05.07.
  24. Jüdisches Filmfestival Berlin & Brandenburg
   
 

Das Jüdische Filmfestival Berlin & Brandenburg versteht sich seit mehr als zwei Jahrzehnten als Forum für den jüdischen und israelischen Film in Deutschland. Es ist damit der älteste und wichtigste kulturelle Event seiner Art und wesentlicher Teil des vielfältigen jüdischen Lebens in Berlin. Sein Schwerpunkt ist die filmische Auseinandersetzung mit allen Facetten des jüdischen Lebens und dessen ständigen Wandels, in Deutschland, Israel, Europa und dem Rest der Welt. Im Fokus steht dabei die gesamte Bandbreite des aktuellen filmischen Schaffens – vom anspruchsvollen Independent- und Arthousekino über Dokumentarfilme bis hin zum Essayistischen und Experimentellen. Unser besonderer Augenmerk liegt dabei auch auf der Entdeckung und Förderung junger Filmemacher in Deutschland und Israel. In der Reihe israelischer Filme bringen wir Geschichten von Menschen und ihrem Alltag jenseits der Nachrichtenbilder und Medienklischees: differenzierte Blicke auf ein Land, die ebenso vielfältig und widersprüchlich sind wie Israel selbst. Bei der Filmauswahl können wir uns nicht nur auf den engen Austausch mit den Festivals in Israel und den USA verlassen, sondern auch auf den direkten, oft seit Jahren bestehenden Kontakt mit den Filmemachern, was für ein gleichbleibend hohes Niveau des Programms bürgt.

   


 
1. Juli


01.07.
bis
31.07.
  Magical History Tour: Cinematic Strolls, Flaneurs in Film
       
   
 

Das für die Literatur der letzten zwei Jahrhunderte so essentielle Begriffstrio – Flaneur, Flanerie und Flanieren – findet seit den 20er Jahren auch in der Filmgeschichte ein Echo unterschiedlicher Ausprägung. Die Magical History Tour präsentiert im Juli Stadtwandler der ersten Stunde und ihre Nachfolger (vor und hinter der Kamera), öffnet den Begriff für das weibliche Pendant, die Flaneuse, versammelt flanierende dokumentarische und essayistische Arbeiten – mäandernde Gänge durch Stadträume, entschleunigte Wahrnehmungen und Eroberungen urbaner Strukturen, Erkundungen von Straßen und den sie bevölkernden Massen, Reflexionen über die Bedingungen moderner Existenz.

    https://www.arsenal-berlin.de/de/kino-arsenal/programm/
  Kino Arsenal – im Filmhaus am Potsdamer Platz
Potsdamer Str. 2, 10785 Berlin
Tel.: + 49 (0) 30 26599 - 100 ticket@arsenal-berlin.de
      http://www.arsenal-berlin.de/
 


01.07.
bis
30.07.
  12x12 Der IBB-Videoraum in der Berlinischen Galerie: Ana Vaz
         
 

Im IBB-Videoraum werden über den Zeitraum eines Jahres zwölf Künstler*innen präsentiert, die durch ihren innovativen Umgang mit den Medien Film und Video aufgefallen sind.

Ana Vaz fortgesetzt (27.06.–30.07.2018). Die Künstlerin und Filmemacherin arbeitet hauptsächlich mit den Medien Film, Installation und Performance. Die körperliche, subjektive Erfahrung von Wirklichkeit ist der Ausgangspunkt ihrer Arbeiten, die sich im Grenzbereich zwischen Ethnografie und Spekulation bewegen. Ana Vaz wurde 1986 in Brasilia, Brasilien geboren. Sie studierte am Royal Melbourne Institute of Technology & Le Fresnoy und war Mitglied von SPEAP (School of Political Arts, SciencesPo Paris), einem Projekt von Bruno Latour. Ihre Arbeiten wurden in der jüngeren Vergangenheit u.a. in der Tate Modern, TABAKALERA, New York Film Festival, Toronto International Film Festival und Cinéma du Réel (Grand Prix) gezeigt. Flaherty Seminar (USA) und Doc’s Kingdom (Portugal) haben ihrem Werk einen besonderen Fokus gewidmet. Vaz erhielt zudem den Kazuko Trust Award der Film Society des Lincoln Center (New York).

    https://www.berlinischegalerie.de/
  Berlinische Galerie
Landesmuseum für Moderne Kunst, Fotografie und Architektur
Alte Jakobstraße 124-128 10969 Berlin
Tel. (+49) – (0) 30 789 02 600
     


 
2. Juli  


02.07.
22.00
 

  M/M

      
 

D/KAN 2018, 82 min

Matthew ist aus Kanada nach Berlin gezogen, um hier ein neues Leben zu beginnen. Und das tut er buchstäblich, als er sich in Matthias verliebt, dem er bald äußerlich in allem nacheifert. Nach einem Unfallkoma ist die Chance da: Aus Matthew wird Matthias. International auf Festivals gefeierter Techno-Experimentalfilm.

    Kino International
Karl-Marx-Allee 33 10178 Berlin
      https://www.yorck.de/kinos/kino-international


 
3. Juli  


03.07.
19:00
  Seestück Dokumentarfilm von Volker Koepp
          
 

Nach Landstück (2016) nun Seestück von Volker Koepp, ein Dokumentarfilm über die magische Naturkulisse der Ostsee und die Menschen an ihren Küsten: Fischer, Seeleute, Wissenschaftler und Jugendliche am baltischen wie skandinavischen Ufer. Die Gespräche kreisen um Caspar David Friedrich, Kopernicus, Rousseau und Kant – oder einfach um's Leben. Und um die Gegenwart, das bedrohte Ökosystem des Meeres und die politischen Verwerfungen zwischen den Anrainerstaaten. Auch für die kleine Ostsee gilt: Landschaftsbild ist Weltbild.

D 2018, 122 Min. Voraufführung und Gespräch mit dem Team Moderation: Grit Lemke In deutscher Sprache € 6/4 Kartenreservierung Tel.: (030) 200 57-1000 E-Mail: ticket@adk.de

    https://www.adk.de/
  Akademie der Künste
Hanseatenweg 10 10557 Berlin
     


 
4. Juli  


04.07.
21:00
 

DIRTY DANCING * Zum Start in die Sommerpause - mit Special - Drink!

      
 

Es soll die Zeit ihres Lebens werden. Aber als die 17-jährige Frances Houseman im Sommer '63 mit ihrer Familie in die Ferien fährt, sieht alles anfangs eher nach einem langweiligen und spießigen Urlaub mit den Eltern aus. Zumindest so lange, bis sie den Tanzlehrer Johnny kennen lernt und mit ihm die Liebe. Denn während er ihr das Tanzen beibringt, zeigt sie ihm, wie wichtig es ist, immer an sich zu glauben. Und so ist ihr letzter gemeinsamer Tanz nicht nur das Ende der Saison. Es ist mehr. (j.b.) Doch das ändert sich sofort, als sie den attraktiven Tanzlehrer Johnny Castle (Patrick Swayze) kennen lernt. Als die ehemalige Partnerin des Tänzers schwanger wird, organisiert Baby das Geld für die Abtreibung und springt sogar als Tanzpartnerin mit ein. Doch um den Mambo richtig zu lernen, muss Baby erst einmal viele Privatstunden beim König der Hüftschwinger nehmen...

Dauer 96 Minuten FSK 12 Genre Drama Titel Dirty Dancing Produktion Vereinigte Staaten, 1987 Erscheinungsdatum 06.10.1987 Verleih Rekord-Film-Vertriebs GmbH & Co KG Regie Emile Ardolino Darsteller Jennifer Grey, Patrick Swayze, Jerry Orbach

     
 

City Kino Wedding im Centre Français de Berlin
Müllerstraße 74 13349 Berlin Anbindung: U-6, U-Rehberge

     http://www.citykinowedding.de/


04.07.
20:00
  Zentralflughafen THF - Premiere mit Regisseur und Filmteam
         
 

Premiere mit Regisseur Karim Aïnouz und den beiden Protagonisten Ibrahim al Hussein und Qutaiba Naefa!

Ursprünglich sollte es ein Film über die Schließung Tegels werden, doch als Dokumentarfilmer Karim Aïnouz in diesem Kontext den historisch bepackten Flughafen Tempelhof betrat, änderte sich das Thema. Auf der einen Seite Berlins größte Freizeitfläche mit Drachenfliegern und elektrischen Stehrollern, auf der anderen Seite des Zauns die Geflüchteten in den offenen Unterkünften des Hangars.

    https://www.yorck.de/kinos/delphi-lux
  Delphi LUX
Yva Bogen - Kantstraße 10 10623 Berlin
     


04.07.
bis
13.07.
  Werkschau Lucrecia Martel
       
   
 

Das Arsenal zeigt eine Werkschau mit den Filmen der argentinischen Regisseurin Lucrecia Martel. Sie gilt im zeitgenössischen Weltkino als außergewöhnliche Stilistin. Mit genuin filmischen Mitteln erzählt sie von familiären oder anderen Beziehungsgeflechten und nimmt dabei individuelle und gesellschaftliche Auflösungs- und Verfallserscheinungen in den Blick, stets unter Einbeziehung der Asymmetrie zwischen privilegierten und indigenen Menschen. Der Plot ist minimal, die Narration ohne Exposition – umso komplexer ist die für ihre Filme charakteristische Ästhetik: der vielschichtige Einsatz von Ton, Geräuschen und Sound-Design, der eine sinnlich spürbare Erfahrung ermöglicht, die ungewöhnliche Kadrierung, die angeschnittene Bilder produziert und keinen Blick auf das Ganze zulässt, der Umgang mit dem Raum im Off, die Arbeit mit Unschärfen und Bildkompositionen, bei denen sich nicht sagen lässt, was zentral und was nebensächlich ist.

Lucrecia Martel wird zur Berliner Erstaufführung von LA MUJER SIN CABEZA (2008) am 7. Juli und zur Vorpremiere von ZAMA am 10. Juli im Kino Arsenal anwesend sein.

     
  Kino Arsenal – im Filmhaus am Potsdamer Platz
Potsdamer Str. 2, 10785 Berlin
Tel.: + 49 (0) 30 26599 - 100 ticket@arsenal-berlin.de
      http://www.arsenal-berlin.de/
 


04.07.
19:00
  Cine en Espanol: Candelaria - Ein kubanischer Sommer
         
 

Bei Candelaria und Victor Hugo in Kuba ist Liebe und Leidenschaft im Laufe der Jahrzehnte ziemlich eingerostet. Der schicksalhafte Fund einer Videokamera bringt plötzlich völlig neuen Schwung in ihr Leben. Mit ausgesprochen unaufgeregtem Tempo, fast minimalistisch und meditativ, zelebrieren zwei charismatische Schauspieler, wie charmant das Medium Film für neuen Liebeszauber sorgen kann.

    https://yorck.de/kinos/neues-off
  Neues Off
Hermannstr. 20 12049 Berlin
     


04.07.
19:00

  An evening with Pelin Esmer: Something Useful
   
  Regisseurin und momentaner Gast des DAAD Artists-in-Berlin Programms PELIN ESMER kommt um ihren preisgekrönten Film SOMETHING USEFUL vorzustellen und zu besprechen.

IŞE YARAR BIR ŞEY (Something Useful) 104 Min, 2017, Türkisch mit englischen UTs Zwei Frauen treffen sich im Zug und kommen ins Gespräch. Die Anwältin und Dichterin Leyla, die zu einem Klassentreffen reist, entschließt sich, der jungen Krankenschwester Canan bei einer schwierigen Mission beizustehen. Als sie dem gelähmten, lebensmüden Yavuz gegenübersitzen, bewirkt die Kraft der Poesie und des Austauschs Wunder. Ein Film über die Kunst und das Leben, mit vielen Überblendungen und Spiegelungen, einer Krähe, einer Geschichte von Julio Cortázar und Cello-Musik.
     
  Wolf Kino
Weserstraße 59, 12045 Berlin
    https://wolfberlin.org/


04.07.
20:00
  tip Preview: Nico, 1988
         
       
  NICO, 1988 ist ein Roadmovie über die letzten Lebensjahre von Christa Päffgen – bekannt unter ihrem Künstlernamen Nico, erstes deutsches Supermodel, einstige Muse von Andy Warhol und Sängerin der Gruppe „The Velvet Underground“. Der Film erzählt von ihren letzten Auftritten in den achtziger Jahren und spielt in Paris, Prag, Nürnberg, Manchester, auf dem polnischen Land und an der römischen Küste. Die „Priesterin der Finsternis“, wie man sie nannte, fand nach ihren allseits bekannten Exzessen mit ihrer Solokarriere wieder zu sich und baute eine neue Beziehung zu ihrem einzigen, fast vergessenen Sohn, den sie mit Schauspieler Alain Delon hatte, auf. NICO, 1988 ist die Geschichte der Wiedergeburt einer Künstlerin, Mutter und Frau, die einst eine Ikone war.

Nico, 1988 (englisch OmU) Spielfilm, Italien/ Belgien 2017, 93 min. Regie: Susanna Nicchiarelli Darsteller: Trine Dyrholm, John Gordon Sinclair, Anamaria Marinca
     
  hackesche höfe kino
Rosenthaler Straße 40 10178 Berlin
      http://www.hoefekino.de  


 
5. Juli  


05.07.
bis
22.07.
  Edit Film Culture!
       
   
 

Vom 5. bis 22. Juli findet im silent green Kulturquartier und im Kino Arsenal das Projekt Edit Film Culture! statt. Mit einer Reihe von Vorträgen, Gesprächen, Filmvorführungen, Performances, Konzerten, einer Ausstellung und zwei Publikationen wird an die Geschichte der New Yorker Filmzeitschrift Film Culture erinnert, die mit der Entstehung einer unabhängigen Filmkultur einherging. Die nordamerikanische Avantgarde oder das New American Cinema fanden ab den 1970er Jahren auch ihren Weg nach Deutschland und nach Berlin. Einen großen Beitrag dazu leistete der damalige Arsenal-Mitarbeiter Alf Bold, der 1993, also genau vor 25 Jahren, an den Folgen von AIDS verstarb. Das Edit Film Culture! Filmprogramm im Kino Arsenal (8.–22.7.) enthält Remakes von Programmen, die Alf Bold kuratiert hat sowie weitere Filme aus der Sammlung des Arsenal. Die meisten der ausgewählten Filmemacher*innen haben selbst für Film Culture geschrieben oder ihre Filme wurden dort besprochen. Die gezeigten Programme werden von zahlreichen Gästen eingeführt. Im Rahmen von Edit Film Culture! präsentiert das Harun Farocki Institut außerdem am 11. Juli in einer Öffentlichen Sichtung im Kino Arsenal Emile de Antonios IN THE KING OF PRUSSIA (USA 1983).

     
  Kino Arsenal – im Filmhaus am Potsdamer Platz
Potsdamer Str. 2, 10785 Berlin
Tel.: + 49 (0) 30 26599 - 100 ticket@arsenal-berlin.de
      http://www.arsenal-berlin.de/
 


05.07.
20:00
 

  Am Ende ist man Tot Berlin-Premiere mit Gästen

         
  D 2018, R: Daniel Lommatzsch mit Bruno Cathomas, André Szymanski, Alice Dwyer, 86 Min Berlin-Premiere mit Gästen, u.a. Daniel Lommatzsch und Aleko Gotscheff!

ine Finanzkomödie in mehreren Episoden: Drei Banknoten gehen auf eine märchenhafte Reise. Zwei abgehalfterte Fernsehsternchen ( André Szymanski und Alice Dwyer) und ein arbeitslose Physiker ( Bruno Cathomas) versuchen eine junge Frau zu entführen. Aber einer der drei Entführer zweifelt plötzlich am Wert des Geldes und treibt seine Komplizen damit in den Wahnsinn ...
     
    Babylon Kino
Rosa-Luxemburg-Straße 30, 10178 Berlin
      http://www.babylonberlin.de/


05.07.
19h-Mitternacht
  Neolithisch Nacht/Neolithic Night
         
 

Welche Rolle spielte die Kunst bei der Bearbeitung der Krise um 1930? Ein besonderes Verhältnis zur Nacht teilten viele Surrealist_innen: Das Reich der Träume und (Vor-) Ahnungen bot für sie Zugang zu neuen Ideen und Sichtweisen. So sind auch die Besucher_innen des HKW an drei Nächten eingeladen, die Ausstellung nach Einbruch der Dunkelheit zu erleben. Die Dachterrasse des HKW lädt davor und danach zu Getränken, Gedanken und Gesprächen ein. Kurzführungen, Kunstexpert_innen, kalte Drinks bei warmer Sommerluft runden das Programm ab – und bieten Gelegenheit, die Ausstellung (noch) einmal aus einer anderen Perspektive zu betrachten. Mit Werken von Hans Arp, Willi Baumeister, Georges Braque, Claude Cahun, Sergei Eisenstein, Max Ernst, Hannah Höch, Kalifala Sidibé, Jindřich Štyrský, Toyen, Catherine Yarrow u. v. m. Kuratiert von Anselm Franke und Tom Holert; wissenschaftliche Beratung von Irene Albers, Susanne Leeb, Jenny Nachtigall, Kerstin Stakemeier.

20h Filmscreening: Arp – der unsterbliche Dada von Roland Granz, 1986, D, OV, 44 min. Mit einer Einführung von Tom Holert, in Anwesenheit des Regisseurs Ronald Granz

Arp - der unsterbliche Dada R: Ronald Granz, 1986, D, OV, 44 min, deutsche OV Der Dokumentarfilm Arp – der unsterbliche Dada zeichnet Hans Arps künstlerische Biografie nach: von seiner Geburt in einem liberalen Elternhaus im deutschen Straßburg 1886 zu seiner maßgebenden Teilnahme am Phänomen Dada in Zürich und an der Bewegung des Surrealismus unter André Breton in Paris, seiner prägenden Zusammenarbeit mit Sophie Taeuber-Arp bis zu seiner späten Schaffensphase in der Schweiz. Ehemalige Weggefährt*innen des 1966 verstorbenen Künstlers kommen ebenso zu Wort wie er selbst. Durch die Überlagerung von Ton- und Nahaufnahmen seiner Gedichte, Reliefs und Skulpturen wird die gleichzeitige Bedeutung lyrischen und plastischen Schaffens in Arps Werk deutlich. Mit einer Einführung von Tom Holert, in Anwesenheit des Regisseurs Ronald Granz Im Rahmen der Neolithischen Nächte ist die Ausstellung an diesem Abend bis Mitternacht geöffnet.

     
    https://www.hkw.de/de/
  Haus der Kulturen der Welt
John-Foster-Dulles-Allee 10 10557 Berlin
Tel. + 49 – (0)30 – 397 87 0
info@hkw.de
     


 
6. Juli  
 
7. Juli  


07.07.
22:30
  The Witch (OV)
          Horrorfilm
 

Neuengland im 17. Jahrhundert: Das Ehepaar William und Katherine führt mit seinen fünf Kindern ein tiefreligiöses, christliches Leben am Rande eines unzugänglichen Waldes, der angeblich von einer Hexe heimgesucht wird. Schon bald häufen sich hier die merkwürdigen Vorkommnisse, denn die Tiere drehen durch, die Ernte geht ein und dann verschwindet auch noch eines der Kinder unter den Augen seiner Schwester Thomasin, während ein anderes besessen zu sein scheint. Die Eltern können sich auf die Geschehnisse keinen Reim machen und wissen nicht mit den Vorwürfen der Zwillinge Jonas und Mercy umzugehen, die Thomasin der Hexerei bezichtigen. Liegt auf der Familie ein Fluch oder treibt draußen im Wald eine andere, finstere Macht ihr Unwesen?

USA/Kanada (2015), 93 min, FSK 16

    https://yorck.de/kinos/rollberg
  Rollberg Kino
Rollbergstr. 70 12049 Berlin
     


07.07.
20:00
  Hamburger Gitter
       Der G20-Gipfel als »Schaufenster moderner Polizeiarbeit«
   
 

31.000 Polizisten, brennende Autos, 20 Regierungen zu Gast - eine Stadt scheint traumatisiert. Auch ein Jahr nach dem G20-Gipfel sucht die Polizei noch mit allen Mitteln nach hunderten Verdächtigen, die Politik fordert harte Strafen, die Gerichte leisten Folge und die wenigen kritischen Stimmen verblassen im allgemeinen Ruf nach Law and Order. 17 Interviewpartner*innen aus Polizei, Medien, Wissenschaft, Justiz und Aktivismus ziehen im Film Hamburger Gitter Bilanz. Welche Freiheitsrechte konnten in Hamburg dem Druck standhalten?

War dieser Ausnahmezustand der Startschuss für eine neue sicherheitspolitische Normalität? Am Samstag, 7. Juli, 20:00 Uhr, gibt es nun im Lichtblick-Kino die Möglichkeit im Anschluss an den Film mit dessen macher*innen zu diskutieren.

     
  Lichtblick-Kino
Kastanienallee 77 / 10435 Berlin
      https://www.lichtblick-kino.org/
 


 
8. Juli  


08.07.
+
09.07.
  2001 - Odyssee im Weltraum in 70 mm
          Wiederaufführung
         
 

Zum 50. Jubiläum von Stanley Kubricks epischen Meisterwerk 2001 - Odyssee im Weltraum gibt es für Deutschland eine neue 70mm-Kopie! "Zum ersten Mal seit der ursprünglichen Veröffentlichung wurde diese 70-mm-Kopie mit Teilen aus dem Original-Kameranegativ ergänzt. Dies ist eine echte photochemische Filmreproduktion. Es gibt keine digitalen Tricks, remasterte Effekte oder nachträgliche Änderungen. Dies ist der unrestaurierte Originalfilm, der das filmische Ereignis nachbildet, welches das Publikum vor fünfzig Jahren erlebte. " Christopher Nolan

Gezeigt wird der Science-Fiction-Meilenstein am 08.07. um 19.00 Uhr
und 09.07. um 20.30 Uhr in der Originalversion.

    https://www.yorck.de/kinos/delphi-filmpalast
  Delphi Filmpalast
Kantstraße 12a 10623 Berlin
     


08.07.
20:00
 

  Preview : KÖNIGE DER WELT

         
  Backstage im Leben von Rocklegenden: Wie gelingt nach Aufstieg und Fall das Comeback in die Normalität? „Könige der Welt“ begleitet die Bandmitglieder der einst so erfolgreichen Grunge-Band „Union Youth“. Vor mehr als 15 Jahren schafften sie es mit ihrer Garagen-Band aus der Provinz bis nach L.A. Dann kam der brutale Absturz. Jetzt wagen sie unter dem neuen Namen „Pictures“ einen Neustart. Ein ergreifendes Musik-Drama über Kontrollverlust, Drogensucht, Verantwortung und die Kraft der Freundschaft. Uraufgeführt auf der Berlinale 2017 in der Perspektive Deutsches Kino.

D 2017, R: Christian von Brockhausen, Timo Großpietsch, Doku, 94 Min

Mit dabei: die Regisseure Timo Großpietsch und Christian von Brockhausen sowie Maze und Ole von "Pictures" (aka "Union Youth")
     
    Babylon Kino
Rosa-Luxemburg-Straße 30, 10178 Berlin
      http://www.babylonberlin.de/


08.07.
20:00
  Guitar Heroes in Joldelund
         
       
  Guitar Heroes in Joldelund (deutsch/ englisch mit UT) Dokumentation, Deutschland 2018, 94 min. Regie: Jan Ö. Meier Keine Vorkenntnisse, keine Beziehungen, kein Promi-Faktor – mit seinen „Guitar Heroes“ Festivals in Joldelund beweist Bio-Bäcker Gerd Lorenzen, dass mit purem Enthusiasmus und einer großen Familie in drei Generationen ganze Musik-Festivals auf dem eigenen Dachboden verwirklicht werden können. Diese begeistern seit 2014 sowohl die Szene als auch die Nachbarn. Unterhaltsam, spektakulär, unglaublich, intensiv und sehr norddeutsch – realisiert mit kleinem Equipment fängt GUITAR HEROES IN JOLDELUND die einzigartige Atmosphäre dieses improvisierten Bluesrock-Festivals mitten auf dem Land in Nordfriesland ein.

Im Anschluss stehen der Regisseur und der Festivalveranstalter Gerd Lorenzen zum Gespräch zur Verfügung.
     
  hackesche höfe kino
Rosenthaler Straße 40 10178 Berlin
      http://www.hoefekino.de  


 
9. Juli  


09.07.
22.00
 

  Preview: Love, Cecil

      
 

USA 2017, 98 min, OmU

Was wären Musical-Klassiker wie GIGI und MY FAIR LADY ohne die fabulösen Kostüme von Cecil Beaton? Der Dokumentarfilm widmet sich dem Leben des Designers und Fotografen, der auch immer ironischer Geschmackskritiker seiner Zeit war. Dabei wird klar: Sein Sinn fürs Visuelle prägt die Popkultur bis heute.

    Kino International
Karl-Marx-Allee 33 10178 Berlin
      https://www.yorck.de/kinos/kino-international


09.07.
18:00

  Zentralflughafen T H F (OmU) – mit Gast
         
   
Ein Film von Karim Aïnouz. Am 9. Juli mit anschließendem Filmgespräch mit Karim Aïnouz. Seit Herbst 2015 dienen einige Hangars des Flughafengebäudes Tempelhof als Flüchtlingsunterkunft. In kleinen Zimmern, die keine Decke und einen Vorhang statt Tür haben, lebten bis zu 2000 Geflüchtete. Intimsphäre gibt es kaum, außerdem sind die Hallen nur schlecht beheizbar. Es sollte nur ein Transitraum sein, aber das Warten auf Papiere, Wohnung etc. zog sich für viele immer weiter hin. Der brasilianische Filmemacher Karim Aïnouz war eigentlich hierher gekommen, um eine Dokumentation über die angekündigte Schließung Tegels zu drehen. Als Architekt interessierte ihn Tegels Funktionalität, aber da es um Berliner Luftfahrtgeschichte ging, sollte auch „die Mutter aller Flughäfen“ vorkommen, wie Norman Foster Tempelhof einmal genannt hat. Das, was er dann vor Ort sah, erschütterte ihn und er versuchte abseits der lauten Berichterstattung über die „Flüchtlingskrise“ einen Film zu machen, der das Schicksal der Menschen an diesem Ort dokumentiert. Einfühlsam zeigt er ihr von Unsicherheit, Verstörung, Sehnsucht, aber auch Unbeschwertheit bestimmtes Leben. Architektur und Jahreszeiten sowie der völlige Gegensatz zu den Parkbesuchern jenseits des Zaunes verleihen dabei der Realität ein surreales Gesicht. Aïnouz Protagonisten sind der Syrer Ibrahim und der Iraker Qutaiba, beide bereiten sie sich mit Übersetzern, Ärzten, Sprachlehrern und Jobvermittlern auf ein neues Zuhause in Deutschland vor.
     
  fsk Kino
Segitzdamm 2 10969 Berlin
  http://www.fsk-kino.de/


09.07.
21:45
  Symphony of now- Sommerkino-Preview mit Gästen
         
 

BERLIN - DIE SINFONIE DER GROSSSTADT reloaded. Johannes Schaff interpetiert den Klassiker von 1927 neu.
Das zeitgenössische Nachtleben der deutschen Hauptstadt steht im Mittelpunkt. Eben: Symphony of Now!

    https://www.yorck.de/kinos/sommerkino-kulturforum
  Sommerkino Kulturforum
Matthäikirchplatz 4/6 10785 Berlin-Tiergarten
     


09.07.
19:00
 

  IUVENTA: Kino-Deutschlandpremiere in Anwesenheit von Jugend

      
 

Eine Gruppe junger engagierter Menschen gründet im Herbst 2015 in Berlin die Initiative JUGEND RETTET. Über eine Crowdfunding-Kampagne kaufen sie einen umgebauten Fischkutter und taufen ihn auf den Namen „Iuventa“. Im darauffolgenden Jahr startet ihr Schiff zu seiner ersten Mission und schließt sich den Schiffen verschiedener NGOs, der italienischen Küstenwache sowie der Marine an. Nach fast zwei Jahren Einsatz und ca. 14.000 auf hoher See geretteter Menschen wurde im August 2017 das Schiff plötzlich beschlagnahmt und von den italienischen Behörden in Lampedusa festgesetzt. Seitdem kursiert u.a. der Vorwurf der Kooperation mit Schlepperbanden. Eine Anklage ist jedoch bis heute nicht erfolgt. Die bewegende Geschichte wurde von Regisseur Michele Cinque festgehalten. Über ein Jahr lang verfolgt der Film das Leben der jungen Protagonist*innen, fängt die gesamte Spanne der Mission ein, beginnend mit dem Moment, in dem sie in See stechen und ihr unglaubliches Vorhaben wahr wird, bis zu dem Punkt, an dem dieser mit der politischen Realität kollidiert.

http://www.iuventa-film.de/

     
    Moviemento Kino
Kottbusser Damm 22
Kinokasse: 692 47 85
      http://www.moviemento.de/


  WERBUNG



 
10. Juli  
 
11. Juli  
 
12. Juli  


12.07.
20:00
  Auftaktveranstaltung zu rbb QUEER
         
 

Unter dem Titel rbb QUEER präsentiert das rbb Fernsehen erstmals eine eigene Filmreihe jenseits der Hetero-Norm: großes Kino mit Liebesgeschichten, Coming-of-Age-Filmen und Beziehungsdramen. Vom 19. Juli bis 13. September 2018 laufen immer donnerstags kurz vor Mitternacht neun queere Filme, sieben davon als TV-Erstausstrahlung.

Den Auftakt der Reihe feiert der rbb mit GOD'S OWN COUNTRY im delphi LUX. Zum anschließenden Umtrunk mit musikalischer Untermalung (DJ) sind alle Gäste herzlich eingeladen.

Einführung und Moderation: rbb-Programmdirektor Dr. Jan Schulte-Kellinghaus und Kinofachmann Knut Elstermann.

    https://www.yorck.de/kinos/delphi-lux
  Delphi LUX
Yva Bogen - Kantstraße 10 10623 Berlin
     


12.07.
20:00
  Lomo - The Language of Many Others - Premiere mit Filmteam
          
 

Unsere Eltern haben uns immer gesagt, dass wir einzigartig sind. Sie haben gelogen. Das mehrfach prämierte Spielfilmdebüt von Julia Langhof ist das sozialkritische Portrait einer Generation, für die Blogs, Social Media und digitale Communities selbstverständlicher Teil ihres Lebens geworden sind. Die ständige Möglichkeit, sich mit immer größeren Gruppen von Menschen zu vergleichen, verändert nachhaltig unseren Begriff von Identität. Und damit die Verantwortung, die wir für uns selbst und andere tragen.

    https://yorck.de/kinos/rollberg
  Filmtheater am Friedrichshain
Bötzowstrasse 1-5 10407 Berlin
     


12.07.
bis
12.08.
 

  INGMAR BERGMAN 100

         
  Er ist Schwede. Er ist ein Bestseller. Er steigt aus den Fenstern der Smartphones und Monitore. Anlässlich seines 100. Geburtstags am 14. Juli sind seine Filme jetzt auf der Leinwand zu sehen. In den drei Sälen des BABYLON, einen Sommer lang. Die Rede ist von: Ingmar Bergman (14.7.1918-30.7.2007). Bevor sein internationaler Ruhm beginnt, kennt man ihn nur in Schweden, findet seine Themen „gymnasial“ und nennt seine Filme „Papas Kino“. Was allerdings nicht verhindert, dass sie enormen Wirbel machen. Denn hier rebellieren junge Paare gegen eine verzopfte Moral und reißen von zu Hause aus, um auf den Inseln der Stockholmer Schären unbeschwert verliebt zu sein. Für seinen zehnten Film, Das Lächeln einer Sommernacht, die hintersinnig kluge Liebesintrige einer fahrenden Schauspielerin, verleiht ihm die Jury in Cannes 1956 einen Spezialpreis: den Prix de l‘Humour Poétique.

Im BABYLON ist nun Gelegenheit, diese in ihrer Konsequenz einzigartige Ménage-à-trois in etwa 60 Filmen wiederzusehen oder sie kennenzulernen. Weggefährten des „besten Regisseurs aller Zeiten“ (Cannes 1997) werden aus Schweden ins BABYLON kommen und von der Zusammenarbeit mit ihm erzählen, sowie Persönlichkeiten aus Film und Theater in Deutschland Texte des Schriftstellers Ingmar Bergman lesen. Im Foyer sind währenddessen die Videoarbeiten „Nude with…Bergman“ der schwedischen Performancekünstlerin Anna Berndtson (Schülerin von Marina Abramovic) zu sehen. In Kooperation mit der Schwedischen Botschaft, Berlin, unterstützt von der Ingmar-Bergman-Stiftung, Stockholm, dem Hotel Bristol und der neu gegründeten Hommage Berlin e.V., läuft die Retrospektive INGMAR BERGMAN 100 vom 12. Juli bis 12. August im BABYLON.
     
    Babylon Kino
Rosa-Luxemburg-Straße 30, 10178 Berlin
      http://www.babylonberlin.de/


12.07.
21.40
 

  Konzertfilm MUSE–DRONES WORLD TOUR im Kino International

      
 

Ein Konzertfilm – gemacht für die große Kinoleinwand: MUSE, die vielfach preisgekrönte britische Band, ging 2015/16 auf ihre ambitionierte Drones World Tour und spielte über 130 Konzerte auf der ganzen Welt. Die experimentierfreudigen Musiker sind bekannt dafür, mit ihren Bühnenshows neue Maßstäbe zu setzen. Hier spielten auf einer runden Bühne in der Mitte der Konzertarena und boten den Fans so ein audiovisuelles 360°-Sinneserlebnis. Autonome Drohnen, die über die Bühne und das Publikum fliegen zählen ebenso zu den Highlights der Aufführungen wie riesige Projektionen und meisterhaft gearbeitete Lasershows, die mit den Musikern agieren. Dieses visuelle Spektakel ergänzt das gefeierte Repertoire der Band perfekt. Hits aus allen Phasen der Bandkarriere sind Teil Show. Zu den auf der Tour vorgetragenen Key-Songs gehören PSYCHO, MADNESS, UPRISING, PLUG IN BABY, SUPERMASSIVE BLACK HOLE und KNIGHTS OF CYDONIA. Gefilmt und aufgenommen über mehrere Konzerte enthält der Film nie zuvor gesehene Spezialeffekte und einen exklusiven Einblick in die Band, die auch ausführlich über ihr Showkonzept spricht. Als einmaliges Kinoevent angelegt, ist der Film am 12. Juli im Kino International zu sehen.

MUSE - DRONES WORLD TOUR GB 2017, 90 min Regie: Tom Kirk, Jan Willem Schram
Eintritt: 12 Euro

    Kino International
Karl-Marx-Allee 33 10178 Berlin
      https://www.yorck.de/kinos/kino-international


12.07.
bis
24.07.
  Das Gesicht hinter der Maske. Hommage an den Schauspieler Peter Lorre"
       
   
 

Er verkörperte den berühmtesten Kindermörder der Filmgeschichte, brillierte für Bertolt Brecht auf der Bühne und wurde in Hollywood zu einer Ikone des Bösen: der Schauspieler Peter Lorre. Geboren 1904 als László Löwenstein in der heutigen Slowakei, gestorben in Hollywood 1964. Zum Theater zog es ihn bereits Mitte der 1920er Jahre in Wien, eine von der Familie angestrebte Sparkassenlaufbahn brach er dafür ab. Seine größten Erfolge erlebte Lorre aber in Berlin. Auf den Bühnen des Großen Schauspielhauses, der Volksbühne und des Theaters am Schiffbauerdamm wurde er gefeiert, nicht nur bei Inszenierungen von Brecht, der ihn als einen beispielhaften Schauspieler seines epischen Theaters schätzte. Nach zwei kleinen Auftritten in österreichischen Stummfilmen schuf Lorre mit seiner ersten Tonfilmrolle als Kindermörder in Fritz Langs M (1931) die Blaupause für seine gesamte Kino-Karriere, eine Darstellung „so unsterblich, dass er selbst ihrem Schatten nie wieder entkommen konnte“ (Christoph Huber).
Fortan war Lorre auf die Rolle des Bösen festgelegt, vor allem in Hollywood, wohin ihn sein Exil nach der Flucht vor den Nationalsozialisten führte. Unsere von Frederik Lang kuratierte Retrospektive wirft auch einen Blick hinter die „Maske des Bösen“. Sie führt die Vielgestalt vor Augen, die Lorres Schauspielkunst jenseits seiner Rollen als Mörder, Spitzel, Gauner, Nazi, Gangster oder verrückter Wissenschaftler eigen ist. Bereits im Weimarer Kino gibt es in Komödien warme und feinhumorige Darbietungen zu entdecken, später folgen beeindruckende Leistungen der Darstellungs- und Improvisationskunst. Mitte der 1940er Jahre weist Lorres Œuvre eine besondere Dichte und Vielfalt auf – doch wenig später ist der Schauspieler immer weniger gefragt, Lorre wird von den Studios ausgemustert. Pleite und von Hollywood frustriert, versucht er 1950 einen Neuanfang in der Nachkriegsbundesrepublik. Es entsteht die meisterhafte und solitär gebliebene Regiearbeit Der Verlorene (1951), deren bitteres Scheitern an den Zeitumständen tiefe Spuren bei Lorre hinterlässt und ihn zurück nach Hollywood führt. Im Spätwerk dominiert schließlich ein mal gebrochener, mal selbstironischer Darsteller, der nur noch selten bereit ist, den Umfang seines Repertoires preiszugeben.

     
  Zeughauskino
Deutsches Historisches Museum Unter den Linden 2 10117 Berlin Tel. +49 30 20304-0
      http://www.dhm.de/zeughauskino
 


 
13. Juli  
 
14. Juli  


14.07.
bis
12.08.
  Andrej Tarkowskij Retrospektive
       
   
 

Tarkowskij im Sommer – seit 30 Jahren ist das eine lieb gewordene Tradition. Gezeigt werden vom 14. Juli bis 12. August die sieben langen Filme und den mittellangen Diplomfilm des russischen Regisseurs Andrej Tarkowskij (1932–1986), von dessen monumentalem Werk eine anhaltende Faszination ausgeht.

Sa 14.7., 20h & Mi 1.8., 19.30h
OFFRET   Opfer   Andrej Tarkowskij    Schweden/Frankreich 1986   OmU 145‘
KATOK I SKRIPKA   Die Walze und die Geige   Andrej Tarkowskij   UdSSR 1960   OmE 45‘   Vorfilm
KATOK I SKRIPKA zeigt einen Tag im Leben des verträumten Sascha, der seine Geige dem Fußballspiel vorzieht und deshalb von seinen Kameraden verspottet wird. Die Abgeschiedenheit einer einsamen Insel ist Schauplatz von OFFRET. Hier finden die Geburtstagsfeierlichkeiten für den 50-jährigen Alexander statt, als die Nachricht eines Atomschlags über die Feiernden hereinbricht. Tarkowskij gelingt in seiner wort- und bildgewaltigen Vision die Verbindung von poetischer Filmsprache und philosophisch-religiösem Diskurs.

Di 17.7., 20h & Mo 6.8., 20h
IWANOWO DETSTWO   Iwans Kindheit   Andrej Tarkowskij   UdSSR 1962   OmE 95‘
IWANOWO DETSTWO schildert „die Geschichte eines Charakters, der vom Krieg geboren und von ihm verschlungen wird“ (A.T.). Der zwölfjährige verwaiste Iwan stößt während des Zweiten Weltkriegs im Dnjepr-Gebiet zur Roten Armee und ist nicht davon abzubringen, als Späher und Kurier für die sowjetischen Truppen hinter den feindlichen Linien eingesetzt zu werden. Kunstvoll überlagert Tarkowskij das Geschehen des Films mit Iwans Träumen, Erinnerungen und Fantasien.

Mi 18.7., 19.30h & Do 2.8., 19.30h
ANDREJ RUBLJOW   Andrej Tarkwoskij   UdSSR 1966-69   OmU 185‘
In ANDREJ RUBLJOW treffen Künstler und Staatsmacht unversöhnlich aufeinander. Der in acht Kapitel gegliederte, monumentale Film zeigt den legendären Ikonenmaler Rubljow (ca. 1360–1430) als humanistischen, aufgeklärten Künstler an der Schwelle zur Neuzeit. Menschenverachtende Macht- und Kriegspolitik seiner Auftraggeber stürzen ihn in eine tiefe schöpferische Krise, gleichzeitig werden sie aber auch zur Triebfeder für die Auseinandersetzung mit der komplexen Position des Künstlers in der Gesellschaft.

Do 19.7., 20h & Di 7.8., 20h
SERKALO   Der Spiegel   Andrej Tarkowskij   UdSSR 1975   OmE 106‘
In dem stark autobiografisch bestimmten Film gibt der Protagonist sein Leben, seine Erinnerungen, seine Ängste und Obsessionen preis. Er ist Sohn geschiedener Eltern, auf der Suche nach der verlorenen Zeit und nach der eigenen Identität. Sein privates Schicksal ist verbunden mit den gesellschaftlichen Erschütterungen und Umbrüchen der Sowjetunion zwischen 1930 und den 70er Jahren.

Fr 20.7., 20h & Sa 11.8., 20h
SOLARIS   Andrej Tarkowskij   UdSSR 1972   OmE 170‘
SOLARIS basiert auf dem gleichnamigen Roman von Stanislaw Lem. Im Mittelpunkt steht die Reise des Psychologen Kelvin, der zum meerbedeckten Planeten Solaris geschickt wird, um die rätselhaften Vorkommnisse auf der dortigen Forschungsstation zu untersuchen. Nach und nach erkennt Kelvin, dass der geheimnisvolle Ozean auf Solaris die Träume, Ängste und Schuldgefühle der Männer der Raumstation zu materialisieren vermag.

Sa 21.7., 19.30h &Fr 10.8., 20h
STALKER   Andrej Tarkowskij   UdSSR 1980   OmE 163‘
Unter der Führung eines Ortskundigen, der am Rande der Welt in einer verfallenen Industrielandschaft lebt, begeben sich ein Wissenschaftler und ein Schriftsteller in die mysteriöse „Zone“, wo es angeblich einen Ort geben soll, an dem die geheimsten Wünsche in Erfüllung gehen. Die Expedition wird zur Reise in die Innenwelt der Protagonisten, ins Imaginäre, ins Schweigen.

Di 24.7., 20h & So 12.8., 19.30h
NOSTALGHIA   Andrej Tarkowskij   Italien/UdSSR 1983   OmU 130‘
„Ich wollte von der russischen Form der Nostalgie erzählen, von jenem für unsere Nation so spezifischen Seelenzustand, der in uns aufkommt, wenn wir fern der Heimat sind.“ Fern der Heimat ist ein russischer Schriftsteller, der nach Italien gekommen ist, um Material über einen italienischen Komponisten zu sammeln, dessen Biografie er schreiben will. Hier überkommt ihn jedoch eine übermächtige Sehnsucht nach der geografischen wie spirituellen Heimat.

     
  Kino Arsenal – im Filmhaus am Potsdamer Platz
Potsdamer Str. 2, 10785 Berlin
Tel.: + 49 (0) 30 26599 - 100 ticket@arsenal-berlin.de
      http://www.arsenal-berlin.de/
 


14.07.
20:30
  LOS VERSOS DEL OLVIDO – IM LABYRINTH DER ERINNERUNG
          Special Screening zum Kinostart
   
 

Am 12 Juli kommt der Film »Los Versos del Olvido – Im Labyrinth der Erinnerung« in die deutschen Kinos. Aus Anlass des Kinostarts findet am Samstag, 14.7., ein Special Screening im Berliner BrotfabrikKino statt, präsentiert von der Botschaft von Chile und ProChile. Der Filmbeginn ist um 21:00 Uhr, vorher wird es noch einen Empfang im Foyer des Kinos geben, im Anschluss ein Q&A mit dem Co-Produzenten Fabian Massah.

Über den Film

Ein abgelegener Friedhof in Chile, der Rückzugsort eines alten Mannes. Als Wärter verbringt er seine Tage damit, sich um seine geliebten Pflanzen zu kümmern – oder denjenigen, die auf der Suche nach Vermissten sind, die Körper der kürzlich verstorbenen in den Kühlkammern seines Leichenschauhauses zu zeigen. Sein Gedächtnis ist tadellos, nur Namen kann er sich nicht merken. Doch seine Routine wird jäh unterbrochen: Nach niedergeschlagenen Protesten versucht die Miliz, ihre Opfer bei ihm zu verstecken. Als er den leblosen Körper einer namenlosen jungen Frau findet, beginnt für den Wärter eine magische Reise. Gemeinsam mit einem kauzigen Bestatter, der die Geschichten der Toten sammelt, einer alten Frau auf der Suche nach ihrer lange vermissten Tochter und dem Fahrer eines Leichenwagens, der von seiner Vergangenheit heimgesucht wird, begibt er sich auf eine Odyssee durch die skurrilen Wege von Bürokratie und menschlichem Tun, um der Unbekannten ein würdiges Begräbnis zu verschaffen.

Mit »Los Versos del Olvido – Im Labyrinth der Erinnerung« gibt der Regisseur Alireza Khatami sein Spielfilm-Debüt, das bei den Internationalen Festspielen von Venedig 2017 Weltpremiere feierte und vielfach ausgezeichnet wurde. Khatamis Markenzeichen ist dabei die Verbindung von fantastischen Elementen und natürlichem Setting – ein Magischer Realismus.

Neben dem beeindruckenden Hauptdarsteller Juan Margallo spielen u.a. Tomàs del Estalt (Julieta, Biutiful) und Amparo Noguera (Eine fantastische Frau, Neruda).

Der Film wird in der spanischen Originalfassung mit deutschen Untertiteln gezeigt.

      Kartenreservierung: karten@brotfabrik-berlin.de
  BrotfabrikKino
Caligariplatz 1 13086 Berlin Telefon: +49 30 471 40 01
     


 
15. Juli  


15.07.
18.07
25.07.
29.07.
 

Short Attack im Juli: Große Gefühle

   
  Filme mit Emotion und sozialer Relevanz: Das Kurzfilmfest in Clermont-Ferrand in Frankreich zählt zu den weltweit größten und bedeutendsten. Die sieben Filme aus dem diesjährigen Internationalen Wettbewerb zeigen die narrative Spannweite der Kurzfilmkunst. Sie gehen musikalisch in die Vollen, sind politisch, hinterfragen Kommunikation, greifen aktuelle Themen auf und sind wunderbar schräg.

15. Juli <- Filmrauschpalast
18. Juli <- Acud Kino - Berlin
25. Juli <- Il Kino - Berlin
29. Juli <- Lichtblick Kino - Berlin
     
    http://www.shortsattack.com/
   


15.07.
bis
15.08.
  WIM WENDERS | SOFORT BILDER – SOFORT FILME:
        Begleitende Filmreihe zur Wenders-Polaroid-Ausstellung im C/O Berlin  
   
 

Sonntag | 15.07.2018 | 20.00 Uhr
DIE ANGST DES TORMANNS BEIM ELFMETER

BRD/A 1975, 100 min, D.: Arthur Brauss, Kai Fischer, Erika Pluhar, Libgart Schwarz, Rüdiger Vogler

Torhüter Josef Bloch wird durch einen Platzverweis bei einem Auswärtsspiel seiner Mannschaft völlig aus der Bahn geworfen und irrt ziellos durch die fremde Stadt, wo er nach einer gemeinsamen Nacht eine Kinokassiererin erdrosselt. Anstatt sich anschließend der Polizei zu stellen, sucht er Unterschlupf bei seiner Ex-Freundin auf dem Land. Wenders‘ erster Spielfilm nach einem Roman von Peter Handke konnte nach jahrelanger Unklarheit bezüglich der Musikrechte erst 2014 mit teils neuem Soundtrack veröffentlicht werden.

Mittwoch | 18.07.2018 | 20.00 Uhr 
Sonntag | 22.07.2018 | 20.00 Uhr
FALSCHE BEWEGUNG

 BRD 1975, 103 min, D.: Rüdiger Vogler, Hanna Schygulla, Hans Christian Blech, Ivan Desny, Marianne Hoppe, Peter Kern, Nastassja Kinski

Der angehende Schriftsteller Wilhelm begibt sich für seine Suche nach Themen auf die Reise von Glückstadt über Hamburg bis nach Frankfurt. Trotz interessanter Bekanntschaften muss er jedoch erkennen, dass er das, was er in der Ferne sucht, letztlich nur in sich selbst finden kann. Basierend auf Goethes Roman „Wilhelm Meisters Lehrjahre”, greift Wenders' Film nach einem Drehbuch von Peter Handke den Topos der Reise als Identitätssuche auf.

Mittwoch | 25.07.2018 | 20.00 Uhr (in Anwesenheit von Wim Wenders)
Sonntag | 29.07.2018 | 20.00 Uhr
IM LAUF DER ZEIT

BRD 1975, 175 min, D.: Rüdiger Vogler, Hanns Zischler, Lisa Kreuzer

Bruno, genannt „King of the Road“, bereist mit seinem LKW eine Route entlang der deutsch-deutschen Grenze und fischt auf dem Weg den Psychologen Robert alias „Kamikaze“ aus der Elbe, nachdem dieser geradewegs mit seinem alten VW hineingesteuert ist. Wim Wenders' poetisches Road Movie erzählt von der Entwicklung einer Freundschaft und der gemeinsamen Reise der beiden Männer durch deutsches Niemandsland entlang der Mauer.

Mittwoch | 01.08.2018 | 20.00 Uhr 
Sonntag | 05.08.2018 | 20.00 Uhr
DER AMERIKANISCHE FREUND

BRD/F 1976/1977, 126 min, D.: Dennis Hopper, Bruno Ganz, Lisa Kreuzer

Der Hamburger Restaurator Jonathan Zimmermann ist unheilbar erkrankt und weiß, dass seine Tage gezählt sind. Auf einer Auktion trifft er den Amerikaner Tom Ripley, der ihm ein ungewöhnliches Angebot unterbreitet, um seine Familie finanziell abzusichern. Wim Wenders‘ Verfilmung von Patricia Highsmiths Roman „Ripley’s Game“ mit Bruno Ganz und Dennis Hopper ist ein Meisterstück über eine außergewöhnliche Männerfreundschaft.

Mittwoch | 08.08.2018 | 20.00 Uhr (in Anwesenheit von Wim Wenders)
Sonntag | 12.08.2018 | 20.00 Uhr
DAS SALZ DER ERDE
plus 2 Vorfilme: INVISIBLE CRIMES & WAR IN PEACE
D 2014, 110 min, D.: Sebastião Salgado, Wim Wenders, Lélia Wanick Salgado, Juliano Ribeiro

Innerhalb der letzten 40 Jahre wurde der brasilianische Fotograf Sebastião Salgado zu einem bedeutenden Dokumentar unserer sich wandelnden Welt und Menschheitsgeschichte auf allen Kontinenten. DAS SALZ DER ERDE präsentiert sein Lebenswerk aus der Perspektive zweier Regisseure: der seines Sohnes Juliano Ribeiro Salgado, der seinen Vater häufig mit der Filmkamera begleitete, und der von Wim Wenders, Bewunderer von Salgados Fotokunst und einer der großen Filmemacher unserer Zeit.

Mittwoch | 15.08.2018 | 20.00 Uhr
ALICE IN DEN STÄDTEN
BRD 1973/1974, 112 min, D.: Rüdiger Vogler, Yella Rottländer, Lisa Kreuzer

Als Journalist Phillip Winter nach einer erfolglosen Reportagereise resigniert aus den USA abreisen möchte, lernt er Lisa und ihre achtjährige Tochter Alice am Flughafen kennen. Widerwillig lässt er sich darauf ein, die kleine Alice mit nach Amsterdam zu nehmen, um sie dort wieder ihrer Mutter zu übergeben, doch diese taucht nicht am vereinbarten Treffpunkt auf. Für diesen ersten Teil seiner Road Movies-Trilogie drehte Wim Wenders erstmals in den USA.

    https://www.yorck.de/kinos/delphi-lux
  Delphi LUX
Yva Bogen - Kantstraße 10 10623 Berlin
     


 
16. Juli  


16.07.
22.00
 

  Preview: Nico 1988

      
 

I/B 2017, 93 min, OmU

Man muss es gesehen haben, wie die dänische Schauspielerin Trine Dyrholm sich in Nico verwandelt. Im großartigen Biopic über das letzte Lebensjahr der ehemaligen Velvet Underground-Sängerin und Warhol-Muse, die auf dem Friedhof im Grunewald begraben ist, spielt sie die Rolle ihres Lebens. Grandios kaputt.

    Kino International
Karl-Marx-Allee 33 10178 Berlin
      https://www.yorck.de/kinos/kino-international


 
17. Juli  


17.07.
20:30
  LOS VERSOS DEL OLVIDO - IM LABYRINTH DER ERINNERUNG (OmU)
       
   
 

Zum Kinostart von LOS VERSOS DEL OLVIDO - IM LABYRINTH DER ERINNERUNG wird der deutsche Co-Produzent Fabian Massah ins Lichtblick-Kino kommen und einiges zu den Produktionsbedingungen des Films erzählen. Wir wären Ihnen dankbar, wenn Sie auf diese Veranstaltung hinweisen würden. Der Film spielt in Chile und erzählt die Geschichte eines alten Mannes, der einen abgelegenes Leichenschauhaus hütet und eines Tages den Körper einer jungen Frau entdeckt, den regimetreue Milzen nach der Niederschlagung eines Protests dorthin gebracht haben. Um der unbekannten Toten ein würdiges Begräbnis zu verschaffen, begibt sich unser Held zusammen mit Freunden auf eine magische Reise. Ein - gerade auch hierzulande wieder - wichtiger Film über die eigene Geschichtsvergessenheit einer Gesellschaft und dem Umgang mit historischen Traumata. Mit LOS VERSOS DEL OLVIDO - IM LABYRINTH DER ERINNERUNG gibt der iranische Regisseur Alireza Khatami sein Spielfilm-Debüt, das bei den Internationalen Festspielen von Venedig 2017 Weltpremiere feierte. Khatamis Markenzeichen ist die Verbindung von fantastischen Elementen und natürlichem Setting – ein Magischer Realismus. Der Film erinnert zudem an Kaurismäki, mit lakonischem Witz, emotional berührend, politisch und zutiefst menschlich. Neben dem beeindruckenden Hauptdarsteller Juan Margallo (Campeones - Wir sind Champions) spielen u.a. Tomàs del Estalt (Julieta, Biutiful) und Amparo Noguera (Eine fantastische Frau, Neruda).

     
  Lichtblick-Kino
Kastanienallee 77 / 10435 Berlin
      https://www.lichtblick-kino.org/
 


 
18. Juli  


18.07.
21:45
  030- Sommerkino-Preview mit Filmteam
         
 

Hans Weingartners (DIE FETTEN JAHRE SIND VORBEI) „Anti-Tinder-Film“ feierte seine Premiere auf der Berlinale.

Jan (Anton Spieker) ist davon überzeugt, dass der Mensch von Natur aus egoistisch ist. Deswegen ist er auch nicht weiter überrascht, als ihn in Berlin seine Mitfahrgelegenheit versetzt. Jule (Mala Emde) hingegen glaubt, dass der Mensch im Kern empathisch und kooperativ ist, und bietet Jan einen Platz in ihrem "303“ Oldtimer-Wohnmobil an. Beide sind unterwegs Richtung Atlantik. Jan will nach Spanien, um seinen leiblichen Vater kennenzulernen, Jule zu ihrem Freund nach Portugal. Eigentlich soll es gemeinsam nur bis Köln gehen, doch mit jedem Kilometer eröffnet sich den Beiden etwas mehr von der Welt des Anderen. Macht der Kapitalismus den Menschen zum Neandertaler? Führt Monogamie ins Unglück und kann man sich aussuchen, in wen man sich verliebt? Die beiden durchqueren Frankreich und erreichen Spanien, ihre fesselnden Gespräche werden immer persönlicher. Und es fällt ihnen immer schwerer, sich nicht ineinander zu verlieben...

Regie: Hans Weingartner Drehbuch: Hans Weingartner und Silke Eggert Mit: Mala Emde und Anton Spieker Kamera: Sebastian Lempe und Mario Krause Kinostart: 19. Juli 2018, Alamode Film Deutschland 2018, 145 Min.

     
    https://www.yorck.de/kinos/sommerkino-kulturforum
  Sommerkino Kulturforum
Matthäikirchplatz 4/6 10785 Berlin-Tiergarten
     


18.07.
22.00
 

  Mongay-Special:

      
 

USA 2018, OmU Nicht nur ABBA selbst haben sich wiedervereinigt, auch der Filmmusicalhit geht in die zweite Runde. Diesmal erfährt die schwangere Sophie von der Vergangenheit ihrer Mutter (Meryl Streep). Kein Sequel ohne Steigerung: auf der Bilderbuchinsel Santorin legt niemand Geringeres als Ober-Diva Cher an. The winner takes it all. Zum Ticketkauf bitte auf den Pfeil klicken!

    https://www.yorck.de/kinos/delphi-lux
    Delphi LUX
Yva Bogen - Kantstraße 10 10623 Berlin
    Kino International
Karl-Marx-Allee 33 10178 Berlin
      https://www.yorck.de/kinos/kino-international


18.07.
Einlass & Filmabgabe 19:30 Film 20:30
  Open Screening – Plattform für Filmemacher/innen & Filmfans
   
  Was dem Slam Poeten das Open Mic, das ist für die Filmszene das Open Screening! Hier können Filmemacher – ohne Anmeldung, ohne Vorauswahl, ohne Jury – Kurzfilme von maximal 20 Minuten, an deren Produktion sie irgendwie beteiligt waren, im Kino präsentieren. Unerwünschte Inhalte können vom Publikum mit mehrheitlich gezeigter roter Karte gestoppt werden.Das ganze funktioniert somit sozusagen wie ein spontanes Filmfestival, bei dem ausschließlich Filmemacher und Publikum bestimmen, was gezeigt wird.

Ein kurzes Q&A nach jedem Film ermöglicht es Filmemachern und Publikum ins Gespräch zu kommen. Von Drama, Comedy, Musikvideo, Reportage, Doku, Animation bis Experimental u.v.m. ist jedes Genre möglich. Das Open Screening versteht sich als Plattform für Filmemacher und Film­fans – z.B. um Filme zum ersten Mal vor Zuschauern zu testen, um ein Feedback zu erhalten, um Filme überhaupt einem Publikum zugänglich zu machen oder um Kontakte für zukünftige Projekte zu knüpfen. Mögliche Filmformate: Blue Ray, DVD, AVI File, MPG2, MOV, MPG4, bzw. alles, was mit dem VLC-Player abspielbar ist. Moderation: Abbas Saberi. Das Open Screenning findet an jedem dritten Montag im Monat statt.
     
    http://openscreening.de/
  Sputnik Kino
Höfe am Südstern, Hasenheide 54, 10967 Berlin
     http://www.sputnik-kino.com/


18.07.
bis
21.07.
  Klaus Lemke und Cleo Kretschmer
       
   
 

Die Reihe „Aus dem Fernseharchiv“ präsentiert monatlich einen bundesdeutschen Fernsehspielfilm, der einst ein Millionenpublikum fand, doch inzwischen in Vergessenheit geraten ist. Wie sehr dies zu einem verzerrten Bild deutscher Filmgeschichte führt, wird am Beispiel Klaus Lemkes deutlich: Der 1940 geborene Filmemacher drehte in den späten 1970er- und frühen 1980er-Jahren seine publikumsträchtigsten Werke. Zentrale Figur der meist in Schwabing angesiedelten Komödien war Ingeborg Maria „Cleo“ Kretschmer. In diesem Quartal sind drei wichtige Werke des Gespanns Kretschmer-Lemke zu sehen. Den Anfang macht IDOLE (BRD 1976), die erste, stilbildende Zusammenarbeit und obendrein das Debüt von Wolfgang Fierek. Es folgt DIE SWEETHEARTS (BRD 1977) und AMORE (BRD 1978). Letzterer ist ein Film, der bei seiner Erstausstrahlung eine Einschaltquote von 52 Prozent erreichte und für den Lemke 1979 den Adolf-Grimme-Preis in Silber erhielt.

Zu allen Aufführungen ist der Eintritt frei.
„Aus dem Fernseharchiv“ ist eine Kooperation der Deutschen Kinemathek – Museum für Film und Fernsehen mit dem Zeughauskino des Deutschen Historischen Museums.

     
  Zeughauskino
Deutsches Historisches Museum Unter den Linden 2 10117 Berlin Tel. +49 30 20304-0
      http://www.dhm.de/zeughauskino
 


18.07.
20:00
  kanalB: #10 Genua - in Anwesenheit der Filmemacher*innen
       
   
 

Ende Juli 2001 trafen sich in Genua die Chefs der G8-Staaten, um unter Ausschluss der Öffentlichkeit die Zukunft der Welt zu regeln. Die angereisten Globalisierungskritiker*innen wurden durch riesige Zäune daran gehindert, ihr Recht auf Versammlungsfreiheit auszuüben. Mit einer Eskalationsstrategie im Vorfeld, die die ansässige Linke an die 70er Jahre erinnerte, versuchte der Repressionsapparat der Regierung Berlusconi systematisch, die 300.000 AktivistInnen einzuschüchtern und (mit Hilfe der willfährigen Tagespresse) zu kriminalisieren.

»#10 Genua« war der erste eigene Dokumentarfilm des Medienkollektivs kanalB, das 2000 in einem ex-besetzten Haus in Friedrichshain gegründet wurde, um den Mainstream-Medien etwas entgegenzusetzen. kanalB wurde gleich zu Beginn von der Woge der globalisierungskritischen Bewegung mitgenommen und hat 12 Jahre lang Demonstrationen und politische Ereignisse gefilmt und die Filme tagesaktuell ins Netz gestellt. Die Gruppe war auf Grenzcamps, hat den Ersten Mai in Berlin und die globalisierungskritische Bewegung gefilmt, und längere Dokumentarfilme gemacht, z.B. über ermordete Coca-Cola-Gewerkschafter in Kolumbien oder die Einführung von Hartz4.

Eine Auswahl dessen, was sie an widerständigen Videos sammeln und produzieren konnten, haben sie regelmäßig auf VHS-Kassetten, später auf DVD herausgebracht. Insgesamt sind 37 kanalB-Ausgaben erschienen, und mit kanalb.at gab es eine Zweigstelle in Wien. kanalB.org war ein paar Jahre lang eine vielgenutzte Plattform für Videoaktivistinnen. Das letzte Großereignis, von dem sie zusammen mit anderen Medienkollektiven berichtet haben, war der G8-Gipfel in Heiligendamm 2007. Nach dem Tod des Mitglieds Britta Schneider wurde das Projekt 2012 eingestellt. Das Nachfolgeprojekt von kanalB ist labournet.tv.

     
  Lichtblick-Kino
Kastanienallee 77 / 10435 Berlin
      https://www.lichtblick-kino.org/
 


 
19. Juli  


19.07.
bis
22.07.
  Berlinale Sommer-Spotlight: Preisgekrönte Filme unter freiem Himmel
         
 

Fast schon Tradition: Wer im Februar Berlinale Highlights verpasst hat, die bislang noch nicht im Kino liefen, kann sie vom 19. bis 22. Juli im radioeins Freiluftkino Friedrichshain in Berlin sehen.

 Donnerstag, 19. Juli 2018, 21:30 Uhr

Wettbewerb: Touch Me Not, Regie: Adina Pintilie Rumänien / Deutschland / Tschechische Republik / Bulgarien / Frankreich 2018, 125 Min., Englisch, Deutsch mit engl. UT - Gewinner des Goldenen Bären und des GWFF Preis Bester Erstlingsfilm - präsentiert von Dieter Kosslick, Direktor der Internationalen Filmfestspiele Berlin Mehr unter: Touch Me Not

Freitag, 20. Juli 2018, 21:30 Uhr

Forum: Waldheims Walzer, Regie: Ruth Beckermann Österreich 2018, 93 Min., Deutsch, Englisch, Französisch mit dt. UT - Gewinner des Glashütte Original – Dokumentarfilmpreises – präsentiert von Anke Leweke, Mitglied des Forum Auswahlkomitees

Samstag, 21. Juli 2018, 21:30 Uhr

Panorama: Styx, Regie: Wolfgang Fischer Deutschland / Österreich 2018, 94 Min., Englisch mit dt. UT präsentiert von Jenni Zylka, Mitglied des beratenden Auswahlgremiums des Panorama

Sonntag, 22. Juli 2018, 21:30 Uhr

Generation 14plus: Cobain, Regie: Nanouk Leopold Niederlande / Belgien / Deutschland 2017, 94 Min., Niederländisch mit engl. UT präsentiert von Maryanne Redpath, Leiterin der Sektion Generation

     
    http://www.freiluftkino-berlin.de/
  Freiluftkino Friedrichshain
     


19.07.
19:00
  Preview des Essayfilms KULENKAMPFFS SCHUHE
   
  Preview des Essayfilms KULENKAMPFFS SCHUHE (D 2018, Regie: Regina Schilling) Im Anschluss Werkstattgespräch mit Regina Schilling und Horst Pillau (Schriftsteller, Drehbuchautor und Zeitzeuge), Moderation: Klaudia Wick (Deutsche Kinemathek), mit Empfang Ort: Deutsche Kinemathek, Veranstaltungsraum, 4. OG / Eintritt frei

Das Fernsehen in den 60ern und 70er Jahren der Bundesrepublik – goldene Zeiten, Einschaltquoten von 80 Prozent. Die Familie saß am Samstag abend im Wohnzimmer, die Kinder frisch gebadet im Schlafanzug auf dem Wohnzimmerteppich, dahinter die Eltern, nicht weniger erwartungsvoll, und freute sich auf „Einer wird gewinnen“ mit Hans-Joachim Kulenkampff und die „Peter-Alexander-Show“. Schillings Essayfilm, der vollständig aus Archivmaterial besteht, zeigt Nachkriegsgeschichte auf überraschende, ungewöhnliche und berührende Art und Weise: Anhand von historischen Showausschnitten, Interviews, privatem Super-8-Material, Dokumenten und Fotos eröffnet sich eine neue Sicht auf das Unterhaltungsfernsehen der Bundesrepublik, das angetreten war, die Kriegstraumata einer ganzen Generation zu therapieren.
    Deutsche Kinemathek Museum für Film und Fernsehen
Potsdamer Str. 2, 10785 Berlin
    https://www.deutsche-kinemathek.de/
     


19.07.
19:30
  Gadalla Gubara
       
   
 

Donnerstag 19.7., 19.30h, anschließend Gespräch mit Mai und Sara Gubara
KHARTOUM   Sudan 1960  engl. Fassung   25‘
BATA COMPANY   Sudan 1972   OmE   6’
ADVERTISEMENT  Sudan 1965–1970   OmE   3‘
SONGS OF KHARTOUM   Sudan 1970   OmE   18‘
VIVA SARA   Sudan 1984   engl. OF   10‘

KHARTOUM (1960) zeigt die Stadt als moderne Metropole und Motor eines Landes im Aufbruch, ADVERTISEMENT zeigt eine Auswahl von Werbefilmen (1965–1970) und VIVA SARA (1984) begleitet Sara Gubara dabei, wie sie als erste internationale Schwimmerin für den Sudan auf der Strecke von Capri nach Neapel den Wettkampf antritt.


Am 20. Juli zeigt SAVVY Contemporary (Plantagenstraße 31, Berlin-Wedding) zudem im Rahmen des Projekts „COMING SOON TO YOUR SCREENS: On Archives, Legacies, and New Waves of Sudanese Cinema“ in Kooperation mit der Sudan Film Factory ein Kurzfilmprogramm mit neuen Produktionen aus Khartum, das von dem sudanesischen Filmemacher und Kurator Talal Afifi vorgestellt wird:

Freitag 20.7., 20.30h, zu Gast: Talal Afifi, Shehab Satti 
CONFUSION   Sadam Siddig    Sudan 2015    OmE  14’
LOSING OAKLAND   Alsanosi Adam  Sudan 2016   OmE   30’
HR: HUSSEIN RICHARD   Maher Hassan   Sudan 2017   OmE   6’
NOT THE TEARS OF A CROCODILE   Salah Elmur   Sudan 2010  OmE   25’
SEROTONIN   Shehab Satti  Sudan 2018   OmE   29’

     
  Kino Arsenal – im Filmhaus am Potsdamer Platz
Potsdamer Str. 2, 10785 Berlin
Tel.: + 49 (0) 30 26599 - 100 ticket@arsenal-berlin.de
      http://www.arsenal-berlin.de/
 


 
20. Juli  


20.07.
20:00
 

  DMP Sci-FI Cinema Sleepover VOL I:

        Aliens & Monsters 14 Hours of overnight SciFi insanity!
         
  DMP Sci-FI Cinema Sleepover VOL I: Aliens & Monsters 14 Hours of overnight SciFi insanity! Friday, July 20th Tickets: 20 Euro for all eight films!

18:00 - 18:40: Classic Sci Fi Trailers 18:40 - 19:30: Surprise Episodes of Classic Sci Fi TV Shows 19:45 - 21:45: Alien, USA 1979, Sigourney Weaver, John Hurt, Veronica Cartwright, 120 Min OmU 22:00 - 23:30: Gammera the Invincible, USA 1966: Eiji Funakoshi, Yoshiro Kitahara, 90 min OV An atom bomb awakens Gammera: the giant fire eating prehistoric turtle, who subsequently goes on a rampage throughout Tokyo. 23:40 - 01:30: The Toxic Avenger, USA 1984: Lloyd Kaufman, Mitch Cohen, 110 min OmU WARNING: GRAPHIC VIOLENCE - TOP Troma film! - Digitally Remastered & UNCUT Nerdy mop boy Melvin falls into a vat of toxic waste and become the infamous Toxic Avenger! 01:40 - 03:10: Warriors of the Wasteland, USA 1983: 90 min, OV WARNING: GRAPHIC VIOLENCE - Two warriors battle a gang of mutant bikers in a future post-apocalyptic America. 03:20 - 04:50: Dünyayı Kurtaran Adam (The Man Who Saves The World), Turkish Star Wars, Turkey 1982: 92 min, OmU Considered one of the best “so stupid it’s good” movies, Turkish Star Wars follows the story of two spacemen that crash-land on a distant planet ruled by an evil wizard that seeks to take over the world! 05:00 - 06:30: Hercules Against the Moonmen, USA 1964: Alan Steel, 90 Min, OV The evil Queen Samara is sacrificing her own people to awaken a moon goddess. The only person strong enough to stop her and her alien allies is the heroic Hercules! 06:40 - 08:00: Plan 9 From Outer Space, USA 1959: Bela Lugosi, Ed Wood, Tor Johnson, 80 Min, OmU Also considered one of the best “so stupid it’s good” movies, this film revolves around evil aliens that attack Earth and unleash... "PLAN 9" on humanity! 08:10 - 10:00: The Lost World, USA 1925: Arthur Conan Doyle, 110 min, OV (Silent) Often considered to be one of the greatest films of all time, The Lost World is the first film adaptation of Sir Arthur Conan Doyle's classic novel of the same name which explores a land where prehistoric monsters still exist.
     
    http://www.babylonberlin.de/sciencefictionmarathon.htm
    Babylon Kino
Rosa-Luxemburg-Straße 30, 10178 Berlin
      http://www.babylonberlin.de/


 
21. Juli  


21.07.
22:30
  RAW - Grave (Omengl.U)
          Horrorfilm
 

Justine ist noch 16 junge Jahre alt und wächst in einer ziemlich eigenwilligen Familie auf. Denn in ihrem Umfeld befinden sich ausschließlich Tierärzte, die zudem auch noch allesamt Vegetarier sind. Von daher scheint es jetzt schon klar zu sein, dass auch die Teenagerin den gleichen Weg einschlägt. Doch als sie ihr Studium an einer tierärztlichen Hochschule aufnimmt, wird sie in eine ganz andere Welt gezogen, die pervers und ziemlich verführerisch ist. Gleich zu Beginn muss sie an kranken Aufnahmeritualen teilnehmen, damit sie den Anschluss an ihre Kommilitonen findet – und dabei isst sie das erste Mal Fleisch. Und der Verzehr dieser für sie neuen Köstlichkeit hat unerwartete Folgen. Denn auf einmal entwickelt Justine einen unkontrollierbaren Hunger nach Blut, der auch vor Menschen nicht halten macht …

Frankreich (2016), 98 min, FSK 16

    https://yorck.de/kinos/rollberg
  Rollberg Kino
Rollbergstr. 70 12049 Berlin
     


21.07.
19:30
 

  Bollywood bricht Schönheitsideal - Premiere mit Onir & Geetanjali Thapa

         
  Am 21. Juli um 19.30 Uhr feiert das Babylon mit Indiens engagierten, offen homosexuell lebenden Regisseur Onir und dessen Hauptdarstellerin Geetanjali Thapa die Premiere seines neuen Films "Kuchh Bheege Alfaaz". Die Whatsapp Romanze in Zeiten der sozialen Medien startete in Indien am 16. Februar diesen Jahres. Onir (eigentlich: Anirban Dhar; * 1969) ist bekannt dafür, dass er sich an für die indische Filmindustrie ungewöhnliche Themen herantraut, wie z.B. 2005 mit "My Brother Nikhil", dem ersten und mehrfach ausgezeichneten Film über Aids und Homosexualität, erzählt anhand der Lebensgeschichte des indischen Schwimmchampions Dominic D'Souza.
     
    Babylon Kino
Rosa-Luxemburg-Straße 30, 10178 Berlin
      http://www.babylonberlin.de/


 
22. Juli  


22.07.
bis
24.07.
  Ufa Filmnächte
         
 

Bertelsmann und UFA präsentieren vom 22. bis zum 24. August 2018 zum achten Mal die UFA Filmnächte in Berlin. An drei Abenden werden frühe Meisterwerke der Kinogeschichte unter freiem Himmel, vor spektakulärer Kulisse und begleitet von Live-Musik zu sehen sein.

Das Programm im Überblick:
 
Mittwoch, 22. August 2018, Einlass: 20:30 Uhr, Filmbeginn: 21:00 Uhr
DER GEIGER VON FLORENZ, (1925/26), Regie: Paul Czinner
Mit Elisabeth Bergner, Conrad Veidt, Nora Gregor, Grete Mosheim
Produktion: Ufa, Länge: ca. 90 Min.
Musik: Neukomposition von Uwe Dierksen im Auftrag von ZDF/ARTE. Es spielt das Ensemble I solisti di Francoforte
 
Donnerstag, 23. August 2018, Einlass: 20:30 Uhr, Filmbeginn: 21:00 Uhr
SUMURUN, (1920), Regie: Ernst Lubitsch
Mit Pola Negri, Jenny Hasselqvist, Paul Wegener, Harry Liedtke, Ernst Lubitsch
Produktion: Pagu (Ufa), Länge: 103 Min.
Musik: Neukomposition von Trioglyzerin
 
Freitag, 24. August 2018, Einlass: 20:30 Uhr, Filmbeginn: 21:00 Uhr
DIE APACHEN VON PARIS (1927), Regie: Nikolai Malikoff
Mit Jaque Catelain, Lia Eibenschütz, Olga Limburg
Produktion: Alliance Cinématografique (für Ufa), Länge: 108 Min.
Musik: Neukomposition von Maud Nelissen. Es spielen: Maud Nelissen & The Sprockets

    http://ufa-filmnaechte.de/
  Museumsinsel / Kolonnadenhof
Berlin Mitte Bodestraße 1-3 10178 Berlin
     


 
23. Juli  
 
24. Juli  
 
25. Juli  
 
26. Juli  
 
27. Juli  
 
28. Juli  


28.07.
22:30
  Get Out (OV)
          Horrorfilm
 

Der afroamerikanische Fotograf Chris und seine weiße Freundin Rose sind seit mittlerweile fünf Monaten ein Paar. Als Rose ihm ihre Eltern vorstellen möchte, stimmt Chris wohl oder übel zu, auch wenn ihn die Sorge umtreibt, wie Roses Eltern auf den schwarzen Freund ihrer Tochter reagieren werden. Doch zunächst erweisen sich Chris’ Bedenken scheinbar als völlig unnötig: Dean und Missy bereiten den beiden einen herzlichen Empfang und scheinen sich an der Hautfarbe des Partners ihrer Tochter überhaupt nicht zu stören. Doch dann entdeckt Chris, dass die schwarzen Hausangestellten der Familie nicht nur die einzigen Schwarzen in der ganzen Umgebung sind, sondern auch seltsam abwesend und untertänig wirken. Irgendetwas scheint hier nicht mit rechten Dingen zuzugehen…

USA, Kanada (2017), 104 min, FSK 16

    https://yorck.de/kinos/rollberg
  Rollberg Kino
Rollbergstr. 70 12049 Berlin
     


 
29. Juli  
 
30. Juli  
 
31. Juli  


31.07.
19:30

  DER DOKTOR AUS INDIEN - Premiere
         
  Jeremy Frindels (One Track Heart - Die Geschichte des Krishna Das) neuer Film DER DOKTOR AUS INDIEN erzählt die faszinierende Geschichte von der Mission eines Mannes, die alte indische Heilkunst Ayurveda Ende der 70er Jahre in den Westen zu bringen. Dieses eindringliche Porträt zeigt Gespräche unter anderem mit dem Ayurveda-Anwender Deepak Chopra und dokumentiert das Leben und die Arbeit von Dr. Vasant Lad, der seine vom Guru seiner Familie erkannte Bestimmung erfüllte und zu einem Pionier der ganzheitlichen Medizin wurde. Er half dabei Ayurveda, das bei seiner Ankunft im Westen weitestgehend unbekannt war, zu einer der verbreitetsten alternativen Heilmethoden der Welt zu machen.

DER DOKTOR AUS INDIEN
ein Dokumentarfilm von Jeremy Frindel USA 2018 / OmdtU 89 Min. KINOSTART: 23. August 2018


Premiere mit anschließendem Filmgespräch mit Dr. med. Vasant Lad, Dr. med. Harsha Gramminger (Ayurveda Expertin, euroved.com) und Volker Mehl (Ernährungs- und Ayurveda-Starkoch).
     
    Filmkunst 66
Bleibtreustraße 12, 10623 Berlin
Telefon: 030 8821753
    http://www.filmkunst66.de/



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