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MMEANSMOVIE Filmmagazin Berlin © - Kino, Filmstarts, Festivals und Termine     
 
   
   



  November 2017  
 
 
 
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4. Italian Film Festival  
Afrikamera
interfilm 33. Internationales Kurzfilmfestival
KUKI, das Internationale Kurzfilmfestival für Kinder + Jugendliche
12. Around the World in 14 Films
Die Russische Filmwoche Berlin 2017
17. Französische Filmwoche



09.11.
bis
12.11.
 
4. Italian Film Festival Berlin    
   

Vom 9.-12. November bietet das Italian Film Festival Berlin wieder einen einzigartigen Überblick über das zeitgenössische italienische Kino. Mit der Kulturbrauerei im Prenzlauer Berg hat das Italian Film Festival Berlin eine neuen Veranstaltungsort: Dort wird auch die Preisverleihung des IFF Audience Award Agenzia Nazionale del Turismo Enit stattfinden sowie zahlreiche Sonderveranstaltungen rund um das Festival.

E
röffnet wird das diesjährige Festival am 9. November im Cinestar in der Kulturbrauerei mit der deutschen Uraufführung von IN GUERRA PER AMORE, dem zweiten Film von Pierfrancesco Diliberto, bekannt auch unter seinem Pseudonym Pif. Es folgen die Premieren von Francesco Amatos LASCIATI ANDARE, INDIVISIBILI von Edoardo de Angelis und TUTTO QUELLO CHE VUOI von Francesco Bruni, L´ORA LEGALE von Ficarra & Picone, SOLE CUORE AMORE von Daniele Vicari sowie VENGO ANCH´IO von Corrado Nuzzo und Maria Di Biase. Die Regisseure Pif und Ficarra & Picone werden anwesend sein.

Das Italian Film Festival zeigt in Berlin ausgesuchte Filme des Tuscia Film Festivals. Seit elf Jahren ist das Tuscia Film Festival eine der dynamischsten und aktivsten Veranstaltungen der italienischen Filmszene. Im Jahr 2013 hatten die Direktoren des Filmfestes, Mauro Morucci und Enrico Magrelli die Idee, diese erfolgreiche Veranstaltung auszubauen und etablierten mit dem Italian Film Festival eine bedeutende Plattform für den italienischen Film in Deutschland.

Als Ehrengast des 4. Italian Film Festival wird der einzigartige Toni Servillo erwartet, der Hauptdarsteller in Paolo Sorrentinos Film „The Great Beauty“, der vor zwei Jahren einen Oscar erhalten hat. Das Festival ehrt Toni Servillo mit einer besonderen Hommage als einen der bedeutendsten italienischen Schauspieler. Zu sehen sind neben anderen L`UOMO IN PIÙ, VIVA LA LIBERTÀ und LA GRANDE BELEZZA als Director’s Cut. Toni Servillo wird am Samstag, den 11. November den Film LASCIATI ANDARE im Cinestar der Kulturbrauerei vorstellen.

Ein Programmhöhepunkt ist die Lesung im Italienischen Kulturinstitut am 12. November: Toni Servillo liest Pirandello – die Veranstaltung ist dem sizilianischen Schriftsteller Luigi Pirandello gewidmet. Und im Rahmen der Italian Film Festival Party ist die sizilianische Liedermacherin Carmen Consoli am Freitag, den 10. November im Kesselhaus der Kulturbrauerei zu sehen.

Das Italian Film Festival Berlin 2017wird organisiert vom Tuscia Film Fest in Zusammenarbeit mit dem Istituto Italiano di Cultura Berlin und mit Unterstützung der Hauptsponsoren, der Italienischen Zentrale für Tourismus ENIT und der Agenzia Regionale del Turismo del Lazio.

Als Ehrengast der 4. Italian Film Festival wird der Schauspieler Toni Servillo in Berlin erwartet. Toni Servillo ist der Hauptdarsteller in Paolo Sorrentinos Film Die Grosse Schönheit, der vor zwei Jahren einen Oscar erhalten hat. Mit einer großen Hommage an Toni Servillo darf man auf einen ganz besonderen Programmhöhepunkt im Rahmen der Italian Film Festival Berlin gespannt sein: Mit einer Reihe von sechs herausragenden Filmen ehrt sie das Werk eines der bedeutendsten italienischen Schauspieler.
Kuratiert von Christos Acrivulis vom missingFILMS Filmverleih und in Zusammenarbeit mit dem Italienischen Kulturinstitut zeichnet die Hommage an Toni Servillo wichtige Stationen der Filmkarriere eines großen Künstlers nach, dem wir unvergessliche Portraits der Macht unter den herrschenden gesellschaftlichen Verhältnissen verdanken. In der Retrospektive vom 15. November bis zum 17. Dezember werden zu sehen sein:
LE CONSEQUENZE DELL´AMORE, IL DIVO, UNA VITA TRANQUILLA, VIVA LA LIBERTÀ, L´UOMO INPIÙ und LA GRANDE BELLEZZA als Director’s Cut in drei Berliner Kinos - Lichtblick, Bundesplatz und Il Kino.

Eröffnet wird die Retrospektive persönlich von Toni Servillo im Cinestar in der Kulturbrauerei am Samstag, den 11. November.

 
 
http://www.italianfilmfestivalberlin.com/
Kino in der Kulturbrauerei
Schönhauser Allee 36-39
   
     



13.11.
bis
19.11.
 
Afrikamera    
   

Der gemeinnützige Kulturverein toucouleur e.V. engagiert sich seit 2007 für den interkulturellen Dialog zwischen Afrika und Deutschland.

Mit dem Filmfestival “AFRIKAMERA – Aktuelles Kino aus Afrika” wirkt toucouleur e.V. der mangelnden Präsenz des aktuellen afrikanischen Filmschaffens in der Hauptstadt entgegen. AFRIKAMERA präsentiert dem Berliner Publikum mit Hilfe des Mediums Film die ganze Vielfalt des afrikanischen Kontinents, der nicht nur aus Problemen wie Gewalt, Krankheiten und Naturkatastrophen besteht. Diesen stereotypen Bildern und Meinungen werden die vielfältigen Facetten des alltäglichen Lebens in Afrika gegenübergestellt und für die Kinobesucher erlebbar gemacht.

AFRIKAMERA versteht sich als eine permanente Plattform des Dialogs zwischen afrikanischen Filmemachern und dem Berliner Publikum und als Ort des Austauschs zwischen Filmschaffenden, Produzenten und Verleihern. Hierfür arbeitet AFRIKAMERA mit den großen afrikanischen Filmfestivals von Marrakesch bis Durban zusammen.

Mit jährlich wechselnden, thematischen Schwerpunkten setzt sich das Festival mit Fragestellungen auseinander, die junge Filmemacher und Filmemacherinnen der Post-Independence Generation Afrikas bewegen. Einen Überblick über die Programme der letzten Jahre finden sie HIER.

Zudem engagiert sich AFRIKAMERA im Bereich Education & kulturelle Bildung und führt hierzu Workshops und Veranstaltungen im In- und Ausland durch.

Einen Überblick über die Aktivitäten der vergangenen Jahre finden Sie HIER.

AFRIKAMERA – Aktuelles Kino aus Afrika steht unter der Schirmherrschaft von Dr. Uschi Eid

 
 

Programm

Mo 13.11., 19.30h, in Anwesenheit von Ibrahim Koma (Hauptdarsteller) & Fr 17.11., 21h
WÙLU   Daouda Coulibaly   Mali/Frankreich 2016   OmE   95’
Präsentation vorab (13.11.): Journal Rappé LIVE – Hip-Hop-Performance mit XUMAN und Cheikh Tidiane Kourouma (Senegal)
Der 20-jährige Ladji ist Minibusfahrer in der malischen Hauptstadt Bamako und arbeitet hart, um seine Schwester Aminata aus der Prostitution zu holen. Als ihm eine Beförderung verwehrt wird, beschließt er, in das lukrativere Drogengeschäft einzusteigen und entwickelt sich rasch zu einer Größe im regionalen Drogenhandel. Doch der Preis, den Ladji dafür zu zahlen hat, ist hoch: Die Drahtzieher dieses internationalen Drogenhandels sind Militärs, Politiker und Geschäftsleute, die selbst vor einer Zusammenarbeit mit Al-Qaida nicht zurückschrecken.
Woche für Woche zeigt das senegalesische Privatfernsehen die satirische Nachrichtensendung Journal Rappé. Mit schnellen Wortsalven macht der Rapper XUMAN tagesaktuelle News aus Politik, Religion und Sport straßenkompatibel. Dabei arbeitet XUMAN musikalisch unter anderem mit dem Produzenten NO-FACE UNDACOVA zusammen.

Di 14.11., 19h, in Anwesenheit von Moustapha Sawadogo (Produzent) und Aino Laberenz (Geschäftsführerin, Festspielhaus Afrika)
Kurzfilmprogramm OUAGADOUGOU SHORTS   Burkina Faso 2016-2017   OmE   ca. 60’
Mit dem Programm OUAGADOUGOU SHORTS stellt AFRIKAMERA eine Auswahl aktueller Kurzfilme aus der burkinischen (Kino-)Hauptstadt vor.
In PLACENTA von Bède Modeste Gnafe-Mofedog ist der dreißigjährige Seydou auf der Suche nach einem Arbeitsplatz. Gemeinsam mit seiner jungen Ehefrau Sali erwartet er sein erstes Kind. Dabei haben die beiden allerlei Herausforderungen zu bewältigen...
CA TOURNE À OUGA von Irène Tassembedo ist eine Satire über die burkinische Filmindustrie: Zwei Schauspieler geraten während eines Drehs am Filmset aneinander, nachdem durch eine Indiskretion pikante Details zu einer Affäre bekannt geworden sind.
Das Programm CHEF DE CLASSE/ LES VOISINS DE CLASSE besteht aus zwei Animationsfilmen, die während eines Workshops des Ouaga Filmlabs 2016 mit Schülerinnen und Schülern im Operndorf Afrika entstanden sind.
In Zusammenarbeit mit Festspielhaus Afrika gGmbH


Di 14.11., 21h
CEDDO   Ousmane Sembène   Senegal 1977   OmU   116’
Mit CEDDO präsentiert AFRIKAMERA einen Klassiker des afrikanischen Kinos der 1970er-Jahre aus der Sahelregion. Irgendwo in Westafrika im 17. Jahrhundert, versuchen der Islam und das Christentum gleichermaßen in eine dörfliche Gemeinschaft einzudringen. Für den Imam sind alle Mittel gerechtfertigt: Nachdem die königliche Familie und die Würdenträger zum Islam konvertiert sind, sichert er sich den Thron und führt die Bekehrung gewaltsam fort. Dabei stößt er auf die Ceddos, die Leute aus dem Volk, und an ihrer Spitze Prinzessin Dior Yacine. Diese Widerstandskämpfer wollen keiner fremden Religion beitreten und ihren Spiritualismus dafür aufgeben...

Mi 15.11., 21h
DEVOIR DE MÉMOIRE   Mamadou Cissé   Mali 2014   OmE   80’
Von März 2012 bis Januar 2013 lebte der Norden Malis unter dem Joch verschiedener islamistischer Rebellengruppen wie Ansar Dine, Bewegung für die Einheit und den Jihad in Westafrika (MJUAO) und das Mouvement de Libération Nationale de l’Azawad (MNLA). Cissés eindrucksvolle Dokumentation schildert, wie sich die Zivilbevölkerung Malis gegen die Islamisten zur Wehr setzt.

Do 16.11., 18h
SUR LA PISTE DES MANUSCRITS DE TOMBOUCTOU   Jean Crépu   Mali/ Frankreich 2014  OmE   52’
Vorfilm TINYE SO   Daouda Coulibaly   Mali 2012   OmE   25’
2012, während der Besetzung des Nordens von Mali durch islamistische Kämpfer, wird die unglaubliche Rettung der Manuskripte von Timbuktu zu einem Symbol für die ganze Welt. Crépus Dokumentarfilm berichtet über die außerordentliche Bedeutung der Manuskripte für das kulturelle Gedächtnis Malis, bei dem couragierte Bürger Timbuktus ihr Leben riskierten, um dieses Welterbe vor der Bedrohung der bewaffneten Gruppen zu retten. Der Regisseur folgt den Spuren dieser wertvollen Pergamente bis ins Exil. Der Einsatz zur Rettung der Manuskripte ist bis heute voller Geheimnisse. Crépu zeichnet die Geschehnisse nach und lässt uns dabei tief in die politischen, religiösen und kulturellen Realitäten des heutigen Mali eintauchen.
Im Vorprogramm läuft TINYE SO, der preisgekrönte Kurzspielfilm von Daouda Coulibaly über einen Griot in Mali.

Do 16.11., 19.30h, in Anwesenheit von Andrey Samoute Diarra
HAMOU BEYA   SANDFISHERS   Andrey Samoute Diarra   Mali 2010   OmE   72’
Für die Bozo aus der Region um die Stadt Mopti in Mali ist die Fischerei im Niger seit jeher Haupteinnahmequelle und Existenzgrundlage. Sie verbindet eine spirituelle Beziehung zu dem Fluss. Doch nun ist auch hier der Klimawandel spürbar, der Wasserstand ist niedrig, nur noch wenige Fische verfangen sich im Netz. Viele junge Männer verlassen deshalb die Dörfer und werden zu „Sandfischern“ in der weit entfernten Hauptstadt Bamako. Die Baubranche boomt hier, der Bedarf an Bausand ist groß. Der Sand aus dem Flussbett des Niger ist dafür bestens geeignet, mit Eimern wird er unter Wasser von den Männern abgebaut. Der Film dokumentiert am Beispiel des jungen Gala sehr eindringlich das Thema Landflucht und den damit verbundenen Wertewandel einer Gesellschaft.

Do 16.11., 21h, in Anwesenheit von Alassane Sy
Kurzfilmprogramm SAHEL SHORTS   Senegal/Mauretanien 2010-2017   OmE   ca. 70’
Mit den SAHEL SHORTS präsentiert AFRIKAMERA eine Auswahl herausragender Kurzfilme aus der Region.
EXTREMISTE von Sidi Mohamed Cheiguer Junior
TERREMÈRE von Aliou Sow
Alassane Sy erzählt in LE MARABOUT von dem Detektiv Diagne, der einer Gruppe von Straßenkindern in Dakar folgt, als sie ihn bestehlen. Dabei wird er mit den Gefahren konfrontiert, denen die Kinder in ihrem täglichen Leben ausgesetzt sind.

Fr 17.11., 17h, in Anwesenheit von Aicha Macky
L'ARBRE SANS FRUIT   THE FRUITLESS TREE   Aicha Macky   Niger/Frankreich 2016   OmE   52’
Vorfilm SAVOIR FAIRE LE LIT   Aicha Macky   Niger/Senegal 2013   OmU  26’
„Kann man im Niger nicht einfach eine Frau sein, ohne eine Mutter zu sein?“, fragt Macky zu Beginn ihres feministischen Dokumentarfilms L'ARBRE SANS FRUIT. In einem Land, wo „Normen Gesetz und Männer Könige sind“, haben kinderlose Frauen einen schweren Stand. An der Fruchtbarkeit des Mannes wird selten gezweifelt. Wenn Ärzte und Wunderheiler keine Abhilfe schaffen können, wird kurzerhand eine zweite Frau in den Eheverbund geholt. Kinderlosigkeit bedeutet für die Frauen dabei nicht nur seelischen Schmerz und gesellschaftlichen Statusverlust, sondern hat auch eine existenzielle Dimension. Auf subtile Weise seziert die Filmemacherin und Soziologin die Schieflagen der nigrischen Gesellschaft.
In ihrem Kurzfilm SAVOIR FAIRE LE LIT setzt sich Macky mit Tabus in der sexuellen Erziehung und den Folgen für das Verhältnis von Müttern zu ihren Töchtern auseinander.

Fr 17.11., 19h, in Anwesenheit der Regisseure Naziha Arebi und Muhannad Lamin
Kurzfilmprogramm LIBYA IN MOTION   Libyen 2015   OmE   74’
Das Programm LIBYA IN MOTION beinhaltet eine Auswahl von Kurzfilmen der Post-Gaddafi-Ära. In den Jahren 2012–15 in Tripolis und Bengasi entstanden, geben die Filme intime Einblicke in den Alltag des bürgerkriegsgeschüttelten Landes.
Die Geschichten handeln von einer Großmutter, die die Nationalflagge nach ihrem eigenen Geschmack näht; von einer jungen Frau, die beschlossen hat, Filmregisseurin zu werden; von einem Fischer; einem Philosophen; von illegalen Einwanderern, die in der Vorhölle einer Jugendstrafanstalt gefangen sind; von einer Gruppe junger Filmemacher, die versuchen, ihren Film finanziert zu bekommen.

Sa 18.11., 16.30h, in Anwesenheit von Berni Goldblat & Makan Nathan Diarra (Hauptdarsteller)
WALLAY   Berni Goldblat   Burkina Faso/Frankreich/Katar 2017   OmU   84’
geeignet für Kinder ab 8 Jahren
Der 13-jährige Ady macht, was er will und tanzt seinem Vater auf der Nase herum. Als dieser nicht mehr weiter weiß, schickt er Ady in seine Heimat nach Burkina Faso. Dort vertraut er den pubertierenden Sohn seinem strengen Onkel an, der ihn auf den richtigen Weg führen soll. Im afrikanischen Dorf, bei archaischen Fischern, soll er zum Mann werden...
Mit seinem Spielfilmdebüt, das bereits auf der diesjährigen Berlinale in der Sektion Generation KPLUS große Erfolge feierte, schuf Goldblat ein eindrückliches Portrait des alltäglichen Lebens in Burkina Faso aus dem Blickwinkel eines 13-Jährigen.

Sa 18.11., 19h
Kurzfilmprogramm BEST OF FESPACO 2017 & JCC 2016   Marokko/Ruanda/ Senegal/Südafrika/Tunesien 2016-2017   ca. 70’
Bereits seit seiner ersten Ausgabe arbeitet AFRIKAMERA mit internationalen Festivals des afrikanischen Kontinents zusammen. Zum 10-jährigen Jubiläum präsentiert AFRIKAMERA eine BEST-OF-Auswahl der diesjährigen Ausgabe des burkinischen FESPACO sowie des letztjährigen JCC Festivals Karthargo.
KHALLINA HAKKA KHIR von Mehdi M. Barsaoui
A PLACE FOR MYSELF von Marie Clémentine Dusabejambo
HYMÉNÉE von Violaine Maryam Blanche Bellet
In THE BICYCLE MAN von Twiggy Matiwana sieht sich Steven, ein leidenschaftlicher Gärtner und Familienmensch, dazu gezwungen, sein Leben und seine Beziehungen neu zu bewerten, als bei ihm Krebs diagnostiziert wird.

Sa 18.11., 21h
COMBOIO DE SAL E AÇUCAR – THE TRAIN OF SALT AND SUGAR  Licínio Azevedo
Portugal/Mosambik/Frankreich/Südafrika/Brasilien 2016   OmE   93’
Mosambik in den späten 1980er-Jahren: Das Land leidet unter dem jahrelangen Bürgerkrieg. Zucker ist zu einem wertvollen und seltenen Gut geworden, während es überall genug Salz gibt. Der unregelmäßig verkehrende Zug zwischen Nampula und dem Nachbarland Malawi bietet für viele Menschen die einzige Chance, um dort ihr Salz gegen ein paar Kilo Zucker einzutauschen. Unter den Zugpassagieren befinden sich unter anderem eine professionelle Schmugglerin mit ihrer Freundin, eine Krankenschwester sowie ein Offizier mit einem jungen, ihm unterstellten Soldaten...
Azevedos Bürgerkriegsepos mit Anleihen bei Western und Abenteuerfilm wurde bei seiner Premiere 2016 auf dem Filmfestival Locarno von Kritik und Publikum gleichermaßen gefeiert.
So 19.11., 16.30h

TANT QU´ON VIT   Dani Kouyaté   Burkina Faso/Schweden 2016   OmE   90’
Deutschlandpremiere, geeignet für Kinder ab 10 Jahren
Mit TANT QU’ON VIT präsentiert AFRIKAMERA die aktuelle Arbeit des burkinischen Regisseurs Dani Kouyaté als Deutschlandpremiere. Kandia, eine Frau von etwa fünfzig Jahren, die seit 30 Jahren in Schweden lebt, beschließt in ihr Geburtsland Gambia zurückzukehren. Ihr Sohn Ibbe träumt derweil von einer Hip-Hop-Karriere und steht kurz vor dem Durchbruch. Doch die Begegnung mit ihrem Herkunftsland läuft nicht so ab, wie sie es sich vorstellen.

So 19.11., 18.30h
THE REVOLUTION WON´T BE TELEVISED   Rama Thiaw   Senegal/Frankreich 2016   OmU   110’
Als Präsident Abdoulaye Wade 2011 – gegen die Verfassung – erneut kandidieren wollte, formierte sich auf der Straße Widerstand. Kurz nachdem einige Schulfreunde, unter ihnen die Rapper Thiat und Kilifeu, die Bewegung „Y’en a marre“ („Wir haben die Schnauze voll“) gegründet hatten, stieß die Filmemacherin Rama Thiaw hinzu – und dokumentierte die Ereignisse fortan aus der „Innensicht“: Meetings, Kampagnen, Verhaftungen, Konzerte, Erschöpfungszustände, Reisen. Über mehrere Jahre ist das mitreißende Porträt einer jugendlichen Protestbewegung entstanden, der auch unabhängige Beobachter die Rolle des „Königmachers“ bei der letzten Wahl zugeschrieben haben. Rama Thiaw zeigt die Rapper und ihr Umfeld aus einer Nähe, die mit kinematografischer Raffinesse einen Raum und Rahmen für die heiklen Konflikte zwischen Musik und Politik, Straße und Staat gewährt.

So 19.11., 21h
I AM NOT A WITCH   Rungano Nyoni   Sambia/Frankreich/Deutschland/ Großbritannien 2017   OmU   98’
Wegen einer Banalität wird die achtjährige Shula in ihrem Dorf der Hexerei beschuldigt und schließlich schuldig gesprochen. Daraufhin kommt sie in ein Hexen-Camp inmitten der Wüste, wo sie an einem Initiationsritual teilnehmen muss, um die Regeln des Lebens als Hexe zu verinnerlichen. Von gelegentlichen Touristenbesuchen abgesehen, bleiben die Frauen unter sich. Sollte sie fliehen, droht sie in eine Ziege verwandelt zu werden.

 
http://www.afrikamera.de/de/
https://www.facebook.com/AFRIKAMERA
Kino Arsenal – im Filmhaus am Potsdamer Platz
Potsdamer Str. 2, 10785 Berlin
Tel.: + 49 (0) 30 26599 - 100 ticket@arsenal-berlin.de
http://www.arsenal-berlin.de/
   
     



20.11.
bis
26.11.
 
interfilm 33. Internationales Kurzfilmfestival    
   

In 60 Programmen versammelt interfilm die wunderbare Vielfalt des internationalen Kurzfilms vom 20.-26. November. Über 500 Filme sind in acht Berliner Spielstätten zu sehen. In sechs Wettbewerben werden Preise im Wert von insgesamt 32.000 Euro vergeben.

Focus On: Kreative Kurzfilmszene aus den USA

Interfilm beleuchtet in diesem Jahr in einem der beiden Länderschwerpunkte das Kurzfilmschaffen junger wie etablierter Filmemacher*innen aus den USA. Die Focus On: USA Programme eröffnen abseits von Klischees eine ambivalente und zugleich unterhaltsame Perspektive auf das Land. Kurze Animationsfilme gewähren einen Eindruck von der Vielfalt einer unüberschaubar gewordenen Kreativszene, die Animationsgeschichte längst abseits von Pixar, Dreamworks und Hollywood schreibt. Die Realfilme zeigen wie nahe Auf- und Abstieg, Fortschritt und Finanzkrise, Rassismus und Menschlichkeit liegen können.

Focus On: Themen- und Formenvielfalt aus Ex-Jugoslawien

Im zweiten Länderschwerpunkt widmet sich das Festival mit dem Fokus auf Ex-Jugoslawien einer (Film-)Region, die nicht zuletzt ob ihrer Themen- und Formenvielfalt zu überzeugen weiß. Das liegt zum einen natürlich an der bewegten, eng miteinander verwobenen Geschichte des ehemaligen Vielvölkerstaates zwischen Konflikt, Abspaltung und den offenen Wunden durch den noch lange nicht überwundenen Balkankonflikt vor mehr als zwanzig Jahren.

Die Region eint jedoch auch ihr einzigartiger, unerschütterlicher und stets unbeeindruckter Witz, ihr scharfer und kritischer Blick auf Kontinuität und Wandel - und ihr kreativer Umgang mit den Gegebenheiten zwischen Vergangenheit und Gegenwart. Durch ein Mit-, Gegen-, und Nebeneinander haben sich so ganz unterschiedliche Filmsprachen entwickelt. In einer sehr bunten Film- und Programmauswahl - mit Spielfilmen jeden Genres, Dokumentarfilmen sowie Animationsfilm - möchten wir die kulturelle Vielschichtigkeit des Balkans in unserem Focus On: Ex-Yugoslavia vermitteln. 


Europe Unknown - unbekannte Regionen in Europa

Erstmals blicken wir dieses Jahr mit Europe Unknown auf europäische Regionen, die vielen unbekannt sind. Im Blickpunkt steht diesmal mit den Sámi Shorts die Region Sápmi, welche sich über Norwegen bis nach Russland erstreckt. Reich an Traditionen, Musik und einer Vielzahl an Sprachen haben Sámis eine experimentierfreudige Filmsprache entwickelt, die Geschichten vom Kampf der Unterdrückung durch Regierungen erzählt: So reflektiert der Film “Iditsilba” von Elle Márjá Eira die Missionierung durch Christen in der Form einer mystischen zyklischen Erzählung.

Metropolis: Tel Aviv - zwei kulturelle Identitäten

Mit Metropolis: Tel Aviv wird einer internationalen Metropole ein Programm gewidmet. In dieser quirligen Stadt konzentrieren sich unterschiedliche Meinungen, Lebensweisen und Geschichten: Inmitten zweier kultureller Identitäten - hinter den alten Fassaden Jaffas und den modernen Tel Avivs wird ein Blick in die versteckten Ecken der Stadt geworfen.

Beckett on Film

Eine erstmals auch inhaltliche Kooperation mit der Volksbühne ist das Programm Beckett on Film. Hier kann man Becketts Kurzfilme und filmische Adaptionen seiner Theaterstücke auf großer Leinwand erleben. Das Programm beinhaltet sowohl Klassiker wie den selten im Kino gezeigten “Film” von Alain Schneider, der auf einem Drehbuch von Beckett basiert und den gealterten Stummfilmstar Buster Keaton in der Hauptrolle zeigt. Auch neuere Arbeiten wie “Breath”, der unter Regie des renommierten Künstlers Damien Hirst entstand, sind zu sehen. Moderiert vom irisch-deutschen Schauspieler John Keogh wird das Programm auch ein Q & A mit Walter Asmus zu dessen Kooperation mit Beckett beinhalten.

 
 
http://www.interfilm.de/festival2017/home.html
https://de-de.facebook.com/interfilmberlin/
Volksbühne - Babylon Rosa-Luxemburg-Str. - Passage Kinos - Hackesche Höfe Kino - Zeiss Großplanetarium - Eiszeit Kino - Il Kino - Ehemaliges Stummfilmkino Delphi
   
     



19.11.
bis
26.11.
 
KUKI, das Internationale Kurzfilmfestival für Kinder und Jugendliche  
   

Vom 19. bis 26. November 2017 feiert KUKI, das Internationale Kurzfilmfestival für Kinder und Jugendliche Berlin, seinen ersten runden Geburtstag. Eingeladen sind rund 7000 Besucher*innen und 87 Filme aus der ganzen Welt.

Unter zwei Minuten ist der kürzeste Film im KUKI Programm: Megatrick. In nur 106 Sekunden und mit spielerischer Leichtigkeit erklärt einem dieses kurze Kunstwerk das Leben. Der längste Film (28 Minuten) trägt auch den längsten Titel: In dem mehrfach preisgekrönten Soushite watashitachi wa pûru ni kingyo o werden 400 Goldfische im Schwimmbad der Schule ausgesetzt (siehe Bild unten).

So reich an Perspektiven sind das Kino und auch YouTube sonst nicht: KUKI zeigt Animationen, Dokumentar- und Spielfilme aus 33 verschiedenen Ländern, darunter Israel, Mexiko und Südkorea aber auch Frankreich, Großbritannien und Deutschland. Mit seinem einmaligen, internationalen Kurzfilmangebot für Kinder und Jugendliche macht sich das Festival für Vielfalt, Eigensinn und Offenheit stark.

2017 erschließt sich KUKI neue Berliner Kieze und zeigt erstmals Kurzfilmprogramme für Schulen im City Kino Wedding und dem Zeiss-Großplanetarium. Dort, und im KUKI Stammkino – dem Filmtheater am Friedrichshain, laufen eine Woche lang Kurzfilme für ein junges und aufgeschlossenes Publikum.

Aus aktuellem Anlass ziehen sich die Themen Fremdsein und Ankommen durch die verschiedenen Festivalprogramme. Im Kinderprogramm sticht der poetische Spielfilm Ici hervor: Axel aus Guinea kämpft in Paris mit dem Heimweh. Die Filme Bango Vassil und Traf setzen sich mit dem Thema Fremdenfeindlichkeit und Vorurteilen gegenüber Sinti und Roma auseinander und in Vliegende Ratten versucht ein Junge seinen Freund vor der Abschiebehaft zu bewahren. In der Jugendsektion TeenScreen läuft der niederländische Coming Of Age Film Tamu, in dem sich eine junge Migrantin mit der Frage konfrontiert sieht, wie weit sie gehen will um dazu zu gehören. Zudem läuft die Dokumentation Merna in de Spotlight im Dokumentarfilmprogramm Schau auf die Welt. Darin träumt die elfjährige Merna, die ihre Heimat Irak verlassen musste, von einem Leben in Frieden und dem Durchbruch als Sängerin.

Auch im Umweltprogramm (ab 8 Jahren) zeigen wir mehrere Dokumentarfilme. Darin werden junge Protagonist*innen begleitet, die nachhaltige Entscheidungen treffen: So auch der elfjährige Schafhirte Miguel aus  dem spanischen Beitrag SOM PASTOR.

Die drei Sprachprogramme von TeenScreen (jeweils ab 14 Jahren) nähern sich auf besonders eindringliche und intensive Weise den französischen, englischen und spanischen Sprachräumen. Der Film Icebox aus dem Spanischprogramm erzählt die Geschichte eines Jungen aus Honduras, der bei seiner Flucht über die Grenze von US-Behörden aufgegriffen und inhaftiert wird. Icebox wird, wie alle Filme der Sprachprogramme, in Originalsprache mit originalsprachigen Untertiteln gezeigt.

Ins Hackesche Höfe Kino, Babylon Mitte und nach Kreuzberg ins Eiszeit Kino kommt KUKI mit zwei besonders außergewöhnlichen Kurzfilmprogrammen, die eine Brücke zu unserem Partnerfestival interfilm schlagen. TRUTH OR DARE und EXIT STRATEGY bilden zusammen die Sparte TEENAGE RIOT und richten sich an alle über 16 Jahre. Auf unkonventionelle und phantasievolle Weise wagen sich diese Filme an unbequeme Themen heran, wecken aber auch Zuversicht. So porträtiert der einfühlsame Film Lulus Første Gang eine junge Frau, die sich vor Konflikten und Ausgrenzung in die virtuelle Welt zurückzieht.

Thematisch und medienpädagogisch bietet KUKI zahlreiche Anregungen für den Schulunterricht. Um Filmbildung noch mehr zu stärken, haben KUKI und die Pädagogische Hochschule Zug / Schweiz den Wettbewerb SPARK ins Leben gerufen. Hier werden Filme gezeigt, die sich für den Einsatz in der schulischen Bildungsarbeit besonders eignen. Der anschließende Workshop für Pädagog*innen und Lehramtsstudierende reflektiert die zunehmende Bedeutung von Kurzfilmen im Unterricht. Am Freitag, den 24.11., lernen Interessierte zeitgemäße Methoden zur pädagogischen Nutzung von Filmen.

 
 
http://www.interfilm.de/kuki2017/home.html
https://de-de.facebook.com/kuki.teenscreen/
Filmtheater am Friedrichshain - Zeiss-Großplanetarium Kino  - City Kino Wedding - Hackesche Höfe Kino  - Babylon Rosa Luxenburg Straße - Eiszeit Kino
   
     



23.11.
bis
02.12.
 
12. Around the World in 14 Films    
   

Das Berliner Independent Filmfestival AROUND THE WORLD IN 14 FILMS wurde 2006 von Bernhard Karl, Nikola Mirza und Kathrin Bessert gegründet. Einmal im Jahr stellt das Festival zehn Tage lang 14 herausragende Werke des jungen Weltkinos vor. Alle Filme sind erstmals in Berlin zu sehen. Zuvor wurden sie auf den führenden Filmfestivals von Cannes, Locarno, Rotterdam, San Sebastián, Sundance, Toronto oder Venedig diskutiert, gefeiert und ausgezeichnet.

Zugleich ist AROUND THE WORLD IN 14 FILMS cineastische Weltreise und cineastischer Jahresrückblick in einem – und ein ganz und gar subjektives „Best of“ des Jahres. Als „Festival der Festivals“ in der Region lädt AROUND THE WORLD IN 14 FILMS ein zu einer Reise einmal rund um den Globus führt. Die Werke kommen aus unterschiedlichen Ländern und Kulturkreisen der Erde, von Südamerika über Mexiko und Nordamerika nach Afrika, durch Teile Europas über Russland in den Mittleren Osten bis nach Fernost. Neben der Weltreise präsentiert das Festival immer auch einen bemerkenswerten deutschen Film des Jahres.

Gäste aus aller Welt stellen ihre Filme persönlich vor. Dazu präsentieren herausragende Künstler, Regisseure, Schauspieler und Persönlichkeiten aus Kino, Kultur, bildender Kunst, Theater oder Politik als Paten jeweils einen der preisgekrönten Beiträge live im Kino. Wim Wenders, Andreas Dresen, Philip Gröning, Sherry Hormann, Romuald Karmakar, Nicolette Krebitz, Volker Schlöndorff, Maria Schrader und viele, viele andere haben das Festival auf diese Weise schon begleitet, haben so sehr intensive Gespräche mit dem Publikum und internationalen Gästen geführt.

Zusammen mit dem Institut für Auslandsbeziehungen (ifa) und mit einer prominenten Jury verleiht das Festival seit 2009 den „Intercultural Film Award – IFA“. Mit dem Preis wird ein Film ausgezeichnet, der in inhaltlich wie ästhetisch besonderer Weise die Themen Dialog der Kulturen, Kulturaustausch oder interkulturellen Dialog behandelt.

Loveless: Weltkinofestival 2017 eröffnet mit russischem Festivalhit

Nach einer weltweiten Festivalreise - von Cannes, München, Melbourne, Sarajewo, Toronto, San Sebastián bis nach London - wird das mehrfach ausgezeichnete Familiendrama "Loveless" am Donnerstag, den 23. November 2017, die 12. Ausgabe von AROUND THE WORLD IN 14 FILMS eröffnen. "Loveless" ist "ein schauspielerisch, visuell und erzählerisch bis ins Detail orchestriertes Abbild einer von egozentrischer Erfolgs- und Konsumsehnsucht getriebenen Gesellschaft", so Festivalleiter Bernhard Karl. Der russische Meisterregisseur Andrey Zvyagintsev war bereits mit seinen Filmen "Elena" (2011) und "Leviathan" (2014) zu Gast bei AROUND THE WORLD IN 14 FILMS. "Loveless" gewann 2017 den Jury-Preis in Cannes und den CineMasters-Preis beim Filmfest München. Die Koproduktion zwischen Russland, Frankreich, Belgien und Deutschland ist offizieller Vorschlag Russlands für die Oscars 2018 in der Kategorie "Best Foreign Language Film".

Zu den zahlreichen Höhepunkten gehört die Deutschlandpremiere von Lynne Ramsays in Cannes mehrfach ausgezeichnetem Drama "A Beautiful Day" (OT: "You were never really her"), einer "Tour de force" von Joaquin Phoenix in der Hauptrolle, sowie die Berlin-Premieren der neuen Werke von Stars des zeitgenössischen Weltkinos wie Wang Bing (mit seinem documenta 14-Beitrag "Mrs. Fang", Gewinner des Goldenen Leoparden in Locarno), Denis Côté, Claire Denis, Hong Sangsoo, Sergei Loznitsa, Amat Escalante, Yorgos Lanthimos oder Mohammad Rasoulof. Mit cineastischen Reisen in weniger bekannte Filmländer wie Bhutan oder Sambia bis hin zu brillantem US-Independent-Kino wie "Lucky" - Wim Wenders wird den letzten Film des kürzlich verstorbenen Harry Dean Stanton vorstellen -, "The Rider" oder "The Florida Project" mit einem Willem Dafoe in Bestform spiegelt das Festival die große Vielfalt des Weltkinos. In den Specials zeigt das Festival u.a. eine Matinée mit dem Künstler Ben Russell ("Good Luck") und neue deutschsprachige Festivalhits von Barbara Albert und Jan Speckenbach. Mit Ina Weisse, Christiane Peitz und Ayat Najafi vergibt eine Jury in Kooperation mit dem ifa (Institut für Auslandsbeziehungen) zum 9. Mal den IFA – Intercultural Film Award. Die Gäste werden in Kürze bekanntgegeben. Der Kartenvorverkauf startet ab dem 6. November.

Eröffnungsfilm: "Loveless" R. Andrey Zvyagintsev

1  - Kanada: "A Skin so Soft" R. Denis Côté

2  - USA: "The Florida Project" R. Sean Baker

3  - Mexiko: "The Untamed" R. Amat Escalante

4  - Brasilien / Ostafrika: "Gabriel and the mountain" R. Fellipe Barbosa

5  - Sambia / Wales: "I am not a Witch" R. Rungano Nyoni

6  - Italien: "Pio - A Ciambra" R. Jonas Carpignano

7  - Portugal: "The Nothing Factory" R. Pedro Pinho

8  - Belgien: "Home" R. Fien Troch

9  - Russland: "Die Sanfte" R. Sergey Loznitsa

10 - Türkei: "Clair Obscur" R. Yeşim Ustaoğlu

11 - Iran: "A Man of Integrity" R. Mohammad Rasoulof

12 - Bhutan: "Hema Hema: Sing me a song while I wait" R. Kyentse Norbu

13 - China / documenta 14: "Mrs. Fang" R. Wang Bing

14 - Korea: "The Day After" R. Hong Sangsoo

Matinee: "Good Luck" R. Ben Russell (+ Kurzfilm "Phantasiesätze" R. Dane Komljen)

German Austrian Night: "Licht" R. Barbara Albert

German Austrian Night: "Freiheit" R. Jan Speckenbach

American Night: "Lucky" R. John Carroll Lynch

American Night: "The Rider" R. Chloé Zhao

French Night: "Meine schöne innere Sonne - Isabelle und ihre Liebhaber" R. Claire Denis

French Night: "Ava" R. Léa Mysius

Closing Night: "A Beautiful Day" R. Lynne Ramsay

Closing Night: "The Killing of a Sacred Deer" R. Yorgos Lanthimos

 

 
 
http://14films.de/
https://de-de.facebook.com/14films/
Kino in der Kulturbrauerei
Schönhauser Allee 36-39
   
     



27.11.
bis
02.12.
 
Die Russische Filmwoche Berlin 2017    
   

Bereits zum 13. Mal bringt die Russische Filmwoche die neuesten Filme aus Russland in die deutsche Hauptstadt. Auch in diesem Jahr wartet das Programm mit vielen Highlights auf. So gewährt Valerij Todorovskij mit seinem Film „Das Bolshoi“ einen Einblick in den Alltag der weltberühmten Ballettschule des Bolshoi Theaters. Das bemerkenswerte Debüt „Rock“ von Iwan Schachnasarow – ein spannender Road-Movie über drei junge Rockmusiker – hat bereits auf dem wichtigsten nationalen Filmfestival „Kinotavr“ für viel Aufsehen gesorgt. Zudem darf man sich auf eine Neuinterpretation von Dostojewskijs Roman „Weiße Nächte“ und auf den Publikumsliebling „Aufgetauter Karpfen“ – eine rührende Tragikomödie – freuen.

Ein weiteres Highlight bildet Iwan Bolotnikows Film über das tragische Schicksal des berühmten russischen Dichters Daniil Charms. Insgesamt sind es zehn spannende Filme, die zwei bis drei Mal im neuen delphi LUX am Zoo sowie im Russischen Haus der Wissenschaft und Kultur im Original mit Untertitel gezeigt werden. Mit freundlicher Unterstützung des Kulturministeriums der Russischen Föderation.

 
 
http://www.russische-filmwoche.de/
delphi LUX  - Russisches Haus
   
     



29.11.
bis
06.12.
 
17. Französische Filmwoche    
   

Die 17. Festivalausgabe in enger Zusammenarbeit mit UniFrance films und in Partnerschaft mit der Yorck Kinogruppe und Cinéfête wird eine Woche voller Emotionen mit den unterschiedlichsten Filmen aus dem französischen Sprachraum: aktuelle Filme und Filmklassiker, Filme von Nachwuchsregisseuren wie von bekannten Regie-Größen, Spielfilme, Kurzfilme, Animationsfilme, und Koproduktionen aus Frankreich, Deutschland, der Schweiz, Quebec und Belgien.

Zahlreiche Regisseure und Schauspieler werden persönlich anwesend sein, um die Filmhighlights vorzustellen!

Wie in jedem Jahr bietet die Filmauswahl einen Überblick über die große Vielfalt des französischen Filmschaffens und zeigt Werke, die die heutige Gesellschaft widerspiegeln. 2017 steht die Französische Filmwoche im Zeichen der Künstlerinnen. In exklusiven Premieren, Debatten und Gesprächsrunden wird die Arbeit und der Blickwinkel der Filmemacherinnen und Autorinnen vorgestellt.

 
 
http://www.franzoesische-filmwoche.de/
Cinema Paris - Kino International - Filmtheater am Friedrichshain - Rollberg - Kino Arsenal - Institut français Berlin - Centre français de Berlin
   
     



 
       
    67. Berlinale  
       
    Im Wettbewerb  
       
    Berlinale Blog  
       
    Bärengewinner  


   
 Filmfestivals in Berlin und Potsdam - Festivalguide 2017
  British Shorts
    12.01. - 18.01. 2017
    http://www.britishshorts.de/
     
  FANTASY FILMFEST NIGHTS /Berlin
   

14.01. bis 15.01. 2017

    http://www.fantasyfilmfest.com/
     
  transmediale - International Media Art Festival
   

02.02. - 05.03. 2017

    http://www.transmediale.de
     
  Berlinale - 67. Internationale Filmfestspiele Berlin
   

09.02. bis 19.02. 2017

    http://www.berlinale.de/
     
  Berlinale Talent Campus
   

11.02. bis 16.02. 2017

    http://www.berlinale-talentcampus.de/
     
  11mm Fußballfilmfestival
   

30.03. bis 03.04. 2017

    http://www.11-mm.de/aktuell.php
     
  6. Arabisches Filmfestival Berlin - ALFILM
   

31.03. bis 07.04. 2017

    http://www.alfilm.de/
     
  11. achtung berlin
   

19.04. bis 26.04. 2017

    http://www.achtungberlin.de
     
  10. filmPOLSKA
   

04.05. bis 10.05. 2017

    http://www.filmpolska.de/
     
  44. internationales Studentenfilmfestival sehsüchte
   

26.04. bis 01.05. 2017

    http://sehsuechte.de/
     
  30. Black International Cinema
   

Mai 2017

    http://www.black-international-cinema.com/
     
  21. Jüdisches Filmfestival Berlin/Potsdam
   

n.n.

    http://www.jffb.de/
     
  Down Under Berlin - Australian Film Festival
   

n.n.

    http://www.downunderberlin.de/
     
  Pornfilmfestival
   

n.n.

    http://www.pornfilmfestivalberlin.de/
     
  Afrikamera
   

n.n.

    http://www.alfilm.de/
     
  KUKI Internationales Kinder- und Jugendkurzfilmfestival Berlin
   

November 2017

    http://www.interfilm.de/
     
  31. internationales Kurzfilmfestival Berlin
   

November 2017

    http://www.interfilm.de/
     
  Russische Filmwoche Berlin
   

November 2017

    http://www.russische-filmwoche.de
     
  8. AROUND THE WORLD IN 14 FILMS
   

November / Dezember 2017

    http://www.berlinbabylon14.de
     
  12. Französische Filmwoche
   

Dezember 2017

    http://www.franzoesische-filmwoche.de/
     
  15. Cinema Italia-Tournee
   

Dezember 2017

    http://www.cinema-italia.net/
     


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