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MMEANSMOVIE Filmmagazin Berlin © - Kino, Filmstarts, Festivals und Termine     
 
   
April 2018  
         
 
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bis
22.05.18
  Die Ufa – Geschichte einer Marke
   
  UFA – mit diesen drei Buchstaben verbindet sich eine nunmehr hundertjährige Film- und Fernsehgeschichte. Die im April 1917 gegründete „Universum Film AG“ wurde binnen Kurzem zur bedeutendsten deutschen Filmproduktionsgesellschaft. Heute ist die „UFA GmbH“ Marktführer der Fernsehproduktion in Deutschland. Mit der Sonderausstellung „Die Ufa – Geschichte einer Marke“ zeigt die Deutsche Kinemathek Strategien auf, mit denen das Wirtschaftsunternehmen auf ästhetische und technische Entwicklungen sowie gesellschaftliche und politische Rahmen-bedingungen der jeweiligen Zeit reagierte. Damit reflektiert die Ausstellung auch beispielhaft die Entwicklung der audiovisuellen Medien vom Ersten Weltkrieg bis heute.


Werkfoto DER LETZTE MANN D 1924, Regie: Friedrich Wilhelm Murnau Quelle: Deutsche Kinemathek
     
  Deutsche Kinemathek Museum für Film und Fernsehen
Potsdamer Str. 2, 10785 Berlin
      https://www.deutsche-kinemathek.de/


bis
30.04.
  12x12 Der IBB-Videoraum in der Berlinischen Galerie: ASSAF GRUBER
         
 

Assaf Gruber arbeitet in den Gattungen Skulptur und Film . In seinen episodischen Videos , die stets kurze Ausschnitte einer menschlichen Biografie zeigen, beleuchtet er meist die Beziehungen zwischen Privatem und Gesellschaft. Die Berlinische Galerie zeigt Teile von zwei Werkserien in direkter Abfolge und bietet so die Möglichkeit, Verbindungen zwischen ihnen zu entdecken.

THE RIGHT (2015) HD, 12 Min. The Right ist der vierte und letzte Teil der Serie Anonymity of the Night . I n dieser fragt Gruber , inwiefern politische Ideologien durch persönliche Erfahrungen und Erzählungen von diesen geprägt werden. The Right handelt von einer 73 - jährigen Museums - aufsicht, die lange Jahre in der Gemäldegalerie Alte Meister in Dresden tätig war. Sie schreibt einen Brief an das Sztuki Museum in Łódź mit der Bitte, dort als Sicherheitskraft aushelfen zu dürfen. Begründet wird dieser Wunsch mit der Sammlung des Museums: Diese beinhaltet zentrale Werke d er „a.r.“ - Gruppe aus den 1930er - Jahre n , der bekanntesten polnischen Avantgarde b ewegung der Zwischenkriegszeit. Ihre künstlerische Praxis war durch einen starken gesellschaftspolitischen Bezug und Kollaborationen mit anderen Disziplinen geprägt. Diese Arbeiten zu beaufsichtigen, stellt für die Protagonistin eine größere Dringlichkeit dar, als im Caravaggio - Raum in Dresden zu arbeiten. Eher beiläufig erwähnt sie ihre persönliche Geschichte als in den 1940er Jahren aus Schlesien Geflohene

THE CALLING ( 2017 ) HD, 17 Min. The Calling ist der erste Teil einer neuen Trilogie namens The Conspicuous Parts , an der Gruber aktuell arbeitet. In The Calling entwirft er das (fiktive) Porträt von Thomas, Sohn eines protestantischen Pfarrers, dem wegen seiner religiösen Herkunft ein Kunststudium zu DDR - Zeiten verweigert wurde. Thomas‘ Geschichte wird durch seine Tochter erzählt, wobei im Laufe der Narration der Unterschied zwischen Eigen - und Fremdwahrnehmung zunehmend deutlich wird: Die Melancholie, welche den Film durchzieht, scheint von der Tochter auszugehen . Obwohl das Leben ihres Vaters von Müßiggang und Wohlstand geprägt ist, konzentriert sich ihr Empfind en auf seine nicht in Erfüllung gegangene Berufung (engl. „calling“).

    https://www.berlinischegalerie.de/
  Berlinische Galerie
Landesmuseum für Moderne Kunst, Fotografie und Architektur
Alte Jakobstraße 124-128 10969 Berlin
Tel. (+49) – (0) 30 789 02 600
     


bis 09.04.
  Zeit und Erinnerung: Das Kino von Terence Davies
       
   
  Terence Davies wurde 1945 als jüngstes von zehn Kindern in eine Arbeiterfamilie in Liverpool geboren. Seine Kindheit war dominiert von der Gewalttätigkeit des Vaters und einem als repressiv erlebten Katholizismus, die Entdeckung der eigenen Homosexualität war verbunden mit Scham und Schuldgefühlen. Diese Erfahrungen konstituieren seine Werke von den ersten, stark autobiografisch geprägten Filmen bis hin zu seinen späteren Literaturadaptionen. In ihnen sind Vergangenheit und Gegenwart auf einzigartige Weise miteinander verschränkt, gleichzeitig tragen sie den Eigenschaften von Erinnerung Rechnung: Sie ist fragmentarisch und sprunghaft, an Emotionen, Musik und einzelne Menschen gebunden.

So 1.4., 20h & Sa 7.4., 20h
THE HOUSE OF MIRTH   GB/USA/F/Belgien 2000   OmU 140‘
Scheinbar souverän bewegt sich die junge, unverheiratete Lily Bart (Gillian Anderson) auf dem Parkett der New Yorker High Society zu Beginn des 20. Jahrhunderts. Dabei befindet sie sich in einer unaufhaltsamen Abwärtsspirale. Anstatt eine Vernunftehe einzugehen, hofft sie auf Liebe und Romantik, und bringt sich durch Spielschulden in fatale Abhängigkeiten. Nach einem Roman von Edith Wharton erzählt Davies die Tragödie einer Frau, deren Kampf um Selbstbestimmtheit in einer Welt, die von sozialen Zwängen, Konventionen und ungeschriebenen Gesetzen bestimmt wird, vergebens ist. „Wie Wharton blickt auch Davies durch ein Mikroskop auf die Feinmechanik der Konventionen und präpariert damit jenes Herrschaftsinstrument der Oberschicht heraus, dem Lily Bart in aller Unschuld zum Opfer fällt. Aus Blicken, Gesten, Worten setzt sich die Mühle zusammen, die stetig und gnadenlos die Seele einer Frau zermalmt, die von der Freiheit sich, sekundenkurz, zu träumen erlaubte.“ (Alexandra Seitz)

Mo 2.4., 20h
THE NEON BIBLE   USA/GB 1995   OmU 91‘
THE NEON BIBLE ist in einem Provinznest in den Südstaaten der USA zur Zeit der Großen Depression angesiedelt. Armut und Gewalt prägen das Leben des jungen David, dessen Eltern sich auf ihrer Farm nur mühsam durchschlagen. Wichtigste Bezugsperson ist seine Tante Mae (Gena Rowlands), die als gescheiterte Sängerin in die Familie zurückkehrt und noch immer einen Hauch von Glamour verströmt. Die Männer in dieser Welt kommunizieren durch Gewalt, Drohungen und religiöse Versprechungen, die Frauen, die sich dagegen auflehnen, zahlen einen hohen Preis. Zwischen träumerischen Bildern und alptraumhaften Geschehnissen situiert Davies seine erste Adaption eines fremden Stoffes, deren Motive denen seiner früheren Filme verblüffend ähneln. Mit dem Bild des im Zug sitzenden David, der seiner Familie und den herrschenden Verhältnissen entflieht, beginnt und endet der Film. Ein Aufbruch, dessen Gelingen im Dunkeln bleibt.

Di 3.4., 20h
THE DEEP BLUE SEA   GB/USA 2011   OF 98‘
Hester Collyer (Rachel Weisz) verlässt ihren langweiligen Mann und ihre komfortable Mittelschichts-existenz, um mit dem jungen Piloten Freddie zusammenzuleben. Ihre Liebe wird jedoch nicht erwidert und so findet sie sich „between the devil and the deep blue sea“ wieder, zwischen zwei Männern, die ihr beide nicht das erhoffte Glück bringen. Das intensive Kammerspiel um Einsamkeit und unerfüllte Liebe, entstanden nach einem von Terence Rattigan geschriebenen Theaterstück, inszenierte Davies in dunklen, gedeckten Farben und beengt wirkenden Räumen, die den Gefühlszustand seiner Protagonistin widerspiegeln.

So 8.4., 20h
THE LONG DAY CLOSES   GB 1992   OF 85‘
Filmen als Erinnerungsarbeit: Ein letztes Mal kehrt Davies mit THE LONG DAY CLOSES in die Welt seiner Kindheit zurück, das Liverpool der Arbeiterklasse in der Mitte der 50er Jahre. Erzählt wird aus der Perspektive des zehnjährigen Bud, der ganz aufgeht in der Geborgenheit der Familie: der Mutter beim Singen zuhören, die älteren Geschwister mit ihren Freunden beobachten, Kinobesuche mit der Schwester. Tage, die sich ins Endlose dehnen, untermalt von einem Soundtrack mit Musik von Mahler bis Nat King Cole und Doris Day. Nie wieder war er so glücklich wie zu dieser Zeit, nach dem Tod seines Vaters und vor dem Eintritt in die Oberschule, bekannte Terence Davies in Interviews. Ein Gefühl der Melancholie durchzieht denn auch seinen Film: Trotz seines momentanen Glücks ahnt Bud, dass die Vertreibung aus dem Paradies unmittelbar bevorsteht.

Mo 9.4., 20h
SUNSET SONG   GB 2015   OF 135‘
Das schmerzhafte Erwachsenwerden einer jungen Frau in Schottland zu Beginn des 20. Jahrhunderts: Im Zentrum steht Chris (Agyness Deyn), die zum Studium nach Aberdeen ziehen und Lehrerin werden möchte, sich aber gleichermaßen dem ländlichen Leben zugehörig fühlt. Nach dem Tod ihrer Eltern gibt sie ihre Ambitionen auf, um die familiäre Farm weiterzuführen. Zum ersten Mal spielt die Natur in einem Film von Terence Davies eine wichtige Rolle und wird zur Kraftquelle für seine Protagonistin. Die Weite und Offenheit der schottischen Landschaft steht im Gegensatz zu den beengten Wohnräumen und der Gewalt, die in ihnen herrscht.
     
  Kino Arsenal – im Filmhaus am Potsdamer Platz
Potsdamer Str. 2, 10785 Berlin
Tel.: + 49 (0) 30 26599 - 100 ticket@arsenal-berlin.de
      http://www.arsenal-berlin.de/
 




 
1. April


01.04.
bis
30.04.
  Magical History Tour – Land in Sicht
   
  Die Magical History Tour im April widmet sich Landschaften im Film: sie sind das „freieste Element des Films, das flexibelste, um Stimmungen, Gefühle und spirituelle Erfahrungen zu vermitteln.“ (Sergej Eisenstein)

Vom Anbeginn der Kinematografie übten Landschaftsaufnahmen – sowohl Darstellungen exotisch-fremder Gegenden als auch der heimatlichen Gefilde – große Faszination auf das frühe Publikum aus. Später konstruierten Filme der landschaftsintensiven Genres, Berg-, Heimat-, Kriegsfilm oder Western, spektakuläre Panoramen einer meist übermächtigen Natur. Jenseits der Genrekonventionen eröffnet sich im Dokumentar-, Spiel- und Experimentalfilm ein weit verästeltes Feld von Landschaftsdarstellungen, ihrer Konstruktion und Infragestellung, welches wir mit zwölf Filmen im April ansatzweise beleuchten möchten.
     
  Kino Arsenal – im Filmhaus am Potsdamer Platz
Potsdamer Str. 2, 10785 Berlin
Tel.: + 49 (0) 30 26599 - 100 ticket@arsenal-berlin.de
      http://www.arsenal-berlin.de/


01.04.
und
06.04.
 

  PARTISAN

         
  In einer Gesellschaft, die sich zunehmend gegenüber neuen Denkweisen und ästhetischen Grenzüberschreitungen abschottet, sagt Frank Castorf, sei das Theater der letzte Partisan. Als Regisseur und Intendant hat Castorf die Berliner Volksbühne seit Anfang der 1990er Jahre zu solch einem Ort des Aufbruchs und der Avantgarde werden lassen. Mit der radikalen Reaktion auf gesellschaftliche Umbrüche und der Erprobung neuer Theatermittel wurde die Volksbühne zum wichtigsten Theater Deutschlands mit großer internationaler Strahlkraft. Der Film begleitet Castorf bei seiner Abschiedsinszenierung an der Volksbühne, dem „Faust“, und wirft zugleich einen Blick in den Maschinenraum dieser Theaterfabrik. Mitstreiter wie Sophie Rois, Herbert Fritsch oder Alexander Scheer erzählen von den speziellen Arbeitszusammen-hängen an diesem Haus, in News-Flashbacks werden besondere Momente der letzten 25 Jahre wieder lebendig. „Partisan“ ist eine Hommage an ein Theater und sein Team, das nun Vergangenheit ist, aber als kraftvolles Beispiel für ästhetischen Eigensinn noch lange nachwirken wird.
D 2018, R: Lutz Pehnert, Matthias Ehlert, Adama Ulrich, mit Alexander Scheer, Sophie Rois, Henry Hübchen, Christiane Schober/ Soufleuse, Martin Wuttke, Frank Meißner & Andreas Speichert/ Bühnenmeister, Herbert Fritsch, Marc Hosemann, Hendrik Arnst, Kathrin Angerer, Lilith Stangenberg, Frank Castorf, 130min, OmeU


http://www.babylonberlin.de/partisan.htm
     
    Babylon Kino
Rosa-Luxemburg-Straße 30, 10178 Berlin
      http://www.babylonberlin.de/


    Filmreihe: Aus dem Fernseharchiv Der Regisseur Falk Harnack
        
     
08.04.
und
11.04.
  Die von dem Filmkritiker Jan Gympel initiierte Reihe zeigt Programme aus der Mediathek Fernsehen der Deutschen Kinemathek und macht so einen weitgehend vergessenen Teil deutscher Filmgeschichte der Öffentlichkeit kostenlos zugänglich. Die Spielfilme aus den Archiven der öffentlich-rechtlichen Fernsehsender liefen meist nur im Fernsehen. Die Arbeiten teils prominenter Regisseure und Autoren entstanden in den 1960er- und 1970er- Jahren, als die Rundfunkanstalten zugleich ein Experimentierfeld für Nachwuchsfilmemacher boten. Im zweiten Quartal 2018 zeigt das Zeughauskino drei Fernsehfilme, die unter der Regie von Falk Harnack (1913–1991) entstanden.

Mit UNWIEDERBRINGLICH verfilmte Harnack den um 1860 im noch dänisch beherrschten Schleswig angesiedelten gleichnamigen Roman von Theodor Fontane. Er erzählt die Geschichte einer Ehe zwischen Partnern, die einander lieben, aber nicht zueinander passen: dem heiteren, weltoffenen, aber auch etwas leichtfertigen Grafen und seiner sittenstrengen, frommen, charakterfesten Frau. Als der Gutsbesitzer aus der Provinz ohne seine Gattin, die das Treiben am Hofe hasst, nach Kopenhagen reist, um seinen Dienst als Kammerherr einer Prinzessin anzutreten, kommt es dort zu einem Seitensprung mit einer deutlich jüngeren Frau, die der Graf schließlich heiraten will.

„Aus dem Fernseharchiv“ ist eine Kooperation zwischen der Deutschen Kinemathek – Museum für Film und Fernsehen und dem Zeughauskino des Deutschen Historischen Museums. Eintritt frei

8. April 2018, 17.30 Uhr 11. April 2018, 20 Uhr Zeughauskino, Unter den Linden 2, 10117 Berlin
     
    https://www.deutsche-kinemathek.de/
  Zeughauskino
Unter den Linden 2, 10117 Berlin
     


 
2. April  


02.04.
22:00h
  Mongay-Preview mit Gästen: 3 Tage in Quiberon
         
  D 2018, 115 min 1981 steht Romy Schneider, damals Deutschlands größter Filmstar, in einer Rehaklinik drei Tage einem Stern-Journalisten Rede und Antwort. Es sollte ihr letztes Interview werden, im Jahr darauf starb sie mit nur 43 Jahren. Emily Atef widmet ihr nun ein Kammerspiel mit einer kongenialen Marie Bäumer in der Hauptrolle.
     
     
    International
Karl-Marx-Allee 33 10178 Berlin
      http://www.yorck.de/


 
3. April  


03.04.
19:30
 

  Berlin-Premiere REŞEBA – THE DARK WIND – mit Gästen

         
  Ein junges ezidisches Liebespaar, Reko und Pero, wird gewaltsam getrennt, als der sogenannte Islamische Staat ihr Dorf in der Shingal-Region im Irak angreift. Die Terroristen morden sich durch die Dorfgemeinschaft und verkaufen die schöne Pero sowie weitere junge Mädchen auf dem Sklavenmarkt. Reko begibt sich auf die Suche nach seiner Verlobten und spürt sie schließlich in Syrien auf. Die beiden finden Schutz in einem Flüchtlingslager, in dem auch Peros und Rekos Familien untergebracht sind. Doch Pero’s Trauma sitzt tief und das Erlebte verfolgt sie unaufhörlich. Reko und Pero’s Familie kommen an ihre persönlichen Grenzen und darüber hinaus hat die traditionelle ezidische Gemeinschaft Schwierigkeiten das Schicksal der jungen Frau zu akzeptieren.

Irak (KRG)/D/QA 2016, R: Hussein Hassan mit Rekesh Shabaz, Diman Zandi, Maryam Boobani, 89 Min Keine Reservierungen möglich. Eintritt 9,- Euro

http://www.babylonberlin.de/reseba.htm
     
    Babylon Kino
Rosa-Luxemburg-Straße 30, 10178 Berlin
      http://www.babylonberlin.de/


 
4. April  


04.04.
19:30
 

  Berlin Feminist Film Week presents: I am not a witch

         
  Wegen einer Banalität wird die achtjährige Shula in ihrem Dorf der Hexerei beschuldigt und schließlich schuldig gesprochen. Daraufhin kommt sie in ein Hexen-Camp inmitten der Wüste, wo sie an einem Initiationsritual teilnehmen muss, um die Regeln des Lebens als Hexe zu verinnerlichen. Wie alle anderen Bewohner des Camps, ist Shula an einem Band verbunden, welches zu einem großen Baum führt. Ihr wird erzählt, dass sie verflucht und in eine Ziege verwandelt wird, sollte sie das Band jemals durchtrennen...

I am not a witch, UK/FR 2017, R: Rungano Nyoni, mit: Margaret Mulubwa, Margaret Sipaneia, 95 min, OmeU


http://www.babylonberlin.de/iamnotawitch
     
    Babylon Kino
Rosa-Luxemburg-Straße 30, 10178 Berlin
      http://www.babylonberlin.de/


04.04.
20:30
  Ready Player One - 2D
          Previews
 

Im Jahr 2045 ist die Welt zu einem Slum verkommen und hat dem jungen Gamer Wade Watts nichts zu bieten. Wie die meisten zieht auch er sich in das virtuelle Universum Oasis zurück, wo alles möglich ist – sogar die Entdeckung eines Easter Eggs des jüngst verstorbenen Oasenkreateurs. Dem Finder winken: Eine halbe Billion Dollar und die totale Kontrolle des virtuellen Raums.

Zu sehen ist der Film bereits am Mittwoch vor Start in drei Kinos. Jeweils in OmU bzw. OV.

    https://yorck.de/events/ready-player-one-2d
  Odeon, Rollberg und Kino International
     


04.04.
20:00
  Die Nacht der Nächte
         
 

Zusammen. Ein Leben lang. Wer kann das schon? Wer will das noch? Gefühl- und humorvoll erzählen die Schwestern Yasemin und Nesrin Samdereli (ALMANYA – Willkommen in Deutschland) die Liebesgeschichte vierer Paare auf drei Kontinenten, die jeweils seit mehr als 50 Jahren gemeinsam durchs Leben gehen.

Zu sehen ist der Film einen Tag vor dem offiziellen Start in Anwesenheit der Regisseurinnen. Es gibt ein kleines Kaufkartenkontigent.

    https://yorck.de/kinos/filmtheater-am-friedrichshain
  Filmtheater am Friedrichshain
Bötzowstrasse 1-5 10407 Berlin
     


04.04.
20:00
  Exodus – Der weite Weg
        In Anwesenheit des Regisseurs Hank Levine
   
 

Napuli, Nizar und Bruno, Lahpai und Tercha, Dana und Yasmin sind auf der Flucht. Wie sie sind viele Millionen andere Menschen weltweit aus den unterschiedlichsten Gründen gezwungen ihre Heimat zu verlassen. Jede Minute kommen zahlreiche weitere hinzu. Sie bilden einen globalen Menschenstrom, von dem wir längst ein Teil geworden sind: die einen fliehen, die anderen grenzen sich ab. Der Film beschreibt die globale Dimension des Flüchtlings- und Migration Themas durch die Perspektiven der porträtierten Menschen aus vier Kontinenten über einen Zeitraum von 2 Jahren. Gefilmt wurde u.a. im Süd-Sudan, Kenia, Haiti, Brasilien, Algerien, DRC-Kongo, West-Sahara, Myanmar-Kachin Staat, Kuba und Deutschland.

Exodus – Der weite Weg Dokumentarfilm, D/Brasilien 2017, 105 min, Buch & Regie: Hank Levine

     
    Lichtblick Kino
Kastanienallee 77, 10435 Berlin
http://www.lichtblick-kino.org/
     
 


04.04.
20:00
  tip Preview: LADY BIRD
         
       
  Christine McPherson ist eine typische Teenagerin: Sie liebt ihre Mutter Marion und ist dennoch mächtig von ihr genervt. Die konservative katholische Highschool und das Leben in der Kleinstadt allgemein gehen Christine, die sich selbst Lady Bird nennt, mächtig auf die Nerven. Oft denkt sie daran, ihrer nordkalifornischen Heimatstadt Sacramento endlich zu entfliehen. Ein College an der Ostküste soll es sein, dort wo die Künstler und Intellektuellen leben, doch dafür hat Christines Familie nicht genug Geld und ihre Noten sind zu schlecht. Während eines sehr prägenden Jahres verbringt sie viel Zeit mit ihrer besten Freundin Julie und lernt gleich zwei junge Männer kennen, zu denen sie sich stark hingezogen fühlt. Den aus gutem Hause stammenden Danny und das coole Bandmitglied Kyle...

Lady Bird (englisch OmU) Spielfilm, USA 2017, 95 min. Regie: Greta Gerwig Darsteller: Saoirse Ronan, Laurie Metcalf, Tracy Letts FSK: ab 0
     
  hackesche höfe kino
Rosenthaler Straße 40 10178 Berlin
      http://www.hoefekino.de  


 
5. April  


05.04.
bis
08.04.
 

  Cine en español: PANORAMA COLOMBI

         
  Panorama Colombia ist die einmalige und einzigartige Einfürung in die kolumbianische Welt des Kinos, anregend​ wie ergreifend, und Ausdruck ihrer Kultur.​ Ab dem 05. April lädt Panorama Colombia im Babylon am Rosa-Luxemburg-Platz die kolumbianische und deutsche, die lateinamerikanische und europäische Gemeinschaft Berlins ein, ein Aufsehen errengendes und beindruckendes Fest mit uns zu erleben. Die Unterstützung unserer Partner und die tatkräftige und enthusiastische Arbeit unseres professionellen Teams aus Kolumbianern, Deutschen, Mexikanern, Spaniern und Australiern haben das Vorhaben Panaroma Colombia ermöglicht. Vom 05. bis 08. März haben Sie die einmalige Chance die ​ergreifendsten und großartigsten kolumbianischen Filme ​aus 2017 und 2018 zu ​erleben​! Panorama Colombia erwartet Sie voller Vorfreude!


http://www.babylonberlin.de/cineenespanol.htm
     
    Babylon Kino
Rosa-Luxemburg-Straße 30, 10178 Berlin
      http://www.babylonberlin.de/


ab 05.04.
  Pio
         
   
  Der 14-jährige Pio wächst in in einer italienischen Küstenstadt zwischen den italienischen Dorfbewohnern, den Geflüchteten aus Afrika und der Roma-Community auf. Als sein großer Bruder Cosimo spurlos verschwindet, wird Pios Leben auf eine harte Probe gestellt. Nach Mediterranea ist Pio der zweite Spielfilm von Jonas Carpignano. „Ich lernte die Familie Amato im Jahre 2011 kennen, nachdem uns der Fiat Panda gestohlen worden war, in dem sich das Equipment meiner Crew befunden hatte. Wir drehten zu dieser Zeit gerade einen Kurzfilm aus dem später Mediterranea entstehen sollte. Wenn in Gioia Tauro ein Auto verschwindet, dann „geht man zu den Zigeunern“. Dort habe ich Ciambra das erste Mal gesehen. Ich habe mich sofort in diesen Ort und seine Energie verliebt.“ (Jonas Carpignano) Poetischer Neorealismus, mit radikaler Hingabe für das Milieu und von der Gesellschaft ausgestoßene Menschen in einem prekären sozialen Ambiente in Süditalien zwischen Flüchtlingen und Einwanderern verschiedenster Kultur.
     
  fsk Kino
Segitzdamm 2 10969 Berlin
  http://www.fsk-kino.de/


 
6. April  


06.04.
und
08.04.
 

  StummfilmLive im Babylon: BERLIN, DIE SINFONIE DER GROSSTADT

         
  Ein Tagesablauf im Leben Berlins, gefilmt Ende der 1920er Jahre. Ein Kaleidoskop von Eindrücken, die ein lebendiges Bild der Viermillionen-Metropole vermitteln: von der ersten Morgendämmerung, wenn die ersten Pendlerzüge einlaufen bis in die späte Nacht, wenn sich die Lichtreklamen der Kinos und Tanzpaläste auf dem regennassen Asphalt spiegeln. Hektik und Beschaulichkeit, Armut und Reichtum, Angestellte, Flaneure, und immer wieder Busse, Straßenbahnen, Lastwagen, U-Bahnen, Züge, Autos, Fahrräder, Fußgängerströme als Pulsgeber des groß-städtischen Rhythmus: Walter Ruttmanns Montagefilm ist eine faszinierende Zeitreise in die roaring twenties von Berlin.

D 1927, R: Walther Ruttmann, 63 Min. Live mit METROPOLIS ORCHESTER BERLIN Eintritt 20,- Euro

http://www.babylonberlin.de/stummfilme.htm
     
    Babylon Kino
Rosa-Luxemburg-Straße 30, 10178 Berlin
      http://www.babylonberlin.de/


06.04.
19:30
  Wildes Herz
         
 

FEINE SAHNE FISCHFILET um Jan „Monchi“ Gorkow ist eine der erfolgreichsten Punkbands in Deutschland und in den Augen des Staates „Vorpommerns gefährlichste Band“. WILDES HERZ ist das so intime wie mitreißende Porträt eines jungen Musikers, der sich mit großem Herzen und noch größerer Klappe gegen den Rechtsruck stemmt. Regisseur Charly Hübner begibt sich auf eine sehr ehrliche und humorvolle Reise mitten ins wild schlagende Herz einer aufgewühlten Region.

    https://yorck.de/kinos/filmtheater-am-friedrichshain
  Filmtheater am Friedrichshain
Bötzowstrasse 1-5 10407 Berlin
     


 
7. April  


07.04.
20:30
  Transit
          Filmgespräch mit Christian Petzold und Franz Rogowski
 

TRANSIT basiert auf dem 1942 in Marseille entstandenen gleichnamigen Roman von Anna Seghers. In einer atemberaubenden, fast schwebenden Begegnung des historischen Stoffs mit der Gegenwart des heutigen Marseille erzählt Christian Petzold die Geschichte einer großen, fast unmöglichen Liebe zwischen Flucht, Exil und der Sehnsucht nach einem Ort, der ein Zuhause ist.

In den Hauptrollen spielen Franz Rogowski (European Shooting Star 2018) und Paula Beer (nominiert zum Europäischen Filmpreis für ihre Hauptrolle in François Ozons FRANTZ).

    https://yorck.de/kinos/delphi-filmpalast
  Delphi Filmpalast
Kantstraße 12a 10623 Berlin
     


07.04.
22:30
  Curtain (OV)
          Horrorfilm
 

Als Danni in ihre neue Wohnung zieht, hofft Sie endlich auf ein ruhiges, wenig traumatisches Leben. Sobald Dinge in einem Portal in der Wand ihres Badezimmers verschwinden, erkennt Sie, dass Sie einen Zugang ins Unbekannte entdeckt hat, der unvorstellbaren Horror in ihr ruhiges Zuhause bringt. Zusammen mit ihrem Kollegen Tim beginnt Sie eine Untersuchung, die zu einem unvergesslichen Schluss führt.

    https://yorck.de/kinos/rollberg
  Rollberg Kino
Rollbergstr. 70 12049 Berlin
     


 
8. April  
 
9. April  


09.04.
22:00h
  Nobody’s Watching
         
  ARG/USA 2017, 102 min, OmU

Acht Jahre nach dem Transgenderdrama MEIN SOMMER MIT MARIO erzählt Regisseurin Julia Solomonoff in ihrem neuen preisgekrönten Drama von Nico, einem argentinischen Soap-Opera-Star, der nach der gescheiterten Affäre mit seinem Produzenten nach New York auswandert. Doch hier hat niemand auf ihn gewartet ...
     
     
    International
Karl-Marx-Allee 33 10178 Berlin
      http://www.yorck.de/


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10. April  


10.04.
  Neu im Kino: Spell Reel
   
  2011 tauchte in Guinea-Bissau ein Film- und Tonbandarchiv auf, das den Befreiungskampf gegen die Kolonialmacht Portugal (1963–74) dokumentiert. SPELL REEL (D/Portugal 2017) von Filipa César ist das Ergebnis eines vielschichtigen Recherche- und Digitalisierungsprojekts in Kooperation mit den guineischen Filmemachern und Freiheitskämpfern Sana na N’Hada und Flora Gomes. Beide begannen nach ihrer Filmausbildung in Kuba Anfang der 60er Jahre, die Kamera als Beobachter einzusetzen. Das wiedergefundene Archivmaterial wurde zunächst durch das Arsenal digitalisiert, um dann an verschiedenen Orten gezeigt, kommentiert, diskutiert und neu imaginiert zu werden. Ein mobiles, transnationales Kino, das zwischen abgelegenen Dörfern in Guinea-Bissau und europäischen Hauptstädten das Archiv zu einem Ort macht, an dem Menschen nach Gegenentwürfen zu einer Welt im Ausnahmezustand suchen. SPELL REEL startet am 12.4. im Kino.

Vorab zeigt das Arsenal am 10.4. den Film in Anwesenheit der Regisseurin und weiterer Gäste und präsentieren eine Sichtung zusätzlichen Filmmaterials mit Gespräch. Weitere Vorführungen in Berlin mit Gästen finden am 11.4. im Wolf-Kino statt sowie am 13.4. im Archive Kabinett mit Präsentation des Buches „Luta ca caba inda. Time Place Matter Voice.
     
  Kino Arsenal – im Filmhaus am Potsdamer Platz
Potsdamer Str. 2, 10785 Berlin
Tel.: + 49 (0) 30 26599 - 100 ticket@arsenal-berlin.de
      http://www.arsenal-berlin.de/
 


10.04.
21:00
  The King - Mit Elvis durch Amerika
          
 

Ein musikalisches Road-Movie, das quer durch Amerika führt: 40 Jahre nach dem Tod von Elvis Presley reiste der vielfach ausgezeichnete Autor und Regisseur Eugene Jarecki während des Präsidentschaftswahlkampfes 2016 in dem alten Rolls Royce des Sängers von New York über Las Vegas bis in den tiefen Süden, um das Land an einem kritischen Wendepunkt seiner Geschichte zu erleben. The King - Mit Elvis durch Amerika ist zugleich politische Bestandsaufnahme und kulturelles Porträt.

Mit u.a. Ethan Hawke, Mike Myers, Chuck D, Ashton Kutcher, Dan Rather, James Carville, Emmylou Harris und Alec Baldwin. Dazu kommen musikalische Auftritte von Emi Sunshine and the Rain, John Hiatt, M. Ward, Immortal Technique, Loveful Heights u.v.a.

    https://yorck.de/kinos/babylon-kreuzberg
  Babylon Kreuzberg
Dresdener Str. 126 10999 Berlin
     


10.04
19:00
  Cine en Espanol: THE BOOKSHOP – Der Buchladen der Florence Green
         
 

Etwas aus der Reihe fällt dieser Film, der in englischer Sprache und in England gedreht wurde. und daher nicht auf den ersten Blick in unsere Cine-en-Espaňol-Reihe passt. Nichtsdestotrotz hat der Film, der eine spanische Co-Produktion ist, drei Goyas gewonnen, u. a. unter anderem für die beste Regie. Der Film der spanischen Regisseurin Isabel Coixet ist eine feinfühlige Hommage auf die Welt der Literatur, mit einer wunderbaren Besetzung: u. a. Emily Mortimer, Patricia Clarkson und Bill Nighy. Bundesstart ist der 10.5.18.

    https://yorck.de/kinos/neues-off
  Neues Off
Hermannstr. 20 12049 Berlin
     


10.04.
20:45
 

Französischer Film des Monats: LETZTES JAHR IN MARIENBAD (OMU)

      
 

Ein Mann und eine Frau treffen sich in einem prachtvollen Schloss. Er versucht sie davon zu überzeugen, dass sie sich ein Jahr zuvor hier verabredet haben, um zusammen ein neues Leben zu beginnen. In bruchstückhaften Erinnerungen beschwört er ihre gemeinsame Vergangenheit, doch die Frau kann sich an nichts erinnern. „Resnais verwebt Zeit- und Wirklichkeitsebenen zu einem komplizierten System geheimnisvoller Rückbezüge, Parallelen, Hypothesen und Kontraste. Der von der modernen französischen Literatur inspirierte Film liefert zur verwickelten Struktur des Inhalts eine faszinierende visuelle Entsprechung: Labyrinthisch sind auch die Bilder, Montagen und Schauplätze, obwohl sie zugleich einem strengen, fast abstrakten Konzept untergeordnet sind. Eine anspruchsvolle filmische Reflexion über die Schwierigkeit, Wirklichkeitseindrücke zu objektivieren.“ (Zweitausendeins.de)

FR 1961, R: Alain Resnais, D: Delphine Seyrig, Giorgio Albertazzi u.a., L: 94 min., FSK: ab 16.

     
 

City Kino Wedding im Centre Français de Berlin
Müllerstraße 74 13349 Berlin Anbindung: U-6, U-Rehberge

     http://www.citykinowedding.de/


 
11. April  


11.04.
bis
18.04.
  achtung berlin – new berlin film award
   
 

Made in Berlin-Brandenburg, Wettbewerb und Herzstück des Festivals, versammelt eine Auswahl abendfüllender Spiel- und Dokumentarfilme sowie mittellange und kurze Filme. Im Spielfilm-Wettbewerb stehen Filme mit hohem Production Value und prominenten Schauspielbesetzungen neben den jungen Wilden, die ihre Filme ohne Förderung und zuweilen auch ohne Drehbuch realisieren. Im Wettbewerb für Dokumentarfilm sind neben international preisgekrönten Filmen sehenswerte Juwelen mit Lokalkolorit zu sehen. Alle Spiel- und Dokumentarfilme des Wettbewerbs werden als Welt-, Deutschland- oder Berlinpremieren noch vor ihrem offiziellen Kinostart präsentiert In den Wettbewerben für Mittellange Filme und Kurzfilme wird oftmals gegen alle internationalen Kurzfilmfestivalkonventionen verstoßen. Denn anders als der Langfilm mit seinem oftmals starren dramaturgischen Korsett ist der kürzere Film ein offenes Genre, in dem fast alles erlaubt ist: Hier wird elyptisch erzählt, kunstvoll dokumentiert, die kognitive Wahrnehmung gekitzelt, an tiefer liegende Gefühle appelliert und die eigene moralische Haltung heftig überprüft. Aber keine Panik – auch die Lachmuskeln werden hier und da sanft massiert.

   


11.04.
bis
18.04.
  9. ALFILM – Arabisches Filmfestival Berlin
   
 

Das Arabische Filmfestival Berlin präsentiert vom 11. bis 18. April in den Kinos Arsenal, fsk Kino, Wolf Kino und City Kino Wedding im Centre Français de Berlin zum neunten Mal aktuelle Dokumentar- und Spielfilme sowie Kurzfilme. Mit seinem Fokus auf künstlerisch anspruchsvollen Independent- und Genrefilm hat es sich europaweit zu einem der wichtigsten arabischen Filmfesti- vals entwickelt.

Das diesjährige SPOTLIGHT „Reflections on Arab Masculinities“ wirft einen Blick auf sich wandelnde Männlichkeitskonzepte und daraus hervorgehende Konfliktfelder im arabischen Film der 1970er bis heute. In diesem Rahmen wird u.a. die restaurierte Fassung des algerischen Filmklas- sikers OMAR GATLATO von Merzak Allouache erstmals in einem deutschen Kino gezeigt. Neben weiteren filmischen Beiträgen runden eine Podiumsdiskussion sowie ein audiovisueller Vortrag die Sonderreihe durch zusätzliche Ein- und Ausblicke ab.

   


11.04.
bis
18.04.
  TOO DRUNK TO WATCH
   
 

Das 7. Punkfilmfest ist auch diesmal im Moviemento am Start. Mehr als 20 Filme von, mit und über Punk aus aller Welt, dazu 3 Kurzfilmsession, die sich im Stil und/oder in der Aussage Punk, Anarchie und Widerstand widmen. Ganz besonders freut uns, das die Dokumentation über Feine Sahne Fischfilet „Wildes Herz“ am Eröffungsabend gleich mehrmals läuft, inkl. Q+A mit Monchie und Charly.

   


11.04.
19:00

  Spell Reel + Filmgespräch
   
  2011 tauchte in Guinea-Bissau ein Film- und Tonbandarchiv wieder auf, das den Befreiungskampf gegen die Kolonialmacht Portugal (1963–74) dokumentiert. Filipa Césars Film ist das Ergebnis eines vielschichtigen Recherche- und Digitalisierungsprojekts in Kooperation mit den guineischen Filmemachern und Freiheitskämpfern Sana na N’Hada und Flora Gomes. Beide begannen nach ihrer Filmausbildung in Kuba, die Kamera als Beobachter einzusetzen. Nach der Digitalisierung des Materials durch das Arsenal reisten sie mit einem Wanderkino an die Orte, an denen die Filme entstanden und nun erstmalig öffentlich gezeigt und von den Filmemachern kommentiert werden konnten. SPELL REEL hält den Prozess dieser medienarchäologischen Arbeit fest und stellt gleichzeitig Fragen zum Verhältnis von Geschichte, Erinnerung und Gegenwart, zur Kolonialgeschichte und heutigen Machtstrukturen. Der dokumentarische Filmbestand des nationalen Filminstitut von Guinea-Bissau (INCA – Instituto Nacional de Cinema e Audiovisual) konnte im Rahmen des Digitalisierungsprojekt Animated Archive mit der Unterstützung durch das Auswärtige Amt im Kulturerhalt-Programm digitalisiert werden.

Spell Reel Regie: Filipa César Deutschland / Portugal / Frankreich / Guinea-Bissau, 2017 Portugiesisch, Fula, Guinea-Bissau-Kreolisch, Englisch, Französisch Dauer: 96 min
     
  Wolf Kino
Weserstraße 59, 12045 Berlin
    https://wolfberlin.org/


11.04.
19:30
  PM Layla M. - Premiere und Filmgespräch
        
        
  Layla M., der neue Spielfilm des preisgekrönten Teams, Regisseurin Mijke De Jong und Autor Jan Eilander, wird am 11.4. um 19:30 Uhr im filmkunst 66 in Berlin seine Premiere in Anwesenheit der Regisseurin feiern. Am 12. April kommt der Film dann bundesweit in die Kinos. Layla M. erzählt die Geschichte der Radikalisierung einer selbstbewussten jungen Frau, die nach ihrer Identität sucht, ihre große Liebe trifft und mit ihr die Welt verändern will. Der Film wurde 2017 auf dem Nederlands Film Festival ausgezeichnet in den Kategorien ‚Best Actress’ und ‚Best Supporting Actor’ Award, nachdem er bereits auf dem Philadelphia Film Festival den ‚Special Jury Award’ gewann. Seine Weltpremiere feierte Layla M. auf dem Cairo International Film Festival, auf dem er in der Kategorie ‚Best Film‘ nominiert war.
Regie: Mijke de Jong, NL/BEL/DE 2017, 100 min., Farbe, Deutsche Fassung und OmU, FSK: 12 Cast: Nora El Kousour, Illias Addab

Der Film Layla M. ist die Geschichte einer 18-jährigen jungen Frau, geboren und aufgewachsen in Amsterdam. Layla ist klug, launisch, dickköpfig – und marokkanischer Herkunft. In Zeiten terroristischer Bedrohung hat sie mit dem steigenden Argwohn gegenüber Frauen mit Kopftuch und bärtigen Männern zu kämpfen, den sie tagtäglich miterleben muss. Doch die anwachsende Frustration stärkt ihren Glauben. Im Zuge dessen tritt sie einer muslimischen Gruppe bei, welche für die islamische Freiheit kämpft. In ihrem libertären Elternhaus trifft sie zunehmend auf Unverständnis. Als ihr friedvoller Bruder und sie von der Polizei verhaftet werden, sieht die in Angst verlorene Layla keine andere Möglichkeit als von Zuhause wegzulaufen. Sie heiratet Abdel, mit dem sie in den mittleren Osten flieht, nachdem sie nur knapp einem Kommando der Polizei entkommen. Layla betritt eine Welt, die zwar ihre Ideen nährt, sie jedoch vor eine unmögliche Wahl stellt.
     
    filmkunst 66
Bleibtreustr. 12 10623 Berlin
     http://filmkunst66.de


 
12. April  


12.04.
20:00

  DER HIMMEL ÜBER BERLIN ... in Anwesenheit von Wim Wenders
   
  Wer es zur Weltpremiere im Rahmen der Berlinale nicht geschafft hat, darf sich nun freuen: Regisseur Wim Wenders präsentiert DER HIMMEL ÜBER BERLIN zur Wiederaufführung persönlich.

Die Engel Damiel und Cassiel wandern durch das geteilte Berlin, beobachten die Menschen und lauschen ihren Gedanken. Als Damiel sich in die Trapezkünstlerin Marion verliebt, erwächst in ihm das Verlangen, selbst Mensch zu werden. Er gibt seine Unsterblichkeit auf, um das zu erleben, was Engeln vorenthalten bleibt: die irdische Existenz und die sinnliche Erfahrung des Menschseins ...

Zur Restaurierung:

Am 29. Oktober 2017 jährte sich der Kinostart von DER HIMMEL ÜBER BERLIN zum 30. Mal. Die Wim Wenders Stiftung hat in diesem Zusammenhang ein umfangreiches Restaurierungsprojekt gestartet, um den Film bis ins Detail aufzubereiten und in 4K und Dolby 5.1 verfügbar zu machen. Die Arbeit der Stiftung wird dabei gefördert vom Medienboard Berlin-Brandenburg, der FFA und dem französischen CNC.

 DER HIMMEL ÜBER BERLIN markiert Wenders’ „Heimkehr“ und war nach 8 Jahren in den USA sein erster Film in Deutschland, wurde mehrfach ausgezeichnet, darunter die Goldene Palme, der Europäische Filmpreis und der Bayerische Filmpreis für die Beste Regie und avancierte weltweit zum absoluten Kultfilm.

Der Film ist aus der Perspektive der Engel erzählt, die die Welt in schwarz-weiß sehen. Erst als Damiel ein Mensch wird, eröffnen sich ihm die Farben. Er lässt seinen alten Freund Cassiel (Otto Sander) allein zurück, der weiterhin dem alten Homer (Curt Bois), dem „Erzähler der Menschheit“, zur Seite steht.

1987 erstrahlte Wim Wenders’ DER HIMMEL ÜBER BERLIN erstmals auf der Leinwand, nun kehrt der Klassiker in einer aufwendig restaurierten 4K-Fassung zurück in die Kinos. In Bild und Ton sorgsam durch die Wim Wenders Stiftung überarbeitet feierte der preisgekrönte Film bei der diesjährigen BERLINALE Weltpremiere.

     
  Zoo Palast/
Hardenbergstraße 29A, 10623 Berlin
    http://www.zoopalast-berlin.de/programm/film/movie/hauptrolle-berlin-der-himmel-ueber-berlin/


 
6. April  


12.04.
20:30
  NICK CAVE & THE BAD SEEDS Live in Kopenhagen
         
 

Distant Sky ist das einzigartige, triumphale Live-Konzert von Nick Cave & The Bad Seeds, das im Oktober 2017 in der Kopenhagener Royal Arena aufgezeichnet wurde. Neben vielen unvergesslichen Klassikern der Band konnte das Publikum erstmals auch die herausragenden Songs des neuen Studio-Albums Skeleton Tree live erleben. Einige der besten Kritiken ihrer langjährigen Karriere beweisen, dass Nick Cave & The Bad Seeds auch weiterhin zu den kraftvollsten, spannendsten Künstlern der Welt gehören. Regie führte der preisgekrönte Filmemacher David Barnard. Der Film läuft weltweit nur am 12.4.!

    https://yorck.de/events
  Odeon, Babylon Kreuzberg, Filmtheater am Friedrichshain, Kant Kino, Kino Internationa
     


 
13. April  
 
14. April  


14.04.
22:30
  Preview: Ghost Stories (OV)
          Horrorfilm
 

Professor Philip Goodman ist voll und ganz davon überzeugt, dass übernatürliche Phänomene jedweder Art Unfug sind. Deswegen nimmt der bekannte Skeptiker und Moderator einer Entlarvungs-Fernsehsendung namens „Psychic Cheats“ auch nur zu gerne die Gelegenheit war, drei paranormale Fälle zu untersuchen, in der festen Überzeugung, diese schon bald als Schwindel entlarvt zu haben. An diesen Fällen scheiterte einst schon sein Idol Charles Cameron, das sich deswegen aus der Öffentlichkeit zurückzog und lange als verschollen galt, bis er Goodman überraschend kontaktiert. Die gruseligen Geschichten, die Goodman auf dessen Drängen untersucht, zwingen ihn schon bald dazu, seine Überzeugungen zu revidieren. Es geht um den Irrenhaus-Nachtwächter Tony Matthews, die furchtbare nächtliche Begegnung des jungen Simon Rifkind und den Geschäftsmann Mike Priddle, der eine schreckliche Last mit sich herumträgt…

Großbritannien 2017 | 98 min | FSK 16

    https://yorck.de/kinos/rollberg
  Rollberg Kino
Rollbergstr. 70 12049 Berlin
     


 
15. April


15.04.
18.04.
25.04.
 

Short Attack: Familienkoller (8 Filme in 90 Minuten)

   
  ie liebe Familie: Es gilt, Mütter zu bewältigen (Stacey …) und Kindheitserinnerungen (Spoon), die Eltern erscheinen schon mal als Monster (Midnight Horror), oder, wenn es um Sohnemanns große Liebe geht, als ziemlich kompliziert (Calamity). Dagegen wirkt die Zombiefamilie (Less than human) so normal wie der durch Chromosomenänderung entstandene Familienklan (Downside up). Beim IS dagegen geht es um harte Fakten (Abraham) und rückblickend erscheint das Familienleben oft als heiter verklärt (Pix).


Filmrauschpalast - Berlin
Acud Kino - Berlin
Il Kino - Berlin
     
    http://www.shortsattack.com/
   


15.04.
ab 11:00

  EISZEIT-FilmBrunch: LADY BIRD (OmU)
         
  Im Mittelpunkt des Regiedebüts steht die rebellische Teenagerin Christine McPherson, gespielt von Saoirse Ronan, die tierisch genervt ist von ihrer konservativen katholischen Highschool, ihrer Mutter und dem Leben in der Kleinstadt im Allgemeinen. Lady Bird möchte auf ein College an der Ostküste, wo die Künstler und Intellektuelle leben, doch dafür hat ihre Familie nicht das nötige Kleingeld und auch ihre Schulleistung lässt zu wünschen übrig. Um ihr Ziel zu erreichen, durchlebt Lady Bird ein aufregendes Jahr mit einigen Überraschungen und einer verrückten Gefühlsachterbahn. Eine wunderschöne Dramödie über das Leben, die Liebe und die eigenen Träume!

Ab 11:00 Uhr gibt es ein großes Brunch-Buffet und

um 13:00 Uhr starten wir mit dem Film.

Tickets gibt es hier: http://eiszeit.berlin/ und an der Kinokasse. FilmBrunch (inkl. 1 Heißgetränk + Kinoticket): 22,00€ Tickets nur für den Film: 8,50 €
     
    Eiszeit
Zeughofstr. 20
10997 Berlin
    http://www.eiszeitkino.de/


 
16. April  


16.04.
22:00h
  Me Him Her
         
  USA 2015, 98 min, OmU

Ein Coming-Out ist selten einfach – und schon gar nicht, wenn man wie Brendan ein TV-Sternchen in Hollywood ist. Sein alter Schulfreund Cory eilt zu Hilfe, doch dessen One-Night-Stand mit der eigentlich lesbischen Gabbie macht die Dinge nicht einfacher … Turbulente Komödie mit einem gehörigen Schuss 90er-Nostalgie.
     
     
    International
Karl-Marx-Allee 33 10178 Berlin
      http://www.yorck.de/


 
17. April  


17.04.
18:00
  Underground und Improvisation. Herakles Mediencollage
       Film und Gespräch
   
  Hommage à La Sarraz ist eine Hommage an das unabhängige Filmemachen und den Geist der Avantgarde. Auf dem Schweizer Schloß La Sarraz fand 1929 der legendäre Kongress wichtiger Protagonisten des neuen, unabhängigen Films statt, es wurde über Elite-Denken, Massengeschmack und den Unterschied zwischen Kunst und Leben diskutiert. Mit von der Partie war auch der Avantgardefilmer Walter Ruttmann, der bereits abstrakte Filme für Werbezwecke herstellte, als seine Weggefährten Viking Eggeling und Hans Richter sich noch der Malerei widmeten, was ihn nicht davon abhielt, sich in der Nazizeit der Propaganda zu verschreiben. Dammbeck reflektiert die Tragfähigkeit des Avantgardebegriffs, indem er ihn zwischen den Polen Moderne und Gegenmoderne auspendeln lässt. Hommage à La Sarraz war das cineastische Herzstück der Herakles Mediencollage (1979-1984). Matthias Flügge, der 1995 die Ausstellung „Riss im Raum" – eine der ersten Ausstellungen zu Positionen der Kunst seit 1945 in Deutschland, Polen, der Slowakei und Tschechien – kuratierte, wird mit Dammbeck über dessen Film diskutieren.

Hommage à La Sarraz (1981), 12:09 Min., Experimentalfilm von Lutz Dammbeck Gespräch: Matthias Flügge, Lutz Dammbeck In deutscher Sprache Eintritt frei
     
    https://www.adk.de/
  Akademie der Künste
Hanseatenweg 10 10557 Berlin
     


17.04.
19:30
  Das Gegenteil von Grau
       in Anwesenheit des Regisseurs Matthias Coers
   
 

Dokumentarfilm, D 2017, 90min, Regie: Matthias Coers und Recht auf Stadt Ruhr Brachflächen, Leerstand, Anonymität, Stillstand – nicht alle zwischen Dortmund und Duisburg wollen sich damit abfinden. Im Gegenteil. Immer mehr Menschen entdecken Möglichkeiten und greifen in den städtischen Alltag ein. Ein Wohnzimmer mitten auf der Straße, Nachbarschaft, Gemeinschaftsgärten. Stadtteilläden, Repair Cafés und Mieter*inneninitiativen entstehen in den Nischen der Städte – unabhängig, selbstbestimmt und gemeinsam. »Das Gegenteil von Grau« zeigt unterschiedliche Gruppen, die praktische Utopien und Freiräume leben und für ein solidarisches und ökologisches Miteinander im urbanen Raum kämpfen.

     
    Lichtblick Kino
Kastanienallee 77, 10435 Berlin
http://www.lichtblick-kino.org/
     
 


 
18. April  


19.04.
bis
25.04.

  LOLA FESTIVAL 2018
         Screenings der nominierten Filme mit anschließenden Q&As
  Gemeinsam mit dem EISZEIT KINO in Berlin Kreuzberg lädt die DEUTSCHE FILMAKADEMIE zu einem filmischen Countdown zum DEUTSCHEN FILMPREIS.

Die Filmpreisnominierten Spiel-, Dokumentar- und Kinderfilme
19. April, 20 Uhr | Preview: IN DEN GÄNGEN - Q&A Fabian Maubach (Produktion)
20. April 17:30 Uhr | Special: JIM KNOPF UND LUKAS DER LOKOMOTIVFÜHRER
20. April, 20 Uhr | WESTERN, Q&A Valeska Grisebach (Regisseurin)
21. April, 15:30 Uhr | AMELIE RENNT, Q&A Tobias Wiemann (Regie) & Jytte-Merle Böhrnsen (Darstellerin)
21. April, 17:30 Uhr | Preview: Taste of Cement, Q&A Ziad Kalthoum (Regie), Talal Khoury (Kamera) und Ansgar Frerich (Produktion)
21. April, 20 Uhr | 3 TAGE IN QUIBERON, Q&A Emily Atef (Regie), Karten Stöter (Produktion)
22. April, 15:30 Uhr | DIE KLEINE HEXE
22. April, 17:30 Uhr | DAS KONGO TRIBUNAL, Q&A Thomas Schneider (Kamera), Katja Dringenberg (Schnitt)
22. April, 20 Uhr | DER HAUPTMANN, Q&A Robert Schwentke (Regie), Irene von Alberti & Frieder Schlaich (Produktion)
23. April, 17:30 Uhr | BEUYS, Q&A Andres Veiel (Regie), Olaf Voigtländer (Schnitt), Ulrich Reuter & Damian Scholl (Musik)
23. April, 20 Uhr | DAS SCHWEIGENDE KLASSENZIMMER, Q&A Lars Kraume (Regie), Miriam Düssel (Produktion)
24. April, 20 Uhr | AUS DEM NICHTS, Q&A Hanna Hilsdorf (Darstellerin)
25. April, 20 Uhr | FACK JU GÖHTE 3
     
    Eiszeit
Zeughofstr. 20
10997 Berlin
    http://www.eiszeitkino.de/


18.04.
Einlass & Filmabgabe 19:30 Film 20:30
  Open Screening – Plattform für Filmemacher/innen & Filmfans
   
  Was dem Slam Poeten das Open Mic, das ist für die Filmszene das Open Screening! Hier können Filmemacher – ohne Anmeldung, ohne Vorauswahl, ohne Jury – Kurzfilme von maximal 20 Minuten, an deren Produktion sie irgendwie beteiligt waren, im Kino präsentieren. Unerwünschte Inhalte können vom Publikum mit mehrheitlich gezeigter roter Karte gestoppt werden.Das ganze funktioniert somit sozusagen wie ein spontanes Filmfestival, bei dem ausschließlich Filmemacher und Publikum bestimmen, was gezeigt wird.

Ein kurzes Q&A nach jedem Film ermöglicht es Filmemachern und Publikum ins Gespräch zu kommen. Von Drama, Comedy, Musikvideo, Reportage, Doku, Animation bis Experimental u.v.m. ist jedes Genre möglich. Das Open Screening versteht sich als Plattform für Filmemacher und Film­fans – z.B. um Filme zum ersten Mal vor Zuschauern zu testen, um ein Feedback zu erhalten, um Filme überhaupt einem Publikum zugänglich zu machen oder um Kontakte für zukünftige Projekte zu knüpfen. Mögliche Filmformate: Blue Ray, DVD, AVI File, MPG2, MOV, MPG4, bzw. alles, was mit dem VLC-Player abspielbar ist. Moderation: Abbas Saberi. Das Open Screenning findet an jedem dritten Montag im Monat statt.
     
    http://openscreening.de/
  Sputnik Kino
Höfe am Südstern, Hasenheide 54, 10967 Berlin
     http://www.sputnik-kino.com/


18.04.
19:30
  3 Tage in Quiberon
         Filmgespräch mit Regisseurin Emily Atef
       
  1981 verbringt der Weltstar Romy Schneider (Marie Bäumer) drei Tage mit ihrer besten Freundin Hilde (Birgit Minichmayr) in dem kleinen bretonischen Kurort Quiberon, um sich dort vor ihrem nächsten Filmprojekt ein wenig Ruhe zu gönnen. Trotz ihrer negativen Erfahrungen mit der deutschen Presse willigt die Schauspielerin in ein Interview mit dem „Stern“-Reporter Michael Jürgs (Robert Gwisdek) ein, zu dem der von Romy Schneider geschätzte Fotograf Robert Lebeck (Charly Hübner) die dazugehörige Fotostrecke liefert. Aus dem geplanten Termin entwickelt sich ein drei Tage andauerndes Katz- und Mausspiel zwischen dem Journalisten und der Ausnahmekünstlerin, das auch Robert Lebeck und Romys Freundin Hilde an ihre Grenzen bringt…

Spielfilm, Deutschland 2018, 115 min. Regie: Emily Atef Darsteller: Marie Bäumer, Birgit Minichmayr, Robert Gwisdek FSK: ab 0
     
  hackesche höfe kino
Rosenthaler Straße 40 10178 Berlin
      http://www.hoefekino.de  


 
19. April  


19.04.
19:00
  Wildes Herz
       in Anwesenheit des Regisseurs Sebastian Schultz
   
 

Ein kleines Dorf in den Weiten Mecklenburgs. Geprägt vom politischen Wandel der letzten Jahrzehnte, ist hier eine Band entstanden, die etwas zu sagen hat – und das sehr laut: Feine Sahne Fischfilet um Jan »Monchi« Gorkow ist heute eine der erfolgreichsten Punkbands in Deutschland und in den Augen des Staates »Vorpommerns gefährlichste Band«. Sie sorgt dafür, dass die Wüste weiterlebt und Mecklenburg noch nicht komplett im Arsch ist.

Mit funkelnder Radikalität und dem Finger stets am Verbalabzug stellen sich Monchi, Olaf, Christoph, Kai, Köbi und Max gegen Nazis, Leerstand und Wendeverliererfrust. Bleiben oder Gehen, das ist für sie die wesentliche Frage. Ihre Musik ist wie der Berserker unter den deutschen Bands, voller Aufruhr und so kompromisslos, wie Poesie nur sein kann. Ihnen gelingen rasante Hymnen voller Kraft: Lautstark, lebenshungrig und lustvoll singen sie von der Lücke im System, die ihre Heimat ist.

In der Idylle Vorpommerns ist Jan Gorkow in den neunziger Jahren direkt in die gesellschaftliche Leere hineingewachsen, die sich dort immer breiter machte. Der Schauspieler und gebürtige Mecklenburger Charly Hübner erzählt die Geschichte dieses jungen und wilden Lebens zwischen stürmischem Punk-Furor und energischem Lokalpatriotismus, zwischen Rock am Ring und wellenschlagender Wahlkampftour.

»Wildes Herz« ist das so intime wie mitreißende Porträt eines jungen Musikers geworden, der sich mit großem Herzen und noch größerer Klappe gegen den Rechtsruck stemmt und dabei von nichts aufzuhalten ist. Charly Hübner begibt sich auf eine sehr ehrliche und humorvolle Reise mitten ins wild schlagende Herz einer aufgewühlten Region zwischen Verlierern und Gewinnern, zwischen Rückschlägen und tanzenden Triumphen.

Dokumentarfilm, D 2017, 90 min, Regie: Charly Hübner, Sebastian Schultz

     
    Lichtblick Kino
Kastanienallee 77, 10435 Berlin
http://www.lichtblick-kino.org/
     
 


19.04.
bis
29.04.
  Werkschau Ruth Beckermann
   
  Seit Anfang der 80er Jahre steht die österreichische Dokumentarfilmerin Ruth Beckermann mit ihren Arbeiten für ein politisches Kino, das aus persönlicher Sicht über Geschichte und Gegenwart reflektiert und sich mit Österreich, dem Judentum, Antisemitismus, Fremdenhass und Migration auseinandersetzt. Meist liegt ihren Filmen eine Reise zugrunde, die Bewegung ist ihr konstitutives Moment: Reisebewegung, Suchbewegung, Denkbewegung. Nach der Weltpremiere ihres Films WALDHEIMS WALZER im Forum und dessen Auszeichnung mit dem Dokumentarfilmpreis der Berlinale präsentiert das Arsenal in einer Werkschau ihre elf langen Dokumentarfilme aus den Jahren 1983 bis 2018.

Ein 2016 erschienenes Buch über Beckermanns Schaffen (herausgegeben von Alexander Horwath und Michael Omasta) ist an der Kasse erhältlich. Eine Veranstaltung in Kooperation mit dem Österreichischen Kulturforum Berlin.
     
  Kino Arsenal – im Filmhaus am Potsdamer Platz
Potsdamer Str. 2, 10785 Berlin
Tel.: + 49 (0) 30 26599 - 100 ticket@arsenal-berlin.de
      http://www.arsenal-berlin.de/


 
20. April  
 
21. April  


21.04.
19:00
  Farewell Halong« - Premiere
          
 

Entlang der Halong Bucht reihen sich schwimmende Dörfer auf. Viele Familien leben bereits seit Generationen auf den Holzhäusern, die auf Flößen errichtet wurden. Ihr einfaches Leben bestreiten sie mit Fischzucht und Diensten für die Tourismusbranche. Hier lebt auch der 46-jährige Nguyen Van Cuong mit seiner Familie in seiner selbstgebauten Hütte auf einem Floß. Doch Vietnam räumt auf und die Bewohner sollen aufs Festland zwangsumgesiedelt werden. Der neuen Zukunft auf dem Festland schauen sie misstrauisch und schmerzvoll entgegen. Die Regierung begründet den Schritt mit ökologischem Interesse, da die schwimmenden Dörfer maßgeblich an der steigenden Wasserverschmutzung beteiligt sein sollen. Dafür garantiert sie finanzielle Entschädigungen und stellt neue Wohnhäuser bereit. Doch wie ergeht es den Menschen fernab ihrer Heimat, dem Meer, mit dem sie seit ihrer Geburt fest verbunden sind? Bedeutet das Leben auf dem Festland wirklich Wohlstand und mehr Sicherheit? Auch Goung ist unschlüssig und schiebt die Entscheidung vor sich her. Als Kapitän steuert er auf eine äußerst ungewisse Zukunft zu – ob er sie auf dem Land oder auf dem Wasser verbringen wird, bleibt offen.

»Farewell Halong« Vietnam/Deutschland 2017, 98 min, Regie: Duc Ngo Ngoc

Zum Regisseur: 1988 in Hanoi geboren, zog Duc Ngo Ngoc 1993 mit seiner Mutter nach Ost-Berlin, wo sein Vater zu DDR-Zeiten Vertragsarbeiter war. Dort wuchs er auf – nur zehn Gehminuten vom Kino Toni entfernt, welches er in seinen Kindertagen auch besuchte. Nach dem Abitur folgte ein Studium der Mediengestaltung und Medienkunst in Weimar und das Studium der Regie an der Filmuniversität Babelsberg 'Konrad Wolf'.

    http://www.kino-toni.de/
  Kino Toni
Antonplatz 1, Berlin – Weißensee.
     


21.04.
22:30
  Hellraiser (OV)
          Horrorfilm
 

In einem Laden im Orient stößt Frank auf ein uraltes Artefakt, das angeblich Zauberkräfte besitzt und ihm völlige sinnliche Erfahrung verspricht. Zu Hause angekommen schafft er es mit dem Würfel ein Tor in die Welt der Zenobiten zu öffnen, welche ihn zu sich in eine andere Dimension ziehen. In das leere Haus zieht wenig später sein Bruder Larry mit seiner Frau Julia ein.

Durch einen Tropfen Blut schafft es Frank sich langsam wieder zu materialisieren, doch er braucht mehr Blut um wieder ein Mensch zu werden. Dazu kontaktiert er Julia, mit der er hinter Larrys Rücken ein Verhältnis hatte. Mit ihrer Hilfe werden nun Männer auf den Dachboden gelockt, dann getötet und das Blut wird für Frank zum Lebenselixier. Doch dann geschieht ein Missgeschick und der Würfel gerät in die falschen Hände, woraufhin sich das Tor in die fremde Dimension wieder öffnet und die Zenobiten wieder Zugang zur Erde haben…

    https://yorck.de/kinos/rollberg
  Rollberg Kino
Rollbergstr. 70 12049 Berlin
     


 
22. April  
 
23. April  


23.04.
20:00
  Audre Lorde – The Berlin Years 1984 to 1992 (OmeU)
       in Anwesenheit der Regisseurin Dagmar Schulz und der Co-Autorin Ika Hügel-Marshall
   
 

Prolific black, lesbian writer Audre Lorde called Berlin home from 1984 to 1992. Find out how the city informed the radical feminist’s life in Dagmar Schultz’s fascinating documentary. The film focuses on Audre Lorde’s relation to the German Black Diaspora, her literary as well as political influence, and is a unique visual document about the times the author spent in Germany. The film is also for coming generations a valuable historical document of German history, which tells about the development of an Afro-German movement and the origins of the anti-racist movement before and after the German reunification. The film relates the beginnings of these political debates and therefore facilitates a historical analysis and an understanding of present debates on identity and racism in Germany. For the first time, Dagmar Schultz’s archival video- and audio recordings and footage will be made available to a wide public.

     
    Lichtblick Kino
Kastanienallee 77, 10435 Berlin
http://www.lichtblick-kino.org/
     
 


 
24. April  


24.04.
20:30
  Robert Schwentke: Eierdiebe
       In Anwesenheit des Filmemachers
   
 

Derzeit läuft Robert Schwentkes Film »Der Hauptmann« erfolgreich in den Kinos. Dies war Anlass für uns, ihn zu unserer Reihe »Zurück auf Anfang« einzuladen, in der Filmemacher*innen ihre Frühwerke vorstellen.

Der Überflieger Martin Schwarz, Student in den USA, bricht während eines Deutschlandaufenthaltes bei seinen Eltern plötzlich zusammen. Diagnose: Hodenkrebs. Als die Ärzte ihm die vollständige Amputation vorschlagen, beschließt Martin, um seine Männlichkeit zu kämpfen. Den »Eierdieben« wird er nicht so ohne weiteres das Feld überlassen… »Amerikanischer Look, britischer Humor, aber ein deutscher Film! ›Eierdiebe‹ hat alles, was gutes Kino braucht!« (Bayern 3)

Über den Regisseur: Drehbuchautor und Regisseur Robert Schwentke lebt in Los Angeles. Er wurde 1968 in Stuttgart geboren, experimentierte in seiner Jugend mit der Super-8-Kamera seines Großvaters und studierte nach dem Abitur vier Semester Philosophie und Literaturwissenschaft in Tübingen. 1993 entschloss er sich zu einem Wechsel und begann ein Filmstudium am Columbia College in New York. Von 1993 bis 1997 studierte er Film am American Film Institute in Los Angeles und schloss mit dem M.A. ab. Schwentke kehrte nach Europa zurück und schrieb Drehbücher für drei »Tatort«-Folgen (1997, 1999, 2001). Nach dem Thriller »Tattoo« inszenierte Schwentke 2003 die auf eigenen Erfahrungen basierende Tragikomödie »Eierdiebe« um einen an Hodenkrebs erkrankten Studenten in der Chemotherapie, der im Krankenhaus aberwitzig surreale Situationen erlebt. Sein aktueller Film »Der Hauptmann« ist seit Mitte März in den deutschen Kinos und ist 5-fach für den Deutschen Filmpreis am 27.4. nominiert.

     
    Lichtblick Kino
Kastanienallee 77, 10435 Berlin
http://www.lichtblick-kino.org/
     
 


 
25. April  


25.04.
bis
29.04.
  Sehsüchte Internationales Studierendenfilmfestival
   
 

Organisiert von dem Masterstudierenden der Medienwissenschaft sowie tatkräftigen Helfer*innen anderer Studiengänge der Filmuniversität Babelsberg KONRAD WOLF wird die Medienstadt Babelsberg auch im kommenden Jahr wieder zur blühenden Begegnungsstätte für den internationalen Filmnachwuchs, etablierte Filmschaffende und natürlich Filmfans. Eine erlesene Auswahl der frischesten Werke aufstrebender Filmemacher*innen werden um elf verschiedene Preise und Auszeichnungen konkurrieren. Das reiche Filmprogramm mit mehr als 130 Filmen wird die Kinos der Medienstadt füllen und ihre Popcorn-Maschinen anfeuern. Der Standort Potsdam-Babelsberg sorgt dabei alljährlich für die ganz besondere Sehsüchte-Atmosphäre – deutsche Filmgeschichte und aktueller Studiobetrieb treffen auf studentische Kreativität und akademischen Wissensdurst. Das Sehsüchte Filmprogramm steht auch 2018 für junges, mutiges Gegenwartskino aus der ganzen Welt. Im April 2018 wird das Internationale Studierendenfilmfestival Sehsüchte bereits die 47. Ausgabe feiern und kann damit auf eine traditionsreiche Historie verweisen. Die Geschichte des größten Studierendenfilmfestivals Europas lässt sich bis in das Jahr 1972 zurückverfolgen. Damals veranstaltete die Hochschule für Film und Fernsehen der DDR unter dem Namen FDJ-Studentenfilmtage eine Art wissenschaftliche Leistungsschau. Mit einem Filmfestival, wie wir es heute kennen, hatte das noch wenig zu tun.

   


25.04.
bis
02.05.
  13. filmpolska
   
 

Vom 25. April bis zum 2. Mai 2018 zeigt filmPOLSKA, wie FilmemacherInnen aus Polen die Welt, in der sie leben, betrachten. Zum 13. Mal laden wir das Berliner Publikum zu einem spannenden Einblick in die polnische Gesellschaft und einem lebendigen Dialog mit unseren Festival-Gästen ein. Mit zahlreichen Filmgesprächen, zwei Workshops und nicht zuletzt unserer Festival-Party am 28. April im Roadrunner’s Paradise Club wollen wir gemeinsam mit Ihnen das polnische Kino erleben und zelebrieren. Die Filmreihe stellt das zeitgenössische polnische Filmschaffen der vergangenen zwei Jahre vor. Wir präsentieren die Werke berühmter FilmautorInnen wie Agnieszka Holland (Pokot/ Die Spur) oder Andrzej Wajda (Powidoki/ Afterimage) sowie Regisseurinnen, die mit zahlreichen Preisen internationaler Filmfestivals geehrt wurden, darunter Małgorzata Szumowska (Twarz/ Mug), Anna Jadowska (Dzikie Róże/ Wilde Rosen) und Dorota Kobiela (Twój Vincent/ Loving Vincent). Wahre filmische Entdeckungen wie der Found-Footage-Dokumentarfilm Turyści/Tourists (R: Mateusz Romaszkan, Marta Wójtowicz-Wcisło) und die ersten langen Arbeiten von NachwuchsregisseurInnen gehören ebenso zum Programm. Filme wie das Familiendrama Cicha Noc/ Stille Nacht oder der Psychothriller Wieża.Jasny dzień./ Tower.A Bright Day. stehen dabei für eine vielversprechende und spannende Zukunft des polnischen Kinos. Für den zum zweiten Mal stattfindenden Wettbewerb des Festivals werden sieben Filme dieser Reihe nominiert, die sich durch ein herausragendes Handwerk und einen offenen und mutigen Blick auszeichnen. Der Gewinnerfilm wird von einer dreiköpfigen Jury bestehend aus Ricardo Brunn, Katja Petrowskaja und Robert Thalheim ausgewählt. In den Genuss dieser Reihe kommend, wird der Zuschauende feststellen, dass es kaum etwas Spannenderes gibt, als die ersten filmischen Schritten von NachwuchsregisseurInnen mitzuerleben.

   


25.04.
20:00
  Premiere: Vom Bauen der Zukunft - 100 Jahre Bauhaus
         Filmgespräch mit Regisseuren Regisseure Niels Bolbrinker und Thomas Tielsch
       
  Vor beinahe hundert Jahren wurde eine radikale künstlerische Utopie in die beschauliche Stadt Weimar hineingeboren: Das Bauhaus. Ihre Auswirkungen prägen unsere Lebenswelt bis heute. Vor dem Hintergrund des 100. Bauhaus-Jubiläums erzählt der Dokumentarfilm VOM BAUEN DER ZUKUNFT - 100 JAHRE BAUHAUS nicht nur Kunst-, sondern Zeitgeschichte. Von Beginn an fragten die Architekten und Künstler des Bauhaus, darunter Walter Gropius, Wassily Kandinsky oder Paul Klee: Wie zusammenleben? Was bedeutet „zusammenleben“? Wie lassen sich Räume so gestalten, dass alle Menschen am gemeinsamen Leben teilhaben? Mit dem Bauhaus wurden Kunst, Gestaltung und Architektur politisch. Es entstand eine Raumkunst, die sich ebenso wenig zu schade war, über den Abstand zwischen Badewanne und Toilette nachzudenken wie über den idealen Stuhl. Der Dokumentarfilm BAUHAUS 100 geht zurück zu den Anfängen der ersten Bauhaus-Gruppe um Walter Gropius, deren Ausbildungskonzept zwischen Feiern und Forschen revolutionär war. Vom Bauhaus als gesellschaftlicher Utopie ausgehend fragen die Regisseure Niels Bolbrinker und Thomas Tielsch nach ihrer Evolution, ihrem Wandel und ihrer Inspirationskraft im Lauf der letzten hundert Jahre. Wie können die Ideen des Bauhaus den Herausforderungen des globalen Kapitalismus und seiner Umwälzung der Wohnungsmärkte begegnen? BAUHAUS 100 führt uns vom legendären Bauhausgebäude in Dessau zu visionären Wohnprojekten in lateinamerikanischen Favelas, von den Kursen der Bauhaus-Meister Kandinsky, Klee und Schlemmer zu skandinavischen Schulen ohne Klassenräume, von der Berliner Gropius-Stadt zur Vision einer autofreien Metropolis.

Dokumentation, Deutschland 2018, 90 min. Regie: Niels Bolbrinker, Thomas Tielsch
     
  hackesche höfe kino
Rosenthaler Straße 40 10178 Berlin
      http://www.hoefekino.de  


 
26. April  
 
27. April  


27.04.
20:00
  Premiere & Filmgespräch mit Sergei Loznitsa: Die Sanfte
       
       
  Eine Frau lebt alleine am Rande einer kleinen russischen Stadt. Ihr Mann ist im Gefängnis, regelmäßig schickt sie ihm Pakete. Als eines ihrer Päckchen zurückkommt, bemüht sie sich, den Grund dafür zu erfahren. Doch ihre Nachfragen bei den Behörden führen zu keinem Ergebnis. Schließlich macht sie sich auf einen langen Weg, um Klarheit zu gewinnen über das Schicksal ihres Mannes. Die Reise in die Gefängnisstadt am andere Ende Russlands ist beschwerlich. Die Menschen, denen sie begegnet, scheinen von einer tiefgehenden Lethargie geprägt zu sein. Jeder hat eine Theorie über den Lauf der Dinge parat, aber niemand scheint daran zu glauben, dass die Lage irgendwann wieder besser wird. Ihre Suche nach Antworten führt die Frau schließlich immer tiefer in einen Sumpf aus Ignoranz, Selbstsucht, Gewalt und Unmenschlichkeit, die sie stoisch erträgt. Wird sie Gerechtigkeit erfahren und ihren Mann wiedersehen?

Originaltitel: Krotkaya (russisch OmU) Spielfilm, Frankreich/ Deutschland/ Litauen/ Niederlande 2017, 143 min. Regie: Sergei Loznitsa Darsteller: Vasilina Makovtseva, Valeriu Andriutã, Sergey Kolesov FSK: ab 12
     
  hackesche höfe kino
Rosenthaler Straße 40 10178 Berlin
      http://www.hoefekino.de  


 
28. April  


28.04.
21:15
 

SATURDAY NIGHT FEVER (1978) * 40 Jahre!

      
 

40 Jahre nach Kinostart kommt der Kultfilm zurück auf die große Leinwand!

Ah, ha, ha, ha – Stayin‘ Ali-i-i-ive! Tagsüber ist Tony Manero ein einfacher Verkäufer in Brooklyn, der an der Tristesse und der Eintönigkeit des Alltags zu knabbern hat. Doch am Wochenende dreht der Junge auf den Tanzflächen der Discos mächtig auf. In der Diskothek „2001 Odyssey“ ist der junge Mann mit den fließenden Bewegungen schon lange bekannt und wird dort von vielen als König der Tanzfläche angesehen. Als er dort die schöne Stephanie kennenlernt, will er mit ihr zusammen einen Tanzwettbewerb gewinnen, mit dessen Preisgeld ein Leben abseits des Verkäuferalltags möglich wäre.

USA 1978, R: John Badham, D: John Travolta, Karen Lynn Gorney u.a., L: 118 min., FSK: ab 12.

     
 

City Kino Wedding im Centre Français de Berlin
Müllerstraße 74 13349 Berlin Anbindung: U-6, U-Rehberge

     http://www.citykinowedding.de/


28.04.
22:30
  Creepy Crypt's Sneak Preview
          Horrorfilm
 

Wir immer zeigen wir einen Horrorfilm noch vor dem regulären Kinostart. Natürlich ist das ganze dann in der Originalsprache. Kommt also vorbei und lasst euch überraschen, welchen aktuellen Schocker wir für euch vor der regulären Veröffentlichung zeigen werden.

    https://yorck.de/kinos/rollberg
  Rollberg Kino
Rollbergstr. 70 12049 Berlin
     


28.04.
16:00
  808
       
  Im Dokumentarfilm 808 wird die Geschichte des inspirierenden Roland TR-808 Drumcomputers erzählt. Es die Geschichte über die Geburtsstunde der elektronischen Musik und wie eine kleine Maschine die Musiklandschaft für immer veränderte. Und das alles durch reinen Zufall. Es ist die Geschichte eines Sounds, der von den beste Produzenten und Künstlern weltweit übernommen wurde und für zahlreiche Hits gesorgt hat. Ein Sound, der quer durch die Zeit und über die Musikstile hinweg zu finden ist heute wie damals Musik definiert.

Director: Alexander Dunn
1h 47min | Documentary, Music

http://808themovie.com/
     
  Haus der Kulturen der Welt
John-Foster-Dulles-Allee 10 10557 Berlin
  https://www.hkw.de/de/index.php


 
29. April  


29.04.
20:00
  Zeit für Utopien
       Mit anschließender Diskussion mit Mitgliedern der union coop // föderation
   
 

In diesen finsteren Zeiten des Rechtspopulismus und der kriegerischen Auseinandersetzungen sind positive, reale Utopien, die eine andere Welt im Alltag versuchen umzusetzen, enorm wichtig. Der Film Zeit für Utopien versucht hier einen Beitrag zu leisten. Ein Beispiel, das im Film gezeigt wird, sind die Teerebellen von Marseille, die nach 1336 Tagen Betriebsbesetzung dem Multi Unilever die Fabrik abgetrotzt haben und nun selbstverwaltet produzieren. Mitglieder der union coop, die u.a. anderem auch den Tee dieser Kooperative in Deutschland vertreiben, werden im Anschluss an die Vorführung für ein Gespräch zur Verfügung stehen. Über den Film: Wie 1,5 Millionen Menschen mit regionaler, frischer Biokost versorgt werden, wie urbanes Wohnen mit einem Bruchteil der Energie möglich ist, wie ein Smartphone fair produziert wird und wie eine ehemals dem Unilever-Konzern gehörende Teefabrik in Selbstverwaltung funktioniert: Eine filmische Entdeckungsreise zu den Einsteigern in eine neue Gesellschaft. Gibt es nach dem Zusammenbruch des »realen Sozialismus« neben dem Kapitalismus, der global immer polarisierender Reichtum und Armut produziert, ein Gesellschaftsmodell, über das nachzudenken und um das zu streiten sich lohnt? Vier Menschen und Initiativen sagen: Ja! Sie haben sich entschlossen, Wege jenseits von Gier und Profitstreben zu gehen und dabei viel gelernt. Sie sind keine Aussteiger, sondern Einsteiger in eine neue Gesellschaft.

     
    Lichtblick Kino
Kastanienallee 77, 10435 Berlin
http://www.lichtblick-kino.org/
     
 


 
30. April  

30.04.
20:00
  GUTLAND - Premiere und Filmstart
  mit Regisseur GOVINDA VAN MAELE sowie FREDERICK LAU und VICKY KRIEPS,
die Produzentin MELANIE BLOCKSDORF und viele weitere Mirwirkende.
   
  GUTLAND ist die Geschichte einer unfreiwilligen Verwandlung, die Jens langsam und unbemerkt ereilt. Der Deutsche kommt zu Fuß über die Felder in ein Dorf in Luxemburg. Er sei auf der Durchreise, sagt er, und suche nach Arbeit, und das, obwohl die Ernte schon fast getan ist. Zunächst ist er glücklos, man beäugt ihn so misstrauisch, wie es eben Fremden in Dörfern passiert. Quasi über Nacht jeoch, nach einem Abend beim Dorffest und einer Liebelei mit der Tochter des Bürgermeisters ändert sich die Lage des Aussenseiters überraschend. Er bekommt Arbeit, eine Unterkunft und nach und nach mehr Zugang zur Dorfgemeinschaft, als ihm manchmal lieb ist. Die Beziehung zu Lucy bleibt trotz Intensivierung weiter undurchsichtig. Aber in diesem schön fotgrafierten und ländlich-ruhig geschnittenen Werk ist sowieso nichts ganz so, wie es scheint. Es ist auch klar, dass Jens einiges zu verbergen hat, am allermeisten sich selbst, und dabei das Untertauchen in der Gemeinschaft Schutz bietet. Nur, auch die Bewohner haben einen Plan, und gehen mit der sprichwörtlichen Bauernschläue ans Werk. Die Atmosphäre ist, ohne konkret bedrohlich zu sein, zunehmend mysteriös und leicht unheimlich, was Jens nicht zuletzt bei einer eindringlichen NORTH BY NORTHWEST-Reminizenz im Korn zu spüren bekommt. Aber die Ordnung, die ist am Ende wiederhergestellt, nicht wahr?

GUTLAND LU DE BE 2017 107 Min. Buch, Regie: Govinda Van Maele Kamera: Narayan Van Maele · Schnitt: Stefan Stabenow · Musik: Mocke mit Frederick Lau, Vicky Krieps, Marco Lorenzini u.a.
     
  fsk Kino
Segitzdamm 2 10969 Berlin
  http://www.fsk-kino.de/


    Filmreihe Filmspotting –
    Erkundungen im Filmarchiv der Deutschen Kinemathek
        IM LAND MEINER ELTERN (BRD 1981, Regie: Jeanine Meerapfel)
     
30.04.
19:00
  „Wenn es Hitler nicht gegeben hätte, wäre ich ein deutsch-jüdisches Kind geworden, mehr deutsch als jüdisch, geboren in einem kleinen süddeutschen Dorf. Aber ich bin in Argentinien geboren, meine Muttersprache ist Spanisch. 1960 kam ich nach Deutschland.“ Dies ist Jeanine Meerapfels Ausgangssituation, von der aus sie ihre Suche nach möglichen Wurzeln ihrer eigenen jüdischen Identität beginnt, eine Suche, die immer wieder konfrontiert wird mit der deutschen Realität, die sie vorfindet. Durch die Augen der zehnjährigen Anna Levine sehen gewohnte Dinge plötzlich anders aus, sie werden deutlicher. Die WDR-Produktion IM LAND MEINER ELTERN (BRD 1981) ist zugleich ein privates Tagebuch und Spiegel der gesellschaftlichen Realität in der Bundesrepublik Deutschland. Der sehr persönliche Film ist erstmals in der digital restaurierten Fassung zu sehen und bildet den Auftakt zu einer Werkschau, die das Bundesplatz-Kino ab 6. Mai der Filmemacherin anlässlich ihres 75. Geburtstages widmet. Anschließend Filmgespräch mit Jeanine Meerapfel Eintritt: 8 Euro

8. April 2018, 17.30 Uhr 11. April 2018, 20 Uhr Zeughauskino, Unter den Linden 2, 10117 Berlin
     
    https://www.deutsche-kinemathek.de/
  Kino Arsenal,
Potsdamer Str. 2, 10785 Berlin
     


30.04.
19:00
  Filmreihe filmspotting: IM LAND MEINER ELTERN
        Zu Gast: Jeanine Meerapfel, Filmemacherin und Präsidentin der Akademie der Künste
  „Wenn es Hitler nicht gegeben hätte, wäre ich ein deutsch-jüdisches Kind geworden, mehr deutsch als jüdisch, geboren in einem kleinen süddeutschen Dorf. Aber ich bin in Argentinien geboren, meine Muttersprache ist Spanisch. 1960 kam ich nach Deutschland.“ In ihrem Dokumentarfilm IM LAND MEINER ELTERN nimmt die Filmemacherin Jeanine Meerapfel diese Ausgangssituation auf und begibt sich zum einen auf die Suche nach ihrer eigenen Identität, nach möglichen jüdischen Wurzeln, und hinterfragt zum anderen das jüdische Leben in Deutschland. Sie porträtiert und interviewt im damals geteilten Berlin u.a. jüdische Kulturschaffende, zeichnet deren Alltag ebenso nach wie ihre Integration in eine bundesdeutsche Gesellschaft – eine Gesellschaft zwischen Vergessen und Aufarbeitung. Der filmische Kunstgriff, mit Kinderaugen auf Deutschland zu schauen, lässt gewohnte Dinge deutlicher erscheinen. Meerapfels für den WDR entstandener Film ist zugleich privates Tagebuch und Spiegel der sozialen Realität in der Bundesrepublik Deutschland. Er wurde 1981 auf der Internationalen Filmwoche Mannheim mit einem Filmdukaten ausgezeichnet. Erstmals wird IM LAND MEINER ELTERN nun in digital restaurierter Fassung zu sehen sein. Die Dokumentation bildet den Auftakt zu einer Werkschau, die das Bundesplatz-Kino der Filmemacherin aus Anlass ihres 75. Geburtstages am 14. Juni widmet. Nach der Aufführung findet ein Filmgespräch mit Jeanine Meerapfel statt.

IM LAND MEINER ELTERN BRD 1981, Regie: Jeanine Meerapfel
     
  Kino Arsenal – im Filmhaus am Potsdamer Platz
Potsdamer Str. 2, 10785 Berlin
Tel.: + 49 (0) 30 26599 - 100 ticket@arsenal-berlin.de
      http://www.arsenal-berlin.de/


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