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MMEANSMOVIE Filmmagazin Berlin © - Kino, Filmstarts, Festivals und Termine     
 
   
FEBRUAR 2017  
         
 
SO MO DI MI DO FR SA
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125. Geburtstag von Ernst Lubitsch - Magical History Tour – Körper im Film - Omer Fast: Continuity (OmeU) - transmediale 2017 - Thomas Mauch, Kameramann und Filmemacher - Lachende Erben: Komödianten der 1980er Jahre - Dahlienfeuer (mit Gast) - PREVIEW: The Girl with all the Gifts - Stummfilm um Mitternacht - TRANSIT HAVANNA auf Tour mit den Filmemachern! - "Armenia" - 3. WOCHE DER KRITIK - Let´s be Frank - Surfilmnacht - 67. Internationale Filmfestspiele Berlin - 47. Berlinale Forum / 12. Forum Expanded - Boddinale 5th edition - Berlin Independent Film Festival - short attack Februar: Powerfrauen - Berlinale Talents - Genrenale5 - Open Screening - Berlinale Goes Kiez - Oscars live - „Things to Come. Science · Fiction · Film“
 
67. Internationale Filmfestspiele Berlin  
  67. Berlinale
  Im Wettbewerb
  Berlinale Blog
  Bärengewinner

   
  1. Februar   Mittwoch 
     
bis
09.02.
 

125. Geburtstag von Ernst Lubitsch

       
 

Wir gratulieren Ernst Lubitsch mit einer Auswahl von 23 herausragenden Komödien, welche wir unter das Motto von Billy Wilder stellen: How would Lubitsch do it? Zusätzlich zeigen wir sechs seiner besten Filme zum süchtig werden, darunter sein absolutes Meisterwerk und meinen Lieblingsfilm: To Be or Not To Be. Es war genau am 29. Januar, vor 125 Jahren, da hat – es war ein Junge – Ernst Lubitsch am Rosa-Luxemburg-Platz (damals in der Lothringer Straße 82 A) das Licht der Welt erblickt. Seine Mutter hatte eine gutgehende Schneiderei für korpulente Damen – der Schlankheitswahn kam erst mit Marlene Dietrich - und der Vater hat seine Zeit mit dem Besuch verschiedener Berliner Cafés versüßt – das Kaiserliche Berlin hatte noch eine gehobene Café Kultur.

Außerdem hatte Ernst wohl drei ältere Geschwister, die dem Zwölfjährigen noch die Schuhe zubinden mussten. Ernst hatte wahrscheinlich von seiner Mutter den guten Geschmack, die Zielstrebigkeit und Effizienz in der Sache und von seinem Vater den Willen, vor allem die Dinge zu betreiben, bei denen er Spaß hat, geerbt. Seine Schauspielkarriere begann er mit einem Vorspiel bei Max Reinhardt und dem 1. Weltkrieg entkam er durch die russische Staatsangehörigkeit seines Vaters. Bei Kriegsausbruch standen seine Klassenkameraden mit 22 Jahren in der ersten Reihe für Kaiser und Vaterland und Lubitsch dreht in dieser Zeit Filme unter Titeln, wie: Ich möchte kein Mann sein oder Als ich tot war. Es gab viel zu Lachen.

Wir gratulieren Ernst Lubitsch mit einer Auswahl von 23 herausragenden Komödien, welche wir unter das Motto von Billy Wilder stellen: How would Lubitsch do it? Zusätzlich zeigen wir sechs seiner besten Filme zum süchtig werden, darunter sein absolutes Meisterwerk und meinen Lieblingsfilm: To Be or Not To Be Dieser Film wurde am 19. Februar 1942 uraufgeführt. Zum 75. Jahrestag am 19.Februar wird er wieder im Babylon laufen: Der Film, in welchem etwa sechs Schauspieler und ein Regisseur einen Ausweg aus einer aussichtlosen Situation suchen, ist mehr als eine sichere Eintrittskarte in viel herzliches Gelächter.


 
    http://babylonberlin.de/howwouldlubitschdoit.htm
     
    Babylon
Rosa-Luxemburg-Str. 30, 10178 Berlin
     http://babylonberlin.de/
01.02.
20:15
  12x12. Der IBB-Videoraum in der Berlinischen Galerie
         Christian Falsnaes
 

Im IBB-Videoraum werden über den Zeitraum eines Jahres zwölf Künstlerinnen und Künstler präsentiert, die in den letzten Jahren durch ihren innovativen Umgang mit den Medien Film und Video aufgefallen sind. Dokumentarische Herangehensweisen reihen sich dabei an Strategien, die das Medium hinterfragen und nach neuen Formen der filmischen Erzählung suchen. Das Programmformat stellt nicht nur etablierte Vertreter der zeitgenössischen Videokunst vor, sondern auch junge Künstler, deren Werke bisher kaum in Museen zu sehen waren. Im monatlichen Wechsel wird jeweils ein Programm aus verschiedenen Filmen zusammengestellt..

Christian Falsnaes beschäftigt sich in seinen Arbeiten mit Gruppendynamiken und dem Zusammenspiel von Autorität, Widerstand und Unterwerfung. Er untersucht Rituale des Kunstbetriebs ebenso wie gesellschaftliche und politische Phänomene, zum Beispiel die emotionale Manipulation von Massen. In den ausgewählten Videos nimmt er selbst die Rolle des Motivators ein, um die anwesenden Zuschauer zum akti ven Teil der Inszenierung zu machen.

Rise (2014) Das Stück Rise fand erstmals 2014 in der Berliner Akademie der Künste statt. Darin bezieht Falsnaes das Publikum schrittweise in eine gemeinsame Performance ein. Im Laufe des Geschehens kann der Künstler die Gruppe nicht nur dazu bewegen, Kontrolle abzugeben, sondern provoziert auch die Überschreitung sozialer Grenzen: So lautet eine seiner Handlungsanweisungen, die umstehenden – fremden – Menschen zu berühren oder langsam mit ihnen zu tanzen. Mit klaren Anweisungen zwingt Falsnaes das Publikum, eine aktive Haltung zum Geschehen einzunehmen. Dies kann auch bedeuten, den Vorgaben nicht Folge zu leisten. So bleiben einige Zuschauer demonstrativ auf ihren Plätzen sitzen und sind in ihrem Widerstand dennoch Teil der Performance.

Influence (2012) In Influence werden die Anwesenden zu Komparsen in einem Musikvideo-Clip. Durch Motivationstechniken und – nicht zuletzt – durch hohen persönlichen Einsatz gelingt es Falsnaes, sein Publikum in einen Zustand kollektiver Euphorie zu versetzen. Die Aufzeichnung der Performance durch eine Kamera wird dabei nicht versteckt. Im Gegenteil: Die filmische Dokumentation der Situation setzt Falsnaes als Instrument ein, das zusätzlichen Leistungsdruck schaffen, aber auch Motivationsanreiz sein kann.


 
     
    http://femmes-totales.de/
  Berlinische Galerie
Alte Jakobstraße 124 - 128  10969 Berlin
     http://www.sputnik-kino.com/
01.02.
20:15
  Filmreihe FEMMES TOTALES in 2017
   
 

Nach dem erfolgreichen Start der Filmreihe “Femmes Totales - Filme von Frauen” im November 2016, sind für 2017 bereits Termine in über 25 Städten bestätigt. Unter dem Titel "Femmes-Totales" bringt der eksystent Filmverleih aus München fünf Filme von Regisseurinnen in die deutschen Kinos. Bis Oktober 2017 sind die vielfach ausgezeichneten Werke noch auf Kinotour und können flexibel von Kinos gebucht werden. Ob Thriller, Komödie oder gesellschaftskritische Dokumentation - die Filmauswahl spiegelt den ganzen Facettenreichtum weiblichen Kinos wider. Die Vorführungen werden jeweils von Diskussionsrunden oder Filmgesprächen begleitet. .

HITZEWELLE (BLIND SUN), Regie: Joyce A. Nashawati, Thriller, Frankreich/ Griechenland, 2015 (u.a. FIPRESCI-Preis beim Thessaloniki International Film Festival)

Griechenland in der nahen Zukunft: Die Hitze ist kaum auszuhalten. Wasser ist eine äußerst kostbare Ressource und längst privatisiert. Ashraf, ein arabischer Migrant, hält sich mit einer Aufenthaltsgenehmigung im Land auf. Er soll Villa und Swimmingpool einer reichen französischen Familie bewachen. Doch die Stimmung ist angespannt. Überall schlägt ihm eine Atmosphäre des Mißtrauens entgegen, Gewalt und Aggression liegen in der Luft. Auch die abgeschiedene Villa scheint kein sicherer Rückzugsort zu sein. Ashraf fühlt sich beobachtet. Die Bilder und Schatten vor seinen Augen verschwimmen in der Hitze und sein Unbehagen wächst mit jedem Grad, um das die Temperatur steigt. Bald muss er sich fragen, ob die unnachgiebige Hitze tatsächlich die einzige Bedrohung für ihn ist.


 
     
    http://femmes-totales.de/
  Sputnik Kino
Höfe am Südstern, Hasenheide 54, 10967 Berlin
     http://www.sputnik-kino.com/
01.02.
bis
27.02.
  Magical History Tour – Körper im Film
   
 

Seit Beginn der Kinematografie geht ein wichtiger Teil der Faszination bewegter Bilder von der Körperdarstellung der agierenden Personen auf der Leinwand aus: Die ersten Filmaufnahmen zeigen nicht von ungefähr gut gelaunte Arbeiter, turnende Männer oder übermütige Kinder. Es dauerte nicht lange, bis Méliès diesen kurzen dokumentarischen Aufnahmen filmische (Körper-)Experimente der fantastischen, aber auch der drastischen Art zur Seite stellte: Bilder von eleganten Tänzerinnen, die von Zauberhand verschwinden, aber auch von kopflos wandelnden Skeletten oder von Luftballon-gleich aufgeblasenen und zerplatzenden Köpfen. Ausgehend von diesen gegensätzlichen Polen hat sich die Inszenierung von Körper(teile)n im Film zu einem elementaren Kunstmittel des Kinos entwickelt, dessen verschiedenartige Ausformungen in den letzten Jahrzehnten wesentlich das Nachdenken über die menschliche Physis beeinflusst haben. Die Magical History Tour präsentiert signifikante Körperbilder aus 80 Jahren Filmgeschichte und zeigt Sehnsuchtsträger, Fremdkörper, Projektionsflächen, Kollektivkörper, Wiedergänger in ihrer besonderen physischen Präsenz.

 
    http://www.arsenal-berlin.de/de/kalender/filmreihe/
  Kino Arsenal – im Filmhaus am Potsdamer Platz
Potsdamer Str. 2, 10785 Berlin
Tel.: + 49 (0) 30 26599 - 100 ticket@arsenal-berlin.de
      http://www.arsenal-berlin.de/
 
01.02.
20:00
  Omer Fast: Continuity (OmeU)
       
 
     

»Continuity« beginnt als herkömmliche, lineare Geschichte über eine emotionale Rückkehr in die Heimat. Schnell jedoch kippt die Stimmung ins Unheimliche: In einer kleinen Stadt in Deutschland lädt ein verheiratetes Paar mittleren Alters wiederholt junge Männer in ihr Haus ein, um ein undurchschaubares Ritual durchzuführen. Es bleibt unklar, ob die Eheleute einen tatsächlichen Verlust erlitten haben. Vielleicht sollen ihre Besucher, die Ersatz-Söhne, ihnen schlicht helfen, eine drohende Trennung abzuwenden. Drei verschiedene Versionen ihres verlorenen Sohns Daniel verbringen die Nacht im Einfamilienhaus. Jeder von ihnen verschwindet auf mysteriöse Weise. Bis wir sie am Ende wiedersehen, in einer Grube, weder tot noch lebendig, weder in Deutschland noch in Afghanistan.

Omer Fast: Continuity (OmeU) D 2016, 85 min, Regie: Omer Fast, mit André M. Hennicke, Iris Böhm, Constantin von Jascheroff in Anwesenheit des Regisseurs

 
     
    Lichtblick Kino
Kastanienallee 77, 10435 Berlin
http://www.lichtblick-kino.org/
   
     
   
  2. Februar   Donnerstag
     

02.02.
bis
05.03.

    transmediale 2017
          
 

Am 2. Februar 2017 wird das dreitägige Festivalprogramm im Rahmen von ever elusive im Haus der Kulturen der Welt eröffnet. Das rund 50 Veranstaltungen umfassende Festival erforscht im Konferenz- und Screeningprogramm, in Workshops und Performances, wie Informationssysteme und hybride Technoökologien an der Dezentrierung des Menschen mitgewirkt haben. Das Programm präsentiert neue Vorstellungen von Subjektivität angesichts der immer wichtiger werdenden Rolle des Nichtmenschlichen.

U
nter dem Titel ever elusive feiert die transmediale ihr 30-jähriges Bestehen mit einem über einen Monat laufenden Programm und einer Vielzahl von Events im Haus der Kulturen der Welt und an verschiedenen Veranstaltungsorten in Berlin. Wie lässt sich die Macht zu handeln und (technisch) zu vermitteln in einer Welt verorten, in der Technologie zunehmend unabhängig vom Menschen operiert? Unter dem Titel ever elusive lädt die transmediale ihre Teilnehmer_innen ein zu reflektieren, was es bedeutet, sich in turbulenten Zeiten feststehenden Identitäten zu verweigern und stattdessen neue spekulative Haltungen zu entwickeln, die über „Mensch-Maschine”- und „Natur-Technologie”-Dichotomien hinausgehen.


 
     
   
02.02.
bis
08.02.
  Thomas Mauch, Kameramann und Filmemacher
   
 

"Thomas Mauch ist, zumindest für Herzog, Kluge und mich, ein Kameramann, dem wir einen Teil unserer Identität als Filmemacher verdanken." (Helma Sanders-Brahms) Thomas Mauchs Kameraarbeit hat Ästhetik und Erfolg des Neuen Deutschen Films wesentlich geprägt. In den letzten 50 Jahren arbeitete er mit so unterschiedlichen und außergewöhnlichen Regisseuren wie Werner Herzog, Werner Schroe-ter, Alexander Kluge und Edgar Reitz zusammen. Nicht zuletzt führte er auch die Kamera für eine Generation von Filmemacherinnen, die in den 70er und 80er Jahren eine neuartige und ganz eigene Perspektive filmisch umsetzten, wie z.B. für Helma Sanders-Brahms oder Ula Stöckl. Viele der Filme, für die Thomas Mauch an der Kamera stand, gewannen international renommierte Preise, er selbst erhielt mehrere Bundesfilmpreise für seine Kameraarbeit.

 
    http://www.arsenal-berlin.de/kalender/filmreihe/
  Kino Arsenal – im Filmhaus am Potsdamer Platz
Potsdamer Str. 2, 10785 Berlin
Tel.: + 49 (0) 30 26599 - 100 ticket@arsenal-berlin.de
      http://www.arsenal-berlin.de/
    „Sie wissen alles“. Wie die Künstliche Intelligenz in unser Leben eindringt
      und warum wir für unsere Freiheit kämpfen müssen
           im Rahmen der Ausstellung „Things to come. Science · Fiction · Film“
02.02.
19:00
 

Die Deutsche Kinemathek lädt am 2. Februar 2017 im Rahmen der Ausstellung „Things to Come“ zu einer weiteren Veranstaltung zum Thema Künstliche Intelligenz ein und freut sich, mit Yvonne Hofstette r eine ausgewiesene Big-Data-Expertin gewonnen zu haben. Filme wie MINORITY REPORT (U SA 2002, Regie: Steven Spie lberg), A.I. ARTIFICIAL INTELLIGENCE (USA 2001, Re gie: Steven Spielberg) oder 1984 (UK 1984, Regie: Michael Radford) sind längst keine Zukunftsvisionen mehr. Big Data heißt das neue Geschäftsmodell der Überwachung. Längst sind intelligente Maschinen in unser Leben eingedrungen: Sie analysieren unsere Daten, stellen Prognosen auf und berechnen uns neu – immer und überall, schnell und autonom. Mit unvorstellbarer Geschwindigkeit jagen die Datenmassen durchs weltweite Netz. Sogenannte intelligente Algorithmen verbreiten sich als selbstlernende Haustechnik, vernetzte Autos oder smarte Armbänder. Haben wir bereits die Kontrolle über unsere Daten verloren und sind zu gläsernen Zielscheiben der Marketingmaschinerie geworden? Was wollen wir in Zukunft sein? Di e Autorin Yvonne Hofstetter spricht über die Macht intelligenter Maschinen und über die Gründe, weshalb wir für unsere Freiheit kämpfen müssen

Vortrag: Yvonne Hofstetter , Geschäftsführerin der Teramark Technologies, Zolling, Juristin und Autorin (Sie wissen alles, 2014 und Das Ende der Demokratie, 2016) Ort: Deutsche Kinemathek – Museum fü r Film und Fernsehe n im Filmhaus am Potsdamer Platz, Veranstaltungsraum (4. OG), Potsdamer Straße 2, 10785 Berlin. Eintritt frei.



 
     
  Deutsche Kinemathek im Filmhaus am Potsdamer Platz
Veranstaltungsraum, 4. OG, Potsdamer Straße 2, 10785 Berlin,
      http://www.deutsche-kinemathek.de/
   
  3. Februar   Freitag
     
03.02.
bis
05.02.
  Lachende Erben: Komödianten der 1980er Jahre
   
 

Das bundesrepublikanische Kino der 1980er Jahre steht im Zeichen von Kommerzialisierung und Professionalisierung. Daran hat auch die Komödie Anteil, die sich wirtschaftlich restauriert: Ab 1982 greift die zuvor auf Erotikproduktionen spezialisierte Lisa Film mit dem „Mike & Tommy”-Zyklus das „Spencer/Hill”-Konzept der italienischen Duo-Komödie auf und platziert die westdeutsche Komödie damit wieder auf den vorderen Rängen der Charts. Zuvor war bereits Dieter Hallervordens „Didi”-Figur der Sprung vom Fernsehen ins Kino geglückt – Startschuss einer Welle lukrativer, auf die Popularität ihrer aus Funk und Fernsehen bekannten Figuren zugeschnittener Produktionen. Den Höhe- und Scheitelpunkt erreicht die Welle 1985 mit Otto - Der Film, der – gesamt-deutsch betrachtet – bis heute erfolgreichsten deutschen Kinoproduktion. Neben dem berüchtigten „Blödelhumor” fallen in der BRD-Komödie der Achtzigerjahre zum einen die soziale Grundierung auf – meist handeln die Geschichten von gesellschaftlich abgehängten Figuren –, zum anderen ist die privilegierte Position gesprochener Sprache bemerkenswert: Ihren Witz beziehen die Filme aus Thomas Gottschalks radio-erprobter Schlagfertigkeit, Otto Waalkes’ rasant-performanten Sprechkaskaden und Hallervordens Stammel-Sprechblockaden. (Thomas Groh)



 
    http://www.dhm.de/zeughauskino/filmreihen/komoedianten-der-1980er-jahre.html
  Zeughauskino
Deutsches Historisches Museum Unter den Linden 2 10117 Berlin
      http://www.dhm.de/zeughauskino/
    VOLT / Kinotour in Anwesenheit von Regisseur Tarek Ehlail
     
03.02.
20:00
 


Die Flüchtlingskrise war nur der Anfang. In naher Zukunft hat Deutschland Transitzonen an seinen Grenzen errichtet. Tausende Flüchtlinge warten in großen Lagern. Auf Einbürgerung – oder ihren Rücktransport. Längst wurden die Menschen in den rechtsfreien Slums sich selbst überlassen. Die Situation brodelt, droht ständig zu eskalieren. Brachiale Polizeikorps halten die wütenden Transits auf Abstand. In den Reihen der staatsübergreifenden Einsatzkommandos steht auch Volt (Benno Fürmann), der im nächtlichen Einsatz eine folgenschwere Tat begeht: Volt tötet den Flüchtling Hesham (Tony Harrisson). Das Verbrechen bleibt zeugenlos, doch aufkeimende Schuld beginnt ihn zu zerfressen, treibt Volt zunehmend und immer tiefer in die Welt seines Opfers – bis in die Arme von LaBlanche (Ayo), der Schwester des Toten. Er beginnt ihr zu folgen. Zuerst als Retter, dann als Freund. Doch immer als Lügner. Tagsüber als Polizist an der Frontlinie, nachts auf der anderen Seite. Volt muss sich entscheiden, auf welcher Seite er steht, denn die Unruhen in Folge seiner Tat beginnen zu eskalieren …

Volt
D/F 2016 Drama Thriller
81 Min ab 16
Regie Tarek Ehlail
Mit Benno Fürmann, Joy Olasunmibo Ogunmakin, Sascha Alexander Gersak


 
     
     
  UCI Colosseum
Schönhauser Allee 123, 10437 Berlin
     
   
  4. Februar   Samstag
     
04.02.
16:00
 

Dahlienfeuer (mit Gast)

         
 

Ein Film von Stefan Hayn. mit anschließendem Filmgespräch.

Ein sonniger Herbsttag in Berlin. Im Süden Neuköllns versammeln sich die Besucher*innen des Dahlienfeuers, einer jährlichen Gartenausstellung im Britzer Garten. Sie bewundern die bunte Blütenpracht, machen einen Familienausflug und suchen nach Ruhe, schönen Stunden oder dem nächsten Motiv für ihre Fotosammlung. Zwischen ihnen bewegt sich der Filmemacher. Sein Interesse gilt weniger den Pflanzen, mögen sie auch noch so ansprechend in 4:3 kadriert sein. Vielmehr richtet er den Blick auf den Menschen und das, was ihn umtreibt. Mit höflichen, fast naiv anmutenden Fragen nähert sich Hayn einem Lebensgefühl an, einem Moment, das an diesem Tag, an diesem Ort, in und an der Luft liegt. Ein kleiner Ausschnitt, der einen großen Einblick erlaubt – in die Köpfe der Protagonist*innen, die Lage einer Nation und die Fotokalender für das nächste Weihnachtsfest. Denn immer wieder geht es auch um den Akt es Aufnehmens, des Einfangens – und vor allem um die Frage, welche Beobachtungen für uns Bedeutung erlangen.

D 2016, 67 Min., Regie: Stefan Hayn Kamera: Bernadette Paaßen

 
    https://fsk-kino.peripherfilm.de/events/event/dahlienfeuer-mit-gast/
     
  fsk-kino am Oranienplatz
Segitzdamm 2
     http://fsk-kino.peripherfilm.de/
    PREVIEW: The Girl with all the Gifts (OV)
     
04.02.
22:30
 


In einer gar nicht so weit entfernten Zukunft sorgten Pilze dafür, dass fast alle Menschen zombieartige Wesen mit großem Verlangen nach Fleisch geworden sind. Die gefährlichen Kreaturen werden „Hungries“ genannt und die einzige Chance, sie zu heilen, besteht in ein paar Kindern. Deren Mütter wurden während der Schwangerschaft infiziert, der Nachwuchs aber wirkt noch vergleichsweise normal. Dr. Caldwell führt Experimente an den Kindern durch, Sergeant Parks behält sie während des täglichen Schulunterrichts im Auge. Ein Kind unterscheidet sich deutlich von den Altersgenossen in der Militärbasis: Melanie, sie ist intelligenter, will ständig lernen und hat viele Einfälle. Als Hungries die Basis überrennen, entkommt Melanie mit Dr. Caldwell, Sergeant Parks und ihrer Lieblingslehrerin Miss Helen Justineau. Draußen warten Chaos und Zerstörung…

 
     
     
  Rollberg
Rollbergstr. 70 12049 Berlin
     
    Stummfilm um Mitternacht
    THE DOCKS OF NEW YORK
04.02.
24:00
 

USA 1928, R: Joseph von Sternberg. Mit George Bancroft Betty Compson, Olga Baclanova. 76 Min - Live an der Kinoorgel begleitet Anna Vavilkina

Anna Vavilkina studierte am Moskauer Konservatorium und an den Musikhochschulen in Lübeck und Detmold. Sie wurde ausgezeichnet beim Internationalen Orgelwettbewerb in Minsk und war Finalistin bei internationalen Wettbewerben für Orgelimprovisation in Deutschland und Österreich
.


 
    PROGRAMM: http://babylonberlin.de/stummfilme.htm
     
  Babylon
Rosa-Luxemburg-Str. 30, 10178 Berlin
     http://babylonberlin.de/
   
  5. Februar   Sonntag
     
05.02.
19:30
  #resistayol (OmeU) n Anwesenheit des Regissurs Rüzgâr Buşki
       
 
     

#resistayol begleitet die trans* Aktivistin Şevval Kılıç während der 21. Istanbul LGBTI-Pride und wird von den Ereignissen des Gezi-Park-Aufstands eingeholt. #resistayol ist eine turbulente audiovisuelle Reise, die von Aufbruch, von Hoffnung, Humor und Solidarität zeugt - einem frischen Wind, der in der heutigen türkischen Politik fehlt. „Im Sommer 2013 war Rüzgâr Buşki auf dem Weg nach Istanbul, um einen Dokumentarfilm über seine enge Freundin Şevval zu drehen, eine trans-LGBTI-Aktivistin. Was er nicht wusste war, dass sein Besuch mit den Protesten im Gezi-Park zusammenfallen sollte, einer der größten Demonstrationen in der Geschichte der Türkei. Zwangsläufig verschob sich angesichts der Ereignisse auch der Fokus des Films und wir werden ebenso wie Şevval Teil dieser Wendung. Übermütig und verschmitzt zeigt uns #resistayol einen magischen Moment im Leben Tausender Menschen und gibt uns ein besseres Gespür für den Beitrag der LGBTI-Community zur Menschenrechtsbewegung in der Türkei." (Özge Calafato) .

#resistayol (OmeU) Dokumentarfilm , D/Türkei 2016, 56 min, Regie: Rüzgâr Buşki, Kamera: Zara Zandieh, Musik: Gizem Oruç, Produktion: Kanka Productions In Anwesenheit des Regissurs Rüzgâr Buşki

 
     
    Lichtblick Kino
Kastanienallee 77, 10435 Berlin
http://www.lichtblick-kino.org/
   
     
   
  6. Februar   Montag
     

06.02.
20:00
 

TRANSIT HAVANNA auf Tour mit den Filmemachern!

       
 

Zum letzten Mal geht TRANSIT HAVANNA, der mehrfach preigekrönte Dokumentarfilm von Daniel Abma, auf Kino-Tour in Deutschland! Begleiten Sie uns bei den drei Sondervorstellungen in Berlin, Leipzig und Hamburg und erfahren Sie Hintergründe von den Dreharbeiten in anschließenden Gespärchsrunden mit der Filmcrew.

Einmal im Jahr reisen zwei Ärzte der plastischen Chirurgie aus Holland und Belgien nach Havanna, um fünf kubanische Transgender einer Geschlechtsumwandlung zu unterziehen. Die Chirurgen kommen auf Einladung von Mariela Castro, Tochter des Präsidenten und Vorsitzende des neuen staatlichen Programms für Transgenderhilfe. Castro organisiert dies unter dem Deckmantel der sozialistischen Revolution von 1959. Ihr geht es dabei vor allem um Emanzipation und Selbstverwirklichung. ‚Homophobia no, socialismo si!‘ ist die offizielle Kampfansage. Der Staat unterstützt die Transsexuellen mit Therapien, Hormonen, Operationen und ihren neuen Identitäten. Doch entwickelt sich Kuba wirklich zu einem Ort, der Transsexuelle willkommen heißt?


 
     
     
  Babylon
Rosa-Luxemburg-Str. 30, 10178 Berlin
     http://babylonberlin.de/
06.02.
20:00
    filmarche präsentiert: traces – stories on colonialism   - Premiere
      
 

Nach einem langen Kampf durch Visums- und Finanzierungsanträge kam eine Gruppe kamerunischer Filmschaffender am 13.01. endlich in Berlin an, um mit Studierdenden der filmArche ein Filmprojekt zu kolonialen Spuren zu starten. Seit vier Jahren arbeiten wir gemeinsam an einem langfristigen Austauschprogramm zur Entwicklung gemeinsamer Filmprojekte. Ziel ist es, ein Netzwerk unabhängiger Filmschaffender zu bauen, die gemeinsame Auseinandersetzung mit der deutsch-kamerunischen Geschichte soll der Anfang sein. In Kamerun noch sehr präsent, in Deutschland jedoch kaum bekannt ist die deutsche Kolonialgeschichte in Kamerun von 1884 bis 1919. Welche Spuren und Kontinuitäten heute noch in Berlin zu finden sind, wird in drei Kurzfilmen behandelt, die während des Besuchs entstehen..

THE TRUE COST – DER PREIS DER MODE
USA 2015, 92 min – Farbe – deutschVO/OmU


 
     
     
  Moviemento Kino
Kottbusser Damm 22
Kinokasse: 692 47 85
      http://www.moviemento.de/
     
   
  7. Februar   Dienstag
     
    "Armenia"
     
07.02.
19:00
 


Am 7. Februar stellt Regisseur M.A. Littler im Berliner Z-inema seinen aktuellen Spielfilm "Armenia" persönlich vor. Die Vorstellung beginnt um 20.00 Uhr. Im Anschluss an die Filmvorführung wird Littler in einer offenen Diskussion mit dem Publikum in Dialog treten. Zuvor kann man ihn bereits in der angegliederten Z-Bar, die ab 19.00 Uhr geöffnet ist, in ungezwungener Runde antreffen.

Der des Lebens überdrüssige Sänger Haig Boghos (Alain Croubalian) begibt sich kurz nach seinem fünfzigsten Geburtstag auf eine Reise, um seine von Völkermord, Exil und Diaspora geprägte Familiengeschichte zu erforschen. Seine Odyssee führt ihn von Basel über Frankfurt und Marseille bis in das Heimatland seiner Vorfahren - Armenien. Doch mehr als die Rekonstruktion einer Familienhistorie ist seine Reise eine persönliche Sinnsuche, die von einem Gefühl der inneren Heimatlosigkeit angetrieben wird. Die historische und psychologische Reise in das Unbekannte repräsentiert sowohl die Gedankenwelt eines verlorenen Individuums als auch das kollektive Bewusstsein eines leidgeprüften Volkes.

Buch & Regie: M.A. Littler // Kamera: Philip Koepsell // Produktion: Mirko Belbez, Eduardo Saroyan, Christoph Nuehlen // Schnitt: M.A. Littler, Philip Koepsell // Art Director: Sinead Gallagher // Musik: Friedrich Paravicini, Alain Croubalian, Digger Barnes // Darsteller: Alain Croubalian, Beatrice Barbara, Anne Bottomley, Aren Emirze, Astghik Beglaryan, Eva Karobath, u.a.

 
     
    http://www.z-bar.de/Inhaltsseiten/kino.html
  Z-inema
Bergstrasse 2     10115 Berlin
     
07.02.
18:30
  Und in der Mitte der Erde war Feuer
     in Anwesenheit des Regissurs Bernhard Hetzender
       
 
     

Bernhard Hetzenauers Dokumentarfilm ist die Geschichte von einem, der auszieht, um die Vergangenheit zu verstehen. Eine, die diese nie verstehen wird, soll ihm dabei helfen. Im ecuadorianischen Quito trifft Hetzenauer auf die 98-jährige Psychotherapeutin Vera Kohn, Schülerin von Karlfried Graf Dürckheim und Wegbereiterin des Zen Buddhismus in Ecuador. Von ihr möchte der junge Filmemacher lernen, mit der SS-Vergangenheit seines Großvaters umzugehen. Doch die Frau, die er um Hilfe ansucht, stand als Jüdin einst auf der Opferseite. 1939 floh Kohn mit ihrer Familie nach Südamerika und kämpfte selbst jahrelang mit dem Trauma des Heimatverlusts. Kann die Grande Dame dem Regisseur einen Weg weisen? Vier Jahre lang arbeitete Hetzenauer an dieser Dokumentation. Während des Drehs geht er mit seinem Gegenüber auf Erinnerungsreise in eine durchwachsene und hochinteressante Biografie. Der sehr persönliche Film wird für beide zur therapeutischen Unternehmung .

Und in der Mitte der Erde war Feuer D/Österreich/Ecuador 2013, 78 min, Buch, Regie, Produktion: Bernhard Hetzenauer in Anwesenheit des Regisseurs Bernhard Hetzender

 
     
    Lichtblick Kino
Kastanienallee 77, 10435 Berlin
http://www.lichtblick-kino.org/
   
     
07.02.
19:30
    The true cost - Auswüchse der globalen Bekleidungsindustrie mit Diskussion
      
 

Ein Pullover oder eine Hose für weniger als 10 Euro, ein Hemd für 5 – oft geht man in Kleidungsgeschäfte und ist begeistert, wie billig die neueste Mode bei uns zu haben ist. Doch wie kann es sein, dass Kleidung bei uns so wenig kostet? THE TRUE COST – Der Preis der Mode macht sich auf die Suche und verfolgt eindrucksvoll den Weg, den die Kleidung macht, bevor sie zu uns ins Geschäft kommt. Die bedrückende Antwort auf die Frage ist: Es darf nicht sein! Es gibt kaum einen Markt, bei dem Schein und Realität so weit auseinander liegen wie bei der Bekleidungsindustrie. Auf der einen Seite gibt es Modeschauen mit Starmodels und rotem Teppich, auf der anderen Seite wird die Kleidung zumeist unter sklavenähnlichen Bedingungen in sogenannten Dritteweltländern produziert. Die Ausbeutungskette, die hinter jedem einzelnen Kleidungsstück steckt, wird unsichtbar hinter der Glamourwelt der Modeindustrie.

THE TRUE COST – DER PREIS DER MODE
USA 2015, 92 min – Farbe – deutschVO/OmU


 
     
     
  Moviemento Kino
Kottbusser Damm 22
Kinokasse: 692 47 85
      http://www.moviemento.de/
     
   
  8. Februar   Mittwoch 
     

08.02.
bis
16.02.

    3. WOCHE DER KRITIK
          
 

Zum dritten Mal richtet der Verband der deutschen Filmkritik vom 8.-16. Februar 2017 die “Woche der Kritik” aus. Den Auftakt der Reihe bildet am Mittwoch, dem 8. Februar eine Konferenz zum Wert des Politischen im Kino und zur Gefahr seiner Vereinnahmung durch Themen. Zu den Gästen zählen die griechische Regisseurin und Produzentin Athina Rachel Tsangari (u.a. “Attenberg”, “Chevalier”), der Filmkritiker Joachim Lepastier (Cahiers du Cinéma), der Philosoph und Kunstwissenschaftler Alexander Garcìa Düttmann und Carlos Gerstenhauer, Redaktionsleiter Kino und Debüt beim Bayerischen Rundfunk. Nach der großen Resonanz unserer Veranstaltung zur internationalen Wirkung des deutschen Kinos im Februar 2016 wird die Auftaktkonferenz damit fester Bestandteil der Film- und Debattenreihe.


 
     
   
    Let´s be Frank - Surfilmnacht
     
08.02.
15.02.
21:00
 


Nouvague Events präsentiert die Premierentour des preisgekrönten neuen Films von Regisseur Peter Hamblin, der seine Weltpremiere beim renommierten Filmfestival von San Sebastián 2016 feierte: Als kurzen Aperitif zeigen wir zwei Vorfilme: BRUCE GOLD (ZAF, 2016. R: Anders Melchior. 10 Min.) CONTRAST (DK, 2016. R: Jan Laumark. 7 Min.)

 
     
     
  Babylon Kreuzberg
Dresdener Str. 126 10999 Berlin
     
   
  9. Februar   Donnerstag
     

09.02.
bis
19.02.

    67. Internationale Filmfestspiele Berlin
          
 

Das öffentliche Programm der Internationalen Filmfestspiele Berlin zeigt jedes Jahr ca. 400 Filme, überwiegend Welt- oder Europapremieren. Filme aller Genres, Längen und Formate finden in den verschiedenen Sektionen ihren Platz: großes internationales Kino im Wettbewerb, Independent und Arthouse im Panorama, Kino für ein junges Publikum in Generation, Neuentdeckungen und vielversprechende Talente aus der deutschen Filmlandschaft in der Perspektive Deutsches Kino, Avantgarde, Experiment und noch unbekannte Kinematografien im Forum und Forum Expanded sowie die Erkundung filmischer Möglichkeiten in den Berlinale Shorts. Das Berlinale Special, einschließlich Berlinale Special Gala, zeigt außergewöhnliche Neuproduktionen und ehrt Filmpersönlichkeiten. Seit 2015 präsentiert Berlinale Special Series ausgewählte internationale Serien.


 
     
   
    47. Berlinale Forum / 12. Forum Expanded
           
09.02.
bis
20.02.
 

Das Haus der Akademie der Künste am Hanseatenweg ist erneut Spielstätte der Berlinale-Sektionen Forum und Forum Expanded. Filmvorführungen, Diskussionen und Performances im Studio der Akademie und die Forum Expanded-Gruppenausstellung mit Film- und Videoinstallationen von 14 Künstlerinnen und Künstlern in den Ausstellungshallen setzen die erfolgreiche Kooperation mit den Internationalen Filmfestspielen Berlin auch 2017 fort.

2006 wurde das Forum Expanded ins Leben gerufen: Mit der Präsentation von Film-, Video-, installativen und performativen Arbeiten zu wechselnden Schwerpunkten und an verschiedenen Orten in Berlin übernimmt das Forum Expanded die kritische Kommentierung und Erweiterung des Kinematografischen.

 
    http://www.arsenal-berlin.de/berlinale-forum/news/einzelansicht/article/6481/170.html
  Akademie der Künste
Hanseatenweg
      http://www.adk.de/

09.02.
bis
19.02.

    Boddinale 5th edition
          
 

Das Filmfestival bietet großen Filmen mit kleinen bis keinen Budgets, die es vorerst noch nicht auf die großen Leinwände geschafft haben, ein Forum. Jeden Abend werden Spiel-, Dokumentar-, Kurz- und Kunstfilme von Filmemachern aus Berlin, Europa und der ganzen Welt präsentiert, wobei ein Großteil der Filme in Berlin gedreht wurde. Der Eintritt ist frei, und nach den Vorstellungen gibt es zur Feier der kommunalen Stars jeden Abend Partys, DJ-Sets und Konzerte. Auch bei der Boddinale stellen sich die Filmemacher einer Fachjury, die am Ende des Festivals drei Awards verleihen wird.


 
     
   

09.02.
bis
15.02.

    Berlin Independent Film Festival
          
 

The Berlin Independent Film Festival is at the epicentre for low-budget filmmaking in Europe. While the Berlin Independent Film Festival is not connected with the Berlin International Film Festival (Berlinale), BIFF runs at the same time, and not far from the European Film Market and draws on all the film industry power gathered in Berlin for those events. As well as a offering plenty of screening opportunities for indie films, BIFF is developing into a crucial business hub for the low-budget film industry. BIFF hosts workshops and networking social events where attending filmmakers help each other out with marketing advice and EFM tips. With an emphasis on showcasing new filmmakers achieving great things with tiny budgets, BIFF’s exciting programme of films and events combines a commitment to indie filmmaking ideals with a solid understanding of their potential in the marketplace.


 
     
   
09.02.
bis
19.09.
  Animations-Filme von Hayao Miyazaki
       
 
     

Miyazaki gründete 1985 zusammen mit Isao Takahata das weltberühmte japanisches Zeichentrickfilmstudio Studio Ghibli. Während heutzutage nahezu alle Anime-Produktionen ausschließlich am Computer entstehen, verwendet Studio Ghibli weiterhin »klassische« Animationstechniken wie zum Beispiel das Abfotografieren von Hand gezeichneter Folien und setzt Computeranimationen nur in sehr begrenztem Umfang ein. Der Name Ghibli geht auf eine italienische Bezeichnung, die wiederum arabischen Ursprungs ist, zurück. Sie steht für einen heißen Sahara-Wüstenwind und wurde ab dem Zweiten Weltkrieg auch für italienische Flugzeuge verwendet. Als Luftfahrt-Interessierter wählte Miyazaki diesen Namen, um anzuzeigen, dass er im wahrsten Sinne des Wortes »frischen Wind« in die japanische Anime-Industrie bringen wollte. Die Filme von Studio Ghibli laufen regelmäßig auf den wichtigen Festivals weltweit und konnten bisher alle wichtigen Film-Preise für sich verbuchen.

In der Reihe werden folgende Filme zu sehen sein:
Mein Nachbar Totoro (OmU)
Porco Rosso (OmU)
Chihiros Reise ins Zauberland (OmU)
Das wandelnde Schloss (OmU) Ponyo
Das große Abenteuer am Meer (OmU)

 
     
    Lichtblick Kino
Kastanienallee 77, 10435 Berlin
http://www.lichtblick-kino.org/
   
     



  WERBUNG



   
  10. Februar   Freitag
     
10.02.
22.02.
25.02.
  short attack Februar: Powerfrauen
   
 

Frauen in Aktion: Frauen lieben edle Vasen (Ruth) und Körperpflege (Supervenus), Frauen tanzen gerne (Disco), sind internet- und karrierebegabt (The girl vo 672k), sie vermögen Gott zu verteidigen (Jesus Lady), helfen anderen Menschen im Supermarkt (Busker) und sind in jungen Jahren ganz irre abenteuerlustig (Mushkie). Manchmal meinen Frauen, den Herd nicht abgeschaltet zu haben (Panic Attack), Landfrauen stehen schon mal auf kecke Dorfpolizisten (Three Dalmatians) und auch Frauen bleiben im Aufzug stecken (Etage X)..


 
  Citystay
Rosenstraße 16 – 10178 Berlin
Acud Kino
Veteranenstraße 21, 10119 Berlin
     
     http://www.shortsattack.com/
   
  11. Februar   Samstag
     

11.02.
bis
16.02.

    Berlinale Talents
          
 

Unter dem Motto „Courage: Against All Odds” stellt Berlinale Talents im 15. Jahr seines Bestehens den alltäglichen Mut und die Furchtlosigkeit heutiger Filmschaffender in den Mittelpunkt. 250 herausragende Talente und über 100 internationale Experten und Mentoren werden zu dem sechstägigen Programm eingeladen, das in den drei Theatern des HAU Hebbel am Ufer vom 11. bis 16. Februar 2017 stattfindet. Talente und Experten stellen sich gemeinsam filmischen Mutproben, seien dies persönlich risikoreiche Entscheidungen oder das wagemutige Vordringen in unbekannte Erzählwelten über künstlerische, politische sowie finanzielle Grenzen und Barrieren hinweg.


 
     
   
11.02.
 

Berlinale Goes Kiez

      
 

Erneut bringt die Sonderreihe Berlinale Goes Kiez den Festival-Glamour in die unterschiedlichsten Nachbarschaften Berlins und bis nach Potsdam. Die Berlinale ist zu Gast in sieben ausgewählten Programmkinos, die in das lokale kulturelle Leben ihres Kiezes eingebunden sind und dieses mitgestalten. Die Filmteams haben bereits angekündigt, ihre Werke persönlich zu präsentieren und nach der Vorführung ein Gespräch mit dem Publikum zu führen. Jedes Kiezkino wird von einer prominenten Filmschaffenden oder einem prominenten Filmschaffenden als Kinopat*in vorgestellt.
Tickets sind ab dem Vorverkaufsstart am 6. Februar 2017 auch am jeweiligen Kiezkino erhältlich.
18:00 Uhr Wettbewerb
Django von Etienne Comar
21:00 Uhr Wettbewerb
Teströl és lélekröl (On Body and Soul) von Ildikó Enyedi
23:45 Uhr Berlinale Classics
Night of the Living Dead von George A. Romero


 
     
 

Bundesplatz-Kino
Bundesplatz 14, 10715 Berlin

     http://www.bundesplatz-kino.de/
    PREVIEW: I am not a Serial Killer
     
11.02.
22:30
 


Der soziopathische Teenager John Wayne Cleaver befürchtet, dass er früher oder später zum Mörder wird. Um seinen eigenen Tötungsdrang im Zaum zu halten, hat er sich selbst einige strenge Regeln und Richtlinien auferlegt. Doch als schließlich tatsächlich ein Serienkiller in seiner Kleinstadt umgeht, wird seine Disziplin auf eine harte Probe gestellt. Schnell deutet für John alles darauf hin, dass sein rätselhafter Nachbar Mr. Crowley (Christopher Lloyd) für die Verbrechen verantwortlich ist. Je mehr sich der faszinierte John jedoch mit dem alten Mann beschäftigt, desto stärker scheinen seine eigenen inneren Dämonen an die Oberfläche zu drängen.

 
     
     
  Rollberg
Rollbergstr. 70 12049 Berlin
     
11.02.
21:00
12.02.
09:00
 

Berlinale Special

          „Acht Stunden sind kein Tag“ Eine Familienserie von Rainer Werner Fassbinder
 

Berlinale Special „Acht Stunden sind kein Tag“ BRD 1972 – Fünfteilige TV-Serie (TV-serie with 5 episodes). Von Rainer Werner Fassbinder. Weltpremiere der restaurierten Fassung Mit Hanna Schygulla, Gottfried John, Luise Ullrich, Werner Finck und Irm Hermann Tickets kosten 14,- Euro. Der Vorverkauf startet ab dem 6. Februar und nur über die Berlinale-Kassen. Kartenverkauf direkt an der Volksbühne erfolgt nur am Tag der Veranstaltung über die Abendkasse.

Sa 11.02. 21:00 Großes Haus Eine Familienserie von Rainer Werner Fassbinder Folgen 1 & 2
So 12.02. 09:00 Großes Haus Eine Familienserie von Rainer Werner Fassbinder Folgen 3, 4 & 5


 
     
  Volksbühne am Rosa-Luxemburg-Platz
      http://www.volksbuehne-berlin.de/
   
  12. Februar   Sonntag
     
12.02.
 

Berlinale Goes Kiez

      
 

Erneut bringt die Sonderreihe Berlinale Goes Kiez den Festival-Glamour in die unterschiedlichsten Nachbarschaften Berlins und bis nach Potsdam. Die Berlinale ist zu Gast in sieben ausgewählten Programmkinos, die in das lokale kulturelle Leben ihres Kiezes eingebunden sind und dieses mitgestalten. Die Filmteams haben bereits angekündigt, ihre Werke persönlich zu präsentieren und nach der Vorführung ein Gespräch mit dem Publikum zu führen. Jedes Kiezkino wird von einer prominenten Filmschaffenden oder einem prominenten Filmschaffenden als Kinopat*in vorgestellt.
Tickets sind ab dem Vorverkaufsstart am 6. Februar 2017 auch am jeweiligen Kiezkino erhältlich.
15:30 Uhr Generation Kplus
Die Häschenschule - Jagd nach dem Goldenen Ei von Ute von Münchow-Pohl
18:30 Uhr Wettbewerb
Wilde Maus von Josef Hader
21:30 Uhr Perspektive Deutsches Kino
Back for Good von Mia Spengler


 
     
 

Toni & Tonino
Antonplatz 1, 13086 Berlin

     http://www.kino-toni.de/
    Alex McDowell – Building the World of MINORITY REPORT
    im Rahmen der Ausstellung „Things to come. Science · Fiction · Film“
und der Berlinale Retrospektive „Future Imperfect“
12.02.
18:00
 

Für Steven Spielbergs MINORITY REPORT (USA 2002) entwarf Production Designer Alex McDowell das Set für eine futuristische Welt, in der Verbrechen dank einer Polizei-Eliteeinheit namens „Precrime“ nicht mehr vorkommen. Noch bevor das Drehbuch zu dem Film geschrieben wurde, entwickelte McDowell eine in sich schlüssige Zukunftswelt, die die Einflüsse einer solchen präventiven Verbrechens-abwehr auf Bereiche wie Architektur, Stadtplanung und das soziale Miteinander der Menschen berücksichtigte. Dieser interdisziplinäre Weltenentwurf bildete mehr als den bloßen visuellen Hintergrund für die Geschichte um den Chef der Precrime-Einheit John Anderton; er beeinflusste das Drehbuch des Films maßgeblich mit. Für Alex McDowell markiert der Film einen Umbruch in seiner Arbeit als Production Designer und die Geburtsstunde des „World Building“-Konzepts, das er am Beispiel von MINORITY REPORT in einem einstündigen Vortrag erläutern wird.

Eine Veranstaltung in Kooperation mit der OSRAM GmbH, die als Lichtexperte viele Film- und Fernsehproduktionen sowie Kinos beleuchtet. In englischer Sprache. Eintritt frei



 
     
  Deutsche Kinemathek im Filmhaus am Potsdamer Platz
Veranstaltungsraum, 4. OG, Potsdamer Straße 2, 10785 Berlin,
      http://www.deutsche-kinemathek.de/
   
  13. Februar   Montag
     

13.02.
bis
16.02.

    Genrenale5
          
 

Die GENRENALE ist das erste und einzige Festival und Forum, dass sich ausschließlich dem deutschen Genrefilm widmet. Seit 2013 ist es das Ziel der Veranstalter dem deutschen Genrefilm eine regelmäßige und authentische Plattform zu bieten, um somit den Nährboden für eine neue deutsche Genrekultur in Deutschland zu etablieren und langfristig das Ansehen des deutschen Films thematisch weiter zu entwickeln und ihm eine weitere Farbe zu geben. Das Festival findet traditionell parallel zur Berlinale statt und konnte im vergangenen Jahr an zwei Festivaltagen rund 2.800 Gäste begrüßen. Über die Festivalarbeit hinaus engagiert sich die GENRENALE am öffentlichen Diskurs, gibt Vorlesungsreihen an deutschen Filmhochschulen zum Thema „Genre“ und tourt mit einer Auswahl der besten deutschen Genrefilm jährlich um die Welt.


 
     
   
13.02.
 

Berlinale Goes Kiez

      
 

Erneut bringt die Sonderreihe Berlinale Goes Kiez den Festival-Glamour in die unterschiedlichsten Nachbarschaften Berlins und bis nach Potsdam. Die Berlinale ist zu Gast in sieben ausgewählten Programmkinos, die in das lokale kulturelle Leben ihres Kiezes eingebunden sind und dieses mitgestalten. Die Filmteams haben bereits angekündigt, ihre Werke persönlich zu präsentieren und nach der Vorführung ein Gespräch mit dem Publikum zu führen. Jedes Kiezkino wird von einer prominenten Filmschaffenden oder einem prominenten Filmschaffenden als Kinopat*in vorgestellt.
Tickets sind ab dem Vorverkaufsstart am 6. Februar 2017 auch am jeweiligen Kiezkino erhältlich.
18:30 Uhr Berlinale Special Gala
Le jeune Karl Marx (Der junge Karl Marx) von Raoul Peck
21:30 Uhr Wettbewerb
Una mujer fantástica (A Fantastic Woman) von Sebastián Lelio


 
     
 

Odeon
Hauptstraße 116, 10827 Berlin

     https://www.yorck.de/kinos/odeon
   
  14. Februar   Dienstarg
     
14.02.
20:45
 

Der Geschmack von Rost und Knochen / De rouille et d'os

      Valentins-Special! Französischer Film des Monats!
 

Ali und sein fünfjähriger Sohn Sam sind obdach- und mittellos, finden jedoch schließlich Zuflucht in der Garage seiner Schwester. Eines Nachts nach einer Kneipenschlägerei läuft Ali Stephanie in die Arme und ihrer beiden Schicksale verweben sich zunehmend miteinander. Bald jedoch wendet sich das Blatt und ein Schicksalsschlag stellt das junge Paar vor eine harte Prüfung. Stephanie, eine Schwertwaltrainerin, erleidet einen Unfall, der sie an den Rollstuhl fesselt.
Eintrittspreis 7 Euro (inkl. Glas Sekt)


 
     
 

City Kino Wedding im Centre Français de Berlin
Müllerstraße 74 13349 Berlin Anbindung: U-6, U-Rehberge

     http://www.citykinowedding.de/
14.02.
 

Berlinale Goes Kiez

      
 

Erneut bringt die Sonderreihe Berlinale Goes Kiez den Festival-Glamour in die unterschiedlichsten Nachbarschaften Berlins und bis nach Potsdam. Die Berlinale ist zu Gast in sieben ausgewählten Programmkinos, die in das lokale kulturelle Leben ihres Kiezes eingebunden sind und dieses mitgestalten. Die Filmteams haben bereits angekündigt, ihre Werke persönlich zu präsentieren und nach der Vorführung ein Gespräch mit dem Publikum zu führen. Jedes Kiezkino wird von einer prominenten Filmschaffenden oder einem prominenten Filmschaffenden als Kinopat*in vorgestellt.
Tickets sind ab dem Vorverkaufsstart am 6. Februar 2017 auch am jeweiligen Kiezkino erhältlich.
16:30 Uhr Talents Goes Kiez
„Local Heroes: Community Cinema Reloaded“ Public Talk in englischer Sprache
18:30 Uhr Panorama Special
Tiger Girl von Jakob Lass
21:30 Uhr Forum Chemi bednieri ojakhi (My Happy Family) von Nana & Simon


 
     
 

w o l f
Weserstraße 59, 12045 Berlin

     https://www.wolfberlin.org/
   
  15. Februar   Mittwoch 
     
15.02.
Einlass & Filmabgabe 19:30 h Film ab 20:30 h
  Open Screening – Plattform für Filmemacher/innen & Filmfans
   
 

Was dem Slam Poeten das Open Mic, das ist für die Filmszene das Open Screening! Hier können Filmemacher – ohne Anmeldung, ohne Vorauswahl, ohne Jury – Kurzfilme von maximal 20 Minuten, an deren Produktion sie irgendwie beteiligt waren, im Kino präsentieren. Unerwünschte Inhalte können vom Publikum mit mehrheitlich gezeigter roter Karte gestoppt werden.Das ganze funktioniert somit sozusagen wie ein spontanes Filmfestival, bei dem ausschließlich Filmemacher und Publikum bestimmen, was gezeigt wird.

Ein kurzes Q&A nach jedem Film ermöglicht es Filmemachern und Publikum ins Gespräch zu kommen. Von Drama, Comedy, Musikvideo, Reportage, Doku, Animation bis Experimental u.v.m. ist jedes Genre möglich. Das Open Screening versteht sich als Plattform für Filmemacher und Film­fans – z.B. um Filme zum ersten Mal vor Zuschauern zu testen, um ein Feedback zu erhalten, um Filme überhaupt einem Publikum zugänglich zu machen oder um Kontakte für zukünftige Projekte zu knüpfen. Mögliche Filmformate: Blue Ray, DVD, AVI File, MPG2, MOV, MPG4, bzw. alles, was mit dem VLC-Player abspielbar ist. Moderation: Abbas Saberi. Das Open Screenning findet an jedem dritten Mittwoch im Monat statt.


 
     
    http://openscreening.de/
  Sputnik Kino
Höfe am Südstern, Hasenheide 54, 10967 Berlin
     http://www.sputnik-kino.com/
15.02.
 

Berlinale Goes Kiez

      
 

Erneut bringt die Sonderreihe Berlinale Goes Kiez den Festival-Glamour in die unterschiedlichsten Nachbarschaften Berlins und bis nach Potsdam. Die Berlinale ist zu Gast in sieben ausgewählten Programmkinos, die in das lokale kulturelle Leben ihres Kiezes eingebunden sind und dieses mitgestalten. Die Filmteams haben bereits angekündigt, ihre Werke persönlich zu präsentieren und nach der Vorführung ein Gespräch mit dem Publikum zu führen. Jedes Kiezkino wird von einer prominenten Filmschaffenden oder einem prominenten Filmschaffenden als Kinopat*in vorgestellt.
Tickets sind ab dem Vorverkaufsstart am 6. Februar 2017 auch am jeweiligen Kiezkino erhältlich.
18:30 Uhr Wettbewerb
Toivon tuolla puolen (The Other Side of Hope) von Aki Kaurismäki
21:30 Uhr Wettbewerb
Beuys von Andres Veiel


 
     
 

Thalia Programmkino, Potsdam-Babelsberg
Rudolf-Breitscheid-Straße 50, 14482 Potsdam

     http://www.thalia-potsdam.de/index.php
15.02.
19:00
 

Fear and Desire – The Film (OmeU)

       
 
     

Was passiert, wenn zwölf Schauspieler – ohne jegliche Tanzerfahrung – gemeinsam mit einer von Pina Bauschs Tänzerinnen ein Jahr lang die Geschichte ihrer Körper erkunden? Der Dokumentarfilm Fear and Desire – The Film erzählt die Geschichte dieser ungewöhnlichen Truppe, die Kindheitsängste und Träume in einem instinktiven und provokanten Tanz verarbeiten und damit ein kleines Italienisches Dorf in Aufruhr und Verzauberung versetzen. Am 15. Februar wird der Film nun als Deutschland-Premiere im Lichtblick-Kino gezeigt werden. Die Regisseurin Ludovica Fales wird anwesend sein.

Fear and Desire – The Film (OmeU) Dokumentarfilm, Italien/Belgien 2015, 63 min, Regie: Ludovica Fales In Anwesenheit der Regisseurin Ludovica Fales

 
     
    Lichtblick Kino
Kastanienallee 77, 10435 Berlin
http://www.lichtblick-kino.org/
   
     
   
  16. Februar   Donnerstag
     
16.02.
18:30
21:30
 

Berlinale Goes Kiez

      
 

Erneut bringt die Sonderreihe Berlinale Goes Kiez den Festival-Glamour in die unterschiedlichsten Nachbarschaften Berlins und bis nach Potsdam. Die Berlinale ist zu Gast in sieben ausgewählten Programmkinos, die in das lokale kulturelle Leben ihres Kiezes eingebunden sind und dieses mitgestalten. Die Filmteams haben bereits angekündigt, ihre Werke persönlich zu präsentieren und nach der Vorführung ein Gespräch mit dem Publikum zu führen. Jedes Kiezkino wird von einer prominenten Filmschaffenden oder einem prominenten Filmschaffenden als Kinopat*in vorgestellt.
Tickets sind ab dem Vorverkaufsstart am 6. Februar 2017 auch am jeweiligen Kiezkino erhältlich.
18:30 Uhr Forum
Tiere von Greg Zglinski
21:30 Uhr Berlinale Shorts Go Kiez
Fishing Is Not Done On Tuesdays von Lukas Marxt, Marcel Odenbach
Kometen (Der Komet) von Victor Lindgren
Everything von David OReilly
Estás vendo coisas (Du siehst Dinge) von Bárbara Wagner, Benjamin de Burca
Os Humores Artificiais (Die Künstlichen Humore) von Gabriel Abrantes


 
     
 

City Kino Wedding im Centre Français de Berlin
Müllerstraße 74 13349 Berlin Anbindung: U-6, U-Rehberge

     http://www.citykinowedding.de/
    FLIMMERZIMMER Special: Offenbach returns
     
16.02.
20:00
 


Zur Berlinale dürfen wir wieder Gäste aus Offenbach in unserem gemütlichen Wohnzimmer begrüßen. Mit 7 Kurzfilmen stellt sich die Filmklasse Pape der Hochschule für Gestaltung Offenbach a.M. vor. Die FilmemacherInnen Agata Pietrzik, Sophia Igel, Oliver Rossol, Tim Seger und Sriram Srivigneswaramoorthy sind anwesend. Auch Brenda Lien, die im Berlinale Shorts Programm vertreten ist, nimmt auf unserer Couch Platz. Wir freuen uns auf spannende Kurzfilme und aufschlussreiche Gespräche. Der Eintritt ist wie immer frei. Spenden sind gern gesehen.

Das Kurzfilmprogramm:

ON DISPLAY
Agata Pietrzik | 4:45min | Experimentalfilm | 2016
Ein Mann liegt halbnackt im Park und sonnt sich. Eine Schauspielerin liegt im Gras und übt ihren Text. Menschen werden im öffentlichen Raum heimlich gefilmt.

DIE ZERSTÖRUNG DER ORDNUNG
Oliver Rossol | 9:50min | Experimentalfilm | 2016
Eine junge Frau erleidet eines Morgens einen Anfall. Ein Ereignis, das Gewohnheiten und Privilegien in Frage stellt und der Beginn einer Suche nach einer anderen Moral wird.

CALL OF BEAUTY
Brenda Lien | 8:40min | Satire | 2016
Zwei Freundinnen betreiben einen Schmink-Kanal auf Youtube. Im Dschungel von Schönheitswahn, Beauty-Industrie und Produktplatzierung stellt sich die Frage, ob Youtube noch das freie Medium ohne Grenzen ist, oder ob es schon längst zu einem industriell gekerbten Raum geworden ist - eine Tyrannei der Klicks, Likes und Follower, in der mit Authentizität gehandelt und mit Wahrheiten gespielt wird.

DUO
Sophia Igel | 3:08min | Tanzfilm | 2016
Wie lassen sich Tanz und Film in einer gemeinsamen Choreografie vereinen?

LETZTER ZUG
Tim Seger | 9:32min | Drama | 2015
Drei Jugendliche versuchen nachts am Bahnhof etwas von den hohen Zielen zu retten, mit denen sie in den Abend gestartet sind. Vor allem Louis hat grosse Ziele. Er möchte Magda näher kennen lernen, die jetzt aber nicht mehr aufzutreiben ist. Hin und her gerissen zwischen seiner Schwester und seinem alten Schulfreund, zwischen Besonnenheit und Eskalation versucht er die richtigen Entscheidungen zu treffen, den Abend zu feiern, dabei den Zug zu erwischen und Magda zu finden.

PROTOKOLL_003
Sriram Srivigneswaramoorthy | 2:19min | Essay | 2016
Nationalsozialistischer Untergrund. Eine audiovisuelle Collage über die Grenzbereiche der (un-) menschlichen Abgründe. Sie verdichtet den ideologischen Moment für seine falschen Idealvorstellungen radikal einzustehen und mutwillig Straftaten zu verüben, ohne in einem Wimpernschlag zu hinterfragen.

TRANSMISSION NOISE
Nicolas Gebbe | 5:53min | Found Footage | 2016
Das Befolgen von Anweisungen soll korrekte Ausführung und Erfolg jeder Aktion versprechen. Konstant beeinflussen monotone Instruktionen jedes Handeln. Die überwältigende Masse an Informationen und Störungen in der Kommunikation zwischen Sender und Empfänger führen jedoch zu einer Überforderung des Handelnden. Informationen werden falsch interpretiert und ausgeführt. Zusammenhänge können nicht mehr hergestellt, Probleme nicht mehr korrekt gelöst werden. Individuen stoßen an ihre Grenzen und können das funktionierende System nicht aufrechterhalten.

 
    http://flimmerzimmer.org/offenbach_returns
     
  Café Bar ‘Herman Schulz’
Finowstraße 33, 10247 Berlin
     
   
  17. Februar   Freitag
     
17.02.
 

Berlinale Goes Kiez

      
 

Erneut bringt die Sonderreihe Berlinale Goes Kiez den Festival-Glamour in die unterschiedlichsten Nachbarschaften Berlins und bis nach Potsdam. Die Berlinale ist zu Gast in sieben ausgewählten Programmkinos, die in das lokale kulturelle Leben ihres Kiezes eingebunden sind und dieses mitgestalten. Die Filmteams haben bereits angekündigt, ihre Werke persönlich zu präsentieren und nach der Vorführung ein Gespräch mit dem Publikum zu führen. Jedes Kiezkino wird von einer prominenten Filmschaffenden oder einem prominenten Filmschaffenden als Kinopat*in vorgestellt.
Tickets sind ab dem Vorverkaufsstart am 6. Februar 2017 auch am jeweiligen Kiezkino erhältlich.
18:30 Uhr Kulinarisches Kino Goes Kiez
Theater of Life von Peter Svatek Anschließend Menü in der Markthalle Neun
21:00 Uhr NATIVe Goes Kiez
Tungijuq von Félix Lajeunesse, Paul Raphaël Angry Inuk von Alethea Arnaquq-Baril


 
     
 

EISZEIT Kino
Zeughofstraße 20, 10997 Berlin

     http://eiszeit.berlin/de/programmtickets
17.02.
21:00
 

31. TEDDY AWARD Preisverleihung

      
 

Zum 31. Mal wird der TEDDY AWARD im Rahmen der 67. Internationalen Filmfestspiele im Haus der Berliner Festspiele verliehen. Der TEDDY AWARD zeichnet seit 31 Jahren Filme und Filmschaffende aus, die mit queeren Themen und filmischen Engagement einen Beitrag für mehr Toleranz, Gleichstellung, Akzeptanz und Vielfalt in der Gesellschaft leisten. Zur Veranstaltung werden wieder mehr als 1500 Gäste aus Kultur, Kunst, Wirtschaft, Politik und Gesellschaft erwartet. Ausgezeichnet werden Filme in den Kategorien bester Spielfilm, bester Dokumentarfilm/Essayfilm und bester Kurzfilm. Außerdem wird der Special TEDDY AWARD für herausragende Leistungen sowie als ein Publikumspreis vergeben.

Jack Woodhead moderiert zwischen den Preisübergaben mit wechselnden Musikbeiträgen am Klavier. Sänger, Pianist und Komponist Jack Woodhead, Star diverser Varieté-, Burlesque- und Zirkusshows, wird uns an diesem Abend durch die Preisverleihung führen und mit seinen Klaviereinlagen bei Laune halten. Niemand trägt Haute Couture derart lässig, denkt so schnell, schräg, originell und ist dabei ein so charmanter Gastgeber wie er. Das Können des Schönen aus Manchester ist herrlich sperrig. Ihn als Conférencier zu bezeichnen, griffe viel zu kurz, denn vielmehr ist Jack Woodhead ein menschliches Gesamtereignis, von dem man so schnell nicht lassen kann.

18.00 Uhr Einlass 18.30 – 20.00 Uhr Empfang des Fördervereins TEDDY e.V. 21.00 Uhr: 31. TEDDY AWARD Preisverleihung Host: Jack Woodhead mit: Bettina Köster, Saleh Yazdani, Kerstin Ott u. v. a. 23:00 TEDDY 31 Backstage PARTY ​ und After Show Lounge Ticket HOTLINE: +49 (0)30 - 4799 7474


 
     
 

HAUS DER BERLINER FESTSPIE
E, Schaperstraße 24, 10719 Berlin

     http://www.teddyaward.tv/
   
  18. Februar   Samstag
     
   
  19. Februar   Sonntag
     
   
  20. Februar   Montag
     
   
  21. Februar   Dienstag
     
21.02.
bis
31.03
  Zu den Verhältnissen
   
 

Das Kino der jungen Bundesrepublik Deutschland von 1949 bis 1963

Auf dem Filmfestival Locarno 2016 startete des Projekt Geliebt und verdrängt: Das Kino der jungen Bundesrepublik Deutschland von 1949 bis 1963 seinen Weg durch die internationale Kinolandschaft. Seine bislang umfangreichste Ausprägung wird es 2017 im Zeughauskino erleben, wo das gesamte Jahr hindurch in vier von Olaf Möller zusammengestellten Themenblöcken fast einhundert Kurz- und Langfilme zu sehen sein werden. Wir beginnen mit einem umfassenden Versuch zur politischen Stimmung und Lage der Bundesrepublik in jenen Jahren:

Von kanonischen Werken wie Helmut Käutners Himmel ohne Sterne (1955) und Kurt Hoffmanns Wir Wunderkinder (1958) bis hin zu Abseitigem wie Rudolf Lubowskis Zwei Bayern in Bonn (1962) und Vergessenem wie Erik Odes Herrliche Zeiten (1950); vom Völkerverständigungskino wie Rudolf Jugerts Es kommt ein Tag (1950) oder Alfred Brauns Stresemann (1957) bis zu Versuchen über das, was BRD und DDR trennt wie etwa Gerhard T. Buchholzs Postlagernd Turteltaube (1952) oder Wolfgang Neuss’ Genosse Münchhausen (1962); von kinematografischen Denkschriften wie Harald Brauns Der letzte Sommer (1954) bis hin zu Pamphleten wie Paul Mays Weil du arm bist, mußt du früher sterben (1956); vom Nation Building in Franz Schroedters Aus eigener Kraft (1954) bis zu dessen kritischer Hinterfragung in Helmut Käutners Der Rest ist Schweigen (1959). Kommentierend und vertiefend begleitet werden diese Werke durch jeweils passende kürzere Arbeiten vor allem aus den Bereichen der Reeducation, Werbung, Animation und Avantgarde sowie des Industriefilms und der Dokumentation. Daraus ergibt sich: Ein vielgestaltig-widersprüchliches Bild der ersten bundesrepublikanischen Jahre zwischen Anschluss ans Gestern und Aufbruch ins Morgen.



 
    http://www.dhm.de/zeughauskino/filmreihen/zu-den-verhaeltnissen.html
  Zeughauskino
Deutsches Historisches Museum Unter den Linden 2 10117 Berlin
      http://www.dhm.de/zeughauskino/
   
  22. Februar   Mittwoch 
     
22.02.
20:00
  Premiere "Europa - Ein Kontinent als Beute" in Anwesenheit des Regisseurs
         
 

Was ist das für eine (feine) Gesellschaft in der wir leben? Was passiert gerade in Europa? Und warum? Nachdem die europäischen Staaten und Völker in den letzten Jahrzehnten immer enger zusammengewachsen sind, greift seit dem "Ausbruch der Finanzkrise" Völkerhass, Klassenkampf von oben und egoistischer Nationalismus immer offener um sich. Dabei: Ist die "Finanzkrise" nicht eine große Nebelkerze, um die Umverteilung des Vermögens von unten nach oben immer dreister voranzutreiben? Westliche Demokratien wie Griechenland und Portugal verloren im Zuge der gehypten Krise Stück für Stück ihre staatliche Souveränität. Über viele Jahrzehnte erkämpfte Arbeitsrechte sowie Sozialstandards wurden im Zuge einer Schock-Therapie im Handstreich hinweg gefegt.

Flankiert von repressiven Maßnahmen wie Versammlungsverboten, geheimen Handelsabkommen, neuen Polizei- und Überwachungsgesetzen werden flächendeckende Privatisierungen und die Macht großer Konzerne in immer mehr europäischen Ländern durchgeboxt. In ruhigen Bildern und konzentrierten Interviews erzählt EUROPA - EIN KONTINENT ALS BEUTE von den ökonomischen und privatwirtschaftlichen Verflechtungen und Einflüssen hin zur fundamentalen Krise Europas. Während ein Politiker, ein Historiker und ein Börsenmakler versuchen, die groteske Situation zu analysieren, nimmt uns der Film auf eine Reise durch Spanien und Portugal mit. Dort erzählen Aktivist/innen von korrupten Eliten und den täglichen Kämpfen um lebenswerte Alternativen, von ungleichen Chancen und kleinen Hoffnungen. Eine markante Bestandsaufnahme.

Europa - Ein Kontinent als Beute (deutsch/ spanisch/ englisch OmU) Dokumentarfilm, Deutschland 2016, 78 min. Regie: Christoph Schuch und Reiner Krausz


 
     
  hackesche höfe kino
Rosenthaler Straße 40 10178 Berlin
      http://www.hoefekino.de  
   
  23. Februar   Donnerstag
     
   
  24. Februar  Freitag
     
24.02.
21:00
 

Bad Decisions

          Film von René Pollesch (D, 2016, 95min)
 

Harry: Ich werd’ ungefähr so sterben. Ich werde da liegen und mir sagen, irgendwas hätte ich mir doch noch schönreden können. Und irgendwas wird mir dann noch einfallen. Ich kann gar nichts mehr. Ich werd auch nicht sauer. Ich kann höchstens noch versuchen, irgend jemand andern sauer zu machen. Ich weiß nicht, wen. Du bist mir auch nicht sauer genug. Ich war neulich zum Essen eingeladen bei jemand, der immer seine Teller zerschmeißt. Der zerschmeißt immer seine Teller und der hatte kein Geschirr da. Und ich hab ihn gefragt, warum hast du denn kein Geschirr da? Und er hat gesagt, „Ach, man muss sich nur zu helfen wissen.“ Also er zerschmeißt sich selbst die Teller, um sich dann irgendwie zu helfen zu wissen. Keine Ahnung, was er dann macht. Er isst vom Boden, er leiht sich die Teller bei den Nachbarn, keine Ahnung. Er könnte einfach Teller haben. Also ich hab Teller. Ich esse von meinen Tellern..

Mit: Trystan Pütter Samuel Schneider Franz Beil Inga Busch Martha von Mechow Benjamin Pahlke Kathrin Angerer und Volker Spengler Buch und Regie: René Pollesch Kamera: Ute Schall, Mathias Klütz Set-Design: Bert Neumann Kostüme: Nina von Mechow Schnitt: Ute Schall Licht: Hannes Francke, Frank Novak, Georg Heinrich Ton: Hans-Georg Teubert, Georg Wedel, William Minke, Gabriel Anschütz Mischung: Jochen Jezussek Kameraassistenz: Cemile Sahin Volksbühne am Rosa-Luxemburg-Platz 2016
Tickets kosten 12,- Euro bzw. 8,- Euro (ermäßigt).


 
     
  Volksbühne am Rosa-Luxemburg-Platz
      http://www.volksbuehne-berlin.de/
   
  25. Februar   Samstag
     
25.02.
bis
01.03.
  Oscar® Shorts 2017 – Die normierten Kurzfilme im Kino
       
 
     

Auch in diesem Jahr werden die Oscar®-Nominierungen 2017 der Kategorien Live Action und Animation in zwei abendfüllenden Programmen im Lichtblick-Kino zu sehen sein.

Oscar® Shorts 2017 – Live Action

Ennemis intérieurs
– Inner Enemies
Frankreich 2016, 27:30min, Regie: Sélim Azzazi
Im algerischen Bürgerkrieg der 1990er Jahre, als Terroristen Frankreich infiltrierten, interviewt ein französischer Polizist algerischer Abstammung einen französisch-algerischen Mann, der eingebürgert werden möchte.

La femme et le TGV
Schweiz 2016, 30min, Regie: Timo von Gunten & Giacun Caduff
Seit 3 Jahrzehnten winkt Elise dem Zug nach, der an ihrem Haus vorbeirauscht. Irgendwann beginnt der Zugführer eine Korrespondenz mit ihr, und als der Zug eines Tages eine andere Route fährt, macht sie sich auf die Suche nach ihm.

Silent Nights
Dänemark/Ghana 2015, 30min, Regie: Aske Bang & Kim Magnusson
Sie arbeitet in einem Obdachlosenheim in Kopenhagen, wo sie sich in einen illegalen Einwanderer aus Ghana verliebt. Das Paar lebt glücklich, doch ein verheerendes Geheimnis aus seiner Vergangenheit droht.

Mindenki – Sing
Ungarn 2016, 25min, Regie: Kristof Deák & Anna Udvardy
Als Zsofi an eine neue Schule kommt, freut sie sich besonders dem Chor beizutreten. Ihre unbedarfte Freude am Singen wird aber von der Chorleiterin jäh gebremst.

Timecode
Spanien 2016, 15min, Regie: Juanjo Giménez
Luna und Diego arbeiten als Wachleute im Parkhaus – Luna tagsüber, Diego in der Nacht. Genug Zeit, um die leeren Räume mit Leben zu füllen.

Sa 25.02. 22:00Uhr Mo 27.02. 18:30 Uhr Mi 01.03. 19:00 Uhr

Oscar® Shorts 2017 – Animation

Blind Vaysha
Kanada 2015, 8min, Regie: Theodore Ushev, Production: National Film Board of Canada
Vaysha ist ein außergewöhnliches Mädchen: Mit dem linken Auge kann sie die Vergangenheit sehen, mit dem rechten die Zukunft. Die Vergangenheit ist vertraut und sicher, die Zukunft düster und bedrohlich. Und die Gegenwart ist ein blinder Fleck. Als Meister seines Genres illustriert Animationskünstler Theodore Ushev in graphisch starken und parabelhaften Bilder, die Welt durch Vayshas Augen.

Borrowed Time
USA 2015, 6min, Regie: Andrew Coats & Lou Hamou-Lhadj, Production: Quorum Films
Ein verwitterter Sheriff kehrt zu den Überresten eines Unfalls zurück, den er ein Leben lang versucht hat zu vergessen. Mit jedem Schritt kommen die Erinnerungen wie Überschwemmungen zurück. Angesichts eines Fehlers muss er die Kraft finden, weiterzumachen.

Pear Cider and Cigarettes
Kanada 2016, 35min, Regie: Robert Valley and Cara Speller, Production: Massive Swerve Studios & Passion Pictures Animation
Die erste Animation des gefeierten Graphic Novelist Robert Valley ist die Geschichte über einen charismatischen, aber selbstzerstörerischen Freund, der am Rande leben. Die brutal ehrliche Geschichte von Robert's turbulenter Beziehung zu einem Freund aus der Kindheit, der um Hilfe von einem Militärkrankenhaus in China schreit und Rob auf eine wilde Fahrt setzt, um ihn nach Hause nach Vancouver zu bringen.

Pearl
USA 2016, 6min, Regie: Patrick Osborne, Production: Google Spotlight Stories/Evil Eye Pictures
Ein Musiker reist mit seiner Tochter durchs Land. Er ist voller Leidenschaft, ihr Vorbild zu sein und sie an ein sicheres Leben heranzuführen. Die Tochter wächst mit Liebe zur Musik und zum Abenteuer auf und ist dennoch in der Lage, ihren Vater zurückzuweisen, um ihre eigene Kreativität zu pflegen.

Piper
USA 2016, 6min, Regie: Alan Barillaro & Marc Sondheimer, Production: Pixar
Ein Vogel verlässt sein Nest zum ersten Mal, um Nahrung zu finden, aber erschrickt über die zusammenbrechenden Wellen und kann die leckeren Bissen nicht erreichen, die im Sand stecken. Nachdem er einen ungewöhnlichen Verbündeten getroffen hat, versucht Piper, seine Angst zu bewältigen.

So 26.02. 19:00 Uhr Di 28.02. 19:00 Uhr Mi 01.03. 23:00 Uhr

 
     
    Lichtblick Kino
Kastanienallee 77, 10435 Berlin
http://www.lichtblick-kino.org/
   
     
   
  26. Februar   Sonntag
     
26.02.
ab 23:55
 

Oscars live: Die Verleihung der Academy Awards

      ab ca. 1 Uhr Live-Übertragung aus Hollywood
 

Filmnerds Berlins vereinigt euch und fiebert mit in der Nacht der Nächte! Der Eintritt zur Live-Übertragung ist frei! Ab ca. 1 Uhr übertragen wir die ganze Nacht über die Oscars – live aus Hollywood. Reservierungen sind nicht möglich, es kostet keinen Eintritt, schmeißt euch einfach in ein Abendkleid oder einen Pyjama und kommt!  Eintrittspreis Eintritt frei!


 
     
 

City Kino Wedding im Centre Français de Berlin
Müllerstraße 74 13349 Berlin Anbindung: U-6, U-Rehberge

     http://www.citykinowedding.de/
   
  27. Februar   Montag
     
   
  28. Februar   Dienstag
     



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bis
23.04.17
 

„Things to Come. Science · Fiction · Film“

   
 

Seit einigen Jahren wenden sich Regisseure mit Filmen wie DISTRICT 9 (Neill Blomkamp, 2009) und INTERSTELLAR (Christopher Nolan, 2014) oder Fernsehserien wie REAL HUMANS (Lars Lundström, seit 2012) und EXTANT (Mickey Fisher, 2014-2015) wieder verstärkt dem Science–Fiction-Genre zu. Wie schon beim ersten Boom des Genres in den 1950er-Jahren lassen sich auch in diesen Filmen zahlreiche Bezüge zu aktuellen gesellschaftlichen Entwicklungen erkennen. Die Ausstellung ist für die Besucher/-innen als Reise gestaltet, zu der die Erfahrung der „unendlichen Weiten“ des Weltalls ebenso gehört wie Eindrücke von einer möglichen Gesellschaft der Zukunft und die Begegnung mit dem Fremden, dem Außerirdischen. Mit raumgreifenden Installationen, die überwältigende Bilder, fantasievolles Set Design und aufwendige Tricktechnik präsentieren, sowie bedeutenden internationalen Leihgaben bietet die Ausstellung einen ebenso unterhaltsamen wie reflexiven Zugang zum Genre.

Deutsche Kinemathek – Museum für Film und Fernsehen
Potsdamer Straße 2, 10785 Berlin

  http://www.deutsche-kinemathek.de/



 
     
   



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