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MMEANSMOVIE Filmmagazin Berlin © - Kino, Filmstarts, Festivals und Termine     
 
   
News  



   
       





News Berliner Kinos bleiben geschlossen
     

Mit dem heutigen Tag, Dienstag der 12. Mai 2020, steht fest, die Kinos in Berlin bleiben vorerst weiter geschlossen. Spekulationen darüber, dass sich das schon bald ändere, erteilte der Regierende Bürgermeister Michael Müller eine Absage.

"Es ist eine bewusste Entscheidung gewesen zu sagen, da sind ein paar Bereiche, die sind sensibler und die nehmen wir uns vielleicht für die nächsten Phasen vor", erläuterte der SPD-Politiker nach der Senatssitzung. "Bei den Kinos ist es eben nicht ganz so eindeutig. Bei den Biergärten gebe es die Möglichkeit, eine Polizeistreife vorbeifahren zu lassen, um zu sehen, wie die Situation sei. Ob sie das wirklich in jedem Kinosaal machen können, wenn das Licht aus ist, da kann man geteilter Meinung sein, ob man dann nicht doch näher zusammenrückt, um es mal vorsichtig zu sagen"

Autokinos dürfen betrieben werden, wenn sichergestellt ist, dass die Besucherinnen und Besucher bei geschlossenen Verdecken in ihren Kraftfahrzeugen verbleiben, der Abstand zwischen den Kraftfahrzeugen mindestens 1,5 Meter beträgt und der Ticketerwerb und die Nutzung von Sanitärräumen den Vorgaben für den Handel nach § 6a Absatz 2 entsprechen.




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  Kinos öffnen – aber noch nicht in Berlin
     
Einzig die Auto- Kinos sind derzeit in Deutschland offen. Der Branchenverband HDF Kino schätzt, dass die deutschen Filmtheater aufgrund der Komplettsperrung jede Woche Ertragsverluste von 17 Millionen Euro erleiden. In einer Mitgliederbefragung unter den bundesweit 1.734 Lichtspielhäusern vom 15. April gaben erste Betriebe an, dass sie ohne weitere Hilfen in den kommenden vier Wochen Insolvenz anmelden müssten.

Ab dem 30. Mai 2020 dürfen nun Kinos unter Auflagen in Nordrhein-Westfalen wieder öffnen. Auch in Sachsen öffnen die Kinos ab dem 18. Mai unter Auflagen. D.h. unter anderem dass der 1,5 Meter Abstand zwischen Besuchern gewährleistet sein muss. Jedoch stellt sich die Frage, wie viele Sitze müssen zwischen Besuchern frei gehalten werden und gilt auch für Besucher*innen eine Maskenpflicht? Für den Zoo Palast, das Kino International oder die vielen Freiluftkinos in Berlin dürfte das eigentlich kein Problem sein. Unter der Aufsicht der Kinobetreiber*innen dürfte dies auch besser funktionieren als in den überfüllten Parkanlagen oder auf den Plätzen in Berlin.

Nach Meinung des Geschäftsführers von Cineplex Deutschland, Kim Ludolf Koch sei das Risiko einer Ansteckung in den Lichtspielhäusern deutlich geringer als etwa in der Gastronomie. "Die Besucher*innen sitzen im Kinosaal mit entsprechendem Abstand und womöglich noch mit Maske. Während der Vorführung wird nicht gesprochen, und alle schauen in eine Richtung."
Deshalb hat die HDF ein Hygienekonzept entwickelt. Im Kassenbereich könnten Markierungen und Schutzwände angebracht, Tickets könnten online verkauft werden um Schlangen zu vermieden. Nach der Vorstellung verlassen die Besucher*innen das Kino über verschiedene Notausgänge. "Wir sind optimistisch, dass die Menschen zurückkommen werden, wenn wir die Kinos eröffnen können. Es ist unvergleichlich, einen Film vor einer großen Leinwand mit perfektem Sound zu genießen“ sagt Christine Berg, von Branchenverband HDF Kino.

Laut einer Online-Studie von S&L Research vermisst die Mehrheit der Kinogänger*innen das Kino. Die überwiegende Mehrheit der Befragten (93%) setzt ein deutliches Signal und gibt an, nach der Krise bzw. nach Aufhebung der Beschränkungen „sehr wahrscheinlich“ oder „wahrscheinlich“ wieder ins Kino gehen zu wollen. Der Kinobesuch wird dabei sogar als vergleichsweise sicher empfunden. Grundsätzlich bekennen sich die Teilnehmer der S&L-Umfrage also zum Kino. Die Bereitschaft, wann diese Loyalität dem Kino gegenüber genau in die Tat umgesetzt werden soll, variiert jedoch. „Sofort nach Öffnung“ planen nur 25% der Befragten, in die Kinos zu gehen; weitere 38% immerhin „innerhalb weniger Wochen“. Eine (relative) Normalisierung sollte sich laut der Umfrageergebnisse innerhalb von zwei Monaten nach Wiedereröffnung herstellen – insgesamt 84% der Kinogänger sagen für diesen Zeitraum ihren ersten Post-Corona-Kinobesuch voraus.

Das nicht nur die Kinos als letzter Ort der Entwicklung eines Filmes vom Drehbuch bis zur Kinoauswertung unter Materielle Not, Sorgen und Unsicherheiten leiden, darauf weist ein Offener Brief von neun Interessenverbänden hin. Kreative, Produzent*innen, Filmschaffende vor und hinter der Kamera, Verleiher*innen, Filmfestivals und Kinobetreiber*innen. Sie treffen die Branchenmitglieder allerdings sehr ungleich. Nicht wenige arbeiten schon zu normalen Zeiten unter prekären materiellen Bedingungen. Nun drohen ganze Sektoren und Beteiligte zu verschwinden bzw. abgewickelt zu werden. Während einige in dieser Krise vor der Insolvenz stehen, profitieren andere überproportional. Dazu gehören Netzprovider und Streamingdienste ebenso wie die Fernsehsender, die in Zeiten erzwungener Schließung von Kinos, Filmfestivals und anderen Kinokulturstätten ungeahnte Zuschauerzahlen verzeichnen sowie längst verloren geglaubte Publikumsgruppen ansprechen und über ihre Mediatheken und Youtube-Kanäle mit Filmen versorgen. Erste vorläufige Zahlen zeigen, dass das digitale Streaming von Filmen in fast allen Ländern seit Beginn der Pandemie- Eindämmungsmaßnahmen um bis zu 150 Prozent zugenommen hat. Netflix hat seit Anfang des Jahres allein 16 Millionen neue Abonnenten gewonnen. Gefordert wird eine Solidaritätsabgabe durch die Streamingdienste und Netzprovider. _ https://www.vdfk.de/

Dass die VoD-Anbieter (Video on Demand) profitieren, wo die Kinos aktuell noch verlieren, verwundert nicht. Über die Hälfte der Befragten der Online-Studie von S&L Research geben an, in den letzten Wochen mehr VoD-Angebote zu nutzen als zuvor (52% mehr Film; 55% mehr Serien). Nahezu die Hälfte der Umfrageteilnehmer (47%) haben in der Zeit der Ausgansbeschränkung neue Abonnements für SVoD-Anbieter (Subscriptional Video on Demand) abgeschlossen. Einen Sonderfall stellt hier Disney+ dar (28% der Befragten schlossen in den letzten Wochen Abos ab). Als erst kürzlich gestarteter neuer Player auf dem deutschen SVoD-Markt begründen sich hier viele neue Abos nicht nur auf die Beschränkungen durch Corona. Zum Vergleich: Im selben Zeitraum wurden Netflix- und Amazon Prime-Abos von 20% bzw. 14% der Befragten neu abgeschlossen.
   
 
Presse
 
"Im ganz falschen Film"  Von Bert Schulz taz
"Kein Bundestart bei den Lockerungen: Filmbranche steht vor Chaos"  Von Christiane Peitz TS
"So wollen Deutschlands Kinos wieder öffnen" Von Hanns-Georg Rodek  Welt
"Wiedereröffnung der Kinos erst im Herbst?"  Von Christiane Peitz  Tagesspiegel
"Sitzabstand halten - und öfter mal lüften?"  Von Elisa von Hof  Spiegel
"Was ersetzt die große Leinwand?"  Von Tim Caspar Boehme  taz
"Das schöne Dunkel"  Von Barbara Schweizerhof   der Freitag
"Harte Schnitte in Hollywood"  Von Marietta Steinhart  Zeit
"Blockbuster für die Couch" Von Tobias Kniebe  Süddeutsche Zeitung
"Warum die Kinobranche eine halbe Milliarde Euro braucht" Von Helmut Hartung  FAZ
 



News Appell an die Bundesregierung: Rettet den Kinofilm
     
109 Regisseurinnen, Regisseure, Autorinnen und Autoren appellieren an die Bundesregierung, den deutschen Kinofilm vor dem Untergang zu bewahren. Denn es gibt keine Versicherung, die das Covid-19-Risiko bei Dreharbeiten abdeckt. Es sei höchste Zeit, die bereits von den Produzenten entwickelten Konzepte in die Tat umzusetzen.

Sehr geehrte Frau Staatsministerin Professor Grütters, sehr geehrter Herr Bundesminister Altmaier,

der deutsche Kinofilm ist in höchster Gefahr! Durch die Corona-Krise sind sämtliche deutschen Kino-Produktionen zum Stillstand gekommen. Für die Kinofilmproduktionen, die abgebrochen werden mussten, haben alle Filmförderungen einen Nothilfefonds ins Leben gerufen. Für bevorstehende Filme fehlt jedoch jede Absicherung der Produzenten für das Risiko eines Drehstopps durch einen Covid19-Fall. Ohne diese Absicherung werden vor allem unabhängige Produzenten das Wagnis zu drehen nicht länger eingehen können. Das bedeutet bereits in den nächsten Monaten massives Produzentensterben, Arbeitslosigkeit für Filmschaffende und die Vernichtung großer Teile des deutschen Kinos. Die Gesellschaft verlöre damit auf nicht absehbare Zeit einen essenziellen Teil ihres kulturellen Nährbodens. Wir appellieren deshalb dringend an Sie, Sofortmaßnahmen zu ergreifen. Zuvorderst benötigen wir eine Lösung für den fehlenden Versicherungsschutz, um das Risiko zukünftiger Dreharbeiten abzusichern. Die Filmbranche braucht Ihre Unterstützung. Die klassischen Versicherungen und Rückversicherungen haben keine Lösungsvorschläge für die Filmbranche - und damit ist jeder Kinofilmdreh eine tickende Zeitbombe. Überzeugende Konzepte wurden seitens der Produzentenverbände entwickelt. Es ist höchste Zeit, diese jetzt umzusetzen. Die Pandemie wird uns noch lange begleiten. Auf einen Impfstoff zu warten, wäre fahrlässig. Wir müssen uns umgehend wappnen. Bitte handeln Sie jetzt!



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News "We Are One: A Global Film Festival"
     
YouTube zeigt vom 29. Mai bis 7. Juni ein zehntägiges digitales Filmfestival. Das besondere daran ist, dass sich 20 Festivalpartner, darunter auch Cannes, die Berlinale Sundance, San Sebastian, Locarno, Tokyo, Sydney, Jerusalem und Toronto daran beteiligen werden. Die Sichtung der Filme ist kostenlos und offenbar auch werbefrei. Partner dieser Festival-Kooperation ist Google mit YouTube. Die Veranstalter*innen wollen einen Mix aus alten und neuen Filmen präsentieren. Die einzelnen Filmfestivals kuratieren ihre eigenen Programm. Es umfasst Spielfilme, Kurzfilme, Dokumentarfilme und Panel- Diskussionen. Hinter "We Are One: A Global Film Festival" steht die New Yorker Firma Tribeca Enterprises. Zuschauer*innen werden zu Spenden für Betroffene der Corona-Krise aufgefordert. Das Geld soll an die Weltgesundheitsorganisation WHO und lokale Organisationen auf der ganzen Welt gehen. "We Are One: A Global Film Festival vereint Kuratoren, Künstler, Geschichtenerzähler, um zu unterhalten und dem weltweiten Publikum Zerstreuung zu bieten", sagte die Chefin von Tribeca Enterprises und dem Tribeca Filmfestival, Jane Rosenthal.

Die einzelnen Filmfestivals sind:
Annecy International Animation Film Festival, Berlin International Film Festival, BFI London Film Festival, Cannes Film Festival, Guadalajara International Film Festival, International Film Festival & Awards Macao (IFFAM), Jerusalem Film Festival, Mumbai Film Festival (MAMI), Karlovy Vary International Film Festival, Locarno Film Festival, Marrakech International Film Festival, New York Film Festival, San Sebastian International Film Festival, Sarajevo Film Festival, Sundance Film Festival, Sydney Film Festival, Tokyo International Film Festival, Toronto International Film Festival, Tribeca Film Festival, and Venice Film Festival.

https://www.youtube.com/WeAreOne



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News Systemsprenger gewinnt Goldene Lola
     
Die 70. Verleihung des Deutschen Filmpreises war etwas Besonderes. Sie war zum ersten Mal live zu sehen und das Ganze ohne Publikum. Nie waren sich das Publikum vor den Tv Geräten und die Preisträger*innen so nahe wie an diesem Abend. Edin Hasanović moderierte den Abend wunderbar - keine Gala aber eine enorme Sehnsucht nach Kino.

Der große Gewinner des Abends war das Drama Systemsprenger der Regisseurin Nora Fingscheidt. Der Film bekam acht Lolas, darunter auch als bester Spielfilm. Mit den Filmen Berlin Alexanderplatz (Regie: Burhan Qurbani) und Born in Evin (Regie: Maryam Zaree) haben noch zwei weitere Berlinalefilme Preise von der Deutschen Filmakademie bekommen.

Um die an der Produktion beteiligten Mitarbeiter*innen keiner gesundheitlichen Gefahr auszusetzen, liefen die Vorbereitungen zur Verleihung des Deutschen Filmpreises komplett im Homeoffice. Der Deutsche Filmpreis – die renommierteste und höchstdotierte Auszeichnung für den deutschen Film – wird nach der Wahl durch die Mitglieder der Deutschen Filmakademie von Kulturstaatsministerin Prof. Monika Grütters verliehen. Die Verleihung ist eine Veranstaltung der Deutschen Filmakademie in Zusammenarbeit mit der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien (BKM), produziert von der Deutschen Filmakademie Produktion GmbH.


http://www.deutscher-filmpreis.de/
     
   
 
Presse
 
"Das Kino ist wieder da"  Von Andreas Busche Tagesspiegel
"Ich bin die stille Lola"  Von Daniel Kothenschulte  Frankfurter Rundschau
"Acht Lolas für „Systemsprenger“ Die Gala dazu ist ohne Beispiel"  Von Hanns-Georg Rodek Welt
"Übung im Trockenschwimmen" Von Andreas Kilb Frankfurter Allgemeine Zeitung
"Fast wie im richtigen Leben"  Von Jenni Zykla  taz
"System TV gesprengt"  Von Wolfgang Höbel  Spiegel
"Alles auf Systemsprenger"  Von Peter Zander  Berliner Morgenpost
"Systemsprenger“ ist der große Gewinner"  Von Frank Junghänel  Berliner Zeitung
 



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BESTER SPIELFILM GOLD:

"Systemsprenger" von Nora Fingscheidt

BESTER SPIELFILM SILBER:

"Berlin Alexanderplatz" von Burhan Qurbani

BESTER SPIELFILM BRONZE:

"Es gilt das gesprochene Wort" von Ilker Çatak

BESTER DOKUMENTARFILM:

"Born in Evin" von Maryam Zaree

BESTER KINDERFILM:

"Als Hitler das rosa Kaninchen stahl" von Caroline Link

BESTE WEIBLICHE HAUPTROLLE

Helena Zengel ("Systemsprenger")

BESTE MÄNNLICHE HAUPTROLLE:

Albrecht Schuch für "Systemsprenger"

BESTE WEIBLICHE NEBENROLLE:

Gabriela Maria Schmeide für "Systemsprenger"

BESTE MÄNNLICHE NEBENROLLE:

Albrecht Schuch für "Berlin Alexanderplatz"

BESTE REGIE:

Nora Fingscheidt für "Systemsprenger"

BESTES DREHBUCH:

Nora Fingscheidt für "Systemsprenger"

BESTE KAMERA/BILDGESTALTUNG:

Yoshi Heimrath für "Berlin Alexanderplatz"

BESTER SCHNITT:

Stephan Bechinger und Julia Kovalenko für "Systemsprenger"

BESTE MUSIK:

Dascha Dauenhauer für "Berlin Alexanderplatz"

BESTES SZENENBILD:

Silke Buhr für "Berlin Alexanderplatz"

BESTES KOSTÜMBILD:

Sabine Böbbis für "Lindenberg! Mach dein Ding"

BESTES MASKENBILD:

Astrid Weber und Hannah Fischleder für "Lindenberg! Mach dein Ding"

BESTE TONGESTALTUNG:

Corinna Zink, Jonathan Schorr, Dominik Leube, Oscar Stiebitz und Gregor Bonse für "Systemsprenger"

BESTE VISUELLE EFFEKTE UND ANIMATION:

Jan Stoltz und Claudius Urban für "Die Känguru-Chroniken"

BESUCHERSTÄRKSTER FILM DES JAHRES:

"Das perfekte Geheimnis" von Bora Dagtekin

EHRENPREIS:

Edgar Reitz



News '100.000 – Alles, was ich nie wollte‘
     
Die im Februar 2020 von Henriette Ahrens und Ole Hellwig in Hamburg gegründete notsold GmbH hat ihr erstes Projekt erfolgreich lanciert: Über 50.000 Tickets wurden für die digitale Kino-Weltpremiere des Kinofilms '100.000 – Alles, was ich nie wollte‘ über den Youtube-Star und Ausnahmemusiker Fynn Kliemann allein am Osterwochenende verkauft. 25% des Gewinns gehen an die teilnehmenden Kinos als „Corona-Unterstützung“. „Von der positiven Resonanz sind wir überwältigt“, so Geschäftsführerin Henriette Ahrens. „Nicht nur der Start des Kartenvorverkaufs hat unsere Erwartungen übertroffen, auch die Reaktion der Kinos bundesweit. Täglich rufen Kinoleiter bei uns an oder schrieben uns per Mail und wollen Teil der Aktion werden. Das ist großartig!“
Die digitale Kino-Weltpremiere des Kinofilms '100.000 – Alles, was ich nie wollte‘ geht am 25.04.2020 ab 20h online. Der Stream wird nur 24 Stunden zur Verfügung stehen. Der Kartenvorverkauf startete am 10.04.2020 auf www.oderso.cool/doku. '100.000 - Alles, was ich nie wollte‘ sollte ursprünglich am 29. Mai an nur einem Tag in auf über 200 Kinoleinwänden gezeigt werden. Die digital-native Zielgruppe von Fynn Kliemann ist zu 99% zwischen 18-34 Jahre alt und 2/3 männlich. In einem ersten Aufruf meldeten sich 107.000 Fans und wollten ein Kinoticket – doch dann erreichte die Corona-Pandemie Deutschland. Die Besonderheit des digitalen Kinostarts ist, dass jeder Kinofan bei der Ticketbuchung sein Lieblingskino angeben kann, in welchem Kino er '100.000 – Alles, was ich nie wollte‘ hätte sehen wollen. Dieses Kino erhält 25% des Gewinns, abgerechnet nach den „gebuchten“ Kinokarten des jeweiligen Filmtheaters - als „Corona-Unterstützung“.



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News Unterstützungskampagne für Berliner Programmkinos
     
Die Berliner Kinolandschaft ist eine der vielfältigsten der Welt. Engagierte Programmkinos bringen auf 73 Leinwänden Woche für Woche eine Vielzahl von Filmen und Veranstaltungen zum Leuchten, ein Programm so bunt wie die Stadt. Filmstarts jenseits des Mainstreams aus allen Ecken der Welt, internationale und verrückte Festivals, Kinder- und Jugendarbeit, Retrospektiven, Filmgespräche, Podiumsdiskussionen: In diesen Kinos tauchen Menschen in andere Lebenswirklichkeiten ein, lachen, lernen, lieben und streiten. Wie keine andere Stadt lebt und liebt Berlin seine Kinos und die europaweit einzigartige Programmvielfalt.

Durch die vorübergehende unfreiwillige Kreativpause sind die Berliner Programmkinos akut in ihrer Existenz bedroht, denn obwohl derzeit keine Einnahmen erzielt werden, laufen die Fixkosten weiter. Wie bei vielen anderen Kulturunternehmen auch ist es unmöglich, Rücklagen zu bilden, um solche Ausfälle kompensieren zu können. Damit diese Vielfalt auch in der Zukunft erhalten bleibt, brauchen die Kinomacher*innen Unterstützung. Berliner Programmkinos haben sich zusammengeschlossen und eine Unterstützungskampagne auf Startnext initiiert.

Die Aktion startet am Freitag, 27. März 2020 und ist hier zu finden:
https://www.startnext.com/fortsetzungfolgt

Alle erzielten Spendeneinnahmen werden an die teilnehmenden Berliner Programmkinos verteilt. Mit den Spenden werden die Kinos einen kleinen Teil ihrer Ausgaben decken können. Gleichzeitig ist auch die Politik gefragt, schnell und unkompliziert finanzielle Unterstützung zu geben, so wie es das Medienboard Berlin-Brandenburg schon bereits getan hat. Die Berliner Programmkinos haben eine entscheidende Gemeinsamkeit: Sie machen Kino mit Herz. Und dennoch sind sie alle auf ihre eigene Art sehr verschieden. Wem diese Vielfalt wichtig ist, ist aufgerufen, zu helfen.





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News SUPPORT YOUR LOCAL CINEMA!
     
Spätestens seit dem 17. März sind in Deutschland die Kinos geschlossen. Für die Kinos bedeutet die derzeitige Situation ein Desaster. Hinter den Maßnahmen steckt das Modell Flatten The Curve, d.h. die Ansteckung über einen möglichst langen Zeitraum zu strecken, so dass nie zu viele Menschen gleichzeitig eine Behandlung benötigen. Aber niemand kann vorhersagen, wie lange die Situation anhalten wird. Mit den Schließungen geht es auch um die Existenz vieler Kinos.

Wir bitten euch: unterstützt eure Arthouse- und Programmkinos vor Ort, indem ihr jetzt Kinogutscheine kauft. #supportyourlocalcinema

kino-on-demand
Auch wenn wegen der Corona-Pandemie viele Kinos zurzeit geschlossen bleiben musst du zu Hause nicht auf großes Kino verzichten – und kannst auch in Krisenzeiten dein lokales Kino ganz einfach unterstützen!
Wenn Du auf Kino on Demand Filme ansiehst, profitiert Dein Kino – und Du erhältst bei jedem fünften Abruf einen Kinogutschein, den Du einlösen kannst, sobald Kinobesuche wieder problemlos möglich sind!
https://www.kino-on-demand.com/

Window Flicks - Fassadenkino zur Unterstützung Berliner Programmkinos
Während die Berliner nicht in ihre Programmkinos kommen können, kommt das Kino in die Hinterhöfe. Am Samstag fand die erfolgreiche Premiere des Projektes Window Flicks in einem Prenzlauer Berger Hinterhof statt.Window Flicks ist ein Kulturprojekt, welches sich zum Ziel gemacht hat, die Kinos in Berlin während der Corona-Krise zu unterstützen.
http://www.windowflicks.de/

Grandfilm On Demand
Ihr könnt die Filme des grandfilm Verleihs für eine Gebühr streamen, diese teilen den Gewinn 50/50 mit den Kinos, die regelmäßig deren Filme zum Start spielen.
https://grandfilm.de/grandfilmondemand/


Cineplex Home
ist ein Angebot der Cineplex Gruppe: Mit Cineplex Home gibt es einen exklusiven Zugang zu den eigenständigen Angeboten der Videociety GmbH
https://www.cineplex.de/berlin


Salzgeber Club - VoD-Premiere für das Heimkino
Der Salzgeber Club präsentiert jede Woche, immer donnerstags, eine exklusive VoD-Premiere für das Heimkino. Die Filme, die dort gezeigt werden, wurden noch nicht als DVD oder BluRay veröffentlicht und sind digital für vier Wochen exklusiv auf salzgeber.de zu sehen. Über den integrierten Vimeo-Player kann der Film gegen eine Gebühr digital ausgeliehen und ganz bequem von Zuhause angeschaut werden.
http://www.salzgeber.de/


WERBUNG KANN KINOS RETTEN
Ungewöhnliche Zeiten bedürfen ungewöhnlicher Maßnahmen. Schaue freiwillig Werbung und hilf dem Ort, der deine Kindheitserinnerungen schuf, der dir tolle Dates bescherte und der die legendärsten Geschichten erzählt hat. Kino.
http://hilfdeinemkino.de/

FORTSETZUNG: FOLGT.
Die Berliner Kinolandschaft ist eine der vielfältigsten der Welt. Engagierte Programmkinos bringen auf 73 Leinwänden Woche für Woche eine Vielzahl von Filmen und Veranstaltungen zum Leuchten, ein Programm so bunt wie die Stadt. Filmstarts jenseits des Mainstreams aus allen Ecken der Welt, internationale und verrückte Festivals, Kinder- und Jugendarbeit, Retrospektiven, Filmgespräche, Podiumsdiskussionen: In diesen Kinos tauchen Menschen in andere Lebenswirklichkeiten ein, lachen, lernen, lieben und streiten. Wie keine andere Stadt lebt und liebt Berlin seine Kinos und die europaweit einzigartige Programmvielfalt. Damit diese Vielfalt auch in der Zukunft erhalten bleibt, brauchen die Kinomacher*innen Unterstützung.
https://www.startnext.com/fortsetzungfolgt
    INTERFILM: #CoronaKino online!

Wir haben 4 unterhaltsame Programme zusammengestellt, 2 für Erwachsene, eins für Jugendliche ab 12 Jahren und eins für Kinder ab 6 Jahren. Mit dem Ausleihen oder Kauf der kuratorischen Schmuckstücke helft Ihr uns in einer Situation, die wir wie so viele andere Kolleg*innen aus der Kreativbranche als überaus bedrohlich empfinden. Mögen Euch im Gegenzug die drögen Stunden allzu intensiver Häuslichkeit versüßt werden!

Nachbarschafts(wahn)sinn 9 Filme in 85 Minuten!
Nachbarschafts(wahn)sinn 9 Filme in 85 Minuten!
Home Sweet Home 9 Filme in 80 Minuten!
TeenScreen Meets CoronaKino 9 Filme in 76 Minuten empfohlen ab 12 Jahren!
KUKI für Zuhause 6 Filme in 40 Minuten empfohlen ab 6 Jahren!



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News arsenal 3
     
Die physischen Räume sind uns vorübergehend abhanden gekommen, aber Kino ist ein sozialer Raum. Er besteht aus Filmemacher*innen und Künstler*innen, ihren Filmen, dem Publikum und dem Arsenal, als weiterhin lebendige Institution mit Mitarbeiter*innen und deren Engagement in der analogen, aber auch in der digitalen Welt. Dazu gehört das arsenal 3:
Seit Oktober 2019 wurde es als geschlossener Streamingbereich nur von Mitgliedern genutzt. Während der Schließzeit von arsenal 1 + 2 ist arsenal 3 offen für alle und hier kommen Sie zu den Filmen: arsenal 3

Die Filme sind ab heute Nacht bis zum 27. März zu sehen und jede Woche wechselt das Programm! Zahlreiche Filmemacher*innen und Künstler*innen, deren Werke im Verleihprogramm des Arsenal vertreten sind, haben sich sofort mit dem Arsenal und dem Publikum solidarisch erklärt und ihre Filme für die Online-Präsentation zur Verfügung gestellt.
Weil diejenigen, die die Filme machen ohnehin oft wenig daran verdienen und von der derzeitigen Krise besonders betroffen sind, rufen das Arsenal jetzt zu Spenden auf, damit es angemessene Lizenzzahlungen vornehmen kann.

Spendenkonto:
BFS / Bank für Sozialwirtschaft
IBAN DE39 1002 0500 0003 344306
BIC:BFSWDE33BER
Stichwort: arsenal 3
     
News Closed but open! Angebote der Deutschen Kinemathek
     
Die Kinemathek ist auch während der Schließzeit weiterhin für die Besucher*innen da! Mit ihren digitalen Angeboten wie der Sammlung digital, Online-Führungen durch ihre Ausstellungen sowie Streaming-Angeboten auf unterschiedlichen Plattformen ermöglicht die Deutsche Kinemathek kulturelle Teilhabe. Als Teil der Digitalen Strategie erweitert die Kinemathek die Online-Angebote des Museums und der Archive ständig. In Zeiten der Museumsschließung haben Besucher*innen nun die Möglichkeit, einen Ausschnitt der umfangreichen Sammlungen unter
https://www.deutsche-kinemathek.de/de/sammlungen-archive/sammlung-digital
zu erkunden.

Virtueller Ausstellungsbesuch

Ab Sonntag, dem 29. März 2020, bietet die Kinemathek zudem Online-Führungen durch aktuelle Sonderausstellungen und durch die Ständige Ausstellung – mit dem Künstlerischen Direktor Dr. Rainer Rother, mit Kurator*innen und mit Referent*innen des Bereichs Bildung und Vermittlung. Anlässlich der letzten Folge der Lindenstraße am kommenden Sonntag macht Klaudia Wick, Leitung Audiovisuelles Erbe – Fernsehen den Auftakt und führt durch den Fokus Fernsehen „Leben, sterben, Hochzeit feiern – Die Lindenstraße in der Mediathek Fernsehen“.

https://www.deutsche-kinemathek.de/


     
News Bundeszentrale für politische Bildung
     
In der Mediathek der Bundeszentrale für politische Bildung findet man Dokumentarfilme und abendfüllende Langzeitdokumentationen ebenso wie kürzere, ursprünglich für das Fernsehen produzierte Stücke und ein Spielfilm. Neben den Highlights mit aktuellem Bezug gibt es hier auch einige Klassiker zu sehen. Die in den Filmen behandelten Themen sind divers: Geschichte und Erinnerung, Kriminalität, Bildung, Umwelt, Integration, Entwicklung, Sicherheit, Extremismus u.v.m.
Aktuell: ORAY Ein Spielfilm von Mehmet Akif Büyükatalay, The Cleaners Ein Dokumentarfilm von Hans Block und Moritz Riesewieck, I am not your Negro Ein Dokumentarfilm von Raoul Peck und Pre-Crime Eine Dokumentation von Monika Hielscher und Matthias Heeder

https://www.bpb.de/mediathek/film-highlights/



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Haftanordnung Mohammad Rasoulof
     
Die Internationalen Filmfestspiele Berlin haben mit Bestürzung von der Haftanordnung der iranischen Behörden gegen den renommierten Regisseur Mohammad Rasoulof erfahren. Rasoulofs Film There is no Evil wurde am 29. Februar mit dem Goldenen Bären als Bester Film der Berlinale 2020 ausgezeichnet. In seinen Filmen setzt sich Mohammad Rasoulof mit der sozialen Situation in seinem Heimatland auseinander. Rasoulof wurde 2019 aufgrund seiner Filme wegen „Propaganda gegen das System“ zu einer Haftstrafe von einem Jahr und einem zweijährigen Berufsverbot verurteilt. Außerdem darf er den Iran nicht verlassen. Daher konnte er den Goldenen Bären der Berlinale auch nicht persönlich entgegennehmen. Die Haftstrafe war bislang nicht vollstreckt worden. Am 4. März wurde Mohammad Rasoulof vom zuständigen Richter in Teheran aufgefordert, die Haft anzutreten. Die Berlinale setzt sich grundsätzlich für die Meinungsfreiheit und Freiheit der Kunst ein. Daher protestiert das Festival gegen die Haftstrafe gegen den Regisseur. „Wir sind besorgt über die Haftanordnung gegen Mohammad Rasoulof. Es ist erschütternd, dass ein Regisseur so hart für seine künstlerische Arbeit bestraft wird,“ sagt das Leitungsduo der Berlinale, Mariette Rissenbeek und Carlo Chatrian. „Wir hoffen, dass die iranischen Behörden das Urteil revidieren.“

Auch die European Film Academy, das Festival de Cannes, die Deutsche Filmakademie, die Filmförderung Hamburg Schleswig-Holstein, das Filmfest Hamburg, das IDFA - International Documentary Film Festival Amsterdam, das Internationale Filmfestival Rotterdam, der Netherlands Film Fund – Filmfonds und die Accademia del cinema italiano – Premi David di Donatello bringen ihre tiefe Besorgnis über die bevorstehende Inhaftierung des iranischen Filmregisseurs Mohammad Rasoulof zum Ausdruck.
Rasoulof, der bereits in Cannes mit Preisen ausgezeichnet wurde, hat gerade für sein neuestes Werk den Goldenen Bären auf der 70. Berlinale gewonnen. ES GIBT KEIN BÖSES wirft, wie seine früheren Filme, einen kritischen Blick auf das Leben unter einer autoritären Herrschaft. Mohammad Rasoulof wurde nun von der Sonderstaatsanwaltschaft für Medien- und Kulturdelikte zu einer einjährigen Haftstrafe vorgeladen. Am 23. Juli 2019 hatte das iranische Revolutionsgericht den Filmemacher wegen angeblicher Propaganda gegen die Regierung zu einem Jahr Gefängnis und einem zweijährigen Arbeitsverbot als Regisseur verurteilt, sowie ein zweijähriges Ausreiseverbot und ein Verbot, sich an sozialen oder politischen Aktivitäten zu beteiligen.
Potestiert wird nachdrücklich gegen die Vorladung von Mohammad Rasoulof und fordern die iranischen Behörden dringend auf, seine Sicherheit und Gesundheit zu gewährleisten. Wir fordern auch, dass die Anklage gegen Mohammad Rasoulof zurückgezogen und das gegen ihn verhängte Reiseverbot unverzüglich und bedingungslos aufgehoben wird, und rufen Festivals auf der ganzen Welt, Kinos und alle Künstler auf, dies ebenfalls zu fordern.

"Die Einberufung zur Verbüßung meiner Haftstrafe offenbart nur einen kleinen Teil der Intoleranz und Wut, die für die Reaktion des iranischen Regimes auf Kritik charakteristisch sind. Viele Kulturaktivisten sind im Gefängnis, weil sie die Regierung kritisiert haben. Die weit verbreitete und unkontrollierte Ausbreitung des Covid-19-Virus in iranischen Gefängnissen gefährdet ernsthaft ihr Leben. Diese Bedingungen erfordern eine sofortige Reaktion der internationalen Gemeinschaft.“ Mohammad Rasoulof



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Goldener Bär geht an iranischen Film
     
Der Goldene Bär der 70. Berlinale geht an den Episodenfilm Sheytan vojud nadarad | There Is No Evil von Mohammad Rasoulof. Der Regisseur war nicht in Berlin - er bekam keine Reiseerlaubnis. Den Preis nahm seine Tochter entgegen. Am Wettbewerb um die Bären hatten sich bei der 70. Berlinale insgesamt 18 Filme beteiligt.

Den Großen Preise der Jury bekam der Film „Never Rarely Sometimes Always“ von Eliza Hittman. Viele hatten auch diesen Film auf der Liste für den Goldenen Bären.

Der Silberne Bär für die beste Regie geht in diesem Jahr an Hong Sangsoo für "Domangchin Yeoja" Paula Beer erhielt den Silbernen Bären als beste weibliche Darstellerin in dem Film "Undine" von Christian Petzold.
Morgen sind die 70. Filmfestspiele mit dem Berlinale Publikumstag beendet 



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Wintermärchen“ erhält den Preis der deutschen Filmkritik
     
Bei der Verleihung des Preises der deutschen Filmkritik 2019 hat der Verband der deutschen Filmkritik am 24. Februar 2020 „Wintermärchen“ von Jan Bonny als besten Film des Jahres ausgezeichnet und die Filmwissenschaftlerin Gertrud Koch für ihr Lebenswerk geehrt.

Zum besten Spielfilm des Jahres 2019 kürten die Kritiker*innen an diesem Abend „Wintermärchen“ von Jan Bonny, der auch mit zwei weiteren Preisen bedacht wurde: Benjamin Loeb wurde für seine Bildgestaltung ausgezeichnet und das Darsteller-Trio Ricarda Seifried, Jean-Luc Bubert & Thomas Schubert erhielt einen Sonderpreis als Darsteller-Ensemble. In der Kategorie Drehbuch gewann Mariko Minoguchi für „Mein Ende. Dein Anfang.“ Zudem wurde sie für ihre vorwärts und rückwärts erzählte Liebesgeschichte mit dem Preis für das Beste Debüt ausgezeichnet. In der Kategorie bester Schnitt gewann Angela Schanelec für ihren Film „Ich war zuhause, aber...“ Die Darstellerpreise gingen an Corinna Harfouch für ihre Rolle in Jan-Ole Gersters „Lara“ und Alexander Fehling für seine Darstellung eines an seinem Metier zweifelnden BND-Beamten in Philipp Leinemanns „Das Ende der Wahrheit“. Für die Musikauswahl in Fatih Akins „Der Goldene Handschuh“ wurde Pia Hoffmann ausgezeichnet. Zum Besten Kinderfilm wurde „Fritzi – eine Wendewundergeschichte“ von Ralf Kukula und Matthias Bruhn gekürt, den Preis für den Besten Dokumentarfilm konnte Thomas Heise für „Heimat ist ein Raum aus Zeit“ entgegennehmen. Katharina Rabels und Rebecca Zehrs „Dead Sea Dying“ wurde mit dem Preis für den Besten Kurzfilm ausgezeichnet und Helena Wittmanns „Ada Kaleh“ als Bester Experimentalfilm.

Als einziger deutscher Filmpreis, der ausschließlich von Kritiker*innen vergeben wird, zeichnet der Preis der deutschen Filmkritik seit 1956 deutsche Filme aus, die nicht nach wirtschaftlichen, länderspezifischen oder politischen Kriterien bewertet werden, sondern ausschließlich nach künstlerischen. Über die Preisvergabe entscheiden Jurys aus Mitgliedern des Verbandes der deutschen Filmkritik.

GEWINNER 2019

Bester Spielfilm
Wintermärchen (Jan Bonny)

Bestes Spielfilmdebüt
Mein Ende.Dein Anfang (Mariko Minoguchi)

Beste Darstellerin
Corinna Harfouch (Lara)

Bester Darsteller
Alexander Fehling (Das Ende der Wahrheit)

Sonderpreis für ein Darsteller-Ensemble
Ricarda Seifried, Jean-Luc Bubert & Thomas Schubert (Wintermärchen)

Bestes Drehbuch
Mariko Minoguchi (Mein Ende. Dein Anfang)

Beste Kamera
Benjamin Loeb (Wintermärchen)

Beste Musik
Pia Hoffmann (Musikauswahl Der Goldene Handschuh)

Bester Schnitt
Angela Schanelec (Ich war zuhause, aber...)

Bester Kinderfilm
Fritzi – eine Wendewundergeschichte (Ralf Kukula & Matthias Bruhn)

Bester Dokumentarfilm
Heimat ist ein Raum aus Zeit (Thomas Heise)

Bester Kurzfilm
Dead Sea Dying (Katharina Rabel & Rebecca Zehr)

Bester Experimentalfilm
Ada Kaleh (Helena Wittmann)
 
https://www.vdfk.de/
 



 
92ND OSCARS®
     
Parasite ist der erste fremdsprachige Film, der den Oscar für den besten Film gewonnen. Die weiteren Oscars verteilen sich nach dem doch eher bekannten Muster. Erneut waren nur Männer in der Kategorie beste Regie nominiert wurden. Die mangelnde Vielfalt hatte schon vor der Gala in den sozialen Netzwerken eine Welle von Kritik ausgelöst, etwa unter dem Hashtag #OscarsSoMale.
Parasite hatte bereits einen Golden Globe sowie die Goldene Palme beim Filmfestival in Cannes gewonnen. Bei den Oscars gewann der Film auch in den Kategorien beste Regie und bestes Originaldrehbuch und bester nichtenglischer Film.
Renée Zellweger gewinnt Oscar für ihre Darstellung der Judy Garland in dem Film Judy. Joaquin Phoenix gewinnt für "oker den Oscar für den besten Hauptdarsteller. Es ist Phoenix' erster Oscar. Brad Pitt und Laura Dern gewannen Oscars als beste Nebendarsteller/in.

Ein Oscar geht auch nach Berlin. Die gebürtige Isländerin  Hildur Gudnadottir lebt seit einigen Jahren in Berlin und bekam den Oscar für die beste Filmmusik in Joker. Es ist das erste Mal seit mehr als 20 Jahren, dass eine Frau den Preis bekommen hat.


Winners and Nominations - 92nd Academy Awards

Performance by an actor in a leading role
  • Joaquin Phoenix in “Joker”
  • Antonio Banderas in “Pain and Glory”
  • Leonardo DiCaprio in “Once upon a Time...in Hollywood”
  • Adam Driver in “Marriage Story”
  • Jonathan Pryce in “The Two Popes”
Performance by an actor in a supporting role
  • Brad Pitt in “Once upon a Time...in Hollywood”
  • Tom Hanks in “A Beautiful Day in the Neighborhood”
  • Anthony Hopkins in “The Two Popes”
  • Al Pacino in “The Irishman”
  • Joe Pesci in “The Irishman”
Performance by an actress in a leading role
  • Renée Zellweger in “Judy”
  • Cynthia Erivo in “Harriet”
  • Scarlett Johansson in “Marriage Story”
  • Saoirse Ronan in “Little Women”
  • Charlize Theron in “Bombshell”
Performance by an actress in a supporting role
  • Laura Dern in “Marriage Story”
  • Kathy Bates in “Richard Jewell”
  • Scarlett Johansson in “Jojo Rabbit”
  • Florence Pugh in “Little Women”
  • Margot Robbie in “Bombshell”
Best animated feature film of the year
  • “Toy Story 4” Josh Cooley, Mark Nielsen and Jonas Rivera
  • “How to Train Your Dragon: The Hidden World” Dean DeBlois, Bradford Lewis and Bonnie Arnold
  • “I Lost My Body” Jérémy Clapin and Marc du Pontavice
  • “Klaus” Sergio Pablos, Jinko Gotoh and Marisa Román
  • “Missing Link” Chris Butler, Arianne Sutner and Travis Knight
Achievement in cinematography
  • “1917” Roger Deakins
  • “The Irishman” Rodrigo Prieto
  • “Joker” Lawrence Sher
  • “The Lighthouse” Jarin Blaschke
  • “Once upon a Time...in Hollywood” Robert Richardson
Achievement in costume design
  • “Little Women” Jacqueline Durran
  • “The Irishman” Sandy Powell and Christopher Peterson
  • “Jojo Rabbit” Mayes C. Rubeo
  • “Joker” Mark Bridges
  • “Once upon a Time...in Hollywood” Arianne Phillips
Achievement in directing
  • “Parasite” Bong Joon Ho
  • “The Irishman” Martin Scorsese
  • “Joker” Todd Phillips
  • “1917” Sam Mendes
  • “Once upon a Time...in Hollywood” Quentin Tarantino
Best documentary feature
  • “American Factory” Steven Bognar, Julia Reichert, Jeff Reichert
  • “The Cave” Feras Fayyad, Kirstine Barfod and Sigrid Dyekjær
  • “The Edge of Democracy” Petra Costa, Joanna Natasegara, Shane Boris and Tiago Pavan
  • “For Sama” Waad al-Kateab and Edward Watts
  • “Honeyland” Ljubo Stefanov, Tamara Kotevska and Atanas Georgiev
Best documentary short subject
  • “Learning to Skateboard in a Warzone (If You're a Girl)” Carol Dysinger and Elena Andreicheva
  • “In the Absence” Yi Seung-Jun and Gary Byung-Seok Kam
  • “Life Overtakes Me” John Haptas and Kristine Samuelson
  • “St. Louis Superman” Smriti Mundhra and Sami Khan
  • “Walk Run Cha-Cha” Laura Nix and Colette Sandstedt
Achievement in film editing
  • “Ford v Ferrari” Michael McCusker and Andrew Buckland
  • “The Irishman” Thelma Schoonmaker
  • “Jojo Rabbit” Tom Eagles
  • “Joker” Jeff Groth
  • “Parasite” Yang Jinmo
Best international feature film of the year
  • “Parasite” South Korea
  • “Corpus Christi” Poland
  • “Honeyland” North Macedonia
  • “Les Misérables” France
  • “Pain and Glory” Spain
Achievement in makeup and hairstyling
  • “Bombshell” Kazu Hiro, Anne Morgan and Vivian Baker
  • “Joker” Nicki Ledermann and Kay Georgiou
  • “Judy” Jeremy Woodhead
  • “Maleficent: Mistress of Evil” Paul Gooch, Arjen Tuiten and David White
  • “1917” Naomi Donne, Tristan Versluis and Rebecca Cole
Achievement in music written for motion pictures (Original score)
  • “Joker” Hildur Guðnadóttir
  • “Little Women” Alexandre Desplat
  • “Marriage Story” Randy Newman
  • “1917” Thomas Newman
  • “Star Wars: The Rise of Skywalker” John Williams
Achievement in music written for motion pictures (Original song)
  • “(I'm Gonna) Love Me Again” from “Rocketman”
    Music by Elton John; Lyric by Bernie Taupin
  • “I Can't Let You Throw Yourself Away” from “Toy Story 4”
    Music and Lyric by Randy Newman
  • “I'm Standing With You” from “Breakthrough” Music and Lyric by Diane Warren
  • “Into The Unknown” from “Frozen II”
    Music and Lyric by Kristen Anderson-Lopez and Robert Lopez
  • “Stand Up” from “Harriet”
    Music and Lyric by Joshuah Brian Campbell and Cynthia Erivo
Best motion picture of the year
  • “Parasite” Kwak Sin Ae and Bong Joon Ho, Producers
  • “Ford v Ferrari” Peter Chernin, Jenno Topping and James Mangold, Producers
  • “The Irishman” Martin Scorsese, Robert De Niro, Jane Rosenthal and Emma Tillinger Koskoff, Producers
  • “Jojo Rabbit” Carthew Neal and Taika Waititi, Producers
  • “Joker” Todd Phillips, Bradley Cooper and Emma Tillinger Koskoff, Producers
  • “Little Women” Amy Pascal, Producer
  • “Marriage Story” Noah Baumbach and David Heyman, Producers
  • “1917” Sam Mendes, Pippa Harris, Jayne-Ann Tenggren and Callum McDougall, Producers
  • “Once upon a Time...in Hollywood” David Heyman, Shannon McIntosh and Quentin Tarantino, Producers
Achievement in production design
  • “Once upon a Time...in Hollywood” Production Design: Barbara Ling; Set Decoration: Nancy Haigh
  • “The Irishman” Production Design: Bob Shaw; Set Decoration: Regina Graves
  • “Jojo Rabbit” Production Design: Ra Vincent; Set Decoration: Nora Sopková
  • “1917” Production Design: Dennis Gassner; Set Decoration: Lee Sandales
  • “Parasite” Production Design: Lee Ha Jun; Set Decoration: Cho Won Woo
Best animated short film
  • “Hair Love” Matthew A. Cherry and Karen Rupert Toliver
  • “Dcera (Daughter)” Daria Kashcheeva
  • “Kitbull” Rosana Sullivan and Kathryn Hendrickson
  • “Memorable” Bruno Collet and Jean-François Le Corre
  • “Sister” Siqi Song
Best live action short film
  • “The Neighbors' Window” Marshall Curry
  • “Brotherhood” Meryam Joobeur and Maria Gracia Turgeon
  • “Nefta Football Club” Yves Piat and Damien Megherbi
  • “Saria” Bryan Buckley and Matt Lefebvre
  • “A Sister” Delphine Girard
Achievement in sound editing
  • “Ford v Ferrari” Donald Sylvester
  • “Joker” Alan Robert Murray
  • “1917” Oliver Tarney and Rachael Tate
  • “Once upon a Time...in Hollywood” Wylie Stateman
  • “Star Wars: The Rise of Skywalker” Matthew Wood and David Acord
Achievement in sound mixing
  • “1917” Mark Taylor and Stuart Wilson
  • “Ad Astra” Gary Rydstrom, Tom Johnson and Mark Ulano
  • “Ford v Ferrari” Paul Massey, David Giammarco and Steven A. Morrow
  • “Joker” Tom Ozanich, Dean Zupancic and Tod Maitland
  • “Once upon a Time...in Hollywood” Michael Minkler, Christian P. Minkler and Mark Ulano
Achievement in visual effects
  • “1917” Guillaume Rocheron, Greg Butler and Dominic Tuohy
  • “Avengers: Endgame” Dan DeLeeuw, Russell Earl, Matt Aitken and Dan Sudick
  • “The Irishman” Pablo Helman, Leandro Estebecorena, Nelson Sepulveda-Fauser and Stephane Grabli
  • “The Lion King” Robert Legato, Adam Valdez, Andrew R. Jones and Elliot Newman
  • “Star Wars: The Rise of Skywalker” Roger Guyett, Neal Scanlan, Patrick Tubach and Dominic Tuohy
Adapted screenplay
  • “Jojo Rabbit” Screenplay by Taika Waititi
  • “The Irishman” Screenplay by Steven Zaillian
  • “Joker” Written by Todd Phillips & Scott Silver
  • “Little Women” Written for the screen by Greta Gerwig
  • “The Two Popes” Written by Anthony McCarten
Original screenplay
  • “Parasite” Screenplay by Bong Joon Ho, Han Jin Won;
    Story by Bong Joon Ho
  • “Knives Out” Written by Rian Johnson
  • “Marriage Story” Written by Noah Baumbach
  • “1917” Written by Sam Mendes & Krysty Wilson-Cairns
  • “Once upon a Time...in Hollywood” Written by Quentin Tarantino
 
https://oscar.go.com/
 



 
  Die 32. EUROPEAN FILM AWARDS
     
In Berlin sind am Samstagabend die diesjährigen Gewinner des Europäischen Filmpreises ausgezeichnet worden. 3.600 Mitglieder der Europäischen Filmakademie stimmten über die Preise in zahlreichen Kategorien ab. Großer Siegerfilm war bei der Verleihung des 32. Europäischen Filmpreises "The Favourite" mit insgesamt acht Preisen in den Kategorien: Bester Film, Beste Komödie, Beste Regie, Beste Kamera, Beste Darstellerin, Bester Schnitt, Bestes Kostümbild und Bestes Maskenbild.
Als Europäische Serie wurde „Babylon Berlin“ von Tom Tykwer, Achim von Borries und Henk Handloegten ausgezeichnet. Der Ehrenpreis für das Lebenswerk ging an Regisseur Werner Herzog. Oscar-Preisträgerin Juliette Binoche wurde für ihr Engagement für das Kino geehrt. 2020 wird der Filmpreis im isländischen Reykjavik vergeben.


DIE PREISTRÄGER DER EUROPAEN FILM AWARDS 2019:

EUROPEAN FILM 2019:
 
THE FAVOURITE
Großbritannien, Irland            
Regie: Yorgos Lanthimos
Drehbuch: Deborah Davis & Tony McNamara
Produktion: Ed Guiney, Ceci Dempsey, Lee Magiday & Yorgos Lanthimos
 
EUROPEAN DOCUMENTARY 2019:

FOR SAMA Großbritannien, USA Regie: Waad al-Kateab & Edward Watts Produktion: Waad al-Kateab
EUROPEAN ANIMATED FEATURE FILM 2019:
BUÑUEL - IM LABYRINTH DER SCHILDKRÖTEN        
BUÑUEL EN EL LABERINTO DE LAS TORTUGAS         Spanien, Niederlande
Regie: Salvador Simó Drehbuch: Eligio Montero & Salvador Simó
Produktion: Manuel Cristobal, José Fernández de Vega & Bruno Felix Animation: Manolo Galiana
 
EUROPEAN COMEDY 2019:
THE FAVOURITE - INTRIGEN UND IRRSINN
Großbritannien, Irland
Regie: Yorgos Lanthimos
Drehbuch : Deborah Davis & Tony McNamara
Produktion: Ed Guiney, Ceci Dempsey, Lee Magiday & Yorgos Lanthimos
 
EUROPEAN DISCOVERY 2019 – Prix FIPRESCI:
LES MISÉRABLES
Frankreich
Regie: Ladj Ly
Drehbuch: Ladj Ly, Giordano Gederlini & Alexis Manenti
Produktion: Christophe Barral & Toufik Ayadi
 
EUROPEAN SHORT FILM 2019:
DAS WEIHNACHTSGESCHENK CADOUL DE CRĂCIUN
Rumänien, Spanien, Fiktion, 23 min Drehbuch & Regie: Bogdan Mureşanu Produktion: Bogdan Mureşanu, Vistor Dumitrovici & Eduardo M Escribano Solera
 
EFA PEOPLE’S CHOICE AWARD 2019:
COLD WAR – DER BREITENGRAD DER LIEBE
ZIMNA WOJNA
Polen, Großbritannien, Frankreich
Regie: Paweł Pawlikowski
Drehbuch: Paweł Pawlikowski, Janusz Glowacki, Piotr Borkowski
Hauptdarsteller: Joanna Kulig, Tomasz Kot, Borys Szyc, Agata Kulesza
 
 
EUROPEAN DIRECTOR 2019: Yorgos Lanthimos für THE FAVOURITE
EUROPEAN ACTRESS 2019: Olivia Colman in THE FAVOURITE
EUROPEAN ACTOR 2019: Antonio Banderas in LEID UND HERRLICHKEIT
EUROPEAN SCREENWRITER 2019: Céline Sciamma für PORTRAIT EINER JUNGEN FRAU IN FLAMMEN

Bereits fest standen die Preisträger der EXCELLENCE AWARDS 2019:
EUROPEAN CINEMATOGRAPHER: Robbie Ryan für THE FAVOURITE
EUROPEAN EDITOR: Yorgos Mavropsaridis für THE FAVOURITE
EUROPEAN PRODUCTION DESIGNER: Antxon Gómez für LEID UND HERRLICHKEIT
EUROPEAN COSTUME DESIGNER: Sandy Powell für THE FAVOURITE
EUROPEAN HAIR & MAKE-UP ARTIST: Nadia Stacey für THE FAVOURITE
EUROPEAN COMPOSER: John Gürtler für SYSTEMSPRENGER
EUROPEAN SOUND DESIGNER: Eduardo Esquide, Nacho Royo-Villanova & Laurent Chassaigne für A TWELVE-YEAR NIGHT
EUROPEAN VISUAL EFFECTS SUPERVISOR: Martin Ziebell, Sebastian Kaltmeyer, Néha Hirve, Jesper Brodersen & Torgeir Busch für ABOUT ENDLESSNESS
Der EUROPEAN ACHIEVEMENT IN FICTION SERIES Award geht an die Autoren/Regisseure von BABYLON BERLIN, Achim von Borries, Henk Handloegten und Tom Tykwer.
Juliette Binoche wurde 2019 für ihren EUROPÄISCHEN BEITRAG ZUM WELTKINO ausgezeichnet und nahm als Ehrengast an der Verleihung der diesjährigen European Film Awards teil, ebenso wie Werner Herzog, der mit dem PREIS FÜR EIN LEBENSWERK geehrt wurde, und Ankica Jurić Tilić, die den EURIMAGES Co-Production Award erhielt.
 
   https://www.europeanfilmawards.eu/



             
  MMEANSMOVIE Top 10 - 2019
 
1
 
2
 
3
             
1
The Favourite - Intrigen und Irrsinn  
2
Bis dann, mein Sohn (Di jiu tian chang)
3
Burning  
   
4

Portrait einer jungen Frau in Flammen

 
5

Die Sehnsucht der Schwestern Gusmao

 
6
Systemsprenger  
7
Parasite  
8
The Sisters Brothers  
9
Border (Gräns)  
10
The Farewell  
     
 
Filme bekommen Preise, verkaufen sich gut an der Kinokasse, unterhalten, regen zum nachdenken an, werden in den Nachrichten erwähnt, sind Stadtgepräch, werden lobend im Kulturteil deiner Zeitung besprochen, muss man gesehen haben, hat man verpasst, hast nur du gesehen, waren sehr entäuschend, fanden nur deine Freunde gut, werden gehackt, oder verboten fand nur MMEANSMOVIE gut... ganz subjektiv - die Top 10 des Jahres 2019. Einen guten Rutsch ins neue Jahr.


     
 
Das Cinestar im Sony Center ist geschlossen!
   
Das Kino CineStar im Sony-Center am Potsdamer Platz schließt zum Jahresende.
Das Kino sei gut besucht, aber wegen der hohen Miete wäre der Betrieb des Kinokomplexes defizitär, sagte CineStar-Geschäftsführer Oliver Fock. Bis Mitte Januar werden das CineStar-eigene Inventar und die Projektionstechnik ausgebaut. Nicht nur dem Sony Center bricht damit ein wesentlicher Teil seiner Anziehungskraft weg. Der Berlinale fehlen damit acht Kinosäle mit zusammen etwa 2400 Plätzen.

Das Haus hat acht Säle und insgesamt 2276 Sitzen. Es ist eine wichtige Spielstätte für die Berlinale, oft erprobt mit vielen über das Jahr verteilten Premieren und sehr beliebt bei Cineasten wegen seiner Filme im englischsprachigen Original. Das soll nun in der Kulturbrauerei, dem Cinestar Cubix am Alex und den Standorten in Hellersdorf, Tegel und Treptow mehr angeboten werden.
      https://www.cinestar.de/kino-berlin-original-im-sony-center
     


     
 
KINO & BAR IN DER KÖNIGSTADT ERÖFFNET
   
Klassiker, Aktuelles, Unbekanntes. Wir zeigen was unterhält, zur Diskussion anregt, bewegt. Wir wollen ein Ort sein, an dem die Kunst des Kinos im Mittelpunkt steht. Als Anlaufstelle für Festivals, themenspezifische Reihen und außergewöhnliche Abende bieten wir ein breit gefächertes und abwechslungsreiches Programm“, so Geschäftsführer Harald Siebler, der sich für die Programmierung beratend Christoph Ott an Bord geholt hat. Nach der Eröffnung am Samstag, den 2. November 2019 ab 12.00 Uhr startet das offizielle Kinoprogramm am Sonntag, den 3. November 2019 um 18.00 Uhr mit „THE LAUNDROMAT“, ein von Film von Steven Soderbergh. Meryl Streep, Gary Oldman, Antonio Banderas spielen die Hauptrollen. Um 20.00 Uhr wird „THE KING“ von Regisseur David Michôd, mit Timothée Chalamet, Robert Pattinson, Ben Mendelsohn u.v.m. gezeigt. Ab Mittwoch, den 6. November 2019 ist das „Interfilm Festival“ auf der 20.00 Uhr – Schiene zu Gast.

Das „Kino in der Königstadt“ hat einen Saal mit 65 Plätzen, ausgestattet mit Dolby Surround 7.1., die perfekte Projektion leistet ein Barca DCP 30 Serie II. Neben dem klassischen Kinoprogramm können die Kino- und Barräumlichkeiten für Filmabnahmen, Voraufführungen, Festivals, Premieren, Presse- und Verleihvorführungen oder Privat für jegliche Art Event angemietet werden. Tagsüber ist das neue Kino für Postproduktionen verfügbar. Bildbearbeitung in 2K. Betrieben werden „Kino & Bar in der Königstadt“ von der Gesellschaft für Europäische Film- und Kinokultur in der Königstadt, bestehend aus Harald Siebler (CEO), Anja Dihrberg, Janosch Benz, Ufuk Genc und Andreas Schardt.
      http://kino-bar.berlin/
     


     
 
delphi LUX als Deutschlands bestes Kino ausgezeichnet
   
Bei der diesjährigen Verleihung des Kinoprogrammpreises der Bundesregierung belohnte die Jury das Engagement und den unternehmerischen Mut der Berliner Kinobetreiber Heinrich-Georg Kloster und Christian Bräuer mit dem Spitzenpreis für das beste Jahresfilmprogramm 2018. Mit dieser Auszeichnung würdigt und fördert die Staatsministerin für Kultur und Medien Filmtheater, die sich bei der Verbreitung anspruchsvoller deutscher und anderer europäischer Filmkunst verdient gemacht haben. Damit geht nach zehn Jahren und zum zweiten Mal überhaupt dieser Preis an ein Berliner Kino. Bei der Verleihung am Mittwochabend in Hannover erklärte die Jury: „Von Null auf Hundert in einem Jahr, so könnte man die Erfolgsgeschichte unseres Hauptpreisträgers beschreiben. Innerhalb kürzester Zeit hat sich das vom Publikum geliebte Kino zum Besuchermagneten entwickelt.“

Der Publikumszuspruch übertraf alle Erwartungen: Über 225.000 Gäste fanden im ersten Jahr den Weg ins delphi LUX. Von den 291 gezeigten Filmen waren 65% europäisch. Besucher aller Altersschichten schätzen und lieben das Kino in Berlins City West und sind der beste Beweis, dass das Kino lebt. Es ist jetzt schon abzusehen, dass diese Zahlen 2019 noch einmal übertroffen werden. Neben dem Programm fand insbesondere die futuristische Architektur des Hauses international Beachtung in zahlreichen Kinofachzeitschriften, Architekturmagazinen und Reiseführern. Im Februar wurde das Kino mit dem Publikumspreis des international renommierten Innenarchitekturpreises FRAME AWARD ausgezeichnet. Gleich im ersten Jahr wartete das delphi LUX mit einem überaus vielfältigen Angebot auf. Das Haus bot ausgewählten Festivals wie der Jüdischen Filmwoche, der Queerfilmnacht, Achtung Berlin, der Russische Filmwoche und der Berlinale eine neue Heimat. Retrospektiven (20 Jahre Panorama-Publikumspreis, Wim Wenders-Retrospektive) waren hier genauso erfolgreich wie die Lange Nacht des jungen Films des First Steps-Awards. Die Filmreihe #2030 bringt jeden ersten Freitag im Monat interessiertes Publikum und Experten zu den Themen der Agenda 2030 für nachhaltige Entwicklung zusammen und es ist zur festen Adresse für OV- und OmU-Liebhaber geworden.

Yorck-Geschäftsführer Heinrich-Georg Kloster: „Wir waren uns sicher, mit dem delphi LUX etwas ganz Besonderes in Berlin zu schaffen und sind sehr erfreut, dass unsere Arbeit die Jury des Kinoprogrammpreises gleich im ersten Jahr überzeugen konnte.“
      https://www.yorck.de/kinos/delphi-lux
     



 
  Crowdfunding Kampagne auf Startnext für das Moviemento
     
Am 05.11.2019 startet die große Crowdfundingkampagne auf Startnext zur Rettung des Moviemento, des ältesten Kinos Deutschlands. 1907 eröffnet, begründete das Moviemento eine Berliner Filmkultur, deren Lebendigkeit und Innovationskraft bis heute beispielhaft sind. Das Moviemento ist Heimat zahlreicher Filmfestivals und ein Ort für Premieren, Gespräche, Schulkino, Kinderkino und vor allem für Begegnungen.
Das Moviemento entwickelt ständig neue Ideen und arbeitet immer wieder mit neuen spannenden Festivals und Kooperationspartnern zusammen. Jedes Jahr kommen Besucher für Festivals im Moviemento sogar extra aus Australien, den USA, Japan oder Indien angereist, besuchen das Kino und verbringen ein paar Tage in Berlin. Mitte Oktober der Schock: Die Räume des Moviementos sollen verkauft werden für einen Preis, der eine wirtschaftliche Miete für ein Kino unmöglich machen würde. Die einzige Chance das Kino zu erhalten, ist, die Räume, die sich über den ersten Stock des Eckhauses Kottbusser Damm 22 erstrecken, selbst zu erwerben und sie so der Spekulation zu entziehen. Das Moviemento Team ist bereit für diese übermächtige Aufgabe, kann sie aber nicht alleine stemmen und ist auf jede Hilfe angewiesen.

Auf startnext.com/moviemento kann jede*r mithelfen mit einem Beitrag, der es ihr oder ihm wert ist. Das Moviemento ist eine Legende. Wer hat sich hier noch nicht verliebt, über Filme gestritten, unvergessliche Momente erlebt? Auch Ihr könnt Euch die Welt nicht ohne das Moviemento vorstellen? Dann seid Moviemento Retter*innen! Versuchen wir gemeinsam einen unvergleichlichen Ort zu erhalten, einen Ort für kontroverse Filme und Gespräche, für zahlreiche Festivals und Premieren, für Kinderfilme, für Schulkino, Filmbildung und den ersten Kinobesuch.

Seit 1907 gibt es das Kino im Haus am Kottbusser Damm 22. Kinonamen (u.a. Kinematographentheater, Hohenstauffenlichtspiele, Tali und seit den 1980ern Moviemento) und berühmte Mitarbeiter gab es viele, Kult war dieses Kino spätestens seit den 1970er Jahren. Damals wurde »The Rocky Horror Picture Show« hier zum Klassiker, an der Kasse standen zu dieser Zeit unter anderem Blixa Bargeld und Wieland Speck.

Im Foyer des Moviemento wurde in den 1990er Jahren die Firma X-Filme gegründet, Tom Tykwer hatte damals hier sein improvisiertes Produktionsbüro aufgeschlagen, während er eigentlich für das Programm des Kinos und die Filmvorführung verantwortlich war. In den 2000er Jahren arbeitete hier unter anderem der spätere Studentenoscargewinner Peter Baumann. Auch wer heute seine Karte kauft, hat gute Chancen sie bei einem zukünftigen Star der Kunst- und Filmszene zu erwerben, zum Beispiel bei Shiri Feingold, deren an der UdK entstandener experimenteller Kurzfilm in ihrem Kino Premiere feierte. Für viele junge Filmschaffende ist das Moviemento ein Sprungbrett, die erste Möglichkeit ihren Film einem breiten Publikum zu präsentieren, Tom Tykwers »Die tödliche Maria«, Dani Levys »Du mich auch«, Nana Rebhans »Berlin Hasenheide«, Monika Anna Wojtyllos »Polska Love Serenade« und demnächst Henning Gronkowskis »Yung« sind nur einige Beispiele. Regelmäßig wird das Moviemento für sein herausragendes Kinoprogramm mit  Kinoprogrammpreisen des Bundes und des Landes Berlin ausgezeichnet. 2012 wurde das Moviemento für das beste Kinder- und Jugendprogramm Europas von Europa Cinemas ausgezeichnet.

Am 06.11. eröffnet im Moviemento das Philippinische Filmfestival, am 14.11. das Bulgarische Dokumentarfilmfestival, am 21.11. das Baskische Filmfestival, für 2020 sind bereits die nächsten Ausgaben des Female Filmmakers Filmfestivals, Seret Israeli Film Festivals, Kurdischen Filmfestivals, XPosed Queerfilmfestivals, Down Under Berlin und andere angekündigt...
 
   https://www.startnext.com/moviemento




DelphiFilmpalast(c)YorckKinogruppe_DanielHorn
 
  70 Jahre DELPHI FILMPALAST AM ZOO
     
Viel war vom alten DELPHI Tanzpalast an der Kantstraße 12a nach dem Krieg nicht übrig, als sich der Kinobetreiber Walter Jonigkeit 1949 daran machte, aus den Ruinen den DELPHI FILMPALAST als Berlins größtes und modernstes Uraufführungskino zu eröffnen. Es wird zu einem der schönsten Kinos in Berlin und schon 1952 auch zum Austragungsort der kurz zuvor ins Leben gerufenen Internationalen Filmfestspiele. Über Jahre hinweg laufen Filme wie "Die Brücke am Kwai" oder "Ben Hur". Es ist damals wie heute eines der wenigen Kinos, die Filme im 70mm-Format zeigen können. Nach Aufkommen des Fernsehens lief es nicht allzu gut für das große Filmtheater und in den 70er Jahren gab es vermehrt Diskussionen über eine mögliche Umwidmung der städtischen Immobilie zum Spielcasino oder Hotel.

Um dem DELPHI FILMPALAST wieder zu einem erfolgreichen Programm zu verhelfen, engagiert Walter Jonigkeit den jungen Yorck-Gründer Georg Kloster als Partner. Das neue Konzept "Große Filme auf der großen Leinwand" schlägt ein. Als Billy Wilders in den 60er Jahren erfolglos gestartete Komödie EINS, ZWEI, DREI 1985 wiederaufgeführt wird, gerät der Film zum Riesenerfolg und läuft 43 Wochen vor vollem Saal. Heute gehört der DELPHI FILMPALAST mit einem anspruchsvollen Arthouse-Programm, vielen Premieren und Sonderevents zu den renommiertesten Programmkinos der Republik und ist eines der wichtigsten Berliner Festival- und Uraufführungskinos.

Den 70. Geburtstag feiert das Haus nicht nur mit einer Rundumerneuerung (die Bestuhlung wurde komplett ausgetauscht und die Sitzplätze zugunsten der Beinfreiheit von 780 auf 670 reduziert, eine neue Wandbespannung im Saal und ein neuer Vorhang strahlen in schönstem Rot und zuletzt wurde das Foyer renoviert und in historischem Stil wieder hergestellt), sondern auch mit einem der größten Erfolge des Hauses:
EINS, ZWEI, DREI Regie/Drehbuch: Billy Wilder Darsteller: James Cagney, Horst Buchholz, Liselotte Pulver u.a. USA 1961, 108 Minuten Jubiläumspreis: 3 Euro
 
   https://www.yorck.de/kinos/delphi-filmpalast



 
  Die Filmuni auf radioeins vom rbb
     
Knut Elstermann präsentiert am 19. Oktober Henning Beckhoff und seinen Film "Off Season" exklusiv im Stream.

In "Von 12 bis 12 – Filmuni auf radioeins" präsentiert radioeins vom rbb regelmäßig junge Filme und ihre Macherinnen und Macher. Am Samstag, 19. Oktober 2019, um 12.00 Uhr startet die neue Ausgabe des gemeinsamen Formats von radioeins und Filmuniversität Babelsberg. 24 Stunden lang, bis Sonntag um 12.00 Uhr, ist der Film "Off Season" von Henning Beckhoff exklusiv auf radioeins.de im Stream zu sehen. Zum Start am 19. Oktober spricht Kino King Knut Elstermann im radioeins-Filmmagazin "Zwölf Uhr mittags" mit Regisseur Henning Beckhoff und Producerin Valeria Venturelli über die Entstehung von "Off Season", den Dreh in Palermo und persönliche Erfahrungen, die dem Film zugrunde liegen. "Off Season" ist Henning Beckhoffs Master-Abschlussfilm an der Filmuniversität Babelsberg und feierte im Februar 2019 seine Weltpremiere auf der 69. Berlinale. "Eine provokante, wenn auch pessimistische Sicht als Gegenentwurf zu den vielen Beziehungsfilmen, die dort enden, wo das anstrengende Leben zu zweit beginnt", so Henning Beckhoff über seinen Film.

In dem Spielfilm "Off Season" erzählt Regisseur Henning Beckhoff die Geschichte eines Paares vor der Geburt des gemeinsamen Kindes. Judith (Franziska Petri) wird von ihrem Freund Gregor (Godehard Giese) mit einem Wellnessurlaub auf Sizilien überrascht. Doch die Beziehung des Paares kriselt. Das Hotel wirkt in der Nebensaison wie ausgestorben. Judith würde lieber arbeiten, statt am Strand zu liegen. Sie sieht nicht ein, weshalb die Schwangerschaft ihr Leben beeinträchtigen sollte. Da sind die Anrufe aus der Firma ihres Vaters eine willkommene Abwechslung. Gregor dagegen hat andere – traditionellere – Erwartungen an das künftige Familienleben. Die Distanz zwischen beiden wächst, und die letzten Urlaubstage werden zu einem Machtkampf. Judith entwickelt eigene Pläne und läuft davon. In Palermo trifft sie verschiedene Frauen – und auf die Schutzpatronin der Stadt. Durch die heilige Rosalia erkennt sie einen Teil von sich selbst, den sie lange verkannt hat.
 
   https://www.radioeins.de/


     
 
FIRST STEPS Awards 2019: Die Preisträger·innen
   
Für den Wettbewerb wurden 206 Einreichungen akzeptiert: 113 mit Spielfilmcharakter, 39 Dokumentarfilme, 33 Werbefilme, 25 Drehbücher. Die mit insgesamt 115.000 Euro dotierten Preise werden wurde am 9. September 2019 im Rahmen einer festlichen Gala im Berliner Stage Theater des Westens verliehen. Erstmalig ist in diesem Jahr die Filmförderungsanstalt (FFA) als Förderer von FIRST STEPS an Bord und unterstützt die Preiskategorie Mittellanger Spielfilm. Wir freuen uns sehr über diese Zusammenarbeit, denn sie setzt ein Zeichen der Wertschätzung und Ermutigung für ein ebenso spannendes wie fruchtbares Format.

Die FIRST STEPS Awards sind die bedeutendste Auszeichnung für Abschlussfilme von Filmschulen in den deutschsprachigen Ländern. Sie sind mit insgesamt 115.000 Euro dotiert und werden jährlich in neun Preiskategorien an Regisseur·innen, Produzent·innen, Kameraleute und Drehbuchautor·innen von kurzen, mittellangen und abendfüllenden Spielfilmen, Dokumentarfilmen und Werbespots sowie an Nachwuchsschaupieler·innen vergeben. Der wichtigste deutsche Nachwuchspreis wurde 1999 als private Initiative der Filmwirtschaft von den Produzenten Bernd Eichinger und Nico Hofmann ins Leben gerufen.
Er wird veranstaltet von der Deutschen Filmakademie e.V. in Partnerschaft mit ARRI, Mercedes-Benz, ProSiebenSat.1 TV Deutschland, UFA und Warner Bros.. Herausragende Vertreter der deutschen Filmbranche und Wirtschaft unterstreichen damit ihr Engagement für die Nachwuchsförderung und bieten jungen Filmschaffenden effektive Unterstützung.

Die Verleihung der 20. FIRST STEPS Awards fand am Montag, 9. September 2019 im Berliner Stage Theater des Westens statt.  

Kurz- und Animationsfilm:
Hörst du, Mutter? Regie: Tuna Kaptan, Hochschule für Fernsehen und Film München

Mittellanger Spielfilm:
Ab morgen werde ich …, Regie: Ivan Marković, Universität der Künste Berlin

Abendfüllender Spielfilm:
Futur Drei, Regie: Faraz Shariat, Freie Einreichung

Drehbuchpreis:
Jacob Hauptmann, Drehbuch Zeit der Monster, Deutsche Film- und Fernsehakademie Berlin

Dokumentarfilm:
Out of Place, Regie: Friederike Güssefeld, Hochschule für Fernsehen und Film München

Michael-Ballhaus-Preis:
Sabine Panossian, Kamera Off Season, Filmuniversität Babelsberg KONRAD WOLF

Werbefilm:
Would You Listen?, Regie: Veronika Hafner, Hochschule für Fernsehen und Film München

NO FEAR Award:
Romana Janik, Produktion 1986, Deutsche Film- und Fernsehakademie Berlin

Götz-George-Nachwuchspreis:
Schauspielensemble Banafshe Hourmazdi, Eidin Jalali, Benjamin Radjaipour in Futur Drei, Regie: Faraz Shariat, Freie Einreichung

FIRST STEPS Ehrenpreis:
Andrea Hohnen, Künstlerische Leiterin FIRST STEPS

     
    http://www.firststeps.de/





     
 
AVA 2019: interfilm-Filme in Berliner Bibliotheken!
   
AVA präsentiert Bibliotheksbenutzer*innen der Öffentlichen Bibliotheken Berlins eine exklusive Filmauswahl der 34. Ausgabe von interfilm Berlin zum kostenlosen Streamen

Nutzer*innen, die einen Bibliotheksausweis bei einer der Öffentlichen Bibliotheken Berlins haben, können eine exklusiv für AVA zusammengestellte Filmauswahl der neuesten Ausgabe von interfilm Berlin bequem von zu Hause aus anschauen. 42 Kurzfilme aus dem vielfältigen internationalen Programm des Kurzfilmfestivals, darunter der Gewinner des Berlin-Brandenburg Short Award, sind ab sofort online auf der AVA-Plattform des VÖBB verfügbar. AVA ist Teil der digitalen Angebote des VÖBB und für Inhaber*innen eines VÖBB-Bibliotheksausweises kostenlos! Die neu eingestellte Filmauswahl kann bis zum 31. Januar 2020 auf AVA gestreamt werden.

Mit dieser neuen Filmauswahl
bietet AVA Berliner Bibliotheksbenutzer*innen Zugang zu einzigartigen Filmen, die nach Festivalende nur schwer zu finden sind – wer es 2018 nicht zu interfilm Berlin geschafft hat, hat so nun trotzdem die Chance, eine bunt gemischte Auswahl an Kurzfilmen aus dem Festivalprogramm zu sehen. Um auf die exklusiv kuratierte Auswahl von interfilm Berlin auf der AVA-Plattform zuzugreifen, folgen Sie bitte diesem Link: https://voebb.ava.watch/selection/interfilm-collection

Über die Filme:
Ein Tiger gerät bei "Voyagers" ins Raumschiff, "Sex Ed" folgt dem Aufklärungsunterricht in einer Schule und der verkaterte Held des Gewinnerfilms im Internationalen Wettbewerb wird im Hospiz in Sachen Nachtleben untersucht ("Hur det känns att vara bakis"). In 42 fantasievollen Animationen, Spielfilmen und Dokumentarfilmen wird nicht nur gut unterhalten, auch die Komplexität der Welt wird trefflich abgebildet. "32-Rbit" parodiert YouTube-Videos, "Selfies" den Wahn der Bilderfluten, "Call of Comfort" entlarvt die sogenannten ASMR-Wohlfühlvideos, und "Best Game Ever" zeigt Taktiken gegen die elektronische Überwachung. Im Programm sind Flüchtlingsthemen, Tanzfilme, Tierfilme, Gedichtverfilmung ("Love he said"), Kopfkino ("The Voice Over"), und Heldenepos ("Heroes"). "Quand l'été a disparu" gelingt sogar ein Retro-Tanz durch die Postapokalypse.

Über AVA
AVA bietet Ihnen Zugang zu europäischem und internationalem Arthouse-Kino aller Sparten und Genres – online und bequem von zu Hause aus. Neben Spielfilmen können AVA-Nutzer auch Dokumentarfilme und Kurzfilme streamen, die außerhalb von Festivals kaum zu sehen sind und bei kommerziellen Anbietern keinen Platz finden. Gerade solche Angebote erfüllen jedoch in besonderem Maße den Kulturauftrag der Berliner Öffentlichen Bibliotheken. Bei der Auswahl seiner Inhalte kooperiert AVA unter anderem mit einigen der renommiertesten europäischen Filmfestivals und Filmanbieter.

AVA begann 2016 als EU-gefördertes Projekt und ist heute in verschiedenen Bibliotheks- und Informationseinrichtungen in ganz Europa verfügbar. Die Filmauswahl wird dabei immer gezielt auf die regional und lokal variierenden Bedürfnisse und Interessen der Nutzer*innen zugeschnitten.
Für den VÖBB arbeitet AVA mit dem italienischen Kurzfilmfestival La Guarimba aus Amantea und dem Berliner Kurzfilmfestival interfilm zusammen.
interfilm 2019
Und die nächste Ausgabe des Internationalen Kurzfilmfestivals Berlin findet statt vom 05.-10. November 2019.
     
     


 
Steven Spielbergs WEST SIDE STORY
   
Spielberg setzt seine Idee um, in seinem Film die entsprechenden Rollen nur mit Darstellern mit lateinamerikanischen Wurzeln zu besetzen. Die Walt Disney Studios werden den Film im Dezember 2020 veröffentlichen. Das Skript zum Remake stammt von Tony Kushner, der für die Drehbücher zu "Lincoln" und "München" für einen Oscar nominiert war.
Das originale Broadway-Musical, das von Shakespeares "Romeo and Juliet" inspiriert ist, wurde von Arthur Laurents geschrieben und mit Musik von Leonard Bernstein vertont.
Die Sharks und die Jets treten in einigen der größten Kult- Sing und Tanzszenen auf – dazu zählen „Cool”, „America,” „Gee, Officer Krupke,” „Jet Song” und „I Feel Pretty.” Wie schon angekündigt, wird Justin Peck die Choreographie für den Film übernehmen. „Eine unserer obersten Prioritäten war es, eine große Anzahl von Universal-Talenten zu finden, die mit ihrem Können diesem Film zum Leben erwecken“, sagt Peck. „WEST SIDE STORY hat seit Anbeginn Generationen von Tänzern beeinflusst, und ich bin begeistert, dass wir diese außergewöhnliche Gruppe gefunden haben, um unsere neue Vision für das Musical auf die große Leinwand zu bringen.“
Nach einer umfangreichen Suche mit offenen Castings in New York, Los Angeles, Miami, Chicago und San Juan, kann der Kinofilm WEST SIDE STORY mit einer Besetzung aufwarten, die vielfältige Musical Bühnenerfahrungen in die Produktion einbringt – einschließlich Broadway- und nationale Tournee Auftritte. Casting Director Cindy Tolan schaute sich mehr als 30.000 Künstler an und machte es damit zu Spielbergs größtem Casting seit „Schindlers Liste” 1993. Für über 50 neue Cast-Mitglieder ist WEST SIDE STORY ihr Filmdebut.
     
     
     
 
Der Podcast der Deutschen Filmakademie
   
Nah dran sein an den Filmemacher*innen, ihren Beweggründen, Berufsbildern und Biografien, das ist das Ziel der Podcast-Reihe Close Up, die viele filmbegeisterte Hörer gefunden hat. Nach zwei sehr erfolgreichen ersten Staffeln mit über 70.000 Downloads geht Close Up heute in die dritte Runde: Auf deutsche-filmakademie.de/podcast, iTunes und Spotify werden Regisseur Christian Schwochow und Schauspielerin Susanne Bormann wieder fundierte und sehr persönliche Gespräche mit Kolleg*innen führen – angetrieben von echter Neugier und großem Interesse an der Arbeit des jeweiligen Gesprächspartners.

Zum Auftakt der neuen Staffel führt Christian Schwochow ein Gespräch mit der Dokumentarfilmemacherin Annekatrin Hendel. In der nächsten Folge kommt die zweifach mit dem Deutschen Filmpreis ausgezeichnete Maskenbildnerin Heike Merker zu Wort, in der Woche darauf Mechthild Holter, Agentin und Gründerin der Agentur Players. Am 26. Juni spricht Christian Schwochow mit Schauspieler Florian David Fitz, in der nächsten Folge Susanne Bormann mit der Stuntkoordinatorin Angie Rau. Den Abschluss der dritten Staffel bildet ein Interview mit Autor und Regisseur Edgar Reitz.
      https://www.deutsche-filmakademie.de/projekte/podcast-close-up/
     




 
Die Stadt als Beute: Das Eiszeit Kino ist seit Mai 2018 geschlossen!
Am Freitag, 18.05.2018 hat das EISZEIT Kino seine letzte Filmvorführung gezeigt. Nach über 35 Jahren und mindestens 75.000 Filmvorführungen schließt eins der letzten unabhängigen Kreuzberger Kinos. So lauten die Meldungen auf der Webseite des Kinos. 1985 zog das Eiszeit-Kino in einen Hinterhof in der Zeughofstraße als Hausbesetzerkino. 2016 wurde das Kino umgebaut und zog in das Vorderhaus und es kam zu einem Neustart des Eiszeit-Kinos. Drei Säle wurden mit neuester Digitaltechnik ausgestattet. Neben einer Mischung aus Arthouse und Independent gab es Diskussionsabende mit Filmteams, Kino-Brunch und Kinderkino.

Das hat alles viel Geld gekostet. Geld welches jetzt fehlt um die Miete zu zahlen. Fristlose Kündigung wegen Mietschulden und keinerlei Verständniss eines Vermieters, der sich wohl mehr Miete von dem nächsten Miete:r verspricht. Es ist davon auszugehen, dass dies dann wohl kein Kino mehr sehen wird.  http://eiszeit.berlin/de
Presse
"Eiszeit-Kino in Kreuzberg schließt" Von Andreas Hartmann  Tagesspiegel
"Nach 37 Jahren Das Kiez-Kino Eiszeit schließt die Pforten" Von Stefan Strauß Berliner Zeitung
"Im Eiszeit geht das Licht aus"  Von Antje Lang - Lendorff/ Thomas Mauch  taz
   
   
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