Home | Neue Filme | Festivals | Berlinale | Charts | News | Tv Tipp | Kino Adressen | Termine Kinderfilm | Freiluftkino | Bildung
 
MMEANSMOVIE Filmmagazin Berlin © - Kino, Filmstarts, Festivals und Termine     
 
   
Termine  



         
 
MO DI MI DO FR SA SO
1 2 3 4 5 6 7
8 9 10 11 12 13 14
15 16 17 18 19 20 21
22 23 24 25 26 27 28
29 30          
 
 

 
Werbung
   



bis 03.04.
  B. Traven - Zum 50. Todestag
      
   
 

B. Traven bleibt eine der rätselhaftesten Gestalten der Literaturgeschichte. Vieles seines sagenumwobenen Lebens ist heute aufgeklärt, einiges bleibt nach wie vor im Dunkeln. Aber soviel steht fest: Sein Leben war so spannend wie seine Bücher, in denen er Abenteuergeschichten mit beißender Gesellschaftskritik und revolutionärem Impetus verband, stets auf der Seite der Verstossenen und Ausgebeuteten. Sein Erfolg war enorm: Weltweit erreichte er eine Auflage von 30 Millionen und seine Bücher wurden vielfach verfilmt. Zu seinem 50. Todestag am 26. April zeigen wir 2 Dokumentarfilme und 4 Verfilmungen.


     
  Lichtblick-Kino
Kastanienallee 77 / 10435 Berlin
      http://www.lichtblick-kino.org/
 


bis
05.05.19
 

Zwischen den Filmen – Eine Fotogeschichte der Berlinale

      
 

Im 69. Jahr der Internationalen Filmfestspiele Berlin widmet das Museum für Film und Fernsehen dem Festival eine umfassende Fotoausstellung. Die Schau „Zwischen den Filmen. Eine Fotogeschichte der Berlinale“ ist in zehn Themenkomplexe unterteilt, die charakteristisch für das Festivalgeschehen waren und sind. Zu den Schwerpunkten Fans, Stars, Politik, Partys, Mode, Paare, Kinos, Bären, Presse und Stadt werden Fotografien aus insgesamt sieben Dekaden präsentiert. Die Besucher*innen können so direkte Vergleiche über die verschiedenen Jahrzehnte anstellen und eine Vorstellung von der einerseits ritualisierten, andererseits ganz einzigartigen Festivalkultur gewinnen. Die Internationalen Filmfestspiele werden zum Spiegel der Alltagskultur Berlins.

Zu sehen sind Momentaufnahmen von verschiedenen Fotograf*innen, die zusammengenommen ein Mosaik aus den schillernden Facetten dieses von Beginn an besonderen Festivals bilden. Die Internationalen Filmfestspiele Berlin, kurz Berlinale, waren und sind bis heute immer auch Gradmesser für die politischen Verhältnisse in Deutschland, für das kulturelle Leben in Berlin, für die wirtschaftliche Situation und den Zeitgeist. So eroberten sich die Repräsentanten des „Neuen deutschen Films“ nach und nach das Festival, so führten die gesellschaftlichen Umbrüche vor und nach der Studentenrevolte auch zu heftigen Diskussionen auf der Berlinale und schließlich zur Gründung des „Internationalen Forums des jungen Films“.

Zum traditionellen Publikum, den Autogrammjägern und Fans des Festivals, kam nun eine neue Generation von kritischen jungen Leuten hinzu, die mit den Regisseur*innen diskutieren wollten, statt Schauspieler*innen anzuhimmeln. Von Anfang an haben Pressefotograf*innen die Berlinale dokumentiert. In der Deutschen Kinemathek sind mehrere Nachlässe von Fotografen archiviert, deren Hauptfokus auf filmrelevanten Ereignissen lag: Mario Mach und Heinz Köster waren seit der ersten Ausrichtung des Festivals präsent, von den 1970er- bis in die 2000er-Jahre hinein war Erika Rabau offizielle Berlinale-Fotografin. Der besondere Reiz dieser Sammlungen liegt in den en passant eingefangenen Momenten am Rande der eigentlichen Motive, die Mode, Zeitgeist, Alltags- und Repräsentationskultur sowie Konsumverhalten spiegeln.

Weitere Berlinale-Fotografen wie Christian Schulz und Gerhard Kassner, der offizielle Prominenten-Porträtist, haben das Image der Berlinale geprägt. Die Bilder dieser Fotograf*innen erzählen eine lange Geschichte, die von Stadt und Kultur, von Stars und ihrem Publikum, von Armut und Reichtum, Kaltem Krieg und Revolte, von Ritualen und Repräsentation, von Fremdheit und Nähe, von Mangel und Überfluss, von Privatheit und Öffentlichkeit, von Ernsthaftigkeit und Vergnügungssucht und vom Wandel der Werte handelt.

28. September 2018 bis 5. Mai 2019 im Rahmen von Europäischer Monat der Fotografie Berlin 2018 Deutsche Kinemathek Potsdamer Str. 2, 10785 Berlin T +49 (0)30 300 903-0 info@deutsche-kinemathek.de Mo, Mi 10-18 Uhr; Do 10-20 Uhr; Fr-So 10-18 Uhr Deutsche Kinemathek Zwischen den Filmen - Eine Fotogeschichte der Berlinale

     
     https://www.deutsche-kinemathek.de/
  Deutsche Kinemathek Museum für Film und Fernsehen
Potsdamer Str. 2, 10785 Berlin
     




April
 

Short Attack im April:Psycho

   
  Kopfkino führt zu Realityshow und Wahrsagung zur Dorfekstase. Ein Liftboy ist arg überfordert, Wut muss manchmal einfach raus, nächtliche Träume sind bezwingbar und Drogen sorgen für innere Überraschungen. Reif für den Psychiater: Dort vertieft sich schon mal der Filmriss und es entwickeln sich haarsträubende Gruppendynamiken. Nach dem finalen Psychoexperimente dürfte dann auch der Zuschauer reif für die Klapse sein.

     
    http://www.shortsattack.com/
   


 
1. April


01.04.
22.00
 

 Mongay-Preview: Monsieur Claude 2

      
 

F 2018, 99 Min, OmU

Fünf Jahre nach dem Riesenerfolg der Komödie um den konservativen Vater von vier Töchtern, die allesamt Ausländer geheiratet haben, kommt nun die lang ersehnte Fortsetzung. Und wieder hadern die Eltern Marie mit ihrem Nachwuchs: alle vier jungen Paare wollen Frankreich den Rücken kehren und auswandern … Mon Dieu!

https://www.youtube.com/Trailer

    Kino International
Karl-Marx-Allee 33 10178 Berlin
      https://www.yorck.de/kinos/kino-international


01.04.
bis
28.04.
  Magical History Tour: Kleider in Bewegung/Kostüme, Stile, Mode im Film
       
   
 

Weiße Anzüge, rote Schuhe, schwarze Mäntel, dunkle Sonnenbrillen – in der Filmgeschichte findet sich so manches Kleidungsstück oder Accessoire, das auch außerhalb des filmischen Kontexts den gesamten Film in sich zu vereinen scheint. Doch noch bevor Kostüme diesen ikonischen Status erlangen, erzählen sie im Film Geschichten, verheißen ihren Trägern neues Leben, verdecken Abgründe, schaffen Atmosphären, prägen den Look, die Textur und nicht selten auch die Tonspur der Filme. Die dramaturgische, narrative, psychologische Funktion der Kostüme im Film ist unbenommen, wie auch ihr Einfluss auf Zeitgeist, Modetrends und -stile, die sie mitverantworten, kreieren, lancieren. Die Magical History Tour lädt ein zu einem Blick in die Ateliers internationaler Kostümbildner*innen, Modedesigner*innen und Künstler*innen aus sieben Jahrzehnten.

Eunice Martins wird die Vorführungen von SALOMÉ (Charles Bryant, USA 1923) am 10. und 18. April, von ZAPATAS BANDE (Urban Gad, D 1914) und DAS ESKIMOBABY (Heinz Schall, D 1916) am 24. und 27. April am Klavier begleiten.

    Programm: https://www.arsenal-berlin.de/de/kino-arsenal/programm/
  Kino Arsenal – im Filmhaus am Potsdamer Platz
Potsdamer Str. 2, 10785 Berlin
Tel.: + 49 (0) 30 26599 - 100 ticket@arsenal-berlin.de
      http://www.arsenal-berlin.de/
 


01.04.
20:30
  Berlin – Filme der Stadt: Mädchen in Koffer (OmU)
        in Anwesenheit des Regisseurs Albrecht Hirche
   
 

Mike und Sascha, Old Urban Berlin Heroes, sehen ihre Freundschaft vor einer harten Prüfung. Ihre gemeinsame Mitbewohnerin Sabeth ist plötzlich tot. Ihr Vermächtnis will, dass die beiden Männer einen Koffer zu einer Verwandten bringen sollen. Was ist in dem Koffer? Wohin geht die Reise? Und dann: Warum kommen die beiden immer weiter von ihrem Weg ab? Ein surrealistischer Roadmovie mit viel Musik und faszinierenden Bildern.

Mädchen in Koffer (OmU) D 2015, 93 min, Buch & Regie: Albrecht Hirche, Kamera: Demian von Prittwitz, Ton: Till Cöster, Schnitt: Katja Jopp, Musik: Blaine L. Reininger, mit: Denis Schmidt, Oliver Moumouris, Lena Kitsopoulou u.a.

     
  Lichtblick-Kino
Kastanienallee 77 / 10435 Berlin
      http://www.lichtblick-kino.org/
 


 
2. April  


02.04.
19:30
  Preview: BIRDS OF PASSAGE
         
       
  Kolumbien 1968: Lange bevor der Name Pablo Escobar in aller Munde ist, legt eine Familie des matriarchalisch geprägten Wayuu-Stammes den Grundstein für den Drogenhandel, für den das Land später so berühmt-berüchtigt werden wird. Der junge Rapayet verkauft etwas Marihuana an Amerikaner des Friedenskorps. Das Geschäft boomt und er steigt bald zum reichsten Mann der abgelegenen Steppenregion auf. Doch der Reichtum ist mit einem hohen Preis verbunden. Ein brutaler Krieg um Macht und Geld bricht aus und setzt nicht nur das Leben des Stammes, sondern auch ihre Kultur und Traditionen aufs Spiel. In BIRDS OF PASSAGE erzählen Ciro Guerra und Cristina Gallego in beeindruckenden und surrealen Bildern eine epische Geschichte, in der die Mythen der Wayuu mit den harten Realitäten des Drogenhandels verwoben werden. Damit gelingt Guerra, der mit DER SCHAMANE UND DIE SCHLANGE für den Oscar nominiert war, erneut ein kraftvolles und poetisches Meisterwerk. BIRDS OF PASSAGE war der Eröffnungsfilm der "Quinzaine des Réalisateurs" auf dem Cannes Filmfestival 2018.

Birds of Passage – Das grüne Gold der Wayuu Originaltitel: Pájaros de verano (spanisch OmU) Spielfilm, Kolumbien/ Mexiko 2019, 125 min. Regie: Ciro Guerra, Cristina Gallego Darsteller: José Acosta, Carmina Martinez, Jhon Narváez, Natalia Reyes, José Vicente, Greider Meza, Victor Montero, Juan Martinez FSK: ab 12

https://www.youtube.com/Trailer
     
  hackesche höfe kino
Rosenthaler Straße 40 10178 Berlin
      http://www.hoefekino.de  


02.04.
18:00
 

  Monsieur Claude 2

      
 

Previews in Anwesenheit von Darsteller Christian Clavier
02.04.19 | 18 Uhr | Cinema Paris + 19.30 Uhr | Kino International

F 2018, 99 Min, OmU

Fünf Jahre nach dem Riesenerfolg der Komödie um den konservativen Vater von vier Töchtern, die allesamt Ausländer geheiratet haben, kommt nun die lang ersehnte Fortsetzung. Und wieder hadern die Eltern Marie mit ihrem Nachwuchs: alle vier jungen Paare wollen Frankreich den Rücken kehren und auswandern … Mon Dieu!

https://www.youtube.com/Trailer

    Cinema Paris
Kurfürstendamm 211 10719 Berlin
     https://www.yorck.de/kinos/cinema-paris


02.04.
19:30
 

  The Miseducation of Cameron Post

         
 

[Berlin Feminist Film Week presents] USA, 2018 R: Desiree Akhavan mit Chloë Grace Moretz, Steven Hauck, Quinn Shephard, 91 min, OV Seit Cameron (Chloe Grace Moretz) ihre beiden Eltern bei einem Autounfall verloren hat, lebt sie bei ihrer strenggläubigen Tante Ruth (Kerry Butler). Es ist das Jahr 1993 und die High School geht zu Ende. Doch beim Abschlussball wird sie dabei erwischt, wie sie ein anderes Mädchen küsst. Ihre strenge Tante steckt sie umgehend in ein christliches Camp, wo Cameron mit eigenwilligen Methoden zurück auf den „richtigen Weg“, also zur Heterosexualität gebracht wird. Doch Cameron hegt schon lange Gefühle für andere Mädchen und findet nun das erste Mal Gleichgesinnte. So werden ihre Camp-Leidensgenossen Jane (Sasha Lane) und Adam (Forrest Goodluck) ihre ersten richtigen Freunde…

Desiree Akhavans queeres Jugenddrama, das beim diesjährigen Sundance-Festival mit dem Grand Jury Prize ausgezeichnet wurde, spielt im ländlichen Montana der 1990er Jahre. Dort lebt Cameron (Chloë Grace Moretz), die in ein katholisches Konversions-Camp soll, weil sie bei ihrer Abschlussfeier auf dem Rücksitz eines Autos mit der Ballkönigin beim Sex gesehen wird. Die Einrichtung wird von der strengen und rigorosen Dr. Lydia Marsh (Jennifer Ehle) und ihrem Bruder Reverend Rick (John Gallagher Jr.) geleitet und verspricht die Jugendlichen von der teuflischen „Same Sex Attraction“ zu heilen. Konfrontiert mit Intoleranz und Verleugnung freundet sich Cameron mit einigen “Mitsünder*innen” an. The Miseducation of Cameron Post geht über die Kritik an der Grausamkeit der Konversionstherapie hinaus und erzählt vom sexuellen Erwachen, Freundschaft und Rebellion.

https://www.youtube.com/Trailer

     
    Babylon Kino
Rosa-Luxemburg-Straße 30, 10178 Berlin
      http://www.babylonberlin.de/


 
3. April  


03.04.
bis
29.04.
  12x12 IBB-Videoraum in der Berlinischen Galerie: Susann Maria Hempel
         
 

Im IBB-Videoraum werden über den Zeitraum eines Jahres zwölf Künstler*innen präsentiert, die durch ihren innovativen Umgang mit den Medien Film und Video aufgefallen sind.

Susann Maria Hempel ist eine der erfolgreichsten Experimentalfilmemacher*innen Deutschlands. Sie beschäftigt sich in ihren Arbeiten häufig mit ihrem Geburtsort Greiz (Thüringen) und dessen Nachwende-Zustand, der geprägt ist von Abwanderung und De-Industrialisierung. Wie ist die Welt so stille(2012, 5 Min.) wurde im ehemaligen Post-und Telegrafenamt von Greiz gedreht, einem prächtigen, leerstehenden Gründerzeitbau. In morbider Atmosphäre werden surreale Szenen des menschlichen Zusammenlebens theatral inszeniert –so düster und beklemmend wie anziehend.
Susann Maria Hempel wurde 1983 in Greiz geboren. Sie studierte Mediengestaltung an der Bauhaus-Universität Weimar. Ihre Filme erhielten zahlreiche Auszeichnungen, darunter den Preis für den besten Beitrag zum deutschen Wettbewerb der Internationalen Kurzfilmtage Oberhausen, den Deutschen Kurzfilmpreis 2014 in der Kategorie Experimentalfilm und den Grand Prix Labo auf dem International Short Film Festival Clermont-Ferrand, Frankreich. Sie erhielt zudem mehrere Arbeitsstipendien der Kulturstiftung des Freistaats Thüringen, ein Stipendium der Akademie Schloss Solitude, den Videokunst Förderpreis Bremen, das Karl Schmitt-Rottluff-Stipendium und das Berlin-Stipendium der Akademie der Künste

    https://www.berlinischegalerie.de/
  Berlinische Galerie
Landesmuseum für Moderne Kunst, Fotografie und Architektur
Alte Jakobstraße 124-128 10969 Berlin
Tel. (+49) – (0) 30 789 02 600
     


03.04.
20:15

  Gilda Brasileiro – Gegen das Vergessen
   
   
Gilda Brasileiro ist die Tochter einer Jüdin und eines Afro-Brasilianers. Sie lebt in einem Dorf im atlantischen Regenwald, in dem noch ein intaktes Sklavenhaus steht. Doch niemand vor Ort kann oder will sich an die Vergangenheit erinnern. Das kann Gilda nicht akzeptieren. Da erfährt sie von einem Film-Wettbewerb, der Dorfbewohner aufruft ihre Geschichten zu notieren. Gilda erzählt von einer geheimen Sklavenroute und von ihrem Dorf als illegalem Umschlagplatz im größten Kaffee-Anbaugebiet des 19.Jahrhunderts. Fast eine Million AfrikanerInnen gelangten nach dem Verbot des transatlantischen Sklavenhandels 1831 weiterhin als Sklaven nach Brasilien. Gilda sucht nach Wahrheit und konfrontiert die Nachkommen der Sklavenhändler und Farmbesitzer mit ihrer eigenen Geschichte. Angesteckt von ihrer Suche finden wir Fotografien von versklavten Männern, Frauen und Kindern auf brasilianischen Kaffee-Plantagen. Die Bilder von Marc Ferrez, einem der wichtigsten Fotografen des 19.Jh., bringen uns eine ferne Zeit irritierend nah in die Gegenwart.

Dokfilm mit Debatte/Gespräch: anwesend Filmemacher/In und die brasilianische Historikerin Beatriz G.Mamigonian, Autorin des 2017 publizierten Buches „Africanos Livres”, über die Abschaffung des transatlantischen Sklavenhandels (in Brasilien).

von Roberto Manhães Reis und Viola Scheuerer. Am 3.4. um 20:15 90 min., © 2018 VIROfilm, doc., DCP, Ton 5.1. Original Portugiesisch mit deutschen UT
     
  fsk Kino
Segitzdamm 2 10969 Berlin
  http://www.fsk-kino.de


03.04.
20:00
  tip-Preview: Van Gogh – An der Schwelle zur Ewigkeit ( At Eternity's Gate)
         
       
  In der Gegend von Arles und Auvers-sur-Oise, wohin sich Vincent van Gogh (Willem Dafoe) zurückgezogen hat, um dem Druck des Lebens in Paris zu entkommen, wird er von den einen freundlich und von den anderen brutal behandelt. Die Inhaberin des örtlichen Restaurants hat Mitleid mit ihm und schenkt ihm ein Notizbuch für seine Zeichnungen. Andere haben Angst vor seinen dunklen und unberechenbaren Stimmungsschwankungen. Auch sein enger Freund und Künstler Paul Gaugin findet ihn zu erdrückend und verlässt ihn. Allein sein Bruder und Kunsthändler Theo unterstützt ihn unerschütterlich, auch wenn es ihm nicht gelingt, auch nur eines von Vincents Werken zu verkaufen.

Van Gogh – An der Schwelle zur Ewigkeit Originaltitel: At Eternity's Gate (englisch OmU) Spielfilm, Frankreich 2018, 111 min. Regie: Julian Schnabel Darsteller: Willem Dafoe, Oscar Isaac, Rupert Friend, Mads Mikkelsen FKS: ab 6

https://www.youtube.com/Trailer
     
  hackesche höfe kino
Rosenthaler Straße 40 10178 Berlin
      http://www.hoefekino.de  


03.04.
19:00
    Andres Veiel und Andreas Dresen: Streitbare Zeitbilder
            Buchvorstellung und Gespräch
          
 

Andres Veiel und Andreas Dresen schätzen einander seit langem. Beide haben Spiel- und Dokumentarfilme gedreht, beide am Theater gearbeitet. Der eine stammt aus der alten Bundesrepublik, der andere aus der DDR. Welche Prägungen finden sich in ihrer künstlerischen Arbeit wieder? Wer sind ihre Vorbilder? Können sie mit dem Scheitern umgehen? Verstehen sie ihre Filme als politisch? Ein Gespräch anlässlich der Vorstellung des Buches Andres Veiel – Streitbare Zeitbilder von Claudia Lenssen. Mittwoch, 3.4. 19 Uhr Hanseatenweg Studiofoyer Moderation: Claudia Lenssen In deutscher Sprache € 6/4 Ticket

    https://www.adk.de/
  Akademie der Künste
Hanseatenweg 10 10557 Berlin
     


03.04.
19:00

  Cristóbal León zu Gast: LA CASA LOBO
         
   
  Ein kurzer Propagandafilm nimmt die Zuschauenden mit in die Gemeinschafft frommer Deutscher im Süden von Chile. Ihr Motto „Helfen macht glücklich“ dringt aus jedem der stimmungsvollen Archivbilder und umso bemühter ist der Erzähler, die negativen Gerüchte, die sich um seine Kolonie ranken, zu zerstreuen. Wenn auch nicht explizit, der Verweis auf die 1961 von Paul Schäfer gegründete Sekte Colonia Dignidad ist offensichtlich. Während der Pinochet-Diktatur war die Colonia Dignidad an Kindesentführungen, Missbrauch, Folter und Morden beteiligt. Die folgende, kunstvolle Stop-Motion-Animation ergründet die Traumata, die die Sekte hinterlassen hat. In Form einer albtraumhaften Parabel erzählt LA CASA LOBO von Maria, die sich aus Furcht vor einer ungerechten Strafe aus der Kolonie in ein verlassenes Haus im Wald flüchtet. Bedroht vom Wolf, der unablässig draußen herumstreift, versucht sie, hier mit ihren Schweinen ein neues Leben aufzubauen. Cristóbal León, *1980 in Santiago (Chile), studierte Design und Kunst an der Pontificia Universidad Católica de Chile in Santiago sowie Kunst und Medien an der Universität der Künste in Berlin. Von 2009 bis 2011 nahm er am Künstlerprogramm des Künstlerinstituts De Ateliers in Amsterdam teil.

LA CASA LOBO (Spanish mit deutschen Untertiteln) in Anwesenheit von Cristóbal León 20:30 Presentation + Publikumsgespräch mit Cristóbal León im Studio 6 (englisch) Wolf freut sich sehr, dass Cristóbal León, einer der Regisseur*innen von LA CASA LOBO, am Mittwoch (3.4.) zu einer Publikumsdiskussion vorbeikommen wird! Cristobal wird eine Einführung zu LA CASA LOBO geben und anschließend im Studio mit uns in die verschiedenen Techniken, Materialien und Denkmuster der Filmproduktion eintauchen.
     
  Wolf Kino
Weserstraße 59, 12045 Berlin
    https://wolfberlin.org/


03.04.
bis
07.04.
  Visionär Film Festival Berlin
   
 

Das Programm beinhaltet eine internationale Auswahl von neun Spielfilmen (allesamt Erstlings- oder Zweitfilme und alle Berlin- oder Deutschlandpremieren), die im Wettbewerb um die Jury- und Publikumspreise konkurrieren, sowie einen Film außer Konkurrenz, eine Auswahl von Kurzfilmen Berliner Filmemacher*innen, die um die Gunst des Publikums wettstreiten, eine Hommage an einen bekannten Regisseur und ein Film-Konzert in der Reihe Kino Sonico. Das Festival verknüpft eine internationale mit einer lokalen Ausrichtung: Unser Ziel ist es aufstrebende junge Filmemacher*innen aus Berlin und der gesamten Welt zu unterstützen und zu vernetzen und einen Austausch zwischen ihnen und dem Publikum zu ermöglichen. Visionär versteht sich als eine interdisziplinäre, transnationale Begegnungs-Plattform für Akteur*innen auf den unterschiedlichen Gebieten von Visual Art, Film und Musik. Visionär befürwortet und unterstützt die Gleichstellung der Geschlechter, sowie Diversität und Inclusion, was sich in unserer Auswahl zeigt. Dieses Jahr werden mehr Filme von Frauen* und nicht-binaren Regisseur*innen gezeigt als von männlichen. In einer Branche, die es Frauen* nicht leicht macht und in einer Welt, in der wir immer noch Initiativen wie “ProQuote Film” brauchen, um ihnen eine adäquate Präsenz zu gewährleisten, ist Visionär sehr stolz darauf, einen Beitrag zu leisten, um Frauen* zu unterstützen.

   


03.04.
bis
10.04.
  Arabisches Filmfestival Berlin – ALFILM
   
 

Das 10. ALFILM – Arabisches Filmfestival Berlin präsentiert in seiner Jubiläumsausgabe künstlerisch anspruchsvolles Kino mit aktuellen Spiel- und Dokumentarfilmen, sowie auch Animationsfilmen, abermals in den Kinos Arsenal, City Kino Wedding und Wolf Kino. Zwischen Europa und der arabischen Region reflektieren die Filme individuelle Schicksale und historische Einschnitte, und stellen Fragen nach Zukunft und Selbstverwirklichung. Als Special gibt es lange und kurze Filme zu sehen, die in der Zusammenarbeit zwischen deutschen und ägyptischen Regisseur*innen, Produzent*innen und u.a. Poet*innen entstanden sind. Ein Schwerpunkt dieses Festivals ist Ägypten, das mit zwei Spielfilmen (Cannes-Überraschung YOMEDDINE und EXT./NIGHT), der Dokufiktion DREAMAWAY sowie Kurzfilmen in deutsch-ägyptischer Koproduktion aus dem Programm ” lab/p – poetry in motion 3 “ vertreten ist. DREAMAWAY ist das Resultat der langjährigen Zusammenarbeit zwischen dem ägyptischen Regisseur Marouan Omara und der deutschen Regisseurin Johanna Domke und bereits ihr zweiter Film in Ko-Regie. Er entstand im Umfeld des Filmpreises der Robert Bosch Stiftung für internationale Zusammenarbeit. Die Koproduktion mit der arabischen Welt ist ein weiteres Thema, das sich im Programm in verschiedener Form widerspielt, sowie die Öffnung des Festivals für engagierte Perspektiven nicht-arabischer Filmemacher*innen wie Mats Groruds mit seinem Animationsfilm THE TOWER oder der Dokumentarfilm SAMOUNI ROAD des Italieners Stefano Savona.

   


 
4. April  


04.04.
19:00
  Premiere und Filmgespräch: "RENZO PIANO" – Architekt des Lichts"
         
       
  Der gefeierte spanische Regisseur Carlos Saura dokumentiert die Geburt des Centro Botín in Santander, entworfen vom italienischen Architekten Renzo Piano, dem Mann hinter weltbekannten Gebäuden wie dem Centre Pompidou in Paris, dem Auditorium Parco della Musica in Rom, dem New York Times Tower in Manhattan und The Shard in London. Saura begleitet Piano durch die verschiedenen Entstehungsphasen des Gebäudekomplexes, vom Entwurf bis hin zum Bau. Dabei entsteht zwischen den beiden Männern ein intensiver Dialog über Kunst, den kreativen Schaffensprozess und die soziale Funktion von Schönheit.

RENZO PIANO – Architekt des Lichts (spanisch OmU) Dokumentarfilm, Spanien 2018, 62 min. Regie: Carlos Saura FSK: ab 0

https://www.youtube.com/Trailer
     
  hackesche höfe kino
Rosenthaler Straße 40 10178 Berlin
      http://www.hoefekino.de  


04.04.
20:00
 

  Berlin-Premiere: Voll Rita!

         
 

Drei Jahre nach den Ereignissen in „Voll Paula!“, ist Randy (Ulrich Faßnacht) mittlerweile nach Berlin gezogen. Paula (Eva Luca Klemmt) und Louise (Karmela Shako) wohnen auch nicht mehr in einer WG, weil Paula in der Zwischenzeit schwanger wurde, aber nicht weiß, wer der Vater ist. Max suhlt sich wegen Paula noch immer im Liebeskummer. Bei einem Treffen mit Rita (Anna Maria Böhm) betrinken sich beide, was bei einer wilden Knutscherei endet. Kurz darauf fährt Rita sichtlich verwirrt nach Berlin und trifft dort auf Randy, der ebenfalls mit Herzschmerz zu kämpfen hat. Schuld daran ist Louise, die zwar nach Berlin gekommen ist, aber Randy unter keinen Umständen sehen will. Max trifft in der Zwischenzeit auf Donnie (Eric Carter) und hat die Vermutung, dass er der Vater von Paulas Kind sein könnte und beginnt eine Prügelei mit ihm. Rita hingegen vermisst Max und entwickelt Gefühle für ihn, bei einem Skype-Gespräch möchte sie herausfinden, ob hinter dem Kuss vielleicht mehr steckt, doch Max kann noch immer nur an Paula denken. Kurzerhand fährt Rita wieder zurück nach Köln und Donnie erzählt Randy in Berlin, dass er nicht der Vater von Paulas Kind sei. Somit bleibt Randy am Schluss ganz alleine in Berlin...
D 2019, R: Malte Wirtz mit Marion Alessandra Becker, Anna-Maria Böhm, Eric Carter, 78 Min, OmeU


https://www.youtube.com/Trailer

     
    Babylon Kino
Rosa-Luxemburg-Straße 30, 10178 Berlin
      http://www.babylonberlin.de/


04.04.
bis
10.04.
  Film: Schweiz
   
 

Vom 4. bis 10. April 2019 findet die zweite Ausgabe des Filmfestivals Film:Schweiz statt. Das Festival widmet sich als einziges dem Schweizerischen Filmschaffen und präsentiert ein umfassendes Programm an aktuellen und älteren Filmen. Das Programm besteht aus Spiel- und Dokumentarfilmen, ergänzt mit Kurzfilmen, Experimentalfilmen und Musikvideos. Ein Woche lang steht das Schweizer Filmschaffen im Fokus. Zusätzlich findet eine Lesung, eine Ausstellung und ein Gespräch zu den sprachlichen Minderheiten in der Schweiz statt. Mit zahlreichen Gästen.

   


04.04.
19:00
 

Vom Lokführer, der die Liebe suchte… (The Bra)

         in Anwesenheit des Regisseurs Veit Helmer!
   
 

Ein Güterzug rollt durch eine weite Graslandschaft, die sich vor den kaukasischen Bergen entlangzieht. Am Steuer: Nurlan, der Lokführer. Tagein, tagaus lenkt er seinen Zug durch einen dicht besiedelten Vorort Bakus, in dem die Schienen so dicht an die Häuser grenzen, dass Nurlan quasi durch die Vorzimmer und Gärten der Bewohner fährt. Auf seinem täglichen Weg passiert er teetrinkende Männer ebenso wie Frauen, die ihre Wäsche in den sanften Wind hängen. Sobald sich der Zug nähert, bläst der kleine Waisenjunge Aziz in eine Pfeife und die Bewohner des Vorortes bringen sich und ihre Habseligkeiten schnell in Sicherheit. Doch das gelingt nicht immer. Nurlan hat schon so einiges von seiner Lokomotive gepflückt: Hühnerfedern, Spielzeugbälle oder auch Bettbezüge. Am letzten Arbeitstag vor der Pensionierung verheddert sich ein besonderes Abschiedsgeschenk an Nurlans Lok: ein traumhaft schöner, blauer Spitzen-BH. Nurlan nimmt ihn nach seiner Schicht kurzerhand mit in sein Heimatdorf in den Bergen. Seine Neugier ist geweckt: Wem nur mag das kleine Stück Stoff gehören? Getrieben von Einsamkeit beschließt Nurlan, die Suche nach der Besitzerin des Büstenhalters aufzunehmen.

http://www.vom-lokfuehrer-der-die-liebe-suchte.de/

    https://kino-krokodil.de
  Kino Krokodil
Greifenhagener Straße 32
     


 
5. April  


05.04
18:00
 

Filmreihe #2030: THE HUMAN SCALE

   
 

Seit über 40 Jahren steht für den Architekten und Stadtplaner Jan Gehl das Leben der Menschen in Großstädten im Mittelpunkt seiner revolutionären Arbeit. THE HUMAN SCALE präsentiert die einzigartigen Möglichkeiten der Städtebauer und Architekten, Visionen von menschlichem und nachhaltigem Stadtleben aufzuzeigen. Regisseur Andreas M. Dalsgaard hat ein ästhetisches Experiment geschaffen, einen inspirierenden Film -- für alle Seiten.

Der öffentliche Raum – ein Ort für alle? In Kooperation mit Yasser Almamoun (plattform nachwuchsarchitekten) und weiteren Initiativen diskutieren wir, wie öffentliche Plätze aufgewertet und sinnvoll genutzt werden können.

Eine Veranstaltungsreihe der Stabsstelle Bildung für nachhaltige Entwicklung des Bezirksamtes Charlottenburg-Wilmersdorf in Kooperation mit der Yorck Kinogruppe und der Berliner Landeszentrale für politische Bildung.

Partner des Filmabends: plattform-nachwuchsarchitekten.de

https://www.youtube.com/Trailer

     
    https://www.yorck.de/kinos/delphi-lux
  Delphi LUX
Yva Bogen - Kantstraße 10 10623 Berlin
     


05.04.
20:15

  IM LAND MEINER KINDER - In Anwesenheit von Regisseur Darío Aguirre
   
   
Eigentlich war Darío wegen Stephanie aus Ecuador nach Deutschland gekommen, aber die Behörden gehörten vom ersten Tag zu ihrer Beziehung dazu. In den folgenden 15 Jahren sollten sie ihm insgesamt 10 Visa ausstellen – eine lange Spur aus Papieren, Stempeln, Genehmigungen und Einschränkungen verband Dario mit Deutschland und hielt ihn doch auch immer auf Abstand. Und dann das: Der Erste Bürgermeister von Hamburg lädt Dario ein, Deutscher zu werden. Eine Liebeserklärung? Darío beantwortet sie mit einem zart-ironischen Roadmovie, das seinen verschlungenen Weg vom Land seiner Väter in das Land seiner Kinder nachzeichnet.

mit César Aguirre, Mariuxi Guevara, Andreas Tonn, Christa Tonn und Stephanie Tonn eine Produktion von BÜCHNER Filmproduktion GbR und RECK Filmproduktion in Koproduktion mit NDR in Zusammenarbeit mit Arte Regie und Drehbuch: Darío Aguirre Produktion: Tobias Büchner und Franziska Reck Kinostart: 04. April 2019 Peripher Filmverleih

https://www.youtube.com/Trailer
     
  fsk Kino
Segitzdamm 2 10969 Berlin
  http://www.fsk-kino.de


 
6. April  


06.04.
11:00
bis
22:00
    „Der alte Film ist tot. Wir glauben an den neuen.“
           Filme und Gespräche von „Wo kommen wir hin“
          
 

Am Samstag, dem 6. April widmet sich die Akademie der Künste der Hochschule für Gestaltung (HfG) Ulm (1953-1968), die nach dem Bauhaus die weltweit einflussreichste Lehrinstitution für Gestaltung in Deutschland war. Die 1962 gegründete Filmabteilung der Hochschule, eine der frühesten Einrichtungen für Filmausbildung in der BRD, entstand aus den Forderungen des Oberhausener Manifests. Das Programm zeigt die Suche nach neuen Erzählformen in Auseinandersetzung mit den politischen Konflikten der Zeit und ihre heutige Relevanz. Mit Claudia von Alemann, Günther Hörmann, Alexander Kluge, Jeanine Meerapfel, Edgar Reitz und Reinhard Kahn, Moderation: Andreas Kilb.

Filmemacherin und Akademie-Präsidentin Jeanine Meerapfel studierte selbst von 1964 bis 1968 am Institut für Filmgestaltung der HfG Ulm und sagt über diese Zeit: „Der interdisziplinäre Ansatz der HfG, die Art zu denken, die dort vermittelt und gelebt wurde, hat mich besonders interessiert. Der Glaube, wenn wir es schaffen, die Welt von dem Firlefanz zu befreien und die Köpfe der Menschen auf das Wesentliche zu richten, dann können wir eine bessere Gesellschaft aufbauen. […] Ich habe damals auch gelernt, Ästhetik politisch zu denken. Insbesondere die Lehre bei Alexander Kluge und Edgar Reitz war für mich prägend. Durch sie habe ich gelernt, Zusammenhänge zu erkennen und sie filmisch zu verarbeiten, und dass man gegenüber Revisionismus und einer bestimmten Form des Vergessenwollens Widerstand leisten muss.“

Die Veranstaltung findet im Rahmen des künstlerischen Forschungslabors der Akademie der Künste „Wo kommen wir hin“ statt. Weitere Informationen zum Gesamtprogramm unter: www.wokommenwirhin.de

Programm

11 Uhr: Winter of Love 
Film von Alexander Kluge
D 2018, 60 Min., OmeU
Gespräch mit Alexander Kluge und Andreas Kilb

14 Uhr: Ulmer Dramaturgien
Kurzfilme und Gespräch mit Alexander Kluge, Edgar Reitz, Claudia von Alemann, Günther Hörmann, Jeanine Meerapfel, Reinhard Kahn
Moderation: Andreas Kilb

17.30 Uhr: Ruhestörung
Dokumentarfilm von Günther Hörmann, Hans Dieter Müller
D 1967, 70 Min. 
Gespräch mit Jeanine Meerapfel, Günther Hörmann
Moderation: Andreas Kilb

20 Uhr: Zwickel auf Bizyckel 
Film von Reinhard Kahn, Michael Leiner, Jeanine Meerapfel u. a. 
D 1969–70/1997, 85 Min., OmeU
Einführung: Reinhard Kahn

    https://www.adk.de/
  Akademie der Künste
Hanseatenweg 10 10557 Berlin
     


06.04.
22:30
 

High Life (OmU)

          Horror im Rollberg
 

In den Tiefen des Weltalls, weit entfernt von unserem Sonnensystem leben Monte und seine kleine Tochter Willow gemeinsam auf einem ramponierten Raumschiff. Vor einiger Zeit bestand die Besatzung des Raumschiffs noch aus vielen anderen verurteilten Schwerverbrechern, die sich mit der gefährlichen Mission von ihren Strafen freikauften. Mit Experimenten wurden sie von der wahnsinnigen Reproduktionswissenschaftlerin Dibs gequält, bei denen bis auf Monte und Willow alle ums Leben kamen. Monte ist ein stiller Mann, der sich eine harte Selbstdisziplin auferlegt hat. Doch wenn er mit seiner Tochter zusammen ist, wird aus ihm ein zärtlicher Mann. Nun sind die beiden die letzten Überlebenden der Crew und nähern sich in völliger Isolation ihrem letzten unausweichlichen Ziel: Einem schwarzen Loch und damit auch dem Ende von Zeit und Raum.

Frankreich, Deutschland, Großbritannien, Polen (2019), 113 min, FSK 16

https://www.youtube.com/Trailer

    https://yorck.de/kinos/rollberg
  Rollberg Kino
Rollbergstr. 70 12049 Berlin
     


 
7. April  
 
8. April  


08.04.
19:30
 

  Cine Mar - Surf Movie Night: Abenteuer | Surfen | Reisen

         
 

Die „Cine Mar – Surf Movie Night“ präsentiert neue und prämierte Oceanstories.Der Fokus der Filme der Frühlingstour 2019 ist das Thema Freundschaft. Seien es wahre "Local Heros" im Film "Satori", welche in Südafrika zusammen Big Waves surfen oder die Story der Surferinnen Kassia Meador, Leah Dawson und Lola Mignot, die im Kurzfilm „Alternativa” zeigen, wie sie in El Salvador die Locals mit dem Projekt „Clean Water Filters” unterstützen. Die surfenden Filmemacher Arthur Bourbon und Damien Castera überraschen uns in „Múkùné” damit, dass selbst im vom Bürgerkrieg zerrütteten Liberia die Jugend mit dem Surfen einen Ausweg aus dem Alltag voller Gewalt finden kann. Und in "Cult of Freedom" und in "Perilous Sea" erkundigen Surfprofis die kalten Gewässer, sogar mit spektaktulären Aufnahmen nordatlantischer Eisscholen, so dass der Zuschauer mit den Surfer mitbibbert. Natürlich werden wieder tolle Preise mit den Partnern vor Ort verlost und alle Gäste haben die Chance am Ende der Tour, ein Surfboard von Lisbon Crooks, einen Wetsuit von Blue Tomato, eine Woche Surfcamp von Wavetours zu gewinnen.


https://www.youtube.com/Trailer

     
    Babylon Kino
Rosa-Luxemburg-Straße 30, 10178 Berlin
      http://www.babylonberlin.de/


08.04.
22.00
 

 Mongay: KONSEQUENZEN (Posledice)

      
 

SL, AT 2019, 95 Min, OmU REGIE: Darko Stante DREHBUCH: Darko Stante MIT: Matej Zemlijic, Timon Sturbej, Gasper Markun, u.a. Film-FSK 16 Verleih: Salzgeber

Der aufsässige 17-jährige Andrej landet im Jugendgefängnis. Hier herrscht eine klare Hackordnung, Andrej muss sich unterordnen. Doch mehr und mehr fühlt er sich zu dem brutalen Anführer Željko hingezogen. Und weiß das zu nutzen … Das raue, schonungslose Jugenddrama ist der erste slowenische Gayfilm.

https://www.youtube.com/Trailer

    Kino International
Karl-Marx-Allee 33 10178 Berlin
      https://www.yorck.de/kinos/kino-international


 
9. April  




  WERBUNG



 
10. April  


10.04.
bis
17.04.
  achtung berlin
   
 

Made in Berlin-Brandenburg, Wettbewerb und Herzstück des Festivals, versammelt eine Auswahl abendfüllender Spiel- und Dokumentarfilme sowie mittellange und kurze Filme. Im Spielfilm-Wettbewerb stehen Filme mit hohem Production Value und prominenten Schauspielbesetzungen neben den jungen Wilden, die ihre Filme ohne Förderung und zuweilen auch ohne Drehbuch realisieren. Im Wettbewerb für Dokumentarfilm sind neben international preisgekrönten Filmen sehenswerte Juwelen mit Lokalkolorit zu sehen.
Alle Spiel- und Dokumentarfilme des Wettbewerbs werden als Welt-, Deutschland- oder Berlinpremieren noch vor ihrem offiziellen Kinostart präsentiert In den Wettbewerben für Mittellange Filme und Kurzfilme wird oftmals gegen alle internationalen Kurzfilmfestivalkonventionen verstoßen. Denn anders als der Langfilm mit seinem oftmals starren dramaturgischen Korsett ist der kürzere Film ein offenes Genre, in dem fast alles erlaubt ist: Hier wird elyptisch erzählt, kunstvoll dokumentiert, die kognitive Wahrnehmung gekitzelt, an tiefer liegende Gefühle appelliert und die eigene moralische Haltung heftig überprüft. Aber keine Panik – auch die Lachmuskeln werden hier und da sanft massiert.

   


10.04.
bis
21.04.19
  Passionsgeschichten
       
   
 

Seit der Erfindung des Films Ende des 19. Jahrhunderts werden auch in diesem Medium das Leben und Leiden Jesu Christi dargestellt. Frühe Jesus-Filme knüpfen an die Tradition der Passionsspiele an. Sie orientieren sich an den vier Evangelien, greifen Inszenierungsformen populärer Theateraufführungen auf und begründen eine lange, bis in die Gegenwart reichende Geschichte filmischer Darstellungen, für die – zwar in unterschiedlichem Maße, aber letztendlich richtungsweisend – die biblischen Vorlagen entscheidend sind. Daneben finden sich im Laufe der Filmgeschichte immer häufiger auch Transformationen der Passionsgeschichte. Die weithin bekannten biblischen Figuren und Erzählungen tauchen dabei in stark veränderter Form auf.
Soziale, politische, sexuelle oder theologische Themen treten in den Vordergrund. Die von Florian Höhensteiger kuratierte Reihe Passionsgeschichten. Transformationen des Leidenswegs Jesu Christi veranschaulicht Bandbreite und Kreativität im filmischen Umgang mit der Passionsgeschichte Christi. Aktualisierungen von Ort und Zeit und die Transfiguration der Jesus-Gestalt stehen neben oder vermischen sich mit Fragmentierungen und Remythisierungen. Als Handlungsorte tauchen das Berlin der 1980er Jahre oder eine flämische Landschaft im 16. Jahrhundert auf. Traditionelle Passionsspiele werden zu Ausgangspunkten komplexer, reflexiver Formen und populäre Jesus-Darstellungen zum Gegenstand eines Filmessays über Furcht und Transzendenz.

     
  Zeughauskino
Deutsches Historisches Museum Unter den Linden 2 10117 Berlin Tel. +49 30 20304-0
    http://www.dhm.de/zeughauskino
 


10.04
21:00
 

Queer Filmnacht: Konsequenzen (Posledice) - OmU

   
 

Weil er sich nicht an Regeln halten kann, landet der 17-jährige Andrej erst vor Gericht und dann in einer Besserungsanstalt für Jugendliche. Unter den Teenagern dort dreht sich alles um Drogen, Sex und Gewalt. Und es herrscht eine klare Hackordnung, an deren Spitze der brutale und unberechenbare Gangleader Željko steht. Andrej und Željko geraten sofort aneinander, doch aus der Rivalität wird bald eine Kameradschaft, in der sich Andrej bis zu einem bestimmten Punkt unterordnet. Je länger die beiden Zeit zusammen totschlagen, desto mehr fühlt sich Andrej auch körperlich zu seinem Freund hingezogen. Željko teilt das Begehren – und weiß es gleichzeitig kaltblütig für seine Zwecke auszunutzen.

Regie: Darko Stante Besetzung: Matej Zemljic Timon Sturbej Gasper Markun Land: Österreich Slowenien Länge: 1 Std. 35 Min. Genre: Drama

https://www.youtube.com/Trailer

     
    https://www.yorck.de/kinos/delphi-lux
  Delphi LUX
Yva Bogen - Kantstraße 10 10623 Berlin
     


10.04.
 

 90 Jahre Babylon – Geburtstagsfeier mit Orgel und Filmmusikpremiere

         
 

Orgel, Orchester & Geburtstagstorte - Mit einem ganz besonderen 20er Jahre-Jubiläumsprogramm feiert das Babylon am 10. April um 19.30 Uhr in seinen 90. Geburtstag hinein. Die erotisch-androgyne Ausstrahlung Elisabeth Bergners in „Fräulein Else“, dem Babylon Eröffnungsfilm von 1929, interpretiert live das 17-köpfige Babylon Orchester Berlin mit Musikern aus acht Nationen. „Ganz Berlin war in sie verliebt“ (Fritz Kortner) – das galt auch für den Schriftsteller Arthur Schnitzler, der trotz schwieriger Verhandlungen mit der Produktionsfirma immer auf Elisabeth Bergner in der Filmtitelrolle für seine 1924 veröffentlichte, erfolgreiche Novelle bestand.

Fräulein Else LIVE Babylon Orchester Berlin

DER ÖFFNUNGSFILM des BABYLON vom 11. April 1929 kehrt nach 90 Jahren, begleitet vom Babylon Orchester Berlin, Dirigent: Marcelo Falcão, auf die goldumrahmte Leinwand zurück. Vorher spielt Anna Vavilkina auf der frisch restaurierten Babylon Philipps Orgel Originalmusik aus dem Jahr 1929.

ine junge Frau entscheidet sich widerwillig dazu ihre Werte aufzugeben um ihre Familie vor dem Bankrott zu retten. Fräulein Else war der letzte Stummfilm Bergners. Gedreht wurde im Winter 1928/29 in den Efa-Ateliers, in Berlin-Staaken und im Grunewald-Atelier. Die Außenaufnahmen entstanden in St. Moritz und Wien. Rudolf Kurtz urteilte in der Lichtbild-Bühne: „Czinner hat das Manuskript mit eindringlicher Starrheit für Elisabeth Bergner geschrieben, wie er sie auffaßt. Sie ist für ihn die große Gestalterin seelischer Zwischentöne, zart vorüberfliegender geistiger Feinheit, ein Mensch, der mit seltener Kunst sein Inneres ganz zum Ausdruck bringt. Zweifellos ist das die Stärke der Bergner, aber mit dieser Kunst allein sind die Voraussetzungen für einen wirksamen Film nicht gegeben. Filmwirkung ist dramatische Wirkung mit optischen Mitteln: und was die Bergner braucht, ist vor allem der starke, festgefügte dramatische Rahmen, in den sie sich einfügen kann, der die Möglichkeiten für ihr Können hergibt, und gleichzeitig den Zuschauer in das Gefüge einer zu Herzen gehenden Handlung einspannt.

Fräulein Else, D 1929, R: Paul Czinner, mit Elisabeth Bergner, Albert Bassermann, Albert Steinrück

     
    Babylon Kino
Rosa-Luxemburg-Straße 30, 10178 Berlin
      http://www.babylonberlin.de/


10.04.
20:00
 

Der Funktionär – Premiere in Anwesenheit des Regisseurs Andreas Goldstein

         
   
 

„Als mein Vater zwei Jahre alt war, überfiel das deutsche Heer Belgien, der 1. Weltkrieg begann. Als er sechs war, brach das Kaiserreich zusammen. Mit siebzehn sah er vor dem Fenster der elterlichen Wohnung einen erschossenen Arbeiter auf der Straße liegen. Er trat in den kommunistischen Jugendverband und später in die kommunistische Partei ein. Nach 1933 illegale Arbeit, bis ´45 in Berlin. Dann machte er im sozialistischen Deutschland Karriere, Abstürze inbegriffen. Schließlich verschwand das Land. Seitdem er tot ist, erscheint mein Vater in meinen Träumen. Die Not diese Geschichten zu erzählen erwächst nicht aus der Vergangenheit, sondern aus der Gegenwart. Heute werde die Konflikte der DDR dramatisiert und durchweg auf den Gegensatz von Freiheitswillen und Repression reduziert. Sie bilden dabei weniger die DDR ab, als vielmehr eine Gegenwart, die sich selbst legitimieren muss und nun in diesen Erzählungen als Erlösung erscheinen kann. Von einem Kommunisten erwartet man, im Gegensatz zu einem Bankdirektor, Ideale. Und dass er an ihnen scheitert, besser noch zugrunde geht. Schicksale die man einem Bankdirektor nicht verzeihen würde. Der gute Kommunist ist eine tragische Figur, der beste eine Leiche.“ (Andreas Goldstein)
Der Funktionär (AT: Bilder meines Vaters) Deutschland 2018, 72 min Regie: Andreas Goldstein

https://www.youtube.com/Trailer

    https://kino-krokodil.de
  Kino Krokodil
Greifenhagener Straße 32
     


 
11. April  


11.04.
18:30
 

Zwei Familien auf Weltreise

         Premiere in Anwesenheit beider Familien
   
 

Dokumentation über zwei Familien, die aus dem wohl finanzierten Alltag ausbrechen und mit Kleinkind, Kegel und One-Way-Ticket nach Asien fliegen. Mit im Gepäck: Der Drang nach Freiheit und Selbsterkenntnis, Neugier auf andere Teile der Welt und – die Ungewissheit. Gerade Letztere meldet sich hin und wieder mit Beschwernissen, die von Benni, Sandy, Thor und Maria höchst unterschiedlich gemeistert werden. Dann regulär im Programm ab dem 18.4.19 im FaF und delphi LUX.

11.4.19 | 18.30 Uhr | FaF + 12.4.19 | 18 Uhr | Yorck Kino (mit Maria & Thor)

https://zwei-familien-auf-weltreise.de/

    https://www.yorck.de/kinos/filmtheater-am-friedrichshain
  Filmtheater am Friedrichshain
Bötzowstrasse 1-5 10407 Berlin
     


 
12. April  


12.04.
bis
28.04.
  Leben um jeden Preis – Retrospektive Bo Widerberg
       
   
 

Leidenschaftliches Aufbegehren und der Sturm und Drang des unbedingten Erzählen-Müssens brachten Bo Widerberg (1930-1997) zum Film. In seinen 13 Langfilmen verwirklichte er seine Vision von einem Kino, das soziales Engagement und romantische Hingabe vereint und den Kampf des Menschen für ein würdevolles und selbstbestimmtes Leben in großen, klaren Bildern gestaltet, untersucht und feiert. Bo Widerberg hinterließ ein schillerndes, facettenreiches Werk und galt schon zu Lebzeiten neben Ingmar Bergman und Victor Sjöström als einer der wichtigsten schwedischen Regisseure.
Das Arsenal präsentiert erstmals in Berlin eine Retrospektive aller seiner Spielfilme, zwei Kurzfilme, einen äußerst selten gezeigten Kollektiv-Dokumentarfilm, an dem Widerberg als einer von 13 Regisseuren arbeitete, sowie (20 Jahre nach ihrer Erstaufführung im Forum der Berlinale) eine Dokumentation von Stefan Jarl über das Schaffen Bo Widerbergs. Die Retrospektive wird von Einführungen begleitet.

    Programm: https://www.arsenal-berlin.de/de/kino-arsenal/programm/
  Kino Arsenal – im Filmhaus am Potsdamer Platz
Potsdamer Str. 2, 10785 Berlin
Tel.: + 49 (0) 30 26599 - 100 ticket@arsenal-berlin.de
      http://www.arsenal-berlin.de/
 


12.04.
18:00
  Dark Eden – Der Albtraum vom Erdöl
   
 

Im kanadischen Fort McMurray liegt eines der größten und letzten Ölvorkommen unseres Planeten. Wie magisch zieht das „schwarze Gold“ Menschen aus aller Welt an. Denn mit dem Ölsand lässt sich so viel Geld verdienen wie nirgend woanders. Doch der Preis ist hoch: Die aufwändige Gewinnung des Öls aus dem Teersand setzt lebensgefährliche Stoffe frei, die Natur, Tiere und Menschen vergiften. Alles andere also als ein Paradies! Ausgerechnet an diesem verlorenen Ort findet Regisseurin Jasmin Herold die große Liebe, ihren späteren Co-Regisseur Michael Beamish. Doch als Michael schwer erkrankt, sind die beiden plötzlich unmittelbar betroffen. Ihr eigener Albtraum beginnt.
„Dark Eden – Der Albtraum vom Erdöl“ Regie: Jasmin Herold & Michael Beamish Doku | D 2018 | 80 Min. | OmU Kinostart: 11. April

Gäste: Regisseurin Jasmin Herold, Regisseur Michael Beamish

     
     
  Sputnik Kino
Höfe am Südstern, Hasenheide 54, 10967 Berlin
     http://www.sputnik-kino.com/


 
13. April  


13.04.
bis
14.04.
  Fantasy Film Fest Berlin
   
 

Alle Jahre wieder tourt das Fantasy Filmfest durch Deutschland und alle Jahre wieder bietet es seinen Zuschauern einen einzigartigen Mix an Genrefilmen, den es so nirgendwo anders im deutschen Kino zu sehen gibt. Mit einem Programm aus atemlosen Thrillern, obskuren Scifi-Träumereien, harten Horrorschockern und gefühlvollen Arthausperlen, ist das Fantasy Filmfest seit über 30 Jahren DIE Alternative zum Superhelden-Einheitsbrei im Mainstreamkino. Fantasy steht hier nicht für Drachen, Feen und verwunschene Wälder, sondern für Fantasie, Innovation und Skurrilität. Filme, die aus der Reihe tanzen, auffallen, fordern und überfordern, mit Konventionen brechen, provozieren und vor allem Filme, die einfach fantastisch sind. Von A wie Arthaus bis Z wie Zombie-Slasher, bietet das Fantasy Filmfest Platz für all die leisen, lauten und schrillen Zwischentöne, die überall anders oft überhört werden. Mit ganz viel Herzblut (und Kunstblut!) liefert das Fantasy Filmfest, was der Slogan verspricht: FEAR GOOD MOVIES.

   


13.04.
22:30
 

The Omen (OV)

          Horror im Rollberg
 

Robert Thorn und seine Frau Katherine erwarten ihr erstes Kind. Doch bei der Geburt stirbt das Baby, und die in einem römischen Krankenhaus tätigen Priester bieten Thorn an, stattdessen ein zur gleichen Zeit geborenes Kind, deren Mutter angeblich bei der Geburt gestorben ist und das keine Verwandten haben soll, zu adoptieren. Thorn stimmt nach anfänglichem Zögern zu, denn er weiß, wie problematisch für Katherine das Wissen um die Fehlgeburt wäre. Nichts ahnend ist Katherine überglücklich über den scheinbar gemeinsamen Sohn, den die beiden Damien nennen. Doch der Junge erweist sich schon bald als der personifizierte Antichrist. Schreckliche Dinge geschehen in seiner Gegenwart und viele der Dinge, sind nicht mit natürlichen Überlegungen zu erklären. Und schon bald müssen auch Robert und Katherine um ihr Wohl bangen, denn Damien scheint nichts und niemand stoppen zu können...

Großbritannien, USA (1976), 111 min, FSK 16

https://www.youtube.com/Trailer

    https://yorck.de/kinos/rollberg
  Rollberg Kino
Rollbergstr. 70 12049 Berlin
     


 
14. April  


14.04.
11:00
 

2001 - Odyssee im Weltraum in 70 mm [WA]

   
 

Zum 50. Jubiläum von Stanley Kubricks epischen Meisterwerk 2001 - Odyssee im Weltraum gibt es für Deutschland eine neue 70mm-Kopie!
Zum ersten Mal seit der ursprünglichen Veröffentlichung wurde diese 70-mm-Kopie mit Teilen aus dem Original-Kameranegativ ergänzt. Dies ist eine echte photochemische Filmreproduktion. Es gibt keine digitalen Tricks, remasterte Effekte oder nachträgliche Änderungen. Dies ist der unrestaurierte Originalfilm, der das filmische Ereignis nachbildet, welches das Publikum vor fünfzig Jahren erlebte.

https://www.youtube.com/Trailer

     
    https://www.yorck.de/kinos/delphi-lux
  Delphi Filmpalast
Kantstraße 12a 10623 Berlin
     


14.04.
16:00

  Der Funktionär
   
   
Klaus Gysi war einer der führenden Kulturpolitiker der DDR. 1912 geboren, war er zwei Jahre alt, als der Erste Weltkrieg begann. Als er sechs war, brach das Kaiserreich zusammen. Mit 17 sah er vor dem Fenster der elterlichen Wohnung einen erschossenen Arbeiter auf der Straße liegen. Er trat dem kommunistischen Jungendverband bei, später der kommunistischen Partei. Bis 1945 lebte er illegal in Berlin. Dann machte er im sozialistischen Deutschland Karriere, Abstürze inbegriffen. Er war Verlagsleiter, Kulturminister, Botschafter, Staatssekretär für Kirchenfragen. Ein Meister der Gesten und des geschickten Taktierens im sozialistischen Apparat. 1988, kurz vor dem Ende der DDR, entließ ihn die Partei aus dem Staatsdienst. 1999 starb er.

Der Funktionär Genre: Dokumentarfilm Land/Jahr: D 2018 Regie: JAndreas Goldstein Darsteller/innen: Drehbuch: Andreas Goldstein Min.: 72 Fsk: Verleih: Edition Salzgeber

Regisseur Andreas Goldstein wird an dem zu Besuch sein
     
  fsk Kino
Segitzdamm 2 10969 Berlin
  http://www.fsk-kino.de


 
15. April  
 
16. April  


16.04.
18:15
 

HI, AI "Regisseurin zu Gast!

      
 

Humanoide Roboter sind die neuen Lebewesen auf unserem Planeten. Sie sind an der Rezeption tätig, in Shopping Malls oder als Köche. Und sie führen bereits Beziehungen mit Menschen. Chuck macht mit seiner neuen Roboter-Partnerin Harmony einen Road Trip durch die USA. Der Sex-Roboter Harmony, so stellt sich auf den zweiten Blick heraus, mag Bücher und kann aus dem Stegreif Ray Kurzweil zitieren. Am anderen Ende der Welt, in Tokio, bekommt Oma Sakurai von ihrem Sohn den niedlichen Roboter Pepper geschenkt. „Damit ich nicht verkalke“, sagt die alte Dame selbstironisch. Doch Pepper entpuppt sich als Lausbube, den Omas Gesprächsthemen wenig interessieren.Während Harmony und Chuck nach der Liebe suchen, und Pepper und Oma die Zeit totschlagen, stellt sich zunehmend die Frage: Wie werden wir mit künstlicher Intelligenz zusammenleben? Was werden wir gewinnen, was verlieren? Und: wer sind eigentlich die Hauptfiguren dieser schönen, neuen Welt? D 2019, R: Isa Willinger, Dokumentarfilm, L: 87 min., FSK: k.A.

https://www.youtube.com/Trailer

     
 

City Kino Wedding im Centre Français de Berlin
Müllerstraße 74 13349 Berlin Anbindung: U-6, U-Rehberge

     http://www.citykinowedding.de/


 
17. April  


17.04.
Einlass & Filmabgabe 19:30 Film 20:30
  Open Screening – Plattform für Filmemacher/innen & Filmfans
   
  Was dem Slam Poeten das Open Mic, das ist für die Filmszene das Open Screening! Hier können Filmemacher – ohne Anmeldung, ohne Vorauswahl, ohne Jury – Kurzfilme von maximal 20 Minuten, an deren Produktion sie irgendwie beteiligt waren, im Kino präsentieren. Unerwünschte Inhalte können vom Publikum mit mehrheitlich gezeigter roter Karte gestoppt werden.Das ganze funktioniert somit sozusagen wie ein spontanes Filmfestival, bei dem ausschließlich Filmemacher und Publikum bestimmen, was gezeigt wird.

Ein kurzes Q&A nach jedem Film ermöglicht es Filmemachern und Publikum ins Gespräch zu kommen. Von Drama, Comedy, Musikvideo, Reportage, Doku, Animation bis Experimental u.v.m. ist jedes Genre möglich. Das Open Screening versteht sich als Plattform für Filmemacher und Film­fans – z.B. um Filme zum ersten Mal vor Zuschauern zu testen, um ein Feedback zu erhalten, um Filme überhaupt einem Publikum zugänglich zu machen oder um Kontakte für zukünftige Projekte zu knüpfen. Mögliche Filmformate: Blue Ray, DVD, AVI File, MPG2, MOV, MPG4, bzw. alles, was mit dem VLC-Player abspielbar ist. Moderation: Abbas Saberi. Das Open Screenning findet an jedem dritten Montag im Monat statt.
     
    http://openscreening.de/
  Sputnik Kino
Höfe am Südstern, Hasenheide 54, 10967 Berlin
     http://www.sputnik-kino.com/


 
18. April  


10.04
21:00
 

Queer Filmnacht: Studio 54 – The Documentary - OmU

   
 

Das New Yorker Studio 54 gilt noch immer als der beste Nachtclub aller Zeiten. Er war das Mekka des 70er-Hedonismus. Alle feierten hier: Warhol, Bowie, Divine … Grace Jones tanzte nackt, Bianca Jagger kam auf einem Schimmel hereingeritten. Nun erzählt ein Dokumentarfilm erstmals die wahre Geschichte hinter dem Mythos.

USA 2018, 98 min, OmU

https://www.youtube.com/Trailer

     
    https://www.yorck.de/kinos/delphi-lux
  Delphi LUX
Yva Bogen - Kantstraße 10 10623 Berlin
     


18.04.
19:15
 

IM SCHATTEN DES APFELBAUMS Regisseurin zu Gast!

      
 

Regisseurin Claudia Euen zu Gast! 65 Jahre Ehe, vier Systeme, zwei Menschen, eine Liebe: Ilse und Wolfgang Gutsche sind ein ganzes Leben gut miteinander ausgekommen. Und sie würden alles wieder so machen. „Seitdem ich denken kann, waren meine Großeltern verliebt. Wenn sie uns besuchen kamen, nahm mein Großvater die Hand meiner Großmutter, sie küssten sich und wichen niemals von der Seite des anderen. Als Kind war das für mich normal. Als ich erwachsen wurde, bemerkte ich, dass das nicht alle so machen. Als mein Freund und ich uns trennten, fragte ich mich, wie meine Großeltern das bis heute geschafft haben? Was hält ihre Liebe am Laufen? Was tun sie, was andere nicht tun? Der Dokumentarfilm begleitet die beiden in ihrem Alltag, verfolgt ihre Gespräche, ihre Gedanken und ihr Glück, dass seinen Anfang in einer Zeit nahm, die schwer und voller Entbehrungen war. DE 2017, R: Claudia Euen, Dokumentarfilm, L: 62 min., FSK: ab 0

https://www.youtube.com/Trailer

     
 

City Kino Wedding im Centre Français de Berlin
Müllerstraße 74 13349 Berlin Anbindung: U-6, U-Rehberge

     http://www.citykinowedding.de/


 
19. April  
 
20. April  
 
21. April  
 
22. April  
 
23. April  
 
24. April  


24.04.
bis
28.04.
  46. sehsüchte Potsdam
   
 

Vom 24. bis 28. April 2019 findet Sehsüchte bereits zum 48. Mal in Eigenregie von Studierenden der Medienwissenschaft und Digitalen Medienkultur der Filmuniversität Babelsberg KONRAD WOLF statt. Innerhalb dieser fünf Tage möchten wir neue kreative Impulse setzen, um an unserem Festivalstandort Babelsberg ein einzigartiges Erlebnis rund um Filme, Workshops und neue Medientechnologien zu erschaffen. Ständige Dynamik, Ideenreichtum und Mut, Neues auszuprobieren, zeichnen Sehsüchte aus. Als größtes Studierendenfilmfestival Europas möchten wir jungen Filmschaffenden die Möglichkeit geben, sich innerhalb der Branche zu vernetzen und die besten Werke des weltweiten Filmnachwuchses einem breiten Publikum zugänglich zu machen. Der Standort Potsdam-Babelsberg sorgt dabei alljährlich für die ganz besondere Sehsüchte-Atmosphäre – deutsche Filmgeschichte und aktueller Studiobetrieb treffen auf studentische Kreativität und akademischen Wissensdurst.

   


24.04.
bis
01.05.
  filmPOLSKA
   
 

filmPOLSKA zeigt vom 24.04.-01.05.2019 bereits zum vierzehnten Mal, was polnische Filmkunst in seiner ganzen Vielfalt zu bieten hat. Festlich eröffnet wird filmPOLSKA 2019 am Abend des 24.04. im Babylon am Rosa-Luxemburg-Platz. Die Sektion Neues Polnisches Kino versammelt Autor*innenfilme aus den letzten Jahren. Das Programm umfasst Produktionen von polnischen Filmschaffenden oder Filme, die einen Bezug zu Polen oder polnischen Themen aufgreifen. Im Fokus des Wettbewerbs stehen Werken des polnischen Regienachwuchses. Die diesjährige Retrospektive widmet sich dem Filmschaffen des Altmeisters Krzystof Zanussi. Anlässlich seines 80. Geburtstags eröffnet filmPOLSKA am 26.04. im Zeughauskino eine Werkschau mit seinen Filmen aus den 1970er Jahren, die zum „Kino der moralischen Unruhe“ zählen. Zanussis Filme spannen eine philosophische Welt auf und widmen sich den großen Fragen der Aufklärung und Menschheit. Gelten in Zanussis Betrachtung der Welt noch Verhaltensregeln und Moral, zerbrechen sie im Werk von Wojciech Smarzowski gänzlich. Der Regisseur geht kritisch und radikal mit aktuellen sozialpolitischen Themen um. Seinem besonderen Blickwinkel auf die Welt, die aus den Fugen geraten zu sein scheint, ist die Hommage „Die Welt nach Wojciech Smarzowski“ gewidmet.

   


24.04.
20:00
 

  Outlaw

         
 

Der Kriminelle Leo ist auf der Flucht. Unterwegs trifft er auf den Herumtreiber Paul und die Tramperin Aleksandra. Sie alle zieht es aus unterschiedlichen Gründen nach Westen. Was sie eint, ist ihre Liebe zu Schusswaffen und schnellen Autos. Vor ihnen die nächtliche Straße, den Tank voller Benzin, rasen die drei ihrem Schicksal entgegen. OUTLAW ist nach dem Berlin-Noir DOGGO der zweite Spielfilm von Daniel Moersener und ein Vorstoß zu filmischen Urthemen: Get in the car & go west.

D 2018, R: Daniel Moersener mit Paul Moersener, Leo Tax, Aleksandra Karadeniz, 75 Min. Q&A im Anschluss

https://vimeo.com/Trailer

     
    Babylon Kino
Rosa-Luxemburg-Straße 30, 10178 Berlin
      http://www.babylonberlin.de/



24.04.
18:00
 

ZENTRALFLUGHAFEN THF (OmU und OmeU)

         in Anwesenheit von Karim Ainouz und Ibrahim Al Hussein
   
 

Der ehemalige Flughafen Tempelhof in Berlin bleibt auch nach seiner Stilllegung ein Ort der An- und Abreise. Gebaut im Nationalsozialismus, durch die Luftbrücke zum Freiheitssymbol geworden und heute Großstadtoase, dienen die geschichtsträchtigen Hallen nun als Notunterkunft für Geflüchtete. Unter den Asylsuchenden sind auch der 18-jährige Student Ibrahim aus Syrien und der Physiotherapeut Qutaiba aus dem Irak. Zwischen Deutschunterricht und Gesprächen mit dem Sozialamt suchen sie mit Beharrlichkeit und Humor nach einem Stück Alltag. Zentralflughafen THF erzählt von Flucht, Ankunft und dem Ringen um Normalität an diesem besonderen Ort.

Titel ZENTRALFLUGHAFEN THF (OmU und OmeU) in Anwesenheit von Karim Ainouz und Ibrahim Al Hussein Originaltitel Zentralflughafen THF Produktion DE, FR, BR , 2018 Erscheinungsdatum 17.02.2018 Verleih Piffl Medien GmbH Regie Karim Aïnouz
Auch am Sa 25.05. 16:00 und So 26.05. 18:00

https://www.youtube.com/Trailer

    http://ilkino.de/
  Il Kino
Nansenstraße 22, 12047 Berlin
     


 
25. April  


25.04.
bis
15.05.
  Übernehmen wir?!
        Vom Ende der Fabriken und dem Beginn von etwas Neuem
   
 

Demnächst kommen zwei neue Filme in die Kinos, die sich mit den Kämpfen gegen Fabrikschließungen auseinandersetzen - Stéphane Brizés in Cannes gefeiertes Drama »Streik« und der Dokumentarfilm »Luft zum Atmen« von Johanna Schellhagen. Wir nehmen dies zum Anlass einen tieferen Blick auf den Untergang der Fabriken in den westlichen Industrieländern zu werfen, auf die Umbrüche, die Widerstände, aber auch die Chancen, die hiermit verbunden sind. Zu sehen sein werden Filme wie »Merci Patron !«, der in Frankreich hohe Wellen schlug, »A Fábrica de Nada« - »die Wiedergeburt des politischen Films« (Georg Seeßlen) - oder auch Robert Guédiguains »Der Schnee am Kilimandscharo«. Daneben aber auch kleinere Produktionen, die oftmals einen Blick auf erfolgreich von der Belegschaft übernommene Fabriken werfen, wie »Occupy, Resist, Produce« oder dorthin schauen, wohin die Fabriken verlagert werden - mit »Der Kampf der Jasic-Arbeiter und ihrer Unterstützerinnen« etwa nach China.

    http://www.lichtblick-kino.org/filmreihe/2019/19_04_Uebernehmen_wir
  Lichtblick-Kino
Kastanienallee 77 / 10435 Berlin
      http://www.lichtblick-kino.org/
 


25.04.
19:00
  AUCH LEBEN IST EINE KUNST - DER FALL MAX EMDEN
          mit Regisseur André Schäfer und Protagonist Dr. Ulrich Brömmling, Max Emden-Biograf
       
  In den 1920er Jahren machte der jüdische Geschäftsmann Max Emden mit Kaufhäusern wie dem KaDeWe oder dem Oberpollinger ein Vermögen und gehörte zu den bedeutendsten Mäzenen Hamburgs. Am Lago Maggiore führte er ein glamouröses Leben mit schnellen Booten und schönen Frauen, doch der lange Arm der Nazis erreichte ihn auch dort – Emden verlor alles. Bis heute kämpfen seine Erben vergeblich für eine angemessene Entschädigung.

AUCH LEBEN IST EINE KUNST - DER FALL MAX EMDEN D 2018 - 90 Min - OmU Regie: Eva Gerberding und André Schäfer Kinostart: 25. April 2019

https://www.youtube.com/Trailer
     
  hackesche höfe kino
Rosenthaler Straße 40 10178 Berlin
      http://www.hoefekino.de  


 
26. April  


26.04.
bis
03.05.19
  Krzysztof Zanussi
       
   
 

Anfang der Siebzigerjahre taucht Krzysztof Zanussi mit seinen Filmen wie eine Erscheinung aus einer anderen Welt auf. Nach dem Danziger Aufstand vom Dezember 1970 muss die poststalinistische, national-kommunistische Regierung unter Władysław Gomułka zurücktreten, und Polen feiert den Aufbruch in eine neue, schönere Welt. Partei und Arbeitervolk scheinen wieder vereinigt. Ein Hauch westlichen Konsums durchweht das Land: Auf den Straßen rollen neben Lada und Trabant Fiat und Berliet, und in den Kinos sind US-amerikanische Filme in sogenannten Konfrontationsprogrammen zu sehen. Polen feiert – auf Pump – das neue Leben.

In dieser Zeit des Aufbruchs kommen Zanussis erste abendfüllende Spielfilme in die Kinos. Aber sie sind keine Kinofeuerwerke der neuen Zeit. Zanussis Helden sind verunsichert, schon am Anfang ihres Weges. Sie vertrauen nicht dem gesellschaftlichen Status Quo, hinterfragen Gegebenheiten und Parolen. Zanussis Filme spannen eine philosophische Welt auf. Die großen Fragen der Aufklärung und Menschheit bestimmen ihre Erzählungen: Was soll ich tun? Was darf ich hoffen? Was kann ich wissen? Und – was ist der Mensch?

Bald ist die Aufbruchsstimmung der frühen Siebziger Jahre vorbei. Mit der ersten Ölkrise schnellen die polnischen Staatschulden in die Höhe und aus den Regalen verschwinden nicht nur die Luxusprodukte aus dem Westen sondern auch Nahrungsmittel wie Fleisch, Brot und Zucker. Die Arbeiter streiken wieder und Bürgerrechtler organisieren sich im Komitee zur Verteidigung der Arbeiter (KOR). Mit zunehmender Brutalität gehen Polizei und Sicherheitskräfte gegen sie vor.

In dieser Zeit – einer Zeit zunehmender Verzweiflung und ideologischer Enttäuschung – ereignet sich etwas Sonderbares. Die Filme von Krzysztof Kieślowski, Agnieszka Holland, Barbara Sass, Janusz Kijowski und Feliks Falk kommen in die Filmtheater und prägen maßgeblich das „Kino der moralischen Unruhe“. Ohne Zanussis Wirken ist es schwer vorstellbar, dass diese jungen Filmemacherinnen und Filmemacher sich so mutig artikuliert hätten und gegen Doppelmoral und Zynismus vorgegangen wären. Krzysztof Zanussi, für den die Mitgestaltung der polnischen Gesellschaft stets mit der Aufforderung zu moralischem Handeln und geistiger Erneuerung verknüpft ist, hat ihnen den Weg bereitet und sich ihnen angeschlossen.

In diesem Jahr feiert der Grandseigneur des polnischen und europäischen Kinos seinen achtzigsten Geburtstag. Das Festival filmPOLSKA widmet ihm eine Werkschau mit Filmen aus den Siebzigerjahren. Wir freuen uns, Krzysztof Zanussi im Zeughauskino begrüßen zu können. (Kornel Miglus / filmPOLSKA)

     
  Zeughauskino
Deutsches Historisches Museum Unter den Linden 2 10117 Berlin Tel. +49 30 20304-0
    http://www.dhm.de/zeughauskino
 


26.04.
18:00
 

  The Harry Potter Kino Marathon

         
 

The Berlin 24 Hour Harry Potter Kino Marathon David DMP Moore and Babylon invite you to board the Hogwarts Express and take an incredible journey through the entire magical world of Harry Potter! This is the ULTIMATE Harry Potter experience in Berlin: THE ENTIRE FILM SERIES in ONE 24 hour back-to-back marathon!

Harry Potter and the Sorcerer's Stone (2001) An orphaned boy enrolls in a school of wizardry, where he learns the truth about himself, his family and the terrible evil that haunts the magical world. Harry Potter and the Chamber of Secrets (2002) An ancient prophecy seems to be coming true when a mysterious presence begins stalking the corridors of a school of magic and leaving its victims paralyzed. Harry Potter and the Prisoner of Azkaban (2004) It's Harry's third year at Hogwarts; not only does he have a new "Defense Against the Dark Arts" teacher, but there is also trouble brewing. Convicted murderer Sirius Black has escaped the Wizards' Prison and is coming after Harry. Harry Potter and the Goblet of Fire (2005) A young wizard finds himself competing in a hazardous tournament between rival schools of magic, but he is distracted by recurring nightmares. Harry Potter and the Order of the Phoenix (2007) With their warning about Lord Voldemort's return scoffed at, Harry and Dumbledore are targeted by the Wizard authorities as an authoritarian bureaucrat slowly seizes power at Hogwarts. Harry Potter and the Half-Blood Prince (2009) As Harry Potter begins his sixth year at Hogwarts, he discovers an old book marked as "the property of the Half-Blood Prince" and begins to learn more about Lord Voldemort's dark past. Harry Potter and the Deathly Hallows: Part 1 (2010) As Harry races against time and evil to destroy the Horcruxes, he uncovers the existence of three most powerful objects in the wizarding world: the Deathly Hallows. Harry Potter and the Deathly Hallows: Part 2 (2011) Harry, Ron, and Hermione search for Voldemort's remaining Horcruxes in their effort to destroy the Dark Lord as the final battle rages on at Hogwarts. PLUS: Classic Fantasy Movie Trailer Shows! Breakfast Included! Prize Giveaways! Pillows, blankets, sleeping bags, and anything else to make you more comfortable in the kino is welcome! Tickets: 42 Euro

     
    Babylon Kino
Rosa-Luxemburg-Straße 30, 10178 Berlin
      http://www.babylonberlin.de/


26.04
19:00
  Hinter den Gräbern - zu Gast: Lucía Palacios und Dietmar Post
       
   
 

Fr 26.4., 19h, im Gespräch: Lucía Palacios und Dietmar Post, Moderation Wolfgang Martin Hamdorf
LOS COLONOS DEL CAUDILLO   Francos Siedler   Lucía Palacios, Dietmar Post   D/Spanien 2013   OmU 113´
„Llanos del CAUDILLO“ (Die Ebenen des Führers) – so heißt das kleine Dorf in der spanischen Region „La mancha“ immer noch. Während der Franco-Diktatur wurde es als eines der 300 faschistischen Modelldörfer gegründet. Jahrzehnte nach dem Tod des Diktators entscheidet sich eine Mehrheit der Einwohner in einem Referendum dafür, den Namen nicht zu ändern. Aber wie lebt es sich in diesem Dorf mit dieser Vergangenheit? Mit neuen Archivmaterialien und kontroversen Interviews porträtieren Lucia Palacios und Dietmar Post einen ländlichen Mikrokosmos der verdeutlicht, wie erbittert in Spanien immer noch über die Vergangenheit von Krieg und Diktatur diskutiert wird.

Fr 26.4., 21.30h, im Gespräch: Lucía Palacios und Dietmar Post, Moderation Wolfgang Martin Hamdorf
FRANCO ON TRIAL: THE SPANISH NUREMBERG?   Franco vor Gericht – das spanische Nürnberg?   Lucía Palacios, Dietmar Post   D/Spanien 2018   OmU 101´
Der Film rekonstruiert die Verbrechen des Regimes von den ersten Massakern im Bürgerkrieg 1936 bis zu den letzten Hinrichtungen kurz vor Francos Tod und den Polizeimassakern in der Zeit der „Transición“, des Übergangs zur Demokratie.

    Programm: https://www.arsenal-berlin.de/de/kino-arsenal/programm/
  Kino Arsenal – im Filmhaus am Potsdamer Platz
Potsdamer Str. 2, 10785 Berlin
Tel.: + 49 (0) 30 26599 - 100 ticket@arsenal-berlin.de
      http://www.arsenal-berlin.de/


26.04.
27.04.
    Andrei Tarkowski: Stalker
           Film und Ausnahmezustand Symposium und Filmprogramm
          
 

40 Jahre nach Erscheinen des Films Stalker (1979) von Andrei Tarkowski fragt die Akademie der Künste in einem zweitägigen Symposium mit Filmprogramm am 26. und 27. April nach der Bedeutung des Films und seinen aktuellen Lesarten.  Mehr als andere Arbeiten Tarkowskis hat dieses Werk seinerzeit verstört und sich ins Bildgedächtnis eingeschrieben. Damals wie heute trifft der Film mit seinen Fragen auf einen existenziellen Nerv; vor dem Hintergrund eines wachsenden Krisenbewusstseins treten seine dystopischen Züge umso deutlicher hervor.  Das Symposium untersucht verschiedene Ebenen des Films aus literatur-, kunst- und filmwissenschaftlicher sowie aus medienkünstlerischer Perspektive und lädt Künstlerinnen und Künstler aus Ost und West zum Gespräch, die ihre persönlichen Beziehungen zum Werk und zum Filmemacher vorstellen.

Erstmals zu sehen sind auch Aufnahmen von Ebbo Demant, die im Zusammenhang mit seinem Dokumentarfilm über die letzten Lebensmonate Andrei Tarkowskis in Deutschland entstanden sind. Als Referenzfilm ist am zweiten Abend das vielfach prämierte Werk Die Rückkehr – The Return von Andrei Zwjaginzew, der 2015 den Kunstpreis der Akademie der Künste erhielt, zu sehen. Kuratiert wird die Veranstaltung von Jule Reuter und Claus Löser.

Mitwirkende: Natascha Drubek, Norbert Franz, Ulrich Gregor, Jonas Hansen, Via Lewandowsky, Claus Löser, Andrei Plakhov, Ulrich Polster, Jule Reuter, Felicitas Sonvilla.

Programm

Freitag, 26.4.2019 17 Uhr

Begrüßung: Ulrich Gregor (Filmhistoriker, Akademie-Mitglied) und Jule Reuter (Kunstwissenschaftlerin, Berlin/Halle)

Vortrag von Norbert Franz (Slawist, Berlin): Tarkowskis Stalker und die sowjetische Science Fiction

Vortrag von Natascha Drubek (Osteuropaexpertin, Prag/Berlin): Belastete Orte

Vortrag von Jule Reuter: „Wie still es ist! ... Hier ist es so schön. Hier, hier ist ja niemand.“  Zu Landschafts- und Gartenmotiven im Film Stalker

Film: Stalker Material - Making of von Ulrich Polster (Bildender Künstler, Berlin), 2015, 20 Min., engl. OF

Anschließend Gesprächsrunde mit Jule Reuter, Norbert Franz, Natascha Drubek, Ulrich Polster und Andrei Plakhov (Filmkritiker, Moskau)

Moderation: Cornelia Klauß

20.30 Uhr

Filmvorführung: Stalker

UdSSR 1979, 163 min, DCP, OmU, Regie: Andrei Tarkowski, Buch: Arkadi und Boris Strugazki, Kamera: Alexander Knjaschinski, mit Alexander Kaidanowski, Anatoli Solonizyn, Nikolai Grinko

Samstag, 27.4.2019

17 Uhr

Präsentation: Ausschnitte aus bisher unveröffentlichtem Material von Ebbo Demant (Dokumentarfilmer, Akademie-Mitglied)
Vortrag von Claus Löser (Filmhistoriker und Autor): Stalker - Spur ohne Ende I. Impulse und Nachwirkungen eines filmischen Jahrhundertwerks.
Kurzfilm: Tara von Felicitas Sonvilla, mit Sasha Davydova, Leo van Kann, Lena Lauzemis, 30 min. Deutschland, 2017, OmU
Kurzfilm: Eisenwinter von Via Lewandowsky, Super 8, DDR, 1988, 6 Min.
Gespräch mit Via Lewandowsky (Künstler, Berlin), Ulrich Polster (Bildender Künstler, Berlin) und Felicitas Sonvilla (Filmemacherin, Wien)
Moderation: Claus Löser
Vortrag mit Beispielen von Jonas Hansen (Medienkünstler, Halle): T.H.E.Z.O.N.E. Ein postapokalyptischer Spaziergang
Vortrag von Andrei Plakhov: Stalker und der Einfluss Andrei Tarkowskis auf Andrei Zwaginzjew und die neue Generation russischer Filmemacher

20.30 Uhr

Filmvorführung: The Return – Die Rückkehr Mit einer Einführung von Claus Löser

Russland 2003, 110 min, DCP, OmeU, Regie: Andrei Swjaginzew, mit Wladimir Garin, Iwan Dobronrawow, Konstantin Lawrone

    https://www.adk.de/
  Akademie der Künste
Hanseatenweg 10 10557 Berlin
     


 
27. April  
 
28. April  
 
29. April  


29.04.
20:30
 

ZU JEDER ZEIT

        Premiere in Anwesenheit des Regisseur Nicolas Philibert
   
 

Der neue Film von Nicolas Philibert, dem Regisseur von SEIN UND HABEN. Jedes Jahr machen sich tausende von Auszubildenden auf den Weg, Gesundheits- und Krankenpflegende zu werden. Sie lernen in Krankenhäusern, Rehakliniken, ambulanten und stationären Pflegeeinrichtungen, wie vielseitig ihr zukünftiger Beruf ist. Sie verbringen viele Unterrichtsstunden in der Pflegeschule und büffeln anatomische, technische und rechtliche Grundlagen für ihr berufliches Handeln. Dies ist eine intensive Zeit, in der sie sich nicht nur ein hohes Maß an Wissen aneignen, sondern gleichzeitig die Situationen, die sie alltäglich erleben, auf verschiedenen Ebenen reflektieren. Der Film folgt den Höhen und Tiefen der Ausbildung in Frankreich. Neben den vielen schönen Momenten dieses vielfältigen Berufes werden die Auszubildenden auch auf den Umgang mit menschlichem Leid und körperlicher sowie geistiger Krankheit vorbereitet. Mit ZU JEDER ZEIT ist Nicolas Philibert ein lebendiger, berührender und wirklich aufmunternder Film gelungen.

mit anschließendem Filmgespräch. In Kooperation mit dem Institut Francais Deutschland und dem VPU e.V.

ZU JEDER ZEIT F 2018 Buch, Regie, Kamera: Nicolas Philibert Produktion: Archipel 35, France 3, Cinéma Longride Sprache: Französisch Untertitel: Deutsch Laufzeit: 105 Min

https://www.youtube.com/Trailer

    http://www.cinema-paris.de/kino/
  Cinema Paris
Kurfürstendamm 211, 10719 Berlin
     


29.04
30.04.
19:30
  filmPOLSKA – Kamerakunst, zu Gast: Julian A.Ch. Kernbach
       
   
 

Mo 29.4., 19.30h, zu Gast: Julian A. Ch. Kernbach UŁASKAWIENIE Begnadigung Regie: Jan Jakub Kolski Kamera: Julian A. Ch. Kernbach Polen 2018 OmU 100´ Nachkriegszeit in Polen. Hanna und Jakub trauern um ihren Sohn Wacław, der bis 1945 gegen die deutschen Besatzer und nach dem Kriegsende gegen die kommunistische Regierung in Polen kämpfte. Eine bildgewaltige filmische Klage, erzählt im Stile eines Roadmovies der unmittelbaren Nachkriegszeit, in der immer wieder Bezug auf klassische Motive genommen wird. Julian A. Ch. Kernbachs Kamera steht hier im Dialog mit der Bilderwelt von Jan Jakub Kolski, der selbst Kameramann ist.

Di 30.4., 19.30h, zu Gast: Julian A. Ch. Kernbach VIA CARPATIA Regie: Klara Kochańska, Kasper Bajon Kamera: Julian A. Ch. Kernbach Polen/Tschechische Republik/Mazedonien 2018 OmU 75´ VIA CARPATIA zeigt uns die Flüchtlingskrise als Ehekrise von Piotr und Julia. Eines Tages erfahren sie, dass Piotrs syrischer Vater sich in einem Flüchtlingslager in Griechenland befindet und sie ihn dort abholen sollen. Lakonisch und wie zufällig sammelt die Kamera Eindrücke des modernen Lebens, beiläufig und unspektakulär.

    Programm: https://www.arsenal-berlin.de/de/kino-arsenal/programm/
  Kino Arsenal – im Filmhaus am Potsdamer Platz
Potsdamer Str. 2, 10785 Berlin
Tel.: + 49 (0) 30 26599 - 100 ticket@arsenal-berlin.de
      http://www.arsenal-berlin.de/
 
30. April  





Alle Termine und Preise ohne Gewähr.- Änderungen vorbehalten

SUPPORT YOUR LOCAL CINEMA!
   



 
 
Home Berlinale Termine
Neue Filme Charts Kinderfilm
Festivals News Freiluftkino
Kinos Berlin Tv Tipp Bildung
facebook
unabhängiges Filmmagazin aus Berlin - Aktuelle Filme, Kino und Termine für Berlin
Über Uns  Schutz der Privatsphäre  Nutzungsbedingungen                        Impressum
 
© MMEANSMOVIE 2001 - 2019 Filmmagazin Berlin