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MMEANSMOVIE Filmmagazin Berlin © - Kino, Filmstarts, Festivals und Termine      
 
   
   


   
       




     
     
 
  Zu Gast beim Festival: der World Cinema Fund der Berlinale
 
Mit der Präsentation des "Berlinale Spotlight: World Cinema Fund" zeigt das 13. Weltkinofestival AROUND THE WORLD IN 14 FILMS herausragende Filme, die mit Hilfe des World Cinema Fund (WCF) der Berlinale entstanden sind.

In seiner ersten Kooperation mit den Internationalen Filmfestspielen Berlin (Berlinale) präsentiert AROUND THE WORLD IN 14 FILMS mit "Berlinale Spotlight: World Cinema Fund" fünf Kinofilme, die die künstlerische Vielfalt und Erfolge der langjährigen Förderarbeit des WCF widerspiegeln. Am Sonntag, dem 25. November 2018, präsentiert Projektleiter Vincenzo Bugno gemeinsam mit Gästen den WCF und die Filmauswahl des Spotlights. Einen ganzen Tag lang zeigt das Festival mit "Rafiki" (R. Wanuri Kahiu, Kenia), "Still Recording" (R. Ghiath Ayoub, Saeed Al Batal, Syrien), "Rojo" (R. Benjamín Naishtat, Argentinien) und "The Roundup" / "aKasha" (R. Hajooj Kuka, Sudan) vier aktuelle Produktionen, die bereits große Aufmerksamkeit und Preise bei führenden Festivals erlangten. "Still Recording" ist eine aufwühlende Beobachtung  der Arbeit von Dokumentarfilmern während des syrischen Bürgerkriegs und wurde soeben beim Filmfestival in Valdivia (Chile) als bester internationaler Spielfilm ausgezeichnet. "Rafiki", der erste jemals in Cannes gezeigte Film aus Kenia, durfte in seinem Entstehungsland zunächst nicht gezeigt werden, weil es darin um eine lesbische Liebesbeziehung geht. "Rojo" wurde vor einigen Wochen in San Sebastián mit drei Hauptpreisen ausgezeichnet. Eingeleitet wird das "Berlinale Spotlight: WCF" mit einem älteren Meisterwerk: "Uncle Boonmee erinnert sich an seine früheren Leben" von Apichatpong Weerasethakul (Thailand), der 2015 Gast bei AROUND THE WORLD IN 14 FILMS war und mit diesem Hauptwerk 2010 in Cannes mit der Goldenen Palme ausgezeichnet wurde.

"Dass mit Hilfe des WCF und vieler Partner eine schräge anarchische Komödie aus dem Sudan, "The Roundup", realisiert werden konnte, veranschaulicht die große Bedeutung des WCF für ein Weltkino der Vielfalt. Eine großartige Institution!", so Festivalleiter Bernhard Karl. Der WCF will mit seiner Förderung die Diversität im Kino stärken, zur Entwicklung der lokalen Filmindustrien beitragen und die Zusammenarbeit deutscher und weiterer europäischer Produzent*innen mit Partnern in den WCF-Regionen und -Ländern unterstützen. Der World Cinema Fund ist Ausdruck einer innovativen europäischen Förderpolitik.
"Unsere komplexe Realität aus unterschiedlichen Perspektiven zu betrachten prägt das Credo der Berlinale und findet auch in der Arbeit des WCF seinen Ausdruck", kommentiert Berlinale Direktor Dieter Kosslick.
"Die Kooperation mit "Around the World in 14 Films" bietet eine wunderbare Gelegenheit, dem Berliner Publikum WCF-Filme zu zeigen und einen Eindruck des künstlerisch und kulturpolitisch bedeutenden filmischen Schaffens einiger WCF-Regionen zu vermitteln. Wir sind begeistert", ergänzt Vincenzo Bugno, Projektleiter des World Cinema Fund.

Berlinale World Cinema Fund: 2004 als Initiativprojekt der Kulturstiftung des Bundes und der Berlinale gegründet, fördert der WCF die Produktion und den Verleih von Spielfilmen und abendfüllenden kreativen Dokumentarfilmen. Der WCF engagiert sich für die Entwicklung und Förderung des Kinos in filminfrastrukturell schwachen Regionen und für kulturelle Vielfalt in den deutschen Kinos. Der WCF ist eine Initiative der Kulturstiftung des Bundes und der Internationalen Filmfestspiele Berlin, in Kooperation mit dem Auswärtigen Amt sowie weiterer Unterstützung durch das Goethe-Institut.

AROUND THE WORLD IN 14 FILMS: Seit 2006 zeigt AROUND THE WORLD IN 14 FILMS als Berliner "Festival der Festivals" jeweils zum Jahresende außergewöhnliche Werke des aktuellen Weltkinos aus 14 Ländern und Regionen rund um den Erdball. Die Berlin-Premieren und Special Screenings werden von besonderen Persönlichkeiten des Film-, Kunst- und Kulturlebens live präsentiert. Zuvor feierten die Filme ihre Weltpremieren u.a. bei führenden Filmfestivals in Cannes, Venedig, Sundance, Locarno oder Toronto. Internationale Gäste, Filmgespräche, Special Events sowie ein herausragender deutschsprachiger Film des Jahres ergänzen das Programm.

Die 13. Ausgabe von AROUND THE WORLD IN 14 FILMS findet vom 22. November bis 1. Dezember 2018 im Kino in der KulturBrauerei in Berlin statt. Hauptförderer ist das Auswärtige Amt. Hauptsponsoren sind ARTE, AUDI AG/Audi City Berlin, CineStar (Kino in der KulturBrauerei) und KWK / Karl-Wilhelm Kayser.
 
 http://www.14films.de/
   
     
     
     

Zoo Palast  © Lia Darjes / Berlinale / EFM 2017
 
  Berlinale 2019: Serien im Zoo Palast
 
Die Internationalen Filmfestspiele Berlin widmen Serien seit 2015 einen Programmschwerpunkt und haben zeitgleich dazu im European Film Market (EFM) mit den „Drama Series Days“ eine erfolgreiche Marktplattform für Industry-Vertreter*innen rund um das Thema Serien etabliert. 2018 fanden die beiden Veranstaltungen erstmals an einem gemeinsamen Ort, dem für das Festival besonders geschichtsträchtigen Zoo Palast, statt. Nach dem erfolgreichen Programm 2018 mit lang erwarteten Serien wie Picnic at Hanging Rock und The Looming Tower ist das Festival nun erneut auf der Suche nach spannenden Serienprojekten für die kommende Edition. Solmaz Azizi ist die neu ernannte Leiterin von Berlinale Series, nachdem sie bereits bei der Etablierung des Programms im Jahr 2015 eine maßgebliche Rolle hatte und seitdem an der Auswahl der Serien beteiligt war.

Berlinale Series ist weiterhin Teil des offiziellen Programms unter der Leitung von Festivaldirektor Dieter Kosslick. Die Marktplattform „Drama Series Days“, eine gemeinsame Initiative von European Film Market (EFM), Berlinale Co-Production Market und Berlinale Talents, erweitert beständig ihr Konferenzprogramm, um den Wünschen der Fachbesucher*innen entgegenzukommen, und plant weiterhin eine sorgfältig kuratierte Auswahl an Market Screenings, die auf Einladung zugänglich sind. Die „Drama Series Days“ finden vom 11.-13. Februar 2019 im Zoo Palast statt. Parallel dazu feiern die Serien von Berlinale Series dort ihre Premiere.
 
 https://www.efm-berlinale.de/en/drama-series-days/
   
     
     
     


Schauspielerin Claudia Cardinale vor dem Brandenburger Tor, 1964 Foto: Heinz Köster © Deutsche Kinemathe
 
  Zwischen den Filmen – Eine Fotogeschichte der Berlinale
 
Im 69. Jahr der Internationalen Filmfestspiele Berlin widmet das Museum für Film und Fernsehen dem Festival eine umfassende Fotoausstellung. Die Schau „Zwischen den Filmen. Eine Fotogeschichte der Berlinale“ ist in zehn Themenkomplexe unterteilt, die charakteristisch für das Festivalgeschehen waren und sind. Zu den Schwerpunkten Fans, Stars, Politik, Partys, Mode, Paare, Kinos, Bären, Presse und Stadt werden Fotografien aus insgesamt sieben Dekaden präsentiert. Die Besucher*innen können so direkte Vergleiche über die verschiedenen Jahrzehnte anstellen und eine Vorstellung von der einerseits ritualisierten, andererseits ganz einzigartigen Festivalkultur gewinnen. Die Internationalen Filmfestspiele werden zum Spiegel der Alltagskultur Berlins.

Zu sehen sind Momentaufnahmen von verschiedenen Fotograf*innen, die zusammengenommen ein Mosaik aus den schillernden Facetten dieses von Beginn an besonderen Festivals bilden. Die Internationalen Filmfestspiele Berlin, kurz Berlinale, waren und sind bis heute immer auch Gradmesser für die politischen Verhältnisse in Deutschland, für das kulturelle Leben in Berlin, für die wirtschaftliche Situation und den Zeitgeist. So eroberten sich die Repräsentanten des „Neuen deutschen Films“ nach und nach das Festival, so führten die gesellschaftlichen Umbrüche vor und nach der Studentenrevolte auch zu heftigen Diskussionen auf der Berlinale und schließlich zur Gründung des „Internationalen Forums des jungen Films“.

Zum traditionellen Publikum, den Autogrammjägern und Fans des Festivals, kam nun eine neue Generation von kritischen jungen Leuten hinzu, die mit den Regisseur*innen diskutieren wollten, statt Schauspieler*innen anzuhimmeln. Von Anfang an haben Pressefotograf*innen die Berlinale dokumentiert. In der Deutschen Kinemathek sind mehrere Nachlässe von Fotografen archiviert, deren Hauptfokus auf filmrelevanten Ereignissen lag: Mario Mach und Heinz Köster waren seit der ersten Ausrichtung des Festivals präsent, von den 1970er- bis in die 2000er-Jahre hinein war Erika Rabau offizielle Berlinale-Fotografin. Der besondere Reiz dieser Sammlungen liegt in den en passant eingefangenen Momenten am Rande der eigentlichen Motive, die Mode, Zeitgeist, Alltags- und Repräsentationskultur sowie Konsumverhalten spiegeln.

Weitere Berlinale-Fotografen wie Christian Schulz und Gerhard Kassner, der offizielle Prominenten-Porträtist, haben das Image der Berlinale geprägt. Die Bilder dieser Fotograf*innen erzählen eine lange Geschichte, die von Stadt und Kultur, von Stars und ihrem Publikum, von Armut und Reichtum, Kaltem Krieg und Revolte, von Ritualen und Repräsentation, von Fremdheit und Nähe, von Mangel und Überfluss, von Privatheit und Öffentlichkeit, von Ernsthaftigkeit und Vergnügungssucht und vom Wandel der Werte handelt.

28. September 2018 bis 5. Mai 2019 im Rahmen von Europäischer Monat der Fotografie Berlin 2018 Deutsche Kinemathek Potsdamer Str. 2, 10785 Berlin T +49 (0)30 300 903-0 info@deutsche-kinemathek.de Mo, Mi 10-18 Uhr; Do 10-20 Uhr; Fr-So 10-18 Uhr Deutsche Kinemathek Zwischen den Filmen - Eine Fotogeschichte der Berlinale
 
 https://www.deutsche-kinemathek.de
   
     
     
     
 
  FIRST STEPS AWARD 2018
 
Am Montag letzter Woche fand im Berliner Theater des Westens die Verleihungen der FIRST STEPS AWARDS statt. Moderiert wurde die Gala im Theater des Westens von Schauspieler Trystan Pütter. Der Ehrenpreis des Abends ging an Dieter Kosslick, den langjährigen Direktor der Berlinale. First Steps – Der deutsche Nachwuchspreis ist ein seit 2000 jährlich stattfindender Wettbewerb für Abschlussfilme von Studenten deutschsprachiger Filmhochschulen.

FIRST STEPS Awards 2018: Die Preisträger/innen:

Kurz- und Animationsfilm: „In der Zwischenzeit / Meanwhile“, Regie: Mate Ugrin, Hochschule für Bildende Künste Hamburg
Mittellanger Spielfilm: „Am Himme l“, Regie: Magdalena Chmielewska, Filmakademie Wien
Abendfüllender Spielfilm: „Hagazussa“, Regie: Lukas Feigelfeld, Deutsche Film- und Fernsehakademie Berlin
Dokumentarfilm: „Tackling Life“, Regie: Johannes List, Hochschule für Fernsehen und Film München
Werbefilm: „myBorder’s joyFence”, Regie: Michael Kranz, Hochschule für Fernsehen und Film München NO FEAR Award: „früher oder später“, Produktion: Marius Ehlayil, Hochschule für Fernsehen und Film München
Michael-Ballhaus-Preis: „Hagazussa”, Kamera: Mariel Baqueiro, Deutsche Film- und Fernsehakademie Berlin
Drehbuchpreis: „Der Storch ist tot“, Drehbuch: Janett Lederer, Filmakademie Baden-Württemberg
Götz-George-Nachwuchspreis: Zejhun Demirov in „Oray”, Kunsthochschule für Medien Köln FIRST
STEPS Ehrenpreis: Dieter Kosslick
http://www.firststeps.de/
 https://de-de.facebook.com/FirstStepsAward/
   
     
     
     
 
  „Der Essayfilm – sichtbares Denken“
 
Subjektiv, sinnierend und ungewohnt: Die erstmals in der Denkerei und im fsk Kino stattfindende Veranstaltung „Der Essayfilm - sichtbares Denken“ (19. - 21. Oktober 2018) wirft ein Schlaglicht auf den Essayfilm. Gemeinsam werden namhafte Gesprächspartner*innen – darunter die Philosophin und Filmwissenschaftlerin Michaela Ott, Michael Temple als Direktor des The Essay Film Festival in London, der Literaturwissenschaftler und Kulturtheoretiker Klaus Theweleit sowie Martina Zöllner, rbb-Programmbereichsleiterin „Doku & Fiktion“ – den Essayfilm und damit eine experimentelle Filmform zwischen Spiel- und Dokumentarfilm, die Genregrenzen überschreitet, reflektieren.

Der Projektinitiator Heiner Mühlenbrock ist überzeugt, dass der Essayfilm mehr Aufmerksamkeit verdient, als er derzeit bekommt:
„Im Kino und im Fernsehen scheint das Denken immer mehr zu verschwinden. Das möchten wir mit unserer Veranstaltung zum Essayfilm – also einer Filmform als Nachdenken in und über Bilder(n) – ändern. Und dazu Filmemacher*innen und Denker*innen an einen Tisch bringen. Langfristig soll so ein Essayfilmfestival am Oranienplatz entstehen, und zwar ganz bewusst am Oranienplatz im Sinne einer dezentralen Kulturarbeit“.

Insgesamt drei Tage lang werden die anwesenden Filmemacher*innen, Denker*innen, Kulturkritiker*innen und Medienvertreter*innen außerhalb ihrer Fachdiskurse und jenseits der klassischen Institutionen die historische und aktuelle internationale Position des Essayfilms in der Theorie, im Fernsehen, im Kunstbetrieb und in den digitalen Medien diskutieren. Dabei geht es um auch die Frage, wie es um die Zukunft des Essayfilms und seinen Nachwuchs bestellt ist. Mit Heiner Mühlenbrocks „Vor aller Augen” und einer langen Filmnacht des The Essay Film Festival werden außerdem sowohl deutsche Positionen im Essayfilm als auch aktuelle internationale Essayfilme erlebbar.

Am 21. Oktober 2018 wird die erste Ausgabe von „Der Essayfilm – sichtbares Denken“ mit der Vorführung eines Überraschungsfilms zu Ende gehen.
http://www.fsk-kino.de/
 https://denkerei-berlin.de/
   
     
     
     
 
  Revolverkino im Gropius Bau
 
Jeden Monat an drei Abenden in Folge quer durch die Filmgeschichte, Formate und Genres: Die Filmzeitschrift Revolver zeigt im Gropius Bau was Kino sein kann. Am 25. September startet das erste Programm: Revolverkino im Gropius Bau beginnt mit The End. „Wir leben in Zeiten des Fiebers. Krämpfe schütteln die Gegenwart. Gewalt bricht sich Bahn. Etwas geht zu Ende. Neues kündigt sich an. Aber was?” schreiben die Kuratoren Christoph Hochhäusler und Hannes Brühwiler. Sie haben fünf Filme zum Auftakt zusammengestellt, die von einem Publikumsgespräch begleitet werden. Das Programm der kommenden Monate entsteht dann jeweils in Kooperation mit wechselnden Revolver-Partnern wie Cargo, Critic.de und Filmkollektiv Frankfurt. Revolverkino ist Ausdruck für das neue Programm des Gropius Bau und aktiviert das Kino vor Ort mit einem neuen Format. Stephanie Rosenthal, Direktorin des Hauses, setzt damit ihr Anliegen fort, den Gropius Bau zu öffnen und als Plattform für zeitgenössische Themen in Berlin zu etablieren.

The End kombiniert bewusst gegensätzliche Filme, Formate und Genres und will entlang der Schmerzgrenze in den Eingeweiden des Kinos lesen. Am ersten Abend wird es außerdem ein Gespräch darüber geben, wie gesellschaftliche Erschütterungen im Resonanzraum des Kinos spürbar werden.

„Revolver versammelt Gedanken, Ansichten und Träume filmschaffender und filmschauender Leute.” - So haben wir unser Projekt beschrieben, im Vorwort der ersten Ausgabe, 1998, vor 20 Jahren. Im Mittelpunkt unserer Arbeit steht die Idee, eine „Theorie der Praxis” zu organisieren. Alle am Prozess Kino Beteiligten – insbesondere aber Filmschaffende aller Gewerke und Schulen – sollen Auskunft und Beispiel geben. Unserer Überzeugung nach zeigt sich der wahre Reichtum des Mediums in der Vielfalt der Erfahrungen, Methoden und Ansätze. Revolver wird heute von den Filmemacher*innen Benjamin Heisenberg, Christoph Hochhäusler, Franz Müller, Marcus Seibert, Nicolas Wackerbarth und Saskia Walker im Kollektiv herausgegeben. Außerdem gehören die Kuratoren Hannes Brühwiler und Istvan Gyöngyösi sowie die Produzentinnen Zsuzsanna Kiràly und Cécile Tollu-Polonowski der Redaktion an.
https://www.berlinerfestspiele.de/
   
     


     
     
 
  Werk ohne Autor für den Oscars® 2019 ausgewählt
 
Der neue Film von Oscar®-Preisträger Florian Henckel von Donnersmarck WERK OHNE AUTOR wird für Deutschland ins Rennen um den 91. Oscar® für den Besten nicht-englischsprachigen Kinofilm gehen. Dies hat eine von German Films berufene, unabhängige Fachjury entschieden. Insgesamt wurden elf Filme für die Auswahl eingereicht.
Inspiriert von wahren Begebenheiten erzählt das spannungsgeladene Drama WERK OHNE AUTOR über drei Epochen deutscher Geschichte von dem dramatischen Leben des Künstlers Kurt (Tom Schilling), seiner leidenschaftlichen Liebe zu Elisabeth (Paula Beer) und dem folgenschweren Verhältnis zu seinem undurchsichtigen Schwiegervater Professor Seeband (Sebastian Koch), dessen wahre Schuld an den verhängnisvollen Ereignissen in Kurts Leben letztlich in seiner Kunst und seinen Bildern ans Licht kommt.
. Der Film feiert seine Weltpremiere im Wettbewerb des Internationalen Filmfestspiele von Venedig am 4. September 2018. Regisseur Florian Henckel von Donnersmarck hat für Film "Das Leben der Anderen" im Jahr 2007 einen Oscar bekommen. In der ersten Oktoberwoche will Academy die Liste aller Bewerber in der Kategorie bester nicht-englischsprachiger Kinofilm veröffentlichen. Kurz vor Ende des Jahres soll es eine Shortlist mit neun Kandidaten geben. Die fünf Nominierten sollen am 22. Januar 2019 bekanntgegeben werden, am 24. Februar findet dann die Oscar-Verleihung im Dolby Theater in Hollywood statt.
https://www.youtube.com/Trailer
   
     
     
     
 
  Berlinale Spotlight: Perspektive Deutsches Kino
 
Die Nachwuchssektion Perspektive Deutsches Kino stellt von Ende August bis Mitte Dezember 2018 fünf Filme ihres diesjährigen Programms gemeinsam mit den Regisseur*innen in Berlin vor. Das Berlinale Spotlight erweitert den Festivalzeitraum und macht das Festivalprogramm auch über das Jahr sichtbar. „Mit dem Berlinale Spotlight: Perspektive Deutsches Kino bauen wir eine Brücke als Warm-up zur nächsten Berlinale im Februar 2019. Fünf Dokumentar- und Spielfilme, die noch keinen Kinostart hatten, zeigen wir im City Kino Wedding und versprechen dem Berliner Publikum einen interessanten Kinoabend“, sagt Sektionsleiterin Linda Söffker. Im Anschluss an die Vorführungen ist das Publikum zu einem Gespräch mit den Regisseur*innen eingeladen, das von Linda Söffker moderiert wird.
Dienstag, 21. August, 19:00 Uhr Feierabendbier, Regie: Ben Brummer
Dienstag, 18. September, 19:00 Uhr Überall wo wir sind, Regie: Veronika Kaserer
Dienstag, 16. Oktober, 19:00 Uhr Verlorene, Regie: Felix Hassenfratz
Dienstag, 20. November, 19:00 Uhr Impreza – Das Fest, Regie: Alexandra Wesolowski
Dienstag, 11. Dezember, 19:00 Uhr The Best Thing You Can Do With Your Life, Regie: Zita Erffa
   
     
     
     
 
  Hofer Goldpreis in memoriam Heinz Badewitz
 
Der neu geschaffene Friedrich-Baur-Preis wird im Rahmen der Internationalen Hofer Filmtage an einen Filmemacher*in für einen abendfüllenden Erstlingsfilm als „Hofer Goldpreis der Friedrich-Baur-Stiftung verliehen durch die Bayerische Akademie der Schönen Künste in memoriam Heinz Badewitz“ vergeben. Anwärter auf den Preis sind die Regisseure*innen aller in Deutschland produzierten Erstlingsfilme, die von den Hofer Filmtagen zur Teilnahme am Festival des jeweiligen Jahres offiziell ausgewählt wurden. Die Friedrich-Baur-Stiftung hat bereits in den vergangenen zwei Jahren den HEINZ-BADEWITZ-PREIS der Internationalen Hofer Filmtage unterstützt und bündelt nun ihre Preisgelder ab den 52. Internationalen Hofer Filmtagen (23. - 28. Oktober 2018) in dem „Hofer Goldpreis".
Die Film- und Medienkunst-Abteilung der Bayerischen Akademie der Schönen Künste wählt einen jährlich wechselnden Mentor, der den Preisträger bestimmt. Darüber hinaus beinhaltet die Mentorentätigkeit die künstlerische Beratung des/der Preisträger*in bei der Entwicklung eines neuen Films über ein Jahr lang. Für 2018 hat der Regisseur Edgar Reitz (u.a. „Heimat", „Die andere Heimat") die Aufgabe übernommen. Der „Hofer Goldpreis der Friedrich-Baur-Stiftung verliehen durch die Bayerische Akademie der Schönen Künste in memoriam Heinz Badewitz“ bietet Filmemachern und Produzenten eine zusätzliche Motivation und Basis Filmprojekte anzugehen und zu entwickeln. Teilnehmen können Regisseure*innen, die ihren ersten langen Spielfilm in Deutschland produziert haben.
Eingereicht werden können die Filme bis zum 03. September 2018 über das Entry-Formular auf www.hofer-filmtage.com. Der Preis wird am Ende der Filmtage, am Samstag, den 27. Oktober 2018, im Rahmen einer eigenen Veranstaltung verliehen.    http://hofer-filmtage.com/
   
     
     
     
 
  Dieter Kosslick „Force-of-Nature Filmmaking Award“
 
Das Sam Spiegel International Film Lab in Jerusalem – das 2011 von der Sam Spiegel Film & Television School gegründete Projektförderprogramm für Filmemacher*innen – vergibt 2018 zum ersten Mal den „Force-of-Nature Filmmaking Award“. Mit der Auszeichnung sollen jährlich herausragende Persönlichkeiten geehrt werden, die sich für die Entwicklung des Weltkinos engagiert haben. Am 6. Juli 2018 wird Berlinale-Direktor Dieter Kosslick in Jerusalem als erster Preisträger mit dem „Force-of-Nature Filmmaking Award“ ausgezeichnet.

„Die nationale wie internationale Talent- und Nachwuchsförderung war mir immer ein besonderes Anliegen. Ich freue mich sehr über diese Ehrung“, sagt Dieter Kosslick.
   
     
 
Carlo Chatrian und Mariette Rissenbeek als neue Doppelspitze
Unter Vorsitz der Staatsministerin für Kultur und Medien, Monika Grütters, hat der Aufsichtsrat der Kulturveranstaltungen des Bundes in Berlin GmbH (KBB) dem Vorschlag der Findungskommission zugestimmt, Carlo Chatrian als künstlerischen Direktor und Mariette Rissenbeek als Geschäftsführerin der Internationalen Filmfestspiele Berlin ab 2020 zu berufen. Die neue Leitung wird ihre Tätigkeit mit mehrmonatigem Vorlauf aufnehmen, so dass sie die Abläufe im Rahmen der Berlinale 2019 bereits kennenlernen. Dieter Kosslicks Vertrag läuft nach seiner letzten Berlinale 2019 aus.

Carlo Chatrian ist 1971 in Turin geboren und war seit 2012 künstlerischer Leiter des Filmfests von Locarno. 1994 machte Carlo Chatrian seinen Abschluss in Literatur und Philosophie an der Universität von Turin. Als Filmkritiker arbeitet er regelmäßig für  verschiedenen Filmmagazine. Er gilt als echter Cineast und international gut vernetzt. Im letzten Jahr hatte Chatrian der „Zeit” im Interview gesagt, dass er die Berlinale für eines der spannendsten Filmfestivals halte.

Gemeinsam mit der neuen Berlinale Geschäftsführerin Mariette Rissenbeek (geboren 1956 in Posterholt/Niederlande), der bisherigen langjährigen Geschäftsführerin von German Films, dem Informations- und Beratungszentrum für die internationale Verbreitung deutscher Filme, wird Carlo Chatrian die Berlinale ab 2020 leiten. Mariette Rissenbeek zeichnet sich aufgrund ihrer bisherigen erfolgreichen Tätigkeiten im Filmgeschäft für diesen Posten aus. Sie hat langjährige Erfahrung im Umgang mit allen bedeutenden Filmfestivals der Welt und ist sowohl national als auch international in der Filmbranche sehr gut vernetzt.
 
   
   


 
Festival De Cannes 2018 - Goldene Palme für Shoplifters
21 Filme waren für den begehrten Preis nominiert. Das japanische Drama "Shoplifters" von Hirokazu Kore-eda ist bei den Filmfestspielen von Cannes mit der Goldenen Palme als bester Film ausgezeichnet worden. Der Große Preis der Jury ging an Spike Lee für "BlacKkKlansman". Der Film basiert auf der wahren Geschichte eines schwarzen Polizisten, der sich in den 70er-Jahren in den rassistischen Ku-Klux-Klan einschmuggelte.
Die Palme für den bester Schauspieler bekam Marcello Fonte. Beste Schauspielerin wurde Samal Yeslyamova aus Nordkasachstan für ihre Rolle in dem Drama "Ayka" von Sergey Dvortsevoy. Zum ersten Mal in der Geschichte des Festivals wurde auch eine Sonder-Goldene Palme verliehen: An den 87-jährigen Jean-Luc Godard, weil er "Kino konstant neu definiert", wie Jurypräsidentin Cate Blanchett erklärte. Der Preis der Jury ging an den libanesischen Beitrag "Capernaum" der Regisseurin Nadine Labaki.
Für die beste Regie wurde der Pole Pawel Pawlikowski für "Cold War" ausgezeichnet. Zweimal gab es den Preis für das beste Drehbuch. An Alice Rohrwacher für i "Happy is Lazzaro" und - zu gleichen Teilen - an die Jafar Panahi und Nader Saeivar für das Drehbuch zu Panahis Film "Three faces".     
           
  https://www.festival-cannes.com/en/festival/
   
   


 
Die Stadt als Beute: Das Eiszeit Kino schließt
Am Freitag, 18.05.2018 wird das EISZEIT Kino seine letzte Filmvorführung zeigen. Nach über 35 Jahren und mindestens 75.000 Filmvorführungen schließt eins der letzten unabhängigen Kreuzberger Kinos. So lauten die Meldungen auf der Webseite des Kinos. 1985 zog das Eiszeit-Kino in einen Hinterhof in der Zeughofstraße als Hausbesetzerkino. 2016 wurde das Kino umgebaut und zog in das Vorderhaus und es kam zu einem Neustart des Eiszeit-Kinos. Drei Säle wurden mit neuester Digitaltechnik ausgestattet. Neben einer Mischung aus Arthouse und Independent gab es Diskussionsabende mit Filmteams, Kino-Brunch und Kinderkino.

Das hat alles viel Geld gekostet. Geld welches jetzt fehlt um die Miete zu zahlen. Fristlose Kündigung wegen Mietschulden und keinerlei Verständniss eines Vermieters, der sich wohl mehr Miete von dem nächsten Miete:r verspricht. Es ist davon auszugehen, dass dies dann wohl kein Kino mehr sehen wird.  http://eiszeit.berlin/de
Presse
"Eiszeit-Kino in Kreuzberg schließt" Von Andreas Hartmann  Tagesspiegel
"Nach 37 Jahren Das Kiez-Kino Eiszeit schließt die Pforten" Von Stefan Strauß Berliner Zeitung
"Im Eiszeit geht das Licht aus"  Von Antje Lang - Lendorff/ Thomas Mauch  taz
   
   


 
  Neuer Betreiber für das Kino BLAUER STERN in Pankow
Seit 1933 ist an der Ausfallstraße nach Norden, im Herzen Niederschönhausens, ein Kino zu Hause. Erst unter dem Namen BISMARCK-LICHTSPIELE, seit 1946 als BLAUER STERN. 1987 wurde das Haus geschlossen und der Eingangsbereich nach der Wende als griechisches Restaurant genutzt. 1996 erfolgte durch Uwe Feld die Reaktivierung des zur Ruine verfallenen Kinosaales und die Wiedereröffnung des Hauses mit einem zweiten, zusätzlichen Kinosaal. Seit dieser Zeit steht das seit langem einzige Filmtheater Pankows für populäres Arthouse und ein ausgezeichnetes Kinderfilmangebot. Die YORCK KINOGRUPPE plant den Ausbau des Programms mit Matineen am Wochenende und vereinzelten Vorstellungen in Originalsprache. Unter gefühlvoller Beibehaltung des Charakters wird das Haus technisch, akustisch und optisch aufgefrischt. Erhalten bleiben den Gästen die Gesichter des Kinos - alle Mitarbeiter des BLAUEN STERNS werden vom neuen Betreiber übernommen.
Die Yorck Kinogruppe wurde 1978 in Westberlin gegründet. Sie betrieb von 1991-1999 das Odyssee im Zeiss-Großplanetarium und von 1993-1998 das NORD (heute Krokodil). Seit 1996 ist sie mit dem Filmtheater am Friedrichshain im Bezirk erfolgreich. Zur Gruppe gehören neben den Premierenpalästen KINO INTERNATIONAL und DELPHI FILMPALAST im Kiez verankerte traditionelle Häuser in Dahlem (Capitol Dahlem), Kreuzberg (Yorck und Babylon), Neukölln (Neues Off, Passage Kino), Schöneberg (Odeon). Mit der Neueröffnung des delphi LUX am Zoo im September letzten Jahres und der Übernahme des BLAUEN STERN sind nun 14 Kinos sowie das Sommerkino Kulturforum/Potsdamer Platz unter dem Dach der Gruppe vereint, davon 11 in der Yorck-Kino GmbH.
   
   


 
Neues Programmkino: Saal 2!
Im ehemaligen Downstairs Kino in der Schliemannstr. 15 (Berlin-Prenzlauer Berg) eröffnet die Crew des Lichtblick-Kinos in Kooperation mit dem Cafe Chaostheorie das Kino Saal 2! Mit 25 Plätzen ist Saal 2 nochmals kleiner als das Mutterschiff Lichtblick. Manche reden schon vom kleinsten Programmkino über zwei Postleitzahlen oder von der kleinsten Kinokette der Welt. Für uns als Kinomacher ist es einfach eine Freude, eine schöne Spielstätte wiederzubeleben. Und mit unserer erfolgreichen Erfahrung im Rücken, sind wir uns sicher, dieses Format zu einer weiteren cineastischen Oase im Kiez entwickeln zu können.

Das Programm besteht aus einer Mischung aus spannenden Dokumentarfilmen, Arthouse und Klassikern. Zu sehen sein wird u.a. François Truffauts berühmter, autobiographisch geprägter Filmzyklus um die Figur Antoine Doinel. jeden Freitag und Samstag um Mitternacht ist der Horrorklassiker »Hellraiser« im Original mit deutschen Untertiteln zu sehen. Auch Karl Marx 200. Geburtstag wurde nicht vergessen. An zwei Tagen ist Raoul Pecks »Der junge Karl Marx« zu sehen. Daneben aktuelle Filme wie Sean Bakers »The Florida Project« oder Charly Hübners »Wildes Herz«.

Am Eröffnungsabend - am 2. Mai - haben wir um 18:00 Uhr Regisseur Albrecht Hirche und seinen Roadmovie »Mädchen in Koffer« um die Old Urban Berlin Heroes Mike und Sascha zu Gast. Um 20:00 Uhr wird Regisseur Timo Jacobs seine ernst-absurde Komödie »Mann im Spagat - Pace, Cowboy, Pace« präsentieren. Und um 22:00 Uhr zeigen wir den Klassiker »Sie küssten und sie schlugen ihn« (Les quatre cents coups) von François Truffaut. Als Bonus erhalten übrigens alle Gäste bei Vorlage des aktuellen Kinotickets 10% Rabatt auf die Speisen des Cafe Chaostheorie.
   
   


 
  68. Deutscher Filmpreis
Emily Atef war mit zehn Nominierungen für „3 Tage in Quiberon“ die große Favoritin. Sieben Lolas konnte der Film dann mit nach Hause nehmen. Als beste Schauspielerin wurde Marie Bäumer für ihre Darstellung der Romy Schneider ausgezeichnet. Die Lola als bester Schauspieler erhielt Franz Rogowski für seine Rolle in der Liebesgeschichte "In den Gängen" Die Lola für den "besucherstärksten deutschen Film des Jahres" ging an Autor und Regisseur Bora Dagtekin für die Komödie "Fack ju Göhte 3" mit mehr als 6 Millionen Besuchern. Der 78-jährige Regisseur, Schauspieler und Autor Hark Bohm ("Nordsee ist Mordsee") wurde als Ehrenpreisträger für herausragende Verdienste um den deutschen Film ausgezeichnet. Die Lola für den besten Kinderfilm ging an "Amelie rennt". Als bester Dokumentarfilm wurde "Beuys" von Andres Veiel über den Künstler Joseph Beuys (1921-1986) ausgezeichnet.

Der DEUTSCHE FILMPREIS – die renommierteste und höchstdotierte Auszeichnung für den deutschen Film – ist mit Preisgeldern der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien in einer Gesamthöhe von knapp 3 Mio. Euro dotiert. 

http://www.deutscher-filmpreis.de/
   
   


 
25. Jahre Freiluftkino Kreuzberg
Den Auftakt der Jubiläumssaison macht bei freiem Eintritt der Film aus dem Eröffnungsjahr, der zu einem Klassiker geworden ist: PULP FICTION (engl.OV) Fr. 4. Mai, 21.15 Uhr. Seit immerhin 15 der 25 Jahre ist das Freiluftkino Kreuzberg bundesweit das einzige Open Air Kino, das Filme durchgehend in der Originalfassung mit Untertiteln zeigt. Deutsche Filme mit englischen Untertiteln gab es hier schon, als noch mühsam 35mm-Kopien aus dem Festivalbetrieb eigens hierfür nach Kreuzberg transportiert werden mussten.
Die Tickets, 7,50 € (Berlin-Pass 5,00€) können ohne Aufschlag auch online gebucht werden. 5er/10er-Karten bieten Filmfans zudem die Möglichkeit eines ermäßigten Kinobesuchs. Am 27 Juli wird Anne Clark persönlich den Film I'll Walk out into tomorrow vorstellen. 
Wenn jetzt noch das Wetter so weiter macht wie es im April gestartet ist, dann steht einer Mischung aus den besten aktuellen Filmen und möglicherweise verpassten Filmen des letzten Jahres nichts mehr im Wege. http://www.freiluftkino-kreuzberg.de/
   
   


 
Das KLICK Kino muss schon wieder schließen
Vor genau einem Jahr wurde das KLICK Kino in der Windscheidstraße nach 13 Jahren wieder ins Leben gerufen. Mit 227 Filmen und 58 Filmgesprächen, 12 Monaten Programm mit Dokumentar-, Kinderfilm- und Retrospektiven-Events - und insbesondere mit viel Leidenschaft - hat sich das Kino mit alten und neuen Zuschauern seinen Platz in seinem angestammten Kiez zurückerobert. Seit Sommer 2017 stand das Café, das gleichzeitig auch Haupteingang des KLICK Kinos war, leer. Die Vermietungssituation, die auch das KLICK Kino betraf, war lange unklar, doch die Betreiber des KLICK Kinos haben mit allen Kräften nach Lösungsmöglichkeiten gesucht. Unerwarteterweise hat das KLICK Kino nun vor wenigen Tagen die kurzfristige Kündigung bekommen. Die Räume werden an einen größeren Investor weitervermietet und der Kinobetreib muss somit zum 1. April eingestellt werden.
Christos Acrivulis: „Der Aufbau des Kinos war eine großartige Erfahrung. Es ist traurig, dass wir viele unserer Pläne hier an diesem Ort nun nicht mehr umsetzen können.“ Das KLICK Kino konnte in den vergangenen Monaten eine beachtliche Fan-Gemeinde aufbauen und hatte vom ersten Tag an erklärte Stammgäste. Das Kiez-Kino überzeugte durch seine auf das Viertel zugeschnittene Filmauswahl, anregende Filmgespräche und seine Wohlfühl-Atmosphäre.  http://www.klickkino.de/

Das KLICK Kino hat ein neues Zuhause gesucht und die Betreiber des O-Ton Theaters haben sich solidarisch gezeigt. Die bereits geplanten April-Veranstaltungen werden in ihren Räumlichkeiten stattfinden. KLICK-O-TONART im Theater O-Tonart, Kulmer Str. 20a, Schöneberg
   
   



90th Oscars®, Academy Awards, Audience Wide credit: Todd Wawrychuk / A.M.P.A.S.
 
90TH OSCARS® Winners
"The Shape of Water" gewinnt Oscar als Bester Film 

In Hollywood wurden zum 90. Mal die Oscars verliehen.
Insgesamt vier Oscars gab es für del Toros Film, darunter den wichtigsten Oscar für den besten Film. Gary Oldman wurde als Bester Hauptdarsteller für "Darkest Hour" ausgezeichnet. Frances McDormand bekam den Oscar als Beste Hauptdarstellerin in "Three Billboards Outside Ebbing, Missouri".
Drei Oscars gewann die internationale Co-Produktion "Dunkirk". Ein Oscars geht auch nach Deutschland. Für die besten Visuellen Effekte in "Blade Runner 2049" wurde unter anderem der deutsche Gerd Nefzer ausgezeichnet. James Ivory konnte sich mit 89 Jahren endlich über seinen ersten Oscar freuen. Für sein Drama "Call Me by Your Name" gewann er den Oscar für das beste adaptierte. Drehbuch. Der Oscar für den Besten Dokumentarfilm geht an "Icarus", der auf der Streaming-Platform Netflix zu sehen ist.  Der in Berlin lebende Regisseur und Drehbuchautor Sebastián Lelio hat mit dem Film "Una mujer fantástica" den Oscar für den besten nicht-englischsprachigen Film gewonnen. Das Drama gewann auf der Berlinale bereits den Silbernen Bären für das beste Drehbuch und den Preis der Ökumenischen Jury.

Best motion picture of the year
"The Shape of Water" Guillermo del Toro and J. Miles Dale, Producers

Performance by an actor in a leading role
Gary Oldman in "Darkest Hour"

Performance by an actor in a supporting role
Sam Rockwell in "Three Billboards outside Ebbing, Missouri"

Performance by an actress in a leading role
Frances McDormand in "Three Billboards outside Ebbing, Missouri"

Performance by an actress in a supporting role
Allison Janney in "I, Tonya"

Best animated feature film of the year
"Coco" Lee Unkrich and Darla K. Anderson

Achievement in cinematography
"Blade Runner 2049" Roger A. Deakins

Achievement in costume design
"Phantom Thread" Mark Bridges

Achievement in directing
"The Shape of Water" Guillermo del Toro

Best documentary feature
"Icarus" Bryan Fogel and Dan Cogan

Best documentary short subject
"Heaven Is a Traffic Jam on the 405" Frank Stiefel

Achievement in film editing
"Dunkirk" Lee Smith

Best foreign language film of the year
"A Fantastic Woman" Chile

Achievement in makeup and hairstyling
"Darkest Hour" Kazuhiro Tsuji, David Malinowski and Lucy Sibbick

Achievement in music written for motion pictures (Original score)
"The Shape of Water" Alexandre Desplat

Achievement in music written for motion pictures (Original song)
"Remember Me" from "Coco"

Achievement in production design
"The Shape of Water" Production Design: Paul Denham Austerberry; Set Decoration: Shane Vieau and Jeff Melvin

Best animated short film
"Dear Basketball" Glen Keane and Kobe Bryant

Best live action short film
"The Silent Child" Chris Overton and Rachel Shenton

Achievement in sound editing
"Dunkirk" Richard King and Alex Gibson

Achievement in sound mixing
"Dunkirk" Mark Weingarten, Gregg Landaker and Gary A. Rizzo

Achievement in visual effects
"Blade Runner 2049"
John Nelson, Gerd Nefzer, Paul Lambert and Richard R. Hoover

Adapted screenplay
"Call Me by Your Name" Screenplay by James Ivory

Original screenplay
"Get Out" Written by Jordan Peele

   
   


 
Die Bären sind vergeben
Goldener Bär für rumänischen Experimentalfilm "Touch Me Not"

Es ist eine Entscheidung die eher überraschte. Touch Me Not hat bei der 68. Berlinale den Goldenen Bären gewonnen. Der Film hat während des Festivals die Kritiker*innen zutiefst gespalten. "Wir haben herausgefunden, dass wir nicht nur das würdigen wollen, was Kino kann, sondern auch das, wo es noch hingehen kann", sagte Jury-Präsident Tykwer bevor die Bären verteilt wurden.  Den Silbernen Bären für die beste Regie vergab die Jury dem Wes Anderson für den Eröffnungsfilm Isle of Dogs. Die deutschen Favoritenfilme gingen allesamt leer aus.

Insgesamt waren bei dem elftägigen Festival 385 Filme aus 78 Ländern zu sehen. Am Sonntag geht die Berlinale mit einem Publikumstag zu Ende. 
   
 
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    Berlinale Bären  




 
75th Golden Globe Awards
Zum 75. Mal wurden in Los Angeles die Golden-Globe-Awards verliehen: Sie sind nach dem Oscar einer der bedeutendsten Filmpreise Hollywoods. „Aus dem Nichts“ von Regisseur Fatih Akin hat den Golden Globe als bester nicht-englischsprachiger Film gewonnen. Der Film mit Hauptdarstellerin Diane Kruger ist in diesem Jahr auch der deutsche Oscar-Kandidat.

Den Golden Globe als bestes Filmdrama hat der Film „Three Billboards Outside Ebbing, Missouri“ von Martin McDonagh gewonnen. Bester Regisseur ist Guillermo del Toro für „Shape of Water.

Golden Globes 2018

Bestes Filmdrama: "Three Billboards Outside Ebbing, Missouri"
Beste Komödie/Musical: "Lady Bird"
Bester Schauspieler Drama: Gary Oldman ("Darkest Hour")
Beste Schauspielerin Drama: Frances McDormand ("Three Billboards Outside Ebbing, Missouri")
Bester Schauspieler Komödie/Musical: James Franco ("The Disaster Artist")
Beste Schauspielerin Komödie/Musical: Saoirse Ronan ("Lady Bird")
Bester Nebendarsteller: Sam Rockwell ("Three Billboards Outside Ebbing, Missouri")
Beste Nebendarstellerin: Allison Janney ("I, Tonya")
Beste Regie: Guillermo del Toro ("Shape of Water - Das Flüstern des Wassers")
Bestes Drehbuch: Martin McDonagh ("Three Billboards Outside Ebbing, Missouri")
Bester nicht-englischsprachiger Film: "Aus dem Nichts" (Deutschland)
Beste Filmmusik: Alexandre Desplat ("Shape of Water - Das Flüstern des Wassers")
Bester Filmsong: This Is Me aus "The Greatest Showman"
Bester Animationsfilm: "Coco"

https://www.goldenglobes.com/
   
   


   30. European Film Award: "The Square" ist bester Film
Der schwedischeFilm "The Square" des Regisseurs Ruben Östlund ist bei der Verleihung der Europäischen Filmpreise in Berlin sechsmal ausgezeichnet worden. Unter anderem als bester europäischer Film des Jahres. Der Film von Ruben Östlund erhielt zuvor bereits die Goldenen Palme beim Festival in Cannes. Alexandra Borbély wurde für ihre Rolle in dem Berlinale-Gewinner „Körper und Seele“ als beste Schauspielerin geehrt. Julie Delpy erhielt die Ehrenauszeichnung "Europäischer Beitrag zum Weltkino". Regisseurin Maria Schrader gewann den Publikumspreis für den Stefan-Zweig-Film "Vor der Morgenröte". Den Ehrenpreis für sein Lebenswerk erhielt der russische Regisseur Alexander Sokurow.
Der Europäische Filmpreis gilt als Europas Antwort auf den Oscar. Über die Sieger in den einzelnen Kategorien stimmen die mehr als 3.000 Mitglieder der Europäischen Filmakademie ab. Der Preis wird abwechselnd in Berlin und einer anderen Stadt in Europa verliehen - 2018 in Sevilla.


EUROPEAN FILM 2017: THE SQUARE
WRITTEN & DIRECTED BY Ruben Östlund
PRODUCED BY Erik Hemmendorff & Philippe Bober

EUROPEAN COMEDY 2017: THE SQUARE
WRITTEN & DIRECTED BY Ruben Östlund
PRODUCED BY Erik Hemmendorff & Philippe Bober

EUROPEAN DISCOVERY 2017 – Prix FIPRESCI: LADY MACBETH
DIRECTED BY William Oldroyd
WRITTEN BY Alice Birch
PRODUCED BY Fodhla Cronin O'Reilly

EUROPEAN DOCUMENTARY 2017: COMMUNION
WRITTEN & DIRECTED BY Anna Zamecka
PRODUCED BY Anna Wydra, Anna Zamecka, Zuzanna Krol, Izabela Lopuch & Hanka Kastelicová

EUROPEAN ANIMATED FEATURE FILM 2017: LOVING VINCENT
DIRECTED BY Dorota Kobiela & Hugh Welchman
WRITTEN BY Dorota Kobiela, Hugh Welchman & Jacek Dehnel
PRODUCED BY Hugh Welchman, Ivan Mactaggart & Sean Bobbitt
ANIMATION: Dorota Kobiela & Łukasz Mackiewicz

EUROPEAN SHORT FILM 2017: TIMECODE
by Juanjo Giménez

EUROPEAN DIRECTOR 2017: Ruben Östlund for THE SQUARE

EUROPEAN ACTRESS 2017: Alexandra Borbély in ON BODY AND SOUL

EUROPEAN ACTOR 2017: Claes Bang in THE SQUARE 

EUROPEAN SCREENWRITER 2017: Ruben Östlund for THE SQUARE 

EUROPEAN CINEMATOGRAPHER 2017: Michail Krichman 
for LOVELESS

EUROPEAN EDITOR 2017: Robin Campillo 
for BPM (BEATS PER MINUTE)

EUROPEAN PRODUCTION DESIGNER 2017: Josefin Åsberg 
for THE SQUARE

EUROPEAN COSTUME DESIGNER 2017: Katarzyna Lewińska 
for SPOOR

EUROPEAN HAIR & MAKE-UP ARTIST 2017: Leendert van Nimwegen 
for BRIMSTONE

EUROPEAN COMPOSER 2017: Evgueni & Sacha Galperine 
for LOVELESS

EUROPEAN SOUND DESIGNER 2017: Oriol Tarragó 
for A MONSTER CALLS 

EUROPEAN FILM ACADEMY LIFETIME ACHIEVEMENT AWARD
Aleksandr Sokurov

EUROPEAN ACHIEVEMENT IN WORLD CINEMA
Julie Delpy 

EUROPEAN CO-PRODUCTION AWARD 2017 – Prix EURIMAGES
Cedomir Kolar

PEOPLE’S CHOICE AWARD 2017 for Best European Film
STEFAN ZWEIG - FAREWELL TO EUROPE (VOR DER MORGENRÖTE)
DIRECTED BY Maria Schrader
WRITTEN BY Maria Schrader & Jan Schomburg
PRODUCED BY Stefan Arndt, Uwe Schott, Pierre-Olivier Bardet, Denis Poncet, Danny Krausz & Kurt Stocker

  http://www.europeanfilmawards.eu/
   


   79 Regisseurinnen und Regisseure fordern in einem Brief an an
       Monika Grütters einen Neuanfang für die Berlinale:
"Die Berlinale ist eines der drei führenden Filmfestivals weltweit. Die Neubesetzung der Leitung bietet die Chance, das Festival programmatisch zu erneuern und zu entschlacken. Wir schlagen vor, eine internationale, zu gleichen Teilen mit Frauen und Männern besetzte Findungskommission einzusetzen, die auch über die grundlegende Ausrichtung des Festivals nachdenkt. Ziel muss es sein, eine herausragende kuratorische Persönlichkeit zu finden, die für das Kino brennt, weltweit bestens vernetzt und in der Lage ist, das Festival auf Augenhöhe mit Cannes und Venedig in die Zukunft zu führen. Wir wünschen uns ein transparentes Verfahren und einen Neuanfang." So die 79 Regisseurinnen und Regisseure.

Der VdFk (Verbands der deutschen Filmkritik) schließt sich dem jetzt veröffentlichten Brief der Regisseurinnen und Regisseure an:
"Wir fordern dazu auf, ein transparentes Ausschreibungsverfahren auf internationaler Ebene in die Wege zu leiten und eine paritätisch besetzte Findungskommission zu berufen. Die Berlinale-Intendanz muss wie andere Intendanzen unter öffentlicher Ausschreibung und in einem gerechten, sachkundigen Verfahren gefunden werden. Um zu garantieren, dass Dieter Kosslick (der dem über seine Nachfolge entscheidenden Gremium angehört) lediglich eine beratende Rolle zufällt, sollten die Kriterien für die Besetzung offengelegt werden. Angesichts der langjährigen Amtszeit von Dieter Kosslick und des mit ihr einhergehenden künstlerischen Bedeutungsverlusts der Berlinale während dieser Zeit ist ein Kurswechsel dringend notwendig. Diese immens wichtige Aufgabe kann nur durch eine international bestens vernetzte Persönlichkeit mit großer Filmkenntnis bewältigt werden."

Festivaldirektor Dieter Kosslick zu der Erklärung einer Gruppe von deutschen Regisseurinnen und Regisseure in Sachen Zukunft der Berlinale:
„Ich kann den Wunsch der Regisseur*innen nach einem transparenten Prozess der Neugestaltung der Berlinale verstehen. Die Zukunft der Berlinale ist uns allen ein Anliegen. Das Berufungsverfahren liegt in Händen der Staatsministerin für Kultur und Medien, Prof. Monika Grütters. Mein Vertrag endet am 31. Mai 2019. Der Aufsichtsrat hatte mich aufgefordert, einen Vorschlag zu einer möglichen Neustrukturierung der Berlinale zu unterbreiten. Diesen Vorschlag werde ich – völlig unabhängig von meiner Person – dem Aufsichtsrat vorlegen.“
 
Presse  
"Berlinale, die nächste" Von Kai Müller  Tagesspiegel
"Er brennt für die Berlinale - aber klebt nicht an seinem Stuhl"  Von Christiane Peitz  Tagesspiegel
"So verschwinden tolle Filme im Sumpf des Mittelmäßigen“  Interview von Christiane Peitz  Tagesspiegel
"Endlich Druck im Kulturkessel" Von Harry Nutt Berliner Zeitung
"Angestauter Ärger Was wird aus der Berlinale? Von Frédéric Jaeger  Berliner Zeitung
"Neustart für die Berlinale" Von Gabriela Walde, Elisa von Hof und Thomas Albeltshauser  Berliner Morgenpost
"Roter Teppich den Ideen"  Von Matthias Dell  der Freitag
"Filmemacher wollen Berlinale revolutionieren"  Von Hannah Pilarczyk  Spiegel
"Filmemacher fordern „Neuanfang“  Von Thomas Groh  taz
"Bär mit Herzschwäche" Von Andreas Kilb Frankfurter Allgemeine Zeitung
"Wer taugt eigentlich zum Festivalchef?"  Von Christiane Peitz  Zeit
"Der naive Traum der 79 Revoluzzer von der Berlinale"  Von Hanns-Georg Rodek Welt
"Dieter Kosslick über Brandbrief: "Ich war stinksauer" Von Gabriela Walde + Peter Zander Berliner Morgenpost  
"Ein Brief und seine Folgen"  Von Tim Caspar Boehme  taz  
"Und wie geht es jetzt weiter?"  Von Katja Nicodemus  Zeit  
"Die Unzufriedenen"  Von Frank Junghänel  Frankfurter Rundschau  
"Zukunft der Berlinale Podiumsdiskussion behandelte vor allem die Gegenwart Von Frank Junghänel  Berliner Zeitung  
"Wer folgt auf Dieter Kosslick?"  Von Christiane Peitz und Gunda Bartels  Tagesspiegel  
"Kosslick plant die Berlinale ohne Kosslick"   Von Hanns-Georg Rodek  Welt  
 
   



 
Red carpet - The Shape of Water - Guillermo Del Toro - Sally Hawkins La Biennale di Venezia - foto ASAC © 2017 Twentieth Century Fox Hauptdarstellerin Sally Hawkins und Regisseur Guillermo Del Toro in Venedig

 

 Goldener Löwe, Bester Film für Guillermo del Toro

Auf dem Filmfestival von Venedig hat der Fantasyfilm The Shape of Water den Goldenen Löwen gewonnen. Der mexikanische Regisseur Guillermo Del Toro nahm den Preis für den besten Film am Samstagabend entgegen.

„Wasser kann jede erdenkliche Form annehmen“, sagt Guillermo del Toro, „je nachdem, welches Gefäß es hält. Und obwohl Wasser so sanft sein kann, ist es auch die mächtigste und gefährlichste Kraft im ganzen Universum. Für die Liebe gilt das auch, oder? Es spielt keine Rolle, in welche Form wir Liebe verpacken, es bekommt diese Kraft, egal ob bei Mann, Frau oder Kreatur.“

In einem geheimen Regierungslaboratorium auf der Höhe des Kalten Krieges in den USA geschieht ein visuell umwerfendes, emotional aufwühlendes Wunder der Imagination. Der Meistergeschichtenerzähler Guillermo del Toro vermischt auf magische Weise das Pathos und den Thrill des klassischen Monsterfilm-Genres mit den dunklen Schatten des Film Noir, um daraus eine unvergleichliche Liebesgeschichte entstehen zu lassen, die sich mit unseren eigenen Fantasien überlagert – mit den Geheimissen, die wir nicht kontrollieren können und den Ungeheuerlichkeiten, denen wir ins Auge sehen müssen.

Del Toro beginnt seine Geschichte unter Wasser. Von dort wird der ganze Film zu einer atemlosen submarinen Erfahrung, die den Zuschauer in eine Sixties-Welt voller Dinge entführt, die wir heute nur zu gut wiedererkennen – Macht, Wut, Intoleranz, aber auch Einsamkeit, Entschlossenheit und plötzliche, ansteckende Gemeinsamkeiten. Ein außergewöhnliches Wesen aber ist darunter, das vollkommen neu und unbekannt ist. Diese geheimnisvolle Kreatur, die die US Regierung für den kalten Krieg benutzen will, dazu eine stumme Putzfrau, die sich in diese Kreatur verliebt, und ihre beiden besten Freunde, sowie ein sowjetischer Spion und ein mutiger Raub – all das fließt in einer einzigartigen Liebesgeschichte zusammen.

Der Filmstart von THE SHAPE OF WATER in Deutschland im Verleih von Twentieth Century Fox wird der 15. Februar 2018 sein         https://www.youtube.com/Trailer engl.

 
     



v.l.n.r. Wieland Speck (Berater des Offiziellen Programms), Paz Lázaro (Sektionsleitung und Kuratorin Panorama), Michael Stütz (Kurator und Programmmanager Panorama), Andreas Struck (Kurator Panorama, Redaktion der Programmkommunikation)
  Wieland Speck übergibt die Panorama-Leitung
Der Leiter der Berlinale-Sektion Panorama, Wieland Speck, wird seine langjährige Filmkompetenz künftig als Berater des Offiziellen Programms einbringen. Ab 1982 hatte Wieland Speck an der Seite von Manfred Salzgeber das Panorama (ab 1980 eine eigenständige Sektion, bis 1985 unter dem Namen „Info-Schau“) mit aufgebaut und es als eines der renommiertesten Programme im Arthouse-Bereich etabliert. Wieland Speck übernahm 1992 die Leitung des Panorama. In den vergangenen 25 Jahren hat er das Profil der Sektion kontinuierlich geschärft und dem 1987 mit Manfred Salzgeber gegründeten Teddy Award als weltweit erstem und bislang bedeutendstem Filmpreis für queeres Kino internationale Anerkennung verschafft.

Mehr als 1800 vielversprechende Filmwerke – Spielfilme, dokumentarische Arbeiten und Kurzfilme - hat er kuratiert und Publikum, Presse und Industrie zur politischen Auseinandersetzung und kinematografischen Erfahrung angeboten. „Ich danke Wieland herzlich für seine fantastische Arbeit beim Panorama. Er hat für den anspruchsvollen Independent-Film eine Plattform geschaffen, die ihn erfolgreich mit dem internationalen Markt verbindet. Und ich freue mich ganz besonders, dass er uns künftig mit seiner Expertise und Erfahrung beim offiziellen Festivalprogramm zur Seite stehen und das Jubiläumsprogramm des Panorama 2019 kuratieren wird“, sagt Festivaldirektor Dieter Kosslick.

Für das Panorama hat Dieter Kosslick ein neues Leitungsteam berufen: Paz Lázaro übernimmt die Leitung der Sektion und wird mit Michael Stütz und Andreas Struck das Panorama-Programm gemeinsam kuratieren. Alle drei haben lange an der Seite von Wieland Speck gearbeitet: Paz Lázaro war seit 2006 Programmmanagerin der Sektion. Michael Stütz, bislang im Panorama für die Programmkoordination verantwortlich, wird künftig zusätzlich zur Koordination des Teddy Award die Sektion als Programmmanager und Kurator mitgestalten. Andreas Struck, seit 2006 u.a. Programmberater im Panorama, wird neben der kuratorischen Arbeit die Kommunikation des Panorama-Programms redaktionell verantworten.

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