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MMEANSMOVIE Filmmagazin Berlin © - Kino, Filmstarts, Festivals und Termine     
 
   
Mai 2017  
         
 
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  WERBUNG
   
46. Sehsüchte - International Student Film Festival - Magical History Tour – Stimme, Sprache, Sprechen im Film - Lachende Erben: DEFA-Komödien, 1947-1969 - Georgian Film Today - Der Luthereffekt - Berlin – Filme der Stadt: Gestern Mitte Morgen - Moroccan Film Festival - Shin Godzilla - 12. FilmPOLSKA - Rollen & Spiele – Die Filme von Matías Piñeiro - Joseph Conrad - Berlin Rebel High School - Filmpremiere mit Team - MAEDCHENKINO: Geraubte Küsse - Stummfilm um Mitternacht - Buster Keaton - Shalom Italia Premiere - FILM-BRUNCH im Eiszeit - Horrorfilm im Rollberg - Matinee anlässlich des 25. Todestages von Marlene Dietrich - Mongay im International - Bad Decisions Film von René Pollesch - 12th XPOSED International Queer Film Festival - Linientreu und populär. Das Ufa-Imperium 1933 bis 1945 - EMBRACE - Cine en español - Filmfestival ¡Soy Cuba! - Open Screening - Martin Scorsese – 30 Filme - WILDES SEHEN: BUTTGEREIT VS. STIGLEGGER - „You Want Kilims, But I Do Films“ Kunst und Kultur in der Türkei - SOUTH EAST EUROPEAN FILM FESTIVAL short attack - - „Things to Come. Science · Fiction · Film“ verlängert bis So, 14. Mai 2017


   
KW 18    1. Mai   Montag
     

bis
01.05.

    46. Sehsüchte - International Student Film Festival
          
 

Das Sehsüchte-Filmprogramm wird auch 2017 für junges, mutiges Gegenwartskino aus der ganzen Welt stehen. Eine große Bandbreite an Sektionen präsentieren ein vielschichtiges Seh-Angebot. Kurz- wie auch abendfüllende Filme sind vertreten. Neben den Kategorien Dokumentar-, Kurz- und Spielfilm gibt es eigene Sektionen für Musikvideos, Genre-, Kinder- und Jugendfilme. Live-Action und Animationsfilme werden hierbei gleichberechtigt behandelt. Filme mit herausragenden Leistungen in Organisation und Finanzierung werden im Rahmen von Spotlight Produktion prämiert. Im Rahmen der Sektion Schreibsüchte wird die Arbeit von Autor*innen und Stoffentwickler*innen in den Kategorien Drehbuch und Pitch ausgezeichnet. Das Festival-Motto 2017 surfaces zeigt, was Sehsüchte bietet: eine (Ober-)Fläche, die ähnlich einer glitzernden, sich kräuselnden Wasseroberfläche zum Eintauchen einlädt!


 
     
   
01.05.
bis
30.05.
  Magical History Tour – Stimme, Sprache, Sprechen im Film
   
 

Nicht allein die akustische Beschaffenheit, die Klangfarbe der Schauspielerstimmen und ihre vermeintlich "stimmige" Einheit mit dem Filmbild verweisen auf die Macht der Stimme im Kino, sondern gerade auch solche Momente, in denen sich Stimmen und Sprache den Bildern widersetzen, sich von ihnen lösen. In vielen der im Mai präsentierten Filme wird das formale Spannungsverhältnis zum Grundbaustein und Ausgangspunkt des Plots. Doch auch das Spiel mit der Sprache, die Lust am Sprechen, der exzessive Einsatz, die besondere Stilisierung, die Konfrontation von Sprachebenen und -stilen wollen wir anhand einiger Beispiele demonstrieren. Durch das bewusste Abrücken von normierten Sprachmustern, durch das Erzeugen von neuen Sprach- und Stimmlandschaften eröffnen die Filme nicht nur neue Identifikationsmöglichkeiten und Bedeutungsachsen, sondern markieren Verbalität als eigenständiges künstlerisches Ausdrucksmittel, welches weit über seine Funktion als Vehikel eines Textes hinausgeht.

 
    http://www.arsenal-berlin.de/kalender
  Kino Arsenal – im Filmhaus am Potsdamer Platz
Potsdamer Str. 2, 10785 Berlin
Tel.: + 49 (0) 30 26599 - 100 ticket@arsenal-berlin.de
      http://www.arsenal-berlin.de/
 
01.05.
bis
30.05.
  Lachende Erben: DEFA-Komödien, 1947-1969
   
 

Den in der ostdeutschen Hälfte des zweigeteilten Deutschlands entstandenen Komödien eilt sicher nicht der Ruf voraus, eine besonders vorzeigbare Produktionssparte des DEFA-Studios für Spielfilme zu sein. Als lahm, ungelenk und nur mäßig komisch werden sie oft eingeschätzt: ein Pauschalurteil, das umso mehr ins Herz des Genres trifft, als die Komödie wesentlich von Timing, Agilität und Überraschung lebt. Gerade wegen dieser Einschätzung kommt Lachende Erben, unser Langzeitprojekt zur Geschichte der deutschen Filmkomödie, nicht umhin, sich auch der DEFA-Komödie zuzuwenden. Dabei ergeben sich gleich zwei Reihen: aktuell ein Programm mit Blick auf die Jahre 1947 bis 1969 und im dritten Quartal eines für die Zeitspanne 1970 bis 1989. Denn die DEFA-Komödie ist vielfältiger, interessanter und komischer als landläufig angenommen. Neben Produktionen des Übergangs, die teils noch vor Gründung der DDR entstanden sind, versammelt das erste Programm populäre Lustspiele, die etwa beim Musik- und Science-Fiction-Film Anleihen macht; Star-Kino, das ganz auf die Präsenz und Verstellungskunst der Schauspielerinnen und Schauspieler ausgerichtet ist; Satirisches mit gesellschaftskritischer Funktion und Albernes mit naiver Lust am Spiel. Ein Programm der Entdeckungen und Überraschungen. Für wertvolle Hinweise und Anregungen danken wir Erika Richter, Claus Löser, Ralf Schenk und Mirko Wiermann.


 
    http://www.dhm.de/zeughauskino/filmreihen/defa-komoedien-1947-1969.html
  Zeughauskino
Deutsches Historisches Museum Unter den Linden 2 10117 Berlin
      http://www.dhm.de/zeughauskino/
    Heimliche Küsse
           
01.05.
22:00h
 


Der 16-jährige Nathan kommt neu aufs Gymnasium und verguckt sich in seinen Mitschüler Louis. Als sie auf einer Party heimlich knutschen, werden sie fotografiert, das Bild landet auf Facebook. Für die beiden Jungs beginnt ein Spießrutenlauf zwischen Mobbing an der Schule und elterlichen Umerziehungsmaßnahmen ...

F 2016, 88 min, OmU
.

 
     
     
  International
Karl-Marx-Allee 33 10178 Berlin
      http://www.yorck.de/
01.05.
bis
05.05.
 

Georgian Film Today ქართული ფილმი დგეს

       
 

Vom 01. bis 05.05. zeigt das Babylon, organisiert von Tea Robakidze-Brown, aktuelles georgisches Filmschaffen mit sechs, z. T. preisgekrönten Langfilmen und einem Kurzfilmprogramm.

Eröffnet wird am 01.05. um 19.30 Uhr mit dem Dokumentarfilm „April in Paris“ über die generationenverbindendende Beziehung zweier berühmter Musiker: Der georgischen Pianistin Khatia Buniatishvili („eine grandiose Pianistin“ Süddeutsche Zeitung, „So viel Sturm, so viel Drang“ Tagesspiegel) und dem legendären Geiger Ivry Gitlis („Ein Original, ein Philosoph, ein Clown“ Süddeutsche Zeitung). Es gibt georgische Leckereien. Zu den 88. Academy Awards reichte Georgien das mehrfach ausgezeichnete Filmdrama ,Moira“ (2015) von Levan Tutberidze ein. Die einfühlsame Dokumentation "Listen to the silence” (2016) von Mariam Chachia über einen tanzenden, gehörlosen Jungen gewann auf dem Festival DOK Leipzig die Goldene Taube.

Auch dem Regisseur-Trio Salome Machaidze, Tamuna Karumidze und David Meskhi gelingt mit "When the earth seems to be light” (2016) ein beeindruckender, dokumentarischer Einblick in die jugendliche Sub- und Skaterkultur Georgiens. Auf dem Filmfestival Cottbus u.a. als Bester Debütfilm ausgezeichnet wurde „Salt White“ (2011) von Keti Machavariani. „Der Freund“ (2016) von Dito Tsintsade ist ein rauer Berlin-Film über eine alleinerziehende georgische Emmigrantin mit ihrem dunkelhäutigen Sohn, die alleingelassen von ihrer Familie Trost bei einem älteren Freund findet.


 
    http://www.babylonberlin.de/georgianfilmtoday.htm
     
    Babylon
Rosa-Luxemburg-Str. 30, 10178 Berlin
     http://babylonberlin.de/
   
  2. Mai   Dienstag
     
02.05.
19:45
 

Der traumhafte Weg (mit Gast)

         
 

Eigentlich lässt sich kaum eine Inhaltsangabe eines Films von Angela Schanelec machen, insbesondere von ihrem neuen Film. Scheinbar zu fragmatisch, lückenhaft sind sie: Mit Abbrüchen, Auslassungen und Sprüngen in der Erzählung, mit minimalen Zeichnungen der Figuren. Wer dieser speziellen elliptischen Struktur nicht aufgeschlossen gegenübersteht, hat nichts davon. Alle anderen jedoch können sich nur schwer entziehen. Trotzdem hier eine Beschreibung aus dem Presseheft: „Griechenland 1984. Kenneth, ein englischer Musiker, und Theres, eine junge Deutsche, singen auf der Straße, um sich ihren Urlaub zu finanzieren. Sie lieben sich. Als Kenneth die Nachricht erhält, dass seine Mutter verunglückt ist, reist er überstürzt nach Hause und lässt Theres zurück. Ihm wird bewusst, wie sehr er sie braucht, aber sein Versuch, sie erneut zu gewinnen, scheitert. 30 Jahre später, in Berlin. Ariane, eine 40jährige Fernsehschauspielerin, löst sich von ihrem Mann, einem erfolgreichen Anthropologen. Er zieht in ein Appartement am Hauptbahnhof. Von seinem Fenster sieht er einen Obdachlosen. Es ist Kenneth, der nicht weiß, dass auch Theres inzwischen in Berlin lebt.“

D 2016, 87 Min. Buch und Regie: Angela Schanelec Bildgestaltung: Reinhold Vorschneider Schnitt: Angela Schanelec, Maja Tennstedt Mit Miriam Jakob Theres, Thorbjörn Björnsson, Maren Eggert, Phil Hayes, Anaya Zapp.

 
     
  fsk-kino am Oranienplatz
Segitzdamm 2
     http://fsk-kino.peripherfilm.de/
02.05.
bis
28.05
  Der Luthereffekt
   
 

Der Länderauswahl der Ausstellung Der Luthereffekt folgend, präsentiert die Retrospektive Werke aus Skandinavien, Südkorea, den USA und Deutschland sowie einen Stummfilm, der über die Missionsarbeit am Kilimandscharo und im ostafrikanischen Njassa-Gebiet berichtet. Allesamt sind sie Ausdruck der Einflüsse, die der Protestantismus in diesen Filmkulturen besaß oder immer noch besitzt. Dabei sind manche Filme in der Anlage der Figuren und Konflikte und in den Formen ihrer Bild- und Tongestaltung durchdrungen von spirituellen Ideen und protestantischen Motiven. Andere Arbeiten interessieren sich hingegen für eine kritische Auseinandersetzung mit dem Protestantismus und untersuchen die gesellschaftlichen Auswirkungen von Lebensweisen, die vom Protestantismus geprägt sind: ein Anliegen, das auch die Analyse ökonomischer und politischer Aspekte einschließen kann.


 
    http://www.dhm.de/zeughauskino/filmreihen/der-luthereffekt.html
  Zeughauskino
Deutsches Historisches Museum Unter den Linden 2 10117 Berlin
      http://www.dhm.de/zeughauskino/
02.05.
2030
  Berlin – Filme der Stadt:  Gestern Mitte Morgen
       
 
     
Der Film »Aus der Mitte« folgt in seiner Erzählung den Orten aus Alfred Döblins Buch »Berlin Alexanderplatz«: Am Anfang sieht man einen S-Bahnsurfer in einem Zug, der die Station am Alexanderplatz verlässt. Zu Beginn der 90er Jahre war es in den S-Bahnzügen noch möglich die Türen während der Fahrt zu öffnen. Und das machten die Jugendlichen mit Freude. Sie streckten ihre Körper weit aus der S-Bahn bis ein entgegen kommender Zug zu sehen war. Es war ein Leben ohne Netz, das die Menschen in Berlin nach dem Fall der Mauer führten. Und im zentralen Bezirk Mitte verdichtete sich dieses Lebensgefühl. Hier trafen die gebliebenen DDR Bewohner auf junge Menschen aus aller Welt, deren Neugier sie hierhergezogen hatte. Es kamen junge Lebenskünstler und solche, die es hier werden wollten.

Sie fanden, in diesem noch kurz zuvor von der DDR sehr streng bewachten Grenzraum, leerstehende, sofort bewohnbare oder billig mietbare Wohnungen und eine Freiheit, wie sie in ihrer streng kapitalisierten Heimat verschwunden war. Von diesen Menschen, den Orten ihres Seins, ihren Sehnsüchten und ihrem Alltag, aber auch von ihrer Kunst erzählt der Film »Aus der Mitte«. Nur wenige Jahre nach den Dreharbeiten zu diesem Film bekamen viele die Rechnung. Miethaie und Spekulanten übernahmen das Gebiet. Heute leben nur noch wenige der im Film handelnden Personen in diesem Bezirk. Die Freiheit ist auf ein Minimum geschrumpft.

Der Bezirk Mitte ist zum Eldorado für Gier und Reichtum geworden. Im Film »Aus der Mitte« ist die Unschuld und die Hoffnung der damaligen Zeit dokumentiert, es war ein Aufbruch ins Utopische.

Gestern Mitte Morgen Dokumentarfilm, D 1995, 85 min, Buch, Regie, Kamera & Schnitt: Peter Zach, PZF-Produktion, Farbe, Hi8/Betacam
 
     
    Lichtblick Kino
Kastanienallee 77, 10435 Berlin
http://www.lichtblick-kino.org/
   
     
02.05.
bis
07.05.
 

Moroccan Film Festival. Frauen im Marokkanischen Kino

       
 

Alle Filme werden in Originalsprache mit englischen Untertiteln gezeigt. *Moroccan Film Festival* stellt Ihnen eine Woche lang selten in Berlin gezeigte, künstlerisch hochwertige, marokkanische Filme vor. Die Auswahl erfolgte unter dem Aspekt der dominierenden Rolle der Frau vor und hinter der Kamera. Im Mittelpunkt des marokkanischen Kinos steht die Bedeutung des Kulturdialogs und des Kampfes gegen jede Form von Unterdrückung. Es fördert das Miteinander und das Zusammenleben in einem Rahmen von Vielfalt und gegenseitiger Achtung. Die vorgeführten Filme beschreiben aus verschiedenen Blickwinkeln das marokkanische Kulturerbe, dessen tiefe Wurzeln wir in vielerlei Hinsicht dem künstlerischen Schaffen und dem ausgezeichneten Werk der marokkanischen Frauen verdanken. Es sind Schauspielerinnen, Filmregisseurinnen, Filmproduzentinnen, die sich auf allen Ebenen der nationalen Filmproduktion aktiv einbringen. Zusätzlich engagieren sie sich bei Festivals mit Schwerpunkt Kino und Frauen.


 
    http://www.babylonberlin.de/moroccanfilmfestival.htm
     
    Babylon
Rosa-Luxemburg-Str. 30, 10178 Berlin
     http://babylonberlin.de/
   
  3. Mai   Mittwoch
     
03.05.
19:30
    Mietrebellen in Anwesenheit der Filmemacherinnen und Protagonistinnen
      
 

BERLIN In den letzten Jahren hat sich die Hauptstadt rasant verändert. Wohnungen, die lange als unattraktiv galten, werden von Anlegern als sichere Geldanlagen genutzt. Massenhafte Umwandlungen in Eigentumswohnungen und Mietsteigerungen in bisher unbekanntem Ausmaß werden alltäglich. Die sichtbaren Mieterproteste in der schillernden Metropole Berlin sind eine Reaktion auf die zunehmend mangelhafte Versorgung mit bezahlbarem Wohnraum. Der Film ist ein Kaleidoskop der Mieterkämpfe in Berlin gegen die Verdrängung aus den nachbarschaftlichen Lebenszusammenhängen. Eine Besetzung des Berliner Rathauses, das Camp am Kottbusser Tor, der organisierte Widerstand gegen Zwangsräumungen und der Kampf von Rentnern um ihre altersgerechten Wohnungen und eine Freizeitstätte symbolisieren den neuen Aufbruch der urbanen Protestbewegung.

Mietrebellen (OmenglU) in Anwesenheit der Filmemacherinnen und Protagonistinnen Produktion Deutschland, 2014 Dauer 78 Minuten FSK ab 6 Untertitel Englisch Genre Dokumentarfilm


 
     
     
  Moviemento Kino
Kottbusser Damm 22
Kinokasse: 692 47 85
      http://www.moviemento.de/
03.05.
20:00
  tip Preview: Das Ende ist erst der Anfang
         
 

Als Kopfgeldjäger reisen Coschise und Gilou durch endlose, windumtoste Landschaften. Auf ihrer Suche nach einem gestohlenen Handy, das sensible Informationen enthält, kreuzen sich ihre Wege mit denen von Esther und Willy. Ein Paar, das nicht nur verliebt ist, sondern auch auf der Flucht. Ist der Ort, in dem Cochise und Gilou landen, das Ende der Welt? Diese gottverlassene kleine Stadt, in der jeder so scheint, als wäre er nur aus Versehen angespühlt worden? Werden sie hier das Beste im Menschen entdecken? Sie scheinen dort draußen die letzten Menschen zu sein. Aber unterscheiden sie sich wirklich so sehr von den ersten? Bei der diesjährigen Berlinale hat der Film den Preis der Ökumenischen Jury gewonnen. Die Jurybegründung: „Ein eindringliches Plädoyer für Mitmenschlichkeit. Mit großartigen Bildern weiter Landschaften und bevölkert mit liebenswert hoffnungsfrohen Charakteren, begibt sich dieser apokalyptische Neo-Western auf eine Reise, an deren Ende wir alle belohnt werden…“

Das Ende ist erst der Anfang Originaltitel: Les Premiers, les Derniers (französisch/ englisch OmU) Spielfilm, Frankreich/ Belgien 2016, 97 min. Regie: Boulie Lanners Darsteller: Bouli Lanners, Albert Dupontel, Suzanne Clément, Michael Lonsdale, David Murgia, Aurore Broutin, Philippe Rebbot, Serge Riaboukine, Lionel Abelanski, Virgile Bramly, Max Von Sydow FSK: ab 12


 
     
  hackesche höfe kino
Rosenthaler Straße 40 10178 Berlin
      http://www.hoefekino.de  
    Shin Godzilla
     
03.05.
+ 05.05.
 


Am 3. und 5. Mai bringt CinemaxX mit „Shin Godzilla“ das berühmteste Leinwandmonster aller Zeiten in seiner aller neusten Version auf die große Leinwand. In elf CinemaxX Kinos Deutschlandweit kommen Fans des japanischen Originals in den Genuss zweier Sondervorstellungen. Zahlreiche Filmpreise und ein Rekord-Einspielergebnis in Japan zeigen, dass Godzilla seit seinem ersten Auftritt 1954 kein Stück älter geworden ist. Tickets gibt es ab sofort unter www.cinemaxx.de/events.

Eine Story, die auch nach Jahrzehnten noch fesselt: In der Bucht von Tokio kommt es zu unerklärlichen Ereignissen. Schnell wird klar, dass die Geschehnisse von einem lebenden Organismus ausgegangen sein müssen. Es tauchen erste Aufnahmen der unbekannten, riesigen und rasant-schnellen Kreatur auf: Jetzt gilt es zu handeln, um die Bevölkerung vor einer Katastrophe zu schützen. Doch in keinem Notfall-Plan der Welt ist geregelt, wie man mit einem gigantischen Monster umgeht. Einem Mitglied der Regierung werden bislang unveröffentlichte Aufsätze eines Forschers zugespielt, die das Geschöpf zu erklären versuchen -und ihm einen Namen geben: Godzilla! Mit Hilfe der Experten setzt die Regierung alles daran, es zu besiegen, doch der Zerstörungswahn von Godzilla wird immer größer…

 
     
     
  CinemaxX
Potsdamer Straße 5, 10785 Berlin
     
03.05.
bis
29.05.
  Der IBB-Videoraum in der Berlinischen Galerie: ELKE MARHÖFER
         
 

Elke Marhöfers Filme lassen sich keinen etablierten Genres zuschreiben; die Künstlerin hat eine ganz besondere visuelle Sprache entwickelt. In ihren Arbeiten finden sich weder lineare Erzählweisen noch feste Protagonisten. Vielmehr bemüht sich Marhöfer um Erzählungen, die als Gegenentwurf zu anthropozentrischen, also mensch-zentrierten Weltentwürfen verstanden werden können. Sie untersucht häufig spezifische ökologische und kulturelle Praktiken und wählt dabei als Ausgangspunkt ihre eigene Fremdheit. Zugleich zeichnet ihre Filme ein stetes Bewusstsein dafür aus , dass Bilder nie einfaches Abbild sind, sondern immer auch eine neue Realität entwerfen


 
     
    https://www.berlinischegalerie.de/ausstellungen-berlin/videoprogramm/
  Berlinische Galerie
Alte Jakobstraße 124 - 128  10969 Berlin
     https://www.berlinischegalerie.de
   
  4. Mai   Donnerstag
     

04.05.
bis
10.05.

    12. POLSKA
          
 

Das Festival ist eine Produktion des Polnischen Instituts Berlin in Zusammenarbeit mit der Polish Filmmakers Association unter der Schirmherrschaft des Medienboard Berlin-Brandenburg mit freundlicher Unterstützung des Polnischen Filminstituts (PISF), des Adam-Mickiewicz-Instituts, der Stiftung für deutsch-polnische Zusammenarbeit und Difactory. In seiner 12. Ausgabe feiert filmPOLSKA 2017 vom 3. – 10. Mai die Freiheit des Films mit cinephilem Blick auf das innovative Filmland Polen. FilmPOLSKA - das größte polnische Filmfestival in Deutschland - wird seit 2006 vom Polnischen Institut Berlin veranstaltet. Jedes Jahr bieten annähernd 100 Filme an verschiedenen Spielorten in Berlin und Potsdam einen tiefgründigen Einblick in das polnische Filmschaffen. Neben aktuellen Größen des polnischen Spiel- und Dokumentarfilms präsentiert filmPOLSKA stets spannende Rück- und Werkschauen zu verschiedenen Themen.


 
     
   
04.05.
bis
10.05.
  Rollen & Spiele – Die Filme von Matías Piñeiro
   
 

Der argentinische Filmemacher Matías Piñeiro (*1982) gehört zu den vielversprechendsten Talenten des Gegenwartskinos. Auf den großen internationalen Festivals finden seine Filme regelmäßig Beachtung und Anerkennung – hierzulande waren sie jedoch, mit Ausnahme von VIOLA, der 2013 im Forum der Berlinale lief, bisher nicht zu sehen. Vor diesem Hintergrund präsentiert das Arsenal nun eine Werkschau mit den fünf langen und zwei kurzen Filmen Piñeiros aus den Jahren 2007 bis 2016. Wir freuen uns sehr, dass Matías Piñeiro dank der Unterstützung der Botschaft von Argentinien am Eröffnungswochenende persönlich zu Gast im Arsenal sein wird.
Neben den Publikumsgesprächen findet am 6. Mai in der Reihe "Revolver Live" ein von den Filmemachern Christoph Hochhäusler und Nicolas Wackerbarth moderiertes Werkstattgespräch statt. Die Filme von Matías Piñeiro verbinden auf stilistisch eigenwillige und unverkennbare Weise die Kunst des Films mit anderen Künsten wie Theater und Literatur. Seit 2010 arbeitet Piñeiro an einem ungewöhnlichen Projekt: In seinen mittlerweile vier wortreich-beschwingten Shakespeare-Variationen versetzt er Frauenfiguren, Themen, Stimmungen und Dialoge aus Shakespeares Komödien sowie deren komplizierte Beziehungsreigen in gegenwärtige Lebenszusammenhänge in Argentinien oder New York – während in seinen ersten beiden Filmen die Bücher des argentinischen Schriftstellers und Politikers Domingo Faustino Sarmiento (1811–1888) eine große Rolle spielen.

Stets geht es um einen Freundeskreis von Mittzwanzigern bis Mittdreißigern, der etwas abseits der Gesellschaft lebt und sich intensiv der Literatur, dem Schauspiel oder der Musik widmet. Immer stehen Frauen im Vordergrund und es wird viel und schnell gesprochen. In allen Filmen tritt nahezu das gleiche Ensemble auf. Die Tonlage ist heiter, verspielt, und auch bei heiklen Konstellationen und Gefühlslagen bleibt eine dramatische Zuspitzung aus. Sprunghaft wie die Charaktere ist auch die Erzählstruktur, das Tempo umwerfend, die Kameraführung brillant und die Choreografie von Figuren und Gesten ungemein präzise.

 
    http://www.arsenal-berlin.de/kalender
  Kino Arsenal – im Filmhaus am Potsdamer Platz
Potsdamer Str. 2, 10785 Berlin
Tel.: + 49 (0) 30 26599 - 100 ticket@arsenal-berlin.de
      http://www.arsenal-berlin.de/
 
04.05.
2030
  Der traumhafte Weg
       
 
     
Griechenland im Sommer 1984, die Europawahlen stehen bevor. Kenneth, ein englischer Musiker und Theres, eine junge Deutsche, sind ein Paar. Sie singen auf der Straße, um sich ihre Ferien zu finanzieren. Als Kenneth die Nachricht erhält, dass seine Mutter verunglückt ist, reist er überstürzt nach Hause und lässt Theres zurück.
In England hat seine Mutter durch den Unfall das Bewusstsein verloren. Verstört durch ihren ausweglos scheinenden Zustand taucht Kenneth noch im Herbst des gleichen Jahres in der westdeutschen Kleinstadt auf, in der Theres mit ihrer Mutter lebt. Er verbringt die Nacht mit ihr in einem Hotel. Theres erscheint ihm als Rettung, aber sie hält seinen Erwartungen nicht stand. Geschwächt und enttäuscht, fehlt ihm die Kraft, sie erneut zu gewinnen. Theres bekommt neun Monate später einen Sohn. Sie überlässt das Kind ihrer Mutter und beginnt, wie geplant, zu studieren. Vier Jahre später hat Kenneths Mutter ihr Bewusstsein nicht wiedererlangt.

Kenneth hat sich in einen Zustand zunehmender Verwahrlosung geflüchtet. Als er nach längerer Abwesenheit wieder zuhause auftaucht, bittet ihn sein Vater, Morphium zu besorgen und die Mutter zu töten. Kenneth, überzeugt von der Ausweglosigkeit der Situation, gehorcht. Die Tat und der daraus folgende Tod der Mutter wird für ihn zum Auslöser, England endgültig den Rücken zukehren. Zur gleichen Zeit beendet Theres ihr Studium, nimmt ihren Sohn zu sich und geht nach Berlin. Sie wird Lehrerin an einem altsprachlichen Gymnasium.

Der traumhafte Weg D 2016, 87 min, Buch und Regie: Angela Schanelec, mit Miriam Jakob, Thorbjörn Björnsson, Maren Eggert, Phil Hayes, Anaya Zapp
 
     
    Lichtblick Kino
Kastanienallee 77, 10435 Berlin
http://www.lichtblick-kino.org/
   
     
04.05.
20:00
  Filmgespräch mit den fünf Hauptdarstellerinnen Regisseur von 5 FRAUEN
         
 

Marie, Anna, Ginette, Nora und Stephanie sind Freundinnen seit Kindertagen. Wie jeden Sommer treffen sich die fünf Frauen auf dem südfranzösischen Landgut von Maries Eltern, um ein ganzes Wochenende nur unter sich zu sein. Doch ihr Wiedersehen wird gleich in der ersten Nacht gestört von einem Unbekannten, der ins Haus einbricht. In einem Moment des Überschwangs geschieht ein Unglück und so stehen die Freundinnen am nächsten Morgen vor einer Leiche, die sie möglichst unauffällig verschwinden lassen müssen. Als ein attraktiver Fremder auftaucht, der behauptet seinen Bruder zu suchen, wird die Freundschaft der Frauen auf eine harte Probe gestellt. In seinem außergewöhnlichen Regiedebüt vor der Traumkulisse Südfrankreichs lässt Bestsellerautor Olaf Kraemer (High Times. Mein wildes Leben) die titelgebenden Frauen in einem aufregenden Wochenende voller Erotik und menschlicher Abgründe die Tiefen ihrer Freundschaft ausloten. Dabei kann er sich voll auf seinen frischen Cast um Julia Dietze und Odine Johne verlassen, der die Bezeichnung Frauenpower in jeder Hinsicht rechtfertigt.

5 Frauen (deutsch) Spielfilm, Deutschland/ Frankreich, 100 min. Regie: Olaf Kraemer Darsteller: Julia Dietze, Odine Johne, Anna König, Korinna Krauss, Kaya Marie Möller FSK: ab 12


 
     
  hackesche höfe kino
Rosenthaler Straße 40 10178 Berlin
      http://www.hoefekino.de  
    FIGHTER - mit Susanne Binninger, Andreas Kraniotakes
     
04.05.
20:00
 


Sie kämpfen im Käfig. Weil sie es wollen, und weil andere das sehen wollen. Andreas Kraniotakes, Khalid Taha und Lom-Ali Eskijev sind Profis in Mixed Martial Arts (MMA). Sie prügeln sich im Zweikampf, auf offener Bühne, mit allen erlaubten Mitteln. Sie gehen an Grenzen, und überscheiten sie; die ihres Körpers, gesellschaftliche Regeln, moralische Tabus. Damit verbunden sind extreme Gefühlszustände; bei den Kämpfern, ihren Unterstützern und Fans, aber auch bei den Gegnern. MMA ist in Deutschland vor allem im Migrantenmilieu verankert, und steht unter großem öffentlichen Druck. Die Akteure sind sozial ausgegrenzt, das Geschehen emotional aufgeladen. Aber die Kämpfer wollen als Sportler anerkannt werden; dafür trainieren sie hart, und leben asketisch. Kraniotakes, Taha und Eskijev sind moderne Gladiatoren; sie dürfen nicht altern, sich nicht verletzen – und eigentlich auch nicht verlieren.

FIGHTER Ein Dokumentarfilm von Susanne Binninger D 2016 - 100 Min - DOK. Leipzig 2016 Kinostart: 4. Mai 2017

 
     
     
  Colosseum
Schönhauser Allee 123, 10437 Berlin
     
    JUNGE AKADEMIE: Plenum Werkpräsentation
           Film und Gespräch
04.05.
18:00
 

Zwölf neue Berlin-Stipendiatinnen und -Stipen­diaten, ausgewählt von den sechs Kunstsektionen der Akademie, stellen sich mit ihrer Kunst vor. Sie kommen aus dem Kongo, China, Deutschland, dem Irak, Mexiko und Ungarn. Eingebettet ist das ­Plenum in die Werkpräsentation der Stipendiatinnen und Stipendiaten des vergangenen Jahres: in AGORA ARTES geht es bis zum 14. Mai in trans­disziplinären Projekten um Versuchsanordnungen, Soundobjekte, Videoprojektionen sowie Perfor­mances, Lesungen u. a. m.
Berlin-Stipendiaten 2017 Lucía Simón Medina, Benjamin Stölzel (Bildende Kunst) Isabel Zintl, Martin Hakiel (Baukunst) Yiran Zhao, Hakan Ulus (Musik) Dénes Krusovszky, Fiston Mwanza Mujila (Literatur) Arturo Domínguez Lugo, Akram Assam (Darstellende Kunst) Nikias Chryssos, Ines Thomsen (Film- und Medienkunst)

 
     
  Akademie der Künste
Hanseatenweg
      http://www.adk.de/
   
  5. Mai   Freitag
     
    Eröffnung 2017: Manchester by the Sea (engl.m.dt.Ut)
         
05.05.
21:15
 

Lee Chandler (Casey Affleck) ist ein schweigsamer Einzelgänger, der als Hausmeister in Boston arbeitet. Bis ein Anruf sein Leben schlagartig verändert. Der Tod seine Bruders zwingt Lee in seine Heimat, die Hafenstadt Manchester-by-the-Sea, zurückkehren, um sich um seinen Neffen zu kümmern. Der widerspenstige Teenager ist nur eine der Herausforderungen, denen sich Lee zu stellen hat. "Manchester by the Sea" ist einer dieser Film, die man ein zweites Mal sehen will und zwar mit jemandem, der ihn noch nicht gesehen hat, allein schon um sich zu erinnern, wie es sich beim ersten Mal angefühlt hat."

 
     
  Freiluftkino Kreuzberg
Mariannenpl. 2, 10997 Berlin
      http://www.freiluftkino-kreuzberg.de/
05.05.
21:30
 

Niagara Film von René Pollesch (D 2017). Filmpremiere

    
 

Ich war in der Rigaer Straße in Berlin. In der Rigaer Straße gab es ein besetztes Haus und das sollte geräumt werden und da waren unglaublich schöne Polizisten. Und die Polizisten waren sauer, dass ich nicht auf ihrer Seite bin. Auf der anderen Seite stehen die Punker und da stehe ich auch. Und dann denke ich, die Polizisten denken jetzt wahrscheinlich, was sucht der schöne junge Mann da bei den Punkern! Und wisst ihr, so ist es eben, ich bin der Polizist, da kann ich gar nichts machen. Wenn man mich ansieht, bin ich der Polizist, und das weiß ich auch. Und wenn jemand mit mir redet, krieg ich immer nie was zu hören, weil alle denken, ich bin der Polizist, und so reden die auch mit mir. In dieser Gesellschaft, wenn ich rumlaufe, bin ich für alle der Zivilpolizist.

Tickets kosten 8,- Euro bzw. 6,- Euro (ermäßigt).


 
    http://www.volksbuehne-berlin.de/praxis/sehen_niagara/?id_datum=11670
  Volksbühne am Rosa-Luxemburg-Platz
      http://www.volksbuehne-berlin.de/
05.05.
bis
14.05
  Joseph Conrad
   
 

Józef Teodor Konrad Korzeniowski, bekannt unter dem Namen Joseph Conrad, wird 1857 in Podolien geboren, einem heute in der Ukraine und Moldau liegenden Gebiet, das 1793 nach der zweiten Teilung Polens Teil des Russischen Kaiserreichs wurde. Als sein Vater, der – ebenfalls Schriftsteller – für die Wiedererlangung der polnischen Unabhängigkeit kämpft, stirbt, kommt Conrad in die Obhut eines polnischen Onkels, der dem sechzehnjährigen Jugendlichen erlaubt, Seemann zu werden. Erst mit 21 Jahren lernt Conrad die englische Sprache. Seine Erzählungen und Romane – darunter Lord Jim und Heart of Darkness – zählen zu den meistgelesenen und meistdiskutierten Werken der englischen Literatur. Zahlreiche Drehbuchautoren haben sie für Filmproduktionen genutzt, ein Unterfangen, das zu ganz unterschiedlichen Resultaten führte. Unter den Adaptionen, die auf Conrads Werken fußen oder von diesen inspiriert wurden, finden sich Filme, die sowohl bei der Kritik wie auch an der Kinokasse floppten, neben Produktionen, die als „Meisterwerke“ und „Meilensteine der Filmgeschichte“ gefeiert werden. Die im Rahmen des Festivals filmPOLSKA präsentierte Retrospektive lädt zur überfälligen Zusammenschau unterschiedlicher Conrad-Adaptionen ein.


 
    http://www.dhm.de/zeughauskino/filmreihen/der-luthereffekt.html
  Zeughauskino
Deutsches Historisches Museum Unter den Linden 2 10117 Berlin
      http://www.dhm.de/zeughauskino/
    Berlin Rebel High School - Filmpremiere mit Team
     
05.05.
18:30
 


Die SFE (Schule für Erwachsenenbildung) im Mehringhof ist legendär. 1973 als basisdemokratisches Projekt gegründet ist sie bis heute extrem erfolgreich. Der Filmemacher Alexander Kleider hat nun einen wilden Haufen von Berliner Underdogs auf ihrem Weg zum Abitur begleitet und auch die LehrerInnen porträtiert, denen nicht nur an der Lehre, sondern an der Neugier der SchülerInnen viel gelegen ist. BERLIN REBEL HIGH SCHOOL erzählt mit viel Witz und Energie von einer radikal anderen Idee von Schule, die Freiheit und Gemeinschaftlichkeit zusammenbringt.
Da die 18-Uhr-Vorstellung ausverkauft ist, gibt es eine Zusatzvorstellung um 18.30 Uhr.

 
     
     
  Filmtheater am Friedrichshain
Bötzowstrasse 1-5 10407 Berlin
     
05.05.
22:30
  Kamikaze 1989 (mit engl. UT)
        
 

Kamikaze 89, der Kultfilm der achtziger Jahre, nach dem Roman "Mord im 31. Stock" von Per Wahlöö inszeniert von Wolf Gremm, produziert von Regina Ziegler mit Rainer Werner Fassbinder als Polizeileutnant Jansen und der Musik von Edgar W. Froese (Tangerine Dream) läuft aufgrund des großen Publikumserfolgs auf der Berlinale ab sofort in der digitalisierten Fassung mit englischen UT jeden Freitag in der Spätvorstellung des filmkunst 66. Deutschland 1989. Das Land ist reich und kennt keine Probleme mehr. Die Medien, die allein einem Konzern gehören, berichten nur Positives. Alles scheint heilig zu sein, bis dem Konzern mit einer Bombe gedroht wird. Jansen fängt an zu ermitteln und hat vier Tage Zeit, um den Fall zu lösen. Durch Zufall entdeckt er ein geheimes Stockwerk im Konzern. Er ist fest davon überzeugt, dass der Bombenanschlag etwas mit diesem Stockwerk zu tun hat und geht aufs Ganze. Jansen trifft auf mehrere Täter und mysteriöse „unerwartete Tode“. Von da an wird er vom Jäger zum Gejagten, denn der Konzern ist mächtiger als das Gesetz. "Kamikaze '89 is the weirdest movie you can see..." (Adam Sternberg on www.vulture.com)

Fr, 05.05.17 22:30 Uhr Fr, 12.05.17 22:30 Uhr Fr, 19.05.17 22:30 Uhr Fr, 26.05.17 22:30 Uhr


Kamikaze 1989 (mit engl. UT) Saal: Saal 66½ Regie: Wolf Gremm Genre: Thriller Dauer: 106 Min. Land: Deutschland Jahr: 1982 FSK: ab 12 Jahren Darsteller: Rainer Werner Fassbinder, Günther Kaufmann, Boy Gobert, Arnold Marquis, Richy Müller, Nicole Heesters,Brigitte Mira, Jörg Holm


 
     
  filmkunst 66
Bleibtreustr. 12 10623 Berlin
     http://filmkunst66.de
     
    MAEDCHENKINO: Geraubte Küsse ( Baisers volés)
     
05.05.
20:00
 


Besser als alle französischen Filme der letzten 30 Jahre zusammen: Dem Militärdienst wegen notorischer Unzuverlässigkeit glücklich entkommen, fangen für Antoine die Probleme des Arbeitslebens an. Ohne Erfolg versucht er sich als Nachtportier, Detektiv und Fernsehtechniker, aber wenigstens begegnet er der schönen Geigerin Christine ...

Geraubte Küsse ( Baisers volés) F 1968 87 Min. Fsk 12 Regie François Truffaut Drehbuch François Truffaut, Claude de Givray, Bernard Revon mit: Jean-Pierre Léaud, Claude Jade, Delphine Seyrig

 
     
     
  BÜCHERBOGEN am Savignyplatz
Stadtbahnbogen 593 Berlin-Charlottenburg ​
S-Bahn: Savignyplatz
Tel. 030-31869511
    https://www.maedchenkino.de/
   
  6. Mai   Samstag
     
06.05.
bis
09.05.
  filmPolska_Kamerakunst: Marcin Koszałka
   
 

Drehbuchautor, Kameramann, Regisseur von Dokumentar- und Spielfilmen: Marcin Koszałka gehört zu den vielseitigsten Filmschaffenden des zeitgenössischen polnischen Kinos. Besonderer Schwerpunkt seiner filmischen Arbeit sind – seit seinem so ernsthaften wie schonungslosen Dokumentarfilmdebüt TAKIEGO PIĘKNEGO SYNA URODZIŁAM (Such a Nice Boy I Gave Birth To, Polen 1999) – physische wie psychische, fiktive wie reale Extremsituationen, die er als Regisseur wie auch als Kameramann mit immer neuen filmischen Ausdruckweisen ergründet und dabei kontinuierlich auch die Grenzen des Darstellbaren thematisiert.

 
    http://www.arsenal-berlin.de/kalender
  Kino Arsenal – im Filmhaus am Potsdamer Platz
Potsdamer Str. 2, 10785 Berlin
Tel.: + 49 (0) 30 26599 - 100 ticket@arsenal-berlin.de
      http://www.arsenal-berlin.de/
 
    Stummfilm um Mitternacht - Buster Keaton
     
ab
06.05.
24:00
 

Buster Keaton (1895-1966) steht vom 4. März bis zum 1. Juli im Zentrum der neuen Staffel von „Stummfilm um Mitternacht“ im Babylon: Der berühmte Stummfilmkünstler und ehemalige Vaudeville-Akrobat wagte als „The Great Stoneface“ spektakuläre Stunts mit einer Unerschrockenheit und athletischen Körperbeherrschung. Dies verband er mit einer großen Sensibilität, Unschuld und Traurigkeit zu bewegenden Komödien.

Sa, 6.5.2017 24:00

BUSTER KEATON: Seven Chances USA 1925 R: Buster Keaton. Mit Buster Keaton, Ruth Dwyer, T. Roy Barnes, Snitz Edwards, Frances Raymond, Erwin Connelly OF 56 Min. TICKETS-ONLINE Jimmy, ein junger, alleinstehender Börsenmakler, hat kein Glück in seinem Beruf: er ist fast pleite. Da präsentiert ihm ein Notar das Testament seines Großvaters, der Jimmy sieben Million Dollar vererbt. Einzige Bedingung: Er muss vor sieben Uhr abends an seinem 27. Geburtstag geheiratet haben. Und der ist heute…

Sa, 13.5.2017 24:00
BUSTER KEATON: The Cameraman USA 1926, R: Edward Sedgwick, Buster Keaton. Mit Buster Keaton, Marceline Day, Harold Goodwin, Sidney Bracey, Harry Gribbon, OF 69 Min. Buster ist unglücklich in eine Angestellte der MGM-Studios verliebt. Um ihr nahe zu sein und sie beeindrucken zu können, versucht er sich als Wochenschau-Kameramann. 27.05. Spite Marriage

Sa, 20.5.2017 24:00
BUSTER KEATON: Spite Marriage USA 1929. R: Edward Sedgewick, Buster Keaton. Mit Buster Keaton, Dorothy Sebastian, Edward Earle, Leyla Hyams, William Bechtel. OF 76 Min. Ein unscheinbarer, zurückhaltender junger Mann erhält überraschend die Gelegenheit, eine bekannte Schauspielerin zu heiraten, die er schon lange verehrt. Erst später bemerkt er, dass er dazu benutzt wird, den früheren Liebhaber der Schauspielerin eifersüchtig zu machen…


 
    PROGRAMM: http://babylonberlin.de/stummfilme.htm
     
  Babylon
Rosa-Luxemburg-Str. 30, 10178 Berlin
     http://babylonberlin.de/
06.05.
17:00
    Shalom Italia Premiere in Anwesenheit der Regisseurin Tamar Tal Anati
      
 

Dies ist die Geschichte dreier Brüder (73, 82 und 84 Jahre alt), die sich auf die Suche nach jener Höhle in den toskanischen Wäldern begeben, in der sie sich als Kinder vor den Nazis versteckten. Sie suchen nicht nur einen geographischen Ort, sondern wollen auch eine gemeinsame Basis für ihre Erinnerungen finden und die einander widersprechenden Versionen ihrer Geschichten übereinbringen. Die Monate, in denen die Familie im Wald untertauchte und in unmittelbarer Todesgefahr fast ohne Nahrung und Wasser um ihr Überleben kämpfte, haben die Brüder jeweils unterschiedlich geprägt: Emmanuel hat sein Trauma verdrängt und noch nie darüber gesprochen. Andrea verklärt seine Erinnerungen und behauptet, die Zeit in der Höhle genossen zu haben. Und weil Ruben zu klein war, um sich überhaupt an etwas zu erinnern, muß er sich auf die Geschichten seiner Brüder verlassen.

Shalom Italia (OmU) Premiere in Anwesenheit der Regisseurin Tamar Tal Anati Produktion Deutschladn, Italein, 2017 Verleih GMFilms Regie Tamar Tal Dauer 71 Minuten FSK ab 0 Untertitel Deutsch Genre Dokumentarfilm


 
     
     
  Moviemento Kino
Kottbusser Damm 22
Kinokasse: 692 47 85
      http://www.moviemento.de/
    Berichte von anderswo: Mitglieder im Gespräch
           Gespräche, Filme, Musik, Ausstellung. Mit Volker Schlöndorff, Andres Veiel u.a.
06.05.
19:00
 

Künstler der sechs Sektionen der Akademie der Künste erzählen in drei Gesprächsrunden von ihrer Arbeit, ihren Erfahrungen und Erlebnissen „anderswo“ und tauschen sich darüber aus. „Anderswo“ kann in einem fernen Land sein, aber auch in einem gesellschaftlich vernachlässigten Milieu oder in dem Kampf um das eigene Werk. Es kann um öffentliche Belange und auch um persönliche Erfahrungen gehen. Im Rahmen ihrer Frühjahrsmitgliederversammlung lädt die Akademie in ihr Haus am Hanseatenweg zu Gesprächen zwischen den Mitgliedern Carola Bauckholt, Ulrike Grossarth, Barrie Kosky, Katja Lange-Müller, Ulrich Peltzer, Matthias Sauerbruch, Volker Schlöndorff, Andres Veiel und Angela Winkler ein. Die aufeinanderfolgenden Gesprächs­­kreise werden von Hans Gerhard Hannesen ­moderiert. Außerdem: In den von Kathrin Röggla produzierten Video-Interviews stellen sich Künst­lerinnen und Künstler aller Sektionen mit ihren Werken vor, und eine audio­visuelle Erinnerung dokumentiert zentrale Aspekte des Herbstschwerpunkts 2016 „Uncertain States“. In der Ausstellung über Otto Bartning findet eine Führung statt. Im Foyer spielt Peter Reils Tango-Trio „Animales ­Alemanes“.

 
     
  Akademie der Künste
Hanseatenweg
      http://www.adk.de/
   
  7. Mai   Sonntag
     
    FILM-BRUNCH – EIN VORMITTAG MIT RYAN GOSLING
           
07.05.
ab 11:00
 

Der Film ist, wie alle Werke von Terrence Malick, sehr eigensinnig und schafft eine gewisse Atmosphäre, die irgendwie über den Dingen aber auch zwischen den Stühlen schwebt. Und dazu trägt natürlich auch die unvergleichliche Performance von Ryan Gosling bei, der es wie oft schafft, so etwas wie ein Zeitgefühl zu spiegeln. Und genau das gelingt ihm auch in den anderen beiden Filmen, die wir für unseren Filmbrunch ausgewählt haben. Unvergessen bleibt DRIVE, ein Film aus dem Jahr 2011 von Nicolas Winding Refn, der es wie Terrence Malick schafft, eine ganz eigene sinnliche Atmosphäre zu kreieren, die weit über das Gezeigte hinausgeht. Auch BLUE VALENTINE - der dritte Film zur Auswahl - von Derek Cianfrance aus dem Jahr 2010, spielt mit der Wahrnehmung der Zuschauer. Allerdings mit ganz anderen filmischen Mitteln. Der frühere Dokumentarfilmer Cianfrance bringt Michelle Williams und Ryan Gosling dazu, dem Zuschauer einen radikal anderen Blick auf die Liebe zu bieten. Eigentlich sollten wir alle drei Filme sehen..
SONG TO SONG (2017) als Preview vor dem offiziellen Kinostart – Tickets
DRIVE (2011) – Tickets
BLUE VALENTINE (2010) – Tickets

BRUNCH + KINO: €22,-
KINO ONLY: €8,50/ 7,50

Ab 11:00 Uhr gibt es ein großes Brunch-Buffet. Um 13:00 Uhr starten wir die Filme gleichzeitig in den drei Sälen - such' dir einen aus.
Der Vorverkauf beginnt demnächst!

Zur Facebook-Veranstaltung.


 
     
     
  Eiszeit
Zeughofstr. 20
10997 Berlin
      http://www.eiszeitkino.de/
     
    Horrorfilm im Rollberg: Godzilla Double Feature (OmU)
     
07.05.
19:00
 


Ein Double Feature der Extraklasse. Erst könnt ihr euch den neuen "Shin Godzilla" ansehen zum regulären Creepy Crypt - Preis. Und wer im Anschluss noch Lust hat, der kann sich dann noch den original "Godzilla" von 1954 zu Gemüte führen. Da kostet der Eintritt dann auch nur noch 5€. Beide Filme laufen im Original mit deutschen Untertiteln.

Japan (2016), 120 min. / Japan (1954), 98 min.

 
     
     
  Rollberg
Rollbergstr. 70 12049 Berlin
     
    Dokumentarfilm über das Quatuor Ebène
     
07.05.
bis
14.05.
 


Der unkonventionelle Porträtfilm zeigt die Musiker des weltberühmten französischen Streichquartetts Quatuor Ebène beim beim Ringen mit den Noten, ihren Kollegen - und mit sich selbst. So haben wir mit 4 ein einzigartiges Zeugnis von den widersprüchlichen Sehnsüchten, Leiden und Freuden der Musiker erhalten, aber auch eine Beziehungsgeschichte, gleichermaßen reich an erlesener Intuition und merkwürdigen Missverständnissen, die uns zu denken geben.

7./14./21.5 | 11 Uhr | Delphi + Kino International,
am 7.5. im International + am 14.5. im Delphi mit Filmgespräch!

 
     
     
  Kino International
Karl-Marx-Allee 33 10178 Berlin
Delphi Filmpalast
Kantstraße 12a 10623 Berlin
     
    Matinee anlässlich des 25. Todestages von Marlene Dietrich
           MARLENE (BRD, F, ČSSR 1984, Regie: Maximilian Schell) Film und szenische Lesung
07.05.
11:30
 

Paris. Zu ihrem 25. Todestag richtet die Deutsche Kinemathek eine Matinee aus und zeigt die Dokumentation MARLENE von Maximilian Schell. Der Regisseur und Schauspieler, der Marlene Dietrich seit den 1960er-Jahren kannte, konnte den Star auch im Zusammenhang mit seinem Film nicht davon überzeugen, noch einmal vor die Kamera zu treten. Vertraglich wurde Marlene Dietrich zugesichert, dass nur ihre Stimme zu hören sein würde. Maximilian Schell behalf sich mit historischen Aufnahmen und ließ die Pariser Wohnung der Dietrich im Studio nachbauen. Dank seiner besonderen Interviewtechnik gelang ihm ein einprägsames Porträt des Jahrhundertstars.

Vor der Filmvorführung lesen die Schauspieler Claudia Michelsen und Ulrich Matthes aus dem Briefwechsel zwischen Marlene Dietrich und Maximilian Schell, der anlässlich der Produktion von MARLENE entstand. Die Korrespondenz gehört zum Nachlass der Diva, der von der Marlene Dietrich Collection Berlin in der Deutschen Kinemathek verwahrt wird.

Eintritt: 7,50 Euro

So, 7. Mai, 14 Uhr Führung anlässlich des 25. Tode stages von Marlene Dietrich Öffentliche Führung durch di e Ständige Ausstellung mit thematischem Schwerpunkt „Marlene Dietrich“ . Teilnahme kostenfrei / mit Eintrittskarte


 
     
  Deutsche Kinemathek im Filmhaus am Potsdamer Platz
Veranstaltung Kino Arsenal – im Filmhaus am Potsdamer Platz
Potsdamer Str. 2, 10785 Berlin
      http://www.deutsche-kinemathek.de/
07.05.
14:00
 

ICH. DU. INKLUSION. WENN ANSPRUCH AUF WIRKLICHKEIT TRIFFT

       
 

anschließender Diskussion mit Regisseur Thomas Binn und weiteren Gästen.

Seit Sommer 2014 haben in Deutschland Kinder mit Unterstützungsbedarf einen Rechtsanspruch auf gemeinsamen Unterricht in den Regelschulen. Viele Förderschulen wurden daraufhin geschlossen. Man könnte meinen, dass anfängliche Schwierigkeiten durch die strukturelle Erneuerung mittlerweile nachgelassen haben und Lösungsansätze sich bewährt hätten. Hört man allerdings die Stimmen derer, die am Prozess der Inklusion beteiligt sind, bekommt man den Eindruck, dass auch nach zwei Jahren noch viele Fragen offen, noch viele Probleme ungelöst sind. Und wer ist schuld? Sind es die Lehrer*innen, die den Inklusionsprozess blockieren, weil sie sich überfordert fühlen – wie beispielsweise der Verein „Mittendrin“, der die Eltern der Kinder mit Unterstützungsbedarf vertritt, meint? Oder fehlt es schlicht an Budget oder an anderen Ressourcen? Viele werfen der Politik vor, die Schulen mit der Umsetzung allein zu lassen und nicht genug Unterstützung anzubieten. Auch fehlte es an ausreichend qualifizierten Kräften. Der 90-minütige Dokumentarfilm „Ich. Du. Inklusion.“ begleitet zweieinhalb Jahre 5 Grundschüler mit und ohne Unterstützungsbedarf. Sie sind Teil des ersten offiziellen Inklusionsjahrgangs an der Geschwister-Devries-Schule in Uedem (NRW).

ICH. DU. INKLUSION. WENN ANSPRUCH AUF WIRKLICHKEIT TRIFFT Deutschland 2017 90 Min. OF REGIE Thomas Binn


 
    http://www.babylonberlin.de/moroccanfilmfestival.htm
     
    Babylon
Rosa-Luxemburg-Str. 30, 10178 Berlin
     http://babylonberlin.de/
   
KW 19    8. Mai   Montag
     
    Dreams from Strangers
           
08.05.
22:00h
 


Profischwimmer Massimo fährt zu einem Wettbewerb nach Sankt Petersburg, wo er sich prompt in Wladimir verliebt, der dort als Dolmetscher arbeitet. Nächtelang können die beiden jungen Männer nicht voneinander lassen, doch bald müssen sie sich eingestehen, wie stark die kulturellen Unterschiede sind. Ein Liebesdrama in traumhaft schönen Bildern …

I 2015, 70 min, OmU
.

 
     
     
  International
Karl-Marx-Allee 33 10178 Berlin
      http://www.yorck.de/
08.05.
20:30
    Ein Tag wie kein anderer (OmU) Premiere in Anwesenheit des Regisseurs
      
 

Vor sieben Tagen haben Eyal (Shai Avivi) und Vicky (Evgenia Dodina) ihren 25-jährigen Sohn beerdigt. Die Shiva, das jüdische Trauerritual, ist nun beendet, die Besuche und Beileidsbekundungen ebben ab. Die Eltern versuchen auf unterschiedliche Weise, den frühen Tod ihres Kindes zu verarbeiten. Während Vicky schnellstmöglich zur Normalität eines geregelten Lebens zurückkehren möchte, geht Eyal den entgegensetzten Weg und konserviert seinen momentanen Ausnahmezustand mit allen Mitteln: Er freundet sich mit dem Nachbarsohn an. Zusammen verbringen sie einen unvergesslichen Tag voller absurder Situationen und finden gemeinsam einen Weg aus der Trauer.

Regie Asaph Polonsky Darsteller Shai Avivi Evgenia Dodina Tomer Kapon Dauer 95 Minuten FSK ab 6 Untertitel Deutsch Genre Komödie


 
     
     
  Moviemento Kino
Kottbusser Damm 22
Kinokasse: 692 47 85
      http://www.moviemento.de/
   
  9. Mai   Dienstag
     
    Shorts On Tap: COLORAMA – A SELECTION OF ANIMATED SHORTS
     
09.05.
20:00
 


Die britische, mehrfach preisgekrönte Kurzfilmreihe „Shorts On Tap“ ist ein weiteres mal zu Gast im Z-inema. Diesmal gibt es eine internationale Auswahl exzellenter Animationsfilme zu bestaunen. Die Inhalte sind dabei ebenso vielfältig wie die unterschiedlichen Animationstechniken. Die Bandbreite reicht vom klassischen Trickfilm bis zur wilden Mischung aus 3D Grafik und Realfilm, in der unglaublichen 80er SciFi – Action Hommage „Kung Fury“.

"Shorts On Tap" is back in Berlin with Colorama: a carnival of colour in motion, a journey through animation in a variety of styles, genres and techniques. Get ready for a kaleidoscopic programme featuring the best animated short film production from all over the world. Join us for a night of extraordinary short films and Q&As with the filmmakers.

 
     
    http://www.z-bar.de/Inhaltsseiten/kino.html
  Z-inema
Bergstrasse 2     10115 Berlin
     



  WERBUNG



   
  10. Mai   Mittwoch
     
10.05.
bis
15.06.
  Filme für das besetzte Frankreich - Alfred Greven und die Continental
   
 

Nach der Kapitulation Frankreichs im Juni 1940 fällt mit Paris auch das Zentrum der französischen Filmindustrie unter nationalsozialistische Herrschaft. Man könnte meinen, es begännen schwarze Jahre für den französischen Film. Aus filmhistorischer Perspektive ist dies jedoch nicht der Fall. Vielmehr kann die Zeit der deutschen Besetzung als eine schillernd-graue Epoche bezeichnet werden, geprägt von extremer Ambiguität, zwischen Kollaboration, Widerstand und Anpassung. Eine Epoche, die häufig neben der Nouvelle Vague und dem Poetischen Realismus als eine der Glanzzeiten des französischen Films angesehen wird.

Eine zentrale Rolle im französischen Filmschaffen der Jahre 1940-44 spielt die Produktionsfirma Continental Films, die insgesamt 30 Spielfilme in die Kinos brachte – mehr als jede andere Gesellschaft. Continental Films Paris war eine französische Gesellschaft nach französischem Recht. Finanziert wurde sie jedoch zu hundert Prozent vom Ministerium für Volksaufklärung und Propaganda in Berlin. Das auf persönlichem Geheiß von Joseph Goebbels gegründete Unternehmen sollte den französischen wie auch internationalen Markt vor allem mit seichten, wenig ambitionierten Unterhaltungsfilmen erobern. Doch Goebbels Vorstellungen deckten sich nicht mit denen des Continental-Produzenten Alfred Greven, der die Spitzenprodukte des französischen Kinos herstellen wollte. Die von Ralph Eue und Frederik Lang kuratierte Retrospektive Filme für das besetzte Frankreich, die vom Hauptstadtkulturfonds gefördert und dem Institut français unterstützt wird, bietet die seltene Gelegenheit, einen umfassenden Einblick in die breite Produktionspalette der Continental zu gewinnen, und lädt dazu ein, Grevens Bemühungen um einen avancierten französischen Film zu beurteilen.


 
    http://www.dhm.de/zeughauskino/filmreihen/der-luthereffekt.html
  Zeughauskino
Deutsches Historisches Museum Unter den Linden 2 10117 Berlin
      http://www.dhm.de/zeughauskino/
10.05.
21:00
 

Bad Decisions Film von René Pollesch (D, 2016, 95min)

    
 

Harry: Ich werd’ ungefähr so sterben. Ich werde da liegen und mir sagen, irgendwas hätte ich mir doch noch schönreden können. Und irgendwas wird mir dann noch einfallen. Ich kann gar nichts mehr. Ich werd auch nicht sauer. Ich kann höchstens noch versuchen, irgend jemand andern sauer zu machen. Ich weiß nicht, wen. Du bist mir auch nicht sauer genug. Ich war neulich zum Essen eingeladen bei jemand, der immer seine Teller zerschmeißt. Der zerschmeißt immer seine Teller und der hatte kein Geschirr da. Und ich hab ihn gefragt, warum hast du denn kein Geschirr da? Und er hat gesagt, „Ach, man muss sich nur zu helfen wissen.“ Also er zerschmeißt sich selbst die Teller, um sich dann irgendwie zu helfen zu wissen. Keine Ahnung, was er dann macht. Er isst vom Boden, er leiht sich die Teller bei den Nachbarn, keine Ahnung. Er könnte einfach Teller haben. Also ich hab Teller. Ich esse von meinen Tellern.

Tickets kosten 8,- Euro bzw. 6,- Euro (ermäßigt).


 
    http://www.volksbuehne-berlin.de/praxis/sehen_bad_decisions
  Volksbühne am Rosa-Luxemburg-Platz
      http://www.volksbuehne-berlin.de/
10.05.
20:45
 

Preview: Denk ich an Deutschland in der Nacht

      Zu Gast: Produzent Andro Steinborn!
 
     

Für den DJ Roman Flügel ist seine Arbeit das Schönste, was es gibt, etwas, das er niemals aufs Spiel setzen würde. In Romuald Karmakars neuem Dokumentarfilm geht es um Ricardo Villalobos, Sonja Moonear, Ata, Roman Flügel und David Moufang alias Move D., fünf Pioniere der elektronischen Musik, die sich diese zum Lebensinhalt gemacht haben. Zwischen eloquenten Reflexionen der Musikschaffenden in Interviewpassagen, still beobachteten Arbeitsprozessen im DJ-Heim und Bildern von schwitzenden Mengen bei Raves entspinnt sich langsam und sehr ruhig das selektive Bild einer Musikszene im Wandel.

D 2017, R: Romuald Karmakar, Mit: Ricardo Villalobos, Sonja Moonear, Ata, Roman Flügel u.a. Dokumentarfilm.


 
     
 

City Kino Wedding im Centre Français de Berlin
Müllerstraße 74 13349 Berlin Anbindung: U-6, U-Rehberge

     http://www.citykinowedding.de/
   
  11. Mai   Donnerstag
     

11.05.
bis
14.05.

    12th XPOSED International Queer Film Festival
          
 

About Twelve years of shaping, forming, breaking, discovering and finding ­ XPOSED is about QUEER FILM in all it’s forms, glory, shame, distaste, trash and beauty. Sometimes it’s all in one and sometimes it’s spread out like Blanche at the Rusty Anchor. XPOSED was started as a passion project, a passion for Queer Film, for Berlin and the ever expanding possibilities of storytelling within the world of Queer Film ­ and the festival remains to this day a passion project. This festival is made by people who enjoy making festival, who enjoy queer films, filmmakers and queer Berlin, and this is reflected within the programming of the festival.


 
     
   
11.05.
bis
14.05.
  Linientreu und populär. Das Ufa-Imperium 1933 bis 1945
   
 

Im 100. Jubiläumsjahr der Ufa beschäftigt sich am 11. und 12. Mai, ausgerichtet von der Deutschen Kinemathek und der UFA GmbH, ein mit deutschen und internationalen Wissenschaftlern besetztes Symposium sowohl mit den Filmen der Jahre 1933 bis 1945 als auch mit neuen Aspekten der Unternehmensgeschichte. Für eine kleine begleitende Filmreihe wurden insgesamt sechs Spielfilme sowie vier Kulturfilme ausgewählt, die die Ufa zur Zeit des Nationalsozialismus produzierte. Filme, die Themen des Symposiums wie Propaganda und Militarismus, Ufa-Stars und Eskapismus, das Geschlechterverhältnis sowie die Bedeutung von Arbeit und Alltag in der nationalsozialistischen Gesellschaft exemplifizieren.

 
    http://www.arsenal-berlin.de/kalender
  Kino Arsenal – im Filmhaus am Potsdamer Platz
Potsdamer Str. 2, 10785 Berlin
Tel.: + 49 (0) 30 26599 - 100 ticket@arsenal-berlin.de
      http://www.arsenal-berlin.de/
 
    EMBRACE
     
11.05.
 


Dass Regisseurin Taryn Brumfitt und Mit-Produzentin Nora Tschirner mit ihrem Gemeinschaftsprojekt eine Lawine losgetreten haben, beweist ein Facebook-Posting von Nora Tschirner auf ihrer Fanpage: Innerhalb von 48 Stunden erreichte der Trailer über 2 Mio. Views, er wurde fast 19.000 Mal geteilt und mehr als 2.000 Followern kommentiert.

Medien, Werbung und Gesellschaft geben ein Körperbild vor, nach dem wir uns selbst und andere immer wieder bewerten und verurteilen. Die australische Fotografin und dreifache Mutter Taryn Brumfitt wollte das nicht mehr hinnehmen. Sie postete ein ungewöhnliches Vorher/Nachher-Foto ihres fast nackten Körpers auf Facebook und löste damit einen Begeisterungssturm aus, mit dem niemand gerechnet hat. Durch ihren Post, der über 100 Millionen Mal in den sozialen Netzwerken angesehen wurde, rückte sie das Thema Body Image in den Fokus der Weltöffentlichkeit... und befreite sich selbst von dem destruktiven Streben nach dem "perfekten" Körper. Mit ihrem Dokumentarfilm möchte Brumfitt allen, die unter den vermeintlichen Schönheitsidealen leiden, einen Gegenentwurf vorstellen-

https://bodyimagemovement.com/embrace-the-documentary/
https://www.facebook.com/embrace.derfilm

 
     
     
  CinemaxX Potsdamer Platz - CineMotion - Cineplex Alhambra -
Cineplex Neukölln - Cineplex Spandau - Cineplex Titania - Cinestar Cubix -
Cinestar Original Sony Center - Filmtheater am Friedrichshain - Kant Kino -
Kino in der Kulturbrauerei - Rollberg - UCI Am Eastgate - UCI Colosseum -
UCI Friedrichshain - UCI Gropius Passagen - Zoo Palast
     
    SYMPOSIUM: Linientreu und populär. Das Ufa-Imperium 1933 bis 1945
           Begleitende Filmreihe | 11. bis 14. Mai 2017, Kino Arsenal
11.05.
+12.05.
 

Im 100. Jubiläumsjahr der Ufa beschäftigt sich das Symposium „Linientreu und populär“ mit neuen Aspekten der Ufa-Unternehmensgeschichte der Jahre 1933 bis 1945. Wissenschaftler aus dem In- und Ausland setzen sich auf Einladung der Deutschen Kinemathek mit dem umstrittensten Kapitel der Firmengeschichte auseinander.

Nach der Machtübernahme der Nationalsozialisten avancierte die Ufa zu einem hegemonialen Medienkonzern. Der imperiale Anspruch und die nach der Vertreibung der jüdischen Mitarbeiter erfolgte Neuausrichtung der Filmproduktionen spiegeln sich in den zahlreichen Beiträgen des Symposiums wider. Das Tagungsprogramm gibt zudem einer neuen Generation von Wissenschaftlern die Gelegenheit, neue Forschungsperspektiven und -ergebnisse zu präsentieren.

„Die Tagung vereint neue Perspektiven und verspricht weitere Einblicke in die Geschichte des größten europäischen Filmkonzerns, der Ufa“, so Rainer Rother, Künstlerischer Direktor der Deutschen Kinemathek. „Das Agieren dieses Konzerns in der Zeit des Nationalsozialismus muss in seinen Widersprüchen wahrgenommen werden, der Zusammenhang von devoter Unterwerfung unter politische Vorgaben und populären Formen soll nicht verwischt werden.“

Wolf Bauer und Nico Hofmann, Co-CEOs UFA: „Das Symposium bedeutet für uns einen weiteren wichtigen Schritt in der Aufarbeitung der Historie. Die heutige UFA ist zwar eine Nachkriegsgründung, aber keine Nachfolgerin der historischen Ufa. Trotzdem sehen wir uns verpflichtet, uns intensiv mit der Geschichte zwischen 1933 und 1945 zu beschäftigen. Es ist uns ein großes Anliegen, im Austausch mit namhaften nationalen und internationalen Historikern sowie einer neuen Forschergeneration einen neuen Blick auf die Geschichte der UFA zu entwickeln und darüber einen offenen Diskurs zu führen. Für diese Gelegenheit gilt der Deutschen Kinemathek, allen voran Rainer Rother, großer Dank.“  

Das „Erbe“ der Ufa pflegt heute die Friedrich-Wilhelm-Murnau-Stiftung. Mit der Zugänglichmachung und Nutzung des historischen Filmbestands beschäftigt sich das Symposium ebenso wie es einen Blick auf die heutige UFA GmbH wirft, deren Serien und Filme oft vor dem historischen Hintergrund des 20. Jahrhunderts angesiedelt sind. Wie eignen sich heute Fernseh- und Kinozuschauer dieses „Jahrhundert der Extreme“ an und wie kann es neuen Medien und Formaten gelingen, ein Verständnis von Geschichte zu vermitteln, das dem Stand wissenschaftlicher Debatten entspricht?

Das Symposium wird unter Federführung der Deutschen Kinemathek – Museum für Film und Fernsehen konzipiert und gemeinsam mit der UFA GmbH veranstaltet.

Die Teilnahme des Symposiums ist kostenfrei. Anmeldung bis zum 5. Mai unter ufa-symposium@deutsche-kinemathek.de erbeten.

Eine Filmreihe der Deutschen Kinemathek – Museum für Film und Fernsehen in Kooperation mit der Friedrich-Wilhelm-Murnau-Stiftung und mit freundlicher Unterstützung der Transit Film GmbH ergänzt das Symposium. Es wurden insgesamt sechs Spielfilme sowie vier Kulturfilme ausgewählt, die die Ufa zur Zeit des Nationalsozialismus produzierte: Filme, die Themen des Symposiums wie Propaganda und Militarismus, Ufa-Stars und Eskapismus, das Geschlechterverhältnis sowie die Bedeutung von Arbeit und Alltag in der nationalsozialistischen Gesellschaft exemplifizieren.

Der Besuch der Filmvorführungen für die Teilnehmer*innen des Symposiums ist zu 5,00 €, der Besuch ausschließlich der Filmvorführungen zum regulären Ticketpreis von 7,50 € möglich.


 
     
  Deutsche Kinemathek im Filmhaus am Potsdamer Platz
im Filmhaus am Potsdamer Platz
Potsdamer Str. 2, 10785 Berlin
      http://www.deutsche-kinemathek.de/
11.05.
+14.05.
  Berlin Rebel High School
       
 
     
Am Donnerstag, 11.5., 19:45 Uhr, wird die Filmpatin Nicola Kreisel (Bundesverband der Freien Alternativschulen) in den Film einführen,
am Sonntag, 14.5., 20:00 Uhr, wird der Lehrer Yves Le Métayer (Schule für Erwachsenbildung – SFE) für eine anschließende Diskussion zur zur Verfügung stehen.

Zum Film: Seit 1973 besteht die Schule für Erwachsenenbildung (SFE) in Berlin als basisdemokratisches Projekt: kein Direktor, keine Noten. Bezahlt werden die Lehrkräfte von den SchülerInnen, die gemeinsam über alle organisatorischen Fragen abstimmen. Damit ist die SFE extrem erfolgreich und schaffte es bis ganz nach oben in den Schulwettbewerben. Der Filmemacher Alexander Kleider hat einen wilden Haufen von Berliner Underdogs auf ihrem Weg zum Abitur begleitet und auch die LehrerInnen portraitiert, denen nicht nur an der Lehre, sondern an der Neugier der SchülerInnen viel gelegen ist. Der Film erzählt mit viel Witz und Energie von einer radikal anderen Idee von Schule, die Freiheit und Gemeinschaftlichkeit zusammenbringt.

Berlin Rebel High School Dokumentarfilm, D 2017, 92 min, Regie: Alexander Kleider
 
     
    Lichtblick Kino
Kastanienallee 77, 10435 Berlin
http://www.lichtblick-kino.org/
   
     
   
  12. Mai   Freitag
     
   
  13. Mai   Samstag
     
    Horrorfilm im Rollberg: The Editor
     
13.05.
22:30
 


Früher war er der beste Film-Cutter der Geschichte, nach einem Unfall im Schneide-Raum jedoch ist er zu einem bemitleidenswerten Amputierten verkommen, ein Schatten seiner selbst. Nachdem einige seiner Arbeitskollegen ermordet werden, gerät der "Editor" schnell zum Hauptverdächtigen. Hat er jetzt endgültig den Verstand und sich selbst im Unterbewusstsein verloren?

CAN 2014

 
     
     
  Rollberg
Rollbergstr. 70 12049 Berlin
     
13.05.
bis
30.05.
  Retrospektive MártaMészáros
   
 

Im Anschluss an die Hommage auf dem goEast-Filmfestival zeigt das Arsenal vom 13. bis 30. Mai eine Auswahl der wichtigsten Filme von Márta Mészáros, die 1975 unter anderem den Goldenen Bären der Berlinale für ADOPTION erhielt. Besonders in ihren ersten Spielfilmen ist ihr filmischer Stil von einem dokumentarischen Realismus und genauen Milieuschilderungen geprägt. Später wendet sie sich einer opulenteren Filmsprache mit oft symbolistischen Bildern zu, bleibt ihren Themen aber immer treu. Im Mittelpunkt ihrer Filme stehen stets Frauen – arbeitende Frauen, wie Márta Mészáros in einem Interview einmal hervorhob – und ihr Streben nach Unabhängigkeit im privaten wie im gesellschaftlichen Bereich. Eröffnet wird die Filmreihe mit ELTÁVOZOTT NAP und einer Einführung von Sabine Schöbel.

 
    http://www.arsenal-berlin.de/kalender
  Kino Arsenal – im Filmhaus am Potsdamer Platz
Potsdamer Str. 2, 10785 Berlin
Tel.: + 49 (0) 30 26599 - 100 ticket@arsenal-berlin.de
      http://www.arsenal-berlin.de/
 
13.05.
ab 17:00
  Kostüm-Bilder im zeitgenössischen Kino
       
 
     
Das Kostümbild ist ein essentieller Teil des ästhetischen Konzepts einer filmischen Arbeit. Im bewegten Bild ist Kleidung, sobald Menschen zu sehen sind, allgegenwärtig. Trotzdem handelt es sich beim Kostümbild um eines der am wenigsten erforschten Gestaltungselemente visueller Medien. Der Fokus dieser Veranstaltung liegt auf dem Kostümbild, seinen künstlerischen Potentialen und seiner Verwebung mit den weiteren Gestaltungselementen von Filmen. Anhand von vier Filmen mit unterschiedlichen ästhetischen Konzepten wollen wir Kostümbilder genauer betrachten und diskutieren: »Die Tiefseetaucher« (Kostümbild: Milena Canonero, Regie: Wes Anderson) und »Wendy and Lucy« (Kostümbild: Amanda Needham, Regie: Kelly Reichardt) sowie zwei Vorfilmen aus der Zusammenarbeit von Studierenden der Universität der Künste Berlin, Studiengang Kostümbild und der Deutschen Film- und Fernsehakademie Berlin, »Etage X« (Kostümbild: Laura Kirst, Regie: Francy Fabritz) und »An der Tür« (Kostümbild: Silvestre Sanchez Strattner, Regie: Miriam Bliese). Studierende der UdK Berlin und Lisa Meier, Professorin für Film Kostüm Bild an der UdK Berlin, stellen die Filme vor und sind für die anschließenden Q&A anwesend.

Das Programm: 17:00 Uhr Die Tiefseetaucher – The Life Aquatic with Steve Zissou (OmU) + Vorfilm: Etage X 20:00 Uhr Wendy and Lucy (OmU) + Vorfilm: An der Tür
 
     
    Lichtblick Kino
Kastanienallee 77, 10435 Berlin
http://www.lichtblick-kino.org/
   
     
   
  14. Mai   Sonntag
     
    Immer wieder Sonntags: der Kultfilm im KLICK!
     
14.05.
20:00
 


ACCATTONE / Wer nie sein Brot mit Tränen aß Spielfilm - Regie: Pier Paolo Pasolini I 1961, 111 Min., OmU, FSK: 16 Mit: Franco Citti, Luciano Conti, Silvana Corsini

Mit seinem ersten Spielfilm "ACCATTONE" gelang Pasolini sofort ein Meisterwerk. Er erzählt die Geschichte des Zuhälters Vittorio, den alle nur "Accattone", den Bettler nennen. In einem römischen Vorstadtviertel versucht er seinen Müßiggang zu finanzieren und gleichzeitig vor seinen Freunden und Prostituierten nicht das Gesicht zu verlieren. Als seine Karriere als Zuhältert scheitert, muss er feststellen, dass er auch für ehrliche Arbeit nicht geschaffen ist. Pasolini besetzte seinen ersten Film mit Laiendarstellern aus römischen Vororten. Pasolinis Blick ist nicht mitleidig, er liebt die Tagelöhner, Zuhälter und Diebe, die in breitem Vorstadtslang über das Leben schwadronieren und über allerlei Dinge, von denen sie gar keine Ahnung haben. Über ihre Wirklichkeitsnähe hinaus fügen sich die naturalistischen Bilder aus der Welt des Subproletariats zu einer modernen Passionsgeschichte.

 
     
    http://www.klickkino.de/
  Klick
Windscheidstr. 1910627 Berlin
     
   
KW20   15. Mai   Montag
     
    Auf den zweiten Blick - Lazy Eye
           
15.05.
22:00h
 


Dean ist Ende 30 und hat sich sein Leben in Los Angeles eingerichtet. Da bekommt er eine E-Mail von Alex, mit dem er vor 15 Jahren den Sommer seines Lebens verbrachte. Bis Alex eines Tages einfach verschwand. An einem gemeinsamen Wochenende in Deans Ferienhaus wollen sie herausfinden, ob sie eine zweite Chance haben ...

USA 2016, 91 min, OmU
.

 
     
     
  International
Karl-Marx-Allee 33 10178 Berlin
      http://www.yorck.de/
15.05.
21:00
 

Free Speech Fear Free Film von Tarquin Ramsay Filmpremiere

    
 

Dieser Film führt beispielhaft vor, wieviel Komplexität sich hinter den sogenannten einfachen Fragen verbergen. Er geht den umgekehrten Weg der Populisten, indem er mit einer einfachen Fragestellung beginnt: Was bedeutet für dich Redefreiheit? Tarquin Ramsay hat mit fünfzehn Jahren damit zuerst seine Mitschüler, dann seine Lehrer belästigt. Mittlerweile ist er zwanzig und versammelt in seinem Film das Who is Who der Hacker- und Free Speech-Szene. Der Film nimmt ein rasantes Tempo auf. Kaum hat noch seine Lehrerin, Fachkraft für globales Bewusstsein, gesagt, ohne persönliche Betroffenheit sei es schwer, sich für solche Dinge wie Rede- und Meinungsfreiheit einzusetzen, man brauche das Gefühl oder die Erfahrung der Ungerechtigkeit, schon sitzt der Jugendliche dem Wiki Leaks- Gründer Julian Assange gegenüber, der ihm mit großer Klarheit Kommunikation als die Basis jeder freien Gesellschaft erklärt. Es fühlt sich ein wenig an wie bei Pur+, aber die Botschaft kommt sehr klar an: Wir müssen die Welt verstehen können, um darin zu interagieren, aber Vieles an Information wird uns vorenthalten. Die Mündigkeit der Bürger steht auf dem Spiel.

Tickets kosten 8,- Euro bzw. 6,- Euro (ermäßigt).


 
    http://www.volksbuehne-berlin.de/praxis/sehen_free_speech_fear_free/
  Volksbühne am Rosa-Luxemburg-Platz
      http://www.volksbuehne-berlin.de/
   
  16. Mai   Dienstag
     
16.05.
bis
17.05.
  Radical Frame Film Festival Short Film Series 2017 - Berlin
       
 
     
Das Radical Frame Film Festival freut sich, die 5. Ausgabe der Short Film Series in Berlin zu präsentieren. Gezeigt werden wieder Filme aus verschiedenen Ländern und Regionen. Einige der Filme haben Preise auf internationalen Festivals gewonnen und die meisten wurden noch nie vorher in Deutschland gezeigt. Alle Filme werden im Original mit englischen Untertiteln gezeigt.

Programm I - Dienstag, 16.5., 20:30 Uhr

Nowhere Line: Voices of Manus Island
UK/Australien 2015, 16 min, Regie: Lukas Schrank
Ein Animationsilm, der die Geschichte zweier Männern erzählt, die derzeit in Australiens berüchtigtem Manus Island Offshore Processing Center in Untersuchungshaft sitzen.

Fears
Kanada 2015, 2 min, Regie: Nata Metlukh
Ängste sind als ständige Begleiter ihrer Besitzer sichtbar. Diese Kreaturen können das Leben der Menschen erschweren, aber sie können auch sehr nützlich sein.

Normal
Venezuela 2016, 18 min, Regie: Vadim Lasca
Ein junger Chavez-Abhänger hilft seiner früheren Freundin aus der Opposition, die in an den Aufständen in Caracas teilnimmt und versteckt sie trotz ihrer politischen Meinungsverschiedenheiten vor der National-Garde.

9 Days From My Window in Aleppo
Syrien / Niederlande 2016, 13 min, Regie: Thomas Vroege und Floor van der Meulen
Der syrische Fotograf Issa Touma, verbringt 9 Tage in seiner Wohnung und zeichnet auf, was er durch sein Fenster sieht. Das Ergebnis: Ein einmaliger Blick in einen Krieg, der schon seit Jahren tobt.

The Opera Singer
USA 2016, 3 min, Regie: Steve Khan
Eine Frau wird von ihren unerfüllten Träumen heimgesucht.

Corp.
Argentinien 2016, 9 min, Regie: Pablo Polledri
Ehrgeiz, Ausbeutung, Umweltzerstörung, Korruption und vieles mehr in der fantastischen Welt des freien Marktes.

- - -

Programm II - Dienstag, 17.5., 20:30 Uhr

My Life I Don’t Want
Myanmar 2016, 12 min, Regie: Nyan Kyal Day
Ein Animationsfilm über ein Mädchen aus Myanmar, das von einer wahren Geschichten inspiriert wurde.

Citipati
Deutschland 2015, 7 min, Regie: Andreas Feix
Nachdem er einem kataklysmischen Meteoritenschlag ausgesetzt war, versucht ein kleiner Dinosaurier die schrecklichen Nachwirkungen sowohl physisch als auch psychologisch zu bekämpfen. Eine Geschichte über das Leben, den Tod und die Wiedergeburt, erzählt aus einer einzigartigen, prähistorischen Perspektive.

One Word
UK 2015, 17 min, Regie: Caleb Shaffer
Ein Kurzfilm über einen jungen afrikanischen Flüchtling, der Probleme hat, sich an das Leben in Großbritannien anzupassen und der in der Kunst seine Stimme findet.

Lili
Israel 2016, 9 min, Regie: Hani Dombe und Tom Kouris
Lili weigert sich, ihre Kindheit loszulassen, aber ein Sandsturm droht sie ihr wegzunehmen.

Mi Ojo Derecho – My Right Eye
Spanien 2013, 13 min, Regie: Josecho de Linares
Am letzten Tag des Sommers besucht Zurdo noch einmal seine Großmutter, mit dem Gefühl, dass ersie vielleicht nie wiedersehen wird.

 
     
    Lichtblick Kino
Kastanienallee 77, 10435 Berlin
http://www.lichtblick-kino.org/
   
     
   
  17. Mai   Mittwoch
     
    Horrorfilm im Rollberg: Alien Covenant (OV) Preview
     
17.05.
21:30
 


Der fremde Planet, den die Crew des Kolonisationsraumschiffs Covenant erforscht, wirkt paradiesisch: Doch als die Terraforming-Spezialistin Daniels und ihre Kollegen, darunter der Android Walter, Christopher und Tennessee, durch die bergige, bewaldete Landschaft laufen, fällt ihnen vor allem die merkwürdige, beunruhigende Stille auf: Kein Vogel ist zu hören – und auch kein anderes Tier. Bald schon merken die Entdecker, dass sie auf einem Planeten gelandet sind, der lebensfeindlicher kaum sein könnte. Blitzschnelle, hochintelligente und Säure-spritzende Aliens überfallen die Covenant-Crew, töten ein Mitglied nach dem anderen. Und dem Rest der Gruppe wird klar: So weit weg von der Heimat sind sie komplett auf sich allein gestellt...

USA (2017), 122 min.

 
     
     
  Rollberg
Rollbergstr. 70 12049 Berlin
     
    Cine en español:  Todos tus secretos - mit Regisseurbesuch
     
17.05.
20:00
 


Zehn Freunde feiern einen Freund, der nur über Skype anwesend ist, weil er in Deutschland arbeitet. Auch ansonsten kommunizieren sie eifrig über neue Medien: Es wird getwittert, gesimst und gechattet. Doch die digitale Kommunikation kennt kaum noch eine Vergangenheit, und ein paar alte Fotos reichen aus, um Misstrauen und Zwietracht zu säen, die bald den Zusammenhalt der ganzen Clique bedrohen. Dieser grandios inszenierte Film zeigt, wie sehr die neuen Medien in menschliche Beziehungen eingreifen und Kommunikationsgewohnheiten verändern.

 
     
     
  Neues Off
Hermannstr. 20 12049 Berlin
     
17.05.
bis
24.05.
 

Filmfestival ¡Soy Cuba!

       
 

In Zusammenarbeit mit „Cuba im Film“ vom filmforum höchst. Mit Dank an Klaus-Peter Roth & Andreas Hesse. Ya no es antes [Not like before] CU/CA 2016, R: Lester Hamlet mit Luis Alberto García, Isabel Santos, 92 Min, OmeU In Anwesenheit von/En presencia de: Luis Alberto García (17.05.) Als Jugendliche waren sie ein Paar, dann wurden sie durch die Auswanderung von Mayra getrennt. Nun treffen sie nach 40 Jahren zum ersten Mal aufeinander und verbringen in Estebans Wohnung in Havanna die Nacht. Es beginnt eine emotionale Achterbahnfahrt, Geheimnisse und unangenehme Wahrheiten werden entdeckt. Wie sehr haben sie sich verändert und was ist von den Versprechen von damals noch übrig? Sie fühlen sich noch zueinander hingezogen, doch sind sie grundverschieden, teilen nicht dieselben Lebenserfahrungen.
Der Blick auf Cuba könnte unterschiedlicher kaum sein und beide sind desillusioniert von dem jeweiligen Land, in dem sie leben. Als Mayra sich in Estebans Wohnung einen Joint baut, rastet er in Anbetracht der Gesetze aus. Ya no es antes spricht von Emotionen: Einsamkeit, Heimweh, Zärtlichkeit, Eifersucht, Wut. Die Intensität des Kammerspiels weckte Vergleiche zu Wer hat Angst vor Virginia Woolf? und wird getragen von der darstellerischen Leistung von Isabel Santos und Luis Alberto García, der auf dem Festival in Havanna den Preis für die beste männliche Hauptrolle bekam. Außerdem erhielt der Film den Publikumspreis.


 
    http://www.babylonberlin.de/cineenespanol.htm
     
    Babylon
Rosa-Luxemburg-Str. 30, 10178 Berlin
     http://babylonberlin.de/
17.05.
Einlass & Filmabgabe 19:30 h Film 20:30 h
  Open Screening – Plattform für Filmemacher/innen & Filmfans
   
 

Was dem Slam Poeten das Open Mic, das ist für die Filmszene das Open Screening! Hier können Filmemacher – ohne Anmeldung, ohne Vorauswahl, ohne Jury – Kurzfilme von maximal 20 Minuten, an deren Produktion sie irgendwie beteiligt waren, im Kino präsentieren. Unerwünschte Inhalte können vom Publikum mit mehrheitlich gezeigter roter Karte gestoppt werden.Das ganze funktioniert somit sozusagen wie ein spontanes Filmfestival, bei dem ausschließlich Filmemacher und Publikum bestimmen, was gezeigt wird.

Ein kurzes Q&A nach jedem Film ermöglicht es Filmemachern und Publikum ins Gespräch zu kommen. Von Drama, Comedy, Musikvideo, Reportage, Doku, Animation bis Experimental u.v.m. ist jedes Genre möglich. Das Open Screening versteht sich als Plattform für Filmemacher und Film­fans – z.B. um Filme zum ersten Mal vor Zuschauern zu testen, um ein Feedback zu erhalten, um Filme überhaupt einem Publikum zugänglich zu machen oder um Kontakte für zukünftige Projekte zu knüpfen. Mögliche Filmformate: Blue Ray, DVD, AVI File, MPG2, MOV, MPG4, bzw. alles, was mit dem VLC-Player abspielbar ist. Moderation: Abbas Saberi. Das Open Screenning findet an jedem dritten Dienstag im Monat statt.


 
     
    http://openscreening.de/
  Sputnik Kino
Höfe am Südstern, Hasenheide 54, 10967 Berlin
     http://www.sputnik-kino.com/
   
  18. Mai   Donnerstag
     
    Beuys - Premiere mit Andres Veiel mit anschließendem Gespräch
     
18.05.
20:30
 


Beuys. Der Mann mit dem Hut, dem Filz und der Fettecke. 30 Jahre nach seinem Tod erscheint er uns als Visionär, der seiner Zeit voraus war. Geduldig versuchte er uns schon damals zu erklären, dass „Geld keine Ware sein darf“. Er wusste, dass der Geldhandel die Demokratie unterwandern würde. Doch mehr als das. Beuys boxt, parliert, doziert und erklärt dem toten Hasen die Kunst. Wollen Sie eine Revolution ohne Lachen machen? fragt er grinsend. Sein erweiterter Kunstbegriff führte ihn mitten in den Kern auch heute relevanter gesellschaftlicher Debatten.

Internationale Filmfestspiele Berlin - Wettbewerb

 
     
     
  Delphi Filmpalast
Kantstraße 12a 10623 Berlin
     
   
  19. Mai   Freitag
     
19.05.
bis
04.06.
 

Martin Scorsese – 30 Filme

       
 

Der am 12. April in Berlin verstorbene, große Kameramann Michael Ballhaus wird in der vom 19. Mai bis 4. Juni stattfindenden Martin Scorsese Retrospektive geehrt. Ballhaus hat mit Scorsese insgesamt sieben Filme gedreht, die alle im Babylon auf großer Leinwand zu sehen sind: Die erste Zusammenarbeit war die schwarze Komödie „After hours“ (1985) mit Rosanna Arquette, für die Scorsese in Cannes 1986 den Regiepreis erhielt. Auch bei seinen folgenden zwei Filmen „The Color of Money“ (1986 mit Paul Newmann und Tom Cruise) und „Die letzte Versuchung Christi“ (1988 mit Willem Dafoe und Harvey Keitel) arbeitete Ballhaus als Director of Photography. Es folgen 1990 das Mafia-Drama „Good Fellas“ mit einer der damals längsten Steadicam-Fahrten im Copacabana-Club und 1993 „The Time of Innocence“ mit Daniel Day-Lewis, Michelle Pfeiffer und Winona Ryder. Eine Oscar-Nominierung für die Beste Kamera erhielt Ballhaus für „Gangs of New York“ (2002 mit Leonardo di Caprio, Daniel Day-Lewis, Cameron Diaz). „Departed“ (2006 mit Leonardo di Caprio, Matt Damon, Jack Nicholson).


 
    http://www.babylonberlin.de/martinscorsese.htm
     
    Babylon
Rosa-Luxemburg-Str. 30, 10178 Berlin
     http://babylonberlin.de/
   
  20. Mai   Samstag
     
    WILDES SEHEN: BUTTGEREIT VS. STIGLEGGER
     
20.05.
20:00
 

Jörg Buttgereit macht Filme, inszeniert Theaterstücke, verfasst Hörspiele und schreibt über das Kino. Sein Buch „Besonders Wertlos“ versammelt eine Auswahl seiner Filmtexte über Supermänner in Strumpfhosen, den Geist von Robert De Niro, den Penis von Genesis P-Orridge, dem 60. Geburtstag von Godzilla und Begegnungen mit Filmgrößen wie George Romero, Udo Kier oder Christopher Lee. Dr. Marcus Stiglegger ist Filmwissenschaftler, Publizist, Musiker, Filmemacher und hat in Berlin eine Professur für Film und Fernsehen. In seinem Buch „Grenzkontakte“ versammelt er höchst persönliche Texte zum wilden Sehen - zum Kino als einem existenziellen Erlebnis. Er gilt als Rockstar der Filmwissenschaft.

 
     
    http://www.z-bar.de/Inhaltsseiten/kino.html
  Z-inema
Bergstrasse 2     10115 Berlin
     
   
  21. Mai   Sonntag
     
    „You Want Kilims, But I Do Films“ Kunst und Kultur in der Türkei
           Film und Gespräch
21.05.
19:00
 

Kazim Öz’ Dokumentarfilm Once upon a Time folgt einer kurdischen Familie, die von Batman nach Ankara reist, um Salat anzubauen. Eine unvorhergesehene Liebesgeschichte ändert den Lauf der Dinge – ein Zeugnis der Klassenunterschiede in der Türkei. Die politischen und gesellschaftlichen Umbrüche in der Türkei haben die Arbeitsbedingungen für Kulturschaffende im Land maßgeblich verändert. In der neuen Veranstaltungsreihe der Akademie der Künste „You Want Kilims, But I Do Films“ geben KünstlerInnen, JournalistInnen und WissenschaftlerInnen Einblicke in ihre aktuelle Praxis und gehen der Frage nach, was eine freie Meinungsäußerung in der Türkei aktuell bedeutet. Am 11.6. referiert Banu Karaca, Kultur- und Sozial­anthropologin, über die Zensur in den Künsten in der Türkei. Am 4.7. wird Aslı Özarslans Dokumentarfilm Dil Leyla gezeigt. Er berichtet von Leyla, die in Bremen aufwuchs, in die Kurdenhochburg Cizre zurückkehrt und mit 26 Jahren Bürgermeisterin wird.

 
    http://www.adk.de/de/programm
  Akademie der Künste
Hanseatenweg
      http://www.adk.de/
    Internationaler Museumstag
           
21.05.
10-18:00
 

Internationaler Museumstag 2017:
Freier Eintritt in alle Ausstellungen
Museum für Film und Fernsehen


 
     
  Deutsche Kinemathek im Filmhaus am Potsdamer Platz
Potsdamer Str. 2, 10785 Berlin
      http://www.deutsche-kinemathek.de/
    Immer wieder Sonntags: der Kultfilm im KLICK!
     
21.05.
20:00
 


EDWARD II  Spielfilm - Regie: Derek Jarman GB 1991, 90 Min., OmU, FSK: 16 Mit: Tilda Swinton, Steven Waddington, Andrew Tiernan
England zu Beginn des 14. Jahrhunderts. Nach dem Tod seines despotischen Vaters kann der junge König Edward II. endlich seinen verstoßenen Liebhaber Gaveston zurück nach London holen. Die obsessive Liebe des Herrschers bringt schnell die Lords und Kirchenmänner gegen den Günstling auf, der von Edward mit Adelstiteln und Reichtümern überhäuft wird. Die verschmähte Königin Isabella verbündet sich mit dem machthungrigen Lord Mortimer gegen den Ehemann und auch das Volk erhebt sich gegen die unkonventionelle Liebe. Und während Edward verzweifelt sein Recht auf Glück einfordert, versinkt das Land im Bürgerkrieg...

 
     
    http://www.klickkino.de/
  Klick
Windscheidstr. 1910627 Berlin
     
21.05.
15:45
 

6 Jahre, 7 Monate und 16 Tage - Die Morde des NSU

         
 

Der Regisseur Sobo Swobodnik und der Komponist, Elias Gottstein, der für die Filmmusik mit dem Dokumentarfilmmusikpreis 2017 ausgezeichnet wurde, werden am So., 21.5 nach der Vorstellung zu Gast sein.

In 6 Jahre, 7 Monate und 16 Tage, dem Zeitraum in dem der „Nationalsozialistische Untergrund“ zehn Morde gegenüber Migranten und einer deutschen Polizistin verübt haben, nähert sich der Regisseur essayistisch in lyrischem Schwarz-weiß dieser unvergleichlichen rechtsextremistischen Mordserie ausschließlich mit Bildern der zehn Tatorte in einer visuellen kardiographischen Vermessung. Die Orte als stumme Zeugen der Anklage, der Reflexion und Erinnerung. Diese Bilder werden ergänzt von einer Textcollage, bestehend aus Zeitungsmeldungen, Ermittlungsprotokollen, Prozessaussagen, den Statements von Hinterbliebenen und Fachleuten - gelesen von Schauspielern des Berliner Ensembles - die wiederum eingebettet werden in eine Musik-Ton-Komposition des Berliner Musikers Elias Gottstein („Guaia Guaia“). Die Orte treten in den Dialog mit den Stimmen der Hinterbliebenen, der Ermittlungsbehörden, der Presse und finden ihren Widerhall in einem tonalen und musikalischen Reflexionsraum.

 
     
  fsk-kino am Oranienplatz
Segitzdamm 2
     http://fsk-kino.peripherfilm.de/
   
KW21   22. Mai   Montag
     
    The Nest
           
22.05.
22:00h
 


Bruno fährt nach Porto Alegre auf der Suche nach seinem Bruder Leo. Der junge Soldat ist spurlos verschwunden. Statt ihm findet er nur dessen Freunde, einen Haufen schräger Vögel, die eine Ersatzfamilie für Bruno werden. Hier erfährt er endlich die Freiheit, sich selbst zu entdecken. Preisgekröntes Drama aus Brasilien.

Brasilien 2016, 100 min, OmU
.

 
     
     
  International
Karl-Marx-Allee 33 10178 Berlin
      http://www.yorck.de/
   
  23. Mai   Dienstag
     
23.05.
20:30
  Kurz.Film.Tour. Deutscher Kurzfilmpreis – Programm I
       
 
     
Auch in diesem Jahr schickt die AG Kurzfilm die Preisträger und Nominierten des Deutschen Kurzfilmpreis auf Tournee. Traditionell machen sie auch im Lichtblick Station. An drei Abenden – beginnend im Mai – zeigen wir alle Filme aus den Sparten Animation, Experimental, Spielfilm und Dokumentarfilm. Zum Auftakt, am 23. Mai werden zudem die Regisseure Steffen Heidenreich und Simon Ostermann zu Gastsein und die Fragen des Publikums beantworten.

Programm I - Dienstag, 23.5., 20:30 Uhr

Homework
Spielfilm, D 2016, 7 min, Regie: Annika Pinske
Ein junger Vater (27), seine zwölfjährige Tochter, ein Nachtclub, zwei Geheimnisse und eine Lüge, die alles richten wird.
Deutscher Kurzfilmpreis in Gold für Spielfilme bis zu 7 Minuten

Und ich so: Äh
Spielfilm, D 2015, 30 min, Regie: Steffen Heidenreich
Klaus Grill ist Taxifahrer und kämpft täglich mit den Absurditäten unserer Welt. Es geht um die Frage des Anstandes, Kleingeld und die Machtkämpfe im trivialen Irrsinn des Alltags. Aber dann wird er plötzlich selbst zu seiner letzten Tour eingeladen.
Deutscher Kurzfilmpreis in Gold für Spielfilme von 7 bis 30 Minuten

Rohdiamanten
Experimentalfilm, D 2015, 24 min, Regie: Felix Herrmann und Jakob Defant
Die junge Wiener Sprachkünstlerin Ianina Ilitcheva hat einen modernen poetischen Kosmos erschaffen – digital, romantisch, ironisch, liebessehnsüchtig, sexuell und auf einzigartige Weise körperlich, denn sie ist mit einer seltenen Gen-Mutation geboren, die ihre Haut extrem verletzlich macht.
Nominierung für Experimentalfilme bis zu 30 Minuten

Tehran Derby
Dokumentarfilm, D 2016, 20 min, Regie: Simon Ostermann
Die Islamische Republik Iran ist gespalten – in rot und blau, Mann und Frau, Gewinner und Verlierer. Es ist der Tag des Derbys in Teheran. 100.000 Männer beten um Erlösung. Geht es hier wirklich nur um Fußball?
Nominierung für Dokumentarfilme bis 30 Minuten

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Programm II + III zeigen wir am 6. und 20. Juni.
 
     
    Lichtblick Kino
Kastanienallee 77, 10435 Berlin
http://www.lichtblick-kino.org/
   
     
   
  24. Mai   Mittwoch
     
24.05.
18:30
  Wir brauchen keine Erlaubnis
       
 
     
Der Film »Wir brauchen keine Erlaubnis« erzählt die bewegende Geschichte der sozialen Kämpfe um die Fiat-Fabrik in Italien von 1969 bis zur großen Niederlage 1980. Protagonist des Films ist Pietro Perroti, der als junger Arbeiter nach Turin zieht, um bei Fiat zu arbeiten und politisch aktiv zu werden. Er kauft sich eine kleine Kamera, die er in die Fabrik schmuggelt um dort den Arbeitsalltag in Bild und Ton festzuhalten. Er produziert aussagekräftige Dokumente der Demonstrationen, Streikposten und der großen Versammlungen. In der Produktion von Manifesten, Zeitungen, großen Gummifiguren der Fiat-Chefs und Entscheidungsträger und später Sprüchen und Zeichnungen auf den Klos der Fabrik gab er den Kämpfen einen kreativen, künstlerischen Beitrag. Im Film sind einige dieser einzigartigen Aufnahmen und Geräuschkulissen zu sehen und zu hören. Mit Vielfalt und Kreativität wurden widerspenstige Kommunikationsmittel gewählt, um sich zu organisieren und Gehör zu verschaffen. Der Dokumentarfilm erzählt vom Klima dieser Jahre, der massenhaften Beteiligung, der Strahlkraft der Kämpfe hinein in die Gesellschaft und den Alltag, aber auch von den Konflikten mit Institutionen und Presse. In Zeiten großer technologischer Umbrüche im Namen der Digitalisierung und wieder aufgeflammten Diskussionen um »Klasse« lohnt ein Blick vorwärts in die Geschichte. Der Dokumentarfilm erzählt von kreativen und widerspenstigen Kommunikationsmitteln und Kämpfen.

Wir brauchen keine Erlaubnis Italien 2014, 87 min, Regie: Pietro Perotti und Pier Milanese

Mit einer Einführung von und anschließender Diskussion mit Anna Stiede (Instituto Istoreco Reggio Emilia)
 
     
    Lichtblick Kino
Kastanienallee 77, 10435 Berlin
http://www.lichtblick-kino.org/
   
     
   
  25. Mai   Donnerstag
     
    SOUTH EAST EUROPEAN FILM FESTIVAL
     
25.05.
bis
28.05
 


In Kooperation mit dem South East European Film Festival (SEEFF) à Paris, der Humboldt-Universität zu Berlin, crossborder factory und weiteren Partnern präsentiert die movie members GmbH vom 25. – 28. Mai dieses Jahres eine Auswahl von Filmen aus 15 Ländern in Berlin: Albanien, Bosnien und Herzegowina, Bulgarien, Griechenland, Kosovo, Kroatien, Mazedonien, Moldawien, Montenegro, Rumänien, Serbien, Slowenien, Türkei, Ungarn und Zypern.

Geplant sind aktuelle 15 Filmproduktionen, also pro Land ein Werk. Die jeweiligen Filme werden dem Publikum in Originalsprache mit englischen Untertiteln präsentiert. Ein umfangreiches Begleitprogramm mit Sondervorführungen, Symposien, Diskussionen, Ausstellungen und einen Street-Food-Market ermöglicht es den Festivalbesuchern noch tiefer in die südosteuropäische Kultur einzutauchen und sich mit wichtigen sozialpolitischen Themen auseinanderzusetzen. Festivalorte sind, wegen des Umbaus der Humboldt-Universität, das Kino Babylon am Rosa Luxemburg Platz und das Collegium Hungaricum Berlin. Festivalbar und Abschlussparty finden in der „Bar TAUSEND“ statt.

 
    http://www.seeff.de/Start.html
     
  Babylon
Rosa-Luxemburg-Str. 30, 10178 Berlin
Collegium Hungaricum Berlin
Dorotheenstraße 12, 10117 Berlin
     
    Flimmerzimmer #34: Buschow
     
25.05.
20:30
 


Wir begrüßen den Sommer im Flimmerzimmer mit dem preisgekrönten Spielfilm BUSCHOW. Regisseurin Rosa Friedrich und Schauspielerin Sophia Becker werden auf unserer gemütlichen Couch Platz nehmen. Wir freuen uns auf ein wunderbares Screening und spannende Gespräche. Eintritt 5,- €. Für Schüler, Studierende, Presse oder Berlin Pass 3.- €. Karten gibt es am Einlass.

BUSCHOW Regie: Rosa Friedrich 90min | Drama | 2015 | OmeU Dies ist die Geschichte einer Beziehung. Die Beziehung ist scheiße und sie ist ideal. Zwei Menschen Mitte zwanzig fahren in ein Sommerhaus in Brandenburg. Weil sie ihre Gefühle nicht verstehen, versuchen sie darüber zu reden – über Beziehungsmodelle, über sich selbst, über die Liebe. Aber ihre Sprachen laufen aneinander vorbei und nur im Spiel finden sie zueinander. Garten, Haus und Wald sind die Spielwiese für ihr Märchen.

Trailer: https://youtu.be/y3peg79gaHc

 
     
    http://flimmerzimmer.org/flimmerzimmer_34
  Herman Schulz‘ Café+Bar,
Finowstr. 33, 10247 Berlin
     
   
  26. Mai   Freitag
     
    YOU’ LL NEVER WALK ALONE Exklusive Filmvorführung für BVB-Fans
     
26.05.
ab 17:00
 


Das Lied You’ll Never Walk Alone ist so etwas wie die inoffizielle Vereinshymne vieler Fußballvereine, auch des Fußball-Erstligisten Borussia Dortmund. Anlass genug für Evonik, dem BVB-Hauptsponsor, einen Abstecher ins KLICK Kino zu machen, um den gleichnamigen Dokumentarfilm von André Schäfer zu besuchen. Am 26. Mai, am Vorabend des Pokalfinales (BVB-Eintracht Frankfurt), steht die Vorstellung des Films ganz im Zeichen des BVB. Die Fans des BVB erwartet eine besondere Vorstellung: YOU’LL NEVER WALK ALONE mit einem Vorprogramm mit BVB-Überraschungsgästen, dem Regisseur des Films und Gastgeschenken, die jedes BVB-Fan-Herz zum Pokalfinalspiel erfreuen werden.

SONDERVORSTELLUNG FÜR BVB-FANS mit Vorprogramm/VIP Gästen des BVB u.v.m. FREITAG, 26.Mai Einlass zum Vorprogramm: 17:00 / BVB-Vorprogrammstart: 17:15 / Filmstart: 18:00 Zum Sonderpreis von 9,09 Euro (nur an der Abendkasse) WICHTIG: Eintritt nur mit klaren „BVB-Erkennungszeichen“, ob Schal, Trikot oder ...

YOU’ LL NEVER WALK ALONE ist im Klick Kino vom 24.5. bis 27.5. und vom 29.5. bis 31.5. zu sehen, bereits am 24. Mai wird der Regisseur des Films, André Schäfer, anwesend sein.

 
     
    http://www.klickkino.de/
  Klick
Windscheidstr. 1910627 Berlin
     
26.05.
bis
18.06.
 

Frank Beyer 85! Seine Kino- UND Fernsehfilme

       
 

Am 26. Mai wäre der große, deutsche Regisseur Frank Beyer 85 Jahre alt geworden. Das Babylon ehrt ihn drei Wochen lang bis zum 18. Juni mit 25 Kino- und Fernsehfilmen sowie zwei Kurzfilmen aus der satirischen Reihe „Die Stacheltiere“. Erstmals hat das Publikum die Gelegenheit, nicht nur seine berühmten Kinofilme wieder auf der großen Leinwand zu sehen, sondern diese auch in Beziehung zu seinem Fernsehschaffen zu setzen. Der Eintritt zu allen Filmen ist frei.

Beyer hat mit Schauspielern wie Armin Mueller-Stahl, Manfred Krug, Jutta Hoffmann, Senta Berger, Götz George, Ulrich Mühe, Ulrich Tukur, Otto Sander, Rolf Hoppe, Harald Juhnke gearbeitet. Mit „Jakob der Lügner“ holte er für die DEFA die einzige Oscar-Nominierung.

 Nach dem Verbot von „Spur der Steine“ 1966 konnte Beyer erst drei Jahre später für das Fernsehen den Mehrteiler „Rottenknechte“ drehen. Es folgte „Die sieben Affären der Doña Juanita“, bevor er 1974 zusammen mit Jurek Becker „Jakob der Lügner“ schuf. 20 Jahre später 1994/95 verfilmten die beiden mit „Wenn alle Deutschen schlafen“ erneut Beckers Erinnerungen an das Ghetto von Lodz.

 Nachdem der brillante Fernsehfilm „Geschlossene Gesellschaft“ 1978 gezielt versteckt im Spätprogramm unterging, versuchte Beyer gegen diese Politik anzukämpfen. Seine Situation verglich er mit der nach „Spur der Steine“‘: „Zwar hat jetzt niemand den Versuch gemacht, mir meinen Arbeitsvertrag wegzunehmen, dennoch empfinde ich meine Lage heute als trostloser: 1966 hatte ich, wenn auch auf einem anderen Gebiet, wenigstens Arbeit. Außerdem war ich damals 34, heute bin ich 48 und bemerke, dass meine Fähigkeit, Demütigungen hinzunehmen, rasant abgenommen hat und sich gegen Null hin bewegt.“ (Brief an den ZK-Sekretär für Kunst und Kultur Kurt Hager)

Beyer erhielt daraufhin Arbeitsurlaub und ein Visum. 1980/81 drehte er zum ersten Mal einen TV-Film in der Bundesrepublik: „Der König und sein Narr“, eine Parabel über das Verhältnis der Macht zu den Intellektuellen. In „Abgehauen“ (1997/98) über Manfred Krug erzählt Beyer auch über sein Leben. Sein Bruder, der Schauspieler Hermann Beyer, spielt ihn, den Regisseur.


 
    http://babylonberlin.de/frankbeyer.htm
     
    Babylon
Rosa-Luxemburg-Str. 30, 10178 Berlin
     http://babylonberlin.de/
   
  27. Mai   Samstag
     
   
  28. Mai   Sonntag
     
    Immer wieder Sonntags: der Kultfilm im KLICK!
     
28.05.
20:00
 


9 LEBEN HAT DIE KATZE  Spielfilm - Regie: Ula Stöckl BRD 1968, 92 Min., FSK: 0 Mit: Liane Hielscher, Christine de Loup, Jürgen Arndt

München im Sommer 1967. Die Journalistin Katharina erhält Besuch von ihrer französischen Freundin Anne. Sie unternehmen Ausflüge, besuchen Cafés, Bekannte und Parties. Dabei erkunden sie in Gesprächen die Chancen weiblicher Emanzipation in einer männlich geprägten Gesellschaft ... Der essayistische Spielfilm stellt fünf Frauentypen ins Zentrum der episodischen Handlung: die noch nicht verheiratete berufstätige Frau, die Geschiedene, die sich um die Zukunft sorgt, die Karrierefrau, die Betrogene und eine „Traumfrau“. Ula Stöckl, 1968: „Nie hatten Frauen so viele Möglichkeiten, ihr Leben einzurichten, wie sie es wollen. Aber jetzt müssen sie überhaupt erst lernen, dass sie etwas wollen können.“ Neun Leben hat die Katze, Kinodebüt von Ula Stöckl, gilt als „der erste feministische Film“ der Bundesrepublik (Christa Maerker). Ursprünglich in Techniscope gedreht und im Technicolor-Druckverfahren (Dye Transfer) kopiert, wurde der Film nun von der Deutschen Kinemathek auf Basis des Originalnegativs neu bearbeitet.

 
     
    http://www.klickkino.de/
  Klick
Windscheidstr. 1910627 Berlin
     

28.05.
19:30

 

Berlin-Premiere “Sing it Loud - Luthers Erben in Tansania”

       
 

Am 28.05. um 19.30 Uhr feiert der Musikdokumentarfilm „Sing it Loud – Luthers Erben in Tansania“ seine Berlin-Premiere im Babylon. Der im Film portraitierte tansanische Kanaani Jugendchor gibt außerdem ein Unplugged Konzert mit seiner modernen, afrikanischen Gospel-Musik. Zu Gast sind zudem die Regisseurinnen Julia Irene Peters und Jutta Feit.

D 2017 R: Julia Irene Peters, Co-R: Jutta Feit mit Kanaani Jugendchor, Neema Chor, Cantate Chor, 90 Min, OmU

In Tansania erheben die Menschen ihre Stimmen – und singen! SING IT LOUD - LUTHERS ERBEN IN TANSANIA ist ein elektrisierender Musikdokumentarfilm, gedreht in der herrlichen Landschaft Tansanias, in entlegenen Dörfern und der pulsierenden Großstadt Arusha. Chormusik ist dort Popmusik, sorgt unter den Menschen für sozialen Zusammenhalt und bietet persönliche Entfaltung. Anlässlich eines Chorwettbewerbs müssen alle über 1500 Chöre eine Eigenkomposition aufführen und einen alten deutschen Choral singen. Drei Chöre beginnen mit den Proben… Der Musikfilm "Sing it Loud – Luther‘s Erben in Tansania" nimmt das Publikum auf eine emotionale Reise mit, in der es um Musik, Talent, Glauben und Bestimmung geht. Und was dem im Wege stehen kann. Drei Chöre, sechs Protagonisten und viele Stimmen. Ein mitreißendes visuelles und akustisches Fest, mit großen tansanischen Landschaften, berührenden Familiengeschichten und überraschenden Einblicke in das tansanische Leben.


 
     
     
    Babylon
Rosa-Luxemburg-Str. 30, 10178 Berlin
     http://babylonberlin.de/
   
KW22   29. Mai   Montag
     
29.05.
19:00
  La Nueve – Die vergessenen Helden der Befreiung (OmU)
       
 
     
Der Film »La Nueve« wie auch Paco Rocas Comic-Band »Die Heimatlosen« beschäftigen sich mit der spannenden Geschichte der Befreier von Paris. Sowohl im Film wie im Comic wird das abenteuerliche Schicksal der Soldaten der 9. Kompanie in General Leclercs 2. Bewaffneter Division erzählt.
Am 24. August 1944 waren sie die ersten, die ins befreite Paris einmarschierten. Ihr Kampf begann allerdings nicht an diesem Datum und endete hier auch nicht. Über zehn Jahre kämpften sie gegen den Faschismus in Europa. Die meisten unter ihnen waren Spanier und ihr Kampf begann 1936 gegen Franco und führte sie danach nach Frankreich, Nord-Afrika und vielen anderen Orten bis zu Hitlers Adlerhorst auf dem Obersalzberg, in der Hoffnung, in ein befreites Spanien zurückzukehren. Im Film erzählen die Überlebenden Luis Royo und Manuel Fernandez ihre Geschichte.

Sie blicken zurück ohne Verbitterung und sprechen über diese Jahre mit dem Wissen, das Richtige gemacht zu haben. Und sie würden keinen Augenblick zögern, es wieder zu tun…In seinem Comic-Band »Die Heimatlosen« rekonstruiert Paco Roca anhand von fiktiven Erinnerungen eines weiteren Veteranen die bisher wenig bekannte Geschichte der spanischen Exil-Widerstandskämpfer im Zweiten Weltkrieg. Der Film diente ihm hierbei als inspirierende Vorlage. Eintritt: 6,50 EUR, ermäßigt: 5 EUR

Nun gibt es die Möglichkeit den Film zu sehen und im Anschluss Paco Roca zu befragen. Um 19:00 Uhr wird der Film im Lichtblick-Kino gezeigt. Im Anschluss an die Vorführung spricht Paco Roca (»La Casa«, »Die Heimatlosen«, »Kopf in den Wolken«) mit André Höchemer – sein Übersetzer aus dem Spanischen – bei Modern Graphics in der Kastanienallee 79 über seine Arbeit als Comicautor und wird seine Bücher signieren.

Comiczeichner Paco Roca spricht über seine Arbeit als + Singnierstunde
Montag, 29.5., 20:00 Uhr -
Modern Graphics (Kastanienallee 79, 10435 Berlin, Eintritt: 5 EUR, ermäßigt: 3 EUR)
 
     
    Lichtblick Kino
Kastanienallee 77, 10435 Berlin
http://www.lichtblick-kino.org/
   
     
    „Nur ein Tag“-Kinotour mit Martin Baltscheit
     
29.05.
17:00
 

Zum Kinostart seines Kinderfilms „Nur ein Tag“ am 29. Juni geht Martin Baltscheit auf große Kinotour. Der beliebte Kinderbuchautor feiert mit der Verfilmung seines gleichnamigen Buch- und Bühnenerfolgs sein Kinodebüt. Auf der Tour präsentiert Martin Baltscheit einen unterhaltsamen Mix aus Lesung und Filmvorführung mit anschließender Signierstunde.

„Nur ein Tag“ ist ein witziger und tiefgründiger Film für Kinder ab 5 Jahren, der mit seiner Botschaft, das Glück im Hier und Jetzt zu suchen, auch das erwachsene Publikum anspricht. Die Fabel erzählt vom Leben einer Eintagsfliege und wie es Fuchs und Wildschwein nicht gelingt, ihr zu sagen, dass sie den nächsten Tag nicht mehr erleben wird. Stattdessen machen sie sich mit ihr auf die Suche nach dem ganzen Glück in 24 Stunden. Mit Karoline Schuch als Eintagsfliege, Lars Rudolph als Fuchs, Aljoscha Stadelmann als Wildschwein und Anke Engelke als zweite, depremierte Eintagsfliege, die ihren einzigen Tag total humorfrei und freudlos verstreichen lässt.

„Nur ein Tag“ Ein fabelhafter Film von Martin Baltscheit D 2017 / 76 Min. / OF / ab 0 Jahren freigegeben Ab 29. Juni im Kino

 
     
    https://acudkino.de/
  Acud Kino
Veteranenstraße 21, 10119 Berlin
     
   
  30. Mai   Dienstag
     
    Premiere: LIFE, ANIMATED-in Anwesenheit von Ron und Cornelia Suskind
     
30.05.
20:00
 

Im Alter von drei Jahren hört ein gesunder und aufgeweckter Junge namens Owen Suskind plötzlich auf zu sprechen. Er verschwindet völlig und scheinbar ausweglos in seiner eigenen Welt. Die Diagnose: Autismus. Fast vier Jahre vergehen, in denen Owen ausschließlich auf Disney-Filme zu reagieren scheint. Eines Tages streift sein Vater im Spiel eine Handpuppe über – Jago, den Sprüche klopfenden Papagei aus „Aladdin“ – und fragt seinen Sohn: „Wie ist das eigentlich, wenn man so ist wie du?“ Plötzlich und völlig unerwartet spricht Owen seine ersten Worte seit Jahren und antwortet mit Dialogen aus seinen heißgeliebten Disney-Filmen. LIFE, ANIMATED erzählt die unglaubliche Geschichte des Autisten Owen, der durch Disney-animationen seine Sprache und somit den Kontakt zu seiner Umwelt wiederfindet.

Auf eindrucksvolle Weise stellt der Film klassische Disney-Sequenzen neben Szenen aus Owens Leben und zeigt, wie die Identifikation mit Figuren wie Simba, Jafar und Arielle Owen dabei hilft, seine eigenen Gefühle zu begreifen und die Realität zu interpretieren. Wunderschöne Animationen von Owens ausgedachten Geschichten lassen den Zuschauer in seine fantastische Bilderwelt eintauchen, wenn dieser sich zum Beispiel vorstellt, wie er mit seinem Heer an Disney-Kameraden alle Widerstände heldenhaft überwindet. Mit Hilfe der Disneygeschichten und dem Rückhalt seiner Familie stellt sich Owen den Herausforderungen des Erwachsenwerdens.
    http://www.lifeanimateddoc.com/


life,animated Land/Jahr: USA 2015 Dokumentarfilm
Regie: Roger Ross Williams Darsteller: Drehbuch: Roger Ross Williams


 
     
     
  Kino in der Kulturbrauerei
Schönhauser Allee 36, 10435 Berlin
     
   
  31. Mai   Mittwoch
     
31.05.
20:30
  Zurück auf Anfang - Carlos Bustamante: Kurzfilme
       
 
     
In der Reihe »Zurück auf Anfang«, in der Filmemacher ihre Frühwerke vorstellen, ist im Mai Carlos Bustamante mit einem Kurzfilmprogramm zu Gast. Am 31. Mai, 20:30 Uhr, blickt der mexikanische Filmemacher, Kameramann und Fotograf auf fast 50 Jahre Filmschaffen zurück. Gezeigt werden die Filme »De oppresso liber«(1968, 5min), »The Green Beret« (1968, 5min), »Haskell Wexler« (1980, 43min), »Atombombe Sicheres Hochhaus« (2012, 7min) und »Die Bachelormaschine« (1966/2011, 18min).

Carlos Bustamante schloss 1966 das Studium der Theaterwissenschaft an der Universität in Arizona ab und studierte von 1967 bis 1970 im zweiten Jahrgang der dffb. Ab 1970 arbeitete er als freiberuflicher Kameramann. Von 1975 bis 1977 war er Professor für Animationsfilm und Photographie an der Universität in Mexico (UNAM). Von 1989 bis 2006 war er Professor für die Theorie audiovisueller Gestaltung und Realisation an der UdK Berlin. Neben seinen frühen eigenen Arbeiten wie »The Green Beret«, »De Oppresso Liber«, »BER69LIN« ist er an zahlreichen Filmen als Regisseur, Kameramann oder Darsteller beteiligt. Er arbeitete unter anderem mit Hans Magnus Enzensberger, Skip Norman, Helma Sanders-Brahms, Günter Peter Straschek, Felipe Cazals, Affonso Beato, Hartmut Bitomsky, Harun Farocki, Hartmut Jahn, Peter Wensierski und Bernward Wember.
 
     
    Lichtblick Kino
Kastanienallee 77, 10435 Berlin
http://www.lichtblick-kino.org/
   
     

  WERBUNG



bis
14.05.17
 

„Things to Come. Science · Fiction · Film“ verlängert bis So, 14. Mai 2017

   
 

Seit einigen Jahren wenden sich Regisseure mit Filmen wie DISTRICT 9 (Neill Blomkamp, 2009) und INTERSTELLAR (Christopher Nolan, 2014) oder Fernsehserien wie REAL HUMANS (Lars Lundström, seit 2012) und EXTANT (Mickey Fisher, 2014-2015) wieder verstärkt dem Science–Fiction-Genre zu. Wie schon beim ersten Boom des Genres in den 1950er-Jahren lassen sich auch in diesen Filmen zahlreiche Bezüge zu aktuellen gesellschaftlichen Entwicklungen erkennen. Die Ausstellung ist für die Besucher/-innen als Reise gestaltet, zu der die Erfahrung der „unendlichen Weiten“ des Weltalls ebenso gehört wie Eindrücke von einer möglichen Gesellschaft der Zukunft und die Begegnung mit dem Fremden, dem Außerirdischen. Mit raumgreifenden Installationen, die überwältigende Bilder, fantasievolles Set Design und aufwendige Tricktechnik präsentieren, sowie bedeutenden internationalen Leihgaben bietet die Ausstellung einen ebenso unterhaltsamen wie reflexiven Zugang zum Genre.

Deutsche Kinemathek – Museum für Film und Fernsehen
Potsdamer Straße 2, 10785 Berlin

  http://www.deutsche-kinemathek.de/



 
     
   
 
  short attack Mai: Science Fiction Shorts (9 Filme in 90 Minuten)
   
 

Zwischen Vision, Wunsch und Wahn: Shorts Attack reist im Mai in die Zukunft, ins Weltall und zurück zu erdverankerten Realitäten. UFOS bedrohen die Menschheit, Astronauten meistern Herausforderungen, kosmischen Angriffen gilt es zu widerstehen, Mobilität wird revolutioniert, Liebe wird perfektioniert und immer wieder ist der Weltuntergang nah.


 
  Alte Börse Marzahn - Berlin
Acud Kino
Veteranenstraße 21, 10119 Berlin
     
     http://www.shortsattack.com/



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