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MMEANSMOVIE Filmmagazin Berlin © - Kino, Filmstarts, Festivals und Termine      
 
   
   


   
       




  Tom Tykwer wird Jury-Präsident der Berlinale 2018
Tom Tykwer ist einer der profiliertesten deutschen Regisseure und hat sich auch auf internationalem Parkett als großer Filmkünstler etabliert. Er hat in einer Vielzahl filmischer Genres sein herausragendes Talent und seine innovative Handschrift gezeigt. Mit Tom Tykwer haben wir einen großartigen Jury-Präsidenten für die Berlinale 2018 gewonnen“, sagt Berlinale-Direktor Dieter Kosslick. Auf der Berlinale stellte der vielfach ausgezeichnete und international renommierte Filmemacher seit 1992 sechs Filme vor:
Den Auftakt machte 1992 sein Kurzfilm Epilog in der Sektion Panorama. Mit Heaven (2002) und The International (2009) eröffnete Tykwer zweimal die Internationalen Filmfestspiele Berlin. Des Weiteren präsentierte er auf dem Festival den Kurzfilm True (2004) sowie die Filmprojekte Deutschland 09, 13 kurze Filme zur Lage der Nation (2009) und Rosakinder (2013), die jeweils in Kollaboration mit anderen deutschen Regisseur*innen realisiert wurden. Tom Tykwer zu seiner Jury-Präsidentschaft: „Die Berlinale ist seit jeher mein Lieblings- und mein Heimatfestival und hat mich bereits zu Beginn meiner Arbeit als Filmemacher unterstützt. Wir haben eine tolle und vielseitige gemeinsame Geschichte. Jetzt freue ich mich auf zwei konzentrierte und lustvolle Kinowochen mit der Jury.“

https://www.berlinale.de/
   
  12. Weltkinofestival
Eröffnet wird die 12. Ausgabe des unabhängigen Filmfestivals am Donnerstag, den 23. November 2017, mit dem preisgekrönten Familiendrama "Loveless" des Meisterregisseurs Andrey Zvyagintsev, Russlands Vorschlag für die Oscars 2018 als "Best Foreign Language Film". Als Eröffnungspatin konnte "Babylon Berlin"-Star Liv Lisa Fries gewonnen werden. Anschließend geht AROUND THE WORLD IN 14 FILMS zehn Tage lang bis zum 2. Dezember auf cineastische Weltreise, rund um den Globus. Als Berlin-Premieren zeigt das Festival 14 plus 10 künstlerisch herausragende Highlights der wichtigen Filmfestivals der Welt, persönlich präsentiert von herausragenden Persönlichkeiten aus Film, Kunst und Kultur.

Zu den zahlreichen Höhepunkten gehört die Deutschlandpremiere von Lynne Ramsays in Cannes mehrfach ausgezeichnetem Drama "A Beautiful Day" (OT: "You were never really her"), einer "Tour de force" von Joaquin Phoenix in der Hauptrolle, sowie die Berlin-Premieren der neuen Werke von Stars des zeitgenössischen Weltkinos wie Wang Bing (mit seinem documenta 14-Beitrag "Mrs. Fang", Gewinner des Goldenen Leoparden in Locarno), Denis Côté, Claire Denis, Hong Sangsoo, Sergei Loznitsa, Amat Escalante, Yorgos Lanthimos oder Mohammad Rasoulof. Mit cineastischen Reisen in weniger bekannte Filmländer wie Bhutan oder Sambia bis hin zu brillantem US-Independent-Kino wie "Lucky" - Wim Wenders wird den letzten Film des kürzlich verstorbenen Harry Dean Stanton vorstellen -, "The Rider" oder "The Florida Project" mit einem Willem Dafoe in Bestform spiegelt das Festival die große Vielfalt des Weltkinos. In den Specials zeigt das Festival u.a. eine Matinée mit dem Künstler Ben Russell ("Good Luck") und neue deutschsprachige Festivalhits von Barbara Albert und Jan Speckenbach. Der Kartenvorverkauf startet ab dem 6. November.

Seit 2006 zeigt AROUND THE WORLD IN 14 FILMS als Berliner "Festival der Festivals" jeweils zum Jahresende außergewöhnliche Werke des aktuellen Weltkinos aus 14 Ländern und Regionen rund um den Erdball. Die Berlin-Premieren und Special Screenings werden von besonderen Persönlichkeiten des Film-, Kunst- und Kulturlebens live präsentiert. Zuvor feierten die Filme ihre Weltpremieren u.a. bei führenden Filmfestivals in Cannes, Venedig, Locarno oder Toronto. Internationale Gäste, Filmgespräche, die Verleihung des IFA – Intercultural Film Award und herausragende deutschsprachige Filme des Jahres ergänzen das Programm.  

http://14films.de/
   

 NOMINIERUNGEN EUROPÄISCHER FILMPREIS 2017:

Während des Europäischen Filmfestivals in Sevilla haben die European Film Academy und EFA Productions die Nominierungen für den Europäischen Filmpreis 2017 verkündet. Die mehr als 3.000 EFA Mitglieder stimmen nun über die Gewinner ab, die bei der Preisverleihung am 9. Dezember in Berlin ausgezeichnet werden.

EUROPÄISCHER FILM 2017:

120 BATTEMENTS PAR MINUTE
Frankreich 145 min Drehbuch & Regie: Robin Campillo Produktion: Marie-Ange Luciani & Hugues Charbonneau

LOVELESS
Russland, Belgien, Deutschland, Frankreich 127 min Regie: Andrey Zvyagintsev Drehbuch: Oleg Negin & Andrey Zvyagintsev Produktion: Alexander Rodnyansky, Sergey Melkumov & Gleb Fetisov

KÖRPER UND SEELE
Ungarn 116 min Drehbuch & Regie: Ildikó Enyedi Produktion: Mónika Mécs, András Muhi & Ernö Mesterházy

DIE ANDERE SEITE DER HOFFNUNG
Finnland, Deutschland 100 min Drehbuch, Regie & Produktion: Aki Kaurismäki

THE SQUARE
Schweden, Deutschland, Frankreich, Dänemark 145 min Drehbuch & Regie: Ruben Östlund Produktion: Erik Hemmendorff & Philippe Bober

EUROPÄISCHER DOKUMENTARFILM 2017:

AUSTERLITZ
Deutschland 94 min Drehbuch, Regie & Produktion: Sergei Loznitsa

KOMUNIA
Polen 72 min Drehbuch & Regie: Anna Zamecka Produktion: Anna Wydra, Anna Zamecka, Zuzanna Krol, Izabela Lopuch & Hanka Kastelicová

MEIN LEBEN - EIN TANZ
Spanien, Island, USA 86 min Drehbuch & Regie: Lucija Stojevic Produktion: Lucija Stojevic, Greta Olafsdottir, Deirdre Towers & Susan Muska

STRANGER IN PARADISE
Niederlande 72 min Drehbuch & Regie: Guido Hendrikx Produktion: Frank van den Engel

THE GOOD POSTMAN
Finnland, Bulgarien 80 min Regie: Tonislav Hristov Drehbuch: Tonislav Hristov, Lubomir Tsvetkov Produktion: Kaarle Aho & Kai Nordberg

EUROPÄISCHER REGISSEUR 2017:

Ildikó Enyedi für KÖRPER UND SEELE

Aki Kaurismäki für DIE ANDERE SEITE DER HOFFNUNG

Yorgos Lanthimos für THE KILLING OF A SACRED DEER

Ruben Östlund für THE SQUARE

Andrey Zvyagintsev für LOVELESS

 

EUROPÄISCHE SCHAUSPIELERIN 2017:

Paula Beer in FRANTZ

Juliette Binoche in MEINE SCHÖNE INNERE SONNE

Alexandra Borbély in KÖRPER UND SEELE

Isabelle Huppert in HAPPY END

Florence Pugh in LADY MACBETH

 

EUROPÄISCHER SCHAUSPIELER 2017:

 Claes Bang in THE SQUARE

Colin Farrell in THE KILLING OF A SACRED DEER

Josef Hader in VOR DER MORGENRÖTE

Nahuel Pérez Biscayart in 120 BATTEMENTS PAR MINUTE

Jean-Louis Trintignant in HAPPY END

 

EUROPÄISCHES DREHBUCH 2017:

 Ildikó Enyedi für KÖRPER UND SEELE

Yorgos Lanthimos & Efthimis Filippou für THE KILLING OF A SACRED DEER

Oleg Negin & Andrey Zvyagintsev für LOVELESS

Ruben Östlund für THE SQUARE

François Ozon für FRANTZ

Die Nominierungen in den Kategorien EUROPÄISCHER ANIMATIONSFILM und EUROPÄISCHE KOMÖDIE 2017 wurden bereits verkündet. Als eine von vier Komödien konkurriert WILLKOMMEN BEI DEN HARTMANNS von Simon Verhoeven dieses Jahr um den Preis. Julie Delpy wird 2017 für ihren EUROPÄISCHEN BEITRAG ZUM WELTKINO ausgezeichnet und als Ehrengast an der Verleihung des Europäischen Filmpreises am 9. Dezember in Berlin teilnehmen. Ebenso wie Aleksandr Sokurov, der in diesem Jahr den PREIS FÜR EIN LEBENSWERK erhält.

http://www.europeanfilmawards.eu/
http://www.facebook.com/europeanfilmawards

 
     

 interfilm 33. Internationales Kurzfilmfestival Berlin

In 60 Programmen versammelt interfilm die wunderbare Vielfalt des internationalen Kurzfilms vom 20.-26. November. Über 500 Filme sind in acht Berliner Spielstätten zu sehen. In sechs Wettbewerben werden Preise im Wert von insgesamt 32.000 Euro vergeben.

Focus On: Kreative Kurzfilmszene aus den USA

interfilm beleuchtet in diesem Jahr in einem der beiden Länderschwerpunkte das Kurzfilmschaffen junger wie etablierter Filmemacher*innen aus den USA. Die Focus On: USA Programme eröffnen abseits von Klischees eine ambivalente und zugleich unterhaltsame Perspektive auf das Land. Kurze Animationsfilme gewähren einen Eindruck von der Vielfalt einer unüberschaubar gewordenen Kreativszene, die Animationsgeschichte längst abseits von Pixar, Dreamworks und Hollywood schreibt. Die Realfilme zeigen wie nahe Auf- und Abstieg, Fortschritt und Finanzkrise, Rassismus und Menschlichkeit liegen können.

Focus On: Themen- und Formenvielfalt aus Ex-Jugoslawien

Im zweiten Länderschwerpunkt widmen wir uns mit dem Fokus auf Ex-Jugoslawien einer (Film-)Region, die nicht zuletzt ob ihrer Themen- und Formenvielfalt zu überzeugen weiß. Das liegt zum einen natürlich an der bewegten, eng miteinander verwobenen Geschichte des ehemaligen Vielvölkerstaates zwischen Konflikt, Abspaltung und den offenen Wunden durch den noch lange nicht überwundenen Balkankonflikt vor mehr als zwanzig Jahren. Die Region eint jedoch auch ihr einzigartiger, unerschütterlicher und stets unbeeindruckter Witz, ihr scharfer und kritischer Blick auf Kontinuität und Wandel - und ihr kreativer Umgang mit den Gegebenheiten zwischen Vergangenheit und Gegenwart. Durch ein Mit-, Gegen-, und Nebeneinander haben sich so ganz unterschiedliche Filmsprachen entwickelt. In einer sehr bunten Film- und Programmauswahl - mit Spielfilmen jeden Genres, Dokumentarfilmen sowie Animationsfilm - möchten wir die kulturelle Vielschichtigkeit des Balkans in unserem Focus On: Ex-Yugoslavia vermitteln.

Europe Unknown - unbekannte Regionen in Europa

Erstmals blicken wir dieses Jahr mit Europe Unknown auf europäische Regionen, die vielen unbekannt sind. Im Blickpunkt steht diesmal mit den Sámi Shorts die Region Sápmi, welche sich über Norwegen bis nach Russland erstreckt. Reich an Traditionen, Musik und einer Vielzahl an Sprachen haben Sámis eine experimentierfreudige Filmsprache entwickelt, die Geschichten vom Kampf der Unterdrückung durch Regierungen erzählt: So reflektiert der Film “Iditsilba” von Elle Márjá Eira die Missionierung durch Christen in der Form einer mystischen zyklischen Erzählung.

Metropolis: Tel Aviv - zwei kulturelle Identitäten

Mit Metropolis: Tel Aviv wird einer internationalen Metropole ein Programm gewidmet. In dieser quirligen Stadt konzentrieren sich unterschiedliche Meinungen, Lebensweisen und Geschichten: Inmitten zweier kultureller Identitäten - hinter den alten Fassaden Jaffas und den modernen Tel Avivs wird ein Blick in die versteckten Ecken der Stadt geworfen.

Beckett on Film

Eine erstmals auch inhaltliche Kooperation mit der Volksbühne ist das Programm Beckett on Film. Hier kann man Becketts Kurzfilme und filmische Adaptionen seiner Theaterstücke auf großer Leinwand erleben. Das Programm beinhaltet sowohl Klassiker wie den selten im Kino gezeigten “Film” von Alain Schneider, der auf einem Drehbuch von Beckett basiert und den gealterten Stummfilmstar Buster Keaton in der Hauptrolle zeigt. Auch neuere Arbeiten wie “Breath”, der unter Regie des renommierten Künstlers Damien Hirst entstand, sind zu sehen. Moderiert vom irisch-deutschen Schauspieler John Keogh wird das Programm auch ein Q & A mit Walter Asmus zu dessen Kooperation mit Beckett beinhalten.

http://www.interfilm.de/festival2017/home.html

 
     

 Die Serienformate der Berlinale im Zoo Palast

Die seit drei Jahren erfolgreich etablierte Reihe Berlinale Special Series wird 2018 unter dem Titel Berlinale Series eine neue Spielstätte bekommen und in den Zoo Palast ziehen. Die Berlinale war 2015 das erste A-Festival weltweit das eine eigene Reihe für Serien im offiziellen Programm eingeführt hat.

Damit haben die Internationalen Filmfestspiele Berlin einen neuen Trend gesetzt und hochqualitativen seriellen Erzählformen einen prominenten Platz gegeben. Bereits seit 2010 wurden die Premieren außergewöhnlicher Serienformate wie Top of the Lake (Regie: Jane Campion) und Im Angesicht des Verbrechens (Regie: Dominik Graf) beim Festival gefeiert. Seit 2015 lädt das Festival ausgewählte nationale und internationale Serien in die Sektion Berlinale Special ein. Erfolgreiche Titel wie Better Call Saul, The Night Manager, False Flag und 4 Blocks feierten seitdem in Berlin ihre Welt- oder Internationale Premiere. Mit dem neuen Spielort Zoo Palast bekommen die Berlinale Series die Möglichkeit, dem Berlinale-Publikum die internationale Serienwelt noch näher zu bringen.

Solmaz Azizi ist als Programm-Managerin Ansprechpartnerin für die Berlinale Series und in ihrer Funktion dem European Film Market (EFM) zugeordnet. Die Branchenbesucher der „Drama Series Days“ können sich nun neben den Marktaktivitäten, die im Zoo Palast stattfinden, auch Zeit nehmen für Serien und deren Premieren auf dem Roten Teppich live miterleben. Für Berlinale-Direktor Dieter Kosslick ist die Konzentration im Zoo Palast eine gute Verknüpfung von Publikumsprogramm und Markt: „Die Präsenz der Serien im Festival war von Anfang an eine Bereicherung. Das Publikum schätzt Qualitätsserien und Filme gleichermaßen.“ EFM-Direktor Matthijs Wouter Knol kommentiert: „Die ‚Drama Series Days‘ haben sich über die Jahre als interessante Erweiterung des Marktes bewiesen und die enge Zusammenarbeit mit dem Berlinale Co-Production Market und Berlinale Talents hat vielen Projekten und Talenten neue Chancen geboten. Im Zoo Palast gemeinsam mit Berlinale Series die Serienplattform weiter ausbauen zu können, ist eine großartige Chance unser Programm zu stärken.“

https://www.berlinale.de/

 
     

 "The Last Jedi"

Seit Dienstagmorgen gibt es einen neuen und wohl auch letzten Trailer vor dem Kinostart. Millionenfach wurde der Trailer bei Facebook und Youtube geklickt und die Frage, die dann nach dem Frühstück diskutiert wurde: Versucht Kylo Ren (Adam Driver) Rey (Daisy Ridley) auf die dunkle Seite der Macht zu ziehen, oder ist das nur dem Schnitt des Trailers geschuldet das dieser Eindruck ensteht. Nur noch zwei Monate, dann erfahren wir es....

Star Wars: Die letzten Jedi vereint erneut alte und neue Helden vor der Kamera: Mark Hamill, Carrie Fisher, Adam Driver, Daisy Ridley, John Boyega, Oscar Isaac, Lupita Nyong´o, Andy Serkis, Domhnall Gleeson, Anthony Daniels, Gwendoline Christie, Kelly Marie Tran, Laura Dern und Benicio Del Toro gehören zur eindrucksvollen Besetzung des Films, der von Kathleen Kennedy und Ram Bergman produziert wurde. Als ausführende Produzenten zeichnen J.J. Abrams, Tom Karnowski und Jason McGatlin verantwortlich. Rian Johnson schrieb das Drehbuch und führte Regie.
Der Film startet am 14. Dezember 2017 im Verleih von Walt Disney Studios Motion Pictures Germany in den deutschen Kinos.

https://www.youtube.com/ Trailer II engl.
https://www.youtube.com/ Trailer II D

 
     

 Berliner Weltkinofestival 2017: Die ersten Filme

Die ersten Filme von AROUND THE WORLD IN 14 FILMS 2017 kommen von Regisseurinnen aus Belgien, China/USA, Frankreich, Sambia/Großbritannien und der Türkei. Das 12. Berliner Weltkinofestival findet vom 23. November bis 2. Dezember 2017 im Kino in der KulturBrauerei (CineStar) statt.

Mit "The Rider" (R. Chloé Zhao, China/USA), "I Am Not a Witch" (R. Rungano Nyoni, Sambia/Wales), "Ava" (R. Léa Mysius, Frankreich), "Home" (R. Fien Troch, Belgien) und "Clair Obscur" (R. Yesim Ustaoglu, Türkei, u.a. mit Mehmet Kurtulus in einer Hauptrolle) stehen die ersten fünf Titel von AROUND THE WORLD IN 14 FILMS 2017 fest. Alle Werke stammen von Frauen und werden - wie alle Beiträge - als Berlin-Premieren gezeigt. Zuvor wurden sie auf internationale Filmfestivals in Cannes, Venedig oder Toronto gefeiert. "Wir sind stolz, dass wir diese fünf ganz außergewöhnlichen Entdeckungen des aktuellen Weltkinos für AROUND THE WORLD IN 14 FILMS 2017 gewinnen konnten", so Festivalgründer und -leiter Bernhard Karl.

Das unabhängige Filmfestival zeigt vom 23. November bis 2. Dezember 2017 im Kino in der KulturBrauerei cineastische Höhepunkte des aktuellen Weltkinos - in Anwesenheit internationaler Gäste und persönlich vorgestellt von prominenten Pat*innen. 2016 freute sich das Festival über mehr als 4.000 Besucher*innen. AROUND THE WORLD IN 14 FILMS startet in diesem Jahr erstmals an einem Donnerstag und endet an einem Samstag. Hauptförderer des Festivals ist das Auswärtige Amt. Hauptsponsoren sind ARTE, die AUDI AG/Audi City Berlin, CineStar (Kino in der KulturBrauerei) und KWK / Karl-Wilhelm Kayser.

Seit 2006 zeigt AROUND THE WORLD IN 14 FILMS als Berliner "Festival der Festivals" jeweils zum Jahresende außergewöhnliche Werke des aktuellen Weltkinos aus 14 Ländern und Regionen rund um den Erdball. Die Berlin-Premieren und Special Screenings werden von besonderen Persönlichkeiten des Film-, Kunst- und Kulturlebens live präsentiert. Zuvor feierten die Filme ihre Weltpremieren bei führenden Filmfestivals in Cannes, Venedig, Locarno oder Sundance. Internationale Gäste, Filmgespräche, die Verleihung des IFA - Intercultural Film Award und herausragende deutschsprachige Filme des Jahres ergänzen das Programm.


  http://www.14films.de/

 
     

 Der FIRST STEPS 2017

FIRST STEPS - Der Deutsche Nachwuchspreis" wird seit 2000 jährlich an herausragende Abschlussfilme von Studentinnen und Studenten der Filmschulen in den deutschsprachigen Ländern verliehen. Der Preis präsentiert der Branche das hohe kreative Potenzial des Nachwuchses und erleichtert den Absolventinnen und Absolventen die "ersten Schritte" in den Beruf. Der Deutsche Nachwuchspreis FIRST STEPS wurde 1999 als private Initiative der Filmwirtschaft von den Produzenten Bernd Eichinger und Nico Hofmann ins Leben gerufen und gilt als renommiertester Preis für Abschlussfilme aus Deutschland, Österreich und der Schweiz.

Die Preisträger 2017:

Kurz- und Animationsfilm: „Watu Wote“
Regie: Katja Benrath, Hamburg Media School

Mittellanger Spielfilm: „Final Stage“
Regie: Nicolaas Schmidt, Hochschule für Bildende Künste Hamburg

Abendfüllender Spielfilm: „Die beste aller Welten“
Regie: Adrian Goiginger, Filmakademie Baden-Württemberg Ludwigsburg

Dokumentarfilm: „Ohne diese Welt“
Regie: Nora Fingscheidt, Filmakademie Baden-Württemberg Ludwigsburg

Werbefilm: „ABC of Death”
Regie: Dorian Lebherz, Daniel Titz, Filmakademie Baden-Württemberg Ludwigsburg

NO FEAR Award: „Watu Wote“
Produktion: Tobias Rosen, Hamburg Media School

Michael-Ballhaus-Preis: „LOMO “ The Language of Many Others”
Kamera: Michal Grabowski, Deutsche Film- und Fernsehakademie Berlin

Drehbuchpreis: „Terra Murata“
Drehbuch: Daphne Ferraro, Hochschule für Fernsehen und Film München

Götz-George-Nachwuchspreis: Jonas Dassler
„LOMO “ The Language of Many Others”, Deutsche Film- und Fernsehakademie Berlin


  http://www.firststeps.de/

 
     


 
Red carpet - The Shape of Water - Guillermo Del Toro - Sally Hawkins La Biennale di Venezia - foto ASAC © 2017 Twentieth Century Fox Hauptdarstellerin Sally Hawkins und Regisseur Guillermo Del Toro in Venedig

 

 Goldener Löwe, Bester Film für Guillermo del Toro

Auf dem Filmfestival von Venedig hat der Fantasyfilm The Shape of Water den Goldenen Löwen gewonnen. Der mexikanische Regisseur Guillermo Del Toro nahm den Preis für den besten Film am Samstagabend entgegen.

„Wasser kann jede erdenkliche Form annehmen“, sagt Guillermo del Toro, „je nachdem, welches Gefäß es hält. Und obwohl Wasser so sanft sein kann, ist es auch die mächtigste und gefährlichste Kraft im ganzen Universum. Für die Liebe gilt das auch, oder? Es spielt keine Rolle, in welche Form wir Liebe verpacken, es bekommt diese Kraft, egal ob bei Mann, Frau oder Kreatur.“

In einem geheimen Regierungslaboratorium auf der Höhe des Kalten Krieges in den USA geschieht ein visuell umwerfendes, emotional aufwühlendes Wunder der Imagination. Der Meistergeschichtenerzähler Guillermo del Toro vermischt auf magische Weise das Pathos und den Thrill des klassischen Monsterfilm-Genres mit den dunklen Schatten des Film Noir, um daraus eine unvergleichliche Liebesgeschichte entstehen zu lassen, die sich mit unseren eigenen Fantasien überlagert – mit den Geheimissen, die wir nicht kontrollieren können und den Ungeheuerlichkeiten, denen wir ins Auge sehen müssen.

Del Toro beginnt seine Geschichte unter Wasser. Von dort wird der ganze Film zu einer atemlosen submarinen Erfahrung, die den Zuschauer in eine Sixties-Welt voller Dinge entführt, die wir heute nur zu gut wiedererkennen – Macht, Wut, Intoleranz, aber auch Einsamkeit, Entschlossenheit und plötzliche, ansteckende Gemeinsamkeiten. Ein außergewöhnliches Wesen aber ist darunter, das vollkommen neu und unbekannt ist. Diese geheimnisvolle Kreatur, die die US Regierung für den kalten Krieg benutzen will, dazu eine stumme Putzfrau, die sich in diese Kreatur verliebt, und ihre beiden besten Freunde, sowie ein sowjetischer Spion und ein mutiger Raub – all das fließt in einer einzigartigen Liebesgeschichte zusammen.

Der Filmstart von THE SHAPE OF WATER in Deutschland im Verleih von Twentieth Century Fox wird der 15. Februar 2018 sein         https://www.youtube.com/Trailer engl.

 
     

Aus dem Nichts
D 2017 Drama Thriller - Regie Fatih Akin
Starttermin 23-11- 2017
  Fatih Akins "Aus dem Nichts" ist deutscher Oscar-Kandidat
Bisher haben Volker Schlöndorffs „Blechtrommel“ (1979), István Szabós „Mephisto“ (1981) und Caroline Links „Nirgendwo in Afrika“ (2003) einen Oscar in der Kategorie "Bester fremdsprachiger Film" gewonnen. Nun geht Fatih Akins "Aus dem Nichts", der am 23. November in die Kinos kommt, für Deutschland auch in das Oscar-Rennen. Auf dem Festival von Cannes gewann Diane Kruger für ihre Hauptrolle bereits eine Palme für die beste weibliche Hauptrolle. Über die fünf Nominierungen für den besten fremdsprachigen Film entscheidet jetzt noch die © Academy of Motion Picture Arts and Sciences. Die Oscar-Nominierungen 2018 werden am 23. Januar bekannt gegeben. Die Verleihung erfolgt am 4. März in Los Angeles.

In dem Film Aus dem Nichts zerbricht Katjas (Diane Kruger) Leben: Ihr Mann und ihr Sohn sterben bei einem Bombenanschlag. Die Polizei fasst zwei Verdächtige: ein junges Neonazi-Paar. Katja will Gerechtigkeit.   https://www.youtube.com/Trailer d
   



v.l.n.r. Wieland Speck (Berater des Offiziellen Programms), Paz Lázaro (Sektionsleitung und Kuratorin Panorama), Michael Stütz (Kurator und Programmmanager Panorama), Andreas Struck (Kurator Panorama, Redaktion der Programmkommunikation)
  Wieland Speck übergibt die Panorama-Leitung
Der Leiter der Berlinale-Sektion Panorama, Wieland Speck, wird seine langjährige Filmkompetenz künftig als Berater des Offiziellen Programms einbringen. Ab 1982 hatte Wieland Speck an der Seite von Manfred Salzgeber das Panorama (ab 1980 eine eigenständige Sektion, bis 1985 unter dem Namen „Info-Schau“) mit aufgebaut und es als eines der renommiertesten Programme im Arthouse-Bereich etabliert. Wieland Speck übernahm 1992 die Leitung des Panorama. In den vergangenen 25 Jahren hat er das Profil der Sektion kontinuierlich geschärft und dem 1987 mit Manfred Salzgeber gegründeten Teddy Award als weltweit erstem und bislang bedeutendstem Filmpreis für queeres Kino internationale Anerkennung verschafft.

Mehr als 1800 vielversprechende Filmwerke – Spielfilme, dokumentarische Arbeiten und Kurzfilme - hat er kuratiert und Publikum, Presse und Industrie zur politischen Auseinandersetzung und kinematografischen Erfahrung angeboten. „Ich danke Wieland herzlich für seine fantastische Arbeit beim Panorama. Er hat für den anspruchsvollen Independent-Film eine Plattform geschaffen, die ihn erfolgreich mit dem internationalen Markt verbindet. Und ich freue mich ganz besonders, dass er uns künftig mit seiner Expertise und Erfahrung beim offiziellen Festivalprogramm zur Seite stehen und das Jubiläumsprogramm des Panorama 2019 kuratieren wird“, sagt Festivaldirektor Dieter Kosslick.

Für das Panorama hat Dieter Kosslick ein neues Leitungsteam berufen: Paz Lázaro übernimmt die Leitung der Sektion und wird mit Michael Stütz und Andreas Struck das Panorama-Programm gemeinsam kuratieren. Alle drei haben lange an der Seite von Wieland Speck gearbeitet: Paz Lázaro war seit 2006 Programmmanagerin der Sektion. Michael Stütz, bislang im Panorama für die Programmkoordination verantwortlich, wird künftig zusätzlich zur Koordination des Teddy Award die Sektion als Programmmanager und Kurator mitgestalten. Andreas Struck, seit 2006 u.a. Programmberater im Panorama, wird neben der kuratorischen Arbeit die Kommunikation des Panorama-Programms redaktionell verantworten.

  Daniel Craig spielt wieder den James
Daniel Craig wird auch im 25. Bond-Film den britischen Geheimagenten spielen. Nach dem Dreh zu "Spectre" sagte Craig 2015 in einem Interview mit dem Magazin "Time Out", er würde sich lieber die Pulsadern aufschneiden, als jetzt noch einen weiteren Bond-Film zu drehen. Anscheinend gab es aber genug Gründe sich noch einmal den Strapazen eines Bond Drehs auszusetzen. Der nächste James Bond Film wird ab November 2019 starten. Für das Drehbuch des neuen neuen Films sind erneut Neal Purvis und Robert Wade verantwortlich, die unter anderem auch für "Casino Royale", "Ein Quantum Trost", "Skyfall" und zuletzt "Spectre" gearbeitet haben.


http://www.007.com/

  BLADE RUNNER 2049
30 Jahre nach den Ereignissen des ersten Films fördert ein neuer Blade Runner, der LAPD Polizeibeamte K (Ryan Gosling), ein lange unter Verschluss gehaltenes Geheimnis zu Tage, welches das Potential hat, die noch vorhandenen gesellschaftlichen Strukturen ins Chaos zu stürzen. Die Entdeckungen von K führen ihn auf die Suche nach Rick Deckard (Harrison Ford), einem seit 30 Jahren verschwundenen, ehemaligen LAPD Blade Runner.

Fast 35 Jahre ist es her, als Ridley Scott mit BLADE RUNNER 1982 Filmgeschichte schrieb: Der heutige Kultfilm war seiner Zeit damals weit voraus, hat vor allem in visueller und musikalischer Hinsicht Maßstäbe gesetzt und zahlreiche spätere Sci-Fi-Regisseure inspiriert. So sagt Denis Villeneuve, Regisseur des BLADE RUNNER Sequels: „Ich habe mich schon immer für Science-Fiction Filme interessiert, die eine starke visuelle Handschrift tragen und uns in einzigartige Parallelwelten entführen. BLADE RUNNER ist hier bei weitem eines der besten Werke aller Zeiten. Ridley Scott war so genial, Science-Fiction und Film Noir miteinander zu vermischen, um diese einmalige Entdeckungsreise menschlicher Existenz zu erschaffen. Der

Das Sequel spielt einige Jahrzehnte nach dem Original von 1982, Harrison Ford übernimmt seine legendäre Rolle als Rick Deckard. Für das Drehbuch zeichnen Hampton Fancher und Michael Green verantwortlich, welches der ursprünglichen Geschichte von Fancher und David Peoples folgt, die auf dem Roman „Träumen Androiden von elektrischen Schafen?“ von Philip K. Dick basiert. Zum Cast zählen Ryan Gosling, Harrison Ford, Robin Wright, Ana de Armas, Sylvia Hoeks, Carla Juri, Mackenzie Davis, Barkhad Abdi und Dave Bautista, David Dastmalchian sowie Hiam Abbass.
   

http://bladerunnermovie.com/
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https://www.youtube.com/Trailer engl.
https://www.youtube.com/Trailer engl.
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https://www.youtube.com/Trailer D

  FFA-Langzeitstudie über Dokumentarfilmkinobesucher
FFA legt erstmalig Langzeitstudie über den Dokumentarfilmkinobesucher vor.

Dokumentarfilme entwickeln sich im Kino weitgehend unabhängig vom Gesamtmarkt und sprechen ein ganz eigenes Publikum an. Insgesamt haben in den Jahren 2011 bis 2016 an den Kinokassen in Deutschland jeweils zwischen 1,2 und 2,3 Millionen Menschen ein Ticket für einen Dokumentarfilm gekauft. Mehr als drei Viertel (78%) davon haben dann aber auch nur einen Dokumentarfilm im Jahr gesehen – auch wenn die Zielgruppe überproportional von Heavy Usern besetzt ist und im Durchschnitt rund 16 Mal im Jahr ins Kino geht. Erfolgreichster Dokumentarfilm der letzten Jahre war die Fußball-WM-Verfilmung von „Die Mannschaft“ mit fast einer Million Besuchern. Diese Zahlen belegt eine veröffentlichte aktuelle Studie der FFA, mit der erstmals die Besucher von Dokumentarfilmen über einen längeren Zeitraum betrachtet und analysiert werden. Die FFA veröffentlicht seit 25 Jahren regelmäßig Studien über die Struktur des Kinobesuchs und die Entwicklung im Besucherverhalten.

Studie „Der Kinobesucher von Dokumentarfilmen 2011-2016“
 
  RAVING IRAN jetzt über 50.000 Zuschauer in Deutschland!
 
Der Dokumentarfilm RAVING IRAN von Susanne Regina Meures hat die Grenze von 50.000 Kinobesuchern überschritten hat. Der Film war über Wochen der besucherstärkste Dokumentarfilm in Deutschland und mehrfach in den TOP 10 der Arthouse Charts für den besten Zuschauerschnitt pro Kopie. Der Film läuft auch 6 Monate nach Kinostart außerordentlich erfolgreich, aktuell in über 20 Kinos und Locations in ganz Deutschland. Wir gratulieren RAVING IRAN weiterhin zur Nominierung für den Deutschen Dokumentarfilmpreis 2017.

  Happy Birthday Eiszeit Kino!

Im Juni 2016 eröffnete das neue Eiszeit Kino in Kreuzberg. Vom 15. – 22.6. feiert das Kino seinen einjährigen Geburtstag mit Sonderprogramm. Jeden Abend und am Wochenende auch am Nachmittag lädt das Eiszeit zu Previews aktueller Starts, Kurzfilmspecials und Dokfilmveranstaltungen und vor allem zum Gespräch ein. Zu allen Vorführungen werden Gäste erwartet, und nach dem Motto „die besten Gespräche finden immer in der Küche statt“ gibt es dazu immer das passende Essen im Kinofoyer mit der offenen Küche – oder den passenden Cocktail in der angrenzenden Kinobar.

Highlights werden sein eine Preview von Sally Potters THE PARTY, der im diesjährigen Wettbewerb der Berlinale zu sehen war. Im Anschluss an die Vorführung lädt das Kino zur Dinnergeburtstagsparty mit DJ. Nach der Vorführung des Dokumentarfilms DRIES über den Modedesigner Dries Van Noten debattieren Brancheninsider über den Modemarkt. Filmemacher Jochen Hick stellt seinen wunderbar warmherzigen Berlinfilm MEIN WUNDERBARES WEST-BERLIN persönlich vor und bekocht im Anschluss die Gäste. Zur Preview von DER WEIN UND DER WIND von Cedric Klapisch (L’AUBERGE ESPAGNOLE) wird eine Weinverkostung mit Weinen der Bourgogne geboten…   Geboten wird also Genuss für alle Sinne.           http://eiszeit.berlin
     

  Goldene Palme für den schwedischen Film "The Square".

Der Film The Square des schwedischen Regisseurs Ruben Östlund hat beim 70. Filmfestival von Cannes die Goldene Palme erhalten. Den Preis für die beste Schauspielerin erhielt Diane Kruger für ihre Rolle in dem  Drama Aus dem Nichts von Fatih Akin. Als bester Schauspieler wurde Joaquin Phoenix für seine Rolle in Lynne Ramsays Thriller You Were Never Really Here ausgezeichnet. Die Palme für die beste Regieleistung ging an Sophia Coppola für The Beguiled. Der Jurypreis ging an den Russen Andrej Swjaginzew für sein Familiendrama Nelyubov.
Die Auszeichnung für das beste Drehbuch verlieh die Jury an zwei Filme: The Killing of a Sacred Deer mit Nicole Kidman und Colin Farrell und You Were Never Really Here von Lynne Ramsay.
In der offiziellen Nebenreihe "Un Certain Regard" gewann der Iraner Mohamad Rasoulof mit seinem Korruptionsdrama Lerd. In der inoffiziellen Nebenreihe "Quinzaine des Réalisateur", die vom französischen Regieverband organisiert wird, wurde die US-Amerikanerin Chloé Zaho für ihren Film The Rider  ausgezeichnet. Der internationale Kritikerverband FIPRESCI wählte als besten Film des Wettbewerbs das Drama "120 battements par minute" aus.

  Die Deutsche Filmakademie verteilt Preise

Wie erwartet war der große Gewinner des Abends Toni Erdmann. Vor zwölf Monaten feierte Toni Erdmann Premiere auf den Filmfestspielen in Cannes, jetzt der krönende Abschluss in Berlin: Sechs Lolas, für Schnitt, Drehbuch, die beste männliche und weibliche Hauptrolle, Regie und als Film des Jahres. Die Silber-Lola erhielt das Drama 24 Wochen von Anne Zohra Berrached, Bronze ging an Wild von Nicolette Krebitz. Der mit acht Nominierungen als Favorit gehandelte Film Die Blumen von gestern von Chris Kraus ging überraschend leer aus. Bester Kinderfilm wurde Auf Augenhöhe von Evi Goldbrunner und Joachim Dollhopf, beste Dokumentation Cahier Africain von Heidi Specogna.

Simon Verhoeven bekam die undotierte Lola für den besucherstärksten deutschen Film Willkommen bei den Hartmanns, der von mehr als 3,6 Millionen Zuschauern im Kino gesehen wurde. Schnittmeisterin Monika Schindler wurde für ihr Lebenswerk mit einer Lola geehrt.

Die Lola-Gewinner werden von den knapp 1900 Mitgliedern der Deutschen Filmakademie gewählt. Der Filmpreis ist mit insgesamt knapp drei Millionen Euro Preisgeldern der höchstdotierte aber auch ein durchaus umstrittener Kulturpreis.   http://www.deutscher-filmpreis.de/
 

 KLICK Kino in Charlottenburg ist wieder da!

Das historische Filmtheater KLICK in Berlin Charlottenburg eröffnet nach langer Schließzeit neu. Das Kiezkino am Stuttgarter Platz wird ab April 2017 von der Kulturspedition mit einem monatlichen Programm bespielt. Diese Möglichkeit hat sich eröffnet dank DaWanda, zu deren Räumlichkeiten der Kinosaal gehört und die den Mut hatten, das Kiezkino zu ermöglichen. Das KLICK bekommt nun eine neue Chance als klassisches Programmkino – ebenso wie anspruchsvolle Filme, die nach ihrem Kinostart nur für eine kurze Zeit – oder gar nicht - auf den Berliner Leinwänden zu sehen waren. Eine erste Chance bekommen zum Kinostart indes ausgewählte Arthouse Filme abseits des Mainstreams sowie Kurzfilme. Dem neuen KLICK Kino liegt Filmkunst am Herzen, die künstlerische Innovation ist, dem Zuschauer Raum für echte Entdeckungen bietet und aus der Masse hervorsticht. Mit seinem Programm ergänzt es die existierenden Arthousekinos im Berliner Westen und schließt damit eine Lücke im Westteil der Stadt.

Film verpasst? - Der Vorfilm kommt zurück! – Feines zum Kinostart Das Programm für das neue KLICK Kino wird im monatlichen Rhythmus erstellt. Es wird Dokumentar- und Spielfilme, synchronisiert und in OmU-Fassung, und an den Wochenenden ebenfalls Kinderfilme umfassen. Auch der Kurzfilm bekommt einen festen Platz im neuen KLICK Kino: Vor den Hauptfilmen um 20 Uhr wird jeweils ein 5-10 minütiger Kurzfilm präsentiert. Zudem werden Filmgespräche, Premieren, Filmreihen und Sonderevents angeboten.

Das KLICK Kino wurde 1911 in Betrieb genommen und unter wechselnden Namen bis 2004 bespielt. In den letzten dreißig Jahren bis zu seiner Schließung konzentrierte sich das Programm vor allem auf Klassiker und anspruchsvolle Arthouse Filme – eine Tradition, die nun fortgeführt wird. In den 70er Jahren wurde im vorderen Teil des Gebäudes ein Ladenlokal eingerichtet über den der Kinosaal bis heute zugänglich ist. 2012 hat DaWanda in den Räumlichkeiten seinen ersten Offline-Shop etabliert: die DaWanda Snuggery. Das Kino wurde seitdem hauptsächlich für Vermietungen und Einzelevents, wie auch die Filmreihe „Mädchenkino“ genutzt. Nun hat DaWanda das Kino in die Hände der Kulturspedition gelegt, um ein Stück Kinokultur wieder aufleben zu lassen

https://www.facebook.com/KLICK-Kino

89th Oscars® Telecast - Emma Stone Oscar® for Performance by an actress in a leading role, for work on “La La Land” Aaron Poole / ©A.M.P.A.S.

"Bester Film" ist das Drama "Moonlight".

Erst wurde "La La Land" als bester Film verkündet - tatsächlich ging der Preis aber an "Moonlight" von Barry Jenkins. Die Laudatoren Faye Dunaway und Warren Beatty hatten wohl den falschen Umschlag - den für die beste Hauptdarstellerin - bekommen. Die Produzenten von "La La Land", die bereits auf der Bühne standen und ihre Dankesreden halten wollten mussten den Oscars wieder zurückgeben.
Der Film "La La Land" von Damien Chazelle holt dafür die Academy Awards für beste Regie, für Kamera und Filmmusik, den Filmsong sowie das Produktionsdesign. Emma Stone bekam den Oscar als beste Hauptdarstellerin, für "La La Land". Casey Affleck bekam den Oscar als bester Hauptdarsteller für fas Drama "Manchester by the Sea". Best Foreign Language Film wurde "The Salesman"des iranische Regisseurs Asghar Farhadi. Aus Protest gegen das Einreiseverbot, das US-Präsident Donald Trump veranlasst hatte, boykottierte Farhadi die Preis-Verleihung.

"La La Land" ging mit 14 Nominierungen ins Rennen um den Oscar®. Damit gehört das Musical gemeinsam mit "All About Eve"und "Titanic" zu den Filmen mit den meisten Oscar-Nominierungen. In der Kategorie "Bester Film" kamen acht weitere Nominierungen auf die Liste: "Lion", "Manchester by the Sea", "Arrival", "Moonlight", "Fences", "Hidden Figures", "Hell or High Waters" und "Hacksaw Ridge".
 
www.oscars.org
www.facebook.com/TheAcademy
www.youtube.com/Oscars
www.twitter.com/TheAcademy
Winners and Nominations for the 89th Academy Awards
     
     

Performance by an actor in a leading role

  • Casey Affleck in "Manchester by the Sea"
  • Andrew Garfield in "Hacksaw Ridge"
  • Ryan Gosling in "La La Land"
  • Viggo Mortensen in "Captain Fantastic"
  • Denzel Washington in "Fences"

Performance by an actor in a supporting role

  • Mahershala Ali in "Moonlight"
  • Jeff Bridges in "Hell or High Water"
  • Lucas Hedges in "Manchester by the Sea"
  • Dev Patel in "Lion"
  • Michael Shannon in "Nocturnal Animals"

Performance by an actress in a leading role

  • Isabelle Huppert in "Elle"
  • Ruth Negga in "Loving"
  • Natalie Portman in "Jackie"
  • Emma Stone in "La La Land"
  • Meryl Streep in "Florence Foster Jenkins"

Performance by an actress in a supporting role

  • Viola Davis in "Fences"
  • Naomie Harris in "Moonlight"
  • Nicole Kidman in "Lion"
  • Octavia Spencer in "Hidden Figures"
  • Michelle Williams in "Manchester by the Sea"

Best animated feature film of the year

  • "Kubo and the Two Strings" Travis Knight and Arianne Sutner
  • "Moana" John Musker, Ron Clements and Osnat Shurer
  • "My Life as a Zucchini" Claude Barras and Max Karli
  • "The Red Turtle" Michael Dudok de Wit/ Toshio Suzuki
  • "Zootopia" Byron Howard, Rich Moore, Clark Spencer

Achievement in cinematography

  • "Arrival" Bradford Young
  • "La La Land" Linus Sandgren
  • "Lion" Greig Fraser
  • "Moonlight" James Laxton
  • "Silence" Rodrigo Prieto

Achievement in costume design

  • "Allied" Joanna Johnston
  • "Fantastic Beasts and Where to Find Them" Colleen Atwood
  • "Florence Foster Jenkins" Consolata Boyle
  • "Jackie" Madeline Fontaine
  • "La La Land" Mary Zophres

Achievement in directing

  • "Arrival" Denis Villeneuve
  • "Hacksaw Ridge" Mel Gibson
  • "La La Land" Damien Chazelle
  • "Manchester by the Sea" Kenneth Lonergan
  • "Moonlight" Barry Jenkins

Best documentary feature

  • "Fire at Sea" Gianfranco Rosi and Donatella Palermo
  • "I Am Not Your Negro" Raoul Peck, Rémi Grellety and Hébert Peck
  • "Life, Animated" Roger Ross Williams and Julie Goldman
  • "O.J.: Made in America" Ezra Edelman and Caroline Waterlow
  • "13th" Ava DuVernay, Spencer Averick and Howard Barish

Best documentary short subject

  • "Extremis" Dan Krauss
  • "4.1 Miles" Daphne Matziaraki
  • "Joe’s Violin" Kahane Cooperman and Raphaela Neihausen
  • "Watani: My Homeland" Marcel Mettelsiefen and Stephen Ellis
  • "The White Helmets" Orlando von Einsiedel and Joanna Natasegara

Achievement in film editing

  • "Arrival"Joe Walker
  • "Hacksaw Ridge" John Gilbert
  • "Hell or High Water" Jake Roberts
  • "La La Land" Tom Cross
  • "Moonlight" Nat Sanders and Joi McMillon

Best foreign language film of the year

  • "Land of Mine" Denmark
  • "A Man Called Ove" Sweden
  • "The Salesman" Iran
  • "Tanna" Australia
  • "Toni Erdmann" Germany

Achievement in makeup and hairstyling

  • "A Man Called Ove" Eva von Bahr and Love Larson
  • "Star Trek Beyond" Joel Harlow and Richard Alonzo
  • "Suicide Squad" Alessandro Bertolazzi, Giorgio Gregorini and Christopher Nelson

Achievement in music written for motion pictures

  • "Jackie" Mica Levi
  • "La La Land" Justin Hurwitz
  • "Lion" Dustin O’Halloran and Hauschka
  • "Moonlight" Nicholas Britell
  • "Passengers" Thomas Newman
 

Achievement in music written for motion pictures

  • "Audition (The Fools Who Dream)" from "La La Land"
    Music by Justin Hurwitz; Lyric by Benj Pasek and Justin Paul
  • "Can’t Stop The Feeling" from "Trolls"
    Music and Lyric by Justin Timberlake, Max Martin and Karl Johan Schuster
  • "City Of Stars" from "La La Land"
    Music by Justin Hurwitz; Lyric by Benj Pasek and Justin Paul
  • "The Empty Chair" from "Jim: The James Foley Story"
    Music and Lyric by J. Ralph and Sting
  • "How Far I’ll Go" from "Moana"
    Music and Lyric by Lin-Manuel Miranda

Best motion picture of the year

  • "Arrival" Shawn Levy, Dan Levine, Aaron Ryder and David Linde, Producers
  • "Fences" Scott Rudin, Denzel Washington and Todd Black, Producers
  • "Hacksaw Ridge" Bill Mechanic and David Permut, Producers
  • "Hell or High Water" Carla Hacken and Julie Yorn, Producers
  • "Hidden Figures" Donna Gigliotti, Peter Chernin, Jenno Topping, Pharrell Williams and Theodore Melfi, Producers
  • "La La Land" Fred Berger, Jordan Horowitz and Marc Platt, Producers
  • "Lion" Emile Sherman, Iain Canning and Angie Fielder, Producers
  • "Manchester by the Sea" Matt Damon, Kimberly Steward, Chris Moore, Lauren Beck and Kevin J. Walsh, Producers
  • "Moonlight" Adele Romanski, Dede Gardner and Jeremy Kleiner, Producers

Achievement in production design

  • "Arrival" Production Design: Patrice Vermette; Set Decoration: Paul Hotte
  • "Fantastic Beasts and Where to Find Them" Production Design: Stuart Craig; Set Decoration: Anna Pinnock
  • "Hail, Caesar!" Production Design: Jess Gonchor; Set Decoration: Nancy Haigh
  • "La La Land" Production Design: David Wasco; Set Decoration: Sandy Reynolds-Wasco
  • "Passengers" Production Design: Guy Hendrix Dyas; Set Decoration: Gene Serdena

Best animated short film

  • "Blind Vaysha" Theodore Ushev
  • "Borrowed Time" Andrew Coats and Lou Hamou-Lhadj
  • "Pear Cider and Cigarettes" Robert Valley and Cara Speller
  • "Pearl" Patrick Osborne
  • "Piper" Alan Barillaro and Marc Sondheimer

Best live action short film

  • "Ennemis Intérieurs" Sélim Azzazi
  • "La Femme et le TGV" Timo von Gunten and Giacun Caduff
  • "Silent Nights" Aske Bang and Kim Magnusson
  • "Sing" Kristof Deák and Anna Udvardy
  • "Timecode" Juanjo Giménez

Achievement in sound editing

  • "Arrival" Sylvain Bellemare
  • "Deepwater Horizon" Wylie Stateman and Renée Tondelli
  • "Hacksaw Ridge" Robert Mackenzie and Andy Wright
  • "La La Land" Ai-Ling Lee and Mildred Iatrou Morgan
  • "Sully" Alan Robert Murray and Bub Asman

Achievement in sound mixing

  • "Arrival" Bernard Gariépy Strobl and Claude La Haye
  • "Hacksaw Ridge" Kevin O’Connell, Andy Wright, Robert Mackenzie and Peter Grace
  • "La La Land" Andy Nelson, Ai-Ling Lee and Steve A. Morrow
  • "Rogue One: A Star Wars Story" David Parker, Christopher Scarabosio and Stuart Wilson
  • "13 Hours: The Secret Soldiers of Benghazi" Greg P. Russell, Gary Summers, Jeffrey J. Haboush and Mac Ruth

Achievement in visual effects

  • "Deepwater Horizon" Craig Hammack, Jason Snell, Jason Billington and Burt Dalton
  • "Doctor Strange" Stephane Ceretti, Richard Bluff, Vincent Cirelli and Paul Corbould
  • "The Jungle Book" Robert Legato, Adam Valdez, Andrew R. Jones and Dan Lemmon
  • "Kubo and the Two Strings" Steve Emerson, Oliver Jones, Brian McLean and Brad Schiff
  • "Rogue One: A Star Wars Story" John Knoll, Mohen Leo, Hal Hickel and Neil Corbould

Adapted screenplay

  • "Arrival" Screenplay by Eric Heisserer
  • "Fences" Screenplay by August Wilson
  • "Hidden Figures" Screenplay by Allison Schroeder and Theodore Melfi
  • "Lion" Screenplay by Luke Davies
  • "Moonlight" Screenplay by Barry Jenkins; Story by Tarell Alvin McCraney

Original screenplay

  • "Hell or High Water" Written by Taylor Sheridan
  • "La La Land" Written by Damien Chazelle
  • "The Lobster" Written by Yorgos Lanthimos, Efthimis Filippou
  • "Manchester by the Sea" Written by Kenneth Lonergan
  • "20th Century Women" Written by Mike Mills

Die Bären der 67. Internationalen Filmfestspiele Berlin

Die Bären sind vergeben worden. Es ist der Höhepunkt der Berlinale. 18 Filme hatten die Chance neun Bären zu gewinnen. Der begehrte Hauptpreis ist der Goldene Bär für den Besten Film. Die Silbernen Bären werden in Kategorien Beste Regie, Beste Darstellerin oder Bestes Drehbuch vergeben. Vorsitzender der Jury war der niederländische Regisseur Paul Verhoeven.

Der Goldene Bär der diesjährigen Berlinale für den besten Film geht an "Testről és lélekről" (On Body and Soul) der ungarischen Regisseurin Ildikó Enyedi. Der Große Preis der Jury für den zweitbesten Langfilm des Wettbewerbs geht an Felicité. Silberner Bär für die Beste Regie geht an Aki Kaurismäki. Beste Darstellerin ist die Koreanerin Kim Minhee und bester  Darsteller ist Georg Friedrich.

Seinen Ruf als größtes Publikumsfestival hat es wieder bestätigt: insgesamt wurden 334.471 Eintrittskarten verkauft. Mit über 7.000 Besucher*innen war auch das Programm von Berlinale Open House - mit den Berlinale Lounge Nights und zahlreichen Veranstaltungen - in der Audi Berlinale Lounge wieder ein Publikumsmagnet.

Auch die Aktivitäten der Berlinale für Geflüchtete sind wieder auf regen Zuspruch gestoßen: Die Internationalen Filmfestspiele Berlin riefen in diesem Jahr zu Spenden für traumatisierte Kinder und Jugendliche im Zentrum ÜBERLEBEN auf. Mit dem Ergebnis von 17.574 Euro (Stand: 20.02.2017) kann das Zentrum seinen jungen Patientinnen und Patienten nun weitere sozialtherapeutische Unterstützung und Freizeitangebote ermöglichen.

Die 68. Internationalen Filmfestspiele Berlin finden vom 15. bis 25. Februar 2018 statt.
 
67. Internationale Filmfestspiele Berlin  
  67. Berlinale  
  Im Wettbewerb
  Berlinale Blog
  Bärengewinner


 
Die MMEANSMOVIE Top 10 des Jahres 2016

Filme bekommen Preise, verkaufen sich gut an der Kinokasse, unterhalten, regen zum nachdenken an, werden in den Nachrichten erwähnt, sind Stadtgepräch, werden lobend im Kulturteil deiner Zeitung besprochen, muss man gesehen haben, hat man verpasst, hast nur du gesehen, waren sehr entäuschend, fanden nur deine Freunde gut, werden gehackt, oder verboten fand nur MMEANSMOVIE gut...

ganz subjektiv - die Top 10 des Jahres 2016
     



 
1
Paterson
2
Toni Erdmann
3
Wiener Dog
   
4
I, Daniel Blake
5
Vor der Morgenröte
6
Das Unbekannte Mädchen (La Fille inconnue)
7
The Assassin (Nie yin niang | 刺客聶隱娘)
8
The Big Short
9
Der Schamane und die Schlange
10
Spotlight
   

"Liebe wird getragen und beschützt von der Fähigkeit, sich gegenseitig zu akzeptieren, statt zu versuchen, den anderen nach den eigenen Vorstellungen zu formen." Vielen Dank Jim Jarmusch für diesen Film, am Ende eines Jahres, in dem das Wort postfaktisch zum Wort des Jahres gewählt wurde. Anke Westphal nannte in der Berliner Zeitung Jim Jarmusch  Regiearbeit den perfekten Film.
"Humor hat immer mit Verzweiflung zu tun" sagte Maren Ade im Interview. Eine perfekte Komödie hat immer auch eine Spur Schmerz. Ob Toni Erdmann, wie es zu lesen war, einmal als Wendepunkt in der Geschichte des deutschen Kinos betrachtet werden wird, sei dahingestellt. Ein besonderer Film ist er allemal.
"Ich wollte ihr eine andere Perspektive aufs Leben bieten", sagt Solondz beim Interview in Berlin. Er präsentierte mit Wiener Dog einen wunderbaren Episodenfilm über die Erwartungen im Leben.
"Klassenkämpfer des Kinos" wird Ken Loach genannt. Vielleicht wäre er der letzte seines Faches, wenn es nicht die Brüder Jean-Pierre Dardenne, Luc Dardenne geben würde, die wunderbares Europäisches Kino zeigen.
Einen leisen Coup hat die Regisseurin Maria Schrader mit ihrem Film Vor der Morgenröte da gelandet schreibt Claudia Lenssen im Tagesspiegel. „Die Lücke, die Auslassung ist elementarer Bestandteil der Geschichte“, sagt Schrader im Interview.
Für Patrick Wellinski von der Berliner Zeitung war The Assassin der beste Film des Jahres. Ein Kämpferin die sich letztendlich der Gewalt verweigert. Das gehört in die Top 10.
Wer die Finanzkrise der Jahre 2007 und 2008 einfach nicht versteht, schaue sich Adam McKa´s The Big Short an. Er basiert auf dem gleichnamigen Buch, das der Finanzjournalist Michael Lewis 2010 veröffentlichte. Am Ende des Films wurde man dann auch noch gut unterhalten. Was will man mehr.
"Psychedelischer Trip ins Kolonialzeitalter" schrieb Andreas Busche über Der Schamane und die Schlange in der Zeit. Treffender kann man diesen faszinierenden Film nicht beschreiben.
Es gibt wunderbare Journalistenthriller.  Spotlight von Regisseur Tom McCarthy gehört dazu. Bis vor kurzen war Enthüllungsjournalist noch ein erstrebenswerter Beruf. Aufgerieben zwischen dem Begriff der Lügenpresse und Repressionen in immer mehr Ländern,  wird sich das in Zukunft wohl ändern. as/2016

 
 
  The Best Movies of 2016 By Manohla Dargis  The New York Times
  The best films of 2016 so far  guardian
  The best movies of 2016 empireonline.com
  Most Popular Feature Films Released In 2016  imdb
  Jahresrückblick Kino  Von Anke Sternborg kulturradio rbb
  Die besten Spielfilme 2016  kino-zeit.de
  Das war das Filmjahr 2016 - ein Rückblick von Patricia Batlle  ndr
  Die 30 besten Filme des Jahres 2016 von Carsten Baumgardt  filmstarts.de
  Best of Filmjahr 2016  Thomas Vorwerk für satt.org
  Die besten Filme von 2016   moviepilot.de
  TOP TEN 2016: DIE LIEBLINGSFILME DER FILMDIENST-KRITIKER
  Die besten Filme 2016 – Uservoting Zitty
 


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Kino International
KinoInternational_OstfassadeDetail
( c)YorckKinogruppe_ThoreKelsch

 KINO INTERNATIONAL  - Restaurierungsarbeiten beendet

Die Fassade des Premierenpalastes an der Karl-Marx-Allee erstrahlt in neuem Glanz. In den vergangenen Monaten wurde das durch Umwelteinflüsse stark geschädigte denkmalgeschützte Relief, das den Titel AUS DEM LEBEN DER HEUTIGEN MENSCHEN trägt, umfassend restauriert. Die 14 Motive aus dem „sozialistischen Alltag“ wurden in mühevoller Kleinarbeit von der alten Farbschicht befreit, gereinigt und im Anschluss gestrichen. Die Yorck Kinogruppe investierte in die Arbeiten einen sechsstelligen Betrag und wurde dabei großzügig vom Landesdenkmalamt Berlin und der Deutschen Stiftung Denkmalschutz unterstützt.

Das KINO INTERNATIONAL wurde am 15. November 1963 mit dem sowjetischen Revolutionsdrama OPTIMISTISCHE TRAGÖDIE feierlich eröffnet. Als Premierenkino der DDR machten Formgebung, Materialwahl und die Proportionen das Haus zu einem der gelungensten Kinoneubauten der Nachkriegszeit. Hier feierten die neuesten DEFA-Filme ihre Uraufführung. Der Architekt Josef Kaiser hatte das Haus als repräsentatives Gebäude mit multifunktionaler Nutzung geplant, Walter Ulbricht wünschte eine Bildungseinrichtung für die Arbeiterklasse. Im Foyer fanden Bälle statt, es wurden politische Kundgebungen ebenso durchgeführt wie Friseurwettbewerbe. Nach dem Mauerfall wurde das Kino 1990 in die Denkmalliste der Stadt Berlin aufgenommen. Das war womöglich seine Rettung, drohte doch eine Umwidmung zum Konferenzsaal des benachbarten Hotels.

1992 übernahm die Yorck Kinogruppe das Filmtheater von der Bezirksfilmdirektion und führt es seither als anspruchsvolles Kino mit vorwiegend europäischem Filmprogramm. Bis heute bietet das KINO INTERNATIONAL die Vielfalt, die der Architekt immer im Sinn hatte: Neben dem täglichen Kinoprogramm – als eines der letzten Kinos in Deutschland wird dies mit handgemalten Plakaten an der Fassade beworben – finden zahlreiche Premieren mit deutschen und internationalen Gästen statt. Seit 1990 ist es Spielstätte der Internationalen Filmfestspiele, seit 18 Jahren Heimat der schwulen Filmreihe Mongay und zahlreicher Clubveranstaltungen, Preisverleihung, Kunstausstellungen und Bankette.

Das Relief an den Seitenfronten und der Rückwand des Kinos ist ein wichtiger Bestandteil des architektonischen Gesamtplanes. In der ostdeutschen Architektur der 50er und 60er Jahre kam der KUNST AM BAU eine bedeutende Rolle zu. Durch Gemälde, Mosaiken und Reliefs sollte die soziale Bedeutung der Bauten der Öffentlichkeit vermittelt werden und gleichzeitig agitatorisch den „Aufbau des Sozialismus“ vor Augen führen. So trägt das von den drei Bildhauern Waldemar Grzimek, Karl-Heinz Schamal und Hubert Schiefelbein gestaltete Relief am Kino den Namen AUS DEM LEBEN DER HEUTIGEN MENSCHEN. Die insgesamt 14 Motive aus dem sozialistischen Alltag zeigen beispielsweise Bauarbeiter bei der Montage auf der Baustelle, eine Frau mit Kindern auf dem Spielplatz, Menschen im Theater oder Lehrlinge bei der Ausbildung in der Fabrik.

     



 


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