Home | Neue Filme | Festivals | Berlinale | Charts | News Tv Tipp | Kino Adressen | Termine | Kinderfilm | Freiluftkino | Bildung
 
MMEANSMOVIE Filmmagazin Berlin © - Kino, Filmstarts, Festivals und Termine     
 
   
News  



   
       



 
Berlinale 2020 - Retrospective “King Vidor”
     
Der amerikanische Regisseur, Produzent und Drehbuchautor King Vidor (1894–1982) steht im Zentrum der Retrospektive der 70. Internationalen Filmfestspiele Berlin. Vidor nimmt einen zentralen Platz in der Geschichte des US-amerikanischen Kinos ein und hat als einer der wichtigsten Regisseure gegen Ende der Stummfilmära und während der nachfolgenden Blütezeit Hollywoods einen bleibenden Eindruck hinterlassen. Das Ausloten des Potenzials der Filmsprache und die Auseinandersetzung mit den sozialen Fragen seiner Zeit begleiten sein gesamtes Œuvre. Vidors filmisches Werk umfasst mehr als 50 Filme, die von Stummfilmklassikern zu gesellschaftspolitischen Themen wie The Crowd (1928) über Schilderungen sozialer Umbruchsituationen wie in Our Daily Bread (1934) bis zum Western Duel in the Sun (1946) und zur epischen Literaturverfilmung War and Peace (1956) reichen. 1925 gelang ihm der Durchbruch mit The Big Parade, der als erster kritischer Film über den Ersten Weltkrieg gilt und für das neugegründete MGM-Studio zu einem großen Erfolg wurde. Vidor entwickelte seine Kunst quer durch alle Genres, stets interessiert an filmtechnischen Innovationen und mit Hingabe an die Arbeit mit den bedeutendsten Schauspieler*innen seiner Zeit.
Das Programm der Retrospektive umfasst rund 35 Filme aus fünf Jahrzehnten, die in bestmöglicher Qualität und überwiegend als 35-mm-Filmkopien präsentiert werden. Fünf Filme von King Vidor erhielten eine Oscarnominierung für die Beste Regie: The Crowd, Hallelujah, The Champ, The Citadel und War and Peace. 1978 wurde King Vidors Vielseitigkeit und innovative Kraft mit einem Ehrenoscar für sein herausragendes Lebenswerk ausgezeichnet. Eindrucksvoll bis heute ist seine meisterhafte Choreografie der Massenszenen in The Crowd, The Big Parade und in War and Peace, aber auch seine Experimentierfreude im Umgang mit Ton und Rhythmus: In Hallelujah, seinem ersten Tonfilm – er gilt als eine der ersten großen Studioproduktionen mit einem „all African-American cast“ – greift Vidor Einflüsse zeitgenössischer Jazzmusik auf. Seinen zweiten Western Billy the Kid (1930) filmte Vidor in Schwarz-Weiß auf 35 mm und zusätzlich auf 70 mm – lange vor der Hochzeit dieses Breitfilmformats. Opulent leuchten seine sechs Farbfilme, alle im Technicolor-Verfahren gedreht, darunter Northwest Passage (1940), Man Without a Star (1955) und Solomon and Sheba (1959).
 
   https://www.berlinale.de/



 
14. Weltkinofestival: ARRI Media stiftet neuen Regiepreis
     
Der neue "ARRI Media Preis" wird an eine Regisseurin/einen Regisseur für die beste Regie eines Festivalbeitrages vergeben. Die Preisträgerin/der Preisträger erhält einen Voucher im Wert von 5.000 Euro. Die Auswahl trifft eine Jury, die noch bekanntgegeben wird. AROUND THE WORLD IN 14 FILMS präsentiert vom 21. bis 30. November 2019 im Kino in der KulturBrauerei cineastische Höhepunkte des aktuellen Weltkinos - in Anwesenheit internationaler Gäste und persönlich vorgestellt von prominenten Patinnen und Paten. "Weltweit entstehen hochwertige Spielfilme und Serien mit Kamera- und Lichttechnik von ARRI. Darüber hinaus bietet ARRI Media in Deutschland die gesamte Postproduktion vom Set zum Screen auf höchstem internationalen Niveau an. Ich freue mich sehr, dass wir nun diesen Preis für die Beste Regie stiften und bin schon sehr gespannt auf den ersten Gewinner", erklärt Frieda Oberlin, die als Head of ARRI Media Berlin die drei Standorte des Mediendienstleisters in der Hauptstadt leitet.

Seit 2006 zeigt AROUND THE WORLD IN 14 FILMS als Berliner "Festival der Festivals" jeweils zum Jahresende außergewöhnliche Werke des aktuellen Weltkinos aus 14 Ländern und Regionen rund um den Erdball. Alle 14 Filme sowie die Special Screenings sind Berlin- oder Deutschland-Premieren und werden von besonderen Persönlichkeiten des Film-, Kunst- und Kulturlebens live präsentiert. Zuvor feierten die Filme ihre Weltpremieren u.a. bei führenden Filmfestivals in Cannes, Venedig, Sundance, Locarno oder Toronto. Internationale Gäste, Filmgespräche, Special Events sowie mindestens ein herausragender deutschsprachiger Film ergänzen das Programm.
 
   https://14films.de/



     
 
FIRST STEPS Awards 2019: Die Preisträger·innen
   
Für den Wettbewerb wurden 206 Einreichungen akzeptiert: 113 mit Spielfilmcharakter, 39 Dokumentarfilme, 33 Werbefilme, 25 Drehbücher. Die mit insgesamt 115.000 Euro dotierten Preise werden wurde am 9. September 2019 im Rahmen einer festlichen Gala im Berliner Stage Theater des Westens verliehen. Erstmalig ist in diesem Jahr die Filmförderungsanstalt (FFA) als Förderer von FIRST STEPS an Bord und unterstützt die Preiskategorie Mittellanger Spielfilm. Wir freuen uns sehr über diese Zusammenarbeit, denn sie setzt ein Zeichen der Wertschätzung und Ermutigung für ein ebenso spannendes wie fruchtbares Format.

Die FIRST STEPS Awards sind die bedeutendste Auszeichnung für Abschlussfilme von Filmschulen in den deutschsprachigen Ländern. Sie sind mit insgesamt 115.000 Euro dotiert und werden jährlich in neun Preiskategorien an Regisseur·innen, Produzent·innen, Kameraleute und Drehbuchautor·innen von kurzen, mittellangen und abendfüllenden Spielfilmen, Dokumentarfilmen und Werbespots sowie an Nachwuchsschaupieler·innen vergeben. Der wichtigste deutsche Nachwuchspreis wurde 1999 als private Initiative der Filmwirtschaft von den Produzenten Bernd Eichinger und Nico Hofmann ins Leben gerufen.
Er wird veranstaltet von der Deutschen Filmakademie e.V. in Partnerschaft mit ARRI, Mercedes-Benz, ProSiebenSat.1 TV Deutschland, UFA und Warner Bros.. Herausragende Vertreter der deutschen Filmbranche und Wirtschaft unterstreichen damit ihr Engagement für die Nachwuchsförderung und bieten jungen Filmschaffenden effektive Unterstützung.

Die Verleihung der 20. FIRST STEPS Awards fand am Montag, 9. September 2019 im Berliner Stage Theater des Westens statt.  

Kurz- und Animationsfilm:
Hörst du, Mutter? Regie: Tuna Kaptan, Hochschule für Fernsehen und Film München

Mittellanger Spielfilm:
Ab morgen werde ich …, Regie: Ivan Marković, Universität der Künste Berlin

Abendfüllender Spielfilm:
Futur Drei, Regie: Faraz Shariat, Freie Einreichung

Drehbuchpreis:
Jacob Hauptmann, Drehbuch Zeit der Monster, Deutsche Film- und Fernsehakademie Berlin

Dokumentarfilm:
Out of Place, Regie: Friederike Güssefeld, Hochschule für Fernsehen und Film München

Michael-Ballhaus-Preis:
Sabine Panossian, Kamera Off Season, Filmuniversität Babelsberg KONRAD WOLF

Werbefilm:
Would You Listen?, Regie: Veronika Hafner, Hochschule für Fernsehen und Film München

NO FEAR Award:
Romana Janik, Produktion 1986, Deutsche Film- und Fernsehakademie Berlin

Götz-George-Nachwuchspreis:
Schauspielensemble Banafshe Hourmazdi, Eidin Jalali, Benjamin Radjaipour in Futur Drei, Regie: Faraz Shariat, Freie Einreichung

FIRST STEPS Ehrenpreis:
Andrea Hohnen, Künstlerische Leiterin FIRST STEPS

     
    http://www.firststeps.de/


 
  Die Wahl zum EFA Publikumspreis beginnt
     
Jedes Jahr können die Filmfans Europas mit dem EFA People’s Choice Award ihren Lieblingsfilm wählen. Hier stehen die Menschen im Rampenlicht, für die die Filme gemacht werden: die Zuschauer. Die diesjährige Abstimmung hat begonnen - und wer teilnimmt, bekommt auch wieder die Chance, gemeinsam mit Preisträgern und Nominierten bei der Verleihung live dabei zu sein! Filmfans können bis zum 31. Oktober ihre Stimme auf der offiziellen Website www.europeanfilmawards.eu abgeben und eine Reise zu den 32. European Film Awards am 7. Dezember in Berlin gewinnen! Zu den Gewinnern der letzten Jahre zählen Filme wie DIE FABELHAFTE WELT DER AMELIE, IDA, SLUMDOG MILLIONÄR, THE KING’S SPEECH – DIE REDE DES KÖNIGS und VOR DER MORGENRÖTE. 2018 ging der EFA People's Choice Award an CALL ME BY YOUR NAME von Luca Guadagnino.
Der Gewinner des EFA Publikumspreises 2019 wird während der Verleihung der 32. European Film Awards am 7. Dezember in Berlin verkündet.

http://www.europeanfilmawards.eu/
 


 
  Systemsprenger
     
Der Spielfilm "Systemsprenger" von Nora Fingscheidt geht ins Oscar-Rennen. Er wurde unter sieben Bewerbern für die Kategorie "Bester fremdsprachiger Film" ausgewählt. Dies teilte German Films, die Auslandsvertretung des deutschen Films, am Mittwoch in München mit. Im Januar 2020 wählt die Oscarakademie fünf der ausländischen Bewerberfilme aus, die offiziell für den Oscar in der Auslandskategorie nominiert werden. Die Verleihung findet Anfang Februar in Los Angeles statt.

"Wir fühlen uns geehrt und sind dankbar, dass Systemsprenger als deutscher Beitrag ins Oscarrennen geht", sagte Fingscheidt. Der Film sei gerade auf einer weltweiten Festivalreise. "Die überwältigenden Reaktionen des Publikums zeigen: Kino kann einen Dialog zwischen Kulturen herstellen, weil es ums Menschsein geht."

Pflegefamilie, Wohngruppe, Sonderschule: Egal, wo Benni hinkommt, sie fliegt sofort wieder raus. Die wilde Neunjährige ist das, was man im Jugendamt einen „Systemsprenger“ nennt. Dabei will Benni nur eines: Liebe, Geborgenheit und wieder bei ihrer Mutter wohnen! Doch Bianca hat Angst vor ihrer unberechenbaren Tochter. Als es keinen Platz mehr für Benni zu geben scheint und keine Lösung mehr in Sicht ist, versucht der Anti-Gewalttrainer Micha, sie aus der Spirale von Wut und Aggression zu befreien.

http://www.systemsprenger-film.de/
 
 
  Bond 25: NO TIME TO DIE
     
Die James Bond Produzenten, Michael G. Wilson und Barbara Broccoli, haben heute den offiziellen Titel des 25. James Bond Abenteuers NO TIME TO DIE verkündet. Produziert von Albert R. Broccolis EON Productions, Metro Goldwyn Mayer Studios (MGM) und Universal Pictures International und unter der Regie von Cary Joji Fukunaga (Beasts of No Nation, True Detective) kehrt Daniel Craig zum fünften Mal als Ian Flemings James Bond 007 zurück. Das Drehbuch stammt von Neal Purvis & Robert Wade (Spectre, Skyfall), Cary Fukunaga, Scott Z. Burns (Contagion, Das Bourne Ultimatum) und Phoebe Waller-Bridge (Killing Eve, Fleabag). NO TIME TO DIE ist derzeit in Produktion. Universal Pictures International wird den Film in UK am 3. April 2020 in die Kinos bringen. In den USA bringt MGM ihn durch United Artists am 8. April in die Kinos. Der deutsche Kinostart ist für den 2. April 2020 geplant.
Zur Besetzung von NO TIME TO DIE gehören Rami Malek, Léa Seydoux, Lashana Lynch, Ben Whishaw, Naomie Harris, Billy Magnussen, Ana de Armas, Rory Kinnear, David Dencik, Dali Benssalah mit Jeffrey Wright und Ralph Fiennes.

In NO TIME TO DIE ist Bond nicht mehr im aktiven Dienst und genießt ein ruhiges Leben in Jamaika. Sein Frieden ist von kurzer Dauer, als sein alter Freund Felix Leiter von der CIA auftaucht und ihn um Hilfe bittet. Die Mission, einen entführten Wissenschaftler zu retten, erweist sich weitaus tückischer als erwartet und führt Bond auf die Spur eines mysteriösen Bösewichts, der im Besitz von gefährlicher neuer Technologie ist. Zu dem kreativen Team hinter der Kamera gehören außerdem Dan Romer (Musik), Linus Sandgren (Kamera), Tom Cross und Elliot Graham (Schnitt), Mark Tildesley (Produktionsdesign), Suttirat Larlarb (Kostümdesign), Daniel Phillips (Haare & Make Up), Olivier Schneider (Stuntkoordination), Lee Morrison (Stuntkoordination 2nd Unit) und Charlie Noble (Spezialeffekte). Wieder dabei sind außerdem Alexander Witt (Regie 2nd Unit), Chris Corbould (Spezialeffekte und Action-Fahrzeuge) und Debbie McWilliams (Casting).
 


     
 
AVA 2019: interfilm-Filme in Berliner Bibliotheken!
   
AVA präsentiert Bibliotheksbenutzer*innen der Öffentlichen Bibliotheken Berlins eine exklusive Filmauswahl der 34. Ausgabe von interfilm Berlin zum kostenlosen Streamen

Nutzer*innen, die einen Bibliotheksausweis bei einer der Öffentlichen Bibliotheken Berlins haben, können eine exklusiv für AVA zusammengestellte Filmauswahl der neuesten Ausgabe von interfilm Berlin bequem von zu Hause aus anschauen. 42 Kurzfilme aus dem vielfältigen internationalen Programm des Kurzfilmfestivals, darunter der Gewinner des Berlin-Brandenburg Short Award, sind ab sofort online auf der AVA-Plattform des VÖBB verfügbar. AVA ist Teil der digitalen Angebote des VÖBB und für Inhaber*innen eines VÖBB-Bibliotheksausweises kostenlos! Die neu eingestellte Filmauswahl kann bis zum 31. Januar 2020 auf AVA gestreamt werden.

Mit dieser neuen Filmauswahl
bietet AVA Berliner Bibliotheksbenutzer*innen Zugang zu einzigartigen Filmen, die nach Festivalende nur schwer zu finden sind – wer es 2018 nicht zu interfilm Berlin geschafft hat, hat so nun trotzdem die Chance, eine bunt gemischte Auswahl an Kurzfilmen aus dem Festivalprogramm zu sehen. Um auf die exklusiv kuratierte Auswahl von interfilm Berlin auf der AVA-Plattform zuzugreifen, folgen Sie bitte diesem Link: https://voebb.ava.watch/selection/interfilm-collection

Über die Filme:
Ein Tiger gerät bei "Voyagers" ins Raumschiff, "Sex Ed" folgt dem Aufklärungsunterricht in einer Schule und der verkaterte Held des Gewinnerfilms im Internationalen Wettbewerb wird im Hospiz in Sachen Nachtleben untersucht ("Hur det känns att vara bakis"). In 42 fantasievollen Animationen, Spielfilmen und Dokumentarfilmen wird nicht nur gut unterhalten, auch die Komplexität der Welt wird trefflich abgebildet. "32-Rbit" parodiert YouTube-Videos, "Selfies" den Wahn der Bilderfluten, "Call of Comfort" entlarvt die sogenannten ASMR-Wohlfühlvideos, und "Best Game Ever" zeigt Taktiken gegen die elektronische Überwachung. Im Programm sind Flüchtlingsthemen, Tanzfilme, Tierfilme, Gedichtverfilmung ("Love he said"), Kopfkino ("The Voice Over"), und Heldenepos ("Heroes"). "Quand l'été a disparu" gelingt sogar ein Retro-Tanz durch die Postapokalypse.

Über AVA
AVA bietet Ihnen Zugang zu europäischem und internationalem Arthouse-Kino aller Sparten und Genres – online und bequem von zu Hause aus. Neben Spielfilmen können AVA-Nutzer auch Dokumentarfilme und Kurzfilme streamen, die außerhalb von Festivals kaum zu sehen sind und bei kommerziellen Anbietern keinen Platz finden. Gerade solche Angebote erfüllen jedoch in besonderem Maße den Kulturauftrag der Berliner Öffentlichen Bibliotheken. Bei der Auswahl seiner Inhalte kooperiert AVA unter anderem mit einigen der renommiertesten europäischen Filmfestivals und Filmanbieter.

AVA begann 2016 als EU-gefördertes Projekt und ist heute in verschiedenen Bibliotheks- und Informationseinrichtungen in ganz Europa verfügbar. Die Filmauswahl wird dabei immer gezielt auf die regional und lokal variierenden Bedürfnisse und Interessen der Nutzer*innen zugeschnitten.
Für den VÖBB arbeitet AVA mit dem italienischen Kurzfilmfestival La Guarimba aus Amantea und dem Berliner Kurzfilmfestival interfilm zusammen.
interfilm 2019
Und die nächste Ausgabe des Internationalen Kurzfilmfestivals Berlin findet statt vom 05.-10. November 2019.
     
     
     
 
Jüdische Filmfestival Berlin & Brandenburg feiert Jubiläum
   
Vom 8. -17. September lädt das Jüdische Filmfestival Berlin & Brandenburg (JFBB) zum runden Geburtstag: Das größte Forum für den jüdischen und israelischen Film in Deutschland feiert in diesem Jahr unter dem Motto „Celebration“ sein 25-jähriges Jubiläum. Im Jahr 1995 startete das Festival mit acht Filmen, heute im Jahr 2019 präsentiert sich das JFBB mit über 50 Filmen aus 14 Ländern und fast 60 Gästen sowie diversen Bildungs- und Kulturveranstaltungen größer und vielfältiger als zuvor und reflektiert dabei auch in seiner Jubiläumsausgabe die Vielfalt und Diversität jüdischen Lebens weltweit.

In den vergangenen Jahren wurden beim JFBB insgesamt rund 720 Filme aus 47 Ländern gezeigt. Unter den 600 Festivalgästen waren zahlreiche prominente Filmschaffende wie Susanne Bier, deren erster Spielfilm „Freud leaving home“ gemeinsam mit Dani Levys Kurzfilm „Ohne mich“ 1995 das erste JFBB eröffnete, Regisseur*innen wie Jochen Alexander Freydank, David Fisher, Kevin MacDonald, Samuel Maoz, Radu Mihaileanu, Eran Rilkes, Volker Schlöndorff, Schauspieler*innen wie Detlev Buck, Sir Derek Jacobi, Julia Jentsch, Carole Kane, John Turturro sowie zahlreiche Gäste aus Kultur, Politik und den Medien wie Kameramann-Legende Michael Ballhaus, Schriftstellerin Amelie Fried, Michel Friedmann, Schriftsteller Edgar Hilsenrath, Christoph Israel, Günther Jauch, Max Raabe & Palast Orchester, Christiana Rau, die israelische Professorin, Feministin und Friedensaktivistin Alice Shalvi und viele viele mehr. Zahlreiche Festivalpat*innen begleiteten das Jüdische Filmfestival Berlin & Brandenburg, darunter Almila Bagriacik, Iris Berben, Margarita Broich, Sherry Hormann, Jocelyn B. Smith oder Christian Berkel, Thomas Heinze, Mehmet Kurtulus, Richy Müller, Benjamin Sadler, Fahri Yardim und viele mehr.

Anlässlich des Jubiläums publiziert das JFBB dank der Unterstützung durch das Auswärtige Amt die Sonderpublikation „Celebration!“ mit 24 Beiträgen internationaler Filmwissenschaftler*innen, Filmjournalist*innen, Kulturschaffender und Wegbegleiter*innen inklusive zahlreicher Fotos aus 25 bunten und spannenden Festivaljahren. Das Buch erscheint zum Festival am 8. September, herausgegeben wird es vom Jüdischen Kulturinstitut in Deutschland e.V. und Nicola Galliner. Das Buch wird im Rahmen des Festivals am 10. September vorgestellt.

Das JFBB zeigt sein umfassendes Programm an verschiedenen Spielorten in Berlin und Brandenburg. Zentraler Standort des Festivals ist erneut das Delphi Lux im Yva-Bogen, Kantstraße 10, direkt am Bahnhof Zoo. Neben dem Delphi Lux findet das JFBB noch in 13 weiteren Spielorten in Berlin und Brandenburg statt, darunter das Haus der Wannsee-Konferenz und das Fontane Kino in Brandenburg.
     
      http://www.festiwelt-berlin.de/7-lange-nacht-der-filmfestivals
     
 
Steven Spielbergs WEST SIDE STORY
   
Spielberg setzt seine Idee um, in seinem Film die entsprechenden Rollen nur mit Darstellern mit lateinamerikanischen Wurzeln zu besetzen. Die Walt Disney Studios werden den Film im Dezember 2020 veröffentlichen. Das Skript zum Remake stammt von Tony Kushner, der für die Drehbücher zu "Lincoln" und "München" für einen Oscar nominiert war.
Das originale Broadway-Musical, das von Shakespeares "Romeo and Juliet" inspiriert ist, wurde von Arthur Laurents geschrieben und mit Musik von Leonard Bernstein vertont.
Die Sharks und die Jets treten in einigen der größten Kult- Sing und Tanzszenen auf – dazu zählen „Cool”, „America,” „Gee, Officer Krupke,” „Jet Song” und „I Feel Pretty.” Wie schon angekündigt, wird Justin Peck die Choreographie für den Film übernehmen. „Eine unserer obersten Prioritäten war es, eine große Anzahl von Universal-Talenten zu finden, die mit ihrem Können diesem Film zum Leben erwecken“, sagt Peck. „WEST SIDE STORY hat seit Anbeginn Generationen von Tänzern beeinflusst, und ich bin begeistert, dass wir diese außergewöhnliche Gruppe gefunden haben, um unsere neue Vision für das Musical auf die große Leinwand zu bringen.“
Nach einer umfangreichen Suche mit offenen Castings in New York, Los Angeles, Miami, Chicago und San Juan, kann der Kinofilm WEST SIDE STORY mit einer Besetzung aufwarten, die vielfältige Musical Bühnenerfahrungen in die Produktion einbringt – einschließlich Broadway- und nationale Tournee Auftritte. Casting Director Cindy Tolan schaute sich mehr als 30.000 Künstler an und machte es damit zu Spielbergs größtem Casting seit „Schindlers Liste” 1993. Für über 50 neue Cast-Mitglieder ist WEST SIDE STORY ihr Filmdebut.
     
     
     
 
Wird das Cinestar im Sony Center geschlossen?
   
Die beiden größten deutschen Kino-Ketten, Cinestar und Cinemaxx, haben sich im Oktober 2018 zusammengeschlossen. So werden die zwei Kino Center am Potsdamer Platz vielleicht demnächst von dem Kinokonzern Vue Entertainment geführt. Einer erfolgreichen Übernahme steht nur noch die Genehmigung durch das Bundeskartellamt im Wege. Seit ein paar Tagen stellt sich die Frage, sind zwei Kino Center am Platze dann vielleicht eines zu viel? Laut Verdie soll das Kino Cinestar im Sony-Center am Potsdamer zum Ende des Jahres geschlossen werden. 120 Mitarbeiter*innen würden ihren Job verlieren

Das Haus hat acht Säle und insgesamt 2276 Sitzen. Es ist eine wichtige Spielstätte für die Berlinale, oft erprobt mit vielen über das Jahr verteilten Premieren und sehr beliebt bei Cineasten wegen seiner Filme im englischsprachigen Original.
      https://www.cinestar.de/kino-berlin-original-im-sony-center
     
     
 
Der Podcast der Deutschen Filmakademie
   
Nah dran sein an den Filmemacher*innen, ihren Beweggründen, Berufsbildern und Biografien, das ist das Ziel der Podcast-Reihe Close Up, die viele filmbegeisterte Hörer gefunden hat. Nach zwei sehr erfolgreichen ersten Staffeln mit über 70.000 Downloads geht Close Up heute in die dritte Runde: Auf deutsche-filmakademie.de/podcast, iTunes und Spotify werden Regisseur Christian Schwochow und Schauspielerin Susanne Bormann wieder fundierte und sehr persönliche Gespräche mit Kolleg*innen führen – angetrieben von echter Neugier und großem Interesse an der Arbeit des jeweiligen Gesprächspartners.

Zum Auftakt der neuen Staffel führt Christian Schwochow ein Gespräch mit der Dokumentarfilmemacherin Annekatrin Hendel. In der nächsten Folge kommt die zweifach mit dem Deutschen Filmpreis ausgezeichnete Maskenbildnerin Heike Merker zu Wort, in der Woche darauf Mechthild Holter, Agentin und Gründerin der Agentur Players. Am 26. Juni spricht Christian Schwochow mit Schauspieler Florian David Fitz, in der nächsten Folge Susanne Bormann mit der Stuntkoordinatorin Angie Rau. Den Abschluss der dritten Staffel bildet ein Interview mit Autor und Regisseur Edgar Reitz.
      https://www.deutsche-filmakademie.de/projekte/podcast-close-up/
     
     
 
  Festival De Cannes - Palme d'Or geht an Parasite
   
Am Ende des diesjährigen Cannes-Wettbewerbs überreichte Alejandro González Iñárritu im Namen der Jury die Palme d'Or der 72. Filmfestspiele von Cannes an Bong Joon-ho für seinen Film Parasite. . Es ist die erste Goldene Palme für Südkorea. Der Film „Atlantics“ von Regisseurin Mati Diop erhielt den Grand Prix der Jury. Die Palme als bester Schauspieler erhielt der Spanier Antonio Banderas für seine Darstellung eines alternden Regisseurs, der nicht mehr fähig ist Filme zu drehen.
Emily Beecham bekam ihre Palme als beste Schauspielerin verliehen. Sie spielt im Film der Österreicherin Jessica Hausner eine allein erziehende Mutter und Wissenschaftlerin. Die belgischen Brüder Jean-Pierre und Luc Dardenne erhielten den Preis für die beste Regie für ihren Film „Young Ahmed“. Das beste Drehbuch kam von Céline Sciamma für „Portrait of a Lady on Fire“. Den Jury-Preis teilten sich "Les Misérables" des Franzosen Ladj Ly und "Bacurau" des Brasilianers Kleber Mendonca Filho. Eine besondere Erwähnung wurde der Tragikomödie "It Must Be Heaven" des palästinensischen Regisseurs Elia Suleiman zuteil.
      https://www.festival-cannes.com/en/
     
     
 
  Berlinale 2020: Neue Leitung schafft weiteren Wettbewerb Encounters
   
Neue kompetitive Sektion / Neue Auslandsdelegierte und Berater*innen / Veränderung für Sonderreihen NATIVe und Kulinarisches Kino

Nach der Vorstellung des neuen Auswahlkomiteesgibt das neue Berlinale-Leitungsduo, der Künstlerische Direktor Carlo Chatrian und die Geschäftsführerin Mariette Rissenbeek, nun erste programmliche Neuerungen bekannt. Neben den traditionellen Sektionen Wettbewerb und Berlinale Shorts, in denen die Golde
nen und Silbernen Bären verliehen werden, gibt es künftig eine weitere kompetitive Sektion. Encounters ist eine Plattform, um ästhetisch und formal ungewöhnliche Werke von unabhängigen Filmemacher*innen zu fördern. Ziel ist es, neue Stimmen des Kinos zu unterstützen und den verschiedenen narrativen und dokumentarischen Formen mehr Raum im offiziellen Programm zu geben. Es werden maximal 15 Filme – Welt- oder internationale Premieren von Spiel- oder Dokumentarfilmen ab einer Laufzeit von 60 Minuten – eingeladen. Eine dreiköpfige Jury entscheidet über die Preise für den besten Film, die beste Regie und den Spezialpreis der Jury.
„Das 21. Jahrhundert mit seinen technologischen und wirtschaftlichen Entwicklungen hat die Filmproduktion in vielerlei Hinsicht verändert und die Grenzen zwischen Spiel- und Dokumentarfilm, Filmessay und Genre, weniger starr und durchlässiger gemacht. Da die Berlinale den Anspruch hat, den Markt weiterzuentwickeln und neue Visionen des Kinos zu entdecken, haben wir uns entschieden, eine kompetitive Sektion zu schaffen, die es - zusammen mit dem internationalen Wettbewerb - ermöglicht, dieser sich verändernden Welt voll gerecht zu werden“, kommentiert der Künstlerische Direktor Carlo Chatrian. „Carlos Idee einer neuen Wettbewerbssektion hat mich sofort überzeugt. Encounters wird den Wettbewerb und das weitere Spektrum der Sektionen ideal ergänzen“, sagt Geschäftsführerin Mariette Rissenbeek.
      https://www.berlinale.de
     
     
 
  "Kino, das ist doch wie Karneval" - Gundermann ist bester Film
   
Die Lolas, Deutschlands Auszeichnung für den Film aus Deutschland wurden am Freitagabend im Palais am Funkturm in Berlin verliehen. Die etwa 2000 Mitglieder der Deutschen Filmakademie stimmten über die Lolas ab, die in 19 Kategorien verliehen werden. Die Auszeichnungen sind mit insgesamt fast drei Millionen Euro für neue Projekte dotiert. Seit 2019 ist Schauspieler Ulrich Matthes Präsident der Akademie.
Mit zehn Nominierungen ging das Drama „Gundermann“ von Regisseur Andreas Dresen über den gleichnamigen DDR-Liedermacher als Favorit ins Rennen. Der Film konnte in sechs Kategorien einen Filmpreis gewinnen.
Als bester Dokumentarfilm wurde "Of Fathers and Sons" von Regisseur Talal Derki mit einer Lola ausgezeichnet. Als beste Hauptdarstellerin wurde die Schauspielerin Susanne Wolff in dem Drama Styx ausgezeichnet. Regisseurin Margarethe von Trotta bekam den Ehrenpreis für ihre „herausragenden Verdienste um den deutschen Film“. Produzent Christian Becker wurde mit dem Bernd-Eichinger-Preis geehrt.
Mit 0,97 Millionen Zuschauern lief die Ausstahlung im Zdf  ab 22.53 Uhr erneut ziemlich schlecht für die aufgezeichnete Preisverleihung, die diesmal im ZDF zu sehen war.
  • Bester Spielfilm (gold): "Gundermann" von Andreas Dresen
  • Bester Spielfilm (silber): "Styx" von Wolfgang Fischer
  • Bester Spielfilm (bronze): "Der Junge muss an die frische Luft" von Caroline Link
  • Bester Kinderfilm: "Rocca - Verändert die Welt" von Katja Benrath
  • Bester Dokumentarfilm: "Of Fathers And Sons" von Talal Derki
  • Beste weibliche Hauptrolle: Susanne Wolff ("Styx")
  • Beste männliche Hauptrolle: Alexander Scheer ("Gundermann")
  • Beste weibliche Nebenrolle: Luise Heyer ("Der Junge muss an die frische Luft")
  • Beste männliche Nebenrolle: Alexander Fehling ("Das Ende der Wahrheit")
  • Beste Regie: Andreas Dresen ("Gundermann")
  • Bestes Drehbuch: Laila Stieler ("Gundermann")
  • Beste Kamera/Bildgestaltung: Benedict Neuenfels ("Styx")
  • Bester Schnitt: Anne Fabini ("Of Fathers And Sons")
  • Beste Musik: Hochzeitskapelle ("Wackersdorf")
  • Bestes Szenenbild: Susanne Hopf ("Gundermann")
  • Bestes Kostümbild: Sabine Greunig ("Gundermann")
  • Bestes Maskenbild: M. Heinlein, D. Schröder, Lisa Edelmann ("Der Goldene Handschuh")
  • Beste Tongestaltung: A. Turnwald, U. Dresch, André Zimmermann, Tobias Fleig ("Styx")
  • Besucherstärkster Film des Jahres: "Der Junge muss an die frische Luft" von Caroline Link
  • Ehrenpreis: Margarethe von Trotta
  • Bernd Eichinger Preis: Christian Becker
      https://www.deutscher-filmpreis.de/
     
 
  Star Wars: Episode IX
   
Nach 42 Jahren erreicht die Star Wars Saga ihren Höhepunktl. Der Titel der neunten Episode lautet "The Rise of Skywalker". Regisseur, Autor und Produzent J.J. Abrams, der 2015 mit Star Wars: Das Erwachen der Macht den Grundstein für die letzte Trilogie gelegt hat, wird die Saga um Familie Skywalker dieses Jahr mit Star Wars: Episode IX weiterführen. Er knüpft an den letzten Teil der aktuellen Trilogie mit etwas zeitlichen Abstand an den Vorgänger „Star Wars: Die letzten Jedi“ (2017) an. Die Skywalker-Saga kommt mit dem neunten Film zu einem Ende. In dem Trailer ist kurz die Ende 2016 gestorbene Schauspielerin Carrie Fisher zu sehen. Abrams verwendet bisher unveröffentlichtes Drehmaterial von „Star Wars: Episode VII. Am Ende des Trailers ist Mark Hamill zu hören. "Wir werden immer bei dir sein. Niemand ist jemals vollkommen weg." Dann hört man nur noch Gelächter...

Deutscher Kinostart: 19. Dezember 2019
Im Verleih von Walt Disney Studios Motion Pictures Germany
      https://www.youtube.com/Trailer
     
 
  10. Berlinale 2020: Carlo Chatrian und Mariette Rissenbeek
   
Carlo Chatrian als künstlerischer Direktor und Mariette Rissenbeek als Geschäftsführerin werden am 1. Juni 2019 offiziell die Leitung der Berlinale übernehmen. Das künftige Leitungsduo führt schon seit einiger Zeit Gespräche mit den Sektionen, Initiativen und Abteilungen, um sich über Arbeitsabläufe und Strukturen zu informieren, und hatte im Februar beim Festival vor Ort Gelegenheit, weitere Einblicke zu bekommen. Im März haben sie ihre Büros am Potsdamer Platz bezogen und geben nun einen ersten Ausblick auf die Berlinale 2020.

„Wir haben unterschiedliche Aufgaben, aber ein gemeinsames Ziel: die Berlinale erfolgreich in die Zukunft zu führen! Wir übernehmen ein Festival, das nicht nur als eines der größten der Welt gilt, sondern auch eine bedeutende Rolle in der internationalen Filmbranche spielt. Wir sind uns der großen Aufgabe bewusst, die vor uns liegt und danken dem langjährigen Festivaldirektor Dieter Kosslick für die Arbeit, die er geleistet hat. Wir möchten die Berlinale als Publikumsfestival und als Festival für Berlin erhalten und freuen uns auf die neuen Herausforderungen und Möglichkeiten, die das Kino des 21. Jahrhunderts bietet“, sagt das Leitungsduo.

„Mein Fokus liegt zum einen auf der Finanzierung und den Organisations- und Kommunikationsstrukturen und zum anderen auf der Entwicklung neuer Strategien und entsprechender Konzepte. Damit einher geht auch die Unterstützung der Branchenaktivitäten European Film Market, Berlinale Co-Production Market, Berlinale Talents und World Cinema Fund sowie die Kooperation mit unseren Partnern in Bereichen jenseits der Programmierung“, ergänzt Geschäftsführerin Mariette Rissenbeek. „Ich verantworte das künstlerische Profil und möchte mit der programmatischen Arbeit, unterstützt vom Auswahlkomitee, die künstlerische Linie des gesamten Festivalprogramms herausarbeiten“, so der künstlerische Leiter Carlo Chatrian.
     
      https://www.berlinale.de/
     
 
  DEUTSCHER FILMPREIS 2019: Margarethe von Trotta erhält den Ehrenpreis
   
Die Autorin, Regisseurin und Schauspielerin Margarethe von Trotta wird bei der Verleihung des Deutschen Filmpreises mit dem Ehrenpreis für herausragende Verdienste um den deutschen Film ausgezeichnet. Die feierliche Preisverleihung findet am 3. Mai 2019 im Palais am Funkturm in Berlin statt.
Das ZDF überträgt die Gala am gleichen Abend. „Margarethe von Trotta hat in einer Zeit, in der Frauen das Regieführen kaum zugetraut wurde, gesagt: ich kann das! Schon dafür gebührt ihr Ruhm und Ehre. Und sie konnte es – und hat uns in all den Jahren ein paar der intensivsten Frauenfiguren des deutschen Kinos geschenkt. Glückwunsch von Herzen!“ so Ulrich Matthes, Präsident der Deutschen Filmakademie, zu der Entscheidung. Seit über vier Jahrzehnten feiert Margarethe von Trotta als Autorenfilmerin Erfolge – nicht nur in Deutschland, sondern auch international. Die gebürtige Berlinerin erlangte zunächst vor der Kamera Bekanntheit.

Margarethe von Trotta hat stets komplexe Frauenfiguren in das Zentrum ihrer Filme gestellt – und damit auch einer Reihe großartiger Schauspielerinnen die Gelegenheit gegeben, diese Rollen bravourös mit Leben zu füllen: Neben Barbara Sukowa (Bundesfilmpreise für „Die bleierne Zeit“, „Rosa Luxemburg“) beeindruckten Katja Riemann (Coppa Volpi für „Rosenstraße“), Katharina Thalbach, Jutta Lampe, Hanna Schygulla, Meret Becker oder Corinna Harfouch unter der Regie von Margarethe von Trotta. Margarethe von Trotta lebt und arbeitet in München und Paris.

Die Wahl des Ehrenpreises erfolgt durch eine Auswahlkommission, die der Vorstand aus den Mitgliedern, den Fördermitgliedern und dem Freundeskreis der Deutschen Filmakademie bestimmt hat.   
      http://www.deutscher-filmpreis.de/
     
     

 

 
  Oscars 2019
   

In Los Angeles wurden die diesjährigen Oscar-vergeben. Der deutsche Beitrag „Werk ohne Autor“ hat es für Deutschland ins Oscar-Rennen geschafft. Das Künstlerdrama von Florian Henckel von Donnersmarck war einer von fünf Anwärtern in der Kategorie nicht-englischsprachiger Film und hatte eine Nominierung für den Kameramann Caleb Deschanel.Beide Auszeichnungen gingen an Cuaróns Werk "Roma". Der dreimal ausgezeichnete Film erzählt von einer Familie im Mexiko der 1970er-Jahre und ist eine Hommage an die Kindermädchen aus Cuaróns Vergangenheit.
Auch die deutsche Ko-Produktion "Of Fathers And Sons - Die Kinder des Kalifats" hatte Chancen auf einen Oscar als beste Dokumentation, ging aber auch leer aus.

Als bester Film wurde "Green Book" bei den 91. Oscar-Verleihungen ausgezeichnet. Der Film erzählt von der ungewöhnlichen Freundschaft zwischen einem schwarzen Musiker und seinem weißen Chauffeur in den USA der 60er Jahre.
Beste Regie: Alfonso Cuarón ("Roma"), Beste Hauptdarstellerin: Olivia Colman ("The Favourite"), Bester Hauptdarsteller: Rami Malek ("Bohemian Rhapsody"), Beste Nebendarstellerin: Regina King ("If Beale Street Could Talk"), Bester Nebendarsteller: Mahershala Ali ("Green Book"), Beste Kamera: Alfonso Cuarón ("Roma"), Bester fremdsprachiger Film: "Roma", Bestes Drehbuch: "Green Book"


The 91st Academy Awards


Performance by an actor in a leading role

  • Christian Bale in “Vice”
  • Bradley Cooper in “A Star Is Born”
  • Willem Dafoe in “At Eternity's Gate”
  • Rami Malek in “Bohemian Rhapsody”
  • Viggo Mortensen in “Green Book”

Performance by an actor in a supporting role

  • Mahershala Ali in “Green Book”
  • Adam Driver in “BlacKkKlansman”
  • Sam Elliott in “A Star Is Born”
  • Richard E. Grant in “Can You Ever Forgive Me?”
  • Sam Rockwell in “Vice”

Performance by an actress in a leading role

  • Yalitza Aparicio in “Roma”
  • Glenn Close in “The Wife”
  • Olivia Colman in “The Favourite”
  • Lady Gaga in “A Star Is Born”
  • Melissa McCarthy in “Can You Ever Forgive Me?”

Performance by an actress in a supporting role

  • Amy Adams in “Vice”
  • Marina de Tavira in “Roma”
  • Regina King in “If Beale Street Could Talk”
  • Emma Stone in “The Favourite”
  • Rachel Weisz in “The Favourite”

Best animated feature film of the year

  • “Incredibles 2” Brad Bird, John Walker and Nicole Paradis Grindle
  • “Isle of Dogs” Wes Anderson, Scott Rudin, Steven Rales and Jeremy Dawson
  • “Mirai” Mamoru Hosoda and Yuichiro Saito
  • “Ralph Breaks the Internet” Rich Moore, Phil Johnston and Clark Spencer
  • “Spider-Man: Into the Spider-Verse” Bob Persichetti, Peter Ramsey, Rodney Rothman, Phil Lord and Christopher Miller

Achievement in cinematography

  • “Cold War” Łukasz Żal
  • “The Favourite” Robbie Ryan
  • “Never Look Away” Caleb Deschanel
  • Roma” Alfonso Cuarón
  • “A Star Is Born” Matthew Libatique

Achievement in costume design

  • “The Ballad of Buster Scruggs” Mary Zophres
  • Black Panther” Ruth Carter
  • “The Favourite” Sandy Powell
  • “Mary Poppins Returns” Sandy Powell
  • “Mary Queen of Scots” Alexandra Byrne

Achievement in directing

  • “BlacKkKlansman” Spike Lee
  • “Cold War” Paweł Pawlikowski
  • “The Favourite” Yorgos Lanthimos
  • Roma” Alfonso Cuarón
  • “Vice” Adam McKay

Best documentary feature

  • Free Solo Elizabeth Chai Vasarhelyi, Jimmy Chin, Evan Hayes and Shannon Dill
  • “Hale County This Morning, This Evening” RaMell Ross, Joslyn Barnes and Su Kim
  • “Minding the Gap” Bing Liu and Diane Quon
  • “Of Fathers and Sons” Talal Derki, Ansgar Frerich, Eva Kemme and Tobias N. Siebert
  • “RBG” Betsy West and Julie Cohen

Best documentary short subject

  • “Black Sheep” Ed Perkins and Jonathan Chinn
  • “End Game” Rob Epstein and Jeffrey Friedman
  • “Lifeboat” Skye Fitzgerald and Bryn Mooser
  • “A Night at The Garden” Marshall Curry
  • Period. End of Sentence.” Rayka Zehtabchi and Melissa Berton

Achievement in film editing

  • “BlacKkKlansman” Barry Alexander Brown
  • Bohemian Rhapsody” John Ottman
  • “The Favourite” Yorgos Mavropsaridis
  • “Green Book” Patrick J. Don Vito
  • “Vice” Hank Corwin

Best foreign language film of the year

  • “Capernaum” Lebanon
  • “Cold War” Poland
  • “Never Look Away” Germany
  • Roma” Mexico
  • “Shoplifters” Japan

Achievement in makeup and hairstyling

  • “Border” Göran Lundström and Pamela Goldammer
  • “Mary Queen of Scots” Jenny Shircore, Marc Pilcher and Jessica Brooks
  • Vice” Greg Cannom, Kate Biscoe and Patricia DeHaney

Achievement in music written for motion pictures (Original score)

  • Black Panther” Ludwig Goransson
  • “BlacKkKlansman” Terence Blanchard
  • “If Beale Street Could Talk” Nicholas Britell
  • “Isle of Dogs” Alexandre Desplat
  • “Mary Poppins Returns” Marc Shaiman

Achievement in music written for motion pictures (Original song)

  • “All The Stars” from “Black Panther”
    Music by Mark Spears, Kendrick Lamar Duckworth and Anthony Tiffith; Lyric by Kendrick Lamar Duckworth, Anthony Tiffith and Solana Rowe
  • “I'll Fight” from “RBG”
    Music and Lyric by Diane Warren
  • “The Place Where Lost Things Go” from “Mary Poppins Returns”
    Music by Marc Shaiman; Lyric by Scott Wittman and Marc Shaiman
  • Shallow” from “A Star Is Born
    Music and Lyric by Lady Gaga, Mark Ronson, Anthony Rossomando and Andrew Wyatt
  • “When A Cowboy Trades His Spurs For Wings” from “The Ballad of Buster Scruggs”
    Music and Lyric by David Rawlings and Gillian Welch

Best motion picture of the year

  • “Black Panther” Kevin Feige, Producer
  • “BlacKkKlansman” Sean McKittrick, Jason Blum, Raymond Mansfield, Jordan Peele and Spike Lee, Producers
  • “Bohemian Rhapsody” Graham King, Producer
  • “The Favourite” Ceci Dempsey, Ed Guiney, Lee Magiday and Yorgos Lanthimos, Producers
  • “Green Book” Jim Burke, Charles B. Wessler, Brian Currie, Peter Farrelly and Nick Vallelonga, Producers
  • Roma Gabriela Rodríguez and Alfonso Cuarón, Producers
  • “A Star Is Born” Bill Gerber, Bradley Cooper and Lynette Howell Taylor, Producers
  • “Vice” Dede Gardner, Jeremy Kleiner, Adam McKay and Kevin Messick, Producers

Achievement in production design

  • Black Panther Production Design: Hannah Beachler; Set Decoration: Jay Hart
  • “The Favourite” Production Design: Fiona Crombie; Set Decoration: Alice Felton
  • “First Man” Production Design: Nathan Crowley; Set Decoration: Kathy Lucas
  • “Mary Poppins Returns” Production Design: John Myhre; Set Decoration: Gordon Sim
  • “Roma” Production Design: Eugenio Caballero; Set Decoration: Bárbara Enríquez

Best animated short film

  • “Animal Behaviour” Alison Snowden and David Fine
  • Bao” Domee Shi and Becky Neiman-Cobb
  • “Late Afternoon” Louise Bagnall and Nuria González Blanco
  • “One Small Step” Andrew Chesworth and Bobby Pontillas
  • “Weekends” Trevor Jimenez

Best live action short film

  • “Detainment” Vincent Lambe and Darren Mahon
  • “Fauve” Jeremy Comte and Maria Gracia Turgeon
  • “Marguerite” Marianne Farley and Marie-Hélène Panisset
  • “Mother” Rodrigo Sorogoyen and María del Puy Alvarado
  • Skin” Guy Nattiv and Jaime Ray Newman

Achievement in sound editing

  • “Black Panther” Benjamin A. Burtt and Steve Boeddeker
  • Bohemian Rhapsody John Warhurst and Nina Hartstone
  • “First Man” Ai-Ling Lee and Mildred Iatrou Morgan
  • “A Quiet Place” Ethan Van der Ryn and Erik Aadahl
  • “Roma” Sergio Díaz and Skip Lievsay

Achievement in sound mixing

  • “Black Panther” Steve Boeddeker, Brandon Proctor and Peter Devlin
  • Bohemian Rhapsody Paul Massey, Tim Cavagin and John Casali
  • “First Man” Jon Taylor, Frank A. Montaño, Ai-Ling Lee and Mary H. Ellis
  • “Roma” Skip Lievsay, Craig Henighan and José Antonio García
  • “A Star Is Born” Tom Ozanich, Dean Zupancic, Jason Ruder and Steve Morrow

Achievement in visual effects

  • “Avengers: Infinity War” Dan DeLeeuw, Kelly Port, Russell Earl and Dan Sudick
  • “Christopher Robin” Christopher Lawrence, Michael Eames, Theo Jones and Chris Corbould
  • First Man Paul Lambert, Ian Hunter, Tristan Myles and J.D. Schwalm
  • “Ready Player One” Roger Guyett, Grady Cofer, Matthew E. Butler and David Shirk
  • “Solo: A Star Wars Story” Rob Bredow, Patrick Tubach, Neal Scanlan and Dominic Tuohy

Adapted screenplay

  • “The Ballad of Buster Scruggs” Written by Joel Coen & Ethan Coen
  • BlacKkKlansman Written by Charlie Wachtel & David Rabinowitz and Kevin Willmott & Spike Lee
  • “Can You Ever Forgive Me?” Screenplay by Nicole Holofcener and Jeff Whitty
  • “If Beale Street Could Talk” Written for the screen by Barry Jenkins
  • “A Star Is Born” Screenplay by Eric Roth and Bradley Cooper & Will Fetters

Original screenplay

  • “The Favourite” Written by Deborah Davis and Tony McNamara
  • “First Reformed” Written by Paul Schrader
  • Green Book Written by Nick Vallelonga, Brian Currie, Peter Farrelly
  • “Roma” Written by Alfonso Cuarón
  • “Vice” Written by Adam McKa
 https://www.oscars.org/
     


 
Die Stadt als Beute: Das Eiszeit Kino ist seit Mai 2018 geschlossen!
Am Freitag, 18.05.2018 hat das EISZEIT Kino seine letzte Filmvorführung gezeigt. Nach über 35 Jahren und mindestens 75.000 Filmvorführungen schließt eins der letzten unabhängigen Kreuzberger Kinos. So lauten die Meldungen auf der Webseite des Kinos. 1985 zog das Eiszeit-Kino in einen Hinterhof in der Zeughofstraße als Hausbesetzerkino. 2016 wurde das Kino umgebaut und zog in das Vorderhaus und es kam zu einem Neustart des Eiszeit-Kinos. Drei Säle wurden mit neuester Digitaltechnik ausgestattet. Neben einer Mischung aus Arthouse und Independent gab es Diskussionsabende mit Filmteams, Kino-Brunch und Kinderkino.

Das hat alles viel Geld gekostet. Geld welches jetzt fehlt um die Miete zu zahlen. Fristlose Kündigung wegen Mietschulden und keinerlei Verständniss eines Vermieters, der sich wohl mehr Miete von dem nächsten Miete:r verspricht. Es ist davon auszugehen, dass dies dann wohl kein Kino mehr sehen wird.  http://eiszeit.berlin/de
Presse
"Eiszeit-Kino in Kreuzberg schließt" Von Andreas Hartmann  Tagesspiegel
"Nach 37 Jahren Das Kiez-Kino Eiszeit schließt die Pforten" Von Stefan Strauß Berliner Zeitung
"Im Eiszeit geht das Licht aus"  Von Antje Lang - Lendorff/ Thomas Mauch  taz
   
   
-Anzeige-  
actorfactory
Schauspielunterricht, Coaching, Training
Für Schauspieler, Sänger, Artisten und Einsteiger mit professioneller Zielsetzung. Qualifizierter Unterricht in Berlin außerhalb der Strukturen von Schauspielschulen!



SUPPORT YOUR LOCAL CINEMA!
   

 
 
Home Berlinale Termine
Neue Filme Charts Kinderfilm
Festivals News Freiluftkino
Kinos Berlin Tv Tipp Bildung
facebook
unabhängiges Filmmagazin aus Berlin - Aktuelle Filme, Kino und Termine für Berlin
Über Uns  Schutz der Privatsphäre  Nutzungsbedingungen                        Impressum
 
© MMEANSMOVIE 2001 - 2019   Filmmagazin Berlin