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MMEANSMOVIE Filmmagazin Berlin © - Kino, Filmstarts, Festivals und Termine     
 
   
News  



   
       



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Deutscher Menschenrechts-Filmpreis 2020 in der Kategorie Langfilm
Der viel gefeierte Dokumentarfilm FÜR SAMA, von Waad al-Kateab in Kooperation mit Edward Watts, wird am 5. Dezember mit dem Deutschen Menschenrechts-Filmpreis 2020 in der Kategorie Langfilm ausgezeichnet. Aus der Begründung der Jury: „Für Sama“ brilliert durch seinen radikal weiblichen Regieblick sowie die zentrale Erzählperspektive aus der Sicht einer Kleinfamilie, wie das in Dokumentarfilmen zum Krieg in Syrien bisher noch nie zu sehen war. (…) „Für Sama“ ist ein zeithistorisch enorm wichtiger, politisch außerordentlich relevanter und hochemotionaler Dokumentarfilm voller Wahrhaftigkeit und Menschlichkeit, der durch den langen Atem des Regieduos Stellung bezieht, in jeder Minute berührt und zutiefst aufrüttelt. „Für Sama“ ist ein Film der wehtut und den jeder in der Welt sehen muss, auch wenn es teilweise nicht auszuhalten ist, was in seiner Drastik wie in seinem extrem subjektiven Fokus für manche Zuschauer auch manipulativ wirken kann. ( www.menschenrechts-filmpreis.de)

FÜR SAMA ist ein Liebesbrief der jungen Mutter Waad al-Kateab an ihre Tochter Sama. Über einen Zeitraum von fünf Jahren erzählt sie von ihrem Leben im aufständischen Aleppo, wo sie sich verliebt, heiratet und ihr Kind zur Welt bringt, während um sie herum der verheerende Bürgerkrieg immer größere Zerstörung anrichtet. Ihre Kamera zeigt berührende Episoden von Verlust, Überleben und Lebensfreude inmitten des Leids. Waad muss sich entscheiden, ob sie fliehen und ihre Tochter in Sicherheit bringen oder bleiben und den Kampf für die Freiheit weiterführen soll, für den sie schon so viel geopfert hat. FÜR SAMA ist auf DVD erhältlich, ab 30.10. auch als VoD verfügbar! https://www.forsamafilm.com/



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  Berlinale Spotlight: 50 Jahre Forum in New York
     
Die Berlinale ist seit vielen Jahren mit speziell kuratierten Programmen weltweit präsent. Das Berlinale Spotlight erweitert den Festivalzeitraum und macht die Aktivitäten des Festivals über das Jahr sichtbar. Im Dezember geht die Reise nach New York, wo das German Film Office, eine Initiative von German Films und dem Goethe-Institut New York, und das Arsenal – Institut für Film und Videokunst eine Auswahl aus dem diesjährigen Jubiläumsprogramm des Berlinale Forums präsentieren. Unter dem Titel „Comes the Revolution:
The Berlinale Forum at 50“ hat das Berlinale Forum gemeinsam mit dem Museum of Modern Art (MoMA) sechs Programme zusammengestellt, die vom 14. bis zum 20. Dezember digital auf der Website des Goethe-Instituts unter https://www.goethe.de/prj/gfo/de/index.html zu sehen sein werden.

Das Berlinale Forum verschreibt sich einem Kino, das in Form und Inhalt neue, radikale Wege geht. Im Februar 2020 feierte es seinen 50. Geburtstag, indem es den ersten Festivaljahrgang 1971 wiederaufführte. Nach dem Auftakt während der 70. Berlinale machte das Jubiläumsprogramm Station in Hongkong, Lissabon und Brüssel. Im Januar 2021 wird es im Rahmen einer Kooperation mit dem Festival „Janela Internacional de Cinema“ ins brasilianische Recife reisen. Unmittelbar bevor steht eine Station in New York: Sechs Filmprogramme sind vom 14. bis zum 20. Dezember digital zugänglich; eine Online-Paneldiskussion mit Josh Siegel, Filmkurator am MoMA, dem Regisseur Rosa von Praunheim und Cristina Nord, der Leiterin des Berlinale Forums, findet am 18. Dezember statt.

Gezeigt werden Arbeiten aus den Jahren 1969 bis 1971 von Regisseur*innen wie Chris Marker, Med Hondo, Sarah Maldoror, Rosa von Praunheim und Helke Sander. Sie erforschen die tektonischen Verschiebungen der späten 60er Jahre – auf den Straßen wie an den Universitäten, in Fabriken und Schlafzimmern. Künstlerische Experimentierfreude trifft dabei auf politische Militanz, Agitprop auf avantgardistische Formsprachen. Die Filmschaffenden versuchen sich an kollektiven Produktionsprozessen, und die Sujets reichen von der US-amerikanischen Bürgerrechtsbewegung über die zweite Frauenbewegung und antikoloniale Kämpfe bis hin zu neuen Organisationsformen von Arbeit.

Diese Filme ein halbes Jahrhundert später anzuschauen, bedeutet zu fragen, was sie erreicht haben und wo sie in die Irre gegangen sind. Ihre Dringlichkeit haben sie nicht verloren. Die Black-Lives-Matter-Proteste dieses Frühjahrs zum Beispiel haben gezeigt, wie wenig überwunden die Missstände der späten 60iger Jahre sind. „Comes the Revolution: The Berlinale Forum at 50“ liefert so en passant auch Inspirationen und Strategien für die Auseinandersetzungen der Gegenwart.
     
    https://www.berlinale.de/de/home.html



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  Der Deutsche Kurzfilmpreis
     
Der Deutsche Kurzfilmpreis, die wichtigste Auszeichnung für den Kurzfilm in Deutschland, ist im Rahmen einer digitalen Live-Show von Kulturstaatsministerin Monika Grütters in Berlin verliehen worden. Aus 254 Vorschlägen haben die Jurys zwölf Filme für eine Auszeichnung mit dem Deutschen Kurzfilmpreis 2020 nominiert.

In einem der schönsten und traditionsreichsten Kinos Berlins, dem INTERNATIONAL, hat Schauspieler und Grimme-Preisträger Tim Oliver Schultz die Gäste im Live-Stream durch den Abend geführt.

Die Auszeichnung erhielten Borbála Nagy für "Land of Glory" und Jannis Alexander Kiefer für den Film "Meeting". Kulturstaatsministerin Grütters lobte die "kreative Wucht" und die "bemerkenswerte Aktualität" der Gewinnerfilme. Bei der Preisverleihung wurden Prämien von insgesamt 275.000 Euro vergeben.
    https://www.deutscher-kurzfilmpreis.de/dkfp


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  36. Internationales Kurzfilmfestival Berlin 2020
     
Das interfilm Festival im Netz:
5 Wettbewerbe sind von Montag, den 23. 11. bis Sonntag, 29. 11 in der zweiten Staffel online bei der Berliner Streamlingplattform SOONER.

Der Deutsche Wettbewerb geht mit 18 Kurzfilmen in den drei Programmen "Stadt", "Land" und "Fluss" ins Rennen, der Dokumentarfilmwettbewerb stellt unter anderem ein Outdoor-Fitnessstudio in der Ukraine vor, eine Profiboxerin in Uganda und blättert in einem rumänischen Tagebuch. Der Umweltfilmwettbewerb "Breathe!" spürt Umweltsünden auf, Eject XXIII – Die lange Nacht des abwegigen Films feiert 21 schräge Filme und der European Short Film Audience Award bündelt Gewinnerfilme von zehn europäischen Filmfestivals. In drei der Wettbewerbe kann das Publikum online über den Gewinnerfilm abstimmen.

Den interfilm Festivalpass gibt es hier bei SOONER zum Preis von 7,95 EUR. Er gilt für den verlängerten Festivalzeitraum bis 13. Dezember samt Option auf einen Gratismonat für das gesamte Portfolio von Sooner.

In den vier Staffeln bis zum 13. Dezember wird interfilm 270 Filme in 30 Programmen zeigen, samt vorbereiteter Anmoderationen und ausgewählten Q&As. Die Onlinevariante des Festivals ist aus der Not des Lockdowns geboren und der ausdrückliche Dank des Festival für die heldenhafte Kooperation geht an Sooner.
    https://sooner.de/festivals/interfilm/



Deutscher Generationenfilmpreis
Filme machen in Corona-Zeiten: das ist eine Herausforderung – und zugleich eine Chance. Denn groß ist derzeit der Wunsch, sich visuell mitzuteilen. Für medien-aktive Menschen der „Generation 50plus“ sowie für Familien und generationenübergreifende Teams bietet der Deutsche Generationenfilmpreis eine Bühne. Ganz gleich, ob für das Erstlingswerk, einen lustigen Smartphone-Clip oder ein langfristig angelegtes Filmprojekt. Auf die besten Beiträge warten Preise des Bundesfamilienministeriums im Gesamtwert von 8.000 Euro. Der Einsendeschluss ist der 15. Januar 2021, die Teilnahmebedingungen gibt es auf:

www.deutscher-generationenfilmpreis.de.

Der Veranstalter des Wettbewerbs – das Deutsche Kinder- und Jugendfilmzentrum (KJF) – möchte auf dem Festival zeigen, was die Menschen bewegt. Dazu gehört auch, welche freudigen oder traurigen Erlebnisse sie während der letzten Monate hatten. Im Fokus des Wettbewerbs ist jedoch nicht nur die Corona-Zeit. Eingereicht werden können Filme, die seit 2019 entstanden sind. Das Thema ist freigestellt, der Beitrag kann sich aber auch auf das Jahresthema „Über Arbeit“ beziehen.

Mit einem zusätzlichen Team-Award spricht der Wettbewerb Familien ebenso an wie Projekte, um das Filmemachen zu entdecken und weiterzuentwickeln – ob bei Unternehmungen, im Stadtteil oder im Kulturzentrum. „Soweit es die Umstände zulassen, möchten wir den Dialog zwischen den Generationen auch in dieser Zeit weiter stärken. Corona darf nicht spalten. Selbst Medien zu machen, kann Menschen verbinden. Das braucht Kreativität und neue Arbeitsformen“, so der Leiter des Filmpreises Jan Schmolling.

Der Bundeswettbewerb bietet seit 1998 ein einzigartiges kulturelles Forum. Dabei stehen Teamwork unterschiedlicher Generationen, gegenseitiger Respekt und Erfahrungsaustausch im Mittelpunkt.



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  Das 15. Weltkinofestival findet statt – nach dem Lockdown
     
Das Weltkinofestival AROUND THE WORLD IN 14 FILMS verlegt seine 15. Ausgabe auf die Zeit nach dem aktuellen Lockdown.

Aufgrund der unvorhersehbaren Entwicklung der aktuellen Pandemie nimmt das unabhängige Berliner Filmfestival AROUND THE WORLD IN 14 FILMS Abstand vom ursprünglichen Termin (3. bis 12. Dezember 2020). Das Filmfestival im Kino in der KulturBrauerei soll jedoch weiterhin und unter Beachtung strengster Hygienevorschriften stattfinden, in einer physischen Ausgabe und mit einem neuen Termin, gleich nach dem "Lockdown". Sobald ein Ende des Lockdowns absehbar ist und damit auch die Wiedereröffnung der Kinos, wird das Festival den neuen Termin bekanntgeben. Das komplette Programm wurde am 13. November veröffentlicht.

„Wir sind unheilbar cinephil. Wir glauben weiter an den funkelnden Erlebnisort Kino und die Besonderheit physisch stattfindender Filmfestivals. Eine Onlineversion schließen wir aus. Auf unsere Besucher*innen warten 21 faszinierende Filme aus der ganzen Welt, die wir in einjähriger Arbeit ausgewählt haben. Wir sind sehr glücklich, dass unsere Partner und Unterstützer eng an unserer Seite stehen. Und: Wir denken an die vielen Künstler*innen und Kultureinrichtungen, deren Existenz mehr und mehr gefährdet ist“, so die Festivalleiter*innen Susanne Bieger und Bernhard Karl.

AROUND THE WORLD IN 14 FILMS präsentiert zum 15. Mal cineastische Höhepunkte des aktuellen Weltkinos – in Anwesenheit internationaler Gäste und persönlich vorgestellt von prominenten Patinnen und Paten. Hauptförderer 2020 ist das Auswärtige Amt. Hauptsponsoren sind Audi City Berlin, ARTE, CineStar (Kino in der KulturBrauerei) und KWK / Karl-Wilhelm Kayser. Im Rahmen der 15. Ausgabe verleiht das Festival zum zweiten den "ARRI Media Preis" für die beste Regie, gestiftet von ARRI Media. Pandemiebedingt können Änderungen eintreten.
    https://14films.de/


Berlinale Spotlight: World Cinema Fund

Seit 2018 ist die Berlinale-Förderinitiative World Cinema Fund (WCF) beim Berliner Filmfestival „Around the World in 14 Films“ (03 .– 12.12.2020) alljährlich mit einem Berlinale Spotlight zu Gast. Die Präsentation der WCF-Filme erfreute sich in den beiden Vorjahren großer Publikumsbeliebtheit.

Am 6. Dezember 2020 ist es nun wieder so weit: Das Berlinale Spotlight präsentiert fünf Kinoproduktionen, die der World Cinema Fund gefördert hat. 2020 stehen Arbeiten von Filmemacher*innen aus Argentinien, Brasilien, Libanon, Myanmar und den Philippinen im Mittelpunkt:

Aus Brasilien kommt der poetische, halbdokumentarisch und mit Laiendarsteller*innen entstandene Girimunho (2011) von Helvécio Marins Jr. und Clarissa Campolina. 2017 feierte der von Pedro Almodóvar, Danny Glover und Gael García Bernal koproduzierte Zama der argentinischen Regisseurin Lucrecia Martel seine Weltpremiere beim Filmfestival in Venedig. Aus dem Libanon kommt The Valley von Regisseur Ghassan Salhab. Der Film lief 2015 im Forum der Berlinale und erhielt fünf libanesische Filmpreise. Das preisgekrönte Flüchtlingsdrama The Road to Mandalay von Midi Z stammt aus Myanmar. Die dokumentarische Arbeit Aswang von Filmemacherin Alyx Arumpac (Philippinen) porträtiert ein Manila, das aufgrund des brutalen Anti-Drogenkrieges von Präsident Rodrigo Duterte zu einer Stadt der Angst geworden ist. Die Berlin-Premiere findet in Anwesenheit der Regisseurin statt.

Vincenzo Bugno, Leiter des WCF, wird das Berlinale Spotlight bei „Around the World in 14 Films“ präsentieren: „Filme entfalten sich mit ihrem Publikum und Kinos sind Begegnungsstätten, in denen wir ein kulturelles Erlebnis teilen. Wir sind besonders glücklich, gerade jetzt, da die Räume des Zusammenseins stark begrenzt sind, unsere wunderbare Zusammenarbeit mit ,Around the World in 14 Films’ fortzusetzen und einige bedeutende WCF-Filme zeigen zu können. Wir freuen uns auf das leidenschaftliche, motivierte Publikum dieses Festivals.“

Der WCF fördert seit 2004 die Filmproduktion in filminfrastrukturell schwachen Regionen und setzt sich für kulturelle Vielfalt in den deutschen und europäischen Kinos ein.



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  Der Deutsche Kurzfilmpreis
     
Der Deutsche Kurzfilmpreis, die wichtigste Auszeichnung für den Kurzfilm in Deutschland, im Rahmen einer digitalen Live-Show von Kulturstaatsministerin Monika Grütters in Berlin verliehen. Aus 254 Vorschlägen haben die Jurys zwölf Filme für eine Auszeichnung mit dem Deutschen Kurzfilmpreis 2020 nominiert. Wer von ihnen den den Preis gewinnt, am 25. November bekannt geben.

Kreativ, zeitgemäß und unterhaltsam wird dem Deutschen Kurzfilmpreis 2020 trotz Lockdowns eine Bühne geboten, die das künstlerische Schaffen der Nominierten ehrt. In einem der schönsten und traditionsreichsten Kinos Berlins, dem INTERNATIONAL, wird Schauspieler und Grimme-Preisträger Tim Oliver Schultz die Gäste im Live-Stream durch den Abend führen, die Band DIE HÖCHSTE EISENBAHN untermalt die Veranstaltung musikalisch. Nicht nur Moderator Tim Oliver Schultz und HÖCHSTE EISENBAHN-Sänger Moritz Krämer sind Absolventen der Deutschen Film- und Fernsehakademie (DFFB), die in diesem Jahr als die Verleihung ausrichtende Filmhochschule für die Organisation und Durchführung des Deutschen Kurzfilmpreises verantwortlich ist, auch unter den Laudatoren finden sich Alumni der renommierten Berliner Filmhochschule.

    https://www.deutscher-kurzfilmpreis.de/dkfp


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  Neue App für Sandmann-Fans
     
Sandmännchens neue digitale Spielewelt

In der neuen Spielewelt können die Nutzerinnen und Nutzer mit dem Sandmännchen und seinen Freunden auf Entdeckungsreise gehen, verschiedene Landschaften besuchen und dabei die Fahrzeuge beliebig wechseln. Mal fliegen sie mit dem Hubschrauber über das Meer, fahren mit dem Zug durch den Wald oder schweben in der Raumkapsel über die Arktis. Weitere Schauplätze sind eine Werkstatt, eine Kita und ein Iglu. Für kreative Rollenspiele stehen zahlreiche Figuren und Gegenstände bereit. So kann das Sandmännchen Pflanzen gießen, sich um die Tiere auf dem Bauernhof kümmern, Kuchen backen oder Holz fällen und Feuer machen. Hüte und Brillen laden zum Verkleiden ein. In der Spielewelt gibt es zwar keine Maskenpflicht, doch wer möchte, kann dem Sandmännchen und seinen Freunden eine Maske aufsetzen. Weitere Variationsmöglichkeiten beim Spielen bietet der Wechsel zwischen Tag- und Nachtmodus. Per Knopfdruck ist es zudem möglich, den eigenen Bildschirm aufzunehmen und dabei einen Text aufzusprechen. So wird aus dem digitalen Rollenspiel ein individueller Film, den die Kinder speichern und als Video verschicken können. Weitere Features sind die Spieleklassiker "Memory" und "Puzzle" mit Bildern vom Sandmännchen und seinen Freunden.

Die neue App bietet täglich ab 18.00 Uhr die aktuelle "Sandmann"-Folge, die sieben Tage lang zur Verfügung steht. Über die Einstellungen ist es möglich, sie mit Gebärdensprache und Untertiteln anzusehen. Auch die aktuellen sieben "Baumhaus"-Folgen von KiKA und eine große Auswahl der beliebten Freunde-Geschichten wie "Pittiplatsch", "Jan & Henry" oder "Die Schmusedecke" sind in der Kinder-App abrufbar. Alle Folgen können auch offline angeschaut werden. Zum weiteren Angebot zählen die Hörgeschichten vom Sandmann und seinen Freunden, die wöchentlich erscheinen. Sie sind in einem eigenen Audiobereich abrufbar. Die neue App ist für iPhone, iPad, Android-Smartphones und Tablets ab sofort im iOS App Store und im Google Play Store erhältlich. Außerdem ist sie per Apple TV und Google Chrome Cast vom Handy auf TV-Geräte übertragbar. Umgesetzt wurde sie im Auftrag des Rundfunk Berlin-Brandenburg (rbb) von der Firma Ahoiii aus Köln, geeignet ist sie für Sandmann-Fans ab 4 Jahren. Sie löst die erste Sandmann-App ab, die 2012 veröffentlicht wurde. Diese war nicht nur die erste kostenfreie Kinder-App der ARD, sondern sie ist auch mit 1,2 Millionen Downloads eine der erfolgreichsten Kinder-Apps der ARD
    https://www.sandmann.de/



Retrospektive „No Angels – Mae West, Rosalind Russell & Carole Lombard“

Die Retrospektive der Berlinale 2021 präsentiert das komödiantische Œuvre der drei US-amerikanischen Schauspielerinnen Mae West, Rosalind Russell und Carole Lombard. Im Fokus stehen rund 30 Filme, in denen die jeweils unverwechselbaren Handschriften der Darstellerinnen im Genre der klassischen Hollywoodkomödie zum Ausdruck kommen.

Seit der Großen Depression zu Beginn der 1930er-Jahre wurde in den USA das Komische zu einer Reflexions- und Bewältigungsstrategie der Krise. Auch der Eintritt der USA in den Zweiten Weltkrieg ließ das Genre der Komödie weiter florieren. Das Kino bot dem Publikum Ablenkung und kurzfristige Erleichterung. Subgenres wie die Screwball Comedy oder die romantische Komödie hatten hier ihre Hoch-Zeit – und fanden in Mae West, Rosalind Russell und Carole Lombard selbstbewusste, gegen Klischees agierende Künstlerinnen.

Denn der Star (männlich) war das Zentrum, um den ein Hollywoodfilm geschrieben, finanziert und inszeniert wurde. Die Rolle, die der Frau angeboten wurde, ist klar: Ikone der Schönheit und Verführung. Um in diesem männlich-polarisierten System als weiblicher Star erfolgreich sein zu können, muss man neben Talent eine gute Portion Mut und Durchsetzungskraft haben.

Alsfemale leading comedians“ ihrer Zeit erreichen die drei Schauspielerinnen bis heute ihr Publikum auf ganz individuellen Wegen. Mae West spielt mit den Klischees des Weiblichen und kehrt mit zweideutigen Blicken und anspielungsreicher Sprache etablierte Geschlechterverhältnisse um. Rosalind Russell besticht in ihren Rollen der selbstbewussten Karrierefrau durch schlagfertigen Witz und überrascht zugleich mit Slapstick-Komik. Carole Lombard überzeugt hingegen mit subtiler Eleganz, mal als verwöhnte Millionenerbin, mal als ehrgeizige Schauspielerin, die Bühne oder Film erobern will.

Rainer Rother, Künstlerischer Direktor der Deutschen Kinemathek und Leiter der Retrospektive: „Komödien nutzen Klischees, spielen mit ihnen – und brechen sie auch. Reale Zustände und Ungleichheiten, aber auch Geschlechterverhältnisse werden ihr Material. Die klassische Hollywoodkomödie der 1930er- und 1940er-Jahre thematisiert all dies unter den Beschränkungen des ‚Production Codes‘ und stellt dabei dank der großen Darstellerinnen auch traditionelle Zuschreibungen in Frage. Daher haben wir uns in der Retrospektive für das Genre der Komödie entschieden. Wir freuen uns, die schauspielerischen Leistungen von West, Russell und Lombard würdigen zu können.“




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  33. EUROPEAN FILM AWARDS als virtuelle Zeremonie
     
Die European Film Academy werden in einer virtuellen Zeremonie ohne Publikum verliehen, übertragen vom Sitz der European Film Academy in Berlin aus am Samstag, den 12. Dezember 2020. Mit tiefem Bedauern, aber in vollem gegenseitigen Einvernehmen, haben die European Film Academy (EFA), der Bürgermeister von Reykjavik und die isländische Ministerin für Bildung, Wissenschaft und Kultur beschlossen, die im Dezember 2020 geplante Veranstaltung in der isländischen Hauptstadt abzusagen, und freuen sich nun bekannt geben zu können, dass in Reykjavik stattdessen die 35. Verleihung der European Film Awards im Dezember 2022 präsentiert wird. Nach dem gewohnten Rhythmus finden 2021 die 34. European Film Awards in Berlin statt.

Mit dem Beschluss wird die sich verschlechternde Situation infolge der COVID-19-Pandemie in einer wachsenden Zahl europäischer Länder und in Island berücksichtigt. Die Pandemie wirkt sich auf alle Veranstaltungen aus, die normalerweise während des EFA-Wochenendes stattfinden. Die European Film Academy und ihr Tochterunternehmen EFA Productions arbeiten derzeit an einem neuen Konzept für eine EFA-Woche mit zusätzlichen Online-Veranstaltungen, an der ihre Partner und Mitglieder, einschließlich der jährlichen Generalversammlung, beteiligt sind.

Die Vergabeverfahren bleiben gleich, d.h. die meisten Auszeichnungen werden direkt von den über 3.800 EFA-Mitgliedern gewählt. Aufgrund der Pandemie werden die Nominierungen am Dienstag, den 10. November gemeinsam mit den langjährigen Partnern der EFA in einem Livestream auf dem Europäischen Filmfestival im spanischen Sevilla bekannt gegeben.
    https://www.europeanfilmawards.eu/



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  Bond wieder verschoben
     
Der neue James-Bond-Film "Keine Zeit zu sterben" ist sechs Wochen vor dem geplanten Start erneut verschoben worden. Damit hat dieser Film schon zum vierten Mal einen neuen Starttermin bekommen und soll diesmal am 2. April 2021 ins Kino kommen. Am Tag vor der Startverschiebung hatte Billie Eilish noch ihr Musikvideo zum Titelsong "No Time To Die" veröffentlicht. Der Song ist Teil des Soundtracks des James Bond Films mit dem selben Namen, der 2020 erscheinen sollte.

Den neuen Starttermin für James Bond im April 2021 habe man gewählt, «damit ein weltweites Kinopublikum den Film sehen kann», hieß es in der knappen Mitteilung von MGM, Universal und der Produzenten Michael G. Wilson und Barbara Broccoli. «Wir verstehen, dass die Verzögerung für Fans enttäuschend ist, aber nun freuen wir uns darauf, 'No Time To Die' nächstes Jahr zu teilen.»
     
    https://www.007.com/no-time-to-die/




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  Deutsche Kinemathek in neuem Corporate Design
     
Seit dem 1.10.20 zeigt sich die Deutsche Kinemathek in einem neuen Corporate Design. Das Neuköllner Kollektiv Fünfzehn entwickelte in einem intensiven Prozess und in enger Kooperation mit dem Haus ein einprägsames Erscheinungsbild, das alle Besucher*innen herzlich willkommen heißt.
Sichtbarkeit und Zugänglichkeit – das ist das Motto des neuen Auftritts. Das Kollektiv Fünfzehn vereint in dem ganzheitlichen Konzept visuelle, sprachliche und räumliche Perspektiven. Mit markanten Schriften, großen Kontrasten und möglichst einfacher Sprache möchte die Kinemathek neue Besucher*innen in Zukunft erreichen – sowohl am Potsdamer Platz als auch online. Ziel des neuen Außenauftritts ist es, die Deutsche Kinemathek als attraktive, offene und moderne Kulturinstitution in Berlin und darüber hinaus sichtbar zu machen. Das neue Konzept profiliert das Haus mehr als zuvor als einen Ort der Vermittlung und des Diskurses – mit den Medien Film und Fernsehen im Zentrum.

Einhergehend mit dem neuen Corporate Design hat das Team von Fünfzehn zudem die Architektur des Museums umgestaltet. Eine aufgearbeitete, historische Kinobestuhlung lädt nun auf den einzelnen Etagen im Atrium unsere Besucher*innen, Gäste und Mitarbeiter*innen zum Verweilen ein. Lichte Räume werden zu Orten der Begegnung. Runde Formen und warme Farben brechen mit der Glas-Stahl-Ästhetik. Das Upcycling der Sitzgelegenheiten und die verwendeten Materialien garantieren Nachhaltigkeit. Eingeführt wird das neue Erscheinungsbild mit der Ausstellung »Hautnah – Die Filmkostüme von Barbara Baum«, die seit dem 1.10.2020 bis zum 3.5.2021 in der Deutschen Kinemathek gezeigt wird.


    https://www.deutsche-kinemathek.de/




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  NOMADLAND gewinnt den Goldenen Löwen
     
Chloé Zhaos Film NOMADLAND ist bei den 77. Internationalen Filmfestspielen von Venedig mit dem Golden Löwen für den Besten Film ausgezeichnet worden. Es ist das fünfte Mal seit 1949, dass der Hauptpreis des Festivals an das Werk einer Regisseurin geht.

NOMADLAND erzählt die Geschichte von Fern, die wie viele in den USA nach der großen Rezession 2008 alles verloren hat. Nach dem wirtschaftlichen Zusammenbruch einer Industriestadt im ländlichen Nevada packt Fern ihre Sachen und bricht in ihrem Van auf, ein Leben außerhalb der konventionellen Regeln als moderne Nomadin zu erkunden. Der Film zeigt auch die echten Nomaden Linda May, Swankie und Bob Wells als Ferns Mentoren auf ihrer Erkundung der weiten Landschaften des amerikanischen Westens.

In der Hauptrolle als Fern ist Oscarpreisträgerin Frances McDormand ("Fargo", "Three Billboards Outside Ebbing, Missouri") zu sehen.

NOMADLAND ist der dritte Kinofilm der Regisseurin Chloé Zhao ("The Rider", "Songs My Brothers Taught Me"). Zhao, die gerade für Marvel Studios "THE ETERNALS" abgedreht hat, zeichnet bei NOMADLAND auch für Drehbuch und Schnitt verantwortlich. Das Drehbuch basiert auf dem preisgekrönten Buch "Nomaden der Arbeit. Überleben in den USA im 21. Jahrhundert" von Jessica Bruder. NOMADLAND startet am 4. Februar 2021 bundesweit in den deutschen Kinos.

In diesem Jahr konkurrierten 18 Beiträge im Wettbewerb. Die Auszeichnungen wurden von einer internationalen Jury unter Vorsitz der australischen Schauspielerin Cate Blanchett vergeben. Zur Jury gehörte auch der Berliner Regisseur Christian Petzold.
     
    https://www.youtube.com/Trailer engl.




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  Berlinale 2021
     
Die Internationalen Filmfestspiele Berlin haben erste Entscheidungen für das Festival 2021 getroffen. Die Berlinale 2021 ist als physisch stattfindendes Festival geplant. Für den European Film Market (EFM) ist ein hybrides Modell vorgesehen. Die Umsetzung von Festival und Markt wird entsprechend der dann gültigen Rahmenbedingungen erfolgen und soll die größtmögliche Sicherheit aller Gäste gewährleisten. Anpassungen in der Festivalstruktur, der Filmprogrammierung sowie der Gesamtzahl der eingeladenen Filme werden von der Festivalleitung in den kommenden Wochen definiert. Bereits beschlossen ist, dass die Sektion Generation in den Wettbewerben Generation Kplus und Generation 14plus 2021 ausschließlich Langfilme mit einer Spielzeit von mindestens 60 Minuten und keine Kurzfilme zeigen wird.

Die Berlinale hat die von der Internationalen Jury vergebenen Preise im Wettbewerb neu aufgestellt. Erstmals werden die Schauspielpreise genderneutral definiert. Statt der Auszeichnungen für den Besten Darsteller und die Beste Darstellerin werden künftig genderneutral ein „Silberner Bär für die Beste Schauspielerische Leistung in einer Hauptrolle“ und ein „Silberner Bär für die Beste Schauspielerische Leistung in einer Nebenrolle“ vergeben. Eine weitere Neuerung ist der „Silberne Bär Preis der Jury“.

http://www.berlinale.de/
   



Historische Studie zu Berlinale-Gründungsdirektor Alfred Bauer

Studie bestätigt, dass Bauers Rolle in der Reichsfilmintendanz bedeutender war als bisher bekannt und von ihm nach 1945 systematisch verschleiert wurde

Die Geschäftsführung der Internationalen Filmfestspiele Berlin hatte im Februar 2020 das Institut für Zeitgeschichte (IfZ) beauftragt, Alfred Bauers Position in der NS-Filmbürokratie näher zu untersuchen. Anlass war die Medienveröffentlichung von Quellen, die Bauers Rolle und Aufgaben in der Reichsfilmintendanz neu beleuchteten.

Die Reichsfilmintendanz wurde durch Erlass des Reichsministers für Volksaufklärung und Propaganda Joseph Goebbels vom 28. Februar 1942 geschaffen und war die zentrale Institution zur Steuerung der Filmproduktion im NS-Regime. Alfred Bauer war Referent des Reichsfilmintendanten. Nach Kriegsende setzte er seine Karriere in der deutschen Filmindustrie fort und wurde 1951 der erste Leiter der neu gegründeten Internationalen Filmfestspiele Berlin; diese Position hatte er bis 1976 inne. 

Die von PD Dr. Tobias Hof im Auftrag des IfZ erstellte Studie (Zusammenfassung, PDF) zeigt auf, dass Alfred Bauer sich der bedeutenden Rolle der Reichsfilmintendanz im Propaganda-Apparat der NS-Herrschaft bewusst gewesen sein musste. Seine Aufgabe in der Reichsfilmintendanz trug zum Funktionieren, zur Stabilisierung und Legitimierung der NS-Herrschaft bei. Bauer schloss sich zudem schon früh (ab 1933) verschiedenen nationalsozialistischen Organisationen an und wurde 1937 Mitglied der NSDAP.

Weiter legt die Studie offen, dass Bauer während seines Entnazifizierungsverfahrens (1945–47) durch bewusste Falschaussagen, Halbwahrheiten und Behauptungen seine Rolle im NS-Regime zu verschleiern versuchte und sich stattdessen das Image eines Gegners des NS-Regimes konstruierte.

„Die neuen und nun auch wissenschaftlich erforschten Erkenntnisse über Alfred Bauers Verantwortlichkeiten in der Reichsfilmintendanz und sein Verhalten im Entnazifizierungsverfahren sind bestürzend. Sie sind aber ein wichtiges Element in der Aufarbeitung der NS-Vergangenheit von Kulturinstitutionen, die nach 1945 gegründet wurden. Es stellt sich daher die Frage, welche personellen Kontinuitäten die deutsche Kulturszene in den Nachkriegsjahren prägten. Durch die neuen Kenntnisse verändert sich auch der Blick auf die Gründungsjahre der Berlinale“, sagt Berlinale-Geschäftsführerin Mariette Rissenbeek. „Die IfZ-Studie weist zudem darauf hin, dass es noch zahlreiche Forschungslücken bei der historischen Betrachtung der Nachkriegs-Filmbranche gibt.“



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  Wiedereröffnung des Pankower Kinos BLAUER STERN
     
Seit 1933 ist an der Ausfallstraße nach Norden, im Herzen Niederschönhausens, ein Kino zu Hause. Erst unter dem Namen BISMARCK-LICHTSPIELE, seit 1946 als BLAUER STERN. 1987 wurde das Haus geschlossen und der Eingangsbereich nach der Wende als griechisches Restaurant genutzt. 1996 erfolgte durch Uwe Feld die Reaktivierung des zur Ruine verfallenen Kinosaales und die Wiedereröffnung des Hauses mit einem zweiten, zusätzlichen Kinosaal. Seit dieser Zeit steht das seit langem einzige Filmtheater Pankows für populäres Arthouse und ein ausgezeichnetes Kinderfilmangebot. Seit dem gesundheitsbedingten Rückzug Uwe Felds aus dem Kinogeschäft 2018 wird das Haus unter dem Dach der YORCK KINOGRUPPE betrieben.
Die Renovierung und Umgestaltung des Pankower Kinos BLAUER STERN sind abgeschlossen. Für das Innendesign zeichnet erneut das Architekturbüro Patrick Batek verantwortlich, dem schon für die Gestaltung des Charlottenburger delphi LUX' der renommierte FRAME AWARD verliehen wurde. Die Gäste erwartet im traditionellen Kiezkino ein behutsames Miteinander aus Alt und Neu. Ausgehend von einem Bild der Berliner Künstlerin Mechtild van Ahlers wurde der große Saal gestaltet und das Design aus dem Saal in das moderne Foyer übertragen.

https://yorck.de/kinos/blauer-stern
   






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  Die 77. Internationalen Filmfestspiele Venedig
     
Die Berlinerin Julia von Heinz‘ ("Hannas Reise", "Ich bin dann mal weg") ist mit ihrem Film UND MORGEN DIE GANZE WELT im Wettbewerb der 77. Internationalen Filmfestspiele in Venedig vertreten. Der Film soll vermutlich im Herbst in den deutschen Kinos starten.
Auch im Wettbewerb ist der Film QUO VADIS, AIDA? von der ebenfalls in Berlin ansässigen Regisseurin Jasmila Žbanić. "Dieser Film handelt von einer Frau, die in einem von Männern dominierten Krieg gefangen ist. Es geht um Mut, Liebe und Widerstandskraft – und auch darum, was passiert, wenn wir nicht rechtzeitig auf Warnsignale reagieren,“ erklärt die Regisseurin ihren Film.
Ein weiterer Berliner in Venedig ist der Regisseur Christian Petzold (Undine). Er ist Jurymitglied der Internationalen Filmfestspiele in Venedig. Cate Blanchett leitet dieses Jahr die Wettbewerbsjury.
Das 77. Internationale Filmfestival startet am 2. September und geht bis zum 12. September. In diesem Jahr eröffnet das italienische Ehedrama "Lacci" von Daniele Luchetti das Festival am Lido. Tilda Swinton und die Filmemacherin Ann Hui werden bei der Mostra für ihr Lebenswerk mit den Goldenen Löwen geehrt werden.

https://www.labiennale.org/en/cinema/2020
   



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  Das Arthouse-Kino KLICK wird wiedereröffnet
     
Das legendäre KLICK-Kino öffnet am 2. Juli 2020, nach zwei Jahren Schließung, in Berlin Charlottenburg wieder seine Türen. Das KLICK ist eine historische Arthouse-Kino Perle in Charlottenburg. 1911 wurde es in der Windscheidstraße, nahe dem Stuttgarter Platz, als typisches Ladenkino eröffnet und lief unter wechselndem Namen. KLICK heißt es seit den 70ern, bis es 2004 geschlossen wurde. Zwischen 2017 und 2018 wurde das Kino ein Jahr wiederbelebt, musste aber bald darauf wieder schließen. Nun ist das kleine Kino mit der langen Historie wieder zurück.

Kinobetreiber Christos Acrivulis hat die Programme für viele Filmfestivals kuratiert, u.a. 10 Jahre lang für den Max Ophüls Preis. Zusammen mit seinem Team, Martina Klier, Alessandro Borrelli und Sascha Grunow hat er das Kino umfassend renoviert und wieder auf die Beine gestellt.  

„Die Geschichte des KLICK Kinos zeigt seinen Charakter als Kiez-Kino. Mit Respekt für seine Geschichte werden wir das Kino wiedereröffnen. Wir möchten einen Ort etablieren, der die Menschen vor allem, aber nicht nur wegen interessanter Filme anzieht. Kunstausstellungen und Autorenlesungen, Liederabende und Poetry Slams – Kultur in all ihren Facetten soll einen einzigartigen Platz in der Winscheidstraße 19 finden.“ So beschreibt Christos Acrivulis den einzigartigen Charakter, den das neue Kino erhalten soll.

Um diese Vision zu unterstreichen, hat das KLICK-Kino mit dem Schauspieler Lars Eidinger einen prominenten Unterstützer gefunden. Als „Filmpate“ wird Lars Eidinger mit von ihm ausgewählten Filmen das Kinoprogramm des Monats Juli präsentieren. Das KLICK präsentiert folgende Lieblingsfilme von ihm: LE MÉPRIS (Die Verachtung) von Jean-Luc Godard und ANTICHRIST von Lars von Trier. Zudem werden einige Perlen aus Lars Eidingers umfassender Filmografie zu sehen sein, u.a. sein erster großer Erfolg ALLE ANDEREN von Maren Ade oder auch der weniger bekannte Film TABU - ES IST DIE SEELE EIN FREMDES AUF ERDEN von Christoph Stark. Ab der Wiedereröffnung im Juli wird jeden Monat eine andere Kinopersönlichkeit als Filmpat*in agieren. Das Kinoprogramm wird zusätzlich außerdem von Retrospektiven, Lesungen, Ausstellungen und Performances bereichert. Um so vielen Menschen wie möglich Zutritt zum Kino und den renovierten Räumlichkeiten zu geben, wird das KLICK-Kino am 04. Juli 2020 und 05. Juli 2020 ein Wochenende der offenen Tür organisieren.
   




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  Die offizielle Auswahl der Filme von Cannes
     
Das Filmfestival von Cannes (das ursprünglich vom 12. bis 23. Mai stattfinden sollte) hat die 56 Filme der offiziellen Auswahl bekannt gegeben. Damit verzichtet das Festival wegen der Corona-Krise nicht ganz auf seine 73. Ausgabe. Ein virtuelles Festival habe jedoch nie zur Debatte gestanden. Die Anziehungskraft der Filmfestspiele von Cannes bleibt trotz der ungewöhnlichen Umstände dieses Jahres unbestreitbar, da das Festival eine Rekordzahl von Einreichungen (2067 Spielfilme) erhalten hat. Statt Trophäen vergibt es aber dieses Jahr ein Gütesiegel.

Einer der Filme ist das Drama „Enfant Terrible“ des deutschen Regisseurs Oskar Roehler.
(deutscher Kinostart: 1. Oktober). 

16 Debütfilme sind in der Auswahl, aber auch viele Filme von etablierten Regisseuren wie François Ozon, Naomi Kawase, Maïwenn, Steve McQueen, Thomas Vinterberg, und Wes Anderson. Die 21 Filmen aus Frankreich lassen sich durchaus asl Starthilfe für die Wiedereröffnung der französischen Kinos verstehen.

The Cannes 2020 films:


THE FAITHFUL (or at least selected once before)

The French Dispatch - Wes Anderson (UK/France/Germany)
Summer of 85 [+] - François Ozon (France)
True Mothers - Naomi Kawase (Japan)
Lovers Rock - Steve McQueen (UK)
Mangrove - Steve McQueen (UK)
Another Round - Thomas Vinterberg (Denmark/Sweden/Netherlands)
DNA - Maïwenn (France)
Last Words - Jonathan Nossiter (Italy/France)
Heaven: To The Land Of Happiness - Im Sang-soo (South Korea)
Forgotten We'll Be - Fernando Trueba (Colombia)
Peninsula - Yeon Sang-ho (South Korea)
In the Dusk - Sharunas Bartas (Lithuania/France/Czech Republic/Serbia/Portugal/Latvia)
Home Front - Lucas Belvaux (France/Belgium)
The Real Thing - Koji Fukada (Japan)

THE NEWCOMERS

Passion simple - Danielle Arbid (France/Belgique)
A Good Man - Marie-Castille Mention Schaar (France)
Les choses qu’on dit, les choses qu’on fait - Emmanuel Mouret (France)
Souad - Ayten Amin (Egypt/Tunisia)
Limbo - Ben Sharrock (UK)
Red Soil - Farid Bentoumi (France)
Sweat - Magnus von Horn (Poland/Sweden)
Teddy - Ludovic and Zoran Boukherma (France)
February - Kamen Kalev (Bulgaria)
Ammonite - Francis Lee (UK)
Un médecin de nuit - Elie Wajeman (France)
Enfant terrible - Oskar Roehler (Germany)
Nadia, Butterfly - Pascal Plante (Canada)
Here We Are - Nir Bergman (Israel)

OMNIBUS FILM

Septet: The Story Of Hong Kong - Ann Hui, Johnnie To, Tsui Hark, Sammo Hung, Yuen Woo-Ping, Patrick Tam (Hong Kong)

THE FIRST FEATURES

Falling - Viggo Mortensen (Canada/UK/Denmark)
Pleasure - Ninja Thyberg (Sweden/Netherlands/France)
Slalom - Charlène Favier (France)
Memory House - João Paulo Miranda Maria (Brazil/France)
Broken Keys - Jimmy Keyrouz (Lebanon)
Ibrahim - Samir Guesmi (France)
Beginning - Déa Kulumbegashvili (Georgia)
Gagarine - Fanny Liatard, Jérémy Trouilh (France)
16 printemps - Suzanne Lindon (France)
Vaurien - Peter Dourountzis (France)
My Best Part - Nicolas Maury (France)
Should the Wind Fall - Nora Martirosyan (Armenia/France/Belgium)
John and the Hole - Pascual Sisto (USA)
Striding into the Wind - Wei Shujun (China)
The Death of Cinema and My Father Too - Dani Rosenberg (Israel)

DOCUMENTARY FILMS

The Billion Road - Dieudo Hamadi (Democratic Republic of the Congo/Belgium/France)
The Truffle Hunters - Michael Dweck, Gregory Kershaw (Italy/USA/Greece)
9 jours à Raqqa - Xavier de Lauzanne (France)

COMEDY FILMS

Antoinette dans les Cévennes - Caroline Vignal (France)
Les deux Alfred - Bruno Podalydès (France)
Un triomphe - Emmanuel Courcol (France)
Le Discours - Laurent Tirard (France)
L'Origine du monde - Laurent Lafitte (France)

ANIMATED FILMS

Earwig and the Witch - Goro Miyazaki (Japon)
Flee - Jonas Poher Rasmussen (Denmark/France/Sweden/Norway)
Josep - Aurel (France)
Soul - Pete Docter, Kemp Powers (USA)

    https://www.festival-cannes.com/en/



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  Systemsprenger gewinnt Goldene Lola
     
Die 70. Verleihung des Deutschen Filmpreises war etwas Besonderes. Sie war zum ersten Mal live zu sehen und das Ganze ohne Publikum. Nie waren sich das Publikum vor den Tv Geräten und die Preisträger*innen so nahe wie an diesem Abend. Edin Hasanović moderierte den Abend wunderbar - keine Gala aber eine enorme Sehnsucht nach Kino.

Der große Gewinner des Abends war das Drama Systemsprenger der Regisseurin Nora Fingscheidt. Der Film bekam acht Lolas, darunter auch als bester Spielfilm. Mit den Filmen Berlin Alexanderplatz (Regie: Burhan Qurbani) und Born in Evin (Regie: Maryam Zaree) haben noch zwei weitere Berlinalefilme Preise von der Deutschen Filmakademie bekommen.

Um die an der Produktion beteiligten Mitarbeiter*innen keiner gesundheitlichen Gefahr auszusetzen, liefen die Vorbereitungen zur Verleihung des Deutschen Filmpreises komplett im Homeoffice. Der Deutsche Filmpreis – die renommierteste und höchstdotierte Auszeichnung für den deutschen Film – wird nach der Wahl durch die Mitglieder der Deutschen Filmakademie von Kulturstaatsministerin Prof. Monika Grütters verliehen. Die Verleihung ist eine Veranstaltung der Deutschen Filmakademie in Zusammenarbeit mit der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien (BKM), produziert von der Deutschen Filmakademie Produktion GmbH.


http://www.deutscher-filmpreis.de/
     
   
 
Presse
 
"Das Kino ist wieder da"  Von Andreas Busche Tagesspiegel
"Ich bin die stille Lola"  Von Daniel Kothenschulte  Frankfurter Rundschau
"Acht Lolas für „Systemsprenger“ Die Gala dazu ist ohne Beispiel"  Von Hanns-Georg Rodek Welt
"Übung im Trockenschwimmen" Von Andreas Kilb Frankfurter Allgemeine Zeitung
"Fast wie im richtigen Leben"  Von Jenni Zykla  taz
"System TV gesprengt"  Von Wolfgang Höbel  Spiegel
"Alles auf Systemsprenger"  Von Peter Zander  Berliner Morgenpost
"Systemsprenger“ ist der große Gewinner"  Von Frank Junghänel  Berliner Zeitung
 



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BESTER SPIELFILM GOLD:

"Systemsprenger" von Nora Fingscheidt

BESTER SPIELFILM SILBER:

"Berlin Alexanderplatz" von Burhan Qurbani

BESTER SPIELFILM BRONZE:

"Es gilt das gesprochene Wort" von Ilker Çatak

BESTER DOKUMENTARFILM:

"Born in Evin" von Maryam Zaree

BESTER KINDERFILM:

"Als Hitler das rosa Kaninchen stahl" von Caroline Link

BESTE WEIBLICHE HAUPTROLLE

Helena Zengel ("Systemsprenger")

BESTE MÄNNLICHE HAUPTROLLE:

Albrecht Schuch für "Systemsprenger"

BESTE WEIBLICHE NEBENROLLE:

Gabriela Maria Schmeide für "Systemsprenger"

BESTE MÄNNLICHE NEBENROLLE:

Albrecht Schuch für "Berlin Alexanderplatz"

BESTE REGIE:

Nora Fingscheidt für "Systemsprenger"

BESTES DREHBUCH:

Nora Fingscheidt für "Systemsprenger"

BESTE KAMERA/BILDGESTALTUNG:

Yoshi Heimrath für "Berlin Alexanderplatz"

BESTER SCHNITT:

Stephan Bechinger und Julia Kovalenko für "Systemsprenger"

BESTE MUSIK:

Dascha Dauenhauer für "Berlin Alexanderplatz"

BESTES SZENENBILD:

Silke Buhr für "Berlin Alexanderplatz"

BESTES KOSTÜMBILD:

Sabine Böbbis für "Lindenberg! Mach dein Ding"

BESTES MASKENBILD:

Astrid Weber und Hannah Fischleder für "Lindenberg! Mach dein Ding"

BESTE TONGESTALTUNG:

Corinna Zink, Jonathan Schorr, Dominik Leube, Oscar Stiebitz und Gregor Bonse für "Systemsprenger"

BESTE VISUELLE EFFEKTE UND ANIMATION:

Jan Stoltz und Claudius Urban für "Die Känguru-Chroniken"

BESUCHERSTÄRKSTER FILM DES JAHRES:

"Das perfekte Geheimnis" von Bora Dagtekin

EHRENPREIS:

Edgar Reitz




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Haftanordnung Mohammad Rasoulof
     
Die Internationalen Filmfestspiele Berlin haben mit Bestürzung von der Haftanordnung der iranischen Behörden gegen den renommierten Regisseur Mohammad Rasoulof erfahren. Rasoulofs Film There is no Evil wurde am 29. Februar mit dem Goldenen Bären als Bester Film der Berlinale 2020 ausgezeichnet. In seinen Filmen setzt sich Mohammad Rasoulof mit der sozialen Situation in seinem Heimatland auseinander. Rasoulof wurde 2019 aufgrund seiner Filme wegen „Propaganda gegen das System“ zu einer Haftstrafe von einem Jahr und einem zweijährigen Berufsverbot verurteilt. Außerdem darf er den Iran nicht verlassen. Daher konnte er den Goldenen Bären der Berlinale auch nicht persönlich entgegennehmen. Die Haftstrafe war bislang nicht vollstreckt worden. Am 4. März wurde Mohammad Rasoulof vom zuständigen Richter in Teheran aufgefordert, die Haft anzutreten. Die Berlinale setzt sich grundsätzlich für die Meinungsfreiheit und Freiheit der Kunst ein. Daher protestiert das Festival gegen die Haftstrafe gegen den Regisseur. „Wir sind besorgt über die Haftanordnung gegen Mohammad Rasoulof. Es ist erschütternd, dass ein Regisseur so hart für seine künstlerische Arbeit bestraft wird,“ sagt das Leitungsduo der Berlinale, Mariette Rissenbeek und Carlo Chatrian. „Wir hoffen, dass die iranischen Behörden das Urteil revidieren.“

Auch die European Film Academy, das Festival de Cannes, die Deutsche Filmakademie, die Filmförderung Hamburg Schleswig-Holstein, das Filmfest Hamburg, das IDFA - International Documentary Film Festival Amsterdam, das Internationale Filmfestival Rotterdam, der Netherlands Film Fund – Filmfonds und die Accademia del cinema italiano – Premi David di Donatello bringen ihre tiefe Besorgnis über die bevorstehende Inhaftierung des iranischen Filmregisseurs Mohammad Rasoulof zum Ausdruck.
Rasoulof, der bereits in Cannes mit Preisen ausgezeichnet wurde, hat gerade für sein neuestes Werk den Goldenen Bären auf der 70. Berlinale gewonnen. ES GIBT KEIN BÖSES wirft, wie seine früheren Filme, einen kritischen Blick auf das Leben unter einer autoritären Herrschaft. Mohammad Rasoulof wurde nun von der Sonderstaatsanwaltschaft für Medien- und Kulturdelikte zu einer einjährigen Haftstrafe vorgeladen. Am 23. Juli 2019 hatte das iranische Revolutionsgericht den Filmemacher wegen angeblicher Propaganda gegen die Regierung zu einem Jahr Gefängnis und einem zweijährigen Arbeitsverbot als Regisseur verurteilt, sowie ein zweijähriges Ausreiseverbot und ein Verbot, sich an sozialen oder politischen Aktivitäten zu beteiligen.
Potestiert wird nachdrücklich gegen die Vorladung von Mohammad Rasoulof und fordern die iranischen Behörden dringend auf, seine Sicherheit und Gesundheit zu gewährleisten. Wir fordern auch, dass die Anklage gegen Mohammad Rasoulof zurückgezogen und das gegen ihn verhängte Reiseverbot unverzüglich und bedingungslos aufgehoben wird, und rufen Festivals auf der ganzen Welt, Kinos und alle Künstler auf, dies ebenfalls zu fordern.

"Die Einberufung zur Verbüßung meiner Haftstrafe offenbart nur einen kleinen Teil der Intoleranz und Wut, die für die Reaktion des iranischen Regimes auf Kritik charakteristisch sind. Viele Kulturaktivisten sind im Gefängnis, weil sie die Regierung kritisiert haben. Die weit verbreitete und unkontrollierte Ausbreitung des Covid-19-Virus in iranischen Gefängnissen gefährdet ernsthaft ihr Leben. Diese Bedingungen erfordern eine sofortige Reaktion der internationalen Gemeinschaft.“ Mohammad Rasoulof



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Goldener Bär geht an iranischen Film
     
Der Goldene Bär der 70. Berlinale geht an den Episodenfilm Sheytan vojud nadarad | There Is No Evil von Mohammad Rasoulof. Der Regisseur war nicht in Berlin - er bekam keine Reiseerlaubnis. Den Preis nahm seine Tochter entgegen. Am Wettbewerb um die Bären hatten sich bei der 70. Berlinale insgesamt 18 Filme beteiligt.

Den Großen Preise der Jury bekam der Film „Never Rarely Sometimes Always“ von Eliza Hittman. Viele hatten auch diesen Film auf der Liste für den Goldenen Bären.

Der Silberne Bär für die beste Regie geht in diesem Jahr an Hong Sangsoo für "Domangchin Yeoja" Paula Beer erhielt den Silbernen Bären als beste weibliche Darstellerin in dem Film "Undine" von Christian Petzold.
Morgen sind die 70. Filmfestspiele mit dem Berlinale Publikumstag beendet 


 
92ND OSCARS®
     
Parasite ist der erste fremdsprachige Film, der den Oscar für den besten Film gewonnen. Die weiteren Oscars verteilen sich nach dem doch eher bekannten Muster. Erneut waren nur Männer in der Kategorie beste Regie nominiert wurden. Die mangelnde Vielfalt hatte schon vor der Gala in den sozialen Netzwerken eine Welle von Kritik ausgelöst, etwa unter dem Hashtag #OscarsSoMale.
Parasite hatte bereits einen Golden Globe sowie die Goldene Palme beim Filmfestival in Cannes gewonnen. Bei den Oscars gewann der Film auch in den Kategorien beste Regie und bestes Originaldrehbuch und bester nichtenglischer Film.
Renée Zellweger gewinnt Oscar für ihre Darstellung der Judy Garland in dem Film Judy. Joaquin Phoenix gewinnt für "oker den Oscar für den besten Hauptdarsteller. Es ist Phoenix' erster Oscar. Brad Pitt und Laura Dern gewannen Oscars als beste Nebendarsteller/in.

Ein Oscar geht auch nach Berlin. Die gebürtige Isländerin  Hildur Gudnadottir lebt seit einigen Jahren in Berlin und bekam den Oscar für die beste Filmmusik in Joker. Es ist das erste Mal seit mehr als 20 Jahren, dass eine Frau den Preis bekommen hat.


Winners and Nominations - 92nd Academy Awards

Performance by an actor in a leading role
  • Joaquin Phoenix in “Joker”
  • Antonio Banderas in “Pain and Glory”
  • Leonardo DiCaprio in “Once upon a Time...in Hollywood”
  • Adam Driver in “Marriage Story”
  • Jonathan Pryce in “The Two Popes”
Performance by an actor in a supporting role
  • Brad Pitt in “Once upon a Time...in Hollywood”
  • Tom Hanks in “A Beautiful Day in the Neighborhood”
  • Anthony Hopkins in “The Two Popes”
  • Al Pacino in “The Irishman”
  • Joe Pesci in “The Irishman”
Performance by an actress in a leading role
  • Renée Zellweger in “Judy”
  • Cynthia Erivo in “Harriet”
  • Scarlett Johansson in “Marriage Story”
  • Saoirse Ronan in “Little Women”
  • Charlize Theron in “Bombshell”
Performance by an actress in a supporting role
  • Laura Dern in “Marriage Story”
  • Kathy Bates in “Richard Jewell”
  • Scarlett Johansson in “Jojo Rabbit”
  • Florence Pugh in “Little Women”
  • Margot Robbie in “Bombshell”
Best animated feature film of the year
  • “Toy Story 4” Josh Cooley, Mark Nielsen and Jonas Rivera
  • “How to Train Your Dragon: The Hidden World” Dean DeBlois, Bradford Lewis and Bonnie Arnold
  • “I Lost My Body” Jérémy Clapin and Marc du Pontavice
  • “Klaus” Sergio Pablos, Jinko Gotoh and Marisa Román
  • “Missing Link” Chris Butler, Arianne Sutner and Travis Knight
Achievement in cinematography
  • “1917” Roger Deakins
  • “The Irishman” Rodrigo Prieto
  • “Joker” Lawrence Sher
  • “The Lighthouse” Jarin Blaschke
  • “Once upon a Time...in Hollywood” Robert Richardson
Achievement in costume design
  • “Little Women” Jacqueline Durran
  • “The Irishman” Sandy Powell and Christopher Peterson
  • “Jojo Rabbit” Mayes C. Rubeo
  • “Joker” Mark Bridges
  • “Once upon a Time...in Hollywood” Arianne Phillips
Achievement in directing
  • “Parasite” Bong Joon Ho
  • “The Irishman” Martin Scorsese
  • “Joker” Todd Phillips
  • “1917” Sam Mendes
  • “Once upon a Time...in Hollywood” Quentin Tarantino
Best documentary feature
  • “American Factory” Steven Bognar, Julia Reichert, Jeff Reichert
  • “The Cave” Feras Fayyad, Kirstine Barfod and Sigrid Dyekjær
  • “The Edge of Democracy” Petra Costa, Joanna Natasegara, Shane Boris and Tiago Pavan
  • “For Sama” Waad al-Kateab and Edward Watts
  • “Honeyland” Ljubo Stefanov, Tamara Kotevska and Atanas Georgiev
Best documentary short subject
  • “Learning to Skateboard in a Warzone (If You're a Girl)” Carol Dysinger and Elena Andreicheva
  • “In the Absence” Yi Seung-Jun and Gary Byung-Seok Kam
  • “Life Overtakes Me” John Haptas and Kristine Samuelson
  • “St. Louis Superman” Smriti Mundhra and Sami Khan
  • “Walk Run Cha-Cha” Laura Nix and Colette Sandstedt
Achievement in film editing
  • “Ford v Ferrari” Michael McCusker and Andrew Buckland
  • “The Irishman” Thelma Schoonmaker
  • “Jojo Rabbit” Tom Eagles
  • “Joker” Jeff Groth
  • “Parasite” Yang Jinmo
Best international feature film of the year
  • “Parasite” South Korea
  • “Corpus Christi” Poland
  • “Honeyland” North Macedonia
  • “Les Misérables” France
  • “Pain and Glory” Spain
Achievement in makeup and hairstyling
  • “Bombshell” Kazu Hiro, Anne Morgan and Vivian Baker
  • “Joker” Nicki Ledermann and Kay Georgiou
  • “Judy” Jeremy Woodhead
  • “Maleficent: Mistress of Evil” Paul Gooch, Arjen Tuiten and David White
  • “1917” Naomi Donne, Tristan Versluis and Rebecca Cole
Achievement in music written for motion pictures (Original score)
  • “Joker” Hildur Guðnadóttir
  • “Little Women” Alexandre Desplat
  • “Marriage Story” Randy Newman
  • “1917” Thomas Newman
  • “Star Wars: The Rise of Skywalker” John Williams
Achievement in music written for motion pictures (Original song)
  • “(I'm Gonna) Love Me Again” from “Rocketman”
    Music by Elton John; Lyric by Bernie Taupin
  • “I Can't Let You Throw Yourself Away” from “Toy Story 4”
    Music and Lyric by Randy Newman
  • “I'm Standing With You” from “Breakthrough” Music and Lyric by Diane Warren
  • “Into The Unknown” from “Frozen II”
    Music and Lyric by Kristen Anderson-Lopez and Robert Lopez
  • “Stand Up” from “Harriet”
    Music and Lyric by Joshuah Brian Campbell and Cynthia Erivo
Best motion picture of the year
  • “Parasite” Kwak Sin Ae and Bong Joon Ho, Producers
  • “Ford v Ferrari” Peter Chernin, Jenno Topping and James Mangold, Producers
  • “The Irishman” Martin Scorsese, Robert De Niro, Jane Rosenthal and Emma Tillinger Koskoff, Producers
  • “Jojo Rabbit” Carthew Neal and Taika Waititi, Producers
  • “Joker” Todd Phillips, Bradley Cooper and Emma Tillinger Koskoff, Producers
  • “Little Women” Amy Pascal, Producer
  • “Marriage Story” Noah Baumbach and David Heyman, Producers
  • “1917” Sam Mendes, Pippa Harris, Jayne-Ann Tenggren and Callum McDougall, Producers
  • “Once upon a Time...in Hollywood” David Heyman, Shannon McIntosh and Quentin Tarantino, Producers
Achievement in production design
  • “Once upon a Time...in Hollywood” Production Design: Barbara Ling; Set Decoration: Nancy Haigh
  • “The Irishman” Production Design: Bob Shaw; Set Decoration: Regina Graves
  • “Jojo Rabbit” Production Design: Ra Vincent; Set Decoration: Nora Sopková
  • “1917” Production Design: Dennis Gassner; Set Decoration: Lee Sandales
  • “Parasite” Production Design: Lee Ha Jun; Set Decoration: Cho Won Woo
Best animated short film
  • “Hair Love” Matthew A. Cherry and Karen Rupert Toliver
  • “Dcera (Daughter)” Daria Kashcheeva
  • “Kitbull” Rosana Sullivan and Kathryn Hendrickson
  • “Memorable” Bruno Collet and Jean-François Le Corre
  • “Sister” Siqi Song
Best live action short film
  • “The Neighbors' Window” Marshall Curry
  • “Brotherhood” Meryam Joobeur and Maria Gracia Turgeon
  • “Nefta Football Club” Yves Piat and Damien Megherbi
  • “Saria” Bryan Buckley and Matt Lefebvre
  • “A Sister” Delphine Girard
Achievement in sound editing
  • “Ford v Ferrari” Donald Sylvester
  • “Joker” Alan Robert Murray
  • “1917” Oliver Tarney and Rachael Tate
  • “Once upon a Time...in Hollywood” Wylie Stateman
  • “Star Wars: The Rise of Skywalker” Matthew Wood and David Acord
Achievement in sound mixing
  • “1917” Mark Taylor and Stuart Wilson
  • “Ad Astra” Gary Rydstrom, Tom Johnson and Mark Ulano
  • “Ford v Ferrari” Paul Massey, David Giammarco and Steven A. Morrow
  • “Joker” Tom Ozanich, Dean Zupancic and Tod Maitland
  • “Once upon a Time...in Hollywood” Michael Minkler, Christian P. Minkler and Mark Ulano
Achievement in visual effects
  • “1917” Guillaume Rocheron, Greg Butler and Dominic Tuohy
  • “Avengers: Endgame” Dan DeLeeuw, Russell Earl, Matt Aitken and Dan Sudick
  • “The Irishman” Pablo Helman, Leandro Estebecorena, Nelson Sepulveda-Fauser and Stephane Grabli
  • “The Lion King” Robert Legato, Adam Valdez, Andrew R. Jones and Elliot Newman
  • “Star Wars: The Rise of Skywalker” Roger Guyett, Neal Scanlan, Patrick Tubach and Dominic Tuohy
Adapted screenplay
  • “Jojo Rabbit” Screenplay by Taika Waititi
  • “The Irishman” Screenplay by Steven Zaillian
  • “Joker” Written by Todd Phillips & Scott Silver
  • “Little Women” Written for the screen by Greta Gerwig
  • “The Two Popes” Written by Anthony McCarten
Original screenplay
  • “Parasite” Screenplay by Bong Joon Ho, Han Jin Won;
    Story by Bong Joon Ho
  • “Knives Out” Written by Rian Johnson
  • “Marriage Story” Written by Noah Baumbach
  • “1917” Written by Sam Mendes & Krysty Wilson-Cairns
  • “Once upon a Time...in Hollywood” Written by Quentin Tarantino
 
https://oscar.go.com/
 



 
  Die 32. EUROPEAN FILM AWARDS
     
In Berlin sind am Samstagabend die diesjährigen Gewinner des Europäischen Filmpreises ausgezeichnet worden. 3.600 Mitglieder der Europäischen Filmakademie stimmten über die Preise in zahlreichen Kategorien ab. Großer Siegerfilm war bei der Verleihung des 32. Europäischen Filmpreises "The Favourite" mit insgesamt acht Preisen in den Kategorien: Bester Film, Beste Komödie, Beste Regie, Beste Kamera, Beste Darstellerin, Bester Schnitt, Bestes Kostümbild und Bestes Maskenbild.
Als Europäische Serie wurde „Babylon Berlin“ von Tom Tykwer, Achim von Borries und Henk Handloegten ausgezeichnet. Der Ehrenpreis für das Lebenswerk ging an Regisseur Werner Herzog. Oscar-Preisträgerin Juliette Binoche wurde für ihr Engagement für das Kino geehrt. 2020 wird der Filmpreis im isländischen Reykjavik vergeben.


DIE PREISTRÄGER DER EUROPAEN FILM AWARDS 2019:

EUROPEAN FILM 2019:
 
THE FAVOURITE
Großbritannien, Irland            
Regie: Yorgos Lanthimos
Drehbuch: Deborah Davis & Tony McNamara
Produktion: Ed Guiney, Ceci Dempsey, Lee Magiday & Yorgos Lanthimos
 
EUROPEAN DOCUMENTARY 2019:

FOR SAMA Großbritannien, USA Regie: Waad al-Kateab & Edward Watts Produktion: Waad al-Kateab
EUROPEAN ANIMATED FEATURE FILM 2019:
BUÑUEL - IM LABYRINTH DER SCHILDKRÖTEN        
BUÑUEL EN EL LABERINTO DE LAS TORTUGAS         Spanien, Niederlande
Regie: Salvador Simó Drehbuch: Eligio Montero & Salvador Simó
Produktion: Manuel Cristobal, José Fernández de Vega & Bruno Felix Animation: Manolo Galiana
 
EUROPEAN COMEDY 2019:
THE FAVOURITE - INTRIGEN UND IRRSINN
Großbritannien, Irland
Regie: Yorgos Lanthimos
Drehbuch : Deborah Davis & Tony McNamara
Produktion: Ed Guiney, Ceci Dempsey, Lee Magiday & Yorgos Lanthimos
 
EUROPEAN DISCOVERY 2019 – Prix FIPRESCI:
LES MISÉRABLES
Frankreich
Regie: Ladj Ly
Drehbuch: Ladj Ly, Giordano Gederlini & Alexis Manenti
Produktion: Christophe Barral & Toufik Ayadi
 
EUROPEAN SHORT FILM 2019:
DAS WEIHNACHTSGESCHENK CADOUL DE CRĂCIUN
Rumänien, Spanien, Fiktion, 23 min Drehbuch & Regie: Bogdan Mureşanu Produktion: Bogdan Mureşanu, Vistor Dumitrovici & Eduardo M Escribano Solera
 
EFA PEOPLE’S CHOICE AWARD 2019:
COLD WAR – DER BREITENGRAD DER LIEBE
ZIMNA WOJNA
Polen, Großbritannien, Frankreich
Regie: Paweł Pawlikowski
Drehbuch: Paweł Pawlikowski, Janusz Glowacki, Piotr Borkowski
Hauptdarsteller: Joanna Kulig, Tomasz Kot, Borys Szyc, Agata Kulesza
 
 
EUROPEAN DIRECTOR 2019: Yorgos Lanthimos für THE FAVOURITE
EUROPEAN ACTRESS 2019: Olivia Colman in THE FAVOURITE
EUROPEAN ACTOR 2019: Antonio Banderas in LEID UND HERRLICHKEIT
EUROPEAN SCREENWRITER 2019: Céline Sciamma für PORTRAIT EINER JUNGEN FRAU IN FLAMMEN

Bereits fest standen die Preisträger der EXCELLENCE AWARDS 2019:
EUROPEAN CINEMATOGRAPHER: Robbie Ryan für THE FAVOURITE
EUROPEAN EDITOR: Yorgos Mavropsaridis für THE FAVOURITE
EUROPEAN PRODUCTION DESIGNER: Antxon Gómez für LEID UND HERRLICHKEIT
EUROPEAN COSTUME DESIGNER: Sandy Powell für THE FAVOURITE
EUROPEAN HAIR & MAKE-UP ARTIST: Nadia Stacey für THE FAVOURITE
EUROPEAN COMPOSER: John Gürtler für SYSTEMSPRENGER
EUROPEAN SOUND DESIGNER: Eduardo Esquide, Nacho Royo-Villanova & Laurent Chassaigne für A TWELVE-YEAR NIGHT
EUROPEAN VISUAL EFFECTS SUPERVISOR: Martin Ziebell, Sebastian Kaltmeyer, Néha Hirve, Jesper Brodersen & Torgeir Busch für ABOUT ENDLESSNESS
Der EUROPEAN ACHIEVEMENT IN FICTION SERIES Award geht an die Autoren/Regisseure von BABYLON BERLIN, Achim von Borries, Henk Handloegten und Tom Tykwer.
Juliette Binoche wurde 2019 für ihren EUROPÄISCHEN BEITRAG ZUM WELTKINO ausgezeichnet und nahm als Ehrengast an der Verleihung der diesjährigen European Film Awards teil, ebenso wie Werner Herzog, der mit dem PREIS FÜR EIN LEBENSWERK geehrt wurde, und Ankica Jurić Tilić, die den EURIMAGES Co-Production Award erhielt.
 
   https://www.europeanfilmawards.eu/



     
 
Das Cinestar im Sony Center ist geschlossen!
   
Das Kino CineStar im Sony-Center am Potsdamer Platz schließt zum Jahresende.
Das Kino sei gut besucht, aber wegen der hohen Miete wäre der Betrieb des Kinokomplexes defizitär, sagte CineStar-Geschäftsführer Oliver Fock. Bis Mitte Januar werden das CineStar-eigene Inventar und die Projektionstechnik ausgebaut. Nicht nur dem Sony Center bricht damit ein wesentlicher Teil seiner Anziehungskraft weg. Der Berlinale fehlen damit acht Kinosäle mit zusammen etwa 2400 Plätzen.

Das Haus hat acht Säle und insgesamt 2276 Sitzen. Es ist eine wichtige Spielstätte für die Berlinale, oft erprobt mit vielen über das Jahr verteilten Premieren und sehr beliebt bei Cineasten wegen seiner Filme im englischsprachigen Original. Das soll nun in der Kulturbrauerei, dem Cinestar Cubix am Alex und den Standorten in Hellersdorf, Tegel und Treptow mehr angeboten werden.
      https://www.cinestar.de/kino-berlin-original-im-sony-center
     


     
 
KINO & BAR IN DER KÖNIGSTADT ERÖFFNET
   
Klassiker, Aktuelles, Unbekanntes. Wir zeigen was unterhält, zur Diskussion anregt, bewegt. Wir wollen ein Ort sein, an dem die Kunst des Kinos im Mittelpunkt steht. Als Anlaufstelle für Festivals, themenspezifische Reihen und außergewöhnliche Abende bieten wir ein breit gefächertes und abwechslungsreiches Programm“, so Geschäftsführer Harald Siebler, der sich für die Programmierung beratend Christoph Ott an Bord geholt hat. Nach der Eröffnung am Samstag, den 2. November 2019 ab 12.00 Uhr startet das offizielle Kinoprogramm am Sonntag, den 3. November 2019 um 18.00 Uhr mit „THE LAUNDROMAT“, ein von Film von Steven Soderbergh. Meryl Streep, Gary Oldman, Antonio Banderas spielen die Hauptrollen. Um 20.00 Uhr wird „THE KING“ von Regisseur David Michôd, mit Timothée Chalamet, Robert Pattinson, Ben Mendelsohn u.v.m. gezeigt. Ab Mittwoch, den 6. November 2019 ist das „Interfilm Festival“ auf der 20.00 Uhr – Schiene zu Gast.

Das „Kino in der Königstadt“ hat einen Saal mit 65 Plätzen, ausgestattet mit Dolby Surround 7.1., die perfekte Projektion leistet ein Barca DCP 30 Serie II. Neben dem klassischen Kinoprogramm können die Kino- und Barräumlichkeiten für Filmabnahmen, Voraufführungen, Festivals, Premieren, Presse- und Verleihvorführungen oder Privat für jegliche Art Event angemietet werden. Tagsüber ist das neue Kino für Postproduktionen verfügbar. Bildbearbeitung in 2K. Betrieben werden „Kino & Bar in der Königstadt“ von der Gesellschaft für Europäische Film- und Kinokultur in der Königstadt, bestehend aus Harald Siebler (CEO), Anja Dihrberg, Janosch Benz, Ufuk Genc und Andreas Schardt.
      http://kino-bar.berlin/
     


     
 
delphi LUX als Deutschlands bestes Kino ausgezeichnet
   
Bei der diesjährigen Verleihung des Kinoprogrammpreises der Bundesregierung belohnte die Jury das Engagement und den unternehmerischen Mut der Berliner Kinobetreiber Heinrich-Georg Kloster und Christian Bräuer mit dem Spitzenpreis für das beste Jahresfilmprogramm 2018. Mit dieser Auszeichnung würdigt und fördert die Staatsministerin für Kultur und Medien Filmtheater, die sich bei der Verbreitung anspruchsvoller deutscher und anderer europäischer Filmkunst verdient gemacht haben. Damit geht nach zehn Jahren und zum zweiten Mal überhaupt dieser Preis an ein Berliner Kino. Bei der Verleihung am Mittwochabend in Hannover erklärte die Jury: „Von Null auf Hundert in einem Jahr, so könnte man die Erfolgsgeschichte unseres Hauptpreisträgers beschreiben. Innerhalb kürzester Zeit hat sich das vom Publikum geliebte Kino zum Besuchermagneten entwickelt.“

Der Publikumszuspruch übertraf alle Erwartungen: Über 225.000 Gäste fanden im ersten Jahr den Weg ins delphi LUX. Von den 291 gezeigten Filmen waren 65% europäisch. Besucher aller Altersschichten schätzen und lieben das Kino in Berlins City West und sind der beste Beweis, dass das Kino lebt. Es ist jetzt schon abzusehen, dass diese Zahlen 2019 noch einmal übertroffen werden. Neben dem Programm fand insbesondere die futuristische Architektur des Hauses international Beachtung in zahlreichen Kinofachzeitschriften, Architekturmagazinen und Reiseführern. Im Februar wurde das Kino mit dem Publikumspreis des international renommierten Innenarchitekturpreises FRAME AWARD ausgezeichnet. Gleich im ersten Jahr wartete das delphi LUX mit einem überaus vielfältigen Angebot auf. Das Haus bot ausgewählten Festivals wie der Jüdischen Filmwoche, der Queerfilmnacht, Achtung Berlin, der Russische Filmwoche und der Berlinale eine neue Heimat. Retrospektiven (20 Jahre Panorama-Publikumspreis, Wim Wenders-Retrospektive) waren hier genauso erfolgreich wie die Lange Nacht des jungen Films des First Steps-Awards. Die Filmreihe #2030 bringt jeden ersten Freitag im Monat interessiertes Publikum und Experten zu den Themen der Agenda 2030 für nachhaltige Entwicklung zusammen und es ist zur festen Adresse für OV- und OmU-Liebhaber geworden.

Yorck-Geschäftsführer Heinrich-Georg Kloster: „Wir waren uns sicher, mit dem delphi LUX etwas ganz Besonderes in Berlin zu schaffen und sind sehr erfreut, dass unsere Arbeit die Jury des Kinoprogrammpreises gleich im ersten Jahr überzeugen konnte.“
      https://www.yorck.de/kinos/delphi-lux
     


 
Die Stadt als Beute: Das Eiszeit Kino ist seit Mai 2018 geschlossen!
Am Freitag, 18.05.2018 hat das EISZEIT Kino seine letzte Filmvorführung gezeigt. Nach über 35 Jahren und mindestens 75.000 Filmvorführungen schließt eins der letzten unabhängigen Kreuzberger Kinos. So lauten die Meldungen auf der Webseite des Kinos. 1985 zog das Eiszeit-Kino in einen Hinterhof in der Zeughofstraße als Hausbesetzerkino. 2016 wurde das Kino umgebaut und zog in das Vorderhaus und es kam zu einem Neustart des Eiszeit-Kinos. Drei Säle wurden mit neuester Digitaltechnik ausgestattet. Neben einer Mischung aus Arthouse und Independent gab es Diskussionsabende mit Filmteams, Kino-Brunch und Kinderkino.

Das hat alles viel Geld gekostet. Geld welches jetzt fehlt um die Miete zu zahlen. Fristlose Kündigung wegen Mietschulden und keinerlei Verständniss eines Vermieters, der sich wohl mehr Miete von dem nächsten Miete:r verspricht. Es ist davon auszugehen, dass dies dann wohl kein Kino mehr sehen wird.  http://eiszeit.berlin/de
Presse
"Eiszeit-Kino in Kreuzberg schließt" Von Andreas Hartmann  Tagesspiegel
"Nach 37 Jahren Das Kiez-Kino Eiszeit schließt die Pforten" Von Stefan Strauß Berliner Zeitung
"Im Eiszeit geht das Licht aus"  Von Antje Lang - Lendorff/ Thomas Mauch  taz
   
   


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