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MMEANSMOVIE Filmmagazin Berlin © - Kino, Filmstarts, Festivals und Termine     
 
   
Juli 2017  
         
 
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  WERBUNG
   


bis
02.07.
 

Anime Berlin: "100 Jahre Anime"

       
 

„100 Jahre Anime“ feiert das Babylon vom 22. Juli bis 2. Juli mit seinem zweiten Anime Berlin Festival und über 40 Filmen aus verschiedenen Jahrzehnten, davon sechs Deutschland- und zwei Berlin-Premieren sowie eine Preview. Regisseur Michael Arias („Animatrix“, „Tekkonkinkreet“) eröffnet das Festival mit der Deutschlandpremiere seines neuesten Films „Harmony“ (deutsche Fassung). Im Anschluss gibt es ein Q&A mit ihm und eine Signierstunde. Das Maid-Café „Sweet Heaven“ versorgt die Premierengäste mit japanischem Essen. Auf den ersten Blick herrscht in Michael Arias‘ Science Fiction nur Harmonie, aber dieses Paradies ist eine Täuschung. Das in jedem Menschen implementierte Programm WatchMe mit seinen smarten Kontaktlinsen hat Gesundheit und Frieden für alle Menschen zum Ziel.
Nicht allein diesem gesellschaftlichen Druck wollte die junge WHO-Inspektorin Tuan Kirie mit einem Einsatz in einem Kriegsgebiet entfliehen. Als sie wegen Fehlverhaltens nach Tokyo zurückbeordert wird, holt sie ihre Vergangenheit ein:
Die gescheiterte Liebe zu ihrer Jugendfreundin Miach Mihie, die vor über einem Jahrzehnt mit einem gemeinsam geplanten Selbstmord gegen das System rebellieren wollte und als einzige von drei Freundinnen starb. Als tausende simultan begangene Selbstmorde die Gesellschaft erschüttern, vermutet Tuan eine Verbindung zu der Totgeglaubten. Die WHO-Admedistration schickt sie zunächst nach Bagdad, um dort die Ursache für die Systemstörung zu finden und diese zu stoppen. – Eine bildgewaltige Produktion des Studios 4°C („Ghost in the Shell: Arise“, „Mind Game“, „Tekkonkinkreet“).

Soweit möglich zeigt Anime Berlin die Festivalfilme sowohl in der deutschen als auch in der OmU- bzw. OmeU-Fassung.
Der Vorverkauf beginnt am Samstag, den 3. Juli. Für eine Woche bis zum 10. Juli gelten Early-Bird-Angebote.

    http://www.babylonberlin.de/anime.htm
     
    Babylon
Rosa-Luxemburg-Str. 30, 10178 Berlin
     http://babylonberlin.de/


bis 03.07.
 

The BERLIN SHORT FILM FESTIVAL

       
 

The Berlin Short Film Festival returns to the the Babylon Cinema for its fourth year, 29 June – 3 July 2017. Previous screenings and award winners are listed in the Festival Archives.

Das jährliche Berlin Short Film Festival zielt darauf ab, eines der führenden europäischen Filmfestivals für Kurzfilme zu sein. BSFF ist eine einzigartige Plattform für neue Talente und ein Fest der filmischen Kreativität und Innovation. Das Festival zieht eine erstaunliche Reihe von Filmemachern aus der ganzen Welt und bietet jeder Zuschauer eine außergewöhnliche Chance, viele neue Einblicke in die Zukunf des Kinos zu gewähren.   Alle Filme sind auf Englisch und Deutsch, oder im Original mit englischen Untertiteln. Alle fünfzehn BSFF Kurzfilmblöcke sind ungefähr 80 Minuten lang.

Das Berlin Short Film Festival 2017 schafft Raum für mehr als 80 ausgewählte Kurzfilme, kurze Dokumentarfilme, Animationsfilme und Musikvideos. Das Festival akzeptiert alle Kurzfilme aus alle Film-Genres. Es können Filme mit einer Länge bis zu 50 Minuten eingereicht werden. BSFF fordert Low-Budget-Filme von unabhängigen Filmemachern mit dem Schwerpunkt New Talent. Das Festival bietet die Möglichkeit für talentierten Filmemachern aus der ganzen Welt, gemeinsam zu lernen. Hier können Filmemachern ihre Filme in einem internationalen Umfeld zeigen. Diese konkurrieren in acht verschiedenen Wettbewerbskategorien. Die Jury bleibt anonym und besteht aus internationalen Filmprofis sowie Profi-Creatives mit mindestens fünf und zwanzig Jahre Erfahrung in der Film- und Medienindustrie.

Das Berlin Short Film Festival ist eine jährliche Treffpunkt für Kurzfilmemacher aus der ganzen Welt. BSFF bietet mit Fünf Tage à drei Vorführungen und diverse Networkingmöglichkeiten vieles für internationalen Filmemacher. Dieses Plattform gewährt einen Raum, wo man die eindrucksvollsten filmischen Leistungen präsentiert. Hier kann man von Kollegen gleichzeitig lernen und wertvolle Kontakte für zukünftige Kooperationen miteinander bauen. Das Berlin Short Film Festival zieht jedes Jahr eine internationale Community unabhängigen Filmschaffenden an. Besucher können bei BSFF neue internationale Kurzfilm-Premieren genießen.

    http://www.berlinshort.com/festival/
     
    Babylon
Rosa-Luxemburg-Str. 30, 10178 Berlin
     http://babylonberlin.de/
   
  1. Juli   Samstag
   


01.07.
bis
30.07.
  Magical History Tour – Stadtsinfonien
   
  BERLIN. DIE SINFONIE DER GROSSSTADT (D 1927) ist nicht nur singuläres Porträt Berlins Mitte der 20er Jahre, sondern auch Fixstern und quasi Namensgeber einer Reihe von Dokumentarfilmen, die in den 20er/30er Jahren die zunehmende Dynamik, Technisierung und Modernität der Großstädte in rhythmisierten Montagen und assoziativen Bilderfolgen darstellten: die Stadtsinfonien.

Tempo, Bewegung und Experimentierfreude bestimmen die filmischen Annäherungen an verschiedene Städte, die wir im Juli präsentieren. Erweitert wird die Reihe um Filme, die sich dezidiert auf das Genre der "City Symphonies" beziehen oder mit ihnen verwandt sind.
    http://www.arsenal-berlin.de/kalender
  Kino Arsenal – im Filmhaus am Potsdamer Platz
Potsdamer Str. 2, 10785 Berlin
Tel.: + 49 (0) 30 26599 - 100 ticket@arsenal-berlin.de
      http://www.arsenal-berlin.de/
 


01.07.
20:00
 

Der Tod von Ludwig XIV. (mit Gast)

         
 

Der König der französischen Könige, der Sonnenkönig, stirbt. Die letzten 15 Tage seines Lebens beginnen mit einer Schwäche während eines Empfangs. Ab dann muss der absolute Herrscher das Bett in seinem Schlafgemach in Versailles hüten, wo sich allerlei Hof- und Regierungsvolk, Verwandt- und Ärzteschaft aus dem ganzen Land um ihn versammelt. Man scheint besorgt oder erschüttert, will aufmuntern oder helfen, sich selbst Vorteile verschaffen oder auch schon Ränke für die Zeit danach schmieden. Vor allem jedoch regiert Ratlosigkeit – bei Ärzten wie Bediensteten. Während sein Kopf zumeist in der riesigen Perücke verschwindet, wird jede Regung genau registriert: was möchte er, trinkt er, trinkt er nicht? Atmet er noch? Wohin schaut er? Flüstert er etwas? Was und wie isst er?, kommentiert, gegebenenfalls auch gerne beklatscht und mit „bravo“-Rufen bedacht. In diesem abgedunkelten Raum mit dem schweren Interieur herrscht eine bizarre, fast zeitlose Atmosphäre, in die nur Vogelgezwitscher, selten ein paar verlorene Sonnenstrahlen und das Summen der Insekten noch Leben hineinbringen und zur „Entspannung des Sinne“ (Serra) beitragen .

Mit Gespräch mit Stefan Butzmühlen

DER TOD VON LUDWIG XIV. Frankreich/Portugal/Spanien 2016 115 Min. franz. OmU Regie: Albert Serra, Drehbuch: Albert Serra, Thierry Lounas, Bildgestaltung: Jonathan Ricquebourg, Kamera: Julien Hogert, Artur Tort, Ton: Jordi Ribas, Anne Dupouy, Schnitt: Ariadna Ribas, Artur Tort, Albert Serra, Musik: Marc Verdaguer im Verleih von GRANDFILM

    https://fsk-kino.peripherfilm.de/der-tod-von-ludwig-xiv/
  fsk-kino am Oranienplatz
Segitzdamm 2
     http://fsk-kino.peripherfilm.de/


    It Follows (OV)
     
01.07.
22:30
  USA (2014), 100 min.

Die 19-Jährige Jay hat Sex mit Hugh, ihrem Date. Doch hätte sie vorher gewusst, was der Beischlaf für Folgen haben wird, wäre sie nicht zu dem jungen Mann auf den Rücksitz geklettert. Als sie, noch benommen vom Chloroform und an einen Stuhl gefesselt, wieder aufwacht, erklärt ihr Jay reumütig, dass er einen verstörenden Hintergedanken hatte: Er sei von einem Geist verfolgt worden, den er loswerden und zu diesem Zweck transferieren wollte – ein Ziel, dass er mit dem Sex erreicht habe. Jay glaubt Hugh zunächst nicht, sieht den Geist aber bald mit eigenen Augen, er hat sich in unterschiedlichen Erscheinungen an ihre Fersen geheftet: als nackte Frau, großer Mann und kleines Kind. Um ihn loszuwerden, müsse Jay mit einer anderen Person schlafen. Ob der heimgesuchten jungen Frau ein anderer Ausweg gelingt? Verzweifelt bittet sie ihre Schwester Kelly und ihre Freunde Yara und Paul um Hilfe…
     
  Rollberg
Rollbergstr. 70 12049 Berlin
     


01.07.
24:00
  Stummfilm um Mitternacht - Buster Keaton:The General
   
  Buster Keaton (1895-1966) steht vom 4. März bis zum 1. Juli im Zentrum der neuen Staffel von „Stummfilm um Mitternacht“ im Babylon: Der berühmte Stummfilmkünstler und ehemalige Vaudeville-Akrobat wagte als „The Great Stoneface“ spektakuläre Stunts mit einer Unerschrockenheit und athletischen Körperbeherrschung. Dies verband er mit einer großen Sensibilität, Unschuld und Traurigkeit zu bewegenden Komödien.

USA 1926 R: Buster Keaton, Clyde Bruckman. Mit Buster Keaton, Marion Mack, Glen Cavender. OF 107 Min. Digital. Eintritt FREI Lokomotivführer Johnnie liebt seine Lok, genannt “Der General” sowie die schöne Annabelle Lee. Als Bürgerkriegstruppen die Lok samt Annabelle entführen, tritt Johnnie in Aktion. Endlich kann er zeigen, was in ihm steckt. „Stoneface“ Keaton in seinem berühmtesten Film.


    PROGRAMM: http://babylonberlin.de/stummfilme.htm
     
  Babylon
Rosa-Luxemburg-Str. 30, 10178 Berlin
     http://babylonberlin.de/


01.07.
20:30
  ACT! – Wer bin ich?
       
 

Die Theater-Pädagogin und Lehrerin Maike Plath hat fast 10 Jahre an einer Hauptschule in Neukölln gearbeitet. Normaler Unterricht war dort kaum möglich. Sie fing also an, mit den Jugendlichen stattdessen Theater zu machen und hatte damit Erfolg. Die »problematischen Jugendlichen« zeigten plötzlich, was sie können und was sie über die Welt denken. Sie fing an, ihre Erlebnisse und Konzepte aufzuschreiben und zu veröffentlichen. Als sie vom Schulamt aufgefordert wurde, »Dienst nach Vorschrift« zu machen, gab Maike Plath nach 17 Jahren Schuldienst ihre Verbeamtung auf und leitet jetzt mit zwei anderen Frauen den Verein ACT.

»Als ich mich selbstständig gemacht habe, wollte ich nicht allein im ICE sitzen und jedes Wochenende woanders Lehrveranstaltungen geben. Ich wollte weiter mit Jugendlichen arbeiten und dafür sorgen, dass möglichst viele von ihnen eine Stimme bekommen.« Mittlerweile arbeitet ein Team von 23 Künstlern und Pädagogen nach ihrem Ansatz in ganz Berlin und gibt bundesweit Weiterbildungen für Lehrkräfte und Künstler. Einige Kinder von damals sind mittlerweile junge Erwachsene und leiten selber Jüngere an. Und jedes Jahr kommen neue dazu…

Rosa von Praunheim hat mit seinem Filmteam 2015/16 über viele Monate eine Stückentwicklung von Maike Plath – »How long is Paradise« – am Heimathafen beobachtet.

in Anwesenheit der Protagonistin Maike Plath

     
    Lichtblick Kino
Kastanienallee 77, 10435 Berlin
http://www.lichtblick-kino.org/
   
     


    In Zeiten des abnehmenden Lichts
           Film und Gespräch
01.07.
20:00
 

1989, der Sommer neigt sich dem Ende, die Villa am Ost-Berliner Stadtrand zeigt erste Schäden an der Fassade. Bei einem Fest aus Anlass des 90. Geburtstages von Wilhelm Powileit, einem Veteran des kommunistischen Widerstands, treffen sie alle zusammen: die Familie, alte Weggefährten, zur Gratulation abgeordnete Genossen. Ein Riss geht durch die Reihen. Zwischen denen, die den Sozialismus noch als Utopie verteidigen, und jenen, die dessen Niedergang kommen sehen. Dabei haben sie alle eines gemeinsam: Sie sind Gefangene der Geschichte. Ihr Schicksal ist untrennbar verknüpft mit der des Landes. Basierend auf Eugen Ruges vieldiskutiertem Gesellschaftsroman, der ein großes Panorama von 40 Jahren DDR-Geschichte anhand präziser Psychogramme erzählt, schuf Drehbuchautor Wolfgang Kohlhaase ein spannungsgeladenes Destillat, indem er vier Generationen auf engstem Raum zu einem Finale versammelt, um ebenso tragische wie absurde Züge zu offenbaren.

Spielfilm von Matti Geschonneck und Wolfgang Kohlhaase (Drehbuch), D 2017, 100 Min. Gespräch mit Wolfgang Kohlhaase, Matti Geschonneck und Eugen Ruge Moderation: Jörg Taszman In deutscher Sprache € 6/4

Kartenreservierung Tel.: (030) 200 57-1000  E-Mail: ticket@adk.de

     
  Akademie der Künste
Hanseatenweg
      http://www.adk.de/
   
  2. Juli   Sonntag
   


02.07.
19:00
  Das Gegenteil von Grau
       
 

Dokumentarfilm, D 2017, 90 min, Regie: Matthias Coers und Recht auf Stadt Ruhr

Brachflächen, Leerstand, Anonymität, Stillstand – nicht alle zwischen Dortmund und Duisburg wollen sich damit abfinden. Im Gegenteil. Immer mehr Menschen entdecken Möglichkeiten und greifen in den städtischen Alltag ein. Ein Wohnzimmer mitten auf der Straße, Nachbarschaft, Gemeinschaftsgärten. Stadtteilläden, Repair Cafés und Mieter*inneninitiativen entstehen in den Nischen der Städte – unabhängig, selbstbestimmt und gemeinsam.

»Das Gegenteil von Grau« zeigt unterschiedliche Gruppen, die praktische Utopien und Freiräume leben und für ein solidarisches und ökologisches Miteinander im urbanen Raum kämpfen.

in Anwesenheit des Regisseurs Matthias Coers und des Filmteams

     
    Lichtblick Kino
Kastanienallee 77, 10435 Berlin
http://www.lichtblick-kino.org/
   
     


02.07.
18:00
 

Fassbinder: Die Ehe der Maria Braun (1979)

      
 

Ein Kriegstag im Jahre 1943: während draußen die Bomben fallen, heiraten in einem Standesamt der Frontsoldat Herrman Braun und das Mädchen Maria. Einen halben Tag und eine Nacht sind sie zusammen, bevor Herrman zurück an die Ostfront muss.
Als Maria kurze Zeit später die Nachricht vom Tod ihres Mannes ereilt, beginnt sie in ihrer Not als Bardame zu arbeiten und lernt dort den amerikanischen Soldaten Bill kennen. Als ihr Mann unverhofft zurückkehrt, sieht er die beiden beim Liebesspiel, es kommt zum Streit und einer folgenschweren Tat…

D 1979, R: Rainer Werner Fassbinder, K: Michael Ballhaus, D: Hanna Schygulla, Klaus Löwitsch u.a.

Einer der ganz großen Filmemacher ist von uns gegangen – Michael Ballhaus. Er hat von Fassbinder und Schlöndorf bis Scorsese und Coppola mit den ganz großen Regisseuren zusammengearbeitet und hat maßgeblich zu ihren Meisterwerken beigetragen. Zur Berlinale 2016 war er bei uns im City Kino Wedding zu Gast. Wir sind dankbar, einen so besonderen Menschen kennengelernt zu haben und verabschieden uns mit einer Filmreihe.

     
 

City Kino Wedding im Centre Français de Berlin
Müllerstraße 74 13349 Berlin Anbindung: U-6, U-Rehberge

     http://www.citykinowedding.de/


02.07.
bis
11.07.

    23. Jüdisches Filmfestival Berlin & Brandenburg
          
 

Das Jüdische Filmfestival Berlin & Brandenburg versteht sich seit mehr als zwei Jahrzehnten als Forum für den jüdischen und israelischen Film in Deutschland. Es ist damit der älteste und wichtigste kulturelle Event seiner Art und wesentlicher Teil des vielfältigen jüdischen Lebens in Berlin. Sein Schwerpunkt ist die filmische Auseinandersetzung mit allen Facetten des jüdischen Lebens und dessen ständigen Wandels, in Deutschland, Israel, Europa und dem Rest der Welt. Im Fokus steht dabei die gesamte Bandbreite des aktuellen filmischen Schaffens – vom anspruchsvollen Independent- und Arthousekino über Dokumentarfilme bis hin zum Essayistischen und Experimentellen. Unser besonderer Augenmerk liegt dabei auch auf der Entdeckung und Förderung junger Filmemacher in Deutschland und Israel. In der Reihe israelischer Filme bringen wir Geschichten von Menschen und ihrem Alltag jenseits der Nachrichtenbilder und Medienklischees: differenzierte Blicke auf ein Land, die ebenso vielfältig und widersprüchlich sind wie Israel selbst.

     
   
   
KW 27   3. Juli   Montag
   


03.07.
20:30
  Berlin – Filme der Stadt: Mädchen in Koffer (OmU)
       
 

Mike und Sascha, Old Urban Berlin Heroes, sehen ihre Freundschaft vor einer harten Prüfung. Ihre gemeinsame Mitbewohnerin Sabeth ist plötzlich tot. Ihr Vermächtnis will, dass die beiden Männer einen Koffer zu einer Verwandten bringen sollen. Was ist in dem Koffer? Wohin geht die Reise? Und dann: Warum kommen die beiden immer weiter von ihrem Weg ab?

Mädchen in Koffer (OmU) D 2015, 93 min, Buch & Regie: Albrecht Hirche, Kamera: Demian von Prittwitz, Ton: Till Cöster, Schnitt: Katja Jopp, Musik: Blaine L. Reininger, mit: Denis Schmidt, Oliver Moumouris, Lena Kitsopoulou u.a.

in Anwesenheit des Regisseurs Albrecht Hirche

     
    Lichtblick Kino
Kastanienallee 77, 10435 Berlin
http://www.lichtblick-kino.org/
   
     


03.07.
19:00
 

  Berlin Rebel High School« in Anwesenheit von Lehrkräften

      
  Die Protagonisten von »Berlin Rebel High School« sehen wenig Sinn in einem konventionellen Schulsystem, dies gilt für Lehrerinnen und Lehrer genauso wie für Schülerinnen und Schüler. Meistens sind es der Leistungsdruck, das Lehr- und Lernsystem an sich oder der Umgang mit Regeln, die dies begründen. Vor ihren individuellen Hintergründen erzählt der Dokumentarfilmer Alexander Kleider Geschichten, porträtiert Charaktere und begleitet Schüler wie Lehrer der Schule für Erwachsenenbildung (SFE) Berlin auf dem Weg zum alternativen Abitur. Mit viel Witz und Energie dokumentiert er eine beinahe radikal andere Idee von Schule, die freies Lernen und Gemeinschaftlichkeit fördert.

»Berlin Rebel High School« Deutschland 2017, 92 min, Regie: Alexander Kleider

Den drei Screenings werden Lehrkräfte der SFE beiwohnen und im Anschluss zur Diskussion bereit stehen:

03. Juli in Anwesenheit von Klaus Trappmann (Deutschlehrer)
06. Juli i. A. von Klaus Trappmann und Beate Ulreich (Schulbüro)
11. Juli i. A. Von Simon Raschke (Mathelehrer) und Beate Ulreich
     
    Moviemento Kino
Kottbusser Damm 22
Kinokasse: 692 47 85
      http://www.moviemento.de/
   
  4. Juli   Dienstag
   


04.07.
18:00
  Dokumentarfilm Kein Gott, kein Herr! – Eine Geschichte der Anarchie
       
 

Der Anarchismus ist das natürliche Kind der Aufklärung, die Anerkennung des Individuums, Herr seiner selbst zu sein. Der Anarchismus ist die Antwort auf die dunklen Seiten des Kapitalismus und wurde im Schatten der großen industriellen und landwirtschaftlichen Ausbeutung geboren. Der Anarchismus stellt die Frage nach der Moral des Menschseins, die ein Leben ohne Staat, Geld und Grenzen auf Grundlage von Freiheit, Vernunft, Gleichheit idealisiert. Ausschließlich auf Archiv-Dokumente wie Wochenschauen, Fotos, Zeitungen und Schriften gestützt, erzählt Tancrède Ramonet von der anarchistischen Bewegung: Von ihre Anfängen bis zum Vorabend des ersten Weltkriegs, und über die aufregenden Jahre bis zum II. Weltkrieg. Eine Zeitreise von Proudhon über die mexikanische Revolution bis zu Durruti im spanischen Bürgerkrieg. Das historische Fresko reicht von Russland und Japan über Spanien in die USA, bis nach Frankreich, Argentinien, Israel und Ägypten. Eine reich bebilderte Aufbereitung der Geschichte der Anarchie von Proudhon über Bakunin bis in die Gegenwart.

zweiteiliger Dokumentarfilm, Frankreich 2016, 142 min, Regie: Tancrède Ramonet

mit anschließender Diskussion mit dem Philosophen Dr. Maurice Schumann und dem Publizisten Ralf G. Landmesser

     
    Lichtblick Kino
Kastanienallee 77, 10435 Berlin
http://www.lichtblick-kino.org/
   
     


    Dil Leyla
           Film und Gespräch
04.07.
19:00
 

Leyla, eine junge Frau aus Deutschland, wird mit 26 Jahren die jüngste Bürgermeisterin der Türkei. Mit einem Rekordsieg von 81 % gewinnt sie die Wahlen in Cizre, einer Kurdenhochburg und Krisenregion an der syrisch-irakischen Grenze. Hier ist Leyla geboren. Als sie fünf Jahre alt ist, wird ihr Vater bei einem Gefecht mit dem türkischen Militär getötet. Sie kommt nach Deutschland, wächst in Bremen auf. Nach über 20 Jahren kehrt sie nun in ihre Heimatstadt zurück. Ihr Ziel: die bürgerkriegszerstörte Stadt wieder bewohnbar zu machen. Doch dann kommt alles anders. Die Parlamentswahlen in der Türkei stehen an und die Situation vor Ort spitzt sich radikal zu. Sie kommt ins Gefängnis. Die Erinnerungen aus ihrer Kindheit holen sie ein. Die Dreharbeiten werden zunehmend riskanter.

Dokumentarfilm von Aslı Özarslan, D/TR 2016, 71 Min., OmeU Gespräch mit Aslı Özarslan und Ebru Tasdemir In deutscher Sprache € 6/4 Im Rahmen der Reihe „You Want Kilims, But I Do Films – Kunst und Kultur in der Türkei“

Kartenreservierung Tel.: (030) 200 57-1000  E-Mail: ticket@adk.de

     
  Akademie der Künste
Hanseatenweg
      http://www.adk.de/


    ... denn sie wissen nicht, was sie tun (engl.m.dt.Ut)
         
04.07.
21:45
  Jim Stark, bereits mehrfach von verschiedenen Schule geflogen, ist mit seinen Eltern nach Los Angeles gezogen. Seinen Vater als Schwächling verachtend, ist es ihm umso wichtiger, sich als der Neue gegen die Clique von Buzz zu behaupten und zu zeigen, daß er kein Feigling ist. Nach einer Messerstecherei fordert Buzz ihn zu dem halsbrecherischen Autorennen heraus, bei dem Buzz ums Leben kommt. In dieser Situation kann er von seinen bigotten Eltern keine Hilfe erwarten. Nur Judy ist für ihn da, und ihre Liebe wird auch die sich ankündigende Tragödie überdauern.

… denn sie wissen nicht, was sie tun
USA 1955 Drama  106 Min
Regie: Nicholas Ray Originaltitel: Rebel Without a Cause
Mit James Dean, Natalie Wood, Sal Mineo

     
    Freiluftkino Kreuzberg
Mariannenpl. 2, 10997 Berlin
      http://www.freiluftkino-kreuzberg.de/


    Back on location
           DFFB Filme kehren an ihre Drehorte zurück Anschließend Filmgespräch mit Gästen
04.07.
20:00
 


Die DFFB ist 50 geworden und nun sind die 50 Jahre Feierlichkeiten sind in die Zielgerade eingebogen. Nach dem ersten DFFB Film Festival im Januar und der konzentrierten Filmreihe zu 50 Jahren DFFB im März, steht für Ende Juni und Anfang Juli nun DFFB: Back on Location auf dem Plan! Die Filme von Studierenden und Alumni der Akademie erzählen auch immer ein Stück über Berlin und die Orte, an denen sie gedreht wurden. Deshalb entstand die Idee eine Auswahl an genau diesen Orten zu zeigen – back on location!

Das KLICK Kino bringt mit CHARLOTTE (Regie: Ulrike von Ribbeck, 2002) und PRINZ ALFRED (Regie: Mingus Ballhaus, 2015) zwei DFFB Filme die in Charlottenburg gedreht wurden auf die Leinwand

Charlotte von Ulrike von Ribbek D 2003 – 30 Min. Mit: Henry Arnold, Geno Lechner, Beata Lehmann Nach einem längeren Aufenthalt in New York kehrt Charlotte nach Berlin zurück. Allein in der Großstadt, versucht sie an das komfortable Leben, das sie von früher kennt, anzuknüpfen. Nur mit einem Abendkleid ausgestattet und fünf Euro in der Hand, will sie dort anschließen, wo sie irgendwann aufgehört hat. Nach und nach wird Charlotte jedoch klar, dass sie weder vor ihrer Vergangenheit flüchten, noch ihre Zukunft bestimmen kann …

Prinz Alfred von Mingus Ballhaus D 2015 – 13 Min. Mit: Enrico Csonka, Delphine Pinkowski, Heiko Pinkowski Prinz Alfred hat verschlafen. Zur Schule gehen lohnt sich nicht mehr. Also vertreibt er sich zuhause die Zeit, bis er widerwillig beschließt, doch noch in die Stadt zu reiten.

   
     
    http://www.klickkino.de/
  Klick
Windscheidstr. 1910627 Berlin
     


   
    5. Juli   Mittwoch
   


05.07.
20:00
  tip Preview: The Party
         
  Um ihre Ernennung zur Gesundheitsministerin im Schattenkabinett zu feiern, lädt die ehrgeizige Politikerin Janet enge Freunde und Mitstreiter in ihr Londoner Stadthaus. Als ihr Ehemann Bill mit einem brisanten Geständnis herausplatzt, nimmt die Party eine überraschende Wendung. Plötzlich offenbaren auch die anderen Gäste lang gehütete Geheimnisse, woraufhin Beziehungen, Freundschaften, politische Überzeugungen und Lebensentwürfe in Frage gestellt werden. Innerhalb kürzester Zeit kippt die kultivierte Atmosphäre in ein emotionales Chaos aus gegenseitigen Anschuldigungen. Während im Ofen die Häppchen verbrennen, fliegen im Wohnzimmer die Fetzen wie die Whiskeygläser und die Party steuert unaufhaltsam auf den großen Knall zu.

The Party Am 5.7. um 20 Uhr präsentiert der tip schon drei Wochen vor offiziellem Filmstart die Preview der britischen Schwarz-Weiß-Komödie von Sally Potter THE PARTY. The Party (englisch OmU) Spielfilm, Großbritannien 2017, 71 min. Regie: Sally Potter Darsteller: Patricia Clarkson, Kristin Scott Thomas, Bruno Ganz, Timothy Spall, Cherry Jones, Emily Mortimer, Cillian Murphy
     
  hackesche höfe kino
Rosenthaler Straße 40 10178 Berlin
      http://www.hoefekino.de  


    Dreamboat
           
05.07.
22:00h
 
D 2017, 92 min, OmU
Eine Woche Kreuzfahrt klingt wie ein Albtraum ohne Entkommen. Doch wenn auf dem Schiff nur schwule Männer sind, wird es für so manchen zur Hoffnung auf das feuchtfröhliche Paradies oder gar den ultimativen Heiratsmarkt. Die daueraufgekratzte Gay Cruise wird zur Spaßhölle, in der Träume sterben. Der beste Horrorfilm des Jahres.
.
     
     
    International
Karl-Marx-Allee 33 10178 Berlin
      http://www.yorck.de/
   
  6. Juli   Donnerstag
   

der kurze weg zu deinen lieblingskritikerinnen   Juli| 06.07. | 13.07. | 20.07. | 27.07.
   


06.07.
19:45
 

DIL LEYLA (mit Gast)

         
  Leyla, eine junge Frau aus Deutschland, wird mit 26 Jahren die jüngste Bürgermeisterin der Türkei. 81 Prozent stimmten bei den Wahlen in Cizre für sie, einer Kurdenhochburg an der syrisch-irakischen Grenze. Hier ist Leyla geboren. Als sie fünf Jahre alt war, wurde ihr Vater, ein PKK-Aktivist, bei einem Gefecht mit dem türkischen Militär getötet. Die Familie floh und baute sich in Bremen eine neue Existenz auf. Nach über 20 Jahren kehrt Leyla in ihre kurdische Heimatstadt zurück. Ihr Ziel ist es, die vom Bürgerkrieg zerstörte Stadt zu sanieren und zu verschönern. Sie ist beliebt unter den Bewohnern und wird als verlorene und wiedergefundene Tochter begrüßt. Doch der Friede ist trügerisch. Als sich die Parlamentswahlen in der Türkei im Juni 2015 ankündigen, spitzt sich die Lage in kurzer Zeit radikal zu. Türkische Soldaten rücken mit schwerem Gerät auf Cizre vor. Leyla holen die Erinnerungen aus ihrer Kindheit ein. Wird sie das gleiche Schicksal erleiden wie ihr Vater?

Die Regisseurin von DIL LEYLA, Aslı Özarslan, ist zu Gast,
   
  fsk-kino am Oranienplatz
Segitzdamm 2
     http://fsk-kino.peripherfilm.de/


06.07.
bis
05.11.
  Robby Müller – Master of Light
   
  Robby Müller (*1940) gilt als einer der bekanntesten Kameramänner – international: „Director of Photography“ – überhaupt. Der Niederländer wurde fü r seine Kameraarbeit vielfach ausgezeichnet und trug seit den 1970er - Jahren in großem Maße zum Erfolg einer ganzen Generation unabhängiger Filmautoren bei. Seine internationale Laufbahn begann kurz nach seinem Abschluss an der Nederlandse Filmacademie in A msterdam 1964. In Deutschland fotografierte er nicht nur zahlreiche frühe Filme von Wim Wenders, sondern arbeitete auch mit Regisseuren und Autoren wie Edgar Reitz, Hans W. Geißendörfer oder Peter Handke zusammen. Letztendlich sollte er bei vierzehn Filmen von Wenders die Bildgestaltung verantworten.

In den USA wurde Robby Müller Ende der 1970er - Jahre von Peter Bogdanovich entdeckt und fotografierte in den 1980er - Jahren unter anderem für Jim Jarmusch den Film DOWN BY LAW (1986). Unter Lars von Triers Regie experimentierte er mit der Handkamera in BREAKING THE WAVES (1996) und mit neuen Bildtechniken in DANCER IN THE DARK (2000). In seinen Arbeiten scheinen Einflüsse von Edward Hopper auf, sein Einsatz des Lichts erinnert an Gemälde Verme e rs. Robby Müller is t zweifellos ein Virtuose seines Fachs. Starren Systemen, überflüssigen Vorschriften und einer konventionellen Arbeitsweise gegenüber abgeneigt, bleibt Müller während seiner gesamten Karriere dem eigenen Ansatz treu: keine unnötigen technischen Hilfsmittel , keine übertriebene Ausleuchtung und keine effektheischende „Kamera - Akrobatik“, wie er es selbst nennt. So gelingen ihm atemberaubend schöne Aufnahmen, und seine visuelle Gabe genießt weltweit große Anerkennung.


Nastassja Kinski
PARIS, TEXAS
Frankreich/BRD 1984, Regie: Wim Wenders © Wim Wenders Stiftung, Argos Films


In der Ausstellung , die vom EYE Filmmuseum , Amsterdam konzipiert wurde , vermitteln großflächige Projektionen ausgewählter Filmszenen einen Eindruck vom visuellen Scharfsinn und der Vielschichtigkeit seiner Werke. Regisseure wie Wim Wenders, Lars von Trier, Jim Jarmusch und Steve McQueen berichten in Interviews von Müllers herausragenden Fähigkeiten als Kameramann. Einblicke in sein Privatarchiv bereichern die Ausstellung auf ungewöhnliche Weise – Dokumente und Skripte, vor allem aber Dutzende Filmaufnahmen beschreiben sein Leben am Set wie ein Tage buch.

Mehrere hundert Stunden Filmmaterial wurden gesichtet und nach Motiven geordnet . Die Auswahl illustriert , wie Müller mit seiner Kamera zum Beispiel Hotelzimmer aufnimmt, Tiere filmt, Landschaften festhält, aus Flugzeugen oder Autos dreht und mit Lich t experimentiert. Kamerafrau Claire Pijman hat das Material gesichtet und zu Videoschleifen zusammengeschnitten, die auf verschiedenen Bildschirmen gezeigt werden. Schließlich präsentiert die Ausstellung eine Auswahl seiner Polaroid - Fotos. Sie veranschauli chen, wie er in Bezug auf Farbe, Licht, Schatten und Komposition fotografisch „denkt“, und sie erzählen uns mehr über seine fotografische Sicht, die auch für seine Filme charakteristisch ist. Auf ganz andere Weise macht die Polaroid - Serie Robby Müller einm al mehr zum „Master of Light“.
     
  Deutsche Kinemathek Museum für Film und Fernsehen
Potsdamer Str. 2, 10785 Berlin
      https://www.deutsche-kinemathek.de/


06.07.
bis
27.07.
  Hommage an Valeska Gert
   
  Die Tänzerin, Schauspielerin, Kabarettistin, Barbetreiberin und Buchautorin Valeska Gert (1892–1978) war „eine der einflussreichsten Künstlerinnen der Moderne“ (Wolfgang Müller) und mit ihrer grenzüberschreitenden, transdisziplinären Kunst ihrer Zeit voraus. Ihre große Zeit hatte Valeska Gert im Berlin der Weimarer Republik. In einer Verbindung von Tanz, Pantomime und Schauspiel, die sie selbst „Grotesktanz“ nannte, produzierte sie Kurt Tucholsky zufolge „das Frechste, was wohl je auf einer Bühne gemacht worden ist“. Ihre in antibürgerlicher Hemmungslosigkeit und Wildheit aufgeführten Tontanz-Nummern polarisierten das Publikum und führten Valeska Gert auf die großen internationalen Bühnen. In Deutschland verlor sie als jüdische Avantgardekünstlerin nach der Machtübernahme der Nationalsozialisten ihre Auftrittsmöglichkeiten und emigrierte 1939 in die USA, wo sie mit ihrer „Beggar Bar“ einen Treffpunkt der New Yorker Bohème schuf. In Berlin konnte sie nach ihrer Rückkehr 1949 mit ihrem Kabarettlokal „Hexenküche“ nicht an frühere Erfolge anknüpfen und zog sich in den 50er Jahren auf die Insel Sylt zurück, wo sie bis zu ihrem Tod das Lokal „Ziegenstall“ führte.

Gezeigt werden eine Auswahl der Filme, in denen Valeska Gert zwischen 1925 und 1976 als Schauspielerin mitgewirkt hat. Obwohl sie darin zumeist nur in Nebenrollen zu sehen ist, haben ihre ausdrucksstarken Auftritte, in denen sie stets ein eigenständiges Frauenbild behauptete, die Filme nachhaltig geprägt.
    http://www.arsenal-berlin.de/kalender
  Kino Arsenal – im Filmhaus am Potsdamer Platz
Potsdamer Str. 2, 10785 Berlin
Tel.: + 49 (0) 30 26599 - 100 ticket@arsenal-berlin.de
      http://www.arsenal-berlin.de/
 


   
  7. Juli   Freitag
   
   
  8. Juli   Samstag
   


08.07.
22:30
  The Gift (OV)
   
 
USA (2015), 108 min.
Simon und Robyn sind ein verheiratetes Paar wie aus dem Bilderbuch, das erst kürzlich in ein beschauliches neues Haus in einem Vorort von Los Angeles gezogen ist. Bei einem Einkauf laufen sie eines Tages Simons altem Schulkameraden Gordo über den Weg. Was anfangs noch nach einem nostalgischen Auffrischen alter Beziehungen aussieht, nimmt schon bald beängstigendere Züge an. Nach einem gemeinsamen Essen wird Gordo zunehmend aufdringlicher und schaut immer häufiger unangekündigt bei Simon und Robyn vorbei. Als die beiden daher versuchen, wieder etwas mehr Abstand zu gewinnen, machen sie damit alles nur noch schlimmer. Dabei offenbart sich nach und nach, dass Simon Robyn ein düsteres Geheimnis aus seiner Vergangenheit bislang verschwiegen hat und dass er und Gordo früher alles andere als gute Freunde gewesen sind...

     
  Rollberg
Rollbergstr. 70 12049 Berlin
     
   
  9. Juli   Sonntag
   


09.07.
15:00
 

  Down Under Berlin präsentiert »The Face of Birth« (OmU)

      
  Ab 2009 wurde es in Australien beinahe rechtswidrig ein Kind Zuhause zur Welt zu bringen Doch bereits drei Jahre später hatte sich die Zahl der Hausgeburten verdoppelt. Trotz vermeintlicher Gefahren setzen sich Frauen überall auf der Welt über den ärztlichen Rat und gegenwärtige Geburtskultur hinweg und entscheiden sich gegen das Krankenhaus als Ort der Geburt. Der Dokumentarfilm begleitet über drei Jahre hinweg verschiedene schwangere Frauen, von London bis Alice Springs (Australien) und setzt sich zum Ziel, diejenigen aufzuklären, die heute überlegen ein Kind zur Welt zu bringen. Risiken, Sicherheiten und Misstrauen bezüglich alternativer Geburten werden mit führenden Experten zum Thema und in einem intimen Dialog mit Müttern und werdenden Müttern besprochen. Im Mittelpunkt des Films steht dabei der Konflikt zwischen dem Recht auf selbstbestimmtes Handeln und der Pflicht zur medizinischen Sorge dem ungeborenen Kind gegenüber.

Der Film wird von einer Diskussionsrunde mit Müttern, Hebammen and Ärztinnen begleitet werden.

»The Face of Birth« AUS 2012, 87 min, Regie: Kate Gorman, Gavin Banks
     
    Moviemento Kino
Kottbusser Damm 22
Kinokasse: 692 47 85
      http://www.moviemento.de/



  WERBUNG



   
KW 28   10. Juli   Montag
   


    Uncle Gloria: One Helluva Ride! - Mit Gästen
           
10.07.
22:00h
 
Mongay goes Jüdisches Filmfestival Berlin-Brandenburg!

USA 2016, 75 min, OV
Im Rahmen des 23. Jüdischen Filmfestivals zeigen wir in einer Deutschlandpremiere Robyn Symons Doku über Onkel Butch, einen bulligen Macho mit üblem Ruf, der heute Gloria heißt und die reizendste jüdische Lady ist, die man sich vorstellen kann.<br>

Danach gibt‘s noch obendrein den Kurzfilm SHLOMI UND MAZY - mit Live-Auftritt von Shlomi/Mazy!
.
     
     
    International
Karl-Marx-Allee 33 10178 Berlin
      http://www.yorck.de/


   

The Salesman

     
10.07.
21:45
  R.:Asghar Farhadi, D.:Shahab Hosseini, Taraneh Alidoosti, Babak Karimi 125 Min., Fr 2016 Farhadis

Mitten in der Nacht droht ein großes Wohnhaus plötzlich einzustürzen. Panisch rennen die Bewohner nach draußen. Einer von ihnen behält im Chaos die Nerven und zeigt sein großes Herz: Er rettet erst den behinderten Nachbarn, bevor er sich selbst in Sicherheit bringt. Welch guter Mensch dieser Emad ist, wird sich noch mehrfach zeigen. Seiner Ehefrau Rana ist er ein fürsorglicher Gatte. Dann kommt es abermals ganz unvermittelt zur Tragödie.

“The Salesman” ist nicht nur ein großartig gespieltes und packend erzähltes psychologische Porträt eines Zwischenfalls und seiner weitreichenden Folgen für das persönliche Schicksal seiner Protagonisten, sondern auch eine stille Anprangerung eklatanter sozialpolitischer Missstände im heutigen Iran. (Tatiana Braun für Berliner Filmfestivals)
     
     
  Freiluftkino Cassiopeia
Revaler Str. 99, 10245 Berlin
    http://www.freiluftkino-insel.de/html/
   
  11. Juli   Dienstag
   


   

DREAM BOAT - Berliner-Premiere im Rahmen der Queerfilmnacht

     
11.07.
20:00
  Sie stählen ihre Körper, statten sich mit Push-Up-Badehosen, sexy Outfits und glamourösen Kostümen aus. Für die Männer ist die Fahrt auf dem DREAM BOAT eine Befreiung von politischen, sozialen oder inneren Restriktionen. Tag und Nacht, Zeit und Raum verschmelzen im Rhythmus der Partymusik. Im Schwebezustand dieser traumhaften Reise werden die Protagonisten umso härter mit ihrer eigenen Realität konfrontiert. Durch die paradiesische Oberfläche scheinen grundlegende Themen ihres Lebens: die Frage nach Lebensentwürfen im Alter, Familie, der Wunsch nach Zugehörigkeit, die Suche nach Selbstakzeptanz und Liebe. Sie werden mit dem Körperkult der schwulen Community konfrontiert und spüren, dass man sich auch zwischen 3.000 potenziellen Partnern ziemlich einsam fühlen kann. So wird die Urlaubsreise für manche ganz unerwartet zur inneren Odyssee, einer Reise zum eigenen Kern.

Anwesenheit von Tristan Ferland Milewski (Regie), Dipankar (Protagonist, Indien), Martin (Protatonist, Österreich) Marek (Protagonist, Polen) sowie das Produktionsteam

DREAM BOAT Deutschland 2017 92 Min. / OmU REGIE Tristan Ferland Milewski



Weitere Sondervorführung mit Filmgespräche: Berlin-Wedding, Donnerstag, 13. Juli um 19.00 Uhr, City Wedding Berlin mit anschließendem Filmgespräch mit Regisseur Tristan Ferland Milewski

     
     
  Cinemaxx Potsdamer Platz
Potsdamer Straße 5 (Eingang Voxstraße 2) 10785 Berlin
    http://www.queerfilmnacht.de/vorschau.html
   
    12. Juli   Mittwoch
   


12.07.
18:30
  Screening DIL LEYLA & Filmgespräch mit Regisseurin Aslı Özarslan
         
  Der beeindruckende Dokumentarfilm DIL LEYLA von Regisseurin Aslı Özarslan wurde auf dem marokkanischen Dokumentarfilm Festival FIDADOC Festival in Agadir mit dem „Prix des droits Humains“, dem Menschenrechtspreis, ausgezeichnet. DIL LEYLA begleitet die junge Deutsch-Kurdin Leyla Imret auf ihrem Weg zur ersten Bürgermeisterin der Türkei. Im Anschluss des Filmes reden wir mit der Regisseurin über den Dokumentarfilm und aktuelle Themen dazu.

DIL LEYLA (deutsch/ kurdisch OmU) Dokumentarfilm, Deutschland 2016, 71 min. Regie: Aslı Özarslan FSK: ab 12
     
  hackesche höfe kino
Rathausstraße 1, 10178 Berlin
      http://www.hoefekino.de  


12.07.
19:45
  Auf der anderen Seite ist das Gras viel grüner
      (mit Gästen: Jessica Schwarz, Oliver Korittke)
 
Eigentlich führt die liebenswerte Chaotin Kati (Jessica Schwarz) mit ihrem Ehemann, dem Arzt Felix (Felix Klare), seit fünf Jahren eine glückliche Beziehung. Aber so langsam schleicht sich der Alltag ein, denn Felix scheint über seine Arbeit die Liebe vergessen zu haben. Als Kati der unangepasste Künstler Mathias (Christoph Letkowski) über den Weg läuft, verknallt sie sich sofort in ihn – und beginnt zu zweifeln: Ist ihr Felix tatsächlich der richtige Mann? Will sie wirklich mit ihm alt werden? Während Kati völlig hin und her gerissen ist, spielt ihr das Schicksal einen Streich: Kati findet sich plötzlich fünf Jahre früher wieder, exakt einen Tag bevor sie Felix zum ersten Mal begegnet ist. Verständnis für diesen unerklärlichen Zeitsprung zeigt nur die esoterisch versponnene Kollegin Linda (Pheline Roggan), vor ihrer besten Freundin Marlene (Elena Uhlig) muss Kati ihr unerklärliches Wissen um die nahe Zukunft geheim halten. Kati erhält so aber eine zweite Chance bei der Suche nach dem großen Glück – und die einmalige Gelegenheit, das Schicksal in manchen Dingen zu überlisten.

    http://www.gras-derfilm.de/
  Cinestar Cubix
Rollbergstr. 70 12049 Berlin
      http://www.cinestar.de/


12.07.
20:30
  Comrade, Where Are You Today? – Der Traum der Revolution
       
 

In den 80ern fliegt die Finnin Kirsi Marie Liimatainen in die DDR, um die Lehren von Marx und Lenin zu studieren. In ihrer Heimatstadt Tampere hatte sie Häuser besetzt, jetzt trifft sie an der FDJ-Jugendhochschule „Wilhelm Pieck“ am Bogensee in der Nähe Berlins auf Gleichgesinnte aus über achtzig Ländern. Sie sind Funktionäre, Befreiungskämpfer oder linke Aktivisten. Lauter junge Menschen, vereint in ihrer Hoffnung auf eine bessere Welt. Kurz nach Ende des Studienjahrs fällt im Herbst 1989 die Berliner Mauer und die DDR ist bald Vergangenheit. Heute, über zwanzig Jahre später, sucht Kirsi nach den Kameraden von damals. Sie will wissen, was in einer globalisierten Welt übrig geblieben ist vom großen Traum der Revolution.

Comrade, Where Are You Today? – Der Traum der Revolution
D/Finnland2016, 110 min, Buch und Regie: Kirsi Marie Liimatainen

In Anwesenheit der Regisseurin

     
    Lichtblick Kino
Kastanienallee 77, 10435 Berlin
http://www.lichtblick-kino.org/
   
     


    Zum Verwechseln ähnlich - Preview mit Gästen
     
12.07.
21:45
 


Ein schwarzes Paar adoptiert ein weißes Baby. Das ist die Ausgangskonstellation von Lucien Jean-Baptistes Komödie „Zum Verwechseln ähnlich“, die auf amüsante Weise von Vorurteilen, Toleranz und der sich verändernden Gesellschaft erzählt.

Zum Verwechseln ähnlich - Preview mit Gästen Frankreich 2016
Regie Lucien Jean-Baptiste Besetzung Aïssa Maïga, Lucien Jean-Baptiste, Zabou Breitman, Vincent Elbaz, Delphine Théodore, Marie-Philomène Nga, Bass Dhem, Marius Benchenafi Länge 95 min


Eintritt: So-Mi 7,50 Euro/ermäßigt 6,50 Euro, Do-Sa 8,50 Euro/ermäßigt 7,50 Euro

   
    http://www.yorck.de/
     
  Sommerkino Kulturforum/Potsdamer Platz
Matthäikirchplatz 4/6 10785 Berlin-Tiergarten
     


   
  13. Juli   Donnerstag
   

der kurze weg zu deinen lieblingskritikerinnen   Juli| 06.07. | 13.07. | 20.07. | 27.07.
   


13.07.
bis
20.07.
 

IndoGerman Filmweek

       
 

30 Filme 11 Deutschlandpremieren & eine Berlin-Premiere Festivalgast: Adil Hussain („Life of Pi – Schiffbruch mit Tiger“)

Als Berlin-Premiere wird „Hotel Salvation“ (Mukti Bhawan) die 5. IndoGerman Filmweek am 14. Juli um 19:30 Uhr in Anwesenheit der indischen Botschafterin Mrs. Mukta Dutta Tomar eröffnen. Mit dabei: Hauptdarsteller Adil Hussain und das preisgekrönte, erst 25 Jahre junge Regietalent Shubashish Bhutiani. Der Film feierte seine Weltpremiere bei den Filmfestspielen in Venedig und erhielt nach Standing Ovations den Grand Prix “Enricho Fulchignoni” und die UNESCO Gandhi Medaillie. Bei den National Awards in Indien wurden der Film und Adil Hussain als bester Darsteller ausgezeichnet.

 Nach einer Festivalreise quer über den Globus kehrt Shubashish Bhutiani nach Berlin zurück, der Stadt, in der er am Drehbuch für seinen nächsten Film arbeiten will und die er im Februar 2017 als Teilnehmer des Berlinale Talent Campus kennen und lieben gelernt hat. „Hotel Salvation“ wird Ende des Jahres in den deutschen Kinos zu sehen sein und könnte ein „würdiger Nachfolger“ für den  erfolgreichen, indischen Film „Lunchbox“ werden.

„Hotel Salvation“ erzählt die Geschichte von Vater und Sohn, als kongeniales Gespann Lalit Behl („Ein Junge namens Titli“) und Adil Hussain („Life of Pi“), die zusammen nach Varanasi reisen, weil der Vater glaubt, seine Zeit sei gekommen, um zu sterben. Der deutsche Verleiher zitiert für das sehr berührende, aber auch mit vielen komischen Momenten versehene Drama die indische Presse mit den Worten: „Wenn du in dieser Woche, diesem Monat, diesem Jahr – oder in diesem Leben – nur einen Film siehst, dann lass es diesen sein.“

In einem Prolog sind am Donnerstag, 13. Juli drei Filme mit Adil Hussain zu sehen: In „Englisch für Anfänger“ (English Vinglish) spielt Adil Hussain den besorgten Ehemann, der seiner Frau nicht zutraut, dass sie mit ihrem katastrophalen Englisch in New York eine neue Existenz aufbauen kann. In „Life of Pi – Schiffbruch mit Tiger“ spielt Adil den indischen Zoodirektor, Vater von Pi und in Sunrise – (13.7. um 22 Uhr) gibt Adil Hussain Inspektor Joshi, auf der Suche nach seiner kleinen Tochter, die vor zehn Jahren im Nachtclub- Moloch Mumbais verschwand.

Als Deutschlandpremieren sind preisgekrönte Filme verschiedener indischer Sprachgruppen zu sehen, darunter die bitterböse tamilische Satire „Joker“, die die Korruption Indiens aufs Korn nimmt. Dessen Protagonist Manna, ein einfacher Dorfbewohner, erklärt sich kurzerhand zum Präsidenten Indiens, um gegen die Widersprüchlichkeiten der Regierung zu protestieren. „Joker“ wurde bei den 64. National Awards in Indien als bester Film in der tamilischen Sprache ausgezeichnet.

Neben den besten Filmen in den indischen Sprachen Konkani (Deutschlandpremiere „K Sera Sera“) und Marathi (Deutschlandpremiere „Dashakriya“) zeigen wir „Death in the Gunj“ als Deutschlandpremiere in der Originalfassung (Hindi) mit englischen Untertiteln in Anwesenheit der Filmemacherin Konkona Sen Sharma, die für ihren Film beim Mumbai Filmfestival die Auszeichnung als beste weibliche indische Filmemacherin erhielt

    http://www.babylonberlin.de/indogermanfilm.htm
     
    Babylon
Rosa-Luxemburg-Str. 30, 10178 Berlin
     http://babylonberlin.de/


13.07.
19:45
  Beuys In Anwesenheit des Regisseurs Andres Veiel
       
 

»Ich bin gar kein Künstler. Es sei denn unter der Voraussetzung, dass wir uns alle als Künstler verstehen, dann bin ich wieder dabei. Sonst nicht.«

Beuys. Der Mann mit dem Hut, dem Filz und der Fettecke. 30 Jahre nach seinem Tod erscheint er uns als Visionär, der seiner Zeit voraus war. Geduldig versuchte er schon damals zu erklären, dass »Geld keine Ware sein darf«. Er wusste, dass der Geldhandel die Demokratie unterwandern würde. Doch mehr als das. Beuys boxt, parliert, doziert und erklärt dem toten Hasen die Kunst. »Wollen Sie eine Revolution ohne Lachen machen?«, fragt er – und lacht. Sein erweiterter Kunstbegriff führte ihn mitten in den Kern auch heute relevanter gesellschaftlicher Debatten. Regisseur Andres Veiel und seine Editoren Stephan Krumbiegel und Olaf Voigtländer zeichnen in ihrer furiosen, klugen Collage unzähliger, oftmals bisher unerschlossener Bild- und Tondokumente das Bild eines einzigartigen Menschen und Künstlers, der in seiner rastlosen Kreativität Grenzen sprengte. »Beuys« ist kein klassisches Porträt, sondern eine intime Betrachtung des Menschen, seiner Kunst und seiner Ideenräume, mitreißend, provozierend und verblüffend gegenwärtig.

     
    Lichtblick Kino
Kastanienallee 77, 10435 Berlin
http://www.lichtblick-kino.org/
   
     


   
  14. Juli   Freitag
   


14.07.
bis
30.07.
  Creative Visions – Hong Kong Cinema 1997–2017
   
  Made in Hongkong – Filme mit diesem Label bewegen sich auf einem resonanz- und (film-)geschichtsträchtigen Feld, auf dem die produktiven Berührungspunkte von Action- und Autorenkino, Innovationskraft und Genre, wilder Rauheit und technischer Perfektion immer wieder neu verhandelt werden. "Creative Visions" bietet anlässlich des 20. Jahrestags des Handovers, der Rückgabe der einstigen britischen Kronkolonie an China, die Gelegenheit, anhand von zehn Filmen aus den letzten zwei Jahrzehnten höchst unterschiedliche filmische Positionen eines wandlungsfähigen, vielgestaltigen, dynamischen Kinos nachzuvollziehen.

Das -Programm präsentiert Arbeiten international renommierter Regiegrößen wie auch vielversprechende Debüt-filme und spannt den Bogen zwischen Thriller, Melodram, Actionfilm, Triaden- und Sportdrama – allesamt auch Momentaufnahmen einer Stadt und ihrer Bewohner*innen, die sich im Wandel der Zeit und der sich verändernden politischen und gesellschaftlichen Verhältnisse bewegen.
    http://www.arsenal-berlin.de/kalender
  Kino Arsenal – im Filmhaus am Potsdamer Platz
Potsdamer Str. 2, 10785 Berlin
Tel.: + 49 (0) 30 26599 - 100 ticket@arsenal-berlin.de
      http://www.arsenal-berlin.de/
 
   
  15. Juli   Samstag
   


15.07.
22:30
  Evil Dead (OV)
   
  USA (2013), 97 min.
Mia ist eine junge Frau, die mit ihrem Bruder David und ihren Freunden Olivia, Eric und Natalie zu einer entlegenen Waldhütte aufbricht, um dort ein paar freie Tage zu verbringen. Sie finden dort das seltsame "Buch des Todes" und rufen damit ungewollt düstere Dämonen herbei. Ein erbitterter Kampf ums Überleben beginnt, denn durch das Vorlesen aus dem "Buch des Todes" wurden blutrünstige und abscheuliche Kreaturen freigesetzt, die es alle nur auf eines abgesehen haben: Sie haben das Ziel, die Teenager psychisch und körperlich zu vernichten. Die Teenies müssen sich nun alleine zu helfen wissen, denn in der abgelegenen Waldhütte wird ihnen niemand anderes beistehen...
     
  Rollberg
Rollbergstr. 70 12049 Berlin
     


15.07.
20:00
 

  Prachtige Films: Matterhorn (OmU)

      
  Der 54-jährige Fred (Ton Kas) lebt nach dem Tod seines Sohnes Johann (Kees Alberts) und seiner langjährigen Ehefrau Trudy (Elise Schaap) allein und zurückgezogen. In seinem eher konservativen Dorf Seeländisch-Flandern ist er trotz seines Einzelgängertums ein angesehener Bürger. Er ist korrekt und gewissenhaft, ansehnlich gekleidet, fährt mit dem örtlichen Bus statt mit dem Auto, besucht Gottesdienste und isst seine Bohnen mitsamt Fleisch und Kartoffeln um Punkt sechs Uhr - und das jeden Tag. Die Zeit vertreibt sich Fred mich dem Beobachten des Bolzplatzes und seines Nachbarn, der regelmäßig in seinem Garten die selbstgezüchtete Blütenpracht fotografiert. Eines Tages erblickt er Theo (René van't Hof), einen vermeintlichen Landstreicher. Er spricht ihn an und lädt ihn zum Kaffee ein. Kurze Zeit danach steht das Leben des bis zur Spießigkeit korrekten Fred völlig Kopf, und im Dorf beginnen die ersten Gerüchte zu kursieren...
     
    Moviemento Kino
Kottbusser Damm 22
Kinokasse: 692 47 85
      http://www.moviemento.de/


15.07.
22:15
  Mann im Spagat – Pace, Cowboy, Pace
       in Anwesenheit des Regisseurs Timo Jacobs
 

Für die Weltatemagentur probiert Cowboy eifrig den Weltatem mit selbst gemachten Bettketten und levitierten Wasser zu reinigen. Na, das sollte in Kreuzberg, dem Stadtteil für Sternensänger, doch eigentlich kein Problem sein. Schließlich hat Cowboy ja die Hilfe seines Seniorenpraktikanten. Doch auch hier ändern sich die Zeiten. Cowboy muss mitansehen, dass der schmierige Tschick McQueen und seine umtriebige Partnerin Angel gleich gegenüber einen Autokurier aufmachen. Gegen diese Dreckschleudern muss Cowboy etwas unternehmen. Er plant einen Fahrradkurierdienst aufzubauen und gleich zu Beginn eine Rallye zu veranstalten.

Doch Cowboys Einsatz hat noch einen weiteren Grund. Cowboy will nicht, dass seine Mutter in einem dumpfen und tendenziell sogar gefährlichen Altenheim als Versuchskaninchen endet. Seine Mutter soll ins Sohosavoyritz, dem belebenden Altenheim für BestAgerGutverdiener. Dort tanzt sogar Elvis als Laserprojektion. Dafür benötigt Cowboy aber Geld; am besten das des Kurierunternehmens.

Als die Weltatemzentrale in Gestalt der attraktiven und intelligenten Fey van Schweeden eine Vertreterin schickt, nimmt Cowboys Planung Fahrt auf. Fey unterstützt Cowboy wo sie nur kann. Dafür fordert sie transzendentes Umdenken. Aufgerieben zwischen seiner aufkeimenden Liebe zu Fey, der Attraktivität von Angel und seinem gepflegten Hang zum Chaos wird die Rallye zu einem Wettlauf gegen die Zeit. Schon bald soll ihm seine Mutter weggenommen werden und diese Kurierfahrer machen nun wirklich nicht das, was sie eigentlich sollen: Radfahren.

Tschick und Angel haben Cowboy mittlerweile den Teufel vom Hermannplatz auf den Hals gehetzt. Doch das ist lachhaft, verglichen mit der riesigen Gewitterwolke die über ihm schwebt, und Cowboys Fähigkeiten sich selbst aus dem Spiel zu tricksen.

Mann im Spagat – Pace, Cowboy, Pace
D 2016, 90min, Regie: Timo Jacobs, mit Timo Jacobs, Clemens Schick, Natalia Belitski, David Scheller, Olli Schulz, Meret Becker u.a.

     
    Lichtblick Kino
Kastanienallee 77, 10435 Berlin
http://www.lichtblick-kino.org/
   
     


   
  16. Juli   Sonntag
   


16.07.
19:45
 

MEINE GLÜCKLICHE FAMILIE (mit Gast)

         
  An ihrem 52. Geburtstag wird der Literaturlehrerin Manana (Ia Shugliashvili) klar, wie unbefriedigend ihre Situation ist. In einer kleinen Familienwohnung lebt sie zusammen mit drei Generationen. Ständig wird sie in Anspruch genommen, doch was sie möchte, fragt keiner. Nicht ihr Mann Soso (Merab Ninidze), nicht ihre Mutter Lamara (Berta Khapava), nicht ihre verheiratete Tochter Nino (Tsisia Kumsishvili). Manana zieht kurzerhand aus. Eine Erklärung dafür bleibt sie schuldig. Die Familie ist schockiert. Was sollen die Leute sagen? Mananas Bruder droht ihr unverhohlen. In ihrer neuen Wohnung kann Manana endlich durchatmen, zum ersten Mal in ihrem Leben ist sie allein.

Regie: Nana & Simon (Nana Ekvtimishvili, Simon Gross) mit Ia Shugliashvili, Merab Ninidze, Berta Khapava, Tsisia Kumsishvili und Giorgi Khurtsilava Trailer DCP

mit (Co-)Regisseur SIMON GROSS zum Gespräch
   
  fsk-kino am Oranienplatz
Segitzdamm 2
     http://fsk-kino.peripherfilm.de/
   
KW 29   17. Juli   Montag
   
   
  18. Juli   Dienstag
   
   
    19. Juli   Mittwoch
   


19.07.
Einlass & Filmabgabe 19:30 h Film 20:30 h
  Open Screening – Plattform für Filmemacher/innen & Filmfans
   
  Was dem Slam Poeten das Open Mic, das ist für die Filmszene das Open Screening! Hier können Filmemacher – ohne Anmeldung, ohne Vorauswahl, ohne Jury – Kurzfilme von maximal 20 Minuten, an deren Produktion sie irgendwie beteiligt waren, im Kino präsentieren. Unerwünschte Inhalte können vom Publikum mit mehrheitlich gezeigter roter Karte gestoppt werden.Das ganze funktioniert somit sozusagen wie ein spontanes Filmfestival, bei dem ausschließlich Filmemacher und Publikum bestimmen, was gezeigt wird.

Ein kurzes Q&A nach jedem Film ermöglicht es Filmemachern und Publikum ins Gespräch zu kommen. Von Drama, Comedy, Musikvideo, Reportage, Doku, Animation bis Experimental u.v.m. ist jedes Genre möglich. Das Open Screening versteht sich als Plattform für Filmemacher und Film­fans – z.B. um Filme zum ersten Mal vor Zuschauern zu testen, um ein Feedback zu erhalten, um Filme überhaupt einem Publikum zugänglich zu machen oder um Kontakte für zukünftige Projekte zu knüpfen. Mögliche Filmformate: Blue Ray, DVD, AVI File, MPG2, MOV, MPG4, bzw. alles, was mit dem VLC-Player abspielbar ist. Moderation: Abbas Saberi. Das Open Screenning findet an jedem dritten Montag im Monat statt.
     
    http://openscreening.de/
  Sputnik Kino
Höfe am Südstern, Hasenheide 54, 10967 Berlin
     http://www.sputnik-kino.com/


    Shorts Attack im Juli: Abenteuer Stadt
     
19.07.
20:00
  Von Deutschland über Österreich nach China, Frankreich, Kanada und Mexico City: Shorts Attack lädt im Juli zu urbanen Abenteuern, bei denen Leute auf einem Marktplatz einen kolossalen Remix der Carmina Burana erleben (Metube 2), Tanz als Sprache genutzt wird (Crack the Cypher), ein mexikanischer Held in urbane Wasser taucht (The Diver) und eine Berliner Heldin gemeinsam mit dem Berliner Bären viel Stadttrubel übersteht (Berlin Metanoia). In China bricht eine nächtliche Begegung die Klassengesellschaft auf (Somebody Else), ein Sonderling erleidet Großstadtkoller (Das Wildschwein), aus Stadtmüll lassen sich wunderbare Sachen machen (Mexico Recyclers), und wilde Hunde an einem apokalyptischen Stadtrand reflektieren die Zukunft des Urbanen (Peripheria).
    http://www.shortsattack.com
    https://acudkino.de/
  Acud Kino
Veteranenstraße 21, 10119 Berlin
     


19.07.
20:15
 

Der Ornithologe - Filmgespräch mit João Pedro Rodrigues

         
  Ganz ruhig fängt der Film an, die Wasseroberfläche des Sees, auf dem der junge Vogelforscher paddelt, bewegt sich kaum, kein Lärm stört die Wahrnehmung der Naturgeräusche. Die Augen des Mannes und mit ihm die Kamera nehmen allerlei Vögel in den Blick. Doch mit dem Sturz aus dem Schlauchboot beginnt eine Irrfahrt im wortwörtlichen Sinne: was erlebt und was halluziniert wird, das lässt sich im weiteren Verlauf kaum mehr unterscheiden.

DER ORNITHOLOGE [O Ornitólogo] PT FR BR 2016 118 Min. Portugiesisch, Englisch, Mandarin, Mirandes, Latein mit dt. Untertiteln Regie: João Pedro Rodrigues mit Paul Hamy, Xelo Cagiao
ab 13.7.2017 im Kino im Verleih der Edition Salzgeber
    https://www.youtube.com/Trailer
  fsk-kino am Oranienplatz
Segitzdamm 2
     http://fsk-kino.peripherfilm.de/


    MAGICAL MYSTERY in Anwesenheit des Filmteams
     
19.07.
21:45
  1994. Das Techno-Fieber erfasst das wiedervereinte Deutschland, doch davon bekommt Karl Schmidt in seiner WG für Ex-Drogenabhängige wenig mit. Durch Zufall trifft Karl in Hamburg seine alten Kumpels wieder, die in der Zwischenzeit zu Stars der deutschen Techno-Szene geworden sind. Mit ihrem erfolgreichen Plattenlabel wollen sie eine "Magical Mystery"-Tour durch Deutschland machen, um den Rave der 90er mit dem Hippiegeist der 60er zu versöhnen. Und genau dazu brauchen sie einen Fahrer, der immer nüchtern bleiben muss. Das kommt Karl gerade recht, denn der hat keine Lust mehr auf das triste Leben in seiner Therapie-WG. Es beginnt ein abenteuerlicher Roadtrip durch das Deutschland der 90er, unternommen von einer Handvoll Techno-Freaks und betreut von einem psychisch labilen Ex-Künstler. Was kann da schon schiefgehen?

Bevor der Film am 31. August in den deutschen Kinos startet, wird die Rückkehr des Karl Schmidt am 19. Juli gemeinsam mit den Darstellern Charly Hübner, Detlev Buck, Marc Hosemann, Annika Meier, Regisseur Arne Feldhusen und Sven Regener, dem Autor der Romanvorlage im Sommerkino Kulturforum/Potsdamer Platz gefeiert.
    http://www.yorck.de/
  Sommerkino Kulturforum/Potsdamer Platz
Matthäikirchplatz 4/6 10785 Berlin-Tiergarten
Eintritt: 7,50 Euro/ermäßigt 6,50 Euro
     
   
  20. Juli   Donnerstag
   


20.07.
bis
23.07.
  Sommer Berlinale
         
 

Vom 20. bis 23. Juli 2017 haben Kinobegeisterte die Möglichkeit, Publikumslieblinge und Gewinnerfilme aus den Sektionen Wettbewerb, Panorama, Forum und Generation noch einmal zu sehen: unter freiem Himmel und vor deutschem Kinostart.

Donnerstag, 20. Juli, 21:30 Uhr
On Body and Soul, Regie: Ildikó Enyedi, Ungarn 2017, 116 Min., Ungarisch mit dt. UT, Wettbewerb (Gewinner des Goldenen Bären). In Anwesenheit der RegisseurinIldikó Enyedi,vorgestellt von Anke Leweke und Knut Elstermann.
Mehr zum Film unter: On Body and Soul

Freitag, 21. Juli, 21:30 Uhr
God’s Own Country, Regie: Francis Lee, Großbritannien 2017, 104 Min., Englisch mit dt. UT, Panorama. Präsentiert von Michael Stütz (Programm-Manager Sektion Panorama).
Mehr zum Film unter: God’s Own Country

Samstag, 22. Juli, 21:30 Uhr
Casting, Regie: Nicolas Wackerbarth, Deutschland 2017, 91 Min., Deutsch, Forum.
In Anwesenheit des Regisseurs Nicolas Wackerbarth, präsentiert von  Christoph Terhechte (Sektionsleiter Forum).
Mehr zum Film unter: Casting

Sonntag, 23. Juli, 21:30 Uhr
Weirdos, Regie: Bruce McDonald, Kanada 2016, 84 Min., Englische OV, Generation. Präsentiert von Maryanne Redpath (Sektionsleiterin Generation).
Mehr zum Film unter: Weirdos

     
  Freiluftkino Friedrichshain
Landsberger Allee 15, 10249 Berlin
      http://www.freiluftkino-berlin.de/


der kurze weg zu deinen lieblingskritikerinnen   Juli| 06.07. | 13.07. | 20.07. | 27.07.
   


   
  21. Juli   Freitag
   


21.07.
bis
13.08.
 

Wassermusik X

         Konzerte, Filme, Diskurs
 



2008 fand die Wassermusik zum ersten Mal statt, die Ausgabe von 2017 ist also die Nummer 10. Das Jubiläum soll genutzt werden, um das Sommer-Festival mit Spreeblick selbst zu feiern: Einige der Gruppen und Künstler*innen kehren zurück, die für besonders magische Momente gesorgt haben. Dabei schöpfen die Wassermusik-Macher*innen aus der gesamten geografischen Bandbreite der vergangenen neun Ausgaben von Surf und Tiki (2008) über Wüsten (2011), Der neue Pazifik (2013) oder Mother India (2015) bis Die andere Karibik (2016). Und auch neue Gäste werden auftreten: Wie jedes Festival hat die Wassermusik eine Wunschliste von Künstler*_innen, die eingeladen waren, jedoch aus widrigen Gründen ihre Konzerte absagen mussten.

Das diesjährige Wortprogramm setzt sich mit der politischen Bedeutung der Ressource Wasser auseinander; Spiel- und Dokumentarfilme sowie Diskussionen ergänzen das Programm der jeweiligen Abende. 2017 findet das von Detlef Diederichsen kuratierte Festival 2017 wieder auf der beliebten HKW-Dachterrasse statt, bei schlechtem Wetter in der Ausstellungshalle.

Wassermusik 2017: Filme Juli:

Freitag 21.07. 22h
El abrazo de la serpiente / Der Schamane und die Schlange
R: Ciro Guerra, COL/VEN/ARG 2015, 124 min, OmU

Samstag 22.07. 22h
5 Vezes Chico – O Velho e sua Gente / 5 Times Chico – The São Francisco River and his People
R: Gustavo Spolidoro, Ana Rieper, Camilo Cavalcante, Eduardo Goldenstein, Eduardo Nunes, BRA 2015, 90 min, OmE

Donnerstag 27.07.22h
Still Life R: Jia Zhangke, CHN 2006, 108 min, OmU

Freitag 28.07.22h
Rio Verde / Green River
R: Alvaro Sarmiento, Diego Sarmiento, PER 2017, 70 min, OmE

Samstag 29.07.22h
Congo River – Beyond Darkness
R: Thierry Michel, CON/B 2006, 121 min, OmU (dt. & fr.)

    https://www.hkw.de/de/programm
    THaus der Kulturen der Welt
John-Foster-Dulles-Allee 10 10557 Berlin
     
     http://hkw.de/
     
   
   22. Juli   Samstag
   


    Dont-Breathe (OV)
     
22.07.
22:30
  USA (2016), 88 min.
Der Vater von Alex arbeitet im Sicherheitsgeschäft – sehr praktisch, wenn man wie Alex ein Dieb ist. Das Insiderwissen hilft dem jungen Mann, die teuren Sicherheitssysteme reicher Leute zu überwinden und in Villen fette Beute zu machen. Alex ist auf diesen Diebestouren nicht allein: Rocky, als sein heimlicher Schwarm die Hauptmotivation für die Einbrüche, begleitet ihn, um sich und ihrer kleinen Tochter ein besseres Leben zu ermöglichen. Dritter im Bunde ist Money, Rockys Freund, der des Kicks wegen mitmacht. Ein Kick der besonderen Art steht dem Trio bevor, als es in das Haus eines Kriegsveteranen einsteigt, der nach dem Unfalltod seines einzigen Kindes ein großes Schmerzensgeld bekommen haben soll. Der Veteran ist blind, was kann also schiefgehen? Nun, eine Menge…
     
  Rollberg
Rollbergstr. 70 12049 Berlin
     
   
  23. Juli   Sonntag
   
23.07.
20:15
  La Boum – Die Fete (OmU) [WA]
       
 

La Boum - »Der Riesenhit der 80er Jahre und ein zeitloser Film über die Irrungen und Wirrungen der Pubertät.« (Cinema) - kommt wieder auf die Leinwand! Am Sonntag, 23.7., 20:15 Uhr, ist er im Lichtblick-Kino zu sehen.

Die 13 -jährige Vic zieht neu nach Paris und möchte nun endlich auch mal Erfahrungen mit Jungs zu sammeln. Doch der Junge ihrer Wahl trifft sich nebenher noch mit einer anderen. Während Vic versucht, die Schwierigkeiten bei ihren ersten Gehversuchen mit dem anderen Geschlecht zu meistern, kracht es bei ihre n Eltern. Denn Vics Vater François ist seiner Frau Françoise ebenfalls nicht treu..

La Boum – Die Fete (OmU) Frankreich 1980, 110min, Regie: Claude Pinoteau, mit Sophie Marceau, Claude Brasseur, Brigitte Fossey

     
    Lichtblick Kino
Kastanienallee 77, 10435 Berlin
http://www.lichtblick-kino.org/
   
     
   
KW 30   24. Juli   Montag
   
   
  25. Juli   Dienstag
   
   
    26. Juli   Mittwoch
   


26.07.
19:30
  Kirsi Marie Liimatainen: Modlicha / Frühlingshymne / Sonja
        in Anwesenheit der Regisseurin
   
 
An diesem Abend zeigen wir drei Filme von Kirsi Marie Liimatainen über starke Mädchen, die ihren eigenen Weg gehen. »Modlicha« ist ein Dokumentarfilm über ein polnische Punkerin auf den Straßen Berlins. Gemeinsam mit ihren Freunden - ihrer neuen Wahlfamilie - machen sie die Stadt unsicher »Frühlingshymne« und »Sonja« sind zwei mittellange Spielfilme, beide gedreht in Marzahn. »Frühlingshymne« erzählt von einem ereignisreichen Frühjahr der neunjährigen Iris. Ihre wichtigste Erkenntnis: sie wird ein Mann werden, wenn sie groß ist, weil Männer es leichter haben. Auch für Sonja stellen sich die Weichen im gleichnamigen Film neu: Sie hat andere Vorstellungen vom Leben als Eltern und Freunde. Als sie ihre neuen Gefühle für Julia entdeckt, weiß sie endlich, was sie so lange vermisst hat…

Die Filme im einzelnen:

Modlicha

Finnland/D 2002, 30 min, Regie: Kirsi Marie Liimatainen
Ein Dokumentarfilm über ein polnisches Punk-Mädchen, Modlicha, auf den Strassen Berlins. Gemeinsam mit ihren Freunden aus Deutschland, Polen und Ungarn, besetzen sie leere Wohnungen, gehen Schnorren, ziehen zur Siegessäule um Autoscheiben zu putzen und rocken bei der Bandprobe. Die Familie, die Modlicha in Polen nicht hatte, hat sie hier im Kreis ihrer Berliner Freunde gefunden.

Frühlingshymne
D 2002, 45 min, Regie: Kirsi Marie Liimatainen, mit Elisa Schrey, Vivien Dieck, Mitja Karbautzki, Iris Böhm, Petra Kelling, Norbert Hülm, Angela Brunner
Es ist der Frühling, als Iris neun Jahre alt ist. Es ist auch der Frühling, als Iris sich das erste Mal verliebt fühlt. Und es ist jener Frühling, als ihre Mutter wieder weint, die Großmutter verzweifelt ist und die Lehrerin einen Elfentanz in der Schule proben will. Und vor allem ist es der Frühling, in dem Iris denkt, sie wird ein Mann werden, wenn sie groß ist, weil Männer es leichter haben.
Eine Spielfilm-Übung an der HFF Potsdam-Babelsberg von Kirsi Marie Liimatainen, gedreht in Marzahn in Berlin, mit vielen Kinder- und Jugenddarstellern, die das erste mal vor der Kamera standen.

Sonja
D 2006, 73 min, Regie: Kirsi Marie Liimatainen, mit Sabrina Kruschwitz, Julia Kaufmann, Nadja Engel, Joachim Lätsch, Gundula Köster und Norbert Hülm
Sonja und Julia sind beste Freundinnen. Sie reden über alles, ihre Vorstellungen und Träume, ihre Erfahrungen mit Jungs und darüber, wie das wohl sein wird, wenn man erwachsen ist. Wenn die beiden einander nicht hätten, wäre ihr Alltag noch trister. Sonja wohnt mit ihrer überforderten Mutter in einer Plattenbausiedlung, der Vater interessiert sich nicht für die Familie, die Jungs machen platte Annäherungsversuche – und ihr Freund möchte endlich mit ihr schlafen. Aber Sonja hat andere Vorstellungen von ihrem Leben, von Glück und erster Liebe. Als sie ihre neuen Gefühle für Julia entdeckt, weiß sie endlich, was sie so lange vermisst hat…
Eine Spielfilm-Übung an der HFF Potsdam-Babelsberg von Kirsi Marie Liimatainen, gedreht in Marzahn in Berlin, mit vielen Kinder- und Jugenddarstellern, die das erste mal vor der Kamera standen.

Die Regisseurin:
Kirsi Marie Liimatainen, geboren 1968 in Tampere, Finnland, ist Regisseurin und Schauspielerin. Sie studiete Schauspiel in Tampere (1989–1993) und Regie an der HFF Babelsberg (1999–2006). »Sonja« war ihr Diplom-Film und gewann u.a. den Findlingspreis. Zuletzt kam ihr vielbeachteter Dokumentarfilm »Comrade, Where Are You Today?« in die Kinos.
     
    Lichtblick Kino
Kastanienallee 77, 10435 Berlin
http://www.lichtblick-kino.org/
   
     


   
  27. Juli   Donnerstag
   

der kurze weg zu deinen lieblingskritikerinnen   Juli| 06.07. | 13.07. | 20.07. | 27.07.
   
   
  28. Juli   Freitag
   
   
   29. Juli   Samstag
   


29.07.
22:30
  Green Room (OmU)
   
 
USA (2015), 95 min.
Die Punk-Rock-Band Ain`t Rights tourt mit mäßigem Erfolg durch die Gegend. Den Großteil ihrer Gage investiert die Truppe in Benzin für den Band-Bus, um von einem Gig zum nächsten zu fahren. Gerade, als sowohl Geld als auch Sprit wieder einmal knapp werden, können die Ain&#39;t Rights ein Konzert in einem abgelegenen Schuppen an Land zu ziehen, der von einem zwielichtigen Publikum besucht wird: Vor der Bühne stehen vor allem Neo-Nazis. Doch Punk ist Punk und die Band eröffnet ihr Konzert einfach mal provokant mit dem Protestsong „Nazi Punks Fuck Off“ von den Dead Kennedys. Dafür werden sie zwar mit einigen Bierflaschen beworfen, doch der Rest des Abends verläuft halbwegs friedlich – bis die Band unfreiwillig Zeuge eines Mordes hinter der Bühne wird. Gemeinsam mit der Skin-Braut Amber verschanzen sie sich backstage, denn Nazi-Anführer Darcy hat nicht vor, unerwünschte Zeugen lebend davonkommen zu lassen…
     
  Rollberg
Rollbergstr. 70 12049 Berlin
     
   
  30. Juli   Sonntag
   


    Shorts Attack im Juli: Abenteuer Stadt
     
30.07.
  Von Deutschland über Österreich nach China, Frankreich, Kanada und Mexico City: Shorts Attack lädt im Juli zu urbanen Abenteuern, bei denen Leute auf einem Marktplatz einen kolossalen Remix der Carmina Burana erleben (Metube 2), Tanz als Sprache genutzt wird (Crack the Cypher), ein mexikanischer Held in urbane Wasser taucht (The Diver) und eine Berliner Heldin gemeinsam mit dem Berliner Bären viel Stadttrubel übersteht (Berlin Metanoia). In China bricht eine nächtliche Begegung die Klassengesellschaft auf (Somebody Else), ein Sonderling erleidet Großstadtkoller (Das Wildschwein), aus Stadtmüll lassen sich wunderbare Sachen machen (Mexico Recyclers), und wilde Hunde an einem apokalyptischen Stadtrand reflektieren die Zukunft des Urbanen (Peripheria).
    http://www.shortsattack.com
    http://www.filmrausch.de//
  Filmrauschpalast
Lehrter Str. 35 • 10557 Berlin
     
     
   
KW 31   31. Juli   Montag
   


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