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MMEANSMOVIE Filmmagazin Berlin © - Kino, Filmstarts, Festivals und Termine     
 
   
April/Mai 2017   



  2017  
 
 
 
achtung berlin  –   new berlin film award   -   46. Sehsüchte   - International Student Film Festival   -   12. filmpolska   -    12th XPOSED Int. Queer Film Festival - South East European Film Festival (SEEFF)



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19.04.
bis
26.04.
achtung berlin – new berlin film award   
   
   

Made in Berlin-Brandenburg, Wettbewerb und Herzstück des Festivals, versammelt eine Auswahl abendfüllender Spiel- und Dokumentarfilme sowie mittellange und kurze Filme. Im Spielfilm-Wettbewerb stehen Filme mit hohem Production Value und prominenten Schauspielbesetzungen neben den jungen Wilden, die ihre Filme ohne Förderung und zuweilen auch ohne Drehbuch realisieren. Im Wettbewerb für Dokumentarfilm sind neben international preisgekrönten Filmen sehenswerte Juwelen mit Lokalkolorit zu sehen. Alle Spiel- und Dokumentarfilme des Wettbewerbs werden als Welt-, Deutschland- oder Berlinpremieren noch vor ihrem offiziellen Kinostart präsentiert

In den Wettbewerben für Mittellange Filme und Kurzfilme wird oftmals gegen alle internationalen Kurzfilmfestivalkonventionen verstoßen. Denn anders als der Langfilm mit seinem oftmals starren dramaturgischen Korsett ist der kürzere Film ein offenes Genre, in dem fast alles erlaubt ist: Hier wird elyptisch erzählt, kunstvoll dokumentiert, die kognitive Wahrnehmung gekitzelt, an tiefer liegende Gefühle appelliert und die eigene moralische Haltung heftig überprüft. Aber keine Panik – auch die Lachmuskeln werden hier und da sanft massiert.

In den Programmsektionen Berlin Highlights und Berlin Documents präsentieren wir Spielfilme und Dokumentarfilme, die sich vom Mainstream deutlich abheben und formal durch eine eigene Handschrift auszeichnen, eine sehr persönliche Perspektive einnehmen oder ein besonders brisantes Thema besetzen. In der Sektion Retrospektive wird jährlich thematisch wechselnd ein historisches Thema aufgegriffen, das es ermöglicht, einen inhaltlichen Bogen in die Gegenwart zu schlagen. Die Retrospektive erinnert hiermit an das Filmschaffen eines der traditionsreichsten Filmproduktions- und Kinostandorte Deutschlands. Abgerundet wird das Festivalprogramm durch die Branchentage, Filmgespräche und natürlich Partys bis zum Sonnenaufgang in angesagten Berliner Clubs. Und ja, auch Stars & Sternchen tummeln sich in den Festivalkinos, in der gewohnt entspannten Atmosphäre – auf Augenhöhe mit dem Publikum und natürlich ohne Absperrgitter!

 
 

Die folgenden Filmbeiträge,  vier weitere Spielfilme sowie sechs Dokumentarfilme wurden in den Wettbewerb Made in Berlin-Brandenburg eingeladen:

Der Spielfilm MILLENIALS von Jana Bürgelin ist ein fast dokumentarisch anmutendes Großstadtmärchen über die Generation Y, das seine Premiere bei der Berlinale 2017 in der Perspektive Deutsches Kino feierte. Leo ist Fotograf und möchte mit seinen Fotos endlich Anerkennung finden. Anne ist eine erfolgreiche Regisseurin, wünscht sich ein Kind, hat aber keinen Partner und lässt vorausschauend sicherheitshalber ein paar Eizellen einfrieren. Durch persönliche Begegnungen und inspirierende Erlebnisse realisieren beide, dass sie mit ihren jeweiligen Lebensentwürfen an Grenzen stossen. In einem atmosphärischen Trip beobachtet MILLENNIALS die „éducation sentimentale“ zweier Individualisten und zeigt dabei sowohl ihr Scheitern als auch ihre persönlichen Glücksmomente.

Der Thriller FREDDY EDDY von Tini Tüllmann, bei den Hofer Filmtagen mit dem Heinz-Badewitz-Preis ausgezeichnet, erzählt von dem Maler Freddy, der den schwärzesten Tag seines Lebens erlebt: Er wird angeklagt, seine Frau krankenhausreif geschlagen zu haben und soll auch noch das Sorgerecht für seinen 8-jährigen Sohn verlieren. Alle Unschuldsbeteuerungen sind umsonst. Und dann geschieht auch noch das Unglaubliche: Sein imaginärer Freund Eddy aus Kindheitstagen taucht wieder auf. Was zunächst eine hilfreiche Stütze für Freddy zu sein scheint, entpuppt sich als Albtraum.

In SHORT TERM MEMORY LOSS von Andreas Arnstedt verliert der ehemalige Boxer Ronald nach einem Unfall sein Kurzzeitgedächtnis. Von diesem Zeitpunkt an ist nichts mehr wie es war. Ronalds Welt hat keine Zukunft, nur die Vergangenheit - bis zu seinem Unfall,  ist in seinem Gedächtnis noch vorhanden. Seine Krankheit hält ihn und seine Familie gefangen – ein eigenes Leben ist für seine Frau Annett und den Sohn Constantin unmöglich geworden. Tag und Nacht muss sie sich um ihren Mann kümmern, der zum Pflegefall geworden ist,  jedoch in keine amtliche Pflegestufe passt. Annett droht das Haus zu verlieren und entschließt sich schließlich  zu einem radikalen Schritt.

Mit dem Spielfilm LASS DEN SOMMER NIE WIEDER KOMMEN von Alexandre Koberidze, an der Deutschen Film- und Fernsehakademie Berlin als Individualfilm entstanden, hält veritable Filmkunst Einzug in den Wettbewerb von achtung berlin. Der Film, der bereits bei der Woche der Kritik anlässlich der Berlinale für Begeisterung sorgte, erzählt von einem jungen Mann, der Tänzer werden möchte. Endlich angekommen im georgischen Tiflis, nimmt er an illegalen Boxkämpfen teil und schläft mit Männern, um Geld zu verdienen. Er verliebt sich in einen Mann, der später in den Krieg ziehen wird. Eine Reise durch den Großstadtdschungel beginnt, untermalt von diffusen Originaltönen, urbanen Geräuschkulissen und Orchestermusik. Ein Film, der Geduld braucht, die er jedoch doppelt und dreifach belohnt mit einem Kinoerlebnis der ganz besonderen Art.

Der Film DIL LEYLA von Aslı Özarslan, der seine Weltpremiere auf dem International Documentary Film Festival  Amsterdam feierte, erzählt die unglaubliche Geschichte von Leyla Imret, die mit 26 Jahren die jüngste Bürgermeisterin der Türkei wird. Mit einem Rekordsieg gewinnt sie die Wahlen in Cizre. Eine Kurdenhochburg an der syrisch-irakischen Grenze, aus der sie vor über 20 Jahren fliehen musste. Ihr Ziel – die bürgerkriegszerstörte Stadt verschönern. Doch dann kommt alles anders. Die türkischen Parlamentswahlen stehen an und die Situation vor Ort spitzt sich radikal zu.

In OHNE DIESE WELT, beim diesjährigen Max-Ophüls-Preis als bester Dokumentarfilm ausgezeichnet, beobachtet Regisseurin Nora Fingscheidt das Leben einer Gemeinschaft deutschstämmiger Mennoniten in einer vergessenen Region im Norden Argentiniens. Sie sprechen ein altes Plattdeutsch und leben von Ackerbau und Viehzucht. Anstelle von Autos benutzen sie Pferdekutschen, ihre einzigen Schulbücher sind die Bibel und der Katechismus. Stromanschlüsse, Telefone oder Radios verbietet ihre Religion. Dem Einfluss der „Welt“ – so nennen sie alles außerhalb ihrer Glaubensgemeinschaft – wollen sich die Mennoniten weitestgehend entziehen. Doch ist es wirklich möglich, sich dem Fortschritt zu verweigern? Der Film beobachtet das Leben einer leisen Gesellschaft zwischen Abschottung und Wandel. 

Carlotta Kittel interviewt für ihre Dokumentation ER SIE ICH ihre Eltern, die sich 1986  in Berlin kennenlernten, aber nie ein Paar waren. Als Angela schwanger wurde und sich für das Kind entschied, brach der Kontakt ab. Seitdem haben sie nie darüber gesprochen, was damals passiert ist. 25 Jahre später stellt die Tochter eine Kamera auf, interviewt die beiden einzeln und spielt  ihnen die Aufnahmen des jeweils anderen vor. Plötzlich entsteht eine brisante Dynamik zwischen den beiden Eltern, ohne dass sie sich tatsächlich begegnen.Deutschlandpremiere feiert BUNCH OF KUNST von Christine Franz. Die Musikdokumentation erzählt die Geschichte von zwei Überzeugungstätern, den Sleaford Mods, die mit scharfkantigem Sprechpunk, Rumpel-Beats und DIY-Ethos das Musikbusiness nach ihren Regeln aufmischen. Ein Punk-Märchen zwischen Boston und Iggy Pop-Audienz, ein Pop-and-Politics-Roadmovie von englischen Provinzpubs in die Pop-Arena von Glastonbury.

Einem Essay gleicht der Dokumentarfilm LIEBES ICH von Luise Makarov. „Schreib dir selbst den Brief, den du schon immer bekommen wolltest“, lautete der öffentliche Aufruf der Regisseurin, auf den sie über 100 Briefe erhielt. Einige der Briefschreiber suchte sie auf und begleitete sie mit der Kamera. Sehnsüchte, Wünsche, Träume und Hoffnungen werden sichtbar in einer Realität, in der vieles ganz anders ist. 

1917 – DER WAHRE OKTOBER ist eine filmkünstlerische Neuerzählung der Russischen Revolution. Basierend auf Recherchen in teils bisher unbekanntem Quellmaterial, in Tagebüchern, Berichten und literarischen Werken ihrer Trickfilm-Protagonisten, unternimmt die zweifache Grimme-Preisträgerin Katrin Rothe eine multiperspektivische Befragung dessen, was heute weithin als „Die Oktoberrevolution“ bekannt ist. Der Film feiert bei achtung berlin im Rahmen einer Sondervorstellung in der Volksbühne seine Deutschlandpremiere.

 
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  Preise des 13. achtung berlin – new berlin film award!

Von Berlin über Tiflis und die Türkei nach Argentinien und von dort über New York wieder zurück nach Berlin - die Filmschauplätze der diesjährigen Ausgabe von achtung berlin waren vielfältig. Zum Abschluss des Festivals fand feierliche Preisverleihung Mittwoch, 26. April 2017 im Kino Babylon statt.

Der new berlin film award in der Kategorie Bester Spielfilm dotiert mit einem Preisgeld von 3000 Euro, gestiftet von Audi City Berlin ging an den Film DIE HANNAS von Julia C. Kaiser.
Der new berlin film award in der Kategorie Bester Dokumentarfilm wurde an SCHULTERSIEG von Anna Koch vergeben.
Das Bestes Drehbuch ging wiederum an DIE HANNAS von Julia C. Kaiser.
Der new berlin film award in der Kategorie Beste Regie ging an FREDDY / EDDY Regie: Tini Tüllmann 



26.04.
bis
01.05.
 
46. Sehsüchte - International Student Film Festival   
   
   

Dom 26. April bis zum 1. Mai 2017 ruft zum 46. Mal die Sehsucht! An diesen fünf Frühjahrs-Tagen lädt das internationale Studierendenfilmfestival Sehsüchte zum exzessiven Filmeschauen in die Babelsberger Kinos ein. Organisiert von Masterstudierenden der Medienwissenschaft sowie vielen Helfer*innen anderer Studiengänge wird die Medienstadt Babelsberg auch im kommenden Jahr wieder zur blühenden Begegnungsstätte für den internationalen Filmnachwuchs, etablierte Filmschaffende und Filmfans. Eine erlesene Auswahl der frischesten Werke aufstrebender Filmemacher*innen werden um mehr als zehn verschiedene Preise konkurrieren. Das über 40 Stunden reiche Filmprogramm wird die Kinos der Medienstadt füllen und ihre Popcorn-Maschinen anfeuern. Der Standort Potsdam-Babelsberg sorgt dabei alljährlich für die ganz besondere Sehsüchte-Atmosphäre – deutsche Filmgeschichte und aktueller Studiobetrieb, studentische Kreativität und akademischer Wissensdurst treffen hier aufeinander. Sehsüchte konnte sich in der globalen Branche als bedeutendes Filmfestival etablieren, aus der brandenburgischen Kulturlandschaft ist es nicht mehr wegzudenken.

Das Sehsüchte-Filmprogramm wird auch 2017 für junges, mutiges Gegenwartskino aus der ganzen Welt stehen. Eine große Bandbreite an Sektionen präsentieren ein vielschichtiges Seh-Angebot. Kurz- wie auch abendfüllende Filme sind vertreten. Neben den Kategorien Dokumentar-, Kurz- und Spielfilm gibt es eigene Sektionen für Musikvideos, Genre-, Kinder- und Jugendfilme. Live-Action und Animationsfilme werden hierbei gleichberechtigt behandelt. Filme mit herausragenden Leistungen in Organisation und Finanzierung werden im Rahmen von Spotlight Produktion prämiert. Im Rahmen der Sektion Schreibsüchte wird die Arbeit von Autor*innen und Stoffentwickler*innen in den Kategorien Drehbuch und Pitch ausgezeichnet. Das Festival-Motto 2017 surfaces zeigt, was Sehsüchte bietet: eine (Ober-)Fläche, die ähnlich einer glitzernden, sich kräuselnden Wasseroberfläche zum Eintauchen einlädt!

 
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  Preise des 46. Sehsüchte - International Student Film Festival 

Das 46. Internationale Studierendenfilmfestival Sehsüchte hat seine Preisträger*innen gekürt. Im Zuge der feierlichen Preisverleihung am Sonntag, den 30.04.2017, wurden unter Beisein von Publikum, Festivalpartner*innen und zahlreichen Jurymitgliedern die besten Filme ausgezeichnet. Die Preise in den 10 Kategorien (inkl. Publikumspreis) waren mit insgesamt fast 40.000 € dotiert.

In der Sektion Bester Spielfilm Lang hat der finnische Beitrag “Hymyilevä Mies” (Der glücklichste Tag im Leben des Olli Mäki) die Jury mit seiner sensiblen Figurenführung und lebendigen Leichtigkeit begeistert und großes Lob für alle filmischen Elemente erhalten. Der Preis Bester Kurzspielfilm ging an “Ce qui èchappe” (dt: Das was entflieht oder Das was ausbricht). Die Juror*innen hoben den subtilen und mit Raum für Fragen gelassenen Umgang des Themas Missbrauch sowie die starken Schauspieler*innen hervor.

Über einen Sieg in der Kategorie Bester Dokumentarfilm darf sich “Hinter dem Schneesturm” freuen. Insbesondere die gelungene Visualisierung sowie die nuancierte Tongestaltung haben die Jury davon überzeugt, den Film von Lewin Peter auszuzeichnen. Der französische Sci-Fi-Animationsfilm “ASTERIA” wurde mit dem Preis Bester Genrefilm bedacht. Laut Jury versteht es Alexandre Arpentiniers Film nicht nur, die Genreregeln richtig anzuwenden, sondern auch eine lustige sympathische Geschichte effektiv zu erzählen.

Der Preis für die Beste Produktionsleistung (Spotlight) geht an “Watu Wote”, laut Jury ein mit Weitsicht und vollstem Einsatz in Kenia produzierter humanistischer Film über religiöses Mit- und Füreinander. Der Film von Produzent Tobias Rosen hat darüber hinaus auch den Publikumspreis des 46. Sehsüchte Festivals gewonnen. Im Bereich der Kinder- und Jugendfilme gehen die Preise an “Wolkenreiter” (FUTURE Kids - Bester Kinderfilm) und an den Dokumentarfilm “Rocknrollers” (FUTURE Teens - Bester Jugendfilm). Während das fantasievolle, gelungene Wechselspiel von Animations- und Realfilm ausschlaggebend für die Kinderjury war, lobte die Jugendjury vor allem die emotionale Stärke und das atypische Format ihres Gewinner*innenfilms.

Mit “MeTube2: August sings Carmina Burana” ehrte die Jury für das Beste Musikvideo “einen Blumenstrauß voller bunter Ideen”. Für ihr Werk “Dörnröschen 2.0 - Eine Prinzessin wacht auf!” wurde Gesa Scheibner mit dem Preis Besten Drehbuchs bedacht. Sehsüchte gratuliert allen Preisträger*innen, wünscht weiterhin mutiges Filmschaffen sowie Erfolg bei kommenden Projekten und freut sich auf ein Wiedersehen im nächsten Jahr!



03.05.
bis
10.05.
 
12. filmpolska    

 

Das Festival ist eine Produktion des Polnischen Instituts Berlin in Zusammenarbeit mit der Polish Filmmakers Association unter der Schirmherrschaft des Medienboard Berlin-Brandenburg mit freundlicher Unterstützung des Polnischen Filminstituts (PISF), des Adam-Mickiewicz-Instituts, der Stiftung für deutsch-polnische Zusammenarbeit und Difactory.
In seiner 12. Ausgabe feiert filmPOLSKA 2017 vom 3. – 10. Mai die Freiheit des Films mit cinephilem Blick auf das innovative Filmland Polen.

FilmPOLSKA - das größte polnische Filmfestival in Deutschland - wird seit 2006 vom Polnischen Institut Berlin veranstaltet. Jedes Jahr bieten annähernd 100 Filme an verschiedenen Spielorten in Berlin und Potsdam einen tiefgründigen Einblick in das polnische Filmschaffen. Neben aktuellen Größen des polnischen Spiel- und Dokumentarfilms präsentiert filmPOLSKA stets spannende Rück- und Werkschauen zu verschiedenen Themen.

Dies können Retrospektiven traditionsreicher oder viel versprechender Filmstudios wie Zebra oder Opusfilm sein, oder aber Dokumentarfilme aus der Zeit der Solidarność sowie Werke herausragender Kameramänner und -frauen, deren wichtiger Beitrag zur Entstehung eines Filmes häufig vernachlässigt wird. Besonderes Augenmerk gilt dem begabten Nachwuchs: Kurz- und Studentenfilme aus den polnischen Talentschmieden - der Andrzej Wajda Master School of Film Directing oder den Filmhochschulen in Łódź und Katowice - lassen auf eine große Zukunft des polnischen Films hoffen. Auch unabhängigen Filmemachern, wie z.B. der Gruppe "Podlasie Atakuje!", wird eine Bühne geboten: Ihre Werke - häufig Kurzfilme - verströmen den Duft der Freiheit, da weder der Markt, noch große Produktionsfirmen hier entscheiden, was und wie gedreht wird. Und nicht zuletzt präsentiert filmPOLSKA das Beste des polnischen Dokumentarfilms. Seit Jahren feiern polnische Filmemacher auf diesem Gebiet große Erfolge.

Der Dokumentarfilm war immer schon ein wichtiger Raum für gesellschaftliche Auseinandersetzung und Selbstreflexion. Den Weg hierfür ebneten Meister wie Kazimierz Bossak, Kazimierz Karabasz und Krzysztof Kieślowski. Die Filmvorführungen werden alljährlich von Filmworkshops begleitet - geleitet von erfolgreichen Regisseuren oder Kameramännern der polnischen Filmlandschaft - sowie von Diskussionen und Treffen mit Filmemachern.

Den Festivalauftakt bildet am Abend des 3.5. die feierliche Eröffnung im Babylon Berlin. Die stellvertretende Direktorin des Polnischen Instituts Berlin, Małgorzata Bochwic-Ivanovska, Kurator Kornel Miglus und Festivalkoordinatorin Monika Richter laden zum Eröffnungsfilm „You Have No Idea How Much I Love You“ (Nawet nie wiesz jak bardzo cię kocham) von Paweł Łoziński ein. Moderiert wird die Veranstaltung von der Schriftstellerin und Journalistin Jenni Zylka.

Freiheit ist seit jeher ein zentrales Leitmotiv der polnischen Filmkunst. Kein anderer polnischer Filmemacher steht mit seinem Werk so exemplarisch für die Unabhängigkeit und das freiheitliche Denken wie Andrzej Wajda. Dem kürzlich verstorbenen Altmeister widmet filmPOLSKA daher in diesem Jahr seine Hommage mit selten gezeigten Werken aus den Sechzigerjahren. Ergänzt wird der Rückblick auf die großartige polnische Filmkunst durch die Retrospektive mit Literaturverfilmungen nach Joseph Conrad. Dem herausragenden Dokumentarfilmer und Kameramann Marcin Koszałka, der für eine sensible Bildsprache und Grenzen sprengendes Filmschaffen steht, ist die diesjährige Festivalsektion Kamerakunst gewidmet.

Zahlreiche Rahmenveranstaltungen wie Filmgespräche, Film- und Kritiker-Workshops bereichern auch in diesem Jahr filmPOLSKA: Unter anderem gewährt der Filmworkshop KINOEDUKACJA mit Regisseurin und Drehbuchautorin Karolina Bielawska einen Einblick in die Praxis des Filmemachens. Vom 3.-8.5. können junge Filmkritiker und Journalisten ihre Kenntnisse des filmjournalistischen Handwerks erweitern. Begleitet von etablierten Journalisten und Experten produzieren sie eigene Beiträge über filmPOLSKA, die in verschiedenen Medien veröffentlicht werden. Alle Beiträge der Teilnehmenden sind nachzulesen und nachzuhören unter blog.filmpolska.de. Das Programm wird in Zusammenarbeit mit dem Kulturbrauerei e.V. und dem Verein New Horizons veranstaltet.

 
   
http://filmpolska.de/
https://www.facebook.com/filmpolska.berlin
 
Babylon, Zeughauskino, Arsenal, Kino FSK, Bundesplatz-Kino, ACUDKino, Martin-Gropius-Bau,Topographie des Terrors, Cinestar Frankfurt (Oder), Thalia Potsdam, UP Gallery, Club der polnischen Versager und der Filmclub K18.
   
     



11.05.
bis
14.05.
 
12th XPOSED International Queer Film Festival.   
   
   

About Twelve years of shaping, forming, breaking, discovering and finding ­ XPOSED is about QUEER FILM in all it’s forms, glory, shame, distaste, trash and beauty. Sometimes it’s all in one and sometimes it’s spread out like Blanche at the Rusty Anchor. XPOSED was started as a passion project, a passion for Queer Film, for Berlin and the ever expanding possibilities of storytelling within the world of Queer Film ­ and the festival remains to this day a passion project. This festival is made by people who enjoy making festival, who enjoy queer films, filmmakers and queer Berlin, and this is reflected within the programming of the festival.

By not only screening some of the newest films around, XPOSED takes special care to always mix their programs with new and old films, be it in a short film program or a feature screening with a short. XPOSED enjoys creating programs and these programs can only be created by looking at the queer perspective from all corners of the world, perspectives that challenge normative views, propose an alternate way of thinking, and approach life and story telling from another way. Created in 2006, the XPOSED International Queer Film Festival has built itself with the aim of creating entertaining, odd, left of centre Queer Film Programs that also in turn eXPOSE the Queer Filmmakers out into the international world of Queer Festivals and beyond. You can only be you when you are truly XPOSED. This festival, in the end, is about YOU.

 
   
http://www.xposedfilmfestival.com
https://www.facebook.com/pages/The-Xposed-International-Queer-Film-Festival/
 
Moviemento
Kottbusser Damm 22 ubhf - Schönleinstr. U8
Südblock
Admiralstraße 1-2 10999 Berlin
   
     



25.05.
bis
28.05.
 
South East European Film Festival (SEEFF) à Berlin    
   
   

SEEFF à Berlin 2017 präsentiert vom 25. – 28. Mai 2017 Filmproduktionen aus 15 Ländern. Die jeweiligen Filme werden dem Publikum in Originalsprache mit englischen Untertiteln präsentiert. Festivalorte sind das Kino Babylon am Rosa Luxemburg Platz, das Collegium Hungaricum Berlin, die Humboldt-Universität und das DFJW. Festivalbar ist jeden Tag die „Bar Tausend“.

Das erste Südosteuropa-Filmfestival in Berlin mit Beiträgen aus Albanien, Bosnien und Herzegowina, Bulgarien, Griechenland, Kosovo, Kroatien, Mazedonien, Moldawien, Montenegro, Rumänien, Serbien, Slowenien, Türkei, Ungarn und Zypern.

 
   
http://seeff.de/Filmprogramm_2017_-.html
https://www.facebook.com/berlinseeff
 
Babylon
Rosa-Luxemburg-Str. 30 10178 Berlin
Collegium Hungaricum Berlin
Dorotheenstraße 12 10117 Berlin
   
     


 
       
    67. Berlinale  
       
    Im Wettbewerb  
       
    Berlinale Blog  
       
    Bärengewinner  


   
 Filmfestivals in Berlin und Potsdam - Festivalguide 2017
  British Shorts
    12.01. - 18.01. 2017
    http://www.britishshorts.de/
     
  FANTASY FILMFEST NIGHTS /Berlin
   

14.01. bis 15.01. 2017

    http://www.fantasyfilmfest.com/
     
  transmediale - International Media Art Festival
   

02.02. - 05.03. 2017

    http://www.transmediale.de
     
  Berlinale - 67. Internationale Filmfestspiele Berlin
   

09.02. bis 19.02. 2017

    http://www.berlinale.de/
     
  Berlinale Talent Campus
   

11.02. bis 16.02. 2017

    http://www.berlinale-talentcampus.de/
     
  11mm Fußballfilmfestival
   

30.03. bis 03.04. 2017

    http://www.11-mm.de/aktuell.php
     
  6. Arabisches Filmfestival Berlin - ALFILM
   

31.03. bis 07.04. 2017

    http://www.alfilm.de/
     
  11. achtung berlin
   

19.04. bis 26.04. 2017

    http://www.achtungberlin.de
     
  10. filmPOLSKA
   

04.05. bis 10.05. 2017

    http://www.filmpolska.de/
     
  44. internationales Studentenfilmfestival sehsüchte
   

26.04. bis 01.05. 2017

    http://sehsuechte.de/
     
  30. Black International Cinema
   

Mai 2017

    http://www.black-international-cinema.com/
     
  21. Jüdisches Filmfestival Berlin/Potsdam
   

n.n.

    http://www.jffb.de/
     
  Down Under Berlin - Australian Film Festival
   

n.n.

    http://www.downunderberlin.de/
     
  Pornfilmfestival
   

n.n.

    http://www.pornfilmfestivalberlin.de/
     
  Afrikamera
   

n.n.

    http://www.alfilm.de/
     
  KUKI Internationales Kinder- und Jugendkurzfilmfestival Berlin
   

November 2017

    http://www.interfilm.de/
     
  31. internationales Kurzfilmfestival Berlin
   

November 2017

    http://www.interfilm.de/
     
  Russische Filmwoche Berlin
   

November 2017

    http://www.russische-filmwoche.de
     
  8. AROUND THE WORLD IN 14 FILMS
   

November / Dezember 2017

    http://www.berlinbabylon14.de
     
  12. Französische Filmwoche
   

Dezember 2017

    http://www.franzoesische-filmwoche.de/
     
  15. Cinema Italia-Tournee
   

Dezember 2017

    http://www.cinema-italia.net/
     


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