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MMEANSMOVIE Filmmagazin Berlin © - Kino, Filmstarts, Festivals und Termine     
 
   
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bis
21.03.20
 

FOKUS Fernsehen Leben, sterben, Hochzeit feiern

        Die Lindenstraße in der Mediathek Fernsehen
   
 

„Leben, sterben, Hochzeit feiern. Die Lindenstraße in der Mediathek Fernsehen“
Im März 2020 läuft die ARD-Serie Lindenstraße nach 1758 Folgen aus. Bis dahin spielt das Leben in der Lindenstraße von Woche zu Woche im Takt der bundesdeutschen Wirklichkeit: Klaus Beimer wurde hier erwachsen, Berta Griese tablettenabhängig, Marek Zöllig zur Frau. Ob häusliche Gewalt oder schwule Hochzeit, ob Aids oder AfD: Seit 1985 erzählt die Fernsehserie Lindenstraße vom Auf und Ab des gesellschaftlichen und privaten Lebens. In Zusammenarbeit mit dem WDR und der Geißendörfer Film- und Fernsehproduktion hat die Deutsche Kinemathek eine umfangreiche Episoden-Auswahl kuratiert, die sichtbar macht, welche erzählerische Bedeutung und mediale Bindungskraft diese Familienserie über mehr als 30 Jahre hinweg entwickelt hat. Die ingesamt 373 ausgewählten Folgen verbleiben in der Mediathek Fernsehen und sind dort dauerhaft und in voller Länge verfügbar.
Zur Eröffnung der „Sammlung Lindenstraße“ präsentiert „Leben, sterben, Hochzeit feiern“ vom 8. Januar 2019 bis zum 23. März 2020 in der Mediathek eine Auswahl aus diesem neuen Bestand. Sechs Zusammenschnitte zeigen, wie in der Lindenstraße gelebt und gestorben wurde, wie man Hochzeit und Weihnachten feierte, Wahlen erlebte und die Themen der Zeit reflektierte. In der facettenreichen Widerspiegelung der Seriengeschichten wird so auch ein Stück deutsche Geschichte sichtbar. Ausgewählte Highlight-Exponate ergänzen das Medienangebot.

In Kooperation mit der Geißendörfer Film – und Fernsehproduktion KG und dem WDR

     
     https://www.deutsche-kinemathek.de/
  Deutsche Kinemathek Museum für Film und Fernsehen
Potsdamer Str. 2, 10785 Berlin
     




bis
31.05.20
 

Brandspuren. Filmplakate aus dem Salzstock

       
   
 

1986 wurden im Salzbergwerk Grasleben bei Helmstedt eingelagerte Materialien des Reichsfilmarchivs entdeckt und geborgen – hauptsächlich mit Brandspuren versehene Fragmente von Filmplakaten und weitere Zeugnisse der 1920 eingeführten Filmreklamezensur im „Deutschen Reich“. Die Plakate wurden im Grafikarchiv der Deutschen Kinemathek aufwendig restauriert und digitalisiert. Eine eigene Ausstellung erzählt nun die Geschichte dieses spektakulären Fundes – von der Bedeutung des Reichsfilmarchivs über die Einfahrt in das Salzbergwerk bis hin zu 24 restaurierten Originalplakaten zu insgesamt 22 Filmtiteln.

Die Grubenlampe von Grasleben – kippte sie tatsächlich im Juni 1945 aus Unachtsamkeit um und war Auslöser für die Zerstörung unzähliger Filmmaterialien? Ausgerechnet in einem Salzstock, wo sie mit anderen Kulturgütern vor Kriegsfolgen geschützt werden sollten? Oder hatten amerikanische Agenten und Sonderkommandos das Lager schon zwei Monate zuvor weitgehend geräumt und wollten mit dem Feuer Spuren verwischen? Diese Fragen werden sich vermutlich nie beantworten lassen. Was bleibt, sind historische Filmplakate, denen die Spuren der Zeit buchstäblich eingebrannt sind. Sie befinden sich in Obhut der Deutschen Kinemathek, während weitere Unterlagen noch in den Tiefen des Salzbergwerks schlummern.

Wieso und auf welchen Wegen sind Teile des Filmarchivs in den letzten Kriegsmonaten 1944/45 dorthin gekommen und was geschah dort nach Kriegsende? Davon erzählt diese Ausstellung ebenso wie vom Kulturgutschutz und den mühevollen Anstrengungen, historische Überlieferungen vor dem Vergessen zu bewahren. Die Ausstellung „Brandspuren“ kommt einer Papierarchäologie gleich. Die Besucher*innen erleben die Geschichte der Filmplakate vom Zensurvorgang bis in die Gegenwart. Zu sehen sind neben den 24 Filmplakaten außerdem Zensurmaterialien, Fotografien und Schriftgut aus dem Salzstock, bislang unbekannte Fotos und Stücke zur Geschichte des Reichsfilmarchivs, Filmaufnahmen von zwei Einfahrten in den Salzstock 2017 und 2019 sowie dokumentarisches Filmmaterial zur Restaurierung eines exemplarischen Plakats.
Zeitgleich und ergänzend zur Ausstellung „Brandspuren“ werden in einer Online-Präsentation auf der Website der Deutschen Kinemathek unter „Sammlung digital“ weitere 50 restaurierte und digitalisierte Filmplakate aus dem Salzstock in Grasleben gezeigt.

In Kooperation mit dem Bundesarchiv, Berlin

     
     https://www.deutsche-kinemathek.de/
  Deutsche Kinemathek Museum für Film und Fernsehen
Potsdamer Str. 2, 10785 Berlin
     


Januar
 

Short Attack im Januar: Powerfrauen

   
  12 Filme in 85 Minuten:

Frauen hauen auf den Tisch, sie reflektieren ihre Sexualität, haben Panik vor der Hochzeitsnacht, machen Karriere und jagen im Auto durch die Stadt: Shorts Attack im Januar karikiert das männliche Politikverhalten, feiert den weiblichen Tanz und zeigt, dass Geschlechterfestlegung offen für Befreiung ist. Die 12 Filme voller feministischer Wucht sind auch für Männer ein Genuss!

ACUD Kino im ACUDkunsthaus
Veteranenstraße 21 – 10119 Berlin-Mitte
https://acudkino.de/

Il Kino
Nansenstraße 22, Berlin
http://ilkino.de/

Lichtblick Kino
Kastanienallee 77, Berlin
https://www.lichtblick-kino.org/
     
    http://www.shortsattack.com/
   




 
1. Januar


01.01.
bis
15.01.
  UNKNOWN PLEASURES#11
   
 

Das Festival präsentiert US-amerikanische Filme fernab Hollywoods. Konsequent in Form und Inhalt, abwechslungsreich und experimentierfreudig, stehen sie für ein intelligentes wie unterhaltsames Kino, das sowohl dem Hollywood- als auch dem Independent-Mainstream trotzt.

   


01.01.
bis
31.01.
  Magical History Tour: Make Them Laugh – Lachen im Kino, Lachen im Film
       
   
 

Im Januar macht die Magical History Tour das Lachen im Kino zu ihrem Thema. Neben Filmen von und mit großen Komiker*innen wirft das Programm auch einen Blick auf vermeintliche (indes nicht minder komische) Seitenlinien der Filmgeschichte sowie auf die unterschiedlichen Variationen des Lachens: zwischen Befreiung und Beklemmung, mal aus vollem Halse und dann genau dort steckenbleibend, eruptiv oder hintergründig.

https://www.arsenal-berlin.de/de/kino-arsenal/programm/

     
  Kino Arsenal – im Filmhaus am Potsdamer Platz
Potsdamer Str. 2, 10785 Berlin
Tel.: + 49 (0) 30 26599 - 100 ticket@arsenal-berlin.de
      http://www.arsenal-berlin.de/
 


01.01.
20:15

  Little Joe (OmU) – Preview
   
   
Die alleinerziehende Mutter und Wissenschaftlerin Alice hat sich voll und ganz ihrem Beruf verschrieben. Als Biologin hat sie etwas Denkwürdiges erschaffen: Eine purpurrote Blume, die eine ganz einzigartigen Wirkung hat – bei idealer Raumtemperatur und ausreichender Zuwendung macht ihr Duft die Menschen glücklich! Heimlich nimmt Alice eine der Pflanzen für ihren 13jährigen Sohn Joe mit nach Hause, sie nennen sie „Little Joe“. Doch je weiter die geheimnisvolle Blume wächst, desto mehr verändern sich die Menschen in Alices Umfeld. Ihr Verdacht wächst, dass ihre Schöpfung womöglich nicht so harmlos und glückverheißend ist, wie es ursprünglich geplant war…

Little Joe - Glück ist ein Geschäft ( Little Joe) Genre: Sci Fi, Drama Land/Jahr: A/UK/D 2019 Regie: Jessica Hausner (Amour Fou/2013) Darsteller/innen: Emily Beecham, Ben Whishaw, Kit Connor Drehbuch: Jessica Hausner, Geraldine Bajard Min.: 105 Fsk: 12 Verleih: X Verleih/Warner Bros. Festival: Festival De Cannes - Wettbewerb

Ein Film von Jessica Hausner. Preview am 1.1. Ab 9.1. im fsk.
   
  fsk Kino
Segitzdamm 2 10969 Berlin
  http://www.fsk-kino.de


01.01.
bis
21.01
 

  SECRET! Die 30 besten Spionage-Filme

         
   
 

Bourne oder Bond? Oder lieber die „Kundschafter des Friedens“, die „Ossis Four“? Der Filmscheinwerfer leuchtet Geheimdienste wie CIA, FBI, NSA, Mossad, KGB und die Stasi aus. Was ist bloße Fiktion und wo erscheint die Realität, aufgedeckt durch einen Whistleblower? Kommen Sie ins Babylon, es erwartet Sie eine spannende Genre-Vielfalt: Non-stop action, Politthriller, Persiflage und Biopic-Dokumentarfilme. Als Preview und Eröffnung 02.01. 19:30 „Chichinette - Wie ich zufällig Spionin wurde“, die endlich verfilmte Lebensgeschichte der 99-jährigen Marthe Cohn. Und 1. Januar 19:30 - Preview: Intrige [J'accuse], der neue Film von Roman Polanski Oder: Die Marathone mit James Bond, Jason Bourne und Carlos der Schakal.

https://babylonberlin.eu/programm/festivals/top-secret

     
    Babylon Kino
Rosa-Luxemburg-Straße 30, 10178 Berlin
      http://www.babylonberlin.de/


 
2. Januar  


 
3. Januar  


01.01.
16:30

  AN ELEPHANT SITTING STILL
      
   
  In der nordchinesischen Stadt Manzhouli soll es einen Elefanten geben, der einfach nur dasitzt und die Welt ignoriert. Manzhouli wird zur fixen Idee für die Helden dieses Films, zum erhofften Ausweg aus der Abwärtsspirale, in der sie sich befinden. In virtuosen Bildkompositionen erzählt der Film einen einzigen spannungsgeladenen Tag vom Morgengrauen bis zum Abend, wenn endlich der Zug nach Manzhouli abfahren soll. Hu Bo, der in China bereits mit seinen Romanen Aufsehen erregte, gibt mit diesem Porträt einer Gesellschaft von Egoisten sein elektrisierendes Regiedebüt. Tragischerweise ist es zugleich sein Testament.

Regie: Hu Bo • mit Zhang Yu, Peng Yuchang, Wang Yuwen, Liu Congxi • Volksrepublik China 2018, 230 Minuten • Mandarin mit englischen Untertiteln

https://www.youtube.com/Trailer
     
  Wolf Kino
Weserstraße 59, 12045 Berlin
    https://wolfberlin.org/


 
4. Januar  


04.01.
19:30
 

  100! Das Cabinet des Dr. Caligari - LIVE Babylon Orchester Berlin

         
   
 

100Jahre! Das Cabinet des Dr. Caligari - LIVE Babylon Orchester Berlin Das Cabinet des Dr. Caligari, D 1919/20, R: Robert Wiene. Mit Werner Krauss, Conrad Veidt, Lil Dagover, Friedrich Fehér, Hans Heinrich von Twardowski. 82 Min Dr. Caligari stellt auf dem Jahrmarkt ein somnambules Medium namens Cesare aus und lässt es hellsehen. Zwei Freunde besuchen gemeinsam die Vorstellung. Einer der beiden wird in der darauffolgenden Nacht ermordet, nachdem ihm Cesare zuvor den Tod prophezeite. Caligari entpuppt sich als Wahnsinniger, der Cesare als Mordinstrument benutzt. Kurz nach Ende des Ersten Weltkriegs entstanden, wirkt Robert Wienes expressionistisches Meisterwerk wie der Fiebertraum einer Epoche.

https://babylonberlin.eu/film/3114-100-cabinet-des-dr-caligari-babylon-orchester

     
    Babylon Kino
Rosa-Luxemburg-Straße 30, 10178 Berlin
      http://www.babylonberlin.de/


04.01.
22:30
 

Horror im Rollberg | Uninvited (OV)

          
 

Aus einem Forschungslabor für Genetik entweicht ein Versuchstier, eine scheinbar harmlose Katze. Als sie wieder eingefangen werden soll, geschieht unvorstellbar Entsetzliches... Der Katze gelingt es, an Bord einer Luxusyacht zu kommen. Zur Besatzung gehören zwei Studentinnen mit ihren Freunden, Kapitän ist die attraktive Rachel. Die drei Gangster, die die Yacht gemietet haben, wollen eine heiße Beute schnellstmöglich auf den Cayman Islands in Sicherheit bringen. Alle auf dem Boot sehen sich aber schon nach kürzester Zeit einem todbringenden Monster gegenüber, denn die infizierte Katze kann sich vom netten Haustier zu einer unberechenbaren Killerbestie verwandeln...

USA, (1988), 90 min., FSK 18

https://www.youtube.com/Trailer

    https://yorck.de/kinos/rollberg
  Rollberg Kino
Rollbergstr. 70 12049 Berlin
     


 
5. Januar  


05.01.
18:00

  Una Primavera (OmU) – mit Gast
   
   
Nach der letzten Episode von häuslicher Gewalt beschließt Fiorella nach 40 Jahre Ehe ihren Mann zu verlassen. Mit 58 Jahren reicht sie die Scheidung ein, und macht sich auf den Weg sich selbst und ihre Freiheit zu finden. Ihre Tochter Valentina begleitet sie mit ihrer Kamera auf dieser komplexen Reise, die sie zuerst nach Berlin und dann wieder nach Italien zurückführt. Sie dokumentiert mit schonungslos ehrliche Blick den Versuch Fiorellas, sich endlich von ihrem Mann zu trennen und ein Leben für sich alleine aufzubauen – was nicht von allen verstanden wird. So konfrontiert diese Entdeckungsreise nicht nur Fiorella und ihre Tochter mit ihren eigenen Wünschen, Hoffnungen und Grenzen, sondern auch mit den patriarchalen Strukturen ihrer Familie und ihrer Umwelt.

Una Primavera Genre: Dokumentarfilm Land/Jahr: A/D/I 2018 Regie: Valentina Primavera Darsteller/innen: Drehbuch: Federico Neri, Valentina Primavera Min.: 80 Fsk: Verleih: fugu films Festival: DOK Leipzig
   
  fsk Kino
Segitzdamm 2 10969 Berlin
  http://www.fsk-kino.de


 
6. Januar  


06.01.
22.00
 

 Mongay: End of the Century (Fin de siglo)

      
 

Ein Argentinier aus New York und ein Spanier aus Berlin treffen sich zufällig in Barcelona. Was wie ein nächtliches Zusammentreffen zweier Fremder erscheint, wird zu einer epischen, jahrzehntelangen Beziehung, in der Zeit und Raum sich weigern, sich an die Regeln zu halten.

End of the Century (Fin de siglo) Genre: Drama Land/Jahr: ARG 2019 Regie: Lucio Castro Darsteller/innen: Juan Barberini, Ramón Pujol, Mía Maestro Drehbuch: Lucio Castro Min.: 84 Fsk: 16 Verleih: Pro Fun Media

https://www.youtube.com/Trailer

    Kino International
Karl-Marx-Allee 33 10178 Berlin
      https://www.yorck.de/kinos/kino-international


 
7. Januar  


07.01.
bis
20.02.
  Zwischen Polit-Komödie und Gesellschafts-Satire
       
   
 

Film im Kraftfeld zwischen Politik, Kritik und Komik war das Thema der 16. Ausgabe des Internationalen Festivals des deutschen Film-Erbes, das im vergangenen November in Hamburg stattfand. Im Zeughauskino präsentieren wir eine Auswahl des deutschsprachigen Programms, ergänzt um weitere interessante Polit-Komödien und Gesellschafts-Satiren. Das weite Spektrum reicht von Persiflagen auf das Beamtentum und die Obrigkeitshörigkeit aus der Zeit der Weimarer Republik über Filme, die die Möglichkeiten satirischer Inszenierung in den beiden deutschen Diktaturen ausloteten, und den Versuchen eines Neustarts des deutschen Films aus dem Geist der Filmsatire in der unmittelbaren Nachkriegszeit bis hin zu kabarettistischen Einlagen über die Wirtschaftswunderzeit und grotesken Mentalitätsstudien der späteren Bundesrepublik. Satire dürfe alles, forderte Kurt Tucholsky. Unser Programm zeigt, was möglich war.

https://www.dhm.de/zeughauskino/filmreihen/zwischen-polit-komoedie-und-gesellschafts-satire.html

     
  Zeughauskino
Deutsches Historisches Museum Unter den Linden 2 10117 Berlin Tel. +49 30 20304-0
    http://www.dhm.de/zeughauskino
 


07.01.
20:00
  Deckname Jenny
       
   
 

Eine Geschichte zwischen Liebe und Verrat, Hoffnung und Resignation, Widerstand und Freundschaft: Jennys anarchistische Bande will nicht mehr zuschauen: Flüchtlinge an den zäunen Europas, eingesperrt in Lagern. Doch als Jennys Vater deren militante Ambitionen zufällig herausfindet, muss er sich seiner eigenen Vergangenheit stellen. Der Deckname »Jenny« und dessen klare Zuordnung verschwimmt plötzlich um so mehr, je gefährlicher es für alle Beteiligten wird.

Deckname Jenny D 2017, 108 min, Buch & Regie: Samira Fansa, Co-Regie: Jane Georget Leonhardt, Bildgestaltung: Christian Taschka, Schnitt: Andre Weinreich, Musik: Guts Pie Earshot, Nomi & Aino, mit Sarah Graf, Ulf Peter Schmitt, David Schellenberg, Jörg Messerschmidt, Detlef Neuhaus u.a.

     
  Lichtblick-Kino
Kastanienallee 77 / 10435 Berlin
      http://www.lichtblick-kino.org/
 


07.01.
19:00
 

WEDDING - Der Wedding Kultfilm

      
   
 
Susanne, Markus und "Sulle" Sulawski gehörten mit sechzehn zur gleichen Clique im Arbeiterviertel Wedding. Seit Jahren haben sie sich nicht mehr gesehen. Nun treffen sie sich zufällig in ihrem alten Versteck, einer Lagerhalle bei der Berliner Mauer wieder. Alle sind vor ihren geplatzten Lebensträumen davongelaufen, tun aber zunächst so, als seien sie mit ihrem Leben zufrieden. Doch je länger der gemeinsame Streifzug durch den Wedding dauert, desto mehr Wahrheiten kommen ans Licht.

DE 1989, R: Heiko Schier, D: Heino Ferch, Angela Schmid-Burgk, Harald Kempe, Roger Hübner u.a., L: 87 min., FSK: ab 16

https://www.youtube.com/Trailer
     
 

City Kino Wedding im Centre Français de Berlin
Müllerstraße 74 13349 Berlin Anbindung: U-6, U-Rehberge

     http://www.citykinowedding.de/


 
8. Januar  


08.01.
bis
26.01.
  Retrospektive Kenji Mizoguchi
       
   
 

Im Januar setzen wir die umfangreiche Retrospektive Kenji Mizoguchi mit neun weiteren Filmen fort. Darunter finden sich sowohl einige zu Unrecht weniger bekannte Werke sowie Arbeiten, die während des Zweiten Weltkriegs sowie in der unmittelbaren Nachkriegszeit entstanden sind – Zeiten der politischen Einflussnahme und Zensur durch die japanische Regierung bis 1945 bzw. nach dem Krieg durch die amerikanische Besatzungsmacht. Die Auflagen letzterer bestanden u.a. darin, Werte wie „Demokratie“ und „Emanzipation“ filmisch umzusetzen. Jenseits von Vorgaben formulierte Mizoguchi seine zum Teil radikal-scharfe Kritik an den patriarchalen Strukturen Japans, an den rigiden gesellschaftlichen Konventionen und der Unterdrückung der Frau bereits zu Beginn seiner Karriere. Augenfällig indes ist die Härte und Vehemenz einiger Szenen seiner Nachkriegsfilme – beredter Ausdruck einer tief greifenden sozialen Verunsicherung innerhalb der japanischen Gesellschaft.

https://www.arsenal-berlin.de/de/kino-arsenal/programm/

     
  Kino Arsenal – im Filmhaus am Potsdamer Platz
Potsdamer Str. 2, 10785 Berlin
Tel.: + 49 (0) 30 26599 - 100 ticket@arsenal-berlin.de
      http://www.arsenal-berlin.de/
 


08.01.
19:30
 

Premiere mit Gästen| Freies Land

       
   
 

Ostdeutschland im Sommer 1992. Die beiden Mordermittler Patrick und Markus werden an die Oder geschickt, um dort das spurlose Verschwinden von zwei Schwestern aufzuklären. Aber die abgelegenen Winkel im Osten Deutschlands gehorchen ihren eigenen Regeln. Die Kommissare beginnen in der verschworenen Gemeinschaft den unübersichtlichen Sumpf aus Lügen und Verbrechen auszutrocknen. Langsam kommen sie den Tätern auf die Spur, aber geraten dabei selbst in große Gefahr...

Freies Land Genre: Krimi Land/Jahr: D 2019 Regie: Christian Alvart (Steig. Nicht. Aus!/2017) Darsteller/innen: Trystan Pütter, Felix Kramer, Nora Waldstätten, Marius Marx, Leonard Kunz, Ute Lubosch Drehbuch: Christian Alvart Min.: 129 Fsk: 16 Verleih: Telepool/24 Bilde

https://www.youtube.com/Trailer

     
    https://www.yorck.de/kinos/cinema-paris
  Filmtheater am Friedrichshain
Bötzowstrasse 1-5 10407 Berlin
     


 
9. Januar  


09.01.
bis
18.01.
  Abweichungen Dokumentarfilme von Jochen Kraußer
       
   
 

Film im Kraftfeld zwischen Politik, Kritik und Komik war das Thema der 16. Ausgabe des Internationalen Festivals des deutschen Film-Erbes, das im vergangenen November in Hamburg stattfand. Im Zeughauskino präsentieren wir eine Auswahl des deutschsprachigen Programms, ergänzt um weitere interessante Polit-Komödien und Gesellschafts-Satiren. Das weite Spektrum reicht von Persiflagen auf das Beamtentum und die Obrigkeitshörigkeit aus der Zeit der Weimarer Republik über Filme, die die Möglichkeiten satirischer Inszenierung in den beiden deutschen Diktaturen ausloteten, und den Versuchen eines Neustarts des deutschen Films aus dem Geist der Filmsatire in der unmittelbaren Nachkriegszeit bis hin zu kabarettistischen Einlagen über die Wirtschaftswunderzeit und grotesken Mentalitätsstudien der späteren Bundesrepublik. Satire dürfe alles, forderte Kurt Tucholsky. Unser Programm zeigt, was möglich war.

https://www.dhm.de/zeughauskino/filmreihen/abweichungen.html

     
  Zeughauskino
Deutsches Historisches Museum Unter den Linden 2 10117 Berlin Tel. +49 30 20304-0
    http://www.dhm.de/zeughauskino
 




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10. Januar  


10.01.
bis
12.01.
  Das Kasseler Filmkollektiv und das „Andere Kino“ am Jugendhof Dörnberg,
       
   
 

Das Kasseler Filmkollektiv waren Gerhard Büttenbender, Adolf Winkelmann und die Zwillingsschestern Jutta und Gisela Schmidt, um die sich zeitweise Kommiliton*innen der Kasseler Werkkunstschule und der HbK gruppierten. Gegründet auf dem Höhepunkt der unabhängigen Filmemacherszene in der BRD und West-Berlin, bekam das Kollektiv schnell Anerkennung für ihre ästhetischen Experimente und politische Satire. Die Werkschau präsentiert erstmals einen Überblick der Filme, die von 1967 bis 1972 in einem merkwürdigen Kontext staatlich geförderter kultureller Bildung realisiert wurden. Mit Unterstützung der Universität Kassel wurden bislang nur analog vorliegende Kopien digitalisiert und die Filme damit wieder zugänglicher. In der Werkschau werden die Filme teils in digitaler Projektion, teils als 16-mm-Kopien gezeigt.

https://www.arsenal-berlin.de/de/kino-arsenal/programm/

     
  Kino Arsenal – im Filmhaus am Potsdamer Platz
Potsdamer Str. 2, 10785 Berlin
Tel.: + 49 (0) 30 26599 - 100 ticket@arsenal-berlin.de
      http://www.arsenal-berlin.de/
 


 
11. Januar  


11.01.
bis
12.01.
  Fantasy Film Fest
   
 

Mit der neuen Ausgabe der Fantasy Filmfest White Nights laden wir euch ein, mit uns auf Entdeckungsreise zu gehen. Denn das Wochenende steckt voller Überra-schungen, und die finden sich nicht nur in ausgewiesenen Mystery-Stoffen wie dem nachdenklichen und vielschichtigen DISAPPEARANCE AT CLIFTON HILL von New-comer Albert Shin oder den gewohnt rätselhaften Visionen von Justin Benson und Aaron Moorhead in ihrem neuen Hit SYNCHRONIC. Erstaunliche, ungewöhnliche Ge-schichten, mit kuriosen Wendungen und einer gehörigen Portion Chuzpe und Ver-ve ziehen sich als (blut)roter Leitfaden durchs gesamte Programm. Klar, dass Taika Waititi dem Ganzen die Krone aufsetzt mit JOJO RABBIT, seiner Coming-of-Age-Satire auf Hitler und Nazi-Deutschland. Aber auch die neuen Beiträge von Joko Anwar (GUNDALA) und Joe Begos (VFW) bringen Fanherzen ordentlich in Wallung. Und im nachweihnachtlichen DEATHCEMBER findet sich mit Beiträgen von u.a. Isaac Ezban, Ruggero Deodato, Lucky McKee, Trent Haaga, Jürgen Kling und Andreas Marschall garantiert etwas für jeden Geschmack. Wenn dann noch hochkarätige Stars wie Scarlett Johansson, Sam Rockwell oder Jamie Dornan mit von der Partie sind, können wir uns ganz entspannt bzw. angespannt zurücklehnen und ein adre-nalintreibendes Wochenende genießen.

   


11.01.
ab 16:00
 

  100! Das Cabinet des Dr. Caligari - LIVE Babylon Orchester Berlin

         
   
 

The DMP Sci-Fi Sleepover VOL 3 Saturday January 11, 2020 .. 16:00 - 06:00 14 Hours Of Sci-Fi Insanity! David DMP Moore invites you to explore the outer reaches of space with Babylon for the THIRD spectacular SCI FI SLEEPOVER! Are you up for the adventure? The Thing (1982) Terminator 2: Judgment Day (1991) Event Horizon (1997) Blade Runner: Final Cut (1982) RiffTrax Live: Space Mutiny (2018) Uninvited (1988) AND MORE! Plus.. EXTRA LONG Sci-Fi trivia with awesome prize giveaways, classic Sci-Fi trailer shows, gift bags, classic grindhouse intermission pauses, and MORE! Pillows, blankets, sleeping bags, and anything else to make you more comfortable in the kino is welcome! Tickets: 24 Euro, 18+ MOVIE DETAILS: The Thing, USA 1982, R: John Carpenter, mit Kurt Russell, Keith David, 109 Min, OV Terminator 2: Judgement Day, USA 1991, R: James Cameron mit Arnold Schwarzenegger, Linda Hamilton, Edward Furlong, 137 Min, OmU Event Horizon, USA 1997, R: Paul Anderson, mit Laurence Fishburne, Sam Neill, Kathleen Quinlan, 97 Min, OmU Blade Runner: Final Cut, USA 1982, R: Ridley Scott, mit Harrison Ford, Rutger Hauer, Sean Young, 117 Min, OmU Rifftrax Live: Space Mutiny, USA 2018, R: David Winters, mit Reb Brown, John Phillip Law, 110 Min, OV Uninvited, USA 1988, R: Greydon Clark, mit George Kennedy, Alex Cord, Clu Gulager, 90 Min, OmU

https://babylonberlin.eu/film/3139-14-hour-sci-fi-kino-marathon

     
    Babylon Kino
Rosa-Luxemburg-Straße 30, 10178 Berlin
      http://www.babylonberlin.de/


11.01.
22:30
 

Horror im Rollberg | Battle Royale II (OmU)

          
 

Beim "Battle Royale" werden ausgewählte Schüler auf eine Insel verfrachtet, damit sie sich gegenseitig umbringen. Nur einer kann überleben. Jugendkriminalität und Arbeitslosigkeit haben die Erwachsenen dazu gebracht, diese Form der Selektion zu erfinden. Die Überlebenden aus vorangegangenen Schlachten haben sich unter dem Namen "Wild Seven" auf einer Insel verschanzt. Dazu zählen auch Shuya Nanahara und Noriko Nakagawa. Da die "Wild Seven" den Erwachsenen wegen des unmenschlichen "Battle Royale" den Krieg erklärt haben, wollen die dafür sorgen, dass die Aufmüpfigen liquidiert werden. Deswegen wird die diesjährige Schulklasse nicht aufeinander gehetzt, sondern für die Jagd auf die "Wild Seven" instrumentalisiert. Explosive Halsbänder sorgen dafür, dass die Schüler ihren Auftrag auch erfüllen, statt untätig herumzusitzen. Unter den angreifenden Schülern befindet sich auch Shiori Kitano, die Tochter des Lehrers aus dem ersten Teil. Sie hofft, die Vergangenheit aufklären zu können...

Japan, (2003), 152 min., FSK 18

https://www.youtube.com/Trailer

    https://yorck.de/kinos/rollberg
  Rollberg Kino
Rollbergstr. 70 12049 Berlin
     


 
12. Januar  


12.01.
20:00
 

Premiere mit Filmteam| Albrecht Schnider - Was bleibt

       
   
 

Nachdem es der Schweizer Künstler Albrecht Schnider mit seinen großformatigen und akribisch geplanten Acrylbildern zu internationalem Erfolg und Anerkennung gebracht hat, widmet er sich einem neuen Projekt: er will die Freiheit der Zeichnung auf die Erschaffung eines Gemäldes übertragen. Es beginnt eine neue und intensive Schaffensphase, getrieben von dem Willen, das Absolute im gestalterischen Gestus zu ergründen. Der Filmemacherin Rita Ziegler gelingt es, Schniders faszinierenden Prozess in intimen Atelieraufnahmen festzuhalten. Drei Jahre lang begleitet sie den Künstler, und erzählt im Ergebnis die Geschichte einer Sensibilität des Sehens, die in unserer reizüberfluteten Welt nicht kostbarer sein könnte.

Albrecht Schnider - Was bleibt Genre: Dokumentarfilm Land/Jahr: D 2019 Regie: Rita Ziegler Darsteller/innen: Drehbuch: Rita Ziegler Min.: 75 Fsk: Verleih: mindjazz pictures

https://vimeo.com/Trailer d.

     
    https://www.yorck.de/kinos/delphi-lux
  Delphi LUX
Yva Bogen - Kantstraße 10 10623 Berlin
     


 
13. Januar  


13.01.
22.00
 

 Mongay: End of the Century (Fin de siglo)

      
 

Berlin, 1993. Der Fotograf und Künstler Jürgen Baldiga kämpft gegen das HI-Virus. In den neunziger Jahren erreicht die Aids-Epidemie ihren Höhepunkt, auf den Niemand vorbereitet ist. Die infizierten Körper und ihre Geschichten verschwinden, als hätte es sie nie gegeben. Den Tod der Freunde, und den eigenen vor Augen wird Baldiga zum Chronisten seiner Zeit. „Ich mache ein Foto. Ich fotografiere die Welt. Ich existiere.“ Ohne die Erinnerung, verschwinden Identität und Geschichte. Bis zum letzten Tag arbeitet Jürgen Baldiga an der Dokumentation eines Exodus, der auch ihn erfasst. Der Dokumentarfilm Rettet des Feuer richtet den Blick auf ein Stück Westberliner Geschichte und die Stimmen des kollektiven Gedächtnis'.

Regie: Jasco Viefhues Gattung: documentary Produktionsland: Deutschland Produktionsfirma: Deutsche Film- und Fernsehakademie Berlin, Produktion: 2019 Laufzeit : 81

https://www.youtube.com/Trailer

    Kino International
Karl-Marx-Allee 33 10178 Berlin
      https://www.yorck.de/kinos/kino-international


 
14. Januar  


14.01.
18:00
  Der Balkon – Wehrmachtsverbrechen in Griechenland (OmU)
       
   
 

Lyngiades, ein Dorf in Nord-Griechenland wird wegen seiner wunderbaren Aussicht der »Balkon« genannt. Doch die Idylle war Schauplatz eines Massakers, das hierzulande noch kaum bekannt ist. Am 3. Oktober 1943 ermordeten die deutschen Besatzer zweiundachtzig Dorfbewohner, überwiegend Kinder und alte Leute, und zerstörten fast alle Häuser. Der Regisseur des Films stammt aus Lyngiades. Die Hintergründe des Verbrechens recherchierte vor drei Jahrzehnten der Rechtshistoriker Christoph Schminck-Gustavus (s. sein Buch »Der Feuerrauch«). Jetzt führt er durch den Film. In diesem hören die Nachgeborenen vor Ort, oft erstmalig, Erinnerungen von Überlebenden. Es sind Dokumente der Trauer vor dem Hintergrund eines kollektiven Traumas. Und es sind Einblicke in die unterlassene Aufarbeitung in Deutschland und in die verweigerte Wiedergutmachung.

Der Balkon – Wehrmachtsverbrechen in Griechenland (OmU) Griechenland 2018, 101 min, Regie: Chrysanthos Konstantinidis mit anschließendem Gespräch mit Hilde Schramm (Respekt für Griechenland e.V.)

     
  Lichtblick-Kino
Kastanienallee 77 / 10435 Berlin
      http://www.lichtblick-kino.org/
 


14.01.
19:00

  LaCinetek und die Deutsche Kinemathek präsentieren
        Helga Reidemeisters VON WEGEN „SCHICKSAL“
   
  Am ersten Filmabend des neuen Jahres lädt LaCinetek wieder gemeinsam mit der Deutschen Kinemathek ins Wolf Kino ein. Nachdem bereits im November Ula Stöckls 9 Leben hat die Katze gezeigt wurde, soll im Januar erneut ein Blick auf die Retrospektive der letzten Berlinale geworfen werden. Gezeigt wird Helga Reidemeisters Film VON WEGEN „SCHICKSAL“, der nach seiner Premiere im Jahr 1978 heftige Diskussionen auslöste. Nicht nur über die eingeschränkten Rollenbilder, zwischen denen sich Frauen in einer Gesellschaft entscheiden sollen, sondern auch über die Formen der Gewalt, denen sie in diesem Prozess ausgesetzt sind. Zu Beginn der Veranstaltung wird es eine Werkeinführung zu Film und Restaurierung geben.
VON WEGEN „SCHICKSAL“ Regie: Helga Reidemeister • BRD 1978, 121 Minuten • deutsche Originalfassung •

Irene Rakowitz, 48, ist geschieden und Mutter von vier Kindern. Mit den beiden jüngsten lebt die berufsunfähige Sozialhilfeempfängerin im Märkischen Viertel Westberlins; ihr Ex-Mann, ehemals Bergarbeiter, wohnt im selben Hochhaus. Unter dem Eindruck studentischer Aktivitäten in ihrem Viertel hat sich Irene von ihm emanzipiert. Über seinen fortdauernden Einfluss auf die Kinder kommt es zu heftigem Streit; der Ton ist laut und ruppig. Die älteren Töchter verurteilen die Mutter als „Querläuferin“; der Tenor ist hasserfüllt. Rückhaltlos spricht Irene Rakowitz über die Gründe für den Zerfall ihrer Familie und meldet dabei auch eigene Ansprüche an.
     
  Wolf Kino
Weserstraße 59, 12045 Berlin
    https://wolfberlin.org/


 
15. Januar  


15.01.
20:00
  Zurück auf Anfang | Peter Dörfler: Achterbahn
       
   
 

Norbert Witte hatte einen Traum: er wollte aus dem Berliner Spreepark – einem Freizeitpark, der zu DDR-Zeiten unter dem Namen »Plänterwald« berühmt geworden ist – den größten Rummelplatz des gerade wiedervereinigten Deutschlands machen. Stattdessen ging der König der Karusselle pleite und setzte sich mit seiner Familie und dem größten Teil seiner Gerätschaften im Jahre 2002 nach Peru ab. Er hinterließ der Stadt Berlin einen Riesenberg Schulden und ein großes Chaos. In Peru verwickelt er sich und seinen 20jährigen Sohn in Drogengeschäfte. Beide landen im Knast: Norbert Witte in Deutschland, sein Sohn in einem der härtesten Knäste der Welt…

Der Regisseur Peter Dörfler (geb. 1967 in Aschaffenburg) studierte an der Hochschule für Gestaltung in Offenbach Visuelle Kommunikation, führte Regie bei mehreren Kurzfilmen und spezialisierte sich im Laufe des Studiums auf Kamera. 1995 schloss er das Studium mit Diplom ab. Danach war er zunächst als Kameramann für Dokumentar- und Spielfilme tätig und drehte jeweils mehr als sechzig Musikclips und Werbungen. 2006 folgte seine erste Regiearbeit, der Dokumentarfilm »Der Panzerknacker«, dann 2009 »Achterbahn« (Berlinale, Preis der Dt. Filmkritik) und 2011 »The Big Eden« (Berlinale, nominiert für den dt. Filmpreis, bester Dokumentarfilm 2012). Dörfler lebt und arbeitet in Berlin.

     
  Lichtblick-Kino
Kastanienallee 77 / 10435 Berlin
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15.01.
bis
19.01.
  HELLAS FILMBOX BERLIN
   
 

Das Festival wurde im Frühjahr 2015 gegründet, um das hochaktuelle und künstlerisch äußerst spannende Filmschaffen Griechenlands in den Fokus des deutschen Publikums zu rücken. Gerade das Medium Film ist wie kaum ein anderes in idealer Weise geeignet, zu einer Erweiterung des Blickwinkels auf die griechische Kultur insgesamt beizutragen. Hellas Filmbox Berlin 5. Edition Mit einem klaren cineastischen Fokus findet das griechische Filmfest zum 5. Mal im Babylon vom 15.-19.01.2020 statt. HELLAS FILMBOX BERLIN möchte vor allem für den „Neuen Griechischen Film“ eine Plattform sein und cineastische Einblicke in das Land, die Menschen und inneren Widersprüche und Geheimnisse geben. „Feminine, sunny & blue“ lautet das diesjährige Motto des Filmfests: feminin, wie das gesamte Fest, insbesondere der Eröffnungsfilm und die Diskussionsrunde, sowie das überwiegend weibliche dynamische Team des Festivals; blau, wie das griechische Meer und sonnig, wie die Sonne des Landes, die sich im diesjährigen Poster wiederfindet.

   


15.01.
19:30
 

  Premiere mit Gästen | Crescendo - #makemusicnotwar

       
   
 

Im Rahmen von Friedensverhandlungen zwischen Diplomaten aus Israel und Palästina soll in Südtirol ein Konzert eines Jugendorchesters junger Palästinenser und Israelis unter massiven Sicherheitsvorkehrungen stattfinden. Die Jugendlichen wollen die Friedensbemühungen, die in ihrem Mikrokosmos bereits gefruchtet haben, nicht aufgeben und sehen nach und nach im gemeinsamen Zueinanderfinden und Musizieren einen ersten Weg zur Überbrückung von Hass, Intoleranz und Terror. Hat die Musik die Kraft, trotz der vielen Herausforderungen und Hindernisse Brücken zwischen den jungen Menschen verschiedener Religionen und verhasster Nationalitäten zu bauen?
Crescendo - #makemusicnotwar Genre: Drama Land/Jahr: D 2019 Regie: Dror Zahavi Darsteller/innen: Peter Simonischek, Daniel Donskoy, Mehdi Meskar, Sabrina Amali, Bibiana Beglau Drehbuch: Johannes Rotter, Dr. Alice Brauner Min.: 102 Fsk: 6 Verleih: Camino Film

https://www.youtube.com/Trailer

    Delphi Filmpalast
Kantstraße 12a 10623 Berlin
     https://www.yorck.de/kinos/delphi-filmpalast


15.01.
21:00
 

Queerfilmnacht | Jonathan Agassi saved my life

   
 

Yonathan aus Tel Aviv wird als Jonathan Agassi zum globalen Gay-Porn-Star. Als er nach Berlin zieht, arbeitet er auch als Escort, Chemsex inklusive. Scheinbar unaufhaltsam rutscht er in die Sucht ab. Über Jahre begleitet Tomer Heymann (MR. GAGA) den jungen Israeli in diesem bewegenden Dokumentarfilm.

IL/D 2018, 106 min, OmU<

https://www.youtube.com/Trailer

     
    https://www.yorck.de/kinos/delphi-lux
  Delphi LUX
Yva Bogen - Kantstraße 10 10623 Berlin
     


 
16. Januar  


16.01.
bis
22.01.
  British Shorts Film Festival
   
 

British Shorts präsentiert auch im Jahr 2020 wieder die aufregendsten, lustigsten, seltsamsten und spannendsten Kurzfilme aus der Heimat des Schmuddelwetters - Drama, Komödie, Thriller, Animation, Experimente, Doku, Horror, Science Fiction und Musikvideos direkt von der Insel. Kurzfilmvorführungen, Filmworkshop, Konzerte, Party, Gespräche, Ausstellung, Retrospektive und Open Screen

   


16.01.
19:00

  MY LIFE IS A GUNSHOT | Premiere & Filmgespräch
       
   
  Der legendäre Schweizer Noise-Künstler Joke Lanz hat eine treue, auf zahlreiche Länder verteilte Fangemeinde. Seine hochoriginellen Soundperformances sprechen von der Liebe und vom Leben in unserer Gesellschaft, allerdings oft auch von Schmerz. Als Joke 13 Jahre alt war, nahm sein Vater sich das Leben, Joke hörte den Schuss. Das hat ihn tief geprägt – als Musiker, Mensch und insbesondere als Vater. Das Unglück seines eigenen Vaters wollte er seinem Sohn Céleste nicht zumuten, ebensowenig wie dessen Abwesenheit. So schuf er nicht nur sich selbst ein Leben, das ihn – fern von allen Konventionen – glücklich macht, sondern erfand gemeinsam mit Céleste auch eine Vater-Sohn-Beziehung, die ihresgleichen sucht. Regisseur Marcel Derek Ramsay nähert sich Jokes anarcho-improvisierter Performance-Kunst, einer Art «Noise-Punk-Industrial-Dada», nicht nur inhaltlich, sondern auch formal an: Ein temporeicher, stark rhythmisierter und erfrischend unkonventioneller Film über Väter, Söhne und darüber, was passiert, wenn verwundete Söhne zu Vätern werden. Und zu Musikern.

Buch, Regie, Kamera, Schnitt: Marcel Derek Ramsay • Schweiz, 2019, 91 Minuten • OV deutsch • FSK 16
     
  Wolf Kino
Weserstraße 59, 12045 Berlin
    https://wolfberlin.org/


 
17. Januar  


17.01.
20:30
 

Premiere| CHARACTER ONE: SUSAN | mit Gästen!

      
   
 
Diagnose: Schizoaffektive Störung und bipolar. Was heißt das? Susan ist Anfang 50, eine ausgesprochen attraktive Frau. Die Halbitalienerin, geboren Anfang der 60er Jahre in Berlin, erzählt ihr Leben. Das hörte, wie sie sagt, mit 11 Jahren bereits auf. Denn da wurde sie sexuell missbraucht. Trotz guter Schulleistung und dem Versuch, einen bürgerlichen Beruf zu ergreifen, führte sie nie ein gewöhnliches Leben. Als Königin der Berliner Technoclubs der 90iger Jahre, als Dealerin und Weltenbummlerin verteidigt sie bis heute ihre Unabhängigkeit. Der Film gibt Susan eine Bühne, inszeniert sie als Filmdiva und stellt ihre faszinierende Leinwandpräsenz in Verbindung mit ihrer schonungslosen Offenheit zu einer opulenten, mitreißenden Performance zusammen. Das Porträt einer außergewöhnlichen Frau. DE 2018, R: Tim Lienhard, Dokumentarfilm, L: 80 min., FSK: ab 12

https://www.youtube.com/Trailer
     
 

City Kino Wedding im Centre Français de Berlin
Müllerstraße 74 13349 Berlin Anbindung: U-6, U-Rehberge

     http://www.citykinowedding.de/


 
18. Januar  


18.01.
22:30
 

Horror im Rollberg | What we do in the Shadows (OmU)

          
 

Die meisten Wohngemeinschaften müssen sich mit denselben Problemen rumschlagen. Putzpläne und Küchendienste werden nicht eingehalten, Mieten nicht gezahlt und zwischen den Mitbewohnern gibt es auch öfter mal böses Blut. Blut ist bei einer ganz besonderen WG in Wellington das richtige Stichwort. Bei den fünf Männern handelt es sich nämlich um Vampire, die allesamt mit den Tücken des Alltags, der Unsterblichkeit und ihrem untoten Dasein klarkommen müssen. Bei Petyr, dem ältesten der Gruppe, ist mit 8000 Jahren die Senilität schon stark spürbar, sodass er aus Versehen den jüngeren Nick zum Blutsauger macht. Nun ist es an Vladislav, Viago und Deacon den neuerlich unsterblich Gewordenen anzulernen und gleichzeitig dem sie für eine Dokumentation stets begleitenden Kamerateam die Welt der Vampire zu zeigen. Vladislav präsentiert stolz seine Folterkammer, Viago betrauert als ehemaliger Dandy den Verlust seines Spiegelbildes, Deacon mimt den schlimmen Finger und Nick berichtet jedem, den er trifft, von seinem unerwarteten Lebenswandel.

Neuseeland, (2014), 82 min., FSK 16

https://www.youtube.com/Trailer

    https://yorck.de/kinos/rollberg
  Rollberg Kino
Rollbergstr. 70 12049 Berlin
     


18.12.
20:30 bis 23:30
  Open Screening – Plattform für Filmemacher/innen & Filmfans
   
  Was dem Slam Poeten das Open Mic, das ist für die Filmszene das Open Screening! Hier können Filmemacher – ohne Anmeldung, ohne Vorauswahl, ohne Jury – Kurzfilme von maximal 20 Minuten, an deren Produktion sie irgendwie beteiligt waren, im Kino präsentieren. Unerwünschte Inhalte können vom Publikum mit mehrheitlich gezeigter roter Karte gestoppt werden.Das ganze funktioniert somit sozusagen wie ein spontanes Filmfestival, bei dem ausschließlich Filmemacher und Publikum bestimmen, was gezeigt wird.

Ein kurzes Q&A nach jedem Film ermöglicht es Filmemachern und Publikum ins Gespräch zu kommen. Von Drama, Comedy, Musikvideo, Reportage, Doku, Animation bis Experimental u.v.m. ist jedes Genre möglich. Das Open Screening versteht sich als Plattform für Filmemacher und Film­fans – z.B. um Filme zum ersten Mal vor Zuschauern zu testen, um ein Feedback zu erhalten, um Filme überhaupt einem Publikum zugänglich zu machen oder um Kontakte für zukünftige Projekte zu knüpfen. Mögliche Filmformate: Blue Ray, DVD, AVI File, MPG2, MOV, MPG4, bzw. alles, was mit dem VLC-Player abspielbar ist. Moderation: Abbas Saberi. Das Open Screenning findet an jedem dritten Montag im Monat statt.
Über 20 Jahre Open Screening in Berlin! Seit mehr als zwanzig Jahren gibt es das Berliner Open Screening nun schon! Gegründet wurde es 1997 im Umfeld des Underground-Filmfestivals "Circles of Confusion". Inzwischen findet das Open Screenning an jedem dritten Mittwoch im Monat bei freiem Eintritt im Sputnik Kino statt.

Filmabgabe: 20:00 Uhr Screening nominerte Filme & Preisverleihung: 20.30 Uhr Open Screening: 21 Uhr
     
    http://openscreening.de/
  Kinobar im Kino Sputnik
Höfe am Südstern Zugang über Hasenheide 54, 3. Hinterhof oder über Körtestraße 15-17, 1. Hinterhof, jeweils 5. Stock 10967 Berlin-Kreuzberg Tel: 030-6941147 / Fax: 030- 35122448 U7 U-Bahn-Station Südstern Bus M41 (Körtestraße)
     https://www.facebook.com/events/474799083349896/


18.01.
19.01.
17:00
  Fellini 100 – zum 100. Geburtstag Fellinis
       
   
 

Federico Fellini wurde am 20. Januar 1920 im italienischen Rimini geboren. Er arbeitete erfolgreich als Journalist und Karikaturist, bevor er mit dem Drehbuchschreiben und später der Regiearbeit begann. Er gilt als Maestro des italienischen Nachkriegskinos und als einer der wichtigsten Autorenfilmer des 20. Jahrhunderts. Für seine Filme wie »La strada« (1954), »La dolce vita«(1960), »8 1/2« (1963) und »Amarcord« (1973) erhielt er unzählige internationale Preise, zwölf Mal war er für den Oscar nominiert. Fellini starb 1993 in Rom, nur wenige Monate, nachdem er mit dem Ehrenoscar für sein Lebenswerk ausgezeichnet worden war.

La dolce vita (OmU) Italien/Frankreich 1959, 176 min, Regie: Federico Fellini; Buch: Federico Fellini, T. Pinelli, E. Flaiano; Kamera: Ortello Martelli; mit Macello Mastroianni, Alain Cuny, Anouk Aimée, Anita Ekberg Marcello trifft Magdalena, die Tochter eines Millionärs, und schläft mit ihr im Zimmer einer Prostituierten. Er führt seinen Vater, der zu Besuch kommt, durch Rom, ohne eine Beziehung zu ihm zu entwickeln. Derweil macht seine Geliebte einen Selbstmordversuch. Marcello begleitet einen amerikanischen Filmstar durch die Stadt und wird von ihrem Mann zusammengeschlagen. In den Erlebnissen des Journalisten Marcello spiegelt sich der Leerlauf der High-Society, die Bindungslosigkeit eines oberflächlichen Lebens. Nach einer wüsten, ausschweifenden Party steht er mit einer übernächtigten Gesellschaft am Strand und sieht zu, wie Fischer einen riesigen toten Rochen an Land ziehen. Marcello steht für die Menschen, die glauben, nur kühle Beobachter zu sein, und die sich doch selbst längst an das Leben verloren haben. Der Film besteht aus einer Folge lose verknüpfter Episoden, die von Ekstase und Ernüchterung handeln. Fellini will das Millieu attackieren, das er vorstellt, er will die Leere dieser Existenz anprangern.

Fellinis 8½ (OmU) Italien/Frankreich 1963, 138 min, Regie: Federico Fellini, mit Marcello Mastroianni, Anouk Aimée, Sandra Milo, Claudia Cardinale, Barbara Steele Filmregisseur Guido Anselmi befindet sich privat und künstlerisch in einer tiefen Krise. Genervt von seinen Produzenten, seiner Frau und seiner Geliebten, versucht er, Inspiration für seinen nächsten Film zu finden. Während er den Drehbeginn immer wieder aufschiebt, reflektiert er seine Kindheit, seine Beziehungen zu Frauen, sein Verhältnis zur Kunst und die Mißstände in der Filmbranche. Dabei kommen seine Ängste, Träume und verdrängten Komplexe aus dem Unterbewusstsein zum Vorschein, bis Traum und Wirklichkeit verschwimmen. »Achteinhalb«, dessen Titel auf der Anzahl seiner bisherigen Filme beruht, ist Fellinis autobiografische Auseinandersetzung mit der Kunst des Filmemachens. Marcello Mastroianni verkörpert hier eine Art Alter Ego Fellinis. Ausgezeichnet mit zwei Oscars® als Bester fremdsprachiger Film und für die Besten Kostüme, zählt das Meisterwerk für viele Kritiker zu den besten Filmen überhaupt.

     
  Lichtblick-Kino
Kastanienallee 77 / 10435 Berlin
      http://www.lichtblick-kino.org/
 


 
19. Januar  


 
20. Januar  


20.01.
22.00
 

 Mongay: End of the Century (Fin de siglo)

      
 

São Paulos Fetisch-Szene ist in heller Aufruhr, denn zum zweiten Mal wird der „Mr. Leather“ in Brasilien gesucht. Daniel Nolascos sowohl künstlerische als auch überaus sexy Dokumentation begleitet fünf extravagante Teilnehmer des Fetisch-Wettbewerbs in ihrem Kampf um den begehrten Titel „Mr. Leather Brazil“. Jeder Teilnehmer hat seine ganz eigene und fesselnde Geschichte, und natürlich hat jeder auch einen heißen Plan, um an den Titel zu kommen! Ein absolut faszinierendes, erotisches und humorvolles Filmerlebnis, nicht nur für Leder- und Fetischinteressierte!

Genre Dokumentarfilm Land/Jahr Brasilien 2019 Regie Daniel Nolasco Darsteller Dom Barbubo, Dom PC, Kake, Deh Leather, Maoriguy u.a.125 min.

https://www.youtube.com/Trailer

    Kino International
Karl-Marx-Allee 33 10178 Berlin
      https://www.yorck.de/kinos/kino-international


 
21. Januar  


 
22. Januar  


22.01.
20:00
  hallo, wie geht es dir – Celebrating Daniel Johnston
       
   
 

Am 22. Januar 2020 wäre der Musiker, Songwriter und Künstler Daniel Johnston 59 Jahre alt geworden. Seine facettenreiche Kunst – zahlreiche zerbrechlich-schöne Songs, gebannt auf Lofi-Kassetten, Comics und Zeichnungen – feiern wir an diesem Abend mit Filmen und Musikperformances.

Dokumentarfilm: The Devil and Daniel Johnston (engl. OV) USA 2005, 110 min, Regie: Jeff Feuerzeig 

Für Kurt Cobain war er der größte Songwriter auf Erden – für das Musik-Business ist er bis heute ein Rätsel geblieben: Daniel Johnston, der in den 90er Jahren mit seinen traurigen, von einer tiefen Einsamkeit sprechenden Liedern eine neue Aufrichtigkeit in den Pop einbrachte. Der Ende 2019 verstorbene Daniel Johnston war ein Genie und eine Legende. Und er hatte ein tragisches Schicksal: Seit seiner Kindheit war er manisch-depressiv und schizophren veranlagt, was in seiner Kunst, die für ihn zugleich Therapie war, durchaus zum Ausdruck kommt. Von seinem vermeintlich kindlichen Blick auf die Welt, wie er auch in seinen Zeichnungen und in seiner Malerei aufscheint, haben sich die verschiedensten Musiker, darunter Sonic Youth ebenso wie Nirvana, immer wieder inspirieren lassen. In seinem Film rekonstruiert Jeff Feuerzeig mit rarem Archivmaterial, Interviews mit Wegbegleitern und Bewunderern sowie zahlreiche Songs den Lebensweg des von den eigenen Dämonen gequälten »Desperate Dan«. 

Live Performance mit Klaus Beyer (dem legendären fünften Beatle aus Kreuzberg), Paranoia Godard (Italian Indie-Pop-Duo, made in Berlin), Alvise Bittente (Italienischer Zeichner, von Daniel Johnston inspiriert) & Marco Brosolo (Italo-Berliner Musiker/Künstler) Im Gegensatz zu Walter Benjamins Idee, wird die Aura von Daniel Johnstons Kunst durch ihre mechanische Reproduktion nicht verwässert, sondern verstärkt: repetition instead of copying! High Tech wird der Komplexität des Menschen nicht gerecht. Ein Markenzeichen von Daniel Johnston war, dass er Lofi-Produktionstechnik bewusst zur Verwirklichung seiner künstlerischen Vision eingesetzt hat. Selbstbemalte, schrabbelige Kassetten waren für ihn das kongeniale Medium. 

Weltpremiere: Daniel Johnston live at Volksbühne Berlin 1999 Regie: Frank Behnke 

     
  Lichtblick-Kino
Kastanienallee 77 / 10435 Berlin
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22.01.
20:30

  Publikumspremiere | Das Vorspiel
       
   
  Anna Bronsky ist Geigenlehrerin an einem Musikgymnasium. Sie setzt gegen den Willen ihrer Kollegen die Aufnahme eines Schülers durch, den sie für sehr talentiert hält. Engagiert bereitet sie Alexander auf die Zwischenprüfung vor und vernachlässigt dabei ihre Familie. Ihren Sohn Jonas, den sie in Konkurrenz zu ihrem neuen Schüler bringt und ihren Mann Philippe. Ihr Kollege Christian, mit dem sie eine Affäre hat, überredet sie in einem Quintett mitzuspielen. Als Anna in einem Konzert als Geigerin versagt, treibt sie ihren Schüler zu Höchstleistungen an. Am Tag der entscheidenden Zwischenprüfung kommt es zu einem folgenschweren Unglück.

Das Vorspiel Genre: Drama Land/Jahr: D 2019 Regie: Ina Weisse (Der Architekt/2008) Darsteller/innen: Nina Hoss, Simon Abkarian, Jens Albinus, Sophie Rois, Thomas Thieme, Winnie Böwe, Ilja Monti Drehbuch: Ina Weisse, Daphne Charizani Min.: 99 Fsk: Verleih: Port-au-Prince/24 Bilder Festival: 44. Toronto International Film Festival

https://www.youtube.com/Trailer
     
  KINO IN DER KULTURBRAUEREI
Schönhauser Allee 36, 10435 Berlin
    https://www.cinestar.de/berlin-kino-in-der-kulturbrauerei


 
23. Januar  


23.01.
19:00
 

 Premiere mit Gästen | Ein Verborgenes Leben (A Hidden Life)

      
 

Vlad (Aaron Kissov) ist gerade mit seinem Vater Barnabas (Rick Kavanian) nach Crailsfelden gezogen und nun auch der Neue an der Penner-Akademie, eine der berühmtesten magischen Schulen der Welt. Crailsfelden ist ein fantastischer Ort, hier wimmelt es nur so vor Feen, Hexen, Trollen und Zwergen. Mit Vlad und seinem Vater sind nun auch Vampire im Ort vertreten. Aber der kleine Vampir Vlad hat ein großes Problem: Er kann kein Blut sehen. Mit diesem ungewöhnlichen Umstand steht Vlad aber nicht allein da. Denn genau wie er, haben auch seine neuen Freunde Ängste. Die Fee Faye (Johanna Schraml) leidet unter Flugangst und Wolf, der Werwolf (Arsseni Bultmann), hat eine Tierhaarallergie. Somit ist Vlad in guter Gesellschaft. Gemeinsam kommt das ungewöhnliche Trio einer Verschwörung rund um dem Bürgermeister Louis Ziffer (Christian Berkel) und seiner Sekretärin Frau Circemeyer (Sonja Gerhardt) auf die Spur, die ganz Crailsfelden ins Unglück stürzen könnte.

Ein Verborgenes Leben (A Hidden Life) Genre: Drama Land/Jahr: D/USA 2019 Regie: Terrence Malick (Song to Song/2017) Darsteller/innen: August Diehl, Valerie Pachner, Matthias Schoenaerts, Bruno Ganz, Martin Wuttke Drehbuch: Terrence Malick Min.: 173 Fsk: Verleih: Pandora Film Medien GmbH Festival: Festival De Cannes - Wettbewerb

https://www.youtube.com/Trailer

    Kino International
Karl-Marx-Allee 33 10178 Berlin
      https://www.yorck.de/kinos/kino-international


 
24. Januar  


24.01.
bis
18.02.
  Abweichungen Dokumentarfilme von Jochen Kraußer
       
   
 

„Am Anfang war das Wort. Das heißt der Gedanke.“ Mit einem Bibelzitat beginnt der Drehbuchautor und Regisseur Pavel Juráček einen Text über das Drehbuchschreiben, und er erläutert: „Ein Drehbuch ist eine Absicht, und je detaillierter, je genauer die Absicht zu Beginn des Werkes ist, desto größer ist die Hoffnung, dass das Werk die Erwartungen erfüllt.“ An den tschechoslowakischen Film hatte Pavel Juráček (1935–1989) große Erwartungen. In den 1960er Jahren war er einer seiner maßgeblichen Erneuerer. Juráček beherrschte nicht nur unterschiedliche Stoffe und Genres, von Dramen der Gegenwart bis zum Science-Fiction- oder Historienfilm, seine Werke zeichnen sich auch durch hintersinnigen Humor, intellektuelle Vielschichtigkeit und eine bisweilen prophetisch wirkende Klarsicht aus.

Die Werkschau Pavel Juráček ist eine Kooperation mit dem Tschechischen Zentrum Berlin mit freundlicher Unterstützung durch das Nationale Filmarchiv Prag.

https://www.dhm.de/zeughauskino/filmreihen/am-anfang.html

     
  Zeughauskino
Deutsches Historisches Museum Unter den Linden 2 10117 Berlin Tel. +49 30 20304-0
    http://www.dhm.de/zeughauskino
 


 
25. Januar  
 
26. Januar  


26.01.
bis
30.01.
  Federico & Marcello|Die Filme von Federico Fellini mit Marcello Mastroianni
       
   
 

Federico Fellini (1920–1993) war eine der bedeutendsten Persönlichkeiten des italienischen Films und hat mit seinem eigenen, sehr persönlichen und poetischen Erzählstil Filmgeschichte geschrieben. Anlässlich Fellinis 100. Geburtstag präsentiert das Italienische Kulturinstitut Berlin vom 16. Januar bis 29. Februar die Ausstellung der Cineteca di Bologna und von Cinemazero – Pordenone „Fellini/Mastroianni/Alter Ego“ mit bislang unveröffentlichten Fotografien des Filmemachers und seines präferierten Darstellers, den er in seinen autobiografisch geprägten Filmen bevorzugt als Alter Ego besetzte und mit dem ihn eine jahrzehntelange Freundschaft verband. Begleitend zur Ausstellung zeigt das Arsenal die fünf gemeinsamen Filme von Federico Fellini und Marcello Mastroianni aus den Jahren 1960 bis 1987 in 35-mm-Kopien.

https://www.arsenal-berlin.de/de/kino-arsenal/programm/

     
  Kino Arsenal – im Filmhaus am Potsdamer Platz
Potsdamer Str. 2, 10785 Berlin
Tel.: + 49 (0) 30 26599 - 100 ticket@arsenal-berlin.de
      http://www.arsenal-berlin.de/
 


 
27. Januar  


27.01.
22.00
 

 Mongay Preview: Darkroom - Tödliche Tropfen

      
 

In seinem neuen Film befasst sich Kultregisseur Rosa von Praunheim mit einem wahren Kriminalfall aus jüngster Vergangenheit und macht daraus einen seiner spannendsten Filme. Lars, ein Krankenpfleger aus Saarbrücken, zieht mit seinem Freund Roland nach Berlin. Zusammen renovieren sie eine Wohnung. Das Glück scheint perfekt. Was Roland jedoch nicht ahnt: Lars treibt sich heimlich im Berliner Nachtleben umher und experimentiert mit tödlichen Substanzen...

Darkroom - Tödliche Tropfen Genre: Drama Thriller Land/Jahr: D 2019 Regie: Rosa von Praunheim (Männerfreundschaften /2018) Darsteller/innen: Heiner Bomhard, Bardo Böhlefeld, Christian Dieterle Drehbuch: Uta Eisenhardt Min.: 89 Fsk: Verleih: missingfilms Festival: Filmfest Hamburg / Deutschland Premiere

https://www.youtube.com/Trailer

    Kino International
Karl-Marx-Allee 33 10178 Berlin
      https://www.yorck.de/kinos/kino-international


 
28. Januar  


28.01. bis 01.03.
  transmediale
   
 

Im Mittelpunkt der Aktivitäten der transmediale steht das jährliche Festival, das sich zu einem unverzichtbaren Ereignis im Kalender von Medienkunstprofis, Künstlern und Studenten aus aller Welt entwickelt hat. Die jährlich wechselnden Themen werden in Ausstellungen, Performances, Screenings und Workshops reflektiert. Unter anderem hat die transmediale auf dem Festival die Rolle von Emotionen und kultureller Entstehung in der digitalen Kultur, die politischen, ökonomischen und kulturellen Gräben unserer Zeit, die Flüchtigkeit sich ständig verändernder Medienkulturen diskutiert. Es findet im Haus der Kulturen der Welt statt, das während der Festivalzeit jährlich etwa 25.000 Besuche verzeichnet. Die transmediale schafft einen Raum für die kritische Reflexion des kulturellen Wandels aus einer postdigitalen Perspektive. Seit über dreißig Jahren bringt das jährliche Festival für Kunst und digitale Kultur internationale KünstlerInnen, ForscherInnen, AktivistInnen und DenkerInnen zusammen mit dem Ziel, durch die Verschränkung verschiedener Genres und kuratorischer Ansätze neue Sichtweisen auf unsere technologische Ära zu entwickeln. Im Laufe ihrer Geschichte hat sich die transmediale von ihren Anfängen als VideoFilmFest zu einer der wichtigsten Veranstaltungen für Kunst und digitale Kultur weltweit entwickelt.

   


 
29. Januar  


 
30. Januar  

 
31. Januar  



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