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MMEANSMOVIE Filmmagazin Berlin © - Kino, Filmstarts, Festivals und Termine     
 
   
Termine  



         
 
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Juni
 

Short Attack im Juni: Ruf der Wildnis

   
  Raus in die Natur! Shorts Attack im Juni geht auf Safari, in den Wald, unter Wasser, auf Jagd und ins Dschungelcamp. Es gibt Tierbegegnungen, Gespenster, Naturkreisläufe, Poesie und jede Menge Zwischenfälle zwischen Fauna und Flora. Es ist Sommer und jeder will den perfekten Trip: Willkommen zu einer wilden Abenteuerreise.

19. Juni
ACUD Kino im ACUDkunsthaus
Veteranenstraße 21 – 10119 Berlin-Mitte
https://acudkino.de/

26. Juni
Il Kino
Nansenstraße 22, Berlin
http://ilkino.de/
     
    http://www.shortsattack.com/
   


bis
26.06.19
  Retrospektive Wilhelm/William Dieterle
       
   
 

„Was allen seinen Filmen gemein ist, das ist die unbedingte Ehrlichkeit der Gesinnung und der künstlerischen Mittel. Er erzielt seine Wirkungen ausschließlich durch die Verwandlung eines inneren Kampfes, eines Kampfes um eine ethische Idee, in eine filmische Handlung. Was er durch die Leinwand auf den Zuschauer überträgt, ist nicht leeres pathetisches Theater oder wohlfeile Sentimentalität, sondern Gesinnung, Ethik, Humanismus.“ Mit diesen Worten würdigt im Oktober 1944 Lion Feuchtwanger die Bedeutung Wilhelm Dieterles. Die meisten Arbeiten des 70 Filme umfassenden Œuvres Dieterles sind überliefert. Umso erstaunlicher ist es, dass Dieterle heute zu den Vergessenen der Filmgeschichte gehört und dies bereits zu Lebzeiten war: Als ihm kurz vor seinem Tod 1972 ein Bundesverdienstkreuz überreicht wird, stellt Dieterle nicht ohne Verbitterung fest, dass sich kein einziger Journalist gemeldet hat, um ihn zu interviewen. Als eines von zwölf Kindern 1893 in einer Ludwigshafener Arbeiterfamilie geboren, ist Wilhelm Dieterle eine künstlerische Karriere nicht in die Wiege gelegt. Nach Abschluss einer Tischlerlehre finanziert er sich mit seinem Gesellenlohn eine Schauspielerausbildung. Max Reinhardt engagiert ihn, und im Film der Weimarer Republik reüssiert der 1,90 Meter große, blendend aussehende Schauspieler zum ersten Naturburschen des deutschen Films. Binnen kurzem macht er sich auch als Regisseur einen Namen. Auf die deutsche Karriere folgt nach 1930 ein kometenhafter Aufstieg zu einem Star-Regisseur in Hollywood. Dort prägt er mit Filmen über Louis Pasteur, Emile Zola und den mexikanischen Präsidenten Benito Juarez das Genre des Biopic.

Der filmende Humanist ist die erste umfassende Werkschau Wilhelm/William Dieterles in Deutschland. Zu entdecken ist ein kompromissloser „Auteur“ des Films, dem es gelang, souverän zwischen den Genres und Kontinenten zu wechseln, ohne dabei seinen künstlerischen Anspruch aufs Spiel zu setzen. Ein Regisseur, der „Haltung“ bewiesen hat!

https://www.dhm.de/zeughauskino/filmreihen/der-filmende-humanist.html

     
  Zeughauskino
Deutsches Historisches Museum Unter den Linden 2 10117 Berlin Tel. +49 30 20304-0
    http://www.dhm.de/zeughauskino
 


bis
29.06.19
  Bilder von drüben
       
   
 

Auf der einen Seite: Arbeitslosigkeit, Drogensucht, alte und neue Nazis, Prostitution, perspektivlose Jugendliche, falscher Schein von Wohlstand und Prosperität, dahinter krasse soziale Gegensätze und viel Elend. Auf der anderen Seite: Überwachung und Unterdrückung, Fanatiker, verfallene Städte, Straßen und Fabriken, bescheidene Lebens­verhältnisse, allgegenwärtige Angst und ein fin­steres System, aus dem man flüchten möchte. – Waren dies wirklich die Versatzstücke, mit denen in der Spielfilmproduktion des geteilten Deutschlands der Osten den Westen und der Westen den Osten zeigte?
Vor siebzig Jahren wurde mit der Gründung der Bundesrepublik Deutschland und der Deutschen Demokratischen Republik die deutsche Teilung zunächst besiegelt. Von da an lebten die Menschen in Deutschland vier Jahrzehnte lang in zwei verschiedenen Welten, in Systemen, die einander feindlich gesonnen waren und danach trachteten, das konkurrierende zu beseitigen. Dazu gehörte, den Staat, die Gesellschaft, den Alltag auf der anderen Seite des „Eisernen Vorhangs“ im Spielfilm darzustellen – für die Bewohner des eigenen Gemeinwesens ebenso wie, vermittelt vor allem durch das Fernsehen, für die Bewohner des anderen. Solche „Bilder von drüben“ zeigt die gleichnamige, von Jan Gympel kuratierte Retrospektive an jeweils sieben Beispielen aus Ost und West. Sie bringt ausschließlich fiktionale Werke zusammen, denn bei ihnen stellte sich nicht nur die Frage, welche Ge­schichten die Filme erzählen, sondern auch, wie die Bilder von der anderen Seite – wo in der Regel ja für solche Filme nicht gedreht werden durfte – entstehen konnten.

https://www.dhm.de/zeughauskino/filmreihen/bilder-von-drueben.html

     
  Zeughauskino
Deutsches Historisches Museum Unter den Linden 2 10117 Berlin Tel. +49 30 20304-0
    http://www.dhm.de/zeughauskino
 


bis
30.06.
 

  New York New York

         
 

New York New York - Das Babylon zeigt vom 30. Mai einen Monat lang 80 Filme aus New York. Sie gehören zu den besten Filmen überhaupt. Selten gab es ein Filmfestival mit solch einer Dichte an filmischen Ausrufezeichen. Wurde so etwas irgendwo schon einmal veranstaltet? Ein Feuerwerk. Eine Hommage. Schnallen Sie sich an! Seit Filme gedreht wurden, gibt es zwei vorherrschende Tendenzen. Einerseits Film als Abbildung unserer Sehnsüchte, die Insel mit dem blauen Meer und der weiße Sand. Tarzan und Jane. Und dann, als Kontrast, der Einbruch der Realität, so wie die Menschen und das Leben wirklich sind, voller Fehler, der Spiegel unserer Alltäglichkeit. Hollywood hat sich in Los Angeles unter Palmen niedergelassen, dort ist die Filmindustrie heimisch geworden, dort ist immer Sommer. Filmisch spannender, weil zwischen den Hochhausschluchten, voller Gegensätze, unterschiedliche Kulturen auf engem Raum und in der lauten, dreckigen Subway, das ist New York! Die Skyline, das Tor in die neue Welt, Kreativität, Kriminalität, der harte Sound des Hip Hop, der Humor eines Woody Allen oder eines Spike Lee - das ist New York. Lehnt man sich etwas zurück und dreht den Globus auf der Fingerspitze, dann wird schnell klar: New York ist die Hauptstadt der USA! Mehr noch: Es gibt keine andere Stadt auf der Welt, die es mit New York aufnehmen könnte - filmisch gesehen! Denn Film ist Bewegung, Veränderung, Spannung, Diversität, Action!

The Babylon shows 80 films from New York, they are among the best films ever. Rarely has there been a film festival with such a density of cinematic exclamation points. Has such a thing been shown somewhere before? A firework. A tribute. Fasten your seatbelts!

    https://babylonberlin.eu/programm/festivals/new-york
    Babylon Kino
Rosa-Luxemburg-Straße 30, 10178 Berlin
      http://www.babylonberlin.de/


bis
09.06.
 

  Hong Kong Independent Film Festival

         
 

Hongkong war schon immer als internationales Finanzzentrum bekannt gewesen, doch kennt man diesen Ort nicht wirklich. Erst nach dem Ausbruch der „Regenschirm-Bewegung“ 2014 fand man Hongkong auf diversen Titelblättern renommierter Zeitungen oder Magazinen wieder. Mit dem Bestreben, das internationale Publikum mehr über Hongkong, insbesondere das gegenwärtige Hongkong, zu informieren, findet nun vom 30. Mai bis 9. Juni das Hong Kong Independent Film Festival im Babylon statt. Zur Eröffnung am 30. Mai um 20 Uhr ist die Dokumentarfilm-Regisseurin Angie Chen mit ihrem Portrait „I've got the Blues“ über den abstrakten Künstler Yank Wong zu Gast.
Seit Mitte der 1970er Jahre existierten bereits einige Vergleiche zwischen Hongkong und Berlin, den zwei ringenden Städten des Kapitalismus und Kommunismus. Doch hat die Zukunft dieser zwei Städte nach den signifikanten Jahren 1989, 1990 und 1997 exakt zwei entgegengesetzte Richtungen eingeschlagen. Durch dieses Filmfestival hoffen wir, dass das Publikum in Berlin mehr über das gegenwärtige Hongkong erfährt, nicht nur über die politische Situation, sondern ebenso über die anderen vielseitigen Facetten Hongkongs. Daher ist das Filmfestival in vier verschiedenen Teilen gegliedert: Die letzten Jahre Hongkongs (Dokumentation/Drama), LGBT und Hongkong Immigranten.
Als Sonderverwaltungszone nimmt das unabhängige Hongkong Kino ebenfalls eine spezielle Rolle in Filmen über China ein. Demnach zeigen wir zwei Filme über das China, das nicht in den Nachrichten abgebildet wird und nur in Hongkong verbreitet wird. Der Organisator des Festivals, Ying E Chi ist eine Non-Profit-Kunstorganisation, die im Jahr 1997 durch eine Gruppe von unabhängigen Filmmachern aus Hongkong gegründet wurde. Da die lokalen Filmproduktionen in Hongkong von der kommerziellen Hegemonie dominiert werden, sind viele Mainstream-Produktionen marktorientiert. Daher betonen wir den unabhängigen Geist, in dem Kreativität höchste Priorität hat.

    https://babylonberlin.eu/programm/festivals/hong-kong-independent-ff
    Babylon Kino
Rosa-Luxemburg-Straße 30, 10178 Berlin
      http://www.babylonberlin.de/


bis
09.06.
  Filme von Volker Koepp
      
   
 

Angesichts des wieder zunehmenden Antisemitismus in ganz Europa hat Koepps filmisches Meisterwerk »Herr Zwilling und Frau Zuckermann« auch 20 Jahre nach seiner Uraufführung nichts von seiner Aussagekraft und Gültigkeit verloren. Auch das Leben der Menschen in der Region ist mit den politischen Auseinandersetzungen, mit der Annexion der Krim und dem fortdauernden Krieg in der Ost-Ukraine schwierig geblieben. Anlässlich des Filmjubiläums kehren Volker Koepps Filme »Herr Zwilling und Frau Zuckermann« (1999), »Kurische Nehrung« (2001) und »Dieses Jahr in Czernowitz« (2004) in restaurierter Fassung ins Kino zurück und sind alle drei im Lichtblick-Kino zu sehen. Zudem wird Volker Koepp am 5. Juni bei zwei Vorführungen anwesend sein.

Die Filme

Herr Zwilling und Frau Zuckermann
D 1999, 127 min, Regie: Volker Koepp
Czernowitz, im Westen der Ukraine, war einst Zentrum jüdischer Kultur in der Bukowina, einer Grenzlandschaft, die über die Jahrhunderte vom Vielvölkergemisch geprägt war. Die jüdische Bevölkerung machte zeitweilig die Hälfte der Einwohnerschaft aus, es überlebten nur wenige die von Deutschen und Rumänen 1941 verordnete Deportation in die Lager Transnistriens. Im Mittelpunkt des Films stehen Herr Zwilling und Frau Zuckermann, die zu den letzten noch im alten Czernowitz geborenen Juden gehören. Beide verbindet neben ihrer Freundschaft nicht zuletzt die deutsche Sprache.
Täglich besucht Herr Zwilling in den Abendstunden die 90jährige Frau Zuckermann. Man spricht über frühere Zeiten, das gemeinsam Erlebte, über Politik und Literatur und die alltäglichen Sorgen.
In den Lebensgeschichten dieser beiden Menschen steckt das Elend dieses Jahrhunderts. Mit ihren Erinnerungen verknüpft der Film Episoden aus dem jüdischen Leben im heutigen Czernowitz, das sich mit Ende der Sowjetunion erstmalig wieder regt.
Mittwoch, 5.6., 20:00 Uhr
in Anwesenheit des Regisseurs Volker Koepp

Kurische Nehrung
D 2001, 88 min, Regie: Volker Koepp
Die Orte des Films liegen beiderseits der Grenze, das litauische Nida und Rossitten, russisch: Rybatschi. Seit dem 19. Jahrhundert wird die Kurische Nehrung und das Fischerdorf Nidden von Reisenden, Malern und Schriftstellern entdeckt. Wilhelm von Humboldt, dem ohne die »Kurische Nehrung» ein wunderbares Bild in der Seele fehlen würde. Lovis Corinth und Max Pechstein. Thomas Mann, der sich in Nidden ein Sommerhaus baut.
Nach dem Krieg muss Litauen Sowjetrepublik werden. Doch anders als im russischen Teil der Nehrung bleiben hier einige Deutsche in ihren Heimatorten. Menschen wie die Rentnerin Renate, die 1961 einen russischen Matrosen geheiratet hat und in eigensinnig schönem Deutsch aus ihrem Leben erzählt.
In Rossitten werden wie überall im nördlichen Ostpreußen nach 1945 die übriggebliebenen Deutschen abtransportiert und verschiedene Nationalitäten aus der Sowjetunion angesiedelt.
Allen gemein ist der trotzige Optimismus mit dem sie dem Leben entgegentreten. Keine Maske, sondern der Ausdruck einer Ganzheit von Mensch und Landschaft.
Mittwoch, 5.6., 22:00 Uhr
in Anwesenheit des Regisseurs Volker Koepp

Dieses Jahr in Czernowitz
D 2004, 130 min, Regie: Volker Koepp
Sechs Jahren zuvor drehte Volker Koepp den Film »Herr Zwilling und Frau Zuckermann«. Rosa Roth-Zuckermann und Mathias Zwilling gehörten zu den letzten noch im alten Czernowitz geborenen Juden, die den Krieg und die Lager überlebt hatten und in ihrer Stadt geblieben waren.
Die im vergangenen Jahrhundert aus der Bukowina geflüchteten Juden haben Exil in vielen Teilen der Welt gefunden. In ihren Familien wirken die Erinnerungen an Menschen, Lebenswelten und Landschaften nach. Mit Emigranten und ihren Kindern kehrt »Dieses Jahr in Czernowitz« dorthin zurück.
Der Cellist Eduard Weissmann macht sich von Berlin aus auf den Weg, aus Wien kommen die Schwestern Evelyne Mayer und Katja Rainer, aus New York der Schauspieler Harvey Keitel und der Schriftsteller Norman Manea.
Die Fahrt zu den mythischen Orten ihrer Herkunft führt sie nicht nur in die Vergangenheit, sondern auch in die Gegenwart, zu Menschen, die heute in Czernowitz leben, zur ukrainischen Studentin Tanja und dem beinahe 90jährigen Deutschen Johann Schlamp.

     
  Lichtblick-Kino
Kastanienallee 77 / 10435 Berlin
      http://www.lichtblick-kino.org/
 

 
1. Juni


01.06.
bis
31.07.

  Festival für Film-Musik-Performance'
         
   
  8 Wochen, 6 Musikschaffende, 6 Filme – das Howling Wolf: Festival für Film-Musik-Performance forscht im Juni und Juli nach neuen emotionalen und ästhetischen Zugängen zu Film. Als musikalische Avantgarde gefeierte Künstler*innen aus aller Welt loten Thematik, Stimmung und Wirkung von Filmen aus, vom Stummfilm bis hin zum zeitgenössischen Experimentalfilm. Jede*r von ihnen lässt sich von einem Film inspirieren und erschafft dazu eine eigenständige musikalisch-performative Inszenierung. Dabei geht es nicht um die Komposition bzw. Produktion von Musik für Film, sondern darum, zu untersuchen, was mit Musik und Klang in Bezug zu Film möglich ist. Den Prozess, die Auseinandersetzung und Annäherung von Film und Musik kann das Publikum in öffentlichen Proben hautnah verfolgen, bevor jede*r Künstler*in mit einer abschließenden Aufführung das neu entstandene Werk präsentiert. Wolf schafft sowohl für die Musiker*innen als auch für das Publikum einen Freiraum, der dazu einlädt, neue Wahrnehmungen und Perspektiven zu erforschen. Begleitend zu den Aufführungen werden Vorträge, Diskussionen und Workshops stattfinden, die weiter für die mannigfaltigen Beziehungsformen von Musik und bewegtem Bild sensibilisieren.

Howling Wolf: Festival für Film-Musik-Performance 1. Juni bis zum 31. Juli 2019 Wolf Kino, Weserstraße 59, 12045 Berlin Guttempler, Wildenbruchstraße 80, 12045 Berlin Eröffnungsfeier: am 01.06. um 20 Uhr mit Gästen im Wolf Kino Abschlussfeier: am 31.07. um 20 Uhr mit Gästen im Wolf Kino
    http://www.wolfberlin.org/howlingwolf
  Wolf Kino
Weserstraße 59, 12045 Berlin
    https://wolfberlin.org/


01.06.
bis
28.06.
  Magical History Tour: Special und Visual Effects
       
   
 

Die Magical History Tour im Juni bietet einen Einblick in die vielgestaltige Welt der Special und Visual Effects. Den zahlreichen Innovationen im SFX-Bereich des analogen Zeitalters folgte knapp 90 Jahre nach Méliès’ ersten „Zauber“-Filmen die digitale Revolution der Branche und eröffnete dem Film die scheinbar grenzenlose Welt der CGIs. Dabei generieren Computer bzw. ihre „analogen“ Vorfahren nicht nur vergangene oder zukünftige Welten mitsamt ihren Bewohnern, sondern auch komplexe Visualisierungen von Gefühls-, Wahrnehmungs- und Gedankenwelten.

     
    Programm: https://www.arsenal-berlin.de/de/kino-arsenal/programm/
  Kino Arsenal – im Filmhaus am Potsdamer Platz
Potsdamer Str. 2, 10785 Berlin
Tel.: + 49 (0) 30 26599 - 100 ticket@arsenal-berlin.de
      http://www.arsenal-berlin.de/
 


01.06.
22:30
 

Burning (OmU) - PREVIEW

          Horror im Rollberg
 

Nach seinem Studium kehrt der junge Jongsu in sein Heimatdorf zurück. Ein zufälliges Wiedertreffen mit seiner Schulkameradin Haemi führt zu einer gemeinsamen Nacht. Jongsus Gefühle sind geweckt, doch der Zeitpunkt ist ungünstig – Haemi steht kurz vor einem lange geplanten Trip nach Afrika. Sehnsüchtig erwartet Jongsu den Tag ihrer Rückkehr. Doch am Flughafen begrüßt ihn Haemi mit einem anderen Mann an ihrer Seite. Auf der Reise hat sie den wohlhabenden Ben kennengelernt, der von nun an nicht mehr von ihrer Seite weicht. Als Haemi plötzlich spurlos verschwindet, stürzt die verzweifelte Suche nach ihr Jongsu in ein Labyrinth aus Misstrauen und Paranoia.

Burning (버닝) Genre: Drama Thriller Land/Jahr: SK 2018 Regie: Lee Chang-dong Darsteller/innen: Ah-in Yoo Steven Yeun Jong-seo Jeon Joong-ok Lee Drehbuch: Oh Jung-mi, Lee Chang-dong Buchvorlage: Haruki Murakami Min.: 148 Fsk: Verleih: Capelight Festival: Festival De Cannes: Wettbewerb

https://www.youtube.com/Trailer

    https://yorck.de/kinos/rollberg
  Rollberg Kino
Rollbergstr. 70 12049 Berlin
     


01.06.
19:00
  Filmvorführung und Filmgespräch: Sunset over Hollywood
         
       
  Versteckt am Ende des Mulholland Drive nördlich von Los Angeles liegt das Altersheim der US-Filmindustrie. Einst das Rückgrat des amerikanischen Showbiz bildend verbringen hier SchauspielerInnen, Produzenten, Tonleute, Maskenbildner und Regisseure ihren Lebensabend. Aber das Alter kann den Schaffensdrang dieser vergessenen Hollywood-Helden nicht bremsen. Im hauseigenen Filmstudio schreiben und produzieren sie weiterhin.

Sunset over Hollywood Genre: Dokumentarfilm Land/Jahr: D 2018 Regie: Uli Gaulke (Century of Women/2018) Darsteller/innen: Drehbuch: Uli Gaulke Min.: 97 Farbe engl. OF m. dt. UT Fsk: Verleih: Piffl Medien

https://www.youtube.com/Trailer
     
  hackesche höfe kino
Rosenthaler Straße 40 10178 Berlin
      http://www.hoefekino.de  


01.06.
09.06.
 

  Metropolis LIVE Babylon Orchester Berlin

         
 

90 Jahre Babylon. Metropolis. Mit Originalmusik von Gottfried Huppertz LIVE begleitet vom Babylon Orchester Berlin. Dirigent Marcelo Falcão
25,- Euro (Ohne 10% Online-Gebühren)

Wie kein anderer Film repräsentiert METROPOLIS die Blüte des deutschen Stummfilms made in Berlin – Babelsberg. Die Elektrizität brachte die Dinge in Bewegung, brachte die Nächte und den Asphalt zum Leuchten. Der Motor trieb das Automobil und das Aeroplan, mit dem Fahrstuhl wuchsen die Wolkenkratzer. Durch den Kinematographen wurde die Vision / Illusion einer zukünftigen Metropole an die weißen Wände der Kinopaläste geworfen und das Volk stieg aus den Katakomben empor und forderte seinen gerechten Anteil. Eine neue Ära war geboren und wird durch das Babylon Orchester Berlin im 1929 gebauten Babylon in altem/neuen Glanz auf der Gold umrahmten Leinwand zum Leben erweckt.

Sa, 01.06. 19:30
So, 09.06. 19:30

     
    Babylon Kino
Rosa-Luxemburg-Straße 30, 10178 Berlin
      http://www.babylonberlin.de/


 
2. Juni  


02.06.
19:00
  Öffentliche Sichtung, re-selected: Zwei Filme von Jan Lindqvist
       
   
 

Am 2. Juni zeigt re-selected zwei Filme von Jan Lindqvist in einer Öffentlichen Sichtung im Kino Arsenal. In den 60er und 70er Jahren engagierten sich viele schwedische Filmautor*innen für Befreiungsbewegungen im globalen Süden und versorgten den linken Diskurs in Westeuropa mit Gegeninformationen. Im Archiv der Kurzfilmtage Oberhausen zeugen zwei bemerkenswerte Filme von Jan Lindqvist vom Bündnis zwischen Dokumentarfilm und Partisanenkampf.

So, 2.6., 19h, zu Gast: Martin Grennberger, Moderation: Tobias Hering (Kurator re-selected) TUPAMAROS Jan Lindqvist Schweden 1972 OmE 16 mm 49’ AGRIPINO Jan Lindqvist Schweden 1977 engl. OF 16 mm 50’ TUPAMAROS analysiert Theorie und Praxis des Guerilla-Kampfes in Uruguay. AGRIPINO ist das Porträt eines indigenen peruanischen Bauern, der sich auf den langen Weg in die Hauptstadt Lima gemacht hat, um die brutale Gewalt der Landbesitzer zur Anklage zu bringen. Erst vor wenigen Wochen hat Lindqvist diesen und andere Filme in ihre Entstehungsländer „repatriiert“ und damit Fragen der Hingehörigkeit eröffnet, die auch Archive betreffen.

Der Eintritt ist frei.

     
    Programm: https://www.arsenal-berlin.de/de/kino-arsenal/programm/
  Kino Arsenal – im Filmhaus am Potsdamer Platz
Potsdamer Str. 2, 10785 Berlin
Tel.: + 49 (0) 30 26599 - 100 ticket@arsenal-berlin.de
      http://www.arsenal-berlin.de/
 


02.06.
18:00
  PUSH - FÜR DAS GRUNDRECHT AUF WOHNEN / Sonderveranstaltungen
      
   
 

Preview in Kooperation mit der Humanistischen Union und das One World Berlin Human Rights Film Festival mit anschließender Diskussion, in Rahmen der Reihe »One World Berlin – Menschenrechte aktuell«

Überall auf der Welt schnellen die Mietpreise in den Städten in die Höhe. Die Einkommen tun das nicht. Langzeitmieter werden aus ihren Wohnungen herausgedrängt. Selbst Krankenpflegende, Polizisten und Feuerwehrleute können es sich nicht mehr leisten in den Städten zu leben, für deren Grundversorgung sie notwendig sind. PUSH wirft ein Licht auf eine neue Art des anonymen Hausbesitzers, auf unsere immer weniger bewohnbaren Städte und eine eskalierende Krise, die uns alle betrifft. Das ist keine Gentrifizierung mehr: Wohnungen sind Kapital und Orte, um Geld anzulegen. Der Film folgt Leilani Farha, der UN- Sonderberichterstatterin für das Menschenrecht auf Wohnen, wie sie die Welt bereist, um herauszufinden, wer aus der Stadt gepusht wird und warum. „Ich glaube es gibt einen riesen Unterschied zwischen Wohnen als Handelsware und Gold als Handelsware. Gold ist kein Menschenrecht, Wohnen schon“, sagt Leilani.

Berlin | Dienstag, 4. Juni 2019 | 21:00 Uhr | Freiluftkino Insel im Cassiopeia Sondervorführung mit anschließender Diskussion. In Kooperation mit dem Human Rights Film Festival Berlin

PUSH - FÜR DAS GRUNDRECHT AUF WOHNEN Schweden 2019 92 Min REGIE Fredrik Gertten

https://www.youtube.com/Trailer

     
  Lichtblick-Kino
Kastanienallee 77 / 10435 Berlin
      http://www.lichtblick-kino.org/
 


 
3. Juni  


03.06.
30.06.
  Contested Grounds: Filme von Arthur & Corinne Cantrill
       
   
 

Die Retrospektive mit den Filmen von Arthur und Corinne Cantrill ist die bislang umfassendste in Europa. Die Retrospektive läuft vom 3. bis zum 30. Juni im Rahmen von Stoffwechsel, einer Serie von Veranstaltungen, Workshops und Ausstellungen, die sich mit der Materialität des Gedächtnismediums Film und mit der Erde als Archiv befassen.

Über einen Zeitraum von 60 Jahren haben Arthur (*1938) und Corinne Cantrill (*1928) einen filmischen Kosmos erschaffen, der in seinem vielgestaltigen experimentellen visuellen und tonalen Reichtum seinesgleichen sucht. In ihren „Landscapes“-Filmen entfaltet sich eine Form der Landschaftserfahrung, die den australischen Outback und damit den Lebensraum der indigenen Bevölkerung dezidiert würdigt. Das Spektrum ihrer Arbeiten reicht von Dokumentar- zu Experimentalfilmen, von Multi-Screen-Installationen zu Performances und Sound-Art. Seit 1982 befinden sich die Filme von Arthur und Corinne Cantrill im Archiv des Arsenal, weitere Werke wurden 2018 erworben.

     
    Programm: https://www.arsenal-berlin.de/de/kino-arsenal/programm/
  Kino Arsenal – im Filmhaus am Potsdamer Platz
Potsdamer Str. 2, 10785 Berlin
Tel.: + 49 (0) 30 26599 - 100 ticket@arsenal-berlin.de
      http://www.arsenal-berlin.de/
 


03.06.
22.00
 

 Mongay: Woke (Les Engagés)

      
 

Die komplette erste Staffel der preisgekrönten französischen Webserie als Episodenfilm: Hicham haut von seiner muslimischen Familie ab nach Lyon und findet nicht nur seinen Schwarm Thibaut wieder, sondern entdeckt im dortigen LGBT-Zentrum auch eine ihm völlig neue Welt der sexuellen Selbstbestimmung und Solidarität.

F | 2017/2018 | 98 min | OmU Staffel 1 mit 10 Episoden

https://www.youtube.com/Trailer

    Kino International
Karl-Marx-Allee 33 10178 Berlin
      https://www.yorck.de/kinos/kino-international


03.06.
11.06.
 

  Macht das alles einen Sinn? - Und wenn ja - warum dauert es so lange?

         
 

D 2019, R: Andreas Wilcke, 102 Min

Nach 25 Jahren neigt sich an der Volksbühne die Ära Castorf dem Ende entgegen. Während seiner letzten Spielzeit begleitet der Film die Arbeit an seiner letzten monumentalen Inszenierung und gewährt einen unmittelbaren Einblick in den Alltag dieses ungewöhnlichen Theaters. Auf, hinter und neben der Bühne sowie in den Gewerken sehen wir die Mitarbeiter und das Ensemble der Volksbühne in Berlin, Paris und Athen bei der Vorbereitung und Durchführung der verschiedenen Castorf- Inszenierungen.

http://www.machtdasallessinn.com/

Mo, 03.06. 18:00
Di, 11.06. 20:00

     
    Babylon Kino
Rosa-Luxemburg-Straße 30, 10178 Berlin
      http://www.babylonberlin.de/


 
4. Juni  


04.06.
bis
29.06.
  Contested Grounds: Die Filme von Shinsuke Ogawa und der Ogawa Pro
       
   
 

In der Geschichte des Films ist das Kollektiv um den Japaner Shinsuke Ogawa (1936–1992), kurz Ogawa Pro genannt, einzigartig: Über 25 Jahre lang lebten und arbeiteten die Kollektivmitglieder gemeinsam und schufen in der Zeit ein Werk, das seinesgleichen sucht, von politischem Widerstand ebenso erzählt wie von Traditionen in abgelegenen Bergdörfern. Über mehrere Jahre dokumentierten sie den Kampf der Bauern gegen den Bau des Flughafens Narita auf ihrem Land und lebten später in einem Bergdorf, in dem ebenfalls mehrere Filme entstanden. Das Arsenal zeigt eine Auswahl von Ogawas Werk sowie einige Filme über die Arbeit von Ogawa Pro.

     
    Programm: https://www.arsenal-berlin.de/de/kino-arsenal/programm/
  Kino Arsenal – im Filmhaus am Potsdamer Platz
Potsdamer Str. 2, 10785 Berlin
Tel.: + 49 (0) 30 26599 - 100 ticket@arsenal-berlin.de
      http://www.arsenal-berlin.de/
 


04.06.
19:30
 

 A Postcard from Pyongyang - Traveling through North Korea

         
 

[PREMIERE] D 2019, R: Gregor Möllers & Anne Lewald, 90 Min, Original Languages Korean, English, German

Die Filmemacher Gregor Möllers und Anne Lewald besuchen Nordkorea 2013 zum 60. Jahrestag des Endes des Koreakrieges und 2017 erneut zum Pjöngjang-Marathon als ausländische Touristen. Mit geheimen Aufzeichnungen registrieren sie ihre Eindrücke von der notorisch geschlossenen Propaganda des Landes und ihrer Interaktion mit der Bevölkerung. Sie bieten einen seltenen Einblick in Veränderungen in dem notorisch geschlossenen Land. Als ausländische Touristen ist ihnen keine Autonomie oder Spontanität gestattet, und ihre Reiseroute wird im Voraus von Führern festgelegt, die sie überall begleiten. Trotz dieser Einschränkungen finden die Berliner eine Möglichkeit, ihre Eindrücke von einer Stadt ohne Authentizität, einem Land mit Sehnsucht nach Wiedervereinigung und einem von Juche-Überzeugungen und sozialistischer Propaganda geprägten Volk zu registrieren. In einer von Verschleierung und Spektakel geprägten Gesellschaft, in der Täuschung für Wahrnehmung und Ausdruck notwendig ist, müssen die Filmemacher selbst eine doppelte Rolle spielen, ohne Erlaubnis heimlich aufnehmen und sich auch auf ihre Moderatoren beziehen. Durch die Kombination von Reisebericht und Spionage erfasst EINE POSTKARTE VON PYONGYANG, was passiert, wenn Sie sich ausschließlich auf das verlassen, was Sie sehen und nicht auf das, was Ihnen gesagt wird, und zeigt auf, was das Regime von Kim Jong-Un nicht will, dass Ausländer die Realität sehen.

https://vimeo.com/Trailer

     
    Babylon Kino
Rosa-Luxemburg-Straße 30, 10178 Berlin
      http://www.babylonberlin.de/


04.06.
19:00
 

ZENTRALFLUGHAFEN THF (OmU und OmeU)

         in Anwesenheit von Karim Ainouz und Ibrahim Al Hussein
   
 

Der ehemalige Flughafen Tempelhof in Berlin bleibt auch nach seiner Stilllegung ein Ort der An- und Abreise. Gebaut im Nationalsozialismus, durch die Luftbrücke zum Freiheitssymbol geworden und heute Großstadtoase, dienen die geschichtsträchtigen Hallen nun als Notunterkunft für Geflüchtete. Unter den Asylsuchenden sind auch der 18-jährige Student Ibrahim aus Syrien und der Physiotherapeut Qutaiba aus dem Irak. Zwischen Deutschunterricht und Gesprächen mit dem Sozialamt suchen sie mit Beharrlichkeit und Humor nach einem Stück Alltag. Zentralflughafen THF erzählt von Flucht, Ankunft und dem Ringen um Normalität an diesem besonderen Ort.

Titel ZENTRALFLUGHAFEN THF (OmU und OmeU) in Anwesenheit von Karim Ainouz und Ibrahim Al Hussein Originaltitel Zentralflughafen THF Produktion DE, FR, BR , 2018 Erscheinungsdatum 17.02.2018 Verleih Piffl Medien GmbH Regie Karim Aïnouz
Auch am Sa 25.05. 16:00 und So 26.05. 18:00

https://www.youtube.com/Trailer

    http://ilkino.de/
  Il Kino
Nansenstraße 22, 12047 Berlin
     


 
5. Juni  


05.06.
19:00
  Öffentliche Sichtung, re-selected: Zwei Filme von Jan Lindqvist
       
   
 

Am 5. Juni ist der argentinische Dokumentarfilmemacher und Stipendiat des Berliner Künstlerprogramms des DAAD Manuel Abramovich (*1987) im Kino Arsenal zu Gast. In seinem Werk hat er sich auf Beobachtungssituationen spezialisiert, in denen er zugleich distanziert und intim präsent sein kann. Das Kino Arsenal zeigt drei Stationen seiner Filmografie: LA REINA (2013), SALDADO (2017) und BLUE BOY (2019). Ergänzend präsentiert Abramovich Frederick Wisemans TITICUT FOLLIES (USA, 1967).

Mi 5.6., 19h, zu Gast: Manuel Abramovich LA REINA The Queen Manuel Abramovich Argentinien 2013 OmE 19´ BLUE BOY Manuel Abramovich Argentinien/D 2019 OmE 19´ SOLDADO Soldier Manuel Abramovich Argentinien 2017 OmE 70´ In LA REINA steht ein Mädchen zwischen einem glamourösen Auftritt, der sie fasziniert und dem sozialen Druck, dem sie ausgesetzt ist. Die Kurzdokumentation BLUE BOY ist ein Porträt einiger junger rumänischer Sexarbeiter in Berlin und wurde auf der Berlinale mit dem „Silbernen Bären“ ausgezeichnet. In SOLDADO beobachtet Abramovich in distanzierter Nüchternheit einen jungen Rekruten der argentinischen Armee, der zum Trommler ausgebildet wird. In sorgfältig gerahmten Bildern nimmt die Kamera erstarrte Rituale und die einem absurden Theater ähnelnden Truppenübungen in den Blick.

Mi 5.6., 21.30h, Einführung: Manuel Abramovich TITICUT FOLLIES Frederick Wiseman USA 1967 OF 84´ Als „Director´s Choice“ präsentiert Abramovich im Anschluss den ersten Film des großen Dokumentaristen Frederick Wiseman über eine psychiatrische Klinik für „geisteskranke Kriminelle“ in Massachusetts.

     
    Programm: https://www.arsenal-berlin.de/de/kino-arsenal/programm/
  Kino Arsenal – im Filmhaus am Potsdamer Platz
Potsdamer Str. 2, 10785 Berlin
Tel.: + 49 (0) 30 26599 - 100 ticket@arsenal-berlin.de
      http://www.arsenal-berlin.de/
 


05.06.
20:15
 

FUCK FAME Premiere

      
 

Die ergreifende Überlebensgeschichte von Elektropop-Ikone Uffie. Mit ihrem Song „Pop the Glock“ wurde sie 2006 über Nacht zum Internet-Star. Doch ihren blitzartigen Erfolg hat sie nur knapp überlebt. Eine kunstvolle Doku-Fiktion von Lilian Franck und Robert Cibis („trustWHO“, „Pianomania“) über Ruhm und Identitätskrise im Social-Media-Zeitalter. Bunt-schillernd und ebenso nachdenklich.

Mit Regisseurin Lilian Franck und anschließendem Filmgespräch.
„Fuck Fame“ D 2018 / 80 Min. / OmU / FSK 16
Ab 13. Juni im Kino!

https://www.youtube.com/Trailer

     
    https://www.sputnik-kino.com
  Sputnik-Kino
Hasenheide 54, 10967 Berlin Telefon: 030 6941147
     


ab
05.06.
 

Saisoneröffnung im ARTE-Sommerkino Kulturforum

   
 

Ab 5. Juni ist es wieder soweit: Allabendlich wird auf dem Kulturforum die große Leinwand für das gemeinschaftliche Filmvergnügen an lauen Sommerabenden aufgeblasen. Das ARTE Sommerkino Kulturforum zeigt bis zum 30. September die Film-Highlights der aktuellen Kinosaison (viele in der Originalversion mit Untertiteln) und gibt mit ausgewählten Vorpremieren Ausblicke auf den Kino-Spätsommer. Gemeinsam mit den Staatlichen Museen zu Berlin und dem deutsch-französischen Kultursender ARTE veranstaltet die Yorck Kinogruppe eines der schönsten Freiluftkinos der Stadt. Vor der nächtlichen Kulisse des Potsdamer Platzes können es sich bis zu 1000 Gäste in Liegestühlen vor der Leinwand bequem machen. Im Programm finden sich große Arthouse-Erfolge wie der sechsfache Lola-Preisträger GUNDERMANN, Yorgos Lanthimosˈ THE FAVOURITE - INTRIGEN UND IRRSINN, das Roadmovie GREEN BOOK- EINE BESONDERE FREUNDSCHAFT und das Queen-Portrait BOHEMIAN RHAPSODY genauso, wie die besonderen Filmschätze SHOPLIFTERS – FAMILIENBANDE und BORDER. Ergänzt wird das Programm jeden Abend mit einem ARTE-Kurzfilm. Für Getränke und den kleinen Hunger ist natürlich gesorgt und sollte sich der Sommer mal nicht von seiner allerbesten Seite zeigen, werden an kühleren Tagen Decken am Eingang bereitgehalten. Eröffnet wird die Saison am 5. Juni, 21.45 Uhr mit Jim Jarmuschs Cannes-Beitrag THE DEAD DON’T DIE

    https://www.yorck.de/kinos/sommerkino-kulturforum
  Sommerkino Kulturforum/Potsdamer Platz
Matthäikirchplatz 4/6 10785 Berlin-Tiergarten
     


05.06.
18:30
 

Unsere große kleine Farm (The Biggest little Farm)

         Sondervorführung zum Weltumwelttag in Anwesenheit des Regisseurs John Chester
   
 

Weil ihr geliebter Hund Todd zu viel bellt, verlieren Molly und John Chester ihr Apartment. Das Paar verlässt daraufhin die Großstadt und stürzt sich Hals über Kopf in die Verwirkli-chung eines langgehegten, großen Traums: die Gründung einer eigenen Farm. Auf über 80 Hektar in den kalifornischen Hügeln will das Paar mehr Harmonie in sein Leben bringen – und in das Land, das es ernährt. Was folgt, sind acht Jahre Arbeit, die den Idealisten alles an Einsatz abverlangen, aber auch 10.000 Obstbäume sowie alle erdenklichen Haus- und Wildtiere auf einem einst erschöpften, dürren Land hervorbringen. Unter ihnen ein erstaunliches Schwein namens Emma und deren bester Freund, der Hahn „Greasy“. Zwischen fragilen Wasserleitungen, gierigen Schnecken, zu allem entschlossenen Kojoten und einem neuen alten Ökosystem, erkennen die Chesters, dass in der großen Vernet-zung des Lebens alle ihren Beitrag leisten können – im Vertrauen auf die Weisheit der Natur und das Leben selbst.

Unsere große kleine Farm (The Biggest little Farm) Genre: Dokumentarfilm Land/Jahr: USA 2018 Regie: John Chester Darsteller/innen: Drehbuch: John Chester, Mark Monroe Min.: 91 Fsk: Verleih: Prokino/Studiocanal Festival: Internationale Filmfestspiele Berlin - Kulinarisches Kino


https://www.youtube.com/Trailer

    https://www.yorck.de/kinos/filmtheater-am-friedrichshain
  Filmtheater am Friedrichshain
Bötzowstrasse 1-5 10407 Berlin
     


05.06.
19:00
 

Foresight Filmfestival: Human Scale

         
   
 

„Vision findet Stadt“ – unter diesem Motto zeigt unser Foresight science Cinema ausgewählte Kinofilme, die Fragen aufwerfen und Zukünfte entwickeln. Dystopien wie Utopien. Ein Gespräch mit Fachwissenschaftler*innen diskutiert im Anschluss Fragen nach Realität und Fiktion der gezeigten Filme: Wie viel Forschung, wie viel Realität steckt in Science fiction? Was ist technologisch (zukünftig) machbar, was ist dabei gesellschaftlich gewollt und vertretbar? Das Publikum diskutiert mit.

Mehr als die Hälfte der Weltbevölkerung lebt in Städten. Im Jahre 2050 wird diese Zahl auf 80 Prozent ansteigen. Das Leben in den Metropolen der Erde ist faszinierend - und problematisch. Der Dokumentarfilm lädt ein, über die Stadtplanung der Zukunft nachzudenken. Im Mittelpunkt steht der Architekt Jan Gehl, der das Leben in Städten über 40 Jahre lang studiert und architektonisch geprägt hat. Als Gesprächsgäste nach dem Film begrüßen wir u.a. Dipl.-Geographin Simone Krause, Leitung Raumanalyse und Rohstoffsysteme am Fraunhofer Institut Oberhausen.

    https://www.urania.de/foresight-filmfestival
  Urania Berlin e.V.
An der Urania 17, 10787 Berlin
     


 
6. Juni  


06.06.
20:00
 

 Duet

         
 

[Deutsche Premiere] USA 2019, R: Michael Jacobson, 67 Min, OV / The Art of Edward Ching, USA 2018, R: Michael Jacobson, 31 Min, OV, Anschließend Gespräch dem Regisseur

Hugo Muñoz, ein autodidaktischer mexikanischer Streichgitarrist, entdeckt seine perfekte Partnerin in einer tschechischen Bassistin, Jana Vaculíková, die mit einem Studentenvisum in New York City ist originelle Kompositionen. In den nächsten sechs Monaten proben sie fleißig in seinem winzigen Atelier. Nach ihrem erfolgreichen Kabarettdebüt verfällt Janas Visum. Wehmütig müssen sie und Hugo sich trennen, ihre gemeinsame Zukunft ist ungewiss.

https://vimeo.com/Trailer

     
    Babylon Kino
Rosa-Luxemburg-Straße 30, 10178 Berlin
      http://www.babylonberlin.de/


06.06.
bis
19.06.
 

Volker Koepp –Werkschauzum 75.- W i t t s t o c k-Z y k l u s

       
   
 

Alle Wittstock-Filme sind in Schwarzweiß gedreht. Zu Beginn ergab sich dasganz natürlich, denn das Farbmaterial, das wir zur Verfügung hatten, ORWO, war sehr unempfindlich. (...)Es war also keine Frage einer ‚elitären Ästhetik', sondern ein praktischer Grund. Später wollte ich auch nicht mehrauf Farbe umsteigen. In einer Fabrikhalle, wo Pullover in oft merkwürdigen Farben produziert werden, wäre das störend gewesen. Es hätte von den Menschen abgelenkt. Das Schwarzweiß war ein Glücksumstand.–Volker Koepp

Als Volker Koepp 1974 erstmals in der märkischen Kleinstadt Wittstock an der Dosse dreht, findet er eine Aufbruchsituation vor: Der VEBObertrikotagenbetrieb „Ernst Lück“wird vor den Toren der Stadt aufgebaut, 1.000 Arbeiterinnen sind hier schon tätig, 3.000 sollen es werden.InMÄDCHEN IN WITTSTOCK(1975, 20‘) fragtKoepp die jungen Frauen nach ihren Erfahrungen mit der Arbeit. Verschmitzt und schüchtern, charmant und impulsiv geben die Auskunft über ihre Probleme und Wünsche. Die Heldinnen der späteren Wittstock-Filme -Renate, Edith und Stupsi -sind hier zum ersten Mal zu sehen.Nach einem Jahr ist Koepp WIEDER IN WITTSTOCK(1976, 22‘). Jetzt arbeiten zweitausend junge Frauen dort, und die Situation hat sich zugspitzt. Auch bei einigen Mädchen ist das Leben kompliziertergeworden. Sputsi hat mit ihrem Freund Schluss gemacht, von dem sie schwanger ist. Edith, nun FDJ-Sekretärin der Jugendschicht, fühlt sich immer als dasscharfe Schaf, weil sie die Wahrheit sagt.WITTSTOCK III(1978, 32‘) zeigt Edith, die wieder als Bandleiterin eingesetzt ist. Sie ist im Werk geblieben, hat sogar ein Meisterstudium aufgenommen, wird aber von heute auf morgen als Leiterin an ein anderes Band versetzt. Sie protestiert dagegen.In LEBEN UND WEBEN(1981, 29‘) ist Edith Obermeisterin, hat sich verlobt, ist aber immer noch voller Skepsis, was ihren weiteren Wegbetrifft. Jetzt ist sie zehn Jahre in Wittstock. (Schwarzweiß und Farbe, DEFA-Dokumentarfilme 1946-9

    https://kino-krokodil.de
  Kino Krokodil
Greifenhagener Straße 32
     


 
7. Juni  


07.06.
18:00
 

Filmreihe #2030: Der Schamane und die Schlange

   
 

Amazonas, Anfang des 20. Jahrhunderts: der Schamane Karamakate wird gebeten, den deutschen Forscher Theodor Koch-Grünberg zu heilen. Doch dafür müssen sie die geheimnisvolle Yakruna-Pflanze finden. Etwa 30 Jahre später sucht der Botaniker Richard Evans Schultes Karamakate auf. Auch er ist auf der Suche nach der Yakruna. Karamakate, der mittlerweile den Zugang zur Geisterwelt verloren hat, macht sich noch einmal auf den Weg auf dem Amazonas, ins Herz der Finsternis …

Land/Jahr: KOL/VEN/ARG Drama Regie: Ciro Guerra (Los viajes del viento/2009) Darsteller: Jan Bijovet, Brionne Davis, Nilbio Torres, Antonio Bolívar, Yauenkü Miguee Drehbuch: Ciro Guerra 125 Min. FSK 12 Internationale Filmfestspiele Berlin - NATIVe - Indigenous Cinema

Ein Filmabend in Kooperation mit dem lateinamerikaforum-berlin.de

 

https://www.youtube.com/Trailer

     
    https://www.yorck.de/kinos/delphi-lux
  Delphi LUX
Yva Bogen - Kantstraße 10 10623 Berlin
     


07.06.
18:00
 

 Magie der Wildpferde - Berlin-Premiere mit Gästen

         
 

Magie der Wildpferde Genre: Dokumentarfilm Land/Jahr: D 2019 Regie: Caro Lobig Darsteller/innen: Drehbuch: Caro Lobig Min.: 94 Fsk: Verleih: catamaranfilms

In Oregon (USA) reglementiert das `Bureau of Land Management´, einer der lokal wichtigsten Verwalter von Schutzgebieten, die Population der frei lebenden Mustangs. Sandra Williamson, eine der besten Mustang Trainerinnen der USA, erzählt von ihren berührenden Erfahrungen mit den Tieren vor weitläufiger Kulisse und dem Schicksal der Mustangs in ihrem Ursprungsland.

https://www.youtube.com/Trailer

     
    Babylon Kino
Rosa-Luxemburg-Straße 30, 10178 Berlin
      http://www.babylonberlin.de/


 
8. Juni  


08.06.
  Around International Film Festival
   
 

Around Films is a network-based film collective which gathers our international colleagues all around. Alongside the aim of creating a custom approach, ARFF International selects the best filmmakers through the annual festival to associate with the related edition to enhance the collective consciousness through the visioners in the world. We provide the essential elements of filming, distribution and all around production via Germany . Spain . Netherlands . France

   


08.06.
22:30
 

The Man who killed Hitler and then the Bigfoot (OV)

          Horror im Rollberg
 

Dem unscheinbaren, älteren Calvin Barr sieht man es nicht an, wenn er in seiner Stammkneipe in ein Glas Whisky starrt, aber er ist ein amerikanischer Held: Während des Zweiten Weltkriegs erhielt er als junger Soldat nämlich den Spezialauftrag Adolf Hitler zu töten. Er verließ daraufhin Maxine, die große Liebe seines Lebens, um sich tief hinter feindlichen Linien auf die gefährliche Mission zu begeben und nach der Rückkehr in die Vereinigten Staaten unter neuer Identität weiter zu leben. Viele Jahre später führt er ein unaufgeregtes Leben und will einfach nur seine Ruhe haben, als ihn ein Agent des FBI aufspürt und an seine Tür klopft. Erneut soll Barr einen ganz speziellen Auftrag erfüllen: Und zwar den sagenumwobenen Bigfoot zur Strecke bringen, der in den nordamerikanischen Wäldern sein Unwesen treibt.

USA (2018), 98 min, FSK 16 regie: Robert D. Krzykowski Drehbuch: Robert D. Krzykowski mit: Sam Elliott, Aidan Turner, Sean Bridgers

https://www.youtube.com/Trailer

    https://yorck.de/kinos/rollberg
  Rollberg Kino
Rollbergstr. 70 12049 Berlin
     


 
9. Juni  


09.06.
18:30
  Erich Busslinger: Ost. Drei dokumentarische Video-Essays
      
   
 

Die Auseinandersetzung mit dem geteilten Berlin, ein Jahr vor dem Mauerfall, markiert den Ausgangspunkt von drei dokumentarischen Video-Essays, in denen Erich Busslinger mit der Kamera Eindrücken und Reflexionen der Wendezeit nachgeht. Nach einer Reise ins Baltikum führt ihn 1993 ein Künstleraustausch zwischen Russland und der Schweiz in die russische Metropole Moskau, wo er dem postsowjetischen Leben begegnet. Die drei Filme werden nun in unserer Reihe kurz gesehen gezeigt. Der Regisseur wird anwesend sein. Wir wären Ihnen dankbar, wenn Sie auf diese Veranstaltung hinweisen würden.

Die Filme: 

An der Mauer 
CH/D 1989, 6 min 
Von zwölf Hochständen der Berliner Mauer entlang, blickt das Kameraauge gleichzeitig in zwei Richtungen: Der Blick nach vorne und der Blick nach hinten treffen auf einer Bildebene zusammen und machen in der Gleichzeitigkeit der Kamerablicke das Zusammenhängende der getrennten Stadt sichtbar. Auf der Tonebene singt Brigitte Fassbaender das Schumann-Lied »Mein Wagen rollet langsam« nach einem Text von Heinrich Heine, das wie ein Echo auf die getrennte Stadt wiederkehrt und sich disharmonisch am romantischen Kunstlied reibt. 

Vorspiel 
CH 1992, 5:30 min 
Das schwarze Quadrat von Malewitsch bezeichnet eine radikale Position in der Geschichte der Moderne. Am Vorabend der russischen Revolution entstanden, wurde diese Ikone zum Inbegriff der Vision vom "neuen Menschen" und seiner Abkehr von der abendländischen Tradition. »Neue Mensch« war Heilsziel dieser Revolution und der frühen Sowjetunion. Er sollte den Prototyp des »emanzipierten Menschen« in der klassenlosen Gesellschaft verkörpern. Nach dem Scheitern dieser Utopie, stehen nicht nur in Russland wieder Fragen nach der abendländischen Tradition und Identität im Raum. 

Moskau-Journal 
CH 1995, 44 min 
Eine experimentelle Momentaufnahme vom Alltag in der russischen Metropole Moskau. Ausgerüstet mit einer einfachen Hi-8- Videokamera durchstreifte Busslinger Moskaus Strassen, Märkte, Museen und gottverlassene Gegenden im Nirgendwo der städtischen Wildnis. Mit schräger Kamera und geflippter Montage gelingt es ihm, uns sein Moskau näher zu bringen. Es handelt sich dabei um ein liebevoll ironisches und manchmal auch bissiges Spiel mit einschlägigen Russland-Clichés. Da hat einer ein Stadtportrait gewagt, das dem »Mann mit der Kamera« von Dziga Vertow Ehre erweist.

     
  Lichtblick-Kino
Kastanienallee 77 / 10435 Berlin
      http://www.lichtblick-kino.org/
 




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10. Juni  

10.06.
22.00
 

 Mongay: The Dead Don't Die (OmU)

      
 

Jim Jarmuschs neuester Film eröffnete die Filmfestspiele in Cannes und ist bereits vor dem offiziellen Start bei uns in der Mongay!

Eine Verschiebung der Erdachse löst eine Abfolge seltsamer Geschehnisse in der beschaulichen Kleinstadt Centerville aus. Während Sherriff Cliff Robertson (Bill Murray) noch rätselt, ist sich sein Kollege Ronald Peterson (Adam Driver) sicher: Es muss sich um eine Epidemie von Zombies handeln. Die haben es allerdings nicht nur auf die Bürger von Centerville abgesehen, sondern auch auf Dinge, mit denen sie sich bevorzugt zu Lebzeiten beschäftigt haben.


The Dead don't die Genre: Horror Komödie Land/Jahr: USA 2019 Regie: Jim Jarmusch (Paterson/2016) Darsteller/innen: Bill Murray, Adam Driver, Steve Buscemi, Tilda Swinton, Chloë Sevigny, Caleb Landry Jones, Rosie Perez Drehbuch: Jim Jarmusch Min.: 142 Fsk: Verleih: Universal Pictures Germany Festival: Festival de Cannes - Wettbewerb Eröffnungsfilm

https://www.youtube.com/Trailer

    Kino International
Karl-Marx-Allee 33 10178 Berlin
      https://www.yorck.de/kinos/kino-international


 
11. Juni  


11.06.
20:00
 

Berlin Sci-fi Filmfest re.Run 4

    
   
 

Il Kino & Berlin Sci-fi present: // I Came From the Future (4min Germany) / The Fabric (21min Denmark) / Bloggers (1hr15 Spain) // Q&A with Anthony Straeger (Writer of I came from the Future) on ‘Short film script writing’. // Our feature BLOGGERS is set in the year 2078, where Earths resources are now exhausted. On a flight home a spaceship is hit by some kind of force, which seals off most off the ship, leaving the crew trapped in the few remaining sections, with their dwindling supplies and the ship’s hopelessly out of controls and mysteriously off-line, the battle for survival begins. With outstanding cast performances Berlin Sci-fi Filmfest awarded Hortensia Chivite as Helena Durovic, Best Actress. // Berlin Sci-fi Filmfest celebrates the Sci-fi genre and its filmmakers who seek out new life and new civilizations, boldly going where no man has gone before. The third edition of our festival is open for submissions until 23rd August 2019, and the event takes place on 29th & 30th November. // For more information about the festival please visit us @ berlinscifi.com and please join us on facebook @berlinscifi -We also have our Merchandise shop @ supergeek.de/en/BSFF/ // All the films screened are in English or with English subtitles.

Regie Mette Mikkelsen, Chivite Gil & Angel Manuel

    http://ilkino.de/
  Il Kino
Nansenstraße 22, 12047 Berlin
     


 
12. Juni  


12.06.
20:15
  Vom Lokführer, der die Liebe suchte… - mit dem Regisseurs Veit Helmer
      
   
 

Ein Güterzug rollt durch eine weite Graslandschaft, die sich vor den kaukasischen Bergen entlangzieht. Am Steuer: Nurlan, der Lokführer. Tagein, tagaus lenkt er seinen Zug durch einen dicht besiedelten Vorort Bakus, in dem die Schienen so dicht an die Häuser grenzen, dass Nurlan quasi durch die Vorzimmer und Gärten der Bewohner fährt. Auf seinem täglichen Weg passiert er teetrinkende Männer ebenso wie Frauen, die ihre Wäsche in den sanften Wind hängen. Sobald sich der Zug nähert, bläst der kleine Waisenjunge Aziz in eine Pfeife und die Bewohner des Vorortes bringen sich und ihre Habseligkeiten schnell in Sicherheit. Doch das gelingt nicht immer. Nurlan hat schon so einiges von seiner Lokomotive gepflückt: Hühnerfedern, Spielzeugbälle oder auch Bettbezüge. Am letzten Arbeitstag vor der Pensionierung verheddert sich ein besonderes Abschiedsgeschenk an Nurlans Lok: ein traumhaft schöner, blauer Spitzen-BH. Nurlan nimmt ihn nach seiner Schicht kurzerhand mit in sein Heimatdorf in den Bergen. Seine Neugier ist geweckt: Wem nur mag das kleine Stück Stoff gehören? Getrieben von Einsamkeit beschließt Nurlan, die Suche nach der Besitzerin des Büstenhalters aufzunehmen.

Vom Lokführer, der die Liebe suchte ... (The Bra ) Genre: Drama Komödie Land/Jahr: D 2018 Regie: Veit Helmer Darsteller/innen: Miki Manojlović, Denis Lavant, Chulpan Khamatova, Ismail Quluzade, Maia Morgenstern, Paz Vega, Frankie Wallach Drehbuch: Leonie Geisinger, Veit Helmer Min.: 90 Fsk: 6 Verleih: NEUE VISIONEN Filmverleih Festival: Internationale Filmfestspiele Berlin - Lola at Berlinale
https://www.youtube.com/Trailer

     
  Lichtblick-Kino
Kastanienallee 77 / 10435 Berlin
      http://www.lichtblick-kino.org/
 


12.06
21:00
 

Queer Filmnacht: Studio 54 – The Documentary

   
 

Das New Yorker Studio 54 gilt noch immer als der beste Nachtclub aller Zeiten. Er war das Mekka des 70er-Hedonismus. Alle feierten hier: Warhol, Bowie, Divine … Grace Jones tanzte nackt, Bianca Jagger kam auf einem Schimmel hereingeritten. Nun erzählt ein Dokumentarfilm erstmals die wahre Geschichte hinter dem Mythos.

USA 2018 | 98 min | OmU Regie: Matt Tyrnauer

https://www.youtube.com/Trailer

     
    https://www.yorck.de/kinos/delphi-lux
  Delphi LUX
Yva Bogen - Kantstraße 10 10623 Berlin
     


 
13. Juni  


13.06.
bis
17.06.
 

  Female Filmmakers Festival Berlin

         
  Das „Female Filmmakers Festival Berlin“ (FFFB) ist eine brandneue fünftägige Filmveranstaltung mit Vorführungen internationaler Kurz- und Spielfilme aller Genres sowie einer handverlesenen Auswahl an Musikvideos. Panels, Networking-Sessions und Diskussionen zu aktuellen Themen runden das Programm ab. Sie findet erstmals vom 13. bis 17. Juni 2019 in Berlin statt. Das Female Filmmakers Festival Berlin (FFFB) wurde ins Leben gerufen, um aufstrebende weibliche Talente unterschiedlicher ethnischer Herkunft und Nationalität zu fördern, die eine einzigartige Geschichte zu erzählen haben. Unser Festival beleuchtet und feiert Frauen in Schlüsselpositionen des Filmemachens. Egal ob Produzent, Regisseur, Kameramann, Autor oder leitender Redakteur. Aus diesem Grund heißt es "Female Filmmakers Festival".
Wir haben ein breites Publikum und eines unserer Hauptziele ist es, Menschen unabhängig von Geschlecht, ethnischer Zugehörigkeit oder Herkunft zusammenzubringen. Jeder ist willkommen! Die FFFB bietet ihren Zuschauern die Möglichkeit, großartige unabhängige Filme zu sehen, zu denen sie normalerweise keinen Zugang hätten. Obwohl es sich um ein internationales Filmfestival handelt, bei dem Filme aus der ganzen Welt gezeigt werden, stehen jedes Jahr zwei Länder im Fokus, was bedeutet, dass eine spezielle Sektion Produktionen aus diesen beiden Ländern gewidmet ist. In unserer ersten Ausgabe konzentrieren wir uns auf Irland und Spanien.


  https://femalefilmmakersberlin.com/program2019
     
    Moviemento Kino
Kottbusser Damm 22
Kinokasse: 692 47 85
      http://www.moviemento.de/


13.06.
19:45
  Kim hat einen Penis
      
   
 

Kim und Andreas sind eigentlich ziemlich glücklich – mit sich und dem Leben. Doch Kim will mehr. Sie will einen Penis. Nicht, weil sie gerne ein Mann wäre, sondern einfach nur, weil sie neugierig ist. Mit Andreas darüber reden will sie allerdings nicht. Lieber stellt sie ihn vor vollendete Tatsachen. Wer braucht schon Kommunikation, wenn es auch ohne geht? Während Andreas in stummen Aktionismus verfällt, rennt Kim im Stechschritt durch Berlin. Zu allem Überfluss zieht dann noch ihre gemeinsame beste Freundin Anna mit ganz eigenem Herzschmerz und akutem Kinderwunsch bei ihnen ein. Das macht die Sache mit dem Reden über eigene Wünsche und Bedürfnisse nicht gerade leichter. Denn vielleicht ist ein Penis niemals eine Metapher – der Refrain ihrer Beziehung ist er schon. Und wenn man sich zu zweit am Ende einsam fühlt, ist man dann zu dritt vielleicht weniger allein?

in Anwesenheit des Regisseurs Philipp Eichholtz und der Darstellerin Martina Schöne-Radunski

Kim hat einen Penis Genre: Komödie Drama Land/Jahr: D 2018 Regie: Philipp Eichholtz (Rückenwind von vorn/2017) Darsteller/innen: Martina Schöne-Radunski, Christian Ehrich, Stella Hilb, Matthias Lier, Lana Cooper, Hans-Heinrich Hardt, Drehbuch: Christian Ehrich, Philipp Eichholtz, Maxi Rosenheinrich, Martina Schöne-Radunski Min.: 86 Fsk: 12 Verleih: ucm one Festival: 36. Filmfest München, achtungberlin.de/wettbewerb

https://www.youtube.com/Trailer

     
  Lichtblick-Kino
Kastanienallee 77 / 10435 Berlin
      http://www.lichtblick-kino.org/
 


 
14. Juni  
 
15. Juni  


15.06.
22.00
 

 Mongay: We are Thr3e (Somos tr3s)

      
 

Nacho ist Angestellter, ein unauffälliger Durchschnittstyp. Auf einer Party lernt er die selbstbewusste und frisch geschiedene Ana kennen. Dort treffen sie auf den charismatischen Barkeeper Sebastian, der sofort mit beiden flirtet. Auf einem spontanen Wochenendtrip offenbart er überraschend seine wahren Absichten …

ARG 2017 | 89 min | OmU Regie: Marcelo Briem Stamm Drehbuch: Marcelo Briem Stamm Mit: Charly Etchévers, Flor Dragonetti, Juan Manuel Martino

https://www.youtube.com/Trailer

    Kino International
Karl-Marx-Allee 33 10178 Berlin
      https://www.yorck.de/kinos/kino-international


15.06.
22:30
 

From Beyond (OV)

          Horror im Rollberg
 

Der Wissenschaftler Dr. Pretorius experimentiert mit Hilfe seines Assistenten Crawford an einem außergewöhnlichen Gerät herum. Das Objekt mit dem Namen "Resonator" kann schleimige Kreaturen, die der vierten Dimension entspringen sichtbar machen. Als eine ihrer Testreihen außer Kontrolle gerät, wird Dr. Pretorius von einem der Wesen der Kopf abgebissen und sein Assistent in die Nervenklinik eingewiesen. Niemand will Crawford die Geschichte so richtig abnehmen, nur eine Psychologin scheint Interesse an seiner Geschichte zu haben. Als sie ihm schließlich Glauben schenkt, fangen die beiden mit der Experimentreihe noch einmal von Vorne an. Doch dieses Mal ist das Ergebnis noch fürchterlicher als zuvor: Jetzt setzt der "Resonator" eine riesige Anzahl furchteinflößender Kreaturen frei.

USA (1986), 89 min, FSK 16 Regie: Stuart Gordon Drehbuch: Brian Yuzna Mit: Jeffrey Combs, Barbara Crampton, Ted Sorel

https://www.youtube.com/Trailer

    https://yorck.de/kinos/rollberg
  Rollberg Kino
Rollbergstr. 70 12049 Berlin
     


 
16. Juni  


16.06.
19:30
 

DAS WUNDER IM MEER VON SARGASSO

        Preview In Anwesenheit von Syllas Tzoumerkas und Youla Boudali. Mit anschließender Diskussion
   
 

In Mesolongi, einer kleinen, griechischen Küstenstadt, deren wichtigster Wirtschaftszweig die Aalzucht ist, fristen zwei Frauen ihr freudloses Dasein und träumen davon, hier endlich wegzukommen. Bevor sie aus Athen hierhin versetzt wurde, war Elisabeth eine ehrgeizige Polizistin, jetzt ist sie einsam und meist verkatert. Rita ist die verschlossene, geheimnisvolle Schwester eines Schlagersängers, der in der örtlichen Disco auftritt. Sein plötzlicher Tod erschüttert die Stadt und stellt das soziale Gefüge in Frage. Die beiden Frauen, die sich bislang immer ausgewichen sind, kommen einander näher. Während im Zuge der Ermittlungen immer mehr Geheimnisse aus dem Morast der Lagunenstadt zu Tage treten, bietet sich ihnen die Chance, diesem Kaff endlich zu entkommen.

Das Wunder im Meer von Sargasso (To thávma tis thálassas ton Sargassón) Genre: Drama Thriller Verbrechen Land/Jahr: GR/D/NL/S 2018 Regie: Syllas Tzoumerkas (A Blast - Ausbruch/2014) Darsteller/innen: Angeliki Papoulia, Youla Boudali, Hristos Passalis, Argyris Xafis Youla Boudali, Syllas Tzoumerkas Min.: 121 Fsk: Verleih: Real Fiction Kinostart: 12. September 2019

Berlin, Sa., 15. Juni 2019, Filmpräsentation im Rahmen der „Nacht der Wissenschaft“, 19.30 Uhr, Freie Universität

So., 16 Juni 2019, 18 Uhr, Brotfabrik, Preview in Anwesenheit von Syllas Tzoumerkas und Youla Boudali. Mit anschließender Diskussion.

https://www.youtube.com/Trailer

    http://brotfabrik-berlin.de/
  Brotfabrik
Caligariplatz 1, 13086 Berlin
     


 
17. Juni  


17.06.
22.00
 

 Mongay: Nobody's Watching (Nadie nos mira)

      
 

Regisseurin Julia Solomonoff (MEIN SOMMER MIT MARIO) erzählt in ihrem neuen preisgekrönten Drama von Nico, einem argentinischen Soap Opera Star, der nach der gescheiterten Affäre mit seinem Produzenten nach New York auswandert. Doch dort hat niemand auf ihn gewartet … Ein berührendes Drama übers Älterwerden.

Nobody's Watching (Nadie nos mira ) Genre Drama Land/Jahr ARG 2017 Regie Julia Solomonoff (Mein Sommer mit Mario/2009) Darsteller/innen Nadja Settel, Guillermo Pfening, Katty Velasquez Drehbuch Christina Lazaridi, Julia Solomonoff Min. 102 FSK 16 Verleih Pro-Fun Media Festival Tribeca Film Festival 2017

https://www.youtube.com/Trailer

    Kino International
Karl-Marx-Allee 33 10178 Berlin
      https://www.yorck.de/kinos/kino-international


17.06.
19:30
 

 Fast Fiction - The Movie

         
 

D 2014, R: Helen Suhr (Fast Fiction 2009, R: Wolfgang Sinhart, Helen Suhr, Steffi Niederzoll) mit Steve Ellery, Daddy Hemmingway, Anita Drink, Walter Potts u.a., 117 Min, OV

Fast Fiction: Es war "fast" Fiktion - es war real und erfunden. Es war eine Fusion aus Film und Theater, Performance und Konzert, Abendessen und Unterhaltung. Es wurde von Pulp Fiction und anderen Tarantino-Filmen inspiriert, mit einer Prise David Lynch und einer großen Portion "Wild West, Motherfucker!". Es wurde auf die Bühne gebracht und fand im berüchtigten Restaurant und Club White Trash Fast Food statt: fictionized and Eine Band realisierte mit ihren Mitarbeitern den Soundtrack und (selbst gedrehte) Sequenzen standen im Dialog mit der Live-Schauspielerei - das Restaurant war die Bühne und die Gäste saßen zwischen den Charakteren. 5 Jahre später wurde "Fast Fiction - The Movie" aus trashigen Aufnahmen und exquisiten Clips von Fast Fiction (2009) gemacht (Regie und Schnitt von Helen Suhr). Genau 10 Jahre nach der Uraufführung des Stücks hat der Film seinen Weg in dieses Kino gefunden und liefert Beweise dafür, „wie es passiert ist, wer dort war, wie viele getötet wurden und wer sie getötet hat…“

     
    Babylon Kino
Rosa-Luxemburg-Straße 30, 10178 Berlin
      http://www.babylonberlin.de/


 
18. Juni  


18.06.
19:00
 

Preview - Französischer Film des Monats: EIN BECKEN VOLLER MÄNNER

      
 

Noch vor offiziellem Kinostart zeigen wir Euch den Eröffnungsfilm der Französischen Filmwoche Berlin 2018! Ein paar Männer, im besten Alter und doch mitten in einer schweren Sinneskrise. Um dieser zu entkommen, greifen sie auf eine ungewöhnliche Methode zurück und gründen kurzerhand das erste männliche Snychronschwimmteam der örtlichen Badeanstalt. Von nun an sind die Männer mit Badekappe und Badehose bewaffnet und wollen es auch mit der internationalen Konkurrenz im Wasserballett aufnehmen! Angefeuert und gedrillt wird das Team von den zwei Trainerinnen Delphine und Amanda, die ebenfalls mit ihren Lebensumständen zu kämpfen haben. Trotzdem sie dem Spott und der Skepsis ihrer Mitmenschen ausgesetzt sind, wagen die Synchronschwimmer den Sprung in ein Abenteuer, bei dem sie nicht nur ihre Krisen überwinden, sondern auch über sich hinauswachsen.

F 2019, R: Gilles Lellouche, D: Mathieu Amalric, Guillaume Canet, Benoît Poelvoorde u.a., L: 122 min.

     
 

City Kino Wedding im Centre Français de Berlin
Müllerstraße 74 13349 Berlin Anbindung: U-6, U-Rehberge

     http://www.citykinowedding.de/


 
19. Juni  


19.05.
Einlass & Filmabgabe 19:30 Film 20:30
  Open Screening – Plattform für Filmemacher/innen & Filmfans
   
  Was dem Slam Poeten das Open Mic, das ist für die Filmszene das Open Screening! Hier können Filmemacher – ohne Anmeldung, ohne Vorauswahl, ohne Jury – Kurzfilme von maximal 20 Minuten, an deren Produktion sie irgendwie beteiligt waren, im Kino präsentieren. Unerwünschte Inhalte können vom Publikum mit mehrheitlich gezeigter roter Karte gestoppt werden.Das ganze funktioniert somit sozusagen wie ein spontanes Filmfestival, bei dem ausschließlich Filmemacher und Publikum bestimmen, was gezeigt wird.

Ein kurzes Q&A nach jedem Film ermöglicht es Filmemachern und Publikum ins Gespräch zu kommen. Von Drama, Comedy, Musikvideo, Reportage, Doku, Animation bis Experimental u.v.m. ist jedes Genre möglich. Das Open Screening versteht sich als Plattform für Filmemacher und Film­fans – z.B. um Filme zum ersten Mal vor Zuschauern zu testen, um ein Feedback zu erhalten, um Filme überhaupt einem Publikum zugänglich zu machen oder um Kontakte für zukünftige Projekte zu knüpfen. Mögliche Filmformate: Blue Ray, DVD, AVI File, MPG2, MOV, MPG4, bzw. alles, was mit dem VLC-Player abspielbar ist. Moderation: Abbas Saberi. Das Open Screenning findet an jedem dritten Montag im Monat statt.
     
    http://openscreening.de/
  Sputnik Kino
Höfe am Südstern, Hasenheide 54, 10967 Berlin
     http://www.sputnik-kino.com/


19.06.
bis
23.06.
 

  Chilean Cinema in Berlin - Semana del Cine Chileno,

         
 

Zur Feier dieses Jubiläums haben 10 renommierte internationale KuratorInnen ihren chilenischen Lieblingsfilm der letzten zehn Jahre ausgesucht. Erstmalig wird dieses Programm auch in Deutschland vorgestellt. In Deutschland findet die Retrospektive SEMANA DE CINE CHILENO - CHILENIAN CINEMA IN BERLIN, die einen umfassenden Einblick in die Kreativität und Vielfältigkeit des chilenischen Films bietet, vom 19. - 23. Juni 2019 im Kino Babylon Berlin, Rosa-Luxemburg-Straße 30, statt. Die deutsche Kuratorin ist Paz Lázaro, Mitglied im Auswahlkomitee Wettbewerb der Berlinale und Auslandsdelegierte des Filmfestivals für Lateinamerika. In 2020 wird Chile außerdem „Country in Focus“ beim European Film Market (EFM) der 70. Internationalen Filmfestspiele Berlin sein. Die 10 Filme der SEMANA DE CINE CHILENO werden in drei europäischen Städten gezeigt, wobei Filmgäste aus den Bereichen Schauspiel und Regie die Filmreihe begleiten. Freunde des chilenischen und lateinamerikanischen Kinos können sich auf diverse Entdeckungen freuen, denn einige Filme der Reihe waren bisher noch nicht in Deutschland im Kino zu sehen. Der Regisseur Fernando Guzzoni (JESÚS), die Regisseurin Dominga Sotomayor (TARDE PARA MORIR JOVEN) sowie Andrés Wood (VIOLETA SE FUE A LOS CIELOS - VIOLETA PARRA) werden ihre Filme persönlich vorstellen. Außerdem kommt der Schauspieler Alejandro Goic nach Berlin, der u. a. in LA NANA - DIE PERLE und JESÚS zu sehen ist.

     
    Babylon Kino
Rosa-Luxemburg-Straße 30, 10178 Berlin
      http://www.babylonberlin.de/


19.06.
19:00
 

  Cine en espaňo: Está Todo Bien - Alles ist Gut

      
 

Mit dem Zusammenbruch des öffentlichen Gesundheitswesens werden Millionen von Menschen in Venezuela mit der gleichen Frage konfrontiert: Wie überlebt man in einem Land, das im Chaos versunken ist? Eine Apothekerin, ein Unfallchirurg, ein Aktivist und zwei Krebskranke sind mit den gleichen Fragen konfrontiert: Protestieren oder ertragen, auswandern oder bleiben, alle Hoffnungen verlieren oder dem Schicksal vertrauen? Gemeinsam gehen sie auf die Bühne, um ihre Lebensumstände auszuleben und emotionale Befreiung zu finden.

ESTÁ TODO BIEN - ALLES IST GUT VE/DE 2018 | 70 MIN | DIGITAL | OmU FSK NR EIN FILM VON TUKI JENCQUEL

https://www.youtube.com/Trailer

    Neues Off
Hermannstr. 20 12049 Berlin
     https://www.yorck.de/kinos/neues-off


19.06.
19:00
 

Foresight Filmfestival: Highrise

         
   
 

„Vision findet Stadt“ – unter diesem Motto zeigt unser Foresight science Cinema ausgewählte Kinofilme, die Fragen aufwerfen und Zukünfte entwickeln. Dystopien wie Utopien. Ein Gespräch mit Fachwissenschaftler*innen diskutiert im Anschluss Fragen nach Realität und Fiktion der gezeigten Filme: Wie viel Forschung, wie viel Realität steckt in Science fiction? Was ist technologisch (zukünftig) machbar, was ist dabei gesellschaftlich gewollt und vertretbar? Das Publikum diskutiert mit.

Nach seiner Scheidung zieht der junge, wohlhabende Dr. Robert Laing in ein luxuriöses, doch ungewöhnliches Hochhaus. Die Bewohner werden dort nämlich nach Klassen eingeteilt: Die Reichen wohnen ganz oben, die niedere Klasse haust in den unteren Etagen. Roberts Appartement befindet sich im mittleren Bereich. Die Rangordnung macht sich in Spannungen und Konflikten schnell bemerkbar. Als diese eskalieren und ein Mord geschieht, befindet Robert sich plötzlich zwischen allen Stühlen... Als Gesprächsgäste nach dem Film begrüßen wir u.a. Prof. Dr. Ralf B. Wehrspohn, Direktor Fraunhofer Institut für Mikrostruktur von Werkstoffen und Systemen IMWS Halle (Saale), Experte für Strukturwandel.​

    https://www.urania.de/foresight-filmfestival
  Urania Berlin e.V.
An der Urania 17, 10787 Berlin
     


 
20. Juni  


20.06.
bis
13.10.
 

Kino der Moderne - Film in der Weimarer Republik

      
 

Am 19. Juni eröffnet das Museum für Film und Fernsehen die Ausstellung „Kino der Moderne – Film in der Weimarer Republik“. Die von der Deutschen Kinemathek gemeinsam mit der Bonner Bundeskunsthalle entwickelte Schau zeigt die Wechselwirkungen zwischen Kino und Alltagskultur, die künstlerischen und technischen Innovationen des damaligen Filmhandwerks sowie das Entstehen von Filmkritik und -theorie in den 1920er-Jahren.

Nach ihrer ersten Station in Bonn beleuchtet die für Berlin neu adaptierte Ausstellung auch das vielfach in Vergessenheit geratene Wirken von Frauen hinter der Kamera. Vorgestellt werden 21 weibliche Filmschaffende. Begleitet wird die Ausstellung, die bis zum 13. Oktober 2019 zu sehen ist, zudem von einem umfangreichen Veranstaltungsprogramm.

„Besonders freut es mich, dass wir Regisseurinnen, Drehbuchautorinnen, Produzentinnen und Szenenbilderinnen des Weimarer Kinos in der Berliner Ausstellung einen eigenen Raum geben. Zu ihnen zählen beispielsweise die Filmproduzentin Liddy Hegewald, die Regisseurin Leontine Sagan und die Animationsfilmerin Lotte Reiniger“, so Rainer Rother, Künstlerischer Direktor der Deutschen Kinemathek.

Zwischen 1918 und 1933 entwickelte sich unter den Bedingungen der ersten deutschen Republik der Film zur neuen Kunstform, die von der Bevölkerung kollektiv rezipiert wurde – im Kino. Der Aufstieg dieses modernen Massenmediums vollzog sich rasant. Das Kino der zwanziger Jahre bot ein Experimentierfeld und prägt wie keine andere Stilepoche des deutschen Films die internationale Filmästhetik bis heute.
Im Kino der Moderne betrachtet sich die Gesellschaft selbst. Die Leinwand wird zum Spiegelbild, indem sie Alltagsthemen und -typen reflektiert. Zugleich wird der Film zum Leitmedium, das Vorbilder und Ideale setzt. Mode und Sport, Mobilität und urbanes Leben, Genderfragen, die Popularität der Psychoanalyse und die gesellschaftlichen Auswirkungen des Ersten Weltkriegs – all das spiegelt sich im Film der Weimarer Republik.

Die Ausstellung zeigt die diese neue, siebte Kunst und ihre Bezüge zu Literatur, bildender Kunst, Architektur und gesellschaftspolitischen Entwicklungen. Erlebbar werden die mit der Entstehung der Filmkunst einhergehenden Innovationen anhand von raumgreifenden Inszenierungen und Medieninstallationen. Der überwiegende Teil der rund 350 großzügig inszenierten Exponate stammt aus den Sammlungen der Deutschen Kinemathek, zahlreiche von ihnen sind erstmals öffentlich zu sehen. Ergänzt werden sie von Leihgaben aus den Bereichen Kunst, Design und Architektur aus dem In- und Ausland.

Der Katalog zur Ausstellung ist im Sandstein Verlag erschienen.

     
     https://www.deutsche-kinemathek.de/
  Deutsche Kinemathek Museum für Film und Fernsehen
Potsdamer Str. 2, 10785 Berlin
     


 
21. Juni  


21.06.
bis
30.06.
  Werkschau Carlos Reygadas
       
   
 

Vm 21. bis zum 30. Juni präsentiert das Arsenel eine Werkschau des mexikanischen Filmemachers Carlos Reygadas (*1971). Seit seinem gefeierten Regiedebüt JAPÓN (2002) ist Reygadas ein prominenter Vertreter des wagemutigen internationalen Autorenkinos und bekannt für seine eigensinnige Filmsprache. Seine Werke zeichnen sich durch ihre rätselhaften Bilderwelten aus, denen eine intellektuelle Beschäftigung mit dem Medium Film und seinen technischen Möglichkeiten wie z.B. dem Bildformat oder der Kameraoptik zugrunde liegt. Er wählt oft schonungslos intime Stoffe, die um essentielle Fragen des Daseins kreisen und zeigt Menschen, die Grenzen überschreiten auf der Suche nach einem Lebenssinn jenseits der modernen Gesellschaft. Carlos Reygadas wird am 21. Juni anlässlich der Vorpremiere von NUESTRO TIEMPO und am 22. Juni zur Vorführung von POST TENEBRAS LUX (2012) bei uns zu Gast sein und seine Filme mit dem Publikum diskutieren. Zusätzlich findet am 22. Juni im Arsenal in Kooperation mit der dffb eine Masterclass mit Carlos Reygadas statt, moderiert von Nicolas Wackerbarth und für alle Interessierten offen.

     
    Programm: https://www.arsenal-berlin.de/de/kino-arsenal/programm/
  Kino Arsenal – im Filmhaus am Potsdamer Platz
Potsdamer Str. 2, 10785 Berlin
Tel.: + 49 (0) 30 26599 - 100 ticket@arsenal-berlin.de
      http://www.arsenal-berlin.de/
 
21.06.
18:30
 

Liebesfilm

         Kinotour in Anwesenheit der Regisseur*innen
   
 

Lenz ist ein Tagträumer, charmant, phantasievoll und – wie es sich für einen Dreißigjährigen in Berlin gehört – radikal entscheidungsunfähig. Nach einer durchfeierten Nacht wacht Lenz ziemlich derangiert neben Ira auf. Lenz ist verliebt. Ira auch. Es beginnt der Sommer der Liebe: herumalbernd durch die Berliner Nacht, Bier am Kanal, Gespräche über Sex und Kindheit. Alles ist wunderschön. Bis Ira diese eine, alles verändernde Frage stellt: „Willst Du eigentlich Kinder?“ Und dann tut Lenz das, was er am besten kann, wenn es kompliziert wird. Er macht sich aus dem Staub.

Die frisch beim Filmfestival ACHTUNG BERLIN ausgezeichneten Regisseur*innen Emma Rosa Simon und Robert Bohrer werden nach der Vorstellung für ein Filmgespräch anwesend sein.


Genre: Komödie Land/Jahr: D 2018 Regie: Emma Rosa Simon & Robert Bohrer Darsteller/innen: Eric Klotzsch, Lana Cooper, Gerdy Zint, Hartmut Becker, Sabine Vitua, Katharina Sporrer, Roberto Guerra Drehbuch: Emma Rosa Simon & Robert Bohrer Min.: 82 Fsk: Verleih: Grandfilm


https://www.liebesfilm-derfilm.de/

    https://www.yorck.de/kinos/filmtheater-am-friedrichshain
  Filmtheater am Friedrichshain
Bötzowstrasse 1-5 10407 Berlin
     


21.06.
19:00
 

  Prachtige Films: Loft

         
  Ein glaubhaftes Setting, jähe Wendungen und ein perfider Plan ergeben: den erfolgreichsten belgischen Film aller Zeiten! Und der Hype ist gerechtfertigt - Erik van Looys spannungsgeladenes Kammerspiel besitzt genug Charisma, um dem Vergleich mit internationalen Genregrößen locker standzuhalten!

Dauer 118 Minuten FSK ab 16 Titel Prachtige Films: Loft (OmeU) Originaltitel LOFT Produktion Belgien , 2008 Verleih Atlas Intermedia Film + Vertriebs-GmbH
     
    Moviemento Kino
Kottbusser Damm 22
Kinokasse: 692 47 85
      http://www.moviemento.de/


 
22. Juni  


22.06.
22:30
 

Puppet Master - The Littlest Reich (OV)

          Horror im Rollberg
 

Edgar Easton hat sich von seiner Frau geschieden und zieht nun wieder bei seinen Eltern ein. Im Zimmer seines verstorbenen Bruders entdeckt er eine Art Puppe, die einen äußert bösartigen Eindruck macht. Kein Wunder, schließlich wurde sie vor 30 Jahren vom berüchtigten Toulon-Mörder geschnitzt. Edgar hofft, mit der obskuren Figur Profit machen zu können, also möchte er sie auf einer makabren Convention verkaufen, die zum Jahrestag der brutalen Mordserie stattfindet. Dort angekommen ist Edgar nicht der Einzige, der eine morbide Marionette dabei hat. Dutzende der vom Toulon-Mörder geschnitzten Gestalten befinden sich an diesem Ort, als plötzlich eine finstere Macht von den Puppen Besitz ergreift und sie zu blutrünstigen Killermaschinen macht. Eine neue Mordserie beginnt...

USA (2018), 84 min, FSK 18 Regie: Sonny Laguna, Tommy Wiklund Drehbuch: S. Craig Zahler,Mit: Thomas Lennon, Jenny Pellicer, Nelson Franklin

https://www.youtube.com/Trailer

    https://yorck.de/kinos/rollberg
  Rollberg Kino
Rollbergstr. 70 12049 Berlin
     


 
23. Juni  


23.06.
18:00
  Occupy, Resist, Produce
         In Anwesenheit des Regisseurs Dario Azzellini
   
 

De Wirtschaftskrise von 2007 führte zu zahlreichen Fabrik-Schließungen. Der Widerstand dagegen blieb meist defensiv. Der vierteilige Dokumentarfilm »Occupy, Resist, Produce« fokussiert auf die seltenen Fälle von gut organisierten Fabrikbesetzungen in Europa, die das Ziel haben, die Produktion unter die Kontrolle der Arbeiter zu bringen. Die Arbeiter kämpfen nicht nur, sie übernehmen die Initiative und werden zu Protagonisten, etablieren horizontale Beziehungen und übernehmen direktdemokratische und kollektive Mechanismen der Entscheidungsfindung. Die rückeroberten Arbeitsstätten erfinden sich oft selbst wieder, etablieren Verbindungen mit lokalen Communities und sozialen Bewegungen. Gezeigt werden die Beispiele RiMaflow (Mailand), Officine Zero (Rom), Vio.Me (Thessaloniki) und Scop Ti (Gémenos/Marseille). Dario Azzellini, Autor, Dokumentarfilmer, Künstler, Politikwissenschaftler und Soziologe, setzt sich bereits seit längerem mit dem Phänomen »rückeroberter Betriebe« auseinander und wird am 23. Juni, 18:00 Uhr, im Anschluss an die Vorführung für eine Diskussion anwesend sein.

     
  Lichtblick-Kino
Kastanienallee 77 / 10435 Berlin
      http://www.lichtblick-kino.org/


 
24. Juni  


24.06.
22.00
 

 Mongay: Before Stonewall

      
 

Zum 50. Jahrestag der Aufstände gegen die Razzien in der New Yorker Bar „Stonewall Inn“, die zum wichtigsten Impuls der queeren Bürgerrechtsbewegung wurden, zeigen wir Greta Schillers legendären Dokumentarfilm über den Kampf gegen Diskriminierung in den Jahren zuvor. Eine bewegende, witzige und wichtige Geschichtsstunde!

USA 1984 | 87 min | OmU    Regie: Greta Schiller, Robert Rosenberg

https://www.youtube.com/Trailer

    Kino International
Karl-Marx-Allee 33 10178 Berlin
      https://www.yorck.de/kinos/kino-international


24.06.
19:30
  Paranoia Godard - Album-Release, Musikvideo-Premiere & Konzert
         In Anwesenheit der Filmemachern und akustisches Konzert von Paranoia Godard
   
 

»Paranoia Godard« ist ein Berliner Bandprojekt des deutschen Schauspielers Godehard Giese und des italienischen Musikers Marco Brosolo. Die spezielle Mischung aus italienischer Liedermacher-Tradition, Popgewitter und Filmmusik trifft auf einen sehr eigenen Arrangier-Stil, minimalistisch, zur gleichen Zeit orchestral, schwingend, vibrierend, nie vorhersehbar, zwischen italienischem Pathos und deutschem Elektro-Touch. »Durch unser tägliches Leben in Berlin erfahren wir, wie auch viele andere Menschen, die verschiedenen Aspekte unterschiedlicher Kulturen und Traditionen. In unserem Projekt verbinden wir in einem intereuropäischen Dialog die diversen musikalischen Sprachen miteinander.
Dadurch sind wir ein lebendiges Beispiel von dieser Vermischung und die Realität einer europäischen Utopie«, Godehard Giese und Marco Brosolo. Die italienische Tageszeitung Il Manifesto schrieb über ihr Debüt-Album »Concezione«: »Brosolo schenkt uns aufregende Arrangements, nie vorhersehbar, weich und warm wie das Zittern des Deep House…. jazzy, Indie und Ambient…. minimalistisch und orchestral alla Philipp Glass. Giese erweist sich hingegen als intelligenter Crooner... Unverzichtbar!« Im Lichtblick-Kino stellen die beiden ihre zwei ersten Musikvideos aus dem Album »Concezione« vor und geben ein »concertino acustico«.

     
  Lichtblick-Kino
Kastanienallee 77 / 10435 Berlin
      http://www.lichtblick-kino.org/


 
25. Juni  


 
26. Juni  


26.06.
20:00
  Stephan Settele: Into the Snowland (OmeU)
         In Anwesenheit des Regisseurs
   
 

Ein Film, mit einfachen Mitteln gedreht im japanischen Schneeland, einer der schneereichsten Regionen der Erde. Die extremen klimatischen Bedingungen haben hier im Verlauf der Jahrhunderte eine ganz an die äußeren Umstände angepasste Lebensform hervorgebracht, in die die moderne Industriegesellschaft zur Entstehungszeit des Films erst langsam vordringen konnte. Ob Stofferzeugung, Hausbau, Landwirtschaft, Erzählkultur – alle Lebensbereiche der Menschen wurden nachhaltig von der monatelang liegenden Schneedecke bestimmt. Es ist jene Gegend, in der einer der berühmtesten Zen-Dichtermönche des vormodernen Japans, Ryokan, von seiner winzigen Berghütte herabstieg, um seine Bettelgänge zu machen und tagelang mit den Dorfkindern zu spielen. Schließlich wendet sich der Film nach Süden, wo wir auf einen alten Bauern stießen, in dem sich die in der abendländischen Kultur so vielbeschworene Weisheit des Ostens in überzeugender Weise verkörpert und der heute posthum weltweit als ökologischer Pionier der guerilla gardening-Bewegung verehrt wird.

Der Regisseur Stephan Settele, geboren 1962 in Dornbirn/Österreich; Studium der Theater- und Medienwissenschaften in Wien; 1983 bis 1987 Filmredakteur der Wiener Wochenzeitung »Falter«; von 1987 bis 1994 Regiestudium an der dffb Berlin; später Arbeit u.a. als Cutter, Tonmeister, Rechercheur, Konsulent für Filmfestivals mit dem Schwerpunkt auf dokumentarischen Arbeiten.

Stephan Settele: Into the Snowland (OmeU) D 1994, 92 min, Regie: Stephan Settele, englische Fassung

     
  Lichtblick-Kino
Kastanienallee 77 / 10435 Berlin
      http://www.lichtblick-kino.org/


26.06
21:00
 

Queer Filmnacht: Before Stonewall

   
 

Zum 50. Jahrestag der Aufstände gegen die Razzien in der New Yorker Bar „Stonewall Inn“, die zum wichtigsten Impuls der queeren Bürgerrechtsbewegung wurden, zeigen wir Greta Schillers legendären Dokumentarfilm über den Kampf gegen Diskriminierung in den Jahren zuvor. Eine bewegende, witzige und wichtige Geschichtsstunde!

USA 1984 | 87 min | OmU Regie: Greta Schiller, Robert Rosenberg

https://www.youtube.com/Trailer

     
    https://www.yorck.de/kinos/delphi-lux
  Delphi LUX
Yva Bogen - Kantstraße 10 10623 Berlin
     


 
27. Juni  


 
28. Juni  


28.06.

  Regietour: ERDE von Nikolaus Geyrhalter
   
   
In sieben Kapiteln führt Nikolaus Geyrhalter an Stätten des Tage- und des Tiefbaus in Europa und Nordamerika, die sonst nur schwer zugänglich sind. Am Brenner wird ein Basistunnel durch den Berg getrieben, um die längste unterirdische Eisenbahnverbindung der Welt zu ermöglichen. Um die weltweite Nachfrage zu stillen werden in den Marmorsteinbrüchen im italienischen Carrara heute hundert Mal mehr Blöcke abgetragen als noch vor dreißig Jahren. Im ehemaligen Salzbergwerk im deutschen Wolfenbüttel wiederum ist man darum bemüht, größtmöglichen Stabilität zu bewahren, damit – bis ein neues Endlager gefunden wird – der dort gelagerte Atommüll keine weiteren Schäden verursachen kann. Der Film zeigt Baustellen und Tagebaugebiete, die durch unermüdliche Umwälzungen vonimmensem Ausmaß offene Wunden in der Erdkruste zurücklassen: im Braunkohletagebau im ungarischen Gyöngyös inmitten eines prähistorischen Sumpfzedernwaldes, in den Kupferminen am spanischen Rio Tinto, wo seit dem Römischen Reich Metall abgebaut wird, inmitten der Ölsande im kanadischen Alberta auf dem Gebiet einer First Nation oder auf einer Riesenbaustelle im kalifornischen San Fernando Valley, wo Berge geschliffen werden, um leicht zu bebauende Grundstücke für neue Städte zu schaffen.

ERDE Österreich 2019 - 115 Min. - OmU Regie: Nikolaus Geyrhalter * Berlinale Forum 2019 / Preis der Ökumenischen Jury - Kinostart in Deutschland: 4. Juli 2019
    http://www.erde-film.at/
   
  fsk Kino
Segitzdamm 2 10969 Berlin
  http://www.fsk-kino.de


 
29. Juni  


29.06.
18:30
  Rote Räte – Die bayrische Revolution aus der Sicht von Augenzeugen
         In Anwesenheit des Regisseurs Klaus Stanjek
   
 

Im Jahr 1918 wurde in Deutschland der Ruf nach einer besseren Gesellschaft unüberhörbar laut. Nach dem Sturz der Kaiserherrschaft forderte die Bevölkerung einen Neuanfang: mehr Mitbestimmung, mehr Gleichberechtigung, mehr Freiheiten. Besonders in Bayern entstand nach der Revolution ein regelrechtes Labor der Demokratie – sowohl mit basisdemokratischen als auch sozialistischen Experimenten. Und mit weitsichtigen Initiativen. Bis zur Diffamierung und blutrünstigen Niederschlagung durch die konservative Gegenrevolution. 60 Jahre später hat der Regisseur Augenzeugen der Münchener Räterepublik nach ihren Erlebnissen und Einschätzungen befragt. Diese erst kürzlich restaurierten Videoaufnahmen mit einem damaligen Schreiner, einem Kaufmann, einem Berufssoldaten, einem Studenten, einem Buchbinder und dem mit Gustav Landauer und Kurt Eisner befreundeten Anarchisten Augustin Souchy bilden die Grundlage des Films über die Geburt der Demokratie in Bayern.

Rote Räte – Die bayrische Revolution aus der Sicht von Augenzeugen Dokumentarfilm, D 2019, 60 min, Regie: Klaus Stanjek   

http://www.rote-räte.de/

     
  Lichtblick-Kino
Kastanienallee 77 / 10435 Berlin
      http://www.lichtblick-kino.org/


29.06.
22:00
  Berlin – Filme der Stadt: Ein Traum in Erdbeerfolie (OmeU)
         In Anwesenheit des Regisseurs Marco Wilms
   
 

Der Film unternimmt eine Reise in die wilde Parallelwelt der Mode- und Überlebenskünstler Ostberlins. Es gab eine Phantasiewelt inmitten des restriktiven DDR-Alltags: Hier konnte man aus der Reihe tanzen, individuell und provokant sein. Regisseur Marco Wilms, damals selbst Model beim Modeinstitut der DDR, zieht los, um dieses einzigartige Lebensgefühl von ökonomischer Unbeschwertheit und radikalem Andersseinwollen im Hier und Jetzt wieder entstehen zu lassen. Er sucht die Helden seiner Ostberliner Jugend auf: die Designerin Sabine von Oettingen, den Fotografen Robert Paris und den Stylisten und Friseur Frank Schäfer und erkundet mit ihnen ihr schillerndes Parallelwelt-Leben. Nach zwei Jahrzehnten treffen die Mitglieder und Freunde der legendären Ostberliner Avantgarde-Modetheater »Chic Charmant und Dauerhaft« und »Allerleirauh« wieder zusammen auf einer vom Regisseur Marco Wilms initiierten subversiven Ostblockparty. Ein humorvoller Dokumentarfilm über Kreativität als Lebenselixier – und die nie endende Sehnsucht nach individueller Freiheit.

https://www.youtube.com/Trailer

     
  Lichtblick-Kino
Kastanienallee 77 / 10435 Berlin
      http://www.lichtblick-kino.org/


29.06.
22:30
 

Creepy Crypts Sneak Preview (OV)

          Horror im Rollberg
 

Auch im Juni haben gibt es wieder einen Überraschungsfilm für euch.
Natürlich Horror und in der Originalversion.
Um herauszufinden, welcher es ist, müsst ihr aber ins Kino gehen.

    https://yorck.de/kinos/rollberg
  Rollberg Kino
Rollbergstr. 70 12049 Berlin
     


 
30. Juni  



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