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MMEANSMOVIE Filmmagazin Berlin © - Kino, Filmstarts, Festivals und Termine     
 
   
Termine  



         
 
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bis
13.10.
 

Kino der Moderne - Film in der Weimarer Republik

      
 

Am 19. August eröffnet das Museum für Film und Fernsehen die Ausstellung „Kino der Moderne – Film in der Weimarer Republik“. Die von der Deutschen Kinemathek gemeinsam mit der Bonner Bundeskunsthalle entwickelte Schau zeigt die Wechselwirkungen zwischen Kino und Alltagskultur, die künstlerischen und technischen Innovationen des damaligen Filmhandwerks sowie das Entstehen von Filmkritik und -theorie in den 1920er-Jahren.

Nach ihrer ersten Station in Bonn beleuchtet die für Berlin neu adaptierte Ausstellung auch das vielfach in Vergessenheit geratene Wirken von Frauen hinter der Kamera. Vorgestellt werden 21 weibliche Filmschaffende. Begleitet wird die Ausstellung, die bis zum 13. Oktober 2019 zu sehen ist, zudem von einem umfangreichen Veranstaltungsprogramm.

„Besonders freut es mich, dass wir Regisseurinnen, Drehbuchautorinnen, Produzentinnen und Szenenbilderinnen des Weimarer Kinos in der Berliner Ausstellung einen eigenen Raum geben. Zu ihnen zählen beispielsweise die Filmproduzentin Liddy Hegewald, die Regisseurin Leontine Sagan und die Animationsfilmerin Lotte Reiniger“, so Rainer Rother, Künstlerischer Direktor der Deutschen Kinemathek.

Zwischen 1918 und 1933 entwickelte sich unter den Bedingungen der ersten deutschen Republik der Film zur neuen Kunstform, die von der Bevölkerung kollektiv rezipiert wurde – im Kino. Der Aufstieg dieses modernen Massenmediums vollzog sich rasant. Das Kino der zwanziger Jahre bot ein Experimentierfeld und prägt wie keine andere Stilepoche des deutschen Films die internationale Filmästhetik bis heute.
Im Kino der Moderne betrachtet sich die Gesellschaft selbst. Die Leinwand wird zum Spiegelbild, indem sie Alltagsthemen und -typen reflektiert. Zugleich wird der Film zum Leitmedium, das Vorbilder und Ideale setzt. Mode und Sport, Mobilität und urbanes Leben, Genderfragen, die Popularität der Psychoanalyse und die gesellschaftlichen Auswirkungen des Ersten Weltkriegs – all das spiegelt sich im Film der Weimarer Republik.

Die Ausstellung zeigt die diese neue, siebte Kunst und ihre Bezüge zu Literatur, bildender Kunst, Architektur und gesellschaftspolitischen Entwicklungen. Erlebbar werden die mit der Entstehung der Filmkunst einhergehenden Innovationen anhand von raumgreifenden Inszenierungen und Medieninstallationen. Der überwiegende Teil der rund 350 großzügig inszenierten Exponate stammt aus den Sammlungen der Deutschen Kinemathek, zahlreiche von ihnen sind erstmals öffentlich zu sehen. Ergänzt werden sie von Leihgaben aus den Bereichen Kunst, Design und Architektur aus dem In- und Ausland.

Der Katalog zur Ausstellung ist im Sandstein Verlag erschienen.

     
     https://www.deutsche-kinemathek.de/
  Deutsche Kinemathek Museum für Film und Fernsehen
Potsdamer Str. 2, 10785 Berlin
     


bis
29:10.
 

 Portuguese Cinema Days in Berlin 2019

         
  Im Oktober rückt Portugal ein bisschen näher: die Portuguese Cinema Days in Berlin zeigen einige der besten portugiesischen Filme der letzten Jahre. Ob Fiktion oder Doku, die zum Teil mehrfach prämierten Filme mit hohem inhaltlichen und ästhetischen Anspruch bieten einen Blick über die Gesellschaft, Kultur und Geschichte, wie auch über die Vielseitigkeit des portugiesischen Kinos. Über diese Grenzen hinaus, „The Dead and the Others“ - eine brasilianische Koproduktion zu einem hochaktuellen Thema – zeigt, was es heißt, im heutigen Brasilien ein Indigener zu sein.

https://2314-kultur.org/portfolio/cinema/
     
    Moviemento Kino
Kottbusser Damm 22
Kinokasse: 692 47 85
      http://www.moviemento.de/


Oktober
 

Short Attack im Oktober: Big Data – Kommunikation in Ekstase

   
  9 Filme in 85 Minuten Kann Alexa töten? Ist Widerstand gegen Überwachung möglich? Das Programm gibt hinreichend wie originell Antwort und zelebriert Handy-Ekstase, Wohlfühlvideos, Instagram-Grusel und Navigationshilfe. Buchstaben explodieren, ein Shitstorm geht durch die Decke und schon das bestellen einer Pizza kann bekanntermaßen Erkenntnislawinen lostreten: Willkommen in der Datenwelt!

ACUD Kino im ACUDkunsthaus
Veteranenstraße 21 – 10119 Berlin-Mitte
https://acudkino.de/

Il Kino
Nansenstraße 22, Berlin
http://ilkino.de/
     
    http://www.shortsattack.com/
   




01.10.
bis
03.11.
  Im Auftrag des Fernsehens der DDR
       
   
 

Als das Präsidium des Ministerrats der DDR im Mai 1965 die Einführung des Farbfernsehens beschloss und wenig später den Start des zweiten, farbtüchtigen Programmkanals auf den 3. Oktober 1969 festlegte, sollte vor aller Welt die Leistungsfähigkeit und Modernität des Sozialismus bewiesen werden. Dank eines großen ökonomischen Aufwands konnte diese Vorgabe trotz des engen zeitlichen Rahmens erfüllt werden. Am 20. Jahrestag der Gründung der DDR wurde das Farbfernsehen symbolträchtig zusammen mit dem Fernsehturm in der Mitte Berlins als weithin sichtbares Architekturwahrzeichen der DDR in Betrieb genommen. Die technische Neuerung ging einher mit dem Wunsch nach einer reformierten Programmarbeit. Bereits 1967 hatte Werner Lamberz, Mitglied im Zentralkomitee der SED, dem DDR-Fernsehen „Schwächen in der Programmkomposition“ attestiert. Vier Jahre später wurde der neue Erste Sekretär des ZK der SED Erich Honecker deutlicher und fordert auf dem VIII. Parteitag, „die Programmgestaltung zu verbessern, eine bestimmte Langeweile zu überwinden, den Bedürfnissen nach guter Unterhaltung Rechnung zu tragen.“
Die gemeinsam mit dem Deutschen Rundfunkarchiv veranstaltete Reihe Im Auftrag des Fernsehens der DDR bringt zehn Fernsehspielfilme zusammen, die einerseits Teil eines sich wandelnden DDR-Fernsehens sind. Deren Produktions- und Rezeptionsgeschichten verdeutlichen aber auch, welche Grenzen den Spielräumen gesetzt waren bzw. welche Konsequenzen innovativ arbeitende Fernsehschaffende zu tragen hatten.

https://www.dhm.de/zeughauskino/filmreihen/im-auftrag-des-fernsehens-der-ddr.html

     
  Zeughauskino
Deutsches Historisches Museum Unter den Linden 2 10117 Berlin Tel. +49 30 20304-0
    http://www.dhm.de/zeughauskino
 


 
1. Oktober


01.10.
18:00
 

  Africa Look: Golden Fish, African Fish - mit Gästen

         
   
 

Das Dorf Kafountine an der senegalesischen Atlantikküste hat sich zu einem regionalen Zentrum der nicht industriellen Fischerei entwickelt. Unter härtesten Bedingungen verdienen sich dort rund 15.000 Menschen täglich ihren meist kargen Lebensunterhalt – sei es auf den Fischerbooten, als Träger für Fischkisten, in der Fischverarbeitung oder in der Räucherei. Die Arbeit wird von Hand erledigt, ist körperlich anstrengend und die Arbeiter an den Räucheröfen bekommen so viel Rauch in die Augen, dass die Erblindungsgefahr sehr hoch ist. Trotzdem versuchen die Menschen mit ihrer Arbeit zur Ernährungssicherheit in zahlreichen afrikanischen Ländern beizutragen, auch wenn die Konkurrenz durch europäische Trawler und chinesische Fischfabriken stetig steigt. Der Film wirft einen unvoreingenommenen Blick auf eine Situation, die weitaus komplexer ist, als sie einem Außenstehenden auf den ersten Blick erscheinen mag.

Goldener Fisch, Afrikanischer Fisch] I 2018, R: Thomas Grand, Moussa Diop, 60 Min, OmeU, (Französisch & Wolof)

Im Anschluss Diskussion mit dem Regisseur Thomas Grand. Eintritt frei. Eine Veranstaltung der Rosa-Luxemburg-Stiftung und AfricAvenir International

     
    Babylon Kino
Rosa-Luxemburg-Straße 30, 10178 Berlin
      http://www.babylonberlin.de/


01.10.
bis
08.10.
  Filme von Wolfgang Höpfner und Peter Goedel
       
   
 

Zwei Filmemacher, deren Werke über sich hinausweisen und sie zu Bausteinen für eine Chronik der verschwundenen BRD werden lassen. 1974 trafen sich Goedel und Höpfner in Köln. Beide hatten Germanistik studiert; es entstand GRUSELFILME IN DER HAUPTSCHULE. Drei Jahre später folgte WAS ELTERN FORDERN UND KINDER LEISTEN, danach trennten sich ihre Wege. Peter Goedel wurde Film- und TV-Regisseur, Wolfgang Höpfner begann ein Studium an der dffb, wo er noch während des Studiums drei Filme drehte, die das Erlöschen der 68er-Hoffnungen und den „Deutschen Herbst“ zum Gegenstand haben: ZWEI PROTOKOLLE und VOR 4 JAHREN. VOR 2 JAHREN beschäftigen sich jeweils mit dem politischen Untergrund der damaligen Zeit sowie dem Prozess um Roland Otto und Karl Heinz Roth. 1983 folgte Höpfners Abschlussfilm DER EWIGE TAG. Peter Goedel schuf fürs Fernsehen und in eigener Produktion ein zwischen Essay, Dokument und Spielfilm changierendes Œuvre, das eine empathische Einsicht in die politischen Zeitläufe verrät, sowie eine große Affinität zur Musik und Literatur aufweist. In RÜCKKEHR ZU DEN STERNEN teilt ein Astrophysiker nicht nur sein Wissen mit, sondern bringt durch die Eigentümlichkeit seines konzentrierten Sprechens Neues hervor. In HINTER DEN ELBBRÜCKEN wird in den stillen Räumen eines kleinen Bauernhauses in Schleswig Holstein die Weite des offenen Meeres spürbar.

https://www.arsenal-berlin.de/de/kino-arsenal/programm/

     
  Kino Arsenal – im Filmhaus am Potsdamer Platz
Potsdamer Str. 2, 10785 Berlin
Tel.: + 49 (0) 30 26599 - 100 ticket@arsenal-berlin.de
      http://www.arsenal-berlin.de/
 


01.10.
bis
19.10.
  Magical History Tour – Von Formen und Figuren – Choreografien im Film
       
   
 

In der kommenden Ausgabe der Magical History Tour dreht und wendet sich alles um Choreografien. Anordnungen von Menschen in Räumen, Orchestrierung von Gegenständen, selbst Kompositionen von Mimik oder Gestik – zu filmischen Choreografien verschmelzende Bewegungsabläufe treten in unterschiedlichsten Formen und fast allen Genres in Erscheinung. Wenn auch bei weitem nicht immer getanzt, ist ihnen fast immer ein tänzerisches Element zu eigenen: Choreografien im Film rhythmisieren, abstrahieren, stilisieren, kreieren Bildräume und Beziehungsgeflechte, reflektieren Stillstand und Bewegung, schaffen ein oft physisches Kino.

https://www.arsenal-berlin.de/de/kino-arsenal/programm/

     
  Kino Arsenal – im Filmhaus am Potsdamer Platz
Potsdamer Str. 2, 10785 Berlin
Tel.: + 49 (0) 30 26599 - 100 ticket@arsenal-berlin.de
      http://www.arsenal-berlin.de/
 


01.10.
19:00
 

BERLINALE SPOTLIGHT: Born in Evin mit Regiegespräch!

      
   
 
Wie auch im letzten Jahr kooperieren wir mit der Perspektive Deutsches Kinos der Berlinale und zeigen an drei Terminen ausgewählte Filme von der Berlinale 2019. Durch den Abend führt Sektionsleiterin Linda Söffker, nach der Vorführung moderiert sie das Publikumsgespräch mit der jeweiligen Regisseurin! Im Anschluss gibt es an der Kinobar die Möglichkeit, sich mit dem Team der Berlinale und den jeweiligen Regisseurinnen bei einem Gin Tonic auszutauschen!

Born in Evin
Am Di. 1.10. Regisseurin Maryam Zaree zu Gast! Born in Evin erzählt die Geschichte von Regisseurin und Schauspielerin Maryam Zaree, die sich auf die Suche nach den gewaltvollen Umständen ihrer Geburt in einem der berüchtigtsten politischen Gefängnisse der Welt macht.

DE 2019, R: Maryam Zaree, Dokumentarfilm, L. 95 min., FSK: ab 12

https://www.youtube.com/Trailer

     
 

City Kino Wedding im Centre Français de Berlin
Müllerstraße 74 13349 Berlin Anbindung: U-6, U-Rehberge

     http://www.citykinowedding.de/


 
2. Oktober  


02.10.
20:15
  Der Duft des Westpakets
       in Anwesenheit der Regisseurinnen Maja Stieghorst und Brit-J. Grundel
   
 

Düfte rufen in uns blitzschnell bestimmte Erinnerungen und Emotionen wach. Bei vielen Ostdeutschen ist es der Duft vom Westpaket. Was war ein Westpaket? Woher kamen sie? Was war drin? Wonach rochen sie? Westpakete waren die Pakete, die zwischen 1949 und 1989 von West- nach Ostdeutschland geschickt wurden. Bis zum Mauerfall 1989 war der Postweg häufig die einzige Möglichkeit der Kommunikation zwischen West- und Ostdeutschland. Jährlich wurden etwa 25 Millionen Westpakete verschickt. Eine Milliarde Westpakete haben insgesamt die Grenze überquert und jedes von ihnen hatte einen unvergleichbaren Duft, der aus unserem Leben verschwunden ist. Warum ist er verschwunden? Können wir ihn wiederfinden? Warum erinnern sich noch heute Menschen an ihre Westpaketerlebnisse? Wir begeben uns auf die Suche nach dem Duft und der Geschichte des Westpakets.

Dokumentarfilm, D 2018, 65 min, Idee: Maja Stiegorst, Regie: Maja Stieghorst und Brit-J. Grundel, mit Tobias Schmidt, Uwe Herrich, Wolfgang Thierse u.v.a.

https://www.der-duft-des-westpakets.de/

     
  Lichtblick-Kino
Kastanienallee 77 / 10435 Berlin
      http://www.lichtblick-kino.org/
 


02.10.
20:00
  Preview: Parasite
       
       
  Die vierköpfige Familie Kim ist schon sehr lange arbeitslos, weshalb der Vater Ki-taek (Kang-ho Song) zusammen mit seiner Frau Chung-sook (Hyae Jin Chang) und seinen Kindern Ki-woo (Woo-sik Choi) und Ki-jung (So-dam Park) in einem runtergekommenen Keller unter ärmlichen Bedingungen haust. Wenn sie sich nicht gerade mit Aushilfsjobs, wie dem Zusammenfalten von Pizzakartons über Wasser halten, versuchen sie in die hintersten Winkel ihrer Behausung zu kommen, um etwas vom WLAN der anderen Mitbewohner abzugreifen. Als der jüngste Sprössling es schafft, bei der gut situierten Familie Park einen Job als Nachhilfelehrer an Land zu ziehen, bietet das der Familie einen Ausweg aus der Arbeitslosigkeit. Kaum in der noblen Villa des reichen Geschäftsmanns Mr. Park (Sun-kyun Lee) und seiner Frau Yeon-kyo (Yeo-Jeong Cho) angekommen, sorgt Ki-woo dafür, dass alle anderen Bediensteten der Parks durch seine Familienmitglieder ersetzt werden. Doch was dann folgt, stellt alles vorangegangene in den Schatten ...

Südkorea (2019), 132 min., FSK 16

https://www.youtube.com/Trailer engl.
     
  hackesche höfe kino
Rosenthaler Straße 40 10178 Berlin
      http://www.hoefekino.de  


02.10.
20:45
 

HOMMAGE HANNELORE ELSNER: Die endlose Nacht

     
   
 

Die endlose Nacht „Die endlose Nacht“ wurde im Jahr 1962 – 1963 auf dem Gelände des Flughafen Berlin-Tempelhof gedreht und erzählt in verschiedenen Episoden die Geschichte von diversen Menschen, die die Nacht auf ihren wegen Nebel verspäteten Flügen in der Wartehalle ausharren müssen. D 1963, R: Will Tremper, D: Hannelore Elsner, Werner Peters u.a., L: 85 min., FSK: ab 16 HOMMAGE AN HANNELORE ELSNER Mi. 2.10. / 19 Uhr (Eintritt 8 €) Ein Abend in Filmausschnitten Hannelore Elsner war eine der größten Schauspielerinnen Deutschlands. 60 Jahre lang prägte sie Film und Fernsehen und spielte an der Seite hochkarätiger Kolleg*innen. Anhand ihrer schönsten Szenen führt Urs Spörri durch den Abend zu Ehren der im April verstorbenen Diva und lässt ihr filmisches Leben Revue passieren. Im Anschluss an den Vortrag wird Hannelore Elsners Lieblingsfilm gezeigt: DIE ENDLOSE NACHT! Urs Spörri ist Filmwissenschaftler & Moderator. Zu seinen Auftraggebern zählen das Deutsche Filminstitut & Filmmuseum in Frankfurt a.M. sowie diverse Filmfestivals. Als Experte des deutschen Kinos beschäftigt er sich seit vielen Jahren mit Hannelore Elsner..

     
 

City Kino Wedding im Centre Français de Berlin
Müllerstraße 74 13349 Berlin Anbindung: U-6, U-Rehberge

     http://www.citykinowedding.de/


 
3. Oktober  


03.10.
19:00
 

PREMIERE ZUM KINOSTART: DATSCHE mit Gästen & Kuzfilm

      
   
  Der New Yorker Valentin macht sich auf den Weg über den Atlantik, um in Berlin seinen deutschen Wurzeln nachzugehen. Die Datsche, die ihm sein verstorbener Großvater vermacht hat, befindet sich allerdings gar nicht in Berlin sondern in einer verschlafenen Kleingartensiedlung im früheren Osten der Republik. Die Nachbar*innen empfangen ihn mit offenen Armen, viel Neugier und einem “telefonbuchdicken” Regelwerk. Doch nicht alle sind dem jungen Neuankömmling wohlwollend gesonnen und schauen mit Skepsis auf die Entwicklungen im einstmals „schönsten Garten“ der ganzen Kolonie. GB 2018, R: Lara Hewitt, D: Zack Segel, Kunle Kuforiji, Luis Lüps u.a., L: 93 min., FSK: ab 12

The Men Who Fell Up Ein Mann rutscht aus und fällt und fällt und fällt verkehrt … aber eigentlich logisch richtig. DE 2016, R: Ebele Okoye, Animationskurzfilm, L: 2:00 min.


https://www.youtube.com/Trailer

     
 

City Kino Wedding im Centre Français de Berlin
Müllerstraße 74 13349 Berlin Anbindung: U-6, U-Rehberge

     http://www.citykinowedding.de/


03.10.
bis
06.10.
  Brecht in echt Festival mit allen originalen Brechtfilmen
       
  Das gab es noch nie. Brecht in echt zeigt alles, was Brecht selbst im Film realisiert oder initiiert hat: Klassiker wie Kuhle Wampe (1932), Hangmen Also Die (1942), Die Dreigroschenoper (1931) und Puntila (1955), die zahlreichen Theaterdokumentationen von Mann ist Mann (1931), Galileo (1947), Urfaust (1952), Die Gewehre der Frau Carrar (1953), Katzgraben (1957), Die Mutter (1958), Mutter Courage und ihre Kinder (1961) und einiges mehr, darunter nie gezeigtes Stummfilmmaterial (teilweise mit Live-Musik), private Filmaufnahmen, Ausschnitte aus Wochenschauen und das berüchtigte Verhör vor dem House Committee on Un-American Activities. Erstmals wird im Rahmen dieses Festivals Brechts Filmerbe öffentlich zugänglich gemacht. Es wurde von der Akademie der Künste und der Stiftung Deutsche Kinemathek durch die Förderung der Lotto-Stiftung Berlin und der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien gesichert und digitalisiert.

Programmhöhepunkte bilden die Premiere eines Reenactments von Brechts legendärer Hofmeister-Inszenierung (1950) durch Jürgen Kuttner und Tom Kühnel mit Samuel Finzi, Kathleen Morgeneyer und Peter-René Lüdecke (4.10., 19:30 Uhr), die von Brechts Meisterschüler B. K. Tragelehn und von dem Regisseur und Schriftsteller Holger Teschke kommentierten Aufzeichnungen früher Inszenierungen sowie die Aufführung von Volker Schlöndorffs Baal-Verfilmung (1969) mit Rainer Werner Fassbinder, gefolgt von einem Gespräch mit dem Regisseur, moderiert von Knut Elstermann (5.10., 20:15 Uhr).


https://www.adk.de/de/programm/
    https://www.adk.de/
  Kino Babylon,
Rosa-Luxemburg-Str. 30, 10178 Berlin
    https://babylonberlin.eu/


 
4. Oktober  


04.10.
bis
08.10.
  Es war einmal in Beirut – Hommage an Jocelyne Saab
       
   
 

Die libanesische Künstlerin Jocelyne Saab ist eine zentrale Figur des arabischen Kinos. Saab, 1948 in Beirut geboren und Anfang dieses Jahres in Paris verstorben, war in den 70er Jahren eine der ersten und wenigen Filmemacherinnen des Nahen Ostens. Sie begann ihre Tätigkeit als Journalistin und Kriegsreporterin, u.a. für das französische Fernsehen, und arbeitete in fast allen damaligen Krisenherden des Nahen Ostens und Nordafrikas. Saabs essayistische Porträts ihrer Heimatstadt Beirut während des Libanesischen Bürgerkrieges gelten als herausragende Werke des arabischen Kinos und des cinéma engagé. Ab 1985 war sie auch als Spielfilmregisseurin und später noch als bildende Künstlerin erfolgreich. Saab strebte in ihrem Filmschaffen immer nach einem utopischen Moment: „Früher war mein Land ein wunderschöner Garten – Gärten gibt es hier heute keine mehr. Ich habe versucht, die Kultur, die wir früher hatten, wiederzubeleben. Darin besteht meine Ablehnung der Realität. Und aus diesem Grund fordere ich die Menschen auf, zu träumen.“ „Jocelyne Saab hat ihre gesamte künstlerische Karriere in den Dienst Benachteiligter gestellt – von Vertriebenen bis hin zu exilierten Kämpfern, im Kriegszustand befindlichen Städten und einer Vierten Welt ohne Stimme. Ihr Werk gründet auf geschichtlicher Gewalt und einem Bewusstsein für die Taten und Bilder, die nötig sind, um diese Gewalt zu dokumentieren, zu reflektieren und ihr entgegenzuwirken.“ (Nicole Brenez) Anlässlich des Erwerbs von dreien ihrer Spielfilme als 35 mm Filmkopien widmet ihr das Arsenal eine Hommage, welche die Hauptwerke ihrer Filmografie umfasst.

https://www.arsenal-berlin.de/de/kino-arsenal/programm/

     
  Kino Arsenal – im Filmhaus am Potsdamer Platz
Potsdamer Str. 2, 10785 Berlin
Tel.: + 49 (0) 30 26599 - 100 ticket@arsenal-berlin.de
      http://www.arsenal-berlin.de/
 


 
5. Oktober  


05.10.
22:30
 

The Last House On Dead End Street (OV)

          Horror im Rollberg
 

Terry Hawkins, ein junger Gangster, der gerade aus dem Gefängnis entlassen wurde, entscheidet sich Snuff Filme zu machen, um sich an der Gesellschaft zu rächen.

After being released from prison, a young gangster with a chip on his shoulder decides to punish society by making snuff films

USA (1977), 78 min., FSK 18

    https://yorck.de/kinos/rollberg
  Rollberg Kino
Rollbergstr. 70 12049 Berlin
     


05.10.
16:00

  Barstow, California (OmU) – mit Gast
   
   
Die Leinwand ist schwarz, das Geräusch einer schweren Tür, die zufällt, ein Schlüssel dreht sich im Schloss. Der Film Barstow, California nimmt uns mit in die Welt des Lyrikers Stanley »Spoon« Jackson, der aus seiner Autobiographie »By Heart« vorliest, ohne selbst jemals im Bild zu sein. Geschrieben hat er sie im Gefängnis, in dem er seit 1978 wegen Mordes inhaftiert ist. »Meine Haut fühlt sich warm und lebendig an, diesen September in San Quentin. Als wäre ich eine Eidechse, die sich auf einem großen Stein sonnt.« Zur Off-Stimme von Spoon Jackson blicken wir auf die Landschaftsbilder der sonnendurchtränkten kalifornischen Mojave-Wüste und der Kleinstadt Barstow, die an der Interstate 15 auf halber Strecke zwischen Los Angeles und Las Vegas liegt. In den Minen rund um Barstow wird bis heute Gold abgebaut. Spoon Jackson ist einer von 15 Brüdern, zwei von ihnen führen uns an diesen verödeten Ort ihrer Kindheit. Sie erzählen von der Familiengeschichte, von Armut, Rassismus, aber auch vom Zusammenhalt zwischen den Nachbarn am Fluss. Wir hören von den plötzlichen Fluten des Mojave River und vom rhythmischen Rattern der Güterzüge, die sie nachts in den Schlaf sangen. Noch immer rangieren sie dort, oder sie passieren ohne Halt das gottverlassene Barstow. Und immer liegt dieser Sound kreischender Eisenbahnräder in der Luft, der das Gefühl der Einsamkeit bis hinter die Gitterstäbe des Solana Gefängnisses zu tragen scheint.

DE/US 2018, 76 Min., engl. OmU Regie & Kamera: Rainer Komers Editor: Gregor Bartsch
   
  fsk Kino
Segitzdamm 2 10969 Berlin
  http://www.fsk-kino.de


05.10.
18:30
  Film und Gespräch  | Thomas Heise: Heimat ist ein Raum aus Zeit
       
          
 

„Man kann sich die Geschichte länglich denken. Sie ist aber ein Haufen.“ So eröffnet Thomas Heise seinen Film Material. Er fügt Fragmente des Umbruchs 1988/89 zusammen, als ein anderes Deutschland noch möglich schien: Beobachtungen im Gefängnis, am Theater, auf Versammlungen und bei Häuserräumungen. Zehn Jahre später: „Es geht darum, Zeugnis abzulegen. Ich weiß, das klingt pathetisch.“ Auch in Heimat ist ein Raum aus Zeit steht, entlang der Chronik von Heises Familie, die die Verwerfungen eines ganzen Jahrhunderts umfasst, das Verhältnis Mensch und Geschichte im Zentrum.

Dokumentarfilm, D 2019, 218 Min. Anschließend Gespräch mit Thomas Heise und Stefan Neuberger Moderation: Matthias Dell In deutscher Sprache € 6/4

    https://www.adk.de/
  Akademie der Künste
Hanseatenweg 10 10557 Berlin
     


 
6. Oktober  


06.10.
11:30
 

M - Eine Stadt sucht einen Mörder | Film in der Weimarer Republik

   
 

Filmreihe zur Ausstellung: KINO DER MODERNE - Film in der Weimarer Republik

Platz 6 unter den 100 besten Filmen aller Zeiten in der „Cahiers du cinéma“: In Fritz Langs erstem Tonfilm werden die neuesten kriminologischen Fahndungstechniken der damaligen Zeit eingesetzt, um die Psychologie eines Triebtäters zu ergründen. Außerdem spiegelt Lang mit seinem innovativen Thriller das gesellschaftliche Klima der Weimarer Republik wider. Eine Warnung vor dem aufkommenden Nationalsozialismus?

     
    https://www.yorck.de/kinos/delphi-lux
  Delphi LUX
Yva Bogen - Kantstraße 10 10623 Berlin
     


06.10.
20:00
 

  Carola Rackete Live - Preview: SeaWatch3 - mit Gästen

         
   
 

Schäm dich!“ schreien ihr Menschen am Pier entgegen. Als Carola Rackete im Hafen von Lampedusa unter Buhrufen und Jubel abgeführt wird, richten sich alle Kameras auf sie. Die deutsche Kapitänin hat die „Sea-Watch 3“ mit Geflüchteten an Bord ohne Erlaubnis in den italienischen Hafen gesteuert und wird vorläufig festgenommen. Ihre Verhaftung ist das spektakuläre Ende einer wochenlangen Odyssee auf hoher See. Wie kam es so weit? Was ist in den drei Wochen auf See passiert? In dem Dokumentarfilm "SeaWatch3" können die Zuschauer hautnah miterleben, was später weltweit für Schlagzeilen gesorgt hat. Die Filmemacher Nadia Kailouli und Jonas Schreijäg haben die 21 Tage an Bord der „Sea-Watch 3“ dokumentiert.

D 2019, R: Nadia Kailouli, Jonas Schreijäg mit Carola Rackete, 110 Min, OmeU – Im Anschluss Gespräch mit den Regisseuren und Carola Rackete

     
    Babylon Kino
Rosa-Luxemburg-Straße 30, 10178 Berlin
      http://www.babylonberlin.de/


 
7. Oktober  


07.10.
22.00
 

 Mongay| Cockettes

      
 

USA 2001, 99 min, OV
Doku über die Cockettes, eine extravagante Theatertruppe aus Hippies und Drag Queens, die von 1969 bis 1972 in San Francisco mehrere Musicals inszenierte und mit spektakulären Kostümen, rebellischer Sexualität und überschwänglichem Chaos für Aufsehen sorgte. Die wahren Vorreiter der Gender-Revolution.

Regisseur David Weissman ist für eine Diskussion zu Gast

https://www.youtube.com/Trailer

    Kino International
Karl-Marx-Allee 33 10178 Berlin
      https://www.yorck.de/kinos/kino-international


 
8. Oktober  


08.10.
19.30
 

 Premiere| Der Glanz der Unsichtbaren (Les Invisibles)

      
 

Nach einer städtischen Entscheidung wird Envol, SDF Women's Shelter, geschlossen. Die Sozialarbeiter haben nur noch drei Monate Zeit, um die Frauen, für die sie sich interessieren, um jeden Preis wieder zu integrieren: Ab jetzt ist alles erlaubt!

Genre: Komödie Drama Land/Jahr: F 2018 Regie: Louis-Julien Petit (Carole Matthieu/2016) Darsteller/innen: Audrey Lamy Corinne Masiero Déborah Lukumuena Noémie Lvovsky Drehbuch: Marion Doussot Claire Lajeunie Louis-Julien Petit Min.: 102 Fsk: 6 Verleih: Piffl Medien Festival: Filmfest München 2019


https://www.youtube.com/Trailer

    Kino International
Karl-Marx-Allee 33 10178 Berlin
      https://www.yorck.de/kinos/kino-international


08.10.
19:30
 

  Sonnenallee [Hauptstadt der DDR] Special Gast: Alexander Scheer

         
   
 

In seinem Kinodebüt versucht der Theaterregisseur Leander Haußmann das Lebensgefühl im Ostberlin der 1970er Jahre einzufangen. Der 17-jährige Michael lebt in der Sonnenallee, deren längeres Ende im Westen und deren kürzeres Ende im Osten der Stadt liegt. Michael träumt davon, ein großer Popstar zu werden. Politik ist ihm eher egal – er ist weder für das DDR-System noch wirklich dagegen. Er will die Organisation "von innen" aufmischen. Dann gibt es da noch Michaels existenzialistisch angehauchten Freund Mario, seinen Kumpel Wuschel, der durch eine Rolling-Stones-Platte in Gefahr gerät, einen Westonkel, der Nylons schmuggelt, sowie einen Nachbarn, der für die Stasi spitzelt – oder doch nicht? Sicher weiß Michael nur, dass er in Miriam verliebt ist: die wunderbare, unerreichbare Miriam. Für sie würde er alles tun.

Berlin – Hauptstadt der DDR. Filmreihe des Stadtmuseums Berlin mit Knut Elstermann und Gästen Sonnenallee, Deutschland 1999, R: Leander Haußmann mit Alexander Scheer, Alexander Beyer, Robert Stadlober, 92 Min, Anschließend im Gespräch mit Alexander Scheer

     
    Babylon Kino
Rosa-Luxemburg-Straße 30, 10178 Berlin
      http://www.babylonberlin.de/


 
9. Oktober  


09.10.
20:00
  Preview: JOKER (englisch OmU)
       
       
  Für immer allein in der Menge, sucht Arthur Fleck nach Anschluss. Doch während er die verrußten Straßen von Gotham City durchstreift und mit den graffitiverschmierten Zügen des Transitverkehrs durch eine feindselige Stadt voller Spaltung und Unzufriedenheit fährt, trägt Arthur zwei Masken. Die eine malt er sich täglich für seine Arbeit als Clown auf. Die andere kann er niemals ablegen; sie ist die Verkleidung, die er trägt, in seinem vergeblichen Versuch, sich als Teil der Welt um ihn herum zu fühlen und nicht wie der missverstandene Mann, den das Leben immer wieder niederstreckt. Aufgewachsen ohne Vater, hat Arthur eine zerbrechliche Mutter, zweifellos seine beste Freundin, die ihm den Kosenamen Happy gab. Dieser Spitzname brachte in Arthur ein Lächeln hervor, das allen Schmerz dahinter zu verbergen weiß. Doch jedes Mal, wenn er von Teenagern auf der Straße drangsaliert, von Anzugträgern in der U-Bahn verspottet oder einfach nur von seinen Arbeitskollegen gehänselt wird, entfernt sich der soziale Außenseiter einen Schritt weiter von seinen Mitmenschen.

Genre: Drama Thriller Land/Jahr: USA 2019 Regie: Todd Phillips (Hangover 3/2011) Darsteller/innen: Joaquin Phoenix, Robert De Niro, Zazie Beetz, Bryan Callen, Shea Whigham, Glenn Fleshler, Frances Conroy Drehbuch: Todd Phillips Min.: 128 Fsk: 16 Verleih: Warner Bros. Entertainment Festival: La Biennale di Venezia

https://www.youtube.com/Trailer engl.
     
  hackesche höfe kino
Rosenthaler Straße 40 10178 Berlin
      http://www.hoefekino.de  


09.10.
17:00
 

 Premiere| Fritzi - Eine Wendewundergeschichte

      
 

September 1989 in der DDR. Mit der allgemeinen Stimmung im Land verändert sich auch das Leben der 12-jährigen FRITZI. Denn ihre beste Freundin Sophie ist mit ihrer Mutter über Ungarn nach Westdeutschland geflüchtet und das einzige, was Fritzi geblieben ist, ist Sophies kleiner Hund Sputnik. Den hatte ihre Freundin in Fritzis Obhut gelassen. Doch Fritzi vermisst Sophie ebenso wie der kleine Vierbeiner. Deshalb beschließt sie, Sputnik zu Sophie zu bringen. Aber um dahin zu gelangen, gibt es nur einen einzigen Weg: über die streng bewachte Grenze. Ein sehr gefährliches Abenteuer für ein 12-jähriges Mädchen und einen kleinen Hund...

Genre: Animation, Drama, Kinder Land/Jahr: D/F/A/TSCH REP 2019 Regie: Ralf Kukula (Was bleibt – Architektur der Nachkriegsmoderne in Dresden/2009) , Matthias Bruhn Darsteller/innen: Drehbuch: Beate Völcker Min.: 86 Fsk: 6 Verleih: Weltkino Filmverleih


https://www.youtube.com/Trailer

    Kino International
Karl-Marx-Allee 33 10178 Berlin
      https://www.yorck.de/kinos/kino-international


09.10.
19:30
 

  Metropolis LIVE Babylon Orchester Berlin (OmeU)

         
   
 

90 Jahre Babylon. Metropolis (OmeU). Mit Originalmusik von Gottfried Huppertz LIVE begleitet vom Babylon Orchester Berlin. Dirigent Marcelo Falcão Tickets: 25,-

D 1927, R: Fritz Lang mit Brigitte Helm, Alfred Abel, 151 Min., OmeU (German Text and English Subtitles!) live Babylon Orchester Berlin. Dirigent Marcelo Falcão

Wie kein anderer Film repräsentiert METROPOLIS die Blüte des deutschen Stummfilms made in Berlin – Babelsberg. Die Elektrizität brachte die Dinge in Bewegung, brachte die Nächte und den Asphalt zum Leuchten. Der Motor trieb das Automobil und das Aeroplan, mit dem Fahrstuhl wuchsen die Wolkenkratzer. Durch den Kinematographen wurde die Vision / Illusion einer zukünftigen Metropole an die weißen Wände der Kinopaläste geworfen und das Volk stieg aus den Katakomben empor und forderte seinen gerechten Anteil. Eine neue Ära war geboren und wird durch das Babylon Orchester Berlin im 1929 gebauten Babylon in altem/neuen Glanz auf der Gold umrahmten Leinwand zum Leben erweckt.

     
    Babylon Kino
Rosa-Luxemburg-Straße 30, 10178 Berlin
      http://www.babylonberlin.de/


09.10.
21:00

  Ama-San & Japanese Dinner
       
   
  Ein Tauchgang, das Sonnenlicht schneidet durch das Wasser. Die Luft muss ausreichen, die Abalone von den Felsen auf dem Grund des Pazifik zu lösen und wieder aufzutauchen. Ohne Hilfe von Sauerstofflaschen oder anderen Hilfsmitteln, wird der ganze Körper bis an seine Grenzen gebracht. In Wagu, einem Fischerdorf der Ise-Halbinsel, tauchen die drei Frauen Matsumi, Mayumi und Masumi jeden Tag ein in die Welt unter Wasser, ohne zu wissen, was sie dort vorfinden. Unter Wasser werden ihre Körper zu denen von Jägerinnen. Die Frauen, die im Zentrum dieses Films stehen, folgen einer jahrtausendealten Tätigkeit: Sie sind Ama-San, Taucherinnen, die im offenen Ozean nach Meeresfrüchten jagen. Zwischen der rauen See mit ihren wundersamen Geschöpfen und dem häuslichen Raum beobachtet der Film drei Generationen von Frauen und schafft so ein spannendes Bild weiblicher Arbeit. Souverän bewegen sich die Ama-San durch die Unterwasserwelt, sie gehören ihr an wie die Abalone, Seeigel und Oktopoden, die sie jagen. Die mit bedacht kadrierten Bilder zeigen die Schönheit und Stärke der naturverbundenen Arbeit der Frauen. Varejão hat mit ihrem genauen und zurückhaltenden Blick einen warmherzigen Film mit faszinierenden Protagonistinnen geschaffen.

Nach der Vorstellung gibt es leckeres japanisches Essen zu genießen. Wolf Köchin Machiko und Koch Shinji von Mobile Izakaya lassen sich vom Film inspirieren und bereiten passend dazu köstliches Sushi und herzhafte Misosuppe zu. Es gibt insgesamt 20 Plätze, die Kinokarten für je €5 können vorher online oder in Person gebucht werden, das Essen f. €15 wird dann automatisch mitbestellt, ist aber erst vor Ort zu zahlen. Getränke werden extra berechnet. Das Essen ist nicht vegetarisch.
     
  Wolf Kino
Weserstraße 59, 12045 Berlin
    https://wolfberlin.org/




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10. Oktober  


10.10.
bis
27.10.
  DOKU.ARTS
   
 

DOKUARTS wurde 2006 in der Akademie der Künste auf Initiative des Künstlerischen Leiters des Festivals, Andreas Lewin, gegründet. Seither ist das Festival auch international bei FilmemacherInnen, ProduzentenInnen sowie Kulturinstitutionen gefragt. So folgte es 2008 bis 2010 einer Einladung in das EYE Film Institute Amsterdam/Niederlande. José Carlos Avellar lud das Festival in das Instituto Moreira Salles nach Rio de Janeiro/Brasilien ein, wo es seit 2012 regelmäßig mit einem Teil der Filmauswahl zu Gast ist. 2012 kehrte DOKUARTS nach Berlin zurück und findet seither im Zeughauskino des Deutschen Historischen Museums statt. DOKUARTS 12: NUANCES NOW „Maxima in Minimis“ oder mit Alexander Kluge „Die Lücke, die der Teufel lässt“ – so könnte man die Bedeutung der Nuance umschreiben. Als ein Gegenmittel zur überdrehten Polarisierung der politischen und kulturellen Diskurse ist sie heute wieder wichtig. Die zwölfte Ausgabe des Festivals für Filme zur Kunst DOKUARTS entwickelt ein Sensorium für den Einsatz und das Verständnis von Nuancen im audiovisuellen Bereich. Sie stellt den zeitgenössischen nuancierten Dokumentarfilm als eine gleichermaßen historisch aufgeladene wie zukunftsweisende Kunstform vor. Die ausgewählten Filme kennzeichnet ein Gespür für Zwischentöne, diffizile Spannungen, Sinnturbulenzen und Ambiguitäten.

   


10.10.
19:30
 

Born in Evin | Preview

     
   
 

Es gibt Kinder, die im Evin Gefängnis im Iran geboren und im Westen aufgewachsen sind. Sie wurden Zeugen von Folter, Mord und Menschenrechtsverletzung. Eines dieser Kinder ist die Schauspielerin Maryam Zaree. Sie begibt sich auf die Suche nach den Kindern und erzählte ihre Geschichte.

Genre: Dokumentarfilm Land/Jahr: D/A 2019 Regie: Maryam Zaree Darsteller/innen: Drehbuch: Maryam Zaree Min.: 95 Fsk: Verleih: Real Fiction Festival: Internationale Filmfestspiele Berlin - Perspektive Deutsches Kino

https://www.youtube.com/Trailer

     
    https://www.yorck.de/kinos/filmtheater-am-friedrichshain
  Filmtheater am Friedrichshain
Bötzowstraße 1-5, 10407 Berlin
     


10.09.
19:30
 

  Preview | Midsommar (OmU)

       
   
 

Zwei Freunde verbringen ihren Urlaub in Schweden, um jüngste Todesfälle in ihren Familien zu verarbeiten.Doch nach einer Familientragödie hält sie sich zusammen und lädt sich ein, Christian und seine Freunde zu einem einmaligen Mittsommerfestival in einem abgelegenen schwedischen Dorf zu begleiten. Was als sorgloser Sommerurlaub in einem Land des ewigen Sonnenlichts beginnt, nimmt eine unheimliche Wendung, als die Insularbewohner ihre Gäste zu Festen einladen, die das Hirtenparadies zunehmend nervenaufreibend und verwirrend machen.

Midsommar Genre: Horror, Drama, Thriller Land/Jahr: USA 2019 Regie: Ari Aster Darsteller/innen: Florence Pugh Jack Reynor Will Poulter William Jackson Harper Drehbuch: Ari Aster Min.: Fsk: Verleih: Weltkino Filmverleih

https://www.youtube.com/Trailer

    Neues Off
Hermannstr. 20 12049 Berlin
     https://www.yorck.de/kinos/neues-off


 
11. Oktober  


11.09.
20:00
 

  Cine En Espanol: FAMILIA SUMERGIDA – Die untergegangene Familie

       mit Filmgespräch
   
 

Mit anschließendem Filmgespräch mit Regisseurin Eva Trobisch (Alles Wird Gut) und Festivalleiterin Julieta Zarakin (Invasion - Agentinisches FilmFestival)

Marcela, gut verheiratet, Mutter dreier halbwüchsiger Kinder, muss den Hausstand ihrer plötzlich verstorbenen Schwester Rina in Buenos Aires auflösen. Auf einmal sitzen die Geister alter Tanten und Onkel in ihrem Wohnzimmer, streifen Schemen der Vergangenheit durch ihre Gegenwart und lösen sie auf. In der Trauer entrückt sich dem Menschen die Wirklichkeit, ein Verlust verändert die Welt – mit sicherer Hand fängt die Schauspielerin, Fotografin und Filmemacherin Alché in ihrem Langfilmdebüt einen Schwebezustand ein.

https://www.youtube.com/Trailer

    Neues Off
Hermannstr. 20 12049 Berlin
     https://www.yorck.de/kinos/neues-off


 
12. Oktober  


12.10.
22:30
 

Creepy Crypts Sneak Preview (OV)

          Horror im Rollberg
 

Auch im Oktober gibt es wieder einen Überraschungsfilm für euch! Es kann euch natürlich auch diesmal nicht gesagt werden welcher es ist, aber das ist ja auch der Spaß daran.

Der Film läuft in der Originalversion mit deutschen Untertiteln.

    https://yorck.de/kinos/rollberg
  Rollberg Kino
Rollbergstr. 70 12049 Berlin
     


12.10.
bis
23.10.
  Werkschau Lynne Ramsay
       
   
 

Die Werkschau versammelt Lang- und Kurzfilme aus den Jahren 1996–2017. Alle ihre Spielfilme feierten ihre Weltpremiere beim Festival in Cannes und wurden vielfach mit Preisen ausgezeichnet, in den Hauptrollen finden sich so außergewöhnliche Schauspieler*innen wie Samantha Morton, Tilda Swinton, Joaquin Phoenix und John C. Reilly.

https://www.arsenal-berlin.de/de/kino-arsenal/programm/

     
  Kino Arsenal – im Filmhaus am Potsdamer Platz
Potsdamer Str. 2, 10785 Berlin
Tel.: + 49 (0) 30 26599 - 100 ticket@arsenal-berlin.de
      http://www.arsenal-berlin.de/
 


 
13. Oktober  


13.10.
  Der 4. EUROPÄISCHE KINOTAG
   
 

Mit dem EUROPEAN ARTHOUSE CINEMA DAY bekommen der europäsiche Film und alle leidenschaftlichen Kinobetreiber endlich einen Feiertag. Kinos sind eine kulturelle Bereicherung - für Alt und Jung, auf dem Land und in der Stadt. Und sie bringen Menschen zusammen unabhängig von Herkunft, Bildung und Einkommen. Über 100 Millionen Besucher leisten Arthouse-Kinos einen wertvollen Beitrag für die programmatische Vielfalt, die Entdeckung und Förderung junger Talente und den kulturellen Austausch innerhalb Europas.

     https://artcinemaday.org/de


13.10.
18:30
 

„Kino der Moderne“: Elitär oder populär?

       Das Bauhaus und der Film, Diskussion
   
 

Mit den Kuratorinnen Nina Wiedemeyer (Bauhaus-Archiv) und Kristina Jaspers (Deutsche Kinemathek)

Das Bauhaus nutzte den Film früh, um das Neue Bauen zu dokumentieren und propagieren. Bauhausmöbel hielten in den 1920er-Jahren als Requisiten Einzug in den Spielfilm, wobei sie weniger Mobiliar der breiten Massen waren als vielmehr Statussymbol von Künstler*innen und Intellektuellen. Seither dient der Bauhausstil im Film meist als Chiffre für kühle Machtstrukturen. Wir prüfen diese vielschichtige Liaison anhand von Filmbeispielen. Gespräch mit Filmbeispielen: Nina Wiedemeyer (Kuratorin, Bauhaus-Archiv / Museum für Gestaltung) und Kristina Jaspers (Kuratorin, Deutsche Kinemathek) In Kooperation mit der Berlinischen Galerie und dem Bauhaus-Archiv / Museum für Gestaltung, Berlin Im Rahmen von bauhaus100 Veranstaltungsraum, 4. OG | Eintritt frei

     
     https://www.deutsche-kinemathek.de/
  Deutsche Kinemathek Museum für Film und Fernsehen
Potsdamer Str. 2, 10785 Berlin
     


13.10.
19:00
  Magic Media – Media Magic Wulf Herzogenrath and Guests II
       
          
 

Seit den 1960er Jahren entdeckten bildende Künstlerinnen und Künstler die unmittelbare Verfügbarkeit von Videobildern für ihre Arbeit und nutzten eine Technik, die ursprünglich für das Fernsehen entwickelt worden war. In den 1970er Jahren etablierte sich die Videokunst zunehmend (u.a. Projekt ’74, Köln) und zog mit der von Wulf Herzogenrath kuratierten Sektion „Video“ in die documenta 6 (1977) ein. Seit den 1980er Jahren entwickelten Künstler neue technische Möglichkeiten, die elektronische Bild- und Tonstruktur zu manipulieren, um die Ästhetik der Bildsprache und -wahrnehmung zu verändern. Mit dem Zugang zu digitaler Bildproduktion eröffneten sich wieder neue Dimensionen. Dieses breite Feld der Videokunst zwischen Performance und Skulptur spiegelt sich im Archiv von Wulf Herzogenrath wider. Die Ausstellung zeigt künstlerisches und dokumentarisches Filmmaterial, Schriftgut, Skizzen, Fotografien und Künstlergästebücher u. a. von Vito Acconci, Klaus vom Bruch, John Cage, peter campus, Lutz Dammbeck, Joan Jonas, Rebecca Horn, Nam June Paik, Bjørn Melhus, Marcel Odenbach, Sigmar Polke, Ulrike Rosenbach, Bill Viola und Künstlern aus der Edition von Videoart at Midnight. In Kooperation mit: Videoart at Midnight Mit freundlicher Unterstützung von: Karin und Uwe Hollweg Stiftung

Finissage Wulf Herzogenrath im Gespräch mit Ulrike Rosenbach, Bjørn Melhus, Lutz Dammbeck, Franziska Stöhr In deutscher Sprache Eintritt mit Ausstellungsticket (€ 6/4)

    https://www.adk.de/
  Akademie der Künste
Pariser Platz Plenarsaal
     


 
14. Oktober  


14.10.
22.00
 

 Mongay| Preview: Parasite

      
 

Die vierköpfige Familie Kim ist schon sehr lange arbeitslos, weshalb der Vater Ki-taek (Kang-ho Song) zusammen mit seiner Frau Chung-sook (Hyae Jin Chang) und seinen Kindern Ki-woo (Woo-sik Choi) und Ki-jung (So-dam Park) in einem runtergekommenen Keller unter ärmlichen Bedingungen haust. Wenn sie sich nicht gerade mit Aushilfsjobs, wie dem Zusammenfalten von Pizzakartons über Wasser halten, versuchen sie in die hintersten Winkel ihrer Behausung zu kommen, um etwas vom WLAN der anderen Mitbewohner abzugreifen. Als der jüngste Sprössling es schafft, bei der gut situierten Familie Park einen Job als Nachhilfelehrer an Land zu ziehen, bietet das der Familie einen Ausweg aus der Arbeitslosigkeit. Kaum in der noblen Villa des reichen Geschäftsmanns Mr. Park (Sun-kyun Lee) und seiner Frau Yeon-kyo (Yeo-Jeong Cho) angekommen, sorgt Ki-woo dafür, dass alle anderen Bediensteten der Parks durch seine Familienmitglieder ersetzt werden. Doch was dann folgt, stellt alles vorangegangene in den Schatten ...

Südkorea (2019), 132 min., FSK 16

https://www.youtube.com/Trailer

    Kino International
Karl-Marx-Allee 33 10178 Berlin
      https://www.yorck.de/kinos/kino-international


14.10.
ab 19:00
  Filmmakers‘ Choice: Clarissa Thieme präsentiert 2 Programme
       
   
 

Für die Oktoberausgabe von Filmmakers‘ Choice hat die Regisseurin Clarissa Thieme ein Filmprogramm aus unserem Verleih zusammengestellt, das sich mit dem Umbruch von 1989 auseinandersetzt. Die Filme der zwei Programme „DDR – ohne Titel“ und „WOEST – ohne Titel“ sprechen von unterschiedlichen geografischen und zeitlichen Standpunkten aus, angezeigt durch die Länderangabe der Filme. „DDR – ohne Titel“ umfasst Filme, die im „heißen“ Herbst vor dem Fall der Mauer in der DDR gedreht wurden. Es sind filmische Annäherungen an den gesellschaftlichen Umbruch, in dessen Zentrum sich die Filmemacher*innen selbst befinden. „WOEST – ohne Titel“ vereint, zeitlich wie geografisch, den Blick von außen auf diesen Umbruch.

https://www.arsenal-berlin.de/de/kino-arsenal/programm/

     
  Kino Arsenal – im Filmhaus am Potsdamer Platz
Potsdamer Str. 2, 10785 Berlin
Tel.: + 49 (0) 30 26599 - 100 ticket@arsenal-berlin.de
      http://www.arsenal-berlin.de/
 


 
15. Oktober  


 
16. Oktober  


16:10.
21:00
 

Bonnie & Bonnie | Queer Filmnacht

   
 

Yara ist 17 und lebt mit ihrem Vater, der aus Albanien stammt, und den drei Geschwistern in Hamburg-Wilhelmsburg. Neben ihrem Job im Supermarkt schmeißt sie den Familienhaushalt und vertreibt sich die Freizeit mit ihrer Clique. Als sie eines Tages auf der Straße der toughen Kiki begegnet, ist plötzlich nichts mehr wie zuvor. Die beiden Mädchen verlieben sich auf den ersten Blick. Während Yara in der Beziehung eine neue, bislang ungekannte Freiheit entdeckt, erlebt Kiki, die in Jugendheimen aufgewachsen ist, das erste Mal das Gefühl von echter Nähe und Zugehörigkeit. Aber niemand darf von der Liebe etwas wissen, vor allem nicht Yaras konservativer Vater, der schon einen Ehemann für sie ausgesucht hat, und ihr Bruder Bekim, der selbst ein Auge auf Kiki geworfen hat. Als die Familie trotzdem von der Beziehung erfährt, muss sich Yara entscheiden. Und flieht mit ihrer Geliebten in Richtung Südfrankreich, wo Kikis Schwester leben soll...

Genre: Drama Land/Jahr: D 2019 Regie: Ali Hakim Darsteller/innen: Emma Drogunova, Sarah Mahita, Kasem Hoxha, Slavko Popadic, Joao Falcao Alves, Arman Kaschmiri Drehbuch: Ali Hakim, Maike Rasch Min.: 90 Fsk: Verleih: Salzgeber

     
    https://www.yorck.de/kinos/delphi-lux
  Delphi LUX
Yva Bogen - Kantstraße 10 10623 Berlin
     


16.10.
22.00
 

 Mongay Special | Ich war noch niemals in New York

      
 

Für Lisa Wartberg (Heike Makatsch), erfolgsverwöhnte Fernsehmoderatorin und Single, steht ihre Show an erster Stelle. Doch dann verliert ihre Mutter Maria (Katharina Thalbach) nach einem Unfall ihr Gedächtnis, kommt ins Krankenhaus und kann sich nur noch an eines erinnern: Sie war noch niemals in New York! Kurzentschlossen flieht Maria und schmuggelt sich als blinder Passagier an Bord eines luxuriösen Kreuzfahrtschiffes. Gemeinsam mit ihrem Maskenbildner Fred (Michael Ostrowski) macht sich Lisa auf die Suche nach ihrer Mutter und spürt sie tatsächlich auf der „MS Maximiliane“ auf. Doch bevor die beiden Maria wieder von Bord bringen können, legt der Ozeandampfer auch schon ab und die drei finden sich auf einer unfreiwilligen Reise über den Atlantik wieder. Lisa lernt an Bord Axel Staudach (Moritz Bleibtreu) und dessen Sohn Florian (Marlon Schramm) kennen. Axel ist so gar nicht Lisas Typ, doch durch eine Reihe unglücklicher Missgeschicke kommen sich die beiden schließlich näher... Mutter Maria trifft auf Eintänzer Otto (Uwe Ochsenknecht), der behauptet, eine gemeinsame Vergangenheit mit ihr zu haben – was Maria mangels Gedächtnis natürlich nicht überprüfen kann. Und Fred verliebt sich Hals über Kopf in den griechischen Bordzauberer Costa (Pasquale Aleardi).

Land/Jahr: D/A 2019 Regie: Philipp Stölzl  Min.: 128

https://www.youtube.com/Trailer

    Kino International
Karl-Marx-Allee 33 10178 Berlin
      https://www.yorck.de/kinos/kino-international


16.10.
18:30
 

  Weizenbaum-Filmnacht: Plug & Pray

         
   
 

Schon seit der Antike träumt die Menschheit von intelligenten Maschinen. Die Erfindung des Computers und das atemberaubende Tempo des technologischen Fortschritts scheinen die Realisierung dieses Traums in greifbare Nähe zu rücken. Wissenschaftler und Ingenieure auf der ganzen Welt arbeiten an der Entwicklung von intelligenten Robotern, die Einzug in alle Lebensbereiche des Menschen halten sollen. Roboter sollen die Wohnung putzen, auf die Kinder aufpassen, die Hilfsbedürftigen pflegen... Bereits jetzt finden wir vielerorts Computer, wo uns eben noch ein Mensch begegnet ist. Doch die ultimative Vision geht noch viel weiter: Die Verschmelzung von Mensch und Maschine soll uns ermöglichen, die biologischen Fesseln der Evolution abzulegen und schließlich unsterblich zu werden. Der Film taucht ein in eine Welt, in der Computertechnologie, Robotik, Biologie, Neurowissenschaft und Entwicklungspsychologie verschmelzen. Doch ausgerechnet einer der Pioniere der Computerentwicklung und der künstlichen Intelligenz, der ehemalige MIT-Professor Joseph Weizenbaum, hat sich zum schärfsten Kritiker dieser technologischen Allmachtsvisionen entwickelt.

D 2010, R: Jens Schanze mit Joseph Weizenbaum, Raymond Kurzweil, Hiroshi Ishiguro, 91 Min, OmeU

     
    Babylon Kino
Rosa-Luxemburg-Straße 30, 10178 Berlin
      http://www.babylonberlin.de/


16.10.
20:30 bis 23:30
  Open Screening – Plattform für Filmemacher/innen & Filmfans
   
  Was dem Slam Poeten das Open Mic, das ist für die Filmszene das Open Screening! Hier können Filmemacher – ohne Anmeldung, ohne Vorauswahl, ohne Jury – Kurzfilme von maximal 20 Minuten, an deren Produktion sie irgendwie beteiligt waren, im Kino präsentieren. Unerwünschte Inhalte können vom Publikum mit mehrheitlich gezeigter roter Karte gestoppt werden.Das ganze funktioniert somit sozusagen wie ein spontanes Filmfestival, bei dem ausschließlich Filmemacher und Publikum bestimmen, was gezeigt wird.

Ein kurzes Q&A nach jedem Film ermöglicht es Filmemachern und Publikum ins Gespräch zu kommen. Von Drama, Comedy, Musikvideo, Reportage, Doku, Animation bis Experimental u.v.m. ist jedes Genre möglich. Das Open Screening versteht sich als Plattform für Filmemacher und Film­fans – z.B. um Filme zum ersten Mal vor Zuschauern zu testen, um ein Feedback zu erhalten, um Filme überhaupt einem Publikum zugänglich zu machen oder um Kontakte für zukünftige Projekte zu knüpfen. Mögliche Filmformate: Blue Ray, DVD, AVI File, MPG2, MOV, MPG4, bzw. alles, was mit dem VLC-Player abspielbar ist. Moderation: Abbas Saberi. Das Open Screenning findet an jedem dritten Montag im Monat statt.
Über 20 Jahre Open Screening in Berlin! Seit mehr als zwanzig Jahren gibt es das Berliner Open Screening nun schon! Gegründet wurde es 1997 im Umfeld des Underground-Filmfestivals "Circles of Confusion". Inzwischen findet das Open Screenning an jedem dritten Mittwoch im Monat bei freiem Eintritt im Sputnik Kino statt.

Filmabgabe: 20:00 Uhr Screening nominerte Filme & Preisverleihung: 20.30 Uhr Open Screening: 21 Uhr
     
    http://openscreening.de/
  Kinobar im Kino Sputnik
Höfe am Südstern Zugang über Hasenheide 54, 3. Hinterhof oder über Körtestraße 15-17, 1. Hinterhof, jeweils 5. Stock 10967 Berlin-Kreuzberg Tel: 030-6941147 / Fax: 030- 35122448 U7 U-Bahn-Station Südstern Bus M41 (Körtestraße)
     https://www.facebook.com/events/474799083349896/


 
17. Oktober  


17.10.
19:00

  Die Insel der hungrigen Geister:
       Filmgespräch mit Gabrielle Brady (Regie) + Julia Niethammer (Produzent)
   
  Vor der Küste Indonesiens liegt die von Australien verwaltete Weihnachtsinsel, deren Gebiet zur Hälfte als Nationalpark ausgewiesen ist und die nur knapp 2000 Bewohner zählt. Sie wird jedoch von Millionen Krabben bewohnt, die sich jährlich auf die Reise aus dem Inneren des Dschungels zum Meer begeben. Ein vom Vollmond seit Urzeiten bestimmtes Naturspektakel. Poh-Lin Lee ist Trauma-Therapeutin, die mit ihrer Familie auf dieser scheinbar idyllischen, jedoch unwirtlichen und urtümlichen Insel lebt. Täglich spricht sie mit Asylsuchenden, die ohne Urteil und auf unbestimmte Zeit in einem Hochsicherheitslager festgehalten werden, das im inneren der Insel verborgen liegt, um diesen in einer Situation beizustehen, die so unerträglich ist wie sie aussichtslos erscheint. Während sie beobachtet, wie sich der Zustand ihrer Klienten rapide verschlechtert, werden ihrer Arbeit immer mehr Steine in den Weg gelegt.

http://hungrigegeister-film.de/
     
  Wolf Kino
Weserstraße 59, 12045 Berlin
    https://wolfberlin.org/


17.10.
bis
31.10.
  Werkschau Lynne Ramsay
       
   
 

Anlässlich des 100. Geburtstag des koreanischen Kinos zeigt das Kino Arsenal eine Reihe an Filmen aus dessen Frühzeit. 1919 kam die erste koreanische Filmproduktion – Uirijeuk gutu (The Righteous Revenge, Kim Do-san) – in die koreanischen Kinos. Das Programm, kuratiert von Sulgi Lie und Ansgar Vogt, nimmt eine weitgehend unbekannte erste Periode der koreanischen Filmgeschichte in den Blick.

https://www.arsenal-berlin.de/de/kino-arsenal/programm/

     
  Kino Arsenal – im Filmhaus am Potsdamer Platz
Potsdamer Str. 2, 10785 Berlin
Tel.: + 49 (0) 30 26599 - 100 ticket@arsenal-berlin.de
      http://www.arsenal-berlin.de/
 


 
18. Oktober  


18.10.
18:30

  LACINETEK bringt kuratierte Filmklassiker: Regisseurin Jutta Brückner
       
   
  Nach ihrem erfolgreichen Launch im Februar hat sich LACINETEK, die erste deutsche VOD Plattform für Filmklassiker, gut etabliert und erweitert nun ihr Angebot. Ab sofort wird sie ihr Kuratierungsprinzip vom Heimkino auch auf die Leinwand bringen: Regelmäßig stellen Regiegrößen ihre liebsten Filmklassiker nun nicht nur monatlich online auf LACINETEK.de vor, sondern präsentieren einen ausgewählten Film an einem Abend im Kino. Zum Auftakt hat LACINETEK die national und international vielfach ausgezeichnete Regisseurin Jutta Brückner eingeladen. Sie präsentiert am 18. Oktober im Wolf Kino Berlin mit Muriel oder Die Zeit der Wiederkehr (1963) von Alain Resnais einen Film, der sie nachhaltig beeindruckt und inspiriert hat. Im Anschluss an die Vorführung lädt sie das Publikum zu einem Filmgespräch ein und ergründet mit ihm das Besondere an Resnais Film.

Muriel oder Die Zeit der Wiederkehr

Frankreich 1962, R: Alain Resnais, Restaurierte Fassung, 116 Min, OmeU. In Muriel oder Die Zeit der Wiederkehr widmet sich Alain Resnais den Empfindungen und Lebenslügen sowie dem kontinuierlichen Selbstbetrug seiner Protagonisten. Boulogne-sur-Mer, 1962: Die Witwe Hélène und ihr Stiefsohn Bernard, ein Veteran aus dem eben erst zu Ende gegangenen Algerienkrieg, leben zusammen in einer als Antiquitätenladen genutzten Wohnung. Als Hélènes frühere große Liebe Alphonse mit seiner Nichte Françoise anreist, beginnt eine intensive Auseinandersetzung mit der Vergangenheit. Schon bald offenbart sich die von den Narben des Zweiten Weltkriegs geprägte Hafenstadt als sinnbildliche Kulisse für die in ihr agierenden Figuren. Muriel erzählt von der existentiellen Verflechtung von Erinnerungen und Gegenwart, vom Pragmatismus der Liebe und von kollektiven Traumata.

anschließend Q&A mit Jutta Brückner
     
  Wolf Kino
Weserstraße 59, 12045 Berlin
    https://wolfberlin.org/


 
19. Oktober  


19.10.
22:30
 

Scary Stories to Tell in the Dark | Preview

          Horror im Rollberg
 

Amerika, 1968: In der Kleinstadt Mill Valley feiert man die Nacht der Nächte des Gruselns. Und was wäre an Halloween passender, als ein angebliches Geisterhaus auszukundschaften? Genau das beschließt eine Gruppe Jugendlicher und dringt in das verlassene ehemalige Anwesen der Familie Bellows am Rande der Stadt ein. Dort entdecken sie in einem Verließ ein mysteriöses handgeschriebenes Buch mit schaurigen Erzählungen, verfasst von einer gewissen Sarah Bellows. Die Teenager nehmen es mit, nicht ahnend, welches Unheil sie damit heraufbeschwören. Denn das Werk ist noch lange nicht vollendet und neue Geschichten erwecken die schrecklichsten Alpträume zum Leben…

Land/Jahr: USA/CAN 2019 Regie: André Øvredal (The Autopsy of Jane Doe/2016) Min.: 107 Fsk: 16

https://www.youtube.com/Trailer engl.

    https://yorck.de/kinos/rollberg
  Rollberg Kino
Rollbergstr. 70 12049 Berlin
     


 
20. Oktober  


20.10.
14:30
 

Invisble Sue - Plötzlich unsichtbar  | Premiere

     
   
 

Sue ist zwölf und hochintelligent, aber auch Einzelgängerin, die in der Schule oft übersehen oder von der tussigen Mädchenclique gehänselt wird. In ihrer Freizeit flüchtet sie sich in Superheldencomics. Auch ihre Mutter hat als ehrgeizige Wissenschaftlerin eher nur Arbeit im Kopf. Deshalb ist Sues engster Vertrauter ihr Vater. Als Sue sich eines Tages im Labor ihrer Mutter befindet, kommt es plötzlich zu einer Explosion, niemand wird verletzt, doch Sue kommt mit einer geheimnisvollen Flüssigkeit in Kontakt. Schnell merkt sie, dass sie sich verändert und sich komplett unsichtbar machen kann. Die neue Superkraft ist zunächst ziemlich cool, erweist sich dann jedoch als richtig gefährlich, denn plötzlich sind eine Menge Leute hinter ihr und dem Serum her. Als dann noch ihre Mutter vor ihren Augen entführt wird, muss dringend ein Plan her. Gemeinsam mit der genialen Tüftlerin App sowie ihrem neuen Mitschüler und coolen BMXer Tobi macht sich Sue auf die Suche nach ihr. Dabei kommt ihnen auch Alfred zu Hilfe, ein altkluges Hologramm und geheimer Assistent ihrer Mutter. Wird es dem Trio gelingen, Sues Mutter zu befreien und die Entführer zur Strecke zu bringen?

Genre: Drama fantasy Land/Jahr: D 2019 Regie: Markus Dietrich (Sputnik/2012) Darsteller/innen: Ruby M. Lichtenberg, Anna Shirin Habedank, Lui Eckardt, Victoria Mayer, Tatja Seibt, Stephanie Stremler, Joyce Ilg Drehbuch: Markus Dietrich Min.: 95 Fsk: 6 Verleih: farbfilm verleih Festival: Eröffnungsfilm des Deutsche Kinder-Medien-Festivals Goldener Spatz

https://www.youtube.com/Trailer

     
    https://www.yorck.de/kinos/filmtheater-am-friedrichshain
  Filmtheater am Friedrichshain
Bötzowstraße 1-5, 10407 Berlin
     


20.10.
18:30
 

  Long Time No Sea

         
   
 

Manawei und seine Großmutter leben auf der Orchideeninsel, wo die meisten seiner 5000 Einwohner Tao-Ureinwohner sind. Tag für Tag hat Manawei darauf gewartet, dass sein Vater, der wie die meisten Tao-Leute in Taiwan arbeitet, eines Tages nach Hause kommt. Manaweis Lehrer Yo, der zum ersten Mal auf die Orchideeninsel kam, organisierte eine Tanzgruppe, die die traditionellen Tänze des Tao-Dorfes basierend auf Manaweis Geschichte aufführte. Manawei und seine Klassenkameraden gingen dann nach Taiwan, um an einem nationalen indigenen Leistungswettbewerb teilzunehmen. Er vermisste seinen Vater zu sehr und sprang in einen Fluss, der ihn an die alten Zeiten erinnerte, in denen sie von fliegenden Fischen im Meer umgeben waren. Dreh auf der Orchideeninsel. Der Film basiert auf einer wahren Begebenheit, die ein taiwanesischer Lehrer auf der Insel seit einem Jahrzehnt unterrichtet und steht in enger Beziehung zu seinen Schülern und Bewohnern. Dieser Film wurde mit dem Sonderpreis der Jury des Seattle International Film Festival 2019 ausgezeichnet, und Si Pangoyod (Manawei), der noch nie zuvor in einem Film als andere Charaktere des Films mitgespielt hatte, wurde mit dem Golden Horse Award 2018 als bester neuer Darsteller ausgezeichnet.

TW 2018, R: Heather Tsui, 96 Min, OmeU

     
    Babylon Kino
Rosa-Luxemburg-Straße 30, 10178 Berlin
      http://www.babylonberlin.de/


20.10.
18:00

  BORN IN EVIN von Maryam Zaree | Filmgespräch mit Maryam Zaree
         
   
Bekannt wurde die Schauspielerin MARYAM ZAREE durch zahlreiche Filme und Fernsehserien. Ihre erste Hauptrolle hatte sie im Film SHAHADA, der im Wettbewerb der Berlinale lief, im letzten "Petzold"-Polizeiruf TATORTE war sie an der Seite von Matthias Brand eine der dienstkürzesten Ermittlerinnen des Formats, für ihre Rolle in 4 BLOCKS wurde sie ausgezeichnet, zur Zeit ist sie im Kino in SYSTEMSPRENGER zu sehen, demnächst in WEITERMACHEN SANSOUSSI.
Viel Arbeit also, dabei hat sie eigentlich in den letzten vier Jahren hauptsächlich ihren eigenen Film gedreht, eine persönliche Spurensuche, die ihren Ausgang im berüchtigten (und noch immer betriebenen) Foltergefängnis in Evin im Iran hat. Ihre Eltern waren Ende der 1070-er Jahre gegen den Schah aktiv, und wollten sich mit dem durch die Revolution 1979 zur Macht gekommenen repressiven Khomeini-Regime auch nicht abfinden. Sie wurden deshalb sehr bald verhaftet und in dieses Gefängnis gebracht, wo Maryam zur Welt kam. Die Mutter konnte 1985 mit der 2-jährigen Maryam fliehen, das Ziel hieß Frankfurt.

Als sie 12 Jahre alt war, erfuhr sie zufällig von einer Tante von ihrem Geburtsort. Ihre Mutter schwieg und schweigt über ihre Zeit dort. Jetzt, mit Mitte 30, versucht Maryam, mehr zu erfahren. Was ist damals passiert, wo war ihr Vater? Wie waren die Zustände, gibt es noch andere Kinder, die dort geboren wurden, und wie erging es ihnen? Welche körperliche und seelische Folgen hat die Traumatisierung durch Gefängnis und Gewalt, für die Verfolgten wie für die Kinder? Wie wird das Erlebte weitergegeben? Was bedeutet es politisch, wenn eine Beteiligte versucht, sich im engsten Familienkreis durch das Dickicht des Verdrängten hindurchzuarbeiten?

DE 2019 94 Min. Deutsch, tw OmU • Regie, Buch: Maryam Zaree • Kamera: Siri Klug • Montage: Dieter Pichler • Verleih: realfictionfilme.de ab 17.10 im Kino
   
  fsk Kino
Segitzdamm 2 10969 Berlin
  http://www.fsk-kino.de


 
21. Oktober  


21.10.
22.00
 

 Mongay| Last Ferry

      
 

Joseph, ein junger Anwalt aus New York City, hat eigentlich alles, was man sich nur wünschen kann. Ein Leben in der spannendsten Großstadt der Welt, Geld und Erfolg. Alles was ihm fehlt ist Liebe und Gesellschaft. Auf der Suche nach einem leidenschaftlichen Liebesabenteuer, pilgert Joseph schließlich zur berühmten, queeren Partyinsel Fire Island. Sein Trip verläuft zunächst anders als gedacht, denn mitten in der Nebensaison scheint die Insel wie ausgestorben. Einen süßen Jungen trifft Joseph allerdings doch und bandelt mit ihm an. Doch plötzlich entwickelt sich der Traumurlaub zum Albtraum: Unter Drogen gesetzt wird Joseph Zeuge eines Mordes und er selbst kann dem Mörder nur knapp entkommen. Nach dem Horrorerlebnis erwacht Joseph im Haus des gutaussehenden Cameron und dessen Freunden. Nach und nach integriert sich Joseph in den neu gefundenen Freundeskreis, verliebt sich in Cameron und erlebt die erhoffte Leidenschaft. Sogar die Mordnacht ist bald wie vergessen. Doch der Mörder ist ganz in ihrer Nähe...

Land/Jahr: USA 2019 Regie: Jaki Bradley Min.: 87 Fsk: 16

https://www.youtube.com/Trailer

    Kino International
Karl-Marx-Allee 33 10178 Berlin
      https://www.yorck.de/kinos/kino-international


21.10.
20:00
  Born in Evin - in Anwesenheit der Regisseurin
       
   
 

»Born in Evin« erzählt die Geschichte von Regisseurin und Schauspielerin Maryam Zaree, die sich auf die Suche nach den gewaltvollen Umständen ihrer Geburt in einem der berüchtigtsten politischen Gefängnisse der Welt macht. Vor genau 40 Jahren wurde der Shah und die iranische Monarchie gestürzt. Ayatollah Khomeini, der neue religiöse Führer, ließ nach seiner Machtergreifung Zehntausende von politischen Gegnern verhaften und ermorden. Unter den Gefangenen waren auch die Eltern der Filmemacherin, die Jahre im Gefängnis überlebt haben und nach Deutschland fliehen konnten.

https://www.youtube.com/Trailer

     
  Lichtblick-Kino
Kastanienallee 77 / 10435 Berlin
      http://www.lichtblick-kino.org/
 


 
22. Oktober  


22.10.
19:20

  EASY LOVE Premiere mit Gästen
       
   
  Premiere im Rahmen der Kinotour in Anwesenheit des Regisseurs Tamer Jandali, Protagonist Sören und den Paar- und Sexualtherapeuten Katharina Middendorf & Ralf Sturm. Regie: Tamer Jandali, mit Stella Vivien Dhingra, Niclas Jüngermann, Sönke Andersen, Deutschland 2019, 89 Min, OmeU Deutsch mit englischen Untertiteln, FSK: ab 16. „Easy Love“ begleitet sieben Frauen und Männer zwischen 25 und 45 in ihrem Ringen um Liebe. Die „Generation Y“ ist kreativ, egozentrisch, hedonistisch. Des eigenen Glückes Schmied zu sein, bedeutet Lust und Last zugleich. Individualismus und Ungebundenheit reiben sich an Einsamkeit und Des- illusion. Doch die Abenteuerlust und Suche nach Selbstverwirklichung ist un- gebrochen. Ihr Begehren führt sie oft auf Irrwege, manchmal zum Therapeuten, aber auch zur großen Liebe.

https://www.youtube.com/Trailer
     
  Wolf Kino
Weserstraße 59, 12045 Berlin
    https://wolfberlin.org/


22.10.
bis
27.10.
  Pornfilmfestival Berlin
   
 

Das Pornfilmfestival Berlin ist ein alternatives, unabhängiges Filmfestival rund um das Thema Sexualität, Politik, Feminismus- und Genderfragen und das einzige Festival seiner Art in Deutschland. Seit 2006 laufen im Schnitt über 100 Filme aus aller Welt im Festivalprogramm, die vor allem weiblich-feministische sowie queere Sichtweisen auf Fragen zu Sexualmoral, Identitäten, Körpernormen, Moralvorstellungen in aller Welt und künstlerisch-alternativem Umgang mit dem Genre Pornografie zeigen.

Von im Jahr 2015 erreichten 8.000 Zuschauerinnen und Zuschauern sind etwas über die Hälfte weiblich, insgesamt ist das Publikum hetero-, homo- bi-, trans*sexuell und queer gemischt und mit knapp 50% Besucher*innen aus aller Welt ungemein international.

   


 
23. Oktober  


23.10.
18:45
  Douglas Wolfsperger: Probefahrt ins Paradies
       in Anwesenheit des Regisseurs
   
 

Kann denn Liebe Sünde sein? Oder stecken in katholischen Priestertalaren doch echte Männer? Wenn ja, wohin mit ihnen? Bei dem jungen Pfarrer Strobel stellt sich die Frage nicht. Ist doch seine Freundin im neunten Monat schwanger und verlangt von ihm das Outing. Zu diesem Zweck hat sie sich in einen Bus mit Marienfanatikern geschmuggelt, den Strobel mit biblischem Zuspruch nach Lourdes begleiten soll. Das allein wäre Zündstoff genug. Aber da gibt es noch den seligen Zerberus in Gestalt einer Nonne, dazu eine religiöse Exhibitionistin, einen renitenten Busfahrer, eine mysteriöse alte Lady und jede Menge frommes Fußvolk. Douglas Wolfsperger treibt seine betende Bagage zu einem entlarvenden Versteckspiel aus lustvoller Lüge und artiger Askese. Am Ende dieses skurrilen Horrortrips, nach reichlich himmlischer Andacht und höllischem Gezeter strandet die Mannschaft in einer grauen Steinwüste. Dort, weit weg von der heiligen Bernadette, geschehen Zeichen und Wunder..

Douglas Wolfsperger (geb. 1957 in Zürich) wuchs am Bodensee auf. Seine ersten cineastischen Gehversuche machte er bereits in der Schule, herauskam der Super-8-Film »Die Begegnung der Jungfrau Maria mit John Travolta und deren Folgen«. Nach dem Abitur absolvierte er ein Regiepraktikum beim SWR. 1982 erfolgte der Umzug nach München, wo er an Produktionen der HFF mitarbeitete. Im Sommer 1985 entstand der erste eigene Spielfilm »Lebe kreuz und sterbe quer«. Seitdem arbeitet er als Autor und Regisseur für Dokumentar- und Spielfilme. Seine Arbeiten wurden vielfach ausgezeichnet. Sein aktueller Film »Scala Adieu – Von Windeln verweht« läuft derzeit in den Kinos. Douglas Wolfsperger lebt und arbeitet in Berlin-Charlottenburg und am Bodensee.

https://www.youtube.com/Trailer

     
  Lichtblick-Kino
Kastanienallee 77 / 10435 Berlin
      http://www.lichtblick-kino.org/
 


23.10.
ab 20:30
  Die 60.Vorstellung im Lichtblick-Kino: Berlinized (OmeU)
        in Anwesenheit des Regisseurs Lucian Busse Lichtblick-Kino
   
 

Die 60. Vorstellung von Lucian Busses Film »Berlinized« steht diesen Monat im Lichtblick-Kino an. Seit 5 fünf Jahren präsentiert der Regisseur somit den Film über das Berlin der 90er und das Interesse ungebrochen. Jeden Monat strömen die Besucher ins Kino und diskutieren mit dem Regisseur.

Der Film

Berlin in den 90ern – Neben den großen politischen Umbrüchen und der kommerzialisierten Technokultur prägte auch ein heute eher vergessenes Paralleluniversum das Lebensgefühl der Stadt: Die Welt der Kellerbars und Hinterhofkreativen. In den freien Häusern und Wohnungen in Berlin-Mitte zelebrierte nach dem Fall der Mauer eine Szene sehr verschiedener junger Menschen eine unbekümmerte Freiheit. Ob ein Projekt zukunftsträchtig war oder nicht – egal, man lebte von einem Event zum nächsten Experiment und betrieb die Ent-Etablierung von Kunst und Markt ganz spielerisch. Der Film »Berlinized« beschreibt dieses spezielle Lebensgefühl in einer reflexiven Zeitreise in das Berlin-Mitte der 90er Jahre. Der Filmemacher Lucian Busse, selbst ein aktiver Protagonist jener Zeit, dokumentierte mit seiner Kamera den Wandel der Stadt, die Kunstszene, Clubs, Konzerte und die Baustellen, wo die Freiräume mit immer neuen unpersönlichen Bürogebäuden gefüllt wurden.

     
  Lichtblick-Kino
Kastanienallee 77 / 10435 Berlin
      http://www.lichtblick-kino.org/
 


23.10.
20:00

  The GOLD DIGGERS, von Sally Potter (1983)
          mit CONFESSIONS OF AN ACTRESS: eine Performance von Susanne Sachsse
   
THE GOLD DIGGERS (1983) ist das erstaunliche Debut von Regisseurin Sally Potter (Orlando, Tango Lesson, The Party), den sie mit einer rein weiblichen Crew inszenierte und zu den Schlüsselfilmen der 80-er Jahre gehört. Der sw-Film erzählt von zwei Frauen auf der Suche nach ihrer eigenen Art von Gold. "Ich betrachte diesen Film als ein Musical, das eine weibliche Suche beschreibt. Während des Arbeits- und Herstellungsprozesses traten dieselben Fragen auf, die der Film sich zu stellen bemüht: Fragen nach den Beziehungen zwischen Gold, Geld und Frauen; nach der Einbildung, Frauen seien machtlos; nach der tatsächlichen und der inneren Suche nach Gold; nach der Bildsprache des Unbewussten und seiner Beziehung zu der Macht des Films; wir rufen uns die Kindheit und die Erinnerungen vor Augen und betrachten die Filmgeschichte als kollektives Gedächtnis der Bilder, die wir von uns haben und die man sich von uns als Frauen macht." (Sally Potter)

GB 1983 82 Min. engl. OV • Regie: Sally Potter • Drehbuch: Lindsay Cooper, Rose English, Sally Potter • Kamera: Babette Mangolte • Kostüm: Rose English • Musik: Lindsay Cooper • Mit: Julie Christie, Collette Laffont anschl . Performance
   
  fsk Kino
Segitzdamm 2 10969 Berlin
  http://www.fsk-kino.de


 
24. Oktober  


24.10.
19:00

  Weitermachen Sanssouci Kinopremiere & Filmgespräch mit
       Regisseur Max Linz und Medienwissenschaftler Chris Tedjasukmana (FU)
   
  Die Erde hat nicht die ideale Gestalt einer Kugel. Sie sieht vielmehr aus wie eine Kartoffel. Klimaforscherin Phoebe Phaidon kommt mit einem Lehrauftrag an das Institut für Kybernetik der Berliner Universität, um das Seminar zur „Einführung in die Simulationsforschung“ von Institutsleiterin Brenda Berger zu übernehmen. Diese muss sich ihrem Drittmittel-Projekt zur virtuellen Simulation des Klimawandels widmen, um das Institut vor der drohenden Einsparung durch die Hochschulleitung zu bewahren. Alles hängt von einer erfolgreichen Evaluation am Ende des Wintersemesters ab. Phoebe wird verpflichtet, an der Simulation mitzuarbeiten und eine Unternehmensberaterin wird als Motivations-Coach ans Institut geholt. Währenddessen zieht der neuberufene Stiftungsprofessor Alfons Abstract-Wege mit einem Projekt zu Ernährungskontrolle die Aufmerksamkeit auf sich, „Nudging“ wird zum Zauberwort. Phoebes Studierende, die dahinter einen Business-Plan vermuten, unterbrechen den Betrieb und besetzen die Bibliothek, während Phoebe mit ihrem Kollegen Julius Kelp zu einer Konferenz nach Gdansk reist und versucht, hinter das Geheimnis der Apokalypse zu kommen. Die Zeit läuft ab. Der jüngste Tag bricht an.

https://www.youtube.com/Trailer
     
  Wolf Kino
Weserstraße 59, 12045 Berlin
    https://wolfberlin.org/


24.10.
bis
27.10.
  Film:ReStore
   
 

Der Ton im Film Die vierte Ausgabe des Filmerbe-Festivals „Film:ReStored“ widmet sich neben der digitalen Restaurierung von Filmen vor allem dem Ton. Historische Tonformate stellen bei der Restaurierung eine besondere Herausforderung dar. Dank modernster digitaler Technik aber können wir dem originalen Klang heute wieder ganz nah kommen.
Neue Scan-Verfahren
Wir stellen neue Scan-Verfahren und historische Tonfilm-Beispiele vor – von der Schellack-Platte bis zum Vierkanal-Magnetband, von Die Jagd nach der Million (D 1930, Regie: Max Obal) bis zu Der fliegende Holländer (DDR 1964, Regie: Joachim Herz). Wie verändert die Bearbeitung des Tons ein Werk? Und wie bewertet man die unterschiedlichen Fassungen?Audiodeskription (AD)
Audiodeskriptionen sind neuerdings fester Bestandteil vieler DCPs, denn das Filmerbe soll barrierefrei zugänglich werden. Das Festival widmet sich daher auch dem inklusiven Zugang zu (historischen) Filmen. Wir präsentieren und diskutieren vorbildliche Audiodeskriptionen und deren Qualitätsstandards sowie die Herausforderungen bei Stumm- und Experimentalfilmen.Digitalisierung
Auch dieses Jahr erzählen Gäste aus internationalen FIAF-Archiven von ihren Digitalisierungsstrategien und –projekten: Das polnische Filmarchiv (FINA) berichtet vom „Nitrofilm-Projekt“, die Kinemathek widmet sich Hans Richters Experimentalfilmen und das Filmmuseum Potsdam blickt gemeinsam mit der Uni Zürich auf historische Magnetband-Technologien.Am Freitag, den 25. Oktober, findet im Rahmen des Festivals die Vergabe des Kinopreises des Kinematheksverbundes mit anschließendem Empfang und kleinem Filmprogramm samt Musik statt.

Die Teilnahme am Festival „Film:ReStored“ (Vorträge & Filmprogramm) ist kostenfrei. Anmeldung erforderlich bis 21.10.2019

   


24.10.
ab 19:30
  Christoph Schlingensief Geburtstags-Special
       
   
 

wie in jedem Jahr, begehen wir auch diesmal den Geburtstag von Christoph Schlingensief mit einem speziellen Filmprogramm und Gästen.

Diesmal stehen »Quiz 3000« und »Die 120 Tage von Bottrop« auf dem Programm.

     
  Lichtblick-Kino
Kastanienallee 77 / 10435 Berlin
      http://www.lichtblick-kino.org/
 


 
25. Oktober  


 
26. Oktober  


26.10.
19:00

  BRAZIL: FELIPE BRAGANÇA - CINEMA OF DREAMS, TIME AND HISTORY
       
   
  Felipe Bragança is a Brazilian filmmaker creating mystical and strong bodies of work. He is also a scriptwriter (for example Karim Aïnouz`s FUTURO BEACH/PRAIA DO FUTURO). This showcase presents some of his most recent works in two programms. We are looking forward to engage in political, insightful, inspiring conversations with Felipe. Saturday 26.10. at 7pm Escape from My Eyes (2015, 33‘) Three African refugees from the former Oranienplatz camp share memories and dreamy projections of their past lives. + Bring Me the Head of Carmen M.(2019, 61‘) - The unrest in Brazil - where an extreme right-wing government took office – proves to be fertile subject matter for this colourful story. Total: 94 minutes.

Sunday 27.10. 4pm Zahy (2012, 5‘) Zahy, a young leader of an indigenous village that is positioned in front of the giant Maracana stadium, decides to challenge the machines who want to destroy their home. + Don‘t Swallow My Heart, Alligator Girl! (2017, 115‘) On the border of Brazil and Paraguay Joca, a young Brazilian boy, falls in love with an indigenous Paraguayan girl and has to face the violent memories of his hometown - one of the central stages of the Paraguay-Brazil War and genocide. On both days the screenings are followed by a Q&A with the director.
     
  Wolf Kino
Weserstraße 59, 12045 Berlin
    https://wolfberlin.org/


26.10.
22:30
 

The House on Sorority Row (OV)

          Horror im Rollberg
 

Eine Gruppe von Studentinnen lebt in einem Schwesternschaftshaus, doch die Eigentümerin will sie dort nicht mehr. Aus Rache wollen die Mädchen ihr einen Streich spielen, doch dabei kommt die Hausbesitzerin versehentlich ums Leben. Sie verstecken die Leiche, doch schon kurz darauf werden sie einer nach dem anderen ermordet...

Land/Jahr: USA 1982Regie: Mark Rosman min. 90
https://www.youtube.com/Trailer engl.

    https://yorck.de/kinos/rollberg
  Rollberg Kino
Rollbergstr. 70 12049 Berlin
     


 
27. Oktober  
 
28. Oktober  


28.10.
22.00
 

 Mongay| Portrait of a Lady on Fire

      
 

Ein ungewöhnlicher Auftrag führt die Pariser Malerin Marianne (Noémie Marchant) im Jahr 1770 auf eine einsame Insel an der Küste der Bretagne: Sie soll heimlich ein Gemälde von Héloïse (Adèle Haenel) anfertigen, die gerade eine Klosterschule für junge adelige Frauen verlassen hat und bald verheiratet werden soll. Denn Héloïse weigert sich, Modell zu sitzen, um gegen die von ihrer Mutter (Valeria Golino) arrangierte Ehe zu protestieren. So beobachtet Marianne Héloïse während ihrer Spaziergänge an die Küste und malt abends aus dem Gedächtnis heraus ihr Portrait. Langsam wächst zwischen den eindringlichen Blicken eine unwiderstehliche Anziehungskraft …

Land/Jahr: F 2019 Regie: Céline Sciamma (Bande de filles/2014)  Min.: 120

https://www.youtube.com/Trailer f.

    Kino International
Karl-Marx-Allee 33 10178 Berlin
      https://www.yorck.de/kinos/kino-international


28.10.
19:45

  filmgalerie 451: WEITERMACHEN SANCOUSSI von Max Linz
         Filmgespräch : Regisseur Max Linz mit Thomas Arslan
   
"Was ist denn passiert? Der Beweis, das war doch einmal ein Mittel, um seine wissenschaftlichen Beobachtungen zu bestätigen. Aber seit wir nur mehr damit beschäftigt sind zu beweisen, dass wir die Besten sind, finden wir überhaupt nichts mehr heraus, was sich zu beweisen lohnen würde." (Brenda Berger - gespielt von Sophie Rois)

DE 2019 80 Min. • Regie: Max Linz • mit Sarah Ralfs, Sophie Rois, Philipp Hauß, Bernd Moss, Maryam Zaree, Bastian Trost, Leonie Jenning, Luis Krawen, Martha von Mechow, Max Wagner, Anna Papenburg, Olga Lystsova, Kerstin Grassmann, Jean Chaize, Friedrich Liechstenstein Buch: Max Linz, Nicolas von Passavant Kamera: Carlos Andrés López • Ton: Andreas Mücke-Niesytka • Musik: Gajek / mit Liedern von Franz Friedrich, Valeria Gordeev • Schnitt: Bernd Euscher, René Frölke • Produktion: Maximilian Haslberger

ab 24.10.2019 im fsk-Kino

https://www.youtube.com/Trailer
   
  fsk Kino
Segitzdamm 2 10969 Berlin
  http://www.fsk-kino.de


 
29. Oktober  


29.10.
19:00
  Ein Abend mit Peter Lilienthal
       
          
 

Peter Lilienthal, 1929 in Berlin geboren, floh 1939 nach Uruguay, kam 1954 zurück und wurde ein wichtiger Vertreter des Neuen Deutschen Films. 1979 gewann er den Goldenen Bären für David, die Verarbeitung seines Lebens als Kind im Dritten Reich. 1984 war er Gründungsmitglied der Sektion Film- und Medienkunst und lange deren Direktor. Lilienthal spricht mit Eva Mattes, Jeanine Meerapfel und María Teresa Curzio. Im Anschluss wird David gezeigt. Moderiert wird das Gespräch von Johannes Kagerer, Autor des Dokumentarfilms Eine Sprache für Freunde - Leben und Werk von Peter Lilienthal (2019). Es begrüßen der Regierende Bürgermeister von Berlin Michael Müller und Akademie-Präsidentin Jeanine Meerapfel. Die Archiveröffnung ist Auftakt zu einer ausführlichen Retrospektive mit Filmen von Peter Lilienthal aus Anlaß seines 90. Geburtstags. Acht neu restaurierte und digitalisierte Kinofilme werden im Oktober und November 2019 im Arsenal zu sehen sein, sieben Fernsehfilme ab Ende Oktober im Zeughaus-Kino. Die Filmreihe und die Restaurierungen entstanden in einer Zusammenarbeit der Deutschen Kinemathek mit der von Vietinghoff-Filmproduktion, dem Zeughaus-Kino, der Akademie der Künste und der Edgar-Reitz-Stiftung. Die Digitalisierung der Filme wurde vom Förderprogramm Filmerbe der FFA unterstützt.

Archiveröffnung mit Peter Lilienthal, Jeanine Meerapfel, dem Regierenden Bürgermeister von Berlin Michael Müller, Eva Mattes und María Teresa Curzio Anschließend: David Film, D 1979, 122 Min. In deutscher Sprache € 6/4

    https://www.adk.de/
  Akademie der Künste
Hanseatenweg 10 10557 Berlin
     


29.10.
bis
10.12.
  Translokationen
       
   
 

Die territoriale Verlagerung von Kulturgütern in Kriegs- und Friedenszeiten ist so alt wie die Kulturgeschichte und bis heute hochaktuell. Die Folgen derartiger Translokationen zu meistern, gehört zu den großen Herausforderungen des 21. Jahrhunderts. In sieben Programmen stellt die Reihe Translokationen fiktionale, dokumentarische und essayistische Filme vor, die der Verlagerung von Kulturgütern nachspüren und deren Produktion und Rezeption an der gesellschaftlichen Auseinandersetzung mit diesem Thema teilhaben.

Schon ein Blick auf die historischen Kontexte und Stoffe der ausgewählten Filme verdeutlicht die Spannbreite des Phänomens Kunstraub. Fünf Tage – Fünf Nächte (1961) und The Train (1964) erzählen Geschichten aus der Zeit des Nationalsozialismus. Der 1942 entstandene Expeditionsfilm Geheimes Tibet, von dem nach dem Krieg in der Sowjetunion eine neue Fassung entstand, ist selbst ein transloziertes Objekt. Invasion 1897 (2014), Les statues meurent aussi (1953) und La noire de … (1966) befragen aus de- und postkolonialen Perspektiven die Beziehungen zwischen Kolonisierenden und Kolonisierten. Dancing with Jikji (2017) und die Arbeiten des Kurzfilmprogramms setzen sich mit Objektbiografien auseinander, um kanonische Geschichtsschreibungen und das Selbstverständnis sammelnder Institutionen zu hinterfragen.

Die Filme erzählen vom Verlieren, Vermissen, dem Zurückhabenwollen und Retten. Sie breiten bisher nur unzureichend öffentlich diskutierte Perspektiven auf die Aneignung und Instrumentalisierung von Kulturgut durch die Institution Museum aus. Die Reihe Translokationen wurde von Felicity Bodenstein, Merten Lagatz und Bénédicte Savoy kuratiert, die an der Technischen Universität Berlin im Forschungscluster translocations zu historischen Phänomenen der Verlagerung von Kulturgütern unter asymmetrischen Machtverhältnissen forschen. Gespräche zwischen Geistes-, Sozial- und Kulturwissenschaftler*innen und Mitgliedern der Forschungsgruppe begleiten die Filmvorführungen.

https://www.dhm.de/zeughauskino/filmreihen/translokationen.html

     
  Zeughauskino
Deutsches Historisches Museum Unter den Linden 2 10117 Berlin Tel. +49 30 20304-0
    http://www.dhm.de/zeughauskino
 


29.10.
19:00
 

Durch den Abend mit..FILMLÖWIN: THE HEART

      
   
  In der Reihe DURCH DEN ABEND mit laden wir Kulturschaffende ein, die uns ihren Lieblingsfilm präsentieren! Dieses Mal besucht uns Sophie Charlotte Rieger, Sophie Charlotte Rieger ist freie Journalistin und Speakerin zu Film und Feminismus. Seit 2014 betreibt sie das feministische Filmmagazin filmloewin.de.. Sie hat sich den schwedischen Film Hjärtat ausgesucht: „HJÄRTAT ist ein emanzipatorisch wertvoller Liebesfilm, eine Geschichte, die nicht nur berührt, sondern auch davon erzählt, wie Geschlechterrollen unsere romantischen Beziehungen boykottieren.“ (Sophie Charlotte Rieger) Z

um Film: Dass die Fotografin Mika und der Musiker Tesfay ein Paar werden, ist ganz offensichtlich eine gute Idee. Sie sind jung, schön, talentiert und gegensätzlich genug, um sich anzuziehen. Folgerichtig ziehen sie sich erst aus und bald darauf zusammen. Doch aller guten Vorzeichen zum Trotz entwickelt ihre Beziehung hinter den geschlossenen Türen der gemeinsamen Wohnung bald eine ungute Eigendynamik. Sind ihre Lebensvorstellungen überhaupt kompatibel? Schweden 2018, R: Fanni Metelius, D: Fanni Metelius, Ahmed Berhan, Leona Axelsen u.a., L: 100 min., FSK: ab 12

https://www.youtube.com/Trailer

     
 

City Kino Wedding im Centre Français de Berlin
Müllerstraße 74 13349 Berlin Anbindung: U-6, U-Rehberge

     http://www.citykinowedding.de/


 
30. Oktober  


 
31. Oktober  


31.10.
20:00
 

Preview: Creepy Crypt`s Halloween Double Feature

          Horror im Rollberg
 

Dieses Jahr wird es zu Halloween animalisch. Und zwar mit "The Fly" von David Cronenberg und "The Howling" von Joe Dante.

20 Uhr THE FLY, USA 1986, 96 min, OV, FSK 18
Seth Brundle (Jeff Goldblum) entwickelt eine unglaubliche Erfindung: einen Teleporter. Mithilfe eines Computers und zwei miteinander verkabelten Kabinen, kann er starre Objekte in Sekundenschnelle bewegen. Problematisch ist aber der Transport von Lebewesen. Beim Versuch einen Affen zu beamen, wird dessen Inneres nach Außen gekehrt. Doch nachdem er die Journalistin Veronica Quaife (Geena Davis) einweiht und eine Beziehung mit ihr anfängt, stößt er bald in der "Poesie des Fleisches" auf eine Lösung. Bei Seths ersten Selbstversuch gelangt unbemerkt eine Fliege in die Kammer und der Computer vermischt die DNA der beiden...

Im Anschluss, also ca 22 Uhr THE HOWLING, USA 1981, 91 min, OV, FSK 16
Die junge Fernsehreporterin Karen West (Dee Wallace) merkt, wie sie von dem Serienmörder Eddie Quist (Robert Picardo) verfolgt wird. Um ihn endlich zur Strecke zu bringen, stellt sie ihm in Zusammenarbeit mit der Polizei von L.A. eine Falle. Unter dem Vorwand, sich mit ihm treffen zu wollen, lockt sie den Killer in ein Porno-Kino. Als das Treffen mit ihm eskaliert, greift die Polizei ein und erschießt den Psychopathen. Um das traumatische Erlebnis zu verarbeiten, begibt sich West in die Obhut des Psychologen Dr. George Waggner (Patrick MacNee), der ihr einen Aufenthalt in einem ländlich gelegenen Therapiezentrum verordnet. Dort angekommen muss Karen bald feststellen, dass die anderen Patienten nicht das sind, was sie vorgeben zu sein…

    https://yorck.de/kinos/rollberg
  Rollberg Kino
Rollbergstr. 70 12049 Berlin
     



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