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MMEANSMOVIE Filmmagazin Berlin © - Kino, Filmstarts, Festivals und Termine     
 
   
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bis
21.03.20
 

FOKUS Fernsehen Leben, sterben, Hochzeit feiern

        Die Lindenstraße in der Mediathek Fernsehen
   
 

„Leben, sterben, Hochzeit feiern. Die Lindenstraße in der Mediathek Fernsehen“
Im März 2020 läuft die ARD-Serie Lindenstraße nach 1758 Folgen aus. Bis dahin spielt das Leben in der Lindenstraße von Woche zu Woche im Takt der bundesdeutschen Wirklichkeit: Klaus Beimer wurde hier erwachsen, Berta Griese tablettenabhängig, Marek Zöllig zur Frau. Ob häusliche Gewalt oder schwule Hochzeit, ob Aids oder AfD: Seit 1985 erzählt die Fernsehserie Lindenstraße vom Auf und Ab des gesellschaftlichen und privaten Lebens. In Zusammenarbeit mit dem WDR und der Geißendörfer Film- und Fernsehproduktion hat die Deutsche Kinemathek eine umfangreiche Episoden-Auswahl kuratiert, die sichtbar macht, welche erzählerische Bedeutung und mediale Bindungskraft diese Familienserie über mehr als 30 Jahre hinweg entwickelt hat. Die ingesamt 373 ausgewählten Folgen verbleiben in der Mediathek Fernsehen und sind dort dauerhaft und in voller Länge verfügbar.
Zur Eröffnung der „Sammlung Lindenstraße“ präsentiert „Leben, sterben, Hochzeit feiern“ vom 8. Februar 2019 bis zum 23. März 2020 in der Mediathek eine Auswahl aus diesem neuen Bestand. Sechs Zusammenschnitte zeigen, wie in der Lindenstraße gelebt und gestorben wurde, wie man Hochzeit und Weihnachten feierte, Wahlen erlebte und die Themen der Zeit reflektierte. In der facettenreichen Widerspiegelung der Seriengeschichten wird so auch ein Stück deutsche Geschichte sichtbar. Ausgewählte Highlight-Exponate ergänzen das Medienangebot.

In Kooperation mit der Geißendörfer Film – und Fernsehproduktion KG und dem WDR

     
     https://www.deutsche-kinemathek.de/
  Deutsche Kinemathek Museum für Film und Fernsehen
Potsdamer Str. 2, 10785 Berlin
     




bis
31.05.20
 

Brandspuren. Filmplakate aus dem Salzstock

       
   
 

1986 wurden im Salzbergwerk Grasleben bei Helmstedt eingelagerte Materialien des Reichsfilmarchivs entdeckt und geborgen – hauptsächlich mit Brandspuren versehene Fragmente von Filmplakaten und weitere Zeugnisse der 1920 eingeführten Filmreklamezensur im „Deutschen Reich“. Die Plakate wurden im Grafikarchiv der Deutschen Kinemathek aufwendig restauriert und digitalisiert. Eine eigene Ausstellung erzählt nun die Geschichte dieses spektakulären Fundes – von der Bedeutung des Reichsfilmarchivs über die Einfahrt in das Salzbergwerk bis hin zu 24 restaurierten Originalplakaten zu insgesamt 22 Filmtiteln.

Die Grubenlampe von Grasleben – kippte sie tatsächlich im Juni 1945 aus Unachtsamkeit um und war Auslöser für die Zerstörung unzähliger Filmmaterialien? Ausgerechnet in einem Salzstock, wo sie mit anderen Kulturgütern vor Kriegsfolgen geschützt werden sollten? Oder hatten amerikanische Agenten und Sonderkommandos das Lager schon zwei Monate zuvor weitgehend geräumt und wollten mit dem Feuer Spuren verwischen? Diese Fragen werden sich vermutlich nie beantworten lassen. Was bleibt, sind historische Filmplakate, denen die Spuren der Zeit buchstäblich eingebrannt sind. Sie befinden sich in Obhut der Deutschen Kinemathek, während weitere Unterlagen noch in den Tiefen des Salzbergwerks schlummern.

Wieso und auf welchen Wegen sind Teile des Filmarchivs in den letzten Kriegsmonaten 1944/45 dorthin gekommen und was geschah dort nach Kriegsende? Davon erzählt diese Ausstellung ebenso wie vom Kulturgutschutz und den mühevollen Anstrengungen, historische Überlieferungen vor dem Vergessen zu bewahren. Die Ausstellung „Brandspuren“ kommt einer Papierarchäologie gleich. Die Besucher*innen erleben die Geschichte der Filmplakate vom Zensurvorgang bis in die Gegenwart. Zu sehen sind neben den 24 Filmplakaten außerdem Zensurmaterialien, Fotografien und Schriftgut aus dem Salzstock, bislang unbekannte Fotos und Stücke zur Geschichte des Reichsfilmarchivs, Filmaufnahmen von zwei Einfahrten in den Salzstock 2017 und 2019 sowie dokumentarisches Filmmaterial zur Restaurierung eines exemplarischen Plakats.
Zeitgleich und ergänzend zur Ausstellung „Brandspuren“ werden in einer Online-Präsentation auf der Website der Deutschen Kinemathek unter „Sammlung digital“ weitere 50 restaurierte und digitalisierte Filmplakate aus dem Salzstock in Grasleben gezeigt.

In Kooperation mit dem Bundesarchiv, Berlin

     
     https://www.deutsche-kinemathek.de/
  Deutsche Kinemathek Museum für Film und Fernsehen
Potsdamer Str. 2, 10785 Berlin
     



bis
20.02.
  Zwischen Polit-Komödie und Gesellschafts-Satire
       
   
 

Film im Kraftfeld zwischen Politik, Kritik und Komik war das Thema der 16. Ausgabe des Internationalen Festivals des deutschen Film-Erbes, das im vergangenen November in Hamburg stattfand. Im Zeughauskino präsentieren wir eine Auswahl des deutschsprachigen Programms, ergänzt um weitere interessante Polit-Komödien und Gesellschafts-Satiren. Das weite Spektrum reicht von Persiflagen auf das Beamtentum und die Obrigkeitshörigkeit aus der Zeit der Weimarer Republik über Filme, die die Möglichkeiten satirischer Inszenierung in den beiden deutschen Diktaturen ausloteten, und den Versuchen eines Neustarts des deutschen Films aus dem Geist der Filmsatire in der unmittelbaren Nachkriegszeit bis hin zu kabarettistischen Einlagen über die Wirtschaftswunderzeit und grotesken Mentalitätsstudien der späteren Bundesrepublik. Satire dürfe alles, forderte Kurt Tucholsky. Unser Programm zeigt, was möglich war.

https://www.dhm.de/zeughauskino/filmreihen/zwischen-polit-komoedie-und-gesellschafts-satire.html

     
  Zeughauskino
Deutsches Historisches Museum Unter den Linden 2 10117 Berlin Tel. +49 30 20304-0
    http://www.dhm.de/zeughauskino
 


bis
18.02.
 

  Fellini 100!

         
   
 

Federico Fellini, der italienischste aller Regisseure und Ehren-Oscarpreisträger, wird am 20. Januar 100. Können Sie seinen ganz eigenen Sound hören und entstehen zugleich fellinische Bilder im Kopf? So wie Sergio Leone nicht ohne Ennio Morricone zu denken ist, wäre Fellini nicht Fellini ohne seinen Komponisten Nino Rota. Bilder und Musik verschmelzen zum rauschhaften Fellini-Universum, das die Weltkinematografie verändert hat.
Federico Fellini, der italienischste aller Regisseure und Ehren-Oscarpreisträger, wird am 20. Januar 100. Können Sie seinen ganz eigenen Sound hören und entstehen zugleich fellinische Bilder im Kopf? So wie Sergio Leone nicht ohne Ennio Morricone zu denken ist, wäre Fellini nicht Fellini ohne seinen Komponisten Nino Rota. Bilder und Musik verschmelzen zum rauschhaften Fellini-Universum, das die Weltkinematografie verändert hat.

https://babylonberlin.eu/programm/festivals/fellini-100

     
    Babylon Kino
Rosa-Luxemburg-Straße 30, 10178 Berlin
      http://www.babylonberlin.de/


bis
18.02.
 

  LUBITSCH GELIEBTE

         
   
 

20 MEISTERWERKE DES BESTEN, DEUTSCHEN FILMREGISSEURS ALLER ZEITEN

Wollen Sie (endlich) starke Frauenrollen im Kino sehen? Wir versprechen Ihnen, dass Sie daran Ihren größten Spaß haben werden – an Erotik und Humor, an Sex, Macht, Polyamorie. Entdecken Sie Ernst Lubitsch (1892-1947) als den ersten feministischen Film-Regisseur, aber vergessen Sie jegliche political correctness. Das Babylon feiert – wie jedes Jahr - gleich nach der Lubitsch-Preisverleihung vom 30.01. bis 18.02. mit über 20 Filmen das vibrierende Schaffen des bedeutendsten und unverständlicherweise hierzulande unbekannten, deutschen Hollywood-Regisseurs. Wir freuen uns, in guter Tradition seine Tochter Nicola Lubitsch als Gast zu begrüßen. Sie wird zu einigen Filmen ihres Vaters persönlich einführen. Das Babylon versteht sich als Lubitsch-Kino: Seit der Lubitsch-Preisverleihung 2014 sitzt die 1986 von Gunther Rometsch in Auftrag gegebene und von Jürgen Walter gestaltete Lubitsch-Figur in Reihe 3.

https://babylonberlin.eu/programm/festivals/lubitsch-geliebte

     
    Babylon Kino
Rosa-Luxemburg-Straße 30, 10178 Berlin
      http://www.babylonberlin.de/


bis 18.02.
  Abweichungen Dokumentarfilme von Jochen Kraußer
       
   
 

„Am Anfang war das Wort. Das heißt der Gedanke.“ Mit einem Bibelzitat beginnt der Drehbuchautor und Regisseur Pavel Juráček einen Text über das Drehbuchschreiben, und er erläutert: „Ein Drehbuch ist eine Absicht, und je detaillierter, je genauer die Absicht zu Beginn des Werkes ist, desto größer ist die Hoffnung, dass das Werk die Erwartungen erfüllt.“ An den tschechoslowakischen Film hatte Pavel Juráček (1935–1989) große Erwartungen. In den 1960er Jahren war er einer seiner maßgeblichen Erneuerer. Juráček beherrschte nicht nur unterschiedliche Stoffe und Genres, von Dramen der Gegenwart bis zum Science-Fiction- oder Historienfilm, seine Werke zeichnen sich auch durch hintersinnigen Humor, intellektuelle Vielschichtigkeit und eine bisweilen prophetisch wirkende Klarsicht aus.

Die Werkschau Pavel Juráček ist eine Kooperation mit dem Tschechischen Zentrum Berlin mit freundlicher Unterstützung durch das Nationale Filmarchiv Prag.

https://www.dhm.de/zeughauskino/filmreihen/am-anfang.html

     
  Zeughauskino
Deutsches Historisches Museum Unter den Linden 2 10117 Berlin Tel. +49 30 20304-0
    http://www.dhm.de/zeughauskino
 


bis 02.03.
  transmediale
   
 

Im Mittelpunkt der Aktivitäten der transmediale steht das jährliche Festival, das sich zu einem unverzichtbaren Ereignis im Kalender von Medienkunstprofis, Künstlern und Studenten aus aller Welt entwickelt hat. Die jährlich wechselnden Themen werden in Ausstellungen, Performances, Screenings und Workshops reflektiert. Unter anderem hat die transmediale auf dem Festival die Rolle von Emotionen und kultureller Entstehung in der digitalen Kultur, die politischen, ökonomischen und kulturellen Gräben unserer Zeit, die Flüchtigkeit sich ständig verändernder Medienkulturen diskutiert. Es findet im Haus der Kulturen der Welt statt, das während der Festivalzeit jährlich etwa 25.000 Besuche verzeichnet. Die transmediale schafft einen Raum für die kritische Reflexion des kulturellen Wandels aus einer postdigitalen Perspektive. Seit über dreißig Jahren bringt das jährliche Festival für Kunst und digitale Kultur internationale KünstlerInnen, ForscherInnen, AktivistInnen und DenkerInnen zusammen mit dem Ziel, durch die Verschränkung verschiedener Genres und kuratorischer Ansätze neue Sichtweisen auf unsere technologische Ära zu entwickeln. Im Laufe ihrer Geschichte hat sich die transmediale von ihren Anfängen als VideoFilmFest zu einer der wichtigsten Veranstaltungen für Kunst und digitale Kultur weltweit entwickelt.

   




Februar
 

Short Attack im Februar: Oscar® Shorts 2020

   
  5 Filme in 103 Minuten:

Fünf Filme sind bei den Oscar® Shorts 2020 nominiert. Sie stammen aus USA, Kanada, Belgien und Frankreich und zeigen intensiv Zwischenmenschliches. Eine Familie gerät durch neue Nachbarn in einen Generationenkonflikt, in einem Waisenhaus in Guatemala werden Mädchen unterdrückt, in einem tunesischen Dorf organisieren Jugendiche einen Geheimtransport, ein Hirte kehrt mit einer neuen Frau nach Hause zurück und eine Frau ruft im Auto per Telefon um Hilfe.

ACUD Kino im ACUDkunsthaus
Veteranenstraße 21 – 10119 Berlin-Mitte
https://acudkino.de/

Il Kino
Nansenstraße 22, Berlin
http://ilkino.de/

Lichtblick Kino
Kastanienallee 77, Berlin
https://www.lichtblick-kino.org/
     
    http://www.shortsattack.com/
   




 
1. Februar


01.02.
bis
20.02.
  Magical History Tour: Niemandsländer und Halbwelten im Film
       
   
 

Ein Leben im Zwielicht, im gesellschaftlichen oder sozialen Schatten, bestimmt von Unsicherheit, Auf- wie Ablehnung, Entwurzelung, Einsamkeit und Leere – das sind einige besondere Merkmale der filmischen Entwürfe vom Dasein in Niemandsländern und Halbwelten, die wir im Februar in der Magical History Tour präsentieren. Die quer durch Zeiten und Genres verlaufende Tour d’Horizon eröffnet eine weit aufgespannte Landkarte mit unterschiedlichen Universen, jedes ausgestattet mit einer eigenen ästhetischen und dramaturgischen Topografie. Verbindendes Element der Filme ist ein aus den Fugen geratenes Koordinatensystem gesellschaftlichen Zusammenlebens oder menschlicher Beziehungen, welches beim Zuschauer den Eindruck hinterlässt, dass die Grenze zwischen Zentrum und Peripherie zuweilen hauchdünn sein kann.

https://www.arsenal-berlin.de/de/kino-arsenal/programm/

     
  Kino Arsenal – im Filmhaus am Potsdamer Platz
Potsdamer Str. 2, 10785 Berlin
Tel.: + 49 (0) 30 26599 - 100 ticket@arsenal-berlin.de
      http://www.arsenal-berlin.de/
 


01.02.
bis
20.02.
  Gaumont: Seit es das Kino
       
   
 

Anlässlich der noch bis 29. Februar im Maison de France des Institut français gastierenden Ausstellung „Gaumont: Seit es das Kino gibt“ zeigt das Arsenal eine Auswahl von Klassikern der französischen Filmgeschichte sowie weniger bekannten Produktionen aus dem Katalog des ältesten Filmproduktionsunternehmens der Welt.


Einen Schwerpunkt des Programms markieren die Filme von Jean-Luc Godard, der mit mehr als 30 Titeln so umfangreich im Gaumont-Katalog vertreten ist wie kein anderer Regisseur. Volker Pantenburg hat unter Berücksichtigung der Zusammenarbeit Godards mit Anne-Marie Miéville sieben selten gezeigte Filme von JLG/AMM ausgewählt und wird zu zwei Programmen eine Einführung (18.2.) geben. „So verschieden und widersprüchlich die Inhalte und Verfahren von Jean-Luc Godards Filmen sind, stets werden ‚Godardfilme’ daraus. Vergessen wird dabei meist der kollaborative Anteil seines Vorgehens, bei dem seit mehr als 45 Jahren die Fotografin, Cutterin, Autorin und Regisseurin Anne-Marie Miéville eine zentrale Verbündete ist. Im denkend-montierenden Gegenüber, Miteinander, Hin und Her zwischen JLG und AMM, und zugleich in der Konfrontation von Kino, Video und TV werden klar definierte Konturen von Autorschaft suspendiert und neu ausgehandelt, wobei die Idee eines ‚Werks’ zugleich subvertiert und bestärkt wird.“ (Volker Pantenburg)

Einen weiteren Schwerpunkt des Programms – und des Gaumont-Katalogs – bilden die Filme von Maurice Pialat. Zu seinem Film VAN GOGH (F 1991) wird es ebenfalls eine Einführung (12.2.) von Bert Rebhandl geben. Die Filmreihe wird von weiteren Einführungen flankiert: Birgit Kohler (4.2.) führt in die vorletzte Regiearbeit von Christine Pascal, LE PETIT PRINCE A DIT (F/CH 1992) ein und Peter Nau (13.2.) in Jean Grémillons L’AMOUR D’UNE FEMME. Eunice Martins begleitet alle zwölf JUDEX-Episoden von Louis Feuillade, die das Arsenal an einem langen Wochenende (15./16.2.) präsentiert, live am Flügel. Eine Veranstaltung in Kooperation mit Gaumont. Mit freundlicher Unterstützung des Institut français und der Botschaft von Frankreich.

https://www.arsenal-berlin.de/de/kino-arsenal/programm/

     
  Kino Arsenal – im Filmhaus am Potsdamer Platz
Potsdamer Str. 2, 10785 Berlin
Tel.: + 49 (0) 30 26599 - 100 ticket@arsenal-berlin.de
      http://www.arsenal-berlin.de/
 


01.02.
22:30
 

Horror im Rollberg | The Grudge (OV)

          
 

Nachdem eine junge Mutter ihre Familie in ihrem eigenen Haus ermordet hat, versucht die alleinerziehende Mutter und Polizistin, Detective Muldoon (Andrea Riseborough), den Fall zu untersuchen und zu lösen. Später entdeckt sie, dass das Haus von einem rachsüchtigen Geist verflucht wird, der diejenigen, die es betreten, mit einem gewaltsamen Tod heimsucht. Nun liegt es an Muldoon, sich und ihren Sohn vor den dämonischen Geistern aus dem verfluchten Haus in ihrer Nachbarschaft zu retten.

USA, (2020), 94 min., FSK 16

https://www.youtube.com/Trailer

    https://yorck.de/kinos/rollberg
  Rollberg Kino
Rollbergstr. 70 12049 Berlin
     


01.02.
20:00
  Rosa von Praunheim: Darkroom | in Anwesenheit des Hauptdarstellers
       
   
 

In seinem neuen Film befasst sich Kultregisseur Rosa von Praunheim mit einem wahren Kriminalfall aus jüngster Vergangenheit und macht daraus einen seiner spannendsten Filme. Lars, ein ehemaliger Krankenpfleger, war Referendar an einer Grundschule, hatte seit Jahren eine feste Beziehung, führte scheinbar ein ganz normales Leben, der Freund ahnte nicht das Geringste von dem mörderischen Treiben. Er verabreichte seinen Opfern, Bekannte oder auch Zufallsbekanntschaften, heimlich eine Überdosis Liquid Ecstasy, auch K.O.-Tropfen genannt. Drei Männer starben, der Mörder nahm ihre Kreditkarten und andere Wertgegenstände an sich und benutzte die Karten, was letztlich zu seiner Verhaftung führte. Zwei weitere Opfer überlebten. Einer, weil rechtzeitig Hilfe kam, der andere, weil er an dem Gifttrank nur genippt hatte. Es herrschte sogar der Verdacht, dass Lars zuvor möglicherweise auch seine Großmutter ermordet hatte, um an das Erbe zu kommen. Alle Taten wurden im Frühjahr 2012 innerhalb von drei Wochen begangen. Gut ein Jahr später wurde der damals 38-jährige Täter vom Landgericht wegen Mordes zu lebenslanger Haft verurteilt, zudem wurde die besondere Schwere der Tat festgestellt.

Darkroom (OmeU) D 2019, 89 min, Regie: Rosa von Praunheim, mit Bozidar Kocevski, Heiner Bomhard, Katy Karrenbauer u.a., FSK: ab 16 Jahren

     
  Lichtblick-Kino
Kastanienallee 77 / 10435 Berlin
      http://www.lichtblick-kino.org/
 


 
2. Februar  


02.02.
11:00
 

Preview und Filmgespräch in Kooperation mit dem Jüdischen Filmfestival

      und der Amadeu Antonio Stiftung | Intrige (J'accuse)
 

Am 5. Januar 1895 wird der junge jüdische Offizier Alfred Dreyfus wegen Hochverrats in einer erniedrigenden Zeremonie degradiert und zu lebenslanger Haft auf die Teufelsinsel im Atlantik verbannt. Zeuge dieser Entehrung ist Marie-Georges Picquart, der kurz darauf zum Geheimdienstchef der Abteilung befördert wird, die Dreyfus der angeblichen Spionage überführte. Anfänglich überzeugt von dessen Schuld kommen Picquart Zweifel, als weiterhin militärische Geheimnisse an die Deutschen verraten werden. Doch seine Vorgesetzten weisen ihn an, die Sache unter den Tisch fallen zu lassen. Entgegen seines Befehls ermittelt er weiter und gerät in ein gefährliches Labyrinth aus Verrat und Korruption, das nicht nur seine Ehre, sondern auch sein Leben in Gefahr bringt.

Genre: Drama Thriller Land/Jahr: F/I 2019 Regie: Roman Polanski (D'après une histoire vraie/2017) Darsteller/innen: Jean Dujardin, Louis Garrel, Emmanuelle Seigner, Grégory Gadebois Drehbuch: Robert Harris Romanvorlage: Robert Harris Min.: 132 Fsk: Verleih: Weltkino Filmverleih GmbH Festival: La Biennale di Venezia

https://www.youtube.com/Trailer

     
    https://www.yorck.de/kinos/delphi-lux
  Delphi LUX
Yva Bogen - Kantstraße 10 10623 Berlin
     


02.02.
19:00

  DER ATEM | ULI M SCHUEPPEL + FILMGESPRÄCH
       
   
  Der Film von Uli M Schueppel begibt sich auf eine poetisch-abstrakte Reise von Atem zu Atem. Menschen im nächtlichen Berlin werden in verschiedensten Situationen “aufgegriffen” und in ihrer jeweiligen Realität kurz begleitet. Kleine Szenen, Strophen entstehen dabei. Das Atmen wird zum Rhythmus des jeweiligen “Gesangs”. Kontinuierlich geht der Atem ineinander über. Die einzelnen Begegnungen werden wie “Strophen/Gesänge” behandelt, sowohl visuell (Bildgestaltung: Cornelius Plache), als auch in ihrer musikalischen Begleitung (Komposition: Christina Vantzou), und heben sie so aus dem realen Kontext des rein dokumentarischen Geschehens heraus. Wir hören den Erzählungen der Porträtierten zu. Es werden existentielle Erlebnisse beschrieben, in denen sich „Alles“ verändert hat (oder hätte können), in denen der Atem aussetzte. In dem nichts mehr ging. Ein Stillstand. Ein Aussetzen der Bewegung, jeglicher Zeit, der eigenen Existenz. Vor Angst, vor Schmerz, vor Kummer, Panik, Glück, oder auch nur einer Ahnung von all dem. Irgendwann mal. Irgendwo. Bei jedem. Bis alles sich wieder in Bewegung setzt. Als endlose (Atem-)Bewegungen. Als Gesänge aus dem Dunkel der Stadt Berlin…

Regie: Uli M Schueppel • mit Wieland Sykora, Lenoe Weilacher, Eva-Maria Lemke u.v.a. • Deutschland 2019, 95 Minuten • Deutsch mit englischen Untertiteln
     
  Wolf Kino
Weserstraße 59, 12045 Berlin
    https://wolfberlin.org/


 
3. Februar  


03.02.
22.00
 

 Mongay| 40 Jahre: Taxi zum Klo

      
 

Frank Ripplohs autobiographisch gefärbter Film über das Leben schwuler Männer im Berlin Ende der 70er gehört längst zum schwulen Kinokanon. Die wilden Nächte und grauen Tage eines homosexuellen Schullehrers sind 40 Jahre später weit mehr als ein Zeitdokument aus der Prä-Aids-Ära. Absolut sehenswert!

BRD 1981 | 95 min

https://www.youtube.com/Trailer

    Kino International
Karl-Marx-Allee 33 10178 Berlin
      https://www.yorck.de/kinos/kino-international


 
4. Februar  
 
5. Februar  


05.02.
20:00

  Preview | Birds of Prey
       
   
  Nach der Trennung vom Joker tritt Harley Quinn den Superhelden Black Canary, Huntress und Renee Montoya bei, um ein junges Mädchen vor einem bösen Verbrecher zu retten.

Birds of Prey: The Emancipation of Harley Quinn Genre: Action Crime Land/Jahr: USA 2019 Regie: Cathy Yan (Dead Pigs/2018) Darsteller/innen: Margot Robbie, Mary Elizabeth Winstead, Jurnee Smollett-Bell, Ewan McGregor Drehbuch: Christina Hodson Min.: 108 Fsk: Verleih: Warner Bros. Entertainment

https://www.youtube.com/Trailer engl.
     
  KINO IN DER KULTURBRAUEREI
Schönhauser Allee 36, 10435 Berlin
    https://www.cinestar.de/berlin-kino-in-der-kulturbrauerei


05.02.
06.02.
20:00
  70 mm | JOKER (Todd Phillips, USA 2019)
       
   
 

Im Rahmen der fortlaufenden Reihe mit Vorführungen im analogen Großbildformat zeigt das Arsenal am 5. & 6. Februar Todd Phillips’ JOKER.

JOKER Todd Phillips USA 2019 70 mm OF 122‘ Der mit dem Goldenen Löwen in Venedig ausgezeichnete, kontrovers diskutierte Film erzählt frei nach den DC Comics die Geschichte von Batmans Erzfeind „Joker“ aka Arthur Fleck (Joaquin Phoenix), einem psychisch labilen Mann, der gerne Standup-Comedian wäre und versucht, sich in der zerrütteten Gesellschaft Gotham Citys (das dem New York City der frühen 80er Jahre ähnelt) zu behaupten. „Todd Phillips erzählt die Entstehungsgeschichte der Titelfigur am Superheldenkino vorbei. Sichtbares Vorbild sind die düsteren Charakterstudien, die Martin Scorsese in den 70er und 80er Jahren inszenierte, Taxi Driver und The King of Comedy. Doch die virile Energie der soziopathischen Scorsese-Figuren weicht in JOKER der Apathie einer tiefen Depression, die in angegammelten Braun-, Ocker- und Orangetönen und einem kränklich-bläulichen Licht ihre visuelle Entsprechung findet.“ (Esther Buss)

https://www.arsenal-berlin.de/de/kino-arsenal/programm/

     
  Kino Arsenal – im Filmhaus am Potsdamer Platz
Potsdamer Str. 2, 10785 Berlin
Tel.: + 49 (0) 30 26599 - 100 ticket@arsenal-berlin.de
      http://www.arsenal-berlin.de/
 


 
6. Februar  
 
7. Februar  


07.02.
18:00
 

Filmreihe #2030 | 3 Tage in Quiberon

      In Kooperation mit: AG Kino-Gilde e.V., BLUECHILDFILM, Rohfilmfactory
 

Frankreich 1981: Der Journalist Michael Jürgs bekommt die Chance, den Weltstar Romy Schneider in dem kleinen bretonischen Ort für den Stern zu interviewen. Aus dem Termin werden drei Tage voller großer Emotionen, die alle Beteiligten an ihre Grenzen bringen und ihre Lebenswege nachhaltig beeinflussen ... Eine Geschichte, die auf wahren Begebenheiten beruht. Ausgezeichnet mit 7 Lolas!

2018 kamen mehr als 18 Millionen Besucher in die deutschen Programmkinos – das ist auch klimarelevant. Der Verband der Arthousekinos AG Kino-Gilde e.V., hat daher das Projekt „KINO.natürlich“ gestartet. 3 TAGE IN QUIBERON wurde mit dem Grünen Drehpass der Filmförderung Hamburg Schleswig-Holstein ausgezeichnet. Welche Erfahrungen im Kinobetrieb und beim Film möglich sind, darüber sprechen wir mit Korina Gutsche (Projektleiterin der AG Kino-Gilde und Beraterin für umweltfreundliche Filmproduktion) Karsten Stöter (Produzent) und weiteren Gästen. Eine Filmreihe der Stabsstelle Bildung für nachhaltige Entwicklung des Bezirksamtes Charlottenburg-Wilmersdorf. Moderation Lidia Perico.

Genre Drama Land/Jahr D 2017 Regie Emily Atef (Töte mich/2012) Darsteller/innen Birgit Minichmayr, Marie Bäumer, Charly Hübner, Robert Gwisdek Drehbuch Emily Atef Min. 115 FSK Verleih Prokino Festival Internationale Filmfestspiele Berlin - Wettbewerb

https://www.youtube.com/Trailer

     
    https://www.yorck.de/kinos/delphi-lux
  Delphi LUX
Yva Bogen - Kantstraße 10 10623 Berlin
     


07.02.
20:00
  Das freiwillige Jahr | Premiere
       
       
  Jette hat das Abitur in der Tasche und steht nun kurz davor, zu einem freiwilligen sozialen Jahr nach Costa Rica aufzubrechen. Die Reise ist ein Wunsch ihres alleinerziehenden Vaters Urs. Er möchte nicht, dass seine Tochter – so wie er – in der westdeutschen Provinz hängen bleibt. Urs selbst hat gerade genug am Hals, er muss sich um seinen lebensunfähigen Bruder Falk kümmern und die Affäre mit seiner Sprechstundenhilfe Nicole managen. Jette jedoch ist zerrissen zwischen ihrer Jugendliebe Mario und dem Wunsch, den Erwartungen ihres Vaters gerecht zu werden. Am Flughafen entscheidet Jette sich gegen die Reise, zusammen mit Mario versteckt sie sich tagelang vor ihrem Vater. Als Urs sie schließlich wiederfindet, muss er erkennen, dass er das Glück seiner Tochter nicht erzwingen kann… Gehen oder bleiben? Diese sensible filmische Nahaufnahme von Ulrich Köhler (MONTAG KOMMEN DIE FENSTER, SCHLAFKRANKHEIT) und Henner Winckler (LUCY, KLASSENFAHRT) begeisterte bereits das Festivalpublikum, sowohl international wie auch im deutschen Sprachraum. Ein genau beobachteter, hintergründig humorvoller Film über die Träume der Eltern und die Herausforderung, erwachsen zu werden.

DE 2019, 86 Min., Regie und Drehbuch: Ulrich Köhler und Henner Winckler Kamera: Patrick Orth Schnitt: Laura Lauzemis mit: Maj-Britt Klenke, Sebastian Rudolph, Thomas Schubert, Katrin Röver, Daniel Nocke, Stefan Stern, Margarita Breitkreiz,

https://www.youtube.com/Trailer
     
  hackesche höfe kino
Rosenthaler Straße 40 10178 Berlin
      http://www.hoefekino.de  


 
8. Februar  


08.02.
22:30
 

Horror im Rollberg | Blackenstein (OV)

          
 

Der Vietnam-Veteran Eddi Turner hat im Krieg alle Extremitäten, beide Arme und Beine, verloren. Er fristet sein Dasein in einem Krankenhaus und ist den Schikanen seines Pflegers ausgesetzt. Seine Verlobte, die Doktorin Winifred Walker, möchte ihm helfen und sucht dabei die Unterstützung ihres ehemaligen Lehrers Doktor Stein, der den Nobelpreis für die Entschlüsselung des genetischen Codes erhalten hat. Er betreibt für seine Forschungen ein eigenes Labor. Es beginnt eine Serie von DNA-Injektionen zur Behandlung von Eddi Turner. Dabei treten sehr schnell Komplikationen auf.

USA, (1973), 87 min.

https://www.youtube.com/Trailer

    https://yorck.de/kinos/rollberg
  Rollberg Kino
Rollbergstr. 70 12049 Berlin
     


08.02.
20:00
 

Preview mit Gästen| Besser Welt als nie

       
   
 

Der Film erzählt die Geschichte von Dennis Kailing, der mit 24 Jahren auf einem Fahrrad losfuhr, um die Welt für sich zu entdecken. Was genau mit „Welt“ gemeint war, wusste er selbst nicht genau. Aber irgendwas würde da draußen schon sein... Mit der Frage 'was einen glücklich macht', aber ohne Erfahrung im Radreisen, springt der 24-jährige Dennis Kailing aus Gelnhausen (Hessen) ins kalte Wasser und fährt einfach los – immer Richtung Osten. Er trifft interessante, verrückte und auch „ganz normale“ Menschen, lernt neue Kulturen und außergewöhnliche Länder kennen und genießt die uneingeschränkte Freiheit auf seinem Fahrrad. Übernachtung in der Frauenzelle einer mexikanischen Polizeistation, Work&Travel auf der Hanfplantage, Probleme mit dem marokkanischen Militär, illegaler Grenzübertritt nach Guatemala, ein grabschender LKW-Fahrer im Iran, Zweiradkampf mit dem Drogen-Kartell, geräucherte Python im Dschungel von Timor, Morddrohung, Erdbeben, Unfall, Diebstahl – nur ein winziger Auszug einer verrückten Reise. Nach 43.600 km, 41 Ländern auf 6 Kontinenten und der Umrundung unseres Planeten kehrt Dennis unbeschadet an den Ort zurück, von dem er vor über 2 Jahren losgefahren war.

Genre: Dokumentarfilm Land/Jahr: D 2019 Regie: Dennis Kailing Darsteller/innen: Drehbuch: Dennis Kailing Min.: 116 Fsk: Verleih: 24 Bilder

https://www.youtube.com/Trailer

     
    https://www.yorck.de/kinos/cinema-paris
  Filmtheater am Friedrichshain
Bötzowstrasse 1-5 10407 Berlin
     


08.02.
22:00
  »The Department of Anarchy« – Selected Works Slamdance Film Festival
       
   
 

Seit ihrem ersten Erscheinen wurden die Vorführungen des »Department of Anarchy« zum beliebtesten Teil des Film Festivals Slamdance, in Utah, USA. Das von den Filmemachern Noel Lawrence und Burke Roberts kuratierte Programm ist jedes Mal schnell ausgebucht und es zieht ein raues und enthusiastisches Publikum an, das hungrig ist nach Filmen, die experimentell sind, die herausfordern und aufklärerisch wirken. Nun gibt es die Gelegenheit, eine Auswahl des Programms auch in Berlin zu sehen. Kurator Noel Lawrence wird es persönlich im Lichtblick-Kino präsentieren. Als »Extremisten von Slamdance« bezeichnet, wirkt das Department of Anarchy in der Rolle der revolutionären Avantgardisten. In ihrer anhaltenden Mission sind sie angetreten, die ungefilterte Stimme ihrer Autoren im Rest der Welt zu verbreiten.
Slamdance ist die kleine Schwester des zeitgleich in Utah statt findenden Sundance Festivals. Das hier vorgestellte Programm ist eine Auswahl von älteren und ganz neuen Filmen von Slamdance. »Auch wenn wir sehr unterschiedliche Arten und Genres im Filmfestival vorstellen, teilen sie doch eine bestimmte Ästhetik. Für das Programm suchen wir nach provokativen und psychedelischen Arbeiten, die normalerweise keine kommerzielle oder institutionelle Unterstützung erfahren.« (Noel Lawrence) Der Kurator Noel Lawrence filmt, kuratiert, verlegt und schreibt über Film. Er gründete und leitete Filmprojekte im Bereich Heimvideos, Neue Medien und Filmfestivals. Lawrences erstes Feature »Sammy-Gate« hatte dieses Jahr beim IFFR Rotterdam seine Premiere.

     
  Lichtblick-Kino
Kastanienallee 77 / 10435 Berlin
      http://www.lichtblick-kino.org/
 


 
9. Februar  




  WERBUNG



 
10. Februar  


10.02.
20:00
  Passagen - Kurzfilme aus »analogen Zeiten« neu live-vertont
       
   
 

Kurzfilme von Maren-Kea Freese werden neu live-vertont von Marco Brosolo. Die Veranstaltung findet in Kooperation mit dem Netzwerk »Moving Silence« statt. Die Filme sind auf 8mm in West-Berlin in den 80er Jahren (vor der Maueröffnung) und auf 16mm während Freeses Studiums an der Deutschen Film- und Fernsehakademie (dffb) im wiedervereinten Berlin/Potsdam entstanden; in ihrer Zusammenstellung ergeben sie einen historischen Bogen. Stumm oder mit wenig Dialog erzählen die Filme hauptsächlich über das Bild von Durchgängen und Zuständen in Zeit und (Innen-)Raum. Das Netzwerk Moving Silence gründeten Marco Brosolo und Matthias Fritsch 2009 zur Forschung, Archivierung, Sichtung und Live-Vertonung zeitgenössischer Stummfilme, um die Poesie und expressive Kraft der frühen Anfänge des Kinos wieder in den Fokus der Gegenwart zu rücken.

Die Filme:
Zoe 1992, 16 mm, 15 min, Regie/Buch/Schnitt: Maren-Kea Freese, mit Irene Holzfurtner, Käte Caspar, Guido Föhrweißer u.a.

Sprung ins Leere 1995, 16 mm, 11 min, Regie/Buch: Maren-Kea Freese, mit Kristin Derfler, Irene Holzfurtner, Claudia Jacobshagen, Alfred Hartung, Heike Hanold-Lynch, Uwe Neumann u.a.

Warten 1990, 8 mm, 4,4 min, stumm, Regie/Buch/Schnitt: Maren-Kea Freese, mit Inge Schilling

Der Mensch ist seines Lebens froh – nicht nur als Embryo 1988, 8 mm, 7 min, Regie/Buch/Kamera/Schnitt/Produktion: Maren-Kea Freese, mit Gisa Grosse

So sieht’s aus
1984, 8 mm, 7 min, Regie/Buch/Kamera/Schnitt/Produktion: Maren-Kea Freese

     
  Lichtblick-Kino
Kastanienallee 77 / 10435 Berlin
      http://www.lichtblick-kino.org/
 


10.02.
22.00
 

 Mongay| Bombshell

      
 

Megyn Kelly (CHARLIZE THERON) ist das Aushängeschild von Fox News: blond, attraktiv, sexy. Schöne Beine sind bei dem konservativen Nachrichtensender gefragter als investigativer Journalismus und unbequeme Fragen. Als sich die Starmoderatorin vor laufenden Kameras mit Präsidentschaftsbewerber Donald Trump anlegt, hat sie keine Rückendeckung von oben zu erwarten: Senderchef Roger Ailes (JOHN LITHGOW) ist mit Trump befreundet, außerdem beschert der Krawallkandidat Fox News Topquoten – so auch mit seiner sexistischen Twitter-Kampagne gegen Megyn. Ihre gestandene Kollegin Gretchen Carlson (NICOLE KIDMAN) weigert sich, noch länger die „TV-Barbie“ zu geben. Daraufhin wird ihr Vertrag „wegen enttäuschender Einschaltquoten“ nicht verlängert – während die ehrgeizige Redakteurin Kayla Pospisil (MARGOT ROBBIE) nach einem Meeting hinter Roger Ailes' verschlossener Bürotür aufsteigt… Als Gretchen ihren langjährigen Boss wegen sexueller Belästigung verklagt, formiert sich bei Fox News sofort „Team Roger“. Nur Megyn bleibt verdächtig neutral, auch Kayla schweigt. Aber wie lange noch?

enre: Drama Land/Jahr: USA 2019 Regie: Jay Roach (Trumbo/2015) Darsteller/innen: Charlize Theron, Nicole Kidman, Margot Robbie, John Lithgow Drehbuch: Charles Randolph Min.: 109 Fsk: 12 Verleih: Wildbunch Deutschland

https://www.youtube.com/Trailer

    Kino International
Karl-Marx-Allee 33 10178 Berlin
      https://www.yorck.de/kinos/kino-international


10.02.
19:00

  GLI ULTIMI A VEDERLI VIVERE + FILMGESPRÄCH
       
   
  Süditalien, Ende des Sommers: Die Familie Durati lebt in einem abgelegenen Haus inmitten der eindrucksvollen, wüstenhaften Landschaft. Gleichermaßen abgeschnitten und geschützt, verbindet sie ein einziger Weg durch ihre Olivenplantage mit der Außenwelt. Heute, als sie die Hochzeit der ältesten Tochter vorbereiten, vergeht die Zeit in ihrer Abgeschiedenheit wie im Flug. Dora, Matteo, Renzo und Alice Durati wissen nicht, dass dieser ihr letzter Tag am Leben ist.

Regie: Sara Summa • mit Barbara Verrastro, Canio Lancellotti, Pasquale Lioi, Donatella Viola • Deutschland / Italien 2019, 79 Minuten • OmU •
     
  Wolf Kino
Weserstraße 59, 12045 Berlin
    https://wolfberlin.org/


10.02.
20:30

  Butenland | Sondervorstellung mit Gästen
       
   
  Im Rahmen der Kinotour zu BUTENLAND begrüßen wir den Regisseur Marc Pierschel und die Protagonisten Karin Mück (Tierschutzaktivistin) und Jan Gerdes (ehemaliger Milchbauer) zum Filmgespräch.

Ein Bauernhof, der zu einem Lebenshof wurde – Der ehemalige Milchbauer Jan Gerdes und die Tierschutzaktivistin Karin Mück haben mit ihrem Projekt Hof Butenland einen Ort geschaffen, an dem es keine Nutztiere mehr gibt: Ein friedliches Miteinander, das fast schon utopisch erscheint. Butenland erzählt die Geschichte von zwei Menschen, die die Bedürfnisse der Tiere in den Mittelpunkt stellen, fernab von jeglichen wirtschaftlichen Interessen. Filmemacher Marc Pierschel hat die beiden auf Hof Butenland über einen Zeitraum von mehr als zwei Jahren mit der Kamera begleitet. Das intime Porträt hält Momente des Glücks und der Trauer fest, hinterfragt den gegenwärgen Status von Nutztieren in unserer Gesellschaft und lässt jeden berührt zurück.

Genre: Dokumentarfilm Land/Jahr: D 2019 Regie: Marc Pierschel Darsteller/innen: Drehbuch: Marc Pierschel Min.: 82 Fsk: Verleih: mindjazz

https://vimeo.com/Trailer
     
  KINO IN DER KULTURBRAUEREI
Schönhauser Allee 36, 10435 Berlin
    https://www.cinestar.de/berlin-kino-in-der-kulturbrauerei


10.02.
bis
14.02.
 

  Can’s Cinema – Die Filme von Can Dündar

         
   
 

Can Dündar ist ein Dokumentarfilmer im Exil. Seit 25 Jahren produziert er hauptsächlich Dokumentarfilme über das aktuelle Geschehen in der Türkei sowie Portraits über umstrittene Persönlichkeiten. “Can’s Cinema” zeigt vom 10. Bis 14. Februar im Babylon eine Auswahl seiner Dokumentarfilme, die dem deutschen Publikum helfen können, die türkische Kultur und Geschichte besser zu verstehen. An fünf Abenden präsentiert Kinoexperte Knut Elstermann zusammen mit Can Dündar jeweils einen Dokumentarfilm (OmU) im Babylon. Nach den Filmen gibt es Diskussionsrunden, u. a. mit dem Regisseur Fatih Akin, der Intendantin des Maxim-Gorki-Theaters Shermin Langhoff und dem Politiker Cem Özdemir. Eintritt: 10 Euro - Die Gespräche finden auf Deutsch und Englisch statt. Präsentiert von radioeins

https://babylonberlin.eu/programm/festivals/can-s-cinema

     
    Babylon Kino
Rosa-Luxemburg-Straße 30, 10178 Berlin
      http://www.babylonberlin.de/


 
11. Februar  


11.02.
19:00

  LaCinetek und Thomas Arslan präsentieren La Drôlesse von Jacques Doillon
       
   
  Am zweiten LaCinetek-Filmabend des Jahres lädt Regisseur Thomas Arslan ins Wolf Kino ein, um einen Film aus seiner Wunschliste vom Januar vorzustellen. Entschieden hat er sich für La Drôlesse von Jacques Doillon, ein sensibles Coming-of-Age-Drama, das in der französischen Normandie spielt. Die Geschichte dreht sich um den 17-jährigen François, der die 13-jährige Madeleine entführt, die aber schon bald zu seiner Komplizin wird. La Drôlesse lief 1979 in Cannes im Wettbewerb um die Goldene Palme und wurde mit dem Prix du jeune cinéma ausgezeichnet. Thomas Arslan wird eine kurze Werkseinführung geben und nach dem Film noch zum Gespräch im Barbereich bleiben. LaCinetek zeigt den Film in Zusammenarbeit mit dem Institut Français Berlin.

Der Film La Drôlesse Frankreich 1979, R: Jacques Doillon, 87 Min, OF, FSK 16 François ist 17 Jahre alt. Er entführt die 13-jährige Madeleine, um mit einem nicht allzu durchdachten Plan deren Mutter zu beeindrucken. Das Mädchen wird bald zu François' Komplizin und übernimmt die Leitung des Unterfangens. Da Madeleines bisheriges Leben mit ihrer Mutter und ihren beiden Schwestern mindestens genauso miserabel war wie das von François, zögert sie nicht, ihre Einsamkeit mit der ihres Entführers zu vereinen. Zusammen versuchen die beiden, sich das Zuhause zu erfinden, von dem sie immer geträumt haben. La Drôlesse lief in Cannes 1979 im Wettbewerb um die Goldene Palme und wurde mit dem Prix du jeune cinéma ausgezeichnet. Außerdem erhielt der Film 1980 zwei César-Nominierungen in den Kategorien Beste Regie und Bestes Drehbuch. Hauptdarstellerin Madeleine Desdevises starb drei Jahre nach den Dreharbeiten im Alter von 15 Jahren an Leukämie. La Drôlesse blieb ihr einziger Film. Der Film ist auch auf LaCinetek.de erhältlich.

Über Jacques Doillon Der französische Filmregisseur und Drehbuchautor Jacques Doillon wurde vor allem durch seine eindringlichen Coming-of-Age-Filme bekannt. Zu seinen bekanntesten Werken gehören Der kleine Gangster, Der junge Werther und Ponette. 2016 brillierte er mit Buch und Regie zum Kinofilm Auguste Rodin mit Vincent Lindon und Izïa Higelin in den Hauptrollen.
     
  Wolf Kino
Weserstraße 59, 12045 Berlin
    https://wolfberlin.org/


11.02.
19:00

  Das freiwillige Jahr | mit Gästen
   
   
Jette hat das Abitur in der Tasche und steht nun kurz davor, zu einem freiwilligen sozialen Jahr nach Costa Rica aufzubrechen. Die Reise ist ein Wunsch ihres alleinerziehenden Vaters Urs. Er möchte nicht, dass seine Tochter – so wie er – in der westdeutschen Provinz hängen bleibt. Urs selbst hat gerade genug am Hals, er muss sich um seinen lebensunfähigen Bruder Falk kümmern und die Affäre mit seiner Sprechstundenhilfe Nicole managen. Jette jedoch ist zerrissen zwischen ihrer Jugendliebe Mario und dem Wunsch, den Erwartungen ihres Vaters gerecht zu werden. Am Flughafen entscheidet Jette sich gegen die Reise, zusammen mit Mario versteckt sie sich tagelang vor ihrem Vater. Als Urs sie schließlich wiederfindet, muss er erkennen, dass er das Glück seiner Tochter nicht erzwingen kann… Gehen oder bleiben? Diese sensible filmische Nahaufnahme von Ulrich Köhler (MONTAG KOMMEN DIE FENSTER, SCHLAFKRANKHEIT) und Henner Winckler (LUCY, KLASSENFAHRT) begeisterte bereits das Festivalpublikum, sowohl international wie auch im deutschen Sprachraum. Ein genau beobachteter, hintergründig humorvoller Film über die Träume der Eltern und die Herausforderung, erwachsen zu werden.

DE 2019, 86 Min., Regie und Drehbuch: Ulrich Köhler und Henner Winckler Kamera: Patrick Orth Schnitt: Laura Lauzemis mit: Maj-Britt Klenke, Sebastian Rudolph, Thomas Schubert, Katrin Röver, Daniel Nocke, Stefan Stern, Margarita Breitkreiz

https://www.youtube.com/Trailer
   
  fsk Kino
Segitzdamm 2 10969 Berlin
  http://www.fsk-kino.de


 
12. Februar  


12.02.
19:30
 

Preview mit Gästen| Ken Loach | Sorry we missed you

        Filmvorführung + Diskussion mit Senatorin Elke Breitenbach und Dr. Natalie Sharifzadeh (DBfK)
   
 

Ricky, Abby und ihre zwei Kinder leben in Newcastle. Sie sind eine starke, liebevolle Familie, in der jeder für den anderen einsteht. Während Ricky sich mit Gelegenheitsjobs durchschlägt, arbeitet Abby als Altenpflegerin. Egal, wie sehr die beiden sich jedoch anstrengen, wissen sie, dass sie niemals unabhängig sein oder ihr eigenes Haus haben werden. Doch dann heißt es: Jetzt oder nie! Dank der digitalen Revolution bietet sich Ricky die Gelegenheit! Abby und er setzen alles auf eine Karte. Sie verkauft ihr Auto, damit Ricky sich einen Lieferwagen leisten und als selbständiger Kurierfahrer durchstarten kann. Die Zukunft scheint verlockend. Doch der Preis für Rickys Selbstständigkeit erweist sich als wesentlich höher als gedacht. Die Familie muss enger zusammenrücken und um ihren Zusammenhalt kämpfen.

Sorry We Missed You Genre: Drama Land/Jahr: GB/F/BEL 2019 Regie: Ken Loach (I, Daniel Blake /2016) Darsteller/innen: Kris Hitchen, Debbie Honeywood, Rhys Stone, Katie Proctor, Ross Brewster, Charlie Richmond Drehbuch: Paul Laverty Min.: 100 Fsk: Verleih: NFP/Filmwelt Festival: Festival De Cannes

https://www.youtube.com/Trailer

     
    https://www.yorck.de/kinos/cinema-paris
  Filmtheater am Friedrichshain
Bötzowstrasse 1-5 10407 Berlin
     


12.02.
20:00
  Akademie-Gespräch: Wozu sind Filmfestivals da?
       
          
 

Zu groß, zu klein, zu politisch, zu oberflächlich… Meinungen über die aktuellen Filmfestivals sind vielfältig und kontrovers. In der Reihe Akademie-Gespräche diskutiert die Präsidentin der Akademie der Künste und Filmemacherin Jeanine Meerapfel mit den Künstlerischen Leitern bedeutender internationaler Filmfestivals über neue Ideen und künftige Entwicklungen.
Es diskutieren:
Carlo Chatrian, Künstlerischer Leiter der Berlinale – Internationale Filmfestspiele Berlin
Jeanine Meerapfel, Filmregisseurin und Präsidentin der Akademie der Künste
Karel Och, Künstlerischer Direktor des Mezinárodní filmový festival Karlovy Vary
Eva Sangiorgi, Künstlerische Direktorin der Viennale – Vienna International Film Festival

Moderation: Andreas Kilb, Filmkritiker Eintritt: € 6,00 / € 4,00

    https://www.adk.de/
  Akademie der Künste
Pariser Platz 4, 10117 Berlin
     


12.02.
20:00

  Spuren | Premiere
         in Anwesenheit der Regisseurin AYSUN BADEMSOY sowie von Protagonist*innen
   
Zwischen September 2000 und April 2007 wurden acht Männer mit türkischen Wurzeln, ein griechischstämmiger Mann sowie eine deutsche Polizistin ermordet. Die Ermittlungen wurden zunächst ausschließlich im Umfeld der nicht-deutschen Opfer mit Verdacht auf Drogenhandel und organisierte Kriminalität geführt. Die Familien der Ermordeten wurden so ein weiteres Mal zu Opfern, diesmal von vorurteilsvoller Stigmatisierung. Nach einem gescheiterten Bankraub führte die Spur schließlich zu der rechtsextremen Terrorgruppe „Nationalsozialistischer Untergrund“ (NSU). Nach dem Suizid der beiden Haupttäter begann 2013 der Prozess gegen die einzige Überlebende des NSU-Trios, Beate Zschäpe, sowie vier mutmaßliche Helfer und Unterstützer und endete 2018. Die zu milden Strafen für die Mitangeklagten und die zahlreichen ungeklärten Fragen ließen die Angehörigen der Opfer enttäuscht und desillusioniert zurück. Ihr Glaube an den Rechtsstaat ist grundlegend erschüttert.

Spuren – das sind nicht nur die Hinweise, die Verbrecher am Tatort hinterlassen, sondern auch die Verletzungen und Narben, die ihre Taten bei den Angehörigen der Opfer, in den migrantischen Gemeinschaften und in der gesamten deutschen Gesellschaft verursachen. In ihrem Dokumentarfilm begibt sich die türkischstämmige Regisseurin Aysun Bademsoy auf die Suche nach diesen Spuren und stellt sich dabei die Frage, welcher Prozess diese Verletzungen überhaupt heilen könnte. SPUREN – DIE OPFER DES NSU beleuchtet das Scheitern von Ermittlern und Justiz – und gibt den Angehörigen der Opfer endlich eine Stimme.

Spuren Genre: Dokumentarfilm Land/Jahr: D 2019 (Ehre/2011) Regie: Aysun Bademsoy Darsteller/innen: Drehbuch: Aysun Bademsoy Min.: 81 Fsk: Verleih: Salzgeber Festival: DOK Leipzig
   
  fsk Kino
Segitzdamm 2 10969 Berlin
  http://www.fsk-kino.de


 
13. Februar  


13.02.
bis
20.04.20
 

DU MUSST CALIGARI WERDEN! DAS VIRTUELLE KABINETT

       
   
 

Weiß geschminkte Gesichter, Spiegel vom Schrecken des Ersten Weltkriegs, traumloser Ausdruck des Rauschs, selbstvergessene Fahlheit des Somnambulen. Das Cabinet des Dr. Caligari – Zauberworte der Filmgeschichte, die ein Abdriften in irreale Welten signalisieren. Der Film, von Robert Wiene inszeniert und Anfang 1920 ins Kino gekommen, fasziniert mit seinem einmaligen Stil, er ist ein kompromissloses Werk. Auf dem Jahrmarkt herrscht marionetten- und puppenhaftes Treiben. Cesare, den Conrad Veidt traumwandlerisch gibt, wird von Caligari, Werner Krauß, erweckt – ein Schöpfungsakt. Mit der bildhaften Wort-Reklame-Spirale „Du mußt Caligari werden!“ wurde für den Film geworben. Anlässlich seines hundertjährigen Jubiläums widmet die Deutsche Kinemathek dem expressionistischen Meisterwerk eine Ausstellung. Ausgehend von der damaligen Werbekampagne schildert die Schau dessen Erfolgs- und Produktionsgeschichte. Noch heute bieten die rekonstruierten Modelle und Zeichnungen, die bereits ab den 1950er-Jahren entstanden, Einblicke in den spektakulären Filmstil. Neben der 2014 von der Friedrich-Wilhelm-Murnau-Stiftung restaurierten Originalversion des Stummfilms ist der VR-Film Der Traum des Cesare ein Highlight der Ausstellung. Dieser volumetrische Film ermöglicht es Besucher*innen, in den dreidimensionalen Raum des Caligari-Films einzutauchen und sich darin virtuell zu bewegen – vielleicht ein wenig so wie vor einhundert Jahren der wiedererweckte Cesare, ein Wesen, fremdgesteuert, zwischen Realität und Fiktion wandelnd.

     
     https://www.deutsche-kinemathek.de/
  Deutsche Kinemathek Museum für Film und Fernsehen
Potsdamer Str. 2, 10785 Berlin
     


13.02.
19:30
  Operation Moonbird
       
       
  Kurzfilm OPERATION MOONBIRD mit anschließendem Gespräch. Vor dem Film findet eine Einführung zu den Flugzeugeinsätzen über dem Mittelmeer und ein Gespräch mit dem Filmemacher Dustin Lose und der Projektkoordination von Moonbird statt. Im Anschluss an den Film werden zivilgesellschaftliche Akteure von Sea-Watch e.V. und Alarmphone über die aktuelle Lage im zentralen Mittelmeer berichten und für Fragen und Antworten zur Verfügung stehen. Gemeinsam bringen wir die Moonbird in die Luft! Der gesamte Erlös der Veranstaltung geht an die Organisation Sea-Watch e.V. – Mit dem Ausverkauf des Kinosaals kann ein ganzer Tag Flugzeugeinsatz finanziert werden.

Die Crew des zivilen Luftaufklärungsflugzeugs Moonbird der Organisation Sea-Watch e.V. und Humanitarian Pilotes Initiative (HPI) dokumentiert während ihrer Mission Seenotfälle auf der zentralen Mittelmeerroute, leitet Rettungsmaßnahmen ein und koordiniert diese aus der Luft. Dabei werden sie Zeugen von verzweifelten Fluchtversuchen von Migranten*innen, die in hochsee untauglichen Booten die gefährliche Flucht von Libyen nach Europa wagen und dabei ihr Leben riskieren. Operation Moonbird (deutsch OmeU/ englisch OmU) Dokumentation, Deutschland 2019, 22 min. Regie: Dustin Lose
     
  hackesche höfe kino
Rosenthaler Straße 40 10178 Berlin
      http://www.hoefekino.de  


 
14. Februar  
 
15. Februar  


15.02.
20:00
  One World Berlin - Menschenrechte aktuell | Spuren - Die Opfer des NSU
       
   
 

Im Februar ist in unserer Reihe »One World Berlin - Menschenrechte aktuell« die Regisseurin Aysun Bademsoy mit ihrem Film »Spuren« zu Gast.

Zwischen September 2000 und April 2007 wurden neun Menschen mit türkischen bzw. Wurzeln sowie eine deutsche Polizistin ermordet. Die Ermittlungen wurden zunächst ausschließlich im Umfeld der nicht-deutschen Opfer mit Verdacht auf organisierte Kriminalität geführt. Die Familien der Ermordeten wurden so erneut zu Opfern, diesmal von vorurteilsvoller Stigmatisierung. Schließlich führte die Spur zu der rechtsextremen Terrorgruppe »Nationalsozialistischer Untergrund« (NSU). Nach dem Suizid der beiden Haupttäter begann 2013 der Prozess gegen die einzige Überlebende des NSU-Trios, Beate Zschäpe, sowie vier mutmaßliche Helfer und Unterstützer und endete 2018. Spuren – das sind nicht nur die Hinweise, die Verbrecher am Tatort hinterlassen, sondern auch die Verletzungen und Narben, die ihre Taten bei den Angehörigen der Opfer, in den migrantischen Gemeinschaften und in der gesamten deutschen Gesellschaft verursachen. In ihrem Dokumentarfilm begibt sich die türkischstämmige Regisseurin Aysun Bademsoy auf die Suche nach diesen Spuren und stellt sich dabei die Frage, welcher Prozess diese Verletzungen überhaupt heilen könnte. Ein vielschichtiger Dokumentarfilm, der das Scheitern von Ermittlern und Justiz beleuchtet – und den Angehörigen der Opfer endlich eine Stimme gibt.

In Anwesenheit der Regisseurin Aysun Bademsoy

     
  Lichtblick-Kino
Kastanienallee 77 / 10435 Berlin
      http://www.lichtblick-kino.org/
 


15.02.
22:30
 

Horror im Rollberg | Preview: Brahms: The Boy II (OV)

          
 

Für die kleine, glückliche Familie um Liza, Sean und Jude scheint das Heelshire Mansion das große Los zu sein. Ein idyllisches Kleinod auf dem englischen Land, um eine gemeinsame Zukunft zu bestreiten. Leider wissen sie nicht, was für schreckliche Ereignisse sich erst kürzlich in Heelshire zugetragen haben - dann hätten sie es sich mit dem Einzug sicher noch einmal anfders überlegt. Beim Herumtollen auf dem Anwesen findet Sohn Jude bald die auffällige Puppe Brahms und adoptiert sie sogleich als Spielgefährten, mit dem er lange und gut reden kann. Was die Eltern anfänglich noch süß finden, verstört sie immer mehr, als Jude nicht mehr von der Seite der Puppe weicht, die ein merkwürdiges Eigenleben zu führen scheint. Als sie Geschichten über die Vorbesitzer des Hauses hören, sind sie alarmiert. Doch sie müssen sich beeilen, denn Brahms hat ganz eigene, dunkle Pläne...

USA, (2020), FSK 16

https://www.youtube.com/Trailer

    https://yorck.de/kinos/rollberg
  Rollberg Kino
Rollbergstr. 70 12049 Berlin
     


15.02.
19:00

  DAS FREIWILLIGE JAHR + FILMGESPRÄCH MIT HENNER WINCKLER
       
   
  Jette hat das Abitur in der Tasche und steht nun kurz davor, zu einem freiwilligen sozialen Jahr nach Costa Rica aufzubrechen. Die Reise ist ein Wunsch ihres alleinerziehenden Vaters Urs. Er möchte nicht, dass seine Tochter - so wie er - in der westdeutschen Provinz hängen bleibt. Urs selbst hat gerade genug am Hals, er muss sich um seinen lebensunfähigen Bruder Falk kümmern und die Affäre mit seiner Sprechstundenhilfe Nicole managen. Jette jedoch ist zerrissen zwischen ihrer Jugendliebe Mario und dem Wunsch, den Erwartungen ihres Vaters gerecht zu werden. Am Flughafen entscheidet Jette sich gegen die Reise, zusammen mit Mario versteckt sie sich tagelang vor ihrem Vater. Als Urs sie schließlich wiederfindet, muss er erkennen, dass er das Glück seiner Tochter nicht erzwingen kann...

Regie: Ulrich Köhler und Henner Winckler • mit Maj-Britt Klenke, Sebastian Rudolph, Thomas Schubert • Deutschland 2019, 86 Minuten • Deutsch mit englischen UTs • FSK nb
     
  Wolf Kino
Weserstraße 59, 12045 Berlin
    https://wolfberlin.org/


15:02.
20:45
 

Serbska filmowa zyma | Sorbischer Filmwinter 2020

       Das sorbische Berlinale-Warmup | serbski Berlinale warmupowaś!
   
 

Filmprogramm: LISTY / BRIEFE – IN GEDENKEN AN DR. MARIA GROLLMUSS Toni Bruk, DDR 1984,19 min, sorbische Fassung Sorbin, Katholikin, Publizistin, Antifaschistin, Kommunistin – vor 75 Jahren, am 6. August 1944, starb Marja Grólmusec (Maria Grollmuß) im KZ Ravensbrück. Fragmente von Erinnerungen an eine Biografie, wie es sie unter Sorben auch gab. Aus Briefen an ihre Schwester, Dokumenten, Fotos, Erzählungen von Kindern der Maria-Grolmuß-Schule ihres Heimatdorfes Radibor und Erinnerungen von Weggefährtinnen und –gefährten ersteht das Bild einer hochsensiblen Intellektuellen, die aufrecht den sicheren Tod in Kauf nahm. Elegische Naturaufnahmen und Orgelmusik schaffen dabei einen beständigen Bezug zu einer tiefen Spiritualität und Religiosität, aus der sich sowohl die kommunistische Weltanschauung als auch die Widerstandskraft von Grólmusec speisten. *** *** ŹIWA ŽEŃSKA – DIE WILDE FRAU Hella Stoletzki, D 2019, 8 min Auf der Bühne einer leeren Bar trifft die wilde Frau von Picho auf eine junge Frau. Die filmische Collage basiert auf einer Lausitzer Sage.

SMY / WIR SIND Luisa Nawka, Sophia Ziesch, D 2019, 12 min Warum bin ich sorbisch? Im offenen Gespräch wagen es fünf Menschen, ihre individuelle Zugehörigkeit zur Minderheit in Ostsachsen zu hinterfragen und finden sich mit persönlichen Konflikten konfrontiert.

ZYMSKE PROZNINY – WINTERFERIEN Projektgruppe „Casowe skokanje Chóśebuz / Zeitensprünge Cottbus“, D 2019,16 min Ein alter Bauernhof. Eine Scheune. Darin eine Truhe, deren Inhalt fast vergessene Erinnerungen aus vergangener Zeit zum Leben erweckt: Geschichten aus der Niederlausitz, die Erinnerungen von Sorben/Wenden an die DDR.

Pušćiś a pśimjeś / VERLIEREN UND FINDEN Roman Pernack, D 2019, 28 min Verloren glauben viele das Sorbischein der Niederlausitz. Aber es gibt Menschen, die darin etwas finden –Verbindungen zur eigenen Geschichte, Familie, Berufung oder einfach: Heimat. EinKahnfährmann im Spreewald, der seine sorbischen Wurzeln achtet, aber dieSprache nicht spricht. Eine Lehrerin, die mit ihr nicht aufwuchs, aber sieheute engagiert verbreitet. Ein rasender Reporter, der sie an seine Kinderweitergibt, sich damit aber von der sorbischen Community oft allein gelassenfühlt. Ein Linguist, den sein Interesse für „Minderheitensprachen“ in dieLausitz geführt hat … Alltagsbeobachtungen und die Frage: Was macht es aus, dasSorbische? Sprache oder Herkunft?

    https://kino-krokodil.de
  Kino Krokodil
Greifenhagener Straße 32
     


 
16. Februar  


16.02.
14:30
  Kino aus Kuba Politische Identität und die Freiheit der Erzählung
       
          
 

Die aktuellen Nachrichten aus Kuba zu den Auswirkungen des US-Embargos sind erschütternd. Mit der Vorführung von zwei Filmklassikern wird ein Blick auf die Geschichte des kubanischen Filminstituts ICAIC und die innovative Sprache kubanischen Filmschaffens geworfen. Lucía – ein Vorname für drei Frauen. Jede steht für einen Schlüsselmoment in der Geschichte Kubas: 1895, 1930, 1953. Ein fließendes Triptychon aus drei unterschiedlichen Inszenierungsstilen, das beispielhaft die persönlichen Schicksale der drei Frauen vor dem Hintergrund der gesellschaftlichen Entwicklungen nachzeichnet. In Memorias del subdesarrollo versucht sich Sergio, ein bürgerlicher Intellektueller, Anfang der 1960er Jahre an die neue Situation nach der Revolution anzupassen. Der Film entwickelt in eindrücklichen Bildern eine außergewöhnliche Reflexion über die kubanische Revolution. In dem anschließenden Gespräch mit dem Filmregisseur, Schriftsteller und Drehbuchautor Arturo Sotto wird über historische und gegenwärtige Aspekte der engen Verbindung von Kino und kubanischer Wirklichkeit gesprochen. In Zusammenarbeit mit dem Instituto Cubano del Arte e Industria Cinematográficos – ICAIC.

Filme: 14:30 Uhr: Lucía (CUB 1968, 160 Min., OmdU) 18 Uhr: Memorias del subdesarrollo (CUB 1968, 97 Min., OmdU) Gespräch mit Arturo Sotto In spanischer und deutscher Sprache € 6/4

    https://www.adk.de/
  Akademie der Künste
Hanseatenweg 10 10557 Berlin
     


16.02.
und
27.02.
 

  100 Jahre Caligari – 1920 – 2020

         
   
 

Du musst Caligari werden! – Am 27. Februar feiert der epochale und expressionistische Stummfilm „Das Cabinet des Dr. Caligari“ von Robert Wiene sein 100. Jubiläum. Das Babylon Orchester Berlin führt am 16. und 27. Februar die Filmmusik von Giuseppe Becce (1877-1973) dazu live auf. Dieser Stummfilm-Klassiker beweist, welche große Bedeutung die Musik für den Film spielt. Die erste Uraufführung 1920 war wegen einer unpassenden Musik ein absoluter Misserfolg. Deshalb erhielt der berühmte Stummfilmmusiker Guiseppe Becce den Auftrag, „Caligari“ nochmals neu zu vertonen. Die nun zweite „Uraufführung“ wurde ein großer Erfolg. Allerdings gilt die Becce-Partitur heute als verschollen. Doch Babylon Orchestergründer Hans Brandner und Marcelo Falcão haben aus Becces Sammlung, der sogenannten Kinothek, eine vollständige Filmmusik zusammengestellt, genau den Filmszenen angepasst und extra für das Babylon Orchester Berlin arrangiert. Ein großer Kino- und Hörgenuss! Das Babylon ist 1929 als Stummfilm-Theater eröffnet worden und repräsentiert heute die goldenen 20er Jahre. DIE Stummfilme dieser Zeit – auch „Metropolis“ und „Berlin – Sinfonie der Großstadt“ - sind in großen Live-Aufführungen mit dem Babylon Orchester Berlin zu erleben. „Mit dem Filmwerk ‚Caligari‘ beginnt in der Beurteilung des Films eine neue Epoche.“ (8-Uhr-Abendblatt, Berlin, 27. Februar 1920)

https://babylonberlin.eu/programm/filmreihen/stummfilm/stummfilm-live

     
    Babylon Kino
Rosa-Luxemburg-Straße 30, 10178 Berlin
      http://www.babylonberlin.de/


 
17. Februar  


17.02.
20:00
  Zurück auf Anfang | Katarina Peters: Am seidenen Faden
       
   
 

In der monatlichen Reihe »Zurück auf Anfang«, in der Filmemacher*innen ihre Frühwerke vorstellen, ist im Februar Katarina Peters zu Gast, die ihren Dokumentarfilm »Am seidenen Faden« (2004) vorstellen wird.

Der Film: Schicksal Schlaganfall – die Geschichte einer jungen Liebe im Ausnahmezustand: Kurz nach seiner Hochzeit erleidet der junge Cellist Boris Baberkoff einen schweren Schlaganfall. Seine Frau, die Regisseurin Katarina Peters, hält sich an ihrer DV Kamera fest, um den Schock zu überstehen. Ihr Film schildert den Weg durch Intensivstation und Reha-Kliniken und den täglichen Kampf um selbst noch so kleine Besserungen. Er ist ein subjektives Protokoll eines Paares im Ausnahmezustand, das versucht, seine Liebe und Kreativität zu retten. »Ein eindringliches Dokument über die Zerbrechlichkeit des Lebens« (Der Spiegel)

Die Regisseurin: Katarina Peters (geb. 1958 in Hamburg) studierte Skulptur, Film, Performance am Art Institute San Francisco und Visuelle Kommunikation an der UdK Berlin. Seit 1979 ist sie als Produzentin, Autorin, Regisseurin, Tonmeisterin und Szenenbildnerin tätig. 1986 gründete sie die »Katarina Peters Filmproduktion«. Von 1990 bis 1998 leitete sie die Filmproduktion »Schnittstelle Potsdamer Platz«. Im Lauf der Jahre sind eine Reihe von Kurz-, Spiel- und Dokumentarfilmen unter ihrer Regie entstanden. »Am seidenen Faden« wurde mehrfach ausgezeichnet, u.a. mit der »Silbernen Taube«, DOK Leipzig.

     
  Lichtblick-Kino
Kastanienallee 77 / 10435 Berlin
      http://www.lichtblick-kino.org/
 


17.02.
19:00
 

DIE LOLA UND DER BÄR: Filmpräsentation

      GEGEN DIE WAND mit anschließendem Bühnengespräch
          
 

Die Internationalen Filmfestspiele Berlin und der Deutsche Filmpreis werden dieses Jahr siebzig – und feiern das gemeinsame Jubiläum mit einem besonderen Kinoabend. Die Lola und der Bär heißt es am 17. Februar im Berliner Zoo Palast. In Anwesenheit des Regisseurs Fatih Akin wird GEGEN DIE WAND gezeigt - ein Film, der 2004 sowohl einen Goldenen Bären als auch fünf Deutsche Filmpreise gewann. Welche Bedeutung Bär und Lola für sein weiteres Schaffen hatten, wie Festivals eine internationale Karriere beschleunigen können und was er empfindet, wenn er GEGEN DIE WAND 16 Jahre später auf der Leinwand sieht, wird Fatih Akin im anschließenden Bühnengespräch Carlo Chatrian, dem Künstlerischen Leiter der Berlinale, erzählen. Die Veranstaltung wird ausgerichtet von der Deutschen Filmakademie und den Internationalen Filmfestspielen Berlin und unterstützt durch die Filmförderung Hamburg Schleswig-Holstein, NDR, Nordmedia - Film- und Mediengesellschaft Niedersachsen/Bremen GmbH und Arte sowie Wüste Film. Sie ist Bestandteil einer Veranstaltungsreihe, mit der die Berlinale das 70jährige Jubiläum feiert. Die Veranstaltungen starten in der ersten Februarhälfte als Countdown zum Festival, das am 20. Februar 2020 eröffnet wird.

Filmpräsentation GEGEN DIE WAND mit anschließendem Bühnengespräch zwischen Fatih Akin und Carlo Chatrian (in Englisch) Montag, 17. Februar 2020 │ Beginn: 19:30 Uhr Zoo Palast Kaufkarten (12 Euro) sind ab heute im VVK und an der Abendkasse erhältlich

https://www.youtube.com/Trailer

    https://zoopalast.premiumkino.de/
  Zoo Palast
Hardenbergstraße 29A, 10623 Berlin
     




17.02.
22.00
 

 MONGAY + TEDDY | Einführung in die queeren Filme der 70. Berlinale

      
 

Eine unserer liebsten Traditionen:

Einige Tage vor Festivalbeginn werden, anhand von Trailern,
Ausschnitten und persönlichen Einblicken die queeren Filme
des Festivals dem Mongay-Publikum vorgestellt!

    Kino International
Karl-Marx-Allee 33 10178 Berlin
      https://www.yorck.de/kinos/kino-international


 
18. Februar  


18.02.
19:30
 

Weltpremiere des Films Numbers von Oleg Sentsov

       
   
 

Die Berlinale ist zu Gast im Gorki, um gemeinsam die Weltpremiere von Oleg Sentsovs Film Numbers zu feiern. Der ukrainische Regisseur ist Berlinale-Besucher*innen spätestens seit Askold Kurovs Dokumentation The Trial: The State of Russia vs Oleg Sentsov, der 2017 im Berlinale Special zu sehen war, ein Begriff. Der Regisseur und Aktivist war 2014 unter dem Vorwand des Terrorverdachts von Russland festgenommen und nach einem Schauprozess zu 20 Jahren Haft verurteilt worden. Erst 2019 wurde er wieder freigelassen. Basierend auf Sentsovs gleichnamigen Theaterstück ist Numbers, der noch während der Haftzeit gedreht wurde, eine bitterböse Dystopie und Parabel:
Zehn Zahlen gehorchen strengen Regeln und werden von ihrem Oberhaupt und der sogenannten Null manipuliert. Dank der Sieben gelingt es ihnen, das unterdrückerische Regime zu stürzen. Aber wird der Umsturz sie wirklich befreien? Oleg Sentsov wird bei der Premiere anwesend sein. Im Anschluss an die Vorführung wird er über den Film und die Bedingungen seines Entstehens sprechen. Gezeigt wird die ukrainische Originalfassung mit englischen Untertiteln. Das Filmgespräch findet auf Russisch mit englischer Übersetzung statt. Eintritt: € 10,00

https://www.youtube.com/Trailer

     
    https://gorki.de/de/film-screening-
  Maxim Gorki Theater
Am Festungsgraben 2, 10117 Berlin
     


18:02.
19:00
 

Film und Buch | Mit Behutsamkeit. Hans Wintgens Filmbeobachtungen DDR

       Zu Gast: Hans Wintgen und Anne Barnert
   
 

Die Filme des 1949 geborenen Hans Wintgen erkunden existentielle Lebens-phasen. Zusammen betrachtet erzählen sie die fiktive Biografie eines in der DDR der 1970er und 1980er Jahre lebenden Menschen: das Kindergartenalter in „Wenn die Eltern Geld verdienen“ (1982), die Jugend in „Frank“ (1990), das Erwachsen-Sein in „Geschieden“ (1986), das Alter in „Johanna Just“ (1981) oder den Tod in „Gespräche in einer strahlentherapeutischen Klinik“ (1985). Die Behutsamkeit, mit der sich Wintgen diesen Themen nähert, ist eine programmatische ästhetische Haltung. Ihr Charakteristikum ist Reduktion. Sie lenkt den Zuschauer auf Sprache und Zum-Sprechen-Bringen als inneren Kern seiner dokumentarischen Filmarbeit. Wintgen verweigerte sich Zensur und Selbstzensur und wurde zum Außenseiter des DDR-Films: Seine Filme verschwanden in den Archiven und blieben – wie der Regisseur selbst – unsichtbar. Zu entdecken sind Arbeiten, die im Leben des Einzelnen einen wahrhaften Blick auf das Ganze suchen. Die Kultur- und Filmwissenschaftlerin Anne Barnert ist ihnen in ihrer Monografie nachgegangen und wird Wintgens Filme an diesem Abend kommentieren. Hans Wintgen ist anwesend.

Das Filmprogramm:
Ostbahnhof, 8 Min., 1977
Wenn die Eltern Geld verdienen, 17 Min., 1982
Schuster (Dante Biondo), 6 Min., aus der Serie „Unser Sandmännchen“, 1983
Gespräche in einer strahlentherapeutischen Klinik, 15 Min. (Ausschnitt), 1985
Der rote Milan, 28 Min., 1991
Das Buch:
Anne Barnert: Mit Behutsamkeit. Hans Wintgens Filmbeobachtungen der DDR, Filit Band 17,
Deutsche Kinemathek, Verbrecher Verlag, Berlin, 128 Seiten, 18 Euro, ISBN 978-3-95732-348-4

    https://kino-krokodil.de
  Kino Krokodil
Greifenhagener Straße 32
     


 
19. Februar  


19.02.
18:00

  Una Primavera | mit Gästen
       
   
Plötzlich steht Valentina Primaveras Mutter Fiorelle vor ihrer Tür in Berlin. Nach einem erneuten Gewaltausbruch ihres Mannes Bruno will sie sich nach 40 Jahren Ehe von ihm trennen. Die Tochter beschließt, den Prozess sowohl unterstützend als auch mit der Kamera zu begleiten und fährt mit zurück nach Italien. Aber der Aufbruchswille wird immer wieder von Zweifeln unterbrochen, Tränen und Euphorie wechseln sich ab. Wir sehen, wie die vielfach als unanstastbares Gut einer Gesellschaft geltende Institution Familie dieses Bild auf Kosten ihrer einzelnen Mitglieder reproduziert.

zu Gast: VALENTINA PRIMAVERA, sie spricht mit HEIKE HOLTER von der Frauenhauskoordinationstelle über ihren Film UNA PRIMAVERA

https://www.youtube.com/Trailer

Una Primavera Genre: Dokumentarfilm Land/Jahr: A/D/I 2018 Regie: Valentina Primavera Darsteller/innen: Drehbuch: Federico Neri, Valentina Primavera Min.: 80 Fsk: Verleih: fugu films Festival: DOK Leipzig
   
  fsk Kino
Segitzdamm 2 10969 Berlin
  http://www.fsk-kino.de


19.02.
20:30 bis 23:30
  Open Screening – Plattform für Filmemacher/innen & Filmfans
   
  Was dem Slam Poeten das Open Mic, das ist für die Filmszene das Open Screening! Hier können Filmemacher – ohne Anmeldung, ohne Vorauswahl, ohne Jury – Kurzfilme von maximal 20 Minuten, an deren Produktion sie irgendwie beteiligt waren, im Kino präsentieren. Unerwünschte Inhalte können vom Publikum mit mehrheitlich gezeigter roter Karte gestoppt werden.Das ganze funktioniert somit sozusagen wie ein spontanes Filmfestival, bei dem ausschließlich Filmemacher und Publikum bestimmen, was gezeigt wird.

Ein kurzes Q&A nach jedem Film ermöglicht es Filmemachern und Publikum ins Gespräch zu kommen. Von Drama, Comedy, Musikvideo, Reportage, Doku, Animation bis Experimental u.v.m. ist jedes Genre möglich. Das Open Screening versteht sich als Plattform für Filmemacher und Film­fans – z.B. um Filme zum ersten Mal vor Zuschauern zu testen, um ein Feedback zu erhalten, um Filme überhaupt einem Publikum zugänglich zu machen oder um Kontakte für zukünftige Projekte zu knüpfen. Mögliche Filmformate: Blue Ray, DVD, AVI File, MPG2, MOV, MPG4, bzw. alles, was mit dem VLC-Player abspielbar ist. Moderation: Abbas Saberi. Das Open Screenning findet an jedem dritten Montag im Monat statt.
Über 20 Jahre Open Screening in Berlin! Seit mehr als zwanzig Jahren gibt es das Berliner Open Screening nun schon! Gegründet wurde es 1997 im Umfeld des Underground-Filmfestivals "Circles of Confusion". Inzwischen findet das Open Screenning an jedem dritten Mittwoch im Monat bei freiem Eintritt im Sputnik Kino statt.

Filmabgabe: 20:00 Uhr Screening nominerte Filme & Preisverleihung: 20.30 Uhr Open Screening: 21 Uhr
     
    http://openscreening.de/
  Kinobar im Kino Sputnik
Höfe am Südstern Zugang über Hasenheide 54, 3. Hinterhof oder über Körtestraße 15-17, 1. Hinterhof, jeweils 5. Stock 10967 Berlin-Kreuzberg Tel: 030-6941147 / Fax: 030- 35122448 U7 U-Bahn-Station Südstern Bus M41 (Körtestraße)
     https://www.facebook.com/events/474799083349896/


19.02.
22.00
 

 Mongay Preview | Euforia 

      
 

Matteo ist ein erfolgreicher Unternehmer, der das Römer Party-Leben liebt und sich ein bisschen zu gerne im Mittelpunkt sieht. Ganz anders ist sein älterer Bruder Ettore, der noch immer in ihrem kleinen Heimatdorf lebt. Stets von latenten Versagensängsten begleitet, kommt er als Schullehrer über die Runden. Als Ettore von einer ernsten Krankheitsdiagnose getroffen wird, beschliesst Matteo, seinen Bruder für die Dauer der Therapie zu sich nach Rom zu holen. Fünf Jahre nach MIELE erzählt Valeria Golino in dieser bittersüssen Tragikomödie vom unsichtbaren Band, das Geschwister miteinander verbindet.

Genre: Drama Land/Jahr: IT 2018 Regie: Valeria Golino (Miele/2013) Darsteller/innen: Riccardo Scamarcio, Valerio Mastandrea, Isabella Ferrari, Valentina Cervi, Jasmine Trinca Drehbuch: Valeria Golino, Francesca Marciano, Valia Santella Min.: 110 Fsk: Verleih: missingfilms Festival: Festival De Cannes - Un Certain Regard

https://www.youtube.com/Trailer

    Kino International
Karl-Marx-Allee 33 10178 Berlin
      https://www.yorck.de/kinos/kino-international


19.02. bis 27.02.
  Woche der Kritik
   
 

Filmkritik wird Programm: Zur Berlinale zeigt die Woche der Kritik eine Auswahl internationaler Filme, die Anstoß geben zu Debatte, Kontroverse, lustvollem Streit. FilmkritikerInnen und FilmemacherInnen aus unterschiedlichen Ländern diskutieren über Politik und Ästhetik, Vorlieben und Ablehnung, neue Distributions- und Rezeptionsformen. Wie sehen wir Filme? Welche Filme wünschen wir uns? Was macht Kino zum Kino?

Auftaktkonferenz der Woche der Kritik
Theaterdiscounter
Klosterstraße 44, 10179 Berlin
  https://theaterdiscounter.de/

Berlin 19. Februar 2020 :

Was erhoffen sich Filmschaffende, -kritiker*innen und -liebhaber*innen heute vom Kino, was verärgert sie, was fordern sie? 2020 setzt die Woche der Kritik mit der Auftaktkonferenz ausdrücklich kein Thema, sondern lädt Bekannte und Unbekannte ein, ihre Anliegen vorzustellen, zu diskutieren und Verbündete zu suchen. Ob gegen rechts und Zensur oder für eine globale Cinephilie – es geht um Differenzierung, Solidarität und leidenschaftliche Auseinandersetzungen. Dabei soll nebeneinander stehen, was üblicherweise getrennt wird. Nicht zuletzt heißt das, zu reflektieren, was es bedeutet, ein Problem als das der „Anderen“ zu begreifen. Vor dem Hintergrund einer Berlinale, die sich unter neuer Leitung selbst finden muss, erforschen wir die uns umgebenden Dynamiken der Filmkultur.

   


19.02.
19:15
 

BERLIN-KLASSIKER| BERLINER BALLADE (1948) mit Einführung!

      
   
 
BERLIN-KLASSIKER: Berliner Ballade (1948)
Mit Einführung durch Friedemann Beyer (Filmhistoriker, Kurator, Publizist). Neben zahlreichen film- und zeitgeschichtlichen Hörfunk- und TV-Sendungen hat er Biografien von Schauspielern und Regisseuren verfasst und gilt als einer der besten Kenner des deutschen Films der 20er- 40er Jahre. Präsentiert als Rückblick aus dem Jahr 2048 beschreibt dieser spitzzüngige Film das Nachkriegsleben in den Ruinen der Hauptstadt. Darin trifft der klapperdürre Gert Fröbe in der Figur des Heimkehrers Otto Normalverbraucher auf Schwarzhändler und Reaktionäre, muss mit Blockade und Währungsreform zurechtkommen aber auch - aufgrund des kriegsbedingten Männermangels - den Annäherungsversuchen zahlreicher Damen trotzen. Drehbuchautor Günter Neumann adaptierte für diesen Film sein erfolgreiches Kabarettprogramm "Schwarzer Jahrmarkt". Kein Geringerer als Heinz Rühmann landete mit dieser ebenso heiteren wie bösartigen Karikatur seinen einzigen Kassenhit als Filmproduzent.
DE 1948, R: Robert A. Stemmle, D: Gert Fröbe, Aribert Wäscher, Tatjana Sais u.a., L: 89 min., FSK: ab 6
     
 

City Kino Wedding im Centre Français de Berlin
Müllerstraße 74 13349 Berlin Anbindung: U-6, U-Rehberge

     http://www.citykinowedding.de/


19.02.
bis
24.02.
 

  CENSORED: AI WEIWEI’S FILMS

         
   
 

Chinesischer Künstler und Aktivist Ai Weiwei präsentiert mit CENSORED: AI WEIWEI’S FILMS die erste vollständige Retrospektive seiner Video- und Filmarbeiten Insgesamt 52 seit 2003 entstandene filmische Arbeiten audiovisuelle Arbeiten sind erstmals gemeinsam im vom 19. bis 24. Februar im Berliner Kino Babylon Mitte zu sehen

Der chinesische Künstler und Menschenrechtsaktivist Ai Weiwei zeigt vom 19. bis 24. Februar im Berliner Babylon Mitte-Kino die erste umfassende Werkschau seiner filmischen Arbeiten. Unter dem Titel CENSORED: AI WEIWEI’S FILMS reicht das sechstägige Programm von den ersten 2003 in China entstandenen Videos bis zu seinen thematisch verbundenen Kino-Dokumentarfilmen über die globale Flüchtlingskrise, Human Flow (2017) und The Rest (2018). Die Filmreihe entstand auf Initiative von und in Zusammenarbeit mit der Cinema for Peace Foundation. Formal reicht die Spanne von CENSORED vom 60-sekündigen Clip Love is in Our Blood, entstanden 2012 für die Elton John AIDS Foundation bis zur rund 150-stündigen Installation Beijing 2003, einer Kamerafahrt durch alle Straßen innerhalb der vierten Ringautobahn, die den rasanten urbanen Wandel der chinesischen Hauptstadt thematisiert. Insgesamt bietet das Programm 22 Dokumentationen, 17 soziale und politische Interventionen und 12 Videoinstallationen.

Abgerundet wird das ambitionierte Programm von sechs Dokumentation anderer Regisseure über das Werk von Ai Weiwei. Ais künstlerische Praxis im Medium Film reicht bis in die Anfänge seiner Karriere als Künstler und Aktivist zurück. Bereits in den 1980er Jahren dokumentierte er sein Leben und Arbeiten in New Yorks mit der Kamera. Nach seiner Rückkehr nach Beijing wandte er sich seit den frühen 2000er Jahren stärker dem Medium von Video und Film zu, auch um über das Internet mehr Menschen in der stark von Zensur geprägten Öffentlichkeit Chinas erreichen zu können. Von Anfang an stand dabei das filmische Werk in engem inhaltlichen Zusammenhang mit Ais Engagement in politischen und sozialen Fragen und ist damit ein weithin unterschätzter, integraler Bestandteil der Installationen, auf denen seine weltweite Wertschätzung hauptsächlich beruht. Die zentrale Position seines filmischen Schaffens innerhalb des Gesamtwerks kann nun zum ersten Mal umfassend in Berlin begutachtet werden.

Ai Weiweis Arbeiten als Filmemacher erreichte ein größeres Publikum durch seinen Dokumentarfilm Human Flow, der nach der Weltpremiere im Wettbewerb der Filmfestspiele Venedig 2017 erfolgreich in den Kinos lief. Ais jüngster Film, The Rest, eine thematische Fortsetzung von Human Flow, wird seine Berliner Uraufführung im Rahmen von CENSORED feiern.

     
    Babylon Kino
Rosa-Luxemburg-Straße 30, 10178 Berlin
      http://www.babylonberlin.de/


 
20. Februar  


20.02. bis 01.03.
  Int. Filmfestspiele Berlin
   
 

Die Berlinale ist eines der größten Publikumsfilmfestivals der Welt, das jedes Jahr Zehntausende Besucher*innen aus aller Welt anlockt. Für die Filmbranche und die Presse sind die elf Tage im Februar zugleich eines der wichtigsten Ereignisse im Jahreskalender und ein unverzichtbarer Handelsplatz. Das Festival wurde 1951, zu Beginn des Kalten Krieges, als „Schaufenster der freien Welt“ für das Berliner Publikum ins Leben gerufen. Geprägt durch die bewegte Nachkriegszeit und die einzigartige Situation in der geteilten Stadt, hat sich die Berlinale zu einem Ort der interkulturellen Begegnung und zu einer Plattform kritischer filmischer Auseinandersetzung mit gesellschaftlichen Themen entwickelt. Bis heute gilt sie als das politischste aller großen Filmfestivals. Mit der Berlinale 2020 feiern die Internationalen Filmfestspiele Berlin ihren 70. Geburtstag. Das Jubiläumsfestival findet erstmals unter der gemeinsamen Leitung von Geschäftsführerin Mariette Rissenbeek und dem Künstlerischen Leiter Carlo Chatrian statt. Der britische Film- und Theaterschauspieler Jeremy Irons wird Präsident der Internationalen Jury der 70. Internationalen Filmfestspiele Berlin. Am 11. Februar 2020 wird das komplette öffentliche Programm der 70. Internationalen Filmfestspiele Berlin veröffentlicht.

   


20.02.
20:00

  Cronofobia | mit Gästen
         FRANCESCO RIZZI wird sein Debut persönlich vorstellen
   
Suter (Vinicio Marchioni) ist ein mysteriöser, eigenbrötlerischer Mann, permanent in Bewegung und auf der Flucht vor sich selbst. Den Tag über reist er durch die Schweiz, in seinem anonymen weissen Transporter. In der Nacht beobachtet er heimlich das Leben von Anna (Sabine Timoteo), einer rebellischen Frau, die ein grosses Trauma zu überwinden versucht. Als die Frau seine Obsession für sie entdeckt, entspinnt sich eine eigenwillige Form von Intimität zwischen den beiden, die bald in eine zärtlich-verstörende Beziehung mündet. Aber das zerbrechliche Gleichgewicht ist bedroht von einem dunklen Geheimnis…

zu Gast: VALENTINA PRIMAVERA, sie spricht mit HEIKE HOLTER von der Frauenhauskoordinationstelle über ihren Film UNA PRIMAVERA

https://www.youtube.com/Trailer

Cronofobia Genre: Drama Thriller Land/Jahr: CH 2018 Regie: Francesco Rizzi Darsteller/innen: Vinicio Marchioni, Sabine Timoteo, Leonardo Nigro Drehbuch: Francesco Rizzi Min.: 93 Fsk: Verleih: Filmperlen Festival: Locarno Film Festival
   
  fsk Kino
Segitzdamm 2 10969 Berlin
  http://www.fsk-kino.de


20.02. bis 01.03.
  8. Boddinale
   
 

It started as an homage, Loophole style, at the Berlinale frenzy that takes over Berlin every February. In the community of artists doing things at Loophole several were making movies. We invited them and their friends, and friends of friends to send us their work, with only two rules: they had to be Berlin based and tell a story. That was 2012 and the first edition of Boddinale. Since then the same rules still apply: - To join Boddinale directors have to be Berlin based, somehow - Works have to tell a story - Directors have to come to their screening and talk to their public right after - The program is shown only once and on all screens simultaneously - Boddinale is free entrance - Everyone should pay back the directors by talking about their works, on- or off-line - We do make exceptions

   


 
21. Februar  


21.02.
20:00
  Dialog bei „On Transmission”
       
          
 

Während der 70. Internationalen Filmfestspiele Berlin wird das Jubiläum mit dem Sonderprogramm „On Transmission“ gefeiert. „‚On Transmission‘ ist aus dem Wunsch heraus entstanden, wichtige und zeitlose Filme aus der Geschichte des Festivals nicht nur zu zeigen, sondern diese auch in Verbindung zu anderen Werken zu bringen. Dank der Beiträge von sieben Regisseur*innen, die einen besonderen Eindruck beim Festival hinterlassen haben, wurde ein Programm zusammengestellt, in dessen Zentrum der Austausch in Form eines Gesprächs zweier Regisseur*innen steht“, so Carlo Chatrian. Der Künstlerische Leiter hat sieben renommierte Regisseur*innen eingeladen, die wiederum sieben weitere Gäste „mitbringen“, um über die Filmkunst zu diskutieren. Das Gespräch wird von zwei Filmvorführungen eingerahmt: dem Film der Berlinale-Regisseur*in, bzw. des Berlinale Regisseurs sowie einem aktuellen Werk der von ihnen benannten Regisseur*innen. Geschichten, Erfahrungen und Wissen teilen: Jeder großartige Film, der die Geschichte des Kinos beeinflusst hat, nimmt etwas aus der Vergangenheit, verarbeitet es und präsentiert es auf eine neue Art und Weise der nächsten Generation. Künstler*innen arbeiten nicht in einem Elfenbeinturm; ihre Werke sind das Resultat ihrer eigenen Fähigkeiten und der Art, die Werke der anderen zu filtern.

Programm „On Transmission“:

Freitag, 21. Februar 2020

Testről és lélekről (Körper und Seele)
Ungarn 2017 von Ildikó Enyedi
mit Géza Morcsányi, Alexandra Borbély, Zoltán Schneider

Berlinale-Preisträgerin Ildikó Enyedi im Dialog mit Zsófia Szilágyi.
Im Anschluss an das Gespräch:

Egy Nap (One Day)
Ungarn 2018
von Zsófia Szilágyi
mit Zsófia Szamosi, Leó Füredi, Annamária Láng

Samstag, 22. Februar 2020

Cesare deve morire (Cäsar muss sterben)
Italien 2012
von Paolo und Vittorio Taviani
mit Cosimo Rega, Salvatore Striano, Giovanni Arcuri, Antonio Frasca

Berlinale-Preisträger Paolo Taviani im Dialog mit Carlo Sironi.
Im Anschluss an das Gespräch:

Sole
Italien / Polen 2019
von Carlo Sironi
mit Sandra Drzymalska, Claudio Segaluscio, Barbara Ronchi, Bruno Buzzi, Marco Felli, Vitaliano Trevisan

Sonntag, 23. Februar 2020

Heller Wahn
Bundesrepublik Deutschland 1983
von Margarethe von Trotta
mit Hanna Schygulla, Angela Winkler, Peter Striebeck, Christine Fersen
Weltpremiere der digital restaurierten Fassung im Vorführformat 4K DCP

Berlinale-Regisseurin Margarethe von Trotta im Dialog mit Ina Weisse.
Im Anschluss an das Gespräch:

Der Architekt
Deutschland 2008
von Ina Weisse
mit Josef Bierbichler, Hilde van Miegheim, Matthias Schweighöfer, Sandra Hüller, Sophie Rois, Lucas Zolger

Montag, 24. Februar 2020

Xiao Wu (Artisan Pickpocket)
Volksrepublik China 1998
von Jia Zhang-Ke
mit Wang Hongwei, Zuo Baitao, Hao Hongjian
Weltpremiere der digital restaurierten Fassung
im Vorführformat 4K DCP

Berlinale-Regisseur Jia Zhang-Ke im Dialog mit Huo Meng.
Im Anschluss an das Gespräch:

Guo Zhao Guan (Crossing the Border - Zhaoguan)
Volksrepublik China 2018
von Huo Meng
mit Yang Taiyi, Li Yunhu, Wan Zhong

Dienstag, 25. Februar 2020

35 rhums (35 Shots of Rum)
Frankreich / Deutschland 2008
von Claire Denis
mit Alex Descas, Mati Diop, Nicole Dogué, Grégoire Colin

Berlinale-Regisseurin Claire Denis im Dialog mit Olivier Assayas.
Im Anschluss an das Gespräch:

Irma Vep
Frankreich 1996
von Olivier Assayas
mit Maggie Cheung, Jean-Pierre Léaud, Nathalie Richard

Mittwoch, 26. Februar 2020

En kärlekshistoria (A Swedish Love Story)
Schweden 1970
von Roy Andersson
mit Ann-Sofie Kylin, Rolf Sohlman, Anita Lindblom, Bertil Norström, Lennart Tellfeldt, Margreth Weivers

Berlinale-Regisseur Roy Andersson im Dialog mit Niki Lindroth von Bahr.
Im Anschluss an das Gespräch:

Kurzfilm-Programm
mit Filmen von Niki Lindroth von Bahr
Schweden

Tord och Tord (Tord and Tord) 2010, 11’
Simhall (Bath House) 2014, 15’
Min Börda (The Burden) 2017, 14’
Någt att minnas (Something to Remember) 2019, 5’

Donnerstag, 27. Februar 2020

Brokeback Mountain
USA 2005
von Ang Lee
mit Heath Ledger, Jake Gyllenhaal, Anne Hathaway, Michelle Williams

Berlinale-Preisträger Ang Lee im Dialog mit Hirokazu Kore-eda.
Im Anschluss an das Gespräch:

Wandafuru Raifu (After Life)
Japan 1998
von Hirokazu Kore-eda
mit Arata, Erika Oda, Kyōko Kagawa, Susumu Terajima, Takashi Naitô

    https://www.adk.de/
  Akademie der Künste
Hanseatenweg 10 10557 Berlin
     


 
22. Februar  


22.02. bis 27.02.
  Berlinale Talents
   
 

Berlinale Talents 2020 wird kollektiv: Der sechstägige Summit (22. –27. Februar) erkundet bewährte und experimentelle Gemeinschaftsmodelle an vier kreativen Schauplätzen: „Cinema“, „Film Set“, „Company“ und „Society“. Für die rund 100 Talks, Workshops und Netzwerktreffenkommen Kollektive aus Film, Kunst und Theater nach Berlin, darunter auchruangrupa, das jüngst mit der Künstlerischen Leitung der documenta fifteen betraute Kollektiv aus Indonesien.„Mit dem Schwerpunkthema ‚Kollektive‘ greift Berlinale Talentseinen klaren Wunsch der Filmszenenach neuen Formen der Zusammenarbeit, auch jenseits etablierter Hierarchien, auf. Es wird spannend sein, zu erfahren, wie ein neues Verständnis von Zusammenarbeit kreatives Potential nutzbar machen kann“, sagt die Berlinale Geschäftsführerin Mariette Rissenbeek.

   


 
23. Februar  
 
24. Februar  
 
25. Februar  


25.02. bis 29.02.
  Berlin Independent Film Festival
   
 

The Berlin Independent Film Festival is at the epicentre for low-budget filmmaking in Europe. BIFF is not associated with the Berlinale, but it runs at the same time, and in the same city as the European Film Market and draws on all the film industry power gathered in Berlin for that event. As well as a offering plenty of screening opportunities for indie films, BIFF is developing into a crucial business hub for the low-budget film industry. With an emphasis on showcasing new filmmakers achieving great things with tiny budgets, BIFF’s exciting programme of films and events combines a commitment to indie filmmaking ideals with a solid understanding of their potential in the marketplace.

   


 
26. Februar  


26.02.
21:00
 

Surffilmnacht | SHAKA - BORN IN THE MOUNTAINS, RAISED IN THE WAVES

          
 

SHAKA erzählt die Geschichte einer völlig verrückten Idee: Der französische Snowboard-Weltmeister Mathieu Crepel träumt davon, die größte Welle der Welt zu surfen - Peahi, auch bekannt als „Jaws“ auf Maui, Hawaii.Um dieses Ziel zu erreichen zieht er an Oahus berühmt-berüchtigte North Shore, wo er von den Locals nicht immer freundlich empfangen wird. Doch Mathieu trainiert wie ein Besessener, beginnt mit Apnoe-Tauchen, schwimmt mit Haien und wagt sich in die krassen Wellen von Pipeline und Backdoor, um sich auf die ultimative Challenge vorzubereiten. Allmählich gewinnt er den Respekt der Pipe-Crew um Koa Rothman, Nathan Fletcher und John John Florence, die ihn auf seiner Mission nach Maui begleiten. Nun muss er nur noch seine eigene Angst überwinden ...

SHAKA zeigt unglaubliches Surfen und Snowboarden auf höchstem Produktions-Level, eingebettet in eine mitreißende Story.

https://vimeo.com/Trailer

    https://yorck.de/kinos/babylon-kreuzberg
  Babylon Kreuzber
Dresdener Str. 126 10999 Berlin
     


26.02.
19:00
 

Französischer Film des Monats | MEIN LEBEN MIT AMANDA

      
   
 
Sommer in Paris. David, 24 Jahre alt, führt ein unbekümmertes Single-Leben, das er sich mit verschiedenen Jobs finanziert. Gelegentlich schaut er auf einen Sprung bei seiner Schwester und ihrer kleinen Tochter Amanda vorbei. Und da ist noch seine neue Nachbarin Léna, in die er sich verlieben könnte. Doch von einem auf den anderen Tag findet die sommerliche Unbeschwertheit ein Ende. David ist gezwungen, eine große Entscheidung zu treffen und eine noch größere Verantwortung zu übernehmen. Für sein Leben und das seiner siebenjährigen Nichte Amanda. Und die clevere Kleine hat so ihre eigenen Vorstellungen, wie das aussehen soll. „Drei Jahre nach den Anschlägen von Paris gelingt es diesem leisen, eindringlichen Film von Mikhaël Hers auf sehr sensible Weise, Trauerarbeit zu leisten. Behutsam nähert er sich seinen Figuren, in kleinen Schritten lässt er sie in das Leben zurückkehren, das nie mehr das alte sein wird.“ (Knut Elstermann, MDR.de)

FR. 2018, R: Mikhael Hers, D: Vincent Lacoste, Stacy Martin, Greta Scacci, Isaure Multrier u.a., L: 103 min., FSK: ab 6
     
 

City Kino Wedding im Centre Français de Berlin
Müllerstraße 74 13349 Berlin Anbindung: U-6, U-Rehberge

     http://www.citykinowedding.de/


 
27. Februar  
 
28. Februar  
 
29. Februar  



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