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MMEANSMOVIE Filmmagazin Berlin © - Kino, Filmstarts, Festivals und Termine     
 
   
News  



   
       




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  EFA Spielfilmauswahl nun komplett
     
Die European Film Academy und EFA Productions haben die diesjährige EFA Spielfilmauswahl bekanntgegeben, darunter auch Oskar Roehlers Hommage an Rainer Werner Fassbinder, "Enfant Terrible".

Die European Film Academy und EFA Productions haben die sechs Titel des zweiten Teils der diesjährigen EFA Spielfilmauswahl bekanntgegeben, darunter auch Oskar Roehlers Hommage an Rainer Werner Fassbinder, "Enfant Terrible". ufgrund von Covid-19 und den damit verbundenen Einschränkungen wird die EFA Spielfilmauswahl dieses Jahr in zwei Schritten angekündigt: 32 Filme wurden bereits im August veröffentlicht, weitere sechs Titel werden heute hinzugefügt; die Liste ist nun komplett. Zusammen bilden die insgesamt 38 Titel die EFA Spielfilmauswahl 2020 - die Liste derjenigen Spielfilme, die für eine Nominierung für den diesjährigen European Film Award empfohlen werden.

In den kommenden Wochen werden die über 3.800 Mitglieder der European Film Academy die 38 ausgewählten Filme sichten und für die Nominierungen in den Kategorien European Film, Director, Actor, Actress und Screenwriter stimmen. Die Nominierungen werden dann am 7. November auf dem European Film Festival im spanischen Sevilla bekanntgegeben. Eine achtköpfige Jury entscheidet über die Preisträger in den Kategorien European Cinematography, Editing, Production Design, Costume Design, Make-up & Hair, Original Score, Sound und Visual Effects.

Die 33. European Film Awards mit der Verkündung der Preisträger findet am 12. Dezember statt.
    https://www.europeanfilmawards.eu/



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  Interfilm findet doch statt!
     
Die aktuelle Situation verlangt dem Kulturbetrieb einiges ab und auch interfilm hat sich auf Abstand und Hygiene eingestellt. Einige kleinere Spielorte der letzten Jahre müssen wir dieses Jahr pausieren lassen, doch neue kommen hinzu. Mit dabei: Volksbühne Berlin, Babylon, Rollberg Kino, Zeiss-Großplanetarium, ACUD Kino, Pfefferberg Theater & Haus 13, Bar & Kino in der Königstadt.

Vom 10. bis 15. November gibt es mehr als 30 Programme in 8 Berliner Spielorten zu sehen  und vom 11. bis 22. November gibt es dir Spezialprogramme online auf interfilm.de/sooner.

Klassiker wie die umfangreichen Wettbewerbe oder die vielseitigen Spezialprogramme gibt es natürlich auch im Problemjahr 2020, neu hingegen ist ein eigener Schwerpunkt zum Thema Postkolonialismus und der diesjährige regionale Fokus widmet sich dem Filmland Polen.

https://www.interfilm.de/
   



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  NOMADLAND gewinnt den Goldenen Löwen
     
Chloé Zhaos Film NOMADLAND ist bei den 77. Internationalen Filmfestspielen von Venedig mit dem Golden Löwen für den Besten Film ausgezeichnet worden. Es ist das fünfte Mal seit 1949, dass der Hauptpreis des Festivals an das Werk einer Regisseurin geht.

NOMADLAND erzählt die Geschichte von Fern, die wie viele in den USA nach der großen Rezession 2008 alles verloren hat. Nach dem wirtschaftlichen Zusammenbruch einer Industriestadt im ländlichen Nevada packt Fern ihre Sachen und bricht in ihrem Van auf, ein Leben außerhalb der konventionellen Regeln als moderne Nomadin zu erkunden. Der Film zeigt auch die echten Nomaden Linda May, Swankie und Bob Wells als Ferns Mentoren auf ihrer Erkundung der weiten Landschaften des amerikanischen Westens.

In der Hauptrolle als Fern ist Oscarpreisträgerin Frances McDormand ("Fargo", "Three Billboards Outside Ebbing, Missouri") zu sehen.

NOMADLAND ist der dritte Kinofilm der Regisseurin Chloé Zhao ("The Rider", "Songs My Brothers Taught Me"). Zhao, die gerade für Marvel Studios "THE ETERNALS" abgedreht hat, zeichnet bei NOMADLAND auch für Drehbuch und Schnitt verantwortlich. Das Drehbuch basiert auf dem preisgekrönten Buch "Nomaden der Arbeit. Überleben in den USA im 21. Jahrhundert" von Jessica Bruder. NOMADLAND startet am 4. Februar 2021 bundesweit in den deutschen Kinos.

In diesem Jahr konkurrierten 18 Beiträge im Wettbewerb. Die Auszeichnungen wurden von einer internationalen Jury unter Vorsitz der australischen Schauspielerin Cate Blanchett vergeben. Zur Jury gehörte auch der Berliner Regisseur Christian Petzold.
     
    https://www.youtube.com/Trailer engl.



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  UCI Kinos zeigen Herr der Ringe 1-3 in Extended Version
     
Die UCI und UCI Luxe Kinos zeigen Peter Jacksons zeitloses Fantasyspektakel noch einmal auf der großen Kinoleinwand. An drei Abenden im September können Filmfans das bildgewaltige Epos in der Wunschfassung des Regisseurs Peter Jackson erneut erleben und in die fantastische Welt von Mittelerde eintauchen.
Der Herr der Ringe: Die Rückkehr des Königs am 29. September Die „Herr der Ringe Trilogie“ hat auch fast zwanzig Jahre nach ihrem Leinwanddebüt nichts von ihrer Faszination verloren. Der neuseeländische Visionär Peter Jackson schuf ein Meisterwerk mit Ian McKellen, Elijah Wood, Orlando Bloom, Viggo Mortensen, Cate Blanchett u.v.m.Für die Extended Version wurden mehr als drei Stunden zusätzliches Filmmaterial von Peter Jackson persönlich ausgewählt und die Trilogie um noch nie gesehene Szenen erweitert. Die Geschichte des kleinen Hobbits Frodo und seiner Gefährten im Kampf gegen den übermächtigen Bösewicht Lord Sauron bewegte Milliarden Kinozuschauer.

In ausgewählten Kinos und Einzelvorstellungen zeigt UCI außerdem "Black Panther" noch einmal auf der Kinoleinwand. Vor mehr als zwei Jahren eroberte Ryan Cooglers „Black Panther“ die Kinoleinwand und setzte neue Maßstäbe im Superhelden-Genre. Mit dem König von Wakanda aka Black Panther erhielt der erste afro-amerikanische Superheld seinen eigenen Kinofilm. Nach dem Verlust des großartigen Black Panther-Darstellers Chadwick Boseman vor nicht ganz zwei Wochen, kehrt er in seiner bekanntesten Rolle noch einmal auf die große Leinwand zurück.

Der Herr der Ringe: Die Gefährten am 15. September
Der Herr der Ringe: Die zwei Türme am 22. September
Der Herr der Ringe: Die Rückkehr des Königs am 29. September

https://www.uci-kinowelt.de/
   



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  Berlinale 2021
     
Die Internationalen Filmfestspiele Berlin haben erste Entscheidungen für das Festival 2021 getroffen. Die Berlinale 2021 ist als physisch stattfindendes Festival geplant. Für den European Film Market (EFM) ist ein hybrides Modell vorgesehen. Die Umsetzung von Festival und Markt wird entsprechend der dann gültigen Rahmenbedingungen erfolgen und soll die größtmögliche Sicherheit aller Gäste gewährleisten. Anpassungen in der Festivalstruktur, der Filmprogrammierung sowie der Gesamtzahl der eingeladenen Filme werden von der Festivalleitung in den kommenden Wochen definiert. Bereits beschlossen ist, dass die Sektion Generation in den Wettbewerben Generation Kplus und Generation 14plus 2021 ausschließlich Langfilme mit einer Spielzeit von mindestens 60 Minuten und keine Kurzfilme zeigen wird.

Die Berlinale hat die von der Internationalen Jury vergebenen Preise im Wettbewerb neu aufgestellt. Erstmals werden die Schauspielpreise genderneutral definiert. Statt der Auszeichnungen für den Besten Darsteller und die Beste Darstellerin werden künftig genderneutral ein „Silberner Bär für die Beste Schauspielerische Leistung in einer Hauptrolle“ und ein „Silberner Bär für die Beste Schauspielerische Leistung in einer Nebenrolle“ vergeben. Eine weitere Neuerung ist der „Silberne Bär Preis der Jury“.

http://www.berlinale.de/
   



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  Wiedereröffnung des Pankower Kinos BLAUER STERN
     
Seit 1933 ist an der Ausfallstraße nach Norden, im Herzen Niederschönhausens, ein Kino zu Hause. Erst unter dem Namen BISMARCK-LICHTSPIELE, seit 1946 als BLAUER STERN. 1987 wurde das Haus geschlossen und der Eingangsbereich nach der Wende als griechisches Restaurant genutzt. 1996 erfolgte durch Uwe Feld die Reaktivierung des zur Ruine verfallenen Kinosaales und die Wiedereröffnung des Hauses mit einem zweiten, zusätzlichen Kinosaal. Seit dieser Zeit steht das seit langem einzige Filmtheater Pankows für populäres Arthouse und ein ausgezeichnetes Kinderfilmangebot. Seit dem gesundheitsbedingten Rückzug Uwe Felds aus dem Kinogeschäft 2018 wird das Haus unter dem Dach der YORCK KINOGRUPPE betrieben.
Die Renovierung und Umgestaltung des Pankower Kinos BLAUER STERN sind abgeschlossen. Für das Innendesign zeichnet erneut das Architekturbüro Patrick Batek verantwortlich, dem schon für die Gestaltung des Charlottenburger delphi LUX' der renommierte FRAME AWARD verliehen wurde. Die Gäste erwartet im traditionellen Kiezkino ein behutsames Miteinander aus Alt und Neu. Ausgehend von einem Bild der Berliner Künstlerin Mechtild van Ahlers wurde der große Saal gestaltet und das Design aus dem Saal in das moderne Foyer übertragen.

https://yorck.de/kinos/blauer-stern
   



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  Tenet: Bundesweiter Kinostart ist Mittwoch der 26. 08. 20
     
Jetzt ist der Termin für den Kinostart von Christopher Nolans Tenet offiziell. Es ist Mittwoch der 26. August 2020. Kinotickets sind bereits ab 12. August im Vorverkauf erhältlich. Um die gesamte Welt vor dem Untergang zu bewahren, steht dem Protagonisten nur ein einziges Wort zur Verfügung: TENET. Seine Mission führt ihn in eine zwielichtige Welt der internationalen Spionage, in der die Gesetze der Zeit nicht zu gelten scheinen. Regisseur und Autor Christopher Nolan verwendet eine Kombination aus IMAX®- und 70-mm-Filmaufnahmen, um die Geschichte auf die Leinwand zu bringen. Emma Thomas und Nolan produzieren den Film. Thomas Hayslip fungiert als ausführender Produzent.

TENET im DELPHI FILMPALAST AM ZOO in OV und 70 mm

Als eines von wenigen Häusern in Deutschland zeigt der Delphi Filmpalast in der Kantstraße Tenet in der 70 mm-Originalversion. Ab sofort sind die Tickets für die Vorstellungen in der Yorck Kinogruppe im Verkauf.

Allein in den ersten fünf Tagen seit Filmstart wollten 380.000 Besucher Tenet im Kino sehen – trotz deutlich reduzierter Sitzplatzkapazitäten aufgrund Corona-bedingter Abstandsregeln. Der Film wird derzeit auf 2.200 Leinwänden deutschlandweit gezeigt.

TENET USA 2020, 151 min R.: Christopher Nolan, D.: John David Washington, Robert Pattinson, Elizabeth Debicki, Michael Caine, Kenneth Branagh, Himesh Patel

https://www.youtube.com/Trailer engl.
   



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  achtung berlin - 16. Filmfestival 16.9. bis 20.09. 2020
     
Den Festivalleitern Sebastian Brose und Hajo Schäfer ist es gemeinsam mit Regina Kräh und ihrer Programmkommission sowie ihrem Festivalteam unter großem persönlichen Einsatz gelungen, trotz der kurzfristigen Absage für den gewohnten April-Termin das Festivalprogramm zu bewahren und geeignete Maßnahmen vorzubereiten, so dass der Wettbewerb (Spielfilme, Dokumentarfilme, Kurz- und Mittellange Filme) wie ursprünglich geplant, stattfinden kann. Darüber hinaus werden Serienhighlights und Berlin Spotlights präsentiert und auch die beliebten Branchentagen werden – in einer der aktuellen Lage angepassten reduzierten Form – stattfinden. Im vergangenen Frühjahr wurde bereits der Wettbewerb in den Kategorien Spielfilm und Dokumentarfilm bekannt gegeben. Sämtliche Filme werden im fünftägigen Festival-Zeitraum präsentiert werden.
Durch das verkürzte Zeitfenster wird es allerdings weniger Wiederholungs-Vorführungen geben. Eröffnet wird das Festival im Babylon (Rosa-Luxemburg-Straße 30, 10178 Berlin) am 16. September mit Christian Klandts LEIF IN CONCERT – Vol. 2 . Es werden natürlich deutlich weniger Gäste zu der Eröffnung eingeladen werden können, um die Hygienemaßnahmen einzuhalten. Die Festivalleitung bittet darüber hinaus die Gäste um ihre Solidarität, wenn bei Teilnahme um eine Spende von 9€ pro Gast gebeten wird, um die erheblichen Einbußen die durch die reduzierte Anzahl der Sitzplätze folgen, ein wenig auffangen zu können.           https://achtungberlin.de/
   
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  Die 77. Internationalen Filmfestspiele Venedig
     
Die Berlinerin Julia von Heinz‘ ("Hannas Reise", "Ich bin dann mal weg") ist mit ihrem Film UND MORGEN DIE GANZE WELT im Wettbewerb der 77. Internationalen Filmfestspiele in Venedig vertreten. Der Film soll vermutlich im Herbst in den deutschen Kinos starten.
Auch im Wettbewerb ist der Film QUO VADIS, AIDA? von der ebenfalls in Berlin ansässigen Regisseurin Jasmila Žbanić. "Dieser Film handelt von einer Frau, die in einem von Männern dominierten Krieg gefangen ist. Es geht um Mut, Liebe und Widerstandskraft – und auch darum, was passiert, wenn wir nicht rechtzeitig auf Warnsignale reagieren,“ erklärt die Regisseurin ihren Film.
Ein weiterer Berliner in Venedig ist der Regisseur Christian Petzold (Undine). Er ist Jurymitglied der Internationalen Filmfestspiele in Venedig. Cate Blanchett leitet dieses Jahr die Wettbewerbsjury.
Das 77. Internationale Filmfestival startet am 2. September und geht bis zum 12. September. In diesem Jahr eröffnet das italienische Ehedrama "Lacci" von Daniele Luchetti das Festival am Lido. Tilda Swinton und die Filmemacherin Ann Hui werden bei der Mostra für ihr Lebenswerk mit den Goldenen Löwen geehrt werden.

https://www.labiennale.org/en/cinema/2020
   



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  Das Studierendenfilmfestival Sehsüchte
     
Das internationale Studierendenfilmfestival Sehsüchte musste aufgrund der Corona-Krise im April diesen Jahres verschoben werden. Doch in den letzten Monaten hat das Team rund um das Festival hart daran gearbeitet, um Sehsüchte 2020 in diesem Jahr stattfinden zu lassen. Die Veranstaltung wird vom 23. Bis 27. September als Hybridfestival allen Filmbegeisterten zur Verfügung stehen. Getreu dem diesjährigen Motto 20:20 Vision hat das Veranstaltungsteam das Ziel klar und scharf vor Augen, sodass Seh- süchte 2020 trotz der schwierigen Bedingungen ein gelungenes Festival und eine inspirierende Begegnungsstätte für den Filmnachwuchs sein wird.

Da während des Festivals nur eine begrenzte Anzahl an Besucher*innen erlaubt ist, wird das gesamte Filmprogramm auf unserer Website unter www.sehsuechte.de für alle Interessenten, Fans und Filmliebhaber*innen zugänglich sein. Vor Ort selbst wird es zusätzlich unter Einhaltung der Sicherheitsvorkehrungen Screenings in zwei Kinos der Filmuniversität Babelsberg geben. Außerdem werden noch zusätzliche Spielstätten angefragt, um weitere Vorführungen gewährleisten zu können. Angebotene Offline-Screenings werden an aktuell geltende Maßnahmen angepasst und passend zum Festival regelmäßig aktualisiert. In der Vergangenheit konnten vor allem internationale Gäste das Sehsüchte Filmfestival mit ihrem Besuch bereichern. In diesem Jahr muss die Veranstaltung leider darauf verzichten – somit werden nur nationale Gäste und Filmschaffende das Festival besuchen können. Trotzdem müssen Sehsüchte–Besucher*innen auf ein Q&A nicht verzichten – diese werden vor- produziert und ebenfalls online zur Verfügung gestellt.
Workshops, Panels und auch der Austausch zwischen den Studierenden und/oder Gsten des Festivals soll gewährleistet werden, indem diese ebenso online stattfinden.


https://sehsuechte.de/
   



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  KLICK Kino im August mit Filmpatin Eva Mattes
     
Das KLICK-Kino öffnete am 2. Juli 2020, nach zwei Jahren Schließung, in Berlin Charlottenburg wieder seine Türen. 1911 wurde es in der Windscheidstraße, nahe dem Stuttgarter Platz, als typisches Ladenkino eröffnet und lief unter wechselndem Namen. Eva Mattes wird als Filmpatin für den Monat August für das KLICK Kino ihr persönliches Filmprogramm erstellen. Die bekannte Theater- und Filmschauspielerin hat einige ihrer Lieblingsfilme für das Publikum des wiedereröffneten KLICK Kinos ausgewählt: u.a. MEIN LEBEN OHNE MICH von Isabel Croixet und ALLES ÜBER MEINE MUTTER von Pedro Almodovar. Außerdem werden einige, besonders aussagekräftige Filme ihrer beispiellosen Karriere gezeigt, wie z.B. SUPERMARKT von Roland Klick und FIEBER von Elfi Mikesch. Eva Mattes wird viele Filme persönlich im KLICK Kino vorstellen. Alle Filme werden in der Originalfassung mit deutschen Untertiteln gezeigt

http://www.klickkino.de/
   



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  40-jähriges Jubiläum mit Extended Version
     
Es sind 106 Meilen bis Chicago, wir haben genug Benzin im Tank, ein halbes Päckchen Zigaretten, es ist dunkel und wir tragen Sonnenbrillen!

Am 22. Juli 2020 finden zum 40-jährigen Jubiläum des beliebten Klassikers einmalig exklusive Aufführungen der Extended Version statt. In hochglänzender 4K-Qualität und mit 15 Minuten zusätzlichen Szenen, die es noch nie im Kino zu sehen gab. Sie sind im Auftrag des Herrn unterwegs und wollen das Waisenhaus, in dem sie aufgewachsen sind, vor dem Ruin retten. Dafür müssen sie in wenigen Tagen ihre alte Band wieder zusammenbringen und 5.000 Dollar einspielen. Sie tragen Sonnenbrillen, haben einen 1974er Dodge Monaco und geben Gas!
Die Wiederaufführung des Kultfilms von Regisseur John Landis bringt erstmals die komplett deutsch synchronisierte, 148 Minuten lange Extended Version auf die große Leinwand. Mit den originalen Synchronstimmen von Thomas Danneberg (Dan Aykroyd) und Rainer Basedow (John Belushi), die den beiden Titelhelden bereits 1980 ihre Stimmen liehen.  https://www.youtube.com/Trailer
   



  Berliner Kinos werden ihre Säle wieder öffnen
     
Nach wochenlanger Schließung wegen der Corona-Pandemie dürfen Berliner Kinos ab 30. Juni wieder öffnen. Das teilte Innensenator Anderas Geisel (SPD) am Donnerstag nach einer Senatssitzung mit. Voraussetzung ist die Vorlage eines Schutz- und Hygienekonzepts, so müssen Besucher abseits ihres Kinositzplatzes etwa eine Mund-Nasen-Bedeckung tragen. 

Freiluftkinos können demnach bereits am 2. Juni wieder Filme mit bis zu 200 Teilnehmer*innen zeigen ab 16. Juni mit bis zu 500 und ab 30. Juni mit bis zu 1.000 Teilnehmer*innen. MMM FREILUFTKINOS

Zahlreiche Berliner Programmkinos haben sich jedoch darauf verständigt erst am 2. Juli ihre Säle für Gäste zu öffnen. Damit folgen die Berliner Kinos einer Empfehlung ihres Verbandes, der AG Kino, an der sich auch zahlreiche Filmkunstkinos aus anderen Bundesländern orientieren. Die Gruppe umfasst unter anderem das Bundesplatz-Kino, City-Kino Wedding, Hackesche Höfe Kino, Il Kino, Sputnik Kino, Wolf und die 14 Filmtheater der Yorck Kinogruppe. Wichtiger als eine übereilte Öffnung ist den Kinos eine ordentlich vorbereitete Wiedereröffnung. Ein Vorlauf von 4-6 Wochen ist dafür nötig. Die heute zu erwartenden Senatsbeschlüsse schaffen somit die Grundlagen für eine Öffnung im Juli. In den kommenden Wochen werden die Filmtheater unter anderem ihre Hygienekonzepte den in den kommenden Tagen erwarteten Auflagen anpassen, nötige Umbauten vornehmen und ihr Personal auf die neuen Gegebenheiten schulen.
Auch müssen die Filmstarts von Verleihseite vorbereitet werden. Die Berliner Programmkinobetreiber freuen sich auf die Rückkehr der einzigartigen Berliner Kinovielfalt! Abweichend davon bereiten sich die Berliner Freiluftkinos auf einen Saisonbeginn im Juni vor (u.a. Cassiopeia, Friedrichshagen, Friedrichshain, Hasenheide, Kulturforum, Kreuzberg und Rehberge). 28.05.2020 as




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  Andrej Tarkowskij im arsenal [ 15. Juli – 29. August]
     
Am 1. Juli öffnete das Kino Arsenal am Potsdamer Platz wieder. So muss man dieses Jahr auch nicht auf eine seit 40 Jahren lieb gewordene Tradition verzichten: Tarkowskij im Sommer
Gezeigt werden die sieben langen Filme des russischen Regisseurs (1932–1986), von dessen monumentalem Werk eine anhaltende Faszination ausgeht. Abgesehen von den inhaltlichen Highlights das arsenal auch in Sachen Schutzmaßnahmen alles getan, um den Kinobesuch am Potsdamer Platz attraktiv, aber auch so sicher und angenehm wie möglich zu machen.
Der vorgeschriebene Sitzabstand und gute Belüftung sind gewährleistet, eine Mund-Nasen-Bedeckung ist dann zu tragen, wenn Sie Ihren Sitzplatz verlassen. Eine Bitte vorab: Nutzen Sie nach Möglichkeit des Online-Kartenverkaufs, um Stau an der Abendkasse zu vermeiden.
Auch eine telefonische Reservierung unter 030-26955-100 entspannt die Lage und empfiehlt sich wegen der begrenzten Platzzahl (70 Plätze im Arsenal 1).

https://www.arsenal-berlin.de/de/kino-arsenal/programm/einzelansicht/
   



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  Das Arthouse-Kino KLICK wird wiedereröffnet
     
Das legendäre KLICK-Kino öffnet am 2. Juli 2020, nach zwei Jahren Schließung, in Berlin Charlottenburg wieder seine Türen. Das KLICK ist eine historische Arthouse-Kino Perle in Charlottenburg. 1911 wurde es in der Windscheidstraße, nahe dem Stuttgarter Platz, als typisches Ladenkino eröffnet und lief unter wechselndem Namen. KLICK heißt es seit den 70ern, bis es 2004 geschlossen wurde. Zwischen 2017 und 2018 wurde das Kino ein Jahr wiederbelebt, musste aber bald darauf wieder schließen. Nun ist das kleine Kino mit der langen Historie wieder zurück.

Kinobetreiber Christos Acrivulis hat die Programme für viele Filmfestivals kuratiert, u.a. 10 Jahre lang für den Max Ophüls Preis. Zusammen mit seinem Team, Martina Klier, Alessandro Borrelli und Sascha Grunow hat er das Kino umfassend renoviert und wieder auf die Beine gestellt.  

„Die Geschichte des KLICK Kinos zeigt seinen Charakter als Kiez-Kino. Mit Respekt für seine Geschichte werden wir das Kino wiedereröffnen. Wir möchten einen Ort etablieren, der die Menschen vor allem, aber nicht nur wegen interessanter Filme anzieht. Kunstausstellungen und Autorenlesungen, Liederabende und Poetry Slams – Kultur in all ihren Facetten soll einen einzigartigen Platz in der Winscheidstraße 19 finden.“ So beschreibt Christos Acrivulis den einzigartigen Charakter, den das neue Kino erhalten soll.

Um diese Vision zu unterstreichen, hat das KLICK-Kino mit dem Schauspieler Lars Eidinger einen prominenten Unterstützer gefunden. Als „Filmpate“ wird Lars Eidinger mit von ihm ausgewählten Filmen das Kinoprogramm des Monats Juli präsentieren. Das KLICK präsentiert folgende Lieblingsfilme von ihm: LE MÉPRIS (Die Verachtung) von Jean-Luc Godard und ANTICHRIST von Lars von Trier. Zudem werden einige Perlen aus Lars Eidingers umfassender Filmografie zu sehen sein, u.a. sein erster großer Erfolg ALLE ANDEREN von Maren Ade oder auch der weniger bekannte Film TABU - ES IST DIE SEELE EIN FREMDES AUF ERDEN von Christoph Stark. Ab der Wiedereröffnung im Juli wird jeden Monat eine andere Kinopersönlichkeit als Filmpat*in agieren. Das Kinoprogramm wird zusätzlich außerdem von Retrospektiven, Lesungen, Ausstellungen und Performances bereichert. Um so vielen Menschen wie möglich Zutritt zum Kino und den renovierten Räumlichkeiten zu geben, wird das KLICK-Kino am 04. Juli 2020 und 05. Juli 2020 ein Wochenende der offenen Tür organisieren.
   



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  Viel Platz in Schönefeld für Berlins größtes Autokino
     
Auf einer Fläche von 20.000qm ist seit Pfingstsonntag das größte Berliner Autokino in Schönefeld wieder offen. Mit einer 210qm großen LED-Leinwand sowie einer großen Bühne für kulturelle Veranstaltungen, Konzerte und Events wollen die Veranstalter ein bisschen Normalität in Zeiten von Corona möglich machen. Das Programm wird ein bunter Mix aus Kinderfilmen wie “Hotel Transsilvanien”, aktuellen Kinohits, großem Kino der letzten Monate, wie “Joker” und Quentin Tarantinos „Once upon a time … in Hollywood” sowie aus kulturellen Angeboten, Poetry Slams, Comedy Shows und Konzerten. So stehen demnächst Stars wie Nico Santos, Revolverheld oder Gentleman auf der Bühne nahe des Flughafen Schönefelds. Mit Berlins größter 90er Party „We Love The 90’s“ startet das Berliner Autokino zudem eine der ersten großen Veranstaltungen am Samstag den 13. Juni 2020.

Ein PKW mit zwei Personen zahlt 24 Euro, sitzen fünf Personen im Wagen, kostet das Ticket 50 Euro. Die Tickets können ausschließlich online erworben werden, der Einlass erfolgt kontaktlos und digital. . Über eine UKW-Frequenz im Autoradio werden alle Veranstaltungen, Konzerte und Kinofilme live in die bis zu 900 Autos übertragen.
   
    https://www.autokino-berlin.de/



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  Die offizielle Auswahl der Filme von Cannes
     
Das Filmfestival von Cannes (das ursprünglich vom 12. bis 23. Mai stattfinden sollte) hat die 56 Filme der offiziellen Auswahl bekannt gegeben. Damit verzichtet das Festival wegen der Corona-Krise nicht ganz auf seine 73. Ausgabe. Ein virtuelles Festival habe jedoch nie zur Debatte gestanden. Die Anziehungskraft der Filmfestspiele von Cannes bleibt trotz der ungewöhnlichen Umstände dieses Jahres unbestreitbar, da das Festival eine Rekordzahl von Einreichungen (2067 Spielfilme) erhalten hat. Statt Trophäen vergibt es aber dieses Jahr ein Gütesiegel.

Einer der Filme ist das Drama „Enfant Terrible“ des deutschen Regisseurs Oskar Roehler.
(deutscher Kinostart: 1. Oktober). 

16 Debütfilme sind in der Auswahl, aber auch viele Filme von etablierten Regisseuren wie François Ozon, Naomi Kawase, Maïwenn, Steve McQueen, Thomas Vinterberg, und Wes Anderson. Die 21 Filmen aus Frankreich lassen sich durchaus asl Starthilfe für die Wiedereröffnung der französischen Kinos verstehen.

The Cannes 2020 films:


THE FAITHFUL (or at least selected once before)

The French Dispatch - Wes Anderson (UK/France/Germany)
Summer of 85 [+] - François Ozon (France)
True Mothers - Naomi Kawase (Japan)
Lovers Rock - Steve McQueen (UK)
Mangrove - Steve McQueen (UK)
Another Round - Thomas Vinterberg (Denmark/Sweden/Netherlands)
DNA - Maïwenn (France)
Last Words - Jonathan Nossiter (Italy/France)
Heaven: To The Land Of Happiness - Im Sang-soo (South Korea)
Forgotten We'll Be - Fernando Trueba (Colombia)
Peninsula - Yeon Sang-ho (South Korea)
In the Dusk - Sharunas Bartas (Lithuania/France/Czech Republic/Serbia/Portugal/Latvia)
Home Front - Lucas Belvaux (France/Belgium)
The Real Thing - Koji Fukada (Japan)

THE NEWCOMERS

Passion simple - Danielle Arbid (France/Belgique)
A Good Man - Marie-Castille Mention Schaar (France)
Les choses qu’on dit, les choses qu’on fait - Emmanuel Mouret (France)
Souad - Ayten Amin (Egypt/Tunisia)
Limbo - Ben Sharrock (UK)
Red Soil - Farid Bentoumi (France)
Sweat - Magnus von Horn (Poland/Sweden)
Teddy - Ludovic and Zoran Boukherma (France)
February - Kamen Kalev (Bulgaria)
Ammonite - Francis Lee (UK)
Un médecin de nuit - Elie Wajeman (France)
Enfant terrible - Oskar Roehler (Germany)
Nadia, Butterfly - Pascal Plante (Canada)
Here We Are - Nir Bergman (Israel)

OMNIBUS FILM

Septet: The Story Of Hong Kong - Ann Hui, Johnnie To, Tsui Hark, Sammo Hung, Yuen Woo-Ping, Patrick Tam (Hong Kong)

THE FIRST FEATURES

Falling - Viggo Mortensen (Canada/UK/Denmark)
Pleasure - Ninja Thyberg (Sweden/Netherlands/France)
Slalom - Charlène Favier (France)
Memory House - João Paulo Miranda Maria (Brazil/France)
Broken Keys - Jimmy Keyrouz (Lebanon)
Ibrahim - Samir Guesmi (France)
Beginning - Déa Kulumbegashvili (Georgia)
Gagarine - Fanny Liatard, Jérémy Trouilh (France)
16 printemps - Suzanne Lindon (France)
Vaurien - Peter Dourountzis (France)
My Best Part - Nicolas Maury (France)
Should the Wind Fall - Nora Martirosyan (Armenia/France/Belgium)
John and the Hole - Pascual Sisto (USA)
Striding into the Wind - Wei Shujun (China)
The Death of Cinema and My Father Too - Dani Rosenberg (Israel)

DOCUMENTARY FILMS

The Billion Road - Dieudo Hamadi (Democratic Republic of the Congo/Belgium/France)
The Truffle Hunters - Michael Dweck, Gregory Kershaw (Italy/USA/Greece)
9 jours à Raqqa - Xavier de Lauzanne (France)

COMEDY FILMS

Antoinette dans les Cévennes - Caroline Vignal (France)
Les deux Alfred - Bruno Podalydès (France)
Un triomphe - Emmanuel Courcol (France)
Le Discours - Laurent Tirard (France)
L'Origine du monde - Laurent Lafitte (France)

ANIMATED FILMS

Earwig and the Witch - Goro Miyazaki (Japon)
Flee - Jonas Poher Rasmussen (Denmark/France/Sweden/Norway)
Josep - Aurel (France)
Soul - Pete Docter, Kemp Powers (USA)

    https://www.festival-cannes.com/en/



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  Systemsprenger gewinnt Goldene Lola
     
Die 70. Verleihung des Deutschen Filmpreises war etwas Besonderes. Sie war zum ersten Mal live zu sehen und das Ganze ohne Publikum. Nie waren sich das Publikum vor den Tv Geräten und die Preisträger*innen so nahe wie an diesem Abend. Edin Hasanović moderierte den Abend wunderbar - keine Gala aber eine enorme Sehnsucht nach Kino.

Der große Gewinner des Abends war das Drama Systemsprenger der Regisseurin Nora Fingscheidt. Der Film bekam acht Lolas, darunter auch als bester Spielfilm. Mit den Filmen Berlin Alexanderplatz (Regie: Burhan Qurbani) und Born in Evin (Regie: Maryam Zaree) haben noch zwei weitere Berlinalefilme Preise von der Deutschen Filmakademie bekommen.

Um die an der Produktion beteiligten Mitarbeiter*innen keiner gesundheitlichen Gefahr auszusetzen, liefen die Vorbereitungen zur Verleihung des Deutschen Filmpreises komplett im Homeoffice. Der Deutsche Filmpreis – die renommierteste und höchstdotierte Auszeichnung für den deutschen Film – wird nach der Wahl durch die Mitglieder der Deutschen Filmakademie von Kulturstaatsministerin Prof. Monika Grütters verliehen. Die Verleihung ist eine Veranstaltung der Deutschen Filmakademie in Zusammenarbeit mit der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien (BKM), produziert von der Deutschen Filmakademie Produktion GmbH.


http://www.deutscher-filmpreis.de/
     
   
 
Presse
 
"Das Kino ist wieder da"  Von Andreas Busche Tagesspiegel
"Ich bin die stille Lola"  Von Daniel Kothenschulte  Frankfurter Rundschau
"Acht Lolas für „Systemsprenger“ Die Gala dazu ist ohne Beispiel"  Von Hanns-Georg Rodek Welt
"Übung im Trockenschwimmen" Von Andreas Kilb Frankfurter Allgemeine Zeitung
"Fast wie im richtigen Leben"  Von Jenni Zykla  taz
"System TV gesprengt"  Von Wolfgang Höbel  Spiegel
"Alles auf Systemsprenger"  Von Peter Zander  Berliner Morgenpost
"Systemsprenger“ ist der große Gewinner"  Von Frank Junghänel  Berliner Zeitung
 



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BESTER SPIELFILM GOLD:

"Systemsprenger" von Nora Fingscheidt

BESTER SPIELFILM SILBER:

"Berlin Alexanderplatz" von Burhan Qurbani

BESTER SPIELFILM BRONZE:

"Es gilt das gesprochene Wort" von Ilker Çatak

BESTER DOKUMENTARFILM:

"Born in Evin" von Maryam Zaree

BESTER KINDERFILM:

"Als Hitler das rosa Kaninchen stahl" von Caroline Link

BESTE WEIBLICHE HAUPTROLLE

Helena Zengel ("Systemsprenger")

BESTE MÄNNLICHE HAUPTROLLE:

Albrecht Schuch für "Systemsprenger"

BESTE WEIBLICHE NEBENROLLE:

Gabriela Maria Schmeide für "Systemsprenger"

BESTE MÄNNLICHE NEBENROLLE:

Albrecht Schuch für "Berlin Alexanderplatz"

BESTE REGIE:

Nora Fingscheidt für "Systemsprenger"

BESTES DREHBUCH:

Nora Fingscheidt für "Systemsprenger"

BESTE KAMERA/BILDGESTALTUNG:

Yoshi Heimrath für "Berlin Alexanderplatz"

BESTER SCHNITT:

Stephan Bechinger und Julia Kovalenko für "Systemsprenger"

BESTE MUSIK:

Dascha Dauenhauer für "Berlin Alexanderplatz"

BESTES SZENENBILD:

Silke Buhr für "Berlin Alexanderplatz"

BESTES KOSTÜMBILD:

Sabine Böbbis für "Lindenberg! Mach dein Ding"

BESTES MASKENBILD:

Astrid Weber und Hannah Fischleder für "Lindenberg! Mach dein Ding"

BESTE TONGESTALTUNG:

Corinna Zink, Jonathan Schorr, Dominik Leube, Oscar Stiebitz und Gregor Bonse für "Systemsprenger"

BESTE VISUELLE EFFEKTE UND ANIMATION:

Jan Stoltz und Claudius Urban für "Die Känguru-Chroniken"

BESUCHERSTÄRKSTER FILM DES JAHRES:

"Das perfekte Geheimnis" von Bora Dagtekin

EHRENPREIS:

Edgar Reitz




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Haftanordnung Mohammad Rasoulof
     
Die Internationalen Filmfestspiele Berlin haben mit Bestürzung von der Haftanordnung der iranischen Behörden gegen den renommierten Regisseur Mohammad Rasoulof erfahren. Rasoulofs Film There is no Evil wurde am 29. Februar mit dem Goldenen Bären als Bester Film der Berlinale 2020 ausgezeichnet. In seinen Filmen setzt sich Mohammad Rasoulof mit der sozialen Situation in seinem Heimatland auseinander. Rasoulof wurde 2019 aufgrund seiner Filme wegen „Propaganda gegen das System“ zu einer Haftstrafe von einem Jahr und einem zweijährigen Berufsverbot verurteilt. Außerdem darf er den Iran nicht verlassen. Daher konnte er den Goldenen Bären der Berlinale auch nicht persönlich entgegennehmen. Die Haftstrafe war bislang nicht vollstreckt worden. Am 4. März wurde Mohammad Rasoulof vom zuständigen Richter in Teheran aufgefordert, die Haft anzutreten. Die Berlinale setzt sich grundsätzlich für die Meinungsfreiheit und Freiheit der Kunst ein. Daher protestiert das Festival gegen die Haftstrafe gegen den Regisseur. „Wir sind besorgt über die Haftanordnung gegen Mohammad Rasoulof. Es ist erschütternd, dass ein Regisseur so hart für seine künstlerische Arbeit bestraft wird,“ sagt das Leitungsduo der Berlinale, Mariette Rissenbeek und Carlo Chatrian. „Wir hoffen, dass die iranischen Behörden das Urteil revidieren.“

Auch die European Film Academy, das Festival de Cannes, die Deutsche Filmakademie, die Filmförderung Hamburg Schleswig-Holstein, das Filmfest Hamburg, das IDFA - International Documentary Film Festival Amsterdam, das Internationale Filmfestival Rotterdam, der Netherlands Film Fund – Filmfonds und die Accademia del cinema italiano – Premi David di Donatello bringen ihre tiefe Besorgnis über die bevorstehende Inhaftierung des iranischen Filmregisseurs Mohammad Rasoulof zum Ausdruck.
Rasoulof, der bereits in Cannes mit Preisen ausgezeichnet wurde, hat gerade für sein neuestes Werk den Goldenen Bären auf der 70. Berlinale gewonnen. ES GIBT KEIN BÖSES wirft, wie seine früheren Filme, einen kritischen Blick auf das Leben unter einer autoritären Herrschaft. Mohammad Rasoulof wurde nun von der Sonderstaatsanwaltschaft für Medien- und Kulturdelikte zu einer einjährigen Haftstrafe vorgeladen. Am 23. Juli 2019 hatte das iranische Revolutionsgericht den Filmemacher wegen angeblicher Propaganda gegen die Regierung zu einem Jahr Gefängnis und einem zweijährigen Arbeitsverbot als Regisseur verurteilt, sowie ein zweijähriges Ausreiseverbot und ein Verbot, sich an sozialen oder politischen Aktivitäten zu beteiligen.
Potestiert wird nachdrücklich gegen die Vorladung von Mohammad Rasoulof und fordern die iranischen Behörden dringend auf, seine Sicherheit und Gesundheit zu gewährleisten. Wir fordern auch, dass die Anklage gegen Mohammad Rasoulof zurückgezogen und das gegen ihn verhängte Reiseverbot unverzüglich und bedingungslos aufgehoben wird, und rufen Festivals auf der ganzen Welt, Kinos und alle Künstler auf, dies ebenfalls zu fordern.

"Die Einberufung zur Verbüßung meiner Haftstrafe offenbart nur einen kleinen Teil der Intoleranz und Wut, die für die Reaktion des iranischen Regimes auf Kritik charakteristisch sind. Viele Kulturaktivisten sind im Gefängnis, weil sie die Regierung kritisiert haben. Die weit verbreitete und unkontrollierte Ausbreitung des Covid-19-Virus in iranischen Gefängnissen gefährdet ernsthaft ihr Leben. Diese Bedingungen erfordern eine sofortige Reaktion der internationalen Gemeinschaft.“ Mohammad Rasoulof



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Goldener Bär geht an iranischen Film
     
Der Goldene Bär der 70. Berlinale geht an den Episodenfilm Sheytan vojud nadarad | There Is No Evil von Mohammad Rasoulof. Der Regisseur war nicht in Berlin - er bekam keine Reiseerlaubnis. Den Preis nahm seine Tochter entgegen. Am Wettbewerb um die Bären hatten sich bei der 70. Berlinale insgesamt 18 Filme beteiligt.

Den Großen Preise der Jury bekam der Film „Never Rarely Sometimes Always“ von Eliza Hittman. Viele hatten auch diesen Film auf der Liste für den Goldenen Bären.

Der Silberne Bär für die beste Regie geht in diesem Jahr an Hong Sangsoo für "Domangchin Yeoja" Paula Beer erhielt den Silbernen Bären als beste weibliche Darstellerin in dem Film "Undine" von Christian Petzold.
Morgen sind die 70. Filmfestspiele mit dem Berlinale Publikumstag beendet 


 
92ND OSCARS®
     
Parasite ist der erste fremdsprachige Film, der den Oscar für den besten Film gewonnen. Die weiteren Oscars verteilen sich nach dem doch eher bekannten Muster. Erneut waren nur Männer in der Kategorie beste Regie nominiert wurden. Die mangelnde Vielfalt hatte schon vor der Gala in den sozialen Netzwerken eine Welle von Kritik ausgelöst, etwa unter dem Hashtag #OscarsSoMale.
Parasite hatte bereits einen Golden Globe sowie die Goldene Palme beim Filmfestival in Cannes gewonnen. Bei den Oscars gewann der Film auch in den Kategorien beste Regie und bestes Originaldrehbuch und bester nichtenglischer Film.
Renée Zellweger gewinnt Oscar für ihre Darstellung der Judy Garland in dem Film Judy. Joaquin Phoenix gewinnt für "oker den Oscar für den besten Hauptdarsteller. Es ist Phoenix' erster Oscar. Brad Pitt und Laura Dern gewannen Oscars als beste Nebendarsteller/in.

Ein Oscar geht auch nach Berlin. Die gebürtige Isländerin  Hildur Gudnadottir lebt seit einigen Jahren in Berlin und bekam den Oscar für die beste Filmmusik in Joker. Es ist das erste Mal seit mehr als 20 Jahren, dass eine Frau den Preis bekommen hat.


Winners and Nominations - 92nd Academy Awards

Performance by an actor in a leading role
  • Joaquin Phoenix in “Joker”
  • Antonio Banderas in “Pain and Glory”
  • Leonardo DiCaprio in “Once upon a Time...in Hollywood”
  • Adam Driver in “Marriage Story”
  • Jonathan Pryce in “The Two Popes”
Performance by an actor in a supporting role
  • Brad Pitt in “Once upon a Time...in Hollywood”
  • Tom Hanks in “A Beautiful Day in the Neighborhood”
  • Anthony Hopkins in “The Two Popes”
  • Al Pacino in “The Irishman”
  • Joe Pesci in “The Irishman”
Performance by an actress in a leading role
  • Renée Zellweger in “Judy”
  • Cynthia Erivo in “Harriet”
  • Scarlett Johansson in “Marriage Story”
  • Saoirse Ronan in “Little Women”
  • Charlize Theron in “Bombshell”
Performance by an actress in a supporting role
  • Laura Dern in “Marriage Story”
  • Kathy Bates in “Richard Jewell”
  • Scarlett Johansson in “Jojo Rabbit”
  • Florence Pugh in “Little Women”
  • Margot Robbie in “Bombshell”
Best animated feature film of the year
  • “Toy Story 4” Josh Cooley, Mark Nielsen and Jonas Rivera
  • “How to Train Your Dragon: The Hidden World” Dean DeBlois, Bradford Lewis and Bonnie Arnold
  • “I Lost My Body” Jérémy Clapin and Marc du Pontavice
  • “Klaus” Sergio Pablos, Jinko Gotoh and Marisa Román
  • “Missing Link” Chris Butler, Arianne Sutner and Travis Knight
Achievement in cinematography
  • “1917” Roger Deakins
  • “The Irishman” Rodrigo Prieto
  • “Joker” Lawrence Sher
  • “The Lighthouse” Jarin Blaschke
  • “Once upon a Time...in Hollywood” Robert Richardson
Achievement in costume design
  • “Little Women” Jacqueline Durran
  • “The Irishman” Sandy Powell and Christopher Peterson
  • “Jojo Rabbit” Mayes C. Rubeo
  • “Joker” Mark Bridges
  • “Once upon a Time...in Hollywood” Arianne Phillips
Achievement in directing
  • “Parasite” Bong Joon Ho
  • “The Irishman” Martin Scorsese
  • “Joker” Todd Phillips
  • “1917” Sam Mendes
  • “Once upon a Time...in Hollywood” Quentin Tarantino
Best documentary feature
  • “American Factory” Steven Bognar, Julia Reichert, Jeff Reichert
  • “The Cave” Feras Fayyad, Kirstine Barfod and Sigrid Dyekjær
  • “The Edge of Democracy” Petra Costa, Joanna Natasegara, Shane Boris and Tiago Pavan
  • “For Sama” Waad al-Kateab and Edward Watts
  • “Honeyland” Ljubo Stefanov, Tamara Kotevska and Atanas Georgiev
Best documentary short subject
  • “Learning to Skateboard in a Warzone (If You're a Girl)” Carol Dysinger and Elena Andreicheva
  • “In the Absence” Yi Seung-Jun and Gary Byung-Seok Kam
  • “Life Overtakes Me” John Haptas and Kristine Samuelson
  • “St. Louis Superman” Smriti Mundhra and Sami Khan
  • “Walk Run Cha-Cha” Laura Nix and Colette Sandstedt
Achievement in film editing
  • “Ford v Ferrari” Michael McCusker and Andrew Buckland
  • “The Irishman” Thelma Schoonmaker
  • “Jojo Rabbit” Tom Eagles
  • “Joker” Jeff Groth
  • “Parasite” Yang Jinmo
Best international feature film of the year
  • “Parasite” South Korea
  • “Corpus Christi” Poland
  • “Honeyland” North Macedonia
  • “Les Misérables” France
  • “Pain and Glory” Spain
Achievement in makeup and hairstyling
  • “Bombshell” Kazu Hiro, Anne Morgan and Vivian Baker
  • “Joker” Nicki Ledermann and Kay Georgiou
  • “Judy” Jeremy Woodhead
  • “Maleficent: Mistress of Evil” Paul Gooch, Arjen Tuiten and David White
  • “1917” Naomi Donne, Tristan Versluis and Rebecca Cole
Achievement in music written for motion pictures (Original score)
  • “Joker” Hildur Guðnadóttir
  • “Little Women” Alexandre Desplat
  • “Marriage Story” Randy Newman
  • “1917” Thomas Newman
  • “Star Wars: The Rise of Skywalker” John Williams
Achievement in music written for motion pictures (Original song)
  • “(I'm Gonna) Love Me Again” from “Rocketman”
    Music by Elton John; Lyric by Bernie Taupin
  • “I Can't Let You Throw Yourself Away” from “Toy Story 4”
    Music and Lyric by Randy Newman
  • “I'm Standing With You” from “Breakthrough” Music and Lyric by Diane Warren
  • “Into The Unknown” from “Frozen II”
    Music and Lyric by Kristen Anderson-Lopez and Robert Lopez
  • “Stand Up” from “Harriet”
    Music and Lyric by Joshuah Brian Campbell and Cynthia Erivo
Best motion picture of the year
  • “Parasite” Kwak Sin Ae and Bong Joon Ho, Producers
  • “Ford v Ferrari” Peter Chernin, Jenno Topping and James Mangold, Producers
  • “The Irishman” Martin Scorsese, Robert De Niro, Jane Rosenthal and Emma Tillinger Koskoff, Producers
  • “Jojo Rabbit” Carthew Neal and Taika Waititi, Producers
  • “Joker” Todd Phillips, Bradley Cooper and Emma Tillinger Koskoff, Producers
  • “Little Women” Amy Pascal, Producer
  • “Marriage Story” Noah Baumbach and David Heyman, Producers
  • “1917” Sam Mendes, Pippa Harris, Jayne-Ann Tenggren and Callum McDougall, Producers
  • “Once upon a Time...in Hollywood” David Heyman, Shannon McIntosh and Quentin Tarantino, Producers
Achievement in production design
  • “Once upon a Time...in Hollywood” Production Design: Barbara Ling; Set Decoration: Nancy Haigh
  • “The Irishman” Production Design: Bob Shaw; Set Decoration: Regina Graves
  • “Jojo Rabbit” Production Design: Ra Vincent; Set Decoration: Nora Sopková
  • “1917” Production Design: Dennis Gassner; Set Decoration: Lee Sandales
  • “Parasite” Production Design: Lee Ha Jun; Set Decoration: Cho Won Woo
Best animated short film
  • “Hair Love” Matthew A. Cherry and Karen Rupert Toliver
  • “Dcera (Daughter)” Daria Kashcheeva
  • “Kitbull” Rosana Sullivan and Kathryn Hendrickson
  • “Memorable” Bruno Collet and Jean-François Le Corre
  • “Sister” Siqi Song
Best live action short film
  • “The Neighbors' Window” Marshall Curry
  • “Brotherhood” Meryam Joobeur and Maria Gracia Turgeon
  • “Nefta Football Club” Yves Piat and Damien Megherbi
  • “Saria” Bryan Buckley and Matt Lefebvre
  • “A Sister” Delphine Girard
Achievement in sound editing
  • “Ford v Ferrari” Donald Sylvester
  • “Joker” Alan Robert Murray
  • “1917” Oliver Tarney and Rachael Tate
  • “Once upon a Time...in Hollywood” Wylie Stateman
  • “Star Wars: The Rise of Skywalker” Matthew Wood and David Acord
Achievement in sound mixing
  • “1917” Mark Taylor and Stuart Wilson
  • “Ad Astra” Gary Rydstrom, Tom Johnson and Mark Ulano
  • “Ford v Ferrari” Paul Massey, David Giammarco and Steven A. Morrow
  • “Joker” Tom Ozanich, Dean Zupancic and Tod Maitland
  • “Once upon a Time...in Hollywood” Michael Minkler, Christian P. Minkler and Mark Ulano
Achievement in visual effects
  • “1917” Guillaume Rocheron, Greg Butler and Dominic Tuohy
  • “Avengers: Endgame” Dan DeLeeuw, Russell Earl, Matt Aitken and Dan Sudick
  • “The Irishman” Pablo Helman, Leandro Estebecorena, Nelson Sepulveda-Fauser and Stephane Grabli
  • “The Lion King” Robert Legato, Adam Valdez, Andrew R. Jones and Elliot Newman
  • “Star Wars: The Rise of Skywalker” Roger Guyett, Neal Scanlan, Patrick Tubach and Dominic Tuohy
Adapted screenplay
  • “Jojo Rabbit” Screenplay by Taika Waititi
  • “The Irishman” Screenplay by Steven Zaillian
  • “Joker” Written by Todd Phillips & Scott Silver
  • “Little Women” Written for the screen by Greta Gerwig
  • “The Two Popes” Written by Anthony McCarten
Original screenplay
  • “Parasite” Screenplay by Bong Joon Ho, Han Jin Won;
    Story by Bong Joon Ho
  • “Knives Out” Written by Rian Johnson
  • “Marriage Story” Written by Noah Baumbach
  • “1917” Written by Sam Mendes & Krysty Wilson-Cairns
  • “Once upon a Time...in Hollywood” Written by Quentin Tarantino
 
https://oscar.go.com/
 



 
  Die 32. EUROPEAN FILM AWARDS
     
In Berlin sind am Samstagabend die diesjährigen Gewinner des Europäischen Filmpreises ausgezeichnet worden. 3.600 Mitglieder der Europäischen Filmakademie stimmten über die Preise in zahlreichen Kategorien ab. Großer Siegerfilm war bei der Verleihung des 32. Europäischen Filmpreises "The Favourite" mit insgesamt acht Preisen in den Kategorien: Bester Film, Beste Komödie, Beste Regie, Beste Kamera, Beste Darstellerin, Bester Schnitt, Bestes Kostümbild und Bestes Maskenbild.
Als Europäische Serie wurde „Babylon Berlin“ von Tom Tykwer, Achim von Borries und Henk Handloegten ausgezeichnet. Der Ehrenpreis für das Lebenswerk ging an Regisseur Werner Herzog. Oscar-Preisträgerin Juliette Binoche wurde für ihr Engagement für das Kino geehrt. 2020 wird der Filmpreis im isländischen Reykjavik vergeben.


DIE PREISTRÄGER DER EUROPAEN FILM AWARDS 2019:

EUROPEAN FILM 2019:
 
THE FAVOURITE
Großbritannien, Irland            
Regie: Yorgos Lanthimos
Drehbuch: Deborah Davis & Tony McNamara
Produktion: Ed Guiney, Ceci Dempsey, Lee Magiday & Yorgos Lanthimos
 
EUROPEAN DOCUMENTARY 2019:

FOR SAMA Großbritannien, USA Regie: Waad al-Kateab & Edward Watts Produktion: Waad al-Kateab
EUROPEAN ANIMATED FEATURE FILM 2019:
BUÑUEL - IM LABYRINTH DER SCHILDKRÖTEN        
BUÑUEL EN EL LABERINTO DE LAS TORTUGAS         Spanien, Niederlande
Regie: Salvador Simó Drehbuch: Eligio Montero & Salvador Simó
Produktion: Manuel Cristobal, José Fernández de Vega & Bruno Felix Animation: Manolo Galiana
 
EUROPEAN COMEDY 2019:
THE FAVOURITE - INTRIGEN UND IRRSINN
Großbritannien, Irland
Regie: Yorgos Lanthimos
Drehbuch : Deborah Davis & Tony McNamara
Produktion: Ed Guiney, Ceci Dempsey, Lee Magiday & Yorgos Lanthimos
 
EUROPEAN DISCOVERY 2019 – Prix FIPRESCI:
LES MISÉRABLES
Frankreich
Regie: Ladj Ly
Drehbuch: Ladj Ly, Giordano Gederlini & Alexis Manenti
Produktion: Christophe Barral & Toufik Ayadi
 
EUROPEAN SHORT FILM 2019:
DAS WEIHNACHTSGESCHENK CADOUL DE CRĂCIUN
Rumänien, Spanien, Fiktion, 23 min Drehbuch & Regie: Bogdan Mureşanu Produktion: Bogdan Mureşanu, Vistor Dumitrovici & Eduardo M Escribano Solera
 
EFA PEOPLE’S CHOICE AWARD 2019:
COLD WAR – DER BREITENGRAD DER LIEBE
ZIMNA WOJNA
Polen, Großbritannien, Frankreich
Regie: Paweł Pawlikowski
Drehbuch: Paweł Pawlikowski, Janusz Glowacki, Piotr Borkowski
Hauptdarsteller: Joanna Kulig, Tomasz Kot, Borys Szyc, Agata Kulesza
 
 
EUROPEAN DIRECTOR 2019: Yorgos Lanthimos für THE FAVOURITE
EUROPEAN ACTRESS 2019: Olivia Colman in THE FAVOURITE
EUROPEAN ACTOR 2019: Antonio Banderas in LEID UND HERRLICHKEIT
EUROPEAN SCREENWRITER 2019: Céline Sciamma für PORTRAIT EINER JUNGEN FRAU IN FLAMMEN

Bereits fest standen die Preisträger der EXCELLENCE AWARDS 2019:
EUROPEAN CINEMATOGRAPHER: Robbie Ryan für THE FAVOURITE
EUROPEAN EDITOR: Yorgos Mavropsaridis für THE FAVOURITE
EUROPEAN PRODUCTION DESIGNER: Antxon Gómez für LEID UND HERRLICHKEIT
EUROPEAN COSTUME DESIGNER: Sandy Powell für THE FAVOURITE
EUROPEAN HAIR & MAKE-UP ARTIST: Nadia Stacey für THE FAVOURITE
EUROPEAN COMPOSER: John Gürtler für SYSTEMSPRENGER
EUROPEAN SOUND DESIGNER: Eduardo Esquide, Nacho Royo-Villanova & Laurent Chassaigne für A TWELVE-YEAR NIGHT
EUROPEAN VISUAL EFFECTS SUPERVISOR: Martin Ziebell, Sebastian Kaltmeyer, Néha Hirve, Jesper Brodersen & Torgeir Busch für ABOUT ENDLESSNESS
Der EUROPEAN ACHIEVEMENT IN FICTION SERIES Award geht an die Autoren/Regisseure von BABYLON BERLIN, Achim von Borries, Henk Handloegten und Tom Tykwer.
Juliette Binoche wurde 2019 für ihren EUROPÄISCHEN BEITRAG ZUM WELTKINO ausgezeichnet und nahm als Ehrengast an der Verleihung der diesjährigen European Film Awards teil, ebenso wie Werner Herzog, der mit dem PREIS FÜR EIN LEBENSWERK geehrt wurde, und Ankica Jurić Tilić, die den EURIMAGES Co-Production Award erhielt.
 
   https://www.europeanfilmawards.eu/



     
 
Das Cinestar im Sony Center ist geschlossen!
   
Das Kino CineStar im Sony-Center am Potsdamer Platz schließt zum Jahresende.
Das Kino sei gut besucht, aber wegen der hohen Miete wäre der Betrieb des Kinokomplexes defizitär, sagte CineStar-Geschäftsführer Oliver Fock. Bis Mitte Januar werden das CineStar-eigene Inventar und die Projektionstechnik ausgebaut. Nicht nur dem Sony Center bricht damit ein wesentlicher Teil seiner Anziehungskraft weg. Der Berlinale fehlen damit acht Kinosäle mit zusammen etwa 2400 Plätzen.

Das Haus hat acht Säle und insgesamt 2276 Sitzen. Es ist eine wichtige Spielstätte für die Berlinale, oft erprobt mit vielen über das Jahr verteilten Premieren und sehr beliebt bei Cineasten wegen seiner Filme im englischsprachigen Original. Das soll nun in der Kulturbrauerei, dem Cinestar Cubix am Alex und den Standorten in Hellersdorf, Tegel und Treptow mehr angeboten werden.
      https://www.cinestar.de/kino-berlin-original-im-sony-center
     


     
 
KINO & BAR IN DER KÖNIGSTADT ERÖFFNET
   
Klassiker, Aktuelles, Unbekanntes. Wir zeigen was unterhält, zur Diskussion anregt, bewegt. Wir wollen ein Ort sein, an dem die Kunst des Kinos im Mittelpunkt steht. Als Anlaufstelle für Festivals, themenspezifische Reihen und außergewöhnliche Abende bieten wir ein breit gefächertes und abwechslungsreiches Programm“, so Geschäftsführer Harald Siebler, der sich für die Programmierung beratend Christoph Ott an Bord geholt hat. Nach der Eröffnung am Samstag, den 2. November 2019 ab 12.00 Uhr startet das offizielle Kinoprogramm am Sonntag, den 3. November 2019 um 18.00 Uhr mit „THE LAUNDROMAT“, ein von Film von Steven Soderbergh. Meryl Streep, Gary Oldman, Antonio Banderas spielen die Hauptrollen. Um 20.00 Uhr wird „THE KING“ von Regisseur David Michôd, mit Timothée Chalamet, Robert Pattinson, Ben Mendelsohn u.v.m. gezeigt. Ab Mittwoch, den 6. November 2019 ist das „Interfilm Festival“ auf der 20.00 Uhr – Schiene zu Gast.

Das „Kino in der Königstadt“ hat einen Saal mit 65 Plätzen, ausgestattet mit Dolby Surround 7.1., die perfekte Projektion leistet ein Barca DCP 30 Serie II. Neben dem klassischen Kinoprogramm können die Kino- und Barräumlichkeiten für Filmabnahmen, Voraufführungen, Festivals, Premieren, Presse- und Verleihvorführungen oder Privat für jegliche Art Event angemietet werden. Tagsüber ist das neue Kino für Postproduktionen verfügbar. Bildbearbeitung in 2K. Betrieben werden „Kino & Bar in der Königstadt“ von der Gesellschaft für Europäische Film- und Kinokultur in der Königstadt, bestehend aus Harald Siebler (CEO), Anja Dihrberg, Janosch Benz, Ufuk Genc und Andreas Schardt.
      http://kino-bar.berlin/
     


     
 
delphi LUX als Deutschlands bestes Kino ausgezeichnet
   
Bei der diesjährigen Verleihung des Kinoprogrammpreises der Bundesregierung belohnte die Jury das Engagement und den unternehmerischen Mut der Berliner Kinobetreiber Heinrich-Georg Kloster und Christian Bräuer mit dem Spitzenpreis für das beste Jahresfilmprogramm 2018. Mit dieser Auszeichnung würdigt und fördert die Staatsministerin für Kultur und Medien Filmtheater, die sich bei der Verbreitung anspruchsvoller deutscher und anderer europäischer Filmkunst verdient gemacht haben. Damit geht nach zehn Jahren und zum zweiten Mal überhaupt dieser Preis an ein Berliner Kino. Bei der Verleihung am Mittwochabend in Hannover erklärte die Jury: „Von Null auf Hundert in einem Jahr, so könnte man die Erfolgsgeschichte unseres Hauptpreisträgers beschreiben. Innerhalb kürzester Zeit hat sich das vom Publikum geliebte Kino zum Besuchermagneten entwickelt.“

Der Publikumszuspruch übertraf alle Erwartungen: Über 225.000 Gäste fanden im ersten Jahr den Weg ins delphi LUX. Von den 291 gezeigten Filmen waren 65% europäisch. Besucher aller Altersschichten schätzen und lieben das Kino in Berlins City West und sind der beste Beweis, dass das Kino lebt. Es ist jetzt schon abzusehen, dass diese Zahlen 2019 noch einmal übertroffen werden. Neben dem Programm fand insbesondere die futuristische Architektur des Hauses international Beachtung in zahlreichen Kinofachzeitschriften, Architekturmagazinen und Reiseführern. Im Februar wurde das Kino mit dem Publikumspreis des international renommierten Innenarchitekturpreises FRAME AWARD ausgezeichnet. Gleich im ersten Jahr wartete das delphi LUX mit einem überaus vielfältigen Angebot auf. Das Haus bot ausgewählten Festivals wie der Jüdischen Filmwoche, der Queerfilmnacht, Achtung Berlin, der Russische Filmwoche und der Berlinale eine neue Heimat. Retrospektiven (20 Jahre Panorama-Publikumspreis, Wim Wenders-Retrospektive) waren hier genauso erfolgreich wie die Lange Nacht des jungen Films des First Steps-Awards. Die Filmreihe #2030 bringt jeden ersten Freitag im Monat interessiertes Publikum und Experten zu den Themen der Agenda 2030 für nachhaltige Entwicklung zusammen und es ist zur festen Adresse für OV- und OmU-Liebhaber geworden.

Yorck-Geschäftsführer Heinrich-Georg Kloster: „Wir waren uns sicher, mit dem delphi LUX etwas ganz Besonderes in Berlin zu schaffen und sind sehr erfreut, dass unsere Arbeit die Jury des Kinoprogrammpreises gleich im ersten Jahr überzeugen konnte.“
      https://www.yorck.de/kinos/delphi-lux
     


 
Die Stadt als Beute: Das Eiszeit Kino ist seit Mai 2018 geschlossen!
Am Freitag, 18.05.2018 hat das EISZEIT Kino seine letzte Filmvorführung gezeigt. Nach über 35 Jahren und mindestens 75.000 Filmvorführungen schließt eins der letzten unabhängigen Kreuzberger Kinos. So lauten die Meldungen auf der Webseite des Kinos. 1985 zog das Eiszeit-Kino in einen Hinterhof in der Zeughofstraße als Hausbesetzerkino. 2016 wurde das Kino umgebaut und zog in das Vorderhaus und es kam zu einem Neustart des Eiszeit-Kinos. Drei Säle wurden mit neuester Digitaltechnik ausgestattet. Neben einer Mischung aus Arthouse und Independent gab es Diskussionsabende mit Filmteams, Kino-Brunch und Kinderkino.

Das hat alles viel Geld gekostet. Geld welches jetzt fehlt um die Miete zu zahlen. Fristlose Kündigung wegen Mietschulden und keinerlei Verständniss eines Vermieters, der sich wohl mehr Miete von dem nächsten Miete:r verspricht. Es ist davon auszugehen, dass dies dann wohl kein Kino mehr sehen wird.  http://eiszeit.berlin/de
Presse
"Eiszeit-Kino in Kreuzberg schließt" Von Andreas Hartmann  Tagesspiegel
"Nach 37 Jahren Das Kiez-Kino Eiszeit schließt die Pforten" Von Stefan Strauß Berliner Zeitung
"Im Eiszeit geht das Licht aus"  Von Antje Lang - Lendorff/ Thomas Mauch  taz
   
   
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