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MMEANSMOVIE Filmmagazin Berlin © - Kino, Filmstarts, Festivals und Termine     
 
   
Februar 2017  
         
 
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bis
22.05.18
  Die Ufa – Geschichte einer Marke
   
  UFA – mit diesen drei Buchstaben verbindet sich eine nunmehr hundertjährige Film- und Fernsehgeschichte. Die im Februar 1917 gegründete „Universum Film AG“ wurde binnen Kurzem zur bedeutendsten deutschen Filmproduktionsgesellschaft. Heute ist die „UFA GmbH“ Marktführer der Fernsehproduktion in Deutschland. Mit der Sonderausstellung „Die Ufa – Geschichte einer Marke“ zeigt die Deutsche Kinemathek Strategien auf, mit denen das Wirtschaftsunternehmen auf ästhetische und technische Entwicklungen sowie gesellschaftliche und politische Rahmen-bedingungen der jeweiligen Zeit reagierte. Damit reflektiert die Ausstellung auch beispielhaft die Entwicklung der audiovisuellen Medien vom Ersten Weltkrieg bis heute.


Werkfoto DER LETZTE MANN D 1924, Regie: Friedrich Wilhelm Murnau Quelle: Deutsche Kinemathek
     
  Deutsche Kinemathek Museum für Film und Fernsehen
Potsdamer Str. 2, 10785 Berlin
      https://www.deutsche-kinemathek.de/


bis
14.02,
20:00
  20. Panorama Publikums-Preis
         Jeden Mittwoch + Sonntag um 20 Uhr
  Als Einstimmung auf die Berlinale und die 20. Verleihung des Panorama Publikums-Preises werden in dieser Rückschau ausgewählte Gewinnerfilme der letzten Jahre im delphi LUX gezeigt. Zu einigen Vorstellungen werden weitere Gäste erwartet.
Der Panorama Publikums-Preis wird seit 1999 auf der Berlinale vergeben, seit 2011 in doppelter Ausführung sowohl der beste Spielfilm als auch der beste Dokumentarfilm. Berlinale-Besucher können per Abstimmkarte ihre Meinung zu den Filmen der Panorama-Sektion abebgeben. Mit bis zu 31.000 Stimmen pro Jahr stellt dieses Publikum die größte Jury der ganzen Berlinale dar und hat dabei Filme entdeckt, die danach Welterfolge des Arthouse-Kinos wurden.
radioeins (rbb) und die Panorama-Sektion der Berlinale, unter der Leitung von Wieland Speck, waren von Anfang an dabei, seit 2017 wird der Preis auch vom rbb Fernsehen unterstützt.
     
  Delphi LUX
Yva Bogen - Kantstraße 10 10623 Berlin
    https://yorck.de/kinos/delphi-lux


 
 

Short Attack: Sex & Wahnsinn

   
  Shorts Attack bietet im Februar erotische Abenteuer: Dabei werden geschickt Bildklassiker aus den Museen wiederbelebt (Peep Show), Klischees der Anmache getestet (And love me), Beziehungen hinterfragt (Deine Fremde) und auch Unterdrückungmechanismen thematisiert (Obedience). Mal geht es mit Kondom (About the birds…), mal ohne (Pan). Mal findet der Sex ganz neue und aufregende Wege (The wrong end…), mal ist die Lust schnell erreichbar (The Sniffe). Mal sind Drogen mit im Spiel (The night …), doch meist (u.a. Kosmos) zeigt sich, dass unbändige Sehnsucht und wilde Leidenschaft das große Kino des Lebens sind.

Acud Kino - Berlin
Filmrauschpalast - Berlin
     
    http://www.shortsattack.com/
   




 
1. Februar


01.02.
bis
03.02.
  Final Girls Berlin Film Festival
   
  Das Final Girls Berlin Film Festival präsentiert Horror-Kino, in welchem Frauen Regie geführt haben, und Filme, die von Frauen geschrieben oder produziert wurden. Wir wollen einen Raum für weibliche Stimmen und Perspektiven im Horror-Genre schaffen, ganz gleich ob monströs oder heroisch. Wir stellen uns gegen die Tokenisierung von Frauen als Objekten oder aufgehübschten Opfern und wollen Frauen als Subjekte im Horror-Genre präsentieren.

Final Girls Berlin Film Festival showcases horror cinema that’s directed, written, or produced by women. We are committed to creating space for female voices and visions, whether monstrous or heroic, in the horror genre. We are lashing against the tokenization of women as objects and beautified victims, and are working towards the primacy of women as subjects in horror.
    http://www.finalgirlsberlin.com/
     
  b-ware! Ladenkino
Gärtnerstr. 19 10245 Berlin
     http://ladenkino.de/


01.02.
20:30
  Bunch of Kunst & Beckett – Special Screenings mit Q&As
   
  Das 11. British Shorts Film Festival ist vorbei aber es gibt noch einen kleinen Nachschlag! Das Sputnik Kino zeigt am 1. Februar zwei mit der vergangenen Festival-Ausgabe verbundene Filme in einem Special Screening mit Q&As: die Doku "Bunch of Kunst – A Film about Sleaford Mods" von British Shorts Jurymitglied Christine Franz und das Kurzdrama "Beckett" von Paul Daly, dessen fotografische Arbeiten noch bis zum 28.2.2018 in der British Shorts Ausstellung im Sputnik Kino zu sehen sind.

"Bunch of Kunst – A Film about Sleaford Mods" (English Version / Deutsche Untertitel), D/UK 2017, Regie: Christine Franz, 114min Die Musikdoku "Bunch of Kunst" erzählt die Geschichte von drei Überzeugungstätern, die mit scharfkantigem Sprechgepunk, Rumpel-Beats und DIY-Ethos das Musikbusiness nach ihren Regeln aufmischen. Ein Punkmärchen zwischen Boston (Lincolnshire) und Iggy-Pop-Audienz. Ein Film über Katzen. Ein Film über Fans. Ein Pop-and-Politics-Roadmovie durch die englische Provinz. (Text: Arte) Der Film hatte im Rahmen des Achtung-Berlin-Festivals 2017 Weltpremiere und wurde soeben für einen NME-Award nominiert. Regisseurin Christine Franz war Mitte Januar Teil der Jury des British Shorts Film Festivals und wird nach dem Screening ihres Films für ein Q&A anwesend sein.

Vorfilm: "Beckett" (English Version), UK 2017, Regie: Paul Daly, 7min Gerade Vater geworden lebt Beckett isoliert, versucht aber, seinem Leben eine neue Richtung zu geben. Fiktives filmisches Portrait über unterdrückte männliche Emotionen und deren Auswirkungen. Der Regisseur Paul Daly wird nach dem Screening für ein Q&A anwesend sein. Im Rahmen des British Shorts Film Festivals sind noch bis zum 28. Februar 2018 im Sputnik Kino Fotografien von Paul Daly zu sehen, der mit "Beckett" auch im offiziellen Filmprogramm des Festivals vertreten war.
     
     
  Sputnik Kino
Höfe am Südstern, Hasenheide 54, 10967 Berlin
     http://www.sputnik-kino.com/


01.02.
20:00
  Free Lunch Society mit dem Thema Bedingungsloses Grundeinkommen
         Filmgespräch
       
  Zum Filmstart am 1.2. wird zu dem Film FREE LUNCH SOCIETY um 20 Uhr mit anschließendem Filmgespräch zu dem Thema Bedingungsloses Grundeinkommen eingeladen. Free Lunch Society befasst sich als erster Kinofilm mit dem Thema Bedingungsloses Grundeinkommen. "In Kooperation mit Reflecta und Mein Grundeinkommen präsentiert OVALmedia ab dem 1. Februar 2018 deutschlandweit den ersten Kinofilm über das Bedingungslose Grundeinkommen. Der aufwendig produzierte Dokumentarfilm fasst den aktuellen Stand der Diskussion zusammen, die v. a. in diesem Jahr in vielen politischen, gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Lagern geführt wurde." (OVALmedia)

Was würden Sie tun, wenn für Ihren Lebensunterhalt gesorgt wäre? Das Bedingungslose Grundeinkommen galt vor wenigen Jahren noch als Hirngespinst. Heute ist diese Utopie denkbarer denn je - intensiv diskutiert in allen politischen und wissenschaftlichen Lagern. FREE LUNCH SOCIETY vermittelt Hintergrundwissen zu dieser Idee und sucht nach Erklärungen, Möglichkeiten und Erfahrungen zu ihrer Umsetzung. Globalisierung, Automatisierung, Donald Trump. Die Mittelschicht zerbricht. Man spricht zwar über die Ursachen, aber nicht über Lösungen. Zeit für ein komplettes Umdenken: Das bedingungslose Grundeinkommen bedeutet Geld für alle R als Menschenrecht ohne Gegenleistung! Visionäres Reformprojekt, neoliberale Axt an den Wurzeln des Sozialstaates oder sozialromantisches linkes Utopia? Je nach Art und Umfang zeigt das Grundeinkommen sehr verschiedene ideologische Gesichter. Entscheidend ist das eigene Menschenbild, welche Seite der Medaille man sieht: Inaktivität als süßes Gift, das die Menschen zur Faulheit verführt, oder Freiheit von materiellen Zwängen als Chance, für sich selbst und für die Gemeinschaft.

Free Lunch Society - Komm Komm Grundeinkommen (deutsch/ englisch OmU) Dokumentarfilm, Österreich/Deutschland 2017, 95 min. Regie: Christian Tod FSK: ab 0
     
  hackesche höfe kino
Rosenthaler Straße 40 10178 Berlin
      http://www.hoefekino.de  


01.02.
19:30
  Berliner Premiere: A STRANGE NEW BEAUTY
         anschließend Gespräch mit Shelly Silver
   
  A STRANGE NEW BEAUTY betrachtet die opulenten Häuser und die Vorstadtlandschaften des Silicon Valley. Die Aufmerksamkeit wird auf Details gelenkt, während sich die Leinwand immer wieder in kleinere Vierecke teilt, Bilder über Schrift über Stimmen geschichtet werden, deren Ursprung uns verborgen bleibt. „So erfährt man von der Welt hinter den Erscheinungen. Eine Welt, die von Dominanz und Unterwerfung geprägt ist. Von Strategien der Angstüberwindung. Und vom Widerstreit zwischen dem ‚selbstverständlichen‘ Glücksstreben einiger weniger und den Kollateralschäden, die dabei verursacht werden. Denn letztlich ist dieser Film von Shelly Silver eine Erzählung von der Barbarei und wie sie sich, virtuos verfeinert, als seltsam neu und schön zu gebärden versteht, als ‚strange new beauty‘ eben.“ (Ralph Eue)

Shelly Silver (*1957 in Brooklyn, New York) ist Filmemacherin, Videokünstlerin und Fotografin. Ihre Arbeiten wurden unter anderem im Museum of Modern Art in New York, der Tate Modern, dem Centre Georges Pompidou, dem Museum of Contemporary Art in Los Angeles, dem Yokohama Museum und auf zahlreichen internationalen Filmfestivals gezeigt. Shelly Silver lebt und arbeitet in New York und lehrt an der Columbia University School of the Arts.

A STRANGE NEW BEAUTY Shelly Silver USA 2017 engl. OF 50‘
     
  Kino Arsenal – im Filmhaus am Potsdamer Platz
Potsdamer Str. 2, 10785 Berlin
Tel.: + 49 (0) 30 26599 - 100 ticket@arsenal-berlin.de
      http://www.arsenal-berlin.de/
 


01.02.
bis
27.02.
  Magical History Tour – Lost Films Found
   
  Im Schatten der Filmgeschichte befindet sich eine unermessliche Anzahl verlorener oder unvollständiger Filme. Dabei verschwinden Filme aus den unterschiedlichsten Gründen: Sie fallen politischen Umständen zum Opfer, werden durch unsachgemäße Lagerung oder mangelnde Aufmerksamkeit zerstört oder unterliegen wie im Falle des bis in die 50er Jahre hinein gängigen Nitratfilmmaterials einem chemischen Zersetzungsprozess. Bis zum Ende der Stummfilmzeit wurden Filme regelmäßig absichtlich zerstört, da man keinen Wert in ihnen sah. Schätzungsweise 70 bis 80 Prozent aller Stummfilme gelten als verloren. Datenbanken, Webseiten und unterschiedlichste Kampagnen zeugen von den großen Bemühungen von Institutionen und Einzelpersonen, Filme wiederzufinden und wieder sichtbar zu machen. Das British Film Institute etwa veröffentlichte eine Liste der "75 Most Wanted", an erster Stelle Alfred Hitchcocks erster Spielfilm von 1926, der bis heute nicht gefunden wurde. Anhand von acht Filmen präsentiert die Magical History Tour Geschichten von Verlust und Zensur, vom Suchen und (manchmal zufälligem) Finden.

http://www.arsenal-berlin.de/kalender/filmreihe
     
  Kino Arsenal – im Filmhaus am Potsdamer Platz
Potsdamer Str. 2, 10785 Berlin
Tel.: + 49 (0) 30 26599 - 100 ticket@arsenal-berlin.de
      http://www.arsenal-berlin.de/


 
2. Februar  


02.02.
22:40
  Buncker 77 - Surffilmnacht präsentiert von Nouvague Events
         Zusatztermin
 

USA 2017, 90 min, OmU BUNKER 77 erzählt die wahre Geschichte eines der mysteriösesten Charaktere der Surf-Szene: Bunker Spreckels war der Stiefsohn von Clark Gable und Erbe eines millionenschweren Zucker-Imperiums, doch schon 1968, mit 18 Jahren, zog er an die legendäre Northshore Oahus, um eine neue Vision des Surfens zu entwickeln.

Er tanzte auf dem Meer wie niemand sonst - bis seine surreale Persönlichkeit explodierte. Regisseur Takuji Masuda arbeitete zwölf Jahre an seinem Film und konnte alle Größen der Surf-Szene für die Mitarbeit gewinnen. Als Co-Produzenten fungieren unter anderem Anthony Kiedis von den Red Hot Chili Peppers und Hollywood Star Edward Norton.

    https://yorck.de/kinos/babylon-kreuzberg#
  Babylon Kreuzberg
Dresdener Str. 126 10999 Berlin
     


02.02.
bis
07.02.
 

  75 Jahre Stalingrad

         
  Fr, 02.02. 19:30 75 Jahre Stalingrad: Die Blechtrommel, BRD 1979, R: Volker Schlöndorff mit Mario Adorf, Angela Winkler, David Bennent, Katharina Thalbach, 163 Min, In Anwesesenheit von Volker Schlöndorff VERSION: GERMAN WITH ENGLISH SUBTITLES! Director's Cut

FR 2.2. 17:00 75 Jahre Stalingrad: Im Morgengrauen ist es noch still [А зори здесь тихие] SU 1972, R: Stanislaw Rostozki mit Andrei Martynow, Olga Ostroumowa, Irina Schewtschuk, 188 Min 17:30 75 Jahre Stalingrad: Hunde wollt ihr ewig leben? BRD 1959, R: Frank Wisbar mit Joachim Hansen, Wilhelm Borchert, Wolfgang Preiss, 97 Min 18:00 75 Jahre Stalingrad: Die Kraniche ziehen [Летят журавли] SU 1957, R: Michail Kalatosow mit Tatjana Samoilowa, Alexei Batalow, Wassili Merkurjew, 95 Min 19:30 75 Jahre Stalingrad: Die Blechtrommel, BRD 1979, R: Volker Schlöndorff mit Mario Adorf, Angela Winkler, David Bennent, Katharina Thalbach, 163 Min, In Anwesesenheit von Volker Schlöndorff 22:00 75 Jahre Stalingrad: Geh und sieh [Idi i smotri] SU 1985, R: Elem Klimow mit Alexej Krawtschenko, Olga Mironowa, Ljubomiras Laucevicius, 146 Min, OmU
    http://www.babylonberlin.de/stalingrad75.htm
    Babylon Kino
Rosa-Luxemburg-Straße 30, 10178 Berlin
      http://www.babylonberlin.de/


02.02.
bis
08.02.
  Tribute to IstvánSzabó
   
  István Szabó hat als wohl berühmtester Regisseur Ungarns mit seinen an die 40 Filmen die Kinematografie seines Landes wie auch das europäische und internationale Kino geprägt. Vom 2. bis 8. Februar zeigen wir, als Auftakt einer Reihe von internationalen Programmen und Retrospektiven um den bevorstehenden Geburtstag Szabós, sechs Filme seines nuancenreichen Œuvres zwischen konzentriertem Kammerspiel und aufwendiger Großproduktion mit Starbesetzung.

István Szabós Filmen eignet ein so präziser wie sensibler Blick auf die Protagonist*innen in politischen und gesellschaftlichen Momenten des Umbruchs. Sie sind kritische, einfühlsame Auslotungen von Auswirkungen historischer Zäsuren der europäischen Geschichte der letzten 100 Jahre auf den einzelnen Menschen. Dabei weisen Szabós Filme immer auch über den punktuellen Moment hinaus und spiegeln die menschlichen, moralischen, persönlichen Kristallisationspunkte – Spannungsfelder zwischen Macht und Widerstand, Identität und Anpassung, Kunst und Politik – in die Gegenwart.

István Szabó wird am am 2. und 3. Februar zu gast sein, sowie die Hauptdarstellerin des Eröffnungsfilms Johanna ter Steege am 2. Februar.
     
  Kino Arsenal – im Filmhaus am Potsdamer Platz
Potsdamer Str. 2, 10785 Berlin
Tel.: + 49 (0) 30 26599 - 100 ticket@arsenal-berlin.de
      http://www.arsenal-berlin.de/


02.02.
18:00
  # 2030 - Filmreihe Nachhaltigkeit: Bikes vs. Cars
         
 

Filmreihe zu den Zielen der Agenda 2030 für nachhaltige Entwicklung. An jedem ersten Freitag im Monat wird um 18 Uhr ein Film im Kontext eines der 17 UN-Nachhaltigkeitsziele gezeigt. Das anschließende Filmgespräch geht es um die inhaltliche Diskussion des Nachhaltigkeitsthemas bezogen auf unsere Stadt, unser Umfeld und unser eigenes Handeln. Am 2.2. zeigen wir BIKES VS. CARS: "Bikes vs. Cars" zeigt die globale Krise rund um die Themen Klima und Ressourcenvergeudung, darunter ganze Städte, die von Autos verschlungen werden. Das Fahrrad kann als Alternative dem schmutzigen Verkehrschaos entgegenwirken. Die Autoindustrie wiederum ist bemüht, ihre eigenen Interessen zu vertreten und investiert dafür jährlich Millionen in Werbung und Lobbyarbeit. In der Dokumentation kommen vor allem Aktivisten und Denker zu Wort, die sich für Veränderung und für nachhaltige Städte einsetzen.

Anschließende Diskussion mit Frank Masurat - ADFC (Vorstand), Denis Petri - Volksentscheid Fahrrad Moderiert wird das Gespräch von Oliver Schruoffeneger (Bezirksstadtrat).

     
  Delphi LUX
Yva Bogen - Kantstraße 10 10623 Berlin
    https://yorck.de/kinos/delphi-lux



 
3. Februar  


03.02.
bis
28.02.
 

  Wolfgang Kohlhaase - Knapp 40 Werke in 4 Wochen – und Eintritt frei!

         
  Wolfgang Kohlhaase: „Schreib nicht cool und denke, damit bist du nah am Leben. Auch Dialoge brauchen eine Haltung. Dazu gehört, was man nicht sagt.“
Bis zum 28.02. widmet das Babylon dem großen, deutschen Drehbuchautoren Wolfgang Kohlhaase eine vierwöchige Retrospektive mit allen seinen verfügbaren Filmen aus den Jahren 1953 bis 2017. Acht seiner Werke werden auch mit englischen Untertiteln gezeigt. Dass ein Filmautor mit einer Retrospektive geehrt, ist eine große Ausnahme – das Babylon zeigt nun mit der großen Bandbreite von Kohlhaases Filmen, wie wichtig der Autor für den Erfolg eines Films ist. Die große Publikumsresonanz bisher zeigt, dass dies auch einem Bedürfnis der Zuschauer nach gelungenen Dialogen und Geschichten entspricht. Kohlhaase während des Eröffnungsgesprächs: „Man muss Schauspieler lieben. Auch kleinen Rollen muss man einen wichtigen Moment gönnen.“ Er wies auch auf die Bedeutung der Pause, des Nicht-Dialogs hin, die Gelegenheit für die Schauspieler, diesen zu darzustellen.

Als wir träumten [As We Were Dreaming] (2015, R: Andreas Dresen): 06.02.19:45, 12.02. 17:30, 23.02.

Berlin – Ecke Schönhauser [Berlin - Schoenhauser Corner] (1957, R: Gerhard Klein): 08.02. 20:00, 19.02. 17:45, 23.02., 28.02.

Berlin um die Ecke [Berlin, Around the Corner] (1965/1990, R: Gerhard Klein): 08.02. 18:15, 12.02. 17:45, 16.02. 20:00, 25.02.

Der Fall Gleiwitz [The Gleiwitz Case] (1961, R: Gerhard Klein): 09.02. 18:30, 27.02.

Ich war neunzehn [I Was Nineteen] (1967, R: Konrad Wolf): 06.02. 17:15,11.02. 18:00 mit anschließendem Gespräch, 21.02. 19:30, 26.02.

In Zeiten des abnehmenden Lichts [In Times of Fading Light] (2017, R: Matti Geschonneck): 08.02. 22:15, 14.02. 19:30, 19.02. 20:15, 26.02.

Mama, ich lebe [Mama, I’m alive] (1976, R: Konrad Wolf): 11.02. 14:00, 15.02. 17:30, 20.02. 17:30

Nagel zum Sarg (2011, R: Philipp Döring): 15.02. 18:15 (zusammen mit „Lasset die Kindlein“)

Am 11.02. ist Wolfgang Kohlhaase mit dem Film „Ich war neunzehn“ zu einem zweiten Gespräch zu Gast. Seine erste Zusammenarbeit mit Regisseur Konrad Wolf ist ihm persönlich besonders wichtig. Beide hatten als ganz junge Männer das Ende des Kriegs in Berlin aus ganz unterschiedlichen Blickwinkeln erlebt. „Ich war neunzehn“ ist Teil des Filmkanons, Filme die man kennen muss. Auch für Volker Schlöndorff, der am 02.02. mit „Der Blechtrommel“ zu Gast im Babylon war, zählt der Film von 1967 zu einem der wichtigsten, deutschen Filme über den Zweiten Weltkrieg. Zum Abschluss der Reihe findet am 28.02. 19.30 Uhr ein drittes Gespräch zu „Der nackte Mann am Sportplatz“ statt. Es moderiert Regine Sylvester.

Eintritt frei zu der gesamten Retrospektive. KEINE RESERVIERUNGEN MÖGLICH! Tickets-Online oder an der Babylon Kasse.

     
    http://www.babylonberlin.de/kohlhaase.htm
    Babylon Kino
Rosa-Luxemburg-Straße 30, 10178 Berlin
      http://www.babylonberlin.de/


03.02.
22:30
  Starry Eyes (OmU)
          Horrorfilm
 

Sarah Walker träumt vom Aufstieg als Star in der Welt Hollywoods. Die angehende Schauspielerin hetzt von Casting zu Casting, um in Tinseltown Karriere zu machen und schließlich ganz groß rauszukommen. Doch bisher ist kein Durchbruch in Sicht: Meistens sind ihre Versuche von keinem großen Erfolg gekrönt und so hält sie sich unter der strengen Aufsicht ihres bevormundenden Bosses Carl erst einmal mit ihrem Job ohne Zukunft über Wasser. Belanglose Freundschaften mit anderen sich durchschlagenden Künstlern und konkurrierenden Schauspielerinnen bringen sie auch nicht weiter. Nach einer Reihe von seltsam anmutenden Vorsprechen bekommt sie schließlich doch noch die erhoffte Titelrolle eines ambitionierten Filmprojekts angeboten. Dass ihr die Produktionsfirma unbekannt ist und ein wenig mysteriös erscheint, stört Sarah anfangs kaum und sie sagt begeistert zu. Doch nach der Unterschrift des Vertrages häufen sich bizarre Ereignisse in ihrem Leben. Etwas in ihr hat sich verändert und treibt sie in die Hände okkulter Kreise und damit auch immer weiter in eine Psychose.

USA 2014 | 100 min | FSK 18

    https://yorck.de/kinos/rollberg
  Rollberg Kino
Rollbergstr. 70 12049 Berlin
     


03.02.
18:00
  Free Lunch Society
         Mit anschließender Diskussion mit der Autorin Elisabeth Voss und dem Journalisten Matthias Becker
   
 

Das Bedingungslose Grundeinkommen lässt niemanden kalt. Für manche die Erlösung schlechthin von all unseren Problemen, für andere Hirngespinst oder gar Gefahr. In allen politischen und wissenschaftlichen Lagern wird diese Idee intensiv diskutiert. Wir schließen uns dem an und nehmen hierfür den Kinostart des Dokumentarfilms Free Lunch Society, in dem sich Filmemacher Christian Tod mit den Möglichkeiten und Hintergründen des Bedingungslosen Grundeinkommens auseinandersetzt, zum Anlass.

Mit der Autorin Elisabeth Voß (u.a.Wegweiser Solidarische Ökonomie. Anders Wirtschaften ist möglich!) und dem Wissenschaftsjournalisten Matthias Becker, der unlängst das Buch Automatisierung und Ausbeutung. Was wird aus der Arbeit im digitalen Kapitalismus? veröffentlicht hat, haben wir zwei Gäste zur Diskussion eingeladen, die einen eigenen Blick auf das Thema werfen.

Free Lunch Society A 2017, 95 min, Regie: Christian Tod

     
    Lichtblick Kino
Kastanienallee 77, 10435 Berlin
http://www.lichtblick-kino.org/
     


03.02.
04.02.
13:45
  The woman who left (OmU)
         
   
  Die Filme von Lav Diaz sind auf den großen internationalen Festivals zu Hause und werden auch gerne ausgezeichnet. 2014 gewann er mit From What Is Before in Locarno den Goldenen Leoparden, und The Woman who left war 2016 Sieger beim Filmfestival von Venedig. Die Filme zeichnen sich auch dadurch aus, dass sie sich alle Zeit nehmen, die sie für ihre Geschichte brauchen. Waren das beim 2016 im Wettbewerb der Berlinale aufgeführten A Lullaby to the Sorrowful Mystery noch 8 Stunden, lässt sich die Geschichte von Horacia in nur 4 Stunden erzählen. 30 Jahre saß sie unschuldig im Gefängnis, aber neue Beweise belegen die Schuld ihres immer noch superreichen Liebhabers aus Jugendtagen. Jetzt denkt sie, eine eigentlich zutiefst barmherzige Frau, an Rache. „Eine Überlebensgeschichte, ein Blick auf eine Gesellschaft, ihre Gewalt und Kriminalität und zugleich ein Über-Film, der die Mittel des Kinos in Richtung einer poetischen Freiheit rückt.“ Katja Nicodemus/Die Zeit

A ng Babaeng Humayo, Philippinen 2016, 228 min, philip. OmU, Regie, Kamera & Schnitt: Lav Diaz Buch: Lav Diaz, nach der Erzählung von Leo Tolstoi („Gott sieht die Wahrheit, aber sagt sie nicht sogleich“) mit: Charo Santos-Concio, John Lloyd Cruz, Michael De Mesa, Nonie Buencamino.
     
  fsk Kino
Segitzdamm 2 10969 Berlin
  http://www.fsk-kino.de/


 
4. Februar  


04.02.
16:00

  All You Need is Lav: THE WOMAN WHO LEFT von Lav Diaz
   
  Es ist 1997 und Horacia sitzt seit 30 Jahren wegen Mordes im Gefängnis. Dann tauchen neue Beweise auf, die ihre Unschuld beweisen – und die Schuld ihres reichen Liebhabers aus Jugendtagen. Horacia ist eine freie Frau, doch die Jahrzehnte haben ihr alles genommen. Was ihr bleibt, ist die kalte Wut auf den Mann, der sie einst ins Gefängnis brachte. Der ist noch wohlhabender als zuvor, verbarrikadiert sich aber aus Angst vor einer Entführung in seinem Anwesen. Im Schatten dieser Mauern lernt Horacia weitere Nachtgestalten kennen: eine transsexuelle Prostituierte, eine von Dämonen geplagte Obdachlose und einen buckligen Eierverkäufer. Während sie ihnen eine großherzige Freundin wird, wartet Horacia geduldig auf ihre Gelegenheit zur Rache. Lav Diaz gelingt ein visuell überwältigendes, archaisches und tief menschliches Drama über Schuld und Solidarität, Absolution und Rache.

THE WOMAN WHO LEFT (OmU) von Lav Diaz Originaltitel: Ang Babaeng Humayo, Philippinen 2016, 228 min, Regie: Lav Diaz, Originalsprache: Tagalog, Englisch
     
  Wolf Kino
Weserstraße 59, 12045 Berlin
    https://wolfberlin.org/


04.02.
11:00

  FilmBrunch mit Preview The Shape of Water Das Flüstern des Wassers (OmU)
         
  Aufgepasst! Für unseren nächsten FilmBrunch am Sonntag, den 4. Februar haben wir uns mal wieder eine filmische Köstlichkeit für euch ausgedacht: Wir zeigen eine Preview des Oscar-Favoriten THE SHAPE OF WATER - DAS FLÜSTERN DES WASSERS, der am 15. Februar in die deutschen Kinos kommt. Guillermo del Toros neuer Fantasyfilm, der schon den goldenen Löwen auf dem Filmfestival Venedig erhielt, ist allein für 13 Oscars nominiert. Unter anderem für die Kategorien 'Bester Film', 'Beste Regie', 'Beste Hauptdarstellerin', 'Bestes Originaldrehbuch' und 'Beste Kamera'. Sally Hawkins hätte es in jedem Fall verdient - aber überzeugt euch selbst!

Und vorher kann wie immer ordentlich geschmaust werden.

Brunch ab 11:00 Uhr, Filmstart um 13:00 Uhr, Kombi-Ticket Film+Buffet inkl. Heißgetränk: €22,-.
     
    Eiszeit
Zeughofstr. 20
10997 Berlin
    http://www.eiszeitkino.de/


04.02.
15:30

  Sonderführung von DAS MILAN PROTOKOLL
         
  mit anschließender Diskussion mit Helin Evrim Sommer (Die Linke), Mehmet Aktaş (Produzent) und Peter Ott (Regisseur), Moderation Ioanna Kryona

Podiumsdiskussion zum Thema "Deutsche Waffen im Kurden-Krieg" geführt. Wir laden Sie herzlich ein, den Film zu sehen und an dieser spannenden Diskussion teilzunehmen. Bitte geben Sie uns mit dem beiliegenden Antwortschreiben Nachricht, ob wir mit Ihnen rechnen dürfen. Im Panel: - Peter Ott – Regisseur und Drehbuchautor von DAS MILAN-PROTOKOLL, Filmproduzent und Professor für Film & Video an der Merz-Akademie, Stuttgart - Mehmet Aktaş – Produzent von DAS MILAN-PROTOKOLL, kurdischer Filmemacher sowie Gründer und Geschäftsführer der Berliner Filmproduktionsfirma mîtosfilm - Helin Evrim Sommer - Abgeordnete im Deutschen Bundestag (Die Linke) Die Moderation übernimmt Ioanna Kryona - Filmwissenschaftlerin, Festivaldirektorin von Hellas Filmbox Berlin. „Als der Islamische Staat über die erste Höhekette vor Erbil rüber kam, hatte die kurdische Peschmerga ihm dort nichts entgegenzusetzen außer Kalaschnikows und einfachen Maschinengewehren. Der Islamische Staat hatte Selbstmordattentäter in gepanzerten Fahrzeugen und amerikanische Panzer, die er in Mosul erbeutet hatte. In dieser konkreten Situation war die Lieferung der MILAN-Raketen ein ganz entscheidender Gamechanger. Das war der türkischen Regierung von Vornherein ein absoluter Dorn im Auge, weil es klar war, dass die eine oder andere MILAN-Rakete früher oder später bei den Kurden in Nordsyrien, die mit der PKK verbündet sind, auftauchen würden“ – das sagte der Regisseur Peter Ott zum Thema Waffenlieferung bei der Berlin-Premiere seines Films am 16. Januar 2018.

Zum Film: DAS MILAN PROTOKOLL ist ein dicht gesponnener Thriller, der in Köln im Studio und an Originalschauplätzen in Dohuk, Nordirak, gedreht wurde. Erzählt wird die Geschichte der deutschen Ärztin Martina (Catrin Striebeck), die in der kurdischen Region im Norden Iraks an der Grenze zum „Islamischen Staat“ für eine deutsche Hilfsorganisation arbeitet. Bei einer Grenzfahrt wird Martina von einer mit dem IS verbundenen sunnitischen Gruppe gekidnappt, weil diese einen Waffentransport vermutet. Diese Geiselnahme entwickelt sich zu einem packenden Wechselspiel, in dem alle Akteure -IS, PKK, die deutschen und türkischen Geheimdienste - ihre eigenen politischen Interessen verfolgen und versuchen irgendwie durchzusetzen. Nach ihrer Befreiung durch Kontakte des BND wird sie von dem deutschen Geheimdienstmitarbeiter Moses (Christoph Bach) über die Zeit in Gefangenschaft befragt, wobei wiederum nicht klar ist, welche Rolle Moses tatsächlich in dieser Geschichte spielt.
     
    Eiszeit
Zeughofstr. 20
10997 Berlin
    http://www.eiszeitkino.de/


 
5. Februar  
 
6. Februar  


06.02.
21:00
  Lascia stare i santi (OmeU)
         in Anwesenheit des Regisseurs Gianfranco Pannone
   
 

Lascia stare i santi ist ein Film über die religiöse Hingebung des Volkes durch Tanz und Gesang. Der Titel spielt auf einen Satz des Messdieners in Giacomo Puccinis Tosca an, der zu sich im ersten Akt sagt: Scherza coi fanti e lascia stare i santi! (Über alles macht er sich lustig, nichts ist ihm heilig!) Von der südlichen Region Basilikata bis zu den abgelegenen Gemeinden im Gebirge im Norden, nimmt uns der Dokumentarfilm auf eine kulturelle Reise mit und macht uns mit einigen der ältesten Traditionen Italiens bekannt. Wir begegnen alten und neuen Heiligen, weißen und schwarzen Madonnen, Prozessionen, Heiligenfesten – Ausdrücke eines Bedürfnisses nach dem Heiligen, das so weit weg von uns scheint, aber nicht so weit weg ist.

Das wertvolle Archivmaterial aus dem Archivio Luce und die Musik des Komponisten Ambrogio Sparagna führen uns in ein lebendiges und tiefsinniges Italien zwischen Vergangenheit und Zukunft. Wir treffen Zeugen, denen die Schauspieler Sonia Bergamasco und Fabrizio Gifuni eine Stimme geben: von Pasolini über Vittorio De Seta bis Gramsci. Gianfranco Pannones Dokumentarfilm feierte 2016 Premiere bei der Festa del Cinema in Rom und wurde vom Publikum in Italien vielgepriesen.

Gianfranco Pannone wurde 1963 in Neapel geboren und ist als Dokumentarfilm-Regisseur, -Autor und -Dozent in Rom tätig. Seine Dokumentarfilme setzen einen besonderen Akzent auf historische und anthropologische Aspekte Italiens und wurden in der ganzen Welt gezeigt und ausgezeichnet. Er lehrt Dokumentarfilmregie u.a. an der Università Roma Tre und an der Nationalen Filmhochschule CSC. Für das Medfilm Festival, ein Festival mit Fokus auf dem Kino aus dem Mittelmeerraum, kuratiert er die Sektion Open Eyes (internationale Dokumentarfilme).

Lascia stare i santi (OmeU) Italien 2016, 75 min, Regie: Gianfranco Pannone, Musik: Ambrogio Sparagna, Produktion: Istituto Luce

     
    Lichtblick Kino
Kastanienallee 77, 10435 Berlin
http://www.lichtblick-kino.org/
     


    9. Akademie-Gespräch [und …]
         Es lebe das Kino! Zur Situation des Kinos in Deutschland
     
06.02.
20:00
  Autorenfilme, Dokumentarfilme und künstlerische Filmessays verschwinden immer mehr von den Kinoleinwänden. Die Kinos in den Kleinstädten kämpfen um ihre Existenz. Dem gemeinschaftlichen Erleben im Kinosaal steht die allgegenwärtige Verfügbarkeit von Streaming-Diensten gegenüber. Diskutiert wird über die Lust am Kino, die Angst vor seinem Verschwinden und den Mut zu Neugründungen. Ab 18 Uhr ist im Clubraum eine Auswahl aktueller Filmtrailer zu sehen (u.a. Beuys von Andres Veiel, 2017; In Zeiten des abnehmenden Lichts von Matti Geschonneck, Drehbuch: Wolfgang Kohlhaase, 2017; Überleben in Neukölln von Rosa von Praunheim, 2017; Leaning into the Wind - Andy Goldsworthy von Thomas Riedelsheimer, 2017; Playing God von Karin Jurschick, 2017).

Es diskutieren:
Christian Bräuer, Geschäftsführer der Yorck Kinogruppe und Vorsitzender der AG Kino – Gilde deutscher Filmkunsttheater (Verband der Filmkunstkinos)
Peter Dinges, Vorstand der Filmförderungsanstalt (FFA)
Hans W. Geißendörfer, Produzent und Regisseur
Alfred Holighaus, Präsident der Spitzenorganisation der Filmwirtschaft (SPIO)
Joachim Kühn, Betreiber des Filmkunstkinos „Filmpalette“ in Köln und Geschäftsführer des Filmverleihs Real Fiction (RFF)
Jeanine Meerapfel, Filmemacherin und Präsidentin der Akademie der Künste

Eintritt: € 6/4, bis 18 Jahre Eintritt frei
     
    https://www.adk.de/
  Akademie der Künste
Pariser Platz 4, 10117 Berlin
     


 
7. Februar  
 
8. Februar  

08.02.
19:30
  Buchpräsentation: „Kino Arbeit Liebe. Hommage an Elisabeth Büttner
   
  Buchpräsentation mit den Herausgeber*innen Christian Dewald, Petra Löffler und Marc Ries
Das Kino begriff Elisabeth Büttner als kollektiven Erfahrungsraum und Möglichkeitsraum des Ich, als Raum der Affekte und der Erkenntnis gleichermaßen. Den Film schätzte sie wegen seiner Offenheit für große wie unscheinbare Ereignisse, für Widersprüche und Widerstände, für Gesten wie Phantome. Unaufhörlich der Politik der Bilder und ihren Verknüpfungen auf der Spur, hat sie immer wieder darauf insistiert, dass Filme nicht nur Geschichten erzählen, sondern vielmehr Geschichte(n) haben und auf ihre Art machen.
Filmprogramm
ALGIERS – BLOOD   Lamb & Sea   USA/GB 2015   OF 6‘
[WELLEN SCHLAGEN GEGEN DIE KÜSTE, BEOBACHTET VON EINER FRAU]   Österreich 1914–1918   ohne Dialog 1‘
DECODINGS   Michael Wallin   USA 1988   OF 15’
PASSAGEN   Lisl Ponger   Österreich 1996   OF 11‘
OUTER SPACE   Peter Tscherkassky   Österreich 1999   OF 10’
31/75 ASYL   Kurt Kren   Österreich 1975   ohne Dialog 8‘
DAVID BOWIE – RIGHT   USA 1975   OF 4‘

„Kino Arbeit Liebe. Hommage an Elisabeth Büttner“ erscheint im Berliner Verlag Vorwerk 8.
     
  Kino Arsenal – im Filmhaus am Potsdamer Platz
Potsdamer Str. 2, 10785 Berlin
Tel.: + 49 (0) 30 26599 - 100 ticket@arsenal-berlin.de
      http://www.arsenal-berlin.de/
 


 
9. Februar  


    Deutsche Kinemathek - Museum für Film und Fernsehen:
         Werkschau Ula Stöckl
     
09.02.
bis
14.02 22:30
 

,Das Private ist politisch‘ ist ein Schlüssel zur Filmkunst, mit dem ich die Machtstrukturen bis in die intimsten Beziehungen hinein aufzeigen kann“. (Ula Stöckl)

Die Filmemacherin Ula Stöckl, eine der wichtigsten Vertreterinnen des Neuen Deutschen und feministischen Films, feiert am 05. Februar ihren 80. Geburtstag. Aus Anlass ihres Jubiläums wird eine Werkschau mit siebzehn Filmen aus mehr als drei Jahrzehnten vom 09. bis 14. Februar im Kino Arsenal zu sehen sein. Im Anschluss an die Vorführungen finden Filmgespräche mit der Regisseurin und Gästen statt.

 Ula Stöckls Laufbahn begann an der Hochschule für Gestaltung Ulm in den 60er-Jahren, wo sie schon früh eine eigene Bildsprache entwickelte und mit einer unkonventionellen und vielschichtigen Erzählweise besticht. Sie schrieb, realisierte und produzierte über 25 Dokumentar-, Spiel- und Fernsehfilme. Neben ihrer aktiven Filmarbeit stand sie Auswahlgremien nationaler und internationaler Festivals kuratierend zur Seite. Ihr Wissen gibt sie bis heute als Lehrende weiter. Ula Stöckl gilt seit ihrem Langfilmdebüt NEUN LEBEN HAT DIE KATZE (BRD 1968) als Pionierin des feministischen Films. Für ihren bisher erfolgreichsten Film, DER SCHLAF DER VERNUNFT (BRD 1984), erhielt sie den Deutschen Filmpreis und den Preis der Deutschen Filmkritik. Viele ihrer Filme reflektieren weibliche Lebensformen und Erfahrungswelten, zeigen Protagonistinnen und Protagonisten, die sich gesellschaftlichen Zwängen zu entziehen versuchen und sich Erwartungen widersetzen.

Die Werkschau wurde kuratiert von Bärbel Freund und Thomas Mauch in Kooperation mit der Deutschen Kinemathek. Ein Großteil der Filme von Ula Stöckl befindet sich im Bestand der Deutschen Kinemathek und kann dort über den Filmverleih abgerufen werden.

Tel. 030 26955-100 oder ticket@arsenal-berlin.de, Tickets: Eintritt: 8 Euro

     
    https://www.deutsche-kinemathek.de/
  Kino Arsenal im Filmhaus am Potsdamer Platz
Potsdamer Straße 2, 10785 Berlin
     


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10. Februar  


10.02.
22:30
  Tales from the Crypt (OV)
          Horrorfilm
 

Zur 100. Ausgabe der Creepy Crypt, wird ein Film zu sehen sein, der vom Titel sehr gut passt. Tales from the Crypt aus dem Jahre 1972. Denn schon vor der sehr bekannten TV-Serie gab es schon Adaptionen des Comics. Es beginnt damit, dass fünf Mitglieder einer Touristengruppe, die sich ein paar Katakomben ansieht, von der Gruppe getrennt werden. In einem Raum treffen sie auf den mysteriösen Crypt Keeper, der ihnen zeigt, wie jeder der fünf Leute sterben wird. Und damit haben wir auch schon den Übergang zu fünf kurzen gruseligen Geschichten, die die Tales from the Crypt eben ausmachen. Und das alles mit großen Stars wie Peter Cushing und Joan Collins.

USA 1972 | 92 min | FSK 16

    https://yorck.de/kinos/rollberg
  Rollberg Kino
Rollbergstr. 70 12049 Berlin
     


10.02.
19:00
 

  Prachtige Films: Dennis van Rita (OmeU) in attendance of the script writer
      Hugo van Laere

      
 

Der schüchterne, auf dem Stand eines Kleinkindes gebliebene Dennis, dessen einzige Obsession die Zugbeobachtung ist, wird wegen guten Verhaltens nach einer Vergewaltigungsstrafe früh entlassen.

Originaltitel DENNIS VAN RITA- LOVE BELONGS TO EVERYONE Produktion BEL, Verleih -Keine Angabe- Regie Hilde van Mieghem Darsteller Matthias Schoenaerts, Veerle Baetens, Els Dottermans
Dauer 84 Minuten FSK - Genre Drama

     
    Moviemento Kino
Kottbusser Damm 22
Kinokasse: 692 47 85
      http://www.moviemento.de/


 
11. Februar  


11.02.
11:30
  ALÍNÆ LUMR präsentiert: Ólafur Arnalds: Island Songs
          Sondervorstellung
 

7 Wochen. 7 Orte. 7 Songs. Ólafur Arnalds widmete Island 2016 ein ganz besonderes musikalisches Projekt. Auf einer Reise quer durch sein Heimatland entstanden wunderbare Songs, die das Zeugnis intimer Begegnungen mit befreundeten Künstlern sind. Das Ergebnis: eine berührende Hommage an die Vulkaninsel und ihre facettenreiche Kultur, der man nun auch in Form eines Filmes nachspüren kann. Regisseur Baldvin Z hat Ólafur Arnalds auf seiner Reise begleitet und alles in stimmungsvolles Bewegtbild gebannt.
Am 11. Februar 2018 präsentiert alínæ lumr seinen Film im Yorck Kino.

    https://yorck.de/kinos/yorck
  Yorck
Yorckstr. 86 10965 Berlin
     


11.02.
18:00
 

  Gespräch mit Wolfgang Kohlhaase zu „Ich war neunzehn“

         
 

Bis zum 28.02. widmet das Babylon dem großen, deutschen Drehbuchautoren Wolfgang Kohlhaase eine vierwöchige Retrospektive mit allen seinen verfügbaren Filmen aus den Jahren 1953 bis 2017. Acht seiner Werke werden auch mit englischen Untertiteln gezeigt. Dass ein Filmautor mit einer Retrospektive geehrt, ist eine große Ausnahme – das Babylon zeigt nun mit der großen Bandbreite von Kohlhaases Filmen, wie wichtig der Autor für den Erfolg eines Films ist. Die große Publikumsresonanz bisher zeigt, dass dies auch einem Bedürfnis der Zuschauer nach gelungenen Dialogen und Geschichten entspricht. Kohlhaase während des Eröffnungsgesprächs: „Man muss Schauspieler lieben. Auch kleinen Rollen muss man einen wichtigen Moment gönnen.“ Er wies auch auf die Bedeutung der Pause, des Nicht-Dialogs hin, die Gelegenheit für die Schauspieler, diesen zu darzustellen.

 Am 11.02. ist Wolfgang Kohlhaase mit dem Film „Ich war neunzehn“ zu einem zweiten Gespräch zu Gast. Seine erste Zusammenarbeit mit Regisseur Konrad Wolf ist ihm persönlich besonders wichtig. Beide hatten als ganz junge Männer das Ende des Kriegs in Berlin aus ganz unterschiedlichen Blickwinkeln erlebt. „Ich war neunzehn“ ist Teil des Filmkanons, Filme die man kennen muss. Auch für Volker Schlöndorff, der am 02.02. mit „Der Blechtrommel“ zu Gast im Babylon war, zählt der Film von 1967 zu einem der wichtigsten, deutschen Filme über den Zweiten Weltkrieg.

 Zum Abschluss der Reihe findet am 28.02. 19.30 Uhr ein drittes Gespräch zu „Der nackte Mann am Sportplatz“ statt. Es moderiert Regine Sylvester.
Eintritt frei zu der gesamten Retrospektive. KEINE RESERVIERUNGEN MÖGLICH! Tickets-Online oder an der Babylon Kasse.

    http://www.babylonberlin.de/kohlhaase.htms
    Babylon Kino
Rosa-Luxemburg-Straße 30, 10178 Berlin
      http://www.babylonberlin.de/


 
12. Februar  


12.02.
22:00h
  Einführung in die queeren Filme der 68. Berlinale
         
  Eine unserer liebsten Traditionen: Wieland Speck nimmt sich drei Tage vor Festivalbeginn die Zeit, anhand von Trailern, Ausschnitten und persönlichen Einblicken die queeren Filme des Festivals dem Mongay-Publikum vorzustellen!

Während der Berlinale gehört das Kino International ganz den Internationalen Filmfestspielen. Wir sehen uns wieder am Tag nach dem Festival zur Nachlese des TEDDY- und ELSE-Gewinners
     
     
    International
Karl-Marx-Allee 33 10178 Berlin
      http://www.yorck.de/


 
13. Februar  


13.02.
20:00
  Cine en Espanol: LA FAMILIA - DEMENTIA
          In Anwesenheit des Filmteams
 

Student Roger nimmt seinen senilen Großvater, der ebenfalls Roger heißt, bei sich auf. Trotz der zunehmenden Demenz seines neuen Mitbewohners, versuchen die beiden Rogers ein geordnetes Leben zu führen. Eine Reflexion über Empathie und die Verantwortung, die wir füreinander tragen. Ribes‘ Tragikomödie wurde für den spanischen Filmpreis Goya nominiert.

E/F/D 2016 | 112min | OmU

    https://yorck.de/kinos/neues-off
  Neues Off
Hermannstr. 20 12049 Berlin
     


 
14. Februar  


14.02.
bis
22.02.
  4. Woche der Kritik
   
 

Filmprogramme und Diskussionen laden eine Woche lang dazu ein, gemeinsam über Filme, Kritik und das Kino als kulturellen Raum nachzudenken. Nach welchen Maßstäben werden Filme heute produziert, ausgewählt und gesehen? Wo werden Filme gezeigt, von wem und unter welchen Bedingungen? Wer schreibt über Filme und wie? Die Woche der Kritik fordert heraus, genau hinzusehen, und im Kino den eigenen Blick neu kennenzulernen. Um uns selbst, unseren Kolleg_innen, Filmschaffenden und der Filmbranche unbequeme Fragen zu stellen, haben wir im Mai 2014 in Oberhausen während der Internationalen Kurzfilmtage das Flugblatt für aktivistische Filmkritik verfasst. Über 80 internationale Kolleg_innen zeigten sich in der Folge mit unseren Überlegungen solidarisch und bekräftigten unsere Beobachtungen. Eine der formulierten Forderungen war die Einrichtung einer Woche der Kritik zur Berlinale als Freiraum für Debatten, zur Verteidigung einer lustvollen Streitkultur und um Diskurse jenseits von üblichen Filmgesprächen stattfinden zu lassen.

   


 
15. Februar


15.02.
bis
25.02.
  68. Internationale Filmfestspiele Berlin - Berlinale 
   
 

Das öffentliche Programm der Internationalen Filmfestspiele Berlin zeigt jedes Jahr ca. 400 Filme, überwiegend Welt- oder Europapremieren. Filme aller Genres, Längen und Formate finden in den verschiedenen Sektionen ihren Platz: großes internationales Kino im Wettbewerb, Independent und Arthouse im Panorama, Kino für ein junges Publikum in Generation, Neuentdeckungen und vielversprechende Talente aus der deutschen Filmlandschaft in der Perspektive Deutsches Kino, Avantgarde, Experiment und noch unbekannte Kinematografien im Forum und Forum Expanded sowie die Erkundung filmischer Möglichkeiten in den Berlinale Shorts.

   


15.02.
bis
20.02.
 

  Berlin Independent Film Festival (BIFF)

         
  BIFF präsentiert eine innovative Auswahl an international Independent-Filme jeden Abend vom 14 bis 20 Februar 2018. Wir präsentieren hochkarätigen Low-Budget-Kinospielfilme verschiedener Kategorien, Dokumentarfilme, Kurzfilme verschiedener Genres und Musikvideos von deutschen und internationalen Regisseuren.

Wir freuen uns, Ihnen mitteilen zu können: Die 9e Auflage BIFF läuft im Kino Babylon am Rosa-Luxemburg-Platz in Berlin-Mitte. Alle BIFF Vorführungen finden im Kino 2 statt. Eintritt: 8,- EUR pro Filmvorführung. Alle Filme sind in hervorragender digitaler Premium Qualität zu sehen!

Ein bunt gemischtes Programm mit Kurzfilme allen Kerngenres von deutschen sowie internationalen Regisseuren wird präsentiert. Filme allen Kategorien werden Wettbewerb machen für acht Preise neben beste Drehbuch Preise: Bester Spielfilm, Bester Dokumentarfilm, Bester Science-Fiction & Horror film, Bester Experimentalfilm, Bester Animationsfilm, die Beste Kurzfilme in mehrere Kategorien und Bester Music Video. Alle Filme sind auf Englisch oder mit englischen Untertiteln versetzt um dauerhaft internationaler Künstler und Filmemacher neben einen kritischen, interessiertes Publikum anzuziehen.

Auf dem Programm bietet BIFF mehrere spannende Filmnächte zwischen 14-20 Februar. Von 18-24 h, die ausschließlich aus innovativen und unterhaltsamen Premierenfilmen bestehen. Das Berlin Independent Film Festival verbindet eine Verpflichtung zur Filmszene-Ideale mit einem soliden Verständnis der Potenzial talentierten und auch erfahrenen Filmemachern im heutigen internationalen Filmmarkt.

Alle Filme sind auf Englisch oder mit englischen Untertiteln versetzt. Diese Veranstaltung wird von der Schauspielerin & Stellvertretende Direktorin des Festivals, Frau Mag. Claudine Biswas-MacKenzie ausgerichtet werden. Drei verschiedene Vorführungen jede Nacht. Mehrere Tage internationaler Independent-Filme von außergewöhnlich talentierten Regisseurs. BIFF ist nicht an die Berlinale angeschlossen.

Mit dem Angebot von drei 75 minutigen Aufführungen pro Filmnacht zielt BIFF darauf ab einen jährlichen Treffpunkt für Indie-Filmemacher aus der ganzen Welt zu werden, Schwerpunkt Präsentation neuer Filmemacher. Dieses jährliches europäisches Event präsentiert beeindruckende Filme, die mit kleinen Budgets erschaffen werden. Opening Night am 13 Februar beim Tati Goes Underground Bar Metzer Str. 2, 10405 Berlin Berlin-Mitte.

http://www.berlinfest.com/festival-2018/
https://www.facebook.com
     
    Babylon Kino
Rosa-Luxemburg-Straße 30, 10178 Berlin
      http://www.babylonberlin.de/


15.02.
bis
25.02.
  6th. Boddinale 2018
   
 

Gezeigt werden Low- und No-Budget-Produktionen. Einziges Kriterium bei der Auswahl der Filme vorab: Es musste eine Geschichte erkennbar sein. It started as an homage, Loophole style, at the Berlinale frenzy that takes over Berlin every February. In the community of artists doing things at Loophole several were making movies. We invited them and their friends, and friends of friends to send us their work, with only two rules: they had to be Berlin based and tell a story. That was 2012 and the first edition of Boddinale.

   


 
16. Februar


16.02.
bis
25.02.
  Berlinale Generation
       
  Das internationale Gegenwartskino aus der Perspektive von Kindern und Jugendlichen: Die Berlinalesektion steht für die Beteiligung junger Leute am filmkünstlerischen Diskurs und für Begegnungen im Zeichen der Filmkultur. Die Festivalsektion Generation bietet dem Berlinale-Publikum unter 18 Jahren ein Zuhause: Ein Programm von rund 60 Filmen lädt Kinogänger*innen jeden Alters zu neuen filmischen Entdeckungen ein und bietet darüber hinaus die Möglichkeit, mit den teilnehmenden Filmemacher*innen ins Gespräch zu kommen. Am 16. Februar werden die beiden Wettbewerbe Generation Kplus und Generation 14plus feierlich eröffnet. Der Wettbewerb Generation 14plus startet mit dem Roadmovie 303 in Anwesenheit des Regisseurs Hans Weingartner und seines Casts. Eine Abenteuereise ganz anderer Art erzählt der Eröffnungsfilm der Generation Kplus Den utrolige historie om den kæmpestore pære (The Incredible Story of the Giant Pear) von Philip Einstein Lipski, Amalie Næsby Fick und Jørgen Lerdam. Zum Finale der Berlinale am 23. und 24. Februar verkünden die Kinderjury und die Jugendjury gemeinsam mit den beiden internationalen Jurys die Gewinner*innen der Wettbewerbe.
     
  Haus der Kulturen der Welt
John-Foster-Dulles-Allee 10 10557 Berlin
  https://www.hkw.de/de/index.php


16.02.
18:00
  Screening mit Cyrill Lachauer
         
  Filme von Cyrill Lachauer, im Anschluss Gespräch zwischen Cyrill Lachauer und Guido Faßbender, Kurator der Ausstellung

"Cyrill Lachauer. What Do You Want Here" § 32 m.ü.NHN. – 114,7 m.ü.NHN. (II), 2012 (16 mm Film transferiert auf HD-Video, 14:46 Min.) § Full Service, 2014 (S16 mm Film transferiert auf HD-Video, 7:11 Min.) § Full Service – Savages against Whites, 2012-2014 (HD-Handyvideo, 11:53 Min.) § Full Service – Three Things, 2014 (1894) (Found footage, 16 mm-Film transferiert auf HD-Video, 2:58 Min.) § Dodging Raindrops – A Separate Reality, 2016/17 (16 mm-Film transferiert auf 2k Video, Farbe, Stereo, 26:48 Min.) Der Eintritt ist frei. Im Vorfeld kann die Ausstellung bis 18 Uhr besucht werden (zzgl. Museumseintritt).
     
  Berlinische Galerie
Alte Jakobstraße 124–128 10969 Berlin
    https://www.berlinischegalerie.de/


16.02.
17.02.
 

  StummfilmLive im Babylon

          Panzerkreuzer Potemkin, der Meilenstein des Kinos     Live mit Metropolis Orchester Berlin
   
  Panzerkreuzer Potemkin [Bronenosez Potemkin] SU 1926, R: Sergej Eisenstein mit A. Antonow, W. Barski, G. Alexandrow, 74 Min Ticket: 20 Euro (7 Euro Film, 13 Euro Orchester) – KEINE Reservierung möglich

Massenszenen und immer wieder Nahaufnahmen von Gesichtern und Emotionen. Regisseur Sergej Eisenstein hat mit seiner Verfilmung der Meuterei der Matrosen in PANZERKREUZER POTEMKIN Filmgeschichte geschrieben. In der traditionellen Form der fünfaktigen Tragödie schaffte Sergej Eisenstein etwas absolut Neues. Seine Schnitte und Montagen wirken bis heute revolutionär. Nicht einen einzelnen Protagonist, sondern die Masse an sich machte er zum Star seines Films. Markante Gesichter spiegeln in Großaufnahme Angst, Schrecken und Fassungslosigkeit wider und bewegen so den Zuschauer zu einer Stellungnahme. Ein Meisterwerk des russischen Stummfilms und der internationalen Kinogeschichte. Das 18-köpfige Metropolis Orchester Berlin lässt dieses filmische Revolutionsmeisterwerk auferstehen.
    http://www.babylonberlin.de/stummfilme.htm
    Babylon Kino
Rosa-Luxemburg-Straße 30, 10178 Berlin
      http://www.babylonberlin.de/


 
17. Februar


17.02.
bis
22.02.
  Berlinale Talents 2018 
   
 

Mit dem Thema „Secrets“ taucht Berlinale Talents 2018 in die verborgenen Welten des Films ein. Im Mittelpunkt der 16. Ausgabe der Netzwerkplattform der Berlinale stehen die versteckten Botschaften in filmischen Geschichten und Bildern sowie die oft unbekannten Wege zum Erfolg. 250 internationale Talente und über 100 Expert*innen und Mentor*innen diskutieren ihre „Secrets of Success“ und widmen sich gemeinsam den hochaktuellen gesellschaftlichen und politischen Fragen des Teilens, Enthüllens und Bewahrens. Berlinale Talents findet vom 17. bis 22. Februar 2018 in unmittelbarer Nähe zum Festivalzentrum in den drei Häusern des HAU Hebbel am Ufer statt und bietet mehr als 25 öffentliche Vorträge und Filmscreenings an. Florian Weghorn, der Programmleiter von Berlinale Talents, kommentiert das Schwerpunktthema: „Wir wollen nichts verstecken; diese offene Kollaboration erzeugt den spezifischen Community-Spirit für alle, die zu Berlinale Talents kommen. Doch Filme sind auch geheimnisvoll, da sie alles zeigen und zugleich kunstvoll verbergen. Uns fasziniert diese Magie des Verborgenen und das geheime Band zwischen den Kreativen, dem filmischen Werk und dem Publikum.“

   


17.02.
18.02.
20:00
  UM:LAUT | Múm spielt - Menschen am Sonntag
         Film Concert + Record Release
 

Die Genre-Grenzgänger von múm vertonen ein Meisterwerk der deutschen Stummfilm-Ära: Nach ihren von Publikum wie Presse gefeierten Vorstellungen in den letzten beiden Jahren kehren die Isländer pünktlich zur Berlinale zurück auf die UM:LAUT-Bühne. Gemeinsam mit dem Perkussionisten Samuli Kosminen liefern die múm-Gründer Gunnar Tynes und Örvar Smárason einen Live-Soundtrack zum wunderbaren Film-Klassiker "Menschen am Sonntag" - ein zeitloses und lebendiges Portrait Berlins und seiner jungen Bewohner zum Ende der 20er-Jahre. Der heute selten gezeigte, halbdokumentarische Film von 1930 galt bereits nach seiner Entstehung als ein Meilenstein des Kinos, für die Macher um Billy Wilder war er das Sprungbrett nach Hollywood. Für den Film existierte nie eine Musik, zumeist wurde das Werk bei Aufführungen mit Liedern von Marlene Dietrich untermalt. Grund genug also, dass sich die Electronica- und Post-Rock-Forscher von múm diesem Zeitdokument ein weiteres Mal am Ort seiner Entstehung widmen und damit ein exklusives Record Release-Konzert im RADIALSYSTEM V feiern: Das renommierte Indie-Label Morr Music veröffentlicht eine limitierte Vinyl-Auflage mit Live-Tracks der vorangegangenen UM:LAUTShows.  http://umlautlive.de/

     
    http://www.radialsystem.de/rebrush/index.php
  Radialsystem V
Holzmarktstraße 33
     


17.02.
  Berlinale Goes Kiez im Toni & Tonino, Weißensee
   
 

Vom 17. bis 23. Februar bietet Berlinale Goes Kiez einen Querschnitt des Festivals an dezentralen Kinoorten. Insgesamt werden 16 Lang- und fünf Kurzfilme aus acht Sektionen und der Sonderreihe NATIVe gezeigt. Zahlreiche Filmteams haben bereits angekündigt, ihre Werke persönlich zu präsentieren und im Anschluss an die Vorführungen die Fragen des Publikums zu beantworten. Anne Lakeberg, Leiterin des City Kino Wedding, wird die Gespräche für die Berlinale moderieren.

14:30 Uhr Retrospektive Die Leuchte Asiens von Franz Osten; Musikfassung 2017 von Willy Schwarz mit elektroakustischen Klängen von Riccardo Castagnola 17:30 Uhr Generation 14plus 303 von Hans Weingartner 21:30 Uhr Wettbewerb Damsel von David Zellner, Nathan Zellner

     
     
  Toni & Tonino
     https://www.berlinale.de/


 
18. Februar

18.02.
  Berlinale Goes Kiez in den Neuen Kammerspielen, Kleinmachnow
   
 

Vom 17. bis 23. Februar bietet Berlinale Goes Kiez einen Querschnitt des Festivals an dezentralen Kinoorten. Insgesamt werden 16 Lang- und fünf Kurzfilme aus acht Sektionen und der Sonderreihe NATIVe gezeigt. Zahlreiche Filmteams haben bereits angekündigt, ihre Werke persönlich zu präsentieren und im Anschluss an die Vorführungen die Fragen des Publikums zu beantworten. Anne Lakeberg, Leiterin des City Kino Wedding, wird die Gespräche für die Berlinale moderieren.

15:30 Uhr Generation Kplus Blue Wind Blows von Tetsuya Tomina 18:30 Uhr Wettbewerb (außer Konkurrenz) Black 47 von Lance Daly 21:30 Uhr Perspektive Deutsches Kino Rückenwind von vorn von Philipp Eichholtz

     
     
  Neuen Kammerspielen
     https://www.berlinale.de/


18.02.
18:45 & 21:00
 

  Erika Lust for one night only: XConfessions Director's Cut + Q&A

         
  Female provocateur and adult cinema pioneer Erika Lust is back in Berlin for one night only on Sunday 18th February – spicing up this year's Berlinale with a dose of female-driven, cinematic and progressive erotic short films. Erika Lust is a Swedish, Barcelona-based acclaimed erotic film director and producer.

In 2015, Lust gave her TEDx talk “It’s Time for Porn to Change,” jumpstarting her pioneering campaign to #changeporn. XConfessions invites audiences from around the world to share their anonymous sexual fantasies. Each month, Erika chooses two confessions and turns them into captivating, explicit short films.
Erika’s erotic cinema reflects her views on sex as a healthy, natural part of life worth celebrating. With more than 100 short films, Erika also produces and finances female guest directors, supporting burgeoning talent across the globe.
    http://babylonberlin.de/xconfessions
    Babylon Kino
Rosa-Luxemburg-Straße 30, 10178 Berlin
      http://www.babylonberlin.de/


 
19. Februar


19.02.
  Berlinale zu #MeToo
   
  Podiumsdiskussion:
Kultur will Wandel – Eine Gesprächsrunde zu sexueller Belästigung in Film, Fernsehen und Theater


Akteure aus Film und Fernsehen diskutieren, welche Maßnahmen sexuelle Übergriffe verhindern und die Situation von Betroffenen verbessern können.
Montag, 19. Februar, 14:00 – 17:00 Uhr Ort: TIPI am Kanzleramt, Große Querallee, 10557 Berlin Sprache: Deutsch, Simultanübersetzung ins Englische und in Gebärdensprache

Mit Michael Lehmann (Studio Hamburg Produktion Gruppe), Hans-Werner Meyer (Bundesverband Schauspiel e.V.), Barbara Rohm (ProQuote Film e.V.), Jasmin Tabatabai (Schauspielerin), Natalia Wörner (Schauspielerin), Heike Hempel (stv. ZDF-Programmdirektorin), Ulrich Wilhelm (ARD-Vorsitzender, angefragt). Moderation: Verena Lueken (FAZ). Begrüßung: Christine Lüders, Leiterin der Antidiskriminierungsstelle des Bundes Grußwort: Dr. Katarina Barley (Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend; geschäftsführende Bundesministerin für Arbeit und Soziales) Veranstalter: Bundesverband Schauspiel BFFS (Initiator), ProQuote Film e. V. und die Antidiskriminierungsstelle des Bundes Eintritt frei
     
     
  TIPI am Kanzleramt
Große Querallee, 10557 Berlin
     https://www.berlinale.de/


19.02.
  Berlinale Goes Kiez in den Tilsiter Lichtspielen, Friedrichshain
   
 

Vom 17. bis 23. Februar bietet Berlinale Goes Kiez einen Querschnitt des Festivals an dezentralen Kinoorten. Insgesamt werden 16 Lang- und fünf Kurzfilme aus acht Sektionen und der Sonderreihe NATIVe gezeigt. Zahlreiche Filmteams haben bereits angekündigt, ihre Werke persönlich zu präsentieren und im Anschluss an die Vorführungen die Fragen des Publikums zu beantworten. Anne Lakeberg, Leiterin des City Kino Wedding, wird die Gespräche für die Berlinale moderieren.

17:00 Uhr Berlinale Talents „How to Talk to Strangers: Q&A Reloaded“ Wortveranstaltung in englischer Sprache 18:30 Uhr Panorama Dokumente Al Gami’ya (What Comes Around) von Reem Saleh 21:30 Uhr Forum Wieża. Jasny dzień. (Tower. A Bright Day.) von Jagoda Szelc

     
     
  Tilsiter Lichtspielen, Friedrichshain
     https://www.berlinale.de/


 
20. Februar


20.02.
18:45
 

Französischer Film des Monats: MEINE SCHÖNE INNERE SONNE OMU

      
 

Umgeben von Menschen und trotzdem allein. Isabelle lebt das Leben eines Singles in der Großstadt Paris. Sie ist eine Frau mit Vergangenheit – stark und unabhängig, als Künstlerin anerkannt, aber dafür wenig erfolgreich, wenn es um die Liebe geht. Ihre Suche nach der wahren Liebe scheitert immer wieder. Zu groß scheint die Kluft zwischen dem, was Frauen wollen und Männer bereit sind zu geben. In ihrer Ratlosigkeit erhofft sich Isabelle ausgerechnet von einem Wahrsager die Antwort auf die Frage, die sie mehr als alles andere beschäftigt – gibt es die Liebe fürs Leben oder ist sie nur eine Utopie?

FR 2017, R: Claire Denis, D: Juliette Binoche, Xavier Beauvois, Sandrine Dumas u.a. L: 96 min., FSK: ab 12.

     
 

City Kino Wedding im Centre Français de Berlin
Müllerstraße 74 13349 Berlin Anbindung: U-6, U-Rehberge

     http://www.citykinowedding.de/


20.02.
  Berlinale Goes Kiez im ACUDkino, Mitte
   
 

Vom 17. bis 23. Februar bietet Berlinale Goes Kiez einen Querschnitt des Festivals an dezentralen Kinoorten. Insgesamt werden 16 Lang- und fünf Kurzfilme aus acht Sektionen und der Sonderreihe NATIVe gezeigt. Zahlreiche Filmteams haben bereits angekündigt, ihre Werke persönlich zu präsentieren und im Anschluss an die Vorführungen die Fragen des Publikums zu beantworten. Anne Lakeberg, Leiterin des City Kino Wedding, wird die Gespräche für die Berlinale moderieren.

18:30 Uhr Forum L'empire de la perfection (In the Realm of Perfection) von Julien Faraut 21:30 Uhr Perspektive Deutsches Kino Die defekte Katze von Susan Gordanshekan

     
     
  ACUDkino, Mitte
     https://www.berlinale.de/


 
21. Februar


21.02.
Einlass & Filmabgabe 19:30 Film 20:30
  Open Screening – Plattform für Filmemacher/innen & Filmfans
   
  Was dem Slam Poeten das Open Mic, das ist für die Filmszene das Open Screening! Hier können Filmemacher – ohne Anmeldung, ohne Vorauswahl, ohne Jury – Kurzfilme von maximal 20 Minuten, an deren Produktion sie irgendwie beteiligt waren, im Kino präsentieren. Unerwünschte Inhalte können vom Publikum mit mehrheitlich gezeigter roter Karte gestoppt werden.Das ganze funktioniert somit sozusagen wie ein spontanes Filmfestival, bei dem ausschließlich Filmemacher und Publikum bestimmen, was gezeigt wird.

Ein kurzes Q&A nach jedem Film ermöglicht es Filmemachern und Publikum ins Gespräch zu kommen. Von Drama, Comedy, Musikvideo, Reportage, Doku, Animation bis Experimental u.v.m. ist jedes Genre möglich. Das Open Screening versteht sich als Plattform für Filmemacher und Film­fans – z.B. um Filme zum ersten Mal vor Zuschauern zu testen, um ein Feedback zu erhalten, um Filme überhaupt einem Publikum zugänglich zu machen oder um Kontakte für zukünftige Projekte zu knüpfen. Mögliche Filmformate: Blue Ray, DVD, AVI File, MPG2, MOV, MPG4, bzw. alles, was mit dem VLC-Player abspielbar ist. Moderation: Abbas Saberi. Das Open Screenning findet an jedem dritten Montag im Monat statt.
     
    http://openscreening.de/
  Sputnik Kino
Höfe am Südstern, Hasenheide 54, 10967 Berlin
     http://www.sputnik-kino.com/


21.02.
bis
23.02.

  Tagung "ANTIZIGANISMUS UND FILM"
   
  2017 wurden eine Reihe aktueller Filme, die zum Teil aus Steuergeldern über die Filmfördereinrichtungen finanziert und in den öffentlich-rechtlichen Anstalten gesendet wurden, aufgrund ihrer antiziganistischen Inhalte massiv kritisiert . Diese erste internationale Konferenz zu "Antiziganismus und Film" wird in mehreren Panels und Workshops will mit Wissenschaftler, Filmemacher und -Förderer ins Gespräch bringen. Die Auftaktveranstaltung in der Bayerischen Landevertretung wird den ethischen Dimensionen im Verhältnis von Filmemachen und Minderheit nachgehen.

21. Februar 2018
Fachgespräch: Die Ethik des Filmemachens: von, mit oder über Sinti und Roma
Veranstaltungsort: Landesvertretung Bayern, Behrenstraße 21/22, 10117 Berlin

22. – 23. Februar 2018
Konferenz: Antiziganismus und Film
Veranstaltungsort: Dokumentations- und Kulturzentrum Deutscher Sinti und Roma – Berliner Büro,
Aufbau Haus, Prinzenstr. 84.2., 10969 Berlin

22. Februar 2018, 16.00 Uhr
Oppose Othering! Workshop mit Filmschaffenden
Veranstaltungsort: Dokumentations- und Kulturzentrum Deutscher Sinti und Roma – Berliner Büro,
Aufbau Haus, Prinzenstr. 84.2., 10969 Berlin

http://www.sintiundroma.de/



21.02.
20:30
  Peter Zach - Life is Bigger
         In Anwesenheit des Regisseurs Peter Zach und mit Mario Mentrup, Claudia Basrawi, Axel Grumbach,
       Tanja Kopecky, Wolle Hein und weiteren Gästen
   
 

In unserer Reihe »Zurück auf Anfang«, bei der Filmemacher ihre Frühwerke vorstellen, haben wir im Februar eine ungewöhnliche Veranstaltung: Eine Premiere! Direct Cinema aus dem Jahr 1995. Ein Film, dessen Material in den letzten zwei Jahren (2016–2018) von Peter Zach digitalisiert und bearbeitet worden ist und nun erstmals im Lichtblick gezeigt wird. Momentaufnahmen und Echtzeit aus einer temporären autonomen Zone. Herzstück des Filmes sind atmende und hochatmosphärische Aufnahmen des letzten Konzerts der damals legendären Noise-Rock-Band KNOCHEN=GIRL im Roten Salon in der Volksbühne am Rosa Luxemburg-Platz in Berlin. Zudem erfährt der Bassist der Band, der sich Spoon nannte, eine Hommage. Er starb 2010 an Herzversagen und war insbesondere in den 90ern ein bunter Hund und berüchtigter Querulant der Szene.

Der Filmemacher bleibt der Band auch außerhalb des Konzertes auf den Fersen. Und dann steht die Zeit still. Echtzeit. Im »Kinski« im Frisör, einem der aberwitzig vielen illegalen Clubs der 90er in Berlin.

Die Vergangenheit ist in den Aufnahmen mehr als gegenwärtig: Während Peter Zach als Filmemacher wie eine »Fliege an der Wand« zu sein scheint, benutzt der Interviewer Stephan Settele die Macht der Kamera, um Reaktionen zu provozieren.
Obwohl unmittelbar und nahezu hautnah porträtiert, bleiben die gefilmten BarmacherInnen, Mario Mentrup (Frontmann von KNOCHEN=GIRL), sowie Claudia Basrawi und die anderem Mitstreiter lässig; die ZuschauerInnen werden eingeladen einer Mixtur aus einem psychedelischen Farb-Ton-Rausch und einem humordurchtränkten Plausch wie durch eine etwas beschmierte Lupe zu betrachten und beizuwohnen.

Peter Zach, geboren 1960 in Graz, lebt und arbeitet als freier Autor, Regisseur und Kameramann in Berlin. Studium der Soziologie und Ethnologie, Gründer und Chefredakteur der Filmzeitschrift »Blimp«. Dem Publikum des Lichtblick-Kinos ist er vor allem durch seinen Film »Gestern Mitte Morgen« bekannt, der dort regelmäßig gezeigt wird.

     
    Lichtblick Kino
Kastanienallee 77, 10435 Berlin
http://www.lichtblick-kino.org/
     


21.02.
  Berlinale Goes Kiez im filmkunst 66, Charlottenburg
   
 

Vom 17. bis 23. Februar bietet Berlinale Goes Kiez einen Querschnitt des Festivals an dezentralen Kinoorten. Insgesamt werden 16 Lang- und fünf Kurzfilme aus acht Sektionen und der Sonderreihe NATIVe gezeigt. Zahlreiche Filmteams haben bereits angekündigt, ihre Werke persönlich zu präsentieren und im Anschluss an die Vorführungen die Fragen des Publikums zu beantworten. Anne Lakeberg, Leiterin des City Kino Wedding, wird die Gespräche für die Berlinale moderieren.

18:30 Uhr Wettbewerb Transit von Christian Petzold 21:30 Uhr Wettbewerb 3 Tage in Quiberon von Emily Atef

     
     
  im filmkunst 66, Charlottenburg
     https://www.berlinale.de/


 
22. Februar


22.02.
  Berlinale Goes Kiez im Neuen Off, Neukölln
   
 

Vom 17. bis 23. Februar bietet Berlinale Goes Kiez einen Querschnitt des Festivals an dezentralen Kinoorten. Insgesamt werden 16 Lang- und fünf Kurzfilme aus acht Sektionen und der Sonderreihe NATIVe gezeigt. Zahlreiche Filmteams haben bereits angekündigt, ihre Werke persönlich zu präsentieren und im Anschluss an die Vorführungen die Fragen des Publikums zu beantworten. Anne Lakeberg, Leiterin des City Kino Wedding, wird die Gespräche für die Berlinale moderieren.

15:30 Uhr Berlinale Special Gala Unga Astrid (Becoming Astrid) von Pernille Fischer Christensen 18:30 Uhr Wettbewerb (außer Konkurrenz) Eldorado von Markus Imhoof 21:30 Uhr Berlinale Shorts Berlinale Shorts Go Kiez Antigone von Ula Stöckl The Shadow of Utopia von Antoinette Zwirchmayr Russa von João Salaviza & Ricardo Alves Jr. Imperial Valley (cultivated run-off) von Lukas Marxt Solar Walk von Réka Bucsi

     
     
  im im Neuen Off, Neukölln
     https://www.berlinale.de/


 
23. Februar

23.02.
  32. TEDDY AWARD 2018
   
  Der TEDDY AWARD ist der bedeutendste queere Filmpreis der Welt. Er ist eine gesellschaftlich engagierte politische Auszeichnung, die Filmen und Personen zugute kommt, die queere Themen auf breiter Ebene kommunizieren und so einen Beitrag für mehr Toleranz, Akzeptanz, Solidarität und Gleichstellung in der Gesellschaft leisten. Der TEDDY AWARD wird seit 1987 im Rahmen der Internationalen Filmfestspiele Berlin in folgenden Kategorien vergeben: Bester Spielfilm, bester Dokumentar-/Essayfilm und bester Kurzfilm. Darüber hinaus wird der TEDDY Readers‘ Award, L‘Oréal TEDDY Award, TEDDY Jury Award sowie der Special-TEDDY AWARD für die künstlerische Lebensleistung an herausragende Persönlichkeiten verliehen. Filme aus allen Sektionen der Internationalen Filmfestspiele Berlin konkurrieren jedes Jahr um die begehrten TEDDYs. Die Reihe der bisherigen TEDDY AWARD-Preisträger reicht von internationalen Star-Regisseur*innen wie Pedro Almodóvar, Gus Van Sant, Derek Jarman und Ulrike Ottinger bis hin zu internationalen Leinwandstars wie Oscar-Preisträgerin Tilda Swinton, Helmut Berger, Joe Dallesandro und John Hurt. Zur diesjährigen Veranstaltung werden wieder mehr als 2000 Gäste aus Kultur, Kunst, Wirtschaft, Politik und Gesellschaft erwartet.
     
     
  HAUS DER BERLINER FESTSPIELE
Schaperstraße 24, 10719 Berlin
     http://www.teddyaward.tv/de/


23.02.
  Berlinale Goes Kiez Kino Casablanca, Adlershof
   
 

Vom 17. bis 23. Februar bietet Berlinale Goes Kiez einen Querschnitt des Festivals an dezentralen Kinoorten. Insgesamt werden 16 Lang- und fünf Kurzfilme aus acht Sektionen und der Sonderreihe NATIVe gezeigt. Zahlreiche Filmteams haben bereits angekündigt, ihre Werke persönlich zu präsentieren und im Anschluss an die Vorführungen die Fragen des Publikums zu beantworten. Anne Lakeberg, Leiterin des City Kino Wedding, wird die Gespräche für die Berlinale moderieren.

14:30 Uhr NATIVe – A Journey into Indigenous Cinema Indigenous Life and Global Climate Change − From Polar Regions to Pacific Islands. From Melting Ice to Sea Level Rise Wortveranstaltung in Kooperation mit der Klimainitiative REKLIM am Alfred-Wegener-Institut, in englischer Sprache 18:30 Uhr NATIVe – A Journey into Indigenous Cinema MA'OHI NUI, au cœur de l'océan mon pays (MA'OHI NUI, in the heart of the ocean my country lies) von Annick Ghijzelings 21:30 Uhr Berlinale Special Gala Das schweigende Klassenzimmer von Lars Kraume Sonderveranstaltung in der JVA Tegel Freitag, 23. Februar 17:30 Uhr Berlinale Special Gala Das schweigende Klassenzimmer von Lars Kraume Diese Vorführung ist nicht öffentlich.

     
     
  Kino Casablanca, Adlershof
     https://www.berlinale.de/


 
24. Februar
 
25. Februar
 
26. Februar  


26.02.
22:00h
  Der Teddygewinner 2018 bei Mongay
         
  Zu sehen ist wie jedes Jahr beim ersten Mongay-Termin
nach der Berlinale der jeweiligen Teddy-Gewinner.
     
     
    International
Karl-Marx-Allee 33 10178 Berlin
      http://www.yorck.de/


 
27. Februar  


27.02.
20:00
  Special zum Black History Month 2018
   
        Film: Nothing But a Man (Michael Roemer) Lesung: Verbotenes Land (John Eichler)
   
  »Nothing But a Man« ist der erste Film des 1939 im Alter von elf Jahren mit einem Kindertransport aus Deutschland geflüchteten Berliners Michael Roemer. Bis heute gilt »Nothing But a Man« als einer der besten schwarzen Filme aller Zeiten. Erzählt wird die Liebesgeschichte zwischen der Predigertochter Josie Dawson (Abbey Lincoln) und dem Arbeiter Duff Anderson (Ivan Dixon) sowie dessen Kampf um eine würdevolle Behandlung als schwarzer Mann im Alabama der 1960er Jahre. In einer Kritik der Washington Post aus dem Jahr 1993 heißt es: »Nothing but a Man« ist einer der sensibelsten Filme über schwarzes Leben, der jemals in diesem Land gedreht wurde.

Trotz dieser und weiterer überragender Kritiken seit der ersten Aufführung 1964 ist Roemers Film berühmter als bekannt; selbst viele Cineasten haben nie von ihm gehört. Wann er zum letzten Mal in einem Berliner Kino gezeigt wurde und ob das überhaupt jemals der Fall war, konnte nicht recherchiert werden.

Michael Roemer, der von sich selbst sagt, dass seine eigene Sensibilität durch Faschismus, die Flucht aus Deutschland und Brecht maßgeblich geprägt wurde, feierte in diesem Jahr seinen neunzigsten Geburtstag und ist noch immer Professor für Amerikanistik und Film an der Yale School of Art.

Lesung: Verbotenes Land

Vor dem Film liest John Eichler aus seinem Debütroman »Verbotenes Land«. Das gerade erschienene moderne Drama ist ein schwarzer deutscher Roman, wahrscheinlich der erste seiner Art, der die Leser mitnimmt in das Leben von Protagonisten, deren Geschichten und Perspektiven in der deutschen Literatur neu sind.

Nicht nur diese Parallele besteht zu »Nothing But a Man«. In einem Handlungsstrang des Romans findet Roemers Film, im Sinne einer Hommage, eine literarisch freie Vertiefung, in der u.a. die Verantwortung von Vätern thematisiert wird.

»Du bist ein Mann, Michael«, hatte Josie nach der Geburt ihrer Tochter zu ihm gesagt. Immer, wenn ihr etwas wirklich wichtig war, nannte sie ihn Michael. Ansonsten war er Mike, und wenn sie mit ihm scherzte manchmal auch Duff; sein Spitzname aus dem Militär. »Aber du bist auch ein schwarzer Mann. Und deshalb wird es dir nicht leichtgemacht, ein Mann zu sein.« Dann hatte sie gelacht. Mike konnte noch immer ihre weißen Zähne sehen. »Ich hoffe, niemand hat dir versprochen, dass es einfach wird. Das wird es nämlich nicht … Aber wir lieben dich, Michael Anderson.«

John-E. Matip Eichler, Sohn einer deutschen Apothekerin und eines kamerunischen Arztes, wurde 1969 in Leipzig geboren. Neben dem Hauptfach Rechtswissenschaften studierte der Volljurist in Leipzig Philosophie sowie später in Berlin Volkswirtschaft. Mittlerweile lebt er in Berlin und Douala. Seine Texte erscheinen regelmäßig in der Huffington Post. Der Debütroman »Verbotenes Land« entstand über einen Zeitraum von fünfzehn Jahren (2002–2017) und ist als Taschenbuch, Kindle und Tolino über Amazon sowie nach der Leipziger Buchmesse im Buchhandel erhältlich.
     
    Lichtblick Kino
Kastanienallee 77, 10435 Berlin
http://www.lichtblick-kino.org/
     


 
28. Februar  




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