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MMEANSMOVIE Filmmagazin Berlin © - Kino, Filmstarts, Festivals und Termine      
 
   
   


   
       




 
Festival De Cannes 2018
Eröffnet wird das 71. Festival von Cannes am 8. Mai mit Everybody Knows des iranischen Oscarpreisträgers Asghar Farhadi mit Javier Bardem und Penelope Cruz. Die Jury besteht aus der Präsidentin Cate Blanchett Kristen Stewart, Denis Villeneuve, Regisseurin Ava DuVernay, der Schauspieler Chang Chen und die französische Schauspielerin Léa Seydoux.
Bekannte Namen sind wieder im Wettbewerb zu finden. Der russische Theater- und Filmregisseur Kirill Serebrennikow, er iranische Filmemacher Jafar Panahi, Jean-Luc Godard, Spike Lee, Regisseur Matteo Garrone („Gomorrha“), Hirokazu Koreeda („Like Father, Like Son“). 18 Filme laufen dieses Jahr im Wettbewerb. Drei von achtzehn angekündigten Beiträgen im Wettbewerb stammen von Frauen. Wim Wenders Papst-Dokumentarfilm Papst Franziskus – Ein Mann seines Wortes läuft außer Konkurrenz. Der Streaming-Dienst Netflix, dessen Teilnahme in Cannes im vergangenen Jahr kontrovers diskutiert wurde, wird dieses Jahr keine Filme im Festival zeigen.
   
   


 
Das KLICK Kino muss schon wieder schließen
Vor genau einem Jahr wurde das KLICK Kino in der Windscheidstraße nach 13 Jahren wieder ins Leben gerufen. Mit 227 Filmen und 58 Filmgesprächen, 12 Monaten Programm mit Dokumentar-, Kinderfilm- und Retrospektiven-Events - und insbesondere mit viel Leidenschaft - hat sich das Kino mit alten und neuen Zuschauern seinen Platz in seinem angestammten Kiez zurückerobert. Seit Sommer 2017 stand das Café, das gleichzeitig auch Haupteingang des KLICK Kinos war, leer. Die Vermietungssituation, die auch das KLICK Kino betraf, war lange unklar, doch die Betreiber des KLICK Kinos haben mit allen Kräften nach Lösungsmöglichkeiten gesucht. Unerwarteterweise hat das KLICK Kino nun vor wenigen Tagen die kurzfristige Kündigung bekommen. Die Räume werden an einen größeren Investor weitervermietet und der Kinobetreib muss somit zum 1. April eingestellt werden.
Christos Acrivulis: „Der Aufbau des Kinos war eine großartige Erfahrung. Es ist traurig, dass wir viele unserer Pläne hier an diesem Ort nun nicht mehr umsetzen können.“ Das KLICK Kino konnte in den vergangenen Monaten eine beachtliche Fan-Gemeinde aufbauen und hatte vom ersten Tag an erklärte Stammgäste. Das Kiez-Kino überzeugte durch seine auf das Viertel zugeschnittene Filmauswahl, anregende Filmgespräche und seine Wohlfühl-Atmosphäre.  http://www.klickkino.de/

Das KLICK Kino hat ein neues Zuhause gesucht und die Betreiber des O-Ton Theaters haben sich solidarisch gezeigt. Die bereits geplanten April-Veranstaltungen werden in ihren Räumlichkeiten stattfinden. KLICK-O-TONART im Theater O-Tonart, Kulmer Str. 20a, Schöneberg
   
   


 
Deutscher Filmpreis . Bekanntgabe der Nominierungen
Der DEUTSCHE FILMPREIS wird am 27. April 2018 im Palais am Funkturm in Berlin verliehen.

Die Nominierungen wurden von Filmakademie-Präsidentin Iris Berben und Meret Becker in insgesamt 16 Kategorien  bekannt gegeben. Zwei Lola-Gewinner stehen bereits fest: Der Regisseur, Schauspieler und Drehbuchautor Hark Bohm wird am 27. April mit dem Ehrenpreis für herausragende Verdienste um den Deutschen Film ausgezeichnet. Und zum fünften Mal würdigt die DEUTSCHE FILMAKADEMIE mit einem undotierten Preis den „besucherstärksten deutschen Film des Jahres“. Diese Lola geht 2018 an den Autor und Regisseur Bora Dagtekin für FACK JU GÖHTE 3 mit über 6 Millionen Besuchern.

Über die Gewinner der restlichen 16 Preiskategorien entscheiden die rund 1.900 Mitglieder der DEUTSCHEN FILMAKADEMIE, die auf Grundlage der heute bekannt gegebenen Nominierungen über die Preisträger abstimmen. Der DEUTSCHE FILMPREIS – die renommierteste und höchstdotierte Auszeichnung für den deutschen Film – ist mit Preisgeldern der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien in einer Gesamthöhe von knapp 3 Mio. Euro dotiert. 

                            http://www.deutscher-filmpreis.de/die-nominierten-2018/
   
   



90th Oscars®, Academy Awards, Audience Wide credit: Todd Wawrychuk / A.M.P.A.S.
 
90TH OSCARS® Winners
"The Shape of Water" gewinnt Oscar als Bester Film 

In Hollywood wurden zum 90. Mal die Oscars verliehen.
Insgesamt vier Oscars gab es für del Toros Film, darunter den wichtigsten Oscar für den besten Film. Gary Oldman wurde als Bester Hauptdarsteller für "Darkest Hour" ausgezeichnet. Frances McDormand bekam den Oscar als Beste Hauptdarstellerin in "Three Billboards Outside Ebbing, Missouri".
Drei Oscars gewann die internationale Co-Produktion "Dunkirk". Ein Oscars geht auch nach Deutschland. Für die besten Visuellen Effekte in "Blade Runner 2049" wurde unter anderem der deutsche Gerd Nefzer ausgezeichnet. James Ivory konnte sich mit 89 Jahren endlich über seinen ersten Oscar freuen. Für sein Drama "Call Me by Your Name" gewann er den Oscar für das beste adaptierte. Drehbuch. Der Oscar für den Besten Dokumentarfilm geht an "Icarus", der auf der Streaming-Platform Netflix zu sehen ist.  Der in Berlin lebende Regisseur und Drehbuchautor Sebastián Lelio hat mit dem Film "Una mujer fantástica" den Oscar für den besten nicht-englischsprachigen Film gewonnen. Das Drama gewann auf der Berlinale bereits den Silbernen Bären für das beste Drehbuch und den Preis der Ökumenischen Jury.

Best motion picture of the year
"The Shape of Water" Guillermo del Toro and J. Miles Dale, Producers

Performance by an actor in a leading role
Gary Oldman in "Darkest Hour"

Performance by an actor in a supporting role
Sam Rockwell in "Three Billboards outside Ebbing, Missouri"

Performance by an actress in a leading role
Frances McDormand in "Three Billboards outside Ebbing, Missouri"

Performance by an actress in a supporting role
Allison Janney in "I, Tonya"

Best animated feature film of the year
"Coco" Lee Unkrich and Darla K. Anderson

Achievement in cinematography
"Blade Runner 2049" Roger A. Deakins

Achievement in costume design
"Phantom Thread" Mark Bridges

Achievement in directing
"The Shape of Water" Guillermo del Toro

Best documentary feature
"Icarus" Bryan Fogel and Dan Cogan

Best documentary short subject
"Heaven Is a Traffic Jam on the 405" Frank Stiefel

Achievement in film editing
"Dunkirk" Lee Smith

Best foreign language film of the year
"A Fantastic Woman" Chile

Achievement in makeup and hairstyling
"Darkest Hour" Kazuhiro Tsuji, David Malinowski and Lucy Sibbick

Achievement in music written for motion pictures (Original score)
"The Shape of Water" Alexandre Desplat

Achievement in music written for motion pictures (Original song)
"Remember Me" from "Coco"

Achievement in production design
"The Shape of Water" Production Design: Paul Denham Austerberry; Set Decoration: Shane Vieau and Jeff Melvin

Best animated short film
"Dear Basketball" Glen Keane and Kobe Bryant

Best live action short film
"The Silent Child" Chris Overton and Rachel Shenton

Achievement in sound editing
"Dunkirk" Richard King and Alex Gibson

Achievement in sound mixing
"Dunkirk" Mark Weingarten, Gregg Landaker and Gary A. Rizzo

Achievement in visual effects
"Blade Runner 2049"
John Nelson, Gerd Nefzer, Paul Lambert and Richard R. Hoover

Adapted screenplay
"Call Me by Your Name" Screenplay by James Ivory

Original screenplay
"Get Out" Written by Jordan Peele

   
   


 
Die Bären sind vergeben
Goldener Bär für rumänischen Experimentalfilm "Touch Me Not"

Es ist eine Entscheidung die eher überraschte. Touch Me Not hat bei der 68. Berlinale den Goldenen Bären gewonnen. Der Film hat während des Festivals die Kritiker*innen zutiefst gespalten. "Wir haben herausgefunden, dass wir nicht nur das würdigen wollen, was Kino kann, sondern auch das, wo es noch hingehen kann", sagte Jury-Präsident Tykwer bevor die Bären verteilt wurden.  Den Silbernen Bären für die beste Regie vergab die Jury dem Wes Anderson für den Eröffnungsfilm Isle of Dogs. Die deutschen Favoritenfilme gingen allesamt leer aus.

Insgesamt waren bei dem elftägigen Festival 385 Filme aus 78 Ländern zu sehen. Am Sonntag geht die Berlinale mit einem Publikumstag zu Ende. 
   
 
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    Berlinale Bären  




 
75th Golden Globe Awards
Zum 75. Mal wurden in Los Angeles die Golden-Globe-Awards verliehen: Sie sind nach dem Oscar einer der bedeutendsten Filmpreise Hollywoods. „Aus dem Nichts“ von Regisseur Fatih Akin hat den Golden Globe als bester nicht-englischsprachiger Film gewonnen. Der Film mit Hauptdarstellerin Diane Kruger ist in diesem Jahr auch der deutsche Oscar-Kandidat.

Den Golden Globe als bestes Filmdrama hat der Film „Three Billboards Outside Ebbing, Missouri“ von Martin McDonagh gewonnen. Bester Regisseur ist Guillermo del Toro für „Shape of Water.

Golden Globes 2018

Bestes Filmdrama: "Three Billboards Outside Ebbing, Missouri"
Beste Komödie/Musical: "Lady Bird"
Bester Schauspieler Drama: Gary Oldman ("Darkest Hour")
Beste Schauspielerin Drama: Frances McDormand ("Three Billboards Outside Ebbing, Missouri")
Bester Schauspieler Komödie/Musical: James Franco ("The Disaster Artist")
Beste Schauspielerin Komödie/Musical: Saoirse Ronan ("Lady Bird")
Bester Nebendarsteller: Sam Rockwell ("Three Billboards Outside Ebbing, Missouri")
Beste Nebendarstellerin: Allison Janney ("I, Tonya")
Beste Regie: Guillermo del Toro ("Shape of Water - Das Flüstern des Wassers")
Bestes Drehbuch: Martin McDonagh ("Three Billboards Outside Ebbing, Missouri")
Bester nicht-englischsprachiger Film: "Aus dem Nichts" (Deutschland)
Beste Filmmusik: Alexandre Desplat ("Shape of Water - Das Flüstern des Wassers")
Bester Filmsong: This Is Me aus "The Greatest Showman"
Bester Animationsfilm: "Coco"

https://www.goldenglobes.com/
   
   


 
Cate Blanchett, Présidente du Jury du Festival de Cannes 2018
Die Australierin und Oscar-Preisträgerin Cate Blanchett leitet in diesem Jahr die Jury der Filmfestspiele in Cannes. Der Festival-Präsident Pierre Lescure kommentierte: "Sie wird eine engagierte und passionierte Präsidentin und eine großherzige Zuschauerin sein"

Cate Blanchett war eine der ersten Schauspielerinnen, die im Zuge der gegen Weinstein-vorgebrachten Vorwürfe, sexuelle Übergriffe auf Frauen am Arbeitsplatz anprangerte. Sie gehört zu den Mitbegründern der Intiative Time's Up, in der sich mehr als 300 Schauspielerinnen gegen sexuellen Missbrauch engagieren.

Die diesjährigen Filmfestspiele in Cannes werden vom 8. bis 19. Mai stattfinden.
   
   


   30. European Film Award: "The Square" ist bester Film
Der schwedischeFilm "The Square" des Regisseurs Ruben Östlund ist bei der Verleihung der Europäischen Filmpreise in Berlin sechsmal ausgezeichnet worden. Unter anderem als bester europäischer Film des Jahres. Der Film von Ruben Östlund erhielt zuvor bereits die Goldenen Palme beim Festival in Cannes. Alexandra Borbély wurde für ihre Rolle in dem Berlinale-Gewinner „Körper und Seele“ als beste Schauspielerin geehrt. Julie Delpy erhielt die Ehrenauszeichnung "Europäischer Beitrag zum Weltkino". Regisseurin Maria Schrader gewann den Publikumspreis für den Stefan-Zweig-Film "Vor der Morgenröte". Den Ehrenpreis für sein Lebenswerk erhielt der russische Regisseur Alexander Sokurow.
Der Europäische Filmpreis gilt als Europas Antwort auf den Oscar. Über die Sieger in den einzelnen Kategorien stimmen die mehr als 3.000 Mitglieder der Europäischen Filmakademie ab. Der Preis wird abwechselnd in Berlin und einer anderen Stadt in Europa verliehen - 2018 in Sevilla.


EUROPEAN FILM 2017: THE SQUARE
WRITTEN & DIRECTED BY Ruben Östlund
PRODUCED BY Erik Hemmendorff & Philippe Bober

EUROPEAN COMEDY 2017: THE SQUARE
WRITTEN & DIRECTED BY Ruben Östlund
PRODUCED BY Erik Hemmendorff & Philippe Bober

EUROPEAN DISCOVERY 2017 – Prix FIPRESCI: LADY MACBETH
DIRECTED BY William Oldroyd
WRITTEN BY Alice Birch
PRODUCED BY Fodhla Cronin O'Reilly

EUROPEAN DOCUMENTARY 2017: COMMUNION
WRITTEN & DIRECTED BY Anna Zamecka
PRODUCED BY Anna Wydra, Anna Zamecka, Zuzanna Krol, Izabela Lopuch & Hanka Kastelicová

EUROPEAN ANIMATED FEATURE FILM 2017: LOVING VINCENT
DIRECTED BY Dorota Kobiela & Hugh Welchman
WRITTEN BY Dorota Kobiela, Hugh Welchman & Jacek Dehnel
PRODUCED BY Hugh Welchman, Ivan Mactaggart & Sean Bobbitt
ANIMATION: Dorota Kobiela & Łukasz Mackiewicz

EUROPEAN SHORT FILM 2017: TIMECODE
by Juanjo Giménez

EUROPEAN DIRECTOR 2017: Ruben Östlund for THE SQUARE

EUROPEAN ACTRESS 2017: Alexandra Borbély in ON BODY AND SOUL

EUROPEAN ACTOR 2017: Claes Bang in THE SQUARE 

EUROPEAN SCREENWRITER 2017: Ruben Östlund for THE SQUARE 

EUROPEAN CINEMATOGRAPHER 2017: Michail Krichman 
for LOVELESS

EUROPEAN EDITOR 2017: Robin Campillo 
for BPM (BEATS PER MINUTE)

EUROPEAN PRODUCTION DESIGNER 2017: Josefin Åsberg 
for THE SQUARE

EUROPEAN COSTUME DESIGNER 2017: Katarzyna Lewińska 
for SPOOR

EUROPEAN HAIR & MAKE-UP ARTIST 2017: Leendert van Nimwegen 
for BRIMSTONE

EUROPEAN COMPOSER 2017: Evgueni & Sacha Galperine 
for LOVELESS

EUROPEAN SOUND DESIGNER 2017: Oriol Tarragó 
for A MONSTER CALLS 

EUROPEAN FILM ACADEMY LIFETIME ACHIEVEMENT AWARD
Aleksandr Sokurov

EUROPEAN ACHIEVEMENT IN WORLD CINEMA
Julie Delpy 

EUROPEAN CO-PRODUCTION AWARD 2017 – Prix EURIMAGES
Cedomir Kolar

PEOPLE’S CHOICE AWARD 2017 for Best European Film
STEFAN ZWEIG - FAREWELL TO EUROPE (VOR DER MORGENRÖTE)
DIRECTED BY Maria Schrader
WRITTEN BY Maria Schrader & Jan Schomburg
PRODUCED BY Stefan Arndt, Uwe Schott, Pierre-Olivier Bardet, Denis Poncet, Danny Krausz & Kurt Stocker

  http://www.europeanfilmawards.eu/
   


   79 Regisseurinnen und Regisseure fordern in einem Brief an an
       Monika Grütters einen Neuanfang für die Berlinale:
"Die Berlinale ist eines der drei führenden Filmfestivals weltweit. Die Neubesetzung der Leitung bietet die Chance, das Festival programmatisch zu erneuern und zu entschlacken. Wir schlagen vor, eine internationale, zu gleichen Teilen mit Frauen und Männern besetzte Findungskommission einzusetzen, die auch über die grundlegende Ausrichtung des Festivals nachdenkt. Ziel muss es sein, eine herausragende kuratorische Persönlichkeit zu finden, die für das Kino brennt, weltweit bestens vernetzt und in der Lage ist, das Festival auf Augenhöhe mit Cannes und Venedig in die Zukunft zu führen. Wir wünschen uns ein transparentes Verfahren und einen Neuanfang." So die 79 Regisseurinnen und Regisseure.

Der VdFk (Verbands der deutschen Filmkritik) schließt sich dem jetzt veröffentlichten Brief der Regisseurinnen und Regisseure an:
"Wir fordern dazu auf, ein transparentes Ausschreibungsverfahren auf internationaler Ebene in die Wege zu leiten und eine paritätisch besetzte Findungskommission zu berufen. Die Berlinale-Intendanz muss wie andere Intendanzen unter öffentlicher Ausschreibung und in einem gerechten, sachkundigen Verfahren gefunden werden. Um zu garantieren, dass Dieter Kosslick (der dem über seine Nachfolge entscheidenden Gremium angehört) lediglich eine beratende Rolle zufällt, sollten die Kriterien für die Besetzung offengelegt werden. Angesichts der langjährigen Amtszeit von Dieter Kosslick und des mit ihr einhergehenden künstlerischen Bedeutungsverlusts der Berlinale während dieser Zeit ist ein Kurswechsel dringend notwendig. Diese immens wichtige Aufgabe kann nur durch eine international bestens vernetzte Persönlichkeit mit großer Filmkenntnis bewältigt werden."

Festivaldirektor Dieter Kosslick zu der Erklärung einer Gruppe von deutschen Regisseurinnen und Regisseure in Sachen Zukunft der Berlinale:
„Ich kann den Wunsch der Regisseur*innen nach einem transparenten Prozess der Neugestaltung der Berlinale verstehen. Die Zukunft der Berlinale ist uns allen ein Anliegen. Das Berufungsverfahren liegt in Händen der Staatsministerin für Kultur und Medien, Prof. Monika Grütters. Mein Vertrag endet am 31. Mai 2019. Der Aufsichtsrat hatte mich aufgefordert, einen Vorschlag zu einer möglichen Neustrukturierung der Berlinale zu unterbreiten. Diesen Vorschlag werde ich – völlig unabhängig von meiner Person – dem Aufsichtsrat vorlegen.“
 
Presse  
"Berlinale, die nächste" Von Kai Müller  Tagesspiegel
"Er brennt für die Berlinale - aber klebt nicht an seinem Stuhl"  Von Christiane Peitz  Tagesspiegel
"So verschwinden tolle Filme im Sumpf des Mittelmäßigen“  Interview von Christiane Peitz  Tagesspiegel
"Endlich Druck im Kulturkessel" Von Harry Nutt Berliner Zeitung
"Angestauter Ärger Was wird aus der Berlinale? Von Frédéric Jaeger  Berliner Zeitung
"Neustart für die Berlinale" Von Gabriela Walde, Elisa von Hof und Thomas Albeltshauser  Berliner Morgenpost
"Roter Teppich den Ideen"  Von Matthias Dell  der Freitag
"Filmemacher wollen Berlinale revolutionieren"  Von Hannah Pilarczyk  Spiegel
"Filmemacher fordern „Neuanfang“  Von Thomas Groh  taz
"Bär mit Herzschwäche" Von Andreas Kilb Frankfurter Allgemeine Zeitung
"Wer taugt eigentlich zum Festivalchef?"  Von Christiane Peitz  Zeit
"Der naive Traum der 79 Revoluzzer von der Berlinale"  Von Hanns-Georg Rodek Welt
"Dieter Kosslick über Brandbrief: "Ich war stinksauer" Von Gabriela Walde + Peter Zander Berliner Morgenpost  
"Ein Brief und seine Folgen"  Von Tim Caspar Boehme  taz  
"Und wie geht es jetzt weiter?"  Von Katja Nicodemus  Zeit  
"Die Unzufriedenen"  Von Frank Junghänel  Frankfurter Rundschau  
"Zukunft der Berlinale Podiumsdiskussion behandelte vor allem die Gegenwart Von Frank Junghänel  Berliner Zeitung  
"Wer folgt auf Dieter Kosslick?"  Von Christiane Peitz und Gunda Bartels  Tagesspiegel  
"Kosslick plant die Berlinale ohne Kosslick"   Von Hanns-Georg Rodek  Welt  
 
   



 
Red carpet - The Shape of Water - Guillermo Del Toro - Sally Hawkins La Biennale di Venezia - foto ASAC © 2017 Twentieth Century Fox Hauptdarstellerin Sally Hawkins und Regisseur Guillermo Del Toro in Venedig

 

 Goldener Löwe, Bester Film für Guillermo del Toro

Auf dem Filmfestival von Venedig hat der Fantasyfilm The Shape of Water den Goldenen Löwen gewonnen. Der mexikanische Regisseur Guillermo Del Toro nahm den Preis für den besten Film am Samstagabend entgegen.

„Wasser kann jede erdenkliche Form annehmen“, sagt Guillermo del Toro, „je nachdem, welches Gefäß es hält. Und obwohl Wasser so sanft sein kann, ist es auch die mächtigste und gefährlichste Kraft im ganzen Universum. Für die Liebe gilt das auch, oder? Es spielt keine Rolle, in welche Form wir Liebe verpacken, es bekommt diese Kraft, egal ob bei Mann, Frau oder Kreatur.“

In einem geheimen Regierungslaboratorium auf der Höhe des Kalten Krieges in den USA geschieht ein visuell umwerfendes, emotional aufwühlendes Wunder der Imagination. Der Meistergeschichtenerzähler Guillermo del Toro vermischt auf magische Weise das Pathos und den Thrill des klassischen Monsterfilm-Genres mit den dunklen Schatten des Film Noir, um daraus eine unvergleichliche Liebesgeschichte entstehen zu lassen, die sich mit unseren eigenen Fantasien überlagert – mit den Geheimissen, die wir nicht kontrollieren können und den Ungeheuerlichkeiten, denen wir ins Auge sehen müssen.

Del Toro beginnt seine Geschichte unter Wasser. Von dort wird der ganze Film zu einer atemlosen submarinen Erfahrung, die den Zuschauer in eine Sixties-Welt voller Dinge entführt, die wir heute nur zu gut wiedererkennen – Macht, Wut, Intoleranz, aber auch Einsamkeit, Entschlossenheit und plötzliche, ansteckende Gemeinsamkeiten. Ein außergewöhnliches Wesen aber ist darunter, das vollkommen neu und unbekannt ist. Diese geheimnisvolle Kreatur, die die US Regierung für den kalten Krieg benutzen will, dazu eine stumme Putzfrau, die sich in diese Kreatur verliebt, und ihre beiden besten Freunde, sowie ein sowjetischer Spion und ein mutiger Raub – all das fließt in einer einzigartigen Liebesgeschichte zusammen.

Der Filmstart von THE SHAPE OF WATER in Deutschland im Verleih von Twentieth Century Fox wird der 15. Februar 2018 sein         https://www.youtube.com/Trailer engl.

 
     



v.l.n.r. Wieland Speck (Berater des Offiziellen Programms), Paz Lázaro (Sektionsleitung und Kuratorin Panorama), Michael Stütz (Kurator und Programmmanager Panorama), Andreas Struck (Kurator Panorama, Redaktion der Programmkommunikation)
  Wieland Speck übergibt die Panorama-Leitung
Der Leiter der Berlinale-Sektion Panorama, Wieland Speck, wird seine langjährige Filmkompetenz künftig als Berater des Offiziellen Programms einbringen. Ab 1982 hatte Wieland Speck an der Seite von Manfred Salzgeber das Panorama (ab 1980 eine eigenständige Sektion, bis 1985 unter dem Namen „Info-Schau“) mit aufgebaut und es als eines der renommiertesten Programme im Arthouse-Bereich etabliert. Wieland Speck übernahm 1992 die Leitung des Panorama. In den vergangenen 25 Jahren hat er das Profil der Sektion kontinuierlich geschärft und dem 1987 mit Manfred Salzgeber gegründeten Teddy Award als weltweit erstem und bislang bedeutendstem Filmpreis für queeres Kino internationale Anerkennung verschafft.

Mehr als 1800 vielversprechende Filmwerke – Spielfilme, dokumentarische Arbeiten und Kurzfilme - hat er kuratiert und Publikum, Presse und Industrie zur politischen Auseinandersetzung und kinematografischen Erfahrung angeboten. „Ich danke Wieland herzlich für seine fantastische Arbeit beim Panorama. Er hat für den anspruchsvollen Independent-Film eine Plattform geschaffen, die ihn erfolgreich mit dem internationalen Markt verbindet. Und ich freue mich ganz besonders, dass er uns künftig mit seiner Expertise und Erfahrung beim offiziellen Festivalprogramm zur Seite stehen und das Jubiläumsprogramm des Panorama 2019 kuratieren wird“, sagt Festivaldirektor Dieter Kosslick.

Für das Panorama hat Dieter Kosslick ein neues Leitungsteam berufen: Paz Lázaro übernimmt die Leitung der Sektion und wird mit Michael Stütz und Andreas Struck das Panorama-Programm gemeinsam kuratieren. Alle drei haben lange an der Seite von Wieland Speck gearbeitet: Paz Lázaro war seit 2006 Programmmanagerin der Sektion. Michael Stütz, bislang im Panorama für die Programmkoordination verantwortlich, wird künftig zusätzlich zur Koordination des Teddy Award die Sektion als Programmmanager und Kurator mitgestalten. Andreas Struck, seit 2006 u.a. Programmberater im Panorama, wird neben der kuratorischen Arbeit die Kommunikation des Panorama-Programms redaktionell verantworten.

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